Eisen- und Hüttenwerke AGAndernachHalbjahresfinanzbericht 01.10.2021 bis 31.03.2022Zahlenangaben zu den Beteiligungskreisen
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incl. Beteiligungsergebnis Die Aktie Die Aktie der Eisen- und Hüttenwerke AG startete mit einem Kurs von 12,50 € (Börse
Frankfurt) in das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021/22. Zum Jahresende 2021 sank
der Kurs der Aktie auf 11,60 €. Im zweiten Quartal konnte die Aktie bis zum Zeitpunkt
der Dividendenausschüttung einen geringen Kursanstieg verzeichnen. Der Höchstkurs
betrug im zweiten Quartal 13,50 €. Am 30. März 2022 wurde die Dividende für das Geschäftsjahr 2020/21 von 0,40 €/Stückaktie
ausgezahlt. Zum 31. März 2022 notierte die Aktie mit einem Kurs von 12,30 €, sodass
sich eine Börsenkapitalisierung von 216,5 Mio. € (31. März 2021: 237,6 Mio. €) ergab. ![]() Bericht zur Ertrags-, Finanz-und VermögenslageErtragslage Für die Geschäftslage der Eisen- und Hüttenwerke AG ist ganz überwiegend der Verlauf
der operativen Geschäfte der Beteiligungsgesellschaften, über die nachfolgend berichtet
wird, von Bedeutung. Trotz der vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie unsicheren globalen
wirtschaftlichen und politischen Entwicklung war das erste Geschäftsjahreshalbjahr
2021/22 der thyssenkrupp Rasselstein GmbH geprägt durch eine insgesamt sehr robuste
Weißblechnachfrage. Der Marktbedarf lag weltweit deutlich oberhalb der Liefermöglichkeiten
der Produzenten. Im zweiten Geschäftsjahresquartal zeichneten sich jedoch deutliche
Effekte aus dem Krieg in der Ukraine im operativen Geschäft der thyssenkrupp Rasselstein
GmbH ab. Dieser führte zu nochmals weiter dramatisch steigenden Preisen beispielsweise
bei Kokskohle, Zinn, Strom, Gas und Treibstoffen. In Gänze war ein leichter Rückgang bei der Versandmenge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
zu verzeichnen, die durchschnittlichen Erlöse konnten jedoch vor dem Hintergrund steigender
Rohstoffkosten deutlich erhöht werden. Die Produktionsmenge befand sich über dem Niveau
des Vorjahres. Die Geschäftsvolumina von Becker & Co und der Deutschen Gesellschaft für Weißblechrecycling
mbH entwickelten sich ebenfalls positiv. Der Auftragseingang des Elektrobandgeschäfts der thyssenkrupp Electrical Steel Gesellschaften
in Europa konnte gegenüber dem Vorjahr signifikant gesteigert werden, sodass die Kapazitäten
in allen Werken bis Ende 2022 ausgebucht sind. Der Absatz ist im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021/22 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich gestiegen.
Die Erlöse konnten im Verlauf des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres kontinuierlich
und erheblich verbessert werden, sodass neben dem signifikant besseren Produktportfolio
- mit einem stetig steigenden Anteil an TOP-Grades - auch ein zuwachsender Umsatz
zu verzeichnen war. Bei der thyssenkrupp Electrical Steel India Private Ltd. ist der Absatz für kornorientierte
Produkte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/22 ebenfalls deutlich angestiegen.
Indien hat erfolgreich das Portfolio hin zu dünneren und qualitativ anspruchsvollen
Güten vollzogen und sich weiter stetig verbessert. Das Erlösniveau hat sich ähnlich
positiv entwickelt wie für die europäischen Standorte, so dass auch der Gesamtumsatz
deutlich zuwachsend war gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum reduzierte sich die durchschnittliche
Beschäftigtenzahl im Beteiligungskreis Rasselstein um 19 Mitarbeiter auf 2.673 Mitarbeiter. Im Beteiligungskreis Electrical Steel verminderte sich die durchschnittliche Beschäftigtenzahl
um 8 Mitarbeiter auf 1.167 Mitarbeiter. Das Ergebnis des Beteiligungskreis Rasselstein im ersten Geschäftsjahreshalbjahr
2021/22 lag deutlich unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dies war im Wesentlichen,
trotz deutlicher Erlössteigerungen, durch extreme Kostensteigerungen, insbesondere
für Warmband, Zinn und Energien, begründet. Das Ergebnis des Beteiligungskreises Electrical Steel wurde durch die erhebliche
Verbesserung des Produktportfolios, Erlössteigerungen und daraus resultierender Umsatzsteigerung
deutlich positiv beeinflusst. Das konsequente Kostenmanagement und die eingeleitete
Restrukturierung zeigten ebenfalls Erfolge. Insgesamt konnten die erheblich angestiegenen
Energiekosten und die gestiegenen Warmbandpreise auf Grund der höheren Rohstoffkosten
überkompensiert werden. Insofern war ein im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich
besseres und positives Ergebnis zu verzeichnen. Aufgrund der zwischen der thyssenkrupp Steel Europe AG einerseits und den Beteiligungsgesellschaften
Rasselstein Verwaltungs GmbH bzw. thyssenkrupp Electrical Steel Verwaltungsgesellschaft
mbH andererseits bestehenden Gewinnabführungsverträgen werden die Jahresergebnisse
von den Beteiligungsgesellschaften an die thyssenkrupp Steel Europe AG abgeführt.
Die von der thyssenkrupp Steel Europe AG zu zahlenden Ausgleichszahlungen werden im
Jahresabschluss der Eisen- und Hüttenwerke AG zum 30.09. als Beteiligungsergebnis
ausgewiesen. Eine Vereinnahmung der Ausgleichszahlungen kann nicht innerjährlich erfolgen,
so dass auch zum 31.03.2022 das Halbjahresergebnis der Eisen- und Hüttenwerke AG im
Verhältnis zum Gesamt-Vorjahresergebnis (30.09.2021) entsprechend niedriger ausfiel.
Somit war das Halbjahresergebnis durch das Eigenergebnis geprägt; im Wesentlichen
bedingt durch den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stieg das Halbjahresergebnis
zum 31.03.2022 im Vergleich zum Vorjahr von -485 T€ um 297 T€ auf -188 T€. Vermögens- und Finanzlage Die Vergleichszahlen der Bilanz beziehen sich auf das Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres,
den 30.09.2021. Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum 30.09.2021 im
Wesentlichen aufgrund der im März 2022 erfolgten Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr
2020/21 gesunken. Dadurch reduzierte sich die Geldanlage bei der thyssenkrupp AG;
korrespondierend sank auf der Passivseite das Eigenkapital. Chancen- und Risikobericht Der Vorstand ist gemäß § 91 Abs. 2 AktG verpflichtet, ein Überwachungssystem einzurichten,
mittels dessen die Früherkennung von Entwicklungen möglich ist, die den Fortbestand
des Unternehmens gefährden könnten. Das im Hinblick auf diese Anforderungen eingerichtete Frühwarnsystem gewährleistet
das frühzeitige Erkennen sowie die Kommunikation von bestandsgefährdenden Risiken.
Es ist somit geeignet, dem Vorstand die rechtzeitige Einleitung geeigneter Maßnahmen
zur Risikosteuerung zu ermöglichen. Regelmäßige Anpassungen des Frühwarnsystems an
sich ändernde Geschäftsprozesse und Risiken sind auch für die Zukunft sichergestellt. Für die Eisen- und Hüttenwerke AG ergeben sich alle wesentlichen Chancen und Risiken
aus ihren Beteiligungen. Aus diesem Grunde überwacht der Vorstand der Eisen- und Hüttenwerke
AG regelmäßig die Entwicklung der dort erkennbaren Risiken. Er lässt sich darüber
hinaus auch über die getroffenen Regeln und Veränderungen der internen Kontroll- und
Revisionssysteme berichten. Insbesondere haben externe Faktoren, wie die Wettbewerbsintensität auf den Absatzmärkten,
die Situation auf den Rohstoffmärkten, die konjunkturellen Entwicklungen in den endverbraucher-
und investitionsgüternahen Märkten und letztlich auch durch hoheitliche Entscheidungen
geprägte Veränderungen von Rahmenbedingungen der Produktions- und Absatzprozesse erheblichen
Einfluss auf die Risiken der zukünftigen Entwicklung bei den Beteiligungsunternehmen
und werden damit auch weiterhin im Fokus der Eisen- und Hüttenwerke AG stehen. Die Corona-Pandemie hatte im ersten Geschäftsjahreshalbjahr keine spürbaren nachteiligen
Auswirkungen auf die Kundennachfrage bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH, die auch
für das zweite Halbjahr bislang außerordentlich gut ist. Erhöhte Risiken bestehen jedoch insbesondere im Hinblick auf die zwischenzeitlich
auf breiter Front angezogenen und weiterhin sehr volatilen Rohstoff- und Energiekosten.
Die Prognose der Kostenentwicklung ist aufgrund des Krieges in der Ukraine von extremer
Unsicherheit geprägt. Ein Nachfrageeinbruch für Weißblech aufgrund des Krieges wird
jedoch nicht erwartet. In Bezug auf das nach der geltenden EU-REACH Verordnung gesetzliche Verbot der Verwendung
von Chrom 6 im Produktionsprozess, befindet sich die Umstellung unserer Produktionsanlagen
weiterhin auf einem guten Weg. Ab Mitte des Kalenderjahres 2022 wird an der neuen
Veredlungsanlage 13 erstmals Feinstband nach einem innovativen Verfahren spezialverchromt.
Um ausreichend Zeit für die Entwicklung und Tests dieser neuen Produktionsverfahren
zu haben, wurde im Oktober 2020 seitens der EU-Kommission über die Fristverlängerungsanträge
bei der ECHA (European Chemicals Agency) entschieden. Damit ist eine Weiterverwendung
von Chrom 6 bis 2027 für Passivierungszwecke und bis 2028 für spezialverchromte Produkte
abgesichert. Prognose und sonstige Angaben zur voraussichtlichen Entwicklung Im Beteiligungskreis Rasselstein sieht die Prognose trotz aller Unabwägbarkeiten
für das zweite Geschäftsjahreshalbjahr 2021/22 eine höhere Liefermenge bei deutlich
steigenden Marktpreisen für Weißblech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vor. Für das Gesamtjahr 2021/22 wird daher eine deutlich steigende Versand- und Produktionsmenge
im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr erwartet. In der Planung stehen den sichtlich
höheren Kosten stark steigende Erlöse gegenüber. Dies führt im Saldo zu einer erheblichen
Margenverbesserung. In Summe gehen wir daher für das Geschäftsjahr 2021/22, insbesondere aufgrund der
höheren Versandmengenplanung und dem gesteigerten Margenniveau, von einer deutlichen
Verbesserung des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr im Beteiligungskreis Rasselstein
aus. Die Prognose ist jedoch im Zusammenhang mit und in Folge des Ukraine-Krieges
von extremer Unsicherheit geprägt. Die kriegerischen Aktivitäten in der Ukraine erschweren
dabei den Blick nach vorne insbesondere hinsichtlich der Versorgung mit Energie und
Einsatzstoffen. Auf der Absatzseite für Elektroband deuten die aktuellen Gespräche mit den Kunden
darauf, dass nicht mit einem Nachfrageeinbruch gerechnet werden muss. Kernaufgabe
ist es, die unsichere Kosten- und Cash-Situation im Markt so zu platzieren, dass einerseits
die eigene Wirtschaftlichkeit nicht belastet wird, dass andererseits jedoch die Kunden
nicht vor unlösbare Probleme gestellt werden. Offene und transparente Kommunikation
sind hier von entscheidender Bedeutung. Neue Verträge und Vereinbarungen werden eher
kurzfristiger Natur sein. Unter Berücksichtigung des Eigenergebnisses und der Erwartung einer unveränderten
festen Ausgleichszahlung sowohl für den Beteiligungskreis Rasselstein als auch für
den Beteiligungskreis Electrical Steel wird davon ausgegangen, dass das Jahresergebnis
der Eisen- und Hüttenwerke AG für das Geschäftsjahr 2021/22 auf dem Niveau des Vorjahresergebnisses
liegen wird. Abschließend ist festzustellen, dass sich nach Schluss des ersten Halbjahres des
Geschäftsjahres 2021/22 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet
haben; ferner ist darauf hinzuweisen, dass keine bestandsgefährdenden und liquiditätsbedingten
Risiken bestehen. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Von der EHW AG im Berichtszeitraum getätigte Geschäfte mit nahestehenden Personen
und Unternehmen entsprachen nach Art und Umfang den im Anhang des Jahresabschlusses
zum 30.09.2021 angegebenen Geschäften. Es wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen
Bedingungen abgeschlossen. Andernach, den 5. Mai 2022 Eisen- und Hüttenwerke AG Der Vorstand
Verkürzte Bilanz der Eisen- und Hüttenwerke AG
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| AKTIVA | Anhang | 30.09.2021 | 31.03.2022 |
| Nr. | T€ | T€ | |
| Anlagevermögen | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 0 | |
| Sachanlagen | 0 | 0 | |
| Finanzanlagen | (1) | 83.520 | 83.520 |
| 83.520 | 83.520 | ||
| Umlaufvermögen | |||
| Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände | (2) | 19.793 | 14.871 |
| Flüssige Mittel | 1 | 0 | |
| 19.794 | 14.871 | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 14 | 9 | |
| SUMME AKTIVA | 103.328 | 98.400 | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | (3) | 45.056 | 45.056 |
| Kapitalrücklage | (3) | 4.028 | 4.028 |
| Gewinnrücklagen | (4) | 44.200 | 44.200 |
| Bilanzgewinn | (5) | 7.357 | 129 |
| 100.641 | 93.413 | ||
| Rückstellungen | (6) | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.185 | 2.123 | |
| Sonstige Rückstellungen | 479 | 356 | |
| 2.664 | 2.479 | ||
| Verbindlichkeiten | (7) | 23 | 2.508 |
| SUMME PASSIVA | 103.328 | 98.400 |
| Anhang | 01.10.20 - 31.03.21 | 01.10.21 - 31.03.22 | |
| Nr. | T€ | T€ | |
| Umsatzerlöse | (8) | 72 | 72 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (9) | 0 | 15 |
| Personalaufwand | (10) | 308 | 243 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 0 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (11) | 324 | 144 |
| Zinsergebnis | (12) | 75 | 112 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (13) | 0 | 0 |
| Ergebnis nach Steuern/Ergebnis des Berichtszeitraums | -485 | -188 | |
| Gewinnvortrag | 16 | 317 | |
| Bilanzverlust/Bilanzgewinn | -469 | 129 |
| 01.10.20 - 31.03.21 | 01.10.21 - 31.03.22 | |
| T€ | T€ | |
| Ergebnis des Berichtszeitraums | -485 | -188 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 27 | -185 |
| +/- Abnahme/Zunahme Sonstige Vermögensgegenstände | 2 | 0 |
| +/- Abnahme/Zunahme Forderungen gg. verb. Unternehmen die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 0 | -849 |
| +/- Abnahme/Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit | 0 | 5 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten | -22 | 2.486 |
| +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | -100 | -134 |
| - Beteiligungserträge | 0 | 0 |
| +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag | 0 | 0 |
| -/+ Ertragsteuerzahlungen | 0 | 0 |
| = CF aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cashflow) | -578 | 1.135 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | 0 | 0 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 0 | 0 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | 0 | 0 |
| + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 2.901 | 0 |
| - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 0 | -2.366 |
| + Erhaltene Zinsen | 100 | 134 |
| + Erhaltene Dividenden | 8.137 | 8.137 |
| = CF aus Investitionstätigkeit | 11.138 | 5.905 |
| - Gezahlte Dividende an Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens | -9.291 | -6.194 |
| - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter | -1.269 | -846 |
| = CF aus Finanzierungstätigkeit | -10.560 | -7.040 |
| = Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 0 | 0 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres | 1 | 1 |
| Finanzmittelfonds zum Ende des Halbjahres | 1 | 0 |
Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode enthält den Kassenbestand sowie die Guthaben
bei Kreditinstituten und stimmt insofern mit der entsprechenden Position in der Bilanz
überein. Die Cash Pool-Forderungen gegen die thyssenkrupp AG werden nicht in den Finanzmittelfonds
einbezogen, sondern deren Veränderungen dem Cash Flow aus der Investitionstätigkeit
zugeordnet.
| Eigenkapital | ||||||
| Rücklagen | ||||||
| Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinnrücklagen | Summe | |||
| T€ | Stammaktien | nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB |
gesetzliche Rücklage |
andere Gewinn- rücklagen |
Summe | |
| Stand 30.09.2020 | 45.056 | 4.028 | 1.023 | 43.177 | 44.200 | 48.228 |
| Ausschüttung/ Dividendenzahlung | ||||||
| Periodenergebnis | ||||||
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | ||||||
| Stand 31.03.2021 | 45.056 | 4.028 | 1.023 | 43.177 | 44.200 | 48.228 |
| Stand 30.09.2021 | 45.056 | 4.028 | 1.023 | 43.177 | 44.200 | 48.228 |
| Ausschüttung/ Dividendenzahlung | ||||||
| Periodenergebnis | ||||||
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | ||||||
| Stand 31.03.2022 | 45.056 | 4.028 | 1.023 | 43.177 | 44.200 | 48.228 |
| Eigenkapital | ||
| Bilanzge- winn/Bilanz- verlust |
Summe Eigenkapital |
|
| T€ | ||
| Stand 30.09.2020 | 10.576 | 103.860 |
| Ausschüttung/ Dividendenzahlung | -10.560 | -10.560 |
| Periodenergebnis | -485 | -485 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | |
| Stand 31.03.2021 | -469 | 92.815 |
| Stand 30.09.2021 | 7.357 | 100.641 |
| Ausschüttung/ Dividendenzahlung | -7.040 | -7.040 |
| Periodenergebnis | -188 | -188 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | |
| Stand 31.03.2022 | 129 | 93.413 |
Der Halbjahresfinanzbericht der Eisen- und Hüttenwerke AG wurde gemäß den Vorschriften
des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes sowie des Wertpapierhandelsgesetzes aufgestellt.
Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren
gemäß § 275 Absatz 2 HGB beibehalten.
Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Jahresabschluss
2020/21 angewandt. Zur weiteren Erläuterung der diesem Halbjahresabschluss zugrunde
liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird im Einzelnen auf den Anhang für
das Geschäftsjahr 2020/21 verwiesen.
Der Anteilsbesitz ist gegenüber dem 30. September 2021 unverändert.
Die Erläuterungen zur Bilanz beziehen sich auf wesentliche Veränderungen der Beträge
gegenüber dem letzten Jahresabschluss zum 30. September 2021.
Zum 1. Januar 2021 wurde eine Festgeldanlage bei der thyssenkrupp AG i.H.v. 10 Mio.
€ zu einem Zinssatz von 0,5 % p.a. getätigt.
Außerdem wurde mit der thyssenkrupp Steel Europe AG ab dem 1. April 2021 eine Festgeldanlage
über 10 Mio. € zu einem Zinssatz von 2,165 % p.a. bis zum 31. März 2024 abgeschlossen.
Als Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind die Ansprüche gegen die thyssenkrupp
AG aus dem Konzernfinanzverkehr i.H.v. 14.022 T€ ausgewiesen. Eine weitere Forderung
i.H.v. 849 T€ besteht gegenüber der thyssenkrupp Steel Europe AG aus einem Teil der
Ausschüttung der Dividende.
Da die Ansprüche gegen die thyssenkrupp Steel Europe AG aus Ausgleichszahlungen erst
am Geschäftsjahresende entstehen, werden zum Halbjahr 31.03.2022 keine weiteren Forderungen
gegen die thyssenkrupp Steel Europe AG hieraus bilanziert.
Das Grundkapital der Eisen- und Hüttenwerke AG beträgt 45.056 T€; es ist eingeteilt
in 17.600.000 Stückaktien mit einem anteiligen Wert am Grundkapital von je 2,56 €.
Die Kapitalrücklage beträgt 4.028 T€.
Die thyssenkrupp Steel Europe AG, Duisburg, hält unverändert rd. 88 % des Grundkapitals.
Die in den Gewinnrücklagen enthaltene gesetzliche Rücklage beträgt 1.023 T€. Die
anderen Gewinnrücklagen belaufen sich insgesamt auf 43.177 T€.
| T€ | |
| Bilanzgewinn 30.09.2021 | 7.357 |
| Ausschüttung | -7.040 |
| Verlust des Berichtszeitraums | -188 |
| Bilanzgewinn 31.03.2022 | 129 |
Im abgelaufenen Halbjahr wurden 48 T€ bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen ergebniswirksam zugeführt.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen mit 187 T€ variable Vergütungsbestandteile
in Form virtueller EHW-Aktien, die mit dem Marktwert angesetzt sind. Sowie Rückstellungen
für Jahresabschlusskosten, Personalkosten und Beratungskosten.
Die Verbindlichkeiten betreffen mit 848 T€ Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Dieser Teilbetrag aus der Ausschüttung der Dividende wurde zum 31.03.2022 noch nicht
von der thyssenkrupp Steel Europe AG beglichen.
Verbindlichkeiten gegenüber der thyssenkrupp Steel Europe AG sind mit 1.634 T€ wegen
Kapitalertragsteuern aus der Ausschüttung der Dividende entstanden.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind 11 T€ Verbindlichkeiten aus Steuern, 1 T€
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und 14 T€ übrige Verbindlichkeiten
enthalten.
Die Umsatzerlöse resultieren aus Dienstleistungen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aus der Auflösung von Rückstellungen entstanden.
Der Personalaufwand setzt sich aus Gehältern einschließlich Sozialabgaben i.H.v.
219 T€ sowie aus Aufwendungen für die Altersversorgung i. H. v. 24 T€ zusammen.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Beratungskosten,
Verwaltungskosten, Kosten für die Hauptversammlung, Prüfung des Jahresabschlusses,
Vergütungen an den Aufsichtsrat, Publizitätskosten sowie Beiträge und Gebühren.
Der Zinsertrag resultiert mit 108 T€ aus Geldanlagen bei der thyssenkrupp Steel Europe
AG und 25 T€ aus der Geldanlagen bei der thyssenkrupp AG.
Aus der Aufzinsung der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen sind Aufwendungen von
20 T€ (Vorjahr 25 T€) in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.
Die Ertragsteuern werden in jeder Berichtsperiode auf der Grundlage der besten Schätzung
des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für
das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis des
Zwischenabschlusses angewendet.
Wegen des negativen Ergebnisses sind im Berichtszeitraum keine Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag angefallen.
Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Berichtszeitraum keine Geschäfte
zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen.
Zusammensetzung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Eisen- und Hüttenwerke
AG:
| Vorstand | Aufsichtsrat |
| Dr. Peter Biele Vorsitzender des Vorstands, Ressort Vertrieb, der thyssenkrupp Rasselstein GmbH Georgios Giovanakis Vorsitzender des Vorstands, Ressort Vertrieb, der thyssenkrupp Electrical Steel GmbH |
Bernhard Osburg - Vorsitzender - Vorsitzender des Vorstands, Ressort Vertrieb und Innovation, der thyssenkrupp Steel Europe AG Dr. Thomas Bscher - stellv. Vorsitzender - Geschäftsführender Gesellschafter der Thomas Bscher Grundstücksverwaltungs- gesellschaft mbH & Co. KG Dr. Heike Denecke-Arnold Vorsitzende der Geschäftsführung, Ressort Vertrieb, Technik und Qualität, der thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH (bis 30. April 2022) Mitglied des Vorstands der thyssenkrupp Steel Europe AG (ab 1. Mai 2022) Carsten Evers Mitglied des Vorstands der thyssenkrupp Steel Europe AG Dr. Marie Sophie Jaroni Leiterin des Centers of Decarbonization bei der thyssenkrupp Steel Europe AG Andreas de Maiziére Selbstständiger Unternehmensberater |
Andernach, den 5. Mai 2022 Eisen- und Hüttenwerke AG
Der Vorstand
| Dr. Biele | Giovanakis |
An die Eisen- und Hüttenwerke Aktiengesellschaft, Andernach
Wir haben den verkürzten Zwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter
Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie verkürztem
Anhang - und den Zwischenlagebericht der Eisen- und Hüttenwerke Aktiengesellschaft,
Andernach, für den Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten Zwischenabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und des Zwischenlageberichts nach den für Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zum verkürzten Zwischenabschluss und zum Zwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist
die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer
Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften oder dass der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
sind.
Düsseldorf, den 5. Mai 2022
Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Düsseldorf
| Stephan Martens Wirtschaftsprüfer | Jonas Hagen Wirtschaftsprüfer |
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Zwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Andernach, den 5. Mai 2022 Eisen- und Hüttenwerke AG
Der Vorstand
| Dr. Biele | Giovanakis |
Adresse: Eisen- und Hüttenwerke AG Koblenzer Straße 141 56626 Andernach
Telefon: 02632 309525
Fax: 02632 309526
Internet: ehw.ag; eisenhuetten.de
E-Mail: ehw@ehw.ag
ISIN: DE0005658009