![]() ElringKlinger AGDettingen/ErmsBericht über das 1. Quartal 2019Bericht über das 1. Quartal 2019Global DimensionsKennzahlenElringKlinger-Konzernscroll
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Cashflow aus betriebl. Tätigkeit plus Cashflow aus Investitionstätigkeit (vor M &
A-Aktivitäten und exklusive Investitionen in finanzielle Vermögenswerte) Bietigheim-Bissingen, Deutschland Innovation beginnt bei ElringKlinger bereits beim Werkstoff. Produkte aus Hochleistungskunststoffen
sind für viele Branchen unverzichtbar. Verschaffen Sie sich einen Einblick in die
Welt der ElringKlinger Kunststofftechnik ab Seite 36 im Magazin »pulse« . Erstes Quartal 2019 in Kürze
Konjunkturelle Entwicklung und BranchenumfeldWeltkonjunktur verliert weiter an SchwungNachdem sich ihr Wachstum bereits Ende 2018 verlangsamt hatte, verlor die Weltwirtschaft
im ersten Quartal 2019 weiter an Schwung. In den Verhandlungen zwischen den USA und
China zur Beilegung der Handelsstreitigkeiten gab es Annäherungen. Der von den USA
erwogene 25 %-Importzoll für Autoimporte aus der Europäischen Union ist noch immer
in der Diskussion. Die Verhandlungen über den Brexit bestimmten das politische Geschehen
in Europa. Nicht zuletzt deswegen verlor der Euro im ersten Quartal 2019 gegenüber
vielen Währungen an Wert, gegenüber dem US-Dollar waren es 2,1 %. Blickt man auf Westeuropa, zeichnete sich eine weitere konjunkturelle Abkühlung ab.
Belastend wirkten die Schwäche im Automobilsektor und die allgemein nachlassende globale
Nachfrage. Zudem sorgten die schwelenden Brexit-Verhandlungen und die Protestbewegung
in Frankreich für Unsicherheiten. In diesem kritischen Umfeld stellte die nach wie
vor expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) eine wichtige Stütze
für Binnennachfrage, Konsum und Investitionen dar. Auch in Deutschland ließ die gesamtwirtschaftliche
Dynamik in den ersten drei Monaten 2019 - vorwiegend aufgrund der schwächelnden Industrieproduktion
- nach. Die US-Konjunktur entwickelte sich weiter robust. Der US-Arbeitsmarkt präsentierte
sich in guter Verfassung und stützte den privaten Konsum. Die Wirtschaft in China
hat sich im ersten Quartal überraschend stark gezeigt und wuchs um über 6 %. Damit
zeichnete sich in der größten asiatischen Volkswirtschaft auch dank staatlicher Stimulierungsmaßnahmen
wie die Verbesserung von Finanzierungsbedingungen und beschlossene Steuersenkungen
eine Stabilisierung ab. Jahresauftakt der großen Automärkte fällt negativ ausDie Bilanz der internationalen Automobilmärkte fiel im ersten Quartal 2019 nicht erfreulich
aus. Sowohl der Absatz von Neuwagen als auch die Produktionszahlen lagen in den meisten
Regionen unter den Niveaus des Vorjahres. Die Nachfrage nach neuen Pkw ging in fast allen großen Märkten der Europäischen Union
zurück. Den größten Rückgang verzeichnete Spanien (- 6,9 %) vor Italien (- 6,5 %),
Großbritannien (- 2,4 %), Frankreich (- 0,6 %) und Deutschland (+ 0,2 %). Neben den
Nachwirkungen aus der Umstellung auf den neuen Abgasprüfstand WLTP (Worldwide Harmonized
Light-Duty Vehicles Test Procedure) schreiben Marktexperten diese Rückgänge auch der
konjunkturellen Schwäche zu. In den USA sank der Absatz von Light Vehicles im ersten
Quartal um 2 % gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal. Während das Pkw-Segment um
7 % schrumpfte, konnte der Absatz von Light Trucks um noch 1 %% expandieren. Der weltweit
größte Einzelmarkt China beendete das erste Quartal mit einem Absatzrückgang bei neu
zugelassenen Pkw von 14 % auf 5,2 Mio. Fahrzeuge. Ein Grund für die Kaufzurückhaltung
ist unter anderem die bevorstehende Mehrwertsteuersenkung zum 1. April 2019, die chinesische
Kunden abwarteten. Indien und Japan verfehlten das Vorjahresniveau um 2,0 % bzw. 2,1
%. Auch die Entwicklung der Fahrzeugproduktion fiel auf den einzelnen Märkten überwiegend
negativ aus: Produktion Light Vehiclesscroll
Quelle: PwC Autofacts (April 2019) NutzfahrzeugmärkteIn Europa stieg die Nachfrage nach neuen, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen
(> 3,5t) in den ersten drei Monaten 2019 weiter an. Das Plus in der Europäischen Union
lag in diesem Zeitraum bei 5,7 % und erhöhte das Marktvolumen auf 100.708 Fahrzeuge.
In Deutschland wurden sogar 16,2 % mehr, und damit insgesamt rund 25.000, Lkw neu
zugelassen als im ersten Quartal des Vorjahres. Der Nutzfahrzeugmarkt Nordamerika profitierte auch im ersten Quartal 2019 von den
konjunkturell getriebenen, hohen Frachtvolumina und zeigte sich nach wie vor in einer
guten Verfassung. Vor allem das Markt-Segment der schweren Class-8-Lkw blieb gefragt
und erhöhte sich um 22 %. Wesentliche EreignisseKonsortialkredit über 350 Mio. EUR abgeschlossenAm 15. Februar 2019 hat die ElringKlinger AG einen Konsortialkredit mit einem Bankenkonsortium
aus sechs nationalen und internationalen Banken abgeschlossen. Das Konsortium besteht
aus der Commerzbank, der Landesbank Baden-Württemberg und der Deutschen Bank, die
die Finanzierung gemeinsam arrangiert haben. Zudem sind die DZ Bank, die HSBC und die Banque Europeenne du Credit Mutuel beteiligt. Die Vereinbarung
umfasst ein Volumen von insgesamt 350 Mio. EUR über eine Mindestlaufzeit von fünf
Jahren. Es wurden bankübliche Financial Covenants vereinbart. Die zufließenden Mittel
dienen der allgemeinen Konzernfinanzierung sowie der Refinanzierung bestehender bilateraler
Kreditlinien. Umsatz- und ErtragsentwicklungUmsatzsteigerung in schwierigem MarktumfeldElringKlinger baute im ersten Quartal 2019 die Konzernumsätze aus, obwohl sich das
Marktumfeld mit einem Rückgang der globalen Fahrzeugproduktion spürbar angespannt
zeigte. Die Erlöse wurden durch eine weiterhin starke Nachfrage in Nordamerika getrieben
und wuchsen um 2,4 % auf 441,1 Mio. EUR (Q1 2018: 430,7 Mio. EUR). Zu diesem Anstieg
trugen auch positive Wechselkurseffekte -in erster Linie durch die Umrechnung des
US-Dollars in die Konzernwährung Euro - bei, die insgesamt 1,3 Prozentpunkte zu dem
Wachstum beisteuerten. Gegenläufig wirkte sich der Verkauf des Hug-Teilkonzerns sowie
der new enerday GmbH im Vorjahr aus, wodurch die Erlöse um 1,4 Prozentpunkte zurückgingen.
Ohne Berücksichtigung der Währungseffekte sowie der M&A-Aktivitäten steigerte ElringKlinger
die Umsätze organisch um 2,6 %. Das organische Wachstum übertraf somit die Entwicklung
der globalen Fahrzeugproduktion (- 3,7 %) um 6,3 Prozentpunkte. Effekte im Konzernumsatzin Mio. € ![]() scroll
Nordamerika als einzige Region mit UmsatzplusDie Abschwächung der weltweiten Fahrzeugproduktion im ersten Quartal 2019 spiegelte
sich bei ElringKlinger in rückläufigen Umsatzerlösen in fast allen Regionen wider.
In der Region Nordamerika verzeichnete der Konzern dagegen eine ungebrochen hohe Nachfrage
und weitere Produktneuanläufe. Infolgedessen stieg der Umsatz in Nordamerika in den
ersten drei Monaten 2019 um 26,5 % auf 101,6 Mio. EUR (Q1 2018: 80,3 Mio. EUR). Diese
Zunahme wurde in Teilen auch durch den starken US-Dollar getrieben. Währungsbereinigt
betrug das Wachstum noch signifikante 19,9 %. Gleichzeitig fiel der nordamerikanische
Markt, das heißt die Fahrzeugproduktion, um 2,4 %. Der Anteil der Region Nordamerika
am Konzernumsatz legte deutlich von 18,6 % auf 23,0 % zu und erreichte damit nahezu
den Umsatzanteil des deutschen Heimatmarktes. In Deutschland sowie im übrigen Europa ergaben sich für ElringKlinger aus dem Verkauf
des Hug-Teilkonzerns 2018 niedrigere Umsätze. Darüber hinaus führte die schwächere
Marktentwicklung zu einem langsameren Wachstum. Insgesamt erzielte ElringKlinger in
Deutschland Erlöse in Höhe von 106,6 Mio. EUR (Q1 2018: 109,0 Mio. EUR), dies entspricht
einem Rückgang um 2,1 %. Im übrigen Europa sanken die Umsätze im Berichtszeitraum
um 3,3 % auf 137,8 Mio. EUR (Q1 2018: 142,5 Mio. EUR). In der Region Asien-Pazifik zeigte der größte Automobilmarkt China seit dem vierten
Quartal 2018 eine deutliche Absatzschwäche. ElringKlinger erwirtschaftete im ersten
Quartal 2019 in dieser Region 3,6 %o weniger Umsätze als noch im gleichen Vorjahreszeitraum.
Die Erlöse erreichten 75,2 Mio. EUR (Q1 2018: 78,0 Mio. EUR). In Südamerika und dem Rest der Welt belief sich der Umsatz auf 19,8 Mio. EUR, ein
Minus von 5,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal (20,9 Mio. EUR). In Summe stiegen der Anteil der Auslandsumsätze im Berichtszeitraum um 1,1 Prozentpunkte
auf 75,8 % (Q1 2018: 74,7 %). Erstausrüstung erwartungsgemäß mit schwachem JahresauftaktDer Umsatz des Segments Erstausrüstung erhöhte sich in einem rückläufigen Markt im
ersten Quartal 2019 um 2,0 % auf 360,7 Mio. EUR (Q1 2018: 353,7 Mio. EUR). Dieses
Wachstum war in erster Linie durch die strategischen Zukunftsfelder Strukturleichtbau
und E-Mobility getrieben, die ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um jeweils
mehr als 50 %o steigern konnten. Dies reflektiert die steigende Nachfrage der Kunden
nach innovativen Leichtbaumodulen sowie Komponenten für alternative Antriebskonzepte
von ElringKlinger. Auch der Bereich Kunststoffgehäusemodule legte mit einer zweistelligen
Wachstumsrate zu. In den weiteren klassischen Geschäftsbereichen Abschirmtechnik,
Zylinderkopf- und Spezialdichtungen sanken die Erlöse hingegen im Vergleich zum ersten
Quartal 2018. Im Geschäftsbereich Abgasnachbehandlung waren die Umsätze aufgrund des
Verkaufs des Hug-Teilkonzerns, der den Großteil dieses Geschäftsbereichs darstellte,
ebenfalls rückläufig. Konzernumsatz nach Regionen 1. Quartal 2019![]() Das Segmentergebnis war durch neue Zölle auf Rohstoffe massiv beeinträchtigt. Die
US-Regierung hatte im ersten Quartal 2019 so genannte Antidumping- und Ausgleichszölle
für Aluminium, das aus China importiert wird, eingeführt. Diese Zölle wurden nicht
nur im ersten Quartal 2019, sondern auch nachträglich für bestimmte Zeiträume im Jahr
2018 erhoben. ElringKlinger hat den US-Bedarf für Aluminium schnellstmöglich zu Lieferanten
außerhalb von China verlagert und erwartet ab dem zweiten Halbjahr 2019 keine weitere
Belastung aufgrund der Antidumping- und Ausgleichszölle. Darüber hinaus beeinträchtigten die anhaltend hohen Rohstoffpreise für Stahl und Aluminium
sowie vor allem die weiter anziehenden Preise für Kunststoffgranulate das Segmentergebnis.
Die Kunststoffgranulate werden zur Produktion der stark wachsenden Produktbereiche
Kunststoffgehäusemodule und Strukturleichtbauteile benötigt. In Nordamerika ist ElringKlinger nach wie vor mit einer hohen Kapazitätsauslastung
konfrontiert, die zu überproportionalen Kostensteigerungen führte, wie zum Beispiel
für Zusatzschichten, Sonderfrachten oder externe Kontrollen. Der Vorstand hat zur
Bewältigung der Situation umfangreiche Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung und Prozessoptimierung
implementiert. Deren effektive Umsetzung wird weiterhin konsequent vorangetrieben.
Während erste Verbesserungsmaßnahmen zu greifen beginnen und beispielsweise die Kosten
für Sonderfahrten im ersten Quartal 2019 stabilisiert werden konnten, stiegen die
Personalkosten an. Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, wurden in Nordamerika in den letzten zwölf
Monaten rund 300 neue Mitarbeiter eingestellt, eingearbeitet und intensiv geschult. Am Schweizer Produktionsstandort des Geschäftsbereichs Abschirmtechnik steht 2019
die weitere Kostenoptimierung im Mittelpunkt, die erwartungsgemäß bis zum Jahresende
abgeschlossen sein soll. Das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern konnte vor diesem Hintergrund nicht
an das Niveau des Vorjahresquartals anknüpfen und kam im Berichtszeitraum auf minus
5,3 Mio. EUR. Im Vorjahrsquartal hatte das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern
25,5 Mio. EUR betragen, hierin war jedoch der einmalige Veräußerungsgewinn des Hug-Teilkonzerns
in Höhe von 21,1 Mio. EUR enthalten. Ersatzteilgeschäft mit stabilem ErgebnisbeitragDie geopolitischen Spannungen in zahlreichen Absatzmärkten, die für das Ersatzteilgeschäft
von ElringKlinger relevant sind, wie zum Beispiel im Nahen Osten oder im nördlichen
Afrika, bestanden auch in den ersten drei Monaten 2019. Dennoch konnte der Konzern
die Umsätze im Segment Ersatzteilgeschäft um 4,2 % auf 44,7 Mio. EUR (Q1 2018: 42,9
Mio. EUR) ausweiten. In Deutschland zeigte sich bei den Fahrzeughaltern eine Zurückhaltung
bei anstehenden Reparaturen, auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheiten
hinsichtlich neuer Antriebskonzepte und Dieselfahrverbote. Somit verzeichnete ElringKlinger
hier rückläufige Umsätze. Dagegen konnten die Erlöse in allen anderen wesentlichen
Märkten (Ost- und Westeuropa, Naher Osten, Afrika) gesteigert werden. Auch in Südamerika
setzte sich die erfreulich positive Geschäftsentwicklung fort. Konzernumsatz nach Geschäftsbereichen 1. Quartal 2019![]() scroll
Die Vertriebsoffensive auf den für ElringKlinger neuen Ersatzteilmärkten Nordamerika
und Asien verlief nach wie vor erfolgreich. In beiden Regionen erzielte das Unternehmen
auf niedriger Basis jeweils deutlich zweistellige Wachstumsraten. In Nordamerika werden
die Kunden seit Ende 2018 aus einem neuen Lager in den USA in Fremont, Kalifornien,
bedient. Die Markterschließung beeinträchtigte das Segmentergebnis vor Zinsen und
Ertragsteuern leicht. Es erreichte im ersten Quartal 2019 insgesamt 7,3 Mio. EUR und
lag damit nahezu auf Niveau des Vorjahresquartals (7,5 Mio. EUR). Die Ergebnismarge
betrug 16,3 % (Q1 2018: 17,5 %). Segment Kunststofftechnik weitet Umsätze ausDas Segment Kunststofftechnik stellt Produkte aus verschiedenen Hochleistungskunststoffen,
wie zum Beispiel Polytetrafluorethylen (PTFE), her. Da es auch Branchen wie die Medizintechnik,
den Maschinenbau oder die Chemie- und Anlagentechnik bedient, ist es unabhängiger
von der Automobilindustrie. Insbesondere durch den wachsenden Anteil dieser Non-Automotive-Märkte
erhöhten sich die Erlöse dieses Segments im ersten Quartal 2019 um 5,2 % auf 32,2
Mio. EUR (Q1 2018: 30,6 Mio. EUR). Die Materialpreise für Fluorpolymere stiegen auch Anfang 2019 nochmals leicht an,
wenngleich deutlich langsamer als noch im Vorjahr. Durch ein weiterhin striktes Kostenmanagement
und Verbesserungsmaßnahmen in der Fertigung konnten diese Steigerungen in weiten Teilen
kompensiert werden. Das Segmentergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte mit 4,1 Mio.
EUR exakt das Niveau des Vorjahresquartals. Die Ergebnismarge belief sich auf 12,7
% (Q1 2018: 13,4 %). Segmente Dienstleistungen und Gewerbeparks mit konstanter EntwicklungDie Segmente Dienstleistungen und Gewerbeparks zählen nicht zum Kerngeschäft der ElringKlinger-Gruppe.
Das Segment Dienstleistungen umfasst im Wesentlichen die Elring Klinger Motortechnik
GmbH in Idstein, Deutschland, sowie die ElringKlinger Logistic Service GmbH in Rottenburg/Neckar,
Deutschland, und erzielte im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert
Erlöse in Höhe von 2,4 Mio. EUR. Das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern
bezifferte sich auf 0,3 Mio. EUR (Q1 2018: 0,4 Mio. EUR). Das Segment Gewerbeparks erzielte Einnahmen durch Vermietung und Verpachtung in Höhe
von 1,1 Mio. EUR, das Segmentergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern lag bei 0 Mio.
EUR. Beides entspricht jeweils dem Vorjahresniveau. Personalaufbau im 1. Quartal 2019 deutlich reduziertElringKlinger hatte in den letzten Quartalen die Mitarbeiteranzahl deutlich erhöht.
Zum einen wurden am Hauptsitz in Dettingen/Erms zum Ausbau der neuen Geschäftsfelder
zusätzliches Personal eingestellt, zum anderen insbesondere in Nordamerika, um die
hohe Nachfrage bedienen zu können. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag (9.618 Mitarbeiter)
waren zum 31. März 2019 insgesamt 867 bzw. 9,0 % Beschäftigte mehr und somit 10.485
Mitarbeiter für die ElringKlinger-Gruppe tätig. Nach dieser notwendigen Ausweitung
der Personalkapazitäten wurde der Ausbau der Beschäftigtenanzahl im ersten Quartal
2019 deutlich zurückgefahren. Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 (10.429 Mitarbeiter)
waren bei ElringKlinger 56 zusätzliche Personen beschäftigt. Dies entspricht einem
Zuwachs von 0,5 % und liegt deutlich unter dem organischen Umsatzwachstum in diesem
Zeitraum. Neue Mitarbeiter wurden im ersten Quartal 2019 vor allem in Nordamerika
eingestellt. Hier wurden die Personalkapazitäten um weitere 47 Stellen aufgestockt.
Dagegen wurde am Schweizer Standort die Beschäftigtenanzahl weiter schrittweise den
zwischenzeitlich reduzierten Produktionsvolumen angepasst. Der Mitarbeiteranteil im
Ausland wuchs zum 31. März 2019 auf 58,7 % (Q1 2018: 58,8 %). Entsprechend lag der
Inlandsanteil bei 41,3 % (Q1 2018: 41,2 %). Konzernumsatz nach Segmenten 1. Quartal 2019![]() scroll
Bruttomarge durch Zölle und Materialpreise negativ beeinflusstDie Umsatzkosten stiegen im Zeitraum Januar bis März 2019 um 6,0 % auf 355,5 Mio.
EUR (Q1 2018: 335,3 Mio. EUR). Hierbei schlugen sich vor allem die bereits beschriebenen
Antidumping- und Ausgleichszölle in den USA erheblich nieder, die in erster Linie
die Ergebnissituation der US-Gesellschaften beeinträchtigten. Des Weiteren wirkten
sich die angestiegenen Materialpreise für Polyamide (Kunststoffgranulate) belastend
aus, die zur Herstellung von Kunststoffgehäusemodulen benötigt werden. Die Preise
für Stahl und Aluminium, das ElringKlinger zur Produktion von Dichtungen bzw. Abschirmteilen
einsetzt, zeigten ebenfalls noch leichte Steigerungstendenzen, allerdings deutlich
schwächer als im Vorjahr. In Summe stiegen die Materialaufwendungen um 8,5 %o auf
204,2 Mio. EUR (Q1 2018: 188,2 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand
im Verhältnis zum Umsatz) betrug 46,3 % und lag damit spürbar über dem Vorjahresvergleichsquartal
mit 43,7 %. Zur Vermeidung der Antidumping- und Ausgleichszölle hat ElringKlinger
den US-Bedarf für Aluminium zwischenzeitlich an Lieferanten außerhalb Chinas verlagert.
Höheren Rohstoffpreisen wirkt das Unternehmen mit der sukzessiven Einführung von Preisgleitklausen
sowie einer stetig erweiterten Lieferantenstruktur entgegen. Diese Maßnahmen können
ihre volle Wirkung allerdings nur schrittweise und mit Zeitverzug entfalten. Mittelfristig
rechnet der Konzern mit einem positiven Einfluss auf die Ergebnissituation. Die Bruttomarge
des ElringKlinger-Konzerns sank aufgrund der beschriebenen Effekte im ersten Quartal
2019 auf 19,4 % (Q1 2018: 22,1 %). Die Personalkosten der ElringKlinger-Gruppe stiegen im ersten Quartal 2019 ebenfalls
überproportional um 6,7 %o auf 146,5 Mio. EUR (Q1 2018: 137,3 Mio. EUR). Der Anstieg
resultiert zum Großteil aus dem notwendigen Mitarbeiteraufbau in Nordamerika sowie
in Deutschland für den Ausbau der neuen Geschäftsfelder innerhalb der letzten zwölf
Monate. Die Tariferhöhung für Mitarbeiter einiger inländischer Gesellschaften zum
1. April 2018 wirkte ebenfalls erhöhend auf die Personalaufwendungen. Gegenläufig
stellte sich die Aussetzung der ergebnisabhängigen Mitarbeiterbeteiligung dar, die
sich im Vorjahresvergleichsquartal auf 5,7 Mio. EUR belaufen hatte. In Summe stieg
die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz) auf 33,2 % (Q1
2018: 31,9 %). Die Vertriebskosten sanken im Zeitraum Januar bis März 2019 leicht auf 35,9 Mio. EUR
nach 36,5 Mio. EUR im Vorjahresvergleichsquartal. Hierin spiegelt sich unter anderem
die geringere Anzahl an Sonderfrachten in der Region Nordamerika wider. Die allgemeinen
Verwaltungskosten hingegen stiegen um 6,8 %o auf 23,5 Mio. EUR (Q1 2018: 22,0 Mio.
EUR). Hauptgrund hierfür sind gestiegene Personalaufwendungen sowie Beratungskosten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken in den ersten drei Monaten 2019 deutlich
um 90,2 % auf 2,7 Mio. EUR. Im Vorjahresquartal (27,5 Mio. EUR) war hier der Veräußerungsgewinn
für den Verkauf des Hug-Teilkonzerns in Höhe von 21,1 Mio. EUR enthalten. Forschungs- und Entwicklungsquote innerhalb anvisierter BandbreiteElringKlinger investierte auch im ersten Quartal 2019 weiterhin gezielt in innovative
Lösungen und Produkte für alternative Antriebstechnologien. Die Aufwendungen für Forschung
und Entwicklung (F&E) beliefen sich in diesem Zeitraum wie im Vorjahr auf 22,1 Mio.
EUR, davon wurden 2,4 Mio. EUR aktiviert (Q1 2018: 0,5 Mio. EUR). Die F&E-Quote (inkl.
aktivierter F&E-Aufwendungen) kam somit auf 5,0 % (Q1 2018: 5,1 %) und lag damit innerhalb
der kurz- und mittelfristig angestrebten Bandbreite von 5 bis 6 %. EBIT-Marge durch externe und interne Effekte beeinträchtigtDas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte aufgrund der
beschriebenen Effekte wie Antidumping- und Ausgleichszöllen sowie generelle Materialpreis-
und Personalkostensteigerungen nicht das Niveau des Vorjahresquartals und reduzierte
sich auf 34,8 Mio. EUR (Q1 2018: 61,1 Mio. EUR). Die Abschreibungen erhöhten sich
im ersten Quartal 2019 um 19,9 % auf 28,3 Mio. EUR (Q1 2018: 23,6 Mio. EUR). Wesentliche
Ursache dafür war die erstmalige Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS
16 ("Leasingverhältnisse", vgl. Anhang S. 31). Somit erzielte ElringKlinger ein operatives
Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, EBIT) in Höhe von 6,4 Mio. EUR nach 37,4
Mio. EUR im Vorjahresvergleichsquartal (inkl. Veräußerungsgewinn des Hug-Teilkonzerns).
Das EBIT vor Kaufpreisallokation belief sich auf 6,9 Mio. EUR (Q1 2018: 38,4 Mio.
EUR), die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation reduzierte sich entsprechend auf 1,6
% (Q1 2018: 8,9 %). Finanzergebnis verbessertIm ersten Quartal 2019 verbesserten sich die Währungsgewinne deutlich, gleichzeitig
verringerten sich die Währungsverluste. Die Zinserträge und -aufwendungen verschlechterten
sich im Saldo zwar leicht, wurden durch das höhere Währungsergebnis aber mehr als
kompensiert. In Summe fiel das Finanzergebnis, das im Wesentlichen das Währungs- und
das Zinsergebnis umfasst, deutlich besser aus und stieg auf minus 1,0 Mio. EUR (Q1
2018: - 5,3 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich im Berichtszeitraum somit von 32,1
Mio. EUR auf 5,4 Mio. EUR. Effektive Steuerquote erhöhtDie Ertragsteueraufwendungen lagen im ersten Quartal 2019 mit 6,5 Mio. EUR über dem
Vorjahresvergleichswert von 5,7 Mio. EUR. Der effektive Steuersatz lag somit bei über
100 %. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte die Steuerquote 17,9 % betragen. Hierbei
ist jedoch zu berücksichtigen, dass nur ein Teil des Veräußerungsgewinns des Hug-Teilkonzerns
steuerpflichtig war. Darüber hinaus resultierte die höhere Steuerquote im ersten Quartal
2019 insbesondere aus Verlusten bei Tochtergesellschaften, auf die keine aktiven latenten
Steuern gebildet werden konnten. Nach Abzug der Ertragsteuern erreichte das Periodenergebnis im Zeitraum Januar bis
März 2019 einen Wert von minus 1,1 Mio. EUR (Q1 2018: 26,4 Mio. EUR). Der Ergebnisanteil,
der auf nicht beherrschende Anteile entfällt, lag bei 0,4 Mio. EUR (Q1 2018: 0,6 Mio.
EUR). Abzüglich dieser Anteile ergab sich ein Ergebnisanteil, der den Aktionären der
ElringKlinger AG zusteht, in Höhe von minus 1,5 Mio. EUR. Im Vorjahresquartal betrug
dieser Ergebnisanteil 25,7 Mio. EUR. Die Anzahl der ausgegebenen, gewinnberechtigten
Aktien lag unverändert bei 63.359.990 Stück. Daraus errechnet sich ein Ergebnis je
Aktie von minus 0,02 EUR (Q1 2018: 0,41 EUR). Vermögens- und FinanzlageDie Vermögens- und Finanzlage des ElringKlinger-Konzerns stellte sich zum 31. März
2019 weiterhin solide dar. Die Eigenkapitalquote lag mit 40,9 % innerhalb der vom
Konzern definierten Zielbandbreite von 40 bis 50 % der Bilanzsumme. Aus betrieblicher
Tätigkeit generierte ElringKlinger einen Cashflow in Höhe von 11,7 Mio. EUR. Anstieg der Bilanzsumme auch durch externe EinflussfaktorenZum 31. März 2019 überstieg die Bilanzsumme den Wert zum Jahresende 2018 um 127,4
Mio. EUR bzw. 6,1 %o. Sie betrug damit 2.207,1 Mio. EUR (31.12.2018: 2.079,7 Mio.
EUR). Rund die Hälfte dieses Anstiegs ist externen Einflussfaktoren geschuldet. Aufgrund
des zum Stichtag 31. März 2019 schwächeren Wechselkurses des Euro gegenüber den Landeswährungen
vieler Konzernunternehmen ergab sich aus der Umrechnung der Einzelabschlüsse in die
Konzernwährung Euro insgesamt ein leicht bilanzerhöhender Effekt. Des Weiteren führte
die Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zu einer
Bilanzverlängerung um rund 45 Mio. EUR. Effekte aus Erstanwendung IFRS 16Bezüglich des seit 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 "Leasingverhältnisse" wählte ElringKlinger den modifiziert retrospektiven
Ansatz. Dadurch wird die Vergleichsperiode nicht angepasst. Der Standard sieht vor,
dass Nutzungsrechte am Leasinggegenstand mit dem Betrag der Leasingverbindlichkeit
aktiviert werden und die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert der restlichen Leasingzahlungen
passiviert wird. Zum 31. März 2019 wurden Nutzungsrechte in Höhe von 45,7 Mio. EUR,
in den Sachanlagen verbucht. Dem standen Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 45,8
Mio. EUR gegenüber, die in den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten erfasst
wurden. Weitere Informationen zur Erstanwendung des IFRS 16 sind in den erläuternden
Angaben des Anhangs enthalten. Übrige VermögensentwicklungAbgesehen von den oben genannten Effekten entwickelten sich die lang- und kurzfristigen
Vermögenswerte im Rahmen der operativen Tätigkeit. Die Sachanlagen, die den größten
Posten im Langfristvermögen bilden, summierten sich zum Berichtsstichtag auf 1.059,3
Mio. EUR. Verglichen mit dem Stand zum 31. März 2018 (931,3 Mio. EUR) ergab sich -
bereinigt um den Umstellungseffekt aus der Erstanwendung des IFRS 16 - aufgrund der
getätigten Investitionen ein Anstieg von 82,3 Mio. EUR. Das im kurzfristigen Vermögen enthaltene Working Capital (Vorräte sowie Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen inklusive kurzfristige Vertragsvermögenswerte) belief
sich zum 31. März 2019 auf 755,5 Mio. EUR und lag damit um 41,5 Mio. EUR bzw. 5,8
% über dem Wert zum Jahresultimo 2018. Währungseffekte herausgerechnet (erhöhend um
12,1 Mio. EUR), fiel der Zuwachs mit 29,4 Mio. EUR bzw. 4,1 % deutlich geringer aus.
Gegenüber dem 31. März 2018 wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
leicht von 341,1 Mio. EUR auf 332,0 Mio. EUR zurückgeführt, während bei den Vorräten
trotz restriktivem Vorratsmanagement hauptsächlich aufgrund des höheren Bewertungsniveaus
infolge der Materialpreisentwicklung ein Anstieg zu verzeichnen war. Die Vorräte erhöhten
sich von 367,2 Mio. EUR am Quartalsende des Vorjahres auf 414,8 Mio. EUR zum 31. März
2019. Das Net Working Capital (Working Capital abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen und abzüglich kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten) lag bei 606,4
Mio. EUR. Währungsbereinigt erhöhte es sich gegenüber dem Stand am Jahresende 2018
(568,0 Mio. EUR) um 28,1 Mio. EUR bzw. 4,9 %. Eigenkapitalquote bei 41 %Das Eigenkapital des ElringKlinger-Konzerns erhöhte sich zum 31. März 2019 im Vergleich
zum Jahresende 2018 (890,1 Mio. EUR) auf 902,0 Mio. EUR. Zwar reduziert die Einstellung
des leicht negativen Periodenergebnisses aus dem ersten Quartal 2019 die Gewinnrücklagen
um 1,5 Mio. EUR, gleichzeitig nehmen aber die in den übrigen Rücklagen enthaltenen
negativen Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung um 12,4 Mio. EUR ab. Aufgrund
der unterproportionalen Entwicklung im Verhältnis zu den Konzernverbindlichkeiten
verringerte sich die Eigenkapitalquote auf 40,9 % (31.03.2018: 44,9 %), nach 42,8
% am 31. Dezember 2018. Bei den Rückstellungen einschließlich den Pensionsrückstellungen ergaben sich in den
ersten drei Monaten 2019 keine nennenswerten Veränderungen. Verglichen mit dem Stand
Ende März 2018 reduzierten sich die lang- und kurzfristigen Rückstellungen um insgesamt
6,5 Mio. EUR durch Inanspruchnahmen aus unterschiedlichen Geschäftsvorgängen. Die
Positionen umfassen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Gewährleistungsverpflichtungen
und übrige, lediglich geringfügige Sachverhalte. Im Geschäftsjahr 2018 war eine Umbuchung
aus dem Kurz- in den Langfristbereich erfolgt. Mittel aus Konsortialkredit verbessern FälligkeitenstrukturEin erstes Teilvolumen des im Februar 2019 abgeschlossenen Konsortialkredits (insgesamt
350 Mio. EUR, vgl. "Wesentliche Ereignisse") nutzte der Konzern im ersten Quartal
2019 zur Unternehmensfinanzierung und Verbesserung der Fälligkeitenstruktur bestehender
Finanzverbindlichkeiten. Hauptsächlich dadurch erhöhten sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten
auf 653,2 Mio. EUR (31.12.2018: 472,0 Mio. EUR), während die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten
auf 205,5 Mio. EUR (31.12.2018: 296,8 Mio. EUR) abnahmen. Ein erhöhender Effekt um
45,8 Mio. EUR ergab sich außerdem aus der beschriebenen Erstanwendung des IFRS 16. Die Nettoverschuldung (lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel)
lag zum 31. März 2019 bei 795,6 Mio. EUR (31.12.2018: 723,5 Mio. EUR). Daraus errechnet
sich eine Verschuldungskennzahl (Nettoverschuldung/EBITDA) von 4,7 (31.03.2018: 2,6).
Bereinigt um den IFRS-16-Effekt liegt die Verschuldungskennzahl bei 4,5. Cashflow reflektiert Verbesserung der Net Working Capital-EntwicklungTrotz des im Vorjahresvergleich geringeren Ergebnisses konnte ElringKlinger den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit auf 11,7 Mio. EUR (Q1 2018: 7,0 Mio. EUR) verbessern. Dies lag hauptsächlich an der für den betrieblichen Cashflow wichtigen Entwicklung des Net Working Capitals1 Saldiert ergab sich dadurch im ersten Quartal 2019 ein Mittelabfluss von 8,7 Mio. EUR, nach 26,0 Mio. EUR im selben Zeitraum des Vorjahres. Ein geringerer, ebenfalls erhöhender Effekt resultiert aus der Erstanwendung des IFRS 16. Damit werden Aufwendungen aus Operating-Leasingverhältnissen nicht mehr wie bisher dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, sondern dem aus Finanzierungstätigkeit zugeordnet. Die betroffenen Auszahlungen des ersten Quartals 2019 beliefen sich auf 2,8 Mio. EUR. 1
Inkl. der sonstigen Aktiva und Passiva, die nicht der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 1. Quartalin Mio. € ![]() In den "Sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträgen", die in der Kapitalflussrechnung
des Anhangs mit einem Betrag von - 7,8 Mio. EUR (Q1 2018: - 18,8 Mio. EUR) dargestellt
sind, wurden Währungseffekte verbucht. Der Vorjahresbetrag enthält zusätzlich als
Bereinigungsposition den Veräußerungsgewinn aus der im Vorjahresvergleichsquartal
entkonsolidierten Hug-Gruppe. Investitionen in Sachanlagen auf VorjahresniveauIm ersten Quartal 2019 lagen die Investitionen in Sachanlagen und als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien mit 28,8 Mio. EUR (Q1 2018: 29,4 Mio. EUR) leicht unter dem Niveau
der Vorjahresvergleichsperiode. Die Investitionsquote (Investitionen in Sachanlagen
und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in % des Konzernumsatzes) verringerte
sich auf 6,5 % (Q1 2018: 6,8 %). Bei der Investitionstätigkeit rücken zunehmend Maßnahmen für die Ausrichtung des Konzerns
auf strategische Zukunftsfelder in den Fokus. So fielen in den ersten drei Monaten
weiter Auszahlungen für das derzeit am Hauptstandort Dettingen/Erms entstehende Technologiezentrum
für Elektromobilität an. Hier werden künftig vor allem die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
in der Batterie- und Brennstoffzellentechnologie angesiedelt sein. Die Fertigstellung
ist für 2020 vorgesehen. Ein anderes Großprojekt im Geschäftsbereich E-Mobilität betraf Werksumbauten und Vorbereitungen
an einem weiteren Standort der ElringKlinger AG für die künftige Serienproduktion
von kompletten Batteriesystemen, die ab 2020 zur Auslieferung kommen sollen. In den
Produktionsbereichen am Hauptstandort Dettingen/Erms wurde ebenfalls in eine Batteriemodulmontagelinie
für Kleinserien und einen Brennstoffzellenprüfstand investiert. Neben den deutschen Standorten betrafen die Ausgaben zu einem großen Teil Expansionsinvestitionen
in den drei nordamerikanischen Werken in Leamington, Kanada, sowie Buford, USA, und
Toluca, Mexiko. In Fort Wayne, USA, wurden Anlagen für die Herstellung von thermischen
und akustischen Abschirmsystemen installiert. Der brasilianische Standort Piracicaba
wird seit 2018 um einen größeren Neubau für die Geschäftsbereiche Leichtbau/Elastomertechnik
und Ersatzteile erweitert. Investitionsausgaben in den chinesischen Werken beinhalten
zu einem größeren Teil Rationalisierungsmaßnahmen in der Produktion von Dichtungen
und Leichtbauteilen. Entwicklung der Zahlungsmittel 1. Quartal 2019in Mio. € ![]() Die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte im ersten Quartal 2019 beliefen sich
auf 2,6 Mio. EUR (Q1 2018: 1,2 Mio. EUR). Insgesamt ergab sich aus der Investitionstätigkeit ein Cashflow in Höhe von minus
32,2 Mio. EUR (Q1 2018: 22,1 Mio. EUR). Der Vorjahreswert enthält die im ersten Quartal
2018 erhaltene Zahlung für die Veräußerung der Hug-Gruppe in Höhe von 52,5 Mio. EUR. Kapitalzufluss aus FinanzierungstätigkeitIm ersten Quartal 2019 flossen dem Konzern Mittel aus der Finanzierungstätigkeit in
Höhe von 37,6 Mio. EUR (Q1 2018: Abfluss von 26,2 Mio. EUR) zu. Die Mittelaufnahme
erfolgte hauptsächlich aus dem im Februar 2019 abgeschlossenen Konsortialkredit und
diente der Finanzierung der operativen und investiven Tätigkeit. Da der betriebliche Cashflow nicht zur vollständigen Finanzierung der Investitionsauszahlungen
ausreichte, ergab sich im ersten Quartal 2019 ein negativer operativer Free Cashflow
von 19,3 Mio. EUR (Q1 2018: - 23,3 Mio. EUR). Der operative Free Cashflow errechnet
sich aus dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit
und wird um Zahlungsflüsse für M&A-Aktivitäten und finanzielle Vermögenswerte bereinigt. Chancen und RisikenBei der Einschätzung der Chancen und Risiken für die ElringKlinger-Gruppe haben sich
im ersten Quartal 2019 keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zu den entsprechenden
Aussagen im Geschäftsbericht 2018 des ElringKlinger-Konzerns (Seite 52 ff.) ergeben. Risiken, die für sich genommen oder im Zusammenwirken mit anderen Risikofaktoren bestandsgefährdend
auf den Konzern wirken könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Der Chancen- und Risikobericht im Geschäftsbericht 2018 steht auch auf der ElringKlinger-Internetseite
unter www.elringklinger.de/gb2018/chancen-und-risikobericht zur Verfügung. PrognoseberichtAusblick Markt und BrancheIn seinem jüngsten Weltwirtschaftsausblick vom April 2019 prognostizierte der Internationale
Währungsfonds (IWF) eine temporäre Abschwächung der globalen Konjunktur und erwartet
für das laufende Jahr nunmehr eine Wachstumsrate von 3,3 %, nach 3,6 % im Vorjahr.
Ab der zweiten Jahreshälfte 2019 und im Folgejahr soll sich die Weltwirtschaft dem
IWF zufolge aber wieder erholen. Handelskonflikte, politische Unruhen, die Ungewissheit
über die Folgen des Brexit und allgemeine Unsicherheiten wie die hohe Verschuldung
in einigen Sektoren und Ländern stellen nach wie vor Belastungsfaktoren dar. Vorsichtig
optimistisch zeigt sich der IWF aufgrund der staatlichen, konjunkturbelebenden Ausgabenprogramme
in China und der verbesserten Stimmung an den Finanzmärkten. Ein schwächeres Wachstum
wird 2019 in Europa und vor allem in Deutschland gesehen, wo der neue Abgas-Standard
WLTP die Autoindustrie besonders zu Jahresbeginn immer noch belastete. Auch die Lage
am Arbeitsmarkt wird sich den Schätzungen zufolge in der Eurozone leicht eintrüben.
Die Bereitschaft der US-Notenbank, vorläufig auf weitere Zinsschritte zu verzichten,
dürfte die Abkühlung der US-Konjunktur verlangsamen. In China, der weltweit zweitgrößten
Volkswirtschaft, haben sich die Aussichten nach einem robust ausgefallenen ersten
Quartal erhellt. Dort wird nun eine Stabilisierung der Wirtschaft auf einem Wachstumsniveau
von über 6 % des Bruttoinlandsprodukts gesehen. Wachstumsprognose Bruttoinlandsproduktscroll
Quelle: Internationaler Währungsfonds (April 2019) Ausblick auf die Weltfahrzeugmärkte 2019Nach dem schwachen Jahresstart der Automobilmärkte rechnen Experten auch für das zweite
Quartal 2019 mit einem weiteren Rückgang im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen.
Für das Gesamtjahr 2019 bleibt damit die Erholung in der zweiten Jahreshälfte relevant.
Man rechnet in den meisten Märkten wieder mit leichten Zuwächsen. Gemessen an den Neuzulassungen erwartet der deutsche Automobilverband VDA für Europa
einen Rückgang um 1 % auf 15,5 Mio. neu zugelassene Pkw, für China eine Stagnation
bei 23,3 Mio. Einheiten, für die USA ein Minus von 2 % auf 16,9 Mio. Light Vehicles
und für Russland ein Plus von 5 % auf 1,9 Mio. Pkw. Die Produktionsprognosen des globalen Autosektors, die für die Umsatzentwicklung von
ElringKlinger eine wesentliche Rolle spielen, liegen Marktschätzungen nach in einer
Spanne von - 1,0 % bis 1,7 %. ElringKlinger geht in seinen Annahmen für 2019 von einem
Marktwachstum, das heißt einem globalen Anstieg der Automobilproduktion, von 0 % bis
1 % aus, sofern sich die erwartete Erholung im zweiten Halbjahr einstellt. In aktuellen Studien wurden die Erwartungen für den europäischen Automarkt auch im
zweiten Halbjahr 2019 aufgrund der Unsicherheiten um die Brexit-Auswirkungen und möglichen
Verwerfungen durch die ab September 2019 in Kraft tretenden RDE-Abgastests (Real Driving
Emissions) weiter reduziert. Da die Vergleichsbasis des Vorjahres gering ist, rechnet
man dennoch wieder mit Zuwächsen im zweiten Halbjahr. Für den chinesischen Automarkt liegen die Prognosen der Marktexperten zum Gesamtjahr
in einer relativ breiten Bandbreite von rund 0 % bis 5 %. Nach wie vor ist das Premium-Segment,
in dem besonders deutsche OEMs eine gute Marktstellung haben, am wenigsten von der
Marktschwäche betroffen. Aufgrund von staatlichen Impulsen dürfte der chinesische
Automarkt in der zweiten Jahreshälfte 2019 wieder im Plus liegen. Produktion Light Vehiclesscroll
Quelle: PwC Autofacts (April 2019) Ausblick NutzfahrzeugeDie Nutzfahrzeugmärkte sollten 2019 in einer guten Verfassung bleiben. In Europa besteht
aufgrund hoher Transportvolumina, begünstigt auch durch den zunehmenden Trend zum
Onlinehandel, weiterhin eine starke Nachfrage, die sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres
bewegen dürfte. In Nordamerika profitiert der Markt nach wie vor von einem guten konjunkturellen
Umfeld. Besonders die schweren Class-8-Trucks sind nachgefragt. Die nordamerikanischen
Lkw-Hersteller haben aufgrund der guten Auftragslage ihre Kapazitätsgrenzen für 2019
erreicht, sodass ein weiteres Marktwachstum derzeit allenfalls moderat ausfallen dürfte. Ausblick UnternehmenAuftragseingang verhalten positivTrotz eines erwartungsgemäß schwachen Jahresauftakts zeigte sich die Auftragslage
in den ersten drei Monaten 2019 durchaus robust, sodass aus Konzernsicht mit einer
Aufwärtstendenz der Märkte im weiteren Jahresverlauf weiterhin zu rechnen ist. Erwartungsgemäß
wird die Erholung vor allem im zweiten Halbjahr einsetzen. Der Auftragseingang verbesserte
sich im Vergleich zum Vorjahresquartal - auch unterstützt durch Währungsentwicklungen
- um 5,1 % oder 24,1 Mio. EUR auf 498,3 Mio. EUR (Q1 2018: 474,2 Mio. EUR). Bereinigt
um die Wechselkurseffekte betrug der Anstieg trotz der schwierigen Rahmenbedingungen
noch 0,5 %. Der Auftragsbestand erhöhte sich demzufolge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 50,1
Mio. EUR oder 4,9 %o auf 1.077,3 Mio. EUR (31.03.2018: 1.027,2 Mio. EUR). Nimmt man
konstante Wechselkurse an, beläuft sich der Zuwachs auf 26,9 Mio. EUR oder 2,6 %. Weiterhin schwieriges UmfeldVor diesem Hintergrund rechnet ElringKlinger auch nach dem erwartungsgemäß verhaltenen
Auftaktquartal weiterhin damit, dass im Gesamtjahr 2019 das Wachstum der globalen
Automobilproduktion im Konzernumsatz organisch um 2 bis 4 Prozentpunkte übertroffen
werden kann. Hinsichtlich der Ertragslage geht der Konzern davon aus, dass sich in
den kommenden Quartalen wie geplant eine Verbesserung einstellt, sodass die anvisierte
Bandbreite von rund 4 bis 5 % für die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation erreicht
wird. Dazu gehören konzernweite Kosteneinsparungen, die Stabilisierung der Materialpreissituation
inkl. Zölle und positive Effekte aus den Optimierungsmaßnahmen. Voraussetzung für
diese skizzierte Ergebnisentwicklung ist allerdings, dass sich keine weiteren externen
Effekte als wesentliche Belastungsfaktoren einstellen und sich die Märkte wie erwartet
im zweiten Halbjahr erkennbar erholen. Mittelfristiger AusblickTrotz der herausfordernden Rahmenbedingungen, die das Umfeld von ElringKlinger derzeit
prägen, sieht sich das Unternehmen mittel- bis langfristig gut positioniert. ElringKlinger
hat sich mit Komponenten für Batterie- und Brennstoffzellensystem frühzeitig für den
Wandel hin zur Elektromobilität aufgestellt. Darüber hinaus verfügt der Konzern über
eine starke Marktposition in seinen klassischen Geschäftsbereichen Leichtbau/Elastomertechnik,
Abschirmsystemen sowie Dichtungen. Vor diesem Hintergrund geht ElringKlinger unverändert
davon aus, auch in Zukunft organisch stärker zu wachsen als die globale Fahrzeugproduktion.
Hinsichtlich der Ergebnissituation erwartet der Konzern weiterhin, die EBIT-Marge
vor Kaufpreisallokation schrittweise zu verbessern. Auch die weiteren mittelfristigen
Ziele werden bestätigt. Dettingen/Erms, den 7. Mai 2019 scroll
ElringKlinger am KapitalmarktAktienmärkte mit deutlicher Erholung im ersten Quartal 2019Das erste Quartal 2019 brachte eine kräftige Erholung an den Aktienmärkten rund um
den Globus. Ausschlaggebend dafür war in erster Linie eine stetige Entspannung im
Handelskonflikt, die aus den Verhandlungsgesprächen zwischen den USA und China resultierte.
Expansive geldpolitische Signale, die von den Notenbanken in Europa und China ausgingen,
unterstützten die Aktienmärkte zudem. Der unverändert unsichere Brexit-Ausgang, die
allgemeine Konjunktureintrübung sowie anhaltend schwache Absatzzahlen auf dem chinesischen
Pkw-Markt erwiesen sich nur als vorübergehende Belastungsfaktoren. Auch der deutsche
Aktienmarkt zeigte eine deutliche Erholungsbewegung in den ersten drei Monaten: Neben
dem Leitindex DAX (+ 9,2 %) verbuchten auch die Nebenwerteindizes MDAX (+ 14,5 %),
SDAX (+ 15,0 %) und TecDAX (+ 9,0 %) satte Quartalszuwächse. ElringKlinger-Aktie schließt zum Quartalsende bei 6,06 EURDie Aktie von ElringKlinger setzte zu Jahresbeginn 2019 -im Einklang mit dem allgemeinen
Markttrend - zu einer Erholungsbewegung an. Ausgehend von einem Kurs von 6,80 EUR
zum Jahresende 2018 stieg die Notierung bis Ende Januar auf den Quartalshöchstwert
von 8,11 EUR, bevor eine Phase der Konsolidierung anschloss. Mitte Februar konnte
ElringKlinger mithilfe eines erfolgreich abgeschlossenen Konsortialkredites zunächst
weitere Wachstumsimpulse in der Aktie verzeichnen. Mit Bekanntgabe der vorläufigen
Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 geriet der Aktienkurs unter Druck und notierte in
der Folgezeit bei einem Niveau um sechs Euro. Am 27. März 2019, dem Veröffentlichungstag
der finalen Geschäftszahlen für 2018, konnte die Notierung wieder etwa 8 % auf die
vortägige Quartalsbodenbildung bei 5,71 EUR gutmachen. Das erste Quartal 2019 beendete
die ElringKlinger-Aktie bei 6,06 EUR. Handelsvolumen im ersten Quartal 2019 unter VorjahrDas durchschnittliche, börsentäglich gehandelte Volumen in der ElringKlinger-Aktie
lag im ersten Quartal 2019 bei 123.100 Stück und entwickelte sich damit gegenüber
dem Vorjahr (Q1 2018: 169.900 Stück) rückläufig. Der durchschnittliche Tagesumsatz
in der ElringKlinger-Notierung an den deutschen Börsenplätzen betrug 0,8 Mio. EUR
(Q1 2018: 2,9 Mio. EUR). Der Rückgang zum Vorjahr begründet sich im geringeren Durchschnittskurs
der ElringKlinger-Aktie in der aktuellen Berichtsperiode. Dennoch bot das ElringKlinger-Papier
eine ausreichend hohe Liquidität, um größere Aktienpakete handeln zu können. Kursverlauf der ElringKlinger-Aktie von 1. Januar bis 31. März 2019 (indexiert)in % ![]() Aktionärsstruktur zum 31. März 2019![]() Im Dialog mit dem KapitalmarktElringKlinger setzte die proaktive Kommunikation mit den Akteuren des Kapitalmarkts
im ersten Quartal 2019 fort. Die Gesellschaft präsentierte sich innerhalb der ersten
drei Monate auf zwei Kapitalmarktkonferenzen vor einem überwiegend internationalem
Publikum. Darüber hinaus hatte ElringKlinger am 27. März 2019, anlässlich der Veröffentlichung
des Geschäftsberichts 2018, zur Bilanzpresse- und Analystenkonferenz eingeladen. Der
Vorstand der ElringKlinger AG präsentierte die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres
und gab einen Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr. Beide Veranstaltungen stießen
bei den anwesenden Analysten und Journalisten auf reges Interesse. Dividendenzahlung für Geschäftsjahr 2018 ausgesetztDie 114. ordentliche Hauptversammlung der ElringKlinger AG findet am 16. Mai 2019
in Stuttgart statt. Auf Basis der Ergebnissituation des Geschäftsjahres 2018 haben
Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam beschlossen, von der bisherigen Dividendenpolitik
des Konzerns abzuweichen und die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 auszusetzen.
Damit soll die Innenfinanzierung für den Transformationsprozess des Unternehmens weiter
gestärkt werden. Die Dividendenpolitik sieht prinzipiell vor, zwischen 30 und 40 %
des Konzernergebnisses nach nicht beherrschenden Anteilen auszuschütten, um die Aktionäre
angemessen am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen. Die ElringKlinger-Aktie (WKN 785 602)scroll
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnungder ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungder ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019scroll
Konzernbilanzder ElringKlinger AG zum 31. März 2019AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungder ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019scroll
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1
Siehe Erläuterungen zu IFRS 15 im Konzernanhang Konzern-Kapitalflussrechnungder ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019scroll
Konzern-Umsatzerlöseder ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019 Umsatzerlöse nach Regionenscroll
Umsatzerlöse nach Segmentenscroll
Aufteilung nach geografischen Märkten:scroll
Segmentberichterstattungder ElringKlinger AG, 1. Januar bis 31. März 2019scroll
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1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern Erläuternde Angaben für die ersten drei Monate 2019Allgemeine AngabenDie ElringKlinger AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Dettingen/Erms,
Deutschland. Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der ElringKlinger AG und ihrer
Tochtergesellschaften zum 31. März 2019 wurde auf Basis des IAS 34 (Interim Financial
Reporting) aufgestellt. Der Zwischenabschluss steht im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich der Interpretationen des IFRS
Interpretations Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
sind. Da es sich um einen verkürzten Konzern-Zwischenabschluss handelt, enthält dieser Abschluss
zum 31. März 2019 nicht sämtliche Informationen und Angaben, die gemäß IFRS für einen
Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind. Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2019 wurde weder geprüft noch einer prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. Er wurde mit Beschluss des Vorstands vom 7. Mai 2019 zur Veröffentlichung freigegeben. Grundlagen der BerichterstattungRechnungslegungIFRS 15 Umsatzerlöse aus KundenverträgenDer Konzern wendet den neuen Standard seit dem 1. Januar 2018 an. Es wurde der modifiziert
retrospektive Ansatz gewählt, in dem die Vergleichsperiode nicht angepasst und der
Umstellungseffekt kumuliert in den Gewinnrücklagen erfasst wurde. IFRS 15 legt fest,
wann und in welcher Höhe Erlöse zu erfassen sind. Als Grundprinzip erfolgt die Erlösrealisierung
im Zuge des Transfers von Gütern und Dienstleistungen in Höhe der erwarteten Gegenleistung.
Umsatzerlöse werden realisiert, wenn der Kunde die Verfügungsmacht über die Güter
oder Dienstleistungen erhält. Die kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 wurden zum 31. März 2018
in Höhe von TEUR 5.953 als erhaltene Anzahlungen unter den sonstigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Quartalsabschluss per 31. März 2019 werden die Vorjahreszahlen
in die Bilanzposition kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten umgegliedert dargestellt. IFRS 16 LeasingverhältnisseDer Konzern wendet den neuen Standard ab dem 1. Januar 2019 an. Es wurde der modifiziert
retrospektive Ansatz gewählt, die Vergleichsperiode wurde nicht angepasst. IFRS 16 ersetzt die bestehenden Regelungen und Interpretationen zu Leasingverhältnissen,
insbesondere IAS 17 Leasingverhältnisse. Das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand wird
mit dem Betrag der Leasingverbindlichkeit, aufgeteilt in lang- und kurzfristig, angesetzt.
Entgegen der vormaligen Bilanzierung wird bei Leasingverhältnissen, die bisher gemäß
IAS 17 als "Operating-Leasingverhältnisse" eingestuft wurden, die Leasingverbindlichkeit
mit dem Barwert der restlichen Leasingzahlungen in der Bilanz angesetzt und mit dem
entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssatz zum Erstanwendungszeitpunkt abgezinst. Infolgedessen
wurden zum 1. Januar 2019 TEUR 45.407 als Nutzungsrecht für Leasingverhältnisse in
den Sachanlagen und respektive in gleicher Höhe als Leasingverbindlichkeit in den
lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten in die Bilanz aufgenommen. Nach Abschreibung
des Nutzungsrechts sowie der Zu- und Abgänge von Leasingsachverhalten ergibt sich
zum 31. März 2019 ein Nutzungsrecht in Höhe von TEUR 45.653. Dem stehen Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von TEUR 45.761 gegenüber. Im Gegensatz zum bisherigen Ausweis der Aufwendungen aus Operating-Leasingverhältnissen
werden künftig Abschreibungen auf Nutzungsrechte und Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung
der Leasingverbindlichkeit erfasst. Die Abschreibungen belaufen sich im ersten Quartal
2019 auf TEUR 2.769, die Zinskomponente auf TEUR 413. Durch die beschriebene Veränderung
steigt der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit um die bisherigen operativen
Leasingzahlungen. Die Erstanwendung des IFRS 16 führt dazu, dass das Konzern-EBIT um den Wert der Zinskomponente
in Höhe von TEUR 413 steigt. KonsolidierungskreisIn den Zwischenabschluss zum 31. März 2019 sind neben der ElringKlinger AG die Abschlüsse
von sechs inländischen und 32 ausländischen Gesellschaften einbezogen, an denen die
ElringKlinger AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält oder aus
anderen Gründen die Möglichkeit hat, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu beherrschen.
Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem das Beherrschungsverhältnis besteht;
sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Die Anteile in Höhe von 28,89 % an der hofer AG, Nürtingen, sind als assoziiertes
Unternehmen im langfristigen Konzernvermögen erfasst, da ElringKlinger einen maßgeblichen
Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausübt. Ein maßgeblicher Einfluss bei
assoziierten Unternehmen wird bei einem Stimmrechtsanteil von 20 % - 50 % angenommen. Im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 ergaben sich mit Ausnahme
der Verschmelzung der Polytetra GmbH auf die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH
keine weiteren Änderungen im Konsolidierungskreis. VerschmelzungMit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurde die Polytetra GmbH mit Sitz in Mönchengladbach,
Deutschland, eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der ElringKlinger Kunststofftechnik
GmbH mit Sitz in Bietigheim-Bissingen, Deutschland, auf die ElringKlinger Kunststofftechnik
GmbH verschmolzen. WechselkurseDie Wechselkurse haben sich wie folgt entwickelt: scroll
Angaben zu FinanzinstrumentenDieser Abschnitt gibt einen umfassenden Überblick über die Bedeutung von Finanzinstrumenten
und liefert zusätzliche Informationen über Bilanzpositionen, die Finanzinstrumente
enthalten. Es kam zu keiner Saldierung bilanzierter Finanzinstrumente. Die folgende
Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen Vermögenswerte: scroll
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Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen
Verbindlichkeiten: scroll
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Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten eine Kaufpreisverbindlichkeit
in Höhe von TEUR 29.921 (2018: TEUR 29.921) aus einer geschriebenen Verkaufsoption,
die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird. Das Management hat festgestellt, dass die Buchwerte von Zahlungsmitteln, Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten, Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und
sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten
dieser Instrumente ihren beizulegenden Zeitwerten nahezu entsprechen. Bei langfristigen festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten,
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie Derivaten bestimmt ElringKlinger
den Marktwert durch die Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme mit den
für ähnliche Finanzschulden mit vergleichbarer Restlaufzeit aktuell geltenden Zinsen
sowie dem unternehmensspezifischen Risikozins. Der beizulegende Zeitwert, der in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen
Verkaufsoption nicht beherrschender Anteilseigner der ElringKlinger Marusan Corporation,
Tokio, Japan, auf deren Anteile, basiert auf internen Prognosen des Unternehmenswerts.
Bei der Bewertung dieser Verkaufsoption der nicht beherrschenden Anteile werden Schätzungen
bei der Prognose der Unternehmensentwicklung sowie bei der Wahl des verwendeten Zinssatzes
im Rahmen der angesetzten Verbindlichkeit vorgenommen. Eine Veränderung des Unternehmenswerts
von 10 % bewirkt eine Erhöhung bzw. Verminderung der Verkaufsoption um ca. TEUR 2.992. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie
zum Bewertungsstichtag 31. März 2019: scroll
*
Es handelt sich um Derivate, für die die Voraussetzungen für ein Hedge Accounting
nicht vorliegen. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der nicht zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die aber ein beizulegender
Zeitwert ausgewiesen wird, zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie zum Bewertungsstichtag
31. März 2019: scroll
Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie sind im Folgenden beschrieben: Stufe 1: Bewertung
anhand von Marktpreisen Stufe 2: Bewertung anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von
Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Inputparametern basieren Stufe 3: Bewertung anhand von Informationen
für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren Die Beurteilung, ob es bei Vermögenswerten und Schulden, die zum Fair Value bilanziert
werden, zu einem Transfer zwischen den Stufen der Fair-Value-Hierarchie gekommen ist,
erfolgt jeweils zum Ende der Berichtsperiode. In der abgelaufenen Berichtsperiode
wurden keine Umgruppierungen vorgenommen. Wesentliche Ereignisse und GeschäftsvorfälleAm 15. Februar 2019 wurde ein Konsortialkredit über TEUR 350.000 und mit einer Mindestlaufzeit
von fünf Jahren mit sechs nationalen und internationalen Banken abgeschlossen. Es
wurden bankübliche Financial Covenants vereinbart. Haftungsverhältnisse und Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDie im Konzernabschluss 2018 ausgewiesenen Haftungsverhältnisse sowie Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich in den ersten drei Monaten 2019
nicht wesentlich verändert. Zuwendungen der öffentlichen HandIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in den ersten drei Monaten Zuwendungen
der öffentlichen Hand in Höhe von TEUR 1.218 enthalten. Die Zuwendungen wurden hauptsächlich
für Entwicklungsprojekte gewährt. Ereignisse nach dem ZwischenabschlussstichtagNach dem Zwischenabschlussstichtag lagen keine weiteren wesentlichen Ereignisse vor,
die zusätzliche erläuternde Angaben erfordern würden. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Dettingen/Erms, den 7. Mai 2019 Der Vorstand scroll
ImpressumElringKlinger AG IR-KontaktDr. Jens Winter Für Zahlen und Statistiken aus Veröffentlichungen Dritter übernimmt die ElringKlinger
AG keine Gewähr. Weitere Informationen finden Sie unter www.elringklinger.de Disclaimer - zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den
Erwartungen, Markteinschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
zur Verfügung stehenden Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind insbesondere
nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu
verstehen. Obwohl der Vorstand überzeugt ist, dass die gemachten Aussagen und ihre
zugrunde liegenden Überzeugungen und Erwartungen realistisch sind, beruhen sie auf
Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zukünftige Ergebnisse
und Entwicklungen sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten,
die zu Änderungen der ausgedrückten Erwartungen und Einschätzungen führen können.
Zu diesen Faktoren zählen zum Beispiel Änderungen der allgemeinen Wirtschafts- und
Geschäftslage, Schwankungen von Wechselkursen und Zinssätzen, die mangelnde Akzeptanz
neuer Produkte und Dienstleistungen sowie Änderungen der Geschäftsstrategie. Sonstige HinweiseAufgrund von Rundungen kann es bei der Angabe von Beträgen und prozentualen Werten
zu geringfügigen Abweichungen, insbesondere bei Summenbildungen oder Prozentangaben,
kommen. Werte der Vergleichsperiode (Vorjahr) sind in Klammern dargestellt. Dieser Bericht wurde am 7. Mai 2019 veröffentlicht und liegt in deutscher und englischer
Sprache vor. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung. Finanzkalender 2019scroll
Terminverschiebungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Daher empfehlen wir, den aktuellen Stand im Internet unter www.elringklinger.de/de/investor-relations/finanzterminkalender
abzufragen. ElringKlinger AG |
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