![]() Capital Stage AGHamburgHalbjahresfinanzbericht 2017Vorwort des VorstandsSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,wir blicken auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2017 zurück, in dem wir unseren
eingeschlagenen Wachstumskurs wie geplant fortsetzen konnten. Die Hauptversammlung
der CHORUS Clean Energy AG hat am 22. Juni 2017 unserem Squeeze-out-Verlangen zugestimmt.
Damit haben wir die im Mai 2016 angekündigte Übernahme der CHORUS in nur etwas mehr
als einem Jahr erfolgreich abschließen können. Heute sind wir einer der führenden
unabhängigen Stromproduzenten im Bereich der erneuerbaren Energien in Europa mit einer
Gesamterzeugungsleistung von rund 1,3 Gigawatt (GW). Auch im Jahr 2017 konnten wir unseren Bestand an Solar- und Windparks weiter erfolgreich
ausbauen. So konnten wir im Zeitraum von Januar bis August 2017 Solar- und Windparks
mit einer Gesamterzeugungsleistung von nahezu 70 Megawatt (MW) erwerben. Davon entfallen
rund zehn MW auf das Segment PV-Parks und rund 60 MW auf das Segment der Windparks.
Zudem haben wir mit dem erfolgreichen Markteinstieg in Dänemark die regionale Diversifizierung
unseres Portfolios weiter ausgebaut. Die Capital Stage-Gruppe ist damit heute bereits
in acht Ländern Europas aktiv. Im Geschäftssegment Asset Management konnten wir im
Berichtszeitraum für einen unserer Spezialfonds weitere Mittel von institutionellen
Investoren einwerben, die dem Fonds zusätzliche Investitionen in Höhe von 50 Millionen
Euro ermöglichen. Entsprechend positiv verlief auch unsere Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2017:
In allen wesentlichen operativen Kennziffern konnten wir Zuwachsraten von mehr als
70 Prozent erreichen. So erhöhten sich unsere Umsätze von 64,6 Millionen Euro im ersten
Halbjahr 2016 auf rund 113,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017 (+75 %). Neben
der Vollkonsolidierung der CHORUS sowie der vollständigen Berücksichtigung der im
Vorjahr erworbenen Parks wirkten sich dabei insbesondere auch der weitere Erwerb von
Solar- und Windparks im laufenden Jahr sowie die im Vergleich zum Vorjahr höhere Sonneneinstrahlung
positiv aus. Das Windaufkommen bewegte sich im gleichen Zeitraum in etwa auf Vorjahresniveau.
Unser operatives EBITDA erhöhte sich in den ersten sechs Monaten ebenfalls deutlich
um rund 73 % auf 88,0 Millionen Euro (H1 2016: 50,8 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis
EBIT konnten wir sogar um 75 % auf rund 55,9 Millionen Euro (H1 2016: 31,9 Millionen
Euro) steigern. An dem Erfolg unseres Unternehmens wollen wir Sie, sehr geehrte Aktionärinnen und
Aktionäre, auch weiterhin in angemessener Weise beteiligen. In der Folge haben wir
auf der ordentlichen Hauptversammlung am 18. Mai 2017 vorgeschlagen, die Dividende
erneut zu erhöhen, nunmehr auf 0,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie (2015:
0,18 Euro). Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von gut 10 %. Die
Hauptversammlung stimmte dem Vorschlag des Vorstandes und des Aufsichtsrats dabei
mit großer Mehrheit zu. Gleichzeitig wurde die Dividende erneut als Wahldividende
beschlossen und angeboten. Unsere Großaktionäre haben sich dabei mehrheitlich für
den Bezug der Aktiendividende entschieden und damit erneut ihr großes Vertrauen in
die Capital Stage AG zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig haben wir mit der Veröffentlichung einer Dividendenstrategie die Planbarkeit
und Transparenz deutlich erhöht: Demnach soll die Dividende der Capital Stage AG kontinuierlich
gesteigert werden, so dass in fünf Jahren eine um 50 % höhere Dividende je dividendenberechtigter
Stückaktie gezahlt wird (0,30 Euro). Die Dividendenstrategie spiegelt somit die zunehmenden
Cashflows aus den Solar- und Windparks im Bestandsportfolio wider. Die Hauptversammlung der Capital Stage AG hat zudem unseren ehemaligen Vorstandsvorsitzenden
Professor Dr. Klaus-Dieter Maubach in den Aufsichtsrat gewählt. Darüber hinaus hat
der Aufsichtsrat im Mai 2017 bekannt gegeben, dass Dr. Dierk Paskert zum 1. September
2017 den Vorstandsvorsitz der Capital Stage AG übernehmen wird. Als ehemaliges Vorstandsmitglied
der E.ON Energie AG sowie in beratender Funktion für verschiedene Unternehmen im Bereich
der dezentralen Energiespeicherung verfügt Dr. Paskert über eine hohe Sachkompetenz
und ist innerhalb der Branche sehr gut vernetzt. Auf dieser Basis sehen wir zahlreiche
Anknüpfungspunkte für ein weiteres organisches und anorganisches Wachstum der Capital
Stage AG. Das gilt sowohl innerhalb als auch außerhalb der Grenzen der Länder, in
denen wir bereits aktiv sind. Unser Ziel ist und bleibt es, die sich abzeichnende
Marktkonsolidierung aktiv mitzugestalten. Die Capital Stage-Gruppe ist hervorragend aufgestellt, um diese Pläne zu verwirklichen. Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung während des ersten Halbjahres 2017,
des erfolgreichen Erwerbs weiterer Solar- und Windkraftanlagen sowie der verbesserten
Sonneneinstrahlung im Berichtszeitraum haben wir unsere bisherige Guidance für das
Geschäftsjahr 2017 am 24. August 2017 angehoben. Auf der Grundlage des aktuellen Bestandsportfolios rechnen wir für das Gesamtjahr
2017 nun mit einem Umsatz von mehr als 215 Millionen Euro. Das operative Konzernergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte sich auf über 160 Millionen
Euro erhöhen. Beim operativen Betriebsergebnis (EBIT) erwarten wir ein Ergebnis von
mehr als 97 Millionen Euro. Der operative Cashflow sollte die Marke von 150 Millionen
Euro überschreiten. Wir haben das erste Halbjahr 2017 sehr erfolgreich abgeschlossen! Wir sind äußerst
zuversichtlich, dass wir diesen Kurs auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen können. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Capital Stage AG auf diesem Weg auch weiterhin
begleiten. Hamburg, im August 2017 Der Vorstand scroll
Operative Konzern-Kennzahlen*scroll
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Die angegebenen operativen Konzern-Kennzahlen stellen allein auf die operative Ertragskraft
des Unternehmens ab und berücksichtigen keine IFRS-bedingten Bewertungseffekte. Die Capital Stage-AktieKennzahlen zur Aktiescroll
Das erste Börsenhalbjahr 2017Im Börsenjahr 2017 gehörten deutsche Aktien weltweit zu den Gewinnern. Positive Konjunkturdaten
der deutschen Wirtschaft sowie eine insgesamt gute Berichtssaison der Unternehmen
trieben den DAX in den ersten sechs Monaten des Jahres an. Das Börsenbarometer kletterte
auf ein Rekordhoch und erreichte nahezu die 13.000-Punkte-Marke. Ende Juni verblieb
noch ein Plus von rund 7,0 %. Der deutsche Aktienindex für Smallcaps, SDAX, zeigte
im ersten Halbjahr 2017 ebenfalls eine sehr erfreuliche Entwicklung. Bis zum Ende
des Berichtszeitraums kletterte er um rund 14,0 % auf 10.846 Punkte. Trotz eines von Konjunkturschwankungen nahezu unabhängigen Geschäftsmodells sowie
sehr guter Rahmenbedingungen konnte die Capital Stage-Aktie nicht in gleicher Weise
von dem insgesamt positiven Börsentrend profitieren. Ein zeitweise sehr hohes Handelsvolumen
infolge der Übernahme der CHORUS Clean Energy AG sowie verschiedene negative Schlagzeilen
wie die Insolvenz eines Solarmodulherstellers lasteten auf dem Kursverlauf der Aktie. Die Capital Stage-Aktie startete mit 6,42 Euro in das neue Börsenjahr und notierte
zum Ende der Berichtsperiode mit 6,19 Euro. Ihren Höchststand erreichte die Capital
Stage-Aktie am 2. März 2017 bei 6,75 Euro. Demgegenüber konnte die Liquidität der Aktie im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert
werden. Wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 auf der elektronischen
Handelsplattform Xetra durchschnittlich 101.322 Capital Stage-Aktien pro Tag gehandelt,
waren es im ersten Halbjahr 2017 durchschnittlich 209.242. Umsatzstärkster Handelsmonat
war der Mai 2017 mit 5,3 Millionen gehandelten Aktien. Die Marktkapitalisierung von Capital Stage zum Ende des ersten Halbjahres 2017 erreichte
knapp 800 Millionen Euro. Das Grundkapital der Gesellschaft lag zum 30. Juni 2017
bei 128.252.214,00 Euro, eingeteilt in 128.252.214 auf den Inhaber lautende Stückaktien. ![]() Coverage - Capital Stage-Aktie eine "100 %-,buy'-Empfehlung"Per August 2017 wird die Capital Stage-Aktie von acht Banken und Analysehäusern gecovert.
Diese sind: Macquarie, M. M. Warburg & Co, WGZ Bank, Bankhaus Metzler, Quirin Bank,
Baader Bank, Oddo Seydler Bank sowie das Bankhaus Lampe. Alle Bank- und Analysehäuser
empfehlen die Aktie zum Kauf beziehungsweise schätzen sie als "outperform" ein. Das
Kursziel der Aktie wird von den genannten Instituten dabei im Durchschnitt mit 8,18
Euro angegeben. Das niedrigste Kursziel liegt bei 7,15 Euro, das höchste bei 9,00
Euro. Capital Stage veröffentlicht auf der Homepage in der Rubrik "Investor Relations -
Research" einen aktuellen Überblick über die jeweiligen Kursziele der Analysten beziehungsweise
Institute. Stabile AktionärsstrukturZum 30. Juni 2017 stellt sich die Aktionärsstruktur der Aktionäre mit einem Anteil
von mindestens 3 % wie folgt dar:
Ordentliche Hauptversammlung am 18. Mai 2017Die ordentliche Hauptversammlung der Capital Stage fand am 18. Mai 2017 in Hamburg
statt. Dabei stand der Vorstand den Aktionären für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.
Die Aktionäre stimmten mit großer Mehrheit für alle zur Abstimmung gegebenen Tagesordnungspunkte. Neben der Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates für das abgelaufene Geschäftsjahr
2017 wurden zudem alle zur Wiederwahl stehenden Aufsichtsräte in ihrem Amt bestätigt.
Für Herrn Dr. Jörn Kreke wurde Dr. Henning Kreke in den Aufsichtsrat gewählt. Darüber
hinaus wurde Prof. Dr. Klaus-Dieter Maubach, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der
Capital Stage AG, als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Informationen zu den Hauptversammlungen der Capital Stage sind auf der Homepage der
Gesellschaft unter "Investor Relations - Hauptversammlungen" abrufbar. Fragen und InformationenAlle relevanten Informationen der Capital Stage AG werden im Sinne einer transparenten
Kapitalmarktkommunikation auf der Homepage der Gesellschaft (www.capitalstage.com)
in der Rubrik "Investor Relations" veröffentlicht und bereitgestellt. Darüber hinaus
steht die Investor-Relations-Abteilung für weitere Fragen und Anregungen gerne zur
Verfügung. Wir freuen uns auf Sie! Capital Stage AG Till Gießmann Finanzkalender der Capital Stage AG 2017scroll
KonzernzwischenlageberichtAllgemeine InformationenDer Capital Stage-Konzern (nachfolgend "der Konzern" oder "Capital Stage") stellt
den Konzernabschluss nach den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial
Reporting Standards (IFRS) auf. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften
des IAS 34 erstellt. Mutterunternehmen ist die Capital Stage AG mit Sitz in Hamburg.
Sie ist verantwortlich für Unternehmensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement
sowie für die Finanzierung. Das Grundkapital beträgt 128.252.214,00 Euro und ist eingeteilt
in 128.252.214 Stückaktien ohne Nennbetrag. Die durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien (unverwässert) im Berichtszeitraum
beläuft sich auf 126.904.431 (Vorjahr: 78.270.217). GeschäftstätigkeitGeschäftsmodellDie im SDAX der Deutschen Börse gelistete Capital Stage AG nutzt die vielfältigen
Chancen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Als unabhängiger Betreiber von
umweltfreundlichen und emissionsfreien Kraftwerkskapazitäten hat die Capital Stage
das Erzeugungsportfolio seit 2009 kontinuierlich ausgebaut und ist einer der größten
unabhängigen Stromproduzenten (Independent Power Producer - IPP) im Bereich erneuerbare
Energien in Europa. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist der Erwerb und Betrieb von
Solar- und Windparks (onshore). Das Unternehmen konzentriert sich bei der Akquisition
neuer Anlagen in der Regel auf schlüsselfertige Projekte oder bereits bestehende Anlagen,
die über garantierte Einspeisevergütungen (Feed-in Tariffs) oder langfristige Stromabnahmeverträge
(Power Purchase Agreements) verfügen und die in geografischen Regionen errichtet wurden,
die sich durch ein stabiles wirtschaftspolitisches Umfeld und verlässliche Investitions-
und Rahmenbedingungen auszeichnen. Die Solar- und Windparks können so verlässliche
attraktive Renditen und planbare Zahlungsströme erwirtschaften. Darüber hinaus bietet die Capital Stage seit der Übernahme der CHORUS Clean Energy
AG (im Folgenden auch "CHORUS" genannt) im Oktober 2016 institutionellen Investoren
attraktive Möglichkeiten, in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien zu investieren.
Das Geschäftsfeld Asset Management umfasst alle Dienstleistungen in diesem Geschäftsbereich,
das heißt die Initiierung von Fonds bzw. die individuelle Gestaltung und Strukturierung
sonstiger Investitionen für professionelle Anleger im Bereich erneuerbare Energien
sowie den Betrieb der von diesen Anlegern gehaltenen Anlagen. Aktuell betreibt die Capital Stage insgesamt 161 Solar- und 51 Windparks mit einer
Leistung von knapp 1,3 GW in Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Österreich,
Finnland, Schweden und Dänemark. Davon managt der Konzern sieben Solarparks und 22
Windparks im Rahmen des Segments Asset Management für Dritte. Wirtschaftliche RahmenbedingungenWeltwirtschaft auf solidem ErholungskursDas Weltwirtschaftswachstum hat sich im ersten Halbjahr 2017 beschleunigt. Gleichwohl
bleiben geopolitische Spannungen und strukturelle Probleme ein Wachstumsdämpfer. Aktuelle
Diskussionen über die künftige Ausrichtung der Wirtschaftspolitik und ein erhöhtes
Risiko durch Protektionismus unter den führenden Industrienationen bilden ebenfalls
Risikofaktoren für die künftige wirtschaftliche Entwicklung. Der Internationale Währungsfonds
(IWF) hat seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2017 in seinem World
Economic Outlook vom Juli 2017 dennoch noch einmal leicht angehoben. Der IWF geht
demnach für die Weltwirtschaft von einem Wachstum für 2017 von rund 3,5 % (2016: 3,4
%) aus. Für die europäische Wirtschaft prognostiziert der IWF eine Wachstumsrate für
das laufende Jahr von 1,8 % (2016: 2,0 %). Die US-Notenbank hat im Berichtszeitraum ihre Politik der moderaten Zinserhöhungen
fortgesetzt. Im Juni 2017 hob sie die Zinsen um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne
von 1,0 bis 1,25 % an. Zudem signalisierte die Fed einen möglichen weiteren Zinsschritt
für dieses Jahr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für den Euroraum
hingegen zuletzt im Juli 2017 unverändert auf dem Rekordtief von 0 % belassen. Geschäftsbanken,
die ihr Geld bei der EZB hinterlegen und nicht an Unternehmen verleihen, müssen dafür
weiterhin Strafzinsen in Höhe von 0,4 % zahlen. Zudem hat die EZB signalisiert, dass
sie noch bis mindestens Ende Dezember monatlich rund 60 Milliarden Euro in den Kauf
von Staats- und Unternehmensanleihen investiert. Euro zum Ende des ersten Halbjahres 2017 wieder festerDer Kurs des Euro schaffte es im ersten Halbjahr 2017 wieder über die Marke von 1,12
USD/EUR. Nach der Zinserhöhung in den USA verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar
zunächst an Wert, konnte sich im weiteren Jahresverlauf allerdings wieder erholen.
Zum Periodenende am 30. Juni 2017 lag der Kurs des Euro bei 1,14 US-Dollar. Auch gegenüber dem britischen Pfund konnte der Euro insbesondere zur Mitte des Jahres
nach den vorgezogenen Parlamentswahlen in Großbritannien wieder deutlich an Wert zulegen.
Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 überschritt der Euro die Marke von 0,90 EUR/GBP.
Zum 30. Juni 2017 lag der Wechselkurs des Euro zum britischen Pfund bei 0,88 EUR/GBP. Seit Mai 2017 ist die Capital Stage auch auf dem dänischen Energiemarkt aktiv. Aufgrund
der engen Handelsbeziehungen mit dem Euroraum ist die dänische Krone gegenüber dem
Euro mit einer maximalen Schwankungsbreite von 2,25 % fixiert. Zum Ende des Berichtszeitraums
lag der Wechselkurs bei 7,44 DKK/EUR. Aktienmärkte im PlusPositive Wirtschaftsdaten und eine weltweit anziehende konjunkturelle Dynamik stützten
die Aktienmärkte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017. Der deutsche Leitindex
DAX erzielte im ersten Halbjahr 2017 ein Plus von rund 7 %. Zum Ende des Berichtszeitraums
lag der DAX deutlich über der 12.000-Punkte-Marke und schloss das erste Halbjahr bei
12.325 Zählern. Auch der deutsche Aktienindex für Smallcaps, SDAX, zeigte im ersten
Halbjahr 2017 eine sehr erfreuliche Entwicklung. Bis zum Ende des Berichtszeitraums
kletterte er um rund 14 % auf 10.846 Punkte. Der Dow Jones profitierte von den positiven Konjunkturdaten der US-Wirtschaft und
erreichte ein Plus von knapp 8 % im ersten Halbjahr 2017. Zeitweise überstieg der
Dow Jones die Marke von 21.500 Punkten. Zum Ende des Berichtszeitraums stand der Dow
Jones bei 21.348 Zählern. Rahmenbedingungen für erneuerbare EnergienWachstumsmarkt erneuerbare EnergienDer weltweite Ausbau erneuerbarer Energien setzte sich auch in den ersten sechs Monaten
des Jahres 2017 fort. Mit dem Inkrafttreten des von nahezu 200 Ländern ratifizierten
Pariser Klimaabkommens im November 2016 sowie zahlreicher nationaler und supranationaler
Programme zur Schaffung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bleiben der Ausbau und die
Förderung von erneuerbaren Energien ein globaler Megatrend. Weltweit wurden im Jahr 2016 Solaranlagen mit einer Gesamterzeugungsleistung von rund
75 GW installiert (2015: 51 GW). Damit ist die Gesamtleistung aller weltweit installierten
Photovoltaik-Anlagen auf über 300 GW (2015: 230 GW) angestiegen. Im Bereich Windenergie
wurden im Jahr 2016 weltweit Kapazitäten mit einer Gesamterzeugungsleistung von mehr
als 54 GW installiert (2015: 63 GW). Die Gesamtleistung aller weltweit installierten
Windenergieanlagen beläuft sich damit auf über 480 GW (2015: 433 GW). Der weltweite
Strukturwandel in der Energie- und Klimapolitik spiegelt sich auch im Rückgang des
Ausbaus konventioneller Formen der Energiegewinnung wider. So ging beispielsweise
die geplante Anzahl an neu zu bauenden Kohlekraftwerken im Zeitraum Januar 2016 bis
Januar 2017 um nahezu 50 % zurück. Auch im ersten Halbjahr 2017 setzten sich die Investitionen in den Ausbau erneuerbarer
Energien fort. Nach Angaben von Bloomberg New Energy Finance wurden in den ersten
sechs Monaten des Jahres 2017 bereits über 110 Milliarden US-Dollar (H1 2016: 138,2
Milliarden Euro) in erneuerbare Energien investiert; der Unterschied zum gleichen
Zeitraum des Vorjahres spiegelt dabei auch den anhaltenden Preisrückgang der Technologien
in der erneuerbaren Energiegewinnung wider. Auch für das Jahr 2017 kann daher von
einem weiteren deutlichen Ausbau der weltweiten Gesamterzeugungskapazitäten ausgegangen
werden. Entwicklung auf den Kernmärkten: Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien und GroßbritannienIm Berichtszeitraum haben sich keine wesentlichen Veränderungen an den gesetzlichen
Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien ergeben, die das Geschäftsmodell der Capital
Stage negativ beeinträchtigen. Die Capital Stage konzentriert sich bei der Akquisition neuer Anlagen in der Regel
auf schlüsselfertige Projekte oder bereits bestehende Anlagen, die über garantierte
Einspeisevergütungen (Feed-in Tariffs) oder langfristige Stromabnahmeverträge (Power
Purchase Agreements) verfügen. Veränderungen in den zukünftigen Förderungssystemen
und -mechanismen für erneuerbare Energien werden bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung
von Neuinvestitionen berücksichtigt und haben keine Auswirkung auf das Bestandsportfolio
des Unternehmens. Darüber hinaus bietet der Capital Stage-Konzern im Rahmen des Geschäftssegments
Asset Management institutionellen Investoren über verschiedene Anlagevehikel sowie
Direktinvestments eine Beteiligung an attraktiven Erneuerbare-Energien-Anlagen an. DeutschlandIn Deutschland ist am 1. Januar 2017 das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 in Kraft
getreten. Ziel ist es unter anderem, den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten
Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2025 auf 30 bis 45 % zu steigern. Dabei setzt das
neue EEG insbesondere auf mehr Wettbewerb; so soll zukünftig bei allen wesentlichen
Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien die Höhe der Förderungen durch Ausschreibungen
ermittelt werden. Die Förderung von PV-Freiflächensolaranlagen erfolgt bereits seit dem Jahr 2015 durch
wettbewerbliche Ausschreibungen. Der Zuschlag im Ausschreibungsverfahren bestimmt
in der Folge die Höhe der Förderung, die wiederum für eine Laufzeit von 20 Jahren
festgelegt ist. Seit der Einführung des Ausschreibungsverfahrens fanden bisher sieben
Ausschreibungsverfahren im Bereich der Photovoltaik statt. Dabei sank der durchschnittliche
Zuschlagswert von 6,58 Eurocent pro Kilowattstunde (kWh) in der ersten Ausschreibungsrunde
auf 5,66 Eurocent pro kWh in der letzten Ausschreibungsrunde vom Juni 2017. Seit dem Jahr 2017 wird das Ausschreibungsverfahren auch für Windenergieanlagen an
Land eingesetzt. Die ersten beiden Ausschreibungsrunden für Onshore Wind wurden im
Mai 2017 beziehungsweise August 2017 beendet. Über alle bezuschlagten Gebote hinweg
ermittelte die Bundesnetzagentur einen mengengewichteten Zuschlagswert von 5,71 bzw.
4,28 Eurocent pro kWh. FrankreichDer neue französische Präsident Emmanuel Macron hält an dem ökologischen und auf Nachhaltigkeit
ausgerichteten Umbau der Klima- und Energiepolitik Frankreichs fest. Im Wesentlichen
setzt er dabei auf Kontinuität der bereits unter Präsident Françoise Hollande verabschiedeten
Gesetze zur Energiewende. Macron hat zudem angekündigt für den Umbau im Energiesektor
Investitionen in Höhe von rund 15 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Bis 2020
will er den Anteil der erneuerbaren Energien in Frankreich auf 30 % anheben und den
Kohleausstieg innerhalb der nächsten fünf Jahre erreichen. Insgesamt bleiben die Rahmenbedingungen
für erneuerbare Energien in Frankreich damit sehr attraktiv. DänemarkDänemark führte bereits im Jahr 1981 das erste Einspeisegesetz ein. Die dänische Regierung
verfolgt das langfristige strategische Ziel, bis 2050 die Unabhängigkeit Dänemarks
von fossilen Brennstoffen zu erreichen. Bis zum Jahre 2020 sollen rund 50 % des Stroms
aus erneuerbaren Quellen stammen, bis 2035 sogar über 80 %. Ähnlich zum deutschen
EEG gewähren die Dänen einen festen Einspeisetarif für Windkraftanlagen an Land. Dieser
liegt bei 3,35 ct/kWh (0,25 dänische Kronen). Zudem stellen alle Mehreinnahmen oberhalb
der 3,35 ct/kWh durch den am Markt verkauften Storm zusätzliche Erlöse dar. Die Einspeisevergütung
wird abweichend vom deutschen EEG nicht für eine feste Laufzeit, sondern für die ersten
22.000 Volllaststunden pro MW gewährt. Gemäß den klimapolitischen Zielen der dänischen Regierung wird der Ausbau der erneuerbaren
Energien auch zukünftig gefördert. Allein im Jahr 2016 wurden nach Angaben der World
Wind Energy Association in Dänemark neue Windkraftanlagen mit einer Gesamterzeugungsleistung
von rund 220 MW installiert. GroßbritannienDie Entscheidung für einen Austritt Großbritanniens aus der EU dürfte auch für die Branche der erneuerbaren Energien zunächst einen Rückschlag bedeuten. Großbritannien ist demnach nicht mehr an europäische Ausbauziele und Richtwerte gebunden. Die Unsicherheit ist vor dem Hintergrund der erst jüngsten Reformen im Bereich der erneuerbaren Energien damit geblieben. Gleichzeitig steht aber nach dem "Brexit" auch der weitere Bau des Kernkraftwerkes Hinkley Point offenbar in Frage. Als Alternative wäre dann der Ausbau regenerativer Energien durchaus denkbar, zudem sorgt die Schwäche des britischen Pfundes insbesondere für ausländische Investoren für attraktive Einkaufspreise. Bisher hält Großbritannien an seinem Ziel fest, den CO2 -Ausstoß des Landes bis zum Jahr 2025 um 50 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Wie dies allerdings gelingen soll, ob mit der Fertigstellung des Kernkraftwerkes und/oder dem Ausbau regenerativer Energien, bleibt abzuwarten. Es wird traditionell von einem Bestandsschutz ausgegangen, so dass sich Veränderungen vor allem auf den Ausbau und die Einspeisevergütung zukünftiger Anlagen auswirken würden. ItalienIn Italien haben sich gegenüber der letzten Berichtsperiode keine wesentlichen Anpassungen
in der Förderung regenerativer Energien ergeben. Geschäftssegment Asset ManagementMit dem Segment Asset Management bietet der Capital Stage-Konzern institutionellen
Investoren die Möglichkeit, sich über verschiedene Anlagevehikel an Erneuerbare-Energien-Assets
zu beteiligen. Neben Fondslösungen oder maßgeschneiderten Direktinvestments ermöglichen
es nach Luxemburger Recht aufgelegte Fonds institutionellen Anlegern zudem, sich an
einem breit diversifizierten Portfolio aus Wind- und Solarparks zu beteiligen. Erneuerbare-Energien-Anlagen bieten institutionellen Investoren attraktive Renditen
und stabile Cashflows, die zu einem Großteil staatlich garantiert sind. Mit ihren
langen Laufzeiten und einer geringeren Korrelation zu anderen Asset-Klassen oder konjunkturellen
Schwankungen eignen sie sich beispielsweise besonders für Pensionsfonds und Versicherungen,
die langfristig investieren und große Portfolien diversifizieren müssen. Nach Angaben
des Renewable Global Status Report investierten institutionelle Investoren im Jahr
2016 rund 2,8 Milliarden US-Dollar in erneuerbaren Energien und damit rund zehnmal
so viel wie noch im Jahr 2010. GeschäftsverlaufErwerb eines italienischen SolarparkportfoliosIm Februar 2016 hat die Capital Stage einen Vertrag zum Erwerb eines italienischen
Solarparkportfolios in der Region Piemont unterzeichnet. Verkäufer des Solarparkportfolios
ist eine spanische Projektentwicklungs- und Betreibergesellschaft. Das Solarparkportfolio
besteht insgesamt aus vier Solarparks und hat eine Erzeugungskapazität von 16,9 MWp.
Am 13. Juli 2016 erfolgte der Vollzug der Transaktion für zwei der vier Solarparks.
Der Vollzug der Transaktion der restlichen beiden Solarparks erfolgte im Februar 2017. Capital Stage erwirbt Aktienpaket von institutionellem Aktionär der CHORUS Clean Energy AG gegen Ausgabe neuer Aktien der Capital Stage AGDie Capital Stage AG hat im Februar 2017 von einem institutionellen Aktionär der CHORUS
Clean Energy AG weitere 54.999 Aktien der CHORUS Clean Energy AG (dies entspricht
rund 0,2 % des Grundkapitals der CHORUS) erworben. Der Erwerb der weiteren Aktien der CHORUS ist als Aktientausch ausgestaltet, wobei
für je drei (3) Aktien der CHORUS fünf (5) Aktien der Capital Stage gewährt werden.
Das Umtauschverhältnis entspricht damit dem des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots
der Capital Stage AG, das im Oktober 2016 vollzogen wurde. Zur Schaffung der neuen Aktien der Capital Stage hat die Gesellschaft unter teilweiser
Ausnutzung ihres genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Umfang von 91.665,00 Euro durchgeführt.
Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 21. März 2017 in das Handelsregister
eingetragen. Nachdem die Capital Stage in der Folge weitere 105.735 Aktien der CHORUS über die
Börse erworben hatte, beträgt die Beteiligung der Capital Stage an der CHORUS zum
30. Juni 2017 rund 95,0037 %. Erwerb eines 5,0-MWp-Solarparkportfolios in ItalienAm 8. März 2017 hat die Capital Stage fünf Solarparks in der italienischen Region
Apulien mit einer Gesamterzeugungsleistung von knapp 5,0 MWp erworben. Das Gesamtinvestitionsvolumen
inklusive der übernommenen projektbezogenen Fremdfinanzierung beträgt rund 19,5 Millionen
Euro. Die fünf Solarparks befinden sich in der sonnenreichen Region Apulien, im Südosten
Italiens. Die fünf Solarparks wurden in den Jahren 2010 und 2011 an das Netz angeschlossen
und befinden sich seitdem im operativen Betrieb. Verkäufer sind die Unternehmen Energiequelle
GmbH, De Energy S.r.l. (Dextella Gruppe) und Stern Energy S.p.A. Die Parks verfügen
jeweils über eine Leistung zwischen 0,93 MW und 0,99 MW. Sie profitieren von einer
festen staatlichen Einspeisevergütung von durchschnittlich 30,54 Eurocent pro kWh.
Die Capital Stage geht davon aus, dass die Solarparks im ersten vollen Betriebsjahr
Umsatzbeiträge von voraussichtlich gut 2,6 Millionen Euro erwirtschaften werden. Erwerb eines Windparks für institutionellen Investor aus dem Segment Asset ManagementDie innerhalb der Capital Stage-Gruppe auf die Betreuung von institutionellen Anlegern spezialisierte CHORUS Clean Energy AG hat im April 2017 im Auftrag eines renommierten deutschen Versorgungswerkes den Windpark "Clementine" in der französischen Region Picardie erworben. Der Windpark besteht aus fünf Anlagen vom Typ Enercon E-82, die bei einer Nabenhöhe von 78,3 Metern eine Nennleistung von jeweils 2,3 MW aufweisen. Die Anlagen sind seit Februar 2015 an das Stromnetz angeschlossen. Damit erhält der Windpark eine garantierte Einspeisevergütung von anfänglich 8,52 Eurocent je eingespeister Kilowattstunde. In jedem vollständigen Betriebsjahr werden die Turbinen planmäßig mehr als 24.000 Megawattstunden (MWh) grünen Strom produzieren und so knapp 15.000 Tonnen klimaschädliches CO2 einsparen. Weitere Kapitalzusage von institutionellem KundenDie CHORUS Clean Energy AG hat am 20. April 2017 bekannt gegeben, dass sie einschließlich
Fremdkapital weitere 50 Millionen Euro über einen ihrer Luxemburger SICAV-Spezialfonds
investieren kann. Ein in Deutschland ansässiges Kreditinstitut, das bereits in dem
Teilfonds CHORUS Infrastructure Fund S.A. SICAV-SIF Renewables Europe I ("CHORUS Renewables
Europe I") investiert war, hat sein Engagement deutlich erhöht. Mit dem Mittelzuwachs
soll das Portfolio aus Erneuerbare-Energien-Anlagen in europäischen Ländern noch weiter
ausgebaut werden. Erwerb eines weiteren Windparks für institutionelle Investoren in DeutschlandDie CHORUS Clean Energy AG hat im Mai 2017 im Rahmen des Asset Managements für die institutionellen Investoren des Spezialfonds CHORUS Renewables Germany I einen weiteren deutschen Windpark in Jerichow, Sachsen-Anhalt, erworben. Verkäufer des Parks mit zwei Anlagen und einer Gesamtleistung von 4,6 MW ist der Projektentwickler JOHANN BUNTE Bauunternehmung aus Papenburg, von dem die CHORUS bereits in der Vergangenheit einen Windpark im sachsenanhaltinischen Landkreis Jerichower Land erworben hatte. Die beiden Anlagen vom Typ Enercon E-82 E2 verfügen über eine Nabenhöhe von mehr als 108 Metern und erzeugen eine Nennleistung von jeweils 2,3 MW. Die Inbetriebnahme erfolgte bereits im Februar 2017. Damit profitiert der Park von einer garantierten Einspeisevergütung von durchschnittlich 83,80 Euro je eingespeister Megawattstunde. In jedem vollständigen Betriebsjahr werden die Turbinen planmäßig über 8.300 MWh grünen Strom produzieren und so mehr als 5.000 Tonnen klimaschädliches CO2 einsparen. Veränderungen im Vorstand der Capital Stage AGAm 16. Mai 2017 hat die Capital Stage bekannt gegeben, dass der Aufsichtsrat Dr. Dierk
Paskert (56) mit Wirkung zum 1. September 2017 zum Mitglied des Vorstands und neuen
Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens bestellt hat. Damit besteht der Vorstand der
Capital Stage AG ab dem 1. September 2017 aus Dr. Dierk Paskert (CEO), Holger Götze
(COO) und Dr. Christoph Husmann (CFO). Dr. Paskert blickt auf langjährige Erfahrungen
in Führungspositionen in verschiedenen Industriezweigen zurück, davon unter anderem
in der Energiebranche sowie im Bereich Mergers & Acquisitions. Als ehemaliges Vorstandsmitglied
der E.ON Energie AG sowie in beratender Funktion für verschiedene Unternehmen im Bereich
der dezentralen Energiespeicherung verfügt Dr. Paskert über die Kompetenz und operative
Erfahrung, um die Position der Capital Stage als einem der größten unabhängigen Stromproduzenten
im Bereich der erneuerbaren Energien in Europa weiter auszubauen und den erfolgreichen
Wachstumskurs des Unternehmens in den kommenden Jahren fortzuführen. Personelle Veränderungen im AufsichtsratMit Beendigung der regulären Amtszeit von Herrn Dr. Dr. h. c. Jörn Kreke ist dieser
am 18. Mai 2017 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Für Herrn Dr. Dr. h. c. Jörn Kreke
wurde auf der Hauptversammlung am 18. Mai 2017 Herr Dr. Henning Kreke in den Aufsichtsrat
gewählt. Zudem wurde auf der Hauptversammlung der ehemalige Vorstandsvorsitzende der
Capital Stage AG, Herr Prof. Dr. Klaus-Dieter Maubach, zum weiteren Mitglied des Aufsichtsrats
gewählt. Capital Stage erwirbt erstmals einen Windpark in DänemarkAm 23. Mai hat die Capital Stage den Erwerb eines Windparks in Dänemark bekannt gegeben.
Der Park verfügt über eine Gesamterzeugungsleistung von 15 MW und eine garantierte
staatliche Einspeisevergütung für eine feste Anzahl an Volllaststunden pro MW. Die
Übernahme der ersten beiden von insgesamt fünf WEA wurde am 18. Mai 2017 bereits vertraglich
vereinbart. Die Übernahme der übrigen drei WEA ist zeitnah geplant. Die WEA sind bereits
in Betrieb und seit Anfang 2016 an das Stromnetz angeschlossen. Das Gesamtinvestitionsvolumen
inklusive der projektbezogenen Fremdfinanzierung wird rund 19 Millionen Euro betragen.
Der Windpark liegt in einer windreichen Region nahe der Nordsee, rund fünf Kilometer
nordwestlich von Ringkøbing. Er besteht aus insgesamt fünf V90-WEA des dänischen Herstellers
Vestas, die jeweils eine Leistung von rund 3 MW erzeugen. Der Windpark profitiert
von einer staatlichen Einspeisevergütung von ca. 33,5 Euro pro Megawattstunde, die
in Dänemark für die ersten 22.000 Volllaststunden pro MW gewährt wird. Die Capital
Stage geht davon aus, dass der Windpark im ersten vollen Betriebsjahr Umsatzbeiträge
in Höhe von über 2 Millionen Euro erwirtschaften wird. Der Kauf steht noch unter dem
Vorbehalt marktüblicher aufschiebender Bedingungen. Erwerb eines weiteren Solarparks in GroßbritannienDie Capital Stage hat am 31. Mai 2017 einen weiteren britischen Solarpark erworben.
Der Park verfügt über eine Gesamterzeugungsleistung von 4,5 MW und ist seit März 2017
an das britische Stromnetz angeschlossen. Der Solarpark liegt im Nordwesten Englands
im Bezirk (County) Lancashire in der Nähe der Stadt Blackpool. Verkäufer ist SPI China
(HK) Limited (SPI), ein Tochterunternehmen des Nasdaq-gelisteten Projektentwicklers
SPI Energy Co., Ltd. Der dort produzierte Strom wird langfristig über Stromabnahmeverträge
(Power Purchase Agreements) vermarktet. Der Park erfüllt zudem die regulatorischen
Kriterien für die Renewable Obligation Certificates (ROCs) mit einem Multiplikator
von 1,2. Die Capital Stage geht davon aus, dass der Park ab seinem ersten vollen Betriebsjahr
Umsatzbeiträge in Höhe von rund 470.000 Euro (GBP 410.000) pro Jahr erwirtschaften
wird. Das Gesamtinvestitionsvolumen inklusive des Fremdkapitalanteils beläuft sich
auf rund 5,4 Millionen Euro (GBP 4,7 Mio.). Die technische Betriebsführung wird für
zwei Jahre von der projektverantwortlichen Generalunternehmerin, der Solea AG aus
Plattling, Bayern, erfolgen. Im Anschluss geht sie an die Capital Stage Solar Service
GmbH, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Capital Stage AG, über. Die kaufmännische
Betriebsführung übernimmt die Capital Stage im Zuge der wirtschaftlichen Akquisition
des Parks. Der Kauf des Solarparks wurde zunächst vollständig aus eigenen Mitteln
finanziert. Eine spätere Refinanzierung in Form einer üblichen Finanzierung auf Projektebene
ist geplant. Mit dem Erwerb steigt die Erzeugungsleistung aller britischen Solarparks
der Capital Stage auf über 90 MW. Hauptversammlung der CHORUS Clean Energy AG stimmt Squeeze-out-Verlangen zuDie Capital Stage kann die verbliebenen Aktien der Minderheitsaktionäre der CHORUS
Clean Energy AG ("CHORUS") in Neubiberg bei München in Höhe von rund 5 % des ausstehenden
Grundkapitals der CHORUS übernehmen. Auf der ordentlichen Hauptversammlung der CHORUS
am 22. Juni 2017 stimmten die Aktionäre mit über 99 % des vertretenen Grundkapitals
dem Squeeze-out-Verlangen der Capital Stage AG zu. Für die Übertragung ihrer Aktien
an die Capital Stage AG erhalten die Minderheitsaktionäre eine angemessene Barabfindung
in Höhe von 11,92 Euro je dividendenberechtigte Stückaktie. Zudem wurden die beiden
Vorstände der Capital Stage AG, Dr. Christoph Husmann und Holger Götze, von der Hauptversammlung
der CHORUS als Mitglieder des Aufsichtsrats im Amt bestätigt. Die Capital Stage schließt
damit die im Mai 2016 angekündigte Übernahme der CHORUS innerhalb von nur 16 Monaten
erfolgreich ab. Nach der Übertragung der Aktien gegen Zahlung der Barabfindung wird
die Capital Stage AG Alleinaktionärin der CHORUS Clean Energy AG und die Börsennotierung
der CHORUS wird beendet. Änderung der Firma in ENCAVIS AG geplantAuf der Hauptversammlung am 18. Mai 2017 wurde mit deutlicher Mehrheit beschlossen,
die Firma der Gesellschaft in ENCAVIS AG zu ändern. Ein entsprechendes Ziel hatten
die Gesellschaft und CHORUS Clean Energy AG auch in der letztes Jahr abgeschlossenen
Zusammenschlussvereinbarung vorgesehen. Mit der Umfirmierung soll die Neuausrichtung
des gemeinsamen Unternehmens kommunikativ mit einem neuen Namen unterstützt werden.
Die Rechtswirksamkeit der Änderung soll nach Abschluss der vielfältigen organisatorischen
und marketingbezogenen Maßnahmen voraussichtlich Ende September 2017 erfolgen. Entwicklung der SegmenteSegment PV-ParksDie Geschäftstätigkeit des Konzerns unterliegt saisonalen Einflüssen, was zu Schwankungen
in den Umsätzen und Ergebnissen im Verlauf des Jahres führt. Im Segment PV-Parks sind
vor allem die Monate April bis September eher umsatzstärker als die Herbst- und Wintermonate. Nach dem unterdurchschnittlichen ersten Halbjahr 2016 lag die Sonneneinstrahlung im
ersten Halbjahr 2017 über dem langjährigen Mittel. Insbesondere das italienische Solarparkportfolio
konnte daher eine Planüberschreitung von mehr als 9 % verzeichnen. Auch das französische
und das deutsche Portfolio haben die Planungen mit rund 8 % bzw. 5 % übertroffen.
Lediglich das britische Solarparkportfolio lag unter Plan. Die tatsächlich eingespeiste Leistung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017
beträgt 391.885 MWh (Vorjahr: 259.752 MWh). Dies entspricht einem Anstieg von über
50 %. Von der eingespeisten Leistung entfallen rund 36 % (Vorjahr: 31 %) auf die Solarparks
in Deutschland, 24 % (Vorjahr: 33 %) auf die Solarparks in Frankreich, 29 % (Vorjahr:
21 %) auf die italienischen Solarparks und 11 % (Vorjahr: 15 %) auf die Solarparks
in Großbritannien. Der Betrieb der Anlagen erfolgte weitestgehend reibungslos. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 erworbene Solarparks:
Segment WindparksDas Windparkportfolio der Capital Stage umfasst zum 30. Juni 2017 insgesamt 25 Windparks
mit einer Gesamtkapazität von 270 MW. Die Windparks verteilen sich auf die Länder
Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich. Die Windparks sind in den Herbst- und Wintermonaten umsatzstärker als in den Sommermonaten. Das Windparkportfolio lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 unter Plan.
Der italienische Windpark sowie einige Windparks in Deutschland und Österreich haben
die Planung hingegen übertroffen. Der Betrieb der Anlagen erfolgte weitestgehend reibungslos. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 erworbene Windparks:
Segment PV-ServiceCapital Stage Solar Service GmbH, Konzernanteil 100 %Das Ergebnis nach Steuern lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 mit TEUR
715 um TEUR 236 über dem Vorjahresniveau (TEUR 479). Während die Umsatzerlöse und
sonstigen Erträge einen Anstieg um TEUR 68 verzeichneten, sanken in Summe die Abschreibungen
sowie die Aufwendungen für Material, Personal und die sonstigen Aufwendungen um TEUR
173. Der Rückgang resultiert insbesondere aus niedrigeren Personalkosten. Das Finanzergebnis
im ersten Halbjahr 2017 liegt bei TEUR -11 (Vorjahr: TEUR -6). Die Gesellschaft hat
die technische Betriebsführung für viele deutsche und italienische Solarparks des
Capital Stage-Konzerns übernommen. Das konzernintern betreute Volumen liegt zum 30.
Juni 2017 bei 201 MWp. Darüber hinaus hat die Capital Stage Solar Service GmbH ab 2012 Verträge für die technische
Betriebsführung von Parks übernommen, die nicht zum Capital Stage-Konzern gehören.
Die Parks liegen in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und in Norditalien. Das
konzernextern betreute Volumen liegt bei rund 18 MWp. Segment Asset ManagementInfolge des erfolgreichen Zusammenschlusses der Capital Stage AG mit der CHORUS Clean
Energy AG im Oktober 2016 hat der Konzern ein neues Segment hinzugewonnen. Das Geschäftsfeld
Asset Management umfasst alle Dienstleistungen für Drittinvestoren wie die Initiierung
von Fonds bzw. die individuelle Gestaltung und Strukturierung sonstiger Investitionen
für professionelle Anleger im Bereich erneuerbare Energien sowie den Betrieb der von
diesen Anlegern gehaltenen Anlagen. Insgesamt umfasst das Portfolio zum 30. Juni 2017
sieben Solarparks und 22 Windparks in den Ländern Deutschland, Italien, Frankreich,
Großbritannien, Finnland und Schweden. Im ersten Halbjahr 2017 lag das Ergebnis nach Steuern bei TEUR 1.086. Umsatzerlösen
und sonstigen Erträgen in Höhe von TEUR 1.644 standen sonstige Aufwendungen, Materialaufwand
und Abschreibungen in Höhe von TEUR 399 entgegen. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageOperative Ertragslage (Nicht-IFRS)Der Konzern erzielte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 Umsatzerlöse in Höhe
von TEUR 113.775 (Vorjahr: TEUR 64.850). Dies entspricht einem Anstieg von rund 75
%. Das Wachstum wird sowohl durch den Ausbau des Solarparkportfolios als auch durch
die Erweiterung des Windparkportfolios getragen. Die Erhöhung der Umsatzerlöse resultierte
dabei zum einen aus den im Rahmen des operativen Geschäfts neu erworbenen Solar- und
Windparks. Zum anderen trugen die dem Konzern im Rahmen der Übernahme der CHORUS Clean
Energy AG zugegangenen Solar- und Windparks mit einem Umsatzbeitrag in Höhe von TEUR
25.197 bzw. TEUR 9.472 zu dem Anstieg bei. Zudem wirkte sich eine im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum höhere Sonneneinstrahlung positiv auf die Entwicklung der Umsatzerlöse
aus. Operative sonstige Erträge erzielte der Konzern in Höhe von TEUR 3.035 (Vorjahr: TEUR
1.863). Hierin sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.814 (Vorjahr: TEUR 1.212)
enthalten. Der operative Personalaufwand beträgt TEUR 4.542 (Vorjahr: TEUR 2.700). Die Erhöhung
ist zu einem geringeren Teil auf den Ausbau des Teams bei der Capital Stage AG und
im Wesentlichen auf den mit der Übernahme der CHORUS Clean Energy AG im Oktober 2016
einhergehenden Personalzuwachs zurückzuführen. Sonstige operative Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 23.613 (Vorjahr: TEUR 12.778)
angefallen. Hierin sind vor allem die Kosten für den Betrieb der Solar- und Windparks
in Höhe von TEUR 18.315 (Vorjahr: TEUR 10.336) enthalten. Die sonstigen Aufwendungen
beinhalten ferner Kosten für den laufenden Geschäftsbetrieb in Höhe von TEUR 5.237
(Vorjahr: TEUR 2.298). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die neu akquirierten Solar-
und Windparks im Jahr 2016 und im ersten Halbjahr 2017 sowie verschiedene Rechts-
und Beratungskosten zurückzuführen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr
des Geschäftsjahres 2017 beläuft sich auf TEUR 87.951 (Vorjahr: TEUR 50.828). Dies
entspricht einem Anstieg von rund 73 %. Die EBITDA-Marge beträgt gut 77 %. Bei den
operativen Abschreibungen in Höhe von TEUR 32.076 (Vorjahr: TEUR 18.944) handelt es
sich im Wesentlichen um die planmäßigen Abschreibungen auf die Photovoltaik- und Windkraftanlagen.
Der Anstieg resultiert fast ausschließlich aus den im Geschäftsjahr 2016 sowie im
ersten Halbjahr 2017 erworbenen Solar- und Windparks. Das operative Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ist von TEUR 31.883 im Vorjahr
auf TEUR 55.875 im Berichtszeitraum angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf
den Ausbau des Energieerzeugungsportfolios zurückzuführen. Dies entspricht einer EBIT-Marge
von etwa 49 %. Das operative Finanzergebnis beläuft sich auf TEUR -25.280 (Vorjahr: TEUR -17.288).
Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Zinsaufwand für die Non-Recourse-Darlehen
der im Geschäftsjahr 2016 und in der ersten Jahreshälfte 2017 erworbenen Solar- und
Windparks. Das hieraus resultierende operative Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt TEUR 30.595
(Vorjahr: TEUR 14.595). Die EBT-Marge beträgt rund 27 % und liegt damit etwa vier
Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Verdoppelung des EBT wird zum einen und
insbesondere durch den Ausbau des Portfolios und zum anderen durch eine im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum höhere Sonneneinstrahlung getragen. Der in der operativen Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung ausgewiesene operative
Steueraufwand beläuft sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 auf TEUR 4.592
(Vorjahr: TEUR 1.173) und entfällt im Wesentlichen auf originäre Steuern in den Solar-
und Windparks. Insgesamt ergibt sich ein operativer Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 26.003
(Vorjahr: TEUR 13.421). Die EAT-Marge beläuft sich auf rund 23 %. Der ausgewiesene operative Cashflow belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf TEUR 69.927
gegenüber TEUR 50.165 im ersten Halbjahr 2016. Für den Anstieg ist insbesondere die
Steigerung des Periodenergebnisses verantwortlich. Im ersten Halbjahr 2016 wirkten
sich noch beglichene Vorsteuerforderungen in den im Bau befindlichen Solar- und Windparks
in Höhe von 12,9 Millionen Euro sowie eine nachgezahlte Kapitalertragsteuerrückerstattung
in Höhe von 2,5 Millionen Euro positiv auf den operativen Cashflow aus. Herleitung der operativen Kennzahlen (bereinigt um IFRS-Effekte)Wie im Kapitel "Internes Steuerungssystem der Capital Stage" des Geschäftsberichtes
2016 beschrieben, ist die IFRS-Bilanzierung des Konzerns beeinflusst von nicht zahlungswirksamen
Bewertungseffekten und daraus resultierenden Abschreibungen. Zusätzlich beeinträchtigen
nicht zahlungswirksame Zinseffekte und latente Steuern einen transparenten Blick auf
die operative Ertragslage nach IFRS. scroll
Abweichend zur operativen Ertragslage ergeben sich folgende IFRS-Kennzahlen: Sonstige Erträge erzielte der Konzern in Höhe von TEUR 17.309 (Vorjahr: TEUR 5.458).
Im Rahmen der vorläufigen Kaufpreisallokationen gemäß IFRS 3 hat sich ein Unterschiedsbetrag
in Höhe von TEUR 12.579 (Vorjahr: TEUR 941) ergeben, der im Berichtszeitraum ergebniswirksam
zu vereinnahmen war. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2017 beläuft sich auf TEUR 101.760 (Vorjahr: TEUR 53.933). Dies entspricht
einem Anstieg von rund 89 %. Die EBITDA-Marge beträgt rund 89 %. Bei den Abschreibungen in Höhe von TEUR 49.776 (Vorjahr: TEUR 25.219) handelt es sich
im Wesentlichen um die planmäßigen Abschreibungen auf die Photovoltaik- und Windkraftanlagen
sowie auf immaterielle Vermögensgegenstände (Stromeinspeiseverträge bzw. exklusive
Nutzungsrechte). Der Anstieg resultiert maßgeblich aus den neu erworbenen bzw. im
Vorjahr nur zeitanteilig einbezogenen Solar- und Windparks. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ist von TEUR 28.714 im Vorjahr auf
TEUR 51.984 angestiegen. Die EBIT-Marge liegt bei rund 46 %. Das Finanzergebnis beläuft sich auf TEUR -23.364 (Vorjahr: TEUR -28.027). Der Rückgang
in Höhe von TEUR 4.663 resultiert zum einen aus einem Anstieg der Finanzerträge von
TEUR 451 im ersten Halbjahr 2016 auf TEUR 5.204 im ersten Halbjahr 2017, der im Wesentlichen
auf höheren Erträgen im Zusammenhang mit den Veränderungen der Marktwerte der Zinsswaps
sowie auf Erträgen aus der Auflösung von Step-ups der im Rahmen der Übernahme der
CHORUS Clean Energy AG übernommenen Darlehen basiert. Zum anderen liegen die Finanzaufwendungen
mit TEUR 28.567 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 28.478). Zwar ist der Zinsaufwand
für die Non-Recourse-Darlehen aufgrund der im Geschäftsjahr 2016 und im ersten Halbjahr
2017 neu erworbenen Solar- und Windparks angestiegen, jedoch wirkten sich die nicht
zahlungswirksamen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen gegenläufig aus. Diese standen
im Vorjahreszeitraum im Zusammenhang mit dem Wertverlust des britischen Pfunds und
betrafen die in Fremdwährung ausgereichten Gesellschafterdarlehen an die dortigen
Tochtergesellschaften. Das hieraus resultierende Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt TEUR 28.621 (Vorjahr:
TEUR 688). Der in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesene Steueraufwand beläuft
sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 auf TEUR 8.396 (Vorjahr: TEUR 1.352)
und setzt sich zusammen aus originären und latenten Steuern. Die Quartalssteuern werden
nach IAS 34 berechnet. Insgesamt ergibt sich ein Konzernergebnis (EAT) in Höhe von TEUR 20.225 (Vorjahr:
TEUR -665). Das Konzernergebnis setzt sich aus dem Ergebnis der Anteilseigner der Muttergesellschaft
in Höhe von TEUR 19.551 (Vorjahr: TEUR -1.256) und dem Ergebnis nicht beherrschender
Anteile von TEUR 674 (Vorjahr: TEUR 591) zusammen. Das Konzerngesamtergebnis in Höhe
von TEUR 22.401 (Vorjahr: TEUR -5.383) setzt sich aus dem Konzernjahresüberschuss
sowie der Veränderung der im Eigenkapital ausgewiesenen sonstigen Rücklagen zusammen.
Neben der Währungsrücklage in Höhe von TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 728) enthalten die
sonstigen Rücklagen weiterhin die Hedge-Rücklage in Höhe von TEUR 3.028 (Vorjahr:
TEUR -7.671), in der auch die zukünftig planmäßig über die Restlaufzeit des jeweiligen
Grundgeschäfts ergebniswirksam aufzulösenden Beträge von ehemals in einer Sicherungsbeziehung
befindlichen Zinsswaps enthalten sind, sowie die Effekte aus der erfolgsneutralen
Bewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten in Höhe von
TEUR -176 (Vorjahr: TEUR 0). Demgegenüber stehen korrespondierende latente Steuereffekte
in Höhe von TEUR -829 (Vorjahr: TEUR 2.225). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (nach
nicht beherrschenden Anteilen) beträgt 0,15 Euro (Vorjahr: -0,02 Euro). Die Anzahl
der durchschnittlich ausgegebenen Aktien im Berichtszeitraum beträgt 126.904.431 (Vorjahr:
78.270.217). Das verwässerte Ergebnis je Aktie liegt bei 0,15 Euro (Vorjahr: -0,02
Euro). Finanzlage und CashflowDie zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds beträgt im Berichtsjahr TEUR
-11.912 (Vorjahr: TEUR 26.261) und setzt sich wie folgt zusammen: Der Nettomittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 69.927 (Vorjahr:
TEUR 50.165). Im Wesentlichen setzt sich der Nettomittelzufluss aus der laufenden
Geschäftstätigkeit aus dem operativen Geschäft der Solar- und Windparks und den hieraus
erfolgten Einzahlungen zusammen. Ferner sind hier die Veränderungen der Aktiva und
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind,
enthalten. Im Vorjahreszeitraum wirkten sich beglichene Vorsteuerforderungen in den
im Bau befindlichen Solar- und Windparks in Höhe von 12,9 Millionen Euro positiv auf
den operativen Cashflow aus. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -42.006 (Vorjahr: TEUR -24.618)
und resultiert im Wesentlichen aus den Auszahlungen für den Erwerb von Solarparks
in Italien und Großbritannien. Weiterhin sind die Auszahlungen für Investitionen in
das Sachanlagevermögen für den Bau der Solar- und Windparks in Österreich sowie Frankreich
enthalten. Gegenläufig wirkte sich in Höhe von 7,7 Millionen Euro die Vereinnahmung
des verbleibenden Kaufpreises eines im Dezember 2016 an ein Versorgungswerk veräußerten
französischen Windparks aus. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -39.833 (Vorjahr: TEUR 714)
und resultiert im Wesentlichen aus den regelmäßigen Tilgungen und den gezahlten Zinsen
abzüglich nach den Erstkonsolidierungszeitpunkten ausgezahlter Darlehen für neuerworbene
Solar- und Windparks. Zudem ist die Aufnahme eines Betriebsmittelkredits in Höhe von
TEUR 20.000 enthalten. Im ersten Halbjahr 2016 wirkte sich eine Kapitalerhöhung gegen
Bareinlage aus dem genehmigten Kapital in Höhe von TEUR 48.898 auf den Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit aus. Zum 30. Juni 2017 verfügt der Konzern, unter Berücksichtigung der Kontokorrentverbindlichkeiten
in Höhe von TEUR 4.299 (Vorjahr: TEUR 24), über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
in Höhe von TEUR 113.537 (30. Juni 2016: TEUR 76.439). VermögenslageDas Eigenkapital beträgt zum 30. Juni 2017 TEUR 615.243 (31. Dezember 2016: TEUR 608.556).
Der Anstieg in Höhe von TEUR 6.687 beziehungsweise 1,1 % resultiert hauptsächlich
aus Kapitalerhöhungen im Zusammenhang mit der Aktiendividende sowie dem Periodenergebnis.
Gegenläufig wirkte sich die Auszahlung der Dividende aus. Das Grundkapital hat sich
aufgrund einer Kapitalerhöhung für die Aktiendividende und durch Sacheinlage im Zusammenhang
mit dem Erwerb weiterer CHORUS-Aktien von einem institutionellen Investor um TEUR
1.820 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 25,7 % (31. Dezember 2016: 25,9 %). Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 2.353.797 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 2.394.766
erhöht. Der Geschäfts- oder Firmenwert beläuft sich zum 30. Juni 2017 auf TEUR 22.292 (31.
Dezember 2016: TEUR 22.292). Zum Stichtag 30. Juni 2017 hat der Konzern Bank- und Leasingverbindlichkeiten in Höhe
von TEUR 1.460.896 (31. Dezember 2016: TEUR 1.429.362). Es handelt sich um die Darlehen
und Leasingverträge zur Finanzierung der Solar- und Windparks sowie das von den Gothaer
Versicherungen im November 2014 zur Verfügung gestellte Genussrechtskapital. Enthalten
sind zudem Verbindlichkeiten aus Listed Notes aus dem Portfolio Grid Essence inklusive
aufgelaufener Zinsen in Höhe von TEUR 42.448 sowie Verbindlichkeiten aus einem Schuldscheindarlehen
in Höhe von TEUR 23.000. Darin nicht enthalten sind die unter den sonstigen Verbindlichkeiten
ausgewiesenen Beträge in Höhe von TEUR 11.544, die Zinsvorteile aus niedrig verzinslichen
Darlehen der öffentlichen Hand (Kreditanstalt für Wiederaufbau) darstellen und gemäß
IAS 20 zu bilanzieren und separat auszuweisen sind. Ereignisse nach dem BilanzstichtagErwerb weiterer Windenergieanlagen in Deutschland mit einer Erzeugungsleistung von nahezu 17 MWAnfang August hat die Capital Stage weitere fünf WEA in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
mit einer Gesamterzeugungsleistung von nahezu 17 MW erworben. Alle fünf WEA sind bereits
an das Stromnetz angeschlossen und profitieren von einer staatlich garantierten Einspeisevergütung
für jeweils 20 Jahre. Die gesicherte Vergütung beträgt zwischen 8,08 und 8,90 Eurocent
pro Kilowattstunde. Die WEA sind mit Turbinen der Hersteller Vestas und General Electric
ausgestattet. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Windparks beträgt einschließlich
der projektbezogenen Fremdfinanzierung rund 39,6 Millionen Euro. Die Capital Stage
geht davon aus, dass die Windenergieanlagen ab dem ersten vollen Betriebsjahr Umsatzerlöse
in Höhe von rund 3,65 Millionen Euro erwirtschaften werden. Erwerb weiterer Windenergieanlagen in Dänemark mit einer Erzeugungsleistung von nahezu 10 MWIm August hat die Capital Stage eine Vereinbarung über den Erwerb von drei weiteren
WEA in Dänemark unterzeichnet. Die WEA gehören zu dem bestehenden Windpark Norhede
I unweit von Ringk0bing an der Nordseeküste Dänemarks. Die Gesamterzeugungsleistung
der Turbinen vom Typ Vestas V 112 beträgt 9,9 MW. Die WEA sind bereits seit dem Jahr
2014 an das Stromnetz angeschlossen. Der Windpark profitiert von einer staatlichen
Prämie, die in Dänemark für die ersten 22.000 Volllaststunden gewährt wird. Die Capital
Stage rechnet damit, dass die WEA pro Jahr Umsatzbeiträge in Höhe von rund 1,4 Millionen
Euro erwirtschaften werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Windparks wird einschließlich
der projektbezogenen Fremdfinanzierung rund 12,0 Millionen Euro betragen. Wahldividende erhält erneut großen ZuspruchDie von der Capital Stage AG angebotene Wahldividende erfreute sich erneut einer großen
Zustimmung. Die Annahmequote lag bei über 50 %. Damit entschied sich jeder zweite
Aktionär für eine weitere Investition in das Unternehmen. Die Einbuchung der neuen
Aktien aus der Wahldividende in die Wertpapierdepots der Aktionäre erfolgte Anfang
Juli 2017. Übernahme der CHORUS Clean Energy AG erfolgreich und vollständig abgeschlossenMit der Eintragung des Übertragungsbeschlusses von der ordentlichen Hauptversammlung
der CHORUS Clean Energy AG in Neubiberg in das Handelsregister am 24. August 2017
hält die Capital Stage AG ab diesem Zeitpunkt sämtliche Aktien der CHORUS Clean Energy
AG (ISIN DE000A12UL56/ISIN DE000A2BPKL6). Die ordentliche Hauptversammlung der CHORUS
Clean Energy AG hatte am 22. Juni 2017 der Übertragung der Anteile der Minderheitsaktionäre
gegen Zahlung einer angemessenen Barabfindung in Höhe von 11,92 Euro je Aktie an die
Capital Stage AG mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Capital Stage AG schließt damit
die Übernahme der CHORUS Clean Energy AG planungsgemäß und erfolgreich ab. Die Börsennotierung
der Aktien der CHORUS Clean Energy AG im General Standard der Deutschen Börse wird
in Kürze von Amts wegen eingestellt. Chancen- und RisikoberichtIm Berichtszeitraum haben sich gegenüber den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr
2016 beschriebenen Chancen und Risiken keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Dem Vorstand der Capital Stage AG sind zudem zum Zeitpunkt der Fertigstellung des
Halbjahresfinanzberichts 2017 keine den Fortbestand der Gesellschaft beziehungsweise
des Konzerns gefährdenden Risiken bekannt. PrognoseberichtIn den folgenden Aussagen sind Prognosen und Annahmen enthalten, deren Eintritt nicht
sicher ist. Sofern eine oder mehrere Prognosen oder Annahmen nicht eintreffen, können
die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den dargestellten abweichen. Wirtschaftliche RahmenbedingungenWeltwirtschaft auf moderatem WachstumskursDer IWF geht auch für das kommende Jahr davon aus, dass sich die Weltwirtschaft weiter
erholt. Dabei dürfte das Wirtschaftswachstum besonders in den Entwicklungs- und Schwellenländern
weiter anziehen, während die Industrienationen ihren Wachstumskurs in etwa auf Vorjahresniveau
fortsetzen werden. Nach 3,5 % für das Jahr 2017 erwartet der IWF für das Jahr 2018
ein Weltwirtschaftswachstum von 3,6 %. Die Europäische Zentralbank wird ihre expansive geldpolitische Ausrichtung auf mittelfristige
Sicht beibehalten. Die EZB will bis mindestens Ende 2017 auch über den Kauf von Staats-
und Unternehmensanleihen weiter Liquidität in den Markt geben. In den USA dürfte die
Fed angesichts der robusten US-Konjunkturdaten die zinspolitischen Zügel weiterhin
leicht anziehen. Von einer sehr deutlichen Zinswende ist aber auch hier mittelfristig
nicht auszugehen. Während der US-Dollar gegenüber dem Euro aufgrund des zunehmenden Zinsspreads und
der dynamischeren US-Konjunktur punktet, bleiben die Unsicherheiten beim britischen
Pfund hoch. Erst die Schaffung der Brexit-Fakten dürfte hier mittelfristig wieder
für eine Stabilisierung sorgen. Rahmenbedingungen für erneuerbare EnergienDie Zukunft gehört den erneuerbaren EnergienDer Ausbau erneuerbarer Energien für eine sichere, nachhaltige und klimafreundliche
Energieversorgung schreitet weltweit weiter voran. Verschiedene internationale Abkommen sowie nationale Ausbauziele legen zudem Richtwerte
für die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien vor. Zu den bedeutendsten Abkommen
gehört das Pariser Klimaabkommen, das von rund 200 Ländern unterzeichnet wurde und
seit dem 4. November in Kraft ist. Dabei haben sich alle unterzeichnenden Länder dazu
verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um die Zunahme der Erderwärmung zu begrenzen.
Einen Dämpfer erhielt das Pariser Klimaabkommen durch den von US-Präsident Donald
Trump forcierten Austritt der USA. Der Abschluss des Austrittsprozesses würde sich
gleichwohl bis in das Jahr 2020 ziehen. Die Wahlen in Frankreich und den Niederlanden
haben den populistischen Parteien in Europa hingegen keinen weiteren Auftrieb verliehen.
Der gesellschaftspolitische Konsens für eine kohlenstoffarme Wirtschaft und den Ausbau
erneuerbarer Energie bleibt damit in Europa weiterhin bestehen. Auch in den Entwicklungs-
und Schwellenländern setzt sich der Ausbau der erneuerbaren Energien rasant fort,
insbesondere China setzt nicht zuletzt aufgrund massiver ökonomischer, ökologischer
und gesundheitlicher Auswirkungen durch Umweltverschmutzungen immer mehr auf erneuerbare
Energien. Hierfür stellt die chinesische Regierung zwischen 2016 und 2020 umgerechnet
über 340 Milliarden Euro an Investitionsmitteln bereit. Solar Power Europe (SPE), der Nachfolger der European Photovoltaic Industry Association
(EPIA), erwartet, dass die Gesamterzeugungsleistung im Bereich der Photovoltaik weltweit
auch in den kommenden Jahren weiter deutlich zunehmen wird. SPE rechnet bis in das
Jahr 2021 auf Basis eines "optimistischen" Szenarios mit einem Anstieg der weltweiten
Erzeugungsleistung auf über 930 GW beziehungsweise auf über 620 GW auf Basis eines
"pessimistischen" Szenarios. Im Jahr 2016 betrug die weltweit installierte Gesamtleistung
zum Vergleich mehr als 300 GW. Auch der Bereich der Windenergie wird in den kommenden Jahren weiter deutlich ausgebaut.
Gemäß den Prognosen des Global Wind Energy Council waren im Jahr 2016 weltweit Windenergieanlagen
mit einer Gesamterzeugungsleistung von über 480 GW installiert. Die Prognosen des
Wind Energy Outlooks gehen bis 2020 in einem optimistischen Szenario von einem weiteren
Anstieg der Kapazitäten auf knapp 800 GW beziehungsweise auf rund 880 GW aus. Gesamtaussage zur erwarteten EntwicklungDie Capital Stage investiert in schlüsselfertige oder bestehende Solar- und Windparks
(onshore) und übernimmt deren kaufmännische und technische Betriebsführung. Die Geschäftsentwicklung
des Unternehmens ist damit nicht unmittelbar an den zukünftigen Ausbau der erneuerbaren
Energien geknüpft. Die Gesellschaft profitiert jedoch mittelfristig vom schnellen
und umfangreichen Kapazitätsausbau durch ein großes und zunehmendes Angebot an Investitionsmöglichkeiten.
Darüber hinaus besteht insbesondere bei Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften
weiterhin ein hoher Anlagebedarf. Mit ihren langfristigen und stabilen Cashflows sowie
attraktiven Renditen bieten Erneuerbare-Energien-Anlagen hier eine geeignete Alternative.
Die Capital Stage bietet institutionellen Investoren im Rahmen des Geschäftssegments
Asset Management vielfältige Möglichkeiten für eine Investition in erneuerbaren Energien
beziehungsweise Erneuerbare-Energien-Anlagen an. Die Capital Stage ist daher zuversichtlich
im Rahmen des Asset Managements auch in der zweiten Jahreshälfte 2017 weitere Mandate
gewinnen zu können. Sowohl die bestehenden als auch die zukünftigen Erwartungen an die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen sowie das Finanzierungsumfeld bieten der Capital Stage ein ideales
Umfeld für weiteres qualitatives Wachstum. Im ersten Halbjahr 2017 konnten weitere Solar- und Windparks in den Kernregionen akquiriert
werden. Die Erzeugungsleistung des Gesamtportfolios stieg damit auf nahezu 1,3 GW
an. Dabei ist im Berichtszeitraum mit Dänemark erfolgreich der Markteintritt in eine
neue Kernregion gelungen. Die regionale Diversifizierung des Bestandsportfolios hat
sich damit weiter erhöht. Gleichzeitig wurde mit dem Squeeze-out-Verfahren und dem
entsprechenden Zustimmungsbeschluss auf der ordentlichen Hauptversammlung der CHORUS
Clean Energy AG ("CHORUS") die Zusammenarbeit und Integration innerhalb des Capital
Stage-Konzerns weiter vorangetrieben. Allein durch den Wegfall der Börsennotierung
der CHORUS werden jährliche Einsparungen von über einer Million Euro erzielt. Der Capital Stage-Konzern ist damit einer der größten unabhängigen Betreiber von Solar-
und Windparks in Europa und in einer hervorragenden strategischen Ausgangsposition
für weiteres Wachstum. Während im Rahmen des Capital Stage-Konzerns die CHORUS zukünftig
insbesondere das Asset-Management-Geschäft managen und ausbauen wird, übernimmt die
Capital Stage AG das Eigengeschäft. Neben einer umfangreichen Investitionspipeline
in den Kernregionen prüft die Capital Stage AG darüber hinaus auch laufend die Entwicklung
in weiteren Regionen auf mögliche attraktive Eintrittschancen. Anhebung der Guidance 2017Vor dem Hintergrund des bereits vollzogenen Erwerbs weiterer Solar- und Windparks
sowie einer im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Sonneneinstrahlung im Berichtszeitraum
hat der Vorstand der Capital Stage AG seine Guidance vom Dezember 2016 für das Jahr
2017 angehoben. Auf Basis des Bestandsportfolios zum 24. August 2017 erwartet der Vorstand der Capital
Stage AG demnach folgende Ergebnisentwicklung: scroll
*
Operativ; enthält keine IFRS-bedingten, nicht-liquiditätswirksamen Bewertungseffekte. DividendenpolitikVorstand und Aufsichtsrat der Capital Stage wollen die Aktionäre auch zukünftig in
angemessenerer Weise am Erfolg des Unternehmens beteiligen. Daher haben sie der ordentlichen
Hauptversammlung am 18. Mai 2017 vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,20 Euro
je dividendenberechtigte Stückaktie auszuzahlen. Dies entspricht einer nominalen Steigerung
gegenüber dem Vorjahr von gut 10 % (Dividende für das Geschäftsjahr 2015: 0,18 Euro).
Die Hauptversammlung stimmte dem Vorschlag der Gesellschaft mit großer Mehrheit zu.
Die Dividende wurde zudem erneut als Wahldividende angeboten, die den Aktionären größtmögliche
Entscheidungsfreiheit bietet. Zur Auszahlung der Dividende, die am 27. Juni 2017 erfolgt
ist, wurde gemäß der Beschlussfassung auf der Hauptversammlung der Capital Stage AG
ein Teil des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von 25.286.399,00 Euro
verwendet. Die Wahldividende erhielt mit einer Annahmequote von über 50 % erneut großen
Zuspruch. Insgesamt wurden 1.728.554 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien ausgegeben. Vorstand und Aufsichtsrat der Capital Stage AG haben zudem eine Dividendenstrategie
für die nächsten fünf Jahre beschlossen: Demnach soll die Dividende der Capital Stage
AG kontinuierlich gesteigert werden, so dass in fünf Jahren eine um 50 % höhere Dividende
je dividendenberechtigte Stückaktie gezahlt wird (0,30 Euro). Die Dividendenstrategie
spiegelt die zunehmenden Cashflows aus den Solar- und Windparks wider. Deren Zinsaufwand
reduziert sich auf Basis eines festen Tilgungsplans über die Jahre fortlaufend und
führt damit zu entsprechend stetigen Ergebnissteigerungen. Hamburg, im August 2017 Capital Stage AG Vorstand scroll
Verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS)scroll
Verkürzte Konzernbilanz (IFRS)Aktiva
scroll
Passivascroll
Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS)scroll
Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)scroll
scroll
Ausgewählte Anhangangaben und ErläuterungenAllgemeine GrundlagenDieser verkürzte und ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde gemäß § 37w Abs. 3
Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie in Übereinstimmung mit dem International Accounting
Standard IAS 34 "Interim Financial Reporting" (Zwischenberichterstattung) aufgestellt.
Er enthält nicht sämtliche Informationen, die nach IFRS für einen Konzernabschluss
zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind, und sollte daher nur in Verbindung
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gelesen werden. Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden weder entsprechend § 317
HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. Die verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung und verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung
enthalten Vergleichsangaben zu dem ersten Halbjahr des Vorjahres. Die verkürzte Konzernbilanz
enthält vergleichende Zahlen zum Ende des unmittelbar vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Zwischenabschluss steht im Einklang mit den International Financial Reporting
Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich denen
des letzten Konzernabschlusses zum Geschäftsjahresende. Eine detaillierte Beschreibung
der angewandten Methoden haben wir in den Erläuterungen im Anhang des Konzernabschlusses
2016 veröffentlicht. Im Falle von Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
werden sie gesondert erläutert. Die berichtende GesellschaftDie Capital Stage AG (nachstehend als "Gesellschaft" oder gemeinsam mit den Tochtergesellschaften
als "Konzern" bezeichnet) ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg.
Die wesentlichen Tätigkeitsbereiche des Konzerns werden im Einzelnen in Kapitel 1
des Anhangs zum Konzernjahresabschluss für das am 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr
beschrieben. Gegenstand des verkürzten Konzernzwischenabschlusses sind die Capital Stage AG und
die mit ihr verbundenen Unternehmen. Zu den zum Konsolidierungskreis gehörenden Unternehmen
verweisen wir auf Abschnitt 17 des Anhangs im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016
sowie in Bezug auf die Änderungen im ersten Halbjahr 2017 auf die Ausführungen im
folgenden Abschnitt. Die Muttergesellschaft des Konzerns, die Capital Stage AG, wurde
in Hamburg am 18. Januar 2002 beim Amtsgericht im Handelsregister unter HRB 63197
eingetragen und hat ihren Firmensitz in der Großen Elbstraße 59, 22767 Hamburg. Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden zu gleichen Konditionen wie mit fremden Dritten
abgeschlossen. Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und KonsolidierungsgrundsätzeSaisonale EinflüsseDie Geschäftstätigkeit des Konzerns unterliegt saisonalen Einflüssen, die zu Schwankungen
in den Umsätzen und Ergebnissen im Verlauf des Jahres führen. Saisonal bedingt fallen
die Umsätze des Segmentes PV-Parks üblicherweise im zweiten und dritten Quartal eines
Geschäftsjahres höher aus als im ersten und vierten Quartal, während die Umsätze und
Ergebnisse des Segmentes Windparks in der Regel im ersten und vierten Quartal eines
Geschäftsjahres höher ausfallen als im zweiten und dritten Quartal. Neue Standards und Änderungen von Standards und InterpretationenDer Konzern hat in den ersten zwei Quartalen des Geschäftsjahres 2017 keine neuen
oder überarbeiteten IFRS-Standards und -Interpretationen angewandt. Demzufolge gibt
es auch keine wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Zwischenabschluss des
Konzerns. Status zu IFRS und Interpretationen, die noch nicht verpflichtend anzuwenden sind und die nicht vorzeitig durch den Konzern angewendet werdenHinsichtlich der Standards IFRS 9 "Finanzinstrumente" (2014) und IFRS 15 "Erlöse aus
Verträgen mit Kunden", für die das EU-Endorsement erfolgt ist, gibt es keine wesentlichen
neuen Erkenntnisse, weshalb auf die Ausführungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember
2016 verwiesen wird. Dasselbe trifft auf den Standard IFRS 16 "Leasing" zu, für den die Übernahme im Rahmen
des EU-Endorsements noch nicht erfolgt ist, weshalb der Konzernabschluss zum 31. Dezember
2016 als Informationsbasis heranzuziehen ist. KonsolidierungskreisIn den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 sind neben den im Konsolidierungskreis
im Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 unter Punkt 17 genannten Gesellschaften
zusätzlich folgende Unternehmen einbezogen worden: scroll
Die Beteiligungsquoten entsprechen den Stimmrechtsquoten. Die folgenden italienischen Personengesellschaften wurden im ersten Halbjahr 2017
in Kapitalgesellschaften umgewandelt: scroll
Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 wurden die folgenden acht italienischen Holding-Gesellschaften
auf die CHORUS Solar Italia Centrale 5. S.r.l. verschmolzen:
UnternehmenszusammenschlüsseDie Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen entspricht der im Anhang zum Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2016 angegebenen Vorgehensweise. Die für die Erstkonsolidierung verwendeten Kaufpreisallokationen (Purchase Price Allocations,
PPA) sind nur vorläufig, da sich teilweise nach Erstellung der PPA noch Erkenntnisse
ergeben können, die zu einer nachträglichen Anpassung innerhalb eines Jahres nach
Erwerb führen würden. Die Vorläufigkeit der PPA ist weiterhin dadurch begründet, dass
die technischen Überprüfungen und die damit einhergehende finale Erstellung der Planungsrechnungen,
auf denen die Bewertungen der immateriellen Vermögenswerte basieren, noch nicht abgeschlossen
sind. Der Erwerb bestehender und im Bau befindlicher Solar- und Windparks gehört neben dem
reinen Betrieb der Anlagen zur Geschäftstätigkeit des Konzerns und stellt daher auch
den Hauptgrund für die Erwerbe dar. Unternehmenszusammenschlüsse im ersten Halbjahr 2017Piemonte Eguzki 2 S.r.l. und Piemonte Eguzki 6 S.r.l.scroll
Bei der Transaktion handelt es sich um den 100%igen Erwerb von zwei Solarparks in
der italienischen Region Piemont, zwischen den Städten Turin und Genua. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt
der Parks war der 3. Februar 2017. Der Unternehmenszusammenschluss wurde unter Anwendung
der Erwerbsmethode durchgeführt. Der Wert des neu bewerteten Eigenkapitals betrug
zum Erstkonsolidierungszeitpunkt TEUR 11.025. Die im Rahmen der Transaktion übernommenen
kurzfristigen Forderungen, die im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und Steuerforderungen bestehen, haben einen beizulegenden Zeitwert von
TEUR 1.696. Die im Erwerbszeitpunkt vorgenommene beste Schätzung der vertraglichen
Zahlungsströme, deren Einbringlichkeit nicht erwartet wird, beläuft sich auf TEUR
0. Des Weiteren lagen keine Eventualforderungen oder -verbindlichkeiten vor. Die Transaktionsnebenkosten
beliefen sich auf TEUR 38. Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden Umsatzerlöse
in Höhe von TEUR 1.683 und ein Gewinn in Höhe von TEUR 432 aus den erworbenen Unternehmen
erfasst. Wären die Unternehmen bereits seit Anfang des Jahres 2017 in den Konzern
einbezogen worden, wären nach Hochrechnungen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.883 und
ein Gewinn in Höhe von TEUR 402 aus diesen Unternehmen im Konzernabschluss enthalten.
Der Kaufpreis für die erworbenen Anteile und übernommene Gesellschafterdarlehen betrug
TEUR 11.337 und wurde vollständig in Zahlungsmitteln entrichtet. De-Stern 1 S.r.l., De-Stern 4 S.r.l. und De-Stern 15 S.r.l.scroll
Bei der Transaktion handelt es sich um den 100%igen Erwerb eines Solarparkportfolios
in der sonnenreichen Region Apulien, im Südosten Italiens. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt
der Parks war der 31. März 2017. Der Unternehmenszusammenschluss wurde unter Anwendung
der Erwerbsmethode durchgeführt. Der Wert des neu bewerteten Eigenkapitals betrug
zum Erstkonsolidierungszeitpunkt TEUR 10.451. Die im Rahmen der Transaktion übernommenen
kurzfristigen Forderungen, die im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und Steuerforderungen bestehen, haben einen beizulegenden Zeitwert von
TEUR 649. Die im Erwerbszeitpunkt vorgenommene beste Schätzung der vertraglichen Zahlungsströme,
deren Einbringlichkeit nicht erwartet wird, beläuft sich auf TEUR 0. Des Weiteren
lagen keine Eventualforderungen oder -Verbindlichkeiten vor. Die Transaktionsnebenkosten
beliefen sich auf TEUR 8. Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden Umsatzerlöse
in Höhe von TEUR 848 und ein Gewinn in Höhe von TEUR 247 aus den erworbenen Unternehmen
erfasst. Wären die Unternehmen bereits seit Anfang des Jahres 2017 in den Konzern
einbezogen worden, wären nach Hochrechnungen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.346 und
ein Gewinn in Höhe von TEUR 208 aus diesen Unternehmen im Konzernabschluss enthalten.
Der Kaufpreis für die erworbenen Anteile betrug TEUR 5.650 und wurde vollständig in
Zahlungsmitteln entrichtet. Todderstaffe Solar Ltd.scroll
Bei der Transaktion handelt es sich um den 100%igen Erwerb eines Solarparks im Nordwesten
Englands im Bezirk Lancashire in der Nähe der Stadt Blackpool. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt
der Parks war der 31. Mai 2017. Der Unternehmenszusammenschluss wurde unter Anwendung
der Erwerbsmethode durchgeführt. Der Wert des neu bewerteten Eigenkapitals betrug
zum Erstkonsolidierungszeitpunkt TEUR 982. Die im Rahmen der Transaktion übernommenen
kurzfristigen Forderungen, die aus Steuerforderungen bestehen, haben einen beizulegenden
Zeitwert von TEUR 381. Die im Erwerbszeitpunkt vorgenommene beste Schätzung der vertraglichen
Zahlungsströme, deren Einbringlichkeit nicht erwartet wird, beläuft sich auf TEUR
0. Des Weiteren lagen keine Eventualforderungen oder -verbindlichkeiten vor. Die Transaktionsnebenkosten
beliefen sich auf TEUR 126. Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden Umsatzerlöse
in Höhe von TEUR 128 und ein Gewinn in Höhe von TEUR 78 aus den erworbenen Unternehmen
erfasst. Wären die Unternehmen bereits seit Anfang des Jahres 2017 in den Konzern
einbezogen worden, wären nach Hochrechnungen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 128 und
ein Gewinn in Höhe von TEUR 654 aus diesen Unternehmen im Konzernabschluss enthalten.
Der Kaufpreis für die erworbenen Anteile und übernommene Gesellschafterdarlehen betrug
TEUR 5.364. Bis zum Bilanzstichtag wurden TEUR 3.068 des Kaufpreises in Zahlungsmitteln
entrichtet. Die Auszahlung des Restbetrages erfolgt nach dem Erreichen verschiedener
Meilensteine. Finalisierung der Kaufpreisallokation der Gesellschaften Ribaforada 3 S.r.l. und Ribaforada 7 S.r.l.Innerhalb des Bewertungszeitraums im Sinne des IFRS 3.45 hat die Gesellschaft die
Kaufpreisallokation im ersten Halbjahr 2017 aufgrund der nun finalisierten Bewertung
der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing angepasst. Gegenüber der vorläufigen
Kaufpreisallokation und der innerhalb des Geschäftsberichts 2016 veröffentlichten
Darstellung haben sich die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing um TEUR 353
und die aktiven latenten Steuern um TEUR 94 verringert. In der Folge hat sich der
Badwill um TEUR 259 erhöht. Gesamtauswirkungen der Unternehmenszusammenschlüsse auf die Ergebnisse des KonzernsIm Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2017 sind Gewinne in Höhe von TEUR 763 aus den
im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen im laufenden Geschäftsjahr neu in den
Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften enthalten. Die Umsatzerlöse bis zum 30.
Juni 2017 beinhalten TEUR 2.659 aus den neu konsolidierten Gesellschaften. Wären die
Unternehmenszusammenschlüsse zum 1. Januar 2017 erfolgt, hätten sich nach Hochrechnungen
der Konzernumsatz zum 30. Juni 2017 um TEUR 698 und das Ergebnis der Periode um TEUR
513 erhöht. Der negative Unterschiedsbetrag (Badwill) für die Unternehmenserwerbe in den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 und Anpassungen aus den vorläufigen Kaufpreisallokationen
des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016 beläuft sich in Summe auf TEUR 12.579 und wird
in den sonstigen Erträgen ausgewiesen. Gründe für die Erzielung von negativen Unterschiedsbeträgen (Badwills)Im Wesentlichen konnten die im Rahmen der drei PPAs entstandenen Badwills durch die
Vorteile, die die Capital Stage gegenüber anderen potenziellen Käufern vorweisen kann,
erreicht werden. Dies sind insbesondere eine sehr gute Liquiditätsausstattung und
die damit verbundene Möglichkeit, bestehende Zwischenfinanzierungen der Verkäufer
reibungslos abzulösen. Unternehmenserwerbe erfordern oftmals die Teilnahme an öffentlichen Verkaufsprozessen,
in denen der Kaufpreis wesentlich durch Angebote von Wettbewerbern beeinflusst wird.
Die Unternehmenserwerbe des Konzerns resultierten jedoch ausschließlich aus mit den
jeweiligen Verkäufern geführten Exklusivverhandlungen, die einen wesentlichen Einfluss
auf die Erzielung der negativen Unterschiedsbeträge haben. Zudem bedürfen öffentliche,
strukturierte Verkaufsprozesse eines längeren Zeitraums als Exklusivverhandlungen.
Viele Verkäufer ziehen den zügigen und absehbaren Geschäftsabschluss mit großer zeitlicher
Nähe von Vertragsunterzeichnung und Closing, also Kaufpreiszahlung, mit der Capital
Stage einem sich lang hinziehenden strukturierten Verkaufsprozess vor. Denn an dessen
Ende steht häufig der zwar meistbietende, aber oft unbekannte und möglicherweise nicht
unmittelbar zahlungsfähige Käufer, der ein zeitnahes Closing nicht zusichern kann. Ein weiterer Aspekt für die Generierung der Badwills sind unter anderem Paketabschläge,
die bei dem Erwerb eines Portfolios erzielt werden können. Die mit einem Portfolioverkauf
im Vergleich zu Einzelverkäufen erreichte höhere Verwertungsgeschwindigkeit sowie
die hieraus resultierenden Einsparungen im Bereich der Personal- und Verwaltungskosten
sowie Transaktionskosten, die bei einem vollständigen Einzelverkauf der Objekte entstehen
würden, drücken sich in einem Paketabschlag aus. Die Capital Stage erhält jedes Jahr rund 200 Solar- und Windparks zur Prüfung vorgelegt.
Im Rahmen eines klar definierten Filterprozesses werden aus diesen Angeboten kurzfristig
etwa 30 Projekte ausgewählt, die näher geprüft werden. Durch langjährige Erfahrung
und kompetente Mitarbeiter ist die Capital Stage in der Lage, Unternehmenserwerbe
in sehr kurzer Zeit zu prüfen und durchzuführen. Zudem besteht aufgrund zum Teil langjähriger
Geschäftsbeziehungen ein hohes Vertrauen der Verkäufer in die Capital Stage. Dieser
Filterprozess führt im Jahresverlauf zu etwa acht bis zehn Akquisitionen. Bedeutende bilanzielle Ermessensspielräume und Hauptquellen von SchätzungsunsicherheitenIm Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses werden in einigen Fällen Schätzungen
vorgenommen und Annahmen getroffen, die die Anwendung von Rechnungslegungsmethoden
und die Höhe der ausgewiesenen Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen
betreffen. Die tatsächlichen Werte können von diesen Schätzungen abweichen. Die Schätzungen
und die zugrunde liegenden Annahmen werden fortlaufend überprüft. Die Anpassungen
von Schätzungen werden prospektiv erfasst. Im Folgenden werden die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie die sonstigen
wesentlichen Quellen von Schätzungsunsicherheiten zum Ende der Berichtsperiode angegeben,
durch die ein beträchtliches Risiko entstehen kann, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres
eine wesentliche Anpassung der ausgewiesenen Vermögenswerte und Schulden erforderlich
wird. Wirtschaftliche Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens und der immateriellen VermögenswerteBei der Bewertung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten
ist die erwartete Nutzungsdauer der Vermögenswerte zu schätzen. Dabei werden insbesondere
vertragliche Bestimmungen, Branchenerkenntnisse und Einschätzungen des Managements
berücksichtigt. Weitere Erläuterungen sind im Anhang des Konzernabschlusses zum 31.
Dezember 2016 enthalten. Wertminderung des Geschäfts- oder FirmenwertesFür die Bestimmung des Vorliegens einer Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes
ist es erforderlich, den Nutzungswert der Gruppe der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten,
der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist, zu ermitteln. Die Berechnung
des Nutzungswertes bedarf der Schätzung künftiger Cashflows aus der Gruppe der zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten sowie eines geeigneten Kapitalisierungszinssatzes für die Barwertberechnung.
Wenn die tatsächlich erwarteten künftigen Cashflows geringer als bisher geschätzt
ausfallen, kann sich eine wesentliche Wertminderung ergeben. UnternehmenszusammenschlüsseAlle identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden werden bei der Erstkonsolidierung
im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen mit ihren beizulegenden Zeitwerten angesetzt.
Die angesetzten Zeitwerte sind mit Schätzungsunsicherheiten behaftet. Sofern immaterielle
Vermögenswerte identifiziert werden, wird der beizulegende Zeitwert mittels allgemein
anerkannter Bewertungsverfahren ermittelt. Den Bewertungen liegen die Planungen der
Gesellschaft zugrunde, die unter Berücksichtigung von vertraglichen Vereinbarungen
auf den Schätzungen des Managements beruhen. Die im Zuge der Bewertung der immateriellen
Vermögenswerte angewandten Diskontierungszinssätze (WACC) betragen zwischen 2,54 %
und 4,15 % (Vorjahr: 4,42 % bis 5,08 %). Der Erwerb von bereits am Netz angeschlossenen Solar- und Windkraftanlagen wird wie
ein Unternehmenszusammenschluss behandelt, da nach Ermessen des Konzerns die Voraussetzungen
eines bestehenden Geschäftsbetriebes vorliegen. Hinsichtlich der getroffenen Annahmen bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte
der Finanzanlagen verweisen wir auf die Ausführungen des Konzernanhangs zum 31. Dezember
2016 unter Abschnitt 7. Die Bewertungsverfahren und Inputfaktoren wurden unverändert
wie zum 31. Dezember 2016 angewandt. Zusätzliche Angaben zu den finanziellen Vermögenswerten und VerbindlichkeitenBuchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorienscroll
scroll
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Fair-Value-Hierarchiescroll
Die Bewertung der Zins- und Währungssicherungskontrakte erfolgt unter Zugrundelegung
von Marktzins- und FX-Forward-Kurven auf Basis anerkannter mathematischer Modelle
(Barwertberechnungen). Die in der Bilanz angesetzten Marktwerte entsprechen damit
dem Level 2 der Fair-Value-Hierarchie des IFRS 13. Die in der Konzernbilanz zum beizulegenden Zeitwert erfassten Verbindlichkeiten aus
bedingten Gegenleistungen beruhen auf Informations- und Inputfaktoren der Stufe 3. Ein Wechsel zwischen den Leveln hat weder im aktuellen noch im abgelaufenen Geschäftsjahr
stattgefunden. Die nachstehende Tabelle gibt für jede Klasse von Vermögenswerten und Schulden, die
in der Bilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und deren beizulegende
Zeitwerte nicht näherungsweise den Buchwerten entsprechen, die Stufe der Bemessungshierarchie
an, in der die Bemessungen des beizulegenden Zeitwertes in ihrer Gesamtheit eingeordnet
sind. scroll
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Bewertungstechniken, die bei der Bestimmung
der beizulegenden Zeitwerte verwendet wurden. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumentescroll
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumentescroll
Bei Finanzinstrumenten mit kurzfristigen Fälligkeiten, einschließlich Zahlungsmitteln
und Zahlungsmitteläquivalenten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten,
wird unterstellt, dass ihre beizulegenden Zeitwerte näherungsweise ihren Buchwerten
entsprechen. Die folgende Übersicht zeigt eine detaillierte Überleitung der wiederkehrend zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden in der Stufe 3. scroll
Eine Abweichung der beizulegenden Zeitwerte der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerte um +/- 200 Basispunkte würde das sonstige Ergebnis nach Steuern um
TEUR 80 erhöhen bzw. reduzieren. Die folgenden Zinserträge und Zinsaufwendungen resultieren aus Finanzinstrumenten,
die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden: scroll
Nicht enthalten sind insbesondere Zinserträge und Zinsaufwendungen aus Derivaten sowie
Zinserträge und Zinsaufwendungen von Vermögenswerten und Schulden außerhalb des Anwendungsbereichs
des IFRS 7. ZinsswapsDer beizulegende Zeitwert von Zinsswaps zum Stichtag wird durch Diskontierung künftiger
Zahlungsströme unter Verwendung der Zinsstrukturkurven zum Stichtag und der mit den
Verträgen verbundenen Kreditrisiken bestimmt. Zum Bilanzstichtag bestehen im Konzern insgesamt 83 (31. Dezember 2016: 81) Zinsswaps,
aus denen der Konzern variable Zinszahlungen erhält und fixe Zinszahlungen leistet.
Grundsätzlich handelt es sich um sogenannte amortisierende Zinsswaps, deren Nominalvolumen
regelmäßig zu definierten Terminen reduziert wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt
das per Stichtag bestehende Nominalvolumen sowie den durchschnittlichen (volumengewichteten)
fixen Zinssatz und den beizulegenden Zeitwert. Dabei wird unterschieden, ob die Zinsswaps
in eine wirksame Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden sind oder nicht. scroll
Für zwei der sich zum 31. Dezember 2016 noch in einer Sicherungsbeziehung befindlichen
Zinsswaps wurde die Anwendung der Regeln für das Hedge-Accounting unterjährig beendet,
da im Rahmen der zu den jeweiligen Stichtagen durchgeführten Effektivitätstests ein
Nachweis der Effektivität der Sicherungsbeziehung nicht mehr erbracht werden konnte.
Die durchgeführten Effektivitätstests per 30. Juni 2017 lieferten für die weiteren
Sicherungsbeziehungen eine Effektivität in einer Bandbreite von 85,73 % bis 116,64
% und liegen damit innerhalb der erlaubten Bandbreite. Der ineffektive Anteil der Swaps in einer Sicherungsbeziehung wurde als Ertrag in
Höhe von TEUR 628 (Vorjahreszeitraum: Aufwand i. H. v. TEUR 272) ergebniswirksam erfasst.
Die Marktwertänderung der Swaps, die nicht in einer Sicherungsbeziehung stehen, wurde
als Ertrag in Höhe von TEUR 1.422 (Vorjahreszeitraum: Aufwand i. H. v. TEUR 602) ergebniswirksam
erfasst. Der effektive Teil im aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 3.037 (Vorjahreszeitraum:
TEUR -7.671) wurde unter Berücksichtigung latenter Steuereffekte in Höhe von TEUR
-877 (Vorjahreszeitraum: TEUR 2.225) erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Für die
Zinsswaps, für die in der Vergangenheit der Nachweis der Effektivität nicht mehr erbracht
werden konnte, wurden die bis dato erfolgsneutral in der Hedge-Accounting-Rücklage
erfassten Wertänderungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahreszeitraum: TEUR 0) unter Berücksichtigung
der entsprechenden latenten Steuern in Höhe von TEUR -3 (Vorjahreszeitraum: TEUR 0)
planmäßig ergebniswirksam aufgelöst. Grundsätze des Risiko-ManagementsDie Capital Stage unterliegt hinsichtlich ihrer finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
sowie geplanten Geschäftsvorfälle im Wesentlichen Risiken aus der Veränderung von
Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risiko-Managements ist es, diese Marktrisiken durch
laufende Aktivitäten zu begrenzen. Hierzu werden je nach Einschätzung des Risikos
derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, werden
die Zinssicherungsinstrumente nur mit renommierten Finanzinstituten mit guter Bonität
abgeschlossen. Grundsätzlich werden nur Risiken, die Auswirkungen auf den Cashflow
des Konzerns haben, abgesichert. Die Risiken, denen der Capital Stage-Konzern unterliegt, und deren Ausmaß haben sich
im Vergleich zum Konzernabschluss 2016 nicht oder nicht wesentlich verändert. EigenkapitalDas Eigenkapital beträgt zum 30. Juni 2017 TEUR 615.243 (31. Dezember 2016: TEUR 608.556).
Der Anstieg in Höhe von TEUR 6.687 beziehungsweise 1,1 % resultiert hauptsächlich
aus Kapitalerhöhungen sowie dem Periodenergebnis. Gegenläufig wirkte sich die Auszahlung
der Dividende aus. Das Grundkapital hat sich aufgrund einer Kapitalerhöhung und durch
Sacheinlage um TEUR 1.820 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 25,7 % (31. Dezember
2016: 25,9 %). Vorstand und Aufsichtsrat der Capital Stage AG wollen die Aktionäre in angemessener
Weise am Erfolg des Unternehmens beteiligen. Vor diesem Hintergrund haben Aufsichtsrat
und Vorstand der Capital Stage AG auf der ordentlichen Hauptversammlung am 18. Mai
2017 vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,20 Euro je dividendenberechtigte
Stückaktie auszuzahlen. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von
11,1 % (Dividende für das Geschäftsjahr 2015: 0,18 Euro). Dem Vorschlag von Vorstand
und Aufsichtsrat wurde mit klarer Mehrheit zugestimmt. Vorstand und Aufsichtsrat wollen den Aktionären der Capital Stage AG im Zusammenhang
mit der Dividende zudem die größtmögliche Entscheidungsfreiheit bieten. Vor diesem
Hintergrund wurde die Dividende der Capital Stage AG erneut als Wahldividende strukturiert.
Aktionäre des Unternehmens konnten in diesem Zusammenhang wählen, ob sie die Dividende
in bar oder einen Teil der Dividende zur Begleichung der Steuerschuld in bar und den
verbleibenden Teil der Dividende in Form von Aktien der Gesellschaft beziehen wollten.
Die Dividende ist zudem teilweise gemäß § 27 Abs. 1 KStG steuerfrei. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 27. Juni 2017. Die Capital Stage AG hat die
Möglichkeit angeboten, die Dividende nach Wahl der Aktionäre ausschließlich oder teilweise
in bar oder in Form von Aktien zu erhalten. Die Aktionäre drückten erneut eine große
Zustimmung zur Wahldividende aus. Denn mit einer Annahmequote von über 50 % entschied
sich jeder zweite Aktionär für eine weitere Investition in das Unternehmen. Insgesamt
wurden 1.728.554 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien ausgegeben. Die neuen
Aktien sind ab dem 1. Januar 2017 gewinnberechtigt. Das Grundkapital erhöhte sich
von 126.523.660,00 Euro auf 128.252.214,00 Euro. Das Grundkapital beträgt somit zum Bilanzstichtag 128.252.214,00 Euro und ist eingeteilt
in 128.252.214 Stückaktien mit einem Nennbetrag von 1,00 Euro je Aktie. Beziehungen zu nahestehenden Personen und UnternehmenIm Zuge der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unterhält die Muttergesellschaft Capital
Stage AG Beziehungen zu Tochtergesellschaften und zu anderen nahestehenden Unternehmen
(assoziierte Unternehmen und Unternehmen mit demselben Personal in Schlüsselpositionen)
und Personen (Hauptaktionäre, Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie
Verwandte dieser Personen). Assoziierte UnternehmenGeschäftsvorfälle mit assoziierten Unternehmen erfolgen zu Bedingungen, die denen
mit unabhängigen Geschäftspartnern entsprechen. Offene Positionen zum Bilanzstichtag
sind unbesichert und zinslos und der Ausgleich erfolgt in bar. Garantien an oder von
nahestehenden Unternehmen und Personen bezüglich Forderungen oder Verbindlichkeiten
wurden nicht gewährt. scroll
Darüber hinaus hat die Capital Stage Wind IPP GmbH im zweiten Quartal 2017 ein verzinsliches
Darlehen in Höhe von TEUR 1.000 an das assoziierte Unternehmen Energiepark Passow
WP Briest III GmbH & Co. KG ausgereicht. Gemeinsame VereinbarungenDie Beteiligung an der Richelbach Solar GbR in Höhe von TEUR 240 zum 30. Juni 2017
(Vorjahr: TEUR 0) ist als gemeinsame Tätigkeit gemäß IFRS 11 klassifiziert. Die Capital
Stage bilanziert ihre Beteiligung an der gemeinsamen Tätigkeit durch die Erfassung
ihres Anteils an den Vermögenswerten, Verbindlichkeiten, Erlösen und Aufwendungen
gemäß ihren vertraglich übertragenen Rechten und Verpflichtungen. Die Capital Stage
ist über den CHORUS-Konzern zu 57 % an der Richelbach Solar GbR beteiligt. Sonstige nahestehende Unternehmen oder PersonenZum Bilanzstichtag bestehen Mietverträge zu marktüblichen Konditionen mit der B&L
Holzhafen West GmbH & Co. KG über Büroflächen für die Capital Stage AG. Die Gesellschaft
ist den beiden Aufsichtsratsmitgliedern Herrn Albert Büll und Herrn Dr. Cornelius
Liedtke zuzurechnen. Die Summe der Transaktionen im ersten Halbjahr 2017 mit der B&L
Holzhafen West GmbH & Co. KG beträgt TEUR 263. Zum Bilanzstichtag existiert ein ausstehender
Saldo in Höhe von TEUR 1. Zum Bilanzstichtag bestehen Miet- und Dienstleistungsverträge zu marktüblichen Konditionen
mit der PELABA Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und der PELABA Consult GmbH. Beide
Gesellschaften sind dem Aufsichtsratsmitglied Herrn Peter Heidecker zuzurechnen. Die
Summe der Transaktionen im ersten Halbjahr 2017 beträgt TEUR 75. Zum Bilanzstichtag
existiert ein ausstehender Saldo in Höhe von TEUR -40. Sonstige AngabenMitarbeiterIn dem Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 beschäftigte der Konzern durchschnittlich
92 (Vorjahr: 44) Mitarbeiter. Die Durchschnittszahlen wurden anhand der Anzahl angestellter
Mitarbeiter zum Ende eines jeden Quartals ermittelt. Am 30. Juni 2017 beschäftigte
der Konzern, abgesehen von den Vorstandsmitgliedern, 52 (Vorjahr: 34) Mitarbeiter
bei der Capital Stage AG, 11 (Vorjahr: 13) Mitarbeiter bei der Capital Stage Solar
Service GmbH und 32 Mitarbeiter bei der CHORUS Clean Energy AG. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl
ist auf die Übernahme der CHORUS Clean Energy AG sowie auf den wachstuminduzierten
Ausbau des Teams bei der Capital Stage AG zurückzuführen. Ereignisse nach dem BilanzstichtagHinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums verweisen
wir auf den Abschnitt "Nachtragsbericht" des Konzernzwischenlageberichts. MitteilungspflichtenDie Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 oder Abs. 1a WpHG können auf den Internetseiten
der Capital Stage AG unter dem Internet-Link http://www.capitalstage.com/investor-relations/stimmrechtsmitteilungen.html
eingesehen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Vermutungen und Prognosen des Vorstands beruhen sowie den ihm zurzeit verfügbaren
Informationen. Bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und Einflüsse
können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage oder die Entwicklung
von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung,
die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren. Bei Prozentangaben und Zahlen in diesem Bericht können Rundungsdifferenzen auftreten. KontaktCapital Stage AG Fon: +49 (0) 40 37 85 62-242 Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss zum 30. Juni 2017
in Verbindung mit dem Geschäftsbericht 2016 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt wird und die
Lage des Konzerns so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Hamburg, im August 2017 Capital Stage AG Vorstand scroll
Verkürzte Konzern-Segmentberichterstattung (IFRS)scroll
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