Ad-hoc | 16 July 1999 15:21
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VEBA-Tochter erwirbt niederländischen Energieversorger
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Die PreussenElektra AG, Hannover, hat heute in Den Haag einen
Vertrag über den Erwerb von 87 Prozent des niederländischen
Energieversorgungsunternehmens Electriciteitsbedrijf Zuid-Holland
(EZH), Voorburg, unterzeichnet. Der Kaufpreis berägt rund
930 Mio Euro (entsprechend 1,07 Mrd Euro für 100 Prozent). Für die
zunächst noch bei der Stadt Leiden verbleibende Beteiligung von
rund 13 Prozent erhält PreussenElektra ein Vorerwerbsrecht. Der
Vertragsabschluß gilt mit Wirkung vom 1. Januar 2000 vorbehaltlich
der Zustimmung der jeweiligen Aufsichtsgremien, der
Kartellbehörden und des niederländischen Wirtschaftsministeriums.
Mit einem Absatzvolumen von rund 13 Milliarden Kilowattstunden
Strom pro Jahr ist EZH der viertgrößte Stromerzeuger in den
Niederlanden; der Marktanteil liegt bei 14 Prozent. Die
Gesellschaft verfügt über eine installierte Leistung von
1.770 Megawatt (2/3 Kohle, 1/3 Gas). Mit rund 900 Mitarbeitern
erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 1998 einen Umsatz
von rund 700 Mio Euro und ein Ergebnis vor Steuern von rund
40 Mio Euro. Die EZH gehört zu den kostengünstigsten
Stromproduzenten der Niederlande.
Nach Investitionen und Beteiligungserwerben in Dänemark, Schweden,
Rußland, Lettland, der Schweiz, Italien und Polen ist der Erwerb
der EZH die erste Großakquisition einer Mehrheitsbeteiligung von
PreussenElektra im Ausland. Neben der Optimierung der Erzeugung
wollen beide Unternehmen auch ihre Vertriebs- und
Handelsaktivitäten koordinieren und ausdehnen.
Der Vorstandsvorsitzende der VEBA AG, Ulrich Hartmann,
kommentierte den Erwerb: “Die Chancen der Liberalisierung des
Europäischen Strommarktes wollen wir nutzen. PreussenElektra wird
ihre Position als führendes Stromunternehmen in Europa ausbauen.
Auf diesem Weg ist der Erwerb der EZH ein wichtiger strategischer
Schritt – weitere werden folgen.”
VEBA AG
16. Juli 1999
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