Francotyp-Postalia Holding AGBerlinZwischenmitteilung Neun Monate 2017ÜBERBLICK DER ERSTEN NEUN MONATE 2017GESAMTAUSSAGE:DER FP-KONZERN VERZEICHNET WEITERES UMSATZWACHSTUM UND BEKRÄFTIGT PROGNOSE FÜR 2017Im bisherigen Geschäftsjahr 2017 bleibt der FP-Konzern beim Umsatz im Vergleich zum
Vorjahr weiter auf Wachstumskurs. In den ersten neun Monaten 2017 steigerte das Unternehmen
gegenüber dem Vorjahreszeitraum den Umsatz insgesamt um 3,0 % auf 153,9 Mio. Euro.
Mit einem EBITDA von 19,6 Mio. Euro einschließlich negativer Währungseffekte in Höhe
von -0,4 Mio. Euro liegt der FP-Konzern leicht hinter dem EBITDA des Vorjahreszeitraums
von 20,6 Mio. Euro. Neben dem Währungseffekt ist dies im Wesentlichen im margenschwachen
Geschäft im Produktbereich Mail Services und der ACT-Investitionen sowie zusätzlicher
einmaliger Sondereinflüsse begründet. Ungeachtet dieser ergebnisbelastenden Aufwandspositionen
bekräftigt der FP-Konzern seine Prognose für das Geschäftsjahr 2017. GESCHÄFTSVERLAUF:WEITERHIN POSITIVE ENTWICKLUNG IM BEREICH FRANKIERMASCHINENIm traditionellen Geschäft mit Frankiersystemen konnte der FP-Konzern in den vergangenen
neun Monaten ein leichtes Umsatzplus von 0,6 % verbuchen, was einem Umsatz von 94,9
Mio. Euro in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2017 entsprach. Hierbei
stellten auch das vergleichsweise weiterhin schwache Britische Pfund sowie der zunehmend
stärkere Euro zum US-Dollar eine Herausforderung dar. In den ersten neun Monaten 2017
haben sich die negativen Währungseffekte beim Umsatz auf insgesamt -1,0 Mio. Euro
belaufen. Wie prognostiziert ist der Erfolg der FP im Frankiermaschinengeschäft auf
die hohe Nachfrage nach kleinen Frankiersystemen zurückzuführen. Mit der PostBase
100 und der PostBase Mini hat FP auf die veränderte Nachfrage von großen zu kleinen
Frankiersystemen rechtzeitig reagiert und zielt mit seinen exakt auf die Kundenbedürfnisse
orientierten Produkten und Dienstleistungen auf das Segment des kleinen bis mittleren
Briefvolumens ab. UMSATZPLUS BEI MAIL SERVICESDer Umsatz im Produktbereich Mail Services stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 9,8 % auf 49,1 Mio. Euro. Trotz des seit fünf Jahren durchgehend starken Umsatzwachstums
blieb der Produktbereich margenschwach und die Profitabilität verschlechterte sich
in den ersten neun Monaten 2017 weiter. FP hat deshalb den im Rahmen von ACT geplanten
Umbau vorgezogen, da Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungspotenziale im Rahmen
eines Operational Reviews identifiziert werden konnten. Die Umsätze im Produktbereich
Software erreichten 9,9 Mio. Euro nach 10,3 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Die Umsatzminderung resultiert im Wesentlichen aus einem temporären Rückgang verarbeiteter
Sendungsmengen. ERTRAGSLAGE:EBITDA VON 19,6 MIO. EURO GEPRÄGT DURCH EINMALIGE SONDEREINFLÜSSE UND INVESTITIONEN IN ACTDas EBITDA blieb in den vergangenen neun Monaten 2017 mit 19,6 Mio. Euro einschließlich
negativer Währungseffekte in Höhe von -0,4 Mio. Euro leicht unter der Vorjahresgröße
von 20,6 Mio. Euro. Neben den sich verstärkenden Währungseffekten belasteten vor allem
der deutlich erhöhte Material- und Personalaufwand das Ergebnis. Positiv wirkten sich
Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten in Höhe von 1,9 Mio. Euro
aus. In der Berichtsperiode stieg der Materialaufwand im Wesentlichen durch die Steigerung
des Geschäfts mit Frankierdienstleistungen (Frankierservice) im Bereich Mail Services
um insgesamt 7,2 %. In der Folge erhöhten sich in den neun Monaten 2017 die Aufwendungen
für bezogene Leistungen um 14,9 % auf 49,9 Mio. Euro gegenüber 43,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe verminderten sich hingegen trotz
des leichten Umsatzanstiegs im Kerngeschäft Frankieren und Kuvertieren auf 26,7 Mio.
Euro im Vergleich zu 28,0 Mio. Euro im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote erhöhte
sich im Ergebnis um zwei Prozentpunkte auf 49,8 %. Der Personalaufwand stieg zum Vorausjahreszeit-raum
2016 von 42,9 Mio. Euro auf 45,0 Mio. Euro, was insbesondere auf den Ausbau der internationalen
Vertriebsmannschaft sowie die Professionalisierung der administrativen Bereiche des
Konzerns im Zusammenhang mit der ACT-Strategie zurückzuführen (1,5 Mio. Euro) ist.
Die anderen Aufwendungen fielen in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr
von 25,9 Mio. Euro auf 24,3 Mio. Euro - trotz der Sondereinflüsse in Höhe von 0,8
Mio. Euro sowie der Aufwendungen in Höhe von 0,9 Mio. Euro im Rahmen der ACT-Strategie.
Die Auflösung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von 0,9 Mio.
Euro aufgrund des Wegfalls der Gründe entlasteten die anderen Aufwendungen in den
ersten neun Monaten 2017. Die Abschreibungen entwickelten sich im Wesentlichen wie
erwartet in Folge der Modernisierung der Produktfamilie sowie der Investitionen in
Software und Akquisitionen in Kundenlisten in der Neunmonatsperiode von 12,5 Mio.
Euro auf 14,6 Mio. Euro. Insgesamt verringerte sich damit das Ergebnis vor Zinsen
und Steuern, kurz EBIT, im Vergleich zum Vorjahr von 8,1 Mio. Euro auf 5,0 Mio. Euro.
Das Zinsergebnis verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2017 deutlich von -0,1
Mio. Euro in 2016 auf 0,5 Mio. Euro. Die Verbesserung ergab sich im Wesentlichen aus
höheren Zinserträgen aus Finanzierungsleasing in Höhe von 1,1 Mio. Euro (im Vorjahr
0,8 Mio. Euro) sowie aus Einmaleffekten aus steuerlich bedingten Zinserträgen in Höhe
von 0,5 Mio. Euro aus dem erfolgreichen Abschluss von Steuerverständigungsverfahren
nach der EU-Schiedskonvention (im Vorjahr 0,2 Mio. Euro). Belastend wirkten sich einmalige
Zinsaufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro aus laufenden Betriebsprüfungen aus. Die
Ertragssteuern lagen in den ersten neun Monaten 2017 bei -2,0 Mio. Euro gegenüber
-2,8 Mio. Euro in der Vorjahresberichtsperiode. Der Konzerngewinn lag mit 3,4 Mio.
Euro unter dem des Vorjahreszeitraums von 5,2 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie (EPS)
sank in den ersten neun Monaten 2017 in Folge des verminderten Konzernergebnisses
auf 0,21 Euro (unverwässert) und 0,20 Euro (verwässert) nach 0,31 Euro bzw. 0,30 Euro
im Vorjahr. FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE:BEREINIGTER FREE CASHFLOW WIE ERWARTET AUF GUTEM VORJAHRESNIVEAUDer FP-Konzern verfolgt eine fokussierte Investitionsstrategie. Mit seinem jungen
Produktportfolio ist der FP-Konzern in allen wichtigen Märkten erfolgreich. Die Investitionen
in das laufende Geschäft und die Umsetzung der Wachstumsstrategie summierten sich
in den ersten neun Monaten 2017 auf 12,0 Mio. Euro nach 11,9 Mio. Euro im Vorjahr.
Davon entfielen 4,7 Mio. Euro auf Investitionen in Mietmaschinen (im Vorjahreszeitraum
2016: 5,1 Mio. Euro). Für den Erwerb einer Kundenliste einschließlich vermieteter
Erzeugnisse investierte der FP-Konzern in den vergangenen neun Monaten 2017 insgesamt
1,4 Mio. Euro. Darüber hinaus aktivierte das Unternehmen 3,4 Mio. Euro Entwicklungskosten
(Vorjahresquartal: 3,7 Mio. Euro). Dem Mittelabfluss für Investitionen in Höhe von
12,0 Mio. Euro stand in der Neunmonatsperiode 2017 ein Mittelzufluss von 16,6 Mio.
Euro aus dem Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit gegenüber. Der Free Cashflow
fiel somit auf 4,5 Mio. Euro im Vergleich zu 5,2 Mio. Euro im Vorjahr. Bereinigt um
Investitionen in Finance Lease Assets in Höhe von 2,1 Mio. Euro und den Erwerb der
Kundenliste i n Großbritannien lag der Free Cashflow mit 8,0 Mio. Euro auf gutem Vorjahresniveau.
Der positive Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit bildet eine wesentliche
Quelle der Finanzierung des FP-Konzerns. Hinzu kommen bestehende Kreditvereinbarungen
mit Banken und Finanzierungsleasingvereinbarungen. Die Finanzverbindlichkeiten erhöhten
sich zum 30. September 2017 auf 40,2 Mio. Euro im Vergleich zu 38,4 Mio. Euro am 31.
Dezember 2016. Demgegenüber standen Finanzmittel in Höhe von insgesamt 21,5 Mio. Euro
(31. Dezember 2016: 18,7 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung reduzierte sich auf 18,8
Mio. Euro am 30. September 2017 im Vergleich zu 19,8 Mio. Euro Ende 2016. PROGNOSEFP BEKRÄFTIGT PROGNOSE UND ERWARTET LEICHTEN ANSTIEG BEI UMSATZ UND EBITDA UND EINEN BEREINIGTEN FREE CASHFLOW AUF VORJAHRESNIVEAUDer FP-Konzern konzentriert sich im laufenden Geschäftsjahr 2017 auf den Ausbau der
Marktanteile im Bereich des Frankiermaschinengeschäfts, die Implementierung der strategischen
Projekte und setzt die Umsetzung zahlreicher FP Fit-Maßnahmen unter Hochdruck fort.
Trotz der zusätzlich entstandenen Belastungen aus dem Produktbereich Mail Services
bekräftigt der FP-Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr 2017: Das Unternehmen
geht unter der Prämisse gleichbleibender Wechselkurse von einem im Vergleich zum Vorjahr
leicht steigenden Umsatz, einem ebenfalls leicht steigenden Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) und einem bereinigten Free Cashflow auf Vorjahresniveau
aus. Sämtliche hier gemachten Ausführungen basieren auf dem Kenntnisstand zum Ende des
dritten Quartals 2017. Der FP-Konzern weist darauf hin, dass die angegebenen Plandaten
von den später tatsächlich erreichten Werten abweichen können. WESENTLICHE EREIGNISSEEin wesentliches und berichtspflichtiges Ereignis nach dem 30. September 2017 ist
der Start des Aktienrückkaufprogramms. Am 9. Oktober 2017 hat der Vorstand der Francotyp-Postalia
Holding AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats entschieden, von der auf der ordentlichen
Hauptversammlung vom 11. Juni 2015 beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG Gebrauch zu machen und voraussichtlich im Zeitraum vom
12. Oktober 2017 bis zum 12. Januar 2018 bis zu 475.000 Aktien (dies entspricht maximal
bis zu 2,91 % des Grundkapitals der Gesellschaft) zu erwerben, wobei der Rückkauf
der bis zu 475.000 Aktien auf einen Gesamtkaufpreis von maximal 3 Mio. Euro begrenzt
ist. Der Erwerb erfolgt zu dem Zweck, die erworbenen eigenen Aktien zur Bedienung
von Bezugsrechten einzusetzen, die unter Aktienoptionsplänen ausgegeben und ausgeübt
wurden bzw. werden. KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSfür die ersten neun Monate 2017Wir weisen darauf hin, dass Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden
Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben, usw.) auftreten können. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2017scroll
KONZERNBILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2017AKTIVAscroll
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2017scroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2017scroll
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WEITER NFORMATIONENINFORMATIONEN ÜBER DIESE QUARTALSMITTEILUNGDieses Dokument entspricht den neuen Vorgaben zur Quartalsmitteilung gemäß § 51 a
der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse. Aufgrund geänderten Europäischen
Rechts wurde in Deutschland im Jahr 2015 die gesetzliche Verpflichtung zur Quartalsberichtserstattung
für börsennotierte Unternehmen aufgehoben. Unternehmen haben künftig die Möglichkeit,
für das erste und dritte Quartal eines Geschäftsjahres eine verkürzte Quartalsmitteilung
in der vorliegenden Form zu veröffentlichen. INFORMATIONEN ÜBER DAS UNTERNEHMENDer FP-Konzern mit Hauptsitz in Berlin bietet Unternehmen und Behörden innovative
Lösungen für die sichere und effiziente Kommunikation. Neben Systemen für das Frankieren
und Kuvertieren von Briefen umfasst das Angebot derzeit Dienstleistungen wie die Abholung
von Geschäftspost sowie Softwarelösungen. Aus seiner mehr als 90-jährigen Unternehmensgeschichte
heraus verfügt der FP-Konzern über eine einzigartige Mischung aus gewachsener Kompetenz
bei der Postbearbeitung und digitalem Know-how. In vielen Industrieländern ist das
Unternehmen mit eigenen Niederlassungen präsent und besitzt bei Frankiermaschinen
einen weltweiten Marktanteil von mehr als zehn Prozent. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete
der FP-Konzern einen Umsatz von über 200 Mio. Euro. Bis 2023 strebt er eine Verdoppelung
des Umsatzes auf rund 400 Mio. Euro an. Im Rahmen der Strategie ACT wird das Unternehmen
hierzu im Kerngeschäft angreifen, zusätzliche Produkte und Services für die Kunden
anbieten und die digitale Transformation vorantreiben. IMPRESSUMINVESTOR RELATIONS/ PUBLIC RELATIONSSabina Prüser Prenzlauer Promenade 28 13089 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30 220 660 410 Telefax: +49 (0)30 220 660 425 E-Mail: s.prueser@francotyp.com De-Mail: s.prueser@francotyp.de-mail.de Internet: www.fp-francotyp.com KONZEPT UND DESIGNIR-ONE, Hamburg www.ir-one.de TEXTHillermann Consulting, Hamburg www.hillermann-consulting.de FOTOSMarkus Altmann www.markus-altmann.de VIELEN DANK ANHauptstadt-Gym, Berlin www.hauptstadt-gym.de |
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