Ireland | 16 November 2007 08:25
Eifelhöhen-Klinik AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37 WpHG Zwischenmitteilung nach § 37 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn Wertpapier-Kenn-Nummer 565 360 Zwischenmitteilung gemäß § 37x WpHG Juli bis einschließlich Oktober 2007 Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, nachstehend erhalten Sie den zweiten Zwischenbericht für das Jahr 2007. Die Unternehmensentwicklung im Überblick Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hält an, obgleich sich das Wachstum verringert. Die Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen bleibt weiterhin stabil. Ertragslage Die Belegung der drei Kliniken im Konzern ist nach wie vor gut. In der Aatalklinik und in der Eifelhöhen-Klinik konnten geringfügige Vergütungssatz-Steigerungen erzielt werden, die allerdings in jeder der Kliniken lediglich einen Effekt im oberen 5-stelligen Euro-Bereich ausgelöst haben. Die Verbesserung der Erlöse ist deshalb weitestgehend auf die Belegungsverbesserung in den Kliniken zurückzuführen. Die Prognose eines Konzernjahresergebnisses auf Vorjahresniveau ohne Einmaleffekte besteht weiterhin fort. Die Entwicklung der Kliniken im Einzelnen: - Eifelhöhen-Klinik MarmagenBelegung (Pflegetage) Fallzahl Berichtszeitraum Juli - Oktober 2007 32.085 1.333 Januar - Oktober 2007 77.419 3.224 Januar - Oktober 2006 73.428 3.050 Januar - Dezember 2006 88.433 3.665Belegung und Fallzahl liegen auch in der zweiten Jahreshälfte 2007 über Vorjahresniveau. Das Schlichtungsverfahren in der Tarifauseinandersetzung ist durch Einigung beendet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eifelhöhen-Klinik erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 900,-- EUR brutto und ab 01.03.2008 eine lineare Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,5 %. Es ist außerdem im Rahmen der Schlichtung vereinbart, Mantel- und Zuwendungstarifvertrag der Eifelhöhen-Klinik neu zu verhandeln. Sofern diese Verhandlungen erfolgreich fortgeführt werden können, ist Tarifsicherheit bis zum Jahr 2010 gegeben. Mittlerweile ist ein Kooperationsabkommen mit der Universitätsklinik Aachen, bevorzugt für die Abteilungen Neurologie und Kardiologie abgeschlossen. Es kommt jetzt wesentlich darauf an, die bereits erfolgte Belegungssteigerung dauerhaft zu sichern. Mit der Universitätsklinik Köln werden zur Zeit Gespräche geführt, zum Beispiel im Rahmen von Verträgen zur Integrierten Versorgung, die Belegung noch weiter zu steigern. Die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in der Therapieabteilung sind im Wesentlichen abgeschlossen. Es stehen noch die Restinvestitionen im Bereich der Unterbringung der Patienten, die zwingend ein entsprechendes Darlehen voraussetzen, aus. - Kaiser-Karl-Klinik BonnBelegung (Pflegetage) Fallzahl Berichtszeitraum Juli - Oktober 2007 14.059 649 Januar - Oktober 2007 34.618 1.601 Januar - Oktober 2006 32.654 1.535 Januar - Dezember 2006 40.091 1.889Die Geriatrieabteilung ist etabliert. Der Versorgungsvertrag liegt vor. Die Belegung dieser Abteilung wird von den Kostenträgern sofort angenommen und entwickelt sich sehr erfolgreich auf über 10 Betten. Im Bereich der Beihilfeverordnung hat sich seitens des Finanzministeriums leider wenig Bewegung ergeben. Diesbezüglich ist unter anderem die Rechtsprechung noch abzuwarten. Durch die insgesamt sehr gute Belegung im Hause werden die Auswirkungen der Beihilfeverordnung zumindest im Jahr 2007 kompensiert. - Aatalklinik WünnenbergBelegung (Pflegetage) Fallzahl Berichtszeitraum Juli - Oktober 2007 20.480 499 Januar - Oktober 2007 50.673 1.177 Januar - Oktober 2006 48.410 1.081 Januar - Dezember 2006 56.160 1.261Die positive Belegungstendenz hat sich verfestigt. Das Medizinische Versorgungszentrum entwickelt sich planmäßig. Weitere Entwicklungen im Geschäftsjahr 2007 Der Geschäftsverlauf ist planmäßig und zufriedenstellend. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass überproportionale Kostensteigerungen, insbesondere im Personalkostenbereich, zur Aufrechterhaltung der Konkurrenzfähigkeit der Kliniken zwingend entsprechende Vergütungssatzerhöhungen voraussetzen, auch um das Leistungs- und Qualitätsniveau auch über den Jahreswechsel hinaus halten zu können. Die Gespräche mit den Kostenträgern werden an diesem Erfordernis orientiert. Bonn/Nettersheim, den 16.11.2007 Dr. h.c. (CHN) Arno Kuge Dr. med. Markus-M. Küthmann Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG 16.11.2007 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Emittent: Eifelhöhen-Klinik AG Graurheindorfer Str. 137 53117 Bonn Deutschland Internet: www.eifelhoehen-klinik.de Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------