![]() Eifelhöhen-Klinik AGBonnJahresfinanzbericht zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012der Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft, BonnAKTIVSEITE scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2012
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| EUR | EUR | 2011 EUR |
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| 1. Umsatzerlöse | 1.727.212,93 | 1.654.441,86 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 99.231,27 | 97.288,61 | |
| 3. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -1.364,78 | -2.012,00 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 6.416,53 | 5.051,75 | 8.034,22 |
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 463.616,24 | 437.458,59 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 110.253,17 | 102.980,91 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 41.757,47 (Vorjahr: EUR 30.785,81 ) | 573.869,41 | ||
| 5. Abschreibungen | |||
| - auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 591.400,23 | 565.265,44 | |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.120.141,97 | 810.789,33 | |
| 7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 2.417.777,68 | 2.169.597,60 | |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 940.562,15 | 639.494,25 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 940.456,50 (Vorjahr: EUR 639.376,46) | |||
| 9. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 730.870,80 | 275.076,07 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 428.708,54 | 171.673,72 | |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 253.532,25 (Vorjahr: EUR 31.276,19) | |||
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.734.741,33 | 2.191.556,04 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 301.544,78 | 527.018,41 | |
| davon latenter Steueraufwand EUR 74.000,00 (Vorjahr: EUR 176.000,00) | |||
| 13. sonstige Steuern | 282,00 | 0,00 | |
| 14. Jahresüberschuss | 1.432.914,55 | 1.664.537,63 | |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 832.268,82 | 672.503,06 | |
| 16. Ausschüttung | -461.459,40 | -464.250,00 | |
| 17. Einstellung in Gewinnrücklagen | -1.087.266,69 | -1.040.521,87 | |
| 18. Bilanzgewinn | 716.457,28 | 832.268,82 |
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 264 ff., 284 ff. HGB und des Aktiengesetzes für große Kapitalgesellschaften aufgestellt, da die Aktien der Gesellschaft im regulierten Markt der Börse Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart (Segment General Standard) gehandelt werden.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.
Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung angesetzt, bewertet und ausgewiesen.
Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt.
Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Abschreibungen planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Bei Zugängen des Sachanlagevermögens erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter werden nach den steuerrechtlichen Vorschriften abgeschrieben.
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über die Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.
Die Abschreibungen bei Gebäuden werden über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren vorgenommen.
Nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten aus Gebäudeum- und -anbauten werden in Übereinstimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Gebäudes einheitlich abgeschrieben.
Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 13 Jahre.
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen wurden vorgenommen.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Teilwert angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Abzinsungssatzes von 5,04 % ermittelt ist; sie decken alle vertraglich zugesicherten Versorgungsleistungen ab.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Die passiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 %, der die Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und die Gewerbesteuer umfasst. Soweit latente Steuern auf unterschiedlichen Wertansätzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bei einer Organschaft beruhen, deren Einkünfte von der Gewerbesteuer befreit sind, wird ein Steuersatz von 15,825 % angesetzt.
Wir verweisen auf den nachfolgenden Bruttoanlagenspiegel.
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand 01.01.2012 Euro |
Zugang Euro |
Umb. Euro |
Abgang Euro |
Stand 31.12.2012 Euro |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte | 86.462,56 | 13.800,22 | 0,00 | 0,00 | 100.262,78 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 22.821.834,64 | 751.550,96 | 52.000,02 | 1.531,16 | 23.623.854,46 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 181.160,95 | 3.972,19 | 0,00 | 0,00 | 185.133,14 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 52.000,02 | 154.030,36 | -52.000,02 | 0,00 | 154.030,36 |
| Summe Sachanlagen | 23.054.995,61 | 909.553,51 | 0,00 | 1.531,16 | 23.963.017,96 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 9.509.118,77 | 2.475.000,00 | 0,00 | 0,00 | 11.984.118,77 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 | 0,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 232.848,56 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 232.848,56 |
| Summe Finanzanlagen | 9.766.967,33 | 2.475.000,00 | 0,00 | 25.000,00 | 12.216.967,33 |
| Summe Anlagevermögen Gesamt | 32.908.425,50 | 3.398.353,73 | 0,00 | 26.531,16 | 36.280.248,07 |
| Abschreibungen | ||||
| Stand 01.01.2012 Euro |
Zugang Euro |
Abgang Euro |
Stand
31.12.2012 Euro |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte | 66.578,56 | 6.030,22 | 0,00 | 72.608,78 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 15.433.503,80 | 549.512,82 | 0,00 | 15.983.016,62 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 109.388,95 | 35.857,19 | 0,00 | 145.246,14 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 15.542.892,75 | 585.370,01 | 0,00 | 16.128.262,76 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 232.846,56 | 0,00 | 0,00 | 232.846,56 |
| Summe Finanzanlagen | 232.846,56 | 0,00 | 0,00 | 232.846,56 |
| Summe Anlagevermögen Gesamt | 15.842.317,87 | 591.400,23 | 0,00 | 16.433.718,10 |
| Buchwerte | ||
| Stand 31.12.2012 Euro |
Stand 31.12.2011 Euro |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte | 27.654,00 | 19.884,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 7.640.837,84 | 7.388.330,84 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 39.887,00 | 71.772,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 154.030,36 | 52.000,02 |
| Summe Sachanlagen | 7.834.755,20 | 7.512.102,86 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.984.118,77 | 9.509.118,77 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 25.000,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 2,00 | 2,00 |
| Summe Finanzanlagen | 11.984.120,77 | 9.534.120,77 |
| Summe Anlagevermögen Gesamt | 19.846.529,97 | 17.066.107,63 |
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2 TEUR haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Das Grundkapital beträgt 7.987.200,00 EUR und ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Grundkapital entspricht dem Nominalkapital je Stückaktie von 2,56 EUR.
Der Vorstand ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 25.08.2009 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01.08.2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen.
Entsprechend der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Juli 2010 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG eigene Anteile bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben, hält die Gesellschaft insgesamt 93.158 Stück eigene Aktien, das entspricht einem Anteil von 2,99 % des Grundkapitals.
| Zeitpunkt des Erwerbs | Anzahl Aktien Stück | Anschaffungskosten EUR |
Rechnerische Anteil am Grundkapital EUR |
Anteil am Grundkapital % |
| März 2011 | 25.000 | 69.500,00 | 64.000,00 | 0,80 |
| Mai 2012 | 18.604 | 51.797,26 | 47.626,24 | 0,60 |
| 0ktober2012 | 23.829 | 72.678,45 | 61.002,24 | 0,76 |
| November 2012 | 25.725 | 78.417,75 | 65.856,00 | 0,82 |
| 93.158 | 272.393,46 | 238.484,48 | 2,99 |
Für den Erwerb der eigenen Aktien entstanden Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 2.837,30 EUR.
Die eigenen Aktien wurden erworben, um in geeigneten Einzelfällen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder anderen mit solchen Akquisitionsvorhaben in Zusammenhang stehenden einlagefähigen Wirtschaftsgütern diese wirtschaftlich sinnvoll einsetzen zu können.
| Gezeichnetes Kapital | EUR 7.987.200,00 |
| Rechnerischer Wert eigener Anteile | EUR 238.484,48 |
| Ausgegebenes Kapital | EUR 7.748.715,52 |
Die Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
| Vortrag zum 01.01.2012 | EUR 9.793.459,37 |
| Verrechnung der Anschaffungskosten aus dem Erwerb eigener Anteile, soweit diese über den rechnerischen Wert am Grundkapital erfolgten | " -28.408,98 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | |
| - aus dem Bilanzgewinn 2011 lt. HV-Beschluss vom 10.07.2012 | " 370.809,42 |
| - aus dem Jahresüberschuss 2012 | " 716.457,27 |
| Stand 31.12.2012 | EUR 10.852.317,08 |
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
| Vortrag zum 01.01.2012 | EUR 832.268,82 |
| - Ausschüttung gem. HV-Beschluss vom 10.07.2012 | " -461.459,40 |
| - Einstellung in andere Gewinnrücklagen gem. HV-Beschluss vom 10.07.2012 | " -370.809,42 |
| Jahresüberschuss 2012 | " 1.432.914,55 |
| - Einstellung in andere Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 2 AktG | " -716.457,27 |
| Stand 31.12.2012 | EUR 716.457,28 |
Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse zur Herstellung eines Gebäudes angesetzt. Es wurde ein gesonderter Passivposten nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB als Gegenposten zu den aktivierten vollen Anschaffungskosten erfolgsneutral gebildet, um eine bessere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage i. S. von § 264 Abs. 2 HGB zu vermitteln. Er wird auf die maßgebliche Nutzungsdauer des betreffenden Gebäudes 50 Jahre erfolgswirksam aufgelöst.
Die unmittelbaren Pensionsrückstellungen betreffen vier Einzelvereinbarungen der Eifelhöhen-Klinik AG gegenüber ehemaligen Angestellten. Die Berechnung erfolgte auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten, basierend auf den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck nach der PUC-Methode mit einem Zinsfuß von 5,04 %. Es wurde ein zukünftiger Rententrend von 0,5 % p. a. berücksichtigt.
Die Steuerrückstellungen gliedern sich in Rückstellungen für Gewerbesteuer und Rückstellungen für Körperschaftsteuer auf. Sonstige Steuerrückstellungen enthalten die voraussichtliche Umsatzsteuer aus einer noch nicht abgeschlossenen Betriebsprüfung.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Aufsichtsratsvergütungen, Tantiemen und sonstige Personalaufwendungen.
| Restlaufzeit von | Sicherheiten | |||||
| Gesamtbetrag TEUR |
bis zu einem Jahr TEUR |
mehr als einem bis zu fünf Jahren TEUR |
mehr als fünf Jahre TEUR |
Betrag | Art der Sicherheit | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.363 | 2.068 | 933 | 362 | 3.363 | 1) |
| (898) | (200) | (527) | (171) | (898) | 1) | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 253 | 253 | 0 | 0 | 0 | branchenüblicher Eigentumsvorbehalt |
| (36) | (36) | (0) | (0) | (0) | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.335 | 1.335 | 0 | 0 | 0 | -- |
| (397) | (397) | (0) | (0) | (0) | -- | |
| sonstige Verbindlichkeiten | 1.063 | 256 | 797 | 10 | 0 | -- |
| (1.221) | (295) | (837) | (89) | (0) | -- | |
| 6.014 | 3.912 | 1.730 | 372 | 3.363 | ||
| (2.552) | (928) | (1.364) | (260) | (898) | ||
| TEUR | TEUR | ||
| 1) | durch Grundpfandrechte gesichert: | 3.363 | (898) |
| 2) | davon aus Steuern: | 31 | (71) |
| 2) | davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: | 2 | (3) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Leistungen.
Zum 31. Dezember 2012 wird der Saldo aus passiven latenten Steuern von 1.422 TEUR und aktiven latenten Steuern von 29 TEUR ausgewiesen. Latente Steuern resultieren aufgrund zeitlicher Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen für Pensionsrückstellungen sowie bei den Grundstücken und Gebäuden. Bei der Ermittlung wurde auch die temporäre Differenz zwischen dem handelsrechtlichen Buchwert des bei einer Organgesellschaft bilanzierten Gebäudes und dessen korrespondierendem steuerlichen Wertansatz berücksichtigt.
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Leistungsgarantien bestehen gegenüber einer Bank in Höhe von 8.262 TEUR zugunsten der GlobalMed GmbH und in Höhe von 1.122 TEUR zugunsten der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH. Die Risiken der Inanspruchnahme werden als gering eingestuft, da beide Gesellschaft nachhaltige Gewinne erwirtschaften und zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Bestandsgefährdung besteht.
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. nachfolgender Aufstellung:
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
| - Mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 154 | 190 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 114) (Vorjahr: TEUR 120) |
Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Holdingtätigkeiten, insbesondere durch die Verpachtung einer Klinikimmobilie an eine Konzerngesellschaft und die Erbringung von Dienstleistungen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit 6 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR) die Auflösung des gebildeten Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen.
In den Zinsaufwendungen sind 52 TEUR Zinsanteile aus Rückstellungen enthalten.
Die Steuern entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Die Eifelhöhen-Klinik AG beschäftigte in 2012 durchschnittlich 5,5Mitarbeiter.
Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2012 betrugen 272 TEUR (Vorjahr: 278 TEUR) einschließlich eines variablen Anteils bezogen auf das Konzernergebnis 2011 von 40 TEUR.
Der Vorstand erhielt eine Grundvergütung und eine Tantieme in Höhe von 3 % des Konzernjahresüberschusses.
Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, angerechnet.
Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen, Kreditgewährungen, durch die Gesellschaft an den Vorstand erbracht.
Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf 50 TEUR (Vorjahr: 50 TEUR). Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen wurden 585 TEUR (Vorjahr: 597 TEUR) zurückgestellt.
Im Geschäftsjahr 2012 betrug die Gesamtvergütung an den Aufsichtsrat 92 TEUR (Vorjahr: 88 TEUR).
Dr. med. Markus-Michael Küthmann
Der Beruf des alleinigen Vorstands entspricht seiner Organstellung. Herr Dr. Küthmann ist auch Geschäftsführer bei mehreren Tochtergesellschaften der Eifelhöhen-Klinik AG.
Dipl.-Oec. Jörg Karsten Leue
Geschäftsführer der AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Graal-Müritz und der SPG Senioren- und Pflegeheim-Betriebsgesellschaft mbH & Co. Strandperle KG, Graal-Müritz
Vorsitzender
Birgit Wöstemeyer
Betriebsratsvorsitzende
Arbeitnehmervertreterin
stellv. Vorsitzende
Dipl.-Oec. Ing. Sigurd Roch
Freier Berater im Gesundheitswesen
Herr Leue ist Mitglied des Aufsichtsrats der Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH, vormals Evangelische Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH, Neubrandenburg.
Alle Mitglieder des Aufsichtsrats sind gleichzeitig Mitglieder des Beirats der GlobalMed GmbH. Der jeweilige Aufsichtsratsvorsitzende der Eifelhöhen-Klinik AG ist darüber hinaus noch Beiratsmitglied der Geriatrisches Zentrum Zülpich GmbH.
Die Gesellschaft ist neben der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH Trägerunternehmen der Unterstützungskasse Eifelhöhen-Klinik e.V., deren gesamtes Kassenvermögen bei der Gesellschaft als Darlehen angelegt ist. Zum Bilanzstichtag ergibt sich für die Eifelhöhen-Klinik AG bei Verpflichtungen von 2.687 TEUR und einem Kassenvermögen von 158 TEUR ein Fehlbetrag von 2.529 TEUR, der gemäß Art. 28 EGHGB zulässigerweise nicht bilanziert wurde.
In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
| Name und Sitz der Gesellschaft | Anteil am Kapital % |
Eigenkapital TEUR |
Jahresergebnis1)TEUR |
| Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, Nettersheim-Marmagen | 100 | 2.135 | +379 |
| GlobalMed GmbH, Bonn | 100 | 4.321 | +2.4182) |
| Kaiser-Karl-Klinik GmbH, Bonn | 100 | 1.559 | -7313) |
| GlobalMANAGEMENT GmbH, Bonn | 100 | 21 | -1 |
| Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH, Bonn | 100 | 2.418 | -76 |
| Herzpark Mönchengladbach GmbH, Bonn | 100 | -628 | -650 |
| Herznetz Rheinland gemeinnützige GmbH, Bonn | mittelbar 100 | 20 | -5 |
| Aatalklinik Wünnenberg GmbH, Bad Wünnenberg | 70 | 1.358 | -2944) |
| Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH Pflegestation "St. Antonius", Bad Wünnenberg | mittelbar 70 | 19 | +1245) |
| GSG Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH, Bad Wünnenberg | mittelbar 70 | 65 | +245) |
| Medizinisches Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH, Bad Wünnenberg | mittelbar 70 | -282 | -42 |
| Anm. 1: | Ermittlung nach HGB |
| Anm. 2: | Ergebnis vor Gewinnabführung an die Eifelhöhen-Klinik AG |
| Anm. 3: | Ergebnis vor Verlustübernahme durch die Eifelhöhen-Klinik AG |
| Anm. 4: | Ergebnis nach Gewinnabführung Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH und GSG Gesellschaft für Schlaganfall und Gesundheitsforschung mbH |
| Anm. 5: | Ergebnis vor Gewinnabführung an die Aatalklinik Wünnenberg GmbH |
Die Gesellschaft hat bestehende Beteiligungen gem. § 21 Abs. 1 WpHG wie folgt veröffentlicht:
a) am 12. März 2007:
Die AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, 18181 Graal-Müritz, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 06.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,28 % (das entspricht 320.597 Stimmrechten) beträgt.
b) am 04. April 2007:
Die Graaler Care GmbH, Graal-Müritz, Deutschland hat uns gemäß § 21 WpHG Abs. 1 am 22.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 19.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 14,72 % (das entspricht 459.364 Stimmrechten) beträgt.
14,72 % der Stimmrechte (das entspricht 459.364 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG zuzurechnen.
Die SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG, Graal-Müritz, Deutschland hat uns gemäß § 21 WpHG Abs. 1 am 22.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 19.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 14,72 % (das entspricht 459.364 Stimmrechten) beträgt.
c) am 18. Juni 2007:
Die Graaler Management GmbH, Graal-Müritz, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.06.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 09.05.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,37 % (das entspricht 323.597 Stimmrechten) beträgt.
10,37 % der Stimmrechte (das entspricht 323.597 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG zuzurechnen.
d) am 20. November 2012
Herr Othmar Furch, Voltlage, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.11.2012 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 14.11.2012 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,9348 % (das entspricht 91.568 Stimmrechten) betragen hat.
e) am 20. Dezember 2012
Herr Bruno Fortmeier, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20.12.2012 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland am 20.12.2012 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,12 % (das entspricht 97.322 Stimmrechten) betragen hat.
3,12 % der Stimmrechte (das entspricht 97.322 Stimmrechten) sind Herrn Fortmeier gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der ARF Holding GmbH zuzurechnen.
Die ARF Holding GmbH, Schloß Holte, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20.12.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland am 20.12.2012 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,12 % (das entspricht 97.322 Stimmrechten) betragen hat.
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat am 05.12.2012 abgegeben und den Aktionären unter www.eifelhoehen-klinik.ag im Bereich Aktiengesellschaft, Investor Relations unter der Rubrik Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.
Der durch die Berichtsgesellschaft als Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde am 9. Mai 2012 im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 716.457,28 EUR wie folgt zu verwenden:
| a) Zahlung einer Dividende von 0,05 EUR je Stückaktie (3.026.842 Stückaktien á 0,05 EUR) | 151.342,10 EUR |
| b) Einstellung in Gewinnrücklagen | 565.115,18 EUR |
Zum Zeitpunkt der Berichterstellung werden 93.158 Stück eigene Aktien gehalten, die nicht dividendenberechtigt sind.
Bonn, 28.03.2013
Der Vorstand Dr. med. Markus-Michael Küthmann
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Bonn, 28.03.2013
Eifelhöhen-Klinik AG
Der Vorstand
Dr. med. Markus-Michael Küthmann
Die deutsche Wirtschaft hat sich im Berichtsjahr 2012 trotz der weltweit weiterhin schwelenden Finanzkrisen - besonders in den südlichen Ländern der Eurozone - stabil entwickelt. In 2012 konnte die deutsche Wirtschaft insgesamt um 0,75% im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass diese Wachstumsstabilität in einem Umfeld stattfindet, in dem andere wichtige Mitglieder der europäischen Währungsunion wirtschaftlich stagnieren.
Maßgebend dafür war die kontinuierliche Exportstärke Deutschlands und das Vertrauen der Investoren in die Finanzen der öffentlichen Hand und der privaten Haushalte im Vergleich zu den großen Nachbarstaaten in der Eurozone.
Kritisch ist jedoch anzumerken, dass insbesondere im IV. Quartal 2012 die Wachstumsdynamik schon deutlich rückläufig war. Der erzielte Zuwachs im Bereich der Privatinvestitionen und des Konsums konnten die Rückgänge bei den Ausrüstungsinvestitionen der Industrie nicht mehr kompensieren.
Bei längerfristiger Beurteilung der volkswirtschaftlichen Eckdaten ist auch festzustellen, dass u. a. die Schuldenentwicklung im Euroraum und ggf. das mehrjährige Anhalten einer Niedrigzinsperiode wesentliche Eckpfeiler der Altersvorsorge, z. B Rentenversicherungen und Lebensversicherungen, deutlich stärker als in der Vergangenheit gefährden könnten. So hat sich z. B. die Rendite der Bundesanleihe mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren bei einer Inflationsrate von rd. 2 % auf 1,5 % reduziert. Langfristig reduzierte Renditen der Versicherungsgesellschaften können somit auch für die zur Verfügung stehenden Mittel der privaten Vorsorge, die auch Aufwendungen für Gesundheitsdienstleistungen beinhalten, eine verstärkte Gefährdung bedeuten.
Aufgrund der globalen Entwicklung, die eine deutliche Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums - insbesondere in den Schwellenländern - gezeigt hat, wird auch für 2013 in Deutschland eine schwächere wirtschaftliche Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr erwartet (0,25 %).
Voraussetzung dafür ist u. a. auch eine weiterhin positive Entwicklung des privaten Konsums in 2013 durch eine stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mit ca. 3 Mio. erwarteten Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt und einer Arbeitslosenquote von rd. 7 %.
Generell zeigt sich in der deutschen Volkswirtschaft auch im Jahre 2012 eine weitere Erholung nach dem dramatischen Einbruch durch die in 2008 ausgelöste Finanzkrise. Die strukturellen Risiken in den Staatshaushalten der Euroländer, die allgemeine Entwicklung durch Globalisierung und Demographie, insbesondere aber auch die Schuldenkrisen in den südlichen Euroländern, bleiben jedoch Risiken, die die gesamtwirtschaftliche Stabilität Deutschlands mittelfristig - auch im Hinblick auf die ausreichende Finanzierung der Sozialversicherungssysteme - gefährden können.
Auf der Grundlage der vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Zahlen und Kommentierungen zur Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) weist die Statistik zum Ende des Jahres 2012 einen Überschuss von rd. 5,07 Mrd. Euro aus. Damit zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine Kontinuität der kurzfristig soliden Finanzierungsbedingungen der GKV.
Der staatlich subventionierte Gesundheitsfonds erzielte 2012 insgesamt einen Überschuss von rd. 3,55 Mrd. Euro. Die GKV verfügt damit über Finanzreserven in einer Größenordnung von rd. 28,3 Mrd. Euro.
Die Leistungsausgaben der Krankenkassen zeigen 2012 einen Zuwachs von 2,7 %. Im Vergleich zum Vorjahr ist bei den Arzneimittelausgaben der Krankenkassen für ihre Versicherten wieder ein Anstieg um 1,1 % festzustellen. Wesentlich für die relativ moderate Ausgabenentwicklung bei den Arzneimitteln wurden die zwischenzeitlich vereinbarten Rabattvereinbarungen der Pharmaindustrie mit den Krankenkassen. Ebenso haben neu vereinbarte Festbeträge für Arzneimittel zur finanziellen Entlastung der GKV geführt. Die noch im Jahre 2011 zu verzeichnende Unterbrechung der langjährigen Kostensteigerungen in diesem Kostensegment ist jedoch im Jahre 2012 somit wieder zum vormals langjährig bestehenden Trend der Kostensteigerung zurückgekehrt.
Neben einer Steigerung von 2,6 % je Versichertem bei den Ausgaben der GKV für ambulante ärztliche Behandlung ist auch im Bereich der Ausgaben für die Krankenhausbehandlung eine Steigerung von 2,7 % zu verzeichnen. Hauptsächlich dafür ist der Zuwachs der erbrachten Leistungsmengen.
Für Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen wurden in 2012 von den gesetzlichen Krankenversicherungen 2,48 Mrd. Euro ausgegeben.
Auf der Grundlage der im Jahre 2012 zu verzeichnenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Prognosen für 2013 ist davon auszugehen, dass auch im Jahr 2013 - unter Berücksichtigung der Zuschüsse aus dem Gesundheitsfonds - die Ausgaben der GKV und die Leistungen der Rentenversicherung für Rehabilitationsmaßnahmen auf dem Vorjahresniveau weitgehend erhalten bleiben.
Somit kann auf der Grundlage der zurzeit bekannten Daten im Jahr 2013 weiterhin von stabilen Verhältnissen bei der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme mit Bezug auf die Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ausgegangen werden.
| GKV | AOK | BKK | IKK | KBS | EK | LKK | |
| Ärztliche Behandlung3) | 2,6 | 2,3 | 2,5 | 2,8 | 0,1 | 2,6 | 1,7 |
| Behandlung durch Zahnärzte ohne Zahnersatz | 2,4 | 2,8 | 3,2 | 1,6 | 4,8 | 1,6 | 4,8 |
| Zahnersatz insgesamt | -1,8 | -1,7 | -1,9 | -3,0 | 2,0 | -2,7 | -0,4 |
| Arznei- und Verbandmittel insgesamt | 1,1 | -0,5 | 1,4 | 5,0 | -3,1 | 1,6 | 0,7 |
| Summe Hilfsmittel | 1,9 | 2,5 | 3,0 | 4,9 | -2,4 | 0,1 | 0,9 |
| Summe Heilmittel | 2,1 | 2,4 | 1,7 | 1,5 | -0,9 | 1,2 | 3,3 |
| Krankenhausbehandlung insgesamt mit stationärer Entbindung | 2,7 | 2,3 | 2,7 | 3,0 | -0,4 | 2,9 | 2,8 |
| Krankengeld | 7,6 | 8,9 | 4,7 | 8,5 | 11,8 | 8,3 | -2,0 |
| Fahrkosten | 4,6 | 4,3 | 3,4 | 5,3 | 3,4 | 4,8 | 7,3 |
| Vorsorge- u. Rehabilitationsmaßnahmen | 2,6 | 1,1 | 4,5 | 4,7 | -0,3 | 3,2 | -3,5 |
| Soziale Dienste/Prävention/Selbsthilfe/Schutzimpf. | 0,0 | -6,4 | -3,3 | 10,7 | -5,9 | 7,3 | 5,7 |
| Früherkennungsmaßnahmen | -0,1 | 2,1 | -1,6 | -1,1 | -0,6 | -1,0 | -2,4 |
| Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft ohne stationäre Entbindung | 1,7 | 5,3 | -0,8 | 2,5 | 14,2 | 1,1 | -6,0 |
| Behandlungspflege/Häusliche Krankenpflege | 9,0 | 7,9 | 6,5 | 10,3 | 3,1 | 11,9 | 11,2 |
| Ausgaben für Leistungen insgesamt | 2,7 | 2,2 | 2,5 | 3,9 | 1,5 | 2,8 | 2,4 |
| Netto-Verwaltungskosten8) | 2,6 | -0,6 | -0,8 | -1,6 | 0,1 | 8,1 | 3,3 |
| GKV | AOK | BKK | IKK | KBS | EK | LKK | |
| Ausgaben insgesamt | 184.523 | 70.193 | 27.347 | 12.193 | 6.352 | 66.048 | 2.390 |
| Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds4) | 185.349 | 71.434 | 27.821 | 12.586 | 6.380 | 67.127 | |
| Beitragseinnahmen5) | 1.185 | 43 | 48 | 7 | 1 | 159 | 927 |
| Sonstige Einnahmen6) | 3.061 | 572 | 231 | 108 | 60 | 603 | 1.488 |
| Einnahmen insgesamt | 189.595 | 72.050 | 28.100 | 12.701 | 6.441 | 67.888 | 2.414 |
| Überschuss/Defizit(-) | 5.072 | 1.857 | 754 | 508 | 90 | 1.840 | 24 |
| in Mio. EUR | Veränderung zum 1. bis 4. Qu. 2011 in v. H. | |
| Ausgaben für das 1.bis 4. Quartal 2012 insgesamt | 185.481 | 3,60 |
| davon : | ||
| Zuweisungen an die Krankenkassen7) | 185.435 | 3,60 |
| Vergütungen an andere für Verwaltungszwecke (Minijob-Zentrale) | 36 | |
| Verwaltungskosten des Gesundheitsfonds gem. 271 Abs. 6 SGB V | 10 | |
| Einnahmen für das 1. bis 4. Quartal 2012 insgesamt | 189.030 | 2,60 |
| davon : | ||
| Beitragseinnahmen incl. Forderungen | 175.178 | 3,60 |
| Bundeszuschüsse | 13.841 | -8,50 |
| Sonstige Einnahmen | 11 | |
| Überschuss/Defizit(-) | 3.549 |
1)
Die landwirtschaftlichen Krankenkassen (LKK)
nehmen nicht an dem zum 01.01.2009 eingeführten Gesundheitsfonds teil.
2)
Durch kassenartenübergreifende Fusionen
ergeben sich bei den hier ausgewiesenen Veränderungsraten je Kassenart
teilweise Verzerrungen.
3)
einschl. Behandlung durch Belegärzte in
Krankenhäusern, ärztliche Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung,
Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch sowie ohne Dialysesachkosten
und ohne von den Versicherten geleistete Zuzahlungen (Praxisgebühr)
4)
Von den Krankenkassen ausgewiesene Zuweisungen
für das 1. bis 4. Quartal 2012 einschließlich Forderungen und
5)
Der Wert der landwirtschaftlichen Krankenkassen
bezieht sich auf die Beitragseinnahmen des Berichtszeitraums. Bei
den Beitragseinnahmen der anderen Krankenkassenarten (am Gesundheitsfonds
teilnehmende Krankenkassen) handelt es sich um Zusatzbeiträge
6)
bei den LKK'n insbesondere Zuschüsse des
Bundes für die landwirtschaftlichen Altenteiler sowie bei allen Kassen
insbesondere Erstattungen von Dritten und Vermögenserträge
7)
ausgezahlte Zuweisungen des Bundesversicherungsamtes
für den Zeitraum Januar bis Dezember 2012
8)
Die hier ausgewiesene Steigerungsrate enthält
einen Sondereffekt (Rückstellung von zukünftigen Versorgungslasten
für die Beschäftigten der Krankenkassen), insbesondere bei zwei großen
Ersatzkassen. Ohne diesen Effekt sind die Verwaltungskosten der Kassen
GKV-weit im Jahr 2012 in Vergleich zu 2011 leicht rückläufig.
Quelle: GKV Statistik BMG, Vordruck KV 45
| in Mrd. EUR |
absolute Differenz in Mrd. EUR |
||
| 1. bis 4. Quartal 2011 | 1. bis 4. Quartal 2012 | 1. bis 4. Quartal 2011 zu 1. bis 4. Quartal 2012 | |
| Ausgaben insgesamt | 179,61 | 184,52 | 4,91 |
| mit Zuzahlungen der Versicherten | 184,86 | 189,96 | 5,10 |
| Leistungen insgesamt | 168,95 | 173,64 | 4,69 |
| mit Zuzahlungen der Versicherten | 174,20 | 179,08 | 4,88 |
| darunter - jeweils mit Zuzahlungen - : | |||
| Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen1 | 33,69 | 34,49 | 0,80 |
| Zahnärztliche Behandlung ohne Zahnersatz | 8,77 | 9,00 | 0,23 |
| Zahnersatz | 3,28 | 3,23 | -0,05 |
| Zahnärztliche Behandlung insgesamt | 12,05 | 12,22 | 0,17 |
| Arzneimittel aus Apotheken und von Sonstigen | 30,87 | 31,33 | 0,46 |
| Hilfsmittel | 6,67 | 6,81 | 0,13 |
| Heilmittel | 5,15 | 5,26 | 0,11 |
| Krankenhausbehandlung | 60,83 | 62,47 | 1,64 |
| Krankengeld | 8,51 | 9,17 | 0,66 |
| Leistungen im Ausland | 0,74 | 0,86 | 0,12 |
| Fahrkosten | 3,88 | 4,06 | 0,18 |
| Vorsorge- und Reha-Maßnahmen | 2,42 | 2,48 | 0,07 |
| Soziale Dienste / Prävention / Impfungen | 1,71 | 1,72 | 0,00 |
| Schwangerschaft / Mutterschaft2 | 1,03 | 1,05 | 0,02 |
| Behandlungspflege/Häusliche Krankenpflege | 3,58 | 3,91 | 0,33 |
| Sonstige Leistungsausgaben | 3,08 | 3,26 | 0,18 |
| Sonstige Aufwendungen | 1,30 | 1,27 | -0,03 |
| Netto-Verwaltungskosten3 | 9,36 | 9,61 | 0,25 |
| Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen1 | 18% |
| Zahnärztliche Behandlung (ohne Zahnersatz) | 5% |
| Zahnersatz | 2% |
| Arzneimittel aus Apotheken und von Sonstigen | 16% |
| Hilfsmittel | 4% |
| Heilmittel | 3% |
| Krankenhausbehandlung | 33% |
| Krankengeld | 5% |
| Fahrkosten | 2% |
| Vorsorge- und Reha-Maßnahmen | 1% |
| Behandlungs-/Häusliche Krankenpflege | 2% |
| Netto-Verwaltungskosten | 5% |
| Sonstige Ausgaben | 4% |
| Ausgaben insgesamt | 100,00% |

Fußnoten:
1)
In dieser Ausgabenposition sind enthalten:
ärztliche Behandlung (incl. ärztl. Behandlung im Rahmen der integrierten
Versorgung), Behandlung durch Belegärzte in Krankenhäusern, ärztliche
Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung, Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch,
Früherkennung, Mutterschaftsvorsorge, Dialyse-Sachkosten sowie von
den Versicherten geleistete Zuzahlungen (Praxisgebühr).
2)
ohne stationäre Entbindung und ärztliche
Leistungen
3)
Die hier ausgewiesenen Verwaltungskosten
2012 enthalten einen großen Sondereffekt (Rückstellung von zukünftigen
Versorgungslasten für die Beschäftigten der Krankenkassen), insbesondere
bei zwei großen Ersatzkassen. Ohne diesen Effekt sind die Verwaltungskosten
der Kassen GKV-weit im Jahr 2012 im Vergleich zu 2011 leicht rückläufig.
| Höchstkurs 2012 | 3,88 € (21.12.2012) |
| Tiefstkurs 2012 | 2,56 € (25.04.2012) |
| Schlusskurs zum 31.12.2012 | 3,67 € |
| Börsenumsatz Frankfurt | 746.441 Stück (Vorjahr: 329.950 Stück) |
Unseren aktuellen Börsenkurs finden Sie z. B. unter http://www.boerse.de/boersenkurse/EIFELHOEHEN-KLINIK-ON/DE0005653604

Quellen: comdirect bank AG
Die Umsatzerlöse der Eifelhöhen-Klinik AG konnten im Berichtsjahr 2012 von 1.655 TEUR auf 1.727 TEUR gesteigert werden.
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
Veränderung TEUR |
Veränderung % |
|
| Gesamtleistung (I) | 1.727 | 1.655 | 72 | 4,4 |
| Betriebliche Aufwendungen (II) | 2.250 | 1.858 | 392 | 21,1 |
| Betriebsergebnis (III = I ./. II) | -523 | -203 | -320 | >-100 |
| Beteiligungsergebnis | 1.687 | 1.894 | -207 | -10,9 |
| Zinsertrag (Saldo) | 512 | 468 | 44 | 9,4 |
| Ordentliches Unternehmensergebnis | 1.676 | 2.159 | -483 | -22,4 |
| Neutrales Ergebnis | 59 | 33 | 26 | 78,8 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.735 | 2.192 | -457 | -20,8 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 302 | 527 | -225 | -42,7 |
| Jahresüberschuss | 1.433 | 1.665 | -232 | -13,9 |
Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 392 TEUR auf 2.250 TEUR. Wesentliche Ursache waren erhöhte Instandhaltungsaufwendungen in der Klinik in Marmagen (252 TEUR) und Kosten für Gutachten und Beratung (61 TEUR).
Das Beteiligungsergebnis verminderte sich um 207 TEUR, im Wesentlichen durch ein verschlechtertes Ergebnis der Kaiser-Karl-Klinik GmbH im Vergleich zum Vorjahr. Da sich die Steuerbelastung im Gegenzug um 225 TEUR verringerte, reduzierte sich der Jahresüberschuss um 232 TEUR auf 1.433 TEUR.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich von 584 TEUR in 2011 auf 1.000 TEUR im Berichtsjahr 2012.
Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt nach Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen -3.372 TEUR. Unter Hinzurechnung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von 82 TEUR ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von -2.290 TEUR.
Die Fähigkeit des Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war im Geschäftsjahr 2012 uneingeschränkt gegeben.
Wesentliche Bilanzzahlen der Eifelhöhen-Klinik AG
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
| Sachanlagen | 7.835 | 7.512 |
| Finanzanlagen | 11.984 | 9.534 |
| Eigenkapital | 22.557 | 21.789 |
| mittel- u. langfristiges Fremdkapital | 4.706 | 4.186 |
| kurzfristiges Fremdkapital | 4.439 | 1.532 |
| Bilanzsumme | 31.702 | 27.507 |
Das Eigenkapital erhöhte sich um 768 TEUR auf 22.557 TEUR.
Das Fremdkapital erhöhte sich durch die Aufnahme von Krediten für die lfd. Sanierung in Marmagen und die Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 910 TEUR betreffen fast ausschließlich die Umbaumaßnahmen der Klinik in Marmagen. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 2.475 TEUR betreffen die finanzielle Ausstattung der Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH.
Herr Dr. med. Markus-Michael Küthmann war in 2012 Alleinvorstand der Eifelhöhen-Klinik AG.
Die Vergütung des Vorstands setzt sich aus einem Grundgehalt und aus einer Tantieme in Höhe von 3% des Konzernjahresüberschusses zusammen.
Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, in Anrechnung gebracht.
Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen oder Kreditgewährungen durch die Gesellschaft an das Vorstandsmitglied erbracht.
Vorstand und Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG erklären hiermit gem. § 161 AktG, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der jeweils geltenden Fassung seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung entsprochen wurde und in Zukunft entsprochen werden wird. Nicht angewendet wurden und werden die folgenden Empfehlungen:
"Die Gesellschaft soll allen in- und ausländischen Finanzdienstleistern, Aktionären und Aktionärsvereinigungen die Einberufung der Hauptversammlung mitsamt den Einberufungsunterlagen auf elektronischem Wege übermitteln, wenn die Zustimmungserfordernisse erfüllt sind."
Die Unterlagen werden innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Fristen auf den Internetseiten der Gesellschaft (www.eifelhoehen-klinik.ag) und im elektronischen Bundesanzeiger zugänglich gemacht. Darüber hinaus erfolgt auf jeweiliges Verlangen ein Postversand, so dass die Gesellschaft auch mit Blick auf den erhöhten Verwaltungsaufwand keine weitere Notwendigkeit für einen zusätzlichen elektronischen Versand sieht.
"In einer D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat soll ein entsprechender Selbstbehalt vereinbart werden."
Im Kodex in der Fassung 2012 wird die Vereinbarung eines Selbstbehalts für die D&O-Versicherung von Aufsichtsratsmitgliedern empfohlen, während der Selbstbehalt bei Abschluss einer D&O-Versicherung für Vorstandsmitglieder gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die Vereinbarung eines Selbstbehalts ist nach Auffassung der Gesellschaft nicht geeignet, die Motivation und Verantwortung zu verbessern, mit denen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats die ihnen übertragenen Aufgaben und Funktionen wahrnehmen. Die bestehende D&O-Versicherung für die Mitglieder des Aufsichtsrats sieht daher in Abweichung von Ziffer 3.8 des Kodex keinen Selbstbehalt vor. Die Gesellschaft wird aus vorgenannten Gründen auch künftig keinen Selbstbehalt für die D&O-Versicherung von Aufsichtsräten vereinbaren.
"Der Vorstand soll aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder Sprecher haben."
Bedingt durch die Größe und Organisationsstruktur der Gesellschaft sieht der Aufsichtsrat derzeit ein Vorstandsmitglied als ausreichend an.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat fachlich qualifizierte Ausschüsse sowie einen Prüfungs- und einen Nominierungsausschuss bilden soll.
Aufgrund der Größe der Gesellschaft und der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder) ist eine zusätzliche Bildung von Ausschüssen nicht möglich.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennt und für Aufsichtsratsmitglieder eine Altersgrenze festlegt.
Aufgrund der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder davon eine Arbeitnehmervertreterin) ist zurzeit eine konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung nicht erforderlich.
Ein Höchstalter für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat ist nicht vorgesehen. Der kompetente Rat unserer erfahrenen Aufsichtsräte soll auch zukünftig, unabhängig von ihrem Alter, die Entwicklung der Gesellschaft positiv beeinflussen. Eine Altersbegrenzung wird derzeit unter Berücksichtigung des Diskriminierungsverbotes als nicht opportun angesehen.
"Dem Aufsichtsrat soll eine nach seiner Einschätzung angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder angehören. Ein Aufsichtsratsmitglied ist im Sinn dieser Empfehlung insbesondere dann nicht als unabhängig anzusehen, wenn es in einer persönlichen oder einer geschäftlichen Beziehung zu der Gesellschaft, deren Organen, einem kontrollierenden Aktionär oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen steht, die einen wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründen kann."
Aufgrund der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder) ist nur ein Mitglied als unabhängig einstufbar.
"Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz sollen den Aktionären bekannt gegeben werden."
Aufgrund der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder) ist eine Bekanntgabe nicht notwendig.
"Der Konzernabschluss soll binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende, die Zwischenberichte sollen binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein."
Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses für die Gesellschaft und den Konzern erfolgt innerhalb von vier Monaten nach Ende des Geschäftsjahres. Der Halbjahresfinanzbericht wird spätestens zwei Monate nach Ablauf des Berichtszeitraums veröffentlicht. Die Eifelhöhen-Klinik AG folgt damit den gesetzlichen Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes.
Bonn, 05.12.2012
Eifelhöhen-Klinik AG
Der Vorstand Dr. med. Markus-Michael Küthmann
Der Aufsichtsrat Dipl.-Oec. Karsten Leue (Vors.) / Birgit Wöstemeyer / Dipl.-Oec., Ing. Sigurd Roch
1) Das gezeichnete Kapital von 7.987.200,00 EUR ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Nominalkapital je Stückaktie beträgt 2,56 EUR. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme.
2) Die Gesellschaft hält 93.158 eigene Stückaktien, die nicht dividenden- und stimmberechtigt sind.
3) Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital von mehr als 10 % sind der Gesellschaft bis zum Ende der Aufstellungsphase des Lageberichts wie folgt bekannt:
| Name / Firma | Direkter
Anteil der Stimmrechte in % |
indirekter
Anteil der Stimmrechte in % |
| SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG, Graal Müritz | 14,70 | |
| Graaler Care GmbH, Graal-Müritz | 14,70 | |
| AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Graal-Müritz | 13,90 | |
| Graaler Management GmbH, Graal-Müritz | 13,90 |
4) Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten.
5) Die am Kapital beteiligten Arbeitnehmer üben ihre Kontrollrechte unmittelbar aus.
6) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften für die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands (§§ 84, 85 AktG) sowie für die Änderung der Satzung (§§ 133, 179 AktG).
7) Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01.08.2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats in folgenden Fällen ganz oder teilweise auszuschließen:
a) zum Ausgleich von Spitzenbeträgen
b) bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage, soweit die neuen Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder anderen Wirtschaftsgütern ausgegeben werden
c) bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausnutzung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10% des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien und deren Verwendung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden.
In der Hauptversammlung vom 14. Juli 2010 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Juli 2015 eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals von 7.987.200 EUR zu erwerben.
8) Es gibt bei der Gesellschaft keine wesentliche Vereinbarung, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots steht.
9) Die Gesellschaft hat für den Fall eines Übernahmeangebots keine Entschädigungsvereinbarung mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen.
Das Risikomanagementsystem des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns basiert auf einem EDV-gestützten Analyseprogramm, in dem die Risikobeschreibung - aufgeteilt nach den einzelnen Unternehmensgesellschaften - erfolgt, um eine verbesserte spezifische Risikoeinschätzung für die einzelnen Unternehmensteile vornehmen zu können. In diesem System werden die betrieblichen Risiken nach Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit auf der Grundlage von vorgegebenen Versicherungsalgorithmen skaliert. Die inhaltliche Prüfung aller bekannten Risiken erfolgt gemäß der festgesetzten individuellen Überwachungsintervalle mindestens einmal jährlich; ggf. werden notwendige Steuerungsmaßnahmen eingeleitet. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist der Versicherungsbereich, durch den bedeutende Risiken wie Brand, Betriebsunterbrechung, Haftung und Schadensersatzansprüche beschrieben, überwacht und zentral abgesichert werden. Die Überwachungs- und allgemeinen Zuständigkeiten sowie die inhaltliche Beschreibung und Bewertung der Risiken sind den juristischen Vertretern der einzelnen Unternehmen zugeordnet; bei mehreren Vertretern ist der verantwortliche Vertreter für die Erstellung namentlich festgelegt.
Die allgemeinen Risiken für den Betrieb von Rehabilitationskliniken, Pflegeheimen und ambulanten Einrichtungen des Unternehmens sind durch die große Abhängigkeit von gesundheitspolitischen Entscheidungen und die Möglichkeiten der kurzfristigen Umsteuerung von Finanzmitteln durch die Kostenträger in andere Sektoren des Gesundheitsmarktes weiterhin gegeben.
Ergänzend liegt ein wesentliches Risiko des Betriebes insbesondere bei Rehabilitationskliniken in der Tatsache, dass - im Gegensatz zu den Akutkliniken - auch der Kapitalkostenanteil für Gebäudeinvestitionen zu finanzieren ist und somit unter Einbeziehung der Personalkosten ein erhebliches Fixkostenrisiko bei den Gesamtkosten besteht.
Bei rückläufigen Belegungen durch Veränderungen in der Organisation von Gesundheitsdienstleistungen können daher kurzfristig erhebliche Erlösminderungen und Verluste entstehen, da die Reduzierung bei Personal- und Sachkosten aufgrund allgemeiner vertraglicher, gesetzlicher und tariflicher Bestimmungen in den betroffenen Unternehmen nur zeitverzögert und eingeschränkt erfolgen kann.
Die Wahrscheinlichkeit extern veranlasster Belegungsschwankungen und das Preisänderungsrisiko sind u. a. durch die laufenden Fusionsprozesse der GKV im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen.
Festzustellen bleibt weiterhin ein deutlicher Kostendruck durch die Vorgaben der GKV und Rentenversicherungen und die strukturellen Finanzierungsprobleme der Sozialversicherungssysteme. Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise bestehen absehbar erhebliche Risiken auch für das Sozialversicherungssystem. Eine detaillierte Quantifizierung dieser Risiken ist jedoch aufgrund der vielfältigen einflussnehmenden Faktoren und der Komplexität des Finanz- und Gesundheitssystems auf Unternehmensebene nicht möglich.
Generell ist das Ausfallrisiko von Forderungen der Unternehmen des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns eher gering, da die wesentlichen Forderungen der Unternehmen aus klinischen Leistungen hauptsächlich gegenüber gesetzlichen und privaten Kranken- sowie Rentenversicherungen bestehen.
Aufgrund der erheblichen Turbulenzen bei den nationalen und internationalen Banken besteht ein erhöhtes Risiko, dass die finanzierenden Banken ihre Darlehensbestände an Dritte abtreten.
Zum 01.10.2010 ist der Klinikbetrieb in Marmagen durch Übertragung der dem Klinikbetrieb zuzuordnenden Aktiva und Passiva an eine Konzerntochter, die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, übertragen worden. Der Grund und Boden sowie die Klinikimmobilie wurden nicht mitübertragen.
Die Bürgschaftshöhe zum 31.12.2012 für die in diesem Zusammenhang vorgenommene Umwandlung der bisherigen Unterstützungskasse der Eifelhöhen-Klinik AG in eine Gruppenunterstützungskasse zusammen mit der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH beträgt 1.122 TEUR.
Die Leistungen der Unterstützungskasse müssen vorwiegend aus dem wirtschaftlichen Ergebnis der Eifelhöhen-Klinik AG erbracht werden.
Bei der Eifelhöhen-Klinik AG wird der Verpflichtungsüberschuss, bezogen auf das vorhandene Unterstützungskassenvermögen, zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen.
Zum 31.12.2012 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 5,04 % (Vorjahr: 5,14 %) bei 2.529 TEUR.
Bei einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland mit ggf. steigendem Insolvenzrisiko bestehen weiterhin Risiken, erhöhte Beiträge an den Pensionssicherungsverein zahlen zu müssen.
Durch den kontinuierlich bestehenden Preisdruck der Kostenträger auf die Pflegesätze und Fallpauschalen besteht für die Klinikstandorte der Tochtergesellschaften grundsätzlich das Risiko des schleichenden Substanzverzehrs.
Die wesentlichen Risiken der Eifelhöhen-Klinik AG aus Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind wie folgt:
Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH besteht weiterhin ein Standortrisiko. Die Klinik liegt zwar im Einzugsgebiet von drei Universitätskliniken, jedoch ist der Mikrostandort ohne Anbindung an die Infrastruktur eines traditionellen Kurortes wenig attraktiv. Zusätzliche Rehabilitationsangebote entstehen in den umliegenden Ballungszentren. Durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen (z. B. wohnortnahe und ambulante Rehabilitation) und durch die Entstehung neuer Versorgungsangebote (z. B. Geriatrie), die sich zum Teil mit den bisherigen Rehabilitationsangeboten der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH überlappen, erhöht sich am regionalen Markt der Wettbewerb.
Aufgrund einer weitgehend gedeckelten bzw. sinkenden Vergütung bei den Pflegesätzen und allgemein steigenden Kosten besteht die latente Gefahr, dass die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH die u. a. wettbewerbsmäßigen notwendigen Investitionen baulicher und allgemeiner Art mittelfristig nicht mehr ausreichend aus dem vorhandenen Cashflow oder durch Darlehen bedienen kann. Ebenso besteht die Notwendigkeit, bestehende Vergütungsvereinbarungen mit den Kostenträgern mit der Gefahr der Erlösminderung an die regionale Wettbewerbssituation anzupassen.
Ein weiteres Betriebsrisiko der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH liegt bei den mittelbaren Verpflichtungen aus der betrieblichen Unterstützungskasse, die gemeinsam mit der Eifelhöhen-Klinik AG seit dem 01.10.2010 unterhalten wird, sofern die Eifelhöhen-Klinik AG diesen Verpflichtungen nicht nachkommt. Ergänzend wird in den nächsten Jahren die Zahl der Rentenbezieher in der Unterstützungskasse durch altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter des Unternehmens sukzessive anwachsen.
Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH wird diese Verpflichtung, bezogen auf das vorhandene Unterstützungskassenvermögen, zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen.
Zum 31.12.2012 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 5,04 % (Vorjahr: 5,14 %) bei 1.314 TEUR.
Bei der 70%igen Beteiligung an der Aatalklinik Wünnenberg GmbH ist zu beachten, dass der Anteil der von der Klinik zu erwirtschaftenden Pacht auf den Gesamtumsatz relativ hoch ist. Die Wettbewerbsvorteile einer modernen und guten Gebäudestruktur werden dadurch bei weitgehend gedeckelter bzw. sinkender Vergütung der Kostenträger bei den zu erzielenden Erlösen pro Fall und dem möglichen wirtschaftlichen Gesamtergebnis überwiegend aufgewogen. Ferner ist zu beachten, dass in den nächsten Jahren verstärkt Investitions- und Instandhaltungskosten entstehen werden.
Die mittelbar bestehenden Darlehensverpflichtungen aus dem Pachtvertrag der Aatalklinik Wünnenberg GmbH (Kapitaldienstgarantie) sind zum wesentlichen Teil für die nächsten Jahre durch entsprechende Zinsbindungsfristen festgeschrieben.
Bei der Aatalklinik besteht ergänzend ein in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegenes Risiko bei der bislang kontinuierlich erreichten durchschnittlichen Belegung und den damit verbundenen Erlöspotentialen. Durch die zwischenzeitlich entstandene regionale Konkurrenzsituation mit anderen Anbietern auch im Segment der neurologischen Frührehabilitation besteht weiterhin ein erheblicher Druck auf die zu erzielenden Pflegesätze und die Belegung. Ebenso bewirken die steigenden Transport- und Behandlungskosten von schwer erkrankten Patienten - zumindest mittelfristig - eine zunehmende Wettbewerbsverzerrung bei der zurzeit praktizierten Belegungssteuerung der GKV.
Weiterhin bestehen Erlösrisiken durch erfolgte Änderung bei der Beihilfeverordnung für Privatpatienten auf Landes- bzw. Bundesebene.
Im Medizinischen Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH (MVZ) und der Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH mit dem Schwerpunkt der ambulanten ärztlichen Versorgung bestehen deutlich gestiegene Risiken bei der Wirtschaftlichkeit durch die Rahmenbedingungen des geltenden Vergütungssystems und zu erreichenden Fallzahlen. Ebenso wurden sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten mit externen Ärzten/Praxen durch die dafür geltenden Regularien eingeschränkt. Dadurch wird u. a. die kontinuierliche Besetzung von Facharztsitzen deutlich erschwert und möglicherweise eine neue gesellschaftsrechtliche Organisation der o. g. Gesellschaften benötigt.
Bei der Aatalklinik Pflege GmbH bestehen die üblichen Risiken aus dem Betrieb von Pflegeeinrichtungen bei ansonsten stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Bei der Kaiser-Karl-Klinik GmbH ist der Anteil der betrieblichen Pachtaufwendungen an den laufenden Betriebskosten sehr hoch. Die Vorteile einer modernen und attraktiven Gebäudesubstanz werden bei weitgehend gedeckelter Vergütung der Kostenträger bei den zu erzielenden Fallkostenerlösen durch die zu zahlende Pacht partiell aufgewogen.
Weiterhin bestehen bei der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn auch zukünftig erhebliche Erlösrisiken durch den überproportionalen Anteil von Privat- und Beihilfepatienten aufgrund der bestehenden Beihilfebestimmungen sowie durch saisonale oder wettbewerbsbedingte Belegungsveränderungen.
Bei der GlobalMed GmbH wird zurzeit kein wesentliches Risiko gesehen - mit Ausnahme der Tatsache, dass dieses Unternehmen vollständig von den Pachtzahlungen der Kaiser-Karl-Klinik GmbH abhängig ist. Ferner ist zu beachten, dass durch ausgelaufene Gewährleistungsverpflichtungen der Bauunternehmen in Zukunft verstärkt Investitions- und Instandhaltungskosten entstehen. Ergänzend sind weitere notwendige Investitionen aufgrund zukünftiger gesetzlicher Auflagen aus Gründen einer verbesserten und gesetzlich ggf. vorgeschriebenen Energieeffizienz nicht auszuschließen.
Bei dieser Gesellschaft bestehen die üblichen Risiken bei der Planung und Inbetriebnahme einer Klinik an einem neuen Standort. Hierbei sind insbesondere die Risiken bei der Personalgewinnung und der Akzeptanz der neuen Klinik durch Kostenträger bzw. einweisende Institutionen zu nennen.
Bei dieser Gesellschaft besteht das Risiko, dass dieses Unternehmen im Wesentlichen von den zu erwartenden Pachtzahlungen der Herzpark Mönchengladbach GmbH abhängt. Weiterhin bestehen Investitionskosten für die Sanierung des vorhandenen Altbaus und die Errichtung einer neuen Klinik. Ferner sind über den Investitionsplanungen liegende Kostensteigerungen während der Bauphase aufgrund zurzeit nicht vorhersehbarer Gegebenheiten nicht auszuschließen und entsprechen den üblichen Risiken solcher Projektentwicklungen und Bauvorhaben im Rahmen des zu finanzierenden Budgets.
Bei der 6%-Beteiligung am GZZ besteht seit 2007 ein erhöhtes Risiko durch die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums und der damit verbundenen mittelbaren Bürgschaftsverpflichtung der Gesellschaft.
Ziel des Internen Kontrollsystems (IKS) für den Rechnungslegungsprozess ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichend Sicherheit zu gewährleisten, dass Jahresabschlüsse erstellt werden, die den satzungsmäßigen und gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die Eifelhöhen-Klinik AG stellt den Konzernabschluss für die einzelnen Beteiligungen und Tochtergesellschaften auf.
Diesem Prozess vorgelagert ist die Finanzberichterstattung der in den Konzernabschluss einbezogenen Konzerngesellschaften. Beide Prozesse werden durch ein Kontrollsystem überwacht, welches sowohl die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung als auch die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Bestimmungen sichert.
Wesentliche Regelungen und Instrumentarien sind die
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Anwendung der gesetzlichen Bilanzierungsrichtlinien sowohl auf Konzernebene als auch in den einzelnen Konzerngesellschaften |
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klar definierte Aufgabentrennung und Zuordnung von Verantwortlichkeiten zwischen den am Rechnungslegungsprozess beteiligten Bereichen bzw. Mitarbeitern |
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Einbeziehung externer Sachverständiger, soweit erforderlich, z. B. zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen |
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Verwendung geeigneter IT-Systeme |
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Berücksichtigung von im Risikomanagement erfassten und bewerteten Risiken in den Jahresabschlüssen, soweit dies nach bestehenden Bilanzierungsregelungen erforderlich ist. |
Alle beschriebenen Strukturen und Prozesse unterliegen der jährlichen Überprüfung durch die jeweiligen beauftragten Wirtschaftsprüfer im Rahmen der gesetzlichen Abschlussprüfung.
Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine besonderen Ereignisse eingetreten.
Wie in den vergangenen Jahren zeichnet sich auch für das Jahr 2013 eine restriktive Haltung der Kostenträger bei der Berücksichtigung der tatsächlichen Kostensteigerungen der Unternehmen ab. Eventuelle unterjährige Pflegesatzerhöhungen werden sich voraussichtlich lediglich im Rahmen oder unter der Grundlohnsummenentwicklung bewegen. Gleichzeitig ist durch die regionale Wettbewerbssituation ggf. eine Anpassung an die üblichen bezahlten Pflegesätze bzw. Fallpauschalen weiterhin notwendig.
Bei der mittelfristigen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme ist aufgrund konjunktureller und struktureller Veränderungen und Risiken in den Staatshaushalten in den nächsten Jahren bei den Vergütungsstrukturen mit weiteren Veränderungen durch den Gesetzgeber und die Kostenträger zu rechnen.
Der Vorstand beabsichtigt daher, die bewährte Geschäftspolitik mit dem Schwerpunkt des Unternehmens im Reha-Markt durch weitere Stärkung des anerkannten sehr hohen Qualitätsniveaus der Kliniken und ihre Spezialisierung im Kerngeschäft fortzuführen. Ergänzend wird das klinische Angebot auf die zukünftigen demografischen nichtmedizinischen Herausforderungen im Rehabilitationsmarkt ausgerichtet, um die o. g. Effekte zu kompensieren, u. a. durch einen neuen Klinikstandort in Mönchengladbach.
Aufgrund der allgemeinen Rahmenbedingungen der Finanzierung des Gesundheitssystems kann zum heutigen Zeitpunkt trotz der mittelfristig erwarteten, positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens eine Verschlechterung der Vermögens- und Ertragslage des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns langfristig jedoch nicht sicher ausgeschlossen werden. Bei der Ergebnisentwicklung 2013 wird eine ähnliche operative Entwicklung wie im Vorjahr erwartet. Sofern sich die langfristigen Rahmenbedingungen nicht ändern, ist auch für das Geschäftsjahr 2014 mit einem ähnlichen Ergebnis zu rechnen.
1. Die Erklärung gemäß § 161 des Aktiengesetzes ist auf der Internet-Homepage des Unternehmens veröffentlicht.
2. Die Unternehmensführungspraktiken entsprechen den gesetzlichen Anforderungen.
3. Die Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Vorhandensein, Zusammensetzung und Arbeitsweise gegebenenfalls von Ausschüssen sind auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich.
4. Der Vorstand unterrichtet den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Der Aufsichtsrat prüft hierbei insbesondere die Sorgfalt der Entscheidungsfindung des Vorstands.
Bonn, 28.03.2013
Der Vorstand
Dr. med. Markus-Michael Küthmann
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Eifelhöhen-Klinik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Lagebericht der Eifelhöhen-Klinik AG vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht der Eifelhöhen-Klinik AG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 10. April 2013
Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung
Kurt Heller
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Marcus Heller, Wirtschaftsprüfer
Hermann Faßbender, Wirtschaftsprüfer
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2012 wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung der Unternehmensgruppe beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Im Geschäftsjahr 2012 hat der Aufsichtsrat insgesamt sechs Sitzungen abgehalten. Der Aufsichtsrat war in alle für die Gesellschaft grundlegenden Entscheidungen eingebunden.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat auch im Rahmen von periodischen Informationen über die laufende Entwicklung, wesentliche Fragen der Unternehmensführung und über die Ausrichtung der Unternehmensgruppe informiert sowie bei der Auswahl von Leitungskräften einbezogen.
Die Hauptversammlung 2012 war neben der Diskussion über die erfolgreich abgeschlossene Ausgliederung des Klinikbetriebes Marmagen in eine Tochtergesellschaft durch die bereits im Vorjahr aufgezeigte und nun konkretisierte Expansion am Standort Mönchengladbach geprägt.
Im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzungen standen die Entscheidungen im Zusammenhang mit der Entwicklung des neuen Standortes in Mönchengladbach. Es ist geplant, auf dem stadtnahen Gelände, nach Sanierung und Erweiterung des bestehenden Klinikgebäudes, ein modernes kardiologisches Zentrum für ambulante und stationäre Rehabilitation zu betreiben, wobei im Berichtsjahr der ambulante Bereich bereits erfolgreich in Betrieb genommen werden konnte.
Weitere Schwerpunkte waren besonders die Sicherstellung der Belegung in der Aatalklinik sowie die Entwicklung der Investitionsmaßnahmen in den Kliniken Marmagen und Bonn.
Die Liquiditätslage und die Finanzierungsstruktur des Konzerns sind, wie im Vorjahr, geordnet.
Der Aufsichtsrat hat im Dezember 2012 die Verlängerung der Bestellung des Vorstands, Herrn Dr. Küthmann, auf weitere 5 Jahre, bis zum 30.04.2018, beschlossen.
Dem Vorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn 2012 zur Zahlung einer Dividende von 0,05 EUR je Stückaktie zu verwenden und 565.115,18 EUR in andere Gewinnrücklagen einzustellen, stimmt der Aufsichtsrat zu.
Der Aufsichtsrat befasste sich auch in 2012 mit der Weiterentwicklung des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die erforderliche Entsprechenserklärung wurde im Dezember 2012 veröffentlicht. Auf weitere Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft wird verwiesen.
Der Vorstand hat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2012 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss zum 31.12.2012 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012 nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 sowie der Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012 sind von der Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft, Köln geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht sowie die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats zusammen mit dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung zugeleitet. Die Unterlagen wurden vom Aufsichtrat geprüft und mit den Abschlussprüfern erörtert. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 23.04.2013 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss der Gesellschaft gebilligt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Gesellschaft sind somit festgestellt.
An dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten und Beschäftigten sowie dem Vorstand unseren Dank aussprechen.
23. April 2013
Der Aufsichtsrat
Karsten Leue, Vorsitzender