Falkenstein Nebenwerte AGHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2017LAGEBERICHT DER FALKENSTEIN NEBENWERTE AG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017I. Grundlagen des UnternehmensDer Unternehmensgegenstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG mit Sitz in Hamburg ist satzungsgemäß
der Erwerb, die Veräußerung sowie die Verwaltung von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften.
Die Gesellschaft ist mehrheitlich im Besitz der SPARTA AG, Hamburg. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenIm Börsenjahr 2017 profitierten fast alle Anlageklassen von überdurchschnittlichen
Wertzuwächsen. Einflüsse durch die Folgen der Präsidentschaftswahl in den USA, die
zeitweise eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea oder immer wieder
aufflammende Krisen im Nahen Osten erwiesen sich als nur kurzlebig. Sie stellten für
den deutschen Leitindex DAX kein Hindernis für das Erreichen einer neuen Rekordhöhe
von 13.479 Punkten dar. Im abgelaufenen Jahr legte der Index um insgesamt 12,5% zu
und schloss am Jahresende auf einem Stand von 12.917 Punkten. Getragen wird der Aufschwung durch das robuste Wachstum der Weltwirtschaft. Im Oktober
2017 revidierte der IWF seine Prognosen für die Eurozone von 1,6% für das Jahr 2017
auf 2,1% und für das Jahr 2018 auf 1,9%. Verstärkend für diesen positiven Trend wirkt
die nach wie vor von den Notenbanken vertretene expansive Geldpolitik mit extrem niedrigen
Zinsen. Die aktuellen Konsensprognosen für den zusammengefassten Gewinn je Aktie der
DAX-Unternehmen von 886 Indexpunkten für das Jahr 2017 und 978 Indexpunkten für das
Jahr 2018 zeigen jedoch, dass der Aufschwung am Aktienmarkt auch zunehmend von fundamentalen
Unternehmensdaten getragen wird, wenn auch die Wachstumserwartung für 2018 recht ambitioniert
anmutet. Für das Jahr 2018 sind Korrekturbewegungen an den Kapitalmärkten nicht auszuschließen.
Die Bewertungen in einigen Bereichen, wie z. B. im Internet- und Technologiebereich,
sind teilweise bereits auf einem sehr hohen Niveau. Damit könnte das Potenzial für
weitere Kursteigerungen basierend auf entsprechenden Unternehmensbewertungen weitestgehend
verbraucht sein. Darüber hinaus beginnen die Zentralbanken, dem Beispiel der USA folgend,
einen Ausstieg aus der expansiven Geldmarktpolitik einzuleiten. Welche Auswirkungen
dieser Ausstieg verbunden mit einem allmählichen Anstieg der Zinsen auf die Aktienmärkte
haben wird, ist nicht vorhersehbar - es gab in der Vergangenheit noch kein vergleichbares
Szenario. 2. GeschäftsverlaufDie FALKENSTEIN Nebenwerte AG beendete das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss
von EUR 791.428. Der Jahresüberschuss als maßgeblicher finanzieller Indikator der
Gesellschaft konnte damit gemäß der Prognose deutlich gegenüber dem Vorjahr erhöht
werden. Unter der Berücksichtigung des Gewinnvortrages ergab sich für das abgelaufene
Geschäftsjahr 2017 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 854.178. Das gute Ergebnis basiert auf Erlösen aus Wertpapierverkäufen und vereinnahmten Dividendenerträgen.
Insbesondere bei der Veräußerung von Finanzanlagen, die langfristig durch die Gesellschaft
gehalten wurden, konnten im Rahmen der Veräußerung erhebliche Kursgewinne realisiert
werden. 3. ErtragslageDie FALKENSTEIN Nebenwerte AG erzielte im Geschäftsjahr 2017 ein Gewinn aus Wertpapierverkäufen
in Höhe von EUR 852.598 (Vorjahr EUR 0). Davon entfällt mit EUR 808.483 der wesentliche
Anteil auf die Finanzanlagen und EUR 44.115 auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Zum Bilanzstichtag wies die FALKENSTEIN Nebenwerte AG sonstige betriebliche Erträge
in Höhe von EUR 2.353 (im Vorjahr EUR 296.838) aus. Die Kosten der Geschäftsführung, bestehend aus Personalaufwendungen und allgemeinen
Verwaltungskosten - hier sind im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten, Abschluss-,
Prüfungs- und Buchhaltungskosten, Raumkosten und Hauptversammlungskosten zu nennen
- beliefen sich im Jahr 2017 auf EUR 82.748 (Vorjahr EUR 96.512). Im Jahr 2017 vereinnahmte die FALKENSTEIN Nebenwerte AG Erträge aus anderen Wertpapieren
des Finanzanlagevermögens in Form von Dividendenzahlungen in Höhe von EUR 33.005 (Vorjahr
EUR 127.816). Sonstige Zinsen und Dividendenerträge beliefen sich auf EUR 2.541 (Vorjahr EUR 536). Zum Bilanzstichtag ergaben sich Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
in Höhe von EUR 1.005 (Vorjahr EUR 0). Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt unabhängig
ihrer bilanziellen Zuordnung nach dem strengen Niederstwertprinzip. Damit weist die FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss
von EUR 791.428 (Vorjahr EUR 307.222) aus. 4. Vermögens- und FinanzlageDie Wertpapiere des Anlagevermögens werden zum Bilanzstichtag mit EUR 1.440.838 (Vorjahr
EUR 324.910) bewertet und stellen die wesentliche Position des Anlagevermögens der
FALKENSTEIN Nebenwerte AG dar. Die sonstigen Vermögensgegenstände der FALKENSTEIN Nebenwerte AG in Höhe von EUR 6.333
(Vorjahr EUR 12.232) bestehen im Wesentlichen aus Steuerforderungen. Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG wies zum 31. Dezember 2017 einen Wertpapierbestand im
Umlaufvermögen in Höhe von EUR 15.539 (Vorjahr EUR 82.680) aus. Die Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2017
auf EUR 25.940 (Vorjahr EUR 370.488). Zum 31. Dezember 2017 betrug das Eigenkapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG EUR 1.433.949
(Vorjahr EUR 642.521). Die Rückstellungen zum 31. Dezember 2017 in Höhe von EUR 33.984 (Vorjahr EUR 147.528)
berücksichtigen im Wesentlichen Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuerbeträge sowie
Kosten für Abschlussprüfung und Hauptversammlung. Zum Bilanzstichtag lagen keine Bankverbindlichkeiten vor. Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2017 auf EUR 1.488.703 (Vorjahr EUR 790.385). III. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDen überwiegenden Teil des Vermögens hat die FALKENSTEIN Nebenwerte AG im abgelaufenen
Geschäftsjahr neu in einen Einzelwert investiert. Die laufenden Kosten der Gesellschaft
können aus den aus dieser Beteiligung erwarteten Dividendenzahlungen getragen werden. Obwohl das abgelaufene Geschäftsjahr wieder mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen
wurde, kann aus dieser Entwicklung aber zum jetzigen Zeitpunkt noch kein nachhaltiger
Trend abgeleitet werden. Die Gesellschaft wird auch künftig das Ziel verfolgen, weitere
Ertragschancen aus der Investition in ausgewählte Einzelwerte zu nutzen. Die Ertragsperspektiven
der FALKENSTEIN Nebenwerte AG bleiben dennoch weiterhin limitiert, da nur begrenzte
Eigenmittel zur Verfügung stehen. Unter der Voraussetzung stabiler wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen erwartet der Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das laufende
Geschäftsjahr 2018 ein in etwa ausgeglichenes Jahresergebnis und damit deutlich geringeres
Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen
Risiken ausgesetzt. Hier sind als wesentliche Risiken Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken
oder operationelle Risiken zu nennen, was im Besonderen gilt, da der überwiegende
Teil der Gesellschaft in einen Einzelwert investiert ist. Getätigte Investitionen
werden regelmäßig geprüft. Zum Jahresende erkennbare Risiken werden durch die Bildung entsprechender Rückstellungen
in den Abschluss einbezogen. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-,
Vermögens- und Finanzlage sind aktuell nicht ersichtlich. IV. Bericht über Beziehungen zu verbundenen UnternehmenSeit dem 17. Juli 2008 hält die SPARTA AG, Hamburg, eine Mehrheitsbeteiligung an der
FALKENSTEIN Nebenwerte AG. Entsprechend haben wir einen Bericht über die Beziehungen
zu verbundenen Unternehmen erstellt. Ich erkläre, dass im Berichtsjahr 2017 unsere Gesellschaft bei den im Bericht über
die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den
Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen
wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Berichtspflichtige Maßnahmen wurden im Berichtsjahr 2017 auf Veranlassung eines verbundenen
Unternehmens nicht getroffen und / oder unterlassen. Hamburg, im März 2018 Traute Kuhlmann BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2017AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017ALLGEMEINE ANGABENDie FALKENSTEIN Nebenwerte AG hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das
Handelsregister B beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 80426. Die Erstellung des Jahresabschlusses der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das Geschäftsjahr
2017 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes
(BilRUG) sowie ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes. Die FALKENSTEIN Nebenwerte
AG ist eine kleine Gesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 1 Handelsgesetzbuch. Der
Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die
Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Grundkapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beträgt EUR 500.000 und ist eingeteilt
in 500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von
EUR 1 je Aktie. Die Gesellschaft ist im Freiverkehr der Börsen Berlin und Stuttgart
notiert. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie handelsrechtliche Bilanzierung und Bewertung wird unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung vorgenommen. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um
planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich
linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Neu zugegangene Anlagegüter
werden zeitanteilig nach Monaten abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Anschaffungswert
von nicht mehr als EUR 150 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel
vereinfachend als Abgang erfasst. Die in der Bilanz der FALKENSTEIN Nebenwerte AG ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens
werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Soweit bei den Aktienpositionen
des Anlagevermögens der Börsenkurs zum Bilanzstichtag niedriger als die Anschaffungskosten
ist, werden Abwertungen auf den niedrigen Börsenkurs vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag bzw. zu Anschaffungskosten
sowie zum Barwert ausgewiesen. Die sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bewertet. Es kommt hierbei
die Durchschnittsbewertung zur Anwendung. Falls der Börsenkurs am Bilanzstichtag niedriger
ist als die Anschaffungskosten, werden Abwertungen auf den Schlusskurs am Bilanzstichtag
vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der FALKENSTEIN Nebenwerte
AG im Geschäftsjahr 2017 ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Im Wesentlichen enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Steueransprüche (EUR
6.333). Unter dem Posten Wertpapiere sind zum Bilanzstichtag die Aktien börsennotierter Gesellschaften
ausgewiesen. Das Kapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beträgt zum Bilanzstichtag EUR 500.000 und
ist eingeteilt in 500.000 Stückaktien. Die Hauptversammlung vom 6. Juni 2017 hat ein neues Genehmigtes Kapital beschlossen,
das den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital der
Gesellschaft in der Zeit bis zum 6. Juni 2022 um bis zu EUR 250.000 durch einmalige
oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 250.000 neuen, auf den Inhaber lautenden
Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017). Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2017 beläuft sich auf EUR 79.771. Im Geschäftsjahr 2017 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 791.428. Unter
Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 62.751 ergibt
sich damit zum 31. Dezember 2017 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 854.178. Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf EUR 5.597. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 28.388 enthalten u.a. eine Rückstellung
für die Durchführung der Hauptversammlung (EUR 15.000) sowie Rückstellungen für Buchführungs-,
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (EUR 9.950). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern
in Höhe von EUR 18.705. ERLÄUTERUNGEN ZU DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinne aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von EUR 808.483 enthalten die
Erlöse aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens vermindert um die
Anschaffungskosten für die Wertpapiere des Anlagevermögens sowie die auf diese Wertpapiere
entfallenden Verkaufsgebühren. Die Gewinne aus dem Wertpapierhandel des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 44.115 ergeben
sich aus den Erlösen aus den Wertpapierverkäufen des Umlaufvermögens vermindert um
die Anschaffungskosten für die Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie die auf diese
Wertpapiere entfallenden Verkaufsgebühren. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 2.353 resultieren im Wesentlichen
aus Auflösungen von Rückstellungen. Der Personalaufwand beläuft sich auf EUR 10.262. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen EUR 21 und sind aus dem diesem Anhang
beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 72.485 bestehen vorwiegend
aus Aufwendungen für Prüfungs-, Rechts-, Beratungs- und Buchführungskosten (EUR 39.573),
Kosten für die Durchführung der Hauptversammlung (EUR 15.000) sowie Raumkosten (EUR
10.140). Die Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens in Höhe von EUR 33.005
ergeben sich aus Dividendengutschriften. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von EUR 2.541 betreffen im Wesentlichen
Dividendenerträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens belaufen
sich auf insgesamt EUR 1.005. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 4.536 resultieren aus Zinsen
für Steuernachzahlungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 10.759 berücksichtigen den
Steueraufwand aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr. SONSTIGE ANGABENAnzahl der ArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2017 keine Mitarbeiter. AbschlussprüferDas im Geschäftsjahr 2017 für die Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Hamburg, als Aufwand erfasste Honorar beträgt EUR 5.102 und betrifft ausschließlich
die Tätigkeit als Abschlussprüfer. Darüber hinaus erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr
keine sonstigen Beratungsleistungen. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAus einem Dauerschuldverhältnis bestehen zum 31. Dezember 2017 sonstige finanzielle
Verpflichtungen von jährlich EUR 6.000, die in voller Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen
bestehen. Die Laufzeit des Vertrags ist unbefristet. Der Vertrag kann jedoch mit einer
Frist von drei Monaten zum Monatsende gekündigt werden. NACHTRAGSBERICHTNach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung
eingetreten. ERGEBNISVERWENDUNGDas Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 791.428
ab. Unter Zurechnung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 62.751 verbleibt
ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 854.178. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn
des Jahres 2017 in Höhe von EUR 854.178 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. ORGANEZum Vorstand ist bestellt:
Dem Aufsichtsrat gehören an:
Die Vergütung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2017 belief sich auf insgesamt EUR
1.500 und enthält keine erfolgsabhängige Komponente. Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien:Dr. Lukas Lenz
Joachim Schmitt
Hans-Jörg Schmidt
MEHRHEITSBETEILIGUNGDie SPARTA AG, Hamburg, hat mit Schreiben vom 17. Juli 2008 mitgeteilt, dass sie gemäß
§ 20 Absatz 4 Aktiengesetz eine Mehrheitsbeteiligung an der FALKENSTEIN Nebenwerte
AG besitzt und ihr Anteil an unserer Gesellschaft 50,06% beträgt. Zum 31. Dezember
2017 die SPARTA AG den Anteilsbesitz an unserer Gesellschaft mit 93,1% angegeben. Hamburg, 9. März 2018 Traute Kuhlmann ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2017
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FALKENSTEIN Nebenwerte AG, Hamburg Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FALKENSTEIN
Nebenwerte AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach
den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen
der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems
sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend
auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind
der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FALKENSTEIN Nebenwerte AG, Hamburg.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen
Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Hamburg, den 19. März 2018 KPMG AG
BERICHT DES AUFSICHTSRATSSehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren, der Aufsichtsrat der FALKENSTEIN Nebenwerte AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017
die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich intensiv
mit der Entwicklung und den Perspektiven der Gesellschaft beschäftigt und den Vorstand
bei der Unternehmensleitung beratend unterstützt und laufend überwacht. In alle Entscheidungen
von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah
und umfassend unterrichtet, und zwar sowohl schriftlich als auch mündlich. Gegenstand
der Berichte war der Gang der Geschäfte, die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung
der Gesellschaft sowie die Unternehmensstrategie der FALKENSTEIN Nebenwerte AG insbesondere
auch bei Anlageentscheidungen. Auf Grundlage der schriftlichen und mündlichen Berichte
des Vorstands erörterte und verfolgte der Aufsichtsrat den jeweiligen Status der Liquiditäts-,
Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft. Die Bildung von Ausschüssen war hierzu
nicht erforderlich. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand auch außerhalb
von Sitzungen regelmäßig und ausführlich über die aktuelle Geschäftslage und Geschäftsvorgänge
von größerer Bedeutung informiert. Schwerpunkte der BeratungenIm Geschäftsjahr 2017 fanden - unter Inanspruchnahme der Erleichterung nach § 110
Absatz 3 Aktiengesetz - drei Sitzungen statt, und zwar am 30. März, 7. Juni und am
8. Dezember 2017. Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen stets an allen Sitzungen
teil. Es wurden die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie wichtige Einzelfragen der
Gesellschaft unter Teilnahme des Vorstands ausführlich diskutiert. Wenn für die Entscheidungen
oder Maßnahmen des Vorstands aufgrund von Gesetz oder Satzung eine Zustimmung erforderlich
war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die entsprechenden Beschlüsse in den Sitzungen
geprüft oder aufgrund von schriftlichen Informationen stets einstimmig verabschiedet. Über die gewöhnlichen Beratungen zu Liquiditäts-, Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft
hinaus befasste sich der Aufsichtsrat mit wichtigen Einzelthemen der Gesellschaft.
Schwerpunkte der Beratungen im Berichtsjahr waren insbesondere Struktur und Entwicklung
der Wertpapieranlagen der FALKENSTEIN Nebenwerte AG sowie der Wechsel im Vorstand. Änderungen im VorstandHerr Dr. Olaf Hein ist zum 30. Juni 2017 aus dem Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte
AG ausgeschieden. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Hein für seine erfolgreiche langjährige
Tätigkeit und sein persönliches Engagement für die FALKENSTEIN Nebenwerte AG in den
vergangenen Jahren. Wir bleiben weiterhin freundschaftlich verbunden. Zum neuen Vorstand der Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2017 Frau Traute
Kuhlmann bestellt. Jahresabschluss 2017Die von der Hauptversammlung vom 6. Juni 2017 gewählte KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Hamburg, hat den gemäß Handelsgesetzbuch aufgestellten Jahresabschluss mit Lagebericht
unter Einbeziehung der Buchhaltung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
versehen. Jahresabschluss, Lagebericht und Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns
sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden sämtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrats
zur Verfügung gestellt und vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 23. März 2018 geprüft
und erörtert. An dieser Sitzung nahm neben dem Vorstand auch der Abschlussprüfer teil.
Der Abschlussprüfer hat das Prüfungsergebnis des Jahresabschlusses dem Aufsichtsrat
erläutert und die Fragen des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsbericht für die FALKENSTEIN Nebenwerte AG zustimmend
zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat
der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht gebilligt und damit gemäß
§ 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns,
der einen Vortrag auf neue Rechnung vorsieht, schließt sich der Aufsichtsrat an. Abhängigkeitsbericht 2017Da die FALKENSTEIN Nebenwerte AG seit dem 17. Juli 2008 ein abhängiges Unternehmen
im Sinne von § 17 Aktiengesetz ist, hat sie demgemäß mit ihrem Jahresabschluss einen
Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Aktiengesetz zu
erstellen. Entsprechend hat der Vorstand dem Aufsichtsrat einen Bericht über die Beziehungen
zu verbundenen Unternehmen nach § 312 Aktiengesetz (Abhängigkeitsbericht) vorgelegt.
Dieser Bericht zeigt auf, dass die FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Berichtsjahr 2017
bei den dargestellten Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen nicht benachteiligt
wurde und angemessene Gegenleistungen erhielt. Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls
durch den Abschlussprüfer geprüft, der den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt hat: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, Dem Aufsichtsrat ging sowohl der Abhängigkeitsbericht als auch der Prüfungsbericht
des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat schließt sich aufgrund seiner eigenen Prüfung
der Beurteilung durch den Abschlussprüfer an und billigt dessen Bericht. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seinen persönlichen Einsatz im Unternehmen. Hamburg, den 23. März 2018 Dr. Lukas Lenz FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES DER FALKENSTEIN NEBENWERTE AG ZUM 31. DEZEMBER 2017Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde vom Aufsichtsrat am 23. März 2018
festgestellt und auf der Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG am 13. Juni
2018 den Aktionären unter Tagesordnungspunkt 1 vorgelegt. Auf der Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG am 13. Juni 2018 haben Vorstand
und Aufsichtsrat den Aktionären unter Tagesordnungspunkt 2 die Beschlussfassung über
die Verwendung des Bilanzgewinns vorgelegt. Die Hauptversammlung hat den Vorschlag
gebilligt, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr
2017 in Höhe von EUR 854.178,43 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. |
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