![]() ecotel communication agDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019Der Jahresabschluss der ecotel communication ag (nachfolgend ecotel ag) wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches ("HGB") sowie des Aktiengesetzes ("AktG") erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 HGB. Der Sitz der ecotel communication ag ist Düsseldorf, Deutschland. Die Anschrift lautet: ecotel communication ag, Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf. Die Gesellschaft wurde am 1. September 2000 in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB 39453) eingetragen. Die Aktien der ecotel communication ag werden neben Frankfurt am Main auch an anderen deutschen Börsen gehandelt. 1) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und über den Zeitraum der Nutzung linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von Lizenzen wird mit fünf Jahren und die von Software mit drei Jahren angesetzt. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungskosten seit 2013 nicht mehr in Anspruch. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorzunehmen. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in Folgejahren, ergibt sich eine Zuschreibungspflicht in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte. Die Berechnung der Abschreibungen basiert auf folgenden Nutzungsdauern:
Geringwertige Vermögensgegenstände unter EUR 150 werden sofort als Aufwand erfasst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden diese außerplanmäßig auf den ihnen am Abschlussstichtag beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei nur vorübergehender Wertminderung erfolgt keine außerplanmäßige Abschreibung. Der Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Werts basiert dabei auf marktorientierten Barwertkalkülen wie dem Discounted Cashflow-Verfahren nach IDW S 1. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorzunehmen. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in Folgejahren, ergibt sich eine Zuschreibungspflicht in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde mit 1 % auf die Nettobeträge berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die aus dem Geschäft Wholesale und damit im Wesentlichen aus Handel (Kauf und Verkauf) mit dem selben Carrier entstehen, werden bei der Pauschalwertberichtigung nicht in vollem Umfang berücksichtigt, sondern als "Netto-Position" bewertet, da auch der Zahlungsfluss vertragsgemäß als Saldoposition ausgeführt wird und somit das Kreditrisiko lediglich im Saldo der Forderungen und Verbindlichkeiten der jeweiligen Abrechnungsperiode besteht. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz eines Aktivüberhangs bei den latenten Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten (§ 274 Absatz 1 Satz 2 HGB) sowie auf steuerliche Verlustvorträge wird kein Gebrauch gemacht. Die temporären Differenzen in den Wertansätzen bei einem Steuersatz von 31,23 % bestehen im Wesentlichen beim Sachanlagevermögen, steuerliche Verlustvorträge der ecotel communication ag sowie bei einem steuerbilanziell aktivierten Geschäfts- oder Firmenwert der nacamar GmbH (jeweils aktive latente Steuern). Die aus diesem Geschäfts- oder Firmenwert resultierenden temporären Differenzen sind der Gesellschaft aufgrund des steuerlichen Organschaftsverhältnisses zwischen der ecotel communication ag als Organträgerin und der nacamar GmbH als Organgesellschaft zuzurechnen. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Künftige Preis- und Kostenentwicklungen werden bei der Rückstellungsbewertung insoweit berücksichtigt, wie sie intersubjektiv nachvollziehbar sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre diskontiert. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 sind indes keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB aufgestellt. Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht ist bzw. die Vermögenswerte geliefert worden sind und damit der Gefahrenübergang stattgefunden hat. Zur perioden- bzw. leistungsgerechten Erlösrealisation werden Umsätze aus bereits fakturierten, aber noch nicht erbrachten Leistungen zeitlich abgegrenzt. Den Umsatzerlösen werden sachlich wie zeitlich die korrespondierenden Aufwendungen gegenübergestellt. 2) ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZa) Immaterielle Vermögensgegenstände des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen vor allem Erweiterungsinvestitionen für EDV-Software, den Erwerb von Lizenzen und Nutzungsrechten. b) SachanlagenDie Zugänge bei den Sachanlagen resultieren im Wesentlichen aus den Erweiterungen der EDV und der sonstigen Technik. In den Anlagen im Bau werden im Wesentlichen Router inkl. Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 1.950 aktiviert, die zu einem Großprojekt (Rollout) gehören und zum Stichtag noch nicht oder noch nicht vollständig in Nutzung sind. Die Router sind durch einen Mietkauf erworben und die Rückzahlungsverpflichtung entsprechend in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. c) Finanzanlagen
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vor Ergebnisabführung Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich aus den Anteilen an der easybell GmbH in Höhe von TEUR 5.300 und nacamar GmbH von TEUR 2.700 zusammen. Im Geschäftsjahr haben sich die Anteile an verbundenen Unternehmen auf Grund einer vollständigen Wertaufholung der Anteile an der nacamar GmbH um TEUR 1.200 auf TEUR 2.700 erhöht. In der Vergangenheit wurden die Anteile mehrmals auf Grund einer anhaltenden Verlustsituation außerplanmäßig im Wert gemindert. Im Geschäftsjahr 2017 wurde bereits eine teilweise Zuschreibung in Höhe von TEUR 1.400 vorgenommen. Zum Jahresende 2019 wurde eine Bewertung nach Maßgabe eines Discounted Cashflow-Verfahrens in Anwendung von IDW S 1 durchgeführt. Diese führte zu einer vollständigen Wertaufholung in Höhe von TEUR 1.200. Die Beteiligungen haben sich im Geschäftsjahr 2019 um TEUR 100 reduziert. Die mvneco GmbH hat in Höhe von TEUR 300, anteilig TEUR 100 zur ecotel ag, eine Rückzahlung aus der Kapitalrücklage vorgenommen, die den Buchwert der Beteiligung erfolgsneutral verringert hat. d) Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum 31. Dezember 2019 resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus erbrachten Leistungen in Höhe von TEUR 805 (Vorjahr: TEUR 418). Daneben bestehen Forderungen gegen die nacamar GmbH aus der Gewinnabführung (TER 147; Vorjahr: TEUR 55) und aus der UST Organschaft von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 87). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum einen aus einem kurzfristigen Darlehen inkl. aufgelaufener Zinsen der easybell GmbH (TEUR 503) und der carrier-services.GmbH (TEUR 1.006), sowie aus dem Saldo der zwischen der ecotel ag und der nacamar GmbH bestehenden Cash-Pool Vereinbarung (TEUR 192). e) Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus einer Provisionsvereinbarung gegenüber einem Lieferanten TEUR 1.674 (Vorjahr: TEUR 1.595), Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen für Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 269 (Vorjahr: TEUR 269) sowie die im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer in Höhe von TEUR 342 (Vorjahr: TEUR 225). f) Aktive RechnungsabgrenzungspostenDie aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Supportdienstleistungen und für Vorleistungen an andere Telekommunikationsunternehmen. g) Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital der ecotel ag beträgt 3.510.000,00 EUR. Das Kapital ist in 3.510.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien aufgeteilt. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR ausgegeben. Das Grundkapital ist in Höhe von 3.510.000,00 EUR vollständig eingezahlt. Jede nennbetragslose Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Stimmrechtsbeschränkungen bestehen nicht. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, wie sie sich beispielsweise aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand der ecotel ag nicht bekannt. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 wurde der Vorstand der ecotel ag ermächtigt, das Grundkapital der ecotel ag mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 27. Juli 2022 einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 1.755.000,00 EUR gegen Bar- und / oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Im Berichtsjahr hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht. Auf der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 wurde eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 1.755.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.755.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien beschlossen (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 bis zum 27. Juli 2022 von der ecotel ag begeben werden können. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder die zur Wandlung verpflichteten Inhaber der Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung gestellt werden. Im Berichtsjahr hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht. Die Hauptversammlung hat den Vorstand der ecotel ag mit Beschluss vom 25. Juli 2014 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben (Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien). Diese Ermächtigung darf von der ecotel ag nicht zum Zweck des Handels mit eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der ecotel ag befinden oder ihr nach § 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien läuft bis zum 24. Juli 2019. Im Berichtsjahr hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht. Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2019 wie folgt entwickelt:
h) RückstellungenDie Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
i) Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenUnter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen in Höhe von Mio. EUR 7,3 mit einer Laufzeit bis Dezember 2023 ausgewiesen. Zur Sicherung der Finanzierung des geplanten weiteren Wachstums wurde im Juli 2019 ein weiterer Darlehensvertrag mit der Commerzbank in Höhe von Mio. EUR 1,2 und im September 2019 mit der LBBW in Höhe von Mio. EUR 2,0 abgeschlossen. Aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren in den nächsten Jahren voraussichtlich die folgenden (nicht diskontierten) Zahlungen:
Zum Vorjahresstichtag ergab sich folgende Darstellung:
j) Sonstige VerbindlichkeitenDer Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus dem Abschluss von Mietkaufvereinbarungen. Zum einen wurden Lizenzen in Höhe von TEUR 494 erworben; zum anderen Router für ein Großprojekt in Höhe von TEUR 1.483. Die Mietkaufverpflichtungen haben eine Laufzeit von 3 bis 4 Jahren. TEUR 451 sind im Jahr 2020 fällig, der Rest ist langfristig. Daneben werden Verbindlichkeiten gegenüber Personal, Umsatz- sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten unter diesem Bilanzposten ausgewiesen. 3) ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGa) Umsatzerlöse
Die Gesellschaft erzielte 2019 Umsatzerlöse von 66,9 Mio. EUR (Vorjahr: 84,9 Mio. EUR) und damit einen Rückgang um 18 Mio. EUR. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem geplanten geringerem Volumen im Bereich Wholesale. b) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Auflösung von Verbindlichkeiten aus Provisionsvereinbarungen in Höhe von TEUR 401, da die vertraglichen Grundlagen hierfür entfallen sind, sowie Erträge aus der Privatnutzung der Firmenwagen in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr: TEUR 258). Daneben werden aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 78), sowie Erträge aus Umlagen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 13) unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten stellen gleichzeitig außergewöhnliche Erträge des Geschäftsjahres dar. c) MaterialaufwandDer Materialaufwand betrifft im Wesentlichen eingekaufte Vorleistungen bei anderen Telekommunikationsunternehmen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem deutlichen geringeren Volumen in Bereich Wholesale. d) AbschreibungenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens wurden im Geschäftsjahr 2019 planmäßig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. e) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Vermittlungsprovisionen (TEUR 3.426; Vorjahr: TEUR 3.419), Technischen Support und Entwicklung (TEUR 2.493; Vorjahr: TEUR 2.380), Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 408; Vorjahr: TEUR 521), Kfz- und Reisekosten (TEUR 501; Vorjahr: TEUR 471), sowie Raumkosten (TEUR 763; Vorjahr: TEUR 690). Darüber hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 2), sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. f) Erträge aus BeteiligungDie Erträge aus Beteiligungen resultieren aus einer Gewinnausschüttung der easybell GmbH. g) Zuschreibung auf FinanzanlagenIm Jahr 2019 beinhaltete die Zuschreibung auf Finanzanlagen die Wertaufholung der Anteile an der nacamar GmbH, welche gleichzeitig außergewöhnliche Erträge des Geschäftsjahres darstellen. Weitere Erläuterungen sind in den Angaben zu den Finanzanlagen enthalten. h) Erträge aus ErgebnisabführungsverträgenAufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der nacamar GmbH wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 147 übernommen (Vorjahr: TEUR 55). i) Zinserträge und ZinsaufwendungenDie Zinserträge im Geschäftsjahr 2019 beinhalten Erträge aus der Verzinsung von Finanzanlagen. Die Zinsaufwendungen entfallen im Wesentlichen auf die Darlehensverbindlichkeiten. j) Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstige SteuernDer Ausweis beinhaltet Steuern auf Einkommen und Ertrag sowie KFZ-Steuern. 4) SONSTIGE ANGABENa) Angabe zur Corporate Governance-Erklärung § 285 Nr. 16 HGBDie nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung wurde vom Vorstand und vom Aufsichtsrat abgegeben und der Öffentlichkeit über die Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht: http://ir.ecotel.de/websites/ecotel/German/6500/entsprechenserklaerung-2020.html Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB und HaftungsverhältnisseAus Miet- und Leasingverträgen sowie aus vertraglichen Bindungen mit Lieferanten erwachsen der Gesellschaft in den nächsten Jahren finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
Nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen bestanden zum 31. Dezember 2019 in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr: TEUR 601) für Avalschulden. Risiken aus der Inanspruchnahmen werden nicht gesehen. b) ArbeitnehmerDie durchschnittliche Zahl der während der Geschäftsjahre 2018 und 2019 beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
c) VorstandDer Vorstand der ecotel communication ag setzte sich im Berichtsjahr 2019 wie folgt zusammen:
Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Derzeit sind die Herren Holger Hommes, Wilfried Kallenberg und Andreas Stamm zu Prokuristen bestellt. d) AufsichtsratZu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2019 bestellt:
Im Geschäftsjahr 2019 waren die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft Mitglieder in folgenden Gremien bzw. haben folgende hauptberuflichen Tätigkeiten ausgeübt:
Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Ämter in Kontrollgremien i.S.d. § 285 Nr. 10 HGB. e) Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats
Die erfolgsbezogenen variablen Vergütungen sind an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt. Dem Vorstand stehen für das Geschäftsjahr 2019 neben den Festvergütungen und Nebenleistungen, sicher verdiente variable Vergütungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 98) zu. Die Bezüge des Geschäftsjahres 2019 betragen TEUR 620 (Vorjahr: TEUR 733). Es bestehen weder Aktienoptionsprogramme für die Organmitglieder, noch wurden Kredite an Organmitglieder gewährt. Daneben existieren keine Regelungen für das vorzeitige Ausscheiden von Organmitgliedern. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Vergütung des Aufsichtsrates:
f) Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenDie Gesellschaft hat verschiedene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt. Diese sind zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen. g) Beteiligungen an der GesellschaftFolgende wesentliche Beteiligungen werden an der Gesellschaft gehalten:
h) GewinnverwendungZum Zeitpunkt der Abschlussaufstellung lag der Gewinnverwendungsvorschlag noch nicht vor. i) Meldungen in Verbindung mit § 20 Abs. 1 oder Abs. 4 AktGDer Gesellschaft lagen folgende Meldungen vor, die in Verbindung mit § 20 Abs. 1 oder Abs. 4 AktG oder in Verbindung mit § 21 Abs. 1 oder Abs. 1a des WpHG zu Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG geführt haben: Es werden hier die Meldungen aufgelistet, die zur oben dargestellten Aktionärsstruktur geführt haben, bzw. alle Meldungen, die im Jahr 2019 abgegeben wurden. 11.01.2010 / Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung:ecotel communication ag: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Herr Peter Zils, Deutschland, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 9-11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343) am 5. Januar 2010 die Schwelle von 30 % unterschritten hat und zu diesem Tag 25,64 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 1.000.000, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000). 07.04.2011 / Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung:Die PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 06.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Düsseldorf, Deutschland am 01.04.2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363.305 Stimmrechten) betragen hat. Diese Stimmrechte sind der Gesellschaft gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG zuzurechnen. 17.05.2018 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung Stimmrechtsmitteilung1. Angaben zum Emittentenecotel communication ag Prinzenallee 11 40549 Düsseldorf Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH 5. Datum der Schwellenberührung:
15.05.2018
6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
Korrektur einer am 17.05.2018 veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung 1. Angaben zum Emittentenecotel communication ag Prinzenallee 11 40549 Düsseldorf Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH 5. Datum der Schwellenberührung:
15.05.2018
6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
25.06.2018 Veröffentlichung einer StimmrechtsmitteilungStimmrechtsmitteilung1. Angaben zum Emittentenecotel communication ag Prinzenallee 11 40549 Düsseldorf Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH 5. Datum der Schwellenberührung:
15.06.2018
6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
10. Sonstige Erläuterungen:29.10.2018 Veröffentlichung einer StimmrechtsmitteilungStimmrechtsmitteilung1. Angaben zum Emittentenecotel communication ag Prinzenallee 11 40549 Düsseldorf Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung:
17.10.2018
6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) 10. Sonstige Erläuterungen:22.10.2018 Veröffentlichung einer StimmrechtsmitteilungStimmrechtsmitteilung1. Angaben zum Emittentenecotel communication ag Prinzenallee 11 40549 Düsseldorf Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. CBOSS Orient FZ-LLC 5. Datum der Schwellenberührung:
11.10.2018
6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
10. Sonstige Erläuterungen:05. Juni 2019 Veröffentlichung einer StimmrechtsmitteilungStimmrechtsmitteilung1. Angaben zum Emittenten
2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum MitteilungspflichtigenNatürliche Person (Vorname, Nachname): Hans Schmier Geburtsdatum: 03.12.1968 4. Namen der Aktionäremit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung:31.05.2019 6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Datum der Hauptversammlung: Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung:
10. Sonstige Informationen:j) Honorare WirtschaftsprüferIm Geschäftsjahr 2019 betrug das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Jahres- sowie des Konzernabschlusses der ecotel ag für die Abschlussprüfungsleistungen TEUR 82 und umfasst die Honorare für die gesetzliche Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses der Gesellschaft und einbezogener Tochterunternehmen. Für andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen sowie für sonstige Leistungen wurden für den Abschlussprüfer wie im Vorjahr keine Aufwendungen erfasst. k) Ereignisse nach dem BilanzstichtagNach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses am 6. März 2020 ergaben sich keine nennenswerten Änderungen. Weder änderte sich das wirtschaftliche Umfeld in einem Maße, dass es wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten der ecotel hätte, noch stellte sich die Branchensituation anders dar als zum 31. Dezember 2019.
Düsseldorf, den 6. März 2020 ecotel communication ag Der Vorstand Peter Zils Achim Theis LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2019I. GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN1. GeschäftstätigkeitDie ecotel communication ag (nachfolgend »ecotel ag« oder »Gesellschaft« genannt) ist eine seit 1998 bundesweit tätige Unternehmensgruppe, die sich auf die Vermarktung von Informations- und Telekommunikationslösungen für die jeweilige Zielgruppe spezialisiert hat. Mutterunternehmen ist die ecotel communication ag mit Sitz in Düsseldorf (nachfolgend »ecotel ag« genannt). Zum Jahresende 2019 betreut die ecotel Gruppe bundesweit mehr als 50.000 Datenleitungen und über 100.000 Sprachkanäle. Die Gesellschaft vermarktet ihre Produkte und Dienstleistungen in folgenden Geschäftsbereichen: »ecotel Geschäftskunden« und »ecotel Wholesale« Der Geschäftsbereich »ecotel Geschäftskunden« repräsentiert den Kernbereich der ecotel ag. Hier werden bundesweit 15.000 Geschäftskunden mit einem integrierten Produktportfolio aus Sprach- und Datendiensten (ITK-Lösungen) aus einer Hand versorgt. Der Fokus in diesem Segment liegt auf Geschäftskunden mit mehr als 50 Mitarbeitern. Dabei kann es sich um Kunden mit nur einem Standort, mit mehreren Standorten oder um große Filialisten aus Einzelhandel, Versicherungen oder Banken handeln. Die Gesellschaft hat für alle diese Kundengruppen passende ITK-Lösungen. Auch als Vorleister für andere ITK-Unternehmen (z. B. Reseller) stellt die Gesellschaft Produkte in diesem Segment zur Verfügung. Im Bereich der Sprachdienste verfügt dieses Segment über ein umfassendes IP basiertes Portfolio, welches sich vom Anschluss über die Telefonie (ISDN / VoIP) bis hin zu Mehrwertdiensten erstreckt. Das breite Portfolio von Datendiensten reicht vom Angebot für Anschlüsse im Bereich ADSL, SHDSL und VDSL über Ethernet-Access und Glasfaserleitungen bis hin zu sicheren Unternehmensvernetzungen via VPN sowie Managed Services. Je nach Zielgruppe wird der Vertrieb in diesem Geschäftsbereich über den Direktvertrieb (Großkunden) oder mit mehr als 300 Vertriebspartnern über den Partnervertrieb gesteuert. Mit diesem Netzwerk verfügt die ecotel ag über einen breiten Zugang mittelständischer Kunden. Darüber hinaus hat sich die ecotel ag als erfolgreicher Partner in der Zusammenarbeit mit mehr als 100 Einkaufsgenossenschaften und Verbundgruppen etabliert. Der Geschäftsbereich »ecotel Wholesale« beinhaltet den netzübergreifenden Handel mit Telefonminuten (Wholesale) für nationale und internationale Carrier. Dazu unterhält die Gesellschaft Netzzusammenschaltungen mit mehr als 100 internationalen Carriern. Über die Wholesale-Plattform wickelt die ecotel ag einen nennenswerten Teil der nationalen und internationalen Telefongespräche seiner Geschäftskunden ab und nutzt diese Plattform ebenso für den wachsenden eigenen Teilnehmernetzbetrieb. Die Gesellschaft betreibt kein eigenes Zugangsnetz, sondern bezieht die TK-Zuführungsleistungen von diversen Vorlieferanten und kann hierdurch jeweils den Betreiber mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auswählen. Als typische Vorlieferanten sind beispielsweise die Deutsche Telekom, Vodafone, Verizon, Versatel, EWE, QSC, Mnet und Colt zu nennen. Die Anzahl der Vorlieferanten steigt weiterhin an, da die Nachfrage unserer Geschäftskunden nach breitbandigen Glasfaserleitungen stetig steigt und die verschiedensten Infrastrukturanbieter sowie Kabelnetzbetreiber ihre hochmodernen Netze immer mehr für diese Zielgruppe öffnen. Durch den kundenbezogenen Einkauf der Zuführungsleitung ist ein Großteil der ecotel Kostenbasis variabel. Auf Basis neuester NGN-Technologie ist ecotel durch den Teilnehmernetzbetrieb (TNB) in der Lage, eigenständig Sprachvermittlungsdienstleistungen anzubieten, Rufnummernblöcke zu verwalten und Rufnummern ins eigene Netz zu portieren. Somit beschränkt sich der Zukauf von TK-Zuführungsdienstleistungen zunehmend auf den reinen Access zum Kunden. Die Gesellschaft betreibt ein eigenes ISO-27001-zertifiziertes Rechenzentrum auf dem Campus des größten europäischen Internetknotens in Frankfurt a. M. sowie weitere Rechenzentrumsflächen in Düsseldorf. Die beiden Points-of-Presence (PoP)-Standorte sind über ein eigenes zentrales Voice- und Daten-Backbone vernetzt und mittels Netzzusammenschaltungen mit vielen regionalen und globalen Carriern zusammengeschaltet. 2. Struktur und Beteiligungen der Gesellschaft![]() Die Unternehmensgruppe »easybell« besteht aus vier Gesellschaften. Darin vermarktet easybell Breitband-Internetanschlüsse und VoIP-Telefonie für Privatkunden sowie SIP-Trunking-Angebote für kleinere Unternehmen. Der Vertrieb erfolgt primär online über die eigene Webseite oder über Telekommunikations-Preisportale. Daneben betreibt die easybell Gruppe ein Routermietmodell (www.routermiete.de) und bietet günstiges Call-by-Call für inländische und ausländische Telefonate an. Die »nacamar GmbH« bietet auf Grundlage ihres - im ecotel Rechenzentrum gehosteten - eigenen Content-Delivery-Netzwerks (CDN) Streaming-Dienste für Medienunternehmen an. Speziell entwickelte AddOns für Audio, Video und zukünftig auch Daten schließen die Lücke zwischen den Rohstoffen und der Anwendung, ganz im Sinne eines "Software as a Service"-Konzeptes. Dabei verfügt nacamar über das komplette Portfolio der dafür notwendigen Werkzeuge zur Produktion und zum Betrieb solcher Komponenten. Mit dem Produkt AddRadio ist nacamar Marktführer in Deutschland. Die Beteiligung an der »mvneco GmbH« fungiert als technischer Dienstleister, Systementwickler und Berater für Telekommunikationslösungen sowie diesbezügliche Managed Services. Die Beteiligung wird als assoziiertes Unternehmen bilanziert. II. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENDie konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2019 durch ein Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2019 um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Im Vergleich zu den Vorjahren konnte das Tempo nicht gehalten werden. In den Jahren 2016 und 2017 war das BIP deutlich um 2,2 % gestiegen, im Jahr 2018 war mit einer Steigerung von 1,5 % bereits eine geringere Steigerungsrate zu verzeichnen. Das preisbereinigte BIP je Erwerbsfähigem lag bei -0,3 % in 2019. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Volumen des Telekommunikationsmarkts steigt leicht anDer Gesamtumsatz der Telekommunikationsanbieter hat in 2019 - getrieben durch den Mobilfunk - im Vergleich zum Jahr 2018 um etwa 0,5 Mrd. EUR zugelegt. Betrug der Gesamtumsatz mit TK-Diensten im Vorjahr mit 57,9 Mrd. EUR, gehen wir für das Jahr 2019 von 58,4 Mrd. EUR aus. Im Festnetzmarkt, bestehend aus Anschlüssen, Sprach- und Datendiensten inkl. TV-Bandbreitkabel, werden die Unternehmen wie im Vorjahr 32,8 Mrd. EUR umsetzen. Davon entfallen wie im Vorjahr 13,7 Mrd. EUR auf die Deutsche Telekom und 13,1 Mrd. EUR auf die Wettbewerber (2018: 13,3 Mrd. EUR). Der Kabelmarkt legte in 2019 um 0,2 Mrd. EUR auf 6 Mrd. EUR zu. Das Wachstum der Festnetz-Breitbandanschlüsse setzt sich unvermindert fort. Die Anzahl der stationären Breitbandanschlüsse wuchs in 2019 um rund 1 Mio. auf 35,2 Mio. an. Dabei entfielen etwa 25,3 Mio. Anschlüsse auf DSL-Anschlüsse. Mit einem Anteil von 13,7 Mio. Anschlüssen, also rund 54,2 % konnte die Telekom direkt an Endkunden vermarkten. Weitere 7,7 Mio. DSL-Anschlüsse wurden von der Telekom über Bitstromvorleistungen an die Wettbewerber verkauft, die wiederum damit ihre Endkunden versorgen. Rund 3,9 Mio. DSL-Anschlüsse sind von alternativen Anschluss-Anbietern mit eigenen Anschlussnetzen, meist auf der Basis von Teilnehmeranschlussleitungen der Telekom, vermarktet worden. Trends im B2B-MarktDas Geschäftskundensegment (B2B) in Deutschland ist durch eine weiterhin hohe Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Der Umsatz im Geschäftskundenmarkt ist mit rund 21 Mrd. EUR in 2019 (Vorjahr: 21 Mrd. EUR) stabil und hat einen Anteil am Gesamtmarkt von 36 %. Die Umsatzverteilung Telekom/Wettbewerber hat sich in 2019 nicht geändert. Es ist davon auszugehen, dass die Telekom in 2019 10,2 Mrd. EUR und die Wettbewerber etwas 10,8 Mrd. EUR Umsatz im Geschäftskundenmarkt erzielt haben. Der Technologiewandel von ISDN zu All-IP treibt das Zusammenwachsen von Sprach- und Datenkommunikation weiter an. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach höheren Bandbreiten ungebrochen. Das über das Festnetz abgewickelte Datenvolumen erhöht sich in 2019 um mehr als ein Viertel auf mehr als 135 Gigabyte pro Breitbandanschluss. Wichtiger Treiber im Geschäftskundenbereich ist der kontinuierliche Ausbau an breitbandigen Internetzugängen sowohl über Festnetz (Glasfaser, Vectoring) als auch über Mobilfunk (LTE). Auch die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX/Centrex) sowie das stärkere Zusammenwachsen von Telekommunikation und IT weisen den Weg in die Zukunft. Ein ungebrochener IT-Trend ist »Cloud Computing« mit seinen Ausprägungen »Infrastructure as a Service« (IaaS), »Platform as a Service« (PaaS) und »Software as a Service« (SaaS). Im Wesentlichen geht es dabei um das Verlagern von lokalen Rechnerleistungen (Hardware) und Applikationsprogrammen (Software) sowie der Datenhaltung (Content) in zentrale und hochperformant abgesicherte Rechenzentren eines ITK-Dienstleisters, auf die der Nutzer über breitbandige und gesicherte Anbindungen zugreift. Wesentliche Aspekte in diesem Zusammenhang sind zudem der Datenschutz sowie die Sicherheit der zentral gelagerten Daten. Weitere wichtige ITK-Trends sind:
Um im Wettbewerb bestehen zu können, müssen im B2B-Segment tätige Unternehmen alle für Geschäftskunden relevanten Produkte aus einer Hand und bundesweit anbieten können. Gerade Telekommunikationsdienste für Geschäftskunden haben als Produktionsfaktor eine sehr hohe gesamtwirtschaftliche Bedeutung. Ein entsprechender Regulierungsrahmen muss daher sicherstellen, dass Wettbewerber bundesweit auf alle notwendigen bzw. physikalisch verfügbaren Vorleistungen zurückgreifen können. ecotel unterliegt als Telekommunikationsunternehmen der Aufsicht der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA). Im Bereich Telekommunikation und Post sorgt die Bundesnetzagentur für
Neben der Regulierung hat die Bundesnetzagentur im Telekommunikations- und Postmarkt noch weitere vielfältige Aufgaben; sie vergibt Lizenzen im Postbereich,
Die Gesellschaft versucht, durch Marktkenntnis und -beobachtung wesentliche Trends frühzeitig zu entdecken und daraus Risiken und Potentiale abzuleiten. Im Jahr 2019 hat ecotel sich mit folgenden aktuellen Themengebieten auseinandergesetzt bzw. sich aktiv in den Arbeitskreisen und im Präsidium des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V.) beteiligt:
III. RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN1. Vergütungssystem der OrganmitgliederGesetzliches Leitungs- und Vertretungsorgan der ecotel ag ist der Vorstand. Gemäß § 5 der Satzung der ecotel ag besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Es können auch stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Vorstandsmitglieder bestellt der Aufsichtsrat für die Dauer von höchstens fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Nach der Satzung der ecotel ag erlässt der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung für den Vorstand. Nach § 6 Abs. 1 der Satzung wird die ecotel ag durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Dem Vorstand der ecotel ag gehören die Herren Peter Zils (Vorstandsvorsitzender / CEO), verantwortlich für die Bereiche Strategie, Technologie, Wholesale, Finance, Investor Relations und Human Resources, sowie Achim Theis (CCO), der die Bereiche Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung und Operations verantwortet, an. Der Vorstand und die Prokuristen Herr Holger Hommes als Chief Financial Officer (CFO) und Herr Wilfried Kallenberg als Chief Technical Officer (CTO) bilden zusammen das geschäftsführende Board der ecotel. Vergütung der Organmitglieder (Vorstand)Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der ecotel ag erfolgt auf der Grundlage von § 87 AktG und des Vorstandsvergütungsgesetzes (VorstAG) sowie der Vorgaben des Deutschen Coporate Governance Kodex (DCGK) und umfasst eine feste jährliche Grundvergütung sowie einen variablen Bestandteil. Die Zielvorgaben (z. B. Auftragseingang, Umsatz, EBITDA) für den variablen Anteil werden jährlich durch den Aufsichtsrat festgelegt. Die Auszahlung des variablen Anteils ist an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt und erfolgt nur in Höhe des zu diesem Zeitpunkt bereits sicher verdienten Anteils. ecotel hat für die Vorstandsmitglieder und alle weiteren Organe der Gesellschaft eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung für die Vorstände abgeschlossen. Zudem steht den Vorstandsmitgliedern jeweils ein Firmenwagen zu. Es bestehen weder Aktienoptionsprogramme für die Organmitglieder, noch wurden Kredite an die Organmitglieder gewährt. Daneben existieren keine Regelungen für das vorzeitige Ausscheiden von Organmitgliedern. Vergütung des AufsichtsratsDie Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung. Zusätzlich erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats für jede Teilnahme an einer Präsenzsitzung des Aufsichtsrats (nicht aber eines Ausschusses des Aufsichtsrats) ein Sitzungsgeld. Die ecotel ag erstattet jedem Aufsichtsratsmitglied die durch die Ausübung seines Amtes entstandenen Auslagen. Mitglieder des Aufsichtsrats, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat angehört haben, erhalten für jeden angefangenen Monat ihrer Tätigkeit im Aufsichtsrat eine zeitanteilige Vergütung. Die ecotel ag stellt den Mitgliedern des Aufsichtsrats Versicherungsschutz für die Ausübung der Aufsichtsratstätigkeit zur Verfügung. 2. Änderung der SatzungJede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 AktG grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung. Ausgenommen hiervon sind Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen; zu solchen Änderungen ist der Aufsichtsrat ermächtigt. Hauptversammlungsbeschlüsse werden, soweit die Satzung nicht im Einzelfall etwas anderes anordnet oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. 3. KapitalverhältnisseDas Grundkapital der ecotel ag beträgt 3.510.000 EUR. Das Kapital ist in 3.510.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien aufgeteilt. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR ausgegeben. Das Grundkapital ist in Höhe von 3.510.000,00 EUR vollständig eingezahlt. Jede nennbetragslose Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Stimmrechtsbeschränkungen bestehen nicht. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, wie sie sich beispielsweise aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand der ecotel ag nicht bekannt. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 wurde der Vorstand der ecotel ag ermächtigt, das Grundkapital der ecotel ag mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 27. Juli 2022 einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 1.755.000,00 EUR gegen Bar- und / oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Im Berichtsjahr hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht. Auf der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 wurde eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 1.755.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.755.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien beschlossen (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- und / oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 bis zum 27. Juli 2022 von der ecotel ag begeben werden können. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder die zur Wandlung verpflichteten Inhaber der Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung gestellt werden. Im Berichtsjahr hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht. Die Hauptversammlung hat den Vorstand der ecotel ag mit Beschluss vom 25. Juli 2014 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben (Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien). Diese Ermächtigung darf von der ecotel ag nicht zum Zweck des Handels mit eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der ecotel ag befinden oder ihr nach § 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien läuft bis zum 24. Juli 2019. Im Berichtsjahr hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht. Die nachfolgende Grafik zeigt die Namen der Aktionäre, deren Beteiligung am Grundkapital der ecotel ag Ende 2018 mehr als 3 % beträgt. Basis sind die der ecotel ag bekannt gemachten Anteilsbesitze. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte. Aktienbesitz (31.12.2019) in Prozent![]() Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Eine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am Gesellschaftskapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, liegt nicht vor. 4. Auswirkungen potenzieller ÜbernahmeangeboteFür Vorstandsmitglieder und alle anderen Leitungsorgane der Gesellschaft bestehen keine Vereinbarungen für Entschädigungen im Fall einer Übernahme. Weitere Vereinbarungen zwischen ecotel und natürlichen Personen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen, bestehen nicht. Der Mitgesellschafter der easybell GmbH, die Consultist GmbH, hat im Falle eines Kontrollwechsels bei der ecotel ag das Recht, einen solchen Teilgeschäftsanteil an der easybell GmbH von der ecotel ag zu erwerben, sodass sie mindestens eine Beteiligung von 51 % an der easybell GmbH erreicht. Der Kaufpreis muss dem Marktwert des Teilgeschäftsanteils entsprechen. 5. UnternehmenssteuerungDie Gesellschaft steuert Geschäftsbereiche nach Maßgabe der strategischen Gesamtausrichtung des Konzerns. Es gibt eine Gesamt-Budgetplanung, in die die Jahresbudgets der Geschäftsbereiche sowie der übrigen Konzernunternehmen einfließen. Dabei werden auf Konzernebene die Steuerungsgrößen Segmentumsätze und Segment-EBITDA, sowie das Konzern-EBITDA in den Fokus gestellt. Daneben gilt die Rohertragsmarge im Segment Geschäftskunden als maßgebliche Profitabilitätskennzahl. Hierzu werden in der Planung auf Ebene von Produktarten/ -kategorien nach dem Teilkostenverfahren den Erlösen die direkten variablen Kosten zugeordnet und Rohmargen ermittelt. Die produktübergreifenden indirekten Kosten (Gemeinkosten) sowie die Personalkosten werden im Wesentlichen auf Kostenstellen geplant und überwacht. Die unterjährige Berichterstattung erfolgt segmentbezogen monatlich auf Umsatz-und EBITDA-Ebene mit detaillierter Analyse der Abweichungen gegenüber der Planung und dem Vorjahr sowie einem regelmäßig aktualisierten Ausblick auf das Geschäftsjahresende. Zur detaillierten Steuerung des Kerngeschäftes - dem Segment Geschäftskunden - erfolgt zudem eine Überwachung von geschäftsbereichsbezogenen spezifischen Kennzahlen (z. B. Minutenvolumen, Preis je Minute, Einkaufsmarge, Mengengerüste), die in einem Reportingsystem (Dashboard) abgebildet werden. Die Aktionäre erwarten transparente Berichterstattungen, verlässliche Prognosen und eine planbare und attraktive Aktionärsvergütung. Die Fremdkapitalgeber erwarten eine solide Bilanzstruktur und die Einhaltung der vereinbarten Covenants sowie die fristgerechte Bedienung der Kapitaldienste (Zins und Tilgung). Die ecotel als juristische Person verlangt Zukunftsfähigkeit und Investitionen in neue Wachstumsfelder (All-IP-Transformation, Glasfaserstrategie), Investitionen in leistungsstarke Kundenrouter, den weiteren Ausbau des eigenen TNB-Betriebs sowie die Bereitstellung notwendiger Mittel für die Finanzierung weiterer Großprojekte. ecotel stellt somit einen Ausgleich der unterschiedlichen Erwartungen dieser Interessengruppen sicher. 6. Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft betreibt keine Grundlagenforschung sondern fokussiert sich auf die Kompatibilität von bestehenden Leitungsarten, Tarifkombinationen und Gerätekonfigurationen. Dabei steht immer der möglichst hohe Kosten-/ Nutzen-Effekt für die Kunden im Vordergrund. Daher beschränkten sich die Entwicklungsaufwendungen in den letzten Jahren im Wesentlichen auf die technische Entwicklung hin zum eigenen Teilnehmernetzbetrieb sowie Entwicklungsleistungen für ein Partnerportal für Vertriebspartner sowie Systementwicklungen und -Verbesserungen für die Auftragsverarbeitung der neuen Produktpalette. IV. ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE1. ErtragslageDie Gesellschaft erzielte 2019 Umsatzerlöse von 66,9 Mio. EUR (Vorjahr: 84,9 Mio. EUR) und damit einen Rückgang um 18,0 Mio. EUR. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen darauf, dass das Geschäftsvolumen im Bereich ecotel Wholesale planmäßig weiter deutlich zurückgefahren wurde. Durch diese weitere Reduktion schafft ecotel somit, wie im letzten Jahr bereits ausführlich erläutert, die Grundlage, in den margenträchtigen Segmenten zu wachsen, ohne die 100 Mio. EUR-Schwelle des § 35 Abs. 5a TKG zu verletzten. Somit bleibt ecotel weiterhin von möglichen rückwirkenden negativen Regulierungsentscheidungen zu Entgelten marktbeherrschender Telekommunikationsanbieter (im Wesentlichen die Deutsche Telekom) verschont. Der Umsatz im Bereich ecotel Geschäftskunden sank um 1,0 Mio. EUR auf 47,4 Mio. EUR. Trotz des geringeren Umsatzvolumens in diesem Kernbereich, stieg der Rohertrag im Jahr 2019 um 0,5 Mio. EUR auf 23,9 Mio. EUR. Die Rohertragsmarge stieg auf 50,4 % (Vorjahr: 49,2 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Mio. EUR auf 0,8 Mio. EUR an. Ursächlich für diesen Anstieg waren Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten aus Provisionsvereinbarungen deren vertragliche Grundlagen entfallen sind. Der Personalaufwand ist mit 12,7 Mio. EUR (Vorjahr: 12,2 Mio. EUR) um 0,5 Mio. EUR angestiegen. Die im Durchschnitt in der Gesellschaft beschäftigen Mitarbeiter betrugen 205 (Vorjahr: 199). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR reduziert werden. Im Vorjahr wurde in Prozessoptimierungen, selbsterstellte IT-Systeme und Kundenservice investiert. Dies führt zu dieser vorübergehenden Ergebnisbelastung im Vorjahr. Die oben beschriebenen Entwicklungen führen im Ergebnis zu einer Steigerung des EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern) um 0,5 Mio. EUR auf 3,1 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen auf Grund der hohen Wachstumsinvestitionen planmäßig um 0,5 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR. Das Finanzergebnis (Erträge aus Beteiligungen, Zinsaufwand- und Zinserträge, Zuschreibungen auf Finanzanlagen sowie Aufwendungen aus Verlustübernahme) hat sich um 1,3 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR erhöht. Im Geschäftsjahr wurden die Anteile an der nacamar um 1,2 Mio. EUR auf nunmehr 2,6 Mio. EUR zugeschrieben. Im Ergebnis weist die Gesellschaft ein Jahresergebnis von 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: -0,4 Mio. EUR) aus. Die Hauptversammlung hat in 2019 beschlossen eine Bardividende von 0,13 EUR / Aktie demnach insgesamt EUR 0,5 Mio. EUR auszuschütten. Unter Berücksichtigung des Bilanzgewinns des Vorjahres und der Dividendenzahlung in 2019 ergibt sich ein Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2019 von 1,0 Mio. EUR. Abgleich der Prognosen mit dem tatsächlichen GeschäftsverlaufMit 66,9 Mio. EUR lag der tatsächliche Umsatz der Gesellschaft im prognostizierten Korridor von 60 bis 100 Mio. EUR. Auch der Umsatz im Geschäftsbereich ecotel Geschäftskunden lag mit 47,4 Mio. EUR innerhalb des prognostizierten Korridors von 45 bis 50 Mio. EUR. Die Rohertragsmarge im Geschäftsbereich ecotel Geschäftskunden stieg um 1,2 %-Punkte auf 50,4 % und entwickelte sich ebenfalls wie prognostiziert. Mit einem EBITDA von 3,1 Mio. EUR konnte der prognostizierte Korridor (3,0 bis 4,0 Mio. EUR) ebenfalls erreicht werden. 2. VermögenslageDie Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2019 um 7,0 Mio. EUR auf 32,2 Mio. EUR. Auf der Aktivseite resultiert dieser Anstieg im Wesentlichen aus einem Anstieg des Anlagevermögens um 3,7 Mio. EUR auf 17,9 Mio. EUR. Hier wirken sich zum einen die Anschaffung von kundenbezogenen Hardwarekomponenten für ein großes Rolloutprojekt und die Zuschreibung der Anteile an der nacamar GmbH aus. Zum anderen konnte zum Jahresende Guthaben bei Kreditinstituten von insgesamt 4,0 Mio. EUR ausgewiesen werden, was einem Anstieg um 3,3 Mio. EUR entspricht. Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1,6 Mio. EUR (3,2 Mio. EUR Neuaufnahme und 1,6 Mio. EUR planmäßige Tilgung), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,4 Mio. EUR, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1,3 Mio. EUR und die sonstigen Verbindlichkeiten um 2,1 Mio. EUR an. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus einem Mietkauf zur Finanzierung der oben genannten kundenbezogenen Hardwarekomponenten. 3. FinanzlageDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2019 einen positiven Cashflow in Höhe von 3,3 Mio. EUR erwirtschaftet. Daher stiegen die Finanzmittel zum 31. Dezember 2019 auf 4,0 Mio. EUR an. Die planmäßigen Wachstumsinvestitionen betrugen 4,4 Mio. EUR im Jahr 2019. Der operative Cashflow betrug 6,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,8 Mio. EUR). Neben den operativen Treibern, die in der Ertragslage erläutert wurden, trugen auch stichtagsbedingte Unterschiede bei Zahlungsein- und ausgängen für Gutschriften und einmalige Sonderzahlungen von und an Vorlieferanten zu diesem Anstieg bei. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr zur Finanzierung der Wachstumsinvestitionen langfristige Darlehen in Höhe von insgesamt 3,2 Mio. EUR aufgenommen. Ebenso kurzfristige Darlehen in Höhe von insgesamt 1,5 Mio. EUR von verbundenen Unternehmen. Planmäßige Tilgungen in Höhe von 1,6 Mio. EUR und Zinszahlungen von 0,2 Mio. EUR, sowie die Dividendenzahlung an Aktionäre in Höhe von 0,5 Mio. EUR führten letztlich zu der Entwicklung der Finanzmittel. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDie Gesellschaft befindet sich weiterhin in einer stabilen wirtschaftlichen Lage. Die Entwicklung der Finanzmittel und die planmäßige Entwicklung der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben die Gesamtsituation nicht nachhaltig verändert. Die Ertragslage ist durch vertraglich gesicherte wiederkehrende Umsätze im Bereich ecotel Geschäftskunden gesichert. Die Forderungsausfälle sind weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. V. NACHTRAGSBERICHTEs wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. VI. RISIKOBERICHT1. Risikomanagementsystem und Internes KontrollsystemZur frühzeitigen Identifizierung und Bewertung von unternehmerischen und bestandsgefährdenden Risiken sowie zum richtigen Umgang hiermit setzt ecotel ein entsprechendes Risikomanagementsystem ein. Die Verantwortung der Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken liegt beim Vorstand. Für die kontinuierliche Identifizierung und Bewertung von Risiken unterstützen ihn die Prokuristen sowie die Geschäftsführer der Tochterunternehmen. Mithilfe eines quartalsweise erscheinenden Risikoreports verfolgen der Vorstand und der Aufsichtsrat das gesamte Jahr hindurch die identifizierten Risiken in Bezug auf die geplante Entwicklung. Der Fokus liegt dabei auf der Identifikation des Handlungsbedarfs und dem Status der eingeleiteten Maßnahmen zur systematischen Steuerung der identifizierten Risiken. In Form einer Risikomatrix sind dabei jeweils alle wesentlichen Risiken aufgeführt, die das Ergebnis und den Bestand gefährden könnten. Alle Risikopotenziale werden dabei nach Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglichen Schadenshöhen bewertet. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden dabei in niedrig, mittel, hoch und sehr hoch klassifiziert. Die mögliche Schadenshöhe (als Nettobarwert) wird wiederum ebenfalls in vier Schadensklassen gemäß nachfolgender Tabelle unterteilt.
Die den identifizierten Risikopositionen zugeordneten Wahrscheinlichkeiten und Schadensklassen werden entsprechend der nachfolgenden Tabelle in Risikoklassen eingeteilt. Aus der Risikoklasse ergibt sich zugleich das Bruttorisiko je Risikoposition (1 bis 4). Der Vorstand leitet für jede Risikoposition einzuleitende Maßnahmen zur Gegensteuerung ab und bewertet daraus das Nettorisiko (1 bis 4). Bruttorisiko und Nettorisiko können durch die Gegensteuerung daher voneinander abweichen. ![]() Zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterhält ecotel weiterhin ein Internes Kontrollsystem (IKS), welches in regelmäßigen Abständen überarbeitet wird. Seit nunmehr zwei Jahren wurde in der ecotel ag eine interne Revision im Rahmen einer Vollauslagerung implementiert. Diese hat das Ziel, Prozesse und Systeme gemäß den IT-Anforderungen der »Mindestanforderungen an das Risikomanagement« (MaRisk) und den »Bankenaufsichtliche Anforderungen an die IT« (BAIT) zu prüfen. Diese Maßnahmen wurden notwendig, da ecotel sowohl Versicherungen als auch Banken durch verschiedene ITK-Lösungen bedient. Das Risiko der Finanzberichterstattung besteht darin, dass der Jahresabschluss Falschdarstellungen enthalten könnte, die möglicherweise wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Adressaten haben. Das rechnungslegungsbezogene Interne Kontrollsystem zielt darauf ab, mögliche Fehlerquellen zu identifizieren und die daraus resultierenden Risiken zu begrenzen. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ist das Interne Kontrollsystem derart gestaltet, dass für alle wesentlichen Geschäftsvorfälle das Vier-Augen-Prinzip eingesetzt wird und dass in der Buchhaltung eine Funktionstrennung vorliegt. Regelmäßig wiederkehrende Prozesse werden weitgehend IT-gestützt vorgenommen (Schnittstellen zwischen operativen und buchhalterischen Systemen für Fakturen, Zahlungsein- und -ausgänge sowie kreditorische Prozesse). Für die korrekte Bilanzierung werden Kontierungsrichtlinien eingesetzt. Zur Beurteilung von komplexeren Bilanzierungssachverhalten werden, wenn notwendig, externe Dienstleister hinzugezogen. Gleiches gilt für die Erstellung der Steuererklärungen. Diese Erstellungs- und Beratungsleistungen werden durch interne Plausibilisierungen und Abstimmungen kontrolliert und weiterverarbeitet. Darüber hinaus erfolgt eine Überwachung der zentralen Finanzkennzahlen durch einen regelmäßigen Soll-IstVergleich mit Abweichungsanalyse. Abgeschlossene Zinsderivate werden regelmäßig überwacht. 2. Risiken der künftigen EntwicklungIm Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft mit operativen Risiken, finanzwirtschaftlichen Risiken, strategischen Risiken sowie mit Risiken des Marktumfelds konfrontiert. Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken erläutert und mit ihrem Brutto- und Nettorisiko (nach eingeleiteten Maßnahmen) aufgeführt. Die Risikosituation hat sich nicht wesentlich zum Vorjahr verändert. Operative RisikenOperative Risiken sind eher kurzfristiger Natur und konzentrieren sich bei ecotel hauptsächlich auf mögliche Ausfälle, Fehler und Kapazitätsengpässe der Infrastruktur (z. B. Backbone, Rechenzentrum, Vermittlungstechnik, ServerFarmen) sowie auf die korrekte und zeitnahe Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse in den Bereichen Rechnungsstellung, Provisionierung der Vertriebspartner, Forderungsmanagement sowie in der Kunden-, Lieferanten- und Partnerbetreuung. Die Sicherstellung einer maximal hohen Verfügbarkeit der Infrastruktur durch entsprechende Systemredundanzen sowohl auf Vermittlungstechnik als auch auf Leitungsseite ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung der Risiken, welche ecotel konsequent umsetzt. Im Bereich der Verfügbarkeit der Server-Farmen, z.B. des nacamar-CDN, sind die Server-Farmen in getrennten Räumlichkeiten vollständig dupliziert (Bruttorisiko 3/ Nettorisiko 3; VSK: mittel). Im Bereich der Rechenzentrum-Infrastruktur liegen potenzielle Risiken im Ausfall der Klima- und Notstromversorgung sowie dem Wegfall der Anbindung. Die Notstromversorgung ist redundant ausgebaut, im Bereich der Klimatechnik wurde eine n+1-Redundanz umgesetzt. Es existieren aber externe Kapazitätsengpässe bei der Stromversorgung des Rechenzentrums in Frankfurt am Main, welche möglicherweise zu Behinderungen beim künftigen Kundenwachstum führen können. Die notwendigen Ausbau- und Renovierungsarbeiten werden vom Vorstand und der Geschäftsleitung eng überwacht und auf die möglichen Risiken für die ecotel hin überprüft (Bruttorisiko 3/Nettorisiko 3; VSK: mittel). Die Rechenzentren von Düsseldorf und Frankfurt sind über n x 10 Gbps redundant miteinander verbunden. Zudem sind die Zuführungen der wichtigsten Carrier-Vorlieferanten redundant an beide Rechenzentren angeschlossen. Auch die Anbindung des Internets geschieht georedundant über verschiedene Carrier zu beiden PoPs. Bei Nichtverlängerung von Einkaufsverträgen oder bei einer Verschlechterung der Einkaufskonditionen kann dies zur Verschlechterung der Ertragslage führen. ecotel versucht diese Abhängigkeit von Vorlieferanten dadurch zu minimieren, dass sie für jedes wesentliche Produkt einen alternativen Vordienstleister vorhält. Dies ist zumindest in den Gebieten möglich, wo mehrere Vordienstleister parallele Infrastrukturen betreiben. Durch die Inbetriebnahme der ecotel-eigenen TNB-Infrastruktur verringert sich das Risiko im Bereich der bisher zugekauften Sprachvermittlungsdienstleistungen, da diese nunmehr durch ecotel selbst erbracht werden können (Bruttorisiko 2/Nettorisiko 2; VSK: hoch). Bei der Auftragsumsetzung ist die ecotel abhängig von der Performance der Vorlieferanten, der Stabilität der Systeme und Prozesse sowie von vorhandenen Personalkapazitäten. Bei einem möglichen Backlog besteht die Gefahr, Reputation bei den Vertriebspartnern und Kunden und sogar Aufträge zu verlieren. Um aufkommende Probleme und Verzögerungen zu erkennen und Lösungsansätze zu haben, hält das Management Kontakt zu den verschiedenen Ebenen der Vorlieferanten (Bruttorisiko 4/Nettorisiko 4; insbesondere Segment ecotel Geschäftskunden; VSK: hoch). Der eigene Teilnehmernetzbetrieb bringt neben technischen Herausforderungen auch weitergehende Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz (Hacking, Fraud etc.) mit sich. Hier hat ecotel bereits entsprechend viel in technische und prozessuale Fraud-Managementsysteme investiert, um das Risiko zu minimieren und den Kunden bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten (Bruttorisiko 3/Nettorisiko 4; insbesondere Segment ecotel Geschäftskunden; mittel). Der derzeit vollzogene Wandel von traditionellen ISDN-Anschlussprodukten zu neuen NGN-All-IP-Anschlussprodukten und der damit verbundene technische, organisatorische und prozessuale Aufwand für die Migration der Kunden in den nächsten Jahren birgt das Risiko von Kundenverlusten und damit Umsatzrückgängen sowie hohen Auslastungen der operativen und technischen Bereiche (Bruttorisiko 1/Nettorisiko 1; insbesondere Segment ecotel Geschäftskunden; hoch/sehr hoch). Finanzwirtschaftliche RisikenFinanzwirtschaftliche Risiken umfassen bei der ecotel Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken, Fremdwährungsrisiken sowie Zinsrisiken. Ein Kreditrisiko besteht, wenn Transaktionspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die Entwicklung des Forderungsbestandes wird ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können (Bruttorisiko 4/Nettorisiko 4; VSK: niedrig). ecotel hat mit den finanzierenden Kreditinstituten marktübliche Gläubigerschutzklauseln (sogenannte Financial Covenants) vereinbart, die sich auf das Verhältnis bestimmter Finanzkennzahlen beziehen. Als Grundlage für die Ermittlung der Kennzahlen dient der von der ecotel aufgestellte IFRS-Konzernabschluss. Eine Verletzung der Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung der Investitionsdarlehen und Betriebsmittelkredite führen und damit eine signifikante Verschlechterung der Liquiditätslage der ecotel nach sich ziehen, soweit keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refinanzierung erzielt werden kann. Bei allen einzuhaltenden Covenants (Eigenkapitalquote, EBITDA/Umsatzerlöse und Nettoverschuldung/ EBITDA) liegt ecotel derzeit innerhalb der von den Financial Covenants vorgegebenen Intervalle. Das Unternehmen geht davon aus, dass auch für das Jahr 2020 alle Covenant-Schwellenwerte sicher eingehalten werden können (Bruttorisiko 2/Nettorisiko 3; VSK: sehr hoch). Fremdwährungsrisiken entstehen aufgrund von Forderungen, Verbindlichkeiten, flüssigen Mitteln und geplanten Transaktionen, die nicht in der funktionalen Währung des Konzerns bestehen bzw. entstehen werden. Da das Währungsrisiko nach Auslaufen der kontrahierten Sicherungsgeschäfte in Vorjahren gering war, wurden im Vorjahr und im abgelaufenen Geschäftsjahr keine derivativen Finanzinstrumente zur Währungskurssicherung eingesetzt. Die Gesellschaft verfügte zum Jahresende 2019 über liquide Mittel in Höhe von 4,0 Mio. EUR. Als zusätzliche Liquiditätsreserve hält die Gesellschaft Betriebsmittellinien von insgesamt 4,0 Mio. EUR. Davon können 1,0 Mio. EUR als Avallinie genutzt werden. Darüber hinaus steht eine bis zum 31. März 2020 begrenzte Kreditlinie in Höhe von 2,0 Mio. EUR zur Finanzierung eines Rolloutprojekts zur Verfügung. Es bestehen aktuell keine wesentlichen Zinsrisiken bei ecotel, da die ausstehenden Darlehen im Wesentlichen festverzinslich sind bzw. Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen worden sind. Rechtliche Risikenecotel ist einer Vielzahl rechtlicher Risiken ausgesetzt. Hierzu können beispielsweise Risiken aus den Bereichen Gewährleistung, Verletzung von Vertragsklauseln, Wettbewerbs- und Patentrecht sowie das Steuerrecht gehören. Die Auswirkungen von anhängigen bzw. künftigen Verfahren können oft nicht mit Sicherheit vorausgesehen werden. Die Gesellschaft identifiziert und analysiert kontinuierlich mögliche Eintrittsrisiken für rechtliche Auseinandersetzungen und bewertet quantitativ sowie qualitativ die potenziellen rechtlichen sowie finanziellen Auswirkungen. Auf dieser Basis werden zeitnah angemessene Maßnahmen ergriffen, um einen möglichen Schaden abzuwenden. Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 sieht sich die Gesellschaft keinen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt. Steuerliche RisikenRisiken ergeben sich dann, wenn Steuergesetze und andere Regelungen nicht in vollem Umfang beachtet wurden. Zudem entstehen diese durch auslegungsbedürftige Sachverhalte, wenn nach Auffassung der Finanzverwaltung nicht die angemessenen steuerlichen Konsequenzen gezogen worden sind. Steuerliche Außenprüfungen können daher zu Steuernachzahlungen, Zinsen und Strafen führen. Unter Einbindung von externer steuerlicher Beratung überwacht die Gesellschaft laufend steuerliche Risiken, die sich bspw. aus der Steuergesetzgebung, geänderten Verwaltungsauffassungen oder der Steuerrechtsprechung ergeben können. Die letzte steuerliche Außenprüfung des gesamten Konzerns umfasste die die Jahre 2012 bis 2014. Strategische RisikenStrategische Risiken sind eher mittelfristiger Natur und beruhen auf der strategischen Unternehmensausrichtung für die Bereiche Einkauf, Produkte, Vertrieb, Technologie und IT. Verzögerungen bei der Umstellung auf innovative NGN-Voice-Produkte könnten dazu führen, dass ecotel seine Ertragsziele für Neuprodukte in den nächsten Jahren nicht oder nur zeitlich verzögert erreicht (Bruttorisiko 3 / Nettorisiko 3; VSK: hoch). ecotel bezieht einen Großteil seiner Leitungseinkäufe über wenige Vorlieferanten. Auch und gerade vor dem Hintergrund des momentan vor allem durch die Deutsche Telekom vorangetriebenen Technologiewandels von ISDN auf All-IP wird für ecotel der Zugang zu schnellen und flächendeckenden Leitungsnetzen wichtiger. ecotel ist ständig in Gesprächen mit alternativen Lieferanten, um auch in Zukunft weiterhin wettbewerbsfähige All-IP-Dienste anbieten zu können, ohne die bisherige Praxis der Mehrlieferantenstrategie aufgeben zu müssen (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2; VSK: hoch). Risiken des MarktumfeldsAndere wesentliche Risiken, die eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage von ecotel hervorrufen könnten, sind markt- und branchenbedingt. Es besteht bereits ein starker Preis- und Verdrängungswettbewerb im Privatkundensegment, welcher sich in Zukunft noch stärker auf das Geschäftskundensegment ausdehnen könnte. Sollte sich die starke Konsolidierung der Telekommunikationsindustrie fortsetzen, könnte dies negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ecotel haben, da dadurch die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten erhöht würde (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2; VSK:hoch). Ferner entstehen durch den rapiden technologischen Wandel neue Produkte und Geschäftsmodelle. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf diese Weise die Produkte von ecotel weniger wettbewerbsfähig und somit weniger nachgefragt werden. Insbesondere die derzeitigen Aktivitäten der Bundesnetzagentur, bereits bestehende Vorleistungs-Produkte, sowie neu eingeführte Vorleistungs-Produkte der Deutschen Telekom, zu regulieren, können wesentliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft haben. Diese Produkte sind wesentliche Vorleistungsprodukte zur Bereitstellung bestehender und neuer Services bei Kunden. ecotel beobachtet daher kontinuierlich das Marktumfeld, ist in Verbänden und Anhörungen aktiver Teilnehmer, um schnell und effektiv auf Technologieänderungen reagieren zu können, bzw. auf die Entscheidungen Einfluss nehmen zu können. (Bruttorisiko 1 / Nettorisiko 1; VSK: sehr hoch). Die bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen, die maßgeblich durch Entscheidungen der BNetzA sowie durch sonstige Verbraucherschutzmaßnahmen beeinflusst werden, könnten sich zudem zum Nachteil der Geschäftstätigkeit von ecotel ändern und negative Geschäftsentwicklungen herbeiführen. Auch bleibt abzuwarten, welche regulatorischen Veränderungen eine Konkretisierung des europäischen Telekommunikationsbinnenmarktes mit sich bringt (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2; VSK: sehr hoch). Gesamtrisiko kalkulierbarZusammenfassend ist ecotel davon überzeugt, dass die identifizierten wesentlichen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit den Bestand der ecotel konkret gefährden und dass ecotel auch 2020 durch das flexible Geschäftsmodell und das Überwachungssystem Risiken schnell erkennen, darauf reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten kann. 3. Chancen der künftigen EntwicklungNeben den Risiken gibt es eine Vielzahl an Chancen, welche die Geschäftsentwicklung der ecotel ag nachhaltig prägen können. Die Chancensituation hat sich nicht wesentlich zum Vorjahr verändert. Umsatzsteigerung durch die Vermarktung der neuen Produkte im Bereich Voice over IP und IP Centrex / Hosted PBXZwei wichtige Trendthemen der Telekommunikation sind der Ersatz von ISDN-Technologie durch Voice over IP (VoIP) sowie die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (IP Centrex/Hosted PBX). Machbar wurde diese Veränderung erst durch die flächendeckende Verfügbarkeit von breitbandigen Internetzugängen. Im Jahr 2019 hat die Deutsche Telekom ihren Plan, die ISDN-Technologie durch VoIP-Technologie zu ersetzen, nahezu abschließen können. Bei anderen Vorlieferanten ist ecotel auch im Besitz von Kundenverträgen, die noch auf der ISDN-Technologie basieren. Hier bestehen weitere Chancen zur Umsatz- und Ertragssteigerung aus der Umstellung der bestehenden Kundenbasis. Für viele Geschäftskunden könnte das notwendige Investitionen in bestehende Telefon- / Kommunikationsanlagen bedeuten. ecotel hat hierfür innovative Produkte am Markt etabliert, mit denen Kunden diese Investitionen vermeiden können. Hierbei handelt es sich zum einen um SIP-Anschlüsse für Geschäftskunden zur Anbindung von IP-fähigen Telefonanlagen. Zum anderen bietet ecotel mit Hilfe von Gateways auch eine Lösung an, die den Weiterbetrieb der bestehenden Telefonanlage ermöglicht. Nachhaltige Vertriebsaktivitäten im DatenbereichDie Datenumsätze inkl. Hosting machen derzeit bereits mehr als 50 % der Geschäftskundenumsätze aus. Das vergangene Geschäftsjahr hat gezeigt, dass diese Quote noch stärker wachsen könnte als in den momentanen Planungen berücksichtigt, unter anderem durch den Ausbau von Glasfasertechnologie und der Entwicklung einer Open-Access-Plattform. Umsatzsteigerung und Verbesserung der Rohertragsmarge im ecotel Geschäftskundensegment durch eigenen Teilnehmernetzbetrieb (TNB)Die Gesellschaft profitiert als Teilnehmernetzbetreiber zusätzlich auch durch Vereinnahmung von sog. Terminierungsentgelten von eingehenden Verbindungen zu den ecotel Kundenanschlüssen. Neben dieser Ertragsposition besteht die besondere Chance für ecotel darin, nun ein von den Vorleistern weitgehend unabhängiges Produkt- und Tarifportfolio zu entwickeln. Dies ermöglicht idealerweise neben einer höheren Wertschöpfung auch eine zielgenauere Kundenfokussierung: denkbar sind z. B. spezielle Bündelangebote für Kooperationen und bestimmte Branchen. Bislang hat ecotel primär Vorleistungsprodukte veredelt, nun besteht die Möglichkeit, die gewonnenen Erfahrungen direkt in das grundsätzliche Produktdesgin einfließen zu lassen - zugunsten geringerer Produktionskosten und einer höheren Attraktivität für Vermarktungspartner und Kunden. Durch den derzeit immer stärker zunehmenden Transformationsprozess von ISDN zu All-IP-Produkten im Geschäftskundenumfeld wird sich das Geschäftsvolumen auf dieser Basis deutlich erhöhen und somit die Ertragskraft steigern. Weitere Gewinnung bzw. Vertragsverlängerungen und Ausweitung bestehender GroßkundenDie erfolgreiche Umsetzung von Großprojekten verschafft ecotel weitere Möglichkeiten, ähnlich gelagerte Projekte auch bei anderen Großkunden mit dezentralen Strukturen umzusetzen. Hierzu gehören insbesondere der individuell gestaltbare Remote Router Management Service, Connectivity-Lösungen innerhalb eines MPLS-VPNs sowie zentrale Firewall-Services im ecotel Rechenzentrum. Auch im Geschäftsjahr 2019 konnte die Gesellschaft in diesem Bereich sehr gute Erfolge erzielen und sieht weiteres Wachstumspotenzial. Ebenso besteht die Möglichkeit, vor Ende der vertraglichen Mindestlaufzeiten in Vertragsverlängerungsgespräche mit Bestandskunden einzutreten. Durch die erlangten Erfahrungen und Kenntnisse hat ecotel die Chance Großkundenverhältnisse zu verlängern. Daneben profitiert ein potenzieller Neukunde von den Erfahrungen der ecotel der letzten Jahre (z.B. Rollouts im Umfeld von Einzelhändlern), somit hat ecotel die Chance weitere ertragsreiche Großkundenverträge abzuschließen. Strategische Kooperationen zur Nutzung von Marktchancen infolge der stärkeren Verzahnung von Telekommunikation und ITDie aktuellen Umsätze und Wachstumsraten des Gesamtmarktes rund um Cloud-Services, das heißt die Verlagerung von lokaler Rechenleistung in sichere Rechenzentren, sind beachtlich. Diese positive Entwicklung korrespondiert ideal mit der Produktpalette von ecotel im Bereich der Infrastruktur- und Datendienste - beispielsweise mit den bundesweit verfügbaren xDSL- und Ethernet-Bandbreiten bis hin zu den MPLS-VPN-Lösungen und Housing / Colocation Services im ecotel Rechenzentrum. Anders als viele multinationale Cloud-Anbieter mit ihrer heterogenen Struktur schafft ecotel als deutscher Anbieter mit Rechenzentren in Frankfurt am Main und Düsseldorf die Voraussetzungen für die vollständige und glaubhafte Einhaltung der deutschen Datenschutzgesetze. Im Hinblick auf die aktuelle Datensicherheitsdiskussion ist dies ein entscheidender Standort- und Wettbewerbsvorteil. VII. PROGNOSEBERICHTHinweise zu PrognosenDieser Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der ecotel ag hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter »erwarten«, »davon ausgehen«, »annehmen«, »beabsichtigen«, »einschätzen«, »anstreben«, »zum Ziel setzen«, »planen«, »werden«, »erstreben«, »Ausblick« und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf die Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, EBITDA, Rohertragsmarge oder auf andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der ecotel liegen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen können, sind Veränderungen der Zinssätze, regulatorische Vorgaben und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der ecotel wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. ecotel kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden, und lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Prognose 2020In Deutschland wird für die Gesamtwirtschaft weiterhin eine positive Wachstumsrate erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt soll in 2020 gegenüber 2019 um 0,9 % wachsen. Auch der Arbeitsmarkt soll Robust im Jahr 2020 bleiben. Natürlich können weltweite Entwicklungen diese Einschätzung positiv wie negativ beeinflussen. Das Geschäft der ecotel ist aber in der Vergangenheit weitgehend nicht von gesamtwirtschaftlichen Schwankungen betroffen gewesen. Die in diesem Konzernlagebericht dargestellten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Marktsituation sowie die Bewertung der Risiken- und Chancensituation sind in die Prognose für das Jahr 2020 eingeflossen. Der Auftragseingang, gemessen im Total Contract Value (TCV), war auch im Jahr 2019 wieder überaus erfreulich. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit bei Neuaufträgen oder Vertragsmodifikationen konnte leicht auf 41 Monate gesteigert werden. Im Gesamt-TCV spiegelt sich natürlich auch das große Volumen an Produktwechslern bzw. die Kundentransformation von ISDN auf All-IP Produkte wider. Das Verhältnis zwischen Neuaufträgen und Produktwechslern hat sich daher erwartungsgemäß verschoben. Das Ziel bleibt auch weiterhin die noch verbliebenden ISDN-AnschlussKunden durch gleichzeitige Vertragsmodifikation /-verlängerung mit dem Kunden abzusichern. Die Bundesnetzagentur hat für ein wesentliches bislang unreguliertes Vorprodukt im Bereich ethernet-Breitbandverbindungen seit Mitte 2019 nun die Preise reguliert. Gleichzeitig wechselt die Deutsche Telekom die Technologieplattform für diese Anschlussarten. Das macht es für ecotel notwendig auch diese Anschlüsse möglichst schnell auf die neue Plattform und damit in die in der Regel günstigeren wenn auch regulierten Vorprodukte zu wechseln. Dem gegenüber hat ecotel die Möglichkeit durch technische Migration von einigen X-DSL Anschlussarten weg von der Deutschen Telekom zu einem anderen Netzbetreiber von günstigeren Einkaufspreisen zu profitieren. Diese beiden Szenarien sind in der Prognose 2020 enthalten. Die zu Grunde gelegten Prämissen und Schätzungen bieten naturgemäß Unsicherheiten. Für 2020 erwartet der Vorstand für den Jahresabschluss der ecotel ag nach handelsrechtlichen Vorschriften einen Umsatz von 60 bis 80 Mio. EUR. Für den Kernbereich ecotel Geschäftskunden erwartet der Vorstand einen Umsatz in einem Korridor von 45 bis 50 Mio. EUR bei weiter leicht steigender Rohertragsmarge. Insgesamt geht der Vorstand davon aus, dass die Gesellschaft nach handelsrechtlichen Vorschriften ein EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen) in einem Korridor von 3 bis 4 Mio. EUR erzielen wird. VIII. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND CORPORATE GOVERNANCE BERICHTVorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289f HGB sowie nach § 315d HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung sowie den Corporate-Governance-Bericht einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und im Internet der Öffentlichkeit (http://ir.ecotel.de/websites/ecotel/German/6000/corporate-governance.html) dauerhaft zugänglich gemacht.
Düsseldorf, den 6. März 2020 ecotel communication ag Der Vorstand Peter Zils Achim Theis Erklärung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Düsseldorf, den 6. März 2020 ecotel communication ag Der Vorstand Peter Zils Achim Theis Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ecotel communication ag, Düsseldorf Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der ecotel communication ag, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ecotel communication ag, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung sowie den Corporate Governance Bericht einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung, auf die jeweils im Abschnitt VIII des Lageberichts verwiesen wird, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des JahresabschlussesBesonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar: 1) Erfassung und periodengerechte Realisierung der Umsatzerlöse 2) Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen Zu 1) Erfassung und periodengerechte Realisierung der Umsatzerlöse a) Das Risiko für den Abschluss Im Jahresabschluss der ecotel communication ag werden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 66,9 Mio. ausgewiesen. Die Erfassung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Erbringung der Dienstleistung bzw. Lieferung der Güter. Zur periodengerechten Erlösrealisation werden Umsätze aus monatlichen Bereitstellungsentgelten für Sprachanschlüsse und Leistungen aus dem Datengeschäft aus im Voraus für nachfolgende Perioden fakturierten, aber noch nicht erbrachten Leistungen zeitlich abgegrenzt. Die abgrenzungsrelevanten Umsätze werden dabei seitens der Gesellschaft auf Basis von Systemauswertungen ermittelt. Im Geschäftsjahr unterlagen darüber hinaus eine Vielzahl an Kundenverträgen einer Tarifumstellung. Die Gesellschaft hat vor dem Hintergrund des hohen Volumens an Umstellungen auch auf Basis von Datenbankanalysen die leistungsgerechte Erfassung der Umsatzerlöse überwacht. Die Angaben der Gesellschaft zu den Besonderheiten der leistungs- und periodengerechten Erfassung der Umsatzerlöse im Jahresabschluss sind in den Erläuterungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen im entsprechenden Abschnitt des Anhangs enthalten. Aufgrund der Wesentlichkeit des monatlichen Abgrenzungsvolumens und dem in diesem Geschäftsjahr besonderen Einfluss umfangreicher Änderungen der Tarifmodelle besteht ein erhöhtes Risiko hinsichtlich der Erfassung und der falschen Periodisierung von Umsatzerlösen zum Bilanzstichtag. Vor diesem Hintergrund erachten wir dies für einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt im Geschäftsjahr. b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen Im Rahmen unserer Prüfung haben wir zunächst die Angemessenheit und die Wirksamkeit der von der Gesellschaft eingerichteten rechnungslegungsbezogenen Prozesse und Kontrollen zur Erfassung und Periodenabgrenzung der Umsatzerlöse beurteilt. Darauf aufbauend haben wir aussagebezogene Prüfungshandlungen hinsichtlich der unterjährigen Erfassung sowie der Periodenabgrenzung zum Bilanzstichtag vorgenommen. Dabei haben wir neben Saldenbestätigungen und analytischer Beurteilungen der Abgrenzungsbeträge im Zeitverlauf auch anhand von Stichproben beurteilt, ob die Umsatzerlöse leistungs- und periodengerecht in der Rechnungslegung erfasst wurden. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die eingerichteten rechnungslegungsbezogenen Systeme und Prozesse sowie Kontrollen angemessen sind und dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Umsatzrealisierungen sowie zum Bilanzstichtag erfolgten Umsatzabgrenzungen hinreichend dokumentiert und begründet sind, um die sachgerechte Erfassung der Umsatzerlöse zu gewährleisten. Zu 2) Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen a) Das Risiko für den Abschluss Im Jahresabschluss der ecotel communication ag werden unter dem Bilanzposten Finanzanlagen zum 31. Dezember 2019 Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 8,0 Mio. ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Gesellschaft hat die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen zum Abschlussstichtag einer Überprüfung unterzogen und einen Zuschreibungsbedarf bei den Anteilen an der nacamar GmbH, Düsseldorf, identifiziert. Die Anteile wurden daraufhin um EUR 1,2 Mio. auf EUR 2,7 Mio., und damit auf die ursprünglichen Anschaffungskosten, erhöht. Der beizulegende Wert wurde als Barwert der erwarteten künftigen Zahlungsströme anhand eines Discounted Cashflow-Modells ermittelt. Der Ermittlung lag die von den gesetzlichen Vertretern erstellte Planungsrechnung zugrunde. Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind in den Erläuterungen zur Bilanz im Abschnitt zu den Finanzanlagen des Anhangs enthalten. Der Sachverhalt ist aufgrund der Bedeutung für die Darstellung der Vermögens- und der Ertragslage von besonderer Bedeutung für unsere Prüfung. Außerdem ist das Bewertungsergebnis insbesondere von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse sowie der jeweils verwendeten Abzinsungssätze durch die gesetzlichen Vertreter abhängig und ist damit ermessenbehaftet. b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem die Abläufe sowie das methodische Vorgehen zur Bewertung nachvollzogen. Wir haben beurteilt, ob das verwendete Bewertungsmodell sachgerecht aus den relevanten Bewertungsstandards abgeleitet ist, insbesondere, ob die zugrundeliegenden erwarteten künftigen Zahlungsströme und die angesetzten gewichteten Kapitalkosten insgesamt eine sachgerechte Bewertungsgrundlage darstellen. Ferner haben wir die bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parameter beurteilt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Wir haben die Herleitung der in der Planung zugrunde gelegten Wachstumsraten mit den Markterwartungen abgestimmt. Dabei haben wir unsere Einschätzung neben einem Abgleich mit branchenspezifischen Erwartungen auch auf Erläuterungen der gesetzlichen Vertreter zu den wesentlichen Prämissen und Werttreibern der Planung sowie zu alternativen Planungsszenarien gestützt. Die von den gesetzlichen Vertretern herangezogenen Bewertungsparameter und die wesentlichen Annahmen sind unter Berücksichtigung der zum Stichtag verfügbaren Informationen insgesamt geeignet, die Überprüfung der Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen sachgerecht vorzunehmen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen
Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Für die Erklärung nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex, die Bestandteil der in Abschnitt VIII des Lageberichts enthaltenen Erklärung zur Unternehmensführung ist, sind die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche AnforderungenÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden von der Hauptversammlung am 12. Juli 2019 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 18. Oktober 2019 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2018 ununterbrochen als Abschlussprüfer der ecotel communication ag, Düsseldorf, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Verantwortlicher WirtschaftsprüferDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Constantin Mundt.
Düsseldorf, 6. März 2020 Ebner Stolz GmbH & Co. KG Christoph Couhorn, Wirtschaftsprüfer Constantin Mundt, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019der ecotel communication agDer Aufsichtsrat der ecotel communication ag (ecotel oder die Gesellschaft) hat die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2019 regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Grundlage hierfür waren die ausführlichen, in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten Berichte des Vorstands. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand darüber hinaus im regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden. Der Aufsichtsrat und der Vorstand der ecotel kamen im Berichtsjahr zu insgesamt vier Sitzungen zusammen, und zwar am 12. März 2019, am 9. Mai 2019, am 12. Juli 2019 sowie am 3. Dezember 2019. Darüber hinaus gab es vier Beschlussfassungen im Umlaufverfahren. In den Sitzungen hat der Vorstand der ecotel den Aufsichtsrat regelmäßig über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, die Rentabilität der Gesellschaft, den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichtet und über diese Fragen zusammen mit dem Aufsichtsrat beraten. Der Aufsichtsrat war ferner in Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung eingebunden und hat insbesondere Maßnahmen des Vorstandes, die nach der Geschäftsordnung des Vorstandes seiner Zustimmung bedurften, geprüft und bewilligt. 1. Schwerpunkte der Beratungen im AufsichtsratDer Aufsichtsrat hat sich in allen Aufsichtsratssitzungen in 2019 ausführlich über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen. Schwerpunkte lagen auf der Entwicklung des Bereichs Geschäftskunden, wesentlichen Lieferantenverträgen und Kundenprojekten sowie der Entwicklung der Marktsituation und deren regulatorische Rahmenbedingungen. Zudem hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei strategischen Fragestellungen unterstützt, die sich aus Veränderungen im Telekommunikationsmarkt ergeben, beispielsweise im Hinblick auf Kabelnetzbetreiber und die weiter wachsende Bedeutung der Glasfaser-Infrastruktur. Zudem wurde die mögliche Beteiligung an einem Vorlieferanten durch die Gesellschaft erörtert. Der Aufsichtsrat ließ sich ferner laufend über die Tochtergesellschaften easybell GmbH und nacamar GmbH sowie die Beteiligung an der mvneco GmbH unterrichten und diskutierte mit dem Vorstand über ihre strategische Entwicklung. Bei der nacamar GmbH standen die Perspektiven des Produkts "YBRID" im Zentrum der Erörterungen. Ferner befasste sich der Aufsichtsrat mit verschiedenen Personalangelegenheiten. In diesem Zusammenhang hat sich der Aufsichtsrat auch mit dem Thema Effizienz des Aufsichtsrates auseinandergesetzt. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand die Finanzstrategie der ecotel diskutiert. Im Februar 2019 hat der Aufsichtsrat einer Finanzierung von Sachinvestitionen im Rahmen eines langfristigen Vertragsprojekts zugestimmt. Ein halbes Jahr später hat der Aufsichtsrat eine Änderung der Finanzstruktur der Gruppe inklusive der Neuaufnahme von Darlehen gebilligt, um zusätzliche Investitionen zu finanzieren. Ein weiterer zukunftsorientierter Beschluss betraf die Zustimmung zur Verlängerung des Mietvertrags für den Firmensitz in Düsseldorf. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr Fragen des Risikomanagements besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Aufsichtsrat hat die regelmäßigen Risikoberichte des Vorstands diskutiert und selbst Vorschläge zum Risikomanagement unterbreitet. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass der Vorstand der Risikoüberwachung die gebotene Aufmerksamkeit schenkt, die von ihm identifizierten Risiken nachvollziehbar priorisiert und durch angemessene Maßnahmen zu reduzieren bemüht ist. In der Aufsichtsratssitzung am 12. März 2019 hat der Aufsichtsrat sich über die Ergebnisse der Prüfung nach dem Standard IDW PS 951 informiert, die aufgrund von Anforderungen von Kunden aus dem Bankensektor beschränkt auf Produkte aus den Bereichen Colocation Services und VPN-Services für alle Kunden durchgeführt und im November 2018 mit einem "Typ 1 Zertifikat" abgeschlossen wurde. Das Typ 2 Zertifikat für das Geschäftsjahr 2018 wurde am 31. Oktober 2019 erteilt. In der Aufsichtsratssitzung am 12. März 2019 standen die Prüfung sowie die Billigung des Jahres- und Konzernabschlusses 2018 im Mittelpunkt. Zudem stimmte er dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung zu, eine Dividende von 0,13 Euro je Aktie auszuschütten. Ferner genehmigte der Aufsichtsrat verschiedene Verträge zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind. Gemeinsam mit dem Vorstand hat der Aufsichtsrat in der Aufsichtsratssitzung am 9. Mai 2019 die Hauptversammlung der Gesellschaft vorbereitet. 2. Behandlung von Interessenkonflikten im AufsichtsratAlle Mitglieder des Aufsichtsrates sind dem Grundsatz verpflichtet, ihre Entscheidungen ausschließlich am Unternehmensinteresse der ecotel auszurichten. Soweit bei der Beratung oder Beschlussfassung im Aufsichtsrat Interessenkonflikte oder die Besorgnis von Interessenkonflikten auftraten, sind diese im Aufsichtsrat behandelt worden. Das betreffende Aufsichtsratsmitglied hat sich nicht an der Diskussion beteiligt und sich bei der Beschlussfassung jeweils seiner Stimme enthalten. Die übrigen Aufsichtsratsmitglieder haben sich zudem durch Befragung des Vorstandes die erforderliche Sicherheit verschafft, dass dieser unbeeinflusst von dem (potenziellen) Interessenkonflikt des betroffenen Aufsichtsratsmitgliedes agiert. Die vorgenannten Grundsätze kamen im Berichtsjahr nur bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrats über die Zustimmung zu Verträgen zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind, zum Tragen. Dies betraf die Herren Mirko Mach und Dr. Thorsten Reinhard. 3. Jahres- und KonzernabschlussDer Vorstand hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der ecotel nach den Regeln des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht nach IFRS-Grundsätzen aufgestellt. Der durch die Hauptversammlung der ecotel vom 12. Juli 2019 gewählte Abschlussprüfer der ecotel, die Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart, Zweigniederlassung Düsseldorf, hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht und den Konzernlagebericht geprüft. Er hat dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Abschlussprüfer hatte im Rahmen seiner Prüfung gemäß § 317 Abs. 4 HGB zu beurteilen, ob der Vorstand ein wirksames Überwachungssystem eingerichtet hat, das geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen. Der Abschlussprüfer hat dies bejaht. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat die vom Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben und die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Prüfungs- und Beratungshonorare dem Aufsichtsrat gegenüber offengelegt. Die Abschlussunterlagen und die Berichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Prüfung vor. Vertreter der Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft haben an den Verhandlungen des Aufsichtsrates über diese Unterlagen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat und der von ihm gebildete Prüfungsausschuss haben den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht, den Konzernlagebericht sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns eingehend geprüft und mit dem Abschlussprüfer erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Abschlussprüfers über das Ergebnis seiner Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss oder den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 erhoben, sondern den Jahresabschluss und den Konzernabschluss mit Beschluss vom 9. März 2020 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der ecotel für das Geschäftsjahr 2019 festgestellt. 4. Corporate GovernanceKein Mitglied des Aufsichtsrats hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Vorstand und Aufsichtsrat haben im Berichtsjahr 2019 am 26. Februar 2019 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben. Die jüngste gemeinsame Entsprechenserklärung von Vorstand und Aufsichtsrat datiert vom 19. Februar 2020. Die Erklärungen wurden jeweils auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. 5. Änderungen im Aufsichtsrat im BerichtsjahrIm Berichtsjahr haben sich keine Veränderungen im Aufsichtsrat ergeben. 6. Ändgen im Vorstand im BerichtsjahrIm Berichtsjerunahr haben sich keine Veränderungen im Vorstand ergeben. 7. AusschüsseDer Aufsichtsrat hat einen dreiköpfigen Prüfungsausschuss gebildet, der insbesondere Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements und der Compliance behandelt. Der Prüfungsausschuss hat im Berichtsjahr viermal getagt und sich dabei insbesondere mit den unterjährigen Finanzberichten sowie dem Jahres- bzw. Konzernabschluss 2019 auseinandergesetzt. Ferner hat sich der Prüfungsausschuss mit dem internen Kontrollsystem auseinandergesetzt. Der Prüfungsausschuss setzt sich unverändert aus Frau Brigitte Holzer (Vorsitzende) sowie den Herren Mirko Mach und Sascha Magsamen zusammen. Der Aufsichtsrat hat ferner einen dreiköpfigen Nominierungsausschuss gebildet, der Wahlvorschläge an die Hauptversammlung vorbereitet und darüber hinaus auch die Aufgaben eines Personalausschusses übernimmt. Dieser Ausschuss hat im Geschäftsjahr 2019 zweimal getagt. Der Nominierungs- und Personalausschuss setzt sich unverändert aus Herrn Dr. Thorsten Reinhard (Vorsitzender) sowie den Herren Dr. Bensel und Tim Schulte Havermann zusammen. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands der ecotel sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaften der ecotel-Gruppe für ihren großen Einsatz für die Gesellschaft und die im Berichtsjahr 2019 geleistete Arbeit.
Düsseldorf, den 9. März 2020 Für den Aufsichtsrat: Dr. Norbert Bensel, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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