![]() EUWAX AGStuttgartHalbjahresfinanzbericht der EUWAX Aktiengesellschaft zum 30.06.2016Halbjahresfinanzbericht 2016
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| Börslicher Handelsverlauf | 01.01.-30.06.2016 | 01.01.-30.06.2015 |
| Betreute Wertpapiere zum 30.06. (Stück) | 1.246.451 | 1.320.862 |
| Ausgeführte Orders (Tsd. Stück)*1 | 2.874 | 3.413 |
| Verbriefte Derivate | 1.629 | 2.004 |
| Aktien | 566 | 554 |
| Anleihen | 322 | 369 |
| Fonds | 357 | 486 |
| Handelsvolumen (Mio. €)*1 | 34.934 | 43.183 |
| Verbriefte Derivate | 13.549 | 18.623 |
| Aktien | 6.493 | 6.891 |
| Anleihen | 8.442 | 10.453 |
| Fonds | 6.450 | 7.217 |
| Marktanteile %*2 | ||
| Verbriefte Derivate | 64,1% | 64,2% |
| Aktien (Inland) insgesamt | 19,8% | 18,2% |
| Anleihen | 45,0% | 51,7% |
| 23,3% | 23,7% | |
| Passiv gemanagte Fonds | 62,1% | 62,3% |
*1
Der Ausweis des Derivatehandels erfolgt auf Basis Anzahl bzw. Volumen ausgeführter
Kundenorders (Statistik des Deutschen Derivate Verbands (DDV)). Der Ausweis der sonstigen
QLP-Bereiche erfolgt weiterhin nach Orderbuchstatistik.
*2
Marktanteil der verbrieften Derivate auf Basis des Volumens ausgeführter Kundenorders
(DDV-Statistik). Marktanteile der sonstigen QLP-Bereiche auf Basis des Orderbuchumsatzes
an deutschen Börsen (inkl. Tradegate).
Der Geschäftsverlauf der EUWAX AG wird aufgrund ihrer Funktion als Quality-Liquidity-Provider
(QLP) im Wesentlichen von der Anzahl und dem Volumen ausgeführter Orders in den einzelnen
Assetklassen bestimmt. Dabei hat die Schwankungsbreite der Aktienmärkte - die Volatilität
- Einfluss auf die Order- und Umsatzentwicklung.
Entsprechend der Gesamtmarktentwicklung verzeichneten auch die Transaktionstätigkeiten
am Börsenplatz Stuttgart in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 einen Rückgang.
Die Anzahl ausgeführter Orders reduzierte sich entsprechend der abgegebenen Prognose
um 16% auf 2,9 Mio. Stück sowie das Volumen ausgeführter Orders um 19 % auf 34,9 Mrd.
€. Der Rückgang gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 verteilt sich auf nahezu alle Assetklassen
und ist neben der bestehenden Zurückhaltung der Anleger unter anderem auf die besonders
positive Entwicklung im Vorjahr zurückzuführen. Insbesondere der Derivatehandel verzeichnete
deutliche Rückgänge, die dem aktuellen Marktumfeld geschuldet sind. Mit einem Marktanteil
von 64,1 % bezogen auf das Volumen ausgeführter Kundenorders konnte die Börse Stuttgart
ihre europäische Marktführerschaft im Handel mit verbrieften Derivaten erfolgreich
verteidigen. Aufgrund des niedrigen Zins- und Risikoprämienumfelds sieht sich der
Anleihenhandel einem weiteren schwierigen Jahr gegenüber.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 erzielte die EUWAX AG ein Ergebnis der
normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 5,9 Mio. € (Vj. 11,4 Mio. €). Die Ertrags-
und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Die Erträge der EUWAX AG reduzierten sich in der ersten Jahreshälfte 2016 gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 6,1 Mio. € auf 12,0 Mio. €. Der Ertragsrückgang (-34 %) spiegelt
sich insbesondere im Nettoergebnis des Handelsbestands wider, das sich gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 5,0 Mio. € auf 7,3 Mio. € reduzierte. Das Provisionsergebnis
reduzierte sich im Berichtszeitraum um 1,1 Mio. € auf 4,1 Mio. €. Hauptverantwortlich
hierfür waren die im Berichtszeitraum rückläufigen Orderzahlen und Handelsvolumina.
Die Gesamtaufwendungen der Gesellschaft reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 0,6 Mio. € auf 6,1 Mio. € und werden durch die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen
dominiert. Die in dieser Position enthaltenen Personalaufwendungen reduzierten sich
um insgesamt 7 % auf 3,3 Mio. €, hauptsächlich aufgrund der hohen Bonusansprüche der
Mitarbeiter im Vorjahr. Im 1. Halbjahr 2016 waren durchschnittlich 67 Arbeitnehmer
(Vj. 63) bei der EUWAX AG beschäftigt (durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i.
S. d. § 285 Nr. 7 HGB). In den anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 2,8 Mio.
€ (Vj. 2,8 Mio. €) sind hauptsächlich Aufwendungen für von der Muttergesellschaft
erbrachte Dienstleistungen im Verwaltungs- und Finanzbereich enthalten.
Nach Berücksichtigung der Steuern liegt das Ergebnis der EUWAX AG für das 1. Halbjahr
2016 bei 4,0 Mio. € (Vj. 7,9 Mio. €), was einem Ergebnis je Aktie von 0,78 € (Vj.
1,53 €) entspricht.
Die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft ist auch in der reduzierten Eigenkapitalrentabilität vor Steuern1 von 7 % (Vj. 13 %) ersichtlich. Unter Berücksichtigung des Fremdkapitals erreichte die Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern2 ein Niveau von 6% (Vj. 11 %). Die Cost-Income-Ratio3 liegt bei 51 % (Vj. 37 %).
Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt zum 30.06.2016 bei 98,4 Mio. € (31.12.2015:
106,1 Mio. €). Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich im Vergleich zum
Jahresende 2015 um insgesamt 20,1 Mio. € auf 50,0 Mio. €, was neben der Gewinnabführung
für das Geschäftsjahr 2015 an die Muttergesellschaft (10,1 Mio. €) außerdem den Investitionen
in Wertpapiere in Höhe von insgesamt (10,4 Mio. €) geschuldet ist. Aus der Erbringung
von Wertpapierdienstleistungen resultiert der Handelsbestand, der sowohl auf der Aktiv-
wie auch auf der Passivseite der Bilanz Posten enthält. Aus der kurzfristigen Haltedauer
der Positionen ergibt sich eine hohe Depotumschlagshäufigkeit, die wiederum den schwankenden
Handelsbestand begründet. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 16,0 Mio.
€ werden von dem der Muttergesellschaft gewährten Darlehen in Höhe von 15,0 Mio. €
dominiert.
Die im 1. Halbjahr 2016 erfolgte Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2015 an die
Muttergesellschaft wirkte sich auf die sonstigen Verbindlichkeiten aus. Diese betrugen
zum 30.06.2016 noch 0,5 Mio. €, nach 10,2 Mio. € zum Jahresende 2015. Der Rückgang
der Rückstellungen um 66 % auf 1,2 Mio. € zum 30.06.2016 resultiert aus der im Berichtszeitraum
erfolgten Auszahlung der Boni an die Mitarbeiter für das Geschäftsjahr 2015. Die Passivseite
der Gesellschaft wird weiterhin mit einem Anteil von 88 % vom Eigenkapital dominiert,
das sich gegenüber dem Jahresende 2015 um den im bisherigen Geschäftsjahr 2016 erwirtschafteten
Bilanzgewinn (4,0 Mio. €) auf 86,9 Mio. € erhöhte.
Der Finanzmittelfonds4 zum 30.06.2016 in Höhe von insgesamt 31,0 Mio. € (31.12.2015: 59,3 Mio. €) unterstreicht die hohe und solide Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft, die im Berichtszeitraum jederzeit gegeben war. Die regulatorischen Liquiditätsvorgaben wurden ebenfalls stets eingehalten. Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds des 1. Halbjahres 2016 werden unter Berücksichtigung der einzelnen Cashflows nachfolgend erläutert.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von -2,8 Mio. € enthält das
bisher erwirtschaftetet Jahresergebnis in Höhe von 4,0 Mio. € (Vj. 7,9 Mio. €), das
im Wesentlichen um die Zunahme der Forderungen an Kreditinstitute (-3,2 Mio. €), die
Veränderung der Rückstellungen (-2,9 Mio. €) sowie die Zunahme der Wertpapierbestände
der Handelsaktiva (-1,9 Mio. €) bereinigt wurde. Die Veränderung der bei den Depotbanken
unterhaltenen Bankkonten, die ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeiten
dienen, spiegelt sich in der Zunahme der Forderungen an Kreditinstituten wider.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -15,4 Mio. € (Vj. -5,0 Mio. €)
und resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in Wertpapiere des Anlagevermögens
(-5,4 Mio. €) und der Liquiditätsreserve (-5,0 Mio. €) sowie einer Festgeldanlage
(-5,0 Mio. €). Die Finanzierung der Investitionsvorhaben erfolgte aus den liquiden
Mitteln der Gesellschaft. Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit spiegelt sich
die vollzogene Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2015 an die Muttergesellschaft
in Höhe von -10,1 Mio. € (Vj. -7,4 Mio. €) wider.
1
Eigenkapitalrentabilität vor Steuern: Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in
% zum Eigenkapital.
2
Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern: Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in
% zum Gesamtkapital.
3
Cost-Income-Ratio: Aufwendungen in % zu den Erträgen.
4
Finanzmittelfonds: Zahlungsmittel (täglich fällige Sichteinlagen) und Zahlungsmitteläquivalente
(Wertpapiere die zur Refinanzierung bei der Bundesbank zugelassen sind).
Die Kapitalstruktur der EUWAX AG wird weiterhin vom Eigenkapital in Höhe von insgesamt
86,9 Mio. € dominiert.
Die starke Abhängigkeit der Gesellschaft von den allgemeinen Bewegungen der Aktienmärkte
und den damit verbundenen Transaktionstätigkeiten führte dazu, dass die Geschäftsentwicklung
der EUWAX AG in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 nicht an die positiven Vorjahreszahlen
anschließen konnte. Sowohl bei den Orderzahlen als auch dem Ordervolumen und somit
innerhalb der Gesamterträge der Gesellschaft sind spürbare Rückgänge zu verzeichnen.
Diese Entwicklung war jedoch bereits zum Jahresende 2015 prognostiziert worden. Die
große Zurückhaltung der Anleger verbunden mit den wirtschaftlichen Unsicherheiten
sowie die weiterhin intensive Wettbewerbssituation stellt für die EUWAX AG eine Herausforderung
dar.
Die Geschäftsleitung der EUWAX AG schätzt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
dennoch als zufriedenstellend ein.
Die Gesellschaft hat im Rahmen des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2015 ausführlich
über die Risikolage berichtet und das Risikomanagementsystem der EUWAX AG beschrieben.
Die im Lagebericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.
Im Bereich der operationellen und strategischen Risiken beobachtet die Geschäftsleitung
der EUWAX AG weiterhin intensiv die Entwicklung der Märkte und des Wettbewerbs sowie
die Initiativen im regulatorischen Bereich, speziell die weiteren Entscheidungen bezüglich
der Einführung und Ausgestaltung einer Finanztransaktionssteuer sowie der Regulierungsinitiative
MiFiD II / MiFIR. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und weitere regulatorische
Vorhaben sind neben negativen Marktentwicklungen und intensiviertem Wettbewerb dazu
geeignet, die Umsatz- und Ertragsentwicklung der EUWAX AG negativ zu beeinflussen.
Als Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart GmbH mit starker Konzernbindung ist die
EUWAX AG weiterhin eng in die Geschäftsstrategie der Gruppe eingebunden. Dadurch strahlen
Entwicklungen bei Konzern- und Schwestergesellschaften auf die EUWAX AG aus und können
bei Einzelbetrachtung zu zusätzlichen Risiken für die EUWAX AG führen.
Die im Lagebericht zum Geschäftsjahr 2015 abgegebenen Prognosen und sonstigen Aussagen
zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft besitzen für das verbleibende Geschäftsjahr
grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland dürfte in einem vergleichbaren Rahmen wie
in den letzten Jahren wachsen. Bekannte Unsicherheitsfaktoren wie z. B. die wirtschaftliche
Entwicklung in China oder der Ölpreis bleiben jedoch weiterhin bestehen. Darüber hinaus
ist vollkommen offen, welche Auswirkungen die Entscheidung des Referendums vom 23.
Juni 2016 über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union
oder die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten am 8. November 2016 entfalten
werden.
Aufgrund der Verschiebung um ein Jahr findet die europäische Finanzmarktrichtlinie
MiFID II / MiFIR erst ab Jahresbeginn 2018 Anwendung. Hinsichtlich einer geplanten
Finanztransaktionssteuer in Europa besteht weiterhin der politische Wille diese einzuführen,
wenngleich der Kreis der unterstützenden EU-Mitgliedsstaaten kleiner geworden ist.
Der Zeitpunkt einer Umsetzung und die genaue Ausgestaltung sind noch offen. Gleiches
gilt für mögliche Änderungen bei der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge.
Die im 1. Halbjahr 2016 zu verzeichnende stärkere Zurückhaltung der Anleger sowie
das aktuelle Marktumfeld legitimieren die Erwartungshaltung einer schwächeren Ertragsentwicklung
für das Geschäftsjahr 2016 als im Vorjahr prognostiziert.
Nach einem Ausnahmejahr 2015 mit überdurchschnittlich guten Umsätzen, in Kombination
mit den verhaltenen Handelsaktivitäten im 1. Halbjahr 2016 erwartet die Geschäftsleitung
der EUWAX AG insgesamt für das Geschäftsjahr 2016 leicht rückläufige Zahlen sowohl
bei der Orderanzahl wie auch beim Ordervolumen. Aufgrund des aktuellen Marktumfeldes
prognostiziert die Geschäftsleitung für das Nettoergebnis des Handelsbestands im Geschäftsjahr
2016 deutliche Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr. Folglich wird auch das Jahresergebnis
der EUWAX AG spürbar unter dem Vorjahresniveau erwartet. Im Prognosebericht innerhalb
des Lageberichts zum Geschäftsjahr 2015 wurden diese Entwicklungen grundsätzlich bereits
aufgezeigt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen geht die Geschäftsleitung für das Gesamtjahr
2016 allerdings von einer verstärkten Intensität der beschriebenen Entwicklungen aus.
Die weiterhin umfangreich vorgehaltene Liquidität ermöglicht der EUWAX AG nach wie
vor die Erbringung ihrer Zahlungsverpflichtungen, die Erfüllung ihrer Aufgaben als
Quality-Liquidity-Provider sowie die Einhaltung regulatorischer Liquiditätsanforderungen.
Zusätzlich zu den in diesem Prognosebericht beschriebenen Einschätzungen, gibt es
weitere Chancen, die die Ergebnisperspektiven im verbleibenden Geschäftsjahr 2016
in positiver Hinsicht beeinflussen könnten.
Ein exogener, unerwarteter Schock korreliert regelmäßig mit hohen Kursbewegungen der
Aktienmärkte und bedingt zudem ein erhöhtes Handelsaufkommen. Die weitere Entwicklung
der Europäischen Union, Verwerfungen bei Währungsrelationen, Schwankungen an den Rohstoffmärkten,
konjunkturelle Entwicklungen sowie die Unsicherheiten über die wirtschaftliche Situation
Chinas und Russlands sind auch weiterhin dazu geeignet, Marktkorrekturen auszulösen
und durch die damit einhergehende erhöhte Volatilität das Handelsaufkommen zu erhöhen.
Aus solchen Szenarien, die die spürbare Belebung der Handelsaktivitäten voraussetzen,
würden sich Perspektiven für eine erheblich günstigere Geschäftsentwicklung der EUWAX
AG in der 2. Jahreshälfte 2016 eröffnen.
Durch die bestehenden Unsicherheiten bezüglich der politischen und konjunkturellen
Entwicklung wird die Prognose über die Entwicklung der Gesellschaft in der 2. Jahreshälfte
2016 erschwert. In der zweiten Jahreshälfte 2016 wird keine deutliche Belebung der
Handelsaktivitäten erwartet, daher prognostiziert die Geschäftsleitung insgesamt eine
spürbar rückläufige Geschäftsentwicklung. Die EUWAX AG ist aus Sicht der Geschäftsleitung
solide aufgestellt, um ihre Ziele weiter erfolgreich verfolgen zu können.
Die EUWAX AG wird auch weiterhin daran arbeiten, ihre starke Rolle als Partner der
Börse Stuttgart im Kerngeschäft zu festigen, um auch in Zukunft erfolgreich in einem
intensiven Wettbewerbsumfeld bestehen zu können.
Der Zwischenabschluss der EUWAX AG, Stuttgart, zum 30.06.2016 wurde nach den Vorschriften
des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes
sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung
der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.
Die EUWAX AG unterhält keine Zweigniederlassungen. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden
Unternehmen und Personen erfolgen im Anhang der Gesellschaft.
Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den
gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren,
sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die
sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung,
die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.
Stuttgart, 25. Juli 2016
Der Vorstand der EUWAX AG
| Ralph Danielski | Dr. Christoph Boschan von dem Bussche |
| (Sprecher des Vorstands) |
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | |||
| € | € | T€ | ||
| 1. | Barreserve | |||
| -) Guthaben bei Zentralnotenbanken | 4.838,72 | 5 | ||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank € 4.838,72 Vj. T€ 5) | ||||
| 2. | Forderungen an Kreditinstitute | |||
| a) täglich fällig | 29.918.110,59 | 55.014 | ||
| b) andere Forderungen | 20.042.652,73 | 15.026 | ||
| 49.960.763,32 | 70.040 | |||
| 3. | Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | |||
| -) Anleihen und Schuldverschreibungen | ||||
| a) von öffentlichen Emittenten | 14.570.800,00 | 14.571 | ||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank € 14.570.800,00 (Vj. T€ 14.571) | ||||
| b) von anderen Emittenten | 5.456.065,57 | - | ||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank € 0,00 Vj. T€ 0) | ||||
| 20.026.865,57 | 14.571 | |||
| 4. | Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 9.948.670,70 | 4.929 | |
| 4a. | Handelsbestand | 2.329.723,28 | 387 | |
| 5. | Sachanlagen | 113.636,00 | 138 | |
| 6. | Sonstige Vermögensgegenstände | 16.007.846,39 | 16.047 | |
| 7. | Rechnungsabgrenzungsposten | 49.808,93 | 10 | |
| Summe Aktiva | 98.442.152,91 | 106.127 | ||
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | |||
| € | € | T€ | ||
| 1a. | Handelsbestand | 357.931,63 | 4 | |
| 2. | Sonstige Verbindlichkeiten | 485.019,03 | 10.213 | |
| 3. | Rechnungsabgrenzungsposten | 40,48 | - | |
| 4. | Rückstellungen | |||
| -) andere Rückstellungen | 1.197.582,64 | 3.551 | ||
| 5. | Fonds für allgemeine Bankrisiken | 9.478.666,77 | 9.479 | |
| davon Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB € 8.638.666,77 (Vj. T€ 8.639) | ||||
| 6. | Eigenkapital | |||
| a) gezeichnetes Kapital | 5.150.000,00 | 5.150 | ||
| b) Kapitalrücklage | 21.067.750,00 | 21.068 | ||
| c) Gewinnrücklagen | 56.662.933,59 | 56.663 | ||
| -) andere Gewinnrücklagen | 56.662.933,59 | 56.663 | ||
| d) Bilanzgewinn | 4.042.228,77 | - | ||
| 86.922.912,36 | 82.881 | |||
| Summe Passiva | 98.442.152,91 | 106.127 | ||
| 01.01. - 30.06.2016 | 01.01. - 30.06.2015 | ||||
| € | € | € | T€ | ||
| 1. | Zinserträge aus | ||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 36.205,55 | 47 | |||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 13.903,74 | 284 | |||
| 50.109,29 | 331 | ||||
| 2. | Zinsaufwendungen | 16.905,18 | 17 | ||
| 33.204,11 | 314 | ||||
| 3. | Laufende Erträge aus | ||||
| -) Aktien und anderen nicht festverzinlichen Wertpapieren | 36.899,10 | - | |||
| 4. | Provisionserträge | 4.138.164,12 | 5.283 | ||
| 5. | Provisionsaufwendungen | 4.784,24 | 9 | ||
| 4.133.379,88 | 5.274 | ||||
| 6a. | Ertrag des Handelsbestands | 28.197.210,99 | 33.513 | ||
| 6b. | Aufwand des Handelsbestands | 20.930.573,60 | 21.278 | ||
| 7.266.637,39 | 12.235 | ||||
| 7. | Sonstige betriebliche Erträge | 481.954,55 | 180 | ||
| 8. | Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | ||||
| a) Personalaufwand | |||||
| aa) Löhne und Gehälter | 2.900.120,57 | 3.181 | |||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 385.623,86 | 367 | |||
| darunter für Altersversorgung € 38.546,17 (Vj. T€ 32) | |||||
| 3.285.744,43 | 3.549 | ||||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 2.753.602,88 | 2.791 | |||
| 6.039.347,31 | 6.340 | ||||
| 9. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | 24.366,00 | 26 | ||
| 10. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 10,99 | 13 | ||
| 11. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft | 28.186,50 | 22 | ||
| 12. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | 6.000,00 | 253 | ||
| 13. | Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | 0,00 | 5 | ||
| 6.000,00 | 248 | ||||
| 14. | Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 5.854.164,23 | 11.354 | ||
| 15. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.811.935,46 | 3.475 | ||
| davon Steuerumlage € 1.563.081,00 (Vj. T€ 3.226) | |||||
| 16. | Sonstige Steuern | 0,00 | -1 | ||
| 1.811.935,46 | 3.475 | ||||
| 17. | Jahresüberschuss | 4.042.228,77 | 7.879 | ||
| 18. | Bilanzgewinn | 4.042.228,77 | 7.879 |
| T€ | 01.01. - 30.06.2016 | 01.01. - 30.06.2015 |
| Jahresüberschuss vor Gewinnabführung | 4.042 | 7.879 |
| Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens | 30 | 26 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen | -2.941 | -344 |
| Andere zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) | 587 | 259 |
| Gewinne (-) / Verluste (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | - | 10 |
| Sonstige Anpassungen (+/-) | -17 | |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen an Kreditinstitute | -3.245 | -1.118 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Wertpapiere (soweit nicht Finanzanlagen) | -1.939 | -631 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) anderer Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit | 158 | 65 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) anderer Passiva aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 381 | -47 |
| Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) | -144 | -307 |
| Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuerertrag (-) | 1.812 | 3.475 |
| Erhaltene (+) Zinszahlungen und Dividendenzahlungen | 116 | 290 |
| Gezahlte (-) Zinsen | -17 | -25 |
| Ertragsteuerzahlungen (+/-) | -1.661 | -3.243 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -2.837 | 6.290 |
| Investitionen (-) in Finanzanlagen | -5.376 | - |
| Einzahlungen (+) aus Abgängen von Sachanlagen | - | 38 |
| Mittelveränderung (+/-) aus sonstiger Investitionstätigkeit | -10.048 | -5.000 |
| Auszahlungen (-) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der Finanzdisposition | -10.048 | -5.000 |
| Erhaltene Zinsen (+) | -16 | - |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -15.440 | -4.962 |
| Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter | -10.065 | -7.431 |
| Gewinnabführung aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrags | -10.065 | -7.431 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -10.065 | -7.431 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -28.342 | -6.102 |
| Finanzmittelfonds | ||
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 59.302 | 51.518 |
| Zahlungsmittel | 44.730 | 14.325 |
| Zahlungsmitteläquivalente | 14.571 | 37.193 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 30.959 | 45.416 |
| Zahlungsmittel | 16.389 | 14.374 |
| Zahlungsmitteläquivalente | 14.571 | 31.042 |
| € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Erwirtschaftetes Eigenkapital | Eigenkapital |
| Stückaktien | ||||
| Stand am 01.01.2015 | 5.150.000,00 | 21.067.750,00 | 56.662.933,59 | 82.880.683,59 |
| Ergebnis | 0,00 | 0,00 | 7.879.164,47 | 7.879.164,47 |
| Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand am 30.06.2015 | 5.150.000,00 | 21.067.750,00 | 64.542.098,06 | 90.759.848,06 |
| Stand am 01.01.2016 | 5.150.000,00 | 21.067.750,00 | 56.662.933,59 | 82.880.683,59 |
| Ergebnis | 0,00 | 0,00 | 4.042.228,77 | 4.042.228,77 |
| Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Stand am 30.06.2016 | 5.150.000,00 | 21.067.750,00 | 60.705.162,36 | 86.922.912,36 |
Die EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart, (EUWAX AG) ist eine kapitalmarktorientierte
Gesellschaft im Sinne des § 264d HGB. Als Inlandsemittentin ist sie nach § 37w WpHG
zur Aufstellung eines Halbjahresfinanzberichts verpflichtet. Als Finanzdienstleistungsinstitut
gemäß § 1 Abs. 1a KWG finden entsprechend § 340a Abs. 1 HGB die Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften Anwendung. Die EUWAX AG ist beim Amtsgericht Stuttgart unter
der Registernummer HRB 19972 eingetragen.
Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs
unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute
geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute
(RechKredV) aufgestellt.
Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr
noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gem. § 265 Abs. 8 HGB grundsätzlich
nicht angegeben.
Bei der tabellarischen Aufstellung von Zahlen in T€ (insbesondere Vorjahreswerte)
können Rundungsdifferenzen auftreten.
Saisonale Einflüsse auf die Erträge und Aufwendungen der EUWAX AG können aus der historischen
Geschäftsentwicklung nicht abgeleitet werden. Die in diesem Bericht veröffentlichten
Ergebnisse und ergänzenden Informationen können nicht notwendigerweise als Indikatoren
für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2016 gewertet werden.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Wertpapiere, die im Anschaffungszeitpunkt eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen
und die mit der Absicht erworben wurden, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen,
werden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet und gemäß §
253 Abs. 3 Satz 5 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert, da diese
Wertpapiere grundsätzlich bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen.
Wertpapiere mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr im Zugangszeitpunkt und Wertpapiere
ohne feste Restlaufzeit werden gem. § 340e Abs. 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 253 Abs. 4
Satz 1 HGB mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet (strenges
Niederstwertprinzip). Diese Wertpapiere sind der Liquiditätsreserve zugeordnet.
Finanzinstrumente des Handelsbestands werden mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich
eines Risikoabschlags (Handelsaktiva) bzw. eines Risikozuschlags (Handelspassiva)
angesetzt.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten,
vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen
erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden grundsätzlich nach
der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Bedarfsfall.
Den linearen Abschreibungen werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
| Nutzungsdauer des Anlagevermögens | |
| Immaterielle Anlagewerte | 3-5 Jahre |
| Sachanlagen | 3-13 Jahre |
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Gegenwert von 150,00 € ("geringwertige
Wirtschaftsgüter") werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter
ab 150,00 € bis 1.000,00 € Anschaffungskosten werden zu einem Sammelposten zusammengefasst
und im Rahmen der "Poolbewertung" über fünf Jahre linear abgeschrieben.
Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu
Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Langfristige unverzinsliche Forderungen
werden zum Barwert bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung
berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Alle Verbindlichkeiten
sind unbesichert und vor Ablauf eines Jahres fällig.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen
und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Für die anderen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 20.043 T€ (31.12.2015:
15.026 T€) ergibt sich die folgende Fristengliederung:
| T€ | bis 3 Monate | mehr als drei Monate bis zu einem Jahr | mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | |||
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Andere Forderungen an Kreditinstitute | 10.040 | - | 5.002 | 10.026 | 5.000 | 5.000 |
| T€ | Buchwert* | Marktwert* | Stille Reserven | |||
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Anlagevermögen - Anleihen | 20.027 | 14.571 | 20.236 | 14.660 | 210 | 89 |
| davon börsennotiert T€ 14.571 (31.12.2015: T€ 14.571) |
||||||
*
inklusive Stückzinsforderungen
Zum Bilanzstichtag beinhaltet diese Position zwei Landesschatzanweisungen sowie eine
Unternehmensanleihe. Der Marktwert dieser Wertpapiere inklusive Stückzinsforderungen
beträgt zum 30.06.2016 insgesamt 20.236 T€ (31.12.2015: 14.660 T€). Darin enthalten
sind Kurswertreserven in Höhe von 210 T€ (31.12.2015: 89 T€). Stille Lasten bestehen
zum Bilanzstichtag nicht.
Im Berichtszeitraum erfolgten Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in
Höhe von 6 T€ (Vj. 230 T€).
Zum 30.06.2016 bestehen Stückzinsforderungen in Höhe von 86 T€ (31.12.2015: 1 T€).
| T€ | Buchwert | Marktwert | Stille Reserven | |||
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Fonds | 9.949 | 4.929 | 9.961 | 4.929 | 12 | - |
| davon börsennotiert T€ 5.048 (31.12.2015: T€ 0) | ||||||
| davon nich börsenfähig T€ 4.901 (31.12.2015: T€ 4.929) | ||||||
Der Posten beinhaltet zum Bilanzstichtag einen Geldmarktfonds sowie einen Indexfonds.
Im Posten sind stille Reserven in Höhe von 12 T€ (31.12.2015: 0 T€) enthalten. Stille
Lasten bestehen nicht.
Im Berichtszeitraum wurden insgesamt Abschreibungen in Höhe von 28 T€ (Vj. 14 T€)
vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.
Die ausgewiesenen Wertpapiere sind Teil der Liquiditätsreserve und werden nach den
für Umlaufvermögen geltenden Bilanzierungsvorschriften bewertet.
Zum Bilanzstichtag sind keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.
Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht
geändert.
Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelsaktiva, basiert
auf Börsenpreisen (Marktwert).
Zur Ermittlung des etwaigen Risikoabschlages werden die Bestände zu Gattungsgruppen
zusammengefasst. Bei Wertpapieren, bei welchen durch die Fair-Value-Bewertung stille
Reserven aufgedeckt wurden, werden die Kurswerte je Gattungsgruppe mit einem Faktor
multipliziert, um die mögliche negative Schwankungsbreite der einzelnen Wertpapierarten
pauschal (auf Grundlage von Expertenschätzungen) zu ermitteln. Die pauschalierten
negativen Schwankungsbreiten sind so bemessen, dass i.d.R. selbst außergewöhnlich
hohe Over-Night-Verluste abgedeckt werden können.
Der Risikoabschlag wird anhand einer pauschalen Berechnungsmethode quantifiziert.
Er soll mindestens 99 % der beobachteten Kursschwankungen für einen Handelstag (Konfidenzniveau)
abdecken. Die kurze Haltedauer spiegelt den sehr kurzfristig angelegten Risikomanagementprozess
wider. Die im Bestand befindlichen Wertpapiere sind mit seltenen Ausnahmen als sehr
liquide einzustufen, sodass Positionen bei Bedarf sofort geschlossen werden können.
| T€ | Buchwert* | Marktwert | Risikoabschlag | |||
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Anleihen | 442 | 0 | 442 | 0 | 0 | - |
| Stückzinsforderungen | 3 | 0 | 3 | 0 | - | - |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands | 445 | 0 | 446 | 0 | 0 | - |
| Optionsscheine | 1 | 2 | 1 | 2 | 0 | |
| Zertifikate | 2 | 10 | 2 | 10 | 0 | 0 |
| Derivative Finanzinstrumente des Handelsbestands | 2 | 12 | 3 | 13 | 0 | 0 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands | 1.882 | 374 | 1.883 | 375 | 1 | 1 |
| Gesamtbestand Handelsaktiva | 2.330 | 387 | 2.331 | 388 | 1 | 1 |
*
Buchwert= Marktwert abzgl. Risikoabschlag
Im Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind Rentenpapiere
des Handelsbestandes inklusive anteiliger Zinsen enthalten.
Der Nominalbetrag für in Euro notierte Wertpapiere beträgt zum 30.06.2016 insgesamt
384 T€ (31.12.2015: 5 T€). Ferner sind drei Fremdwährungsanleihen in Höhe von insgesamt
19 T€ (31.12.2015: 0 T€) enthalten. Die Nominalbeträge der Anleihen in Fremdwährung
belaufen sich auf 10.000 Indische Rupien (INR), 6.000 US-Dollar (USD) sowie 75.000
Mexikanische Peso (MXN).
Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere des Handelsbestands in Höhe von 6 T€ (Vj. 9 T€) vorgenommen. Zuschreibungen
erfolgten in Höhe von 0 T€ (Vj. 1 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten
aufgrund der Veränderung des Marktwertes.
Zum Bilanzstichtag hat die EUWAX AG verbriefte derivative Finanzinstrumente im Handelsbestand.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um indexbezogene Partizipationszertifikate
und originäre Optionsscheine. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie Emittentenausfallrisiken
ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse der Papiere
auswirken können.
Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 2.800 Stück (31.12.2015:
1.912.800 Stück) Optionsscheinen und nominal 28.352 Stück (31.12.2015: 51.985 Stück)
Zertifikaten zusammen.
Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen in Höhe von 0 T€ (Vj. 1 T€) vorgenommen.
Zuschreibungen erfolgten in Höhe von 0 T€ (Vj. 0 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen
erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.
Der Bilanzposten enthält Aktien und Fonds des Handelsbestands. Im Berichtszeitraum
wurden Abschreibungen in Höhe von 20 T€ (Vj. 29 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten
in Höhe von 3 T€ (Vj. 1 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund
der Veränderung des Marktwertes.
Die Sachanlagen betreffen mit 114 T€ (31.12.2015: 138 T€) die Betriebs- und Geschäftsausstattung.
| T€ | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 15.759 | 15.836 |
| Steuererstattungsansprüche | 249 | 211 |
| davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr: T€ 113 (31.12.2015: T€ 113) | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 16.008 | 16.047 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen
gegenüber de r Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart, (BSG/Muttergesellschaft) und resultieren
aus einem gewährten Darlehen (15.000 T€; 31.12.2015: 15.000 T€) sowie erbrachten QLP-Dienstleistungen
(742 T€; 31.12.2015: 677 T€).
Das in den Steuererstattungsansprüchen enthaltene Körperschaftsteuerguthaben gemäß
§ 37 KStG wurde zum Barwert angesetzt.
Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht
geändert.
Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelspassiva, basiert
auf Börsenpreisen (Marktwert).
Die Ermittlung des Risikozuschlags erfolgt unter Anwendung der gleichen Parameter
analog zur Berechnung des Risikoabschlags bei der Handelsaktiva (siehe 6. Handelsbestand
- Handelsaktiva).
| T€ | Buchwert* | Marktwert | Risikozuschlag | |||
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Derivative Finanzinstrumente | 7 | - | 7 | - | 0 | - |
| Verbindlichkeiten aus Verpflichtungsgeschäften | 350 | 4 | 349 | 4 | 1 | - |
| Stückzinsverbindlichkeiten | 0 | - | 0 | - | - | - |
| Gesamtbestand Handelspassiva | 358 | 4 | 357 | 4 | 1 | - |
*
Buchwert= Marktwert zzgl. Risikozuschlag
Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von 350 T€ (31.12.2015: 4 T€) aus
Verpflichtungsgeschäften mit einem Marktwert von 349 T€ (31.12.2015: 4 T€) enthalten.
In den Verbindlichkeiten aus Verpflichtungsgeschäften sind zwei Fremdwährungsanleihen
in Höhe von insgesamt 7 T€ (31.12.2015: 0 T€) enthalten. Die Nominalbeträge der Anleihen
in Fremdwährung belaufen sich auf 30.000 Südafrikanische Rand (ZAR) sowie 50.000 Norwegische
Kronen (NOK).
Die derivativen Finanzinstrumente beinhalten im Wesentlichen indexbezogene Partizipationszertifikate
und Optionsscheine. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie Emittentenausfallrisiken
ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse der Papiere
auswirken können.
Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 69.679 Stück (31.12.2015:
0 Stück) Optionsscheinen und nominal 3.941 Stück (31.12.2015: 0 Stück) Zertifikaten
zusammen.
| T€ | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 50 | - |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 50 (31.12.2015: T€ 0) | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 342 | 10.073 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 342 (31.12.2015: T€ 10.073) | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 93 | 140 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 0 (31.12.2015: T€ 140) | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 485 | 10.213 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Ertragsteuerumlage
(342 T€; 31.12.2015: 0 T€) an die Muttergesellschaft.
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich
in Höhe von 93 T€ (31.12.2015: 140 T€).
Die anderen Rückstellungen in Höhe von 1.198 T€ (31.12.2015: 3.551 T€) betreffen im
Wesentlichen Leistungsbonifikationen für Mitarbeiter in Höhe von 594 T€ (31.12.2015:
2.859 T€), Abschluss- und Prüfungskosten (203 T€; 31.12.2015: 187 T€), Vorsorgen für
ausstehende Rechnungen (89 T€; 31.12.2015: 81 T€) sowie Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen
(56 T€; 31.12.2015: 113 T€).
Die Restlaufzeiten der anderen Rückstellungen, mit Ausnahme der Aufbewahrungsrückstellung
(17 T€) und der Rückstellung für zukünftige Betriebsprüfungen (10 T€), sind voraussichtlich
kürzer als ein Jahr. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB besteht eine Abzinsungspflicht
für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Höhe der Abzinsung
beträgt zum 30.06.2016 0 T€ (31.12.2015: 3 T€).
Im Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB sind zum Bilanzstichtag insgesamt
9.479 T€ (31.12.2015: 9.479 T€) eingestellt.
Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel ausführlich dargestellt.
Das gezeichnete Kapital zum 30.06.2016 ist in 5.150.000 nennwertlose Inhaber-Stückaktien
mit einem rechnerischen Wert von 1,00 € eingeteilt. Es ist im Vergleich zum Vorjahr
unverändert.
Die BSG ist zum 30.06.2016 mit 84,07 % direkt am Kapital der EUWAX AG beteiligt.
Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen über 10 % bestehen nicht.
Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag werden alle ausschüttungsfähigen
Gewinne an die Muttergesellschaft abgeführt.
Die Zinserträge in Höhe von insgesamt 50 T€ (Vj. 331 T€) resultieren aus Termingeldanlagen
(36 T€, Vj. 47 T€) sowie aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen
(14 T€; Vj. 284 T€).
Die Provisionserträge beinhalten zum Großteil die von der Muttergesellschaft an die
EUWAX AG bezahlten QLP-Vergütungen. Die EUWAX AG erhält für ihre Tätigkeit als Quality-Liquidity-Provider
(QLP) einen prozentualen Anteil an dem von der BSG vereinnahmten Transaktionsentgelt.
Die Erträge und Aufwendungen des Handelsbestands enthalten im Wesentlichen Kursdifferenzen
aus Aufgabegeschäften, Zu- und Abschreibungen auf Wertpapiere des Handelsbestands
sowie vereinnahmte Stückzinsen und Dividenden von Finanzinstrumenten des Handelsbestands.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von insgesamt 482 T€ (Vj. 180 T€)
sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 375 T€ (Vj. 12 T€) enthalten.
Ferner sind Erträge aus Vorperioden die QLP-Tätigkeit betreffend in Höhe von 50 T€
enthalten.
In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für von der
Muttergesellschaft für die EUWAX AG erbrachte Dienstleistungen im Verwaltungs- und
Finanzbereich (1.493 T€; Vj. 1.335 T€) enthalten. Darüber hinaus beinhaltet der Posten
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Handelstätigkeit in Höhe von 827 T€ (Vj. 1.107
T€).
Ferner sind Gebühren- und Beitragsnachzahlungen für Vorperioden in Höhe von 19 T€
enthalten.
Aufgrund der steuerlichen Organschaft der EUWAX AG (Organgesellschaft) mit der BSG
(Organträgerin) ist die EUWAX AG selbst nicht mehr Steuersubjekt.
Über eine Steuerumlagevereinbarung mit der Muttergesellschaft wird die EUWAX AG mit
einem fiktiven Steueraufwand belastet. Dieser betrug im Berichtszeitraum 2016 insgesamt
1.563 T€ (Vj. 3.226 T€).
Daneben ist im Steueraufwand die Körperschaftsteuer (236 T€; Vj. 236 T€) nebst Solidaritätszuschlag
(13 T€, Vj. 13 T€) bezüglich der Ausgleichszahlung an Minderheitsaktionäre enthalten.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der normalen
Geschäftstätigkeit, da kein außerordentliches Ergebnis ausgewiesen wird.
| 30.06. 2016 |
30.06. 2015 |
|
| Angestellte | 67 | 63 |
| davon Verwaltung | 11 | 12 |
| davon Handel | 56 | 51 |
| Praktikanten | 6 | 10 |
| Summe der Beschäftigten | 73 | 73 |
Angaben gerundet und im Jahresdurchschnitt
Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtzeitaum
67 (Vj. 63).
Die Herren Ralph Danielski und Dr. Christoph Boschan von dem Bussche sind zum 30.06.2016
bei der BSG als Geschäftsführer und darüber hinaus als Mitglieder des Vorstands bei
der EUWAX AG bestellt.
| Mitglieder des Vorstands | Zuständigkeitsbereiche / Weitere Mandate |
| Ralph Danielski | |
| Sprecher des Vorstands Bankkaufmann |
Märkte & Services (Markt) Weitere Mandate: - Mitglied der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH - Board of Directors der Nordic Growth Market NGM AB (Member) - Mitglied des Börsenrates der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse |
| Dr. Christoph Boschan von dem Bussche | |
| Volljurist | Börsenbetrieb (Marktfolge) Weitere Mandate - Mitglied der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH - Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands der Wertpapierfirmen an den deutschen Börsen e. V. |
Dr. Christoph Boschan von dem Bussche legt seine Ämter als Geschäftsführer der BSG
und als Vorstand der EUWAX AG zum 31.08.2016 nieder.
Die Vergütungen der Vorstände werden von der herrschenden Muttergesellschaft übernommen.
| Mitglieder des Aufsichtsrats | Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten, in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien sowie in sonstigen fakultativen Gremien |
| Dr. Michael Völter | |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V. |
Boerse Stuttgart GmbH Vorsitzender des Beirats der Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH Board of Directors der Nordic Growth Market NGM AB (Chairman) |
| Ingo Mandt | |
| Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg, Dezernat Financial Markets/ International Business |
Baden-Württembergische Wertpapierbörse, teilrechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts Boerse Stuttgart GmbH BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH (Vorsitzender) |
| Dr. Christian Holzherr | |
| Geschäftsführer Finanzen und Portfoliomanagement der Ferdinand Piech Holding GmbH Vorstand der Frank plastic AG |
Boerse Stuttgart GmbH Herrenknecht AG |
| Thomas Kölbl | |
| Mitglied des Vorstands der Südzucker AG Ressort Finanzen und Rechnungswesen |
Baden-Württembergische Wertpapierbörse, teilrechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts Boerse Stuttgart GmbH AGRANA Internationale Verwaltungs- und Asset-Management GmbH AUSTRIA Juice GmbH AGRANA Stärke GmbH AGRANA Zucker GmbH BENEO GmbH (bis 13.06.2016) CropEnergies AG (Stv. Vorsitzender) Freiberger Holding GmbH PortionPack Europe Holding B.V. (Vorsitzender) Raffinerie Tirlemontoise S.A. Saint Louis Sucre S.A.S. Südzucker Polska S.A. Südzucker Versicherungs-Vermittlungs-GmbH (Vorsitzender) |
| Thomas Munz | |
| ehem. Mitglied des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V. | Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH Boerse Stuttgart GmbH |
| Dr. Manfred Pumbo | |
| Leiter Controlling / Risikomanagement Württembergische Versicherung AG Leiter Konzernkostencontrolling Wüstenrot & Württembergische AG Mitglied des Vorstands der Allgemeine Rentenanstalt Pensionskasse AG |
Boerse Stuttgart GmbH Bau- und Wohnungsverein Stuttgart BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft ABACUS Financial Services AG |
Im Geschäftsjahr 2016 waren die folgenden Mitglieder des Aufsichtsrats ebenfalls Mitglied
im Prüfungsausschuss:
| ― |
Dr. Manfred Pumbo (Vorsitzender des Prüfungsausschusses) |
| ― |
Dr. Christian Holzherr |
| ― |
Thomas Kölbl |
Die Vergütung für die Aufsichtsratsmitglieder betrug für den Berichtszeitraum insgesamt
56 T€ (Vj. 55 T€). Davon entfallen 38 T€ (Vj. 35 T€) auf die Grundvergütung und 18
T€ (Vj. 20 T€) auf die Sitzungsgelder.
Im Berichtszeitraum wurde keine Vergütung für die Tätigkeit im Prüfungsausschuss von
der EUWAX AG gewährt. Die Vergütung wird von der herrschenden Muttergesellschaft übernommen.
Die EUWAX AG ist aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen bis ins Jahr 2020 in
Höhe von 180 T€ jährlich verpflichtet. Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen
aus Avalprovisionen in Höhe von jährlich 11 T€ mit unbestimmter Laufzeit und jederzeitigem
Kündigungsrecht ohne Einhaltung einer Frist.
Die EUWAX AG ist Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandels-unternehmen,
Berlin (EdW). Neben den jährlichen Regelbeiträgen können aufgrund des Entschädigungsfalls
"Phoenix Kapitaldienst GmbH" auch Sonderbeiträge von der EdW erhoben werden. Die Erhebung
solcher Sonderbeiträge führt in der Zukunft zu finanziellen Belastungen bei der EUWAX
AG.
Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die EUWAX
AG verpflichtet, ihren erwirtschafteten und ausschüttungsfähigen Gewinn an die Muttergesellschaft
BSG abzuführen.
Der Verwaltungsbereich der EUWAX AG ist auf die Muttergesellschaft ausgelagert. Für
diese Dienstleistungen entrichtet die EUWAX AG ein jährliches anzupassendes Entgelt.
Im Berichtszeitraum betrug die Vergütung insgesamt 1.493 T€ (Vj. 1.335 T€).
Die Kapitalflussrechnung wird nach den Vorschriften des DRS 21 erstellt.
Der Cahsflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode
dargestellt.
Der Finanzmittelfonds beträgt zum 30.06.2016 30.959 T€ (Vj. 45.416 T€). Er beinhaltet
Zahlungsmittel in Form von täglich fälligen Sichteinlagen (16.389 T€; Vj. 14.374 T€)
und Zahlungsmitteläquivalente in Form von Wertpapieren die zur Refinanzierung bei
der Deutschen Bundesbank zugelassen sind (14.571 T€; Vj. 31.042 T€).
Abweichend zu den Vorschriften des DRS 21 werden die täglich fälligen Sichteinlagen
in den Finanzmittelfonds miteinbezogen, da gerade sie die Basis der kurzfristigen
Finanzdisposition der EUWAX AG bilden. Bei Depotbanken unterhaltene Bankkonten, die
ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeit dienen sowie sonstige Forderungen
und Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute sind Teil des operativen Geschäfts und
werden bei Liquiditätsänderungen im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit berücksichtigt.
Für weitere Ausführungen zur Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Zwischenlagebericht
der Gesellschaft für den Berichtszeitraum 2016.
Für die Leistungsbeziehungen der Unternehmen der Gruppe Börse Stuttgart bestehen vertragliche
Regelungen. Im Berichtszeitraum 2016 bestanden folgende Leistungsbeziehungen zwischen
der EUWAX AG und anderen verbundenen Unternehmen.
An die Vereinigung, dem Mutterunternehmen der BSG, wurden im Berichtsjahr Mitgliedsbeiträge
in Höhe von 5 T€ (Vj. 5 T€) entrichtet.
Forderungen oder Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht (31.12.2015:
0 T€).
Für die BWWB, einem Tochterunternehmen der Vereinigung, wurden Aufwendungen in Höhe
von insgesamt 108 T€ (Vj. 80 T€) hauptsächlich für Einbeziehungen (105 T€; Vj. 80
T€) gemäß dem Entgeltverzeichnis bzw. der Gebührenordnung der Baden-Württembergischen
Wertpapierbörse verbucht.
Zum Bilanzstichtag bestanden Rückstellungen für oben genannte Sachverhalte in Höhe
von insgesamt 15 T€ (31.12.2015: 0 T€).
Von der BSG wurden im Berichtszeitraum insgesamt Erträge in Höhe von 4.184 T€ (Vj.
5.279 T€) vereinnahmt, welche im Wesentlichen aus der QLP-Tätigkeit resultieren (4.121
T€).
Die Aufwendungen in Höhe von insgesamt 3.174 T€ (Vj. 4.613 T€) resultieren aus der
Konzernsteuerumlage in Höhe von 1.563 T€, der Verwaltungsumlage (1.493 T€), den Miet-
und Nebenkosten für die Büroräume der Gesellschaft (87 T€) sowie aus sonstigen Handelsgebühren
in Höhe von 31 T€.
Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 15.742 T€ (31.12.2015: 15.836
T€). Diese beinhalten das gewährte Darlehen (15.000 T€) sowie noch nicht beglichene
QLP-Vergütungen (742 T€).
Die Verbindlichkeiten in Höhe von 342 T€ (31.12.2015: 10.065 T€) resultieren aus der
Ertragsteuerumlage. Für Miet- und Mietnebenkosten bestanden Rückstellungen in Höhe
von 172 T€ (31.12.2015: 85 T€).
Von der BSSG, einem Tochterunternehmen der BSG, wurden im Berichtszeitraum Erträge
aus Handelstätigkeiten in Höhe von 17 T€ (Vj. 0 T€) vereinnahmt.
Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 17 T€ (31.12.2015: 0 T€).
Geschäfte mit weiteren nahe stehenden Unternehmen und nahe stehenden Personen fanden
im Berichtszeitraum nicht statt (Vj. 0 T€).
Am 16.05.2007 hat die EUWAX AG mit der Boerse Stuttgart Holding GmbH (BSH) einen Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der am 12.02.2008 mit Eintragung im Handelsregister
wirksam geworden ist. Er verlängert sich jeweils um ein Jahr, falls er nicht spätestens
einen Monat vor seinem jeweiligen Ablauf von einem Vertragspartner schriftlich gekündigt
wird. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist mit Wirksamwerden von Verschmelzung
und Formwechsel im vergangenen Geschäftsjahr inhaltlich unverändert auf die Boerse
Stuttgart GmbH (BSG) übergegangen.
Die BSH gewährte den außenstehenden Aktionären der EUWAX AG für jedes volle Geschäftsjahr
seit Inkrafttreten des Vertrags als angemessenen Ausgleich im Sinne des § 304 AktG
die Zahlung einer sog. Garantiedividende in Höhe von brutto 3,85 € je Inhaber-Stückaktie.
Diese Verpflichtung wird nunmehr von der BSG übernommen.
Die BSH hatte sich ferner verpflichtet, auf Verlangen eines außenstehenden Aktionärs
der EUWAX AG dessen Aktien gegen eine Barabfindung in Höhe von 40,82 € zzgl. Zinsen
je Inhaber-Stückaktie zu erwerben. Auch diese Verpflichtung wird mittlerweile von
der BSG übernommen. Die Verpflichtung zum Erwerb der Aktien ist befristet. Wegen des
noch rechtshängigen Gerichtsverfahrens zur Überprüfung der Barabfindung (sog. Spruchverfahren)
endet die Frist aufgrund gesetzlicher Vorgaben zwei Monate nach dem Tag, an dem die
endgültige Entscheidung in diesem Verfahren (z.B. Beschluss des Gerichts oder Vergleich)
im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden ist. Die voraussichtliche Dauer des Verfahrens
ist der Gesellschaft nicht bekannt.
Das aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag resultierende Gewinnbezugsrecht
ging rückwirkend zum 01.01.2015 (Verschmelzungsstichtag) auf die BSG über.
| T€ | 2016 | 2015 |
| Honorar für Abschlussprüfungsleistungen | 81 | 66 |
| Honorar für andere Bestätigungsleistungen | 15 | 31 |
| Gesamtes Honorar des Abschlussprüfers | 96 | 97 |
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung ist abgegeben und den
Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (www.euwax-ag.de) innerhalb der
Rubrik "Investor Relations" im Detailbereich "Corporate Governance" zugänglich gemacht
worden.
Am 26.05.2015 veröffentlichte die EUWAX AG gemäß § 26 Abs. 1 WpHG die folgende, ihr
zugegangene Stimmrechtsmitteilung:
Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung:
"Die Boerse Stuttgart AG, Stuttgart, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am
22.05.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der EUWAX AG, Stuttgart, Deutschland
am 22.05.2015 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% und 75% der Stimmrechte
überschritten hat und an diesem Tag 84,07% (das entspricht 4329759 Stimmrechten) betragen
hat."
Der Jahresabschluss der EUWAX AG für das Geschäftsjahr 2016 wird in den Konzernabschluss
der BSG einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger und im Unternehmensregister
veröffentlicht.
Die im Geschäftsbericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.
Darüber hinaus verweisen wir auf den Risikobericht als Bestandteil des Zwischenlageberichts
zum 30.06.2016.
Stuttgart, 25. Juli 2016
Der Vorstand der EUWAX AG
| Ralph Danielski | Dr. Christoph Boschan von dem Bussche |
| (Sprecher des Vorstands) |
| € | Anschaffungs-/Herstellkosten | Abschreibungen | ||||
| 31.12.2015 | Zugänge | Abgänge | 30.06.2016 | 31.12.2015 | Zugänge | |
| I. Immaterielle Anlagewerte | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 915.787,09 | 0,00 | 915.787,09 | 0,00 | 915.787,09 | 0,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 95.772,92 | 0,00 | 0,00 | 95.772,92 | 95.772,92 | 0,00 |
| 1.011.560,01 | 0,00 | 915.787,09 | 95.772,92 | 1.011.560,01 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 264.204,12 | 0,00 | 0,00 | 264.204,12 | 126.202,12 | 24.366,00 |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 14.570.800,00 | 5.376.000,00 | 0,00 | 19.946.800,00 | 0,00 | 6.000,00 |
| Gesamt | 15.846.564,13 | 5.376.000,00 | 915.787,09 | 20.306.777,04 | 1.137.762,13 | 30.366,00 |
| € | Abschreibungen | Buchwerte | ||
| Abgänge | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | |
| I. Immaterielle Anlagewerte | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 915.787,09 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 95.772,92 | 0,00 | 0,00 |
| 915.787,09 | 95.772,92 | 0,00 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 150.568,12 | 138.002,00 | 113.636,00 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 6.000,00 | 14.570.800,00 | 19.940.800,00 |
| Gesamt | 915.787,09 | 252.341,04 | 14.708.802,00 | 20.054.436,00 |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Zwischenabschluss zum 30.06.2016 unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Stuttgart, 25. Juli 2016
Der Vorstand der EUWAX AG
| Ralph Danielski | Dr. Christoph Boschan von dem Bussche |
| (Sprecher des Vorstands) |
An die EUWAX AG
Wir haben den Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung,
Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - und den Zwischenlagebericht
der EUWAX AG, Stuttgart, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des Zwischenabschlusses nach dementsprechend angewendeten Deutschen
Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und des Zwischenlageberichts
nach den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem Zwischenabschluss und dem Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen
Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist
die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer
Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dementsprechend angewendeten
Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und der Zwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht
beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft
und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung
erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben,
können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse
(DRS 16) oder dass der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
ist.
Stuttgart, den 26. Juli 2016
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Kocholl | Hommel |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
| April 2017 | Geschäftsbericht 2016 |
| 22. Mai 2017 | Hauptversammlung 2017 |
| August 2017 | Halbjahresfinanzbericht 2017 |
Externe Daten und Texte, die wir in unserem Bericht verarbeitet haben, wurden mit
größtmöglicher Sorgfalt recherchiert. Unsere Informationen stammen aus Quellen, die
wir als vertrauenswürdig und zuverlässig einstufen. Die EUWAX AG kann dennoch nicht
die Verantwortung für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen.
Die gemachten Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Sie dienen ausschließlich
der eigenverantwortlichen Information und können eine auf die individuellen Verhältnisse
und Kenntnisse des Anlegers abgestimmte Beratung, Information oder Aufklärung nicht
ersetzen.
Werden in Berichten und sonstigen Veröffentlichungen der EUWAX AG Begriffe wie Aktionäre,
Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Kunden u. ä. verwendet, sind immer Aktionäre und Aktionärinnen,
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Kunden und Kundinnen
usw. gemeint. Die Formulierung soll keine Diskriminierung beinhalten, sondern dient
ausschließlich der besseren Lesbarkeit.
Sofern die Berechnungen in diesem Bericht ohne Nachkommastelle dargestellt sind, kann
die Addition oder Subtraktion zu Abweichungen bei den Zwischen - oder Gesamtsummen
führen.
Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den
gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren,
sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die
sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung,
die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.
Aus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen
zwischen den in diesem Bericht enthaltenen und den zum Unternehmensregister eingereichten
Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Unternehmensregister
eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.
Alle genannten und gezeigten Marken oder Warenzeichen sind eingetragene Marken oder
eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer. Marken oder Warenzeichen wurden
in der Regel nicht als solche kenntlich gemacht. Das Fehlen einer solchen Kennzeichnung
bedeutet nicht, dass es sich um einen freien Namen im Sinne des Marken- und Warenzeichenrechts
handelt.
EUWAX Aktiengesellschaft
Börsenstraße 4
70174 Stuttgart
Vorstand:
Ralph Danielski (Sprecher des Vorstands)
Dr. Christoph Boschan von dem Bussche
Aufsichtsratsvorsitzender:
Dr. Michael Völter
Rechtsform, Sitz:
Aktiengesellschaft, Stuttgart
Registergericht:
Amtsgericht Stuttgart HRB Nr. 19972
USt-ID: DE 175042226
Aufsichtsbehörde:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Graurheindorfer Straße 108, D-53117 Bonn
Marie-Curie-Straße 24-28, D-60439 Frankfurt am Main
Ansprechpartner:
Birgit Pfeffer | Investor Relations | Fon (0711) 222 985 376 | Fax (0711) 222 985
91 376 | e-mail: birgit.pfeffer@boerse-stuttgart.de
Stefan Bolle | Investor Relations | Fon (0711) 222 985 378 | Fax (0711) 222 985 91
376 | e-mail: stefan.bolle@boerse-stuttgart.de
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D-70174 Stuttgart
Fon +49 711 222 985 - 0
Fax +49 711 222 985 - 91 376
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