![]() ElringKlinger AGDettingen/ErmsBericht über das 1. Quartal 2016pure partnersKennzahlenElringKlinger-Konzernscroll
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EBIT bereinigt um einmalige Sondereffekte sowie um Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation pure partnersElringKlinger versteht sich als verlässlicher Partner an der Seite seiner Kunden,
Investoren und Lieferanten. Dafür stehen aktuell über 8.000 Mitarbeiter an insgesamt
45 Standorten rund um den Globus ein. Unter dem Leitthema "pure partners" rückt ElringKlinger
sein weltweites Netzwerk in den Mittelpunkt - in allen unterschiedlichen Dimensionen
der Zusammenarbeit, innerhalb wie außerhalb des Unternehmens. Aus gelebten Partnerschaften
resultieren unsere Innovationen, mit denen wir die Mobilität der Zukunft gestalten
und unsere Position als Technologieführer in der Automobilzuliefererbranche sichern. KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTKonjunkturelle Entwicklung und BranchenumfeldDie globale Konjunktur zeigte sich im ersten Quartal 2016 wenig dynamisch. Zusätzlich
zu den wirtschaftlichen und strukturellen Problemen in einigen Schwellenländern hatten
zunächst die nochmals deutlich gefallenen Erdölpreise zum Jahresstart für einen Dämpfer
gesorgt. Der seit 2015 bestehenden Wachstumsverlangsamung in China standen in den
ersten drei Monaten 2016 die etwas besseren US-Wirtschaftssignale und zuletzt wieder
stabilere Rohölpreise gegenüber. Die Schere der Geldpolitik in den USA und im Euroraum
ging weiter auseinander: Die Notenbank der USA sah im bisherigen Jahresverlauf vorerst
von einer weiteren Anhebung der Zinsen ab, während die Europäische Zentralbank ihre
Geldpolitik nochmals massiv lockerte. Der Euro wertete in den ersten drei Monaten
2016 um nahezu 5 % gegenüber dem Dollar auf. Euroland und USA auf WachstumskursFür die Wirtschaft der Eurozone stellten die niedrigen Energiepreise, die hohe Konsumentennachfrage
und auch höhere Staatsausgaben zur Bewältigung der Flüchtlingskrise treibende Effekte
im ersten Quartal dar. Jedoch nahm der Gegenwind aufgrund der schwächeren globalen
Nachfrage für die Exportwirtschaft zu. Auch das Konjunkturgefälle innerhalb des Euroraums
veränderte sich: Die Eurolandindustrie gewann dank des Aufschwungs in den meisten
Peripherieländern im März an Tempo. Die stark exportabhängige deutsche Wirtschaft
verlor dagegen an Schwung, profitierte aber weiterhin von einer kräftigen Binnennachfrage. Nach einem schwachen Jahresausklang präsentierte sich die US-Wirtschaft in den ersten
drei Monaten 2016 ebenfalls robust. Gestützt auf die anhaltende Erholung am Arbeitsmarkt
zeigten die US-Verbraucher eine hohe Kaufbereitschaft, die die wechselkursbedingte
Exportschwäche der Industrie und Probleme im Energiesektor kompensierten. Ölpreisverfall lastet auf Brasiliens und Russlands WirtschaftDie Rezession der rohstoffexportierenden Länder Brasilien und Russland bestand im
ersten Quartal 2016 fort. Neben den niedrigen Rohstoffpreisen lasten dort die seit
längerem vorhandenen strukturellen und politischen Probleme auf der Wirtschaft. China: Schwungverlust mit StabilisierungstendenzChinas Wirtschaftswachstum hatte sich 2015 stark verlangsamt und stabilisierte sich
gegen Ende des ersten Quartals 2016. Während die Zuwachsraten in der schwächelnden
Industrie und die Exporte weiter zurückgingen, gewannen die Binnennachfrage der Konsumenten
und der Dienstleistungssektor an Stärke. Indien setzte seinen soliden Wachstumskurs
fort. Die seit längerem ins Stocken geratene Wirtschaft Japans litt nach wie vor unter einer
anhaltend schwachen Binnennachfrage. WACHSTUMSRATEN BRUTTOINLANDSPRODUKTscroll
Quelle: HSBC, IWF (April 2016) Große Automobilmärkte weiter im VorwärtsgangNach deutlichen Zuwächsen 2015 legten die drei großen Automobilmärkte im ersten Quartal
2016 weiter zu. An der Spitze stand dabei erneut der chinesische Pkw-Markt, der dank
eines starken März-Ergebnisses insgesamt um gut 9 % gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal
zulegte. Mit einem Anstieg von knapp 8 % lag Westeuropa dicht dahinter, der US-amerikanische
Light-Vehicle-Absatz erzielte ein Plus von 3 %. Das Marktvolumen in Brasilien und
Russland war weiter rückläufig, und auch Japan registrierte ein Absatzminus. Kräftiges Wachstum in WesteuropaDas positive konjunkturelle Umfeld, niedrige Zinsen und billiger Kraftstoff begünstigten
die Entwicklung der Absatzmärkte in Westeuropa. Aber auch der hohe Ersatzbedarf -
vor allem in den südeuropäischen Ländern - kurbelte die Verkäufe von Pkw an. In den
ersten drei Monaten 2016 wurden 3,7 Mio. Neufahrzeuge in Westeuropa zugelassen - 1,6
Mio. davon allein im März. Unter den fünf großen Märkten nahmen vor allem Italien
und Frankreich Fahrt auf, während Deutschland und Spanien das Quartal mit niedriger
Gangart beendeten. Mit Ausnahme von Griechenland und den Niederlanden legten sämtliche
kleinere Märkte ebenfalls zu. Die neuen EU-Länder erhöhten ihren Absatz mit zweistelliger
Zuwachsrate auf rund 270.000 neu zugelassene Pkw, so dass der europäische Gesamtmarkt
im Vorjahresvergleich ein Plus von 8,1 % erreichte. Mit einer Steigerung um 4 % fiel der Anstieg bei der europäischen Fahrzeugproduktion
halb so hoch aus. Für Bremsspuren sorgte Deutschland mit einem Rückgang der Inlandsproduktion
von 1 %. Den deutschen Werken machte dabei vor allem die vergleichsweise geringere
Anzahl an Arbeitstagen im März durch die Lage der Osterfeier- und -ferientage zu schaffen.
Angesichts des hohen deutschen Anteils an der europäischen Fahrzeugproduktion von
35 % impliziert das Minus in Deutschland ein entsprechend hohes Wachstum anderer europäischen
Herstellerländer. Die deutschen Exporte fielen im Berichtszeitraum um 4 % -immerhin
nahmen die Auftragseingänge aus dem Ausland aber um 1 % zu. Light-Truck-Segment treibt US-MarktDer US-Fahrzeugmarkt wartete nach mehreren starken Jahren auch im ersten Quartal 2016
mit einem moderaten Plus auf. Dabei drifteten das Pkw- und Light-Truck-Segment weiter
auseinander. Während ersteres stagniert, sind Pickups und SUVs (leichte Geländewagen)
bei den Konsumenten sehr gefragt. Brasilien und Russland weiter auf TalfahrtNach den heftigen Einbrüchen in Brasilien und Russland 2015 verzeichneten diese Märkte
auch in den ersten drei Monaten 2016 noch ein deutliches Minus. Der russische Light-Vehicle-Markt
konnte seine Talfahrt aber bremsen. Staatliche Fördermaßnahmen wie eine Verschrottungsprämie
und Finanzierungserleichterungen zeigten erste Wirkung. Unterschiedliches Tempo auf Asiens AutomärktenDie Automobilkonjunktur in China startete im Januar mit hohem Zuwachs, beruhigte sich
im Februar und beschleunigte das Tempo im März deutlich. China baute seinen Vorsprung
als größter Einzelmarkt weiter aus. Begünstigt wird der Absatz weiterhin von der seit
Herbst 2015 geltenden Mehrwertsteuererleichterung für Pkw mit einem Hubraum von bis
zu 1,6 Litern. Weiterhin hoch gefragt blieben aber auch Premiumfahrzeuge deutscher
Hersteller. Der indische Pkw-Markt gewann im März an Dynamik und schloss das erste Quartal 2016
mit einem moderaten Zuwachs bzw. rund 0,7 Mio. Neuzulassungen ab. Beim weltweit viertgrößten Einzelmarkt Japan ging es in den ersten drei Monaten 2016
weiter abwärts. PKW-NEUZULASSUNGEN 1. QUARTAL 2016Veränderung zum Vorjahr (in %)![]() Quelle: VDA, ACEA (April 2016) Nutzfahrzeugmärkte mit unterschiedlicher EntwicklungDie beiden großen Nutzfahrzeugmärkte USA und Westeuropa entwickelten sich im ersten
Quartal 2016 uneinheitlich. Während Westeuropa erneut hohe Zuwächse erzielte, verlief
der nordamerikanische Markt rückläufig. Dort waren im Zuge der konjunkturellen Erholung
und folglich steigender Frachtvolumina in den vergangenen Jahren die Produktions-
und Absatzzahlen mittelschwerer und schwerer Lkw stark gewachsen - eine Abschwächung
zeichnete sich bereits Ende 2015 ab. Weiterhin schwach und analog zum Pkw-Sektor entwickelte
sich der brasilianische Markt für Nutzfahrzeuge. In der Europäischen Union legte der Absatz mittelschwerer und schwerer Lkw dem Branchenverband
ACEA zufolge in den ersten drei Monaten 2016 um 17,8 % zu. Mit dem Anstieg im zweistelligen
Prozentbereich behielt der Markt das hohe Wachstumstempo des Vorjahres bei. Auf Westeuropa
entfiel ein Plus von 15,4 % auf 132.124 neu zugelassene mittelschwere und schwere
Lkw. Alle wesentlichen Märkte, angeführt von Spanien (23,7 %) und Frankreich (16,5
%), legten deutlich zu. Mit einer Wachstumsrate von 27,2 % übertrafen die Neuen EU-Länder
das westeuropäische Plus, allerdings auf niedrigerem absoluten Niveau. In Deutschland, dem weltweit fünftgrößten Einzelmarkt für schwere Nutzfahrzeuge, setzten
die Lkw-Hersteller nach Angaben des deutschen Verbands VDA 16.040 Nutzfahrzeuge über
16t und damit 8,1 % mehr ab. Wesentliche EreignisseIm ersten Quartal 2016 hat ElringKlinger mit Wirkung zum 18. Februar 2016 weitere
5,0 % der Anteile an der Tochtergesellschaft new enerday GmbH mit Sitz in Neubrandenburg,
Deutschland, erworben und hält seither 80,0 % der Anteile an dem Brennstoffzellen-Systemspezialisten.
ElringKlinger führt damit die Strategie fort, die Minderheitsanteile im Konzern so
weit wie möglich zurückzuführen. Mit Wirkung zum 23. Februar 2016 hat Karl Schmauder, Mitglied des Vorstands der ElringKlinger
AG, sein Vorstandsmandat niedergelegt. Herr Schmauder wurde 2005 in den Vorstand der
ElringKlinger AG berufen und hat seither die Bereiche "Vertrieb Erstausrüstung" und
"Neue Geschäftsfelder" verantwortet. Der Vorstand von ElringKlinger wird daher zukünftig
aus drei Mitgliedern bestehen: Neben dem Vorsitzenden des Vorstands Dr. Stefan Wolf
zählen Theo Becker, Vorstand für Produktion und Technik, sowie der Finanzvorstand
Thomas Jessulat weiterhin zur obersten Konzern-Führungsebene. Dr. Stefan Wolf hat
den Bereich "Vertrieb Erstausrüstung" übernommen. Der Bereich "Neue Geschäftsfelder"
wird künftig von Theo Becker verantwortet. Die Deutsche Börse hat in der Sitzung vom 3. März 2016 über Veränderungen in der Zusammensetzung
ihrer Aktienindizes entschieden. Die bislang im MDAX notierte Aktie der ElringKlinger
AG verlässt den Index und wird seit dem 21. März 2016 im SDAX geführt. Für die Zusammensetzung
der Indizes am deutschen Aktienmarkt sind vor allem zwei Kriterien maßgebend: die
Marktkapitalisierung des Streubesitzes und das durchschnittliche Handelsvolumen einer
Aktie. Umsatz- und ErtragsentwicklungUmsatzplus durch Währungen gedämpftElringKlinger startete mit einem soliden organischen Umsatzwachstum in das neue Geschäftsjahr.
Die positive Entwicklung des europäischen Automobilmarktes sowie die unverändert gute
Nachfrage in den USA trugen im Berichtsquartal zur Umsatzsteigerung bei. Der Konzern
profitierte im ersten Quartal von zahlreichen Produktneuanläufen sowie weiterem strukturellen
Wachstum, vor allem in den Geschäftsbereichen Spezialdichtungen und Kunststoffgehäusemodule/Elastomertechnik. Insgesamt erzielte der Konzern im ersten Quartal 2016 einen Umsatzanstieg in Höhe
von 3,7 % auf 385,2 (371,4) Mio. Euro. Dabei reduzierte die unerwartet starke Aufwertung
des Euros gegenüber wichtigen Konzernwährungen, wie z. B. dem US-Dollar, dem Schweizer
Franken, dem Brasilianischen Real und dem Mexikanischen Peso, den Konzernumsatz um
11,7 Mio. Euro bzw. 3,2 %. Rund 40 % der Konzernerlöse generierte ElringKlinger im
ersten Quartal 2016 außerhalb des Euroraums. Aus der erstmaligen Einbeziehung der
ElringKlinger Automotive Manufacturing, Inc., Warren, USA, (kurz: EKAM) zum 14. Februar
2015 ergab sich im ersten Quartal 2016 ein akquisitorischer Effekt im Umsatz in Höhe
von 4,9 Mio. Euro oder 1,3 %. Auf organischer Basis, d. h. ohne die Betrachtung von
Konsolidierungs- und Wechselkurseffekten, legte der Konzern im ersten Quartal 2016
um 5,5 % zu. Damit führte ElringKlinger den globalen Expansionskurs fort und wuchs
erneut stärker als die weltweite Automobilproduktion. KONZERNUMSATZ 1. QUARTALin Mio. €![]() Wichtige Wachstumsmärkte zeigen StärkeDas stärkste Wachstum erzielte ElringKlinger auf den asiatischen Märkten, der NAFTA-Region
und auch im übrigen Europa (ohne Deutschland). Trotz teilweise starker Währungskurseffekte
konnte der Konzern den Umsatz in allen drei Regionen um 6 bis 7 % steigern. ElringKlinger
profitiert klar von seiner globalen Präsenz, die über die vergangenen Jahre kontinuierlich
ausgebaut und erweitert wurde. Mittlerweile hat das Unternehmen Produktions- und Vertriebsstandorte
in allen wichtigen Automobilmärkten weltweit. In der Region Asien-Pazifik erzielte ElringKlinger im ersten Quartal 2016 insgesamt
68,2 (63,9) Mio. Euro, was einem Zuwachs von 6,7 % gegenüber dem Vorjahrsvergleichsquartal
entspricht. Ohne Wechselkurseffekte betrug das Umsatzplus sogar 9,7 %. Insbesondere
der Produktionsstart der neuartigen Polymer-Hybridbauteile, die seit dem zweiten Quartal
2015 am chinesischen Standort Suzhou in Serie produziert werden, wirkte sich positiv
auf das organische Umsatzwachstum aus. Der Anteil der Region Asien-Pazifik am Konzernumsatz
erhöhte sich im Berichtsquartal entsprechend auf 17,7 % (17,2 %). Die Region NAFTA steigerte im ersten Quartal 2016 die Umsatzerlöse um 5,8 % und erreichte
74,3 (70,2) Mio. Euro, obwohl die starke Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar
die Konzernerlöse um knapp 4 Mio. Euro reduzierte. Vor allem das solide Marktwachstum
und die Vollkonsolidierung der EKAM im Februar 2015 trugen zum Umsatzanstieg bei.
Die NAFTA-Region gewann weiter an Bedeutung und repräsentiert nun 19,2 % (18,9 %)
der Konzernerlöse. Die Entwicklung in der Region "Südamerika und Übrige" zeigte zu Jahresbeginn 2016
erste Erholungstendenzen. Bedingt durch Währungseffekte verzeichnete die Region einen
Umsatzrückgang von 10,3 % auf 13,9 (15,5) Mio. Euro. Operativ konnte der Konzern jedoch
um solide 5,2 % zulegen. KONZERNUMSATZ NACH REGIONEN 1. QUARTAL 2016(Vorjahr) in %![]() Mit einem Anteil von 33,1 % (32,2 %) ist die Region Übriges Europa (ohne Deutschland)
der größte Absatzmarkt für ElringKlinger. In den ersten drei Monaten 2016 wuchsen
die Umsatzerlöse in diesem Markt um 6,4 % auf 127,3 (119,6) Mio. Euro. Der Konzern
profitierte dabei von der zunehmenden Dynamik auf dem europäischen Fahrzeugmarkt,
die von der Niedrigzinspolitik und gesunkenen Kraftstoffpreisen getrieben wurde. Deutschland zeigte sich als einzige Region in der Entwicklung etwas verhaltener. Hier
erreichten die Umsatzerlöse mit 101,5 (102,2) Mio. Euro nahezu das Vorjahresvergleichsquartal,
so dass der Inlandsanteil am Konzernumsatz nunmehr 26,4 % (27,5 %) beträgt. Insgesamt gesehen stieg der Auslandsanteil am Konzernumsatz im ersten Quartal 2016
auf 73,6 % (72,5 %) an. Erstausrüstung legt im Umsatz moderat zuDas Segment Erstausrüstung trug im ersten Quartal 2016 82 % (83 %) zum Konzernumsatz
bei. Dabei entwickelten sich die einzelnen Geschäftsbereiche innerhalb des Segments
unterschiedlich. Insgesamt erzielte das Segment im ersten Quartal ein Umsatzplus von
2,4 % auf 316,3 (308,9) Mio. Euro. Die größten Wachstumsraten kamen im Konzern aus
den Geschäftsbereichen Spezialdichtungen und Kunststoffgehäusemodule/Elastomertechnik.
Diese positive Entwicklung begründet sich im Megatrend Effiziente Antriebstechnik.
Denn neue Leichtbaukonzepte und die kontinuierliche Optimierung des Verbrennungsmotors
steigern die Nachfrage nach ElringKlinger-Produkten, wie z. B. Komponenten für Automatikgetriebe
und Turboladerdichtungen sowie Leichtbaumodulen aus Kunststoff. Starke Wachstumsraten verzeichnete das Segment vor allem in den Regionen NAFTA, Asien-Pazifik
und im Übrigen Europa. Auch im ersten Quartal 2016 wirkten sich die 2015 entstandenen
Kapazitätsengpässe einer Einheit des Geschäftsbereichs Abschirmtechnik ergebnismindernd
aus. Auf das erste Quartal 2016 entfielen somit Zusatzkosten für z. B. Sonderschichten
und externe Sortierkosten in Höhe von 7 Mio. Euro, die damit unter dem erwarteten
Niveau von bis zu 10 Mio. Euro lagen. Stark rückläufig waren im Berichtsquartal die
Zusatzkosten für Sonderfrachten. Das zeigt deutlich, dass die bislang ergriffenen
Maßnahmen wirken. Die höhere Fixkostenbasis, die durch den kurzfristigen Ausbau des
Produktionsstandortes entstanden ist, plant der Konzern mittelfristig auf ein normales
Niveau zurückzuführen. Die globale Nachfrage der Autokäufer nach batteriebetriebenen Fahrzeugen sowie nach
Plug-in-Hybriden bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. So kamen die Umsatzerlöse
im Geschäftsbereich E-Mobility in den ersten drei Monaten 2016 auf 2,0 (2,7) Mio.
Euro. Trotz weiterer Prozessoptimierungen verbuchte der Konzern in diesem Geschäftsfeld
einen Verlust (EBIT) in Höhe von 1,8 (- 1,7) Mio. Euro. Im Geschäftsbereich Abgasnachbehandlung, der Abgasreinigungssysteme vor allem für
Industrieanwendungen und Schiffe anbietet, schwankt die Umsatz- und Ertragssituation
stärker als im traditionellen ElringKlinger-Seriengeschäft. Auf das erste Quartal
2016 entfielen auf ihn Umsatzerlöse von 12,9 (12,5) Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen
und Steuern (EBIT) konnte trotz anhaltender Absatzschwäche in diesem projektbezogenen
Geschäft auf 0,9 (0,3) Mio. Euro verbessert werden. Insgesamt konnten im Segment Erstausrüstung die Sonderkosten in Höhe von 7 Mio. Euro
sowie die schwächere Geschäftsentwicklung in einzelnen Bereichen aufgefangen werden,
so dass das Ergebnis in Summe nur um 5,3 Mio. Euro auf 20,3 (25,6) Mio. Euro zurückging. Ersatzteilgeschäft wächst weiterDas Ersatzteilgeschäft konnte nach einem starken Geschäftsjahr 2015 auch im ersten
Quartal 2016 weiter zulegen und den Umsatz um 14,9 % auf 39,3 (34,2) Mio. Euro steigern.
In diesem Segment vertreibt ElringKlinger sein Ersatzteilsortiment, das im Wesentlichen
Zylinderkopfdichtungen sowie vollständige Dichtungssätze umfasst. Das stärkste Wachstum generierte das Segment auf dem osteuropäischen Markt, im Nahen
Osten und in Afrika. Dort profitierte die Gesellschaft vor allem von der zunehmenden
Anzahl deutscher Fabrikate im Markt. Auch der deutsche Ersatzteilmarkt beendete das
erste Quartal 2016 mit einem starken Umsatzplus. Das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) legte von Januar bis März
2016 um 20,0 % auf 7,8 (6,5) Mio. Euro zu. Kunststofftechnik treibt Markterschließung voranDas Segment Kunststofftechnik spezialisiert sich auf die Verarbeitung des Hochleistungskunststoffes
PTFE (Polytetrafluorethylen) und die entsprechende Applikationstechnologie. Rund zwei
Drittel des Segmentumsatzes werden außerhalb der Automobilindustrie, z. B. mit Kunden
aus dem Maschinen- und Anlagebau, erzielt. In den ersten drei Monaten 2016 erlöste das Segment Kunststofftechnik 26,2 (25,6)
Mio. Euro. Nach wie vor entwickelte sich das Geschäft mit Kunden aus dem Maschinen-
und Anlagenbau eher zurückhaltend. Die Internationalisierung des Segments, welches
bislang stark auf Mitteleuropa fokussiert ist, wurde auch im ersten Quartal 2016 weiter
vorangetrieben. Sowohl in China als auch in den USA befinden sich die Vertriebsteams
vor Ort noch in der Markterschließungsphase, erhielten aber bereits erste kleinere
Entwicklungsprojekte. Der margenschwächere Branchenmix in Kombination mit den für die Markterschließung
erforderlichen Aufwendungen wirkte sich im ersten Quartal 2016 belastend auf das Segmentergebnis
aus. In Summe erreichte das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) in den ersten
drei Monaten 2016 2,1 (2,5) Mio. Euro. Gewerbeparks mit geringerem UmsatzbeitragVon Januar bis März 2016 beliefen sich die Einnahmen aus der Vermietung und Verpachtung
der Gewerbeparks in Idstein, Deutschland, und Kecskemét, Ungarn, auf 0,9 (1,1) Mio.
Euro. Der leichte Rückgang resultierte aus einem zum Jahresende ausgelaufenen Mietvertrag,
weshalb im Wesentlichen auch das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT)
im ersten Quartal auf minus 0,1 (0,3) Mio. Euro zurückgegangen ist. Engineering-Dienstleistungen über VorjahresniveauDie Elring Klinger Motortechnik GmbH bietet in diesem Segment Dienstleistungen wie
z. B. Engineering- und Prüfstandleistungen für Fahrzeughersteller und andere Automobilzulieferer
an. Zum Leistungsspektrum zählen die SCR-(Selective Catalytic Reduction-) Technologie
zur Stickoxidreduzierung sowie die Partikelzählung im Dieselpartikelfilter. Darüber
hinaus erbringt die ebenfalls in diesem Segment erfasste ElringKlinger Logistic Service
GmbH interne und externe Logistikdienstleistungen wie Sortieren und Verpacken. KONZERNUMSATZ NACH SEGMENTEN 1. QUARTAL 2016(Vorjahr) in %![]() Der Umsatzbeitrag zum ersten Quartal 2016 betrug 2,5 (1,7) Mio. Euro. Das Segmentergebnis
vor Zinsen und Steuern erreichte 0,6 (0,5) Mio. Euro. Mitarbeiteranzahl steigt auf über 8.100Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum 31.
Dezember 2015 um 2,7 % bzw. 214 Personen. So waren zum 31. März 2016 weltweit 8.126
Mitarbeiter bei ElringKlinger beschäftigt. Insbesondere in den produzierenden Bereichen
baute ElringKlinger im Berichtsquartal weiteres Personal auf. Im Vergleich zum Vorjahresvergleichsquartal
(31.03.2015: 7.492) erhöhte ErlingKlinger die Mitarbeiteranzahl um 634 Personen. ElringKlinger weitete das Konzernpersonal im Wesentlichen an ausländischen Produktionsstandorten
aus, vor allem an den Standorten Ranjangaon in Indien, Bursa in der Türkei, Buford
in den USA, Sevelen in der Schweiz sowie Redcar in Großbritannien. In Summe erhöhte sich die Anzahl der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter zum 31.
März 2016 auf 4.695 (31.12.2015: 4.467) Personen. Der Auslandsanteil kletterte somit
auf 57,8 % (31.12.2015: 56,5 %). Entsprechend ging der Anteil der in Deutschland beschäftigten
Menschen auf 42,2 % (31.12.2015: 43,5 %) zurück. An den inländischen Konzernstandorten
waren zum 31. März 2016 insgesamt 3.431 (31.12.2015: 3.445) Mitarbeiter beschäftigt. Bruttomarge durch höhere Kostenbasis reduziertIn den ersten drei Monaten 2016 konnte das Vorjahresvergleichsquartal im Wesentlichen
aufgrund der beschriebenen Belastungsfaktoren in einem Geschäftsbereich des Konzerns
nicht erreicht werden. Die dafür angefallenen Zusatzkosten in Höhe von 7 Mio. Euro
schlugen sich nahezu vollständig in den Umsatzkosten nieder. Zusätzlich ist in den
Umsatzkosten im ersten Quartal ein Großteil der für das Geschäftsjahr 2015 beschlossenen
Mitarbeiterbeteiligung für die Beschäftigten der ElringKlinger AG, der ElringKlinger
Kunststofftechnik GmbH und der Elring Klinger Motortechnik GmbH von 5,7 (5,6) Mio.
Euro enthalten. Die Zahlung von 1.600 (1.600) Euro je Mitarbeiter wurde im Berichtsquartal
aufwandswirksam erfasst und kommt im zweiten Quartal 2016 zur Auszahlung. Insgesamt
erhöhten sich die Umsatzkosten überproportional zum Umsatzwachstum um 4,3 % auf 287,7
(275,9) Mio. Euro. Entsprechend reduzierte sich die Bruttomarge leicht von 25,7 %
auf zuletzt 25,3 %. Forschungs- und Entwicklungsaufwand bleibt über BranchendurchschnittIm ersten Quartal 2016 wendete ElringKlinger für Forschung und Entwicklung 17,3 (16,3)
Mio. Euro auf. Zudem wurden insgesamt 1,1 (1,9) Mio. Euro aktiviert, denen Regelabschreibungen
in Höhe von 1,9 (1,8) Mio. Euro gegenüberstanden. Aus der Aktivierung ergab sich im
Berichtsquartal ein negativer Ergebniseffekt. Die F&E-Quote unter Berücksichtigung
der aktivierten F&E-Kosten liegt mit 4,8 % (4,9 %) weiterhin über dem Branchendurchschnitt. Für die aktuell laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte nutzt ElringKlinger
auch Fördermittel der öffentlichen Hand. Sie betrugen in den ersten drei Monaten 1,5
(1,3) Mio. Euro. Die Mittel wurden hauptsächlich für Projekte in der Brennstoffzellentechnologie,
Batterietechnologie sowie im Leichtbau eingesetzt. Den Zuschüssen standen projektbezogene
Aufwendungen für die Entwicklung und den Musterbau in entsprechender Höhe gegenüber. Die Entwicklungsaktivitäten bei ElringKlinger konzentrieren sich auf einen der Megatrends
in der Automobilindustrie: Effiziente Antriebssysteme. Der Schwerpunkt lag im ersten
Quartal in der Weiterentwicklung von Leichtbauteilen unter der Anwendung neuer Materialkonzepte,
wie z. B. leichte Faserverbundstoffe (Organobleche). Im Bereich der Abschirmtechnik
werden derzeit deutlich gewichtsreduzierte Unterbodenverkleidungen in textiler Presstechnik
entwickelt, die zusätzlich eine schall- und schwingungsabsorbierende Funktion übernehmen
können. Der Geschäftsbereich E-Mobility entwickelt im Rahmen von verschiedenen Förderprojekten
Zellgehäusekomponenten mit integrierten Sicherheitsfunktionen. Vielversprechend sind
auch einzelne Entwicklungsprojekte, die sich auf die Konzeption eigener Lithium-Ionen-Batteriemodule
konzentrieren. Damit könnten vor allem Nischenbereiche, wie z. B. Baumaschinen oder
Gabelstapler, bedient werden. Die Vertriebsaufwendungen erhöhten sich in den ersten drei Monaten 2016 um 8,5 % auf
28,0 (25,8) Mio. Euro. Der Anstieg begründet sich unter anderem in höheren Personalkosten.
Zudem sind an einzelnen Produktionsstandorten außerhalb Europas die Frachtkosten höher
als im Vorjahresvergleichsquartal. Zum 23. Februar 2016 legte Karl Schmauder, Vorstand für Vertrieb Erstausrüstung und
neue Geschäftsfelder, sein Vorstandsmandat mit sofortiger Wirkung nieder. Die für
die Restlaufzeit des Dienstvertrages bis zum 31. Januar 2018 noch ausstehenden Vergütungen
wurden im ersten Quartal 2016 aufwandswirksam in den allgemeinen Verwaltungskosten
erfasst, die sich in den ersten drei Monaten 2016 um insgesamt 2,6 Mio. Euro auf 21,5
(18,9) Mio. Euro erhöht haben. EBIT* 1. QUARTALin Mio. €![]() *
Bereinigt um Einmaleffekte, vor Kaufpreisallokation EBITDA sinkt auf 53 Mio. EuroDas solide Umsatzwachstum konnte sich im ersten Quartal 2016 aufgrund der angefallenen
Zusatzkosten noch nicht in den Ergebniskennzahlen widerspiegeln. So erzielte der Konzern
ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 53,2 (56,1) Mio.
Euro. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte haben sich
im Berichtsquartal um 1,7 Mio. Euro auf 22,4 (20,7) Mio. Euro erhöht; darin enthalten
sind wie im Vorjahresvergleichsquartal negative Effekte aus der Kaufpreisallokation
in Höhe von 1,2 (1,3) Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im ersten Quartal entsprechend auf
30,8 (35,4) Mio. Euro. Das bereinigte operative Ergebnis des Konzerns vor Kaufpreisallokation
betrug 32,0 (36,7) Mio. Euro. Daraus errechnet sich eine EBIT-Marge in den ersten
drei Monaten 2016 in Höhe von 8,0 % (9,5 %) und eine bereinigte EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation
von 8,3 % (9,9 %). Nach wir vor verwässerten die im Geschäftsbereich E-Mobility aufgelaufenen
Verluste die Konzernmarge. Finanzergebnis wechselkursbedingt schwächerDie unerwartet starke Aufwertung des Euros gegenüber den bereits beschriebenen wichtigen
Konzernwährungen führte in den ersten drei Monaten 2016 zu deutlich geringeren Währungsgewinnen
in Höhe von 2,8 (14,1) Mio. Euro, die Währungsverluste beliefen sich im gleichen Zeitraum
auf minus 6,2 (- 7,6) Mio. Euro. Daraus errechnet sich das um 9,9 Mio. Euro geringere
Währungsergebnis in Höhe von minus 3,4 (+ 6,5) Mio. Euro. Das Zinsergebnis lag mit
minus 2,9 (- 3,0) Mio. Euro nah am Vorjahresvergleichswert. Insgesamt sank das Finanzergebnis
um 9,8 Mio. Euro auf minus 6,3 (+ 3,5) Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern reduzierte sich entsprechend auf 24,4 (38,9) Mio. Euro. Die Ertragsteueraufwendungen verringerten sich im ersten Quartal 2016 auf 6,5 (9,7)
Mio. Euro. Mit einer Konzernsteuerquote von 26,6 % (24,9 %) lag ElringKlinger wieder
im üblichen Rahmen. Periodenergebnis von 17,9 Mio. EuroDer ElringKlinger-Konzern erzielte ein Periodenergebnis von 17,9 (29,2) Mio. Euro,
das wie erwartet aufgrund der beschriebenen Sondereffekte hinter dem Vorjahresniveau
zurückblieb. Die Minderheitenanteile reduzierten sich im ersten Quartal auch aufgrund der geringeren
Ergebnisse der Hug Engineering AG und der ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH auf
0,7 (1,0) Mio. Euro. Abzüglich dieser Anteile belief sich der den Aktionären der ElringKlinger
AG zustehende Ergebnisanteil auf 17,2 (28,2) Mio. Euro. Die Anzahl der ausgegebenen, gewinnberechtigten Aktien betrug zum 31. März 2016 unverändert
63.359.990 Stück, woraus sich im ersten Quartal 2016 entsprechend ein Ergebnis je
Aktie in Höhe von 0,27 (0,45) Euro errechnet. ERGEBNISANTEIL DER AKTIONÄRE DER ELRINGKLINGER AG 1. QUARTALin Mio. €![]() Vermögens- und FinanzlageDie Vermögens- und Finanzlage der ElringKlinger-Gruppe präsentierte sich im ersten
Quartal 2016 mit einer Eigenkapitalquote von 47,8 % und einem positiven operativen
Cashflow von 39,5 Mio. Euro weiter solide. Bilanzsumme wächst leichtGegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015 verlängerte sich die Konzernbilanz der ElringKlinger
AG leicht um 2,5 % auf 1.809,5 Mio. Euro - im Vergleich zum Ende des ersten Quartals
2015 lag der Anstieg bei 3,5 %. Die wesentlichen Zugänge auf der Aktivseite wurden
investitionsbedingt bei den Sachanlagen und den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien
verbucht. Ein leicht senkender Effekt für die Konzernbilanz ergab sich aus der Aufwertung
des Euro gegenüber vielen Konzernwährungen zum Stichtag 31. März 2016. Das Working Capital (Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) lag
zum Berichtsstichtag bei 619,0 Mio. Euro und damit in Summe leicht unter dem Niveau
zum Ende des Vorjahresvergleichsquartals (622,2 Mio. Euro). Gegenüber dem Stand am
31. Dezember 2015 stieg das Working Capital um 1,6 % bzw. 9,9 Mio. Euro. Dabei blieb
das Vorratsvolumen weitgehend konstant, während sich die Forderungsbestände in Summe
um 3,0 % erhöhten, weil insbesondere der März zu den saisonal umsatzstarken Monaten
gehört. Die Zahlungsmittel und Äquivalente beliefen sich am 31. März 2016 auf 68,6 Mio. Euro
und lagen auf dem Niveau des Vorjahresvergleichsstichtags. Eigenkapital weiter erhöhtDas Konzerneigenkapital erhöhte sich zum 31. März 2016 gegenüber dem 31. Dezember
2015 (855,7 Mio. Euro) auf 864,1 Mio. Euro. Es nahm damit um 8,4 Mio. Euro bzw. 1,0
% zu. Der Anstieg gründet auf dem Periodenergebnis des ersten Quartals 2016 in Höhe von
17,9 Mio. Euro. Der Ergebnisanteil der Aktionäre der ElringKlinger AG (17,2 Mio. Euro)
erhöhte die Gewinnrücklagen, während der auf nicht beherrschende Anteile entfallende
Ergebnisanteil (0,7 Mio. Euro) direkt in der entsprechenden Eigenkapitalposition erfasst
wurde. Gegenläufig wirkten die in den Übrigen Rücklagen verbuchten Unterschiedsbeträge
aus der Währungsumrechnung (- 9,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote sank leicht auf 47,8 %, nach 48,5 % zum 31. Dezember 2015. Sie
lag damit weiterhin deutlich über dem Zielwert des Konzerns von mindestens 40 %. Lang- und kurzfristige Rückstellungen leicht erhöhtDie Rückstellungen für Pensionen lagen zum 31. März 2016 mit 119,0 Mio. Euro und einem
Anteil von 6,6 % an der Bilanzsumme auf dem Niveau des Jahresabschlussstichtags 2015. Die lang- und kurzfristigen Rückstellungen stiegen gegenüber dem Bilanzstichtag 2015
um 1,0 Mio. Euro bzw. 2,4 Mio. Euro und kamen auf 13,4 Mio. Euro bzw. 18,8 Mio. Euro.
Hierbei wirkte sich aus, dass Karl Schmauder als Mitglied des Vorstands der ElringKlinger
AG zum 23. Februar 2016 aus dem Unternehmen ausschied und in diesem Zusammenhang eine
Rückstellung für die bis Vertragsende am 31. Januar 2018 noch ausstehenden Vergütungen
gebildet wurde. Diese betrug 2,6 Mio. Euro, wovon 1,1 Mio. Euro auf die langfristigen
Rückstellungen entfielen. Nettoverschuldung geht zurückDer Finanzierungsbedarf des Konzerns wurde hauptsächlich aus dem Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit, aber teilweise auch über Bankkredite und sonstige Darlehen gedeckt. Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten summierten sich zum 31. März 2016
auf 550,5 Mio. Euro. Sie überstiegen damit den Stand am 31. Dezember 2015 (535,7 Mio.
Euro) um 14,8 Mio. Euro. Zum Quartalsende betrugen die langfristigen Finanzverbindlichkeiten
318,8 Mio. Euro, die kurzfristigen kamen auf 231,7 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung der ElringKlinger-Gruppe (lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
abzüglich Zahlungsmittel) ging aufgrund des vergleichsweise höheren Barbestands gegenüber
dem Jahresende 2015 leicht um 4,9 Mio. Euro auf 481,9 Mio. Euro zurück. Zum Berichtsstichtag waren 89,9 Mio. Euro an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen gebucht, nach 85,9 Mio. Euro am Jahresende 2015. Im Vergleich zum 31. März
2015 (99,5 Mio. Euro) reduzierten sie sich um fast 10 Mio. Euro. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende
um 10,9 Mio. Euro auf 104,2 Mio. Euro. In dieser Position wurde die bereits erwähnte,
für das Geschäftsjahr 2015 beschlossene Mitarbeiterbeteiligung in Höhe von insgesamt
5,7 Mio. Euro erfasst. Der Betrag wird im zweiten Quartal 2016 ausbezahlt. Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme lag zum 31. März 2016 bei 52,2
%. CASHFLOW AUS BETRIEBLICHER TÄTIGKEIT 1. QUARTALin Mio. €![]() Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stark verbessertTrotz des gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal um 14,4 Mio. Euro niedrigeren Vorsteuerergebnisses
erwirtschaftete der ElringKlinger-Konzern im ersten Quartal 2016 einen deutlich höheren
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit. Er belief sich auf 39,5 (26,7) Mio. Euro und
übertraf damit den Vorjahreswert um 12,8 Mio. Euro. Maßgeblich für diese positive Entwicklung waren sowohl die geringere zusätzliche Mittelbindung
im Working Capital als auch Währungseffekte. Aus der Veränderung der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind auf der einen Seite, und der Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen sind auf der anderen Seite, ergab sich im ersten Quartal 2016 in Summe
ein Mittelabfluss in Höhe von 6,6 Mio. Euro, verglichen mit einem Mittelabfluss von
10,1 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres. In der Bereinigungsposition "sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge"
werden im Wesentlichen Währungseffekte eliminiert. Diese Position hatte einen erhöhenden
Effekt auf den Cash-flow aus betrieblicher Tätigkeit des ersten Quartals 2016 und
belief sich auf 6,3 (- 14,2) Mio. Euro. Der Swing zum Vorjahresvergleichsquartal reflektiert
die in den Vergleichszeiträumen konträre Wertentwicklung des Euro gegenüber vielen
Konzernwährungen. Wachstum und Neue Technologien prägen InvestitionstätigkeitIn den ersten drei Monaten 2016 investierte der ElringKlinger-Konzern 37,5 (35,2)
Mio. Euro in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Die Investitionsquote
(Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene
Immobilien als Anteil am Konzernumsatz) kam auf 9,7 % (9,5 %). Sie lag damit erwartungsgemäß
und ebenso wie im Vorjahr etwas oberhalb des mittelfristigen Zielkorridors von 7 bis
9 %. Neben bedeutenden Investitionsprojekten zur weiteren Automatisierung, aber auch Erweiterungsmaßnahmen
an den deutschen Standorten, betrafen die Auszahlungen für Investitionen in hohem
Maße den Ausbau von Fertigungskapazitäten bei den ausländischen Tochtergesellschaften,
schwerpunktmäßig in Nordamerika und Asien. Zudem hatte ElringKlinger 2015 damit begonnen,
verstärkt in nachfragebedingt erforderliche Kapazitätserweiterungen und den Aufbau
von Produktionsanlagen für neue Technologien zu investieren. Die Zugänge am Hauptstandort Dettingen/Erms waren Fertigungsanlagen in den Geschäftsbereichen
Spezialdichtungen und Kunststoffgehäusemodule, für den Spritzmaschinen für die Modulfertigung
und Montagelinien angeschafft wurden. Bei der ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH
in Bietigheim-Bissingen, Deutschland, fielen weitere Auszahlungen für Produktionsanlagen
im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Werksneubau an. Der Standort ElringKlinger Abschirmtechnik (Schweiz) AG, Sevelen, Schweiz, investiert
seit dem zweiten Quartal 2015 vermehrt in den Kapazitätsausbau und hat neue Fertigungslinien
installiert. Am Sitz der türkischen Tochtergesellschaft in Bursa schritt ein Neubauprojekt,
hauptsächlich zur Fertigung von Abschirmteilen, voran. Weitere Projekte betrafen die Werke in Nordamerika. Bei der 2015 akquirierten ElringKlinger
Automotive Manufacturing, Inc., sind für den neuen Standort in Southfield eine Servopresse
und moderne Produktionsanlagen zur Herstellung von Getriebesteuerplatten für Automatikgetriebe
im Aufbau. Dort wird im weiteren Jahresverlauf die Produktion aus zwei veralteten
Fertigungsstätten zusammengeführt werden. An den bestehenden Standorten in Buford, USA, sowie Toluca, Mexiko, wurden Erweiterungsinvestitionen,
unter anderem zur Fertigung neuartiger Unterboden-Leichtbauteile aus glasfaserverstärkten
Thermoplasten, getätigt. Ein wesentlicher Anteil der Investitionen fiel unverändert bei den chinesischen Tochtergesellschaften
an. Am Standort in Suzhou schritten Baumaßnahmen für das neue, hochmoderne Werk mit
deutlich größerer Fertigungsfläche voran. Neben Leichtbauteilen in Polymer-Metall-Hybridtechnologie
wie beispielsweise Cockpit-Querträger werden dort weitere Teile für die Geschäftsbereiche
Kunststoffgehäusemodule sowie Abschirmtechnik gefertigt werden. Am zweiten chinesischen
Produktionsstandort in Changchun ist ein Erweiterungsbau für die Produktion von Zylinderkopfdichtungen
und motornahen Kunststoffgehäusemodulen in Arbeit. In Summe betrug der Cashflow aus Investitionstätigkeit im ersten Quartal 2016 minus
38,9 (- 62,1) Mio. Euro. Die Vorjahreszahl enthält die Auszahlung für die Akquisition
der ElringKlinger Automotive Manufacturing, Inc., in Höhe von 24,2 Mio. Euro. Damit ergab sich ein positiver operativer Free Cashflow (Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit, bereinigt um Auszahlungen
für Akquisitionen) von 0,6 (- 11,2) Mio. Euro. Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten reduziertDie Verbesserung des operativen Cashflows wirkte sich direkt auf den Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit aus. Im ersten Quartal 2016 nahm der ElringKlinger-Konzern
per Saldo 20,4 (31,2) Mio. Euro an Finanzverbindlichkeiten und damit deutlich weniger
als im Vorjahresvergleichszeitraum auf. Die Zahlungsmittel des Konzerns beliefen sich am 31. März 2016 auf 68,6 (71,0) Mio.
Euro. ENTWICKLUNG DER ZAHLUNGSMITTEL 1. QUARTAL 2016in Mio. €![]() Chancen und RisikenBei der Einschätzung der Chancen und Risiken für die ElringKlinger-Gruppe haben sich
im ersten Quartal 2016 keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zu den entsprechenden
Aussagen im Geschäftsbericht 2015 des ElringKlinger-Konzerns (Seite 96ff.) ergeben. Risiken, die für sich genommen oder im Zusammenwirken mit anderen Risikofaktoren bestandsgefährdend
auf den Konzern wirken könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Der Chancen- und Risikobericht im Geschäftsbericht 2015 ist auf der ElringKlinger-Internetseite
unter www.elringklinger.de/gb2015/chancen-und-risikobericht zugänglich. PrognoseberichtAusblick Markt und BrancheNach jüngsten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft
2016 um moderate 3,2 %, und damit kaum stärker als 2015 (3,1 %), wachsen. Mit einer
Rate von 4,1 % werden dabei die Schwellenländer überproportional expandieren, während
die reifen Volkswirtschaften voraussichtlich um 1,9 % zulegen werden. Mit dieser Prognose
nahm der IWF seine Einschätzung aus dem Januar um zwei Prozentpunkte zurück. Zu den
Abwärtsrisiken zählen demzufolge Kapitalabflüsse aus den Schwellenländern, die weitere
Abschwächung der globalen Investitionstätigkeit, die Auswirkungen des verlangsamten
Wachstums in China speziell auf Schwellenländer, aber auch geopolitische Unruhen und
die Unsicherheit über einen möglichen Ausstieg Großbritanniens aus der EU. Die zuletzt
eingesetzte Stabilisierung des Ölpreises und expansive Geldpolitik der Notenbanken
sollten andererseits für positive Effekte sorgen. Eurozone und USA auf moderatem ErholungskursFür die Eurozone dürften die niedrigen Energiekosten, die Reformanstrengungen der
Peripherieländer und die expansive Geldpolitik die Folgen einer schwächeren Auslandsnachfrage
auffangen. Vor allem die Binnennachfrage - angeregt von der zunehmenden Beschäftigung
- sollte eine Stütze für den moderaten Erholungskurs in der Eurozone sein. Auch für
Deutschland werden die Inlandsnachfrage und zusätzliche Ausgaben im Zuge des Flüchtlingszustroms
als Treiber gesehen. Infolge des nachlassenden Rückenwinds von Euro und Ölpreis sowie
gestiegener Lohnkosten wird die deutsche Wirtschaft, die ihren Vorsprung innerhalb
des Euroraums 2015 einbüßte, auch 2016 nur durchschnittlich expandieren. Die USA wird 2016 voraussichtlich ihr moderates Wachstum beibehalten. Unterstützende
Faktoren sind die Erholung am Häusermarkt, die niedrige Arbeitslosigkeit und die folglich
robuste Binnenkonjunktur. Diese Effekte sowie die vorsichtige Haltung der US-Notenbank
bei weiteren Zinsanhebungen sollten den wechselkursbedingten Rückgang der Exporte
und die Schwäche im produzierenden Gewerbe und Energiesektor ausgleichen. Krise in Brasilien und Russland hält anDie Rezession in Brasilien und Russland setzt sich 2016 fort. Beiden rohstoffexportierenden
Ländern machen der Preisverfall des Rohöls und strukturelle sowie politische Probleme
zu schaffen. Russland leidet zudem unter den Wirtschaftssanktionen des Westens. Eine
Rückkehr in die Wachstumszone wird für diese Länder nicht vor 2017 erwartet. Wachstumsbeitrag der Schwellenländer Asiens bleibt hochTrotz der nachlassenden Schubkraft aus China dürfte die chinesische Konjunktur mit
einer erwarteten Wachstumsrate von deutlich über 6 % ein wichtiger Pfeiler für die
Weltproduktion bleiben. Das zweitgrößte asiatische Schwellenland Indien wird 2016
laut Erwartungen ein noch höheres Wachstum ausweisen. WACHSTUMSPROGNOSE BRUTTOINLANDSPRODUKTscroll
Quelle: Internationaler Währungsfonds (April 2016) Hingegen dürfte die Erholung der Wirtschaft in Japan selbst vor dem Hintergrund angekündigter
staatlicher Konjunkturmaßnahmen weiterhin nur schleppend verlaufen. Automobilmarkt 2016: Europa gewinnt wieder an BedeutungTrotz des guten Jahresstarts der drei größten Automobilmärkte China, USA und Europa
bleiben Marktbeobachter relativ verhalten, was die Entwicklung im Gesamtjahr 2016
angeht. Der Automarkt profitiert in vielen Märkten erkennbar von niedrigen Kraftstoffpreisen
und günstigen Kreditzinsen, gleichzeitig lag das Wachstum des US-Marktes aber im bisherigen
Jahresverlauf unter den Erwartungen und der Stabilisierungsansatz in China ist noch
wenig gefestigt. Im Gesamtjahr 2016 rechnet der deutsche Branchenverband VDA für den
Welt-Automarkt mit einem Zuwachs von etwa 2 %, das Car-Center der Uni Duisburg-Essen
mit einem gegenüber 2015 leicht höheren Marktwachstum von 2,7 %. Hoher Ersatzbedarf in EuropaAuf dem europäischen Markt zeichnet sich die Fortsetzung des Erholungskurses ab, der
Ende 2013 begann. Zwar werden für die fünf größten westeuropäischen Automärkte geringere
Zuwächse als 2015 erwartet, im bisherigen Jahresverlauf verlief die Entwicklung aber
besser als ursprünglich prognostiziert, und in den meisten Peripheriestaaten zeichnet
sich ein sehr dynamisches Wachstum ab. Für Europa sind Marktexperten inzwischen daher
zuversichtlicher als zu Jahresbeginn. Aktuellen Schätzungen zufolge sollte der Pkw-Absatz
hier im Gesamtjahr im mittleren einstelligen Bereich wachsen. Damit wäre aber das
Vorkrisenniveau von 14,7 Mio. Fahrzeugen aus dem Jahr 2007 immer noch nicht erreicht,
und es besteht weiter hoher Ersatzbedarf. Der Anstieg der europäischen Fahrzeugproduktion
wird bei 3 % gesehen. Die deutschen Pkw-Exporte und die Inlandsproduktion dürften
2016 allenfalls nur leicht ansteigen. Schwächeres Wachstum in den USANach sechs Jahren starken Wachstums wird die Bergfahrt des US-amerikanischen Automarkts
beschwerlicher. Auf hohem Niveau werden dort die Zuwächse im niedrigen einstelligen
Bereich gesehen. Der Trend zum Light-Truck-Segment, in dem die deutschen Hersteller
2015 ihren Marktanteil steigerten, wird angesichts niedriger Kraftstoffpreise fortbestehen. Wenig Perspektive für Krisenmärkte Russland und BrasilienNach der drastischen Talfahrt der Automärkte in Russland und Brasilien im Jahr 2015
sind die Prognosen für 2016 nur leicht besser. Für Russland wird auch dank staatlicher
Fördermaßnahmen eine Verlangsamung der Talfahrt erwartet. Beiden Märkten wird nicht
vor 2017 die Rückkehr ins Plus zugetraut. Automarkt China wächst weiterBeim weltweit größten Einzelmarkt China, dessen Wachstum sich 2015 stark, aber immerhin
auf noch über 9 % verlangsamte, zeichnete sich Ende des ersten Quartals eine Stabilisierung
ab. Auf Basis des mittlerweile erreichten Niveaus und des absoluten Wachstums werden
in China selbst bei niedrigeren Zuwachsraten hohe Stückzahlen abgesetzt. ElringKlinger
rechnet für den chinesischen Autoabsatz mit einer Zunahme im mittleren einstelligen
Prozentbereich. Indien sollte 2016 mit Zuwächsen auf vergleichbarem Niveau aufwarten
können. Nach einem Minus von 10 % im Jahr 2015 wird für Japan auch 2016 wenig Potenzial nach
oben gesehen. Mittelfristig sehen Branchenkenner ein durchschnittliches jährliches Wachstum des
globalen Fahrzeugmarkts bis zum Jahr 2020 zwischen 2 und 3 %. Tragende Säulen für
die absoluten Volumina werden dabei zwar weiterhin die Märkte Asien, NAFTA und Westeuropa
sein. Eine weitere Expansion der etablierten Märkte (NAFTA, Westeuropa, Japan) ist
nicht zu erwarten. Stattdessen werden die restlichen asiatischen Länder und andere
Schwellenländer expandieren. Ab 2017 könnten auch Russland und Südamerika wieder zulegen.
Das größte Potenzial in absoluten Zuwächsen dürfte weiterhin von China ausgehen. Mit Blick auf alternative Antriebe geht ElringKlinger davon aus, dass mittel- bis
langfristig der Verbrennungsmotor die vorherrschende Antriebsart bleiben wird. Dennoch
wird der Trend zur Umstellung der Mobilität auf nachhaltige Energieträger und weniger
Emissionen tendenziell an Bedeutung gewinnen. Nutzfahrzeugmarkt 2016: Europa solide, USA schwachDie erwartete Abschwächung bedeutender Einzelmärkte hat sich im ersten Quartal 2016
bestätigt. Der westeuropäische Nutzfahrzeugmarkt blieb weiterhin stark, in Nordamerika
war er im Vergleich zum Rekordjahr 2015 rückläufig. Diese Tendenz wird im weiteren
Jahresverlauf 2016 voraussichtlich fortbestehen. Nach Angaben des Branchenverbands VDA wird der Wachstumskurs der europäischen Nutzfahrzeugindustrie
2016 stark bleiben. Bei schweren Nutzfahrzeugen rechnet er mit einem Plus von 4 %.
Auch in Deutschland soll das hohe Vorjahresniveau noch einmal leicht übertroffen werden. Nach starken Zuwächsen in den letzten drei Jahren und einem Rekordabsatz 2015 - hier
wurden mehr als 320.000 schwere, sogenannte Class-8-Trucks, abgesetzt - präsentiert
sich der nordamerikanische Markt deutlich schwächer. Hohe Lagerbestände dämpfen die
Entwicklung 2016. Die Verkaufszahlen sollen sich Prognosen zufolge 2016 wieder auf
einem Niveau normalisieren, das um bis zu knapp 20 % unter dem Vorjahreswert liegen
könnte. Die Nutzfahrzeugindustrie in Brasilien wird angesichts der wirtschaftlichen Flaute
auch 2016 ein schwaches Jahr mit weiteren Rückgängen durchlaufen. Ausblick KonzernDer erneut starke Auftragseingang unterstreicht zum einen die Wettbewerbsfähigkeit
der ElringKlinger-Produkte, legt aber zum anderen auch den Grundstein für künftigen
Umsatz. Im ersten Quartal nahm der Auftragseingang um 10,0 Mio. Euro oder 2,4 % (währungsbereinigt:
38,1 Mio. Euro oder 9,2 %) zu. Mit 424,0 Mio. Euro (währungsbereinigt: 452,1 Mio.
Euro) übertrafen die eingehenden Aufträge erneut den Umsatz, so dass die Book-to-bill-Ratio
erkennbar über 1 lag. Der Auftragsbestand lag zum 31. März 2016 bei 835,0 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr
ein Plus von 104,2 Mio. Euro oder 14,3 % bedeutet. Aufgrund der Euro-Aufwertung liegt
der währungsbereinigte Auftragsbestand noch darüber bei 874,1 Mio. Euro oder + 19,6
% gegenüber dem Vorjahresquartal. Ausblick 2016Auf Basis einer weiterhin soliden globalen Marktentwicklung geht ElringKlinger von
einem organischen Wachstum von 5 bis 7 % für das laufende Geschäftsjahr aus. Dieser
Umsatzanstieg wird das Ergebnis verbessern, gleichzeitig werden sich aber die höhere
Fixkostenbasis in einem Geschäftsbereich des Segments "Erstausrüstung" sowie der erwartete
Verlust im E-Mobility-Geschäft ergebnismindernd auswirken. Darüber hinaus ist zu erwarten,
dass sich die temporäre Nachfrageschwäche nach Abgasreinigungssystemen für erdgasbetriebene
Kraftwerksanlagen oder nach Projekten für Schiffe und Baumaschinen 2016 fortsetzen
wird. Ferner steht in der deutschen Metall- und Elektroindustrie die nächste Tarifverhandlungsrunde
an, die sich derzeit noch in einem frühen Stadium befindet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
dieses Berichts steht hier den Gewerkschaftsforderungen einer 5-prozentigen Lohnsteigerung
ein Arbeitgeberangebot von von etwas mehr als 2 % gegenüber. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren geht der Konzern von einer weiteren Verbesserung
des Ergebnisses im Jahresverlauf aus, so dass für das um Einmaleffekte bereinigte
EBIT vor Kaufpreisallokation im Geschäftsjahr 2016 insgesamt von 160 bis 170 Mio.
Euro auszugehen ist. NachtragsberichtNach dem Abschluss der Berichtsperiode hat die Hug Engineering AG, eine 93,67-prozentige
Tochtergesellschaft der ElringKlinger AG mit Sitz in Elsau, Schweiz, mit Wirkung zum
11. April 2016 weitere 80,0 % der Anteile an der Codinox Beheer B.V. mit Sitz in Enschede,
Niederlande, erworben und hält seither 90,0 % der Anteile. Der Kaufpreis liegt im
niedrigen einstelligen Millionenbereich. Der Anteilserwerb erfolgte, nachdem zuvor die Tochtergesellschaften der Codinox Beheer
B.V. auf die Muttergesellschaft verschmolzen wurden. Das Unternehmen firmiert mittlerweile
als Hug Engineering B.V. Mit dem Zukauf der Vertriebs- und Servicegesellschaft sollen
Synergien gebündelt und das Wachstumspotential für die Hug-Abgasreinigungssysteme
erhöht sowie neue Märkte erschlossen werden. Dettingen/Erms, den 4. Mai 2016 Der Vorstand scroll
ElringKlinger am KapitalmarktHohe Kursschwankungen an den AktienmärktenDie Aktienmärkte rund um den Globus waren im ersten Quartal 2016 starken Schwankungen
unterworfen. Belastungsfaktoren wie der zwischenzeitliche Rutsch des Ölpreises auf
ein Zwölf-Jahrestief und der Einbruch des chinesischen Aktienmarkts zu Jahresbeginn,
welcher von schwachen Konjunkturdaten und einer Abwertung des Yuan ausgelöst wurde,
sorgten für einen durchwachsenen Start ins Aktienjahr 2016. Dagegen brachten unter
anderem eine expansivere Geldpolitik der europäischen und asiatischen Notenbanken,
ein wieder ansteigender Rohölpreis sowie weltweit robuste Pkw-Absatzzahlen die notwendige
Unterstützung für die internationalen Aktienmärkte im weiteren Verlauf des ersten
Quartals 2016. Unter den genannten Rahmenbedingungen konnte der deutsche Aktienmarkt im ersten Quartal
2016 nicht an die Kursgewinne im Börsenjahr 2015 anknüpfen - stattdessen gerieten
die Indizes bis Mitte Februar spürbar unter Druck. Der Leitindex DAX fiel zwischenzeitlich
unter die Marke von 9.000 Punkten und büßte damit fast 20 % des Kursniveaus seit Jahresbeginn
ein. Die in der zweiten Quartalshälfte einsetzende Erholung begrenzte den Verlust
für die ersten drei Monate 2016 bei einem Schlusskurs von 9.966 Punkten auf 7,2 %.
Der MDAX beendete das erste Quartal 2016 mit einem moderaten Verlust von 1,8 % bei
20.398 Punkten; der SDAX verzeichnete im selben Zeitraum einen Rückgang um 3,2 % auf
8.810 Punkte. KURSVERLAUF DER ELRINGKLINGER-AKTIE (XETRA) SEIT 1. JAN. 2016im Vergleich zu den Indizes DAX, MDAX und SDAX ![]() ElringKlinger-Aktie mit leichtem PlusNachdem das ElringKlinger-Papier das vierte Quartal 2015 dank einer fulminanten Kursrallye
von 36,6 % noch bei 23,50 Euro abschloss, trübte sich der Kurs zu Beginn des Jahres
2016 im Einklang mit den Gesamtmärkten zunächst ein. Die Talsohle im ersten Quartal
2016 wurde Mitte Februar bei einem Wert von 19,68 Euro erreicht. Danach zeichnete
sich eine erste Erholung ab. Die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr
2015 gegen Ende Februar stieß beim Kapitalmarkt auf positive Resonanz und sorgte in
der Folge für zusätzliche Impulse. Der Anfang März von der Deutschen Börse beschlossene Indexwechsel der ElringKlinger-Notierung
vom MDAX in den SDAX wurde am 21. März 2016 vollzogen. Mit Hilfe eines Quartalsendspurts
im März konnten die Kursverluste aus den beiden vorangegangenen Monaten vollständig
kompensiert werden. Die ElringKlinger-Aktie beendete das erste Quartal 2016 mit dem
bisherigen Jahreshöchstwert von 24,09 Euro und einem leichten Kursplus von 2,5 %. Handelsvolumen auf unverändert hohem NiveauDie börsentäglich gehandelte Anzahl der ElringKlinger-Aktien stellte sich auch im
ersten Quartal 2016 liquide dar. Das durchschnittliche Handelsvolumen lag bei 190.800
(154.200) Stück. Der Tagesumsatz betrug 4.212.800 (4.580.800) Mio. Euro. Kontinuierlicher Austausch mit dem KapitalmarktElringKlinger führte im ersten Quartal 2016 den intensiven Austausch mit Investoren,
Analysten und Journalisten kontinuierlich fort. Die Gesellschaft präsentierte auf
vier Konferenzen und einer Roadshow im In- und Ausland sowie bei mehreren Unternehmensbesuchen
vor Ort ihr Geschäftsmodell, in dessen Mittelpunkt die Emissions- und Verbrauchsreduzierung
sowie die alternativen Antriebskonzepte stehen. Anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2015 fanden am 30. März 2016
die Bilanzpressekonferenz in Stuttgart und im Anschluss daran die Analystenkonferenz
in Frankfurt am Main statt. Der Vorstand der ElringKlinger AG stellte den Jahresabschluss
2015 vor und gab einen Ausblick auf das Jahr 2016. Auf beiden Veranstaltungen konnte
ein hohes Interesse seitens der anwesenden Journalisten und Analysten verzeichnet
werden. Hauptversammlung 2016: Stabile Dividendenausschüttung vorgeschlagenAm Dienstag, den 31. Mai 2016 findet die 111. ordentliche Hauptversammlung der ElringKlinger
AG im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart statt. Vorstand und Aufsichtsrat
werden der Hauptversammlung trotz der Sonderbelastungen im Segment Erstausrüstung
eine stabile Dividendenzahlung von 0,55 (0,55) Euro je Aktie vorschlagen. Die ElringKlinger
AG führt damit ihre nachhaltige und an der langfristigen Ergebnisentwicklung ausgerichtete
Dividendenpolitik fort, die eine angemessene Beteiligung der Anteilseigner am Unternehmenserfolg
vorsieht. Die beabsichtigte Ausschüttungssumme in Höhe von 34,8 Mio. Euro bleibt somit
ebenfalls konstant auf Vorjahresniveau; die Ausschüttungsquote erhöht sich von 32,9
% auf 38,0 % des Ergebnisses je Aktie. DIE ELRINGKLINGER-AKTIE (WKN 785 602)scroll
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSKonzern-Gewinn- und -Verlustrechnung der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2016scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2016scroll
Konzernbilanz der ElringKlinger AG zum 31. März 2016AKTIVA
scroll
PASSIVAscroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2016scroll
scroll
Konzern-Kapitalflussrechnung der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2016scroll
Umsatzentwicklung Konzern nach Regionenscroll
Segmentberichterstattung der ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2016scroll
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Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives Ergebnis) Erläuternde Angaben für das erste Quartal 2016Die ElringKlinger AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der ElringKlinger AG und ihrer
Tochtergesellschaften zum 31. März 2016 wurde auf Basis des IAS 34 (Interim Financial
Reporting) aufgestellt. Der Zwischenabschluss steht im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich der Interpretationen des IFRS
Interpretations Commitee, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Da es sich um einen verkürzten Konzern-Zwischenabschluss handelt, enthält dieser Abschluss
zum 31. März 2016 nicht sämtliche Informationen und Angaben, die gemäß IFRS für einen
Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Er wurde mit Beschluss des Vorstands vom 4. Mai 2016 zur Veröffentlichung freigegeben. Grundlagen der BerichterstattungKonsolidierungskreisIn den Zwischenabschluss zum 31. März 2016 sind neben der ElringKlinger AG die Abschlüsse
von acht inländischen und 32 ausländischen Gesellschaften einbezogen, an denen die
ElringKlinger AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält oder aus
anderen Gründen die Möglichkeit hat, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu beherrschen
(Control-Verhältnis). Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem das Control-Verhältnis
besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Erwerb von nicht beherrschenden AnteilenMit Wirkung zum 18. Februar 2016 hat die ElringKlinger AG die bisher nicht beherrschenden
Anteile an der Tochtergesellschaft new enerday GmbH mit Sitz in Neubrandenburg, Deutschland
in Höhe von 5 % erworben. Der Erwerbspreis betrug TEUR 162,5. Der sich hieraus ergebende
Unterschiedsbetrag zu den bilanzierten Anteilen im Fremdbesitz wurde erfolgsneutral
im Eigenkapital erfasst. Die ElringKlinger AG hält seither 80 % der Anteile. WechselkurseDie Wechselkurse haben sich wie folgt entwickelt: scroll
Angaben zu FinanzinstrumentenDieser Abschnitt gibt einen umfassenden Überblick über die Bedeutung von Finanzinstrumenten
und liefert zusätzliche Informationen über Bilanzpositionen, die Finanzinstrumente
enthalten. Es kam zu keiner Saldierung bilanzierter Finanzinstrumente. Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen
Vermögenswerte: scroll
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Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen
Verbindlichkeiten: scroll
Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten eine Kaufpreisverbindlichkeit
in Höhe von TEUR 35.153 (2015: TEUR 35.153) aus einer geschriebenen Verkaufsoption,
die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird. scroll
scroll
Das Management hat festgestellt, dass die Buchwerte von Zahlungsmitteln, Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und sonstigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente
ihren beizulegenden Zeitwerten nahezu entsprechen. Die beizulegenden Zeitwerte der bis zur Endfälligkeit gehaltenen anderen Finanzinstrumente
basieren auf Preisnotierungen eines aktiven Markts zum Abschlussstichtag. Bei langfristigen festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten,
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie Derivaten bestimmt ElringKlinger
den Marktwert durch die Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme mit den
für ähnliche Finanzschulden mit vergleichbarer Restlaufzeit aktuell geltenden Zinsen
sowie dem unternehmensspezifischen Risikozins. Der beizulegende Zeitwert, der in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen
Verkaufsoption nicht beherrschender Anteilseigner der ElringKlinger Marusan Corporation
auf deren Anteile, basiert auf Prognosen des Unternehmenswerts. Bei der Bewertung
dieser Verkaufsoption der nicht beherrschenden Anteile werden Schätzungen bei der
Prognose der Unternehmensentwicklung sowie bei der Wahl des verwendeten Zinssatzes
im Rahmen der angesetzten Verbindlichkeit vorgenommen. Eine Veränderung des Unternehmenswerts
von 10 % bewirkt eine Erhöhung bzw. Verminderung der Verkaufsoption um TEUR 3.515. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den 3 Stufen der Fair-Value-Hierarchie
zum Bewertungsstichtag 31. März 2016: scroll
*
Es handelt sich um Derivate, für die die Voraussetzungen für ein Hedge Accounting
nicht vorliegen. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der nicht zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die aber ein beizulegender
Zeitwert ausgewiesen wird, zu den 3 Stufen der Fair-Value-Hierarchie zum Bewertungsstichtag
31. März 2016: scroll
Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie sind im Folgenden beschrieben: Stufe 1: Bewertung anhand von Marktpreisen; Die Beurteilung, ob es bei Vermögenswerten und Schulden, die zum Fair Value bilanziert
werden, zu einem Transfer zwischen den Stufen der Fair Value Hierarchie gekommen ist,
erfolgt jeweils zum Ende der Berichtsperiode. In der abgelaufenen Berichtsperiode
wurden keine Umgruppierungen vorgenommen. Haftungsverhältnisse und Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDie im Konzernabschluss 2015 ausgewiesenen Haftungsverhältnisse sowie Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich in den ersten drei Monaten 2016
nicht wesentlich verändert. SegmentberichterstattungAb 2016 wird die interne Berichterstattung nur noch auf Basis des EBIT erfolgen. Da
sich die Segmentberichterstattung nach IFRS 8 nach der internen Berichterstattung
richtet, wird das EBT sowie die Zinsaufwendungen und -erträge nicht mehr berichtet. Zuwendungen der öffentlichen HandAus Zuwendungen der öffentlichen Hand erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Erträge
in den ersten drei Monaten 2016 um TEUR 1.457. Die Zuwendungen wurden hauptsächlich
für Entwicklungsprojekte gewährt. Sonstige AngabenMit Wirkung zum 23. Februar 2016 hat Herr Karl Schmauder, Mitglied des Vorstands der
ElringKlinger AG, sein Vorstandsmandat niedergelegt. Herr Schmauder hat die Bereiche
"Vertrieb Erstausrüstung" und "Neue Geschäftsfelder" verantwortet. Die für die Restlaufzeit
des Dienstvertrages bis zum 31. Januar 2018 noch ausstehenden Vergütungen in Höhe
von TEUR 2.614 wurden zurückgestellt. Die Deutsche Börse hat in der Sitzung vom 3. März 2016 über Veränderungen in der Zusammensetzung
ihrer Aktienindizes entschieden. Die bislang im MDAX notierte Aktie der ElringKlinger
AG verließ daraufhin den Index und wird seit 21. März 2016 im SDAX geführt. Für die
Zusammensetzung der Indizes am deutschen Aktienmarkt sind zwei Kriterien maßgebend:
die Marktkapitalisierung des Streubesitzes und das durchschnittliche Handelsvolumen
einer Aktie. Die ElringKlinger AG rangierte bei beiden Bewertungskriterien auf einem
der hinteren Ranglistenplätze und musste aufgrund dessen mit seiner Aktie aus dem
MDAX weichen. Ereignisse nach dem BilanzstichtagMit Wirkung zum 11. April 2016 hat die Hug Engineering AG, mit Sitz in Elsau, Schweiz,
eine 93,67-prozentige Tochtergesellschaft der ElringKlinger AG, 80 % der Anteile an
der Codinox Beheer B.V. mit Sitz in Enschede, Niederlande, erworben, nachdem zuvor
deren Tochtergesellschaften auf die Codinox Beheer B.V. verschmolzen wurden. Die Hug
Engineering AG hält seither 90 % der Anteile. Mit dem Zukauf sollen Synergien gebündelt und das Wachstumspotential für die Hug-Abgasreinigungssysteme
erhöht sowie neue Märkte erschlossen werden. Für den Anteilserwerb wurde ein Kaufpreis
in Höhe von TEUR 4.500 vereinbart. Für die Erstellung der weiteren Angaben nach IFRS
3 Paragraph B64 lagen noch keine Bewertungen vor. Nach dem Zwischenabschlussstichtag lagen keine wesentlichen Ereignisse vor, die zusätzliche
erläuternde Angaben erfordern. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Dettingen / Erms, den 4. Mai 2016 Der Vorstand scroll
ImpressumElringKlinger AGMax-Eyth-Straße 2 D-72581 Dettingen/Erms Fon +49 (0) 71 23 / 724-0 Fax +49 (0) 71 23 / 724-90 06 www.elringklinger.de IR-KontaktDr. Jens Winter Fon +49(0) 71 23 / 724-88 335 Fax +49 (0) 71 23 / 724-85 8335 jens.winter@elringklinger.com Weitere Informationen unter www.elringklinger.de Disclaimer - zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den
Erwartungen, Markteinschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
zur Verfügung stehenden Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind insbesondere
nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu
verstehen. Obwohl der Vorstand überzeugt ist, dass die gemachten Aussagen und ihre
zugrunde liegenden Überzeugungen und Erwartungen realistisch sind, beruhen sie auf
Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zukünftige Ergebnisse
und Entwicklungen sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten,
die zu Änderungen der ausgedrückten Erwartungen und Einschätzungen führen können.
Zu diesen Faktoren zählen zum Beispiel Änderungen der allgemeinen Wirtschafts- und
Geschäftslage, Schwankungen von Wechselkursen und Zinssätzen, die mangelnde Akzeptanz
neuer Produkte und Dienstleistungen sowie Änderungen der Geschäftsstrategie. Für Zahlen und Statistiken aus Veröffentlichungen Dritter übernimmt die ElringKlinger
AG keine Gewähr. Dieser Bericht wurde am 4. Mai 2016 veröffentlicht und liegt in deutscher und englischer
Sprache vor. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung. Finanzkalenderscroll
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Für weitere Messetermine besuchen Sie unsere Webseiten: www.elringklinger.de/de/presse/termine-events www.hug-eng.ch/messen.html ElringKlinger AG Max-Eyth-Straße 2 D-72581 Dettingen / Erms |
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