Ireland | 19 May 2010 08:22
Eifelhöhen-Klinik AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG 19.05.2010 08:22 Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Zwischenmitteilung gemäß § 37x WpHG Januar bis einschließlich April 2010 Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn Wertpapier-Kenn-Nummer 565 360 Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen jährlich zwei Zwischenmitteilungen in der vorliegenden Form zu erstatten. Die Unternehmensentwicklung im Überblick Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gestützt durch die staatlichen Maßnahmenpakete zur Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise und einer ansteigenden Exportnachfrage ist eine Belebung der konjunkturellen Entwicklung der deutschen Wirtschaft feststellbar. Ob diese jedoch die erforderliche positive Nachhaltigkeit für die finanziellen Zuflüsse in die Sozialversicherungssysteme entwickeln kann, bleibt abzuwarten, da sich die Inlandsnachfrage weiterhin nur zögerlich belebt und die Auswirkungen staatlicher Stützungsmaßnahmen innerhalb der Eurowährungszone noch nicht eingeschätzt werden können. Die Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen in den Kliniken des Konzerns zeigt auch im Jahr 2010 eine weiterhin konstante Entwicklung. Ertragslage Die nachhaltige Belegungssituation, mit nur geringfügigen Schwankungen an den einzelnen Klinikstandorten, sowie ein verbesserter Patienten-Case-Mix haben zu einer kontinuierlichen Entwicklung der Erlöse mit einem leichten Anstieg des Gesamterlösvolumens beigetragen. Bei der Ergebnisentwicklung ist daher eine leichte Verbesserung eingetreten. Die Jahresabschlüsse der Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft und des Eifelhöhen-Klinik Konzerns sind seit dem 30.04.2010 auf der Homepage unter www.eifelhoehen-klinik.de veröffentlicht. Der Konzernjahresüberschuss beträgt rund 1,2 Mio. EUR, das Ergebnis pro Aktie 36 Cent. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,4 hat die Eifelhöhen-Klinik-Aktie weiterhin erhebliches Kurspotential. Der Vorstand wird der am 14. Juli 2010 stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 12 Cent pro Aktie auszuschütten. Veränderungen im Unternehmen Seit der letzten Veröffentlichung wurden der Gesellschaft keine mitteilungspflichtigen Veränderungen hinsichtlich der bestehenden Stimmrechtsverhältnisse angezeigt. Die Entwicklung der Kliniken im Einzelnen: Eifelhöhen-Klinik MarmagenBelegung (Pflegetage) Fallzahl Januar - April 2010* 29.720 1.209 Januar - April 2009 30.463 1.223 Januar - Dezember 2009 93.013 3.761*Durch Umstellung der Berichtssystematik sind ab dem Jahr 2010 keine Angaben mehr zur Kurzzeitpflege enthalten Die Belegung entwickelte sich mit 29.720 Pflegetagen (Vorjahr 30.463) innerhalb des Erwartungskorridors. Während die Orthopädische Abteilung (13.594/12.798) und die Neurologische Abteilung (6.583/6.498) Belegungspotentiale hinzugewinnen konnten, hat die Internistische Abteilung (9.543/10.960) die Vorjahreszahlen nicht ganz erreicht. Im Zuge der im Jahr 2009 vollzogenen personellen Veränderungen bei den Leitungsfunktionen Klinikleitung und Ärztlicher Direktor ist auch eine eingehende Analyse der marktspezifischen Gesamtausrichtung und eine optimierte Betriebsorganisation erfolgt. Dies hat sich bereits, trotz weiterhin bestehenden Druckes der Kostenträger auf Verweildauer und Pflegesätze, positiv auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt. Kaiser-Karl-Klinik BonnBelegung (Pflegetage) Fallzahl Januar - April 2010 13.914 633 Januar - April 2009 13.888 643 Januar - Dezember 2009 42.114 1.951Bei der stationären Gesamtbelegung der Kaiser-Karl-Klinik konnte auch im Jahr 2010 im Zeitraum Januar bis April nochmals ein geringfügiger Anstieg auf 13.914 Pflegetage erreicht werden. Im Bereich der Geriatrischen und Internistischen Abteilung ist ein erfreulicher weiterer Anstieg der Belegung zu verzeichnen (3.398/3.180). Hierbei ist natürlich weiterhin zu berücksichtigen, dass die Kaiser-Karl-Klinik mit einer Auslastung von deutlich über 90 % nur relativ geringe Belegungsreserven bietet. Das Betriebsergebnis entwickelte sich gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf einem nahezu identischen Niveau. Aatalklinik WünnenbergBelegung (Pflegetage) Fallzahl Januar - April 2010 20.378 508 Januar - April 2009 19.581 447 Januar - Dezember 2009 59.195 1.418Die Entwicklung der Belegung in den ersten 4 Monaten 2010 an der Aatalklinik Wünnenberg zeigt einen leichten Anstieg im Vergleich zu 2009. Das Steuerungsverhalten der Kostenträger ist jedoch noch deutlicher als in 2009 an den Gesamtfallkosten der Patienten ausgerichtet. Es bleibt daher weiterhin abzuwarten, inwieweit Kliniken mit dem Schwerpunkt für neurologische Frührehabilitation mit tendenziell höheren Pflegesätzen und Verweildauer durch eher undifferenzierte Steuerung der Kostenträger bei der Fallschwere benachteiligt werden. Bei der Pflege GmbH zeigt sich ein stärkerer regionaler Wettbewerb, der zukünftig durch stärkere Akquisitionsbemühungen kompensiert werden muss. Im Medizinischen Versorgungszentrum muss durch Neubesetzung einer fachärztlichen Stelle im Verlauf des 2. Halbjahres eine Neuausrichtung des medizinischen Versorgungsangebotes vorgenommen werden, um den MVZ-Status zu erhalten. Ein Break-even wird für das Jahr 2011 erwartet. In 2010 besteht weiterhin eine größere Unsicherheit bei der Finanzplanung durch die daraus veränderten Abrechnungsbestimmungen (Regelleistungsvolumina) des MVZ. Insgesamt wird jedoch auf der Grundlage der ersten 4 Monate 2010 weiterhin von einer planmäßigen wirtschaftlichen Entwicklung für das laufende Jahr ausgegangen. Weitere Entwicklungen im Geschäftsjahr 2010 und Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr Wie in den vergangenen Jahren zeichnet sich auch für das Jahr 2010 eine restriktive Haltung der Kostenträger bei der Berücksichtigung von Kostensteigerungen ab. Pflegesatzerhöhungen, die lediglich unterjährig eintreten können, werden - wenn überhaupt realisierbar - sich voraussichtlich im Rahmen der Grundlohnsummenentwicklung bewegen. Gleichzeitig ist durch die regionale Wettbewerbssituation eine Anpassung an übliche bezahlte Pflegesätze notwendig. Wegen der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie den Unwägbarkeiten bei der Einnahmensituation der Sozialversicherungssysteme ist in den nächsten 2 Jahren mit weiteren Umstrukturierungen bei den gezahlten Vergütungen durch die Kostenträger zu rechnen. Der Vorstand beabsichtigt die bewährte Geschäftspolitik durch weitere Stärkung des anerkannten sehr hohen Qualitätsniveaus der Kliniken und den damit verbundenen Wettbewerbsvorteilen fortzuführen. Ergänzend wird das klinische Angebot auf die zukünftigen demografischen Herausforderungen im Rehabilitationsmarkt ausgerichtet, um die o. g. Effekte zu kompensieren. Darüber hinaus wird das Unternehmen in den nächsten Jahren ein weiteres organisches Wachstum im Gesundheitsmarkt mit regionalem Schwerpunkt in NRW anstreben, um diese spezifische Marktpositionierung weiter konsequent auszubauen. Bonn/Nettersheim, den 19.05.2010 Dr. med. Markus-M. Küthmann Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG 19.05.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Eifelhöhen-Klinik AG Graurheindorfer Str. 137 53117 Bonn Deutschland Internet: www.eifelhoehen-klinik.de Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------