Ireland | 18 May 2011 10:29


Eifelhöhen-Klinik AG:

Eifelhöhen-Klinik AG  / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

18.05.2011 10:29

Zwischenmitteilung nach  § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------


Zwischenmitteilung gem. § 37x WpHG

Januar bis einschließlich März 2011

Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn
Wertpapier-Kenn-Nummer 565360

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Der Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen
jährlich zwei Zwischenmitteilungen in der vorliegenden Form zu erstatten.

Unternehmensentwicklung im Überblick

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Insgesamt zeigt die deutsche Volkswirtschaft auch im 1. Quartal 2011
weitere Zeichen einer Erholung nach dem dramatischen Einbruch in der
Wirtschaft in Folge der Finanzkrise 2008. Diese Erholung wird jedoch neben
den marktwirtschaftlichen Faktoren noch wesentlich durch die in den
Vorjahren initiierten staatlichen Konjunkturprogramme beeinflusst. Die
Nachhaltigkeit der marktbasierten stark exportgestützten wirtschaftlichen
Erholung bleibt weiterhin abzuwarten, zumal neue erhebliche finanzielle
Belastungen der Privathaushalte und der Wirtschaft u. a. als Folge der
Neuausrichtung der Energiekonzepte in Deutschland absehbar sind.
Die aktuellen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen jedoch die
kurz- bis mittelfristige Stabilität und finanzielle Ausstattung der
sozialen Sicherungssysteme und der GKV auch weiterhin sicher.
Die kontinuierliche Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen in den
Kliniken des Konzerns bewirkte auch im 1. Quartal des Jahres 2011 insgesamt
eine weiterhin stabile wirtschaftliche Entwicklung, wobei jedoch die
saisonalen Belegungs- und die Erlösschwankungen des Patienten-Case-Mix in
diesem Jahr im 1. Quartal ausgeprägter als in 2010 zu verzeichnen sind.

Ertragslage

Durch den etwas verzögerten Belegungsanstieg im Januar ergab sich durch die
ansonsten üblichen saisonalen Schwankungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum
eine leicht unterdurchschnittliche Entwicklung der Erlöse im 1. Quartal
2011.

Die Jahresabschlüsse der Eifelhöhen-Klinik AG und des
Eifelhöhen-Klinik-Konzerns sind seit dem 30.04.2010 auf der Homepage unter
www.eifelhoehen-klinik.ag veröffentlicht.
Der Konzernjahresüberschuss 2010 beträgt rund 1,5 Mio. EUR, das Ergebnis
pro Aktie 45 Cent.

Die Entwicklung der Kliniken im Einzelnen

Eifelhöhen-Klinik Marmagen


                                Belegung (Pflegetage)          Fallzahl
Januar - März 2011              21.444                         864
Januar - März 2010              22.161                         898
Januar - Dezember 2010          90.714                         3.709


Das 1. Quartal 2011 war geprägt von einer stärkeren saisonalen Minderbelegung im Januar, die aber im Verlauf des Februar und März teilweise aufgeholt werden konnte. Insgesamt ist jedoch festzustellen, dass das Ergebnis des 1. Quartals innerhalb des Planungskorridors liegt und für das Jahr 2011 weiterhin von einer positiven Entwicklung ausgegangen wird. Kaiser-Karl-Klinik Bonn

                                Belegung (Pflegetage)          Fallzahl
Januar - März 2011              10.699                         467
Januar - März 2010              10.388                         474
Januar - Dezember 2010          43.682                         1.984


Bei der stationären Gesamtbelegung der Kaiser-Karl-Klinik konnte auch im I. Quartal des Jahres 2011 nochmals ein Anstieg auf 10.699 Pflegetage erreicht werden. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Kaiser-Karl-Klinik mit einer Auslastung von deutlich über 90 % nur relativ geringe Belegungsreserven bietet. Das Betriebsergebnis konnte ebenso wie die Auslastung gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum leicht verbessert werden. Aatalklinik Wünnenberg

                                Belegung (Pflegetage)          Fallzahl
Januar - März 2011              14.453                         379
Januar - März 2010              15.152                         371
Januar - Dezember 2010          62.795                         1.638


Die erreichte Belegung in den ersten drei Monaten 2011 an der Aatalklinik Wünnenberg zeigt im Vergleich zum Vorjahr trotz leicht gestiegener Fallzahl eine Minderbelegung von ca. 700 Pflegetagen. Die Veränderung entstand durch eine stärker ausgeprägte saisonale Belegungsschwankung im Januar und durch ein leicht verändertes Patienten-Case-Mix mit daraus resultierender geringerer Verweildauer der Patienten. Im weiteren Verlauf des Quartals zeigte sich jedoch eine analoge Belegungsentwicklung im Vergleich zu den Vorjahren. Insgesamt bleibt jedoch weiterhin festzustellen, dass die Zuweisung von Patienten durch die Kostenträger immer stärker durch die Fallkosten bestimmt wird. Schwerpunktkliniken der neurologischen Frührehabilitation mit tendenziell höheren Pflegesätzen und Verweildauern werden damit wahrscheinlich durch diese 'grobrastige' Steuerung bei gleichzeitig zunehmender medizinischer Schwere der Erkrankung der behandelten Patienten zukünftig stärker benachteiligt werden. Für die Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH als nicht mit öffentlichen Mitteln geförderte Einrichtung besteht weiterhin ein starker regionaler (Preis-)Wettbewerb, der auch zukünftig durch verstärkte Akquisition und Qualität der erbrachten Dienstleistung kompensiert werden muss. Im Medizinischen Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH ist durch die Neubesetzung einer fachärztlichen Stelle im 4. Quartal 2010 eine weitere strukturelle Sicherung des MVZ-Status erreicht worden. Für das Jahr 2011 wird ein 'break-even' des Ergebnisses erwartet. Im 1. Quartal wurde nach den bislang vorliegenden vorläufigen Ergebnissen nahezu eine Kostendeckung plangemäß erreicht. Insgesamt wird auf der Grundlage der ersten drei Monate 2011 von einem stabilen Geschäftsverlauf und einer wirtschaftlichen Entwicklung analog zum Vorjahr ausgegangen. Weitere Entwicklung im Geschäftsjahr 2011 und Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr Wie auch in den vergangenen Jahren zeichnet sich auch für das Jahr 2011 eine restriktive Haltung der Kostenträger bei der Berücksichtigung von Kostensteigerungen in den Vergütungsvereinbarungen ab. Nominelle Pflegesatzerhöhungen sind lediglich maximal im Rahmen der Grundlohnsummenentwicklung zu erwarten. Die nominellen Erhöhungen werden jedoch durch den stetigen Preisdruck auf die realen Pflegesätze z.B. durch Fallpauschalvereinbarungen, wahrscheinlich überkompensiert werden. Der Vorstand beabsichtigt die bewährte Geschäftspolitik durch weitere Stärkung des anerkannten sehr hohen Qualitätsniveaus der Klinik und den damit verbundenen Wettbewerbsvorteilen fortzuführen. Ergänzend werden das klinische Angebot auf die zukünftigen demografischen Herausforderungen im Rehabilitationsmarkt weiter ausgerichtet z. B. die Belegungsmöglichkeiten für Indikationen mit tendenziell höherer Vergütung ggf. stärker an den Standorten ausgebaut. Darüber hinaus wird das Unternehmen in den nächsten Jahren ein weiteres organisches Wachstum im Gesundheitsmarkt mit regionalen Schwerpunkten in NRW anstreben, um die erreichte regionale Marktposition weiter konsequent auszubauen. Bonn, 18.05.2011 Dr. Markus-Michael Küthmann Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG 18.05.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Eifelhöhen-Klinik AG Graurheindorfer Str. 92 53117 Bonn Deutschland Internet: www.eifelhoehen-klinik.ag Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------