![]() Falkenstein Nebenwerte AGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis 31.12.2009Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
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2009 | 2008 |
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EUR | EUR | EUR |
| Umsatzerlöse |
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17.824.125,85 | 25.989.037,06 |
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Aufwendungen für Wertpapiere |
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- 17.133.990,64 |
- 27.703.358,65 |
| Sonstige betriebliche Erträge |
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460.602,94 | 8.175.023,88 |
| Rohergebnis |
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1.150.738,15 | 6.460.702,29 |
| Personalaufwand |
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Löhne und Gehälter |
- 118.465,32 |
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-323.065,46 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung |
-7.922,01 | -126.387,33 | -14.166,72 |
| -davon für Altersversorgung EUR 1.869,60 (i. Vj. EUR 0,00)- |
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| Abschreibungen auf Sachanlagen |
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-1.382,85 | -1.851,70 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
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-891.140,00 | -1.162.966,33 |
| Betriebsergebnis |
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131.827,97 | 4.958.652,08 |
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
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0,00 | 1.084.941,50 |
| Sonstige Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge |
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561.273,72 | 512.729,77 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens |
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0,00 | -1.503.132,62 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
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-27.650,74 | -467.012,79 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
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665.450,95 | 4.586.177,94 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag |
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11.938,54 | -27.809,71 |
| Jahresüberschuss |
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677.389,46 | 4.558.368,23 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
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4.077,20 | 3.627,38 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage |
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0,00 | -227.918,41 |
| Bilanzgewinn |
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681.466,69 | 4.334.077,20 |
Der Jahresabschluss der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das Geschäftsjahr 2009 wird
nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes
aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz
2 Handelsgesetzbuch.
Das Grundkapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beträgt EUR 500.000 und ist eingeteilt
in 500.000 auf den Inhaber lautende Stück mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00
je Aktie.
Die handelsrechtliche Bilanzierung und Bewertung wurde unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung vorgenommen.
1. Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige
Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Neu zugegangene Anlagegüter werden
zeitanteilig nach Monaten abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von
nicht mehr als EUR 150 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel
vereinfachend als Abgang erfasst. Anlagegüter, deren Anschaffungswerte zwischen EUR
150 und EUR 1.000 liegen, werden zu einem Pool zusammengefasst und gemeinsam über
einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag bzw. zu
Anschaffungskosten sowie zum Barwert ausgewiesen.
3. Die Sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bewertet.
4. Die Steuerrückstellungen entsprechen der Höhe der zu erwartenden Steuerzahlungen.
5. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen
Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist.
6. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.
1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der FALKENSTEIN Nebenwerte
AG im Geschäftsjahr 2009 ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
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31.12.2009 | 31.12.2008 |
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in EUR | in EUR |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 118.287 | 23.000 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 323.455 | 396.659 |
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich aus im Geschäftsjahr 2009
abgeschlossenen gerichtlichen Verfahren, die die Angemessenheit der Höhe von Abfindungszahlungen
prüften. Die Zahlungen sind bis Anfang Februar 2010 vollständig eingegangen. Die Sonstigen
Vermögensgegenstände beinhalten in erster Linie Steuerforderungen.
3. Unter der Position Wertpapiere sind zum Bilanzstichtag börsennotierte Aktien ausgewiesen.
4. Die ordentliche Hauptversammlung vom 18. Juni 2009 hat beschlossen, das Grundkapital
der Gesellschaft von EUR 13.500.000 um EUR 13.000.000 auf EUR 500.000 herabzusetzen.
Die Herabsetzung um EUR 13.000.000 erfolgte gemäß den Vorschriften des Aktiengesetzes
zur ordentlichen Kapitalherabsetzung gemäß §§ 222 ff Aktiengesetz durch die Herabsetzung
des auf jede Stückaktie entfallenden Anteils am Grundkapital der Gesellschaft auf
EUR 1,00. Der Zweck der Kapitalherabsetzung war die Rückzahlung eines Teils des Grundkapitals
in Höhe von EUR 26,00 an die Aktionäre. Die Kapitalherabsetzung wurde am 25. Juni
2009 in das Handelsregister eingetragen und am 26. Juni 2009 bekannt gemacht. Damit
beträgt das Gezeichnete Kapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG zum Bilanzstichtag EUR
500.000 und ist eingeteilt in 500.000 Stückaktien.
Gemäß § 225 Aktiengesetz erfolgte die Kapitalrückzahlung an die Aktionäre sechs Monate
nach der Veröffentlichung der maßgebenden Bekanntmachung gemäß § 10 Handelsgesetzbuch
vom 26. Juni 2009. Somit erfolgte die Rückzahlung des Kapitals an die Aktionäre der
Gesellschaft am 28. Dezember 2009.
5. Die ordentliche Hauptversammlung vom 7. Juli 2006 ermächtigte den Vorstand, bis
zum 6. Juli 2011 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats
einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 5.000.000 durch Ausgabe neuer, auf
den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital 2006).
6. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2009 EUR 1.038.450.
7. Es liegt kein bedingtes Kapital vor.
8. Zum Bilanzstichtag setzen sich die Gewinnrücklagen der FALKENSTEIN Nebenwerte AG
aus der gesetzlichen Rücklage in Höhe von EUR 227.918 und den anderen Gewinnrücklagen
in Höhe von EUR 13.402 zusammen.
9. Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 677.389 erwirtschaftet.
Unter Zurechnung des Gewinnvortrages aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr in Höhe
von EUR 4.077 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 681.467. Über die Verwendung
des Bilanzgewinns zum 31. Dezember 2009 beschließt die Hauptversammlung der FALKENSTEIN
Nebenwerte AG.
10. Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 70.000 wurden vorwiegend für die
Vergütung des Aufsichtsrats (EUR 35.000), für die Durchführung der Hauptversammlung
(EUR 15.000) sowie für Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (EUR 18.000) gebildet.
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31.12.2009 | 31.12.2008 |
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in EUR | in EUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1 | 603 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 139 | 851.039 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 30.980 | 14.985 |
Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.
1. Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 17.824.126 enthalten Erlöse aus den Wertpapierverkäufen
des Umlaufvermögens vermindert um Veräußerungsnebenkosten.
2. Die Aufwendungen für Wertpapiere in Höhe von EUR 17.133.991 beinhalten die durchschnittlichen
Anschaffungskosten der im Berichtsjahr verkauften Wertpapiere des Umlaufvermögens.
3. Die Sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf EUR 460.603.
4. Der Personalaufwand enthält Löhne und Gehälter in Höhe von EUR 126.387.
5. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen EUR 1.383 und sind aus dem diesem Anhang
beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.
6. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 891.140 beinhalten neben
den realisierten Verlusten aus dem Abgang von Wertpapieren des Anlagevermögens (EUR
537.812) im Wesentlichen Prüfungs- und Abschlusskosten sowie Rechts- und Beratungskosten
(EUR 136.824), Mietkosten (EUR 45.410) sowie Aufwendungen für die Hauptversammlung
(EUR 20.312).
7. Die Sonstigen Zinsen, Dividenden und ähnlichen Erträge in Höhe von EUR 561.274
setzen sich zusammen aus Zinsgutschriften im Zusammenhang mit Nachbesserungszahlungen
von erhaltenen Abfindungen, Guthabenzinsen auf Bankkonten und Steuerguthaben sowie
Dividendenerträgen aus Wertpapieren des Umlaufvermögens.
8. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 27.651 enthalten in erster
Linie Zinszahlungen (Stückzinsen), die im Rahmen des Erwerbs von Schuldverschreibungen
fällig werden.
1. An Sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Zahlungsverpflichtungen aus
Mietverhältnissen in Höhe von EUR 19.444 aus dem Mietvertrag über die Geschäftsräume
mit einer festen Laufzeit bis zum 31. März 2011.
2. Anzahl der Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte 2009 durchschnittlich einen Mitarbeiter.
3. Abschlussprüfer
Das im Geschäftsjahr 2009 für die Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
als Aufwand erfasste Honorar beträgt EUR 16.028 und betrifft ausschließlich die Tätigkeit
als Abschlussprüfer. Darüber hinaus erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr keine
sonstigen Beratungsleistungen.
4. Zum Vorstand sind bestellt:
| ― |
Dr. Olaf Hein, Hamburg, |
| ― |
Christoph Schäfers, Hamburg (bis zum 18. Juni 2009). |
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2009 EUR 78.586.
Die Vergütung für 2009 enthält keine erfolgsabhängige Komponente.
5. Dem Aufsichtsrat gehören an:
| ― |
Dr. Lukas Lenz, Hamburg, Rechtsanwalt, Vorsitzender, |
| ― |
Joachim Schmitt, Mainz, Bankkaufmann, stellvertretender Vorsitzender, |
| ― |
Hans-Jörg Schmidt, Monaco, Privatier (seit 18. Juni 2009), |
| ― |
Gerhard Fastenrath, Hattingen, Bankkaufmann (bis 18. Juni 2009). |
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2009 EUR 37.850. Die
Vergütung enthält keine erfolgsabhängigen Komponenten.
6. Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien:
Dr. Lukas Lenz
| ― |
SPARTA AG, Hamburg, Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― |
2G Bio-Energietechnik AG, Heek, Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― |
WIRSOL AG, Waghäusl, Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 30. März 2009), |
| ― |
Cobalt Holding AG, Kükels, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― |
Hamburgische Immobilien und Energie Invest AG (vormals Hamburgische Immobilien Invest
SUCV AG), Hamburg, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (ab 20. Januar
2010). |
Joachim Schmitt
| ― |
Franz Röhrig Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Karben, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, |
| ― |
SPARTA AG, Hamburg, Mitglied des Aufsichtsrats (seit 22. September 2009). |
Hans-Jörg Schmidt
| ― |
SPARTA AG, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats. |
7. Mehrheitsbeteiligung
Die SPARTA AG, Hamburg, hat mit Schreiben vom 17. Juli 2008 mitgeteilt, dass sie gemäß
§ 20 Absatz 4 Aktiengesetz eine Mehrheitsbeteiligung an der FALKENSTEIN Nebenwerte
AG besitzt und ihr Anteil an unserer Gesellschaft 50,06% beträgt.
Im Gegensatz zum Vorjahr verzichtet die SPARTA AG im Geschäftsjahr 2009 auf die Einbeziehung
der FALKENSTEIN Nebenwerte AG in ihren Abschluss, da nach der Umsetzung der Kapitalherabsetzung
die Gesellschaft nur von geringer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der SPARTA AG ist.
Hamburg, im Februar 2010
| Dr. Olaf Hein |
| Vorstand |
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Anschaffungskosten | kumulierte Abschreibungen | ||||
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Stand 01.01.2009 | Zugang | Abgang | Stand 31.12.2009 | Stand 01.01.2009 | Zugang |
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EURO | EURO | EURO | EURO | EURO | EURO |
| I. Sachanlagen |
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| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 30.966,54 | 1.002,85 | 0,00 | 31.969,39 | 27.829,54 | 1.382,85 |
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30.966,54 | 1.002,85 | 0,00 | 31.969,39 | 27.829,54 | 1.382,85 |
| II. Finanzanlagen |
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| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.500.000,00 | 0,00 | 1.500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 91.203,19 | 0,00 | 91.203,19 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 8.788.038,69 | 339.792,00 | 9.127.830,69 | 0,00 | 1.174.087,98 | 0,00 |
|
|
10.379.241,88 | 339.792,00 | 10.719.033,88 | 0,00 | 1.174.087,98 | 0,00 |
|
|
10.410.208,42 | 340.794,85 | 10.719.033,88 | 31.969,39 | 1.201.917,52 | 1.382,85 |
|
|
kumulierte Abschreibungen |
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Abgang | Stand 31.12.2009 | Buchwert 31.12.2009 | Buchwert 31.12.2008 |
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EURO | EURO | EURO | EURO |
| I. Sachanlagen |
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|
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 29.212,39 | 2.757,00 | 3.137,00 |
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0,00 | 29.212,39 | 2.757,00 | 3.137,00 |
| II. Finanzanlagen |
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|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.500.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 91.203,19 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.174.087,98 | 0,00 | 0,00 | 7.613.950,71 |
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1.174.087,98 | 0,00 | 0,00 | 9.205.153,90 |
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1.174.087,98 | 29.212,39 | 2.757,00 | 9.208.290,90 |
Die von der "Finanzkrise" 2008 ausgelöste Rezession war für viele Industrieländer
nicht nur die schwerste seit der Nachkriegszeit, sondern sie zwang auch viele Staaten
zur Auflage umfangreicher Konjunkturpakete. Nur so konnte verhindert werden, dass
die Wirtschaft in eine schwere Depression abgleitet. So wird alleine Deutschland im
Jahr 2009 mit einer gigantischen Neuverschuldung in Höhe von rund 80 Milliarden Euro
für die Beseitigung der Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise belastet.
Das Jahr 2009 wird als ein besonders ereignisreiches Jahr in die Börsengeschichte
eingehen. Nach einem dramatischen Kurseinbruch zum Jahresanfang setzte ab Mitte März
eine markante Kurserholung ein. Diese wurde vor Jahresfrist kaum für möglich gehalten.
So erreichten im März 2009 die Aktienmärkte einen mehrjährigen Tiefststand: Der DAX
notierte im Tagesverlauf des 9. März 2009 bei 3.589 Punkten. Bis zum Jahresende 2009
kletterte der deutsche Leitindex dann um 65% auf einen Endstand von 5.957 Punkten.
Praktisch alle bedeutenden Aktienindizes schlossen in der Nähe ihrer Jahreshöchststände.
Angesichts der im Vorfeld sehr tiefen Erwartungshaltung fielen im Jahresverlauf viele
Makrodaten weniger schlecht aus als vielfach befürchtet. Auch die Risikobereitschaft
der Anleger hat sich - flankiert von einer hohen Liquidität und fehlenden Anlagealternativen
- im Jahresverlauf erhöht. Daraus ergibt sich erneut eine nicht unproblematische Gemengelage,
die grundsätzlich Spielraum für Kursrückschläge eröffnet.
Bleiben nach dem "Höhenrausch" an den Aktienmärkten in den vergangenen Monaten positive
Überraschungen bei den Unternehmensgewinnen aus oder kommt es gar zu Verwerfungen
am Devisenmarkt, auf der volkswirtschaftlichen Makroebene oder auch im geopolitischen
Bereich, so dürfte die Nervosität an den Märkten wieder deutlich wachsen. Eine geänderte
Risikoeinschätzung der Marktteilnehmer könnte sich im laufenden Jahr als Belastung
für die Aktienmärkte im Allgemeinen erweisen. Insgesamt erscheint es für Anleger weiterhin
angebracht, singuläre Unternehmensereignisse gegenüber einer Gesamtmarktbetrachtung
in den Fokus zu rücken.
Der Kursanstieg auf breiter Front sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die
Finanzmärkte aktuell noch immer in einem fragilen Zustand befinden. Auch die Volatilität
bleibt hoch. So büßten die Aktienmärkte aufgrund der Befürchtungen um die griechische
Staatsverschuldung von Mitte Januar bis zum 8. Februar 2010 knapp 10% ein, ehe eine
neuerliche Erholung einsetzte. Aktienanleger werden sich auf volatile Zeiten einstellen
und ein gesundes Maß an Risikotragfähigkeit mitbringen müssen.
Die vorgenommenen Ausschüttungen - die Dividendenzahlung im Juni 2009 und die Kapitalrückzahlung
im Dezember 2009 - prägten den Geschäftsverlauf der FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Jahr
2009.
Die Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Juni 2009 beschloss eine vollständige
Ausschüttung des Bilanzgewinns des Vorjahres. Dies entsprach der Zahlung einer ordentlichen
Dividende in Höhe von EUR 4,33 Mio. bzw. EUR 8,66 je Aktie.
Am 28. Dezember 2009 erfolgte - basierend auf dem Beschluss der Hauptversammlung der
FALKENSTEIN Nebenwerte AG vom 18. Juni 2009 - eine Kapitalrückzahlung an die Aktionäre
durch die Herabsetzung des Grundkapitals im Rahmen einer ordentlichen Kapitalherabsetzung
von EUR 13.500.000 um EUR 13.000.000 auf EUR 500.000. Der Betrag der Kapitalrückzahlung
belief sich auf EUR 26,00 je Aktie.
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2009 wurde die Veräußerung des Aktienportfolios in einem
weiterhin schwierigen Marktumfeld fortgesetzt. Zur Bereitstellung der Dividendensumme
hat die FALKENSTEIN Nebenwerte AG dann bis zur Mitte des Geschäftsjahres 2009 ihren
Wertpapierbestand vollständig veräußert. Vor dem Hintergrund der Zustimmung der Hauptversammlung
zur Kapitalrückzahlung erfolgten auch im weiteren Verlauf des Jahres keine Neuengagements
im Aktienmarkt. Der Beschluss zur Kapitalrückzahlung verpflichtet eine Gesellschaft
aus Gründen des Gläubigerschutzes innerhalb der sechsmonatigen Wartefrist, den entsprechenden
Ausschüttungsbetrag täglich verfügbar zu halten. Zum Bilanzstichtag wurden neben liquiden
Mitteln ausschließlich liquiditätsnahe Titel gehalten.
Durch die vorgenommenen Ausschüttungen ergab sich im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche
Minderung des ausgewiesenen Eigenkapitals der Gesellschaft, das sich zum Bilanzstichtag
auf EUR 2.461.238 belief. Verglichen mit dem Eigenkapital in Höhe von EUR 19.113.848
aus dem Vorjahr führten die skizzierten Ausschüttungen zu einem Rückgang im Umfang
von 87%.
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG beendete das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresüberschuss
in Höhe von EUR 677.389. Unter Berücksichtigung des bestehenden Gewinnvortrages ergibt
sich damit ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 681.467.
Darüber hinaus ergaben sich personelle Veränderungen in der Besetzung der Organe der
Gesellschaft. Mit Ablauf der Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG am 19.
Juni 2009 hat Herr Christoph Schäfers den Vorstand der Gesellschaft verlassen und
wechselte in den Vorstand der Muttergesellschaft SPARTA AG. Damit ist Herr Dr. Olaf
Hein seit Mitte des Jahres 2009 Alleinvorstand der Gesellschaft. Zum gleichen Zeitpunkt
hat Herr Gerhard Fastenrath sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt. Die Hauptversammlung
wählte Herrn Hans-Jörg Schmidt zum neuen Mitglied des Gremiums.
Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ein Ergebnis aus dem
Wertpapiergeschäft - Umlauf- und Anlagevermögen zusammengefasst - von insgesamt EUR
490.805 (im Vorjahr EUR 3.948.066). Der deutliche Rückgang des Handelsergebnisses
begründet sich in der Tatsache, dass das Wertpapiervolumen der Gesellschaft bereits
2008 deutlich reduziert wurde.
Aufgrund des Ausscheidens von Herrn Christoph Schäfers aus dem Vorstand der Gesellschaft
verringerte sich im Geschäftsjahr 2009 der Personalaufwand entsprechend auf EUR 126.387
(im Vorjahr EUR 337.232). Darüber hinaus entfiel im Geschäftsjahr 2009 die Auszahlung
einer erfolgsabhängigen Tantieme.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf EUR 891.140 (im Vorjahr
EUR 1.162.966). Sie berücksichtigen neben den allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe
von EUR 353.328 (im Vorjahr EUR 362.351) auch Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren
des Anlagevermögens in Höhe von EUR 537.812 (im Vorjahr EUR 800.616).
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG vereinnahmte Sonstige Zinsen und Dividendenerträge in
Höhe von EUR 561.274 (im Vorjahr EUR 512.730). Sie resultieren in erster Linie aus
Zinserträgen. Da bereits zu Beginn des Geschäftsjahres alle Bankverbindlichkeiten
abgelöst wurden, verringerten sich die Zinsaufwendungen entsprechend von EUR 467.013
auf EUR 27.651.
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG schloss das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresüberschuss
in Höhe von EUR 677.389 (Vorjahr EUR 4.558.368) ab.
Da das Finanzanlagevermögen der FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Jahresverlauf vollständig
veräußert wurde, besteht das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag nur noch aus Sachanlagen
in Höhe von EUR 2.757 (im Vorjahr EUR 9.208.291).
Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände der FALKENSTEIN Nebenwerte AG ergeben
sich überwiegend aus Steuerrückforderungen und Zahlungsansprüchen aus im Geschäftsjahr
2009 abgeschlossenen gerichtlichen Verfahren, die die Angemessenheit der Höhe von
bereits vereinnahmten Abfindungszahlungen überprüfen. Sie beliefen sich zum Bilanzstichtag
auf EUR 441.741 gegenüber EUR 419.659 zum Vorjahr.
Der Wertpapierbestand im Umlaufvermögen der FALKENSTEIN Nebenwerte AG betrug zum 31.
Dezember 2009 insgesamt EUR 1.200.000 (Vorjahr EUR 9.017.598). Im Geschäftsjahr hat
die Gesellschaft ihre Aktienanlagen vollständig veräußert. Der Wertpapierbestand setzt
sich damit ausschließlich aus liquiditätsnahen Titeln zusammen.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich zum Ende des
Geschäftsjahres 2009 auf insgesamt EUR 921.050 (im Vorjahr EUR 1.894.296).
Zum 31. Dezember 2009 wies die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ein Eigenkapital von EUR
2.461.238 (EUR 4,92 je Aktie) aus, das sich gegenüber dem Eigenkapital zum 31. Dezember
2008 von EUR 19.113.848 (EUR 38,23 je Aktie) um 87% verringerte. Diese Entwicklung
ergibt sich aus den im abgelaufenen Geschäftsjahr vorgenommenen Ausschüttungen in
Form einer Dividendenzahlung in Höhe von EUR 8,66 je Aktie sowie einer Kapitalrückzahlung
an die Aktionäre in Höhe von EUR 26,00 je Aktie.
Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 31.120 (Vorjahr EUR
866.627). Schon zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 wurden die Bankverbindlichkeiten
vollständig abgebaut.
Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2009 EUR 2.565.549 (im Vorjahr EUR 20.539.843).
Im Geschäftsjahr 2010 sind weitere Kapitalmaßnahmen geplant, deren Ziel es ist, weitere
Rückzahlungen an die Aktionäre vorzunehmen. Aufgrund dieser vorgesehenen Maßnahmen
wird der Umfang des operativen Geschäfts der FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Geschäftsjahr
2010 weiter abnehmen.
Alle zum Jahresende erkennbaren Risiken wurden durch die Bildung entsprechender Rückstellungen
im Abschluss einbezogen. Darüber hinausgehende Risiken, die nicht durch eine Einzelrückstellung
berücksichtigt wurden, sind zur Zeit nicht erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken
oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
sind nicht ersichtlich.
Es liegen keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung vor, die nach Abschluss des
Geschäftsjahres 2009 eingetreten sind.
Seit dem 17. Juli 2008 hält die SPARTA AG, Hamburg, eine Mehrheitsbeteiligung an der
FALKENSTEIN Nebenwerte AG. Entsprechend haben wir einen Bericht über die Beziehung
zu verbundenen Unternehmen erstellt.
Wir erklären, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu
verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns
in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem
Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Berichtspflichtige Maßnahmen
wurden im Berichtsjahr 2009 auf Veranlassung eines verbundenen Unternehmens weder
getroffen noch unterlassen.
Hamburg, im März 2010
| Dr. Olaf Hein |
| Vorstand |
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Falkenstein
Nebenwerte AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach
den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen
der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems
sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend
auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind
der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Falkenstein Nebenwerte AG. Der Lagebericht
steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Hamburg, 31. März 2010
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Behrens | Schmidt |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde vom Aufsichtsrat am 21. April 2010
festgestellt und auf der Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG am 17. Juni
2010 den Aktionären unter Tagesordnungspunkt 1 vorgelegt.
Auf der Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG am 17. Juni 2010 haben Vorstand
und Aufsichtsrat den Aktionären unter Tagesordnungspunkt 2 vorgeschlagen den im Jahresabschluss
ausgewiesenen Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von EUR 681.466,69 wie
folgt zu verwenden:
| Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von EUR 1,36 je Aktie | EUR | 680.000,00 |
| Vortrag auf neue Rechnung | EUR |
1.466,69 |
Die Hauptversammlung billigte den Vorschlag der Verwaltung.
Sehr geehrte Aktionäre,
der Aufsichtsrat der FALKENSTEIN Nebenwerte AG nahm im Geschäftsjahr 2009 die ihm
nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahr und hat an Entscheidungen zu wichtigen
Einzelfragen beratend mitgewirkt. Im Geschäftsjahr 2009 hatte der Aufsichtsrat beschlossen
von der Erleichterung nach § 110 Absatz 3 Satz 2 Aktiengesetz Gebrauch zu machen und
nur eine Aufsichtsratssitzung pro Halbjahr abzuhalten. Er erörterte mit dem Vorstand
im Rahmen von drei Sitzungen und zwar am 29. April, 17. Juni und 10. Dezember 2009
und in zahlreichen Einzelbesprechungen die Geschäftspolitik der Gesellschaft und ließ
sich über die Entwicklung der Gesellschaft, insbesondere über deren Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage, umfassend unterrichten.
Daneben hat der Vorstand den Aufsichtsrat schriftlich über die Situation der Gesellschaft
informiert und anlassbezogen über besondere Maßnahmen und Ereignisse berichtet. An
den Aufsichtsratssitzungen haben stets sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen.
Die Bildung von Ausschüssen war nicht erforderlich. Darüber hinaus standen sämtliche
Aufsichtsratsmitglieder auch außerhalb der Sitzungen mit dem Vorstand in regelmäßigem
Kontakt und haben sich über aktuelle Entwicklungen der Gesellschaft informiert.
Über die gewöhnlichen Beratungen zu Liquiditäts-, Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft
hinaus befasste sich der Aufsichtsrat mit wichtigen Einzelthemen der Gesellschaft.
Schwerpunkt der Beratungen im Berichtsjahr war insbesondere die Vorbereitung und Umsetzung
der Kapitalherabsetzung. Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 18. Juni 2009 erteilte
die Zustimmung zur Kapitalrückzahlung durch die Herabsetzung des Grundkapitals. Die
Ausschüttung erfolgte dann Ende Dezember 2009. Der Aufsichtsrat begleitete die Umsetzung
der Kapitalherabsetzung und überwachte die Einhaltung der Vorschriften, die sich aus
dem Gläubigerschutz im Rahmen dieser Maßnahme ergaben.
Der Aufsichtsrat hat den gemäß Handelsgesetzbuch aufgestellten Jahresabschluss der
FALKENSTEIN Nebenwerte AG und den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstands für
die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft, erörtert und mit dem Vorstand beraten. Die
von der Hauptversammlung gewählte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg,
hat den gemäß Handelsgesetzbuch aufgestellten Jahresabschluss mit Lagebericht unter
Einbeziehung der Buchhaltung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
versehen. Diese Unterlagen und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers haben sämtlichen
Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen. Der Abschlussprüfer hat das Prüfungsergebnis
des Jahresabschlusses dem Aufsichtsrat in dessen Sitzung zur Bilanzfeststellung am
21. April 2010 erläutert und die Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.
Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsbericht für die FALKENSTEIN Nebenwerte AG zustimmend
zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat
der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht gebilligt und damit gemäß
§ 172 Aktiengesetz festgestellt. Mit dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung
des Bilanzgewinns unter anderem zur Ausschüttung einer Dividende von 1,36 Euro pro
Aktie ist der Aufsichtsrat einverstanden.
Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ist seit dem 17. Juli 2008 ein abhängiges Unternehmen
im Sinne von § 17 Aktiengesetz und erstellt demgemäß mit ihrem Jahresabschluss einen
Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Aktiengesetz. Entsprechend
hat der Vorstand dem Aufsichtsrat einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen
Unternehmen nach § 312 Aktiengesetz (Abhängigkeitsbericht) vorgelegt. Dieser Bericht
zeigt auf, dass die FALKENSTEIN Nebenwerte AG bei den dargestellten Rechtsgeschäften
mit verbundenen Unternehmen nicht benachteiligt wurde und angemessene Gegenleistungen
erhielt. Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls durch den Abschlussprüfer geprüft,
der folgenden Bestätigungsvermerk erteilt hat:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft
nicht unangemessen hoch war."
Dem Aufsichtsrat ging sowohl der Abhängigkeitsbericht als auch der Prüfungsbericht
des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat schließt sich aufgrund seiner eigenen Prüfung
der Beurteilung durch den Abschlussprüfer an und billigt dessen Bericht.
Herr Christoph Schäfers hat mit Ablauf der Hauptversammlung am 19. Juni 2009 sein
Mandat im Vorstand der Gesellschaft, dem er seit ihrer Gründung im Jahr 2000 angehörte,
niedergelegt. Er wechselte in den Vorstand der Muttergesellschaft SPARTA AG. Der Aufsichtsrat
dankt Herr Schäfers für sein Engagement und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
Zum gleichen Zeitpunkt legte Herr Gerhard Fastenrath sein Mandat im Aufsichtsrat der
Gesellschaft nieder. Herr Fastenrath gehörte dem Aufsichtsrat seit 2005 an und hat
sich immer mit großem Sachverstand und Interesse für die Gesellschaft eingesetzt.
Der Aufsichtsrat ist ihm zu besonderem Dank verpflichtet und freut sich darüber, dass
er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft freundschaftlich
verbunden bleibt. Als neues Mitglied wählte die Hauptversammlung Herrn Hans-Jörg Schmidt
in das Gremium.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für seinen persönlichen
Einsatz und seine Leistung im Geschäftsjahr 2009.
Hamburg, im April 2010
Der Aufsichtsrat
| Dr. Lukas Lenz |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats |