![]() Francotyp-Postalia Holding AGBerlinQuartalsabschluss zum 30. September 2015KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTGRUNDLAGEN DES KONZERNSGESCHÄFTSTÄTIGKEITDie Francotyp-Postalia Holding AG (FP-Konzern, Francotyp-Postalia oder das Unternehmen)
mit Hauptstandort in Berlin ist Anbieter für die Digitale Poststelle und bietet integrierte
Lösungen rund um Kommunikations- und Dokumentenprozesse. Der FP-Konzern bedient alle
Versandkanäle rund um den Brief - vom Frankieren und Kuvertieren eines analogen Briefs
über Hybrid-Mails bis hin zum digitalen Versand über De-Mail. Zielgruppe sind Unternehmenskunden
jeder Größe. Seine Geschäftstätigkeit unterteilt das Unternehmen in drei Produktbereiche:
Frankieren und Kuvertieren, Mail-Services sowie Softwarelösungen. Produktbereich Frankieren und KuvertierenDer FP-Konzern konzentriert sich in diesem Produktbereich auf die Entwicklung und
Fertigung von Frankiermaschinen sowie den Verkauf und die Vermietung von Frankier-
und Kuvertiermaschinen sowie passende Serviceleistungen. Mit Frankiermaschinen können Kunden ihre Post in kurzer Zeit automatisiert frankieren.
Die Effizienz der Verarbeitung der Ausgangspost steigt erheblich, da das jeweilige
Porto digital in die Maschine geladen wird und die Frankierung mit dem jeweils richtigen
Wert erfolgt. In einigen Ländern spart der Kunde zusätzlich Porto, da die nationalen
Postorganisationen einen Rabatt bei der Freimachung durch Frankiermaschinen gewähren.
Alle Frankiermaschinen sind von den nationalen, gesetzlich autorisierten öffentlichen
oder privaten Postgesellschaften zertifiziert. Das Produktspektrum des Unternehmens reicht vom innovativen, kleinen Frankiersystem
PostBase Mini bis zur großen CentorMail. Wichtigster Umsatzträger im Bereich Frankiermaschinen
ist das sogenannte After-Sales-Geschäft mit seinen wiederkehrenden Umsätzen. Dazu
zählen das Teleportogeschäft, der Verkauf von Verbrauchsmaterialien, die Erstellung
von Klischees, Servicedienstleistungen und Softwarelösungen für die Kostenstellenverwaltung. Produktbereich Mail-ServicesDer Produktbereich Mail-Services umfasst die Konsolidierung von Geschäftspost in Deutschland,
die durch die Liberalisierung des Postmarktes möglich geworden ist. Die Tochtergesellschaft freesort GmbH zählt mit acht Sortierzentren im Bundesgebiet
zu den führenden unabhängigen Konsolidierern von Geschäftspost am deutschen Markt.
Die Dienstleistung umfasst die Abholung von Briefen in den Unternehmen, die Sortierung
der Briefe nach Postleitregionen und die Auflieferung bei einem Briefzentrum der Deutschen
Post. Für diese Dienstleistung gewährt die Deutsche Post Portorabatte. Die Auflieferung
kann auch bei alternativen Postzustellern erfolgen. Produktbereich SoftwarelösungenDie innovativen Softwarelösungen des FP-Konzerns funktionieren einfach und schnell.
Ein Brief kann effizient und einfach über das Internet unter Gewährleistung höchster
Sicherheitsstandards verschickt werden. Dabei gibt es für die Kunden grundsätzlich
zwei Varianten: die Hybrid-Mail und die digitale Lösung über De-Mail. Der Spezialist für Hybrid-Mail ist die FP-Tochter internet access GmbH lilibit Berlin
Gesellschaft für Kommunikation und Digitaltechnik, Berlin, Deutschland (iab). Unter
Hybrid-Mail versteht man eine Mischung aus digitaler und analoger Post. Der Brief
wird vom Absender digital verschickt, der Empfänger erhält einen klassischen Brief.
Der FP-Konzern übernimmt den gesamten Herstellungsprozess - vom Ausdrucken, Frankieren
und Kuvertieren bis zur Übergabe der Briefe an einen Zustelldienstleister. Den Einstieg in die digitale Kommunikation sicherte sich der FP-Konzern im Frühjahr
2011 durch die mehrheitliche Beteiligung an der Mentana-Claimsoft GmbH. Seit Juli
2014 hält der FP-Konzern 100 % Anteile an der Mentana-Claimsoft GmbH. Das Unternehmen
ist auf elektronische Signaturen spezialisiert und bietet neben Produkten zur Langzeitarchivierung
auch Produkte zur Absicherung elektronischer Dokumente und zur rechtsverbindlichen
Kommunikation. Mentana-Claimsoft ist zudem der erste akkreditierte De-Mail-Anbieter
in Deutschland. Die De-Mail bietet eine einfache, nachweisbare und vertrauliche Kommunikationsinfrastruktur
für Unternehmen und Behörden, aber auch für Privatkunden. Verbindlich wird die De-Mail
dadurch, dass sich sowohl Absender als auch Empfänger im Rahmen der erstmaligen Registrierung
identifizieren müssen, bevor sie den Kommunikationsstandard nutzen können. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGIm abgelaufenen Quartal beliefen sich die Forschungs- und Entwicklungskosten auf 2,1
Mio. Euro; sie lagen damit auf demselben Niveau wie im Vorjahresquartal. Auf Neunmonatssicht
summieren sich die Forschungs- und Entwicklungskosten im bisherigen Jahresverlauf
2015 auf 5,9 Mio. Euro nach 5,7 Mio. Euro Vorjahreszeitraum. Hiervon wurden 3,0 Mio.
Euro aktiviert, 2,9 Mio. Euro flossen in den Aufwand. Die Forschungs- und Entwicklungsquote
gemessen am Umsatz belief sich in den ersten neun Monaten 2015 auf 4,2 % (Vorjahr
4,9 %). Einen Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit bildet im laufenden Geschäftsjahr
die Adaption der PostBase Mini, einer Maschine für kleine Briefvolumen, an die lokalen
Gegebenheiten in wichtigen Märkten. Nach Großbritannien und den USA erfolgte im dritten
Quartal 2015 die Einführung in Deutschland. Zugleich bereitet der FP-Konzern die Erweiterung
der PostBase-Familie um eine leistungsstärkere Version vor. Diese wird auch eine dynamische
Waage enthalten. MITARBEITERDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg des FP-Konzerns
bei. Ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele leisten
einen entscheidenden Beitrag zum langfristigen Unternehmenserfolg. Die Potenziale
der Mitarbeiter werden gefördert, indem ein hohes Maß an Eigenverantwortung gewährt
wird. Zum 30. September 2015 beschäftigte der FP-Konzern weltweit 1.043 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter im Vergleich zu 1.060 im Vorjahr. Die Arbeitnehmer verteilten sich
zum 30. September wie folgt auf die Segmente: SEGMENTscroll
WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENEine robuste Konjunktur charakterisiert den deutschen Heimatmarkt des FP-Konzerns.
Sowohl für 2015 als auch für 2016 erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute
ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 1,8 %. Im Sommer hat sich
das Wachstum allerdings etwas abgeschwächt. Nach 0,4 % im zweiten Quartal stieg das
BIP im dritten Quartal nur um 0,3 %. In den USA, dem wichtigsten Auslandsmarkt des
FP-Konzerns, hält der Aufwärtstrend an. Das BIP stieg im dritten Quartal 2015 nach
vorläufigen Angaben annualisiert um 1,5 %. Für den Export des FP-Konzerns in die USA, aber auch in andere Märkte, spielt das
Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar eine wichtige Rolle. Im dritten
Quartal 2015 erholte sich der Euro leicht gegenüber dem US-Dollar; der Wechselkurs
stieg von 1,11 US-Dollar je Euro auf knapp 1,12 US-Dollar bis zum Quartalsende, bevor
er im Oktober wieder an Wert verlor. ERTRAGSLAGEBegünstigt durch den schwachen Euro konnte der FP-Konzern auch im dritten Quartal
2015 den Umsatz deutlich steigern. Über die USA hinaus entwickelte sich das Geschäft
unter anderem in Großbritannien und Kanada positiv. Innerhalb des Euro-Raums verzeichnete
das Unternehmen vor allem in Italien und Frankreich eine erfreuliche Entwicklung;
von Quartal zu Quartal steigt dort die Zahl der PostBase-Nutzer. Generell wächst in
den ausländischen Märkten die Bedeutung des Mietgeschäfts. Dieses erfordert zwar kurzfristig
Investitionen in nicht unerheblichem Maß, führt aber mittel- und langfristig zu einem
sicheren Erhalt (USA) bzw. zum Ausbau (Italien, Großbritannien, Frankreich) der installierten
Basis und damit der wiederkehrenden Erträge. In Deutschland hielt die zweigeteilte Entwicklung an: Während das Frankiergeschäft
verhalten blieb, zogen die Produktbereiche Software und Mail Services deutlich an.
Wie angekündigt begann das Unternehmen zudem mit der Neuausrichtung des Kundenservice
im Inland; einmaligen Aufwendungen im abgelaufenen Quartal stehen dauerhafte Ersparnisse
bereits ab dem kommenden Jahr gegenüber. FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATORENDie finanziellen Leistungsindikatoren des FP-Konzerns sind Umsatz, EBITDA, EBIT, Free
Cashflow und Nettoverschuldung. Diese werttreibenden Größen definieren das Spannungsfeld
von Rentabilität, Wachstum und Liquidität, in dem sich das Unternehmen befindet. UmsatzentwicklungDer FP-Konzern steigerte im dritten Quartal 2015 den Umsatz um 10 % auf 46,1 Mio.
Euro; auf Neunmonatssicht erhöhte er sich um 12 % auf 141,3 Mio. Euro. Dabei summiert
sich der positive Wechselkurseffekt infolge des schwächeren Euro im laufenden Jahr
auf 7,2 Mio. Euro. In Deutschland stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres
auf 75,4 Mio. Euro nach 69,4 Mio. Euro im Vorjahr; dieses Wachstum resultiert insbesondere
aus dem wachsenden Konsolidierungsgeschäft. Größter ausländischer Markt blieben im
dritten Quartal die USA; der Umsatz stieg dort auch währungsbedingt auf 31,7 Mio.
Euro nach 25,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dank der Erfolge im Mietgeschäft und in der Konsolidierung konnte der FP-Konzern in
den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres den Anteil der wiederkehrenden
Erträge noch einmal auf 81,9 % im Vergleich zu 81,2 % im Vorjahr erhöhen. Die wiederkehrenden
Umsätze aus dem Mail-Services- und Softwaregeschäft sowie Serviceverträgen, Mietgeschäft,
Teleporto und dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien für die weltweit rund 231.000
Frankiermaschinen stiegen um 12,7 % auf 115,7 Mio. Euro in den ersten neun Monaten
des laufenden Geschäftsjahres. Die Erträge aus Produktverkäufen legten im gleichen
Zeitraum um 7,5 °% auf 25,6 Mio. Euro zu. UMSATZERLÖSE NACH PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGENscroll
Ergebnisentwicklung (EBITDA, EBIT)Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das EBITDA, verbesserte
sich im dritten Quartal 2015 trotz einmaliger Aufwendungen insbesondere für die Neuausrichtung
des Kundenservice in Deutschland auf 6,0 Mio. Euro gegenüber 5,5 Mio. Euro im Jahr
zuvor. Das EBIT verringerte sich aufgrund der weiterhin planmäßigen hohen Abschreibungen
auf 1,8 Mio. Euro nach 2,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Auf Neunmonatssicht steigerte
FP das EBITDA auf 20,3 Mio. Euro im Vergleich zu 17,3 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das
entspricht einer EBITDA-Marge von 14,4 %. Der darin enthaltene Währungseffekt beläuft
sich auf 3,2 Mio. Euro. Das EBIT lag in den ersten neun Monaten unverändert bei 7,9
Mio. Euro. Free CashflowDer Free Cashflow, der Saldo von Mittelzufluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit
(9,6 Mio. Euro) und Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (13,6 Mio. Euro),
lag trotz der besseren Ertragslage infolge der höheren Bestände zur Bedienung der
weiterhin sehr hohen Nachfrage nach PostBase Frankiersystemen vor allem in den Mietmärkten
USA und Frankreich in den ersten neun Monaten wie im Vorjahr bei -4,0 Mio. Euro. NettoverschuldungIn den ersten neun Monaten 2015 erhöhte sich die Nettoverschuldung des FP-Konzerns
auf 22,4 Mio. Euro im Vergleich zu 15,8 Mio. Euro Ende 2014. Der Nettoverschuldungsgrad
erhöhte sich auf 66 %. ENTWICKLUNG DER NETTOVERSCHULDUNGscroll
Die Nettoverschuldung errechnet sich aus den Schulden abzüglich der Finanzmittel.
Zu den Schulden zählen die Kreditverbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing. In die Finanzmittel werden neben den liquiden Mitteln auch die
eigenen Anteile und Wertpapiere sowie die vom FP-Konzern in Großbritannien verwalteten
Portoguthaben mit eingerechnet. NICHT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATORENÜber die finanziellen Leistungsindikatoren hinaus nutzt der FP-Konzern auch nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens. Im Zentrum steht die Qualität
des Leistungsspektrums, gemessen an einem Qualitäts- und einem Verbesserungsindikator.
Eine unverändert hohe Qualität trägt entscheidend zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens
bei. Weitere Informationen zu den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren finden sich
im Geschäftsbericht 2014. ENTWICKLUNG WESENTLICHER POSTEN DER KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUGscroll
UmsatzentwicklungIm dritten Quartal 2015 erwirtschaftete der FP-Konzern einen Umsatz in Höhe von 46,1
Mio. Euro nach 41,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum resultiert vor allem
aus höheren Umsätzen im Mail-Services Bereich, einem wachsenden Mietgeschäft sowie
einem positiven Währungseffekt in Höhe von 2,1 Mio. Euro. Auf Neunmonatssicht steigerte
der FP-Konzern den Umsatz auf 141,3 Mio. Euro im Vergleich zu 126,4 Mio. Euro im Jahr
zuvor. Andere aktivierte EigenleistungenDie anderen aktivierten Eigenleistungen lagen im dritten Quartal 2015 mit 3,7 Mio.
Euro nach 3,5 Mio. Euro in 2014 knapp über dem Vorjahresniveau. Sie resultieren aus
der unverändert hohen Zahl hergestellter Frankiersysteme für das Mietgeschäft in den
USA. Die bis Ende 2015 laufende Dezertifizierung in den USA sorgt dort für einen Nachfrageschub
für das Frankiersystem PostBase, da viele Kunden ihre alten Frankiermaschinen austauschen.
Der FP-Konzern aktiviert die neuen Mietmaschinen und schreibt sie über die Nutzungsdauer
von 5 Jahren ab. Die in den aktivierten Eigenleistungen enthaltenen Zugänge an vermieteten
Erzeugnissen lagen in den neun Monaten 2015 bei 8,1 Mio. Euro gegenüber 8,8 Mio. Euro
im Jahr zuvor. MaterialaufwandAnalog zu den höheren Umsätzen stieg im dritten Quartal 2015 der Materialaufwand auf
23,6 Mio. Euro im Vergleich zu 20,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei blieben
die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit 10,0 Mio. Euro nach 9,8 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum nahezu konstant. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen
erhöhten sich hingegen auf 13,6 Mio. Euro im Vergleich zu 11,1 Mio. Euro im Jahr zuvor;
sie spiegeln das wachsende Mail-Services-Geschäft wider. Die Materialaufwandsquote
erhöhte sich daher im dritten Quartal auf 51,3 % nach 49,8 % im Vorjahreszeitraum. PersonalaufwandDer Personalaufwand erhöhte sich im dritten Quartal 2015 auf 14,4 Mio. Euro im Vergleich
zu 12,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. In dieser Position sind die einmaligen Aufwendungen
insbesondere Rückstellungen für Abfindungen (0,6 Mio. Euro) enthalten, die im Zuge
der Neuausrichtung des Kundenservice in Deutschland anfallen. Angesichts der wachsenden
Bedeutung der Fernwartung, die insbesondere durch die erfolgreich eingeführte PostBase
und auch die neue PostBase Mini ermöglicht wird, und rückläufiger Reparaturen plant
das Unternehmen wie schon länger angekündigt eine kundenorientierte Modernisierung
des Services. Aufgrund der einmaligen Aufwendungen erhöhte sich die Personalaufwandsquote vorübergehend
auf 31,2 % nach 30,0 % im Vorjahreszeitraum. Auf Neunmonatssicht sank sie von 31,6
% auf 30,3 %. Andere AufwendungenDie anderen Aufwendungen fielen im dritten Quartal 2015 auf 8,2 Mio. Euro gegenüber
8,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Diese Position enthält im Wesentlichen Aufwendungen
für Provisionen, Werbung sowie Rechts- und Beratungskosten. EBITDADer FP-Konzern erzielte im dritten Quartal 2015 ein EBITDA in Höhe von 6,0 Mio. Euro
nach 5,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Auf Neunmonatssicht stieg das EBITDA auf
20,3 Mio. Euro gegenüber 17,3 Mio. Euro im Jahr zuvor. Darin enthalten sind positive
Währungseffekte in Höhe von 3,2 Mio. Euro enthalten. Die EBITDA-Marge verbesserte
sich im Neunmonatsvergleich auf 14,4 % gegenüber 13,7 % im Jahr zuvor. Abschreibungen und WertminderungenDie Abschreibungen stiegen im dritten Quartal 2015 auf 4,3 Mio. Euro nach 3,3 Mio.
Euro im Jahr zuvor. Der Anstieg resultiert wie angekündigt vor allem aus dem Austausch
(Dezertifizierung) alter, vollständig abgeschriebener Frankiermaschinen gegen neue
Frankiersysteme in den USA. Bislang konnte der FP-Konzern über 35.000 neue PostBase-Systeme
in den Markt bringen und damit den größten Teil der abzulösenden installierten Basis
bereits vor Auslaufen der Dezertifizierung zum Jahresende sichern. ZinsergebnisIm dritten Quartal 2015 betrug das Zinsergebnis -0,4 Mio. Euro gegenüber -0,5 Mio.
Euro im Jahr zuvor. Die Zinseinnahmen erhöhten sich auf 0,2 Mio. Euro nach 0,1 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum. Die Zinsaufwendungen blieben mit 0,6 Mio. Euro auf dem
gleichen Stand wir im dritten Quartal 2014. Sonstiges FinanzergebnisDas Finanzergebnis belief sich in den Monaten Juli bis September 2015 auf -0,4 Mio.
Euro gegenüber 0,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung beruht auf Wechselkurseffekten
bei der stichtagsbezogenen Bewertung von Bilanzpositionen. Da der Euro im dritten
Quartal 2015 leicht anzog, ergab sich anders als im ersten Halbjahr 2015 ein negativer
Effekt. Nach den ersten neun Monaten beläuft sich das sonstige Finanzergebnis danach
auf 0,2 Mio. Euro im Vergleich zu 0,8 Mio. Euro im Vorjahr. SteuerergebnisDas Steuerergebnis erreichte im dritten Quartal 2015 -0,8 Mio. Euro nach -0,9 Mio.
Euro im Vorjahr. Auch auf Neunmonatssicht führte die steigende Ertragskraft zu einer
höheren Steuerbelastung des FP-Konzerns. Das Steuerergebnis lag danach bei -2,8 Mio.
Euro nach -2,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im Zuge der Schließung der Tochtergesellschaft
kam es zu steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen, die einen Effekt auf die Steuerquote
in Höhe von 1,8 Prozentpunkten hatten bzw. das Steuerergebnis mit 0,1 Mio. Euro belastet
haben. KonzernergebnisDie höhere Steuerbelastung sowie die höheren Abschreibungen machten sich auch im dritten
Quartal 2015 im Konzernergebnis bemerkbar. Es belief sich auf 0,2 Mio. Euro nach 1,6
Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis pro Aktie lag bei 0,02 Euro im Vergleich
zu 0,10 Euro im dritten Quartal 2014. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres
erzielte der FP-Konzern einen Konzerngewinn von 4,2 Mio. Euro im Vergleich zu 4,5
Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Geschäftsverlauf nach SegmentenDas Unternehmen ist in die vier Segmente Vertrieb Deutschland, Vertrieb International,
Produktion sowie Zentrale Funktionen aufgeteilt. Die Segmentierung entspricht dem
internen Berichtswesen des FP-Konzerns. Da die Segmente nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften berichten, werden in der
Überleitung auf den Konzernabschluss sowohl die Anpassungsbuchungen nach IFRS als
auch die Konzern-Konsolidierungsbuchungen aufgenommen. Die Konzern-Konsolidierungsbuchungen
umfassen die Konsolidierungen von Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten. Konzerninterne
Transaktionen erfolgen zu Marktpreisen. Da die Zahlen aus den Einzelabschlüssen zu
einem Gesamtsegmentergebnis aufsummiert werden, enthalten die Segmentgesamtbeträge
auch Intrasegmentzahlen sowie Zwischengewinne. Die in diesem Abschnitt dargestellten Umsatzwerte entsprechen jeweils den Umsatzerlösen
mit externen Dritten des Segmentberichts. Segment Vertrieb DeutschlandInsgesamt erzielte der FP-Konzern in seinem deutschen Heimatmarkt im dritten Quartal
2015 einen Umsatz von 25,0 Mio. Euro mit externen Dritten im Vergleich zu 22,4 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg allein der Umsatz im Bereich Mail-Services
mit dem Konsolidierungsspezialisten freesort auf 13,6 Mio. Euro gegenüber 10,4 Mio.
Euro im Jahr zuvor. Das Segment-EBITDA stieg von 1,4 Mio. Euro nach 1,2 Mio. Euro
im Jahr zuvor. Segment Vertrieb InternationalIm Segment Vertrieb International, das sämtliche Aktivitäten der ausländischen Tochtergesellschaften
zusammenfasst, erwirtschaftete der FP-Konzern im dritten Quartal 2015 einen Umsatz
von 19,9 Mio. Euro mit externen Dritten im Vergleich zu 18,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Positive Währungseffekte sowie die steigende Nachfrage in wichtigen europäischen Märkten
machten sich hier umsatzsteigernd bemerkbar. In der Folge verbesserte sich das EBITDA-Ergebnis
in diesem Segment im dritten Quartal 2015 auf 3,6 Mio. Euro gegenüber 3,4 Mio. Euro
im Vorjahresquartal. Segment ProduktionIm Segment Produktion fasst der FP-Konzern seine Aktivitäten im Rahmen der Produktion
in Deutschland zusammen. Der Umsatz mit externen Dritten in diesem Segment lag im
dritten Quartal 2015 bei 1,1 Mio. Euro nach 1,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das
EBITDA betrug 4,1 Mio. Euro im Vergleich zu 1,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE PRO SEGMENTscroll
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1)
Umsatzerlöse mit externen Dritten. FINANZLAGEGRUNDSÄTZE UND ZIELE DES FINANZMANAGEMENTSZentrales Ziel des Finanzmanagements ist es, finanzielle Risiken zu vermeiden und
die finanzielle Flexibilität des FP-Konzerns zu sichern. Das Unternehmen erreicht
dieses Ziel durch den Einsatz verschiedener Finanzierungsinstrumente. Bei deren Auswahl
werden die Flexibilität, die Art der Kreditauflagen, das bestehende Fälligkeitsprofil
und die Kosten der Finanzierung berücksichtigt. Die längerfristige Liquiditätsprognose
erfolgt auf der Basis der operativen Planung. Grundsätzlich stammt ein wesentlicher
Teil der Liquidität des FP-Konzerns aus der operativen Geschäftstätigkeit der Segmente
mit dem daraus resultierenden Mittelzufluss. Ergänzend nutzt das Unternehmen Finanzierungsleasing
und Kredite von Finanzinstituten. Eine wichtige Steuerungsgröße für die Kapitalstruktur
des FP-Konzerns ist der Nettoverschuldungsgrad. Dieser ergibt sich aus dem Verhältnis
von Nettoschulden und Eigenkapital und wird laufend überprüft. Zum 30. September 2015
lag die Kennziffer bei 66 % gegenüber 53 % zum 31. Dezember 2014. LIQUIDITÄTSANALYSEDer Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten neun Monaten
des laufenden Geschäftsjahres auf 9,6 Mio. Euro nach 9,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit erreichte 13,6 Mio. Euro nach 13,8 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum. Weitere Erläuterung zu der Veränderung finden sich im den
Punkt "Investitionsanalyse". Der Free Cashflow, der Saldo von Mittelzufluss aus Geschäftstätigkeit
und Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit, summierte sich danach in ersten neun
Monaten des laufenden Geschäftsjahres wie im Vorjahreszeitraum auf -4,0 Mio. Euro. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden
Geschäftsjahres 4,8 Mio. Euro nach 4,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der dargestellte
Finanzmittelfonds ergibt sich aus den Bilanzpositionen "Liquide Mittel" zuzüglich
"Wertpapiere" abzüglich "Teleportogelder". Der FP-Konzern konnte zu jedem Zeitpunkt
seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Beim Ausweis der liquiden Mittel macht
sich seit Sommer 2014 der geänderte Ausweis der Portovorschüsse in Großbritannien
bemerkbar, die dem FP-Konzern zur freien Verfügung stehen. LIQUIDITÄTSANALYSEscroll
FINANZIERUNGSANALYSEZur Finanzierung nutzte der FP-Konzern in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres
in erster Linie den positiven Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit, Finanzierungsleasing
sowie bestehende Kreditvereinbarungen mit Finanzinstituten. Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Ende des dritten Quartals 2015 bei 17,4 Mio.
Euro im Vergleich zu 16,5 Mio. Euro am 31. Dezember 2014. Zu den Schulden zählen die
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 34,8 Mio. Euro (Ende
2014: 31,4 Mio. Euro) sowie die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing in Höhe
von 3,9 Mio. Euro (Ende 2014: 4,6 Mio. Euro). In die Finanzmittel werden neben den
liquiden Mitteln auch die eigenen Anteile in Höhe von 0,8 Mio. Euro (Ende 2014: 1,0
Mio. Euro) und die Wertpapiere in Höhe von 0,7 Mio. Euro (Ende 2014: 0,7 Mio. Euro)
einbezogen, wobei die Portoguthaben in Höhe von 2,6 Mio. Euro (Ende 2014: 2,6 Mio.
Euro), die vom FP-Konzern verwaltet werden, herausgerechnet werden. INVESTITIONSANALYSEDer FP-Konzern verfolgt eine fokussierte Investitionsstrategie und konzentriert sich
insbesondere auf Investitionen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens zu dem
Anbieter der Digitalen Poststelle dienen. Die Investitionen lagen in den ersten neun Monaten 2015 wie im Vorjahr auf einem hohen
Niveau und erreichten 13,6 Mio. Euro nach 13,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das
Unternehmen investiert aufgrund der anhaltend großen Nachfrage nach PostBase Frankiersystemen
im laufenden Geschäftsjahr verstärkt in künftiges Wachstum und hierbei unter anderem
in die Entwicklung, die Produktion sowie eine hohe Zahl von Frankiersystemen für die
großen Mietmärkte USA und Frankreich. Die Investitionen in vermietete Erzeugnisse und vermietete Erzeugnisse, die sich in
den Anlagen in Finanzierungsleasingverhältnissen befinden, erhöhten sich infolgedessen
auf 8,1 Mio. Euro nach 8,8 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2014. Die Investitionen
in Sachanlagen (ohne vermietete Erzeugnisse und vermietete Erzeugnisse, die sich in
den Anlagen in Finanzierungsleasingverhältnissen befinden) stiegen im gleichen Zeitraum
auf 2,2 Mio. Euro nach 1,6 Mio. Euro. Leicht rückläufig war dagegen die Aktivierung
von Entwicklungskosten; sie belief sich auf 3,0 Mio. Euro nach 3,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. INVESTITIONENscroll
VERMÖGENSLAGEDer Ausbau des Mietgeschäfts und die damit verbundene Erhöhung der Sachanlagen und
der Forderungen trugen maßgeblich dazu bei, dass die Bilanzsumme zum 30. September
2015 auf 156,1 Mio. Euro nach 142,1 Mio. Euro am Jahresende stieg. Der Anteil der
langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme lag bei 56,4 % nach 58,7 % am 31.
Dezember 2014. Auf der Passivseite verbesserte sich das Eigenkapital durch den laufenden
Konzerngewinn. In der Folge stieg die Eigenkapitalquote ebenso wie der Abdeckungsgrad
des langfristigen Vermögens durch Eigenkapital sowie langfristige Schulden. LANG- UND KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTEWährend der Wert der immateriellen Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2014
mit 32,6 Mio. Euro nahezu unverändert blieb, stieg der Wert der Sachanlagen deutlich
an: Er erreichte 40,6 Mio. Euro im Vergleich zu 37,0 Mio. Euro Ende 2014. Dieser Anstieg
resultiert vor allem aus Erfolgen im Mietgeschäft: Die Position Vermietete Erzeugnisse
erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2014 um 4,2 Mio. Euro auf 23,0 Mio. Euro am 30.
September 2015. Auch der Anstieg der langfristigen Forderungen aus Finanzierungsleasing
auf 5,1 Mio. Euro im Vergleich zu 2,6 Mio. Euro im Rahmen der sonstigen Vermögenswerten
ist auf den steigenden Absatz der PostBase in ausländischen Märkten zurückzuführen. Innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte stieg der Wert des Vorratsvermögens zum
30. September 2015 infolge des Umsatzwachstums auf 13,6 Mio. Euro gegenüber 10,0 Mio.
Euro am Bilanzstichtag Ende 2014. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben
dank eines konsequenten Forderungsmanagements dagegen mit 17,6 Mio. Euro im Vergleich
zu 17,3 Mio. Euro Ende 2014 nahezu unverändert. Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen
Vermögenswerte von 11,2 Mio. Euro auf 14,2 Mio. Euro am 30. September 2015 resultiert
im Wesentlichen aus höheren Steuererstattungsansprüchen (1,1 Mio. Euro) und höheren
Rechnungsabgrenzungsposten (0,5 Mio. Euro). EIGENKAPITALDas Eigenkapital erhöhte sich zum 30. September 2015 infolge des laufenden Konzerngewinns
auf 33,9 Mio. Euro gegenüber 30,1 Mio. Euro Ende 2014. Die Eigenkapitalquote stieg
auf 21,7 % nach 21,1 % am Bilanzstichtag Ende 2014. Zum 30. September 2015 hielt das
Unternehmen insgesamt 163.944 Stück eigene Aktien; dies entspricht 1,0 % des Grundkapitals.
Weitere Angaben zum genehmigten und zum bedingten Kapital sowie zu Wandel- und Optionsrechten
können dem aktuellen Geschäftsbericht entnommen werden. LANG- UND KURZFRISTIGE SCHULDENDie langfristigen Schulden beliefen sich zum 30. September 2015 auf 52,3 Mio. Euro
nach 45,0 Mio. Euro Ende 2014, da der FP-Konzern zur Finanzierung des wachsenden Geschäftsvolumens
verstärkt Finanzverbindlichkeiten nutzte. Das Verhältnis der Nettoschulden zum Eigenkapital
lag am 30. September 2015 bei 66 % gegenüber 53 % Ende 2014. Die kurzfristigen Schulden summierten sich zum 30. September 2015 auf 70,2 Mio. Euro
im Vergleich zu 67,1 Mio. Euro Ende 2014. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen rückläufig waren, stiegen die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten
auf 49,2 Mio. Euro nach 44,9 Mio. Euro am 31. Dezember 2014. Wesentliche Positionen
innerhalb der kurzfristigen Verbindlichkeiten sind die sogenannten Teleportogelder
aus Großbritannien sowie Verbindlichkeiten auf vorschüssig abgerechnete Serviceverträge.
Auf Teleportogelder entfiel ein positiver Wechselkurseffekt von 1,2 Mio. Euro. Die
vorschüssig abgerechneten Serviceverträge erhöhten sich um 1,7 Mio. Euro. LEASINGDer FP-Konzern betreibt sowohl Operate Lease als auch Finance Lease. Diese Geschäftsmodelle
spiegeln sich in der Bilanz des Unternehmens wider. Im Anlagevermögen sind Geräte
abgebildet, die FP im Rahmen von Operate-Lease-Vereinbarungen an Kunden vermietet.
Die Positionen "Vermietete Erzeugnisse" und "Anlagen in Finanzierungsleasingverhältnissen"
enthalten entsprechend 28,7 Mio. Euro. Die Finance-Lease-Vereinbarungen mit Kunden
finden sich unter "Forderungen aus Finanzierungsleasing" und beliefen sich zum 30.
September 2015 im langfristigen und kurzfristigen Bereich in Summe auf 7,1 Mio. Euro. NACHTRAGSBERICHTNach dem Zwischenberichtsstichtag (30. September 2015) sind keine weiteren Vorgänge
von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine nennenswerte Auswirkung auf die Ertrags-,
Finanz- oder Vermögenslage des FP-Konzerns gehabt hätten. RISIKO- UND CHANCENBERICHTIm Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 hat die Gesellschaft Risiken und Chancen
ausführlich erläutert. Darüber hinaus sind derzeit keine weiteren Risiken und Chancen
erkennbar. PROGNOSEBERICHTDie starke Position im traditionellen Frankiermaschinenmarkt und die Wachstumschancen
in neuen Geschäftsfeldern bieten gute Voraussetzungen für das weitere profitable Wachstum
und eine anhaltende Stärkung der operativen Finanz- und Ertragskraft des FP-Konzerns.
Im laufenden Geschäftsjahr profitiert der FP-Konzern darüber hinaus von dem schwächeren
Euro. Angesichts des guten Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten 2015 hebt
das Unternehmen daher die Prognose für das Gesamtjahr an. Der FP-Konzern erwartet
nun einen Umsatz von 184 bis 188 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 27 bis 28 Mio. Euro,
basierend auf dem durchschnittlichen Wechselkurs der ersten neun Monate des laufenden
Geschäftsjahrs (1,11 US-Dollar / Euro). Einmalige Aufwendungen aus der Neuausrichtung
des Kundenservice in Deutschland sind hierin nicht berücksichtigt. Bislang hatte das
Unternehmen mit einem Umsatz von 173 bis 177 Mio. Euro sowie einem EBITDA vor dem
Effekt aus der Neuausrichtung des Kundenservice in Höhe von 24 bis 25 Mio. Euro gerechnet,
wobei mit einem Wechselkurs von 1,25 US-Dollar / Euro geplant worden war. Das Unternehmen
geht davon aus, dass das EBIT trotz der investitionsbedingt steigenden Abschreibungen
etwa auf Vorjahresniveau liegen wird und der Free Cashflow auf Jahressicht positiv
ist. Die Nettoverschuldung wird dagegen leicht steigen. Sämtliche hier gemachten Ausführungen basieren auf dem Kenntnisstand zum Ende des
dritten Quartals 2015. Der FP-Konzern weist darauf hin, dass die angegebenen Plandaten
von den später tatsächlich erreichten Werten abweichen können. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015scroll
KONZERNBILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2015AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015scroll
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Aus den Liquiden Mitteln sowie den Sonstigen Verbindlichkeiten sind die Portoguthaben,
die von der FP-Gruppe verwaltet werden (TEUR 2.566 i. Vj. TEUR 2.598), herausgerechnet.
In die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen werden die Wertpapiere
des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 680 (i. Vj. TEUR 680). KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015Kumuliertes übriges Eigenkapitalscroll
scroll
Konzernanhang
I. ALLGEMEINE GRUNDLAGEN1. ALLGEMEINE ANGABENDie Francotyp-Postalia Holding AG, Berlin (nachfolgend auch "FP Holding" genannt),
besteht in der Rechtsform der Aktiengesellschaft und ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Charlottenburg unter der HRB-Nr. 169096 B eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet
sich in der Prenzlauer Promenade 28, 13089 Berlin, Deutschland. Der Konzern-Zwischenabschluss
der FP Holding für den zum 30. September 2015 endenden Berichtszeitraum umfasst die
FP Holding und ihre Tochtergesellschaften (nachfolgend auch "FP-Konzern" oder "Francotyp"
genannt). Der FP-Konzern ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der Postausgangsverarbeitung
mit einer über 90-jährigen Geschichte. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt
in dem traditionellen Produktgeschäft, welches aus der Entwicklung, Herstellung und
dem Vertrieb von insbesondere Frankiermaschinen, aber auch Kuvertiermaschinen und
dem After-Sales-Geschäft besteht. Durch ihre Tochtergesellschaften freesort und Mentana-Claimsoft
und ihre Mehrheitsbeteiligung an der iab bietet der FP-Konzern seinen Kunden in Deutschland
zudem auch Sortier- und Konsolidierungsdienstleistungen sowie Produkte zur vollelektronischen
Kommunikation und Hybrid-Mail-Produkte an. Der Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG hat den Konzernabschluss und Konzernlagebericht
2014 zum 26. März 2015 aufgestellt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Aufsichtsrat
hat den Konzernabschluss und Konzernlagebericht geprüft und am 13. April 2015 gebilligt.
Am 30. April 2015 wurde der Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2014 der Francotyp-Postalia
Holding AG veröffentlicht. Es handelt sich bei dem vorliegenden Zwischenabschluss um einen verkürzten Abschluss
in Übereinstimmung mit dem IAS 34. Dieser Zwischenabschluss beinhaltet nicht sämtliche
Angaben, welche im Zusammenhang mit vollständigen Abschlüssen nach IAS 1 stehen. Der
Abschluss wurde am 19. November 2015 vom Vorstand der FP Holding zur Veröffentlichung
freigegeben. 2. GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG2.1 Grundlagen zur Aufstellung des AbschlussesDer Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung,
Eigenkapitalveränderungsrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben - der
FP Holding für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 wird beim elektronischen
Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Es handelt sich um einen verkürzten
Konzern-Zwischenabschluss in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung)
für die Zwischenberichtsperiode 1. Januar bis 30. September 2015. Bei der Aufstellung
dieses Zwischenabschlusses kamen grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
zur Anwendung wie bei der Aufstellung des Konzernabschlusses 2014. Der Zwischenabschluss
sollte zusammen mit dem geprüften Abschluss gelesen werden. Der Konzern-Zwischenabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden - soweit
nicht anders dargestellt - zum Zwecke der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit grundsätzlich
in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Aufgrund kaufmännischer Rundungen kann es zu geringfügigen
Rechendifferenzen kommen. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt in Anwendung von IAS 1 nach dem Prinzip der
Fristigkeit. Die Bilanzposten werden deshalb in langfristige und kurzfristige Vermögenswerte
bzw. Schulden aufgeteilt. Vermögenswerte und Schulden werden grundsätzlich dann als
kurzfristig eingestuft, wenn sie eine Restlaufzeit oder einen Umschlag im Rahmen der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von weniger als einem Jahr haben. Entsprechend werden
Vermögenswerte und Schulden dann als langfristig klassifiziert, wenn sie länger als
ein Jahr im Unternehmen verbleiben. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2.2 Anpassungen der Rechnungslegungsmethoden sowie neue Standards und InterpretationenDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind - gegenüber denen am Bilanzstichtag
zum 31. Dezember 2014 - im Wesentlichen unverändert. Der Konzern-Zwischenabschluss und der Konzern-Zwischenlagebericht sind weder einer
prüferischen Durchsicht noch einer Prüfung entsprechend § 317 HGB unterzogen worden. 2.3 KonzernkreisDie Francotyp-Postalia Holding AG fungiert als Konzernobergesellschaft, unter der
der FP-Konzern konsolidiert wird. In den Konzernabschluss der FP Holding werden alle
Unternehmen einbezogen, bei denen die Möglichkeit besteht, die Finanz- und Geschäftspolitik
zu beherrschen (Tochterunternehmen). Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt in
den Konzernabschluss einbezogen, ab dem die FP Holding die Möglichkeit der Beherrschung
erlangt. Endet diese Möglichkeit, scheiden die entsprechenden Gesellschaften aus dem
Konsolidierungskreis aus. Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 kam es im Berichtszeitraum zu
einer Veränderung im Konzernkreis. Die Francotyp-Postalia Asia Pte. Ltd., Singapur
wurde zum 30. Juni 2015 entkonsolidiert. Die Geschäftsaktivitäten in Singapur wurden
mit Vertrag vom 31. August 2015 veräußert. Die Gesellschaft wird abgewickelt. 2.4 WährungsumrechnungDer Währungsumrechnung liegen die nachfolgenden Wechselkurse zugrunde: scroll
2.5 Schätzungen und Ermessensspielräume des ManagementsBei der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses sind zu einem gewissen Grad Annahmen
zu treffen und Schätzungen vorzunehmen, die sich auf die Höhe und den Ausweis der
bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen der Berichtsperiode
auswirken. Den Annahmen und Schätzungen liegen Prämissen zugrunde, die auf dem jeweils
aktuellen Kenntnisstand beruhen. Insbesondere wurden bezüglich der erwarteten künftigen
Geschäftsentwicklung die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses
vorliegenden Umstände ebenso wie die als realistisch unterstellte zukünftige Entwicklung
des globalen und branchenbezogenen Umfelds zu Grunde gelegt. Durch von den Annahmen
abweichende und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen
dieser Rahmenbedingungen können die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich
erwarteten Schätzwerten abweichen. Wenn die tatsächliche Entwicklung von der erwarteten
abweicht, werden die Prämissen und, falls erforderlich, die Buchwerte der betreffenden
Vermögenswerte und Schulden entsprechend angepasst. II. ENTWICKLUNGEN IM BERICHTSZEITRAUMDie Geschäftstätigkeit des FP-Konzerns ist grundsätzlich nicht durch saisonale Einflüsse
geprägt. In Bezug auf für die Geschäftstätigkeit des FP-Konzerns in der Zwischenberichtsperiode
erhebliche Konjunktureinflüsse verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht. Mit Wirkung zum 1. Februar 2015 wurde Sven Meise zum Vorstand der Francotyp-Postalia
Holding AG bestellt. Herr Meise ist für die Geschäftsbereiche der freesort GmbH, iab
GmbH und Mentana-Claimsoft GmbH verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem
der Ausbau des Lösungs- und Outsourcing-Geschäfts sowie die Etablierung und der Ausbau
des De-Mail Geschäfts. Die Hauptversammlung hat am 11. Juni 2015 beschlossen, für das Geschäftsjahr 2014
eine Dividende von 0,16 Euro je Aktie auszuschütten. Die Gesamtsumme der Ausschüttung
für die dividendenberechtigten Aktien belief sich auf 2,6 Mio. Euro und wurde im zweiten
Quartal 2015 gezahlt. Der verbleibende Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Vorjahr hatte der FP-Konzern eine Dividende in Höhe von 1,3 Mio. EUR gezahlt. Im Klageverfahren gegen den ehemaligen Vorstand Dr. Heinz-Dieter Sluma haben umfangreiche
Vergleichsverhandlungen stattgefunden. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass eine Einigung
im Vergleichswege erreicht werden kann. Sollten die Vergleichsverhandlungen scheitern,
gibt es nach Ansicht der rechtlichen Berater keinen Anlass zur Änderung der bisherigen
Risikobewertung. Im Berichtszeitraum wurde die PostBase Mini in den USA zugelassen. Der Start des Vertriebes
dieses Maschinentyps in diesem für FP wichtigen Markt erfolgte im Mai 2015. Im Juni
2015 erfolgte zudem die Zulassung der PostBase Mini in den Niederlanden und in Italien. Am 10. Juli 2015 wurde für die freesort GmbH eine Berichtigung gem. § 153 AO (Berichtigung
von Erklärungen) betreffend der Umsatzsteuerjahreserklärungen 2010 bis 2013 und geänderte
monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen für das Jahr 2014 und Januar bis April 2015
abgegeben. Dies war notwendig geworden, weil u. a. der Vorsteuerabzug aus den monatlichen
Abrechnungen der Deutschen Post AG gegenüber der freesort GmbH versehentlich im Monat
der Leistungserbringung und nicht - wie in § 15 UStG gefordert - erst bei Vorlage
der Rechnung, z. B. im Folgemonat, erfolgte. Verbunden mit dieser Fehlerkorrektur
und der Umsatzsteuervoranmeldung Mai 2015 gab es einen Zahlungsmittelabfluss im Monat
Juli 2015 in Höhe von TEUR 1.338. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juni 2015 wurde der Satzungssitz der Francotyp-Postalia
Holding AG von Birkenwerder nach Berlin verlegt. Die Eintragung in das Handelsregister
erfolgte am 27. Juli 2015. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Charlottenburg unter
der HRB-Nr. 169096 B im Handelsregister geführt. Im Hinblick auf die sonstigen Entwicklungen beim FP-Konzern verweisen wir an dieser
Stelle auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht. III. ERLÄUTERNDE ANGABEN1. ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNGDie Kapitalflussrechnung des FP-Konzerns weist die Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse
aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus. Der Finanzmittelfonds ermittelt sich wie folgt: scroll
Das Portoguthaben wird bei der Ermittlung des Finanzmittelfonds in Abzug gebracht,
weil die betreffenden Gelder jederzeit von den Kunden abgerufen werden können. Ein
korrespondierender Betrag ist in den kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. 2. MITARBEITERDie Mitarbeiter des FP-Konzerns verteilen sich regional und funktional wie folgt: scroll
3. EVENTUALSCHULDEN UND -FORDERUNGENVor dem U.S. District Court for Eastern District of Missouri ist eine Klage gegen
unsere Tochtergesellschaft in den USA anhängig (Case No. 4:14-cv-01161-HEA). In der
Sammelklage ("putative class action") wird behauptet, Francotyp-Postalia Inc. verletzte
mit unaufgeforderten Werbefaxen den "Telephone Consumer Protection Act of 1991". Bisher
ist nicht geklärt, ob das beanstandete Vorgehen (Werbefax) von den gesetzlichen Regelungen
überhaupt erfasst ist. Der Ausgang der gegen die Francotyp-Postalia Inc. erhobenen
Klage ist offen und könnte ein Schadenspotential von geschätzt bis zu TEUR 1.000 haben.
FP geht nicht davon aus, dass gegenwärtig eine Verpflichtung besteht und zukünftig
ein Ressourcenabfluss zu erwarten ist. Es wurde für diesen Sachverhalt keine Rückstellung
gebildet. 4. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM STICHTAGNach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten. IV. SEGMENTINFORMATIONENDie Segmentberichterstattung basiert auf Abschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften
(HB-I-Abschlüssen). Die Zahlen aus den einzelnen HB-I-Abschlüssen werden zu Segmentbeträgen
aufsummiert und enthalten auch Intrasegmentzahlen sowie Zwischengewinne. Die Konsolidierung
und Überleitung auf den Konzern-Zwischenabschluss erfolgt mittels Überleitungsspalte,
in der auch die Anpassungsbuchungen nach IFRS enthalten sind. scroll
scroll
Am Jahresende erfolgt zwischen der FP GmbH und den ausländischen Vertriebsgesellschaften
eine Ergebnisanpassung entsprechend steuerrechtlich üblicher Regeln hinsichtlich grenzüberschreitender
konzerninterner Verrechnungspreise. Diese Anpassung hat im Wesentlichen Auswirkungen
auf die dargestellten intersegmentalen Segmentumsätze und Segment-EBITDA / -Nettoeinkommen.
Basierend auf den aktuellen Ergebnismargen der ausländischen Vertriebsgesellschaften
würde sich der Umsatz und das EBITDA des Segments Produktion für den Berichtszeitraum
1. Januar 2015 bis 30. September 2015 um 781 TEUR (i. Vj. TEUR 927) erhöhen. In gleicher
Höhe würde sich das EBITDA des Segments Vertrieb International vermindern. scroll
ÜBERLEITUNGENUMSATZERLÖSEscroll
EBITDAscroll
VERMÖGENscroll
VERMÖGEN NACH REGIONENscroll
SEGMENTINFORMATIONENscroll
UMSATZERLÖSEscroll
EBITDAscroll
Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR
9.147 (im Vorjahr TEUR 9.147) ist ausschließlich dem Segment Vertrieb Deutschland
zugeordnet. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Grundsätzen ordnungsmäßiger
Konzernzwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt, der Konzern-Zwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG scroll
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