![]() WDI AGWedelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht1. VorbemerkungZu Aufsichtsräten der Gesellschaft sind bestellt:
Zu Vorständen der Gesellschaft sind bestellt:
2. Verlauf des Geschäftsjahres 2010Das Geschäftsjahr 2010 ist erfolgreich verlaufen. Der Auftragseingang lag deutlich über dem Vorjahr. Die Lieferzeiten bewegten sich 2010, bis auf wenige Ausnahmen, im Normalbereich. Der massive Einbruch des Marktes im vergangenen Geschäftsjahr mit dem Resultat einer der größten Krisen des Distributionsmarktes hatte keinen großen Einfluss auf die erfolgreiche Geschäftsentwicklung von WDI. Zudem erholte sich der deutsche Bauelemente-Distributionsmarkt in 2010 unvorhersehbar zügig und so folgte auf das desolate Vorjahresergebnis der Branche in Höhe von -23 Prozent bereits in den ersten drei Monaten ein Umsatzwachstum von 30 Prozent (Quelle: FBDi Fachverband der Bauelemente Distribution e.V.). Auch in 2010 ist es der WDI gelungen, wie bereits im vergangenen Jahr 2009, ihre Marktstellung zu behaupten und weiter auszubauen. Möglich war dies unter anderem durch den Fokus auf kompetente technische Beratung und logistische Kompetenz die WDI den Kunden aufgrund eines über 20-jähriges Produkt- und Branchen-Know-how bieten kann. Der seit Jahren kontinuierliche Ausbau des bestehenden Lieferantenportfolios hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Im Berichtsjahr wurden weitere Distributionsverträge mit namhaften Herstellern abgeschlossen. Weiterhin ist WDI für einige Hersteller als Werksvertretung und Repräsentant mit Exklusivrechten für den deutschsprachigen Raum tätig. Im Gegensatz zu den meisten Distributoren, welche mit Produkt- und Herstellerlinien überfrachtet sind und aufgrund dessen teilweise jeglicher Überblick für den Kunden verloren geht, steht bei WDI weiterhin das eigentliche Produkt im Fokus. Dies führte für WDI zu einem stetig wachsenden Anteil und einer gestärkten Position am Markt und bestätigt die Solidität des Geschäftsmodells sowie die Struktur der Unternehmensorganisation. Die nachhaltige Kundenbindung bildete damit auch weiterhin einen großen Handlungsschwerpunkt im täglichen Wirken der WDI. Dies kann nur durch das Abheben von der Masse der Distributoren im Wettbewerbsumfeld geschehen. Der aktive Kundenbestand wurde durch Neukundengewinnung und den weiteren Ausbau von bestehenden Kundenbeziehungen weiter erhöht. Möglich war dies insbesondere aufgrund einer weiterhin hohen Aktivität der Kunden im Bereich R&D, bei welcher die hohe technische Kompetenz der WDI Mitarbeiter zunehmend in Anspruch genommen wurde. Ereignisse und Entwicklungen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. Die Auftragseingänge und die erzielten Distributionsumsätze als äußerst befriedigend zu bewerten. 3. Entwicklung in Deutschland und EuropaDie Erwartungen für das Jahr 2010 waren sehr hoch. Die sich im vierten Quartal 2009 abzuzeichnende Trendwende, hat sich im ersten Quartal 2010 zu einer erheblichen Marktbelebung weiterentwickelt. Die hatte zur Folge, dass es aufgrund der umfangreichen Kapazitätsreduzierungen der Bauelementehersteller, die rasante Erholung des Weltmarktes sowie das überproportionale Wachstum des asiatischen, insbesondere des chinesischen Marktes, von einem Überangebot zu deutlichen Versorgungsengpässen im ersten Quartal 2010 kam. Die Nebenwirkungen des Aufschwunges „Produktknappheit" und „Preiserhöhungen" wurden in erster Linie von den Herstellern, welche die zusätzlich benötigten Kapazitäten nur zögernd bereitstellen (können), und nicht von den Distributoren verursacht. Zudem wurde im Allgemeinen von allen Marktteilnehmern davon ausgegangen, dass es sich um einen sanften Aufschwung handeln wird. (Quelle: FBDi Fachverband der Bauelemente Distribution e.V.) Sowohl das zweite als auch das dritte Quartal waren weiterhin von Wachstum geprägt (55 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal) und auch die negativen Nebenwirkungen relativierten sich zunehmend. Somit war die Gesamtentwicklung der deutschen Distributionsbranche im Jahr 2010 als besonders erfreulich zu bewerten. Die Distributoren zeigten sich geraden in der wirtschaftlich angespannten Zeit der letzten zwei Jahre als verlässliche Partner der Kunden aber auch Hersteller. Nicht zuletzt dadurch ist der Distributions-Anteil am Gesamtmarkt gestiegen und die Distribution deutlich über dem Marktniveau gewachsen. 4. Finanzielle Situation und InvestitionenBereits im vergangenen Jahr waren trotz der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise sowohl die erzielten Distributionsumsätze als auch die Auftragseingänge bei WDI als sehr zufriedenstellend zu bewerten. Damit war es WDI möglich den in 2011 endgültig einsetzenden Wirtschaftsaufschwung voll zu nutzen. Die Finanzlage von WDI ist somit weiterhin als sehr gut zu bewerten. Die Liquidität der Gesellschaft war zur Begleichung der laufenden Kosten und Verbindlichkeiten jederzeit gewährleistet. Außerdem konnte den Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich, unter Ausnutzung der Skonto-Zahlungsziele, nachgekommen werden. Gegen Forderungsausfälle ist WDI unter anderem durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung abgesichert. Geschäfte mit nicht versicherten Abnehmern werden nur gegen Vorauskasse oder auf Nachnahme durchgeführt. Ereignisse und Entwicklungen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. Die Erfüllung absehbarer zukünftiger finanzieller Verpflichtungen ist jederzeit sichergestellt und eine ausreichende Liquidität zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs gewährleistet. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Risikobehaftete Geldanlagen sowie Kreditgeschäfte bestehen nicht. Außerdem wird der aktuellen Marktsituation durch die Anpassung des Lagerbestandes und ein konsequentes Forderungsmanagement Rechnung getragen. Im Berichtsjahr wurden umfangreiche Erweiterungsinvestitionen eingeleitet. Zu erwähnen sind dabei ins Besondere die erhebliche Vergrößerung der Büro- und Lagerfläche um mehr als das Doppelte. Im Zuge dessen wurde die gesamte Bürofläche aufwendig neu gestaltet und renoviert. Auch die komplette EDV-Infrastruktur wurde neu aufgebaut und vollumfänglich an die individuellen Bedürfnisse der WDI angepasst. Dazu zählt ebenso eine Hard- und Software auf höchstem Niveau wie auch die Einführung eines voll integrierten und anspruchsvollen Zeiterfassungssystems. 5. Marktstellung / MarketingWDI ist ein qualifiziertes Distributionsunternehmen für hochwertige elektronische Bauelemente und Systeme für die Industrie. WDI ist erfolgreich als Distributor und Repräsentant zahlreicher internationaler renommierter und innovativer Hersteller tätig, wobei sich das Unternehmen besonders auf passive und elektromechanische Bauelemente sowie frequenzbestimmende Bauelemente spezialisiert hat. Bereits das vergangene Jahr - welches mit der kritischen Marktsituation für viele Unternehmen erhebliche Verluste zur Folge hatte - bestätigte WDI in ihrem Handeln, der Solidität des Geschäftsmodells sowie der Struktur der bestehenden Unternehmensorganisation. Dies setzte sich in 2010 fort. WDI profitierte weiterhin von der Erschließung neuer Märkte und einem weiter stetig wachsenden Kundenkreis. Die Marktstellung wurde dadurch nicht nur erheblich gefestigt, sondern kontinuierlich weiter ausgebaut. Die bereits seit Jahren gezielt eingesetzten Marketing- und verkaufsfördernde Maßnahmen haben konsequent dazu beigetragen, die aktuelle Marktstellung zu erreichen. Die Marketingaktivitäten von WDI stellen sicher, dass die Kunden ganzheitlich betreut und durch den engen Kontakt die Kundenwünsche schnell erkannt und umgesetzt werden können. In diesem Zusammenhang ist besonders der große Erfolg, einhergehend mit einem überwältigen positiven Kundenfeedback, mit dem das WDI Kundenmagazin „contexxt" eingeführt wurde, hervorzuheben. Dieses informiert regelmäßig über alles, was das Unternehmen WDI berührt: von Produktvorstellungen und technischen Innovationen über Referenzprojekte, Lieferanten, internationale Märkte bis zu unserem umweltpolitischen, sozialen und unternehmerischen Engagement. Die bestehenden Beziehungen mit den Lieferanten wurden auch in 2010 weiter vertieft und neue Distributionsverträge mit weiteren namhaften Herstellern geschlossen. Die Fokussierung auf strategische Lieferanten in einzelnen Produktbereichen, die umfangreiche technische Beratung sowie der Ausbau des globalen Lieferantennetzwerkes von WDI haben zu einer weiteren Verbesserung der Wettbewerbsposition und einer gestärkten Position am Markt geführt. Das bestehende Geschäftsmodell wird auch zukünftig weiter ausgebaut und ermöglicht es WDI den stetigen Wachstumskurs fortzusetzen. 6. LogistikEin leistungsfähiges und modernes Logistiksystem stellte auch in diesem Berichtsjahr einen Schwerpunkt von WDI dar. Die von WDI ernst genommene Aufgabe eines stetigen Verbesserungsprozesses hinsichtlich Qualität und Effizienz der Arbeitsabläufe und Kundenbetreuung sowie Reduzierung der variablen Kosten, wurde weiter erfolgreich umgesetzt. Der Kunde steht bei WDI im Mittelpunkt aller Bemühungen. Der Kundenservice genießt daher eine Sonderstellung im ständigen Optimierungsprozess und kommt in den Genuss ständiger Investitionen und Weiterentwicklungen (Sicherheitslager, KANBAN, Barcode-Etikettierung etc.). Kundenzufriedenheit, Fehlervermeidung und hohe Flexibilität stehen im Mittelpunkt des unternehmerischen Handels von WDI. So hat sich auch 2010 das unternehmerische Handeln konsequent dem Anspruch höchster Qualität verschrieben. Mit dem äußerst flexiblen logistischen Angebot von WDI konnten wiederholt weitere Kunden gewonnen werden. Auch hier bestärkte die in 2009 einsetzende weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise WDI in ihrem konsequenten und konstanten Handeln. Die enge und vertrauensvolle Bindung mit den Kunden ermöglichte WDI ein frühes Erkennen der steigenden Bedarfe. Zudem ist es WDI aufgrund der bestehenden finanziellen Situation durchgehend möglich gewesen Lagerbestände zu halten, mit denen es möglich war Lücken zu schließen, welche aufgrund von zurückgefahrenen Produktionen der Hersteller auf der einen Seite und kurzfristig steigender Nachfrage auf Kundenseite andererseits entstanden sind. Die finanzielle Substanz des Unternehmens ermöglicht eine Pufferfunktion über Lagerbestände zwischen der anlaufenden Produktion der Bauelemente-Hersteller und dem kurzfristig gestiegenen Bedarf unserer Kunden. 7. ProduktmarketingDie Aktivitäten zum Ausbau der weiteren Markterschließung wurden auch in diesem Geschäftsjahr mit viel Erfolg vorangetrieben. Durch ein sich ständiges weiterentwickelndes Produktportfolio wird WDI im nationalen sowie internationalen Markt mit zunehmendem Interesse wahrgenommen. Fortgesetzt wurde ebenfalls die Fokussierung auf strategisch wichtige Lieferanten. Die Vertriebsmitarbeiter erhalten kontinuierlich interne und externe Produktschulungen und Verkaufstrainings, wie auch regelmäßige, unternehmensspezifische EDV-Schulungen. WDI ist bekannt für die hohe Lieferzuverlässigkeit, die ausgeprägte logistische Kompetenz und die umfangreiche technische Beratung. Dies führt zu einer engen Kundenbindung. Die Ergebnisse durchgeführter Kunden- und Lieferantenbefragungen sowie -bewertungen bestätigen WDI in Ihrem handeln. Auch die Reklamationsquoten bewegen sich konstant auf einem sehr niedrigen Niveau. WDI ist in der Lage, dem Kunden mit Rat und Tat bei der Realisierung der für ihn optimalen Lösungen zu unterstützen - ein Punkt, in dem WDI sich bis heute von vielen Wettbewerbern klar unterscheidet. 8. Risikomanagement und Wahrung von ChancenUnternehmerische Aktivitäten sind immer auch mit Risiken verbunden. Diese Risiken frühzeitig zu erkennen, zu kontrollieren und damit zu begrenzen ist die dauerhafte Aufgabe der Geschäftsleitung sowie aller im Unternehmen tätigen Mitarbeiter. Das Realisieren von Chancen, Erzielen von Gewinnen und Vermeiden von Verlusten ist die Basis unserer Geschäftstätigkeit. Im Berichtsjahr wurden, wie in den Vorjahren, bestehende und drohende Risiken erfasst. Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Schadenshöhe der einzelnen Risiken wurden für WDI abgeschätzt. Es wurden keine Risiken identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Bilanzielle Risiken, soweit sie bei Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt. Potentielle Risiken sind das Vertriebs-, das Produkt- und das Marktrisiko, die in einem Distributionsunternehmen nicht vermieden werden können. Bei Vertragsabschlüssen ist WDI bemüht, Haftungsrisiken auf den bestehenden Versicherungsschutz zu begrenzen. Durch die permanente Beobachtung der Märkte, den ständigen Kontakt zu den Herstellern, ein bedarfsorientiertes Beschaffungssystem sowie der Unterhaltung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 werden diese Risiken erheblich begrenzt. Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Produktivität, der Kapitalrentabilität und der Verbreiterung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens, gilt ein besonderes Augenmerk dem systematischen Risikomanagement im operativen sowie im Vermögensbereich. Insbesondere existieren folgende Risikobereiche und Gegenmaßnahmen:
Zum Schutz des Umlauf- und Anlagevermögens werden, neben der obligatorischen Absicherung der Vermögensrisiken durch entsprechende Versicherungen, statische und dynamische Schutzsysteme permanent geprüft und erweitert. Im operativen Bereich liegen die Schwerpunkte auf:
9. Qualitäts- und UmweltmanagementDer Anspruch der stetigen Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie die optimale Erfüllung der hohen Qualitäts- und Umweltanspruchs von WDI haben dazu geführt, dass bereits 2002 ein integriertes dokumentiertes Management-System auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2008 sowie in 2008 auf Basis der DIN EN ISO 14001:2005 im Unternehmen eingeführt wurden. Beide Management-Systeme wurden im jeweiligen Jahr durch BVQI zertifiziert. In den vorgeschriebenen Abständen werden die Re-Zertifizierungen durchgeführt. Das Managementsystem erstreckt sich auf alle Produkte, Dienstleistungen und Tätigkeiten innerhalb und außerhalb des Unternehmens mit besonderer Betonung der frühzeitigen Vermeidung von Fehlern. All das führt zu einem dynamischen und systematischen Prozess der Qualitätssicherung im Unternehmen. Sowohl regelmäßige interne und externe Audits so wie ein ausschließlich zur Überwachung, Anpassung und Optimierung beauftragter Managementbeauftragter stellen sicher, dass die festgelegten Grundsätze und Regelungen beachtet und in der täglichen Praxis realisiert werden. Zudem wurde im vierten Quartal mit den vorbereitenden Tätigkeiten zur Umsetzung und Erlangung der für 2011 geplanten ISO/TS 16949 begonnen. 10. Vorgänge nach Beendigung des GeschäftsjahresVorgänge, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung in dem Sinne wären, dass sie deren Bestand beeinträchtigen oder gefährden, sind nach dem Bilanzstichtag bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes nicht eingetreten und nicht absehbar. 11. Ausblick auf die Geschäftsentwicklung 2011Für das Geschäftsjahr 2011 ist es aufgrund der aktuellen Unsicherheiten auf dem globalen Finanz- und Wirtschaftsmärkten, insbesondere auch wegen der nicht gelösten Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa, schwierig eine jahresübergreifende Prognose abzugeben. Festzuhalten ist, dass sich der deutlich positive Trend aus dem letzten Quartal 2010 im ersten Quartal 2011 fortgesetzt und sich damit das konjunkturelle Gesamtbild zunehmend verbessert hat. So wurden nicht nur die Umsätze der jeweiligen Vorjahresmonate deutlich übertroffen, sondern auch die ständig über dem Wert „1" liegende „Book-to-bill" - Ratio signalisiert eindeutig eine Fortsetzung des positiven Trends. Als Spezialdistributor wird sich WDI auch weiterhin auf das Kerngeschäft der Distribution für hochwertige elektronische Bauelemente und Systeme im Industriekundensegment konzentrieren. Diese Kernkompetenz, zu der auch die Beratung und die Unterstützung beim Design-In zählen, hat sich bereits im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld der letzten Jahre durchgesetzt und etabliert. Die Kunden von WDI erhalten einen tatsächlichen Mehrwert, indem mit Expertise eine technische Lösung mit anspruchsvollen und innovativen Produkten herbeigeführt wird. WDI fokussiert nicht einen bestimmten Hersteller und kann für nahezu jedes Produkt mindestens eine Second-Source anbieten. Die Kunden erhalten eine objektive Beratung und diese wird geschätzt und honoriert. Mit diesen Erfahrungswerten ist davon auszugehen, dass die eingeleitenden Maßnahmen auch weiterhin dazu führen werden, die angestrebten Unternehmensziele für das Wirtschaftsjahr 2011 zu erreichen. Die kontinuierliche Erweiterung des Produktportfolios stellt eine große Chance dar, durch die sich zusätzliche Umsatzmöglichkeiten bieten. Durch die gute Liquiditätssituation des Unternehmens, stehen in jedem Fall ausreichende finanzielle Ressourcen zur Finanzierung eines weiteren zu erwartenden Wachstums in 2011 zur Verfügung. Für das Geschäftsjahr 2011 wird somit von einem wachsenden, zum Vorjahr leicht erhöhten Umsatz ausgegangen. Das unternehmerische Wirken von WDI wird durch den Anspruch hoher Qualität bestimmt. Kundenzufriedenheit, Fehlervermeidung und hohe Flexibilität stehen auch im Jahr 2011 im Mittelpunkt des Handelns von WDI.
Wedel, 31. März 2011 Der Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde erstmals nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstellt. Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden waren auch unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nicht vorzunehmen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. Die Randziffern beziehen sich auf Verweise in der Bilanz der WDI AG. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist in Euro aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder steuerlichen Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden - soweit möglich - überwiegend degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Bei der Bemessung der Abschreibungen werden die steuerlichen Grundsätze zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer berücksichtigt. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150,-- bis EUR 1.000,-- wird ein Sammelposten gebildet, der mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Werteberichtigungen waren zum Bilanzstichtag nicht zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken Rechnung und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungen wurden zum Bilanzstichtag mit folgenden Kursen umgerechnet:
C. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens der WDI AG wird gemäß § 274a Nr.1 HGB verzichtet. Das Anlagevermögen wird in einer Anlagenbuchhaltung erfasst, die sämtliche notwendigen Angaben für die einzelnen Anlagengegenstände enthält. Die Zugänge sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Mobilien werden degressiv sowie linear abgeschrieben. Bei beweglichen Anlagegütern wird auf Zugänge eine zeitanteilige Jahresabschreibung berechnet. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150,-- bis EUR 1.000,-- wird ein Sammelposten gebildet, der mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(4) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie den Kassenbestand. Der Kassenbestand ist ordnungsgemäß nachgewiesen und die ausgewiesenen Guthaben stimmen mit den Bankbestätigungen bzw. den Tagesauszügen der Kreditinstitute zum Abschlussstichtag überein. Der Umrechnungskurs per 31. Dezember 2010 lautet über 1,3278 USD/EUR. (5) Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich um Aufwendungen des Jahres 2011, die in 2010 bezahlt wurden. (6) Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt EUR 100.000,00 und ist in 1.000 Namensaktien mit je EUR 100,00 eingeteilt. (7) Gewinnrücklagen
Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Juni 2010 ein Betrag von EUR 1.187,00 in die gesetzliche Rücklage und ein Betrag von EUR 22.546,04 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 141.054,72 wie folgt zu verwenden: Einstellung in Gewinnrücklagen
(8) Rückstellungen
(9) Verbindlichkeiten
D. Angaben zu Vorstand und AufsichtsratVorstand Vorstandsmitglieder der Gesellschaft am 31.12.2010:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 95 AktG aus drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Bernd Lundelius ist Vorsitzender des Aufsichtsrates.
Wedel, 31. März 2011 WDI AG Der Vorstand |
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