Eifelhöhen-Klinik AGBonnHalbjahresfinanzbericht 2021Gesundheit schützenI. Konzernzwischenlagebericht1. Wichtige Ereignisse im 1. Halbjahr 2021 für die Eifelhöhen-Klinik-Gruppe und ihre Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDas erste Halbjahr wurde weiterhin durch die
Corona-Pandemie und deren dynamische Entwicklung
beeinflusst. Während der dritten Pandemiewelle
erfolgte zeitversetzt zum Anstieg der bundesweiten
Inzidenzen ein Anstieg der COVID-19-Patientenzahlen in den
Akutkliniken, welcher zu einer Reduzierung planbarer
Eingriffe mit entsprechenden Auswirkungen auf die
Rehakliniken führte.
Der Gesetzgeber hat wegen der Pandemie eine Vielzahl von
Gesetzen und Verordnungen erlassen. Für die
Reha-Branche ist hauptsächlich das Gesetz über
die Ausgleichszahlungen an Vorsorge- und
Rehabilitationseinrichtungen aufgrund von
Einnahmeausfällen durch das Corona-Virus relevant.
Das Gesetz trat am 16. März 2020 in Kraft und sieht
u.a. Ausgleichszahlungen für die im Vergleich zum
Vorjahr geringere Belegung durch einen
Belegungsreferenzwert vor. Damit sollen die negativen
wirtschaftlichen Folgewirkungen der Corona-Pandemie
abgemildert werden.
Im ersten Halbjahr 2021 erhielten die Kliniken der
Eifelhöhen-Klinik AG insgesamt 2.102 TEUR als
Ausgleichszahlungen zur Kompensation von
Einnahmeausfällen durch das Corona-Virus SARS-CoV-2
und als Zuschläge der Krankenkassen für
coronabedingte Hygiene-Mehraufwendungen, die unter den
sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden.
Des Weiteren wurden durch die temporäre Beantragung
von Kurzarbeitergeld und Ausgleichszahlungen für durch
Quarantäne bedingte Ausfallzeiten die Personalkosten
in Höhe von 267 TEUR entlastet.
Die im Lagebericht zum Konzernjahresabschluss 2020
getroffenen Einschätzungen zu den Rahmenbedingungen im
Gesundheitswesen haben sich grundsätzlich nicht
verändert. Jedoch sind die kurz- bis mittelfristigen
weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie zurzeit nicht
sicher beurteilbar. Hierbei sind als Unsicherheitsfaktoren
besonders die allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen,
die Steuerung von elektiven Eingriffen in
Akutkrankenhäusern und die Finanzlage der Kranken- und
Rentenversicherungen zu nennen. In einem
"worst-case"-Szenario sind Bestandsrisiken also
grundsätzlich nicht auszuschließen.
a) ErtragslageIm Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 reduzierten sich die
Umsatzerlöse um insgesamt 1.335 TEUR. Eine
Umsatzsteigerung konnte am Klinikstandort
Mönchengladbach mit 539 TEUR erzielt werden. Dagegen
sanken die Umsätze am Standort Bonn um 752 TEUR und in
Bad Wünnenberg um 1.298 TEUR, insbesondere in Bad
Wünnenberg wegen temporären Aufnahmestopps als
Folge der pandemischen Lage.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge im
Berichtszeitraum um insgesamt 1.123 TEUR resultierte im
Wesentlichen aus den im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
1.350 TEUR höheren Erträgen aus den
Corona-Ausgleichszahlungen bei gleichzeitigem Rückgang
der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen
um 294 TEUR.
Der Materialaufwand erhöhte sich insbesondere durch
die coronabedingten höheren Hygieneaufwendungen um 219
TEUR. Der Personalaufwand stieg um 572 TEUR an,
während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um
165 TEUR sanken.
Die Abschreibungen reduzierten sich im Berichtszeitraum
um 197 TEUR.
Bedingt durch die laufenden Tilgungen sank der
Zinsaufwand im Berichtszeitraum um 99 TEUR.
Der Ertragsteueraufwand enthält die laufende
Ertragsteuerbelastung und die Veränderung durch die
latenten Steuern.
Im 1. Halbjahr 2021 veränderte sich das Ergebnis je
Aktie auf -0,56 EUR gegenüber dem Vorjahreswert von
-0,43 EUR.
b) Vermögens- und FinanzlageGegenüber dem Bilanzstichtag 31.12.2020 verringerte
sich die Bilanzsumme des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns
per 30.06.2021 um 3.338 TEUR und beträgt 66.969 TEUR.
Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich
um 2.223 TEUR hauptsächlich durch die Abschreibungen
auf die Nutzungsrechte der Leasinggegenstände nach
IFRS 16 in Höhe von 1.426 TEUR, durch die laufenden
Abschreibungen von 934 TEUR sowie die Anlagenzugänge
in Höhe von 142 TEUR.
Mit 11.101 TEUR lagen die kurzfristigen
Vermögenswerte um 1.115 TEUR unter dem Wert zum
31.12.2020, im Wesentlichen bedingt durch eine Reduzierung
der Zahlungsmittel um 2.508 TEUR bei gleichzeitiger Zunahme
der sonstigen Vermögenswerte um 1.016 TEUR und der
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 433 TEUR.
Das Eigenkapital zum 30.06.2021 betrug 13.427 TEUR. Das
entspricht einer Eigenkapitalquote des Konzerns von 20,1 %.
Die langfristigen Schulden sanken um 1.347 TEUR auf
44.520 TEUR. Die Veränderungen erfolgten im
Wesentlichen durch die verringerten Rückstellungen
für Pensionen um 286 TEUR, durch kontinuierliche
planmäßige Tilgungen reduzierte
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um
652 TEUR auf 15.028 TEUR sowie durch reduzierte
Leasingverbindlichkeiten um 373 TEUR.
Bedingt durch den Rückgang der kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten, bei einem leichten Anstieg der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der
sonstigen Verbindlichkeiten, reduzierten sich die
kurzfristigen Schulden saldiert um 489 TEUR auf 9.022 TEUR.
Der Netto-Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit verringerte sich im 1.
Halbjahr 2021 im Periodenvergleich auf -447 TEUR (1.
Halbjahr 2020: +2.460 TEUR).
Aus dem Netto-Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit (-447 TEUR), dem Cashflow aus
Investitionstätigkeit (-142 TEUR) und dem Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit (- 1.187 TEUR) ergibt sich
insgesamt eine Veränderung des Finanzmittelfonds um
-1.776 TEUR auf 568 TEUR.
c) MitarbeiterDie Zahl der durchschnittlich Beschäftigten
gemäß Vollkräftestatistik zum Stichtag
betrug 390.
2. Ausblick- Chancen und RisikenDie grundsätzlichen Chancen und Risiken sowie das
Risikomanagementsystem des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns
haben sich im 1. Halbjahr 2021 gegenüber dem
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020
nicht wesentlich verändert. Die Auswirkungen der
Zinsentwicklungen des Jahres 2021 auf das Konzernergebnis,
insbesondere in Bezug auf die Rückstellungen für
Altersvorsorge, können zurzeit abschließend
nicht beurteilt werden.
Für alle Einrichtungen sind deutlich erhöhte
rechtliche, organisatorische und wirtschaftliche Risiken
durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gegeben. Durch
die allgemein stattfindenden Einwirkungen der Pandemie auf
die Gesellschaft und das Gesundheitssystem im Besonderen
sind auch existenzbedrohende Auswirkungen auf die
Reha-Branche insgesamt und auf die Unternehmen der
Eifelhöhen-Klinik AG nicht sicher
auszuschließen.
Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen
bestehen nach unserer Einschätzung aktuell keine
bestandsgefährdenden Einzelrisiken. Auch die
Gesamtsumme der einzelnen Risiken gefährdet nach
jetzigem Kenntnisstand nicht den Fortbestand der
Eifelhöhen-Klinik AG.
Diese Einschätzung steht unter der Voraussetzung,
dass es zu keinen erneuten erheblichen
Belegungsrückgängen infolge der Corona-Pandemie
kommen wird. Ferner setzt diese Einschätzung auch
voraus, dass bei einer prolongierten Pandemie weiterhin
staatliche Unterstützungsmaßnahmen
(Ausgleichszahlungen, Kurzarbeitergeld) in adäquater
Höhe gewährt werden.
- PrognoseAufgrund des durch die Corona-Pandemie noch stark
beeinflussten Geschäftsverlaufs im 1. Halbjahr 2021
sowie auf der Grundlage der zu erwartenden Belegungen im 2.
Halbjahr 2021, wird für die Klinikbetriebe der
Eifelhöhen-Klinik AG für das Gesamtjahr 2021 ein
leicht negatives (Bonn) bzw. leicht positives Ergebnis
(Mönchengladbach und Bad Wünnenberg) auf der
Grundlage der HGB-Abschlüsse erwartet. Die
Eifelhöhen-Klinik AG (Holding) wird voraussichtlich im
Geschäftsjahr 2021 mit einem Verlust in Höhe von
800 TEUR (HGB) abschließen.
Größter Unsicherheitsfaktor der Prognose ist
weiterhin der nicht vorhersehbare Verlauf der
Corona-Pandemie.
II. KonzernzwischenabschlussKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungvom 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnungfür den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021scrollen
Konzernbilanz zum 30. Juni 2021A K T I V S E I T Escrollen
P A S S I V S E I T Escrollen
Konzern-Kapitalflussrechnungvom 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds und dessen
Veränderung ergeben sich aus nachfolgender
Übersicht:
scrollen
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
scrollen
Verkürzter Konzernanhang1. Grundlegende InformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma
Eifelhöhen-Klinik AG, Graurheindorfer Straße
137, 53117 Bonn, Deutschland (nachfolgend als "EHK" oder
"Konzern" bezeichnet) im Handelsregister beim Amtsgericht
Bonn, HRB 8060, eingetragen.
Die Geschäftstätigkeit der EHK besteht in der
Errichtung, dem Betrieb und der Beratung von
Krankenhäusern, Kur-, Diagnostik- und
Therapieeinrichtungen jeder Art sowie von verbundenen
Einrichtungen, der Beteiligung an den genannten
Einrichtungen, der Verwaltung von Grundbesitz und der
Herstellung von Medizinprodukten und Arzneimitteln sowie
der Beteiligung an Unternehmen, die dies betreiben.
2. Angewandte VorschriftenDer vorliegende Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni
2021 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des
IAS 34 in verkürzter Form und unter Anwendung von
§ 315e HGB ("Konzernabschluss nach internationalen
Rechnungslegungsstandards") im Einklang mit den
International Financial Reporting Standards (IFRS) des
International Accounting Standards Board (IASB) sowie den
Interpretationen des International Financial Reporting
Interpretations Commitee (IFRIC) erstellt, wie sie
gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des
Europäischen Parlaments und des Rats über die
Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der
Europäischen Union im Geschäftsjahr 2021
verpflichtend anzuwenden sind.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält
nicht alle für einen Konzernabschluss zum
Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und
Angaben und ist daher in Verbindung mit dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 zu lesen.
Im Konzernzwischenabschluss sind die gleichen, bereits
von der Europäischen Union verabschiedeten
Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften angewendet worden
wie im Konzernabschluss 31. Dezember 2020.
In der aktuellen Berichtsperiode traten wenige neue oder
geänderte Standards in Kraft, z.B. die Interest Rate
Benchmark Reform Phase 2, aus denen sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die Rechnungslegung des Konzerns oder die
Notwendigkeit rückwirkender Anpassungen ergaben.
Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht sind
weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht
unterzogen worden.
3. KonsolidierungskreisIn den Gruppenabschluss werden neben der
Eifelhöhen-Klinik AG alle wesentlichen
Tochterunternehmen voll einbezogen. Der Kreis der voll
konsolidierten Gesellschaften hat sich gegenüber dem
Stichtag 31. Dezember 2020 nicht verändert.
4. Geschäftliche Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDer Vorstand gehört ebenfalls
Geschäftsführungen von Tochtergesellschaften an,
mit denen die Eifelhöhen-Klinik AG
Geschäftsbeziehungen unterhält. Diese
Geschäfte werden zu marktüblichen Preisen und
Konditionen durchgeführt.
Die Eifelhöhen-Klinik AG hat keine Kredite an
Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats vergeben.
5. Ergebnis je Aktiescrollen
Das Ergebnis je Aktie wird in Übereinstimmung mit
IAS 33, bezogen auf die gewichtete durchschnittliche Anzahl
der im Berichtszeitraum im Umlauf gewesenen Aktien,
ermittelt. Da keine Optionsrechte bestehen, ergab sich
weder im abgelaufenen Geschäftsjahr noch in der
Vergleichsperiode ein davon abweichendes verwässertes
Ergebnis je Aktie.
6. Erläuterungen zu wesentlichen Veränderungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber den dargestellten Vergleichszahlena) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse sind gegenüber dem 1.
Halbjahr 2020 um 1.335 TEUR gesunken, insbesondere durch
die geringere Belegung aufgrund der Corona-Pandemie.
b) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten
sich um 1.123 TEUR. Im Wesentlichen betrifft der Anstieg
die höheren Erträge aus den staatlichen
Corona-Ausgleichszahlungen.
c) MaterialaufwandDer Materialaufwand ist um 219 TEUR gestiegen. Im
Verhältnis zu den gesunkenen Umsatzerlösen
erklärt sich dies insbesondere durch die
Mehraufwendungen aufgrund der Corona-Pandemie.
d) PersonalaufwandDer Personalaufwand im ersten Halbjahr 2021 ist um 572
TEUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die
Steigerung resultiert insbesondere aus
planmäßigen Tarifstufensteigerungen und dem
höheren Rückstellungsbedarf für nicht
genommenen Urlaub und Überstunden.
e) Sonstige betriebliche AufwendungenDie Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
resultiert im Wesentlichen aus den Rückgängen von
Leasingaufwendungen nach IFRS 16, Abschreibungen auf
Forderungen und Zuführungen zu sonstigen
Rückstellungen.
f) ZinsergebnisDas Zinsergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
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Von den gesamten Finanzierungsaufwendungen in Höhe
von 1.201 TEUR entfallen 902 TEUR auf Zinsen aus
Leasingverträgen nach IFRS 16. Der durchschnittliche
Finanzierungskostensatz beträgt 5,51 %.
g) ErtragsteuernDie Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:
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Der Ertragsteueraufwand enthält die laufende
Ertragsteuerbelastung und die Veränderung durch die
latenten Steuern. Der Ertragsteueraufwand ist bei einer
unveränderten Tarifbesteuerung aufgrund des
verschlechterten Ergebnisses deutlich geringer als in der
Vorjahresperiode.
Steuerliche Verlustvorträge werden konzernweit nur
in dem Umfang angesetzt, in dem eine Geltendmachung
innerhalb von 5 Jahren als wahrscheinlich erachtet wird.
h) Langfristige VermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte veränderten
sich gegenüber dem 31.12.2020 im Wesentlichen durch
die Abschreibungen der Nutzungsrechte nach IFRS 16 sowie
durch die laufenden Abschreibungen.
i) Kurzfristige VermögenswerteDie kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich
im Vergleich zum 31.12.2020 durch die Reduzierung der
Zahlungsmittel bei gleichzeitiger, aber geringerer Zunahme
der sonstigen Vermögenswerte und der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen.
j) EigenkapitalDas Eigenkapital verminderte sich um das Gesamtergebnis
nach Steuern von -1.675 TEUR und unter
Berücksichtigung der versicherungsmathematischen
Gewinne von 172 TEUR von 14.930 TEUR auf 13.427 TEUR.
k) Langfristige SchuldenDie langfristigen Schulden sanken im Vergleich zum
31.12.2020 um 1.347 TEUR, vorwiegend aufgrund einer
Reduzierung der Rückstellungen für Pensionen, der
planmäßigen Tilgungen der langfristigen
Finanzverbindlichkeiten sowie der Tilgungen der
Leasingverbindlichkeiten IFRS 16.
l) Kurzfristige SchuldenDie kurzfristigen Schulden reduzierten sich um 489 TEUR
gegenüber dem Vergleichsstichtag 31.12.2020, bedingt
durch den Rückgang der Finanzverbindlichkeiten und der
sonstigen finanziellen Verpflichtungen bei einem leichten
Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten.
7. Zusätzliche Angaben zu den FinanzinstrumentenDie nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der
Bilanzposten zu den Klassen von Finanzinstrumenten,
aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der
Finanzinstrumente:
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Die Prinzipien und Methoden zur Fair-Value-Bewertung
sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich
unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den
Bewertungsprinzipien und -methoden können dem
Geschäftsbericht 2020 entnommen werden. Die Bewertung
wird anhand einheitlicher Bewertungsmethoden sowie
Bewertungsparameter vorgenommen.
Die Bewertung der Finanzinstrumente zu beizulegenden
Zeitwerten folgt einer dreistufigen Hierarchie und
orientiert sich an der Nähe der herangezogenen
Bewertungsfaktoren zu einem aktiven Markt. Als aktiven
Markt bezeichnet man einen Markt, auf dem homogene Produkte
gehandelt werden, für die jederzeit vertragswillige
Käufer und Verkäufer gefunden werden und deren
Preise öffentlich zugänglich sind.
Nach Stufe 1 werden Finanzinstrumente, wie zum Beispiel
Zahlungsmittel, bewertet, die auf aktiven Märkten
notiert sind. Zu nach Stufe 2 bewerteten Finanzinstrumenten
gehören beispielsweise Derivate, deren Bewertung auf
marktbezogenen, anerkannten finanzmathematischen
Bewertungsmodellen beruht und deren Bewertungsfaktoren, wie
Zinssätze, auf aktiven Märkten direkt oder
indirekt beobachtet werden können. Nach Stufe 3 werden
Finanzinstrumente bewertet, bei denen die Input-Parameter
für die Bewertung auf nicht beobachtbaren Marktdaten
basieren. Finanzinstrumente der Stufen 2 und 3 liegen im
Konzern nicht vor.
Die Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und
von finanziellen Schulden innerhalb der Klasse "Zu
fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" werden
durch Abzinsung unter Berücksichtigung eines
risikoadäquaten und laufzeitkongruenten Marktzinses
ermittelt. Bei den langfristigen Vermögenswerten und
Schulden ergeben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020
keine wesentlichen Änderungen in den Relationen
zwischen Bilanzwert und Zeitwert. Aus
Wesentlichkeitsgründen wird der Zeitwert für
kurzfristige Bilanzposten dem Buchwert gleichgesetzt.
8. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen
Verpflichtungen im Berichtsjahr.
9. Ereignisse nach dem HalbjahresstichtagEs sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem
Bilanzstichtag eingetreten.
10. Deutscher Corporate Governance KodexDie aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum
Deutschen Corporate Governance Kodex des Vorstands und des
Aufsichtsrats der Eifelhöhen-Klinik AG sind auf der
Internetseite unter www.eifelhoehen-klinik.ag
zugänglich.
III. Finanzkennzahlen im Überblickscrollen
*) Ausweis gegenüber dem Vorjahr
geändert (siehe Konzern-GuV)
IV. Versicherung der gesetzlichen Vertreter"Nach bestem Wissen versichern wir, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die
Zwischenberichterstattung der verkürzte
Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."
Bonn, 25.09.2021
Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft
Dr. med. Markus-Michael Küthmann
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