Ad-hoc | 13 August 1998 07:50
Ad hoc-Service: Veba AG
Mitteilung Teil 2 v. 2
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Ad hoc-Service: Veba AG
Mitteilung Teil 2 v. 2
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VEBA-ZWISCHENBERICHT 1.1.-30.6.1998
AUSBLICK
Das Geschäftsjahr 1998 ist im VEBA-Konzern durch die umfangreiche
Neuausrichtung bzw. Neustrukturierung nahezu aller Konzernbereiche
sowie weitere Portfolioveränderungen geprägt. Diese Massnahmen
werden voraussichtlich in der 1. Jahreshälfte 1999 abgeschlossen
sein.
Für das Gesamtjahr 1998 erwarten wir, im Strombereich, bei den
Chemieaktivitäten von Hüls, im Ölbereich und im Immobilien
Management das Ergebnis vor Steuern – auch bereinigt um
ausserordentliche Buchgewinne – gegenüber dem Vorjahr steigern zu
können. Die Vorbereitungen für die Verschmelzung von Hüls und
Degussa laufen planmässig. Die Fusion wird voraussichtlich Anfang
1999 abgeschlossen sein. Mit diesem Schritt bringen wir den
Chemiebereich in eine neue Dimension.
Bei Distribution/Logistik erwarten wir operativ ein Ergebnis vor
Steuern in der Grössenordnung des Vorjahres. Stinnes setzt die
weitere Restrukturierung des Geschäftsportfolios in Vorbereitung
auf den geplanten Börsengang zügig fort. Hierdurch kann das
Ergebnis 1998 belastet werden.
Bei MEMC ist angesichts des dramatischen Preisverfalls von Wafern
auch im 2. Halbjahr 1998 mit hohen operativen Verlusten zu
rechnen. Dem Ergebniseinbruch sind wir mit einem umfangreichen
Restrukturierungsprogramm begegnet. Künftig wird MEMC direkt von
VEBA aus geführt.
In der Telekommunikation rechnen wir für das Gesamtjahr mit
Anlaufverlusten, die deutlich über den Vorjahreswerten liegen. Wir
werden die notwendigen organisatorischen und personellen
Massnahmen zur Weiterentwicklung unserer Strategie rasch umsetzen.
Insgesamt erwarten wir daher aus heutiger Sicht für 1998 ein
Ergebnis vor Steuern – einschliesslich von Veräusserungsgewinnen –
in der Grössenordnung des Vorjahres. Der Konzernüberschuss (nach
Steuern und Anteilen Konzernfremder) wird deutlich unter dem
Vorjahreswert liegen, da die Verluste bei MEMC den Steueraufwand
erst dann vermindern, wenn der entstandene Verlustvortrag in den
Folgejahren mit Gewinnen verrechnet werden kann.
– Ende Teil 2 von 2 –
Ende der Mitteilung