Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

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31.12.2018
Euro
31.12.2017
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.324,00     7.493,00
    3.324,00   7.493,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.281.965,84     5.886.203,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 189.956,00     202.980,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.006,00     3.611,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.915,84     0,00
    5.496.843,68   6.092.794,84
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.609.118,77     16.609.118,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.505.000,00     4.005.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1,00     1,00
    24.114.119,77   20.614.119,77
      29.614.287,45 26.714.407,61
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.283.034,08     6.995.839,81
2. Sonstige Vermögensgegenstände 460.867,72     288.305,04
    6.743.901,80   7.284.144,85
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   786.530,68   2.616.925,61
      7.530.432,48 9.901.070,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten     2.013,10 5.410,48
      37.146.733,03 36.620.888,55

PASSIVA

       
      31.12.2018
Euro
31.12.2017
Euro
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital 7.987.200,00     7.987.200,00
rechnerischer Wert eigener Anteile -262.594,56     -262.594,56
Ausgegebenes Kapital   7.724.605,44   7.724.605,44
II. Kapitalrücklage   3.253.965,40   3.253.965,40
III. Gewinnrücklagen        
1. Gesetzliche Rücklage 100.782,79     100.782,79
2. Andere Gewinnrücklagen 18.967.365,77     17.846.855,20
    19.068.148,56   17.947.637,99
IV. Bilanzgewinn   741.908,58   378.601,98
      30.788.627,98 29.304.810,81
B. Sonderposten mit Rücklageanteil     146.427,00 152.306,00
C. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   916.894,00   924.680,00
2. Sonstige Rückstellungen   336.730,00   351.730,00
      1.253.624,00 1.276.410,00
D. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   2.091.329,65   2.507.889,51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   37.556,88   78.372,96
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   14.400,23   7.270,24
4. Sonstige Verbindlichkeiten   2.814.767,29   3.214.829,03
      4.958.054,05 5.808.361,74
E. Passive latente Steuern     0,00 79.000,00
      37.146.733,03 36.620.888,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

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Euro 2018
Euro
2017
Euro
1. Umsatzerlöse   1.416.868,09 1.429.067,46
2. Sonstige betriebliche Erträge   9.577,04 46.935,33
3. Materialaufwand      
Aufwendungen für bezogene Leistungen   -1.054,31 -242,81
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -293.935,60   -293.807,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -74.593,11   -58.780,68
davon für Altersversorgung: Euro -74.381,91 (Vj: Euro -58.569,48)      
    -368.528,71 -352.587,92
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -622.036,00 -624.466,10
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -715.662,43 -798.217,80
7. Erträge aus Beteiligungen   1.635.935,81 1.026.679,95
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 1.635.935,81 (Vj: Euro 1.026.679,95)      
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   102.713,99 85.547,87
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 102.713,99 (Vj: Euro 85.547,87)      
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   62.476,34 64.465,25
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 62.476,34 (Vj: Euro 64.465,25)      
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   0,00 -1,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -115.472,65 -133.357,60
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   79.000,00 13.381,32
davon Erträge aus der Auflösung latenter Steuern: Euro 79.000,00 (Vj: Euro 14.000,00)      
13. Ergebnis nach Steuern   1.483.817,17 757.203,95
14. Jahresüberschuss   1.483.817,17 757.203,95
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   378.601,98 1.237.143,84
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen   -1.120.510,57 -378.601,97
17. Ausschüttung   0,00 -1.237.143,84
18. Bilanzgewinn   741.908,58 378.601,98

Anhang zum 31. Dezember 2018

I. Allgemeine Angaben

Die Eifelhöhen-Klinik AG hat ihren Sitz in Bonn und wird im Amtsgericht Bonn unter der Nr. HRB 8060 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 264 ff., 284 ff. HGB und des Aktiengesetzes für große Kapitalgesellschaften aufgestellt, da die Aktien der Gesellschaft im regulierten Markt der Börsen Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart (Segment General Standard) gehandelt werden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.

4 . Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung angesetzt, bewertet und ausgewiesen.

Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt.

Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Abschreibungen planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Bei Zugängen des Sachanlagevermögens erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter werden nach den steuerrechtlichen Vorschriften abgeschrieben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über die Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibungen bei Gebäuden werden über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren vorgenommen.

Nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten aus Gebäudeum- und -anbauten werden in Übereinstimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Gebäudes einheitlich abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 13 Jahre.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen wurden vorgenommen.

3. Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4. Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der PUC Methode bewertet. Es wird ein Abzinsungssatzes von 3,21 % zu Grunde gelegt. Die so ermittelten Rückstellungen decken alle vertraglich zugesicherten Versorgungsleistungen ab.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von 55 TEUR. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrages mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

6. Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 30 %, der die Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und die Gewerbesteuer umfasst.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Wir verweisen auf den nachfolgenden Bruttoanlagenspiegel.

Bruttoanlagenspiegel Eifelhöhen-Klinik AG

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2018
Euro
Zugang
Euro
Abgang
Euro
Stand 31.12.2018
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte 69.708,09 0,00 0,00 69.708,09
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 24.860.854,21 0,00 0,00 24.860.854,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 260.480,14 0,00 0,00 260.480,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.644,74 0,00 0,00 6.644,74
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 21.915,84 0,00 21.915,84
Summe Sachanlagen 25.127.979,09 21.915,84 0,00 25.149.894,93
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.209.118,77 0,00 0,00 17.209.118,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.005.000,00 3.500.000,00 0,00 7.505.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 232.848,56 0,00 0,00 232.848,56
Summe Finanzanlagen 31.446.967,33 3.521.915,84 0,00 24.949.967,33
Summe Anlagevermögen Gesamt 46.644.654,51 3.521.915,84 0,00 50.166.570,35
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Abschreibungen
Stand 01.01.2018
Euro
Zugang
Euro
Abgang
Euro
Stand 31.12.2018
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte 62.215,09 4.169,00 0,00 66.384,09
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 18.974.650,37 604.238,00 0,00 19.578.888,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 57.500,14 13.024,00 0,00 70.524,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.033,74 605,00 0,00 3.638,74
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 19.035.184,25 617.867,00 0,00 19.653.051,25
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 600.000,00 0,00 0,00 600.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 232.847,56 0,00 0,00 232.847,56
Summe Finanzanlagen 832.847,56 0,00 0,00 832.847,56
Summe Anlagevermögen Gesamt 19.930.246,90 622.036,00 0,00 20.552.282,90
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Buchwerte
Stand 31.12.2018
Euro
Stand 31.12.2017
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte 3.324,00 7.493,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 5.281.965,84 5.886.203,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 189.956,00 202.980,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.006,00 3.611,00
4. Geleistete Anzahlungen 21.915,84 0,00
Summe Sachanlagen 5.496.843,68 6.092.794,84
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.609.118,77 16.609.118,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.505.000,00 4.005.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 24.114.119,77 20.614.119,77
Summe Anlagevermögen Gesamt 29.614.287,45 26.714.407,61

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 970 TEUR (Vorjahr: 1.149 TEUR) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr alle innerhalb eines Jahres

3. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt 7.987.200,00 EUR und ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Grundkapital entspricht dem Nominalkapital je Stückaktie von 2,56 EUR.

Der Vorstand ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 08. Juli 2014 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01. Juli 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen.

b) Eigene Anteile

Entsprechend der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Juli 2010 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG eigene Anteile bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals bis zum 13. Juli 2015 zu erwerben, hält die Gesellschaft insgesamt 102.576 Stück eigene Aktien, das entspricht einem Anteil von 3,29 % des Grundkapitals.

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Zeitpunkt des Erwerbs/ der Veräußerung Anzahl Aktien Stück Anschaffungskosten/Veräußerungspreis
EUR
Rechnerischer Anteil am Grundkapital
EUR
Anteil am Grundkapital
%
März 2011 25.000 69.500,00 64.000,00 0,80
Mai 2012 18.604 51.797,26 47.626,24 0,60
Oktober 2012 23.829 72.678,45 61.002,24 0,76
November 2012 25.725 78.417,75 65.856,00 0,82
Januar 2014 1.131 4.343,25 2.895,36 0,04
Februar 2014 550 2.117,50 1.408,00 0,02
März 2014 14.097 54.273,45 36.088,32 0,45
April 2014 3.640 14.014,00 9.318,40 0,12
August 2015 -10.000 -30.800,00 -25.600,00 -0,32
  102.576 316.341,66 262.594,56 3,29

Für den Erwerb der eigenen Aktien entstanden Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 3.667,36 EUR. Für die Veräußerung entstanden Gebühren in Höhe von 482,13 EUR.

Die eigenen Aktien wurden erworben, um in geeigneten Einzelfällen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder anderen mit solchen Akquisitionsvorhaben in Zusammenhang stehenden einlagefähigen Wirtschaftsgütern diese wirtschaftlich sinnvoll einsetzen zu können.

c) Ausgegebenes Kapital

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Gezeichnetes Kapital EUR 7.987.200,00
Rechnerischer Wert eigener Anteile EUR 262.594,56
Ausgegebenes Kapital EUR 7.724.605,44

d) Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

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Vortrag zum 01.01.2018 EUR 17.947.637,99
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen gem. HV Beschluss vom 28.06.2018 EUR 378.601,98
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen aus dem Jahresüberschuss 2018 EUR 741.908,59
Stand 31.12.2018 EUR 19.068.148,56

e) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

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Vortrag zum 01.01.2018 EUR 378.601.98
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen gem. HV-Beschluss vom 28.06.2018 EUR -378.601,98
- Jahresüberschuss 2018 EUR 1.483.817,17
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 2 AktG EUR 741.908,59
Stand 31.12.2018 EUR 741.908,58

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse zur Herstellung eines Gebäudes angesetzt. Es wurde ein gesonderter Passivposten nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB als Gegenposten zu den aktivierten vollen Anschaffungskosten erfolgsneutral gebildet, um eine bessere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage i. S. von § 264 Abs. 2 HGB zu vermitteln. Er wird auf die maßgebliche Nutzungsdauer des betreffenden Gebäudes 50 Jahre erfolgswirksam aufgelöst.

5. Rückstellungen

Die unmittelbaren Pensionsrückstellungen betreffen vier Einzelvereinbarungen der Eifelhöhen-Klinik AG gegenüber ehemaligen Angestellten und deren Hinterbliebenen. Die Berechnung erfolgte auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten, basierend auf den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach der PUC-Methode mit einem Zinsfuß von 3,21%. Es wurde ein zukünftiger Rententrend von 0,5 % p. a. berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Aufsichtsratsvergütungen.

6. Verbindlichkeitenspiegel

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Restlaufzeit von Sicherheiten
Gesamtbetrag
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
mehr als einem bis zu fünf Jahren
TEUR
mehr als fünf Jahre
TEUR
Betrag
TEUR
Art der Sicherheit
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.091 428 1.663 0 2.091 1)
  (2.508) (417) (1.787) (304) (2.508) 1)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38 38 0 0 0 branchenüblicher Eigentumsvorbehalt
  (78) (78) (0) (0) (0)  
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen            
  14 14 0 0 0 --
  (7) (7) (0) (0) (0) --
sonstige Verbindlichkeiten 2.815 437 1.734 644 0 2)
  (3.215) (433) (1.715) (1.067) (0) 2)
  4.958 917 3.397 644 2.091  
  (5.808) (935) (3.502) (1.371) (2.508)  
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31.12.2018 31.12.2017
1) durch Grundpfandrechte gesichert: 2.091 2.508
2) davon aus Steuern: 10 10

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

7. Passive latente Steuern

Latente Steuern resultieren aus zeitlichen Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen für Pensionsrückstellungen und für Grundstücke und Gebäude sowie aus steuerlichen Eine sich insgesamt ergebene Steuerentlastung wird nicht aktiviert.

Steuersalden sowie deren Änderungen:

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01.01.2018
TEUR
Veränderung
TEUR
31.12.2018
TEUR
Aktive latente Steuern 43 69 112
Passive latente Steuern 122 -10 112
  79 -79 0

8. Verbindlichkeiten aus Bürgschaften/Leistungsgarantien und sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Leistungsgarantien

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Leistungsgarantien der Eifelhöhen-Klinik AG bestehen in Höhe von 573 TEUR zugunsten der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH zur Absicherung deren Versorgungsverpflichtungen basierend auf dem Interessenausgleich vom 28.09.2010.

Für Darlehen der GlobalMed Immobilien GmbH bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 16.168 TEUR und eine gesetzlich vorgeschriebene Zahlungsbürgschaft zur Besicherung der Zahlungen an den Generalunternehmer für den Erweiterungsbau der Klinik in Mönchengladbach auf Grundlage des Generalunternehmervertrages vom 27.09.2016 in Höhe von 920 TEUR.

Zusätzlich besteht gegenüber dem Vermieter der Klinikmobile der Karl-Klinik GmbH eine Bürgschaft in Höhe von 1.205 TEUR. Die Eifelhöhen-Klinik AG ist Garant für zukünftige Pachtzahlungen der Kaiser-Karl-Klinik GmbH in Höhe von 51.161 TEUR.

b) Sonstige finanzielle, nicht bilanzierte Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. nachfolgender Aufstellung:

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2018
TEUR
2017
TEUR
- Mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 189 196
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 196)    
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 151)    

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Holdingtätigkeiten, insbesondere durch die Verpachtung einer Klinikimmobilie an eine Konzerngesellschaft und die Erbringung von Dienstleistungen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die Übrigen sonstigen Erträge beinhalten mit 3 TEUR (Vorjahr: 35 TEUR) konzerninterne Weiterbelastungen an Tochterunternehmen.

3. Zinsaufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind 30 TEUR (Vorjahr: 35 TEUR) Zinsanteile aus Pensionsrückstellungen enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Organbezüge

Die Bezüge des Gesamtvorstandes der Eifelhöhen-Klinik AG für das Geschäftsjahr 2018 betragen 473 TEUR (Vorjahr: 563 TEUR). Davon entfallen auf:

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- Herrn Dr. Markus-Michael Küthmann 270 TEUR (Vorjahr: 324 TEUR)
- Herrn Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat 203 TEUR (Vorjahr: 239 TEUR)

Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, angerechnet.

Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen, Kreditgewährungen, durch die Gesellschaft an den Vorstand erbracht.

Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder belaufen sich auf 50 TEUR (Vorjahr: 50 TEUR).

Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen wurden 550 TEUR (Vorjahr: 546 TEUR) zurückgestellt.

Für das Geschäftsjahr 2018 beträgt die Gesamtvergütung an den Aufsichtsrat 139 TEUR (Vorjahr: 139 TEUR).

2. Gesellschaftsorgane

Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann (Vorsitzender)

Der Beruf des Vorstands entspricht seiner Organstellung. Herr Dr. Küthmann ist auch Geschäftsführer bei mehreren Tochtergesellschaften der Eifelhöhen-Klinik AG.

Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat

Der Beruf des Vorstands entspricht seiner Organstellung. Herr Lotzkat ist auch Geschäftsführer bei mehreren Tochtergesellschaften der Eifelhöhen-Klinik AG.

Aufsichtsrat

Dipl.-Oec. Jörg Karsten Leue

Geschäftsführer der AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Hamburg, der Seniorenpflege Strandperle GmbH & Co. KG, Hamburg, der Seniorenpflege Seeperle GmbH, Hamburg, sowie der Graaler GmbH & Co. Immobilien KG, Hamburg.

Vorsitzender

Doris Mücke

Rechtsanwältin für Medizin- und Versicherungsrecht in eigener Kanzlei

stellvertretende Vorsitzende

Dipl.-Oec. Ing. Sigurd Roch

Freier Berater im Gesundheitswesen

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Eifelhöhen-Klinik AG ist Beiratsmitglied der Geriatrisches Zentrum Zülpich GmbH.

3. Mittelbare Pensionen oder Anwartschaften

Die Gesellschaft ist neben der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH Trägerunternehmen der Unterstützungskasse Eifelhöhen-Klinik e.V., deren Kassenvermögen überwiegend bei der Gesellschaft als Darlehen angelegt ist. Zum Bilanzstichtag ergibt sich für die Eifelhöhen-Klinik AG ein Fehlbetrag von 1.527 TEUR, der gemäß Art. 28 EGHGB zulässigerweise nicht bilanziert wurde.

4. Anteilsbesitz der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn-Stand 31.12.2018

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis1)TEUR
Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, Nettersheim-Marmagen 100 1.764 264
GlobalMed Immobilien GmbH, Bonn 100 9.386 -375
Kaiser-Karl-Klinik GmbH, Bonn 100 2.317 783
GlobalMANAGEMENT GmbH, Bonn 100 172 72
GlobalMedConsult GmbH, Bonn 100 23 -2
Herzpark Mönchengladbach GmbH, Bonn 100 -8.376 -1.297
Herznetz Rheinland gemeinnützige GmbH, Bonn mittelbar 100 97 15
Aatalklinik Wünnenberg GmbH, Bad Wünnenberg 70 1.653 3652)
Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH, Pflegestation "St. Antonius", Bad Wünnenberg mittelbar 70 19 -433)
Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH, Bad Wünnenberg mittelbar 70 65 -44)
Medizinisches Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH, Bad Wünnenberg mittelbar 70 -210 -4

1) Ermittlung nach HGB
2) Ergebnis nach Gewinnabführung Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH und nach Verlustübernahme Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH
3) Ergebnis vor Gewinnabführung an die Aatalklinik Wünnenberg GmbH
4) Ergebnis vor Verlustübernahme durch die Aatalklinik Wünnenberg GmbH

5. Mitteilungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Zum Bilanzstichtag 2018 bestehen Beteiligungen an der Gesellschaft, die nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt und nach § 40 Abs. 1 WpHG veröffentlicht worden sind. Weitere Veränderungen sind zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht bekannt.

Eifelhöhen Klinik AG-Stimmrechtsanteile zum 31. Dezember 2018

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Meldepflichtiger Datum des Erreichens/Über-/Unterschreitens Stimmrechte Veröffentlichung gem. § 40 Abs. 1 WpHG
Eifelhöhen-Klinik AG 29.01.2014 3,022 % 30.01.2014
Fortmeier, Bruno 10.02.2017 20,03 % 14.02.2017
Seniorenpflege Strandperle GmbH & Co. KG 19.03.2007 25,10 % 16.11.2017
Graaler GmbH & Co. Immobilien KG 27.12.2018 28,61 % 04.01.2019

6. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat am 09.07.2018 abgegeben und den Aktionären unter www.eifelhoehen-klinik.ag im Bereich Aktiengesellschaft, Investor Relations, unter der Rubrik Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.

7. Konzernabschluss

Die Eifelhöhen-Klinik AG stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 auf. Der durch die Berichtsgesellschaft als Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 wurde am 05. Juni 2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

8. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 741.908,58 EUR in andere Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Bonn, 29.03.2019

Der, Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann, Vorsitzender

Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Bonn, 29.03.2019

Der, Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann, Vorsitzender

Dipl .-Oec. Lothar Lotzkat

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der Eifelhöhen-Klinik AG

A. Wirtschaftsbericht

Die Eifelhöhen-Klinik AG mit Sitz in Bonn betreibt Einrichtungen der ambulanten und stationären Rehabilitation, Altenpflege und ambulanten medizinischen Versorgung. Die börsennotierte Eifelhöhen -Klinik AG stellt dabei die hochwertige Qualität der erbrachten Dienstleistungen für Patienten und Kostenträger in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Zur Eifelhöhen-Klinik AG gehören im Rheinland und in Westfalen

die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH in Nettersheim-Marmagen (Eifel)

Fachklinik für ambulante und stationäre Innere Medizin, Orthopädie/Traumatologie, Neurologie

die Kaiser-Karl-Klinik GmbH in Bonn

Fachklinik für ambulante und stationäre Orthopädie, Geriatrie und Innere Medizin

die Herzpark Mönchengladbach GmbH in Mönchengladbach

Fachklinik für ambulante und stationäre kardiologische Rehabilitation

eine 6%ige Beteiligung am Geriatrischen Zentrum Zülpich GmbH

eine 70%ige Beteiligung an der Aatalklinik Wünnenberg GmbH in Bad Wünnenberg. In Kooperation mit der Kurverwaltung Wünnenberg GmbH (Gesellschafter: Kreis Paderborn und Stadt Bad Wünnenberg) betreibt die Gesellschaft eine moderne Fachklinik mit den Indikationen Neurologie und Orthopädie sowie am gleichen Standort eine Pflegeeinrichtung mit 39 Betten und ein Medizinisches Versorgungszentrum.

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Wirtschaftsjahr 2018 war in Deutschland weiterhin eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt real um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Treiber des Wirtschaftswachstums in 2018 waren der private Konsum, staatliche Ausgaben und die weiterhin positiven außenwirtschaftlichen Impulse. Der private Konsum trug im Berichtsjahr mit einer Steigerung von 1,0 % im Vergleich zum Vorjahr dabei zum Wachstum bei.

Nach der Prognose der Deutschen Bundesbank wird für 2019 ein Wachstum von 1,5 % erwartet.

Trotz der positiven Entwicklung der öffentlichen Finanzen in den letzten Jahren durch hohe Steuereinnahmen und eine den Staatshaushalt begünstigende Zinspolitik der EZB sind weiterhin strukturelle Risiken zu verzeichnen, die in den überschuldeten Haushalten der Euro-Länder und durch die absehbar demographischen Entwicklungen in den wirtschaftlich wichtigen Kernstaaten Europas begründet sind.

Branchenentwicklung

Auf der Grundlage der vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichen Zahlen und Kommentierungen zur Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) weist die Statistik zum Ende des 4. Quartals 2018 ein Ergebnis von 2,0 Mrd. EUR aus. Die Finanzreserven der Krankenkassen stiegen bis Ende 2018 auf rund 21,0 Mrd. EUR.

Die Ausgaben in 2018 zeigen einen Anstieg von insgesamt 3,9 % (239,4 Mrd. EUR) bei Einnahmen von 241,4 Mrd. EUR (+ 3,3 %).

In dem für die Kliniken der Eifelhöhen-Klinik AG wichtigen Segment der Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen wurden in 2018 insgesamt 3,605 Mrd. EUR ausgegeben, das sind 2,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auf der Grundlage der in 2018 zu verzeichnenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Prognosen für 2019 ist davon auszugehen, dass im kommenden Wirtschaftsjahr - unter anderem unter Berücksichtigung der Zuschüsse aus den Gesundheitsfonds - die Ausgaben der GKV und die Leistungen der Rentenversicherung für Rehabilitationsmaßnahmen auf dem Vorjahresniveau weitergehend erhalten bleiben.

Generell kann auf der Grundlage der zurzeit bekannten Daten in 2019 weiterhin von stabilen Verhältnissen bei der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme mit Bezug auf die Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ausgegangen werden.

b) Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse der Eifelhöhen-Klinik AG reduzierten sich im Berichtsjahr 2018 um 12 TEUR auf 1.417 TEUR. Dagegen reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 74 TEUR auf 726 TEUR.

Das Beteiligungsergebnis erhöht sich um 609 TEUR auf 1.636 TEUR.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöht sich der Steueraufwand um 66 TEUR auf 79 TEUR.

Im Geschäftsjahr 2018 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.484 TEUR erzielt werden.

Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31.12.2018eine Bilanzsumme in Höhe von 37.147 TEUR. Das Eigenkapital beträgt mit 30.789 TEUR 82,8 %.

c) Ertragslage

Ertragslage der Eifelhöhen-Klinik AG

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2018
TEUR
2017
TEUR
Veränderung
TEUR
Veränderung
%
Gesamtleistung (I) 1.417 1.429 -12 -0,8
Betriebliche Aufwendungen (II) 1.648 1.722 -74 -4,3
Betriebsergebnis (III = I ./. II) -231 -293 62 -21,2
Beteiligungsergebnis 1.636 1.027 609 59,3
Zinsertrag (Saldo) 50 17 33 >100,0
Ordentliches Unternehmensergebnis 1.455 751 704 93,7
Neutrales Ergebnis -50 -7 -43 >100,0
Ergebnis vor Ertragsteuer 1.405 744 661 88,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 79 13 66 >100,0
Jahresüberschuss 1.484 757 727 96,0

Insgesamt konnte eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um 62 TEUR erzielt werden.

Das Beteiligungsergebnis veränderte sich um 609 TEUR auf 1.636 TEUR und setzt sich zusammen aus der Ausschüttung der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH in Höhe von 530 TEUR sowie der Ausschüttung der Kaiser-Karl-Klinik GmbH in Höhe von 1.106 TEUR.

Das neutrale Ergebnis wurde in diesem Geschäftsjahr durch zusätzliche Aufwendungen für Rückstellungen aus Versorgungsverpflichtungen belastet (-50 TEUR).

Unter Einrechnung des Steueraufwandes konnte in 2018 ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.484 TEUR (Vorjahr: 757 TEUR) erzielt werden.

d) Finanzlage

Aufgrund des gesteigerten Jahresüberschusses stieg der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr um 614 TEUR auf 2.109 TEUR.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt nach Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -3.522 TEUR. Nach Abzug des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit von -417 TEUR ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von -1.830 TEUR.

Die Fähigkeit des Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war im Geschäftsjahr 2018 uneingeschränkt gegeben.

e) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzzahlen der Eifelhöhen-Klinik AG

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2018
TEUR
2017
TEUR
Sachanlagen 5.497 6.093
Finanzanlagen 24.114 20.614
Eigenkapital mittel- u. langfristiges 30.789 29.305
Fremdkapital 5.104 6.029
kurzfristiges Fremdkapital 1.254 1.287
Bilanzsumme 37.147 36.621

Das Sachanlagevermögen sank von 6.093 TEUR auf 5.497 TEUR. Die Veränderung im Sachanlagevermögen resultiert im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 618 TEUR. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich aufgrund der Ausleihungen an verbundene Unternehmen um 3.500 TEUR auf 24.114 TEUR.

Das Eigenkapital verbesserte sich um 1.484 TEUR auf 30.789 TEUR mit einer Eigenkapitalquote von 82,4% zum Ende des Geschäftsjahres 2018. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Das mittel- und langfristige Fremdkapital sank im Wesentlichen durch die weiterhin planmäßigen Tilgungen gegenüber den Kreditinstituten in Höhe von 428 TEUR, durch die Reduktion der sonstigen Verbindlichkeiten (404 TEUR) sowie der Auflösung passiver latenter Steuern (79 TEUR).

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das Jahr 2019 wird bei der Vergütung durch den Kostenträger weiterhin keine vollständige Berücksichtigung der tatsächlichen Kostensteigerungen der Kliniken erwartet. Eventuelle unterjährige nominelle Pflegesatzerhöhungen werden sich voraussichtlich - wie auch in den vergangenen Jahren -lediglich im Rahmen oder unter der Grundlohnsummenentwicklung bewegen. Gleichzeitig ist durch die regionale Wettbewerbssituation ggf. eine Anpassung an die tatsächlich bezahlten Pflegesätze bzw. Fallpauschalen auch weiterhin notwendig.

Bei der mittelfristigen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme ist aufgrund konjunktureller und struktureller Veränderungen und Risiken in den nächsten Jahren bei den gezahlten Vergütungen für allgemeine Rehabilitationsmaßnahmen mit weiteren finanziellen Restriktionen zu rechnen.

Der Vorstand beabsichtigt daher, die bewährte Geschäftspolitik des Unternehmens im Rehamarkt durch weiteren Ausbau des sehr hohen Qualitätsniveaus und der Spezialisierung der Kliniken zur kontinuierlichen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit fortzuführen. Ergänzend wird das klinische Angebot auf die zukünftigen demografischen und medizinischen Herausforderungen im Rehabilitationsmarkt verstärkt ausgerichtet, u. a. durch unsere wohnortnahen ambulanten und stationären Therapieangebote für unsere Patienten in Bonn und am Klinikstandort in Mönchengladbach.

Ergänzend erfolgt die weiterhin kontinuierliche Prüfung von Wachstumschancen im Markt, z. B. durch Akquisition weiterer Klinikstandorte und den Ausbau von telemedizinischen Angeboten.

Aufgrund der allgemeinen finanziellen Rahmenbedingungen im Euroraum kann zum heutigen Zeitpunkt, trotz der mittelfristig erwarteten positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens, langfristig eine Verschlechterung der Vermögens- und Ertragslage des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns bei negativen Entwicklungen der Staats- und Sozialhaushalte jedoch nicht sicher ausgeschlossen werden.

Sofern sich die mittelfristigen Rahmenbedingungen der Zuweisung von Patienten in die Unternehmen der Eifelhöhen-Klinik AG durch die Kostenträger nicht wesentlich ändern, wird mit Abschluss der Baumaßnahme am Standort Mönchengladbach im Konzern ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 erwartet.

Der Immobilienbesitz der AG wird weiterhin - mit Ausnahme des Gebäudes in Marmagen - in der GlobalMed Immobilien GmbH (Tochtergesellschaft) geführt.

Risikobericht

Allgemein

Das Risikomanagementsystem im Eifelhöhen-Klinik-Konzern basiert auf einem EDV-gestützten Analyseprogramm, in dem die Risikobeschreibung - aufgeteilt nach den einzelnen Unternehmensgesellschaften - erfolgt, um eine verbesserte spezifische Risikoeinschätzung für die einzelnen Unternehmensgesellschaften - erfolgt, um eine verbesserte spezifische Risikoeinschätzung für die einzelnen Unternehmensteile vornehmen zu können. In diesem System werden die betrieblichen Risiken nach Wahrscheinlichkeit auf der Grundlage von vorgegebenen Versicherungsalgorithmen skaliert. Die inhaltliche Prüfung aller bekannten Risiken erfolgt gemäß der festgesetzten individuellen Überwachungsintervalle mindestens einmal jährlich; ggf. werden notwendige Steuerungsmaßnahmen eingeleitet. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist der Versicherungsstatus, durch den bedeutende Risiken wie Brand, Betriebsunterbrechung, Haftung und Schadensersatzansprüche beschrieben, überwacht und zentral abgesichert werden.

Die Überwachungs- und allgemeinen Zuständigkeiten sowie die inhaltliche Beschreibung und Bewertung der Risiken sind den juristischen Vertretern der einzelnen Unternehmen zugeordnet; bei mehreren Vertretern ist der verantwortliche Vertreter für die Erstellung namentlich festgelegt.

Die allgemeinen Risiken für den Betrieb von Rehabilitationskliniken, Pflegeheimen und ambulanten Einrichtungen des Unternehmens sind durch die große Abhängigkeit von gesundheitspolitischen Entscheidungen und die Möglichkeiten der kurzfristigen Umsteuerung von Finanzmitteln durch die Kostenträger in andere Sektoren des Gesundheitsmarktes weiterhin gegeben.

Ergänzend liegt ein wesentliches Risiko des Betriebes insbesondere bei Rehabilitationskliniken Tatsache, dass - im Gegensatz zu den Akutkliniken - auch der Kapitalkostenanteil für Gebäudeinvestitionen zu finanzieren ist und somit unter Einbeziehung auch der Personalkosten ein erhebliches Fixkostenrisiko bei den Gesamtkosten besteht.

Bei rückläufigen Belegungen durch Veränderungen in der Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen durch die Kostenträger können daher kurzfristig erhebliche Erlösminderungen und Verluste entstehen, da die Reduzierung bei Personal- und Sachkosten aufgrund allgemeiner vertraglicher, gesetzlicher und tariflicher Bestimmungen in den betroffenen Unternehmen ggf. nur zeitverzögert und eingeschränkt erfolgen kann.

Ebenso bestehen wachsende Risiken bei der Personalgewinnung durch die Konkurrenz mit anderen Marktteilnehmern (Krankenhaus, Pflegeeinrichtungen).

Die Wahrscheinlichkeit extern veranlasster Belegungsschwankungen und das Preisänderungsrisiko bei den Vergütungen - u.a. durch die laufenden Fusionsprozesse der GKV - ist im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend gleich geblieben.

Festzustellen bleibt weiterhin ein deutlicher Kostendruck durch die Vorgaben der GKV und Rentenversicherungen als Folge der generell finanziellen Rahmenbedingungen der Sozialversicherungssysteme. Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und der persistierenden Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa bestehen absehbar auch für das Sozialversicherungssystem in Deutschland langfristig erhebliche Risiken. Eine detaillierte Quantifizierung dieser Risiken ist jedoch aufgrund der vielfältigen einflussnehmenden Faktoren und der Komplexität des Finanz- und Gesundheitssystems auf Unternehmensebene nicht möglich.

Generell ist das Ausfallrisiko von extern bestehenden Forderungen der Unternehmen im Eifelhöhen-Klinik-Konzern eher gering, da die wesentlichen Forderungen aus klinischen Leistungen hauptsächlich gegenüber gesetzlichen und privaten Kranken- sowie Rentenversicherungen bestehen.

Bei Darlehensverpflichtungen besteht generell ein Risiko, dass finanzierende Banken ihre Darlehensbestände an Dritte abtreten. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB besteht bei kurzfristigen Finanzierungen das Risiko von sich ändernden Geschäftsmodellen der Gläubigerbanken.

Die Voraussetzungen und der Umfang von Steuerbefreiungen unterliegen einem stetigen Wandel durch die Gesetzgebung sowie Rechtsprechung und können auch durch die Verwendung von unbestimmten Rechtsbegriffen in der Auslegung unterschiedlich interpretiert werden. Im Rahmen einer in ganz Nordrhein-Westfalen angelegten steuerlichen Vorfeldermittlung werden zurzeit die für die Grundsteuer maßgeblichen Befreiungstatbestände geprüft. Im Ergebnis könnten sich für die Gesellschaft zusätzliche Steuerbelastungen ergeben, die sich zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung aber nicht quantifizieren lassen.

Unternehmen und Beteiligungen

Eifelhöhen-Klinik AG

Zum 01.10.2010 ist der Klinikbetrieb in Marmagen durch Übertragung der dem Klinikbetrieb zuzuordnenden Aktiva und Passiva an eine Konzerntochter, die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, übertragen worden. Grund und Boden sowie die Klinikimmobilie wurden nicht mit übertragen.

Die Bürgschaftshöhe der Eifelhöhen-Klinik AG zum 31.12.2018 für die in diesem Zusammenhang vorgenommene Umwandlung der bisherigen Unterstützungskasse der Eifelhöhen-Klinik AG in eine Gruppenunterstützungskasse zusammen mit der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH beträgt 573 TEUR.

Die jährlichen Leistungen der Unterstützungskasse werden bis auf weiteres für die Rentner der AG von der Eifelhöhen-Klinik AG aus Tilgungsleistungen des gewährten Darlehens erbracht.

Bei der Eifelhöhen-Klinik AG wird der Verpflichtungsüberschuss, bezogen auf das vorhandene Unterstützungskassenvermögen, zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen. Zum 31.12.2018 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %) bei 1.527 TEUR.

Im Falle einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland mit ggf. steigendem Insolvenzrisiko besteht das Risiko, erhöhte Beiträge an den Pensionssicherungsverein zahlen zu müssen.

Die Eifelhöhen-Klinik AG ist Garant für die Pachtzahlungen der Kaiser-Karl-Klinik GmbH auf der Grundlage des langjährig vereinbarten Pachtvertrages mit der neuen Gebäudeeigentümerin im Rahmen des 2016 erfolgten "Sale-and-Lease-Back"-Transfers der Klinikimmobilie der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn.

Durch den kontinuierlich bestehenden Preisdruck der Kostenträger auf die Pflegesätze und Fallpauschalen besteht für die Tochtergesellschaften (Klinikbetreibe, Pflegeheim und MVZ) grundsätzlich das Risiko des schleichenden Substanzverzehrs.

Die wesentlichen Risiken der Eifelhöhen-Klinik AG aus Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind wie folgt:

Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH

Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH besteht weiterhin ein Standortrisiko. Die Klinik liegt zwar im Einzugsgebiet von drei Universitätskliniken, jedoch ist der Mikrostandort ohne Anbindung an die Infrastruktur eines traditionellen Kurortes wenig attraktiv. Zusätzlich Rehabilitationsangebote entstehen in den regionalen Ballungszentren. Durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen (z. B. wohnortnahe und ambulante Rehabilitation) und durch neue Versorgungsangebote von Mitbewerbern, die sich zum Teil mit den bisherigen Rehabilitationsangeboten der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH überlappen, erhöht sich am regionalen Markt der Wettbewerb.

Aufgrund einer weitgehend gedeckelten bzw. teilweise sinkenden Vergütung bei den Pflegesätzen und allgemein steigenden Kosten besteht die latente Gefahr, dass die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH die u. a. wettbewerbsmäßig notwendigen Investitionen baulicher und allgemeiner Art mittelfristig nicht mehr ausreichend aus dem vorhandenen Cashflow oder durch Darlehen bedienen kann. Ebenso müssen ggf. bestehende Vergütungsvereinbarungen mit den Kostenträgern mit der Gefahr der Erlösminderung an die regionale Wettbewerbssituation angepasst werden.

Ein weiteres Betriebsrisiko der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH liegt bei den mittelbaren Verpflichtungen aus der betrieblichen Unterstützungskasse. In den nächsten Jahren wird die Zahl der Rentenbezieher in der Unterstützungskasse durch altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter des Unternehmens sukzessive anwachsen.

Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH wird diese Verpflichtung abzgl. des vorhandenen Unterstützungskassenvermögens zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen.

Zum 31.12.2018 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %) bei 2.845 TEUR.

Aatalklinik Wünnenberg GmbH und Tochtergesellschaften

Bei der 70 %igen Beteiligung an der Aatalklinik Wünnenberg GmbH ist zu beachten, dass der Anteil der von der Klinik zu erwirtschaftenden Pacht bezogen auf den Gesamtumsatz weiterhin relativ hoch ist. Ferner ist wahrscheinlich, dass in den nächsten Jahren - bedingt durch das Alter des Gebäudes (Baujahr 1996) - verstärkt Investitions- und Instandhaltungskosten u. a. durch Brandschutzmaßnahmen entstehen werden.

Die mittelbar bestehenden Darlehensverpflichtungen aus dem Pachtvertrag der Aatalklinik Wünnenberg GmbH mit einer nachgelagerten Kapitaldienstgarantie für das vom Verpächter für den Bau aufgenommene Gebäudedarlehen sind bis 2021 durch entsprechende Zinsbindungsfristen festgeschrieben. Zum 31. Dezember 2018 beträgt die mittelbar bestehende Kapitaldienstgarantie insgesamt 10,7 Mio. €.

Bei der Aatalklinik besteht auch im Segment der neurologischen Frührehabilitation weiterhin ein erheblicher Druck auf die zu erzielenden Pflegesätze, Fallpauschalen und die Belegung. Ebenso bewirken die Transport- und Behandlungskosten von schwer erkrankten Patienten eine zusätzliche wirtschaftliche Belastung für das Unternehmen.

Weiterhin bestehen potentiell Erlösrisiken durch eventuelle Änderungen bei den Kostenbeteiligungen am Klinikaufenthalt für Privatpatienten (z. B. aufgrund Änderungen in der Beihilfeverordnung).

Im Medizinischen Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH (MVZ) mit dem Schwerpunkt der ambulanten ärztlichen Versorgung - der Tochtergesellschaft der Aatalklinik Wünnenberg GmbH - bestehen weiterhin Risiken bei der Wirtschaftlichkeit durch die Rahmenbedingungen des geltenden Vergütungssystems der Kassenärztlichen Vereinigung und bei den zu erreichenden Fallzahlen. Auch ist die kontinuierliche Besetzung von Facharztsitzen durch die allgemeine Arbeitsmarktlage auf dem ärztlichen Arbeitsmarkt und die Zulassungsbestimmung für Facharztsitze weiterhin generell deutlich erschwert.

Bei der Aataklinik Pflege GmbH bestehen die üblichen Risiken aus der Belegung und dem Betrieb von Pflegeeinrichtungen bei ansonsten stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen. Ein weiteres Risiko besteht bei der zur Zeit nicht sicher einzuschätzenden Entwicklung der zukünftigen Vergütung von Pflegekräften.

Kaiser-Karl-Klinik GmbH

Es bestehen bei der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn auch zukünftig Erlösrisiken durch den überproportionalen Anteil von Privat- und Beihilfepatienten und der Inanspruchnahme von Wahlleistungen. Auch wettbewerbsbedingte externe Änderung der Belegungssteuerung, z. B. durch verminderte Zuweisungen von Patienten aus vorbehandelnden Akutkliniken, sind weiterhin ein Risiko.

Herzpark Mönchengladbach GmbH

Bei dieser Gesellschaft bestehen die üblichen Risiken der Anlaufphase einer Klinik mit ambulanten und stationären Behandlungsplätzen an einem neuen Standort. Hierbei sind insbesondere die üblichen Risiken bei der Personalgewinnung und der Akzeptanz der neuen Klinik durch Kostenträger bzw. einweisende Institutionen und Patienten zu nennen. Ebenso müssen die im Jahresabschluss der Gesellschaft zu entnehmenden Verluste aus den Anlaufjahren in den nächsten Jahren erwirtschaftet werden. Die Klinikkapazität wurde im Rahmen der langjährig geplanten stufenweisen Inbetriebnahme Anfang 2019 auf 180 Betten erweitert.

GlobalMed Immobilien GmbH

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen von den zu erwartenden Pachtzahlungen der Herzpark Mönchengladbach GmbH abhängig. Die Risiken des Grundstücks, der Immobilien und des Baues entsprechen den üblichen Rahmenbedingungen bei der Entwicklung neuer Standorte (z. B. vertragliche Vereinbarungen, Gewährleistung, Mängelbeseitigung) und den getätigten Investitionen am Standort.

Geriatrisches Zentrum Zülpich GmbH (GZZ)

Bei der 6%-Beteiligung am GZZ besteht seit 2007 ein erhöhtes Risiko durch die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums und der damit verbundenen mittelbaren Bürgschaftsverpflichtung der Gesellschaft.

D. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem mit Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Ziel des Internen Kontrollsystems (IKS) für den Rechnungslegungsprozess ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichend Sicherheit zu gewährleisten, dass Jahresabschlüsse erstellt werden, die den zatzungsmäßigen und gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die Eifelhöhen-Klinik AG stellt den Konzernabschluss für die einzelnen Beteiligungen und Tochtergesellschaften auf.

Diesem Prozess vorgelagert ist die Finanzberichterstattung der in den Konzernabschluss einbezogenen Konzerngesellschaften. Beide Prozesse werden durch ein Kontrollsystem überwacht, welches sowohl die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung als auch die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Bestimmungen sichert.

Wesentliche Regelungen und Instrumentarien sind die

Anwendung der gesetzlichen Bilanzierungsrichtlinien sowohl auf Konzernebene als auch in den einzelnen Konzerngesellschaften,

klar definierte Aufgabentrennung und Zuordnung von Verantwortlichkeiten zwischen den am Rechnungslegungsprozess beteiligten Bereichen bzw. Mitarbeitern,

Einbeziehung externer Sachverständiger, soweit erforderlich, z. B. zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen,

Verwendung geeigneter IT-Systeme,

Berücksichtigung von im Risikomanagement erfassten und bewerteten Risiken in den Jahresabschlüssen, soweit dies nach bestehenden Bilanzierungsregelungen erforderlich ist.

Alle jahresabschlussrelevanten Strukturen und Prozesse unterliegen im Rahmen der gesetzlichen Abschlussprüfung der jährlichen Überprüfung durch die jeweiligen beauftragten Wirtschaftsprüfer.

E. Grundzüge des Vergütungssystems für den Personenkreis gemäß § 285, S. 1, Nr. 9 HGB

Der Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG besteht aus

Dr. med. Markus-Michael Küthmann (Vors.)

Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat

Die Vergütung des Vorstands setzt sich aus einem Grundgehalt und aus einer Tantieme zusammen.

Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, in Anrechnung gebracht.

Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen oder Kreditgewährungen durch die Gesellschaft an die Vorstandsmitglieder erbracht.

F. Angaben nach § 289a HGB

1) Das gezeichnete Kapital von 7.987.200,00 EUR ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Nominalkapital je Stückaktie beträgt 2,56 EUR. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme.

2) Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 102.576 eigene Stückaktien, die nicht dividenden- und stimmberechtigt sind.

3) Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital von mehr als 10 % sind der Gesellschaft bis zum Ende der Aufstellungsphase des Lageberichts wie folgt bekannt:

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Name / Firma Direkter Anteil der Stimmrechte
in %
Indirekter Anteil der Stimmrechte
in %
Seniorenpflege Strandperle GmbH & Co. KG, Hamburg 14,72 10,37
ARF Holding GmbH, Schloß Holte 20,03  
Bruno Fortmeier, Schloß Holte   20,03
Graaler GmbH & Co. Immobilien KG, Hamburg 8,74 19,87

4) Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten.

5) Die am Kapital beteiligten Arbeitnehmer üben ihre Kontrollrechte unmittelbar aus.

6) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften für die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands (§§ 84, 85 AktG) sowie für die Änderung der Satzung (§§ 133, 179 AktG).

7) Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01.07.2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats in folgenden Fällen ganz oder teilweise auszuschließen:

a) zum Ausgleich von Spitzenbeträgen

b) bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage, soweit die neuen Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder anderen Wirtschaftsgütern ausgegeben werden

c) bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausnutzung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10% des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien und deren Verwendung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden.

8) Es gibt bei der Gesellschaft keine wesentliche Vereinbarung, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots steht.

9) Die Gesellschaft hat für den Fall eines Übernahmeangebots keine Entschädigungsvereinbarung mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen.

G. Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f HGB

Effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, Achtung der Aktionärsinteressen, Offenheit und Transparenz der Unternehmenskommunikation sind wesentliche Aspekte guter Corporate Governance.

Über die Corporate Governance der Eifelhöhen-Klinik AG berichten Vorstand und Aufsichtsrat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 sowie gemäß § 289f HGB über die Unternehmensführung der Eifelhöhen-Klinik AG.

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Aktionäre nehmen ihre Rechte in der jährlichen Hauptversammlung wahr. Jeder Aktionär ist berechtigt, an der Hauptversammlung teilzunehmen. Die Hauptversammlung entscheidet über alle ihr durch das Gesetz zugewiesenen Aufgabe. Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen möchten, können ihr Stimmrecht auch durch Bevollmächtigte ausüben lassen. Hierfür stehen von der Eifelhöhen-Klinik AG benannte Stimmrechtsvertreter sowie Kreditinstitute und Aktionärsvereinigungen zur Verfügung. Alle relevanten Berichte und Unterlagen stellt die Eifelhöhen-Klinik AG in ihrem Internetauftritt unter www.eifelhoehen-klinik.ag bereit. Auf Wunsch werden die Unterlagen auch zugesandt.

Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

Als deutsche Aktiengesellschaft unterliegt die Eifelhöhen-Klinik AG dem deutschen Aktienrecht und verfügt somit über ein duales Führungs- und Kontrollsystem. Der Vorstand übernimmt die Unternehmensleitung, dem Aufsichtsrat obliegt die Überwachungs- und Beratungsfunktion.

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohl der Gesellschaft eng zusammen.

Für Geschäfte von grundlegender Bedeutung legt die Satzung der Eifelhöhen-Klinik AG Zustimmungsvorbehalte zugunsten des Aufsichtsrats fest.

Der Vorstand unterrichtet den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und Risikomanagements. Der Aufsichtsrat prüft hierbei insbesondere die Sorgfalt der Entscheidungsfindung des Vorstands.

Vorstand

Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Er ist dabei an das Unternehmensinteresse gebunden und der Steigerung des nachhaltigen Unternehmenswertes verpflichtet.

Der Vorstand hat für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmerischen Richtlinien zu sorgen. Er ist für ein angemessenes Risikomanagement und -controlling im Unternehmen verantwortlich.

Der Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG besteht aus zwei Mitgliedern. Eine Geschäftsordnung regelt die Ressortzuständigkeiten.

Beide Vorstandsmitglieder sind männlich. Der Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG strebt an, den Anteil von Frauen im Vorstand bis zum 30.06.2022 auf 30 % zu erhöhen.

Altersbeschränkungen für den Vorstand bestehen nicht.

Aufsichtsrat

Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig zu beraten und zu überwachen. Der Aufsichtsratsvorsitzende hält mit dem Vorstand regelmäßig Kontakt, um mit ihm die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens zu beraten. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben. Der Aufsichtsrat bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands.

Der Aufsichtsrat erachtet die auf der Homepage der Eifelhöhen-Klinik AG veröffentlichten Informationen über das Kompetenzprofil des Gesamtgremiums und über die Aufsichtsratsmitglieder und ggf. Kandidaten als ausreichend.

Der Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG besteht aus drei Mitgliedern. Zum Stichtag 31.12.2018 sind zwei Mitglieder als unabhängig einstufbar.

Für den Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG besteht eine Zielgröße von 30 % für den Frauenanteil. Derzeit setzt sich der Aufsichtsrat aus zwei männlichen und einem weiblichen Mitglied zusammen.

Die Wahlperiode aller Mitglieder des Aufsichtsrats beträgt 3 Jahre. Die Wahl erfolgt in Form der Einzelwahl.

Altersbegrenzungen für den Aufsichtsrat bestehen nicht.

Aufgrund der Größe der Gesellschaft und der Anzahl der Aufsichtsmitglieder und deren Zusammensetzung ist eine zusätzliche Bildung von Ausschüssen nicht möglich.

Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird durch Beschluss der Hauptversammlung festgelegt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste Vergütung.

D&O-Versicherung

Die Eifelhöhen-Klinik AG hat für alle Mitglieder des Aufsichtsrats eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) ohne Selbstbehalt abgeschlossen.

Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Eifelhöhen-Klinik AG legt die Vergütungen für den Vorstand und den Aufsichtsrat individualisiert offen bzw. ergibt sich aus § 21 der Satzung. Die Grundzüge der Vergütungssysteme und die Vergütungen sind im Vergütungsbericht, der Teil des Lageberichts ist, dargestellt.

Risikomanagement

Der verantwortungsvolle Umgang mit geschäftlichen Risiken gehört zu den Grundsätzen guter Corporate Governance. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig über bestehende Risiken und deren Entwicklung. Einzelheiten zum Risikomanagement im Eifelhöhen-Klinik-Konzern sind im Risikobericht dargestellt. Das Risikomanagementsystem wird im Rahmen der jährlichen Abschlussprüfung von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft.

Transparenz und Kommunikation

Über das Internet können sich alle Interessenten, Aktionäre, Finanzanalysten oder vergleichbare Adressaten zeitnah über aktuelle Entwicklungen im Konzern informieren. Sämtliche Meldungen werden auf der Internetseite der Gesellschaft publiziert.

Die geplanten Termine der wesentlich wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen sind in einem Finanzkalender zusammengestellt, der mit ausreichendem Zeitvorlauf auf der Internetseite der Eifelhöhen-Klinik AG veröffentlicht wird.

Nach Art. 19 Abs. 1 Marktmissbrauchsverordnung müssen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Eifelhöhen-Klinik AG sowie bestimmte Mitarbeiter mit Führungsaufgaben und die mit ihnen in enger Beziehung stehenden Personen den Erwerb und die Veräußerung von Eifelhöhen-Klinik-Aktien offenlegen. Bis zum 31.12.2018 sind der Eifelhöhen-Klinik AG folgende Meldungen bekannt:

Der Vorstandsvorsitzende hält indirekt 2,85 % der Aktien der Gesellschaft, auf den Aufsichtsrat entfallen direkt 0,06 % und indirekt 1,23 %. Das Vorstandsmitglied, Dipl.-Oec. Herr Lothar Lotzkat, hält direkt 0,06 % der Aktien der Gesellschaft.

Rechnungslegung und Abschluss

Der Konzernabschluss der Eifelhöhen-Klinik AG wurde auf der Grundlage des § 315e HGB in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB), wie von der Europäischen Union (EU) übernommen, aufgestellt.

Während des Geschäftsjahres werden Anteilseigner und Dritte zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht unterrichtet.

Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnlich wertpapierorientierte Anreizsysteme.

Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes erfolgt im Konzernabschluss.

Für das Geschäftsjahr 2018 hat der Aufsichtsrat die Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft, Köln, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer bestellt.

Mit dem Abschlussprüfer hat die Eifelhöhen-Klinik AG die nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex erforderlichen Vereinbarungen zur Durchführung der Abschlussprüfung getroffen.

Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat haben am 09.07.2018 eine aktualisierte Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der Eifelhöhen-Klinik AG dauerhaft zugänglich gemacht:

Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 7. Februar 2017.

Vorstand und Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG erklären in der Fassung vom 09.07.2018, dass sie die Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" gemäß § 161 AktG angewendet haben.

Nicht angewendet wurden und werden die folgenden Empfehlungen:

1. D&O-Versicherung - Selbstbehalt (Ziffer 3.8)

"In einer D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat soll ein entsprechender Selbstbehalt vereinbart werden."

Im Kodex in der Fassung 2017 wird die Vereinbarung eines Selbstbehalts für die D&O-Versicherung von Aufsichtsratsmitgliedern empfohlen, während der Selbstbehalt bei Abschluss einer D&O-Versicherung für Vorstandsmitglieder gesetzlich vorgeschrieben ist.

Die Vereinbarung eines Selbstbehalts ist nach Auffassung der Gesellschaft nicht geeignet, die Motivation und Verantwortung zu verbessern, mit denen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats die ihnen übertragenen Aufgaben und Funktionen wahrnehmen. Die bestehende D&O-Versicherung für die Mitglieder des Aufsichtsrats sieht daher in Abweichung von Ziffer 3.8 des Kodex keinen Selbstbehalt vor. Die Gesellschaft wird aus vorgenannten Gründen auch künftig keinen Selbstbehalt für die D&O-Versicherung von Aufsichtsräten vereinbaren.

2. Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands (Ziffer 4.1)

Der Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Vorstand Beschäftigten auf geeignete Weise die Möglichkeit einräumen soll, geschützt Hinweise auf Rechtsverstöße im Unternehmen zu geben; auch Dritten soll diese Möglichkeit eingeräumt werden. (Ziffer 4.1.3)

Es gibt keine Beschäftigten unterhalb der Vorstandsebene. Für Dritte besteht die Möglichkeit im Rahmen der allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen Hinweise zu geben.

"Für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands legt der Vorstand Zielgrößen fest." (Ziffer 4.1.5)

Der Eifelhöhen-Klinik AG gehören als reine Holdinggesellschaft nur die Vorstandsmitglieder an. Es gibt keine weiteren Führungsebenen.

3. Altersbegrenzung für Vorstände (Ziffer 5.1.2)

Ein Höchstalter für die Mitgliedschaft im Vorstand ist nicht vorgesehen. Die kompetente Arbeit von erfahrenen Vorstandsmitgliedern soll auch zukünftig, unabhängig von ihrem Alter, die Entwicklung der Gesellschaft positiv beeinflussen können. Eine Altersbegrenzung wird derzeit unter Berücksichtigung des Diskriminierungsverbotes als nicht opportun angesehen.

4. Bildung von Ausschüssen im Aufsichtsrat (Ziffer 5.3)

Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat fachlich qualifizierte Ausschüsse sowie einen Prüfungs- und einen Nominierungsausschuss bilden soll.

Aufgrund der Größe der Gesellschaft und der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder) ist eine zusätzliche Bildung von Ausschüssen nicht möglich.

5. Ziele für die Zusammensetzung sowie eine Altersgrenze für den Aufsichtsrat (Ziffer 5.4.1)

Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennt und für Aufsichtsratsmitglieder eine Altersgrenze und eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer im Aufsichtsrat festlegt.

Aufgrund der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder) ist zurzeit eine konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung nicht erforderlich.

Ein Höchstalter für die Mitgliedschaft und eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer im Aufsichtsrat ist nicht vorgesehen. Der kompetente Rat unserer erfahrenen Aufsichtsräte soll auch zukünftig, unabhängig von ihrem Alter, die Entwicklung der Gesellschaft positiv beeinflussen. Eine Altersbegrenzung wird derzeit unter Berücksichtigung des Diskriminierungsverbotes als nicht opportun angesehen.

Der Aufsichtsrat erachtet die auf der Homepage der Eifelhöhen-Klinik AG veröffentlichten Informationen über das Kompetenzprofil des Gesamtgremiums und über die Aufsichtsratsmitglieder und ggf. Kandidaten als ausreichend.

6. Veröffentlichung des Jahresabschlusses (Ziffer 7.1.2)

"Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht sollen binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende, die verpflichtenden unterjährigen Finanzinformationen sollen binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein."

Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts erfolgt innerhalb von vier Monaten nach Ende des Geschäftsjahres. Der Halbjahresfinanzbericht wird spätestens drei Monate nach Ablauf des Berichtszeitraums veröffentlicht. Die Eifelhöhen-Klinik AG folgt damit den gesetzlichen Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes.

 

Bonn, 09.07.2018

Eifelhöhen-Klinik AG

Der Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann (Vors.)

Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat

Der Aufsichtsrat

Dipl.-Oec. Karsten Leue (Vors.)

RA Doris Mücke

Dipl.-Oec., Ing. Sigurd Roch

 

Bonn, 29.03.2019

Der, Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann, Vorsitzender

Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Eifelhöhen-Klinik AG

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eifelhöhen-Klinik AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eifelhöhen-Klinik AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die in der Anlage genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der in der Anlage genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst, f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Werthaltigkeit von Anteilen an verbundenen Unternehmen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Das Risiko für den Abschluss

Bei der Überprüfung der Werthaltigkeit von Anteilen an verbunden Unternehmen besteht aufgrund deren Wesentlichkeit sowie der Ermessensabhängigkeit der Beurteilung, ob objektive Hinweise auf einen niedrigeren beizulegenden Wert und länger anhaltende Wertminderung hindeuten, aus unserer Sicht ein erhöhtes Risiko einer fehlerhaften Bilanzierung. Zudem sind die Bewertungen in hohem Maße von der Einschätzung der künftigen Unternehmensplanungen abhängig. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Der jeweilige beizulegende Wert wurde auf Basis der finanziellen Unternehmensplanung ermittelt. Hierbei wurden neben Erfahrungen der Vergangenheit auch Einschätzungen der zukünftigen Marktentwicklung vorgenommen. Des Weiteren wurden Umsatzpotenziale und Kostendegressionseffekte aufgrund der Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie eventuelle Synergieeffekte berücksichtigt.

Unsere Vorgehensweise in der Prüfung

Im Zusammenhang mit der Ermittlung der beizulegenden Werte haben wir uns mit den zugrunde liegenden Prozessen und Kontrollen befasst und die Unternehmensplanungen auf ihre Plausibilität beurteilt. Dabei haben wir die zugrunde liegenden Bewertungsmodelle für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sowohl methodisch als auch rechnerisch nachvollzogen. Ferner haben wir untersucht, ob die Unternehmensplanungen allgemeine und branchenspezifische Entwicklungen widerspiegeln. Die im Rahmen der Schätzung der beizulegenden Werte verwendeten Bewertungsparameter wurden beurteilt. Um bei einer möglich gehaltenen Änderung einer der wesentlichen Annahmen ein mögliches Wertminderungsrisiko einschätzen zu können, haben wir auch eigene analytische Prüfungshandlungen vorgenommen.

Unsere Schlussfolgerungen

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich keine Einwendungen hinsichtlich der Beurteilung der Werthaltigkeit von Anteilen an verbundenen Unternehmen ergeben.

Ansatz und Bewertung von unmittelbaren sowie mittelbaren Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen

Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen. Für mittelbare Verpflichtungen für Altersversorgung besteht ein Wahlrecht diese in der Bilanz zu passivieren, welches von der Gesellschaft nicht in Anspruch genommen worden ist. Wir verweisen auf den Anhang.

Das Risiko für den Abschluss

Das Gesetz enthält keine Vorgaben bezüglich des anzuwenden versicherungsmathematischen Berechnungsverfahrens, solange die Anwendung zu einer vernünftiger kaufmännischer Beurteilung führt. Unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung muss das angewandte Berechnungsverfahren folgenden Anforderungen genügen:

Für die Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen sind die anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik anzuwenden.

Laufende Rentenverpflichtungen sowie Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Anwärtern sind mit ihrem Barwert anzusetzen.

Aus unserer Sicht besteht ein erhöhtes Risiko einer unzutreffenden Berücksichtigung im Jahresabschluss. Es besteht das Risiko, dass der Kreis und die persönlichen Daten der Versorgungsberichtigten sowie die berücksichtigten Versorgungsleistungen nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmen (quantitative Parameter).

Bei der Bestimmung des notwendigen Erfüllungsbetrages sind Trendannahmen zu berücksichtigen, die seine Höhe beeinflussen können, unter anderem:

Rententrends

Bewertungsverfahren

Sterbetafeln

Unsere Vorgehensweise in der Prüfung

Im Zusammenhang mit der Ermittlung der Altersversorgungsverpflichtungen haben wir uns mit den zugrunde liegenden Prozessen und Kontrollen befasst. Wir haben die versicherungsmathematischen Gutachten durch aussagebezogene Prüfungshandlungen sowohl auf Plausibilität als auch in Stichproben mathematisch nachvollzogen. Zudem haben wir die Werthaltigkeit und Verrechenbarkeit des Deckungsvermögens für die im Anhang anzugebende Unterdeckung der mittelbaren Altersversorgungsverpflichtungen geprüft.

Unsere Schlussfolgerungen

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich keine Einwendungen hinsichtlich des Ansatzes und Bewertung im Jahresabschluss für Altersversorgungsverpflichtungen ergeben.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:

zum Lagebericht "Corporate Governance Bericht (Erklärung zur Unternehmensführung)",

die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB, § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsachen zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehrfortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 28. Juni 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 27. Juli 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 1987 als Abschlussprüfer der Eifelhöhen-Klinik AG tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Wir haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht des geprüften Unternehmens angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für das geprüfte Unternehmen erbracht:

Erstellung von Steuererklärungen

Unterstützung hinsichtlich Steuerprüfungen durch die Steuerbehörden

Erbringung von Steuerberatungsleistungen

prüferische Durchsicht Halbjahresfinanzbericht

betriebswirtschaftliche Beratungen

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Marcus Heller.

 

Köln, den 17.04.2019

Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung
Kurt Heller GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Marcus Heller, Wirtschaftsprüfer

Anlage zum Bestätigungsvermerk: nicht inhaltlich geprüfte Bestandteile des Lageberichts.

Die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung haben wir nicht inhaltlich geprüft.

Bericht des Aufsichtsrats

Der neue Standort in Mönchengladbach mit der Klinik Herzpark hat den Aufsichtsrat in 2018 maßgeblich beschäftigt. Die Baumängel im vorerst letzten Bauabschnitt verbunden mit Gewährleistungsansprüchen im vorherigen Bauabschnitt haben den laufenden Klinikbetrieb massiv beeinträchtigt und eine Vollaufnahme in 2018 nicht ermöglicht. Die hierdurch eingetretenen Verluste sind für den Konzern nicht unerheblich und prägen das Geschäftsjahr 2018.

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2018 wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung der Unternehmensgruppe beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Dazu hat der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2018 vier Sitzungen (21.02.; 24.04.; 21.08. sowie 04.12.) abgehalten.

Der Vorstand hat uns auch im Rahmen von periodischen Informationen schriftlich und mündlich über die aktuelle Geschäftslage, wesentliche Fragen der Unternehmensführung und über die Ausrichtung der Unternehmensgruppe sowie die kurz- und langfristige Planung verbunden mit den beabsichtigen Investitionen unterrichtet.

Die Liquiditätslage und die Finanzierungsstruktur des Konzerns sind, wie im Vorjahr, geordnet.

Der Aufsichtsratsvorsitzende stand zudem in engem Kontakt mit dem Vorstandsvorsitzenden und bekam zeitnahe Informationen über wesentliche Geschäftsvorgänge. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Unternehmensplanung wurden eingehend hinterfragt und diskutiert. Der Aufsichtsrat war in alle für die Gesellschaft grundlegenden Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse.

Wie bereits in 2017 wurden die notwendigen fortlaufenden Investitionsmaßnahmen in der Klinik in Marmagen, die erforderlich sind, um die Klinik langfristig wettbewerbsfähig am Markt positionieren zu können, in allen Sitzungen thematisiert.

Der Aufsichtsrat ließ sich regelmäßig über den Stand der Umsetzung des Datenschutzkonzeptes vor dem Hintergrund der ab Mai 2018 geltenden DSGVO sowie des Tax Compliance Konzeptes unterrichten.

Der Aufsichtsrat hatte das Thema Wechsel des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2019 erörtert und beschlossen eine Ausschreibung vorzunehmen. Bedingt durch die erheblichen Probleme am Standort in Mönchengladbach wurde vereinbart, die Ausschreibung erst für das Prüfungsjahr 2020 durchzuführen.

Der Aufsichtsrat hatte in 2017 die Effizienz seiner Tätigkeit unter Berücksichtigung des Zusammenwirkens mit dem Vorstand und der Informationsversorgung des Aufsichtsrates erörtert. Wesentlicher Handlungsbedarf wurde nicht gesehen und die Tätigkeit als effizient eingestuft. In 2018 wurde eine diesbezügliche Erörterung als nicht notwendig angesehen.

Die ursprüngliche Bestellung von Herrn Lotzkat als Vorstand endete zum 31.05.2018. Der Aufsichtsrat hatte mit Herrn Lothar Lotzkat Ende 2017 die weitere Zusammenarbeit erörtert. Herr Lothar Lotzkat wurde sodann mit Beschluss vom 04.01.2018 zum Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft für die Zeit vom 01.06.2018 bis 31.05.2021 bestellt.

Mit der Weiterentwicklung des Deutschen Corporate Governance Kodex haben wir uns auch im Berichtsjahr befasst und die erforderliche Entsprechenserklärung am 09.07.2018 abgegeben. Auf weitere Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft wird verwiesen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende erteilte den Prüfungsauftrag für das Geschäftsjahr 2018 an den von der Hauptversammlung am 28.06.2018 gewählten Abschlussprüfer Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft, Köln. Gemeinsam mit dem Abschlussprüfer wurden die Schwerpunkte der Abschlussprüfung erörtert und festgelegt. Leistungsbeziehungen zwischen Abschlussprüfer und Gesellschaften des Eifelhöhen-Klinik Konzerns außerhalb der Abschlussprüfung dürfen nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates erbracht werden. Für bestimmte prüfungsnahe Leistungen (Non-Audit Services), die über die Abschlussprüfung hinausgehen, hat der Aufsichtsrat den Vorstand ermächtigt, die Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft, Köln, mit solchen Leistungen zu beauftragen. Die Ermächtigung ist betragsmäßig begrenzt.

Der Vorstand hat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2018 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss zum 31.12.2018 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer bestellte Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft, Köln, hat den vom Vorstand zum 31.12.2018 aufgestellten Jahresabschluss der Eifelhöhen-Klinik AG sowie den Konzernabschluss einschließlich der dazugehörigen Berichte über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns geprüft.

Die vorgenannten Unterlagen und der Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns lagen jedem Mitglied des Aufsichtsrates rechtzeitig vor. Diese wurden in der Aufsichtsratssitzung vom 24.04.2019 gemeinsam mit dem Vorstand und Abschlussprüfer umfassend erörtert.

Der Wirtschaftsprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Abschlussprüfer informierte ferner über seine Feststellungen zum internen Kontroll- und Risikomanagement bezogen auf den Rechnungslegungsprozess.

Das Ergebnis der Prüfung sowie der Ablauf und die wesentlichen Feststellungen der Abschlussprüfung sind in dem seit dem Jahresabschluss 2017 inhaltlich deutlich erweiterten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers dargestellt. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Abschlussprüfer hat festgestellt, dass der Vorstand ein angemessenes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet hat, das in seiner Konzeption und Handhabung geeignet ist, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Unsere Prüfung umfasste auch die nichtfinanziellen Erklärungen des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns, die seit dem Vorjahr Bestandteil des Konzernlageberichtes sind. Zur Vorbereitung der Prüfung hatte der Aufsichtsrat den Abschlussprüfer zusätzlich beauftragt, die nichtfinanziellen Erklärungen inhaltlich mit begrenzter Sicherheit zu prüfen und hierüber eine Prüfungsbescheinigung zu erstellen. Der Abschlussprüfer hat über den Gegenstand, den Ablauf und die wesentlichen Feststellungen auch dieser Prüfung für 2018 ausführlich berichtet.

Der Aufsichtsrat hat sich auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und der Lageberichte dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Einwendungen waren nicht zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstands bezüglich der Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung zu informieren ist, sind auch im Geschäftsjahr 2018 nicht aufgetreten.

Der Aufsichtsrat dankt allen Konzernmitarbeiterinnen und Konzernmitarbeitern sowie den Unternehmensleitungen und dem Vorstand für Ihre geleistete Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2018.

 

24. April 2019

Der Aufsichtsrat

Dipl.-Oec. Karsten Leue, Vorsitzender