![]() Epigenomics AGBerlin6-Monatsbericht 2019QUARTALSENTWICKLUNG DER KENNZAHLEN (UNGEPRÜFT)scroll
EPIGENOMICS AG - ZWISCHENBERICHT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2019SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,→ KOSTENERSTATTUNG EPI PROCOLONDer erste große Fortschritt im ersten Halbjahr 2019 war die Bekanntgabe positiver
Ergebnisse aus einem Mikrosimulationsmodell Anfang Januar. Solche Modelle sind von
großer Bedeutung, da die von den Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) anerkannten
Richtliniengruppen diese zur Bewertung der Wirksamkeit von diagnostischen Tests heranziehen.
Die Ergebnisse sind aktuell bei einem renommierten wissenschaftlichen Journal zur
Veröffentlichung eingereicht. Auch wenn die Veröffentlichung wider Erwarten länger
auf sich warten lässt, sind wir sehr optimistisch, dass die Ergebnisse die CMS sowie
relevante klinische Adressaten von den Vorteilen von Epi proColon im Hinblick auf
seine Leistungsfähigkeit und die Erhöhung der Screening-Raten in den USA überzeugen
wird. Im März brachten die US-Kongressmitglieder Donald Payne Jr. und Kenny Marchant den
"Donald Payne Sr. Colorectal Cancer Detection Act" (HR 1765) in das Repräsentantenhaus
ein. Die Wiedereinbringung des überparteilichen Gesetzentwurfs ist ein notwendiger
Schritt zur Erstattung unseres Tests über den legislativen Weg. In der Zwischenzeit
hat das Gesetz zahlreiche Unterstützer in beiden Parteien und insbesondere in den
entscheidenden Komitees des Kongresses gewonnen, so dass wir optimistisch sind, dass
über das Gesetz - wenn nicht einzeln, dann als Teil eines größeren Gesetzespakets
- positiv abgestimmt werden wird. Am 3. Mai haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die CMS haben unseren Antrag
angenommen, Epi proColon im Rahmen einer National Coverage Determination (NCD) zu
überprüfen. Mit diesem Schritt ist zwar noch keine Entscheidung über die Erstattung
gefallen. Allerdings sind die CMS verpflichtet, innerhalb von maximal neun Monaten
nach Beginn des Prüfungsprozesses zu einer endgültigen Erstattungsentscheidung zu
gelangen. Aufgrund begrenzter Kapazitäten haben die CMS aktuell noch nicht mit der
Überprüfung begonnen. Wir hoffen aber, dass es bald soweit sein wird, so dass wir
einen festen Zeitrahmen haben, an dessen Ende Klarheit über die Erstattung von Epi
proColon herrschen wird. Auf die Kostenerstattung durch Medicare richten wir weiterhin unser Hauptaugenmerk.
Leider dauert der Prozess länger, als wir es uns wünschen, aber wir sind nach wie
vor optimistisch und werden weiterhin alles in unserer Macht Stehende tun, um die
Erstattung von Epi proColon zu erreichen. → FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG (F&E)Die Entwicklung unseres Tests auf Leberzellkarzinome (HCC - die häufigste Form von
Leberkrebs) treiben wir weiter voran. Die laufende Querschnittsstudie in den USA soll
noch in diesem Jahr abgeschlossen und eine prospektive Studie für die FDA-Zulassung
bis zum Jahresende begonnen werden. Zudem wurde unser Automatisierungsprojekt mit
der Veröffentlichung der Methoden im Journal eines der führenden Gerätehersteller
(Tecan) erfolgreich abgeschlossen. Wir sind auch mit dem Verlauf unserer Post-Approval-Studie
für Epi proColon sehr zufrieden. Diese F&E-Aktivitäten werden die Anwendungsmöglichkeiten
unserer DNA-Methylierungstechnologien im Bereich der Flüssigbiopsien erweitern. → FINANZLAGENach einem ausgewiesenen Verlust zum Halbjahr in Höhe von EUR 7,4 Mio., hat sich unsere
Liquidität im Vergleich zum 31. Dezember 2018 auf EUR 9,1 Mio. reduziert. Wir verfügen
noch über ausreichende liquide Mittel für den Rest des Jahres 2019, aber wie schon
wiederholt erwähnt, wird es notwendig sein, in der zweiten Jahreshälfte 2019 weitere
Mittel für 2020 einzuwerben. → BLICK NACH VORNAufgrund der oben genannten Verzögerungen bei der Erstattungsentscheidung in den USA
passen wir unser Umsatzziel von EUR 3 Mio. bis EUR 6 Mio. für 2019 auf EUR 2 Mio.
bis EUR 4 Mio. an. Wir gehen weiterhin davon aus, dass unser bereinigtes EBITDA zum
Jahresende innerhalb der bisher kommunizierten Bandbreite liegen wird. Vor uns liegen
wichtige Meilensteine, die in der zweiten Jahreshälfte 2019 erreicht werden sollen,
insbesondere die Veröffentlichung des Mikrosimulationsmodells und die Eröffnung des
NCD-Review-Prozesses. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir diese Ziele erreichen
werden Herzlichst scroll
UNSERE AKTIEscroll
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KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTVERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGEFINANZLAGE UND CASHFLOWIm ersten Halbjahr 2019 erhöhte sich der Mittelabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit
von TEUR 4.147 im ersten Halbjahr 2018 um TEUR 3.626 auf TEUR 7.773. Ursächlich dafür
sind die höheren operativen Kosten im ersten Halbjahr 2019. Außerdem führte ein Zahlungseingang
für Drittmittelprojekte im Vorjahr zu einem insgesamt geringeren Mittelabfluss in
6M 2018. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 unwesentlich
um TEUR 11 auf TEUR 44 (6M 2018: TEUR 33). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf
TEUR 268 (6M 2018: TEUR 73). Die Auszahlungen für Leasingverträge sind entsprechend
der Anwendung von IFRS 16 in Höhe von TEUR 94 enthalten. Unser Netto-Cashflow für die ersten sechs Monate 2019 lag bei TEUR -8.085 (6M 2018:
TEUR -4.253). Der Finanzmittelverbrauch erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 auf TEUR
7.817, nach TEUR 4.180 im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich zum Berichtsstichtag
auf TEUR 8.437 (31. Dezember 2018: TEUR 16.487). ERTRAGSLAGEIm zweiten Quartal 2019 verzeichneten wir Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 348 und damit
einen Rückgang gegenüber dem zweiten Quartal 2018 (TEUR 462). In den ersten sechs
Monaten 2019 verringerte sich der Gesamtumsatz um 12 % von TEUR 771 im ersten Halbjahr
2018 auf TEUR 679. Ursächlich dafür waren geringere Lizenzerlöse, die nicht vollständig
durch höhere Produktumsätze kompensiert werden konnten. Die Produktumsätze stiegen um 36 % - von TEUR 250 im zweiten Quartal 2018 auf TEUR
339 im zweiten Quartal 2019. Im 6-Monatszeitraum kletterten sie um 84 % von TEUR 358
auf TEUR 660. Die Lizenzerlöse fielen von TEUR 212 im zweiten Quartal 2018 auf TEUR
9 im zweiten Quartal 2019, im 6-Monatszeitraum von TEUR 413 auf TEUR 19. Hauptursache
für den Rückgang war hierbei vor allem die Vertragsbeendigung mit unserem chinesischen
Lizenzpartner. Die Umsatzkosten lagen im zweiten Quartal 2019 bei TEUR 72 (Q2 2018: TEUR 125) und
im ersten Halbjahr 2019 bei TEUR 165 (6M 2018: TEUR 160). Unsere Bruttomarge stieg
von 73 % im zweiten Quartal 2018 auf 79 % im gleichen Zeitraum 2019 und sank leicht
von 79 % im ersten Halbjahr 2018 auf 76 % im ersten Halbjahr 2019. Die sonstigen Erträge in Höhe von TEUR 269 im zweiten Quartal 2019 (Q2 2018: TEUR
482) waren hauptsächlich auf Kursgewinne aus Währungsumrechnung zurückzuführen. Die F&E-Kosten stiegen von TEUR 1.497 im zweiten Quartal 2018 auf TEUR 2.284 im zweiten
Quartal 2019. Im 6-Monatszeitraum war bei den F&E-Kosten ein Anstieg um TEUR 824 von
TEUR 3.043 im Vorjahr auf TEUR 3.867 im Berichtszeitraum zu verbuchen, welcher aus
den Aufwendungen im Zusammenhang mit der Post-Approval Studie für Epi proColon und
der HCC-Studie in den USA resultierte. Unsere Kosten für Vertrieb und Verwaltung erhöhten sich im zweiten Quartal 2019 auf
TEUR 2.465, ausgehend von TEUR 2.069 im Vergleichszeitraum 2018. Im 6-Monatszeitraum
war bei den Kosten für Vertrieb und Verwaltung ein Anstieg um TEUR 976 von TEUR 3.883
im Vorjahr auf TEUR 4.859 im Berichtszeitraum zu verzeichnen, welcher aus gestiegenen
Kosten für Rechtsberatung und einer Erhöhung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten
resultiert. Außerdem führte die Bewertung der virtuellen Aktienoptionen in 2018 zu
einer Verringerung der Kosten. Die sonstigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 462 im zweiten Quartal 2019 (Q2 2018:
TEUR -169) waren hauptsächlich auf Kursverluste aus Währungsumrechnung zurückzuführen. Insgesamt stiegen unsere operativen Kosten aus oben genannten Gründen im zweiten Quartal
2019 auf EUR 5,3 Mio., nach EUR 3,5 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Halbjahresvergleich
erhöhten sich die operativen Gesamtkosten von EUR 7,1 Mio. auf EUR 9,4 Mio. Der Kostenanstieg
fiel damit geringer als geplant aus. Der ausgewiesene Steuerertrag von TEUR 232 im zweiten Quartal 2019 (Q2 2018: TEUR
161) bzw. von TEUR 482 in der ersten Jahreshälfte (6M 2018: TEUR 328) betrifft ausschließlich
latente Steuern auf die Verlustvorträge der amerikanischen Tochtergesellschaft. Im zweiten Quartal 2019 wurde ein Nettoverlust von EUR 4,4 Mio. (Q2 2018: EUR 2,6
Mio.) erfasst; für das erste Halbjahr 2019 ergab sich somit ein Nettoverlust in Höhe
von EUR 7,4 Mio. (6M 2018: EUR 5,8 Mio.). Der Fehlbetrag je Aktie für den Quartalszeitraum
stieg leicht gegenüber dem Vorjahreszeitraum von EUR 0,11 auf EUR 0,12 und sank bedingt
durch die Erhöhung der Aktienanzahl (aufgrund der Kapitalerhöhung im zweiten Halbjahr
2018) für das erste Halbjahr 2019 auf EUR 0,21 (6M 2018: EUR 0,24). VERMÖGENSLAGEZum Berichtsstichtag stieg das langfristige Vermögen von EUR 3,6 Mio. zum 31. Dezember
2018 auf EUR 5,0 Mio.; ursächlich hierfür war der Anstieg der latenten Steueransprüche
und die Erstanwendung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 16, in deren Rahmen Nutzungsrechte
aus Mietverträgen aktiviert wurden. Das kurzfristige Vermögen ging von EUR 18,3 Mio.
zu Beginn der Berichtsperiode auf EUR 10,6 Mio. zum 30. Juni 2019 zurück - größtenteils
bedingt durch den Finanzmittelverbrauch in diesem Zeitraum. Aufgrund des Periodenfehlbetrags sank das Gesamteigenkapital zum Berichtsstichtag
um EUR 6,9 Mio. auf EUR 11,7 Mio. (31. Dezember 2018: EUR 18,6 Mio.). Die Eigenkapitalquote
reduzierte sich zum Berichtsstichtag auf 75,3 % (31. Dezember 2018: 85,3 %). Verglichen mit der Schlussbilanz von 2018 stiegen die langfristigen Verbindlichkeiten
zum 30. Juni 2019 auf TEUR 851 (31. Dezember 2018: TEUR 47). Darin sind durch die
Erstanwendung von IFRS 16 Verbindlichkeiten aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe
von TEUR 804 enthalten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten fielen leicht von EUR 3,2 Mio. zum 31. Dezember
2018 auf EUR 3,0 Mio. zum 30. Juni 2019. MITARBEITERDas Unternehmen zählte zum 30. Juni 2019 44 Beschäftigte (31. Dezember 2018: 44),
von denen 22 auf den Bereich Forschung und Entwicklung und 22 auf den Bereich Vertrieb
und Verwaltung entfielen. CHANCEN UND RISIKENDie Chancen und Risiken, denen die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens ausgesetzt
ist, sind im Konzernlagebericht, den wir zusammen mit dem Konzernabschluss 2018 veröffentlicht
haben, detailliert beschrieben. Dieser Konzernabschluss ist auf der Website der Gesellschaft
(www.epigenomics.com) zugänglich. In der Berichtsperiode haben sich bei den dort beschriebenen
Chancen und Risiken keine wesentlichen Änderungen zu dieser Darstellung ergeben. AUSBLICKNachdem wir zu Jahresbeginn von einem Umsatz im Geschäftsjahr 2019 in einer Bandbreite
von EUR 3,0 Mio. bis EUR 6,0 Mio. ausgegangen sind, müssen wir unsere Erwartungen
aufgrund der Verzögerungen bei der Erstattungsentscheidung in den USA reduzieren und
sehen nun eine Bandbreite von EUR 2,0 Mio. bis EUR 4,0 Mio. als erreichbar an. Auf
der anderen Seite führen die vorgenannten Verzögerungen auch zu geringeren Kosten
auf der Vermarktungs- und Vertriebsseite, z.B. durch aufgeschobene Marketingmaßnahmen
oder auch später zu besetzende Planstellen im Vertriebsbereich. Dadurch lässt sich
unsere anfängliche Prognose für EBITDA vor anteilsbasierter Vergütung bei einer gleichzeitigen
Verengung der Bandbreite weiterhin einhalten. Wir gehen hier nun von einem EBITDA
vor anteilsbasierter Vergütung für 2019 in einer Spanne von EUR -12,5 Mio. bis EUR
-14,0 Mio. aus. Im ersten Quartal 2019 stand dem adjustierten EBITDA von EUR -3,0
Mio. ein Finanzmittelverbrauch von EUR 4,3 Mio. gegenüber. Dies erklärte sich hauptsächlich
durch Auszahlungen, für welche die entsprechenden Aufwendungen bereits in 2018 angefallen
waren. Dieser Periodeneffekt führte zu dem ungewöhnlich großen Auseinanderklaffen
von adjustiertem EBITDA und Finanzmittelverbrauch. Wir gehen aktuell davon aus, dass
dieser Effekt in der zweiten Jahreshälfte nicht kompensiert wird, so dass unser Finanzmittelverbrauch
in 2019 entsprechend höher ausfallen wird, das bedeutet eine Spanne von EUR -13,5
Mio. bis EUR -15,0 Mio. CORPORATE GOVERNANCEORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG 2019Die Epigenomics AG hielt ihre diesjährige ordentliche Hauptversammlung am 15. Mai
2019 in Berlin ab. Die Präsenz lag bei 25 % des Grundkapitals. Die Anteilseigner folgten
bei allen Tagesordnungspunkten den geänderten Beschlussvorschlägen der Verwaltung.
Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft wurden für das Geschäftsjahr
2018 entlastet. AUFSICHTSRATZudem wurde die Zahl der Aufsichtsratssitze auf fünf erhöht. Durch die Erweiterung
soll zusätzliche Expertise für die Gesellschaft gewonnen werden - auch unter Berücksichtigung
der stetig steigenden Anforderungen an die Aufsichtsratstätigkeit und mit Blick auf
die Herausforderungen, die sich für die Gesellschaft in operativer und finanzieller
Hinsicht stellen, und die Ziele, welche die Gesellschaft hinsichtlich der Erstattung
und Vermarktung von Epi proColon in den USA sowie der Entwicklung und Vermarktung
weiterer Produkte verfolgt. Herr Franz Thomas Walt wurde von den Aktionären als neues Mitglied in den Aufsichtsrat
der Gesellschaft gewählt. Herr Walt ist seit 2018 Chief Executive Officer der an der NASDAQ gelisteten Quotient
Ltd., einem Diagnostikunternehmen mit Hauptsitz in Newtown, PA, USA. Darüber hinaus
ist er Inhaber der Walt Consulting, einem Beratungsunternehmen. Er ist nicht Mitglied
in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und in vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen. Herr Walt verfügt über 30 Jahre Erfahrung
in Führungspositionen bei zwei der weltweit größten Gesundheitsunternehmen, Siemens
Healthineers und Roche, sowie als Experte für die In-vitro-Diagnostik-Industrie. Herr
Walt hat insbesondere langjährige Expertise in den Bereichen Innovation, Einführung
und Kommerzialisierung neuer Produkte, Qualitätsmanagement und Restrukturierungen. GENEHMIGTES UND BEDINGTES KAPITALIm Rahmen der in der Hauptversammlung gefassten Beschlüsse wurden die neuen Genehmigten
Kapitalia 2019/I und 2019/II geschaffen. Die Bedingten Kapitalia IX und X wurden geändert.
Das Bedingte Kapital VII wurde aufgehoben und das Bedingte Kapital XIII neu geschaffen.
Nähere Angaben zu diesen Beschlüssen sind der Einladung zu der Hauptversammlung 2019
sowie der Dokumentation der geänderten Beschlussvorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat
zu den Punkten 7, 9 und 10 der Tagesordnung zu entnehmen, die auf der Website der
Gesellschaft (www.epigenomics.com/de/news-investoren/hauptversammlung/) veröffentlicht
sind. KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND SONSTIGES ERGEBNISFÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI (UNGEPRÜFT)scroll
KONZERN-BILANZZUM 30. JUNI (UNGEPRÜFT)AKTIVA
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PASSIVAscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGFÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI (UNGEPRÜFT)scroll
Zum Berichtsstichtag unterlagen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe
von TEUR 24 einer Verfügungsbeschränkung. KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGZUM 30. JUNI (UNGEPRÜFT)scroll
ANHANGZUM KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSGRUNDLAGEN, GRUNDSÄTZE UND METHODENGESELLSCHAFTSRECHTLICHE INFORMATIONEN UND BESCHREIBUNG DER GESCHÄFTSTÄTIGKEITEpigenomics ("Epigenomics", der "Konzern", das "Unternehmen" oder die "Gesellschaft")
wurde im Jahr 1998 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht
mit Geschäftssitz in Berlin gegründet. Diese wurde im Jahr 2000 in eine Aktiengesellschaft
nach deutschem Recht umgewandelt und ist seit dem 19. Juli 2004 im Segment "Prime
Standard" der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (Börsenkürzel: ECX). Die Gesellschaft
ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 75861 eingetragen.
Ihre eingetragene Geschäftsadresse ist Geneststraße 5, 10829 Berlin, Deutschland. Epigenomics ist ein Molekulardiagnostikunternehmen, das sich auf die blutbasierte
Erkennung von Krebserkrankungen konzentriert. Die Erkennung erfolgt durch proprietäre
Biomarker die mit Hilfe einer eigenen DNA-Methylierungs-Technologie identifiziert
werden. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Diagnostika für onkologische Indikationen
in denen es hohen medizinischen Bedarf gibt. GRUNDSÄTZEDer vorliegende ungeprüfte Zwischenbericht des Epigenomics-Konzerns umfasst den verkürzten
Konzern-Zwischenabschluss und den Konzern-Zwischenlagebericht nach den Vorgaben von
§ 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurde
unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) des International
Accounting Standards Board (IASB), London, und der Interpretationen des International
Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) unter Beachtung von IAS 34 Zwischenberichterstattung
aufgestellt, die zum Berichtsstichtag 30. Juni 2019 in Kraft waren und wie sie in
der Europäischen Union verbindlich anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss steht auch
im Einklang mit den Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) unter Beachtung von
DRS 16 Zwischenberichterstattung, die zum Berichtsstichtag 30. Juni 2019 in Kraft
waren und anzuwenden sind. Diesem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss liegt die Berichtsperiode 1. Januar bis
30. Juni 2019 zugrunde. Die Konzernwährung ist der Euro (EUR). Dieser Zwischenbericht ist in Verbindung mit dem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr
2018 zu lesen, der eine ausführlichere Darstellung der Geschäftstätigkeit des Konzerns
und erläuternde Angaben zu den in der Berichtsperiode angewandten Rechnungslegungsmethoden
des Konzerns enthält. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung (Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges
Ergebnis) wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. Dieser Zwischenbericht der Gesellschaft wurde durch den Wirtschaftsprüfer der Gesellschaft
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. ANWENDUNG NEUER UND ÜBERARBEITETER IFRS UND INTERPRETATIONEN IN DER BERICHTSPERIODE UND DEREN AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS DER GESELLSCHAFT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2019In der Berichtsperiode hat der Konzern von den folgenden vom IASB herausgegebenen,
von der Europäischen Union übernommenen und verpflichtend für den Rechnungslegungszeitraum
ab dem 1. Januar 2019 anzuwendenden, neuen und überarbeiteten IFRS und Interpretationen
Gebrauch gemacht. Generell erfordern die unten genannten Änderungen eine prospektive
Anwendung.
Die Anwendung von IFRS 16 wirkt sich seit Beginn des Geschäftsjahr 2019 auf den Abschluss
der Gesellschaft wie erwartet aus. Die Gesellschaft hat sich bei der Erstanwendung
für das modifiziert retrospektive Modell entschieden und macht von den Übergangserleichterungen
für kurzfristige Leasingverhältnisse und geringwertige Wirtschaftsgüter Gebrauch.
Aufgrund dieses neuen Standards für Leasingverhältnisse werden die Mietverträge der
Gesellschaft für Büro- und Laborräume an ihrem Sitz in Berlin sowie bei der Tochtergesellschaft
in den USA nicht mehr als bilanzunwirksame Verpflichtungen behandelt, sondern wurden
zum Stichtag 1. Januar 2019 (Berlin) bzw. im April 2019 (San Diego) passiviert. Korrespondierend
wurde auf Grundlage der derzeitigen vertraglichen Situation und Parameter der Mietvertrag
der Muttergesellschaft zum 1. Januar 2019 als langfristiger Vermögenswert in Höhe
von TEUR 685 aktiviert. Dieser Wert berücksichtigt die vertraglich vorgesehene Verlängerungsoption
für die Gesellschaft bei der Vertragslaufzeit. Der Mietvertrag der Tochtergesellschaft
wurde im April 2019 als langfristiger Vermögenswert in Höhe von TEUR 393 aktiviert.
Eine frühere Aktivierung war unterblieben, da der Vertrag zuvor nur noch wenige Monate
Laufzeit hatte und erst im April 2019 eine Verlängerung durch den Vermieter absehbar
wurde. Diese Neuklassifizierungen führten zu einer Bilanzverlängerung und zu einer
Verringerung der Eigenkapitalquote verglichen mit der Schlussbilanz des Geschäftsjahrs
2018. In der Gesamtergebnisrechnung werden aus den betroffenen Leasingverhältnissen
nun Abschreibungen und Zinsaufwand anstatt des zuvor zu erfassenden Mietaufwandes
ausgewiesen, was zu einer leichten Verbesserung der Kennziffern EBIT, EBITDA und EBITDA
vor anteilsbasierter Vergütung geführt hat. Die angewendeten Abzinsungssätze beliefen
sich auf 6,25 % (Berlin) bzw. 8,75 % (San Diego). Aus der Erstanwendung aller weiteren neuen oder geänderten Standards haben sich erwartungsgemäß
bislang keine bedeutenden Auswirkungen auf die Rechnungslegung der Gesellschaft ergeben.
Wesentliche Auswirkungen auf die Bilanzierung der Gesellschaft werden auch zukünftig
durch die Anwendung aller neuen oder geänderten Standards nicht erwartet. KONSOLIDIERUNGSKREISDer Konsolidierungskreis blieb gegenüber dem 31. Dezember 2018 unverändert; ihm gehören
die beiden Gesellschaften Epigenomics AG, Berlin, und Epigenomics, Inc., Seattle,
WA, USA, (Geschäftsadresse: San Diego, CA, USA) an. BEWERTUNG ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERTDieser Konzernzwischenabschluss wurde auf der Basis historischer Anschaffungskosten
erstellt, mit der Ausnahme einiger Finanzinstrumente die neubewertet wurden oder am
Ende einer jeden Berichtsperiode zum beizulegenden Zeitwert bemessen werden. Zur Bestimmung und Offenlegung von beizulegenden Zeitwerten von Finanzinstrumenten
verwendet die Gesellschaft die folgende Hierarchie im Einklang mit IFRS 13 Bewertung
zum beizulegenden Zeitwert: scroll
Die Buchwerte von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, wie Zahlungsmitteln
und Zahlungsmitteläquivalenten, marktgängigen Wertpapieren sowie Forderungen und Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen, begebenen Wandelschuldverschreibungen und sonstigen
Verbindlichkeiten entsprechen im Hinblick auf ihre kurzen Fälligkeiten annähernd ihren
beizulegenden Zeitwerten. Der Marktwert von marktgängigen Wertpapieren bestimmt sich
nach notierten Marktpreisen (Level 1). In der Berichtsperiode wurden weder Umgliederungen
zwischen den Levels 1 und 2 der beizulegenden Zeitwerte noch Umbuchungen in oder aus
Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert im Level 3 vorgenommen. WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie in der Berichtsperiode angewandten Wechselkurse stellen sich wie folgt dar: scroll
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ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND ZUM SONSTIGEN ERGEBNISUMSATZERLÖSEUmsatz nach Umsatzarten: scroll
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Umsatz nach geografischen Märkten: scroll
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SONSTIGE ERTRÄGEscroll
KOSTENZUORDNUNG NACH FUNKTIONENscroll
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Der Personalaufwand beinhaltete Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütung in Höhe
von TEUR 241 im zweiten Quartal 2019 (Q2 2018: TEUR 302) bzw. in Höhe von TEUR 494
im 6-Monatszeitraum 2019 (6M 2018: TEUR 293). BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) UND EBITDAscroll
ERGEBNIS JE AKTIEDas (unverwässerte und verwässerte) Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division
des Konzern-Periodenfehlbetrags durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der
in der jeweiligen Berichtsperiode ausgegebenen und zum Handel zugelassenen Aktien.
Die von der Gesellschaft gewährten und im Umlauf befindlichen Aktienoptionen und Wandelschuldverschreibungen
haben gemäß IAS 33.41 und IAS 33.43 einen Verwässerungsschutz. Daher entspricht das
verwässerte dem unverwässerten Ergebnis je Aktie. scroll
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZLANGFRISTIGES VERMÖGENscroll
KURZFRISTIGES VERMÖGENscroll
EIGENKAPITALDas Grundkapital der Epigenomics AG bestand zum 30. Juni 2019 ausschließlich aus 36.021.540
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag. Das Gesamteigenkapital verringerte
sich im ersten Halbjahr 2019 um EUR 6,9 Mio. auf EUR 11,7 Mio. zum Berichtsstichtag
(31. Dezember 2018: EUR 18,6 Mio.). KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITENSonstige Verbindlichkeitenscroll
Rückstellungenscroll
ORIGINÄRE FINANZINSTRUMENTEscroll
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ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGDie Zahlungsmittel beinhalten Bankguthaben und Kassenbestände. Bei den Zahlungsmitteläquivalenten
handelt es sich um kurzfristig in einen bestimmten Zahlungsmittelbetrag umwandelbare
Finanzinstrumente, die einem nur sehr geringen Wertschwankungsrisiko unterliegen. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit leitet sich mittelbar vom Periodenergebnis
ab. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit wird anhand der tatsächlichen Zahlungsvorgänge
ermittelt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wird anhand der tatsächlichen Zahlungsvorgänge
ermittelt. FINANZMITTELVERBRAUCHDie Mittelabflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit
abzüglich der Wertpapiertransaktionen werden von der Gesellschaft als Kennzahl "Finanzmittelverbrauch"
überwacht. Bis einschließlich 31. Dezember 2018 enthielt diese Kennzahl auch Zahlungen
aus Mietverträgen, welche ab 2019 entsprechend IFRS 16 als Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit
dargestellt werden. Der Finanzmittelverbrauch belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf EUR 7,8 Mio. (6M
2018: EUR 4,2 Mio.). In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 sind für Mietverträge
EUR 0,1 Mio abgeflossen. SONSTIGE ANGABENANGABEN ÜBER AKTIENOPTIONENIn der Berichtsperiode wurden 611.170 neue Aktienoptionen an Vorstände und Mitarbeiter
der Gesellschaft gewährt. In der Berichtsperiode wurden keine Optionen ausgeübt. Im
gleichen Zeitraum sind 8.750 Optionen verfallen. Zum 30. Juni 2019 belief sich die
Anzahl der noch im Umlauf befindlichen Aktienoptionen auf insgesamt 1.944.000 mit
einem durchschnittlichen Ausübungspreis von EUR 3,81. ANGABEN ZU DEN PHANTOM-STOCK-PROGRAMMENIn der Berichtsperiode wurden keine weiteren Phantom-Stock-Rechte ausgegeben. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Phantom-Stock-Rechte aus den Phantom-Stock-Programmen
der Gesellschaft belief sich auf 98.400 Stück aus dem PSP 2015 und 254.833 Stück aus
dem PSP 2014. Die Programme PSP 2013 und PSP 03-15 sind abgelaufen. DIRECTORS' DEALINGSIm ersten Halbjahr 2019 wurden die folgenden meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte
durch Organe der Gesellschaft veröffentlicht:
ANTEILSBESITZ AN EIGENKAPITALINSTRUMENTEN AN DER EPIGENOMICS AG SOWIE AN ANTEILSÄHNLICHEN RECHTEN DURCH DIE MITGLIEDER VON AUFSICHTSRAT UND VORSTAND SOWIE ANGABEN ÜBER DEREN AKTIENTRANSAKTIONEN ("DIRECTORS' DEALINGS")scroll
NACHTRAGSBERICHTAm 15. Juli 2019 - und damit nach Ende der Berichtsperiode - gaben wir bekannt, dass
das Reexamination and Invalidation Department des chinesischen Patentamtes, China
National Intellectual Property Administration (CNIPA), das Septin9-Patent von Epigenomics
in China als nur teilweise gültig erachtet hat. Das Patent wurde nicht für den Nachweis
von hepatozellulärem Krebs anerkannt. Für den Nachweis von Darmkrebs wurde das Patent
insoweit anerkannt, als der Nachweis auf biologischen Proben basiert, die aus Zelllinien,
histologischen Schnittpräparaten, Biopsien, paraffineingebettetem Gewebe, Stuhl, Kolonabfluss
und Kombinationen daraus bestehen. Hingegen wurde das Patent nicht anerkannt für Nachweise,
die aus Körperflüssigkeiten gewonnen wurden (Urin, Blutplasma, Blutserum, Vollblut,
isolierte Blutzellen, aus dem Blut isolierte Zellen und Kombinationen daraus). Die
Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Epigenomics wird dagegen Rechtsmittel einlegen. Die Entscheidung der CNIPA hat keinen Einfluss auf die Umsatzprognose für 2019, da
Epigenomics in der Vorhersage für das laufende Geschäftsjahr keine Lizenzumsätze aus
China berücksichtigt hat. Die Entscheidung der CNIPA hat darüber hinaus keine Auswirkungen
auf die Septin9-Patente von Epigenomics in anderen Ländern. Dieser Zwischenbericht wurde vom Vorstand der Gesellschaft am 7. August 2019 verabschiedet
und zur Veröffentlichung freigegeben. Berlin, 7. August 2019 Der Vorstand VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Berlin, 7. August 2019 Der VorstandZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDiese Zwischenmitteilung enthält ausdrücklich oder implizit in die Zukunft gerichtete
Aussagen, die die Epigenomics AG und deren Geschäftstätigkeit betreffen. Solche Aussagen
stellen keine historischen Fakten dar und verwenden daher an einigen Stellen die Worte
"werden", "glauben", "erwarten", "voraussagen", "planen", "wollen", "annehmen" oder
ähnliche Formulierungen. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen,
Schätzungen, Prognosen und Erwartungen der Gesellschaft sowie auf gewissen Annahmen
und schließen bestimmte bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere
Faktoren ein, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage
und die Leistungen der Epigenomics AG wesentlich von den erwarteten Ergebnissen oder
Leistungen abweichen, die in solchen Aussagen explizit oder implizit zum Ausdruck
gebracht wurden. Leser dieser Zwischenmitteilung werden ausdrücklich davor gewarnt, sich auf diese
zukunftsgerichteten Aussagen, die nur zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Zwischenmitteilung
Gültigkeit besitzen, in unangemessener Weise zu verlassen. Die Epigenomics AG beabsichtigt
weder die in die Zukunft gerichteten Aussagen dieser Zwischenmitteilung aufgrund neuer
Informationen oder künftiger Ereignisse bzw. aus anderweitigen Gründen zu aktualisieren
noch wird sie dies künftig tun. Berlin, 7. August 2019 Der Vorstand BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die Epigenomics AG, Berlin Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis, Konzern-Bilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung,
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangsangaben
- und den Konzern-Zwischenlagebericht der Epigenomics AG, Berlin, für den Zeitraum
vom 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichtes nach den
für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichtes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. München, den 1. August 2019 Baker Tilly GmbH & Co. KG scroll
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