Effecten-Spiegel AG.

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht zum 31.12.2013

Mit dem Geschäftsjahr 2013 ist in den USA und in Europa ein starkes Aktienjahr zu Ende gegangen. Die aggressive Geldpolitik der US-Notenbank Fed quittierten sowohl der Dow Jones mit einem neuen Allzeithoch von 16.576 Punkten als auch der breiter gefasste S&P 500 mit 1.848 Punkten. Da sich der Dax an den Vorgaben der Wall Street orientiert und auch die Europäische Zentralbank die Geldschleusen öffnete, stieg der Dax binnen eines Jahres erneut um mehr als 25 % auf 9.552 Punkte. Dabei spielte es auch keine Rolle, dass die heimischen Privatanleger in 2013 mehr als in früheren Jahren Geld aus den Aktienfonds abzogen. Für die in der Vergangenheit viel gepriesenen Emerging Markets ist das abgelaufene Jahr nicht so erfreulich gelaufen. Sowohl Aktien, Anleihen und auch Währungen tendierten in der Summe sogar negativ. Die Index-Performance der Schwellenländer liegt für Euro-Anleger für 2013 zwischen – 5 % für China und – 30 % für Brasilien.

Die frühe Entscheidung der Verwaltung, Aktieninvestitionen ausschließlich im amerikanischen und europäischen Markt zu tätigen, erwies sich damit als richtig. So konnte die Effecten-Spiegel AG das Betriebsergebnis (EBIT) von 2,631 Mio. Euro im Vorjahr auf 4,086 Mio. Euro verbessern. Das entspricht einer Steigerung um 55,3 %. Der Jahresüberschuss nach Steuern konnte sogar um 72,25 % von 1,773 auf 3,054 Mio. Euro angehoben werden.

Den größten Beitrag zum Ergebnis lieferten die vollständigen Veräußerungen der zum Anlagevermögen gehörenden Positionen an der Brenntag AG, der Renk AG und der EQS Group (ehemals EquityStory AG). Letztere wurde außerbörslich an eine Investorengruppe verkauft und damit eine Rendite von 83,29 % erzielt. Die knapp 16%ige Beteiligung an der 7days music entertainment AG wurde ebenfalls vollständig aufgelöst, da die Gesellschaft nach Jahren der Restrukturierung in 2013 die eigenen Prognosen erneut verfehlte und die weitere operative Entwicklung daher nicht einzuschätzen ist. Der Aktienbestand wurde mit Abschlägen über die Börse veräußert, woraus sich per Saldo eine Ergebnisbelastung von knapp T€ 208 ergibt. Belastet wurde das Jahresergebnis zudem durch außerplanmäßige Abschreibungen auf das Umlaufvermögen in Höhe von T€ 605 und das Anlagevermögen von insgesamt 1,518 Mio. Euro. Mit einer Abschreibung von T€ 652 wird allein dem dramatischen Kursrutsch unseres Basisinvestments an der K+S AG Rechnung getragen. Die Aktie hatte durch den überraschenden Ausstieg des größten russischen Kalidünger-Produzenten Uralkali aus einem gemeinsamen Vertriebskartell im Sommer fast 40 % an Wert verloren. Da die Wertpapiere der SMA Solar AG und des Energieversorgers RWE wegen der unklaren Energiepolitik der Bundesregierung hinter der Aktienrally zurückblieben, wurden aus kaufmännischer Vorsicht auf diese Aktienbestände ebenfalls Abwertungen vorgenommen. Obwohl selbst als Absicherung gegen Währungsrisiken in den letzten Jahren nach und nach ins Depot gekauft, wird nach dem deutlichen Preisverfall bei Edelmetallen auch unser Gold ETF mit 10 % abgewertet.

Andere Portfoliopositionen, die sich über einen längeren Zeitraum nicht erwartungsgemäß entwickelt haben, wurden wertneutral oder mit kleinen Gewinnen verkauft und zum Teil durch andere Branchenvertreter ersetzt.

So wurden die Gerry Weber-Aktien durch Anteile an der amerikanischen Luxusmarke Michael Kors substituiert.

Mit dem deutlichen Rückfall unter die 200-Tage-Kurslinie wurden auch die Anteile an der McDonalds Corp. mit leichtem Gewinn veräußert und dafür Starbucks-Aktien ins Depot genommen. Die Anteile an der Fielmann AG, der MAN SE und der Symrise AG wurden dagegen weiter aufgestockt. Nachdem der Bilfinger-Konzern in den letzten Jahren seine Abhängigkeit vom klassischen Baugeschäft durch die Neuausrichtung auf das Dienstleistungsgeschäft verringert und sich auch geografisch gut aufgestellt hat, wurde hier eine neue Position aufgebaut. Ebenfalls neu ins Portfolio aufgenommen wurde zudem der Agrarhändler BayWa.

Nachdem sich der Kurs der Porsche-Vorzugsaktie schon im Geschäftsjahr 2012 erfreulich entwickelt hatte, kam es in 2013 erneut zu einer Wertaufholung und damit zu einer Zuschreibung per Saldo in Höhe von T€ 910. Auf die Beteiligung an der infas Holding AG (ehemals Action Press Holding AG) wurden T€ 230 zugeschrieben. Hier ergeben sich zudem stille Reserven von mehr als 2 Mio. Euro, da nach Handelsrecht (§ 253 Abs. 5 HGB) prinzipiell nur eine Wertaufholung durch Zuschreibung bis zur Obergrenze der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten möglich ist. An Zinsen und Dividenden wurden im Berichtszeitraum 1,884 Mio. Euro vereinnahmt.

Das installierte Risikomanagement trägt dem Umstand Rechnung, dass die Gesellschaft von nur einem Vorstandsmitglied vertreten wird. So legt es u.a. Zustimmungsvorbehalte zugunsten des Aufsichtsrates bei Geschäften und Entscheidungen von grundlegender Bedeutung fest. Die Begrenzung des Investitionsvolumens je Einzelengagement auf maximal 10 % des Eigenkapitals gehört ebenso wie das Halten einer flexiblen Barmittelquote zu einem der wesentlichen Grundsätze des Risikomanagements. Durch die hohe Diversifikation im Portfolio der Gesellschaft werden zudem Klumpenrisiken im Anlagebestand vermieden. Um die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit zu wahren und Kreditrisiken auszuschließen, wird nur eigenes Kapital für Neuinvestitionen eingesetzt.

Alle bekannten Risiken werden durch Rückstellungen in der Bilanz abgebildet. Für Pensionszusagen an Mitarbeiter wurden per Saldo 1,8 Mio. Euro zurückgestellt, für Gewerbesteuerforderungen der Stadt Düsseldorf T€ 676.

Für laufende Gerichtsverfahren und sonstige Prozessrisiken wurden Rückstellungen in Höhe von T€ 127 gebildet.

Dem stehen verhältnismäßig hohe, nicht bilanzierte Ertragschancen in den von der Effecten-Spiegel AG geführten Spruchverfahren gegen UniCredit wegen des Zwangsausschlusses bei der HVB und gegen die MAN SE/Truck Bus GmbH um eine höhere Barabfindung im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der MAN SE gegenüber. Im Zivilverfahren gegen die Deutsche Bank könnte der Bundesgerichtshof bereits 2014

entscheiden. Die Effecten-Spiegel AG fordert von der Deutschen Bank die Differenz zwischen dem von der Bank bezahlten Angebotspreis im Rahmen eines freiwilligen Pflichtangebots an die Postbank-Minderheitsaktionäre und dem von ihr früher gezahlten Erwerbspreis an die Deutsche Post.

Die Entwicklung der Aktienmärkte im Januar deutet darauf hin, dass 2014 ein wesentlich volatileres Börsenjahr werden wird. Obwohl die monetären Geldschleusen nur ganz langsam geschlossen werden, wird der nachlassende Geldfluss immer wieder für Unsicherheit sorgen, ebenso wie die zurückgehende Wachstumsdynamik der Schwellenländer, speziell China. Der japanische Aktienmarkt bietet zwar das größte Aufholpotenzial, hier liegen aber auch erhebliche Währungsrisiken. Die Investoren dürften sich deshalb wieder stärker auf Europa konzentrieren und hier besonders auf Unternehmen mit starken Marken und mehreren Produktfamilien, stabilen Gewinnen und weltweiten Umsätzen. Die Effecten-Spiegel AG hält daher an ihrer Ausrichtung auf europäische und amerikanische Unternehmen mit konstanter Wachstums- und Gewinndynamik fest. Neben der gut laufenden Canadian National Railway Company gehören dazu auch die substanzstarken US-Titel IBM Corp. und Deere & Co., auch wenn letztere in 2013 zunächst hinter dem Markt zurückblieben. Allerdings haben viele Unternehmen ihre Investitionen in neue Technik bereits zu lange aufgeschoben, woraus sich ein nicht zu unterschätzender Nachholbedarf ergibt. Im Rahmen des demografischen Wandels wird der Vorstand zudem den Fokus stärker auf Medizin- und Gesundheitswerte richten.

Die Verwaltung geht davon aus, dass der Konjunktur- und damit auch der Aufwärtszyklus an den Börsen weiterhin intakt sind. Daher sieht sie auch für das Geschäftsjahr 2014 eine Fortsetzung der erfolgreichen Anlage- und Ausschüttungspolitik vor. Sofern die Hauptversammlung dem Vorschlag zustimmt, werden 86,5 % des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2013 an die Aktionäre in Form einer Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Stamm- und Vorzugsaktie ausgekehrt. Gegenüber dem Vorjahr erhöht sich die Ausschüttung damit um 50 %.

Die Dividendenrendite für die Stammaktien liegt per 31.12.2013 bei 5,49 %, für die Vorzugsaktien bei 5,6 %. Da die Gesellschaft mit einer Kapitalrücklage von 51,408 Mio. Euro und einer Gewinnrücklage von 7,607 Mio. Euro äußerst komfortabel ausgestattet ist, wird vorgeschlagen, den nach Ausschüttung verbleibenden Restgewinn in Höhe von 468.086,00 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 21. Januar 2014

Effecten-Spiegel AG

Der Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2013

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2013
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.757,99 0,00 0,00 73.757,99
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.611,83 3.438,31 36.275,75 356.774,39
2. GWG 33.389,16 2.249,05 159,45 35.478,76
Summe 423.000,99 5.687,36 36.435,20 392.253,15
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 3.713.436,21 59.047,00 5.945,00 3.766.538,21
2. Wertpapiere 59.292.627,94 14.820.686,42 19.566.422,84 54.546.891,52
Summe 63.006.064,15 14.879.733,42 19.572.367,84 58.313.429,73
Gesamtes Anlagevermögen 63.502.823,13 14.885.420,78 19.608.803,04 58.779.440,87
  Abschreibungen
Stand 01.01.2013
Zugänge
Abgänge Zuschreibung
Stand 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.751,48 0,00 0,00 73.751,48
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 335.779,83 21.355,31 36.046,75 321.088,39
2. GWG 21.406,16 5.768,05 159,45 27.014,76
Summe 357.185,99 27.123,36 36.206,20 348.103,15
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 307.341,56 0,00 230.795,06 76.546,50
2. Wertpapiere 10.958.316,68 1.518.876,76 5.539.423,12 6.937.770,32
Summe 11.265.658,24 1.518.876,76 5.770.218,18 7.014.316,82
Gesamtes Anlagevermögen 11.696.595,71 1.546.000,12 5.806.424,38 7.436.171,45
  Restbuchwerte
Stand 31.12.2013
Stand 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,51 6,51
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.686,00 53.832,00
2. GWG 8.464,00 11.983,00
Summe 44.150,00 65.815,00
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 3.689.991,71 3.406.094,65
2. Wertpapiere 47.609.121,20 48.334.311,26
Summe 51.299.112,91 51.740.405,91
Gesamtes Anlagevermögen 51.343.269,42 51.806.227,42

Bilanz zum 31.12.2013

Aktiva

  Geschäftsjahr Vorjahr
 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,51 6,51
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   44.150,00 65.815,00
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 3.689.991,71   3.406.094,65
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 47.609.121,20 51.299.112,91 48.334.311,26
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 73.281,02   20.925,50
2. Waren und Wertpapiere 5.202.033,70 5.275.314,72 3.919.637,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45.066,13   88.557,05
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vj: € 0,00)      
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00   490.306,09
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vj: € 490.306,09)      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 784.211,83 829.277,96 322.448,55
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 700,00 (Vj: € 5.900,00)      
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben,      
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   17.240.537,41 16.673.535,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten   78.371,66 38.258,47
    74.766.771,17 73.359.896,25

Passiva

     
  Geschäftsjahr Vorjahr
 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital      
- Vorzugsaktien 4.880.000,00   4.880.000,00
- Stammaktien 5.120.000,00   5.120.000,00
davon Eigene Anteile -985.305,60 9.014.694,40 -985.305,60
II. Kapitalrücklage   51.408.272,69 51.408.272,69
III. Gewinnrücklagen      
1. Gesetzliche Rücklage 51.129,19   51.129,19
2. Andere Gewinnrücklagen 7.607.667,82 7.658.797,01 7.607.667,82
IV. Gewinnvortrag nach Verwendung 55.325,29   42.874,24
V. Jahresüberschuss 3.053.784,46 3.109.109,75 1.773.133,55
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.807.812,00   1.723.070,00
2. Steuerrückstellungen 675.673,00   327.479,00
3. Sonstige Rückstellungen 170.640,00 2.654.125,00 168.765,14
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.539,56   68.886,10
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 13.539,56 (Vj: € 68.886,10)      
2. Verbindlichkeiten gegen Beteiligungsunternehmen 19.514,39   143.616,68
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 19.514,39 (Vj: € 143.616,68)      
3. Sonstige Verbindlichkeiten 14.760,76 47.814,71 290.912,52
- davon aus Steuern: € 13.164,30 (Vj: € 290.425,99)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj: € 0,00)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 14.760,76 (Vj: € 290.912,52)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   873.957,61 739.394,92
    74.766.771,17 73.359.896,25

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2013 für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013

  Geschäftsjahr Vorjahr
 
1. Umsatzerlöse      
a) Verlagsgeschäft 2.917.249,99   2.766.061,41
b) Wertpapiergeschäft 30.756.826,49   28.861.363,29
  33.674.076,48   31.627.424,70
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.835.462,50 36.509.538,98 2.446.641,82
3. Materialaufwand      
a) Verlagsgeschäft      
aa) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und für bezogene Waren 168.530,72   160.881,87
ab) Aufwendungen für bezogene Leistungen 497.389,54   536.987,48
b) Wertpapiergeschäft      
Aufwendungen für bezogene Wertpapiere 29.083.783,27 29.749.703,53 27.356.432,13
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 581.536,15   645.518,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 182.868,36 764.404,51 175.213,53
- davon für Altersversorgung € 102.817,05 (Vj: € 89.286,05)      
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 27.123,36 33.262,09
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   1.882.505,83 2.535.059,61
7. Erträge aus Beteiligungen und anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 1.576.655,22   1.156.698,49
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 308.057,46   480.259,98
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.124.187,87   1.975.926,70
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen      
- davon Abzinsung Pensionsrückstellung € 85.155,00 (Vj: € 83.281,00) 85.791,60 325.266,79 102.217,62
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   3.760.534,96 2.189.525,14
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 706.103,05   415.430,54
13. Sonstige Steuern 647,45 706.750,50 961,05
14. Jahresüberschuss   3.053.784,46 1.773.133,55
15. Gewinnvortrag nach Verwendung      
inkl. Entnahme / Einstellung Rücklagen   55.325,29 42.874,24
16. Bilanzgewinn   3.109.109,75 1.816.007,79

Anhang zum 31.12.2013

A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Abzug erhaltener Preisnachlässe und planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden linear bzw. degressiv entsprechend der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 a EStG werden über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Wirtschaftsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu ihren Anschaffungskosten oder ihren niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet.

Vorräte

Die Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Marktwerten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennbeträgen angesetzt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Kundenforderungen wird zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und der durch verspätete Zahlungseingänge von Kunden entstehenden Zinsverluste eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen die Verpflichtungen der Gesellschaft aus den bis zum Bilanzstichtag erteilten Versorgungszusagen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand voraussichtlich zu leistenden Zahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre abgezinst. Eine Abzinsung bei Archivierungskosten ist aus Geringfügigkeitsgründen unterblieben.

Verbindlichkeiten

Der Ansatz erfolgt jeweils mit dem Erfüllungsbetrag. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen auf temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen bzw. im Rahmen der Bewertung von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens.

B. Erläuterung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Abschreibungen des Berichtsjahres beinhalten hierbei in Höhe von T€ 1.519 (Vorjahr T€ 1.502) außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB. Im Berichtsjahr sind Zuschreibungen in Höhe von T€ 1.141 (Vorjahr T€ 830) gemäß § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen worden.

Die Anlagenabgänge zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten betrugen T€ 19.609. Die hierauf entfallenden kumulierten Abschreibungen beliefen sich auf T€ 4.665, so dass ohne die o. g. in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Zuschreibungen ein Netto-Anlagenabgang von T€ 14.944 im Berichtsjahr zu verzeichnen war. Der hierbei realisierte Veräußerungsgewinn betrug insgesamt T€ 1.664.

2. Umlaufvermögen

Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens mit einem Bilanzwert in Höhe von T€ 5.202 sind zum Bilanzstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB im Gesamtwert von T€ 605 (Vorjahr T€ 474) vorgenommen worden. Im Berichtsjahr und im Vorjahr waren keine Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB vorzunehmen.

3. Rückstellungen

Bei der Bemessung der Pensionsrückstellungen, der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2005 G“ von Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

  31.12.2013 31.12.2012
Rechnungszinssatz: 4,90 % 5,04 %
Rententrend 2,00 % 2,00 %
Fluktuation 4 – 5 % 4 – 5 %
Lohn-/Gehaltstrend 0 % 0 %

4. Angaben zu Verbindlichkeiten - § 285 Nr. 1a+b, § 251, § 268 Abs. 5 + 7 HGB

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von
  bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahren
mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.539,56 13.539,56 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 19.514,39 19.514,39 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 14.760,76 14.760,76 0,00 0,00
Summe 47.814,71 47.814,71 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.

Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor.

5. Eigene Anteile - § 160 AktG

Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 9. Mai 2008 wurde die Gesellschaft ermächtigt, wahlweise Stammaktien und/oder stimmrechtslose Vorzugsaktien der Gesellschaft bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung galt für 18 Monate und somit nur bis Ende 2009.

Aufgrund der neuen Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erfolgt gemäß § 272 (1 a) HGB n. F. zwingend ein saldierter Ausweis unter der Position „Eigenkapital“ (vgl. Angaben zu Punkt 6).

  Anzahl in Stücke Betrag
in Euro
  Vorzüge Stämme Grundkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage
Stand 1.1.2013 0 384.885 - 985.305,60 34.020,47 3.864.221,15
Zugänge 0 0 0,00 0,00 0,00
Abgänge 0 0 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2013 0 384.885 - 985.305,60 34.020,47 3.864.221,15

Zum Bilanzstichtag ergibt sich die Zusammensetzung der eigenen Anteile demnach wie folgt:

  Anzahl in Stücke Betrag des Grundkapitals
Anteil am Grundkapital
%
Stammaktien 384.885 985.305,60 9,85
Vorzugsaktien 0 0,00 0,00
  384.885 985.305,60 9,85

6. Eigenkapitalentwicklung - § 152 AktG

Art des Eigenkapitals Vortrag am 1.1.2013
T€
Einstellung aus dem JÜ des VJ
T€
Ausschüttung für Vorjahr
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Zunahme Abnahme lfd. Jahr
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Veränderung aufgrund eigener Anteile
T€
Stand am 31.12.2013
T€
I. Grundkapital 9.015 0 0 0 0 9.015
II. Kapitalrücklage 51.408 0 0 0 0 51.408
III.Gewinnrücklage 7.659 0 0 0 0 7.659
IV.Gewinnvortrag 43 + 1.773 - 1.761 0 0 55
V. Jahresergebnis 1.773 - 1.773 0 3.054 0 3.054
  69.898 0 - 1.761 3.054 0 71.191

Bei einer eventuellen Veränderung durch den Verkauf eigener Anteile erfolgt gemäß § 272 (1 a) HGB i.V.m. Artikel 66 (3) EGHGB mit Wirkung zum 1.1.2010 eine nunmehr vorgeschriebene Aufteilung des Gesamtbetrages der eigenen Anteile auf das gezeichnete Kapital und auf die Gewinn- oder Kapitalrücklagen.

C. Sonstige Pflichtangaben - § 285 HGB -

1. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer - § 285 Nr. 7 HGB -

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 9, davon 1 Vorstandsmitglied und 8 sonstige Angestellte.

2. Bezüge von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates - § 285 Nr. 9a HGB -

Die Gesamtbezüge einschließlich Aufwandsentschädigungen, Sachbezüge, Versicherung und Pensionsvorsorge betrugen in 2013 für den Vorstand T€ 308. Die Gesamtbezüge für den Aufsichtsrat beliefen sich auf T€ 27 .

3. Bezüge von früheren Mitgliedern des Vorstandes und ihrer Hinterbliebenen - § 285 Nr. 9b HGB -

Die Gesamthinterbliebenenbezüge betrugen in 2013 T€ 63. Die anteilige Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag beträgt T€ 675.

4. Alle Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates - § 285 Nr. 10 HGB -

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:

Vorstand:

Frau Marlis Weidtmann, Heiligenhaus

Aufsichtsrat:

Herr Dipl.-Kfm. Udo Christochowitz, Waldshut/Tiengen (Vorsitzender) (Ehem. Geschäftsführer der Hochwald Nahrungsmittelwerke GmbH)

Herr Wolfgang Aleff, Coesfeld (Mitglied, ab 07.11.2013 stellv. Vorsitzender) (Selbstständiger Unternehmensberater, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der GSC Holding AG)

Herr Dr. Klaus Hahn, Essen (Stellv. Vorsitzender bis 07.11.2013 (Selbstständiger Unternehmensberater, bis 31.10.2013 Aufsichtsratsvorsitzender der Infas (vorm. Action Press) Holding AG, bis 31.10.2013 Aufsichtsratsmitglied der Wohnungsgesellschaft des Rheinischen Handwerks AG)

Herr Dipl.-Kfm. Joachim Meinke, Hamburg (Mitglied ab 07.11.2013 durch Beschluss AG Düsseldorf, Geschäftsführer der action press gmbh & co. kg, Hamburg)

5. Beteiligungsverhältnisse - § 285 Nr. 11 HGB i.V.m. § 160 (1) Nr. 8 AktG -

Die Gesellschaft ist an den nachfolgend aufgeführten Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt.

Name/Sitz der Gesellschaft Nominalkapital
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Anteile
in %
Buchwert 31.12.2013
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Eigenkapital
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Jahres- Ergebnis
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Stichtag Jahresabschluss
Verlag Blazek & Bergmann seit 1891 AG, Düsseldorf 100 3,00 24 4.812 96 31.12.2012
I.G. Farbenindustrie AG i.A., Frankfurt/Main K.A. 12,64 0 K.A. K.A. 31.12.2012
Infas (vorm. Action Press) Holding AG, Bonn 9.000 31,00 3.548 10.645 118 31.12.2012
GSC Holding AG, Düsseldorf 350 16,87 118 378 - 119 31.12.2012

6. Angaben zu Finanzinstrumenten - § 285 Nr. 18 HGB -

Bei den zu den Finanzanlagen gehörenden Finanzinstrumenten erfolgte insgesamt ein Ansatz zu den ursprünglichen Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag. Die Börsenkurse zum Ende des Prüfungszeitraumes ergaben stille Lasten i.H.v. insgesamt T€ 3.368 und stille Reserven i.H.v. insgesamt T€ 7.097.

7. Honorar des Abschlussprüfers - § 285 Nr. 17 HGB -

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Honorarvolumen i.H.v. insgesamt T€ 25 für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Aufwand erfasst. Es handelt sich hierbei ausschließlich um die Kosten für die Abschlussprüfung.

8. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinnes

Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Gewinnverwendung aufgestellt.

Der Vorschlag zur Ergebnisverwendung:

Das Jahresergebnis beträgt € 3.053.784,46.

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den zum 31.12.2013 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 3.109.109,75 wie folgt zu verwenden:

1) einen Teilbetrag in Höhe von € 2.641.023,75 an die zur Zeit gewinnberechtigten Aktionäre zu verteilen als

a) Dividende für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von € 0,75 je dividendenberechtigte Vorzugsaktie = € 1.429.687,50,

b) Dividende für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von € 0,75 je dividendenberechtigte Stammaktie = € 1.211.336,25,

2) den Teilbetrag der unter 1) a) und b) angegebenen Teilbeträge, der auf die am Tage der Hauptversammlung abweichend im Besitz der Effecten-Spiegel AG befindlichen eigenen Aktien entfällt, sowie den Restbetrag von € 468.086,00 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 21. Januar 2014

Effecten-Spiegel AG

Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats zum 31.12.2013

Im abgelaufenen Berichtsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich regelmäßig und umfassend über die aktuelle Situation in den beiden Geschäftsfeldern Verlagsgeschäft und Kapitalanlage für eigene Rechnung informiert und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und überwacht. Im Geschäftsjahr 2013 fanden fünf ordentliche Aufsichtsratssitzungen überwiegend im Beisein des Vorstandes statt. Im Rahmen der Sitzungen befasste sich der Aufsichtsrat mit der Prüfung und Billigung des Vorjahresabschlusses, der Vorstandsbestellung für weitere drei Jahre und der Anpassung des Vorstandsanstellungsvertrages. In der Sitzung am 15.05. wurden Fragen zur Vorbereitung und zum Ablauf der anstehenden Hauptversammlung besprochen. Neben der Erörterung und Beurteilung des laufenden Geschäfts wurde auch die wirtschaftliche Situation der Tochtergesellschaften überprüft. In diesem Zusammenhang hat der Vorstand jeweils über die aktuelle Situation der Gesellschaft sowie über die weitere Geschäftspolitik, insbesondere über die Anlageentscheidungen, unterrichtet und die weitere strategische Ausrichtung mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Dabei wurden vom Vorstand alle zur Beurteilung erforderlichen Auskünfte erteilt und die maßgeblichen Unterlagen vorgelegt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates wurde vom Vorstand auch außerhalb der Sitzungen regelmäßig und zeitnah über wichtige Geschäftsvorfälle informiert. Der Aufsichtsrat war in alle wesentlichen Entscheidungen der Gesellschaft eingebunden. Der Aufsichtsrat hatte keinen Anlass, die Leitung der Geschäfte durch den Vorstand zu beanstanden.

Der vom Vorstand zeitnah vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichtes des Vorstandes von dem durch Beschluss der Hauptversammlung gewählten und durch den Aufsichtsrat schriftlich beauftragten Abschlussprüfer, der Wisbert Treuhand GmbH, Neuss, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Die Abschlussunterlagen sowie der Prüfungsbericht der Wisbert Treuhand GmbH wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugeleitet. Auf Basis der eigenen, unabhängigen Prüfung hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 21.02. dieses Jahres den Jahresabschluss der Effecten-Spiegel AG zum 31.12.2013 mit dem Lagebericht des Vorstandes gebilligt. Er ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Effecten-Spiegel Aktiengesellschaft für ihr großes Engagement und die geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Der Aufsichtsrat dankt auch dem Kollegen Dr. Klaus Hahn, der zum Bedauern der übrigen Aufsichtsratsmitglieder sein Amt vor Beendung des Jahres 2013 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. An seiner Stelle wurde das frühere Aufsichtsratsmitglied Joachim Meinke aus Hamburg durch das zuständige Amtsgericht wieder zum Aufsichtsrat bestellt. Weitere Änderungen haben sich bei Vorstand und Aufsichtsrat nicht ergeben.

 

Düsseldorf, den 6. März 2014

Udo Christochowitz, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2013

„Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

 

Neuss, den 7. Februar 2014

WISBERT-TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Ricken, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss zum 31.12.2013

Auszug aus dem Protokoll über die ordentliche Hauptversammlung der Effecten-Spiegel Aktiengesellschaft am 21. Mai 2014

Zu Punkt 2 der Tagesordnung

Zu diesem Tagesordnungspunkt wies der Versammlungsleiter zunächst darauf hin, dass der Vorschlag zur Gewinnverwendung vom Vorstand und Aufsichtsrat im Geschäftsbericht auf S. 9 angegeben sei. Gemäß § 71 b AktG werde die Dividende nicht auf eigene Aktien der Gesellschaft bezahlt. Die betreffenden Beträge würden zusätzlich in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Zur Zeit halte die Gesellschaft 384.885 eigene Stammaktien.

Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschloss die Hauptversammlung:

Der zum 31. Dezember 2013 ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von Euro 3.109.109,75 wird wie folgt verwendet:

1) einen Teilbetrag in Höhe von Euro 2.641.023,75 wird an die zur Zeit gewinnberechtigten Aktionäre verteilt als

a) Dividende für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von Euro 0,75 je dividendenberechtigte Vorzugsaktie = Euro 1.429.687,50.

b) Dividende für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von Euro 0,75 je dividendenberechtigte Stammaktie = Euro 1.211.336,25.

2) den Teilbetrag, der unter 1) a) und b) angegebenen Teilbeträge, der auf die am Tage der Hauptversammlung zusätzlich im Besitz der Effecten-Spiegel AG befindlichen eigenen Aktien entfällt sowie der Restbetrag von Euro 468.086,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Versammlungsleiter stellte fest und verkündete, dass die vom Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Ergebnisverwendung bei einer Präsenz von 917.537 Aktien bei 332 Gegenstimmen und 32 Enthaltungen mit 917.205 Ja-Stimmen, das seien 99,96 Prozent des vertretenen stimmberechtigten Grundkapitals, mit der erforderlichen einfachen Mehrheit beschlossen worden sei.