![]() EUWAX AGStuttgartHalbjahresfinanzbericht 2017 der EUWAX AGHalbjahresfinanzbericht 2017 der EUWAX Aktiengesellschaft gemäß § 37w WpHG per 30. Juni 2017Zwischenlagebericht zum 30.06.2017 der EUWAX Aktiengesellschaft, StuttgartOrganisatorische und rechtliche Struktur der GesellschaftDie organisatorische und rechtliche Struktur der EUWAX Aktiengesellschaft (EUWAX AG),
die im Lagebericht zum 31.12.2016 ausführlich beschrieben wurde, besitzt weiterhin
Gültigkeit. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Europäische Zentralbank (EZB) behält ihren Kurs weiter bei. Sie belässt den Leitzins
der Eurozone unverändert auf dem Rekordtief von 0 %. Auch in Europa scheint die ultralockere
Geldpolitik ihren Zenit überschritten zu haben. Dies deutete der Präsident der EZB,
Mario Draghi, Ende Juni 2017 an. Er geht davon aus, dass die Inflation weiter anziehen
und man sich so immer mehr dem angestrebten Ziel von jährlich 2 % Geldentwertung annähern
werde. Die US-amerikanische Notenbank Fed hielt ebenfalls an ihrem divergierenden
Kurs fest und erhöhte im März 2017 langsam das Zielband der Leitzinsen. Für das verbleibende
Jahr 2017 und die folgenden Jahre werden weitere Zinsanhebungen erwartet, sofern sich
eine Festigung des Aufschwungs abzeichnet. In Deutschland entwickelten sich nahezu alle gesamtwirtschaftlichen Indikatoren positiv,
beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenzahlen und der ifo Geschäftsklimaindex.
Die Hausse an den weltweiten Aktienmärkten, die sich vor allem aus den Erwartungen
der Marktteilnehmer an die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Trump speiste, setzte
sich im ersten Halbjahr 2017 weiter fort. Im Verlauf des Frühjahrs stützten positive
Konjunkturprognosen für Deutschland und die gesamte Eurozone sowie die französische
Präsidentenwahl mit dem Sieg Emmanuel Macrons sowie seine absolute Parlamentsmehrheit
den Aufwärtstrend. Der DAX konnte das im Jahr 2015 gesetzte Allzeithoch von 12.374
Punkten übertreffen und verbuchte Mitte Juni 2017 einen neuen Höchststand bei einem
Schlusskurs von 12.888 Punkten. Damit einher ging allerdings eine historisch niedrige
Volatilität, die noch geringer ausfiel als im Vorjahreszeitraum. Der Volatilitätsindex
VDAX-New verlief im ersten Halbjahr 2017 in einer niedrigen Bandbreite zwischen 11
und 22 Punkten. Mitte April 2017, im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen,
kam es zu einem kurzzeitigen Anstieg der Volatilität, die jedoch im Anschluss wieder
zurückging. Im Markt für verbriefte Derivate in Deutschland erhöhte sich das Volumen börslich
ausgeführter Kundenorders im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 marginal um 1 % auf
21,3 Mrd. €. Die Anzahl ausgeführter Kundenorders verringerte sich leicht auf 2,6
Mio. Orders (-2 %). Der geplante Zusammenschluss zwischen der Deutsche Börse AG und der London Stock Exchange
Group plc (LSEG) wurde Ende März 2017 durch die EU-Wettbewerbshüter untersagt. Als
Hauptgrund wurde eine zu starke Einschränkung des Wettbewerbs im Clearingbereich genannt.
Nach der gescheiterten Fusion will sich das Unternehmen stärker auf ihre bisherige
Wachstumsstrategie konzentrieren, in deren Fokus die Stärkung der Innovationskraft
und Kundenzentrierung steht. Geschäftsverlaufscroll
*1
Der Ausweis des Derivatehandels erfolgt auf Basis Anzahl bzw. Volumen börslich ausgeführter
Kundenorders (Statistik des Deutschen Derivate Verbands (DDV)). Der Ausweis der sonstigen
QLP-Bereiche erfolgt nach Orderbuchstatistik. Der Geschäftsverlauf der EUWAX AG wird aufgrund ihrer Funktion als Quality-Liquidity-Provider
(QLP) im Wesentlichen von der Anzahl und dem Volumen ausgeführter Orders in den einzelnen
Assetklassen bestimmt. Dabei hat die Schwankungsbreite der Aktienmärkte -die Volatilität
- Einfluss auf die Order- und Umsatzentwicklung. Während sich die Anzahl ausgeführter
Orders um 9 % auf 2,6 Mio. Stück reduzierte, lag das Volumen ausgeführter Orders mit
36,5 Mrd. € aufgrund erhöhter durchschnittlicher Ordergrößen leicht über dem Niveau
des Vorjahreszeitraums (+5 %). Die moderat positive Entwicklung der Handelsvolumina
bezieht sich auf nahezu alle Assetklassen und war bei den Fonds und derivativen Anlageprodukten
besonders ausgeprägt. Lediglich der Handel mit Hebelprodukten musste wegen der geringen
Volatilität am Markt deutliche Rückgänge hinnehmen. Aufgrund anhaltend niedriger Zins-
und Risikoprämien sieht sich allerdings auch der Anleihenhandel einem weiteren schwierigen
Jahr gegenüber. ErtragslageIn den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 erzielte die EUWAX AG ein Ergebnis der
normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 3,3 Mio. € (Vj. 5,9 Mio. €). Die Ertrags-
und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Erträge der EUWAX AG reduzierten sich in der ersten Jahreshälfte 2017 gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um insgesamt 1,8 Mio. € auf 10,2 Mio. €. Der Ertragsrückgang
(-15 %) spiegelt sich insbesondere im Nettoergebnis des Handelsbestands wider, das
sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Mio. € auf 5,7 Mio. € reduzierte. Hauptverantwortlich
hierfür war die im Berichtszeitraum historisch niedrige Volatilität am Aktienmarkt.
Das Provisionsergebnis erhöhte sich aufgrund des erhöhten Handelsvolumens im Berichtszeitraum
leicht auf 4,3 Mio. € (+5 %). Die Gesamtaufwendungen der Gesellschaft erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 0,8 Mio. € auf 6,9 Mio. € und wurden durch die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen
dominiert. Die in dieser Position enthaltenen Personalaufwendungen reduzierten sich
um insgesamt 14 % auf 2,8 Mio. €, was primär dem organisatorisch bedingten Übergang
von Mitarbeitern auf die Muttergesellschaft, die Boerse Stuttgart GmbH, geschuldet
ist. Im 1. Halbjahr 2017 waren durchschnittlich 57 Arbeitnehmer (Vj. 67) bei der EUWAX
AG beschäftigt (durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i. S. d. § 285 Nr. 7 HGB). In den anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 3,9 Mio. € (Vj. 2,8 Mio. €) sind
im Wesentlichen Aufwendungen für von der Boerse Stuttgart GmbH für die EUWAX AG erbrachte
Dienstleistungen im Verwaltungs- und Finanzbereich enthalten. Die Zunahme resultiert
hauptsächlich aus dem organisatorischen Übergang von Mitarbeitern zur Muttergesellschaft
und dem dadurch gestiegenen Dienstleistungsbezug der EUWAX AG. Ferner wurde die Gesellschaft
an der Umsetzung regulatorischer Vorgaben für den Wertpapierhandel, welche organisatorisch
der Boerse Stuttgart GmbH obliegt, stärker beteiligt. Nach Berücksichtigung der Steuern liegt das Ergebnis der EUWAX AG für das 1. Halbjahr
2017 bei 2,2 Mio. € (Vj. 4,0 Mio. €), was einem Ergebnis je Aktie von 0,44 € (Vj.
0,78 €) entspricht. Die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft ist auch in der reduzierten Eigenkapitalrentabilität vor Steuern1 von 4 % (Vj. 7 %) ersichtlich. Unter Berücksichtigung des Fremdkapitals erreichte die Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern2 ein Niveau von 3 % (Vj. 6 %). Die Cost-Income-Ratio3 liegt bei 67 % (Vj. 51 %). VermögenslageDie Bilanzsumme der Gesellschaft liegt zum 30.06.2017 bei 95,8 Mio. € (31.12.2016:
100,7 Mio. €). Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich im Vergleich zum
Jahresende 2016 um insgesamt 4,7 Mio. € auf 30,3 Mio. €, was hauptsächlich der Gewinnabführung
für das Geschäftsjahr 2016 an die Muttergesellschaft (7,7 Mio. €) geschuldet ist.
Aus der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen resultiert der Handelsbestand, der
sowohl auf der Aktiv-wie auch auf der Passivseite der Bilanz Posten enthält. Aus der
kurzfristigen Haltedauer der Positionen ergibt sich eine hohe Depotumschlagshäufigkeit,
die wiederum den schwankenden Handelsbestand begründet. Die sonstigen Vermögensgegenstände
in Höhe von 15,8 Mio. € werden von dem der Muttergesellschaft gewährten Darlehen in
Höhe von 15,0 Mio. € dominiert. Die im 1. Halbjahr 2017 erfolgte Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2016 an die
Muttergesellschaft wirkte sich auf die sonstigen Verbindlichkeiten aus. Diese betrugen
zum 30.06.2017 noch 0,7 Mio. €, nach 8,1 Mio. € zum Jahresende 2016. Die Rückstellungen
erhöhten sich im Berichtszeitraum um 16 % auf 1,1 Mio. €, maßgeblich aufgrund erhöhter
Vorsorgen für ausstehende Rechnungen. Die Passivseite der Gesellschaft wird weiterhin
mit einem Anteil von 89 % vom Eigenkapital dominiert, das sich gegenüber dem Jahresende
2016 um den im bisherigen Geschäftsjahr 2017 erwirtschafteten Bilanzgewinn (2,2 Mio.
€) auf 85,1 Mio. € erhöhte. FinanzlageDie zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds4 im 1. Halbjahres 2017 um +1,0 Mio. € auf 42,4 Mio. € wird nachfolgend erläutert. 1
Eigenkapitalrentabilität vor Steuern: Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in
% zum Eigenkapital. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 3,6 Mio. € enthält das bisher
erwirtschaftetet Jahresergebnis in Höhe von 2,2 Mio. € (Vj. 4,0 Mio. €), das im Wesentlichen
um die Abnahme der Forderungen an Kreditinstitute (0,7 Mio. €) und die Zunahme der
sonstigen Passiva (0,6 Mio. €) bereinigt wurde. Die Veränderung der bei den Depotbanken
unterhaltenen Bankkonten, die ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeiten
dienen, spiegelt sich in der Abnahme der Forderungen an Kreditinstituten wider. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt 5,1 Mio. € (Vj. -15,4 Mio. €) und
resultiert im Wesentlichen aus einer fälligen Termingeldanlage in Höhe von 5,0 Mio.
€. Die Finanzierung der Investitionsvorhaben erfolgte aus den liquiden Mitteln der
Gesellschaft. Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit spiegelt sich die vollzogene
Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2016 an die Muttergesellschaft in Höhe von -7,7
Mio. € (Vj. -10,1 Mio. €) wider. Der Finanzmittelfonds unterstreicht die hohe und solide Liquidität und Zahlungsfähigkeit
der Gesellschaft, die im Berichtszeitraum jederzeit gegeben war. Die regulatorischen
Liquiditätsvorgaben wurden ebenfalls stets eingehalten. Die Kapitalstruktur der EUWAX
AG wird weiterhin vom Eigenkapital in Höhe von insgesamt 85,1 Mio. € dominiert. Resümee Geschäftslage 1. Halbjahr 201 7Neben der starken Abhängigkeit der Gesellschaft von den allgemeinen Bewegungen der
Aktienmärkte und den damit verbundenen Transaktionstätigkeiten, muss sich die EUWAX
AG als Finanzdienstleister den zunehmenden regulatorischen Anforderungen stellen sowie
sich im dynamischen und intensivem Wettbewerbsumfeld weiter behaupten. In der im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum deutlich rückläufigen Geschäftsentwicklung spiegelt sich die
Beteiligung der EUWAX AG an den bei der Muttergesellschaft anfallenden Aufwendungen
für die Aufarbeitung und Umsetzung der regulatorischen Anforderungen wider. Mit der
Hausse an den weltweiten Aktienmärkten zum Jahresbeginn 2017 ging eine historisch
niedrige Volatilität einher, die zusätzlich zu deutlichen Ertragsrückgängen bei der
Gesellschaft führte. Die Geschäftsleitung der EUWAX AG schätzt die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage in dem skizzierten Umfeld als angemessen ein. RisikoberichtDie Gesellschaft hat im Rahmen des Lageberichts für das Geschäftsjahr 201 6 ausführlich
über die Risikolage berichtet und das Risikomanagementsystem der EUWAX AG beschrieben.
Die im Lagebericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit. Im Bereich der operationellen und strategischen Risiken beobachtet die Geschäftsleitung
der EUWAX AG weiterhin intensiv die Entwicklung der Märkte und des Wettbewerbs sowie
die Initiativen im regulatorischen Bereich, speziell die weiteren Entscheidungen bezüglich
der Einführung und Ausgestaltung einer Finanztransaktionssteuer sowie der Regulierungsinitiative
MiFiD II/ MiFIR. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und weitere regulatorische
Vorhaben sind neben negativen Marktentwicklungen und intensiviertem Wettbewerb dazu
geeignet, die Umsatz- und Ertragsentwicklung der EUWAX AG negativ zu beeinflussen. Als Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart GmbH mit starker Konzernbindung ist die
EUWAX AG weiterhin eng in die Geschäftsstrategie der Gruppe eingebunden. Dadurch strahlen
Entwicklungen bei Konzern- und Schwestergesellschaften auf die EUWAX AG aus und können
bei Einzelbetrachtung zu zusätzlichen Risiken für die EUWAX AG führen. PrognoseberichtDie im Lagebericht zum Geschäftsjahr 2016 abgegebenen Prognosen und sonstigen Aussagen
zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft besitzen für das verbleibende Geschäftsjahr
grundsätzlich weiterhin Gültigkeit. Erwartete Entwicklung der wirtschaftlichen und branchenbezogenen RahmenbedingungenDas moderate Wirtschaftswachstum dürfte sich auch in naher Zukunft fortsetzen. Bekannte
Unsicherheitsfaktoren wie z. B. mögliche Ermittlungen gegen den Präsidenten der USA
sowie dessen wirtschaftspolitische Maßnahmen, die Ausgestaltung des Brexits und die
Bundestagswahl im September 2017 bleiben jedoch weiterhin bestehen. Aus regulatorischer Sicht sind in der zweiten Jahreshälfte 2017 insbesondere die durch
MiFID II/ MiFIR sowie das nationale Umsetzungsgesetz ausgelösten Umsetzungsmaßnahmen
fortzuführen und abzuschließen, wodurch vor allem Wertpapierfirmen stark beansprucht
werden. Sowohl die Implementierung als auch die Anwendung neuer Vorschriften könnte
mitunter starke Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und Profitabilität etablierter
Marktteilnehmer haben. Andererseits ergeben sich gegebenenfalls Opportunitäten, die
teilweise von neuen Dienstleistern, wie beispielsweise den FinTechs, ausgenutzt werden
könnten. Erwartete Entwicklung der Ertrags- und FinanzlageDie Volatilität der Aktienmärkte und somit auch das Nettoergebnis des Handelsbestands
werden sich im weiteren Jahresverlauf voraussichtlich an der moderaten Entwicklung
der ersten sechs Monate des Jahres 2017 orientieren. Die EUWAX AG wird in der zweiten
Jahreshälfte 2017 weiterhin stark mit erheblichen Aufwendungen und Investitionen in
handelsunterstützende Systeme und Infrastruktur, die unter anderem der Erfüllung regulatorischer
Anforderungen geschuldet sind, belastet werden. Infolgedessen wird für das Provisionsergebnis
für das verbleibende Geschäftsjahr 2017 ein merklicher Rückgang prognostiziert. Die
beschriebenen Gegebenheiten legitimieren die im Vergleich zum Jahresende 2016 veränderte
Erwartungshaltung einer erheblich schwächeren Entwicklung des Provisions- und Nettoergebnisses
des Handelsbestands für das gesamte Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Gesamtaufwendungen werden sich aufgrund der beschriebenen Sachverhalte in den
verbleibenden Monaten des Jahres 2017 voraussichtlich auf dem hohen Niveau der ersten
Jahreshälfte 2017 bewegen. Die Geschäftsleitung der EUWAX AG geht für das Gesamtjahr
2017 infolgedessen von einem Jahresergebnis aus, das deutlich unter dem Niveau des
Vorjahres liegen wird. Die weiterhin umfangreich vorgehaltene Liquidität ermöglicht der EUWAX AG nach wie
vor die Erbringung ihrer Zahlungsverpflichtungen, die Erfüllung ihrer Aufgaben als
Quality-Liquidity-Provider sowie die Einhaltung regulatorischer Liquiditätsanforderungen. Wesentliche Chancen für die voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftZusätzlich zu den in diesem Prognosebericht beschriebenen Einschätzungen, gibt es
weitere Chancen, die die Ergebnisperspektiven im verbleibenden Geschäftsjahr 2017
in positiver Hinsicht beeinflussen könnten. Ein exogener, unerwarteter Schock korreliert regelmäßig mit hohen Kursbewegungen der
Aktienmärkte und bedingt zudem ein erhöhtes Handelsaufkommen. Die Ausgestaltung des
Brexits und die weitere Wirtschaftspolitik von US-Präsident Trump sind auch weiterhin
dazu geeignet, Marktkorrekturen auszulösen und durch die damit einhergehende erhöhte
Volatilität das Handelsaufkommen und folglich das Nettoergebnis des Handelsbestands
zu erhöhen. Aus solchen Szenarien, die insbesondere die spürbare Belebung der Volatilität und
der Handelsaktivitäten voraussetzen, würden sich Perspektiven für eine leicht günstigere
Geschäftsentwicklung der EUWAX AG in der zweiten Jahreshälfte 2017 eröffnen. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der GesellschaftDie Geschäftsleitung erwartet für die zweite Jahreshälfte 2017 eine erheblich spürbare
rückläufige Geschäftsentwicklung im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahres. Die erhöhten Aufwendungen für die von der Muttergesellschaft erbrachten
Leistungen sowie die stärkere Beteiligung der EUWAX AG an den Aufwendungen und Investitionen
der Muttergesellschaft in handelsunterstützende Systeme und Infrastruktur begründen
diese Erwartungshaltung. Die EUWAX AG ist aus Sicht der Geschäftsleitung solide aufgestellt,
um ihre Ziele weiter erfolgreich verfolgen zu können. Die Geschäftsleitung der EUWAX AG wird weiterhin daran arbeiten, die starke Rolle
der Gesellschaft als Partner der Börse Stuttgart im Kerngeschäft zu festigen. Nur
so kann die EUWAX AG gemeinsam mit der Börse Stuttgart auch in Zukunft erfolgreich
in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit zunehmender Regulierung bestehen. Sonstige AngabenAls Inlandsemittentin ist die EUWAX AG nach § 37w WpHG zur Aufstellung eines Halbjahresfinanzberichts
verpflichtet. Der Halbjahresfinanzbericht der EUWAX AG zum 30.06.2017 wurde nach den
Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des
Aktiengesetzes und des Wertpapierhandelsgesetzes sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute
geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute
aufgestellt. Die EUWAX AG unterhält keine Zweigniederlassungen. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden
Unternehmen und Personen erfolgen im Anhang der Gesellschaft. Vorbehalt bei ZukunftsaussagenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den
gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren,
sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die
sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung,
die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren. Stuttgart, 24. Juli 2017 Der Vorstand der EUWAX AG scroll
BilanzBilanz zum 30. Juni 2017AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Gewinn- und VerlustrechnungGewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 30. Juni 2017scroll
KapitalflussrechnungKapitalflussrechnung vom 01. Januar - 30. Juni 2017scroll
EigenkapitalspiegelEigenkapitalspiegel vom 01. Januar - 30. Juni 2017scroll
Anhang für das 1. Halbjahr 2017 der EUWAX Aktiengesellschaft, StuttgartAnlagen zum Anhang A. Allgemeine Erläuterungen zum Halbjahresfinanzbericht1. Allgemeine HinweiseDie EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart, (EUWAX AG) ist eine kapitalmarktorientierte
Gesellschaft im Sinne des § 264d HGB. Als Inlandsemittentin ist sie nach § 37w WpHG
zur Aufstellung eines Halbjahresfinanzberichts verpflichtet. Als Finanzdienstleistungsinstitut
gemäß § 1 Abs. 1a KWG finden entsprechend § 340a Abs. 1 HGB i. V. m. § 340 Abs. 4
Satz 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften Anwendung. Die EUWAX AG
wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 19972 geführt. Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs
(HGB) unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) sowie der
für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der
Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr
noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gem. § 265 Abs. 8 HGB grundsätzlich
nicht angegeben. Bei der tabellarischen Aufstellung von Zahlen in T€ (insbesondere Vorjahreswerte)
können Rundungsdifferenzen auftreten. Saisonale Einflüsse auf die Erträge und Aufwendungen der EUWAX AG können aus der historischen
Geschäftsentwicklung nicht abgeleitet werden. Die in diesem Bericht veröffentlichten
Ergebnisse und ergänzenden Informationen können nicht notwendigerweise als Indikatoren
für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2017 gewertet werden. 2. Allgemeine Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Wertpapiere, die im Anschaffungszeitpunkt eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen
und mit der Absicht erworben wurden, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen, werden
nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet und gemäß § 253 Abs.
3 Satz 5 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert, da diese Wertpapiere
grundsätzlich bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen. Wertpapiere mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr im Zugangszeitpunkt und Wertpapiere
ohne feste Restlaufzeit werden gem. § 340e Abs. 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 253 Abs. 4
Satz 1 HGB mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet (strenges
Niederstwertprinzip). Diese Wertpapiere sind der Liquiditätsreserve zugeordnet. Finanzinstrumente des Handelsbestands werden mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich
eines Risikoabschlags (Handelsaktiva) bzw. eines Risikozuschlags (Handelspassiva)
angesetzt. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten,
vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen
erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode
vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Bedarfsfall. Den linearen Abschreibungen werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt: scroll
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Gegenwert von 150,00 € ("geringwertige
Wirtschaftsgüter") werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter
ab 150,00 € bis 1.000,00 € Anschaffungskosten werden zu einem Sammelposten zusammengefasst
und im Rahmen der "Poolbewertung" über fünf Jahre linear abgeschrieben. Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu
Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden
bei der Bewertung berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Alle Verbindlichkeiten
sind unbesichert und vor Ablauf eines Jahres fällig. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen
und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz3. Forderungen an KreditinstituteDie anderen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 10.004 T€ (31.12.2016: 15.021
T€) sind in nachfolgende Restlaufzeiten untergliedert: scroll
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapierescroll
*
inklusive Stückzinsforderungen Zum Bilanzstichtag beinhalten die festverzinslichen Wertpapiere zwei Landesschatzanweisungen
sowie eine Unternehmensanleihe. Der Marktwert dieser Wertpapiere inklusive Stückzinsforderungen
beträgt zum 30.06.2017 insgesamt 20.202 T€ (31.12.2016: 20.231 T€). Darin enthalten
sind Kurswertreserven in Höhe von 227 T€ (31.12.2016: 254 T€). Stille Lasten bestehen
zum Abschlussstichtag nicht. Im Berichtszeitraum erfolgten Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens
in Höhe von 58 T€ (Vj. 6 T€). Zum 30.06.2017 bestehen Stückzinsforderungen in Höhe von 86 T€ (31.12.2016: 30 T€). Im Buchwert sind Anleihen von insgesamt 7.585 T€ mit einer Restlaufzeit von weniger
als einem Jahr enthalten. 5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapierescroll
Der Posten beinhaltet zum Stichtag einen Geldmarktfonds sowie einen Indexfonds. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt Abschreibungen in Höhe von 47 T€ (Vj. 28 T€)
vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes. Die ausgewiesenen Wertpapiere sind Teil der Liquiditätsreserve und werden nach den
für Umlaufvermögen geltenden Bilanzierungsvorschriften bewertet. Zum Bilanzstichtag sind keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand. 6. Handelsbestand (Handelsaktiva)Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht
geändert. Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelsaktiva, basiert
auf Börsenpreisen (Marktwert). Zur Ermittlung des etwaigen Risikoabschlages werden die Bestände zu Gattungsgruppen
zusammengefasst. Bei Wertpapieren, bei welchen durch die Fair-Value-Bewertung stille
Reserven aufgedeckt wurden, werden die Kurswerte je Gattungsgruppe mit einem Faktor
multipliziert, um die mögliche negative Schwankungsbreite der einzelnen Wertpapierarten
pauschal (auf Grundlage von Expertenschätzungen) zu ermitteln. Die pauschalierten
negativen Schwankungsbreiten sind so bemessen, dass i.d.R. selbst außergewöhnlich
hohe Over-Night-Verluste abgedeckt werden können. Der Risikoabschlag wird anhand einer pauschalen Berechnungsmethode quantifiziert.
Er soll mindestens 99 % der beobachteten Kursschwankungen für einen Handelstag (Konfidenzniveau)
abdecken. Die kurze Haltedauer spiegelt den sehr kurzfristig angelegten Risikomanagementprozess
wider. Die im Bestand befindlichen Wertpapiere sind mit seltenen Ausnahmen als sehr
liquide einzustufen, sodass Positionen bei Bedarf sofort geschlossen werden können. scroll
*
Buchwert= Marktwert abzgl. Risikoabschlag Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Handelsaktiva)Im Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind Rentenpapiere
des Handelsbestandes enthalten. Die Position beinhaltet auf fremde Währung lautende Wertpapiere mit einem Buchwert
in Höhe von 30 T€ (31.12.2016: 14 T€). Die Nominalwerte der Fremdwährungsanleihen
betragen 42 TSEK, 27 TUSD sowie 8 TPLN. Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere des Handelsbestands in Höhe von 9 T€ (Vj. 6 T€) vorgenommen. Die Abschreibungen
erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes. Derivative Finanzinstrumente (Handelsaktiva)Zum Bilanzstichtag hat die EUWAX AG verbriefte derivative Finanzinstrumente im Handelsbestand.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um indexbezogene Partizipationszertifikate
und Optionsscheine sowie ein Knockout-Zertifikat. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie
Emittentenausfallrisiken ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse
der Papiere auswirken können. Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 31.290 Stück (31.12.2016:
34.683 Stück) Zertifikaten und nominal 360.500 Stück (31.1 2.2016: 4.400 Stück) Optionsscheinen
zusammen. Im Berichtszeitraum wurden auf derivative Finanzinstrumente des Handelsbestands Abschreibungen
in Höhe von 3 T€ (Vj. 0 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten in Höhe von 6 T€
(Vj. 0 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung
des Marktwertes. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (Handelsaktiva)Der Bilanzposten enthält die Aktien des Handelsbestands. Im Berichtszeitraum wurden
Abschreibungen in Höhe von 9 T€ (Vj. 20 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten
in Höhe von 3 T€ (Vj. 3 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund
der Veränderung des Marktwertes. 7. SachanlagenDie Sachanlagen betreffen mit 109 T€ (31.12.2016: 91 T€) die Betriebs- und Geschäftsausstattung. 8. Sonstige Vermögensgegenständescroll
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen
gegenüber de r Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart, (BSG/Muttergesellschaft) und resultieren
hauptsächlich aus einem gewährten Darlehen (15.000 T€; 31.12.2016: 15.000 T€) sowie
erbrachten QLP-Dienstleistungen (668 T€; 31.12.2016: 706 T€). Die EUWAX AG erhält für ihre Tätigkeit als Quality-Liquidity-Provider (QLP) einen
prozentualen Anteil an dem von der BSG vereinnahmten Transaktionsentgelt. 9. Handelsbestand (Handelspassiva]Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht
geändert. Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelspassiva, basiert
auf Börsenpreisen (Marktwert). Die Ermittlung des Risikozuschlags erfolgt unter Anwendung der gleichen Parameter
analog zur Berechnung des Risikoabschlags bei der Handelsaktiva (siehe 6. Handelsbestand
- Handelsaktiva). scroll
*
Buchwert= Marktwert zzgl. Risikozuschlag Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von 39 T€ (31.12.2016: 0 T€) aus
Verpflichtungsgeschäften mit einem Marktwert von 38 T€ (31.12.2016: 0 T€) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Verpflichtungsgeschäften sind Verpflichtungen aus Fremdwährungsanleihen
mit einem Buchwert in Höhe von insgesamt 17 T€ (31.12.2016: 0 T€) enthalten. Der Nominalbetrag
der Anleihen in Fremdwährung beläuft sich auf 16 TUSD. Die Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten beinhalten indexbezogene
Partizipationszertifikate. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie Emittentenausfallrisiken
ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse der Papiere
auswirken können. Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 101.637 Stück (31.12.2016:
0 Stück) Zertifikaten zusammen. 10. Sonstige Verbindlichkeitenscroll
Die Reduktion der sonstigen Verbindlichkeiten ist hauptsächlich auf die Gewinnabführung
für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 7.742 T€ an die Muttergesellschaft zurückzuführen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Ansprüche
der Muttergesellschaft für erbrachte Dienstleitungen im Verwaltungs- und Finanzbereich
(615 T€; 31.12.2016: 0 T€) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus dem
Personalbereich (82 T€; 31.12.2016: 96 T€). 11. RückstellungenDie anderen Rückstellungen in Höhe von 1.144 T€ (31.12.2016: 989 T€) umfassen im Wesentlichen
Leistungsgratifikationen für Mitarbeiter in Höhe von 417 T€ (31.12.2016: 463 T€),
Abschluss- und Prüfungskosten (297 T€; 31.12.2016: 199 T€), Vorsorgen für ausstehende
Rechnungen (256 T€; 31.12.2016: 50 T€) sowie Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen
(60 T€; 31.12.2016: 117 T€). Die Restlaufzeiten der anderen Rückstellungen, mit Ausnahme der Aufbewahrungsrückstellung
(26 T€) und der Rückstellung für zukünftige Betriebsprüfungen (11 T€), sind voraussichtlich
kürzer als ein Jahr. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB besteht eine Abzinsungspflicht
für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Höhe der Abzinsung
beträgt im Berichtszeitraum 0 T€ (Vj. 0 T€). 12. Fonds für allgemeine BankrisikenIm Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB sind zum Bilanzstichtag insgesamt
8.729 T€ (31.12.2016: 8.729 T€) eingestellt. 13. EigenkapitalDie Entwicklung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel ausführlich dargestellt. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital zum 30.06.2017 ist in 5.150.000 nennwertlose Inhaber-Stückaktien
mit einem rechnerischen Wert von 1,00 € eingeteilt. Es ist im Vergleich zum Vorjahr
unverändert. Beteiligung am KapitalDie BSG ist zum 30.06.2017 mit 84,07 % direkt am Kapital der EUWAX AG beteiligt. Weitere
direkte oder indirekte Beteiligungen über 10 % bestehen nicht. GewinnrücklagenIm Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags werden alle
ausschüttungsfähigen Gewinne an die Muttergesellschaft abgeführt. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung14. Negative Zinsen aus GeldanlagenAuf freie liquide Mittel bei Zentralnotenbanken und Kreditinstituten wurden im Berichtszeitraum
negative Zinsen in Höhe von 63 T€ aufgewendet (Vj. 0 T€). 15. ProvisionserträgeDie Provisionserträge beinhalten zum Großteil die von der Muttergesellschaft an die
EUWAX AG bezahlten QLP-Vergütungen. 16. Ertrag und Aufwand des HandelsbestandsDie Erträge und Aufwendungen des Handelsbestands enthalten im Wesentlichen Kursdifferenzen
aus Aufgabegeschäften, Zu- und Abschreibungen auf Wertpapiere des Handelsbestands
sowie vereinnahmte Stückzinsen und Dividenden von Finanzinstrumenten des Handelsbestands. 17. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von insgesamt 89 T€ (Vj. 482 T€) sind
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 56 T€ (Vj. 375 T€) enthalten. Aus Fremdwährungsumrechnung wurden Kursgewinne in Höhe 2 T€ (Vj. 0 T€) realisiert. 18. Andere VerwaltungsaufwendungenIn den anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für von der
BSG für die EUWAX AG erbrachte Dienstleistungen im Verwaltungs- und Finanzbereich
(2.360 T€; Vj. 1.493 T€) enthalten. Die Zunahme resultiert hauptsächlich aus dem organisatorischen
Übergang von Mitarbeitern zur Muttergesellschaft und dem dadurch gestiegenen Dienstleistungsbezug
der EUWAX AG. Ferner wurde die Gesellschaft an der Umsetzung regulatorischer Vorgaben
für den Wertpapierhandel, welche organisatorisch der BSG obliegt, stärker beteiligt. Darüber hinaus umfasst die Position Aufwendungen in Zusammenhang mit der Handelstätigkeit
in Höhe von 1.007 T€ (Vj. 827 T€). Des Weiteren wurden für Gebührennachzahlungen 10 T€ (Vj. 19 T€) aufgewendet. Aus der
Fremdwährungsumrechnung wurden Kursverluste in Höhe von 6 T€ (Vj. 0 T€) realisiert. 19. Steuern vom Einkommen und vom ErtragAufgrund der steuerlichen Organschaft der EUWAX AG (Organgesellschaft) mit der BSG
(Organträgerin) ist die EUWAX AG selbst nicht mehr Steuersubjekt. Über eine Steuerumlagevereinbarung mit der Muttergesellschaft wird die EUWAX AG mit
einem fiktiven Steueraufwand belastet. Dieser betrug im Berichtszeitraum insgesamt
813 T€ (Vj. 1.563 T€). Daneben ist im Steueraufwand die Körperschaftsteuer (236 T€; Vj. 236 T€) nebst Solidaritätszuschlag
(13 T€; Vj. 13 T€) auf die Ausgleichszahlung an Minderheitsaktionäre enthalten. D. Sonstige Angaben20. Arbeitnehmer und OrganeArbeitnehmerscroll
Angaben gerundet und im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtszeitaum
57 (Vj. 67). Der Rückgang ist primär dem organisatorisch bedingten Übergang von Mitarbeitern
auf die Muttergesellschaft geschuldet. Mitglieder des VorstandsDie Herren Ralph Danielski und Stefan Bolle sind zum 30.06.2017 bei der BSG als Geschäftsführer
und darüber hinaus als Mitglieder des Vorstands bei der EUWAX AG bestellt. scroll
VorstandsvergütungDie Mitglieder des Vorstands der EUWAX AG erhalten für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben
gemäß den vertraglich vereinbarten Bedingungen eine jährliche fixe Vergütung. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum (erfolgsunabhängige) Gesamtbezüge gemäß § 285
Nr. 9 HGB in Höhe von 165 T€ gewährt. Hiervon entfallen 90 T€ auf Herrn Ralph Danielski
und 75 T€ auf Herrn Stefan Bolle. Bezüge oder Leistungen im Sinne des § 285 Nr. 9 Satz 5-8 HGB wurden im Geschäftsjahr
2017 nicht zugesagt oder gewährt. Mitglieder des Aufsichtsrats / Prüfungsausschussesscroll
Im Geschäftsjahr 2017 waren die folgenden Mitglieder des Aufsichtsrats ebenfalls Mitglied
im Prüfungsausschuss:
Aufsichtsratsvergütung / Vergütung PrüfungsausschussDie Vergütung für die Aufsichtsratsmitglieder betrug im Berichtszeitraum insgesamt
60 T€ (Vj. 56 T€). Davon entfallen 38 T€ (Vj. 38 T€) auf die Grundvergütung und 23
T€ (Vj. 18 T€) auf die Sitzungsgelder. Im Berichtszeitraum wurde keine Vergütung für die Tätigkeit im Prüfungsausschuss von
der EUWAX AG gewährt. Die Vergütung wird von der herrschenden Muttergesellschaft übernommen. 21. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie EUWAX AG ist aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen bis ins Jahr 2020 in
Höhe von 116 T€ jährlich verpflichtet. Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen
aus Avalprovisionen in Höhe von jährlich 11 T€ mit unbestimmter Laufzeit und jederzeitigem
Kündigungsrecht ohne Einhaltung einer Frist. Die EUWAX AG ist Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen,
Berlin (EdW). Neben den jährlichen Regelbeiträgen können aufgrund von Entschädigungsfällen
auch Sonderbeiträge von der EdW erhoben werden. Die Erhebung solcher Sonderbeiträge
führt in der Zukunft zu finanziellen Belastungen bei der EUWAX AG. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die EUWAX
AG verpflichtet, ihren erwirtschafteten und ausschüttungsfähigen Gewinn an die Muttergesellschaft
BSG abzuführen. Der Verwaltungsbereich der EUWAX AG ist auf die Muttergesellschaft ausgelagert. Für
diese Dienstleistungen entrichtet die EUWAX AG ein jährlich anzupassendes Entgelt.
Im Berichtszeitraum betrug die Vergütung insgesamt 2.360 T€ (Vj. 1.493 T€). 22. KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung wird nach den Vorschriften des DRS 21 erstellt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode
dargestellt. Der Finanzmittelfonds beträgt zum 30.06.2017 42.358 T€ (Vj. 30.959 T€). Er beinhaltet
Zahlungsmittel in Form von täglich fälligen Sichteinlagen (27.787 T€; Vj. 16.389 T€)
und Zahlungsmitteläquivalente in Form von Wertpapieren die zur Refinanzierung bei
der Deutschen Bundesbank zugelassen sind (14.571 T€; Vj. 14.571 T€). Abweichend zu den Vorschriften des DRS 21 werden die täglich fälligen Sichteinlagen
in den Finanzmittelfonds miteinbezogen, da gerade sie die Basis der kurzfristigen
Finanzdisposition der EUWAX AG bilden. Bei Depotbanken unterhaltene Bankkonten, die ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeit
dienen sowie sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute sind
Teil des operativen Geschäfts der EUWAX AG. Liquiditätsänderungen werden im Cashflow
aus der laufenden Geschäftstätigkeit berücksichtigt. Für weitere Ausführungen zur Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Zwischenlagebericht
der Gesellschaft für den Berichtszeitraum 2017. 23. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenFür die Leistungsbeziehungen der Unternehmen der Gruppe Börse Stuttgart bestehen vertragliche
Regelungen. Im Berichtszeitraum 2017 bestanden folgende Leistungsbeziehungen zwischen
der EUWAX AG und anderen verbundenen Unternehmen: Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V., Stuttgart (Vereinigung)An die Vereinigung, dem Mutterunternehmen der BSG, wurden im Berichtszeitraum Mitgliedsbeiträge
in Höhe von 5 T€ (Vj. 5 T€) entrichtet. Verbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht (31.12.2016: 0 T€). Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, Stuttgart (BWWB)Die von der BWWB, einem Tochterunternehmen der Vereinigung, in Rechnung gestellten
Aufwendungen in Höhe von insgesamt 158 T€ (Vj. 108 T€) beinhalten hauptsächlich Aufwendungen
für Einbeziehungen (151 T€; Vj. 105 T€) gemäß dem Entgeltverzeichnis bzw. der Gebührenordnung
der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber der BWWB (31.12.2016:
15 T€). Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart (BSG)Von der BSG wurden im Berichtszeitraum Provisionserträge aus der QLP-Tätigkeit in
Höhe von 4.330 T€ (Vj. 4.121 T€) vereinnahmt. Die Aufwendungen in Höhe von insgesamt 3.433 T€ (Vj. 3.174 T€) resultieren aus der
Verwaltungsumlage in Höhe von 2.360 T€, der Konzernsteuerumlage (813 T€), der Weiterbelastung
von Projektkosten für die Umsetzung regulatorischer Anforderungen (187 T€), den Handels-
und Abwicklungsgebühren (55 T€) sowie den Mietkosten für die Büroräume der Gesellschaft
(18 T€). Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 15.707 T€ (31.12.2016: 15.706
T€). Diese beinhalten im Wesentlichen das gewährte Darlehen (15.000 T€) sowie noch
nicht beglichene QLP-Vergütungen (668 T€). Die Verbindlichkeiten in Höhe von 624 T€ (31.12.2016: 7.937 T€) resultieren hauptsächlich
aus der Verwaltungsumlage (615 T€). Boerse Stuttgart Securities GmbH, Stuttgart (BSSG)Von der BSSG, einem Tochterunternehmen der BSG, wurden im Berichtszeitraum Erträge
aus Handelstätigkeiten in Höhe von 6 T€ (Vj. 17 T€) vereinnahmt. Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 6 T€ (31.12.2016: 43 T€). Nahe stehende Unternehmen und PersonenGeschäfte mit weiteren nahe stehenden Unternehmen und nahe stehenden Personen fanden
im Berichtszeitraum nicht statt (Vj. 0 T€). 24. Honorar für den Abschlussprüferscroll
25. Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance KodexDie nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung des Vorstands und des
Aufsichtsrats ist abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft
(www.euwax-ag.de) innerhalb der Rubrik "Investor Relations" im Detailbereich "Corporate
Governance" zugänglich gemacht worden. 26. Mitteilung nach § 21 WpHGAm 26.05.2015 veröffentlichte die EUWAX AG gemäß § 26 Abs. 1 WpHG die folgende, ihr
zugegangene Stimmrechtsmitteilung: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung: "Die Boerse Stuttgart AG, Stuttgart, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am
22.05.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der EUWAX AG, Stuttgart, Deutschland
am 22.05.2015 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% und 75% der Stimmrechte
überschritten hat und an diesem Tag 84,07% (das entspricht 4329759 Stimmrechten) betragen
hat." 27. Konzernverhältnisse/ -abschlussDer Jahresabschluss der EUWAX AG für das Geschäftsjahr 2017 wird zum Jahresende in
den Konzernabschluss der BSG einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger
und im Unternehmensregister veröffentlicht. Zwischen der EUWAX AG und dem Mutterunternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
Der Vertrag wurde am 12.02.2008 mit Eintragung ins Handelsregister wirksam. Er wurde
für die Dauer von fünf Jahren fest geschlossen und verlängert sich unverändert jeweils
um ein weiteres Jahr, falls er nicht spätestens einen Monat vor seinem jeweiligen
Ablauf von einem Vertragspartner schriftlich gekündigt wird. 28. Aktive latente SteuernAktive latente Steuern wurden aufgrund der Inanspruchnahme des Bilanzierungswahlrechts
gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Bilanz nicht aktiviert. Die temporären Differenzen,
auf die keine latenten Steuern gebildet wurden, betreffen im Wesentlichen Bewertungsunterschiede
zwischen der Handels- und Steuerbilanz beim Ansatz von Wertpapieren des Anlage- und
des Umlaufvermögens und bei der Bildung von Rückstellungen. Für die Berechnung wurde
ein Steuersatz in Höhe von 30,53 % zugrunde gelegt. 29. RisikoberichtDie im Geschäftsbericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.
Darüber hinaus verweisen wir auf den Risikobericht als Bestandteil des Zwischenlageberichts
zum 30.06.2017. Stuttgart, 24. Juli 2017 Der Vorstand der EUWAX AG scroll
AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar - 30. Juni 2017scroll
scroll
Versicherung der gesetzlichen VertreterErklärung des Vorstands gem. § 37w Abs. 2 Nr. 3 WpHG i.V.m. §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 HGBWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Halbjahresabschluss zum 30.06.2017 ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Unternehmens vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Stuttgart, 24. Juli 2017 Der Vorstand der EUWAX AG scroll
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die EUWAX Aktiengesellschaft, StuttgartWir haben den Zwischenabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung,
Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - und den Zwischenlagebericht
der EUWAX AG, Stuttgart, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des Zwischenabschlusses nach dem entsprechend angewendeten Deutschen
Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und des Zwischenlageberichts
nach den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Zwischenabschluss
und dem Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist
die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer
Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem entsprechend angewendeten
Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und der Zwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht
beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft
und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung
erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben,
können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse
(DRS 16) oder dass der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
ist. Stuttgart, den 24. Juli 2017 KPMG AG scroll
Finanzkalender 2017/ 2018scroll
Impressum und KontaktExterne Daten und Texte, die wir in unserem Bericht verarbeitet haben, wurden mit
größtmöglicher Sorgfalt recherchiert. Unsere Informationen stammen aus Quellen, die
wir als vertrauenswürdig und zuverlässig einstufen. Die EUWAX AG kann dennoch nicht
die Verantwortung für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen. Die gemachten Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Sie dienen ausschließlich
der eigenverantwortlichen Information und können eine auf die individuellen Verhältnisse
und Kenntnisse des Anlegers abgestimmte Beratung, Information oder Aufklärung nicht
ersetzen. Werden in Berichten und sonstigen Veröffentlichungen der EUWAX AG Begriffe wie Aktionäre,
Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Kunden u. ä. verwendet, sind immer Aktionäre und Aktionärinnen,
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Kunden und Kundinnen
usw. gemeint. Die Formulierung soll keine Diskriminierung beinhalten, sondern dient
ausschließlich der besseren Lesbarkeit. Sofern die Berechnungen in diesem Bericht ohne Nachkommastelle dargestellt sind, kann
die Addition oder Subtraktion zu Abweichungen bei den Zwischen - oder Gesamtsummen
führen. Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den
gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren,
sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die
sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung,
die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren. Abweichungen aus technischen GründenAus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen
zwischen den in diesem Bericht enthaltenen und den zum Unternehmensregister eingereichten
Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Unternehmensregister
eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung. Marken und WarenzeichenAlle genannten und gezeigten Marken oder Warenzeichen sind eingetragene Marken oder
eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer. Marken oder Warenzeichen wurden
in der Regel nicht als solche kenntlich gemacht. Das Fehlen einer solchen Kennzeichnung
bedeutet nicht, dass es sich um einen freien Namen im Sinne des Marken- und Warenzeichenrechts
handelt. ImpressumEUWAX Aktiengesellschaft Vorstand: Ralph Danielski (Sprecher) Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Michael Völter Rechtsform, Sitz: Aktiengesellschaft, Stuttgart Registergericht: Amtsgericht Stuttgart HRB Nr. 19972 USt-ID: DE 175042226 Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ansprechpartner: Birgit Pfeffer | Investor Relations | Fon (0711) 222 985 376 | Fax (0711) 222 985
91 376 | Bettina Maar | Investor Relations | Fon (071 1) 222 985 374 | Fax (071 1) 222 985
91 376 | EUWAX Aktiengesellschaft |
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