Eifelhöhen-Klinik AGBonnHalbjahresfinanzbericht 2020Halbjahresfinanzbericht 2020Die Zukunft im BlickI. Konzernzwischenlagebericht1. Wichtige Ereignisse im 1. Halbjahr 2020 für die Eifelhöhen-Klinik-Gruppe und ihre Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDas 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 des
Eifelhöhen-Klinik-Konzerns wurde durch zwei
wesentliche Ereignisse geprägt. Zum einen erfolgte die
Schließung des Standortes in Marmagen und zum anderen
war der Eifelhöhen-Klinik-Konzern - wie auch alle
anderen Gesundheitseinrichtungen in Deutschland -
gezwungen, die betrieblichen Abläufe durch die
Corona-Virus-Pandemie zu verändern.
Der Gesetzgeber hat wegen der Pandemie eine Vielzahl von
Gesetzen und Verordnungen erlassen. Für die
Gesundheitswirtschaft ist hauptsächlich das Gesetz
über die Ausgleichszahlungen an Vorsorge- und
Rehabilitationseinrichtungen aufgrund von
Einnahmeausfällen durch das Corona-Virus relevant.
Das Gesetz trat am 16. März 2020 in Kraft und sieht
u.a. Ausgleichszahlungen für die im Vergleich zum
Vorjahr geringere Belegung durch einen
Belegungsreferenzwert vor. Damit sollen die negativen
wirtschaftlichen Folgewirkungen der Corona-Pandemie
abgemildert werden.
Im ersten Halbjahr 2020 erhielten die Kliniken der
Eifelhöhen-Klinik AG insgesamt 752 TEUR als
Ausgleichszahlungen zur Kompensation von
Einnahmeausfällen, die unter den Umsatzerlösen
ausgewiesen wurden.
Des Weiteren wurden durch die temporäre Beantragung
von Kurzarbeitergeld die Personalkosten in Höhe von
386 TEUR entlastet.
Die im Lagebericht zum Konzernjahresabschluss 2019
getroffenen Einschätzungen zu den Rahmenbedingungen im
Gesundheitswesen haben sich grundsätzlich nicht
verändert. Jedoch sind die kurz- bis mittelfristigen
Auswirkungen der Corona-Pandemie zurzeit nicht sicher
beurteilbar. Hierbei sind als Unsicherheitsfaktor besonders
die allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen, die
Steuerung von elektiven Eingriffen in
Akutkrankenhäusern und die Finanzlage der Kranken- und
Rentenversicherungen zu nennen. In einem "worst-case"
Szenario sind Bestandsrisiken also grundsätzlich nicht
auszuschließen. Durch die Schließung des
Standortes in Marmagen entfallen substanzielle Risiken aus
gegebenenfalls notwendigen Baumaßnahmen in den
nächsten Jahren sowie erhebliche
Altersversorgungsverpflichtungen der EHK Marmagen GmbH
i.I..
a) ErtragslageIm Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 reduzierten sich die
Umsätze um insgesamt 6.824 TEUR. Umsatzsteigerungen
konnten an den Klinikstandorten Mönchengladbach mit
266 TEUR und in Bad Wünnenberg mit 413 TEUR erzielt
werden. Dagegen sanken die Umsätze am Standort Bonn um
729 TEUR. Durch die Schließung des Standortes
Marmagen Anfang 2020 verminderten sich im Vergleich zur
Vorperiode die Umsätze der
Rehabilitationsmaßnahmen um 7.470 TEUR.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen
Erträge im Berichtszeitraum um 1.598 TEUR resultiert
im Wesentlichen aus einem im Vorjahr aktivierten
Schadensersatzanspruch von 1.025 TEUR aus einer
Baumaßnahme und den Einzelwertberichtigungen von
Forderungen gegen die EHK Marmagen GmbH i.I. in Höhe
von 293 TEUR.
Der Materialaufwand sank insgesamt um 1.143 TEUR und
resultiert aus der verminderten Bettenkapazität des
Konzerns durch die Schließung des Standortes Marmagen
sowie der geringeren Belegung der anderen Kliniken aufgrund
der Corona-Pandemie. Der Personalaufwand sank um 4.928
TEUR, im Wesentlichen durch den Wegfall der Personalkosten
am Standort Marmagen in Höhe von 4.801 TEUR. Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken ebenso um 1.330
TEUR.
Die Abschreibungen reduzierten sich im Berichtszeitraum
um 119 TEUR.
Bedingt durch die laufenden Tilgungen sank der
Zinsaufwand im Berichtszeitraum um 160 TEUR.
Der Ertragsteueraufwand enthält die laufende
Ertragsteuerbelastung und die Veränderung durch die
latenten Steuern.
Das Ergebnis je Aktie im 1. Halbjahr 2020
veränderte sich auf -0,43 EUR gegenüber dem
Vorjahreswert von -0,11 EUR.
b) Vermögens- und FinanzlageGegenüber dem Bilanzstichtag zum 31.12.2019
verringerte sich die Bilanzsumme des
Eifelhöhen-Klinik-Konzerns per 30.06.2020 um 2.323
TEUR und beträgt 74.029 TEUR.
Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich
um 2.276 TEUR hauptsächlich durch die Abschreibungen
auf die Nutzungsrechte der Leasinggegenstände nach
IFRS 16 in Höhe von 1.588 TEUR sowie durch laufende
Abschreibungen. Mit 13.516 TEUR lagen die kurzfristigen
Vermögenswerte um 46 TEUR unter dem Wert zum
31.12.2019.
Das Eigenkapital zum 30.06.2020 betrug 15.520 TEUR. Das
entspricht einer Eigenkapitalquote des Konzerns von 21,0 %.
Die langfristigen Schulden sanken um 1.291 TEUR auf
46.595 TEUR. Die Veränderungen betreffen im
Wesentlichen um 476 TEUR reduzierte
Leasingverbindlichkeiten sowie um 168 TEUR verringerte
Rückstellungen für Pensionen. Die
kontinuierlichen planmäßigen Tilgungen
reduzierten die bestehenden Finanzverbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten um 641 TEUR auf 16.310
TEUR.
Bedingt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen und der sonstigen
Verbindlichkeiten sowie den Rückgang der sonstigen
Rückstellungen, der Leasingverbindlichkeiten und der
kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich
die kurzfristigen Schulden saldiert um 100 TEUR auf 11.915
TEUR.
Der Netto-Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit verbesserte sich im 1.
Halbjahr 2020 im Periodenvergleich auf +3.420 TEUR (1.
Halbjahr 2019: +2.908 TEUR).
Aus dem erwirtschafteten Netto-Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit (+3.420 TEUR), der Minderungen
des Cashflow aus Investitionstätigkeit (-474 TEUR) und
des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (-1.691 TEUR)
ergibt sich insgesamt eine Veränderung des
Finanzmittelfonds um +1.255 TEUR auf 2.032 TEUR.
c) MitarbeiterDie Zahl der durchschnittlich Beschäftigten zum
Stichtag betrug 389.
2. Ausblick- Chancen und RisikenDie grundsätzlichen Chancen und Risiken sowie das
Risikomanagementsystem des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns
haben sich im 1. Halbjahr 2020 gegenüber dem
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019
nicht wesentlich verändert. Die Auswirkungen der
Zinsentwicklungen des Jahres 2020 auf das Konzernergebnis,
insbesondere mit Bezug auf die Rückstellungen für
Altersvorsorge können zurzeit abschließend nicht
beurteilt werden.
Für alle Einrichtungen sind deutlich erhöhte
rechtliche, organisatorische und wirtschaftliche Risiken
durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gegeben. Durch
die allgemein stattfindenden Einwirkungen der Pandemie auf
die Gesellschaft und das Gesundheitssystem im Besonderen,
sind auch existenzbedrohende Auswirkungen auf die
Reha-Branche insgesamt und auf die Unternehmen der
Eifelhöhen-Klinik AG nicht sicher
auszuschließen.
Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen
bestehen nach unserer Einschätzung aktuell keine
bestandsgefährdenden Einzelrisiken. Auch die
Gesamtsumme der einzelnen Risiken gefährdet nach
jetzigem Kenntnisstand nicht den Fortbestand der
Eifelhöhen-Klinik AG.
Diese Einschätzung steht unter der Voraussetzung,
dass es zu keinen erneuten erheblichen
Belegungsrückgängen infolge der Corona-Pandemie
kommt. Ferner setzt diese Einschätzung auch voraus,
dass bei einer prolongierten Pandemie weiterhin staatliche
Unterstützungsmaßnahmen (Ausgleichszahlungen,
Kurzarbeitergeld) in adäquater Höhe gewährt
werden.
- PrognoseAufgrund des durch die Corona-Pandemie beeinflussten
Geschäftsverlaufs im 1. Halbjahr 2020 sowie auf
Grundlage der Planungen für die Kliniken für das
2. Halbjahr 2020 wird für das Gesamtjahr 2020 ein
negatives operatives Ergebnis (HGB) in Höhe von ca.
500 TEUR erwartet.
II. KonzernzwischenabschlussKonzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2020scrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020scrollen
Konzernbilanz zum 30. Juni 2020scrollen
Konzern-Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2020scrollen
Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds und dessen
Veränderung ergeben sich aus nachfolgender
Übersicht:
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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
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Verkürzter Konzernanhang1. Grundlegende InformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma
Eifelhöhen-Klinik AG, Graurheindorfer Straße
137, 53117 Bonn, Deutschland (nachfolgend als "EHK" oder
"Konzern" bezeichnet) im Handelsregister beim Amtsgericht
Bonn, HRB 8060, eingetragen.
Die Geschäftstätigkeit der EHK besteht in der
Errichtung, dem Betrieb und der Beratung von
Krankenhäusern, Kur-, Diagnostik- und
Therapieeinrichtungen jeder Art sowie von verbundenen
Einrichtungen, der Beteiligung an den genannten
Einrichtungen, der Verwaltung von Grundbesitz und der
Herstellung von Medizinprodukten und Arzneimitteln sowie
der Beteiligung an Unternehmen, die dies betreiben.
2. Angewandte VorschriftenDer vorliegende Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni
2020 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des
IAS 34 in verkürzter Form und unter Anwendung von
§ 315e HGB ("Konzernabschluss nach internationalen
Rechnungslegungsstandards") im Einklang mit den
International Financial Reporting Standards (IFRS) des
International Accounting Standards Board (IASB) sowie den
Interpretationen des International Financial Reporting
Interpretations Commitee (IFRIC) erstellt, wie sie
gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des
Europäischen Parlaments und des Rats über die
Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der
Europäischen Union im Geschäftsjahr 2020
verpflichtend anzuwenden sind.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält
nicht alle für einen Konzernabschluss zum
Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und
Angaben und ist daher in Verbindung mit dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 zu lesen.
In der aktuellen Berichtsperiode traten einige neue oder
geänderte Standards in Kraft, aus denen sich jedoch
keine Auswirkungen auf die Rechnungslegungsmethoden des
Konzerns oder die Notwendigkeit rückwirkender
Anpassungen ergaben.
Die von der Europäischen Union in europäisches
Recht übernommenen Änderungen an IFRS 9
("Financial Instruments"), IAS 39 ("Financial Instruments:
recognition and measurement") und IFRS 7 ("Financial
Instruments: diclosures") beinhalten Erleichterungen im
Zusammenhang mit der IBOR-Reform ("Interbank Offered
Rate"). Sie beziehen sich auf die Bilanzierungen von
Sicherungsbeziehungen und haben zur Folge, dass die
IBOR-Reform nicht generell zur Beendigung des
Hedge-Accounting führt. Die Änderungen sind auf
Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1.
Januar 2020 beginnen und haben für die
Eifelhöhen-Klink AG keine praktische Relevanz.
Die Änderungen des Standards IFRS 3 ("Business
combinations") betreffen Aktualisierungen des Querverweises
in IFRS 3 auf das überarbeite Rahmenkonzept, das das
IASB im März 2018 herausgegeben hat. Sie sind auf
Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1.
Januar 2020 beginnen. Die Änderungen haben keine
praktische Relevanz für die Eifelhöhen-Klinik AG.
Darüber hinausgehende neue bzw. geänderte
Standards und Interpretationen, die ab dem 1. Januar 2020
anzuwenden sind und bereits von der Europäischen Union
verabschiedet wurden, lagen in den ersten sechs Monaten
2020 nicht vor.
Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht sind
weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht
unterzogen worden.
3. KonsolidierungskreisIn den Gruppenabschluss werden neben der
Eifelhöhen-Klinik AG alle wesentlichen
Tochterunternehmen voll einbezogen. Der Kreis der voll
konsolidierten Gesellschaften hat sich gegenüber dem
Stichtag 31. Dezember 2019 nicht verändert.
4. Geschäftliche Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenDer Vorstand gehört ebenfalls
Geschäftsführungen von Tochtergesellschaften an,
mit denen die Eifelhöhen-Klinik AG
Geschäftsbeziehungen unterhält. Diese
Geschäfte werden zu marktüblichen Preisen und
Konditionen durchgeführt.
Die Eifelhöhen-Klinik AG hat keine Kredite an
Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats vergeben.
5. Ergebnis je Aktiescrollen
Das Ergebnis je Aktie wird im Übereinstimmung mit
IAS 33, bezogen auf die gewichtete durchschnittliche Anzahl
der im Berichtszeitraum im Umlauf gewesenen Aktien,
ermittelt. Da keine Optionsrechte bestehen, ergab sich
weder im abgelaufenen Geschäftsjahr noch in der
Vergleichsperiode ein davon abweichendes verwässertes
Ergebnis je Aktie.
6. Erläuterungen zu wesentlichen Veränderungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber den dargestellten Vergleichszahlena) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse sind gegenüber dem 1.
Halbjahr 2019 um 6.824 TEUR gesunken, insbesondere durch
die Schließung des Standortes Marmagen und die
geringere Belegung aufgrund der Corona-Pandemie.
b) Sonstige betriebliche ErträgeDer Rückgang der sonstigen betrieblichen
Erträge um 1.598 TEUR resultiert im Wesentlichen aus
einem im Vorjahr aktivierten Schadensersatzanspruch von
1.025 TEUR im Rahmen einer Baumaßnahme.
c) MaterialaufwandDer Materialaufwand sank gegenüber dem 1. Halbjahr
2019 um 1.143 TEUR, insbesondere durch die Schließung
des Standortes Marmagen und der geringeren Belegung
aufgrund der Corona-Pandemie.
d) PersonalaufwandIm ersten Halbjahr 2020 ist der Personalaufwand um 4.928
TEUR gesunken. Die Minderung resultiert insbesondere aus
dem Wegfall des Standortes Marmagen.
e) Sonstige betriebliche AufwendungenDer Rückgang der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall der
Kosten am Standort Marmagen.
f) ZinsergebnisDas Zinsergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
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Von den gesamten Finanzierungsaufwendungen in Höhe
von 1.300 TEUR entfallen 960 TEUR auf Zinsen aus
Leasingverträgen. Der durchschnittliche
Finanzierungskostensatz beträgt 5,28 %.
g) ErtragsteuernDie Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:
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Der Ertragsteueraufwand enthält die laufende
Ertragsteuerbelastung und die Veränderung durch die
latenten Steuern. Der Ertragsteueraufwand ist bei einer
unveränderten Tarifbesteuerung trotz des
verschlechterten Ergebnisses gestiegen, da die latenten
Steuerabgrenzungen deutlich geringer sind als in der
Vorjahresperiode.
Steuerliche Verlustvorträge werden konzernweit nur
in dem Umfang angesetzt, in dem eine Geltendmachung
innerhalb von 5 Jahren als wahrscheinlich erachtet wird.
h) Langfristige VermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte veränderten
sich gegenüber dem 31.12.2019 im Wesentlichen durch
die Abschreibungen der Nutzungsrechte nach IFRS 16.
i) Kurzfristige VermögenswerteDie kurzfristigen Vermögenswerte blieben im
Vergleich zum 31.12.2019 weitestgehend unverändert.
j) EigenkapitalDas Eigenkapital verminderte sich um das Gesamtergebnis
nach Steuern von 16.651 TEUR auf 15.520 TEUR.
k) Langfristige SchuldenDie langfristigen Schulden sanken im Vergleich zum
31.12.2019 um 1.291 TEUR, vorwiegend aufgrund der Tilgungen
der Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 und der
planmäßigen Tilgungen der langfristigen
Finanzverbindlichkeiten.
l) Kurzfristige SchuldenDie kurzfristigen Schulden erhöhten sich
geringfügig um 100 TEUR gegenüber dem
Vergleichsstichtag 31.12.2019.
7. Zusätzliche Angaben zu den FinanzinstrumentenDie nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der
Bilanzposten zu den Klassen von Finanzinstrumenten,
aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der
Finanzinstrumente:
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Die Prinzipien und Methoden zur Fair-Value-Bewertung
sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich
unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den
Bewertungsprinzipien und -methoden können dem
Geschäftsbericht 2019 entnommen werden. Die Bewertung
wird anhand einheitlicher Bewertungsmethoden sowie
Bewertungsparameter vorgenommen.
Die Bewertung der Finanzinstrumente zu beizulegenden
Zeitwerten folgt einer dreistufigen Hierarchie und
orientiert sich an der Nähe der herangezogenen
Bewertungsfaktoren zu einem aktiven Markt. Als aktiven
Markt bezeichnet man einen Markt, auf dem homogene Produkte
gehandelt werden, für die jederzeit vertragswillige
Käufer und Verkäufer gefunden werden und deren
Preise öffentlich zugänglich sind.
Nach Stufe 1 werden Finanzinstrumente, wie zum Beispiel
Zahlungsmittel, bewertet, die auf aktiven Märkten
notiert sind. Zu nach Stufe 2 bewerteten Finanzinstrumenten
gehören beispielsweise Derivate, deren Bewertung auf
marktbezogenen, anerkannten finanzmathematischen
Bewertungsmodellen beruht und deren Bewertungsfaktoren, wie
Zinssätze, auf aktiven Märkten direkt oder
indirekt beobachtet werden können. Nach Stufe 3 werden
Finanzinstrumente bewertet, bei denen die Input-Parameter
für die Bewertung auf nicht beobachtbaren Marktdaten
basieren. Finanzinstrumente der Stufen 2 und 3 liegen im
Konzern nicht vor.
Die Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und
von finanziellen Schulden innerhalb der Klasse "zu
fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" werden
durch Abzinsung unter Berücksichtigung eines
risikoadäquaten und laufzeitkongruenten Marktzinses
ermittelt. Bei den langfristigen Vermögenswerten und
Schulden ergeben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019
keine wesentlichen Änderungen in den Relationen
zwischen Bilanzwert und Zeitwert. Aus
Wesentlichkeitsgründen wird der Zeitwert für
kurzfristige Bilanzposten dem Buchwert gleichgesetzt.
8. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen
haben sich seit dem 31.12.2019 durch die Aktivierung der
Nutzungsrechte nach IFRS 16 geändert.
9. Ereignisse nach dem HalbjahresstichtagEs sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem
Bilanzstichtag eingetreten.
10. Deutscher Corporate Governance KodexDie aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum
Deutschen Corporate Governance Kodex des Vorstands und des
Aufsichtsrats der Eifelhöhen-Klinik AG sind auf der
Internetseite unter www.eifelhoehen-klinik.ag
zugänglich.
III. Finanzkennzahlen im Überblickscrollen
1) Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und
Abschreibungen
IV. Versicherung der gesetzlichen Vertreter"Nach bestem Wissen versichern wir, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die
Zwischenberichterstattung der verkürzte
Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."
Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft
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