![]() Francotyp-Postalia Holding AGBerlinHalbjahresbericht zum 30. Juni 2016ZUSAMMENGEFASSTER KONZERNLAGEBERICHT
GRUNDLAGEN DES KONZERNSGESCHÄFTSTÄTIGKEITDie Francotyp-Postalia Holding AG (FP-Konzern, Francotyp-Postalia oder das Unternehmen)
mit Hauptstandort in Berlin ist Anbieter für die Digitale Poststelle und Experte für
Kommunikations- und Dokumentenprozesse. Der FP-Konzern bedient alle Versandkanäle
rund um den Brief - vom Frankieren und Kuvertieren eines analogen Briefs über Hybrid
-Mails bis hin zum digitalen Versand. Zielgruppe sind Unternehmenskunden jeder Größe.
Seine Geschäftstätigkeit unterteilt das Unternehmen in drei Produktbereiche: Frankieren
und Kuvertieren, Mail Services sowie Softwarelösungen. Der FP-Konzern konzentriert sich im Produktbereich Frankieren und Kuvertieren auf
die Entwicklung und Fertigung von Frankiermaschinen sowie den Verkauf und die Vermietung
von Frankier- und Kuvertiermaschinen. Zudem bietet FP passende Serviceleistungen und
erzielt mit dem After-Sales-Geschäft wiederkehrende Umsätze. Der Produktbereich Mail
Services umfasst die Konsolidierung von Geschäftspost in Deutschland. Die Dienstleistung
umfasst die Abholung von Briefen in den Unternehmen, die Sortierung der Briefe nach
Postleitregionen und die Auflieferung bei einem Briefzentrum der Deutschen Post oder
alternativen Postzustellern. Im Produktbereich Software bietet der Konzern unter anderem
die Hybrid-Mail an; der Brief wird vom Absender digital verschickt, der Empfänger
erhält einen klassischen Brief. Der FP-Konzern übernimmt den gesamten Herstellungsprozess
- vom Ausdrucken, Frankieren und Kuvertieren bis zur Übergabe der Briefe an einen
Zustelldienstleister. Darüber hinaus bietet der FP-Konzern Produkte zur Langzeitarchivierung
sowie zur Absicherung elektronischer Dokumente und zur rechtsverbindlichen Kommunikation. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGIm ersten Halbjahr 2016 beliefen sich die Forschungs- und Entwicklungskosten auf 4,4
Mio. Euro im Vergleich zu 4,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Hiervon wurden 2,6 Mio.
Euro aktiviert, 1,8 Mio. Euro flossen in den Aufwand. Die Forschungs- und Entwicklungsquote
gemessen am Umsatz lag im ersten Halbjahr 2016 bei 4,4 % (Vorjahr 4,5 %). Einen Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit bildeten die PostBase
One und PostBase 100, Maschinen für das größere Briefvolumen, die bis zu 100 bzw.
150 Briefe pro Minute verarbeiten können. Im ersten Halbjahr 2016 startete der Vertrieb
der neuen Frankiersysteme in Deutschland, USA und Großbritannien. Zusätzliche Länder
und entsprechende Adaptionen an lokale Gegebenheiten folgen im weiteren Verlauf des
Jahres. Die FP-Tochter Mentana-Claimsoft erhielt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) die Zertifizierung der Softwarekomponente HashSafe nach der Technischen Richtlinie
TR-ESOR zur Langzeitspeicherung von digital signierten Dokumenten. Zudem wurden die
Produkte im Bereich eSignatur-Lösungen weiterentwickelt. Die FP-Tochter iab konzentriert
sich auf neue Anwendungsmöglichkeiten der Output- und Input-Management-Services. MITARBEITERDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg des FP-Konzerns
bei. Im Mai 2016 vereinbarte Francotyp-Postalia für insgesamt 190 Beschäftigte in
Deutschland Tarifverträge mit einer Laufzeit bis 2020. Die Verträge beinhalten für
drei Viertel dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Beschäftigungsgarantie bis
zum 31. Dezember 2020. Zum 30. Juni 2016 beschäftigte der FP-Konzern weltweit 1.041 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Sie verteilten sich wie folgt auf die Segmente: SEGMENTscroll
WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENIm deutschen Heimatmarkt des FP-Konzerns war das wirtschaftliche Umfeld im zweiten
Quartal 2016 robust. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal 2016
leicht um 0,4 %, nachdem die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2016 um 0,7 % gewachsen
war. Ebenfalls robust zeigte sich der Ifo-Geschäftsklimaindex, ein wichtiger Indikator
für die deutsche Konjunktur. Die US-Konjunktur trübte sich zuletzt ein. Im größten Auslandsmarkt des FP-Konzerns
stieg das BIP im zweiten Quartal 2016 nach vorläufigen Angaben auf das Jahr hochgerechnet
um 1,2 %; Beobachter hatten im Vorfeld mit einem Plus von 2,6 % gerechnet. Die Wachstumsrate
für das erste Quartal 2016 wurde zugleich von 1,1 auf 0,8 % korrigiert. Im zweitgrößten
FP-Auslandsmarkt Großbritannien stieg das BIP im zweiten Quartal 2016 um 0,6 %. Für
die kommenden Monate rechnen Experten nach dem Votum der Briten für einen Austritt
aus der Europäischen Union aber mit einem deutlichen Rückgang. Die branchenwirtschaftliche Entwicklung ist herausfordernd - insbesondere im Frankiermaschinengeschäft.
Zwar werden verschiedenen Poststatistiken zufolge pro Jahr nach wie vor weltweit rund
330 Milliarden Briefe vor allem in Europa und Nordamerika befördert. Doch das weltweite
Briefvolumen ist seit einigen Jahren rückläufig. Entsprechend sinkt auch weltweit
die installierte Frankiermaschinenbasis. In den Bereichen Mail Services und Software
agiert der FP-Konzern in wettbewerbsintensiven Märkten. Für den Export des FP-Konzerns in die USA, aber auch in andere Märkte, spielt das
Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar eine wichtige Rolle. Der Euro legte
kurz nach Jahresbeginn 2016 gegenüber dem US-Dollar zu und notierte zum Ende des ersten
Quartals 2016 bei 1,14 US-Dollar. Im zweiten Quartal 2016 verlor der Euro entgegen
der Entwicklung im ersten Quartal 2016 gegenüber dem US-Dollar und lag am Quartalsende
bei 1,11 US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Kurs nahezu unverändert. Das
Britische Pfund verlor bereits seit Jahresanfang 2016 gegenüber dem Euro deutlich
an Wert. In Folge des Brexit-Votums geriet das Britische Pfund im Vergleich zum Euro
noch stärker unter Druck und lag zum Ende des zweiten Quartals 2016 bei 0,83 Pfund
im Vergleich zu 0,74 Pfund am Jahresanfang. GESCHÄFTSENTWICKLUNGNach dem guten Start in das Geschäftsjahr 2016 entwickelte sich auch das zweite Quartal
2016 für den FP-Konzern positiv. Das Unternehmen wuchs damit trotz einer ungünstigen
Wechselkursentwicklung im ersten Halbjahr 2016 sowohl im traditionellen Frankiermaschinengeschäft
als auch in den neuen Geschäftsfeldern. Der Umsatz im Frankiermaschinengeschäft stieg
auf 63,1 Mio. Euro gegenüber 62,2 Mio. Euro im Jahr zuvor. Vertriebserfolge gab es
vor allem in Deutschland, den USA, Frankreich, Italien und Schweden. Das Wachstum gegen den Markttrend verdankt der FP-Konzern der PostBase-Familie. In
den vergangenen Monaten führte das Unternehmen das innovative Frankiersystem PostBase
mit großem Erfolg in Händlerländern wie Schweiz, Japan, Australien und Irland ein. Die PostBase Mini, das Schwestersystem für kleinere Briefvolumen, erhielt 2016 bereits
in folgenden Ländern die Zulassung: Kanada, Österreich, Belgien, Frankreich und Dänemark.
In der Schweiz befindet sich das System derzeit im Zulassungsverfahren. Neu im Produktportfolio sind die Systeme für größere Briefvolumen; die PostBase One
und PostBase 100 komplettieren die PostBase-Familie. 2016 wurde bereits die PostBase
One in Deutschland und Großbritannien eingeführt, in den USA befindet sich das System
im Zulassungsverfahren. Die PostBase 100 ist bereits in den beiden wichtigsten Märkten
Deutschland und USA verfügbar; weitere Zulassungen sind geplant. Positiv entwickelten sich in den ersten sechs Monaten 2016 auch die neuen Geschäftsfelder:
Die Umsätze in den Bereichen Mail Services und Software stiegen um 12,6 % auf 37,2
Mio. Euro. Der Mail Services-Anbieter freesort übertraf erstmals die Marke von 100
Mio. konsolidierten Briefen binnen sechs Monaten. Das Briefvolumen stieg in diesem
Zeitraum auf 108,1 Mio. gegenüber 98,8 Mio. in den ersten sechs Monaten 2015. Der
Umsatz erhöhte sich auf 30,1 Mio. Euro nach 26,1 Mio. im ersten Halbjahr 2015. Auch
das Softwaregeschäft legte im ersten Halbjahr 2016 zu; der Umsatz stieg auf 7,1 Mio.
Euro gegenüber 6,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Bestehende und neue Kunden nutzen
die Dienstleistungen der iab erheblich intensiver; das Transaktionsvolumen erhöhte
sich deutlich. Für die Zukunft des FP-Konzerns entscheidend ist darüber hinaus der Abschluss eines
neuen Konsortialdarlehensvertrags mit Wirkung zum 24. Juni 2016 mit einem international
agierenden Bankenkonsortium bestehend aus der Commerzbank Aktiengesellschaft, der
Deutsche Postbank AG, der Landesbank Baden-Württemberg und der UniCredit Bank AG.
Der Vertrag mit einem Volumen von insgesamt 120 Mio. Euro und einer Erhöhungsoption
von 30 Mio. Euro hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit zweimaliger Verlängerungsoption
um jeweils ein Jahr. Die verbesserte Konzernfinanzierung zählt zu den ersten Operational Excellence Maßnahmen,
um den FP-Konzern für die Zukunft noch besser aufzustellen und auf einen höheren Wachstumspfad
zu bringen. Auch Maßnahmen zur Optimierung der Steuerquote sind bereits umgesetzt.
Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Unternehmen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015
aufgrund organisatorischer und struktureller Maßnahmen einen deutlichen Rückgang der
Steuerquote. FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATORENDie finanziellen Leistungsindikatoren des FP-Konzerns sind Umsatz, EBITDA und Free
Cashflow. Diese werttreibenden Größen definieren das Spannungsfeld von Wachstum, Rentabilität
und Liquidität, in dem sich das Unternehmen befindet. UmsatzentwicklungIm ersten Halbjahr 2016 stieg der Umsatz auf 100,3 Mio. Euro nach 95,2 Mio. Euro im
Vorjahreszeitraum. Auf Quartalssicht erhöhte er sich auf 49,0 Mio. Euro im Vergleich
zu 45,7 Mio. Euro. Vor allem das schwächere britische Pfund verhinderte ein noch stärkeres
Wachstum; in den ersten sechs Monaten 2016 summierten sich die negativen Wechselkurseffekte
beim Umsatz auf insgesamt 0,8 Mio. Euro. Im größten Markt Deutschland stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 um 8,8 % auf
54,8 Mio. Euro; alle Produktbereiche trugen zum Umsatzwachstum bei. Im größten ausländischen
Markt, den USA, erhöhte sich der Umsatz auf 21,8 Mio. Euro nach 20,9 Mio. Euro im
Vorjahreszeitraum. Nach Ende der Dezertifizierung entwickelte sich insbesondere das
Neugeschäft mit der PostBase und der neu eingeführten PostBase Mini erfreulich. In
Großbritannien blieb der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2016 wechselkursbedingt
mit 9,1 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. UMSATZin Mio. Euro![]() Insbesondere aufgrund der Vertriebserfolge in Deutschland, den USA und Frankreich
sowie mit internationalen Händlern stiegen die Umsätze aus Produktverkäufen im ersten
Halbjahr 2016 um 14,9 % auf 19,8 Mio. Euro; entgegen dem Markttrend verbesserte der
FP-Konzern damit seine Position spürbar. Die wiederkehrenden Umsätze aus dem Mail
Services- und Softwaregeschäft sowie Serviceverträgen, Mietgeschäft, Teleporto und
dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 3,3 %
auf 80,6 Mio. Euro. Dabei stiegen die Umsätze mit der Vermietung von Frankiermaschinen
überproportional um 4,7 % auf 16,4 Mio. Euro. Die Umsätze mit Services und Teleporto
waren hingegen rückgängig. Im Vorjahr hatten Portoänderungen in Österreich und den
Niederlanden das Servicegeschäft angekurbelt. Generell führt die hohe Qualität der
PostBase zu weniger Ad-hoc-Serviceeinsätzen. Bedingt durch den vermehrten Abschluss
von sogenannten All-in-Verträgen in den USA kommt es zu einer Verschiebung zwischen
den Teleportoumsätzen und den Umsätzen aus Vermietungen. Die vormals separat abgerechneten
Teleportoumsätze werden in den Vermietungen ausgewiesen. UMSATZERLÖSE NACH PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGENscroll
Ergebnisentwicklung (EBITDA)Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das EBITDA, verbesserte
sich im ersten Halbjahr 2016 auf 14,6 Mio. Euro gegenüber 14,3 Mio. Euro in der Vorjahresberichtsperiode.
Das entspricht einer EBITDA-Marge von 14,6 %. Der negative Währungseffekt beläuft
sich im ersten Halbjahr 2016 auf 0,4 Mio. Euro. Auf Quartalssicht steigerte der FP-Konzern
das EBITDA auf 6,5 Mio. Euro im Vergleich zu 6,2 Mio. Euro im Jahr zuvor. EBITDAin Mio. Euro![]() Free CashflowDer Free Cashflow, der Saldo von Mittelzufluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit
(14,7 Mio. Euro) und Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (8,5 Mio. Euro),
verbesserte sich in den ersten sechs Monaten deutlich auf 6,3 Mio. Euro nach -0,6
Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Neben der positiven operativen Entwicklung machte
sich der geplante Rückgang der Investitionen in vermietete Erzeugnisse und die gute
Entwicklung beim Working Capital bemerkbar. Hinzu kommt ein einmaliger Zahlungseingang
in Höhe von 1,7 Mio. Euro aus dem erfolgreichen Abschluss eines Steuer-Verständigungsverfahrens
nach der EU-Schiedskonvention zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien. NettoverschuldungZum 30. Juni 2016 sank die Nettoverschuldung des FP-Konzerns auf 16,9 Mio. Euro im
Vergleich zu 20,4 Mio. Euro Ende 2015. Der Nettoverschuldungsgrad reduzierte sich
entsprechend von 58 % auf 47 %. Angesichts des neu abgeschlossenen Konsortialdarlehensvertrages vereinheitlicht und
verschärft der FP-Konzern zum 30. Juni 2016 den Ausweis der Nettoverschuldung in der
Berichterstattung und der damit zusammenhängenden Definition der Finanzmittel. Nach
der neuen, einheitlichen Definition werden in die Finanzmittel die liquiden Mittel
abzüglich verfügungsbeschränkter flüssiger Mittel (Portoguthaben, die vom FP-Konzern
verwaltet werden) und die Wertpapiere einbezogen. Eigene Anteile sind nicht Bestandteil
der Finanzmittel. Diese Darstellung gilt sowohl im Hinblick auf die Bestimmung des
Nettoverschuldungsgrades als Steuerungsgröße für die Kapitalstruktur des FP-Konzerns
als auch in Bezug auf den Ausweis in der Kapitalflussrechnung. ENTWICKLUNG DER NETTOVERSCHULDUNG NACH NEUER DEFINITIONscroll
Die Nettoverschuldung errechnet sich aus den Finanzverbindlichkeiten abzüglich der
Finanzmittel. Zu den Finanzverbindlichkeiten zählen die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing. In die Finanzmittel
werden liquide Mittel, abzüglich Portoguthaben, die vom FP-Konzern verwaltet werden,
und Wertpapiere eingerechnet. ENTWICKLUNG WEITERER WESENTLICHER POSTEN DER KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
Andere aktivierte EigenleistungenDie anderen aktivierten Eigenleistungen fielen im ersten Halbjahr 2016 planmäßig auf
6,5 Mio. Euro nach 7,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die bis Ende 2015 laufende
Dezertifizierung in den USA hatte im vergangenen Jahr für einen besonderen Nachfrageschub
für das Frankiersystem PostBase gesorgt, da viele Kunden ihre alten Frankiermaschinen
austauschten. Die in den aktivierten Eigenleistungen enthaltenen Zugänge an vermieteten
Erzeugnissen lagen in den ersten sechs Monaten 2016 bei 3,9 Mio. Euro gegenüber 5,6
Mio. Euro in der Vorjahresberichtsperiode. Sonstige ErträgeDie sonstigen Erträge sanken im ersten Halbjahr 2016 ebenfalls planmäßig auf 1,6 Mio.
Euro im Vergleich zu 2,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Entkonsolidierungseffekte
aus der unterjährigen Änderung des Konsolidierungskreises hatten sich 2015 positiv
auf die sonstigen Erträge ausgewirkt (0,4 Mio. Euro). MaterialaufwandIm ersten Halbjahr 2016 stieg der Materialaufwand auf 47,8 Mio. Euro im Vergleich
zu 44,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
erhöhten sich angesichts des wachsenden Umsatzes auf 18,5 Mio. im Vergleich zu 17,5
Mio. Euro im Jahr zuvor. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen wuchsen um 2,3 Mio.
Euro auf 29,2 Mio. Euro an; dies resultiert aus dem Wachstum im Mail Services-Geschäft.
Bei steigenden Umsätzen erhöhte sich die Materialaufwandsquote auf 47,6% nach 46,7
% im Vorjahreszeitraum. PersonalaufwandDer Personalaufwand lag im ersten Halbjahr 2016 mit 28,7 Mio. Euro leicht über dem
Vorjahresniveau von 28,4 Mio. Euro. Kostensteigernd wirkten allgemeine Entgelterhöhungen
weltweit. Entlastend wirkten ein leichter Rückgang der Zahl der Beschäftigten sowie
Wechselkurseffekte. Die Personalaufwandsquote reduzierte sich im ersten Halbjahr 2016
auf 28,6 % nach 29,9 % im Vorjahreszeitraum. Andere AufwendungenDie anderen Aufwendungen sanken im ersten Halbjahr 2016 auf 17,0 Mio. Euro gegenüber
17,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr fielen im ersten Halbjahr
noch Aufwendungen für den Betrieb des mittlerweile geschlossenen Standorts in Singapur
an. Positiv wirkten außerdem im ersten Halbjahr 2016 die gegenüber dem Vorjahr veränderten
Wechselkursrelationen. Abschreibungen und WertminderungenIm ersten Halbjahr 2016 erhöhten sich die Abschreibungen und Wertminderungen weiterhin
planmäßig leicht auf 8,3 Mio. Euro gegenüber 8,2 Mio. Euro im Jahr zuvor. Für das
Gesamtjahr erwartet der FP-Konzern wie bereits prognostiziert einen leichten Anstieg
der Abschreibungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015. EBITDas EBIT für das erste Halbjahr 2016 stieg trotz der höheren Abschreibungen im Vergleich
zur Vorjahresberichtsperiode um 0,2 Mio. Euro auf 6,3 Mio. Euro. Auf Quartalssicht
erhöhte sich das EBIT auf 2,3 Mio. Euro gegenüber 2,1 Mio. Euro im Jahr zuvor. ZinsergebnisIm ersten Halbjahr 2016 betrug das Zinsergebnis -0,3 Mio. Euro gegenüber -0,6 Mio.
Euro im Jahr zuvor. Dabei erzielte das Unternehmen um 0,2 Mio. Euro höhere Zinserträge
aus Finanzierungsleasing. Sonstiges FinanzergebnisDer FP-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2016 ein positives Finanzergebnis in Höhe
von 0,1 Mio. Euro gegenüber 0,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung im
Finanzergebnis beruht maßgeblich auf Wechselkurseffekten bei der stichtagsbezogenen
Umbewertung von Bilanzpositionen. ErtragsteuernDie Ertragsteuern lagen im ersten Halbjahr 2016 bei -2,2 Mio. Euro gegenüber -2,1
Mio. Euro in der Vorjahresberichtsperiode. Dies entspricht einer Steuerquote von 35,1
% (im Vorjahr 34,2 %). KonzernergebnisDer FP-Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2016 mit 4,0 Mio. Euro einen Konzerngewinn
auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis pro Aktie lag wie in der Vorjahresberichtsperiode
bei 0,24 Euro. Auf Quartalssicht stieg der Konzerngewinn deutlich von 0,5 Mio. Euro
auf 1,5 Mio. Euro. KONZERNERGEBNISin Mio. Euro![]() Geschäftsverlauf nach SegmentenDas Unternehmen ist in die vier Segmente Vertrieb Deutschland, Vertrieb International,
Produktion sowie Zentrale Funktionen aufgeteilt. Die Segmentierung entspricht dem
internen Berichtswesen des FP-Konzerns. Da die Segmente nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften berichten, werden in der
Überleitung auf den Konzernabschluss sowohl die Anpassungsbuchungen nach IFRS als
auch die Konzern-Konsolidierungsbuchungen aufgenommen. Die Konzern-Konsolidierungsbuchungen
umfassen die Konsolidierungen von Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten. Konzerninterne
Transaktionen erfolgen zu Marktpreisen. Da die Zahlen aus den Einzelabschlüssen zu
einem Gesamtsegmentergebnis aufsummiert werden, enthalten die Segmentgesamtbeträge
auch Intrasegmentzahlen sowie Zwischengewinne. Die in diesem Abschnitt dargestellten Umsatzwerte entsprechen jeweils den Umsatzerlösen
mit externen Dritten des Segmentberichts. Segment Vertrieb DeutschlandInsgesamt erzielte der FP-Konzern in seinem deutschen Heimatmarkt im ersten Halbjahr
2016 einen Umsatz von 54,8 Mio. Euro mit externen Dritten im Vergleich zu 50,4 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum. Besonders positiv entwickelte sich der Umsatz mit Mail
Services; er stieg um 4,0 Mio. Euro auf 30,1 Mio. Euro. Im traditionellen Frankiermaschinengeschäft
stieg der Umsatz in Deutschland um 0,2 Mio. Euro auf 17,6 Mio. Euro. Das Segment-EBITDA
verbesserte sich deutlich auf 5,1 Mio. Euro nach 3,3 Mio. Euro im Jahr zuvor. Segment Vertrieb InternationalIm Segment Vertrieb International, das sämtliche Aktivitäten der ausländischen Tochtergesellschaften
zusammenfasst, erwirtschaftete der FP-Konzern im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz
von 43,3 Mio. Euro mit externen Dritten im Vergleich zu 42,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Positiv wirkten sich Vertriebserfolge in den USA, Frankreich, Italien und Schweden
aus. Demgegenüber steht ein negativer Währungseffekt in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Trotz des guten operativen Geschäfts verminderte sich das EBITDA-Ergebnis in diesem
Segment im ersten Halbjahr 2016 auf 8,6 Mio. Euro gegenüber 11,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Im vergangenen Jahr hatten zusätzliche Serviceumsätze aufgrund von Portoänderungen
in Österreich und den Niederlanden, positive Währungseffekte und Entkonsolidierungseffekte
nach der unterjährigen Änderung des Konsolidierungskreises einen positiven Einfluss
auf das Ergebnis. Segment ProduktionIm Segment Produktion fasst der FP-Konzern seine Aktivitäten im Rahmen der Produktion
in Deutschland zusammen. Der Umsatz mit externen Dritten in diesem Segment stieg im
ersten Halbjahr 2016 auf 2,4 Mio. Euro im Vergleich zu 2,0 Mio. Euro ein Jahr zuvor.
Das EBITDA erhöhte sich auf 4,3 Mio. Euro im Vergleich zu 4,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE PRO SEGMENTscroll
scroll
1)
Umsatzerlöse mit externen Dritten FINANZLAGELIQUIDITÄTSANALYSEDer Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit stieg in den ersten sechs Monaten
des laufenden Geschäftsjahres auf 14,7 Mio. Euro nach 8,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Dies ist auf die weitere Verbesserung des EBITDA sowie maßgeblich auf die gute Entwicklung
beim Working Capital zurückzuführen. Hinzu kommt ein einmaliger Zahlungseingang in
Höhe von 1,7 Mio. Euro aus dem erfolgreichen Abschluss eines Steuer-Verständigungsverfahrens
nach der EU-Schiedskonvention zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit verminderte sich wie erwartet auf 8,5
Mio. Euro nach 9,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Weitere Erläuterungen finden sich
nachfolgend unter "Investitionsanalyse". Der Free Cashflow, der Saldo von Mittelzufluss
aus Geschäftstätigkeit und Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit, verbesserte sich
dadurch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres signifikant auf
6,3 Mio. Euro gegenüber -0,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung wird
sich im zweiten Halbjahr 2016 in dieser Form nicht fortsetzen, zumal Einmaleffekte
diese Größe zusätzlich erhöht haben. Für das Gesamtjahr rechnet FP mit einem positiven
Free Cashflow. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag in den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahres bei -1,2 Mio. Euro gegenüber 2,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Grund
dafür ist die Neuausrichtung der Konzernfinanzierung, die zu Auszahlungen zur Tilgung
des alten Konsortialdarlehens führte. In die dargestellten Finanzmittel werden liquide
Mittel, abzüglich Portoguthaben, die vom FP-Konzern verwaltet werden, und Wertpapiere
eingerechnet. LIQUIDITÄTSANALYSEscroll
FINANZMITTELscroll
FINANZIERUNGSANALYSEZur Finanzierung nutzte der FP-Konzern in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres
in erster Linie den positiven Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit, Finanzierungsleasing
sowie Kreditvereinbarungen mit Finanzinstituten. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2016 auf
27,2 Mio. Euro im Vergleich zu 18,2 Mio. Euro am 31. Dezember 2015. Zu den Finanzverbindlichkeiten
zählen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 34,6 Mio. Euro
(Ende 2015: 33,1 Mio. Euro) sowie die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing in
Höhe von 2,3 Mio. Euro (Ende 2015: 3,2 Mio. Euro). INVESTITIONSANALYSEDer FP-Konzern verfolgt eine fokussierte Investitionsstrategie und konzentriert sich
insbesondere auf Investitionen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens dienen. Die Investitionen verminderten sich in den ersten sechs Monaten 2016 erwartungsgemäß
auf 8,5 Mio. Euro nach 9,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Investitionen in vermietete
Erzeugnisse verminderten sich planmäßig auf 3,9 Mio. Euro nach 5,6 Mio. Euro im ersten
Halbjahr 2015. Die Investitionen in Sachanlagen (ohne vermietete Erzeugnisse) fielen
im gleichen Zeitraum auf 1,3 Mio. Euro nach 1,6 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten
des Vorjahres. Erhöht hat sich dagegen die Aktivierung von Entwicklungskosten; sie
belief sich auf 2,6 Mio. Euro nach 1,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dies spiegelt
den Mehraufwand rund um die Entwicklung und Markteinführung der PostBase 100 und PostBase
One und entsprechende Anpassungen an lokale Gegebenheiten wider. INVESTITIONENscroll
VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme stieg zum 30. Juni 2016 auf 163,5 Mio. Euro nach 156,2 Mio. Euro am
Jahresende 2015. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme lag
bei 53,7 % nach 57,4 % am 31. Dezember 2015. Im Wesentlichen aufgrund gestiegener
Portoguthaben in Italien erhöhten sich bei den kurzfristigen Vermögenswerten die liquiden
Mittel um 9,0 Mio. Euro auf 27,2 Mio. Euro. Auf der Passivseite verbesserte sich das
Eigenkapital durch den laufenden Konzerngewinn. Infolge der höheren Bilanzsumme lag
die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2016 unter Vorjahresniveau. Die kurzfristigen Schulden
erhöhten sich korrespondierend zum Anstieg der liquiden Mittel. LANG- UND KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTEDer Wert der immateriellen Vermögenswerte stieg zum 30. Juni 2016 auf 34,2 Mio. Euro
im Vergleich zu 33,0 Mio. Euro am 31. Dezember 2015. Dies liegt an dem Anstieg der
noch nicht abgeschlossenen Entwicklungsprojekte und Anzahlungen von 10,7 Mio. Euro
auf 13,6 Mio. Euro (vgl. Investitionsanalyse). Der Wert der Sachanlagen verminderte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2016 auf
39,8 Mio. Euro im Vergleich zu 42,0 Mio. Euro Ende 2015. Dies resultiert zum einen
aus dem Rückgang bei den Anlagen in Finanzierungsleasingverhältnissen. Der Wert sank
um 1,5 Mio. Euro auf 3,8 Mio. Euro. Zum anderen verminderten sich die vermieteten
Erzeugnisse um 0,6 Mio. Euro auf 24,0 Mio. Euro am 30. Juni 2016. Ebenfalls verminderten
sich die Steueransprüche um 2,3 Mio. Euro auf 6,3 Mio. Euro. Dabei sind 1,7 Mio. Euro
auf den Abschluss des Steuer-Verständigungsverfahrens in Großbritannien zurückzuführen.
Die Forderungen aus Finanzierungsleasing stiegen dagegen um 1,6 Mio. Euro auf 7,2
Mio. Euro zum 30. Juni 2016. Innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte verringerte sich der Wert der Vorräte zum
30. Juni 2016 auf 10,2 Mio. Euro gegenüber 11,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2015. Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf 17,7 Mio. Euro im Vergleich
zu 16,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2015. EIGENKAPITALDer Konzerngewinn in den ersten sechs Monaten 2016 stärkte das Eigenkapital; insgesamt
erhöhte es sich zum 30. Juni 2016 auf 35,7 Mio. Euro gegenüber 35,2 Mio. Euro zum
31. Dezember 2015. Gegenläufig haben die im Juni 2016 ausgezahlte Dividende für 2015
sowie die Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften das Eigenkapital
um 3,8 Mio. Euro belastet. Die Eigenkapitalquote lag mit 21,8 % leicht unter dem Niveau
von 22,6 % zum 31. Dezember 2015. Das Eigenkapital enthält unter anderen die eigenen
Anteile; zum 30. Juni 2016 hielt das Unternehmen insgesamt 91.944 eigene Aktien gegenüber
163.944 eigenen Aktien zum 31. Dezember 2015; dies entspricht 0,6 % des Grundkapitals.
Weitere Angaben zum genehmigten und zum bedingten Kapital sowie zu Wandel- und Optionsrechten
können dem Geschäftsbericht 2015 entnommen werden. LANG- UND KURZFRISTIGE SCHULDENDie langfristigen Schulden erhöhten sich zum 30. Juni 2016 auf 53,3 Mio. Euro nach
48,8 Mio. Euro Ende 2015. Dies resultiert aus dem Anstieg der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
aus der im Juni 2016 erfolgreichen Neuausrichtung der Konzernfinanzierung sowie aus
der Steigerung der latenten Steuerverbindlichkeiten. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich zum 30. Juni 2016 auf 74,5 Mio. Euro im Vergleich
zu 72,2 Mio. Euro Ende 2015. Dem deutlichen Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten
steht dabei ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie
der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber. LEASINGDer FP-Konzern betreibt sowohl Operate Lease als auch Finance Lease. Diese Geschäftsmodelle
beeinflussen die Bilanz des Unternehmens. Im Anlagevermögen sind Geräte abgebildet,
die FP im Rahmen von Operate-Lease-Vereinbarungen an Kunden vermietet. Die Positionen
"Vermietete Erzeugnisse" und "Anlagen in Finanzierungsleasingverhältnissen" enthalten
entsprechend 27,7 Mio. Euro. Die Finance-Lease-Vereinbarungen mit Kunden finden sich
unter "Forderungen aus Finanzierungsleasing" und beliefen sich zum 30. Juni 2016 im
langfristigen und kurzfristigen Bereich in Summe auf 9,7 Mio. Euro. NACHTRAGSBERICHTDie Hauptversammlung der Francotyp-Postalia Holding AG hat am 7. Juni 2016 dem erzielten
Vergleich im Klageverfahren gegen den ehemaligen Vorstand Dr. Heinz-Dieter Sluma zugestimmt.
Am 27. Juli 2016 hat das Unternehmen die Zahlung des Vergleichsbetrages in Höhe von
0,5 Mio. Euro erhalten. Damit ist das Verfahren beendet. Nach dem Zwischenberichtsstichtag (30. Juni 2016) sind keine weiteren Vorgänge von
besonderer Bedeutung eingetreten, die eine nennenswerte Auswirkung auf die Ertrags-,
Finanz- oder Vermögenslage des FP-Konzerns gehabt hätten. RISIKO- UND CHANCENBERICHTIm Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 hat die Gesellschaft Risiken und Chancen
ausführlich erläutert. Darüber hinaus sind derzeit keine weiteren Risiken und Chancen
erkennbar. PROGNOSEBERICHTDer FP-Konzern wird sich 2016 auf eine Stärkung der Ertragskraft, eine kontinuierliche
Entwicklung des angestammten Geschäfts mit Frankiermaschinen sowie den Ausbau der
neuen Geschäftsfelder konzentrieren. Das Unternehmen setzt hierzu auch auf Operational
Excellence-Maßnahmen, um die Effizienz in allen Bereichen zu steigern. Parallel arbeitet
das Unternehmen an der Schärfung der bestehenden Wachstumsstrategie. Die Ergebnisse
wird das Unternehmen im Herbst 2016 präsentieren. Angesichts der guten Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 bestätigt der FP-Konzern
zum jetzigen Zeitpunkt seine Prognose für das Gesamtjahr 2016. Das Unternehmen erwartet
im Vergleich zum Vorjahr einen leicht steigenden Umsatz, ein ebenfalls leicht steigendes
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und einen positiven Free
Cashflow. Das Unternehmen geht hierbei von gleichbleibenden Wechselkursen für Fremdwährungen
aus. Sämtliche hier gemachten Ausführungen basieren auf dem Kenntnisstand zum Ende des
ersten Halbjahres 2016. Der FP-Konzern weist darauf hin, dass die angegebenen Plandaten
von den später tatsächlich erreichten Werten abweichen können. Konzern-ZWISCHENABSCHLUSSFÜR DAS 1. HALBJAHR 2016KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016scroll
KONZERNBILANZ ZUM 30. JUNI 2016AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016scroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016scroll
scroll
Konzern-ANHANGFÜR DAS1. HALBJAHR 2016
I. ALLGEMEINE GRUNDLAGEN1. ALLGEMEINE ANGABENDie Francotyp-Postalia Holding AG, Berlin (nachfolgend auch "FP Holding" genannt),
besteht in der Rechtsform der Aktiengesellschaft und ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Charlottenburg unter HRB 169096 B eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Berlin,
Deutschland. Die Geschäftsanschrift lautet Prenzlauer Promenade 28, 13089 Berlin.
Der Zwischenabschluss der FP Holding für den zum 30. Juni 2016 endenden Berichtszeitraum
umfasst die FP Holding und ihre Tochtergesellschaften (nachfolgend auch "FP-Konzern";
FP oder "Francotyp" genannt). Der FP-Konzern ist Anbieter für die Digitale Poststelle und Experte für Kommunikations-
und Dokumentenprozesse. Als international tätiges Unternehmen mit einer über 90-jährigen
Geschichte bedient FP alle Versandkanäle rund um den Brief - vom Frankieren und Kuvertieren
eines analogen Briefs über Hybrid-Mails bis hin zum digitalen Versand. Zielgruppe
sind Unternehmenskunden jeder Größe. Seine Geschäftstätigkeit unterteilt das Unternehmen
in drei Produktbereiche: Frankieren und Kuvertieren, Mail Services sowie Softwarelösungen. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in dem traditionellen Produktgeschäft,
welches aus der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von insbesondere Frankiermaschinen,
aber auch Kuvertiermaschinen und dem After-Sales-Geschäft besteht. Durch ihre Tochtergesellschaften
freesort und Mentana-Claimsoft und ihre Mehrheitsbeteiligung an der iab bietet der
FP-Konzern seinen Kunden in Deutschland zudem auch Sortier- und Konsolidierungsdienstleistungen
sowie Produkte zur vollelektronischen Kommunikation und Hybrid-Mail-Produkte an. Der Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG hat den Konzernabschluss und Konzernlagebericht
2015 am 31. März 2016 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat
hat den Konzernabschluss und Konzernlagebericht geprüft und am 12. April 2016 gebilligt.
Am 13. April 2016 wurde der Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2015 der Francotyp-Postalia
Holding AG veröffentlicht. Es handelt sich bei dem vorliegenden Zwischenabschluss um einen verkürzten Abschluss
in Übereinstimmung mit dem IAS 34. Dieser Zwischenabschluss beinhaltet nicht sämtliche
Angaben, welche im Zusammenhang mit vollständigen Abschlüssen nach IAS 1 stehen. Der
Abschluss wurde am 25. August 2016 vom Vorstand der FP Holding zur Veröffentlichung
freigegeben. 2. GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG2.1. Grundlagen zur Aufstellung des AbschlussesDer Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung,
Eigenkapitalveränderungsrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben - der
FP Holding für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016 wird beim elektronischen Bundesanzeiger
eingereicht und veröffentlicht. Es handelt sich um einen verkürzten Zwischenabschluss
in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) für die Zwischenberichtsperiode
1. Januar bis 30. Juni 2016. Bei der Aufstellung dieses Zwischenabschlusses kamen
grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung wie
bei der Aufstellung des Konzernabschlusses 2015. Der Zwischenabschluss sollte zusammen
mit dem geprüften Abschluss gelesen werden. Der Zwischenabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden - soweit nicht
anders dargestellt - zum Zwecke der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit grundsätzlich
in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Aufgrund kaufmännischer Rundungen kann es zu geringfügigen
Rechendifferenzen kommen. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt in Anwendung von IAS 1 nach dem Prinzip der
Fristigkeit. Die Bilanzposten werden deshalb in langfristige und kurzfristige Vermögenswerte
bzw. Schulden aufgeteilt. Vermögenswerte und Schulden werden grundsätzlich dann als
kurzfristig eingestuft, wenn sie eine Restlaufzeit oder einen Umschlag im Rahmen der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von weniger als einem Jahr haben. Entsprechend werden
Vermögenswerte und Schulden dann als langfristig klassifiziert, wenn sie länger als
ein Jahr im Unternehmen verbleiben. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2.2. Anpassungen der Rechnungslegungsmethoden sowie neue Standards und InterpretationenDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind - gegenüber denen am Bilanzstichtag
zum 31. Dezember 2015 - im Wesentlichen unverändert. Der Zwischenabschluss und der Konzern-Zwischenlagebericht sind weder einer prüferischen
Durchsicht noch einer Prüfung entsprechend § 317 HGB unterzogen worden. 2.3. KonzernkreisDie Francotyp-Postalia Holding AG fungiert als Konzernobergesellschaft, unter der
der FP-Konzern konsolidiert wird. In den Konzernabschluss der FP Holding werden alle
Unternehmen einbezogen, bei denen die Möglichkeit besteht, die Finanz- und Geschäftspolitik
zu beherrschen (Tochterunternehmen). Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt in
den Konzernabschluss einbezogen, ab dem die FP Holding die Möglichkeit der Beherrschung
erlangt. Endet diese Möglichkeit, scheiden die entsprechenden Gesellschaften aus dem
Konsolidierungskreis aus. Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 kam es im Berichtszeitraum zu
keiner Veränderung im Konzernkreis. 2.4. WährungsumrechnungDer Währungsumrechnung liegen die nachfolgenden Wechselkurse zugrunde: scroll
2.5. Schätzungen und Ermessensspielräume des ManagementsBei der Aufstellung des Zwischenabschlusses sind zu einem gewissen Grad Annahmen zu
treffen und Schätzungen vorzunehmen, die sich auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten
Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen der Berichtsperiode
auswirken. Den Annahmen und Schätzungen liegen Prämissen zugrunde, die auf dem jeweils
aktuellen Kenntnisstand beruhen. Insbesondere wurden bezüglich der erwarteten künftigen
Geschäftsentwicklung die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Zwischenabschlusses vorliegenden
Umstände ebenso wie die als realistisch unterstellte zukünftige Entwicklung des globalen
und branchenbezogenen Umfelds zu Grunde gelegt. Durch von den Annahmen abweichende
und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen
können die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich erwarteten Schätzwerten
abweichen. Wenn die tatsächliche Entwicklung von der erwarteten abweicht, werden die
Prämissen und, falls erforderlich, die Buchwerte der betreffenden Vermögenswerte und
Schulden entsprechend angepasst. II. ENTWICKLUNGEN IM BERICHTSZEITRAUMDie Geschäftstätigkeit des FP-Konzerns ist grundsätzlich nicht durch saisonale Einflüsse
geprägt. In Bezug auf für die Geschäftstätigkeit des FP-Konzerns in der Zwischenberichtsperiode
erhebliche Konjunktureinflüsse verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht. Die Hauptversammlung hat am 7. Juni 2016 beschlossen, für das Geschäftsjahr 2015 eine
Dividende von 0,12 Euro je Aktie auszuschütten. Die Gesamtsumme der Ausschüttung für
die dividendenberechtigten Aktien belief sich auf TEUR 1.923 und wurde im zweiten
Quartal 2016 gezahlt. Der verbleibende Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Vorjahr hatte der FP-Konzern eine Dividende in Höhe von TEUR 2.559 gezahlt. Im Klageverfahren gegen den ehemaligen Vorstand Dr. Heinz-Dieter Sluma wurde eine
Einigung im Vergleichswege erzielt. Die Hauptversammlung der FP Holding AG hat dem
Vergleich am 7. Juni 2016 zugestimmt. Am 27. Juli 2016 ist die Zahlung des Vergleichsbetrags
in Höhe von TEUR 500 bei FP eingegangen. Damit ist das Verfahren beendet. Mit Datum vom 14. Juni 2016 wurde ein neuer Konsortialdarlehensvertrag zwischen der
FP Holding als Darlehensnehmerin und einem Bankenkonsortium als Darlehensgeberin zu
verbesserten Rahmenbedingungen und Konditionen abgeschlossen. Der Vertrag mit einem
Volumen von insgesamt TEUR 120.000 und einer Erhöhungsoption von TEUR 30.000 hat eine
Laufzeit von fünf Jahren mit zweimaliger Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr.
Das Darlehen setzt sich aus einer Term Facility (endfälliges Darlehen in Höhe von
bis zu TEUR 30.000), einer Acquisition / CAPEX Facility (endfälliges Darlehen in Höhe
von bis zu TEUR 30.000) und einer Revolving Facility (Darlehen in Höhe von bis zu
TEUR 60.000 auf revolvierender Basis) zusammen. Mit Schreiben vom 21. Juni 2016 kündigte FP den alten Konsortialdarlehensvertrag vom
19. April 2013 (wie von Zeit zu Zeit geändert und neugefasst, zuletzt mit Änderungsvertrag
vom 30. Dezember 2015) und löste unter Zuhilfenahme des neuen Konsortialdarlehens
am 30. Juni 2016 die finanziellen Verpflichtungen aus dem alten Konsortialdarlehensvertrag
in Höhe von TEUR 30.106 ab. In der Konzernbilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten wurden entsprechend in gleicher Höhe mit einem negativen Ergebniseffekt
in Höhe von TEUR 283 ausgebucht. Die Auszahlungsvoraussetzungen gemäß Konsortialdarlehensvertrag
lagen zum 24. Juni 2016 vor; das neue Konsortialdarlehen wurde zum 30. Juni 2016 unter
Berücksichtigung von Transaktionskosten zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR
34.628 eingebucht. Die Inanspruchnahme des Konsortialdarlehens beläuft sich zum 30. Juni 2016 auf insgesamt
TEUR 37.087, einschließlich Avalkrediten in Höhe von TEUR 1.256; der FP-Konzern verfügt
zum 30. Juni 2016 entsprechend über ungenutzte Kreditlinien in Höhe von TEUR 82.913. Der FP-Konzern hat gemäß dem neuen Konsortialdarlehensvertrag zwei definierte Finanzkennzahlen
(Financial Covenants) einzuhalten. Zum einen darf ein bestimmter Verschuldungsgrad
(Leverage) nicht überschritten werden. Dieser ergibt sich aus dem Verhältnis von Nettoverschuldung
(Total Net Debt) zu Adjusted EBITDA (EBITDA, gegebenenfalls bereinigt um Sondereffekte)
gemäß Konzernabschluss. Zum anderen ist ein Zinsdeckungsgrad (Interest Cover) einzuhalten. Dieser berechnet
sich aus dem Quotienten von Adjusted EBITDA (EBITDA, gegebenenfalls bereinigt um Sondereffekte)
zum Zinsergebnis, bereinigt um Fremdkapitalkosten auf Vorräte (IAS 23), gemäß Konzernabschluss. Im Zusammenhang mit konzerninternen Umstrukturierungen konnten steuerliche Verlustvorträge
nutzbar gemacht werden. Dies hatte einen einmaligen positiven Steuereffekt im zweiten
Quartal 2016 zur Folge. Auf Grund des abgeschlossenen EU-Schiedsverfahrens zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und Großbritannien reduzierten sich sowohl die Steuerforderungen als auch die dafür
gebildeten Steuerrückstellungen im Konzern. Die Steuerforderungen in Höhe von TEUR
6.689 (Stand 31.03.2016 und zum 31.12.2015) verringerten sich um TEUR 1.692 auf TEUR
4.997. SONSTIGE ENTWICKLUNGENIm Hinblick auf die sonstigen Entwicklungen beim FP-Konzern verweisen wir an dieser
Stelle auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht. III. ERLÄUTERNDE ANGABEN1. ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNGDie Kapitalflussrechnung des FP-Konzerns weist die Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse
aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus. Die Finanzmittel ermitteln sich wie folgt: scroll
2. MITARBEITERDie Mitarbeiter des FP-Konzerns verteilen sich regional und funktional wie folgt: REGIONALE VERTEILUNGscroll
FUNKTIONALE VERTEILUNGscroll
3. EVENTUALSCHULDEN UND -FORDERUNGENWir verweisen an dieser Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2015. 4. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM STICHTAGAm 27. Juli 2016 ist die Zahlung des Vergleichsbetrags in Höhe von TEUR 500 aus dem
Klageverfahren gegen den ehemaligen Vorstand Dr. Heinz-Dieter Sluma bei FP eingegangen.
Damit ist das Verfahren beendet. Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag 30. Juni 2016, die sich
nicht im Abschluss der Zwischenberichtsperiode widerspiegeln, liegen nicht vor. IV. SEGMENTINFORMATIONENDie Segmentberichterstattung basiert auf Abschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften
(HB-I-Abschlüssen). Die Zahlen aus den einzelnen HB-I-Abschlüssen werden zu Segmentbeträgen
aufsummiert und enthalten auch Intrasegmentzahlen sowie Zwischengewinne. Die Konsolidierung
und Überleitung auf den Zwischenabschluss erfolgt mittels Überleitungsspalte, in der
auch die Anpassungsbuchungen nach IFRS enthalten sind. 1.1.-30.6.2016scroll
1.1.-30.6.2015scroll
Am Jahresende erfolgt zwischen der FP GmbH und den ausländischen Vertriebsgesellschaften
eine Ergebnisanpassung entsprechend steuerrechtlich üblicher Regeln hinsichtlich grenzüberschreitender
konzerninterner Verrechnungspreise. Diese Anpassung hat im Wesentlichen Auswirkungen
auf die dargestellten intersegmentalen Segmentumsätze und Segment-EBITDA / -Nettoeinkommen.
Basierend auf den aktuellen Ergebnismargen der ausländischen Vertriebsgesellschaften
würde sich der Umsatz und das EBITDA des Segments Produktion für den Berichtszeitraum
1. Januar 2016 bis 30. Juni 2016 um TEUR 280 (i. Vj. TEUR 1.453) erhöhen. In gleicher
Höhe würde sich das EBITDA des Segments Vertrieb International vermindern. scroll
ÜBERLEITUNGEN IN TEURUMSATZERLÖSEscroll
EBITDAscroll
VERMÖGENscroll
VERMÖGEN NACH REGIONENscroll
Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR
8.494 (im Vorjahr TEUR 9.147) ist ausschließlich dem Segment Vertrieb Deutschland
zugeordnet. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Grundsätzen ordnungsmäßiger
Konzernzwischenberichterstattung der Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt,
der Konzern-Zwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses
und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Berlin, 25. August 2016 Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG scroll
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||