Ad-hoc | 9 December 1999 07:47
Ad hoc-Service: VEBA AG
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– Wertverhältnis von VEBA und VIAG beträgt
64,5 Prozent zu 35,5 Prozent
– VIAG-Aktionäre sollen für 2,5 VIAG-Aktien
eine Aktie des fusionierten Unternehmens erhalten
Die von der VEBA AG, Düsseldorf, und der VIAG AG, München,
beauftragten Bewertungsgutachter haben ein Wertverhältnis von
64,5 Prozent VEBA zu 35,5 Prozent VIAG ermittelt. Unter
Berücksichtigung der jeweiligen Anzahl der Aktien beider
Unternehmen ergibt sich ein Umtauschverhältnis von 2,5 VIAG-Aktien
zu einer Aktie des neuen Unternehmens. Der Verschmelzungsprüfer
hat diese Umtauschrelation als angemessen bestätigt.
Das endgültige Wertverhältnis weicht geringfügig von der im
September 1999 vorläufig vereinbarten Bandbreite zwischen
68 zu 32 Prozent und 66 zu 34 Prozent ab. Grund für diese
Abweichung ist, dass das vorläufige Wertverhältnis auf den im
Sommer vorliegenden Geschäftsplänen und Börsenbewertungen beider
Unternehmen basierte.
Die endgültige Bewertung (auf Basis einer Ertragswertermittlung
gemäß HFA) stützt sich auf die aktuellen Geschäftsplanungen, in
denen sich die günstigere Entwicklung insbesondere der VIAG-
Bereiche Aluminium und Telekommunikation widerspiegelt. Daneben
sind wesentliche Planungsprämissen vereinheitlicht worden. Dies
führt zu der Wertverschiebung zugunsten von VIAG.
Die Vorstände von VEBA und VIAG sind sich einig, dass das
ermittelte Umtauschverhältnis für die Aktionäre beider
Gesellschaften angemessen und fair ist und werden ihren
Aufsichtsräten vorschlagen, dem zuzustimmen.
VEBA AG
09.12.1999
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