![]() Eifelhöhen-Klinik AGBonnHalbjahresfinanzbericht 2018Die Zukunft im BlickI. Konzernzwischenlagebericht1. Wichtige Ereignisse im 1. Halbjahr 2018 für die Eifelhöhen-Klinik-Gruppe und ihre Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie im Lagebericht zum Konzernjahresabschluss 2017 getroffenen Einschätzungen zu den
konjunkturellen Rahmenbedingungen und zur Branchenentwicklung haben sich grundsätzlich
nicht verändert. Das im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 leicht verbesserte Ergebnis
von -251 TEUR resultiert hauptsächlich aus einem Umsatzanstieg um 4,6 % unter Berücksichtigung
der ebenfalls gestiegenen Material- und Personalaufwendungen. a) ErtragslageDie Umsatzsteigerung in Höhe von 1.075 TEUR wurde vorwiegend an den Standorten in
Bad Wünnenberg und in Mönchengladbach erzielt. Erhöhte Aufwendungen für bezogene Leistungen
um +259 TEUR und der erhöhte Personalaufwand um +729 TEUR durch die zum 01.01.2018
erfolgten Lohnerhöhungen im Konzern wirkten gegenläufig. Das Finanzergebnis lag im ersten Halbjahr 2018 mit -391 TEUR nahezu auf Vorjahresniveau. Der Ertragsteueraufwand enthält die laufende Ertragsteuerbelastung und die Veränderung
durch die latenten Steuern. Das Ergebnis je Aktie veränderte sich von -0,09 EUR im 1. Halbjahr 2017 auf -0,10
EUR im 1. Halbjahr 2018. b) Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns erhöhte sich zum 30.06.2018 gegenüber
dem 31.12.2017 um 620 TEUR und beträgt 61.268 TEUR. Dabei blieben die langfristigen
Vermögenswerte mit 39.803 TEUR nahezu auf Vorjahresniveau. Mit 21.465 TEUR lagen die
kurzfristigen Vermögenswerte um 934 TEUR über dem Vorjahreswert Das Eigenkapital betrug zum 30.06.2018 17.453 TEUR. Das entspricht einer Eigenkapitalquote
des Konzerns von 28,5 %. Die langfristigen Schulden wurden gegenüber dem 31.12.2017 im Wesentlichen durch die
kontinuierlichen planmäßigen Tilgungen der bestehenden Finanzverbindlichkeiten um
645 TEUR auf 31.378 TEUR weiter reduziert. Die langfristigen Rückstellungen blieben
dabei nahezu auf dem Vorjahrsniveau. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 1.515 TEUR auf 12.437 TEUR, bedingt durch
den Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie der sonstigen Verbindlichkeiten. Die angestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten bestehen dabei vorwiegend aus im Halbjahresabschluss
passivierten Personalverbindlichkeiten, die zum 30.06. eines Jahres wegen bestehender
Urlaubsansprüche und tariflicher Weihnachtsgeldzahlungen höhere Rückstellungen als
zum 31.12. eines Jahres erfordern (siehe auch Erläuterung Konzernanhang Ziffer 5 l). Der Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit veränderte sich im 1. Halbjahr
2018 im Periodenvergleich auf +38 TEUR (01.01. - 30.06.2017: +403 TEUR). Durch Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen (+33 TEUR), Investitionen (-846
TEUR) und Kredittilgungen (-461 TEUR) entstand eine Verminderung des Finanzmittelfonds
um -1.236 TEUR zum Stichtag. c) MitarbeiterDie Zahl der durchschnittlich Beschäftigten zum Stichtag betrug 590. 2. Ausblick- Chancen und RisikenDie Chancen und Risiken sowie das Risikomanagementsystem des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns
haben sich im 1. Halbjahr 2018 gegenüber der Darstellung im Konzernlagebericht für
das Geschäftsjahr 2017 nicht wesentlich verändert. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach unserer Einschätzung
keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken. Auch die Gesamtsumme der einzelnen Risiken
gefährdet nach jetzigem Kenntnisstand nicht den Fortbestand der Eifelhöhen-Klinik
AG. - PrognoseAufgrund des operativen Geschäftsverlaufs im 1. Halbjahr 2018 sowie auf Grundlage
der geplanten Belegung der Kliniken wird für das Gesamtjahr 2018 weiterhin ein positives
Ergebnis erwartet. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2018scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2018scroll
Konzernbilanz zum 30. Juni 2018AKTIVSEITEscroll
PASSIVSEITEscroll
Konzern-Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2018scroll
Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds und dessen Veränderung ergeben sich aus
nachfolgender Übersicht: scroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
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Anhang zum Konzernzwischenabschluss1. GrundlagenDer vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 wurde in Übereinstimmung
mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) aufgestellt. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss
enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen
Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum
31. Dezember 2017 zu lesen. Der Konzernabschluss der Eifelhöhen-Klinik-Gruppe zum
31. Dezember 2017 wurde nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial
Reporting Standards (IFRS) und nach den dazu erfolgten Auslegungen des International
Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRSIC) aufgestellt. Alle
verpflichtend anzuwendenden Verlautbarungen des International Accounting Standards
Board (IASB) wurden beachtet. Für 2018 sind die folgenden neuen bzw. geänderten Standards
zu berücksichtigen: scroll
Im Folgenden werden die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 und IFRS
15 auf den Konzernabschluss erläutert und die neu ab dem 1. Januar 2018 angewandten
Rechnungslegungsgrundsätze, soweit sie von den bisher angewandten Grundsätzen abweichen,
beschrieben. Der IFRS 9 "Finanzinstrumente" beinhaltet überarbeitete Vorgaben zur Klassifizierung
und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten, einschließlich neuer Regelungen zur
Erfassung von Wertminderungen. Der Standard ergänzt die im Jahr 2013 veröffentlichten
neuen Regelungen zum Hedge-Accounting und ersetzt IAS 39 "Finanzinstrumente". IFRS
9 sieht unter anderem ein neues Wertminderungsmodell für finanzielle Vermögenswerte
vor, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Das bisherige auf eingetretenen
Verlusten basierende Modell wird durch ein neues Modell ersetzt, das auf erwarteten
Kreditausfällen aufsetzt ("expected loss model"). Dabei wird der Ansatz von Verlusten
zeitlich vorgezogen, indem sowohl eingetretene als auch in der Zukunft erwartete Verluste
erfasst werden. Aus der erstmaligen Anwendung dieser Vorschriften haben sich keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns ergeben. Mit dem Inkrafttreten
des IFRS 9 sind gemäß IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" zusätzliche Anhangsangaben
erforderlich geworden, die im Eifelhöhen-Klinik Konzern erstmalig zum 31. Dezember
2018 in vollem Umfang berichtet werden. In der nachfolgenden Tabelle werden die Klassifizierungs- und Bewertungskategorien
von finanziellen Vermögenswerten nach IAS 39 und deren Überleitung zu den neuen Klassifizierungs-
und Bewertungskategorien nach IFRS 9 zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung dargestellt: scroll
Hinsichtlich der finanziellen Verbindlichkeiten ergab die erstmalige Anwendung von
IFRS 9 weder Auswirkungen auf die Klassifizierung noch auf die Bewertung. Der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" wurde
erstmalig zum 1. Januar 2018 angewandt. Zielsetzung des neuen Standards zur Umsatzrealisierung
ist es, die Vielzahl der bisher in diversen Standards und Interpretationen enthaltenen
Regelungen zusammenzuführen. In einem Fünf-Schritte-Modell werden detaillierte Vorgaben,
unter anderem zur Identifizierung separater Leistungsverpflichtungen, zur Höhe der
erwarteten Gegenleistung unter Berücksichtigung variabler Preisbestandteile und zur
Verteilung der erwarteten Gegenleistung auf die identifizierten Leistungsverpflichtungen,
gegeben. Darüber hinaus ist nun nach einheitlichen Kriterien zu unterscheiden, ob
eine Leistungsverpflichtung zeitpunkt- oder zeitraumbezogen zu erbringen ist. Der Konzern wendet den Standard modifiziert retrospektiv zum 1. Januar 2018 an, d.h.
die Vergleichsperiode wird nicht angepasst, sondern es werden die Umstellungseffekte
zu Beginn der Periode kumuliert in den Gewinnrücklagen erfasst. Eine abschließende Vertragsanalyse zur Einführung des IFRS 15 hat ergeben, dass sich
aus der erstmaligen Anwendung des Standards keine Effekte auf den Eröffnungsbilanzwert
der Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 ergeben. Die Umsatzerlöse des Konzerns resultieren nahezu ausschließlich aus Patientenerlösen,
Wahlleistungen sowie Chefarztabgaben im Zusammenhang mit der klinischen Rehabilitationsbehandlung.
Die Vertragsanalyse hat ergeben, dass die Höhe der Umsatzerlöse durch IFRS 15 nicht
von der bisherigen Bilanzierung abweicht, zudem kommt es zu keinen wesentlichen Verschiebungen
des Umsatzrealisierungszeitpunktes durch IFRS 15. Aus den übrigen im aktuellen Geschäftsjahr erstmals anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
ergeben sich auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage keine wesentlichen
Auswirkungen. Der Eifelhöhen-Klinik Konzern wird den neuen Standard zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen
zum 1. Januar 2019 anwenden. Die Erstanwendung des IFRS 16 wird nach der modifiziert
retrospektiven Methode erfolgen, d.h., eine Anpassung der Vergleichsperiode erfolgt
nicht; etwaige Umstellungseffekte werden kumuliert in den Gewinnrücklagen erfasst. Im Rahmen einer umfassenden Vertragsanalyse wurde der Gesamtumfang der nach IFRS 16
zu bewertenden Verträge identifiziert. Die Erstanwendung des Standards wird zu einer Erhöhung der Leasingverbindlichkeiten
um etwa 28 bis 34 Mio. EUR sowie zum Anstieg des Anlagevermögens in Höhe von 28 bis
34 Mio. EUR als Folge der zu aktivierenden Nutzungsrechte aus Miet- und Leasingverträgen
für Mobilien und Immobilien führen, was auch zu einer entsprechenden Erhöhung der
Bilanzsumme führt. Statt Miet- und Leasingaufwendungen in den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung jährliche Zinsaufwendungen
in Höhe von etwa 1,8 bis 2,4 Mio. EUR und Abschreibungen in Höhe von etwa 2 bis 4
Mio. EUR erfasst, was zu einer deutlichen Verbesserung des EBITDA führen wird. In
der Kapitalflussrechnung ist der Tilgungsanteil der Leasingzahlungen im Cash-Flow
aus Finanzierungstätigkeit zu erfassen, während die Zinszahlungen im Cash flow der
laufenden Geschäftstätigkeit ausgewiesen werden. Für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 wurde für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen ein Abzinsungssatz von 1,93 % (31. Dezember 2017: 1,93
%) verwendet. Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands für die Zwischenberichtsperiode erfolgt gemäß
IAS 34 auf Basis des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes, der für
das gesamte Geschäftsjahr erwartet wird. Im Übrigen wurden für die Aufstellung des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert
fortgeführt. Eine detaillierte Beschreibung der Grundsätze der Rechnungslegung wurde im Anhang
unseres Geschäftsberichts 2017 veröffentlicht. Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht sind weder geprüft noch einer prüferischen
Durchsicht unterzogen worden. 2. KonsolidierungskreisIn den Gruppenabschluss werden neben der Eifelhöhen-Klinik AG alle wesentlichen Tochterunternehmen
voll einbezogen. Der Kreis der voll konsolidierten Gesellschaften hat sich gegenüber
dem Stichtag 31. Dezember 2017 nicht verändert. 3. Geschäftliche Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenDer Vorstand gehört ebenfalls Geschäftsführungen von Tochtergesellschaften an, mit
denen die Eifelhöhen-Klinik AG Geschäftsbeziehungen unterhält. Diese Geschäfte werden
zu marktüblichen Preisen und Konditionen durchgeführt. Die Eifelhöhen-Klinik AG hat keine Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
vergeben. 4. Ergebnis je Aktiescroll
Das Ergebnis je Aktie wird in Übereinstimmung mit IAS 33, bezogen auf die gewichtete
durchschnittliche Anzahl der im Berichtszeitraum im Umlauf gewesenen Aktien, ermittelt.
Da keine Optionsrechte bestehen, ergab sich weder im abgelaufenen Geschäftsjahr noch
in der Vergleichsperiode ein davon abweichendes verwässertes Ergebnis je Aktie. 5. Erläuterungen zu wesentlichen Änderungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber den dargestellten Vergleichszahlena) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse stiegen um 1.075 TEUR bzw. 4,6 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2017. b) sonstige betriebliche ErträgeDer Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus einem
aktivierten Schadensersatzanspruch von TEUR 342 im Rahmen einer Baumaßnahme. c) MaterialaufwandDer Materialaufwand stieg gegenüber dem 1. Halbjahr 2017 aufgrund erhöhter Aufwendungen
für bezogene Leistungen, u.a. durch Aufwendungen für die An- und Abreise der Patienten
sowie mengenabhängige Kosten bei gestiegenen Fallzahlen. d) PersonalaufwandIm ersten Halbjahr 2018 ist der Personalaufwand um 729 TEUR gestiegen. Der Anstieg
resultiert u.a. aus den zum 01.01.2018 erfolgten Lohnerhöhungen. e) Sonstige betriebliche AufwendungenDer Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert vorwiegend aus den
erhöhten Mietaufwendungen nach Kapazitätserweiterung und Instandhaltungsaufwendungen. f) ZinsergebnisDas Zinsergebnis hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Von den gesamten Finanzierungsaufwendungen in Höhe von 425 TEUR sind 34 TEUR als Anschaffungs-
oder Herstellungskosten aktiviert worden. Der durchschnittliche Finanzierungskostensatz
beträgt 3,4 %. g) ErtragsteuernDie Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Ertragsteueraufwand enthält die laufende Ertragsteuerbelastung und die Veränderung
durch die latenten Steuern. Der Ertragsteueraufwand ist bei einer unveränderten Tarifbesteuerung
aufgrund der verbesserten Ergebnisse in den Einzelunternehmen gestiegen. Steuerliche Verlustvorträge werden konzernweit nur in dem Umfang angesetzt, in dem
eine Geltendmachung innerhalb von 5 Jahren als wahrscheinlich erachtet wird. h) Langfristige VermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte veränderten sich gegenüber dem 31.12.2017 nur geringfügig. i) Kurzfristige VermögenswerteDie Erhöhung der sonstigen Vermögenswerte im Vergleich zum 31.12.2017 beruht vorwiegend
auf der Aktivierung eines Schadensersatzanspruchs im Rahmen einer Baumaßnahme. j) EigenkapitalDas Eigenkapital verminderte sich um das laufende Ergebnis nach Steuern von 17.703
TEUR auf 17.453 TEUR. Die ordentliche Hauptversammlung der Eifelhöhen-Klinik AG hat am 28. Juni 2018 stattgefunden.
Diese Hauptversammlung hat - nach Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und
des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 - der von Vorstand und Aufsichtsrat
vorgeschlagenen Verwendung des Bilanzgewinns 2017 in Höhe von EUR 378.601,98 in andere
Gewinnrücklagen einzustellen, zugestimmt. k) Langfristige SchuldenDie langfristigen Rückstellungen blieben nahezu auf dem Jahresendniveau vom 31.12.2017. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten wurden weiterhin planmäßig getilgt. l) Kurzfristige SchuldenDie Erhöhung der kurzfristigen Schulden resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg der
kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 1.161 TEUR sowie der sonstigen Verbindlichkeiten
um 893 TEUR im Vergleich zum Stichtag 31.12.2017. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten ist vorwiegend auf im Halbjahresabschluss
zu passivierende Personalrückstellungen zurückzuführen. Für diese sind im Regelfall,
für die noch zum 30.06. eines Jahres bestehenden Urlaubsansprüche und tarifliche Weihnachtsgeldzahlungen,
höhere Rückstellungen als zum 31.12. eines Jahres zu bilden. 6. Zusätzliche Angaben zu den FinanzinstrumentenDie nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen von
Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der Finanzinstrumente: scroll
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Die Prinzipien und Methoden zur Fair-Value-Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich
unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und -methoden
können dem Geschäftsbericht 2017 entnommen werden. Die Bewertung wird anhand einheitlicher
Bewertungsmethoden sowie Bewertungsparameter vorgenommen. Die Bewertung der Finanzinstrumente zu beizulegenden Zeitwerten folgt einer dreistufigen
Hierarchie und orientiert sich an der Nähe der herangezogenen Bewertungsfaktoren zu
einem aktiven Markt. Als aktiven Markt bezeichnet man einen Markt, auf dem homogene
Produkte gehandelt werden, für die jederzeit vertragswillige Käufer und Verkäufer
gefunden werden und deren Preise öffentlich zugänglich sind. Nach Stufe 1 werden Finanzinstrumente, wie zum Beispiel Zahlungsmittel, bewertet,
die auf aktiven Märkten notiert sind. Zu nach Stufe 2 bewerteten Finanzinstrumenten
gehören beispielsweise Derivate, deren Bewertung auf marktbezogenen, anerkannten finanzmathematischen
Bewertungsmodellen beruht und deren Bewertungsfaktoren, wie Zinssätze, auf aktiven
Märkten direkt oder indirekt beobachtet werden können. Nach Stufe 3 werden Finanzinstrumente
bewertet, bei denen die Input-Parameter für die Bewertung auf nicht beobachtbaren
Marktdaten basieren. Derartige Finanzinstrumente liegen im Konzern nicht vor. Die Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und von finanziellen Schulden innerhalb
der Klasse "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" werden durch die Abzinsung
unter Berücksichtigung eines risikoadäquaten und laufzeitkongruenten Marktzinses ermittelt.
Bei den langfristigen Vermögenswerten und Schulden ergeben sich im Vergleich zum 31.
Dezember 2017 keine wesentlichen Änderungen in den Relationen zwischen Bilanzwert
und Zeitwert. Aus Wesentlichkeitsgründen wird der Zeitwert für kurzfristige Bilanzposten
dem Buchwert gleichgesetzt. 7. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben sich seit dem 31.12.2017
nicht wesentlich geändert. Zum 30. Juni 2018 bestehen noch Verpflichtungen in Höhe von 411 TEUR, die im Zusammenhang
mit der Fertigstellung und Einrichtung des Erweiterungsbaus der Herzparkklinik in
Mönchengladbach stehen. 8. Ereignisse nach dem HalbjahresstichtagEs sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten. 9. Deutscher Corporate Governance KodexDie aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
des Vorstands und des Aufsichtsrats der Eifelhöhen-Klinik AG sind auf der Internetseite
unter www.eifelhoehen-klinik.ag zugänglich. III. Finanzkennzahlen im Überblickscroll
Anm. 1:
Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsaufwand und Ertragsteuern IV. Versicherung der gesetzlichen Vertreter"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind." Bonn, 25.09.2018 Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft Der Vorstand scroll
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