WDI AG

Wedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

Inhalt

1. Vorbemerkung
2. Verlauf des Geschäftsjahres 2018
3. Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt
4. Finanzielle Situation und Investitionen
5. Marktstellung / Marketing
6. Logistik
7. Risikomanagement und Wahrung von Chancen
8. Integriertes Managementsystem (IMS)
9. Vorgänge nach Beendigung des Geschäftsjahres
10. Ausblick auf das Jahr 2019

1. Vorbemerkung

Zu Aufsichtsräten der Gesellschaft sind bestellt:

Bernd Lundelius Steuerberater, Vorsitzender
Arndt J. Kuper Rechtsanwalt, Steuerberater
Nathalie Dunger Wirtschaftsjuristin

Zu Vorständen der Gesellschaft sind bestellt:

Christian Dunger Vorsitzender, Kaufmann

2. Verlauf des Geschäftsjahres 2018

Das Geschäftsjahr 2018 ist erfolgreich verlaufen. Der Auftragseingang und Absatz hat sich auch in diesem Geschäftsjahr überdurchschnittlich entwickelt. Die Lieferzeiten sind in 2018 für eine Vielzahl von Produkten drastisch angestiegen, bestimmte Komponenten wurden seitens der Hersteller auf Allokation gesetzt. Ein hoher weltweiter Bedarf, insbesondere aus China, führte im abgelaufenen Geschäftsjahr zu Versorgungsengpässen und daraus resultierend zu teilweise deutlichen Preiserhöhungen. Somit dominierte die Sicherstellung der kontinuierlichen Produktversorgung bzw. -verfügbarkeit das Tagesgeschäft in 2018.

Auch in 2018 ist es der WDI AG gelungen ihre Marktstellung weiter auszubauen. Nunmehr über 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Distribution sowie ein dezidiertes Produkt-know-how im Bereich hochwertiger elektronischer Bauelemente sind die tragenden Säulen des stetigen Unternehmenswachstums.

Der seit Jahren kontinuierliche Ausbau des bestehenden Lieferantenportfolios hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Im Berichtsjahr wurden weitere Distributionsverträge mit namhaften Herstellern abgeschlossen. Weiterhin ist die WDI AG für einige Hersteller als Werksvertretung und Repräsentant mit Exklusivrechten für den deutschsprachigen Raum tätig. Im Gegensatz zu den meisten Distributoren, welche mit Produkt- und Herstellerlinien überfrachtet sind und aufgrund dessen teilweise jeglicher Überblick für den Kunden verloren geht, steht bei der WDI AG weiterhin das eigentliche Produkt im Fokus. Dies führte für die WDI AG zu einem stetig wachsenden Anteil und einer gestärkten Position am Markt und bestätigt die Solidität des Geschäftsmodells sowie die Struktur der Unternehmensorganisation.

Die nachhaltige Kundenbindung bildete damit auch weiterhin einen großen Handlungsschwerpunkt im täglichen Wirken der WDI AG. Dies kann nur durch das Abheben von der Masse der Distributoren im Wettbewerbsumfeld geschehen. Der aktive Kundenbestand wurde durch Neukundengewinnung und den weiteren Ausbau von bestehenden Kundenbeziehungen weiter erhöht. Möglich war dies insbesondere aufgrund einer weiterhin hohen Aktivität der Kunden im Bereich Forschung und Entwicklung (R&D), bei welcher die hohe technische Kompetenz der WDI-Mitarbeiter zunehmend in Anspruch genommen wurde.

Ereignisse und Entwicklungen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. Die WDI AG hat seit jeher keine externen Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und ist daher unabhängig von externen Kreditlinien. Die Auftragseingänge und die erzielten Distributionsumsätze sind als äußerst befriedigend zu bewerten.

3. Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt

Die unterschiedlichsten internationalen Krisenherde haben sich auch im Laufe des Jahres nicht beruhigen lassen. Die chinesische Wirtschaft verzeichnet das schlechteste Wachstum seit 1990 - die an sie gestellten Erwartungen und Prognosen sind somit bei Weitem nicht erreicht worden. Weiterhin überschatten die zunehmenden Staatverschuldung und der Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten diese Prognosen auch für die kommenden Geschäftsjahre. Die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie in der Türkei und die Einführung des Präsidialsystems wurde in 2018 durch die Präsidentenwahl endgültig umgesetzt und führt weiterhin zu europaweiten Verunsicherungen. Solche Unsicherheiten werden innerhalb der EU ebenso durch den bevorstehenden und weiterhin zu erwartenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ausgelöst. Trotz allem war die konjunkturelle Lage in Deutschland auch im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum.

Die Aussichten für die Weltwirtschaft haben sich auch in 2018 tendenziell verbessert. Die weltweite Industrieproduktion nimmt weiter zu und die Wirtschaftsleistung der Europäischen Union nimmt gemäßigt, aber stetig zu. Die deutsche Außenwirtschaft hat sich in einem schwierigen Umfeld erneut behaupten können. Das Wachstum ist erneut als positiv zu bewerten. Der Hauptanteil des deutschen Exports entfiel auch 2018 auf den Handel mit den EU-Mitgliedstaaten. Hauptempfänger deutscher Waren sind wie bereits in den Vorjahren die Vereinigten Staaten von Amerika, die Frankreich bereits im Jahr 2016 von der Spitzenposition verdrängt hatten.

Für die deutsche Distributionsbranche war das vergangene Geschäftsjahr 2018 ein wie zu erwarten erfolgreiches Jahr mit einem positiven Ergebnis, welches widerspiegelt, dass Deutschland in einem teilweise unsicheren weltwirtschaftlichen Umfeld äußerst stabil geblieben ist. Das Jahr schloss mit einem soliden Umsatzplus von 6,5% und mit einem sehr hohen Auftragseingang, welcher sich ebenso wie bereits in den Vorjahren auf einem stabil hohen Niveau befindet. Die Book-to-Bill-Rate lag mit 1,01 zwar marginal unter dem Vorjahreswert, jedoch trotzdem deutlich im Plus der positive Trend der Vorjahre setzt sich somit ungetrübt fort.

Durch nicht hervorsehbare Krisen und Weltmarktbewegungen ist auch die Distribution den daraus resultierenden Einflüssen wie Verfügbarkeit, Preisgestaltung und sprunghafte Kundennachfrage ausgesetzt. Das Ergebnis: Nur wer in seiner Rolle als Distributor seinen Kunden die besten Serviceangebote bei Support und Design sowie eine hohe Produktverfügbarkeit bieten kann, wird sich am Markt mittelfristig durchsetzen. Endkunden, die zuvor primär direkt beliefert wurden, beziehen zunehmend die Distributoren mit in ihre Warenbeschaffung ein. Die gesamte deutsche Distribution spezialisiert sich zunehmend mehr produkt- oder anwendungsorientiert.

4. Finanzielle Situation und Investitionen

Durch konstant vorausschauendes und pro-aktives Handeln ist es der WDI AG wiederholt gelungen, das eigene Geschäftsmodell erfolgreich voranzutreiben und weiter auszubauen. Die Finanzlage der WDI AG ist somit unverändert als sehr gut zu bewerten.

Die vorhandene Liquidität der Gesellschaft war zur Begleichung der laufenden Kosten und Verbindlichkeiten jederzeit gewährleistet. Außerdem konnte den Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich, unter Ausnutzung von verfügbaren Skonto-Zahlungszielen, nachgekommen werden. Gegen Forderungsausfälle ist die WDI AG unter anderem durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung abgesichert. Geschäfte mit nicht versicherten Abnehmern werden ausschließlich gegen Vorauskasse, per Kreditkartenzahlung, PayPal oder auf Nachnahme (COD) durchgeführt.

Ereignisse und Entwicklungen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich im Geschäftsjahr 2018 nicht ergeben. Die Erfüllung absehbarer zukünftiger finanzieller Verpflichtungen ist jederzeit sichergestellt und eine überaus ausreichende Liquidität zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs gewährleistet. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus der laufenden operativen Geschäftstätigkeit. Risikobehaftete Geldanlagen sowie Kreditgeschäfte bestehen nicht. Außerdem wird der jeweiligen aktuellen Marktsituation durch die Anpassung des Lagerbestandes und ein konsequentes Forderungsmanagement Rechnung getragen.

Die in 2014 begonnene schrittweise Implementierung eines neuen ERP-Systems (SAP) wird voraussichtlich im kommenden Geschäftsjahr zum Abschluss gebracht werden. Ein vollständiger operativer Betrieb der gesamten SAP-Infrastruktur in allen Geschäftsbereichen wird für 2020 erwartet.

5. Marktstellung / Marketing

Mit ihren beiden Unternehmensbereichen FCP (Frequency Control Products) und PEMCO (Passive and Electromechanical Components) hat sich die WDI AG auf fundierte technische Beratung und Design-In-Support beim Kunden spezialisiert. Die Kernkompetenz ist das elektronische Bauelement und die damit verbundene Beratung sowie Unterstützung des Kunden beim Design-In. Für Detailfragen zu den unterschiedlichen Produktgruppen stehen bei der WDI AG erfahrene Spezialisten zur Verfügung, die schnell, herstellerunabhängig und technisch kompetent beraten: mit persönlicher Durchwahl und ganz ohne Callcenter. Dem Kunden wird ein tatsächlicher Mehrwert geboten, indem mit Expertise eine technische Lösung mit anspruchsvollen und innovativen Produkten herbeigeführt wird. Es wird nicht ein bestimmter Hersteller fokussiert und es kann für nahezu jedes Produkt mindestens eine baugleiche ‚2nd-Source‘ angeboten werden. So macht sich die WDI AG die individuellen Stärken des jeweiligen Vertragslieferanten zu Nutze. Dadurch wird eine objektivere Beratung gewährleistet, die der Kunde schätzt und honoriert. Die Mitarbeiter des Produktmarketings der WDI AG erhalten neben kontinuierlichen internen und externen Produktschulungen und Verkaufstrainings auch regelmäßige unternehmensspezifische EDV-Schulungen, um einen hohen Standard an Qualität und Kundenzufriedenheit zu erhalten.

Neben einer starken Technologiekompetenz bietet die WDI AG selbstverständlich auch alle üblichen Dienstleistungen eines modernen Distributionsunternehmens, wie etwa individuelle Logistikkonzepte, Konsignations- und Sicherheitsläger, EDI, KANBAN, JIT, kundenoptimierte Barcode-Etikettierung sowie einen 24h-Programmierservice für Oszillatoren.

Das breite Produktsortiment namhafter Lieferanten beinhaltet Widerstände und Potenziometer, Induktivitäten, Quarze und Oszillatoren sowie Steckverbinder für Kunden aus der Luft und Raumfahrt, der Industrieelektronik, der Medizintechnik und der Kommunikationstechnologie. Die WDI AG bietet somit eine markt- und innovationsorientierte Distribution sowie den direkten Zugang zu Technik und Entwicklung der vertretenen Hersteller und wird durch dieses sich stetig weiterentwickelnde Produktportfolio im nationalen sowie internationalen Markt mit zunehmendem Interesse wahrgenommen.

Die bereits seit Jahren gezielt eingesetzten Marketing- und verkaufsfördernden Maßnahmen tragen konsequent dazu bei, die aktuelle Marktstellung zu behaupten und die weitere Markterschließung voranzutreiben. Die umfangreichen Marketingaktivitäten in Form von Print- und Webmedien stellen sicher, dass die Kunden ganzheitlich betreut und durch den engen Kontakt die Kundenwünsche schnell erkannt und umgesetzt werden können. Das vor vielen Jahren mit großem Erfolg eingeführte Kundenmagazin „contexxt“ bildet eine feste Größe in der Kommunikationsmatrix der WDI AG. Die „contexxt“ informiert regelmäßig über alles, was das Unternehmen WDI AG berührt: von Produktvorstellungen und technischen Innovationen über Referenzprojekte, Lieferanten, internationale Märkte bis zu unserem umweltpolitischen, sozialen und unternehmerischen Engagement. Auch die sozialen Medien (facebook, XING, LinkedIn, YouTube etc.) sind in die Unternehmenskommunikation der WDI AG integriert und bieten die Möglichkeit den Kunden, aber auch Lieferanten, schnell und unkompliziert mit Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.

Die in einem zweijährigen Rhythmus stattfindende Weltleitmesse „electronica“ wurde von der WDI AG auch im vergangenen Geschäftsjahr 2018 wieder als internationaler Treffpunkt für Kunden und Lieferanten genutzt. Dieser inzwischen feste Bestandteil in der Kommunikationsmatrix der WDI AG wurde von den Kunden sehr gut angenommen, da sich der Kontakt mit den Ansprechpartnern auf kaum einem direkteren Wege umsetzen lässt, als auf der weltweit bedeutendsten Veranstaltung der Elektronikbrache. Die Teilnahme als Aussteller auf der „electronica“ gehört Für die WDI AG, ebenso wie das Kundenmagazin „contexxt“, zu einer ganzheitlichen und kundenorientierten Kommunikationsstrategie.

Die bestehenden Beziehungen mit den Lieferanten wurden auch in 2018 weiter ausgebaut und ergänzende Distributionsverträge mit weiteren namhaften Herstellern geschlossen. Es bestehen heute autorisierte Distributions- bzw. Repräsentantenverträge mit insgesamt mehr als 70 Herstellern. Die Fokussierung auf strategische Lieferanten in einzelnen Produktbereichen, die umfangreiche technische Beratung sowie der Ausbau des globalen Lieferantennetzwerkes der WDI AG haben zu einer weiteren Verbesserung der Wettbewerbsposition und einer gestärkten Position am Markt geführt. Das bestehende Geschäftsmodell wird auch zukünftig weiterentwickelt und ermöglicht es der WDI den stetigen Wachstumskurs fortzusetzen.

Die WDI AG ist für ihre hohe Lieferzuverlässigkeit, die ausgeprägte logistische Kompetenz und für die bereits erwähnte umfangreiche technische Beratung bekannt. Die Ergebnisse durchgeführter Kunden- und Lieferantenbefragungen sowie -bewertungen bestätigen die WDI AG in ihrem Handeln. Auch die Reklamationsquoten bewegen sich konstant auf einem sehr niedrigen Niveau. Die WDI AG ist in der Lage, dem Kunden mit Rat und Tat bei der Realisierung der für ihn optimalen Lösungen zu unterstützen ein Punkt, in dem sich das Unternehmen bis heute von vielen Wettbewerbern klar unterscheidet.

6. Logistik

Mit dem äußerst flexiblen logistischen Angebot der WDI AG konnten, wie bereits in den Jahren zuvor, weitere Kunden gewonnen werden. Die enge und vertrauensvolle Bindung mit den Kunden ermöglichte der WDI AG ein frühes Erkennen der steigenden Bedarfe. Zudem ist es der WDI AG aufgrund der bestehenden finanziellen Situation durchgehend möglich gewesen Lagerbestände zu halten, mit denen es möglich war Lücken zu schließen, welche aufgrund von zurückgefahrenen Produktionen der Hersteller auf der einen Seite und kurzfristig steigender Nachfrage auf Kundenseite andererseits entstanden sind. Die finanzielle Substanz des Unternehmens ermöglicht eine Pufferfunktion über Lagerbestände zwischen der anlaufenden Produktion der Bauelemente-Hersteller und dem kurzfristig gestiegenen Bedarf der Kunden.

Ein leistungsfähiges und modernes Logistiksystem stellt einen Schwerpunkt der WDI AG dar. Die stets ernst genommene Aufgabe eines stetigen Verbesserungsprozesses hinsichtlich Qualität und Effizienz der Arbeitsabläufe und Kundenbetreuung sowie Reduzierung der variablen Kosten, wurde weiter erfolgreich umgesetzt. Einen besonderen Schwerpunkt des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bildete einhergehend mit der Einführung des neuen ERP-Systems (SAP) die weitere Effizienzsteigerung des Logistiksystems. Dazu zählte nicht zuletzt, die Optimierung der lieferantenseitigen Supply Chain.

Der Kunde steht bei der WDI AG im Mittelpunkt aller Bemühungen. Der Kundenservice genießt daher eine Sonderstellung im ständigen Optimierungsprozess und kommt in den Genuss ständiger Investitionen und Weiterentwicklungen (Sicherheitslager, KANBAN, Barcode-Etikettierung etc.). Kundenzufriedenheit, Fehlervermeidung und hohe Flexibilität stehen im Mittelpunkt des unternehmerischen Handels der WDI AG. Auch bei der Entscheidung der Einführung eines neuen innovativen Warenwirtschaftssystems spielt die Logistik daher eine ausschlaggebende Rolle. In diesem Zusammenhang wurden alle Prozessabläufe und Arbeitsanweisungen neu überprüft und weiterentwickelt. So hat sich auch 2018 das unternehmerische Handeln konsequent dem Anspruch höchster Qualität verschrieben.

7. Risikomanagement und Wahrung von Chancen

Das Realisieren von Chancen, Erzielen von Gewinnen und Vermeiden von Verlusten ist die Basis der Geschäftstätigkeit der WDI AG.

Unternehmerische Aktivitäten sind immer auch mit Risiken verbunden. Diese Risiken frühzeitig zu erkennen, zu kontrollieren und damit zu begrenzen ist die dauerhafte Aufgabe der Geschäftsleitung sowie aller im Unternehmen tätigen Mitarbeiter.

Im Berichtsjahr wurden, wie in den Vorjahren, bestehende und drohende Risiken erfasst. Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Schadenshöhe der einzelnen Risiken wurden für die WDI AG abgeschätzt. Es wurden keine Risiken identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Bilanzielle Risiken, soweit sie bei Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt.

Als international tätiges Distributionsunternehmen befindet sich die WDI AG in einem dynamischen Marktumfeld, welches das Vertriebs-, das Produkt- und das Marktrisiko als potentielle Risiken bereithält. Neben den kürzeren Innovations- und Produktionszyklen, müssen zudem die durch Fachgremien und Gesetzgeber ständig angepassten und überarbeiteten nationalen und internationalen regulatorischen Anforderungen überwacht und geprüft werden. Bei Vertragsabschlüssen ist die WDI AG bemüht, Haftungsrisiken auf den bestehenden Versicherungsschutz zu begrenzen. Durch die permanente Beobachtung der Märkte, den beständigen Kontakt zu den Herstellern, ein bedarfsorientiertes Beschaffungssystem sowie der Unterhaltung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie eines Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001:2015 werden diese Risiken erheblich begrenzt.

Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Produktivität, der Kapitalrentabilität und der Verbreiterung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens, gilt ein besonderes Augenmerk dem systematischen Risikomanagement im operativen sowie im Vermögensbereich.

Folgende Risikobereiche und Gegenmaßnahmen existieren insbesondere:

Elementar-, Schadens- und Haftungsrisiken, Risiken durch Produkthaftung sowie Risiken durch Forderungsausfall sind durch entsprechenden Versicherungsschutz limitiert.
Grundsätzlich bestehen Risiken in der allgemeinen Branchenentwicklung. Dazu zählen vor allem Marktrisiken im Bereich der Beschaffung. Hier handelt es sich um spezifische Preisentwicklungen, welche sich direkt auf die Margenentwicklung auswirken können. Den Risiken der Preisentwicklung wird mit sorgfältigen Marktbeobachtungen entgegengewirkt. Durch geeignete Maßnahmen bei der Wiedereindeckung mit Waren, kann diesem Risiko zusätzlich entgegengewirkt werden. Auch die Absatzmarktrisiken werden hier erfasst und bewertet.
Die Risiken in der Lagerhaltung werden beobachtet und durch den Abverkauf von Altwarenbeständen minimiert. Fehldispositionen im Lager können zu Verlusten Führen. Die im Unternehmen im Einsatz befindliche Softwarelösung bietet die Möglichkeit, die Lagerbestandsentwicklung sowie Abweichungen im Auftragseingang und Auftragsbestand Frühzeitig zu erkennen.
Risiken aus dem politischen und rechtlichen Umfeld werden durch die Verfolgung von Gesetzgebung und Rechtsprechung soweit als möglich begegnet.
Risiken im operativen Bereich werden durch geeignete Maßnahmen, z.B. im Bereich des Qualitätswesens durch detaillierte Arbeits- und Verfahrensanweisungen, begegnet bzw. durch geeignete Versicherungen, z.B. im Bereich Forderungsmanagement, abgedeckt.
Mitarbeiterveränderungen in erheblichem Maße, insbesondere durch Krankheit oder Kündigung von Leistungsträgern könnten stabil ausgerichtete Personalsituationen stören. Jedoch verfügt die WDI AG über einen langjährigen Mitarbeiterstamm, insbesondere bei den Leistungsträgern und Mitarbeitern in Schlüsselfunktionen. Die Fluktuationsrate der Mitarbeiter ist sehr niedrig. Schulungen und Weiterbildungen der
  Mitarbeiter ist eine weitere Maßnahme in diesem Bereich. Alle Mitarbeiter erhalten regelmäßig Für ihren Bereich die entsprechenden Arbeitsschutzunterweisungen.
Strategische Risiken werden aufgrund laufender Risikobewertungen frühzeitig erkannt. Ihnen wird durch geeignete Maßnahmen begegnet.

Zum Schutz des Umlauf- und Anlagevermögens werden, neben der obligatorischen Absicherung der Vermögensrisiken durch entsprechende Versicherungen, statische und dynamische Schutzsysteme permanent geprüft und erweitert.

Im operativen Bereich liegen die Schwerpunkte auf:

Debitorenmanagement gegen Forderungsausfälle.
Bestandsmanagement gegen Lagerrisiken.
Vertragsmanagement zum Monitoring vertraglicher Obliegenheiten.

8. Integriertes Managementsystem

Bereits in 2002 wurde ein integriertes dokumentiertes Management-System auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2008 sowie in 2008 auf Basis der DIN EN ISO 14001:2004 im Unternehmen eingeführt. Dies dient dazu den hohen Anspruch der stetigen Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie den hohen Qualitäts- und Umweltanspruchs der WDI AG optimal zu erfüllen. In den vorgeschriebenen Abständen werden die Re- und Neu-Zertifizierungen durchgeführt.

Ziel ist ein Managementsystem, welches die ständige Verbesserung unter Betonung der Fehlervermeidung und Verringerung von Streuung und Verschwendung vorsieht. Auf diese Weise ist es möglich noch effektiver und effizienter gesetzliche, behördliche und unternehmerische Forderungen praxisgerecht, flexibel und zeitnah umzusetzen. Bereits in 2011 wurde das bestehenden Qualitäts- und Umweltmanagementsystem zu einem integrierten Managementsystem (IMS) zusammengefasst. Seit diesem Zeitpunkt wird zusätzlich zu den bestehenden Normen das gesamte integrierte Managementsystem in Übereinstimmung mit den hohen Anforderungen der Automotivnorm ISO/TS 16949 ausgeübt.

Die Re-Zertifizierung der DIN EN ISO 9001:2008 sowie der DIN EN ISO 14001:2004 fand 2017 statt, welche bestätigte, dass das bestehende integrierte Managementsystem (IMS) die Anforderungen der Qualitäts- und der Umweltnorm im höchsten Maße erfüllt. Das im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 durchgeführte Überwachungsaudit des Managementsystems gemäß DIN EN ISO 9001:2015 sowie des Umweltmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 14001:2015 hat das Zertifizierungsaudit in vollem Umfang bestätigt. Die Umsetzung weiterer interner und externer Forderungen sowie Kunden- und Marktbedürfnisse prägten auch das aktuelle Berichtsjahr. Das Zertifikat wurde erfolgreich und ohne Abweichungen erteilt. Die Revision der ISO 9001 beinhaltet unter anderem eine neue Struktur, sowie konkretisierte Anforderungen, welche eine aktive Analyse des bestehenden Managementsystems unumgänglich machen. Dazu gehören zum Beispiel die High Level Structure, der prozessorientierte Ansatz sowie das risikobasierte Denken. Auch die international erfolgreiche Umweltmanagementnorm ISO 14001:2015 wurde überarbeitet und bietet nun einen verbindlichen Rahmen, mit dem die Umwelt geschützt und Unternehmen auf sich ändernde Umweltzustände in Verbindung mit sozioökonomischen Erfordernissen angemessen reagieren können. Es wird nun als wesentlich angesehen, das Umweltmanagement in die Geschäftsprozesse, strategische Ausrichtung und Entscheidungsfindung der Organisation zu integrieren.

Das integrierte Managementsystem erstreckt sich somit auf alle Produkte, Dienstleistungen und Tätigkeiten innerhalb und außerhalb des Unternehmens mit besonderer Betonung der frühzeitigen Vermeidung von Fehlern. All das führt zu einem dynamischen und systematischen Prozess der Qualitätssicherung im Unternehmen.

Sowohl regelmäßige interne und externe Audits sowie ein ausschließlich zur Überwachung, Anpassung und Optimierung beauftragter Managementbeauftragter stellen sicher, dass die festgelegten Grundsätze und Regelungen beachtet und in der täglichen Praxis realisiert werden.

Auch der kontinuierliche Verbesserungsprozess wird so im Alltag gewährleistet und vorangetrieben. Bereits im Jahr 2017 fand die erfolgreiche und ohne Abweichung durchgeführte Erst-Zertifizierung und vollständige Implementierung eines Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nach BS OHSAS 18001:2007 statt. Das im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 durchgeführte Überwachungsaudit gemäß BS OHSAS 18001:2007 hat das Zertifizierungsaudit in vollem Umfang bestätigt.

9. Vorgänge nach Beendigung des Geschäftsjahres

Vorgänge, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung in dem Sinne wären, dass sie deren Bestand beeinträchtigen oder gefährden, sind nach dem Bilanzstichtag bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes nicht eingetreten und nicht absehbar.

10. Ausblick auf die Geschäftsentwicklung 2019

Die teilweise überraschenden und turbulenten politischen Entwicklungen im Jahr 2018, wie die weiterhin anhaltenden Vorbereitung des Ausstiegs von Großbritannien aus der Europäischen Union und die Veränderung der Automobilindustrie durch den in der Vergangenheit ausgelösten „Dieselskandal“ lassen erahnen, dass auch das Jahr 2019 weitere interessante und zuweilen unvorhersehbare wirtschaftliche und politische Entwicklungen bereithalten wird. Gleichwohl liegt die gesellschaftliche Lösung zum Klimawandel in intelligenteren und effizienteren Technologien und Systemen, die auch in den Folgejahren einen dauerhaft höheren Elektronikbedarf erwarten lassen.

Nichtsdestotrotz sorgt die solide Aufstellung der deutschen Industrie dafür, dass sie dem harten Wettkampf mit anderen Industrienationen und den zukünftigen Anforderungen zum jetzigen Zeitpunkt gewachsen ist.

Die sehr verhaltene und im Vergleich zu Vorperioden sinkende Auftragslage in der deutschen Elektroindustrie, sorgte im ersten Quartal 2019 zu branchenweit stagnierenden Umsatzzahlen. Die Branchenerlöse im ersten Quartal 2019 sind gemäß dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. um lediglich 0,8% angestiegen dieses erste Quartal liegt somit deutlich hinter den Vorjahresvergleichen aus 2017 und 2018 zurück.

Diese tendenziell positive Einschätzung nährt sich aus den Erfahrungen der letzten Jahre und den Beobachtungen des Marktes und der Marktbegleiter. Das Distributionsgeschäft der WDI AG in Europa, USA und vor allem in Deutschland entwickelt sich stetig weiter. Nicht nur die kontinuierliche und konsequente Erweiterung des Produktportfolios, sondern auch das service- und kundenorientierte Geschäftsmodell, stellt eine große Chance dar, durch die sich zusätzliche Umsatzmöglichkeiten bieten.

Die WDI AG wird sich weiterhin auf das Kerngeschäft der Distribution für hochwertige elektronische Bauelemente und Systeme im Industrie- und Automobilkundensegment konzentrieren. Diese Kernkompetenz, zu der insbesondere die Beratung und die Unterstützung beim Design-In zählen, hat sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchgesetzt und etabliert und ist maßgeblich für das konstante Unternehmenswachstum verantwortlich.

Das unternehmerische Wirken von der WDI AG wird durch den Anspruch höchster Qualität bestimmt. Kundenzufriedenheit, Fehlervermeidung und hohe Flexibilität stehen auch zukünftig im Mittelpunkt des Handelns der WDI AG.

 

Wedel, 20. Juni 2019

Der Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 Vorjahr
Anhang-Nr. EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände (1) 633,00 1.786,00
II. Sachanlagen (1) 263.595,73 257.564,23
III. Finanzanlagen (1) 33.885,82 33.885,82
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte (1) 1.286.648,85 1.071.260,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2) 874.342,91 627.307,08
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (3) 796.634,47 852.561,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten (4) 19.238,98 2.946,56
    3.274.979,76 2.847.311,14

Passiva

     
       
A. Eigenkapital   1.730.989,53 1.396.198,21
I. Gezeichnetes Kapital (5) 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen (6) 1.630.989,53 1.296.198,21
B. Rückstellungen (7) 165.846,14 210.773,76
C. Verbindlichkeiten (8) 1.378.144,09 1.240.339,17
- gegenüber Kreditinstituten   0,00 0,00
- gegenüber Gesellschaftern/Aktionären   442.450,00 400.000,00
- aus Lieferungen und Leistungen   691.848,39 650.730,59
- Sonstige Verbindlichkeiten   243.845,70 189.608,58
    3.274.979,76 2.847.311,14

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ist nach den §§ 242 rr. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung aufgestellt.

Die Gesellschart weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschart gem. § 267 Abs. 1 HGB auf.

Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr nicht vorgenommen worden.

Die Randziffern beziehen sich auf Verweise in der Bilanz der WDI AG. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert augegliedert und erläutert.

Hinsichtlich der Bewertung der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden keine Kompensationsmöglichkeiten von Kursgewinnen und -verlusten mehr berücksichtigt sowie die Bildung von Bewertungseinheiten geändert.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ist in der Währung Euro aufgestellt.

B. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß §253 II HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens der WDI AG wird gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet. Das Anlagevermögen wird in einer Anlagenbuchhaltung erfasst, die sämtliche notwendigen Angaben für die einzelnen Anlagengegenstände enthält.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2018
(in EUR)
Vorjahr
(in EUR)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 710.060,94 540.562,79
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00    
sonstige Vermögensgegenstände 164.281,97 86.744,29
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00    
  874.342,91 627.307,08

(3) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bankbestände sind durch Kontoauszüge zum Bilanzstichtag nachgewiesen und stimmen mit diesen überein. Der ausgewiesene Kassenbestand stimmt mit dem Kassenprotokoll überein.

(4) Rechnungsabgrenzungsposten

Es handelt sich ausschließlich um bereits gezahlte Aufwendungen für folgende Wirtschaftsjahre.

(5) Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt EUR 100.000,00 eingeteilt in 1.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von EUR 100,00 je Aktie.

(6) Gewinnrücklagen

2018
(in EUR)
Vorjahr
(in EUR)
gesetzliche Rücklage 10.335,00 10.335,00
andere Gewinnrücklagen 1.175.534,79 1.065.206,38
  1.185.869,79 1.075.541,38

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 445.119,74 wie folgt zu verwenden:

Einstellung in Gewinnrücklagen

a) Einstellung in die gesetzliche Rücklage EUR 0,00
b) Einstellung in andere Rücklagen EUR 222.559,87
c) Ausschüttung als Dividende EUR 222.559,87

(7) Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 220.656,83 einbezogen. Davon wurden EUR 110.328,41 in andere Rücklagen eingestellt.

(8) Rückstellungen

2018
(in EUR)
Vorjahr
(in EUR)
Rückstellungen für Abschlusskosten 5.600,00 12.000,00
sonstige Rückstellungen 160.246,14 154.426,38
Steuerrückstellungen 0,00 44.347,38
  165.846,14 210.773,76

(9) Verbindlichkeiten

2018
(in EUR)
Vorjahr
(in EUR)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern/Aktionären 442.450,00 400.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen    
(mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr) 691.848,39 650.730,59
sonstige Verbindlichkeiten    
(mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr) 243.845,70 189.608,58
  1.378.144,09 1.240.339,17

(10) nicht bilanzierte sonstige Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind: Miet- und Pachtverträge unbewegliches Anlagevermögen

2019
(in TEUR)
2020 ff
(in TEUR)
Miet- und Pachtverträge unbewegliches Anlagevermögen 107 321
sonstige Lizenz- und Darlehensverträge 30 60

(11) sonstige Angaben

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 36.

(12) Anteilsbesitz

An den nachfolgenden Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz im Sinne des § 271 HGB von insgesamt einem Fünftel des Grundkapitals:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Anteil Eigenkapital Ergebnis Geschäftsjahr
in % in TEUR in TEUR
WDI EMAC GmbH, Wedel 80,00 25 19 2018
WDI MEDIA GmbH, Hamburg (mittelbare Beteiligung) 80,00 25 20 2018

D. Angaben zu Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Vorstandsmitglieder der Gesellschaft am 31.12.2018:

 

Herr Christian Dunger

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 95 AktG aus drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

 

Herr Bernd Lundelius; Steuerberater, Vorsitzender

 

Herr Arndt Kuper; Rechtsanwalt, Steuerberater

 

Frau Nathalie Dunger; Wirtschaftsjuristin

 

Wedel, den 20. Juni 2019

WDI AG

Der Vorstand