![]() EYEMAXX Real Estate AGAschaffenburgHalbjahresfinanzbericht vom 01.11.2015 bis 30.04.2016PASSION FOR PERFORMANCEHALBJAHRESFINANZBERICHT 2016KONZERNLAGEBERICHT1 Grundlagen des KonzernsDas Geschäftsmodell der EYEMAXX Real Estate AG bzw. des EYEMAXX-Konzerns ("EYEMAXX")
basiert auf zwei Säulen: Die erste Säule besteht aus der Projektentwicklung, wozu die Konzeptionierung, planerische
und behördentechnische Umsetzung, die Vermietung, bauliche Errichtung und der Verkauf
von Gewerbeimmobilien mit Schwerpunkt auf Einzelhandelsimmobilien (vorwiegend "Fachmarktzentren"),
Logistikimmobilien und nach Kundenwunsch errichtete Objekte (im folgenden auch "Taylormade
Solutions") gehört. Von der Projektentwicklung sind aber auch die Entwicklung und
der Verkauf von Pflegeheimen in Deutschland sowie von Wohnimmobilien in Deutschland
und Österreich umfasst. Die zweite Säule besteht aus der Bestandhaltung von vermieteten Gewerbeimmobilien
und Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich. Dabei werden Marktopportunitäten genutzt, ausgewählte vermietete Eigen-Investments
gehalten und dadurch laufende Mieterträge erzielt. Durch dieses Geschäftsmodell verbindet
EYEMAXX attraktive Entwicklerrenditen mit einem zusätzlichen Cashflow aus Eigen-Investments. Der regionale Fokus liegt auf etablierten Märkten wie Deutschland und Österreich sowie
den aussichtsreichen Wachstumsmärkten der CEE-Region, insbesondere Polen, Tschechien,
der Slowakei, Kroatien und Serbien. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen2.1.1 Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenWie bereits im Schlussquartal 2015 expandierte die globale Wirtschaftsleistung zum
Jahresbeginn 2016 wohl nur mit verhaltenem Tempo. Dabei zeichnete sich deutlicher
als zuvor eine Verlagerung der Wachstumskräfte ab: Nachdem sich die konjunkturelle
Lage in den Schwellenländern im vergangenen Jahr spürbar eingetrübt hatte, scheint
sie sich dort zuletzt stabilisiert zu haben. Demgegenüber blieb das Wirtschaftswachstum
in wichtigen Fortgeschrittenen Volkswirtschaften gedämpft. Dies mag zum Teil ein Reflex
der Nachfrageflaute in den Schwellenländern gewesen sein. Allerdings war die annähernde
Stagnation der US-Wirtschaft im ersten Quartal auch heimischen Einflüssen geschuldet.
Im Euro-Raum hingegen setzte sich die gesamtwirtschaftliche Erholung, begünstigt durch
mildes Winterwetter, mit größerem Schwung fort. Auch den Wirtschaftsdaten zufolge stehen die Zeichen in Zentral- und Osteuropa (CEE)
wieder auf Wachstum. "Marktprognosen belegen, dass das Bruttoinlandsprodukt in unserem
Heimmarkt CEE heuer um 0,9 und nächstes Jahr um 2,1 Prozent wachsen wird. Und klammert
man das Problemkind Russland aus, das mit seiner anhaltenden Rezession besonders stark
ins Gewicht fällt, dann erwarten wir heuer 2,9 und nächste Jahr 3,0 Prozent", so Kindl.
Im Vergleich dazu wird das Wirtschaftswachstum in der Eurozone in 2016 mit rund 1,5
Prozent und 2017 mit 1,6 Prozent nur rund halb so stark ausfallen. Die polnische Wirtschaft ist 2015 mehr als doppelt so schnell gewachsen wie die im
benachbarten Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 3,6 Prozent zu und damit
so kräftig zu wie seit vier Jahren nicht mehr, wie das Statistikamt in Warschau mitteilte.
Zum Vergleich: Deutschland schaffte nur ein Plus von 1,7 Prozent. "Das ist ein guter
Ausgangspunkt für das Wachstum 2016", erklärte das Finanzministerium. Die Konjunktur in der Europäischen Union entwickelt sich relativ robust. Das reale
BIP im Euroraum ist im ersten Quartal 2016 um 0,6% gewachsen. Nachdem der EZB-Rat
im Dezember 2015 bzw. im März 2016 weitere umfassende geldpolitische Maßnahmen beschlossen
hatte, begann in den letzten Wochen deren Umsetzung. Am 8. Juni 2016 startete das
Eurosystem mit dem Ankauf von Wertpapieren des Unternehmenssektors (Corporate Sector
Purchase Programme - CSPP). In Verbindung mit den anderen beschlossenen Sondermaßnahmen
wird das CSPP eine zusätzliche geldpolitische Lockerung bewirken - insbesondere für
die Finanzierungsbedingungen von Unternehmen - und die Rückkehr zu Inflationsraten
von mittelfristig unter, aber nahe 2% unterstützen. Die Oesterreichische Nationalbank
(OeNB) geht in ihrer aktuellen Prognose von einem moderaten Aufschwung der österreichischen
Wirtschaft aus. In den vergangenen vier Jahren lag das Wirtschaftswachstum jeweils
unter 1%, heuer beschleunigt sich das Wachstum auf 1,6%. Die Konjunkturbelebung wird
von zwei inländischen Sonderfaktoren getrieben, dem Inkrafttreten der Einkommensteuerreform
im Jänner 2016 sowie den annahmegemäß defizitfinanzierten Ausgaben für Asylwerber
und anerkannte Flüchtlinge. Für die Jahre 2017 und 2018 wird ein Wirtschaftswachstum
von jeweils 1,5% erwartet. Die Inflation gemäß Harmonisiertem Verbraucherpreisindex
(HVPI) wird 2016 in Österreich aufgrund der niedrigen Erdöl- und Rohstoffpreise bei
1,0 % liegen, in den Folgejahren aber auf 1,7% und 1,9% steigen. Die Arbeitslosenquote
(gemäß Eurostat-Definition) steigt 2016 auf 1 Autor: Martin Schneider (Abteilung für
volkswirtschaftliche Analysen). Oesterreichische Nationalbank Bericht über die wirtschaftliche
Lage - Juni 2016 6 6,0%. Im Jahr 2017 wird sie mit 6,1% ihr bislang höchstes Niveau
erreichen und 2018 wieder leicht auf 6,0% zurückgehen. Der Reigen der Abwärtsrevisionen für das Wachstum der Weltwirtschaft hält allerdings
weiterhin an. Nachdem der IWF und die Europäische Kommission in ihren Frühjahrsprognosen
das Weltwirtschaftswachstum nach unten revidierten, erwartet die OECD in ihrer aktuellen
Prognose mit 3,0% eine etwas geringere Wachstumsrate als vor einem halben Jahr. Die
ebenfalls Anfang Juni veröffentlichte Prognose der EZB sieht das Weltwirtschaftswachstum
bei 2,9%. Auch für das Jahr 2017 trübten sich die Prognosen für das globale Wachstum
leicht ein. Sie liegen jetzt bei 3,3% (OECD) bzw. 3,4% (EZB). 2.1.2 Branchenbezogene RahmenbedingungenMarkt für GewerbeimmobilienmarktIm ersten Halbjahr wird traditionellerweise weniger investiert als im zweiten - diesem
Trend folgt auch das Jahr 2016, in dem in Österreich bisher rund EUR 1,3 Mrd. investiert
wurden, ungefähr dasselbe Volumen wie im Rekordjahr 2015. Mehr als die Hälfte der
Investoren, rund 57%, kommen aus dem Ausland, wobei der Anteil der deutschen Investoren
mit 8% stark rückläufig ist. Büroimmobilien sind mit ca. 55% wieder die stärkste Assetklasse, während auf den in
den letzten Jahren sehr starken Retailbereich im ersten Halbjahr 2016 nur rund 4%
entfielen. "Durch das hohe Investmentinteresse und -volumen sind die Spitzenrenditen in allen
Assetklassen gesunken, am stärksten - nämlich um 30 Basispunkte - bei den Büros",
so Fichtinger. Die höchsten Spitzenrenditen in Österreich sind nach wie vor bei Fachmarktzentren
festzustellen, wo sie zu Halbjahresende 2016 bei 5,6% lagen. "Investoren konzentrieren sich auf Core Lagen und setzen auf Sicherheit und Stabilität.
Da Österreich beides zu bieten hat, gehen wir davon aus, dass der Markt auch in der
zweiten Jahreshälfte attraktiv bleibt. Wenn alle bzw. ein Großteil der Deals, die
zur Zeit in der Pipeline sind und von denen wir wissen, realisiert wird, könnte 2016
ein neues Rekordjahr werden", so Fichtinger. Internationale Einzelhandelsmarken setzen nach wie vor auf Österreich und Wien. So
liegt die österreichische Hauptstadt im internationalen Vergleich auf Rang 14 mit
24 Markteintritten im Jahr 2015 - und damit vor Städten wie Paris und Madrid. "Diese
Entwicklung setzt sich auch 2016 fort, wir erwarten noch einige sehr spannende Markteintritte
in Österreich, wo der Retailumsatz leicht steigt", so Walter Wölfler, Head of Retail
Österreich & CEE bei CBRE. Nicht nur die Tourismusbetriebe hoffen auf eine starke Sommersaison, sondern auch
der österreichische Einzelhandel blickt einem guten Sommer entgegen, zumal die Ausgaben
von Touristen steigen. "Die Ausgaben der internationalen Touristen haben sich in den
letzten 10 Jahren verdoppelt, in den nächsten fünf Jahren gehen wir von einer weiteren
Steigerung von rund 40% aus", so Wölfler. In Wien werden Touristen aus China in Zukunft
- bis 2020 - die höchsten Steigerungsraten bei den Ausgaben verzeichnen, gefolgt von
US-Amerikanern. "Auch wenn die Retailausgaben der Touristen in Wien steigen, so sind
wir mit rund US$ 35,00 pro Nacht noch nicht im internationalen Spitzenfeld, das von
Genf und Zürich angeführt wird", so Wölfler. "Allerdings", so Wölfler zusammenfassend,
"gilt der Tourismus als einer der wichtigsten Wachstumstreiber für den Retailmarkt". Nachdem das Investmentvolumen in den CEE Ländern - exklusive Russland - 2015 um rund
25% gegenüber 2014 gestiegen ist, wird davon ausgegangen, dass es 2016 auf demselben
Niveau - bei rund EUR 10 Mrd. - bleiben wird. Zwar haben sich die Spitzenrenditen
in den letzten Wochen und Monaten nach unten bewegt und liegen zur Zeit zwischen 5,50%
(Prag und Warschau) und 7,00% (Budapest), doch sind diese noch immer attraktiv im
Vergleich zur Performance der deutschen Staatsanleihen, die unter einem Prozent liegen.
"Die Spitzenrenditen in den CEE Märkten sind mit jenen in den westeuropäischen Ländern
nicht zu vergleichen, hier kann man wirklich davon sprechen, dass diese Märkte nach
anderen Gesetzmäßigkeiten funktionieren als der Rest Europas", so Andreas Ridder,
Geschäftsführer CBRE Österreich und Chairman CEE. Bei der Büronachfrage wurde in einigen CEE Städten ein historisches Hoch erreicht.
Vor allem in Warschau, wo die bürobasierte Beschäftigung in den nächsten Jahren noch
signifikant steigen wird, ist mit einem massiven Anstieg bei der Nachfrage und Vermietung
von Büroflächen zu rechnen. In Deutschland wurde im ersten Halbjahr mit EUR 17,85 Mrd. zwar um 26% weniger investiert
als im Vergleichszeitraum 2015, allerdings wird für die nächsten sechs Monate mit
einem Wachstum gerechnet, es sollte bis Jahresende ein Transaktionsvolumen von bis
zu EUR 50 Mrd. möglich sein. "Die steigende Risikoaversion im Zuge des EU-Referendums in Großbritannien sorgt voraussichtlich
für noch mehr Anlagegelder in Deutschland, dem zweitgrößten Investmentmarkt Europas,
der auch als sehr sicher gilt. Diese Entwicklung hat sich allerdings schon zu Jahresanfang
bei einer Befragung der institutionellen Investoren gezeigt", so Ridder. Der Hot-Spot
unter den deutschen Städten für Investments bleibt Berlin mit rund EUR 2,055 Mrd.,
gefolgt von München und Hamburg. In Deutschland sind - wie in Österreich - Büroimmobilien
die interessanteste Assetklasse, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien. Markt für WohnimmobilienAuch der Wohnungsimmobilienmarkt wird nachfrageseitig stark wachsen, sagt Michael
Ehlmaier. Grund ist der Zuzug, Investoren würden damit stabile Märkte vorfinden. Sandra
Bauernfeind, Geschäftsführerin bei EHL Immobilien Management führt dazu aus, dass
75 Prozent der Wohnungen Mietwohnungen seien, 50 Prozent davon seien in öffentlicher
Hand. Daraus würde sich ein Nachfrageüberhang bei einem immer geringeren Angebot ergeben.
Die Verunsicherung durch Brexit führe dazu, dass auch immer mehr in Wohnimmobilien
investiert wird, die Nachfrage nach Anlageimmobilien wird steigen. "Kunden, die jetzt
investieren, kaufen um zu halten", so Bauernfeind. Daher steigen auch Mieten und Kaufpreise
- allerdings schwächer als in den Jahren zuvor. Bei den Mieten wird ein Anstieg von
1,1 bis 1,25 Prozent erwartet, bei den Kaufpreisen zwischen zwei und 2,5 Prozent. Markt für Pflegeimmobilien834 Millionen Euro: So viele Kapitaltransaktionen wurden im letzten Jahr im Bereich
"Pflegeimmobilie" getätigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von drei
Prozent, so eine aktuelle Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE GmbH vom
Januar. 2.2 GeschäftsverlaufEYEMAXX hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/2016 die positive
Geschäftsentwicklung fortgesetzt. So wies der Konzern im Berichtszeitraum ein positives
Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 3,4 Mio. Euro aus. Das Ergebnis nach Steuern
belief sich auf 1,4 Mio. Euro. Das Eigenkapital konnte von 28,5 Mio. Euro auf 29,6
Mio. Euro gesteigert werden. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 hat die EYEMAXX Real Estate AG im
angestammten Geschäftsfeld des Konzerns, der Entwicklung von Fachmarktzentren in Zentraleuropa,
zwei weitere Projekte erfolgreich verkauft. Im tschechischen Brandýs nad Labem, einer
Kleinstadt im "Speckgürtel" der Hauptstadt Prag hat sich EYEMAXX bereits vor Fertigstellung
des Fachmarktzentrums den Verkauf an einen institutionellen Investor gesichert und
einen Forward Sale-Vertrag abgeschlossen. Das Transaktionsvolumen bei diesem Projekt
liegt bei 5 Mio. Euro. Die Übergabe an den Käufer wird vertragsgemäß nach Bauabschluss
im Herbst 2016 erfolgen. Die an renommierte Filialisten wie KiK und anderen Unternehmen
aus dem Textil- und Drogeriebereich nahezu vollständig vermietete Immobilie entsteht
an einem stark frequentierten Standort in direkter Nachbarschaft zu einem TESCO Hypermarkt.
Mit dem Bau des Objektes mit einer Verkaufsfläche von rund 3.500 Quadratmetern wurde
im Herbst 2015 begonnen. Die Stadt Brandýs nad Labem mit rund 18.000 Einwohnern liegt
rund 10 km nordöstlich von Prag entfernt. Ein zweites Fachmarktzentrum in der polnischen
Stadt Olawa, mit renommierten internationalen Handelsketten aus dem Textil-, Schuh-
und Elektrobereich als Mieter, wurde für rund 2,5 Mio. Euro an einen privaten polnischen
Investor veräußert. Das voll vermietete Objekt verfügt über eine Verkaufsfläche von
rund 2.000 Quadratmetern und wurde im Jahr 2013 fertiggestellt. Ebenfalls im Berichtszeitraum verdoppelte EYEMAXX Anfang Februar 2016 sein Bestandsportfolio
in Deutschland. Die neu erworbenen Logistikobjekte befinden sich in Aschaffenburg
(zwei Objekte), Würzburg, Frankfurt und Wuppertal und verfügen über eine sehr gute
Infrastruktur und Verkehrsanbindung, teilweise auch mit Gleisanschlüssen. Durch den
Erwerb der neuen Logistikobjekte stärkt EYEMAXX die zweite Säule "Bestandshaltung".
Die jährlichen Mieterträge der gesamten, im Konzernportfolio, gehaltenen Immobilien
betragen nun rund 3,9 Mio. Euro. Darüber hinaus wurde im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 ein weiteres Pflegeheim
in Deutschland noch vor Fertigstellung per Forward Sale an einen institutionellen
deutschen Investor verkauft. Das Pflege- und Seniorenheim in Klein Lengden in Niedersachsen
mit angeschlossenen 20 Wohneinheiten für betreutes Wohnen und einer geplanten Bruttogrundrissfläche
von rund 5.500 Quadratmetern hat ein Projektvolumen von insgesamt 11 Mio. Euro. Die
Übergabe des Pflegeheims an den Käufer wird vertragsgemäß sechs Monate nach Fertigstellung
erfolgen. Ebenso konnte für das Projekt Thomasium bereits vor Fertigstellung ein Forward Sale
erzielt werden. Der Baubeginn erfolgte im Frühjahr 2015 und mit der Fertigstellung
wird fix bereits im September 2016 gerechnet. Darüber hinaus wurde der Grundstückskaufvertrag des größten Projekts der Firmengeschichte
notariell beurkundet. Das Projekt "Postquadrat" hat ein Volumen von insgesamt rund
160 Mio. Euro und soll gemeinsam mit einem namhaften österreichischen Joint Venture
Partner realisiert werden. Unter der Federführung von EYEMAXX wollen die Joint Venture
Partner das 20.000 Quadratmeter große "Postquadrat"-Areal in Mannheim gemeinsam entwickeln.
Auf dem Areal in Mannheim sollen Wohnimmobilien, Gewerbeeinheiten und zwei Hotels
mit einer Bruttogeschoßfläche (BGF) von 57.000 Quadratmetern errichtet werden. Der
Baubeginn soll im Herbst des laufenden Jahres erfolgen, der Abschluss des Gesamtprojekts
ist für 2019 vorgesehen. Mit dem neuen Projekt setzt EYEMAXX die Fokussierung auf
Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland und Österreich fort und baut die Pipeline
in diesem Bereich auf rd. 390 Mio. Euro aus. Das "Postquadrat" in Mannheim liegt in
zentraler innerstädtischer Lage in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und verfügt
über eine hervorragende Infrastruktur. Zudem hat die EYEMAXX Real Estate AG im Berichtszeitraum eine Unternehmensanleihe
mit einem Emissionsvolumen von 30,0 Mio. Euro begeben und trotz schwierigem Marktumfeld
rund 15,0 Mio. Euro im Rahmen des öffentlichen Angebots platziert. Im Rahmen der Nachplatzierung
bei institutionellen Investoren konnten nach dem Berichtszeitraum weitere rund 5,0
Mio. Euro platziert werden. Die erlösten Mittel dienen zur Refinanzierung bestehender
Anleihen. Zusammenfassend weist der EYEMAXX-Konzern am Ende eines erfolgreichen Halbjahrs 2015/16
ein Periodenergebnis nach Steuern von TEUR 1.169 aus. 2.3 Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDas Halbjahr des EYEMAXX-Konzerns beginnt am 1. November 2015 und endet am 30. April
2016. Als Vergleichsperiode wird das Geschäftsjahr 2014/2015 dargestellt. Der Begriff
"Vorjahr" bezieht sich auf den Zeitraum 1. November 2014 bis 30. April 2016. 2.3.1 ErtragslageDie Umsatzerlöse lagen mit TEUR 1.401 über dem Vorjahreswert von TEUR 1.346. Im Geschäftsjahr
2015/2016 betrugen die Mieteinnahmen TEUR 991 (Vorjahr: TEUR 741). Die verrechneten
Umsatzerlöse für Projektleistungen wie Baumanagement, Marketing und Mieterakquisition,
betrugen TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 604). Die Erlöse aus Beratungsleistungen betrugen
TEUR 9 (Vorjahr: keine). Zudem befinden sich in den Umsatzerlösen Erträge aus dem
Verkauf von Wohnungen in Höhe von TEUR 195. Der entsprechende Aufwand ist in der Bestandsveränderung
dargestellt. Die Analyse der Ertragslage zeigt stark zusammengefasst folgendes Bild: Konzerngewinn- und Verlustrechnung (zusammengefasst)scroll
Im Geschäftsjahr 2015/2016 wurden Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts der als
Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von TEUR 1.678 (Vorjahr: TEUR 2.045)
erzielt. Diese Erträge resultieren im Wesentlichen aus Serbien. Die Ergebnisse aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 3.737 (Vorjahr: TEUR 1.387) setzen
sich aus Ergebnis aus Beteiligungen nach at-Equity-Methode bewertet in Höhe von TEUR
3.632 (Vorjahr: TEUR 1.448) und dem Ergebnis aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe
von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR -54) zusammen. Im Vorjahr gab es zudem eine Ergebniszuweisung
in Höhe von TEUR 8. Das Ergebnis aus Beteiligungen nach at-equity-Methode bewertet
resultiert aus Gesellschaften mit deutschen Projekten in Höhe von TEUR 2.016 (Vorjahr:
TEUR -93), mit deutschen Bestandsimmobilien in Höhe von TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 119),
mit österreichischen Projekten in Höhe von TEUR 577 (Vorjahr: keine), mit österreichischen
Bestandsimmobilien in Höhe von TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 1.132), mit polnischen Projekten
in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 22) und tschechischen Projekten in Höhe von TEUR
-12. Das negative Finanzergebnis von EYEMAXX beläuft sich auf TEUR 2.025 (Vorjahr: TEUR
1.782). Darin beinhaltet sind Finanzierungserträge in Höhe von TEUR 1.032 (Vorjahr:
TEUR 981). Die Finanzierungsaufwendungen betrugen im Halbjahr 2015/2016 TEUR 3.057
(Vorjahr: TEUR 2.763). In den Zinsaufwendungen sind nach der Effektivzinsmethode berechneten
Zinsaufwendungen der Anleihen in Höhe von TEUR 2.687 (Vorjahr: TEUR 1.708) enthalten. In Summe weist EYEMAXX im ersten Halbjahr 2015/2016 ein Periodenergebnis nach Steuern
von TEUR 1.169 (Vorjahr: TEUR 630) aus. 2.3.2 VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich von TEUR 97.910 auf TEUR 114.579 erhöht. Konzernbilanz (zusammengefasst)scroll
Die gesamten langfristigen Vermögenswerte lagen zum 30. April 2016 bei TEUR 85.196
nach TEUR 71.594 im Vorjahr. Die immateriellen Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen
stiegen um TEUR 64 von TEUR 3.036 auf TEUR 3.100. Der Bilanzposten der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erhöhte sich um TEUR
1.519 von TEUR 37.205 auf TEUR 38.724. Im Halbjahr 2015/2016 veränderten sich die
als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien aufgrund von Investitionen um TEUR 157.
Der Effekt aus der Bewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien betrug
TEUR 1.678 (Vorjahr: TEUR 8.815). Aus den serbischen Immobilien ergibt sich ein negativer
Währungseffekt von TEUR -316 (Vorjahr: TEUR -204), welcher unmittelbar im sonstigen
Ergebnis der Gesamtergebnisrechnung erfasst wurde. Die Anteile an Gemeinschaftsunternehmen erhöhten sich um TEUR 3.669 von TEUR 15.458
im Vorjahr auf TEUR 19.127 zum Bilanzstichtag. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen
aus der Bewertung der Anteile nach der at-equity-Methode. Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte stiegen im Halbjahr 2015/2016 um TEUR 8.342
auf TEUR 24.155 (Vorjahr: TEUR 15.813). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen
aus der Ausgabe von Darlehen an deutsche Projektgesellschaften zum Kauf der Anteile
der Birkart GmbH & Co KG Grundstücksverwertung. Die gesamten kurzfristigen Vermögenswerte lagen zum 30. April 2016 bei TEUR 29.383
nach TEUR 26.316 im Vorjahr. Das Vorratsvermögen stieg im Halbjahr 2014/2015 um TEUR
2.049, die Forderungen aus Lieferungen reduzierten sich um TEUR 65, die sonstigen
Forderungen reduzierten sich um TEUR 1.537, die kurzfristigen finanziellen Forderungen
sanken um TEUR 798 und die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stiegen um
TEUR 3.288. Das Eigenkapital hat sich von TEUR 28.531 im Vorjahr um TEUR 1.074 auf TEUR 29.605
zum Bilanzstichtag erhöht. Der Anstieg resultiert unter anderem aus dem Periodenergebnis
in Höhe von TEUR 1.169. Aufgrund des Verkaufes von eigenen Aktien erhöhte sich das
Eigenkapital um TEUR 112. Durch den Kauf wie auch Verkauf von Anteilen an vollkonsolidierten
Gesellschaften ergab Veränderung des Anteilsbesitzes in Höhe von TEUR -20. Negative
Währungskurseffekte in Höhe von TEUR 187 resultieren aus den serbischen Gesellschaften
im Konzern. Die Steigerung der langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 14.389 auf TEUR
65.967 resultiert in Höhe von TEUR 14.556 aus der Begebung der Anleihe 2016/2021. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 1.206 auf TEUR 19.007. Dies resultiert
im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Verbindung
mit dem Bau der Logistikimmobilie in Serbien. 3 NachtragsberichtWesentliche Änderungen in der Finanzlage des EYEMAXX-Konzerns ergeben sich aus der
im April/Mai 2016 durchgeführter Bezugsrechtskapitalerhöhung. Durch die Ausgabe von
779.948 neuen Aktien zum Preis von EUR 6,00 wurde das Grundkapital auf nunmehr EUR
4.289.720 und der Streubesitz auf rund 49,99 % erhöht. Der Unternehmensgründer und
CEO der EYEMAXX Real Estate AG, Dr. Michael Müller, hält zum Bilanzstichtag rund 50,01
% der Anteile an der Gesellschaft. Des Weiteren wurde im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung am 24. Juni 2015 eine
Dividende in Höhe von 0,20 EUR je Aktie beschlossen. Ferner wurde die Anleihe 2011/16 am 26. Juli plangemäß (Volumen TEUR 10.696) zurückgezahlt. Darüber hinaus waren dem Unternehmen zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung keine wesentlichen
Änderungen bekannt, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und Auswirkungen
auf die wirtschaftliche Entwicklung des EYEMAXX Konzerns haben könnten. 4 Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognose-, Chancen- und Risikobericht)Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 ergaben sich keine wesentlichen
Veränderungen der im Geschäftsjahr 2014/15 dargestellten Risiken und Chancen, sodass
auf diese verwiesen werden darf. Der Vorstand sieht auf Grund der heute bekannten
Informationen keine wesentlichen Einzelrisiken, welche die Vermögens-, Ertrags- oder
Finanzlage des EYEMAXX-Konzerns gefährden könnten. Die EYEMAXX Real Estate AG blickt optimistisch in die Zukunft. Mit der Realisierung
von Fachmarktzentren verfügt das Unternehmen über ein starkes Kerngeschäft. In den neuen Geschäftsbereichen Wohnimmobilien und Pflegeheime wurden im vergangenen
Jahr weiter die erforderlichen internen Strukturen geschaffen und eine attraktive
Projektpipeline aufgebaut. Die neuen Geschäftsbereiche werden so in den kommenden
Jahren zum Wachstum von EYEMAXX im Geschäftsjahr signifikant beitragen. So soll im laufenden Geschäftsjahr unter anderem mit dem Bau des größten Projekts
der Firmengeschichte begonnen werden. Auf dem Areal in Mannheim sollen Wohnimmobilien,
Gewerbeeinheiten und zwei Hotels mit einer Bruttogeschoßfläche (BGF) von 57.000 Quadratmetern
errichtet werden. Der Baubeginn soll im 3.Quartal des laufenden Jahres erfolgen, der
Abschluss des Gesamtprojekts ist für 2019 vorgesehen. Mit der erfolgreichen Etablierung der neuen Geschäftsbereiche sieht sich EYEMAXX auf
einem guten Weg, den operativen Wachstumskurs im laufenden Geschäftsjahr fortzusetzen
und eine deutliche Steigerung des Ergebnisses nach Steuern (Jahresergebnis) zu erreichen.
Zudem ist geplant, einen Nettoverschuldungsgrad (Gearing) von unter drei weiterhin
beizubehalten. Die starke Projektpipeline ist ein stabiles Fundament für das geplante Wachstum: Insgesamt
verfügte EYEMAXX zum Ende des ersten Halbjahres 2015/2016 über eine Projektpipeline
mit einem Volumen von rund 390 Mio. Euro. Aschaffenburg, am 29. Juli 2016 Dr. Michael Müller KONZERNGEWINN- UND-VERLUSTRECHNUNGscroll
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERNBILANZAktivascroll
Passivascroll
ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALSscroll
scroll
Für weitere Erläuterungen siehe Anhang 2.5. KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
DER KONZERNDie EYEMAXX Real Estate AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz
in Aschaffenburg und der Geschäftsanschrift Auhofstraße 25, D-63741 Aschaffenburg.
Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der Nummer HRB 11755 im
Handelsregister eingetragen. 1 Allgemeine Angaben1.1 GeschäftstätigkeitDas Geschäftsmodell der EYEMAXX Real Estate AG basiert auf mehreren Säulen: Das Kerngeschäft
liegt im Bereich Entwicklung und Verkauf von Gewerbeimmobilien. EYEMAXX projektiert,
entwickelt, vertreibt und verwertet Einzelhandelsimmobilien (vorwiegend "Fachmarktzentren"),
Logistikimmobilien und nach Kundenwunsch errichtete Objekte (Taylormade Solutions).
Anfang 2014 hat EYEMAXX das Geschäftsmodell um die Errichtung von Pflegeheimen in
Deutschland sowie um die Errichtung von Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich
erweitert. Darüber hinaus werden neben der reinen Projektentwicklung teilweise auch
Gewerbeimmobilien im eigenen Portfolio gehalten. Dabei werden Marktopportunitäten
genutzt, ausgewählte vermietete Bestandsimmobilien gehalten und dadurch laufende Mieterträge
erzielt. Durch dieses Geschäftsmodell verbindet EYEMAXX attraktive Entwicklerrenditen
mit einem zusätzlichen Cashflow aus Bestandsimmobilien. Der regionale Fokus liegt auf etablierten Märkten wie Österreich und Deutschland sowie
den aussichtsreichen Wachstumsmärkten der CEE- und SEE-Region, insbesondere Polen,
Tschechien, der Slowakei und Serbien. Die Finanzierung der Projekte ist unter anderem durch Kapitalerhöhungen, die Ausgabe
von Anleihen sowie durch Mezzaninfinanzierungsmodelle und Co-Finanzierungspartner
gesichert. 1.2 BerichterstattungDer verkürzte Zwischenbericht für das am 30. April 2016 endende Halbjahr wurde in
Einklang mit IFRS ("International Financial Reporting Standards") erstellt, wie sie
in der Europäischen Union auf Zwischenberichte anzuwenden sind ("IAS 34"). Der Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen
und Angaben und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. Oktober 2015 gelesen
werden. Der vorliegende verkürzte Zwischenbericht zum 30. April 2016 wurde weder einer vollständigen
Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Weitere Informationen über
die Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung sind dem Konzernabschluss zum 31. Oktober
2015 zu entnehmen, auf dessen Grundlage der vorliegende Zwischenbericht erstellt wurde. Weiterführende Angaben können dem geprüften Abschluss zum 31. Oktober 2015 entnommen
werden (http://www.eyemaxx.com/investor-relations/finanzberichte/). Mit dem Begriff "EYEMAXX" ist, sofern nicht anders angegeben, der EYEMAXX-Konzern
gemeint. 1.3 VeröffentlichungDieser Konzernhalbjahresfinanzbericht nach IFRS wird am 29. Juli 2016, nach Freigabe
durch den Vorstand der Gesellschaft, auf der Homepage (www.eyemaxx.com) veröffentlicht. 2 Beschreibung des Konsolidierungskreises und Unternehmenszusammenschlüsse2.1 Entwicklung des KonsolidierungskreisesDie nachfolgende Liste enthält die Veränderungen der Tochterunternehmen in der EYEMAXX-Gruppe
zum 30. April 2016. Im Halbjahr 2015/2016 wurden fünf deutsche Gesellschaften (Vorjahr: vier) und 20 ausländische
Gesellschaften (Vorjahr: 21) vollkonsolidiert. Änderung Konsolidierungskreisscroll
Im Halbjahr 2015/2016 befinden sich 77 Konzernunternehmen in der EYEMAXX-Gruppe (Vorjahr:
71). Es werden 11 (Vorjahr: 11) Unternehmen wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss
mit einbezogenen. 2.2 Vollkonsolidierung2.2.1 ErstkonsolidierungenÄnderungen im Halbjahr 2015/2016Folgende Gesellschaften wurden im Halbjahr 2015/2016 neu gegründet bzw. erworben: Erstmals vollkonsolidierte Gesellschaften im Geschäftsjahr 2015/2016scroll
Gründung EYEMAXX Real Estate Development GmbHIm ersten Halbjahr wurde die EYEMAXX Real Estate Development GmbH gegründet. EYEMAXX
hält 100 % der Anteile. 2.2.2 Abgang/VerschmelzungÄnderungen im Halbjahr 2015/2016Folgende Gesellschaften wurden im Halbjahr 2015/2016 verkauft bzw. liquidiert: Abgang/Liquidierung im Geschäftsjahr 2015/2016scroll
Verkauf EDEN Slovakia RC 1 s.r.o., SlowakeiMit Wirkung zum 31. Dezember 2015 wurden 100 % der Anteile an der EDEN Slovakia RC
1 s.r.o. verkauft. Die Gesellschaft hatte keine operativen Tätigkeiten mehr, sodass
keine wesentlichen Vermögenswerte oder Schulden abgegangen sind. 2.3 Gemeinschaftsunternehmen2.3.1 ErstkonsolidierungenÄnderungen im Halbjahr 2015/2016Folgende Gesellschaften wurden im Halbjahr 2015/2016 neu gegründet bzw. erworben: Erstmals at-equity konsolidierte Gesellschaften im Geschäftsjahr 2015/2016scroll
Kauf von 100 % der Anteile an der Birkart Zweite GrundstücksgesmbH, Deutschland und 93 % der Anteile an der Birkart GmbH & Co. Grundstücksverwaltung KG, DeutschlandMit dem Kauf der Anteile der Birkart Zweite GrundstücksgesmbH und Birkart GmbH & Co.
Grundstücksverwaltung KG im zweiten Quartal 2015/2016 wurde das Bestandsportfolio
der EYEMAXX erweitert. Kauf von 50 % der Anteile an der Franz Gulz Immobilien GmbH, ÖsterreichIm April 2016 wurden 50 % der Anteile an der Franz Gulz Immobilien GmbH von EYEMAXX
gekauft. Gründung der EYEMAXX Holding Mannheim GmbH, Deutschland, undIm ersten Halbjahr 2015/2016 wurde die EYEMAXX Holding Mannheim GmbH gemeinsam mit
einem Partner gegründet. EYEMAXX hält 50 % der Anteile. EYEMAXX Holding Mannheim GmbH
soll das 20.000 Quadratmeter große "Postquadrat"-Areal in Mannheim entwickeln. Kauf von 85 % der Anteile an der Postquadrat Mannheim GmbH, DeutschlandEYEMAXX hat 85 % der Anteile an der Postquadrat Mannheim GmbH erworben. Gründung der EYEMAXX Lifestyle Development 10 GmbH & Co KG, DeutschlandIm ersten Halbjahr 2015/2016 wurde die EYEMAXX Lifestyle Development 10 GmbH & Co
KG gemeinsam mit einem Partner gegründet. EYEMAXX hält 93 % der Anteile. Die Komplementärgesellschaft
ist im Besitz des Partners. Da der Zweitgesellschafter der Lifestyle Holding & Development
GmbH & Co. KG operatives Know-how wie auch strategisches Wissen im Wohnbereich Deutschland
mitbringt, wurden ihm trotz 7 % Kapitalanteil 50 % der Stimmrechte zugesprochen, wodurch
die Gesellschaft als Gemeinschaftsunternehmen im Konzern miteinbezogen wird. Gründung der EYEMAXX Lifestyle Development 11 GmbH & Co KG, DeutschlandIm ersten Halbjahr 2015/2016 wurde die EYEMAXX Lifestyle Development 11 GmbH & Co
KG gemeinsam mit einem Partner gegründet. EYEMAXX hält 93 % der Anteile. Die Komplementärgesellschaft
ist im Besitz des Partners. Da der Zweitgesellschafter der Lifestyle Holding & Development
GmbH & Co. KG operatives Know-how wie auch strategisches Wissen im Wohnbereich Deutschland
mitbringt, wurden ihm trotz 7 % Kapitalanteil 50 % der Stimmrechte zugesprochen, wodurch
die Gesellschaft als Gemeinschaftsunternehmen im Konzern miteinbezogen wird. 2.3.2 Anteilsveränderung ohne StatuswechselÄnderungen im Halbjahr 2015/2016Bei folgenden Gesellschaften kam es im Halbjahr 2015/2016 zu Aufstockungen ohne Einfluss
auf den beherrschenden Status der Tochtergesellschaft: Verkauf von Anteilen im Geschäftsjahr 2015/2016scroll
Verkauf von 20 % der Anteile an EYEMAXX Krnov s.r.o., TschechienIm ersten Quartal wurden 20 % der Anteile an EYEMAXX Krnov s.r.o. verkauft. In dieser
Gesellschaft wird ein Fachmarktzentrum entwickelt und gebaut. ZUSAMMENFASSUNG DER WESENTLICHEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE1 Allgemeine AngabenGegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Oktober 2015 haben sich folgende Standards
und Interpretationen geändert beziehungsweise waren aufgrund der Übernahme in EU-Recht
oder des Inkrafttretens der Regelung erstmalig verpflichtend anzuwenden: scroll
scroll
Alle Änderungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die EYEMAXX. 2 Fremdwährungsumrechnung
Es wurden die folgenden wesentlichen Stichtagskurse verwendet: scroll
Es wurden die folgenden wesentlichen Durchschnittskurse verwendet: scroll
AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUM HALBJAHRESFINANZBERICHT1. Ausgewählte Erläuterungen zur Konzerngewinn- und -verlustrechnungDie Bezeichnung "2015/2016" bezieht sich auf den Zeitraum 1. November 2015 bis 30.
April 2016. Der Begriff "2014/2015" und "Vorjahr" bezieht sich auf den Zeitraum 1.
November 2014 bis 30. April 2015. 1.1 UmsatzerlöseIm Geschäftsjahr 2015/2016 betrugen die Mieteinnahmen TEUR 991 (Vorjahr: TEUR 741).
Die verrechneten Umsatzerlöse für Projektleistungen wie Baumanagement, Marketing und
Mieterakquisition, betrugen TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 604). Die Erlöse aus Beratungsleistungen
betrugen TEUR 9 (Vorjahr: keine). Zudem befinden sich in den Umsatzerlösen Erträge
aus dem Verkauf von Wohnungen in Höhe von TEUR 195. Der entsprechende Aufwand ist
in der Bestandsveränderung dargestellt. 1.2 Änderung des beizulegenden Zeitwertes der als Finanzinvestition gehaltenen ImmobilienBei den Änderungen des beizulegenden Zeitwertes der als Finanzinvestition gehaltenen
Immobilien handelt es sich um Ergebniseffekte aus folgenden Immobilien: scroll
Die positive Veränderung des beizulegenden Zeitwertes für die Projekte in Serbien
in Höhe von TEUR 1.530 (Vorjahr: TEUR 2.127) resultiert aus der Bewertung von zugekauften
unbebauten Grundstücke zum beizulegenden Zeitwert, der weiteren Vermietung von Flächen
der ersten Logistikimmobilie wie auch des Fachmarktzentrums. Die Veränderung des beizulegenden Zeitwertes der Bestandsimmobilie in Zell am See
resultiert aus der Mietpreiserhöhung aufgrund der Indexanpassungen. Die verbleibenden Veränderungen des beizulegenden Zeitwertes resultieren im Wesentlichen
aus der Verkürzung der Restnutzungsdauer um ein Jahr. 1.3 Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen ErzeugnissenDie Zusammensetzung ist wie folgt: scroll
Im Geschäftsjahr 2015/2016 veränderte sich die Abgrenzung der Projektfees um TEUR
-95 (Vorjahr: TEUR 0). Des Weiteren handelt es sich bei der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen in Höhe von TEUR 321 (Vorjahr: TEUR 759) um projektbezogene Herstellungskosten,
die für die tschechischen, polnischen, österreichische und deutschen Gesellschaften
angefallen sind. Diese Kosten stellen direkt zurechenbare Kosten dar, die im Rahmen
von Managementverträgen nicht abgedeckt sind. Die Veränderung der im Bau befindlichen Immobilien betrifft im Wesentlichen die Logistikimmobilie
in Serbien, das tschechische Fachmarktzentrum in Pelhrimov wie auch den Verkauf von
Wohnungen. 1.4 Aufwendungen für Material und sonstige bezogene LeistungenDie Zusammensetzung ist wie folgt: scroll
Die Aufwendungen für Material und sonstige bezogenen Leistungen betreffen im Wesentlichen
das Logistikcenter in Serbien. 1.5 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt: scroll
1.6 Ergebnis aus Beteiligungen nach der Equity-Methode bewertet und Ergebnis aus dem Abgang von FinanzanlagenDie Entwicklung des Ergebnisses aus Beteiligungen ist folgendermaßen: scroll
Das Ergebnis aus Beteiligungen resultiert im Wesentlichen aus deutschen Gesellschaften
in Höhe von TEUR 2.545 (Vorjahr: TEUR 26) und österreichischen Gesellschaften in Höhe
von TEUR 962 (Vorjahr: TEUR 1.400). Nähere Erläuterungen siehe 2.2 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen. 1.7 FinanzerfolgDie Zusammensetzung des Finanzerfolgs ist folgendermaßen: scroll
In den Zinserträgen befinden sich Erträge aus der Ausgabe von Darlehen an nahestehende
Unternehmen wie auch aus der Projektfinanzierung an Gemeinschaftsunternehmen. In den Zinsaufwendungen enthalten sind nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinsaufwendungen
der Anleihen in Höhe von TEUR 2.687 (Vorjahr: TEUR 1.708). Weitere Erläuterungen zu
den Anleihen siehe 2.6. Anleihen. 1.8 Ergebnis je AktieDas unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie nach IAS 33 wird als Quotient
aus dem Mutterunternehmen zuzurechnenden Konzerngesamtergebnis von TEUR 972 (Vorjahr:
TEUR 538) und dem gewogenen Durchschnitt der Aktien pro Geschäftsjahr ermittelt und
beträgt für das Berichtsjahr EUR 0,28 (Vorjahr: EUR 0,17). Das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie ist im abgelaufenen Geschäftsjahr
identisch. Für die Berechnung des Durchschnitts je Aktie wurden für die Berichtsperiode vom 1.
November 2014 bis 30. April 2015 3.190.702 Aktien herangezogen. Für die Berechnung des Durchschnitts je Aktie wurden für das Berichtsjahr vom 1. November
2015 bis 30. April 2016 3.490.774 Aktien herangezogen. 2. Erläuterungen zur Konzernbilanz2.1 Als Finanzinvestition gehaltenen ImmobilienDie als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien von EYEMAXX zum Bilanzstichtag setzen
sich wie folgt zusammen: Entwicklung Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilienscroll
Aufteilung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilienscroll
Die positive Veränderung in Serbien resultiert aus dem hohen Vermietungsgrad des Logistikzentrums
Beta und des Fachmarktzentrums. 2.2 Anteile an GemeinschaftsunternehmenAnteile an Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet und jährlich
entsprechend dem von der Muttergesellschaft gehaltenen Kapitalanteil um die anteiligen
Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Die Entwicklung der Beteiligungen stellt sich wie folgt dar: Entwicklung der Gemeinschaftsunternehmenscroll
Das Ergebnis aus Beteiligungen nach at-equity-Methode bewertet resultiert aus Gesellschaften
mit deutschen Projekten in Höhe von TEUR 2.016 (Vorjahr: TEUR -93), mit deutschen
Bestandsimmobilien in Höhe von TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 119), mit österreichischen
Projekten in Höhe von TEUR 577 (Vorjahr: keine), mit österreichischen Bestandsimmobilien
in Höhe von TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 1.132), mit polnischen Projekten in Höhe von TEUR
137 (Vorjahr: TEUR 22) und tschechischen Projekten in Höhe von TEUR -12. 2.3 Sonstige finanzielle VermögenswerteDie Zusammensetzung der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte gliedert
sich wie folgt: Langfristige finanzielle Forderungenscroll
Die Zusammensetzung der kurzfristigen finanziellen Forderungen gliedert sich wie folgt: Kurzfristige finanzielle Forderungenscroll
Die Aufgliederung der Forderungen gegen nahestehenden Unternehmen wird im Punkt "3.1
Nahestehende Unternehmen" näher erläutert. Die Aufgliederung der Forderungen gegen
Gemeinschaftsunternehmen wird im Punkt "3.2 Gemeinschaftsunternehmen" näher erläutert. 2.4 Sonstige ForderungenDie sonstigen Forderungen gliedern sich nach Art folgendermaßen: scroll
Die Aufgliederung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen wird im Punkt "3.1
Nahestehende Unternehmen" näher erläutert. Die Aufgliederung der Forderungen gegen
Gemeinschaftsunternehmen wird im Punkt "3.2 Gemeinschaftsunternehmen" näher erläutert. 2.5 EigenkapitalDas Eigenkapital hat sich von TEUR 28.531 im Vorjahr um TEUR 1.074 auf TEUR 29.605
zum Bilanzstichtag erhöht. Der Anstieg resultiert unter anderem aus dem Periodenergebnis
in Höhe von TEUR 1.169. Aufgrund des Verkaufes von eigenen Aktien erhöhte sich das
Eigenkapital um TEUR 112. Durch den Kauf wie auch Verkauf von Anteilen an vollkonsolidierten
Gesellschaften ergab Veränderung des Anteilsbesitzes in Höhe von TEUR -20. Negative
Währungskurseffekte in Höhe von TEUR 187 resultieren aus den serbischen Gesellschaften
im Konzern. 2.6 AnleihenEYEMAXX hat im Halbjahr 2015/2016 die fünfte Unternehmensanleihe im Nennwert von TEUR
13.314 zuzüglich Umtausch aus der ersten Anleihe in Höhe von TEUR 2.264 platziert.
Das Emissionsvolumen belief sich zum 30. April 2016 auf TEUR 15.578. Die erlösten
Mittel dienen zur Refinanzierung bestehender Anleihen. Somit bestehen per 30. April 2016 fünf Anleihen. Die Eckdaten der fünf Anleihen lauten wie folgt: scroll
scroll
*)
davon öffentliches Angebot zum Umtauschangebot (Anleihe 2013/2019) jeweils bis zu
15 Mio. Euro Die Entwicklung der Anleihen stellt sich wie folgt dar: Entwicklung der Anleihenscroll
2.7 FinanzverbindlichkeitenDie langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich nach Art wie folgt zusammen: Langfristiger Anteil der Finanzverbindlichkeitenscroll
Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich nach Art wie folgt zusammen: Kurzfristiger Anteil der Finanzverbindlichkeitenscroll
Die wesentliche Veränderung der Finanzverbindlichkeiten resultiert aus der Teil-Rückzahlung
der Verbindlichkeit gegenüber PartnerFonds Anlage GmbH & Co. KG von TEUR 1.845 zum
31. Oktober 2015 auf TEUR 1.339 zum 30. April 2016. 2.8 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeit aus laufenden ErtragsteuernDie Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen
aus Verbindlichkeiten aus dem Bau des Logistikzentrums in Serbien. Die Aufgliederung der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
wird im Punkt "3.1 Nahestehende Unternehmen" näher erläutert. Die Aufgliederung der
sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gemeinschaftsunternehmen wird im Punkt "3.2
Gemeinschaftsunternehmen" näher erläutert. 3. Sonstige Erläuterungen3.1 Nahestehende UnternehmenDie Forderungen und Verbindlichkeiten gegen nahestehende Unternehmen sind wie folgt: Nahestehende Unternehmenscroll
Die wesentliche Veränderung der finanziellen Forderungen resultiert aus der Umgliederung
von finanziellen Forderungen in Höhe von TEUR 2.658 gegenüber der Birkart GmbH & CO
KG Grundstücksverwaltung von der Position "Nahestehende Unternehmen" in die Position
"Gemeinschaftsunternehmen. Die wesentliche Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert
aus der Umgliederung von Forderungen in Höhe von TEUR 273 gegenüber der Birkart GmbH
& CO KG Grundstücksverwaltung von der Position "Nahestehende Unternehmen" in die Position
"Gemeinschaftsunternehmen". Die sonstigen Forderungen reduzierten sich aufgrund der Bezahlung von Forderungen
durch die VST-Gruppe. 3.2 GemeinschaftsunternehmenDie Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gemeinschaftsunternehmen sind wie folgt: Gemeinschaftsunternehmenscroll
Folgend werden die wesentlichen Veränderungen erläutert: Die Veränderung der finanziellen Forderungen resultieren aus der Gewährung von Darlehen
für den Kauf der Anteile an der Birkart GmbH & CO KG Grundstücksverwaltung in Höhe
von TEUR 4.503. Zudem sind die Forderungen aufgrund der Umgliederung der Birkart GmbH
& CO KG Grundstücksverwaltung von "Nahestehende Unternehmen" auf "Gemeinschaftsunternehmen"
um TEUR 2.658 gestiegen. Eine Erhöhung der finanziellen Forderungen ergab sich darüber hinaus für die erforderliche
Ablösung der erstrangigen Grundschulden im Zusammenhang mit der Emission mit der Anleihe
2016/2021. Dazu wurden Bankkredite der Birkart GmbH & CO KG Grundstücksverwaltung
für das Objekt Aschaffenburg / Auhofstraße 25 in Höhe von TEUR 2.450 und Bankkredite
der Lifestyle Realbesitz-Verwertungsgesellschaft mbH & Co. KG, Wien, für das Objekt
Innsbruck in Höhe von TEUR 1.500 abgedeckt. Die Differenz bei den finanziellen Forderungen ergab sich im Wesentlichen durch die
Rückzahlungen aus erfolgreich abgewickelten Projekten. Die wesentliche Veränderung der sonstigen Forderungen resultiert aus der Reduktion
der Forderung gegenüber der Marland BauträgerGmbH in Höhe von TEUR 1.702. Weiters erfolgte eine Umgliederung von Forderungen in Höhe von TEUR 273 gegenüber
der Birkart GmbH & CO KG Grundstücksverwaltung von der Position "Nahestehende Unternehmen"
in die Position "Gemeinschaftsunternehmen". Die wesentlichen Veränderung bei den sonstigen Verbindlichkeiten resultiert in Höhe
von TEUR 679 aus einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Marland Bauträger
GmbH. 3.3 SegmentberichterstattungBei EYEMAXX werden die Bereiche Projektentwicklung, Eigen-Investments und Holding
als Segmente geführt. Immobilien im Segment "Projektentwicklung" dienen zur Weiterveräußerung
an Dritte. Immobilien im Segment "Eigen-Investments" dienen zur Erzielung von Mieteinnahmen
und/oder dem Zweck der Wertsteigerung. Im Bereich Projektentwicklung sind jene Unternehmen subsumiert, die ihre Immobilien
gemäß IAS 2, Vorräte, darstellen. Dazu zählen die Fachmarktzentren in Polen, die Wohnimmobilie
in Graz/Österreich, die Fachmarkzentren in Tschechien wie auch die Pflegeimmobilien.
Ende des Geschäftsjahres 2014/2015 wurden zudem die Logistikimmobilie in Serbien,
wie auch das Projekt "Thomasium" aufgrund der Verkaufsabsichten umgegliedert. Die
Verkaufsabsichten ergaben sich aus der Nachfrage von Käufern wie auch der dadurch
entstehenden Möglichkeiten Eigenkapital für andere Projekte freizusetzen. Die Entscheidung,
Makler zu beauftragen um diese Immobilien zum Kauf anzubieten, wurde erst Ende des
Geschäftsjahres gefällt. Aus diesem Grund werden diese zwei Immobilien in der Gewinn-
und Verlustrechnung im Bereich Eigen-Investments dargestellt und die Bilanzwerte im
Bereich Projektentwicklung. Der Bereich Eigen-Investments besteht aus jenen Immobilien, die als Finanzinvestitionen
gehalten werden und betreffen im Wesentlichen bereits vermieteten Immobilien in Deutschland
und Österreich und die Projektimmobilien in Serbien und Deutschland. Im Bereich Holding und Sonstige sind die Holding Gesellschaften wie auch Gesellschaften,
welche Immobilien für die Eigennutzung halten, zusammengefasst. Segmentberichterstattung zum 30. April 2016scroll
Segmentberichterstattung zum 30. April 2015scroll
3.4 EventualverbindlichkeitenIn den Eventualverbindlichkeiten sind übernommene Bürgschaften und Garantien der EYEMAXX
International Holding & Consulting GmbH, wie auch der EYEMAXX Real Estate AG, enthalten.
Eine Inanspruchnahme wird nicht angenommen. scroll
3.5 Ereignisse nach dem BilanzstichtagWesentliche Änderungen in der Finanzlage des EYEMAXX-Konzerns ergeben sich aus der
im April/Mai 2016 durchgeführter Bezugsrechtskapitalerhöhung. Durch die Ausgabe von
779.948 neuen Aktien zum Preis von EUR 6,00 wurde das Grundkapital auf nunmehr EUR
4.289.720 und der Streubesitz auf rund 49,99 % erhöht. Der Unternehmensgründer und
CEO der EYEMAXX Real Estate AG, Dr. Michael Müller, hält zum Bilanzstichtag rund 50,01
% der Anteile an der Gesellschaft. Des Weiteren wurde im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung am 24. Juni 2015 eine
Dividende in Höhe von 0,20 EUR je Aktie beschlossen. Ferner wurde die Anleihe 2011/16 am 26. Juli plangemäß (Volumen TEUR 10.696) zurückgezahlt. Darüber hinaus waren dem Unternehmen zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung keine wesentlichen
Änderungen bekannt, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und Auswirkungen
auf die wirtschaftliche Entwicklung des EYEMAXX Konzerns haben könnten. 3.6 Organe der GesellschaftDie Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung, der Aufsichtsrat und der Vorstand. Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft und vertritt sie nach außen. Herr
Dr. Michael Müller ist als alleinvertretungsbefugter Vorstand der EYEMAXX Real Estate
AG berufen. Aschaffenburg, am 29. Juli 2016 Dr. Michael Müller FINANZKALENDER, IMPRESSUM, DISCLAIMERFinanzkalenderscroll
Impressum | HerausgeberEYEMAXX Real Estate AG Disclaimer | HaftungsbeschränkungDieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unsicherheitsfaktoren
darstellen, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Die Begriffe
"davon ausgehen", "annehmen", "ein schätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können",
"planen", "projizieren", "sollte" und vergleichbare ausdrücke dienen dazu, zukunftsbezogene
Aussagen zu kennzeichnen. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten
über wirtschaftliche, währungsbezogene, technische, wettbewerbsbezogene und einige
sonstige wichtige Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse
von denjenigen abweichen, von denen in den zukunftsbezogenen Aussagen ausgegangen
wurde, kann keine Gewähr geleistet werden. Die EYEMAXX Real Estate AG hat nicht die
Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren und lehnt jede Verantwortung
für derartige Aktualisierungen ab. Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen
Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. office@eyemaxx.com HEADQUARTERSDeutschlandAuhofstraße 25 ÖsterreichSchloss Leopoldsdorf, Feuerwehrstraße 17 |
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