Ad-hoc | 26 March 1998 07:59
Ad hoc-Service: Veba AG
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Die wichtigsten Eckdaten des Jahres 1997
Der Konzernumsatz ist um 11 % auf 83 Mrd DM gestiegen; der
Auslandsanteil erhöhte sich von gut 31 auf knapp 35 %.
Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG nahm um
11 % auf 2,8 Mrd DM zu. Je Aktie verbesserte sich der Wert von
5,04 DM auf 5,58 DM.
Auf das um mehr als 2,3 Mrd DM gestiegene Eigenkapital konnte VEBA
die Eigenkapitalrendite nach Steuern von 13,3 % auf 13,5 %
erhöhen. Das Renditeziel beträgt weiterhin 15 % nach Steuern.
Dank der guten Performance wird der Hauptversammlung im Rahmen der
ergebnisabhängigen Ausschüttungspolitik vorgeschlagen, die
Dividende von 1,90 DM auf 2,10 DM je Aktie zu erhöhen.
– Entwicklung in den Teilkonzernen
Preussen Elektra konnte das DVFA/SG-Ergebnis gegenüber dem hohen
Vorjahresniveau um 10,1 % auf rund 1,6 Mrd DM erhöhen. Gründe der
Ergebnisverbesserung waren der erstmals ganzjährige Betrieb des
neuen Kraftwerks Schkopau, die Einbeziehung von Gelsenwasser und
ein höheres Beteiligungsergebnis.
Bei Hüls nahm das Ergebnis nach DVFA/SG um 14,6 % auf 393 Mio DM
ab. Grund war ein Ertragseinbruch bei der MEMC Electronic
Materials, an der Hüls zu 52 % beteiligt ist. Im Chemiegeschäft
dagegen konnte Hüls vor allem durch die höhere Auslandsnachfrage
das Ergebnis steigern.
Bei VEBA Oel stieg das DVFA/SG-Ergebnis um 11,5 % auf 389 Mio DM.
Die Ergebnisstruktur ist erheblich ausgewogener als in den
Vorjahren. Dies ist vor allem auf ergebnisverbessernde Maßnahmen
zurückzuführen, die 1997 mit mehr als 150 Mio DM zu Buche
geschlagen haben.
Im Bereich Handel, Verkehr und Dienstleistungen stieg das DVFA/SG-
Ergebnis um fast 80 % auf 665 Mio DM. Stinnes erzielte in der
Chemiedistribution und im Verkehrsbereich deutliche Umsatz- und
Ergebniszuwächse. Bei Raab Karcher hat sich vor allem der
Elektronikhandel sehr positiv entwickelt. VEBA Immobilien hat 1997
den positiven Trend der vergangenen Jahre beschleunigt
fortgesetzt.
Die Telekommunikation schloß 1997 planmäßig mit einem Verlust von
375 Mio DM nach DVFA/SG ab. Dazu haben vor allem die Anlaufkosten
für das Festnetzgeschäft von Otelo und die Mobilfunkgeschäfte von
E-Plus und Bouygues Telecom beigetragen.
– Ausblick
VEBA verfolgt das Ziel, auch 1998 ein zweistelliges
Ergebniswachstum zu erreichen. Zur Ergebnisverbesserung werden die
anhaltenden Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung, die
umfangreichen Neuorganisationen nahezu aller Konzernbereiche, die
beschlossenen Portfolioveränderungen sowie der internationale
Ausbau der Kerngeschäfte des Konzerns beitragen.
VEBA AG, 26. März 1998
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