Ireland | 15 November 2012 15:19
Eifelhöhen-Klinik AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG 15.11.2012 15:19 Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Zwischenmitteilung gem. § 37x WpHG Juli bis einschließlich Oktober 2012 Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn Wertpapier-Kenn-Nummer 565 360 Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen jährlich zwei Zwischenmitteilungen in der vorliegenden Form zu erstatten. Die Unternehmensentwicklung im Überblick Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Abweichend von den wirtschaftlichen Prognosen auf der Basis des 1. Quartals 2012 zeigt sich in Deutschland im 4. Quartal 2012 ein Abflauen der Konjunktur. Beispielhaft seien dafür die Produktionszahlen des produzierenden Gewerbes mit -1,8 % genannt. Generell führt das zu einer deutlichen Reduzierung der bislang bestehenden Wachstumsprognose von 1 % des BIP um 0,2 % für das Restquartal. Auch für das Jahr 2013 wird mit aktuell 0,8 % gerechnet. Insgesamt stellen die aktuellen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen die kurz - bis mittelfristige Stabilität und finanzielle Ausstattung der sozialen Sicherungssysteme und der GKV wahrscheinlich weiterhin sicher. Das vorläufige Finanzergebnis der GKV weist für das 1. Halbjahr 2012 einen Überschuss von 2,7 Mrd. EUR aus. Als größtes Risiko für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sind jedoch weiterhin primär die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Eurokrise zu benennen. Ertragslage In den Monaten Januar bis Oktober 2012 lässt sich eine leicht überdurchschnittliche Entwicklung der operativen Erlöse im Vergleich zu 2011 feststellen. Die Entwicklung der Kliniken im Einzelnen: Eifelhöhen-Klinik MarmagenBelegung (Pflegetage) Fallzahl Juli - Oktober 2012 34.252 1.353 Juli - Oktober 2011 33.130 1.338 Januar - Oktober 2012 81.416 3.265 Januar - Oktober 2011 76.734 3.090 Januar - Dezember 2011 93.173 3.760Die positive wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2011 setzte sich durch eine weitere Zunahme der Pflegetage in 2012 fort. Für das Jahr 2012 wird daher von einem, im Rahmen der Plandaten liegenden, positiven operativen Ergebnis für die Eifelhöhen Klinik Marmagen GmbH ausgegangen. Kaiser-Karl-Klinik BonnBelegung (Pflegetage) Fallzahl Juli - Oktober 2012 13.805 606 Juli - Oktober 2011 14.068 611 Januar - Oktober 2012 34.783 1.538 Januar - Oktober 2011 35.449 1.549 Januar - Dezember 2011 42.466 1.869Die Pflegetageentwicklung der Kaiser-Karl-Klinik per 31.10.2012 ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, obwohl die Fallzahlen nur gering unter denen des Vorjahres liegen. Wesentlicher Grund hierfür ist die im Jahr 2012 gesunkene Verweildauer aufgrund der restriktiveren Handhabung von Verlängerungsanträgen durch die Kostenträger mit entsprechenden Auswirkungen auf die erzielten Erlöse. Die plangemäße Auslastung im Monat Oktober wird sich wahrscheinlich auch - gemäß aktuellem Trend - im November und Dezember fortsetzen, so dass die geplanten Belegungszahlen im 4. Quartal erreicht werden könnten. Die betrieblichen Aufwendungen liegen auf Planungsniveau, das voraussichtliche Ergebnis 2012 unter dem des Vorjahres. Mit der geplanten baulichen Erweiterung der Klinik wurde Anfang Oktober begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Anbaus ist für Sommer 2013 geplant. Aatalklinik WünnenbergBelegung (Pflegetage) Fallzahl Juli - Oktober 2012 20.279 652 Juli - Oktober 2011 18.513 513 Januar - Oktober 2012 50.675 1.607 Januar - Oktober 2011 47.780 1.301 Januar - Dezember 2011 56.265 1.572Die Belegung der Aatalklinik entwickelte sich im Jahre 2012 in den ersten 10 Monaten im Vergleich zum Vorjahr positiv. Bei den Fallzahlen ist eine Steigerung von 23,5 %, bei den Pflegetagen eine Steigerung von 2.895 Tagen zu verzeichnen. Festzustellen ist jedoch, dass die Steigerung der Fälle und Pflegetage nicht zwangsläufig zu einer proportionalen Erhöhung der Erlöse führt, da Vergütungen für die neurologischen Patienten zunehmend über Fallpauschalen erfolgen. Zu Beginn des 3. Quartals konnte nach Vorliegen aller notwendigen Genehmigungen in der Aatalklinik Wünnenberg eine weitere Abteilung für orthopädische Rehabilitation eröffnet werden, um die Klinik mit ihrem Rehabilitationsangebot im Markt breiter aufzustellen. Nach Abschluss der Anlaufphase im 4. Quartal 2012 ist von einem signifikanten Deckungsbeitrag aus den Erlösen für diese Indikation auszugehen. Insgesamt wird für 2013 ein ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis für die Aatalklinik geplant. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Ergebnis auf Vorjahresniveau in Abhängigkeit vom Patienten-Case-Mix im 4. Quartal 2012 erwartet. Weitere Entwicklungen im Geschäftsjahr 2012 Wie in den vergangenen Jahren zeichnet sich auch für das Jahr 2012 eine restriktive Haltung der Kostenträger bei der Berücksichtigung von Kostensteigerungen in den Vergütungsvereinbarungen und zu erzielenden Erlösen ab. Trotz des auch in 2012 unterplanmäßigen Betriebsergebnisses der Aatalklinik Wünnenberg, ist in 2012 von einem ähnlichen operativen Geschäftsverlauf wie in 2011 für den Gesamtkonzern auszugehen. Am geplanten neuen Standort in Mönchengladbach ist im 4. Quartal 2012 die Inbetriebnahme eines ambulanten Rehabilitationsangebotes vorgesehen, verbunden mit den weiteren planerischen Vorarbeiten für die operative Inbetriebnahme der stationären Rehabilitation in einem noch zu sanierenden Klinikgebäude in 2013. Mit dem geplanten neuen Klinikstandort in Mönchengladbach in 2012/2013 erfolgt damit ein organisches Wachstum im Gesundheitsmarkt in NRW. Bei dem Ausblick auf die voraussichtlichen Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres und den weiteren Entwicklungen in 2013 ist ergänzend zu berücksichtigen, dass die o. g. operativen Ergebnisse des Jahres 2012 im Vergleich zu 2011 durch die notwendigen Anlaufkosten für den neuen Standort in Mönchengladbach belastet werden. Bonn, 15.11.2012 Dr. med. Markus-M. Küthmann Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG 15.11.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. 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