Francotyp-Postalia Holding AG

Berlin

Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2021

Kennzahlen

KONZERNKENNZAHLEN (IN TEUR)

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2020/​Q2 2020/​Q3 2020/​Q4 2021/​Q1 2021/​Q2
Umsatzerlöse 42.757 47.817 48.298 51.540 48.001
EBITDA 5.113 6.345 -11.506 4.933 3.906
in Prozent der Umsatzerlöse 12,0 13,3 -23,8 9,6 8,1
Konzernergebnis -83 1.156 -18.917 875 -244
in Prozent der Umsatzerlöse NA 2,4 NA 1,7 -0,5
Eigenkapital 33.315 34.119 13.670 15.038 14.625
Eigenkapitalquote in Prozent 17,9 18,5 7,9 8,8 8,8
Nettoverschuldung 26.623 26.637 23.783 19.020 19,785
Nettoverschuldungsgrad in Prozent 80 78 174 126 135
Aktienkurs zum Periodenende (in Euro) 3,20 3,22 3,20 3,10 3,21
Ergebnis je Aktie (in Euro) (unverwässert) -0,01 0,13 -1,18 0,05 -0,02
Ergebnis je Aktie (in Euro) (verwässert) -0,01 0,13 -1,18 0,05 -0,02

Solides erstes Halbjahr 2021 mit unerwartet guter Geschäftsentwicklung

Gesamtumsatz in den ersten sechs Monaten 2021 erreicht 99,5 Mio. Euro im Vergleich zu 99,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode

Umsatz im Geschäftsbereich Frankieren & Office-Lösungen geht um 3,1 % auf 60,4 Mio. Euro zurück; FP profitiert in einem herausfordernden Umfeld von wiederkehrenden Erlösen

Umsatz im Geschäftsbereich Mail Services in den ersten sechs Monaten gestiegen um 4,3 % auf 30,5 Mio. Euro; Konsolidierung von Geschäftspost läuft stärker als erwartet

Umsatz im Geschäftsbereich Software & BPA und IoT steigt um 6,3 % auf 8,7 Mio. Euro, weiterhin Fokus auf Lösungen mit klarem Kundenwerteversprechen

Fremdwährungsentwicklung führte zu einem negativen Umsatzeffekt i.H.v. 2,3 Mio. Euro (in der Vorjahresperiode positiver Effekt i.H.v. 0,4 Mio. Euro)

EBITDA erreicht 8,8 Mio. Euro nach 13,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum; EBITDA-Marge erreicht 8,9 %. Normalisiertes EBITDA erreicht 7,4 Mio. Euro und liegt über dem Vorjahreswert von 6,6 Mio. Euro.

Free Cashflow solide mit 4,0 Mio. Euro im Vergleich zu 5,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode in den ersten sechs Monaten 2021

Prognose für 2021 erhöht: Umsatz von 192 Mio. Euro bis 200 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 12 Mio. Euro bis 16 Mio. Euro (EBITDA-Marge von 6 % bis 8 %) erwartet

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner!

Der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2021 war besser als erwartet. Wie im Vorjahr waren die ersten sechs Monate zwar teilweise noch von der Corona-Pandemie geprägt, aber der Umsatz erreichte im ersten Halbjahr 2021 trotzdem 99,5 Mio. Euro und damit fast das Vorjahresniveau (99,7 Mio. Euro). Positiv dazu beigetragen haben insbesondere die Geschäftsbereiche Mail Services und Software & BPA und IoT.

Auch die Profitabilität entwickelte sich positiv. Das EBITDA erreichte 8,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2021 nach 13,1 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Vorjahreszahl war positiv beeinflusst durch eine höhere Aktivierung von Eigenleistungen (5,9 Mio. Euro im Vorjahr, 3,0 Mio. Euro im aktuellen Jahr), positive Währungseffekte (positiver Effekt von 0,2 Mio. Euro im Vorjahr, negativer Effekt von 1,6 Mio. Euro im aktuellen Jahr) und staatliche Corona-Hilfen (0,4 Mio. Euro im Vorjahr), so dass sich auf normalisierter Basis sogar eine Verbesserung von 6,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 7,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2021 ergibt.

Parallel konnten wir ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung des Cashflows verzeichnen. Der Free Cashflow erreichte nach sechs Monaten 2021 4,0 Mio. Euro nach 5,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die Bankverbindlichkeiten konnten durch Tilgung um 6,9 Mio. Euro reduziert werden und die Finanzmittel belaufen sich zur Jahresmitte auf 18,7 Mio. Euro. Das ist mehr als ausreichend, um das operative Geschäft und die notwendigen Investitionen, die insbesondere im zweiten Halbjahr 2021 anfallen werden, zu finanzieren.

In Anbetracht des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr 2021 und unter Berücksichtigung der erwarteten Entwicklung im zweiten Halbjahr 2021 gehen wir nun nicht mehr davon aus, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2021 unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Deshalb haben wir uns entschieden, die Guidance für das Gesamtjahr zu erhöhen. Der Vorstand rechnet nunmehr mit einem Umsatz zwischen 192 und 200 Mio. Euro, einem EBITDA zwischen 12 und 16 Mio. Euro und einer EBITDA-Marge von 6% bis 8% (vorher: Umsatz 185-196 Mio. Euro, EBITDA 6-12 Mio. Euro und EBITDA-Marge von 3 % bis 6 %).

Der Erfolg von FP im Geschäftsjahr 2021 und die weitere Entwicklung wird maßgeblich von der erfolgreichen Umsetzung des Transformationsprogramms FUTURE@FP abhängen. Ziel der verschiedenen Maßnahmen ist es, das Unternehmen langfristig in einen nachhaltig profitablen, internationalen Technologiekonzern zu wandeln. Wir erwarten zwar, dass das Geschäft mit Frankiermaschinen auf absehbare Zeit ein wichtiges Standbein des Konzerns bleiben wird, aber die digitalen Lösungen sollen weiter weiter ausgebaut werden. Dies ist erforderlich, um die Effekte des langfristig schrumpfenden Marktes für Frankiermaschinen mindestens zu kompensieren und es FP zu ermöglichen, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Bei der Umsetzung des Programms konnten wir im ersten Halbjahr 2021 bereits Fortschritte erzielen.

Um die Kostenstrukturen mit dem erwarteten Geschäftsvolumen in Einklang zu bringen und eine schlanke Unternehmenszentrale zu schaffen, wurden unter anderem bereits verschiedene Personalanpassungen umgesetzt. Hier erwarten wir für das Geschäftsjahr 2021 bereits Einsparungen in Höhe von über 5 Mio. Euro. In diesem Zusammenhang wird auch ein Konzept erarbeitet, um Supportfunktionen ins benachbarte Ausland zu verlagern.

Um die Geschäftsbereiche stärker auf Kunden- und Marktbedürfnisse zu fokussieren, wurde die Organisation in den vergangenen Monaten gestrafft und neu aufgestellt. Mit den Geschäftsbereichen Frankieren & Office-Lösungen, Software & BPA und IoT und Mail Services verfügt FP über ein Organisationsmodell, in dem die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind - nicht nur für Umsatz und Ergebnis, sondern auch für die kundenorientierte Entwicklung und den Vertrieb der jeweiligen Lösungen. Diese Struktur spiegelt sich nun auch in der Segmentberichterstattung wider, die entsprechend angepasst wurde und so die Transparenz deutlich erhöht.

Die Vorbereitungen zur Einführung eines einheitlichen ERP/​CRM-Systems laufen ebenfalls planmäßig. Der Projektplan mit Zuständigkeiten und Terminen wurde beschlossen und wird in den nächsten Monaten umgesetzt. Diese einheitliche Infrastruktur wird später nicht nur die Grundlage für zukünftige Geschäftsprozesse, sondern ermöglicht auch die effiziente Steuerung des Unternehmens nach definierten Kennziffern (KPIs).

Um Kunden schnell und unkompliziert Zugang zu verschiedenen digitalen Lösungen zu verschaffen, beispielsweise für die Anmeldung und Abrechnung, entwickelt FP aktuell die Grundlagen für erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle, die dem Geschäftsbereich Software & BPA zugeordnet sind. Dazu zählen beispielsweise FP Parcel Shipping, eine Paketversandlösung mit der Kunden die Tarife verschiedener Anbieter vergleichen, Anbieter auswählen und Paketlabel erstellen können, Vision 360 zur Überwachung, Verwaltung und Kontrolle der Porto-Ausgaben oder FP Sign, die digitale Signaturlösung, die kontinuierlich um weitere Funktionen ergänzt wird.

Im Input-Management haben wir das Angebot ausgebaut und konnten zuletzt mehrere Aufträge gewinnen. Damit verstärken wir unser Lösungsportfolio sukzessive auf die gesamte Prozesskette im Back-office und Front-office-Bereich beim Kunden.

Wir haben außerdem für das IoT-Geschäft ein neues Wertversprechen mit Fokus auf das Lösungsgeschäft entwickelt und wollen mit Platform as a Service (PaaS)- und Software as a Service (SaaS)-Angeboten zum Beispiel für das Immobilienmanagement klare Werte für die Kunden schaffen.

Die Fortschritte und Erfolge bei der Umsetzung des Transformationsprogramms stimmen uns zuversichtlich, dass wir die hiermit verbundenen Ziele erreichen werden. Wir freuen uns, wenn Sie, als Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner oder als Aktionärinnen und Aktionäre, auch den weiteren Weg von FP konstruktiv begleiten.

 

Berlin, 31. August 2021

Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG

Carsten Lind, Vorsitzender

Martin Geisel, CFO

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT für die Periode vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021

7 Grundlagen des Konzerns

7 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

8 Geschäftsverlauf

8 Ertragslage des Konzerns

13 Finanzlage des Konzerns

16 Vermögenslage des Konzerns

19 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns

19 Risiko- und Chancenbericht

19 Prognosebericht

1. Grundlagen des Konzerns

Die Francotyp-Postalia Holding AG mit Sitz in Berlin (nachfolgend auch "FP Holding", "Gesellschaft", "Mutterunternehmen" oder "Muttergesellschaft" genannt) ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg in Berlin (Registernummer: HRB 169096 B). Der Sitz der Francotyp-Postalia Holding AG ist in der Prenzlauer Promenade 28, 13089 Berlin, Deutschland.

Die Francotyp-Postalia Holding AG ist die Muttergesellschaft von unmittelbar und mittelbar gehaltenen Tochtergesellschaften (nachfolgend auch als "FP-Konzern", "FP", "Francotyp-Postalia" oder "das Unternehmen" bezeichnet).

Die Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG sind zum Handel im Prime Standard (reguliertes Marktsegment mit zusätzlichen Folgepflichten) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen.

Dieser Zwischenlagebericht sollte im Kontext mit dem verkürzten Konzernzwischenabschluss einschließlich des Anhangs zum verkürzten Konzernzwischenabschluss gelesen werden. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss basiert auf einer Reihe von Annahmen sowie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die detaillierter im Anhang des Konzernabschlusses zum 31.Dezember 2020 dargestellt sind. Die zum 30. Juni 2021 verpflichtend anzuwendenden neuen oder überarbeiteten IFRS-Standards und IFRS-Interpretationen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des FP-Konzerns.

Der Zwischenlagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen über das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge. Diesen Aussagen liegen Annahmen und Prognosen zugrunde, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen und aktuellen Einschätzungen beruhen. Sie sind mit einer Vielzahl von Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der tatsächliche Geschäftsverlauf kann daher wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Francotyp-Postalia Holding AG übernimmt über die gesetzlichen Anforderungen hinaus keine Verpflichtung, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.

Der Zwischenlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 wird in Euro (EUR), der funktionalen Währung der Francotyp-Postalia Holding AG, aufgestellt. Sofern nicht anders angegeben, werden alle Werte kaufmännisch auf Millionen Euro (Mio. Euro) mit einer Dezimalstelle gerundet, so dass Rundungsdifferenzen auftreten können und die dargestellten Prozentangaben nicht genau die Zahlen widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Der Zwischenlagebericht ist für den Berichtszeitraum vom 1.Januar bis zum 30. Juni 2021 aufgestellt (H1 2021). Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich Vergleichswerte der Bilanz auf den 31. Dezember 2020 und Vergleichswerte der Gesamtergebnisrechnung sowie der Kapitalflussrechnung auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020 (H1 2020). Für die Gesamtergebnisrechnung werden zusätzlich die Quartalszahlen für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2021 (Q2 2021) und die entsprechenden Vergleichszahlen für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 (Q2 2020) angegeben.

Die im zusammengefassten Lagebericht für das Jahr 2020 getroffenen grundsätzlichen Aussagen bezüglich der Geschäftstätigkeit, der Konzernstruktur, der Strategie des Konzerns, des Steuerungssystems sowie hinsichtlich des Bereichs Forschung und Entwicklung gelten weitestgehend unverändert.

Die im ersten Halbjahr 2021 erfolgten Veränderungen des Konsolidierungskreises und des Kreises assoziierter Unternehmen sind in der Angabe 3 des verkürzten Konzernanhangs dargestellt.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Erholung der weltweiten Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr 2021 fortgesetzt. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie deutlich zurückging, prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem jüngsten Ausblick für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 6,0 % im Jahr 2021.

Für den Export des FP-Konzerns in die USA, aber auch in andere Märkte, spielt das Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar eine wichtige Rolle. Im ersten Halbjahr 2021 hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich aufgewertet; der Durchschnittskurs lag bei rund 1,205 US-Dollar und damit über dem Vorjahresniveau von 1,102 US-Dollar (+9,4%). Diese Veränderung führte zu einem wesentlichen Effekt auf die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns. Beim Britischen Pfund gab es im ersten Halbjahr 2021 bezüglich des durchschnittlichen Kurses nur eine geringe Veränderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Durchschnittskurs lag mit 0,868 Pfund leicht unter dem Vorjahresniveau von 0,874 Pfund (-0,7%). Auch gegenüber dem Kanadischen Dollar verzeichnete der Euro-Durchschnittskurs im Halbjahresvergleich kaum eine Veränderung (+0,05%). Im Vergleich zur Schwedischen Krone gab der Euro nach (-5,0%). Ein stärkerer Euro-Kurs wirkt sich negativ auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des FP-Konzerns aus, insofern Teile des Umsatzes in diesen Währungen erlöst und auf Konzernebene in Euro umgerechnet werden.

Der FP-Konzern beschäftigt sich in aus- und inländischen Märkten mit der Verarbeitung von Post. Nach wie vor werden laut Statistik des Weltpostvereins mehr als 285 Milliarden Briefe weltweit versendet, mit rückläufigem Trend (2019; weltweite Zahlen für 2020 liegen noch nicht vor; es wird mit einem Rückgang von 4,1 % gerechnet). Wie stark die Rückgänge des Briefvolumens durch die SARS-CoV-2-Pandemie mittelfristig beeinflusst werden, lässt sich weiterhin noch nicht quantifizieren. Es wird aber damit gerechnet, dass sich der Rückgang des Briefvolumens verstärken kann. Zum einen ist im Zuge der Krise ein deutlicher Digitalisierungsschub zu erwarten. Zum anderen können auch mögliche negative Konjunkturentwicklungen belastend auf das Briefvolumen wirken. Für den Paketmarkt wird zumindest vorübergehend eine stärkere Zunahme erwartet.

3. Geschäftsverlauf

Der FP-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Geschäftsverlauf, der besser als erwartet ausfiel. In den ersten sechs Monaten 2021 erzielte das Unternehmen erfreulicherweise einen starken Umsatz in Höhe von 99,5 Mio. Euro gegenüber 99,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Insgesamt weist FP für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 damit einen um nur 0,2 % leicht rückläufigen Umsatz aus. Die negativen Effekte der Corona-Pandemie in Form rückläufiger Umsatzerlöse und daraus resultierender Ergebnisbeiträge wirkten sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 vor allem im Geschäftsbereich Frankieren & Office-Lösungen aus. Zur Kompensation der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hatte der FP-Konzern frühzeitig ein strenges Kosten- und Liquiditätsmanagement implementiert. Der Umsatz in den Bereichen Mail Services und Software & BPA und IoT ist hingegen gestiegen. Zudem wirkten erste Kosteneinsparungen aus den Restrukturierungsmaßnahmen.

4. Lage des Konzerns

4.1 Ertragslage des Konzerns

Die Entwicklung wesentlicher Posten der Konzern-Gesamtergebnisrechnung war wie folgt:

Das EBITDA erreichte 8,8 Mio. Euro gegenüber 13,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Free Cashflow erreichte 4,0 Mio. Euro gegenüber 5,9 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020. Im Vergleich zur Vorjahresperiode verzeichnete FP damit eine stabile Entwicklung und belegt so das robuste Geschäftsmodell des FP-Konzerns. Zudem verfügt das Unternehmen über ausreichend Liquidität sowie über finanzielle Flexibilität und Reserven auf der Grundlage des bestehenden Konsortialdarlehensvertrages. Aufgrund der robusten Geschäftsentwicklung hat FP die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben angepasst. Weitere Informationen dazu finden sich im Prognosebericht.

Das Unternehmen arbeitete im ersten Halbjahr 2021 am Transformationsprogramm FUTURE@FP, welches der Vorstand im April 2021 präsentierte. Ziel ist es, das Unternehmen langfristig in einen nachhaltig profitablen, internationalen Technologiekonzern zu wandeln. Die Eckpfeiler des Transformationsprogramms FUTURE@FP sind eine gleichzeitige Anpassung der Kostenbasis an den Umsatz, die Einführung eines neuen einheitlichen ERP/​CRM-Systems, eine fokussierte Marktbearbeitung durch Business Units und eine Neuausrichtung der digitalen Angebote von FP.

Am 11. Januar 2021 gab Francotyp-Postalia Veränderungen im Vorstand bekannt. Der Aufsichtsrat hat mit Wirkung zum 11. Januar 2021 als weiteres Mitglied des Vorstands Herrn Martin Geisel bestellt, der die Funktion des Chief Financial Officer (CFO) bei der FP wahrnimmt. Herr Sven Meise hat am 11. Januar 2021 sein Amt als Vorstand im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat und auf eigenen Wunsch niedergelegt. Die Ende Mai 2021 endende Vorstandsbestellung von Herrn Patricius de Gruyter wurde nicht verlängert.

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in Mio. EUR H1 2021 H1 2020 Q2 2021 Q2 2020
Umsatzerlöse 99,5 99,7 48,0 42,8
Bestandsveränderung 1,8 1,4 1,1 0,8
Aktivierte Eigenleistungen 3,0 5,9 1,4 2,8
Gesamtleistung 104,3 107,0 50,5 46,3
Sonstige betriebliche Erträge 0,7 1,3 0,2 0,9
Materialaufwand 49,8 48,0 24,0 20,0
Personalaufwand 29,5 31,2 14,1 15,2
Aufwendungen aus Wertminderungen und Erträge aus Wertaufholungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,5 0,5 0,1 0,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 16,3 15,4 8,5 6,7
EBITDA 8,8 13,1 3,9 5,1
Abschreibungen und Wertminderungen 9,0 11,2 4,5 5,8
Zinsergebnis 0,5 0,6 0,2 0,3
Sonstiges Finanzergebnis 0,5 0,1 -0,1 0,3
Gewinn- und Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 0,1 0,0 0,1 0,0
Ertragsteuern -0,3 -0,9 0,2 0,0
Konzernergebnis 0,6 1,8 -0,2 -0,1

4.1.1 Entwicklung des Konzernumsatzes

Das erste Halbjahr 2021 stand teilweise im Zeichen der Coronakrise. Trotzdem konnte sich FP in einem schwierigen Marktumfeld vergleichsweise gut behaupten und insgesamt solide Umsätze verzeichnen, was die Robustheit des Geschäftsmodells belegt.

Dies gilt vor allem für die strategisch wichtigen Märkte USA und Frankreich. Hier konnte sich FP in der Berichtsperiode behaupten. Der Umsatz im Geschäftsbereich Frankieren & Office-Lösungen ging in den ersten sechs Monaten 2021 um 3,1% auf 60,4 Mio. Euro zurück (im Vorjahr 62,3 Mio. Euro). Basis in diesem Bereich ist die PostBase-Produktfamilie. Die Umsatzentwicklung spiegelt einerseits die Auswirkungen der Corona-Pandemie wider, andererseits waren negative Währungseffekte in Höhe von -2,3 Mio. Euro zu verzeichnen (im Vorjahr positiver Effekt i.H.v. 0,4 Mio. Euro).

Aufgrund der Corona-Infektionslage in wichtigen Märkten und den daraus resultierenden Einschränkungen hat sich der Geschäftsverlauf noch nicht wieder vollständig normalisiert. Basierend auf der vorhandenen Produktpalette, die auf den Sektor kleiner Briefvolumina ausgerichtet ist, und des hohen Anteils an wiederkehrenden Umsätzen verfügt das Unternehmen allerdings nach wie vor über ein robustes Geschäftsmodell und ist für die Zukunft im Geschäftsbereich vergleichsweise gut aufgestellt. Dennoch zeigt sich die weltweit rückläufige Marktentwicklung im Frankiermaschinengeschäft auch im ersten Halbjahr 2021 in den Umsatzzahlen des FP-Konzerns.

Im deutschen Heimatmarkt stieg der Umsatz des FP-Konzerns im ersten Halbjahr 2021 gegenüber der Vorjahresperiode um 3,3 % auf 56,4 Mio. Euro. Im Produktbereich Frankieren & Office-Lösungen realisierte das Unternehmen in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz von 17,3 Mio. Euro und blieb damit auf dem Vorjahresniveau (17,3 Mio. Euro). Hierin enthalten ist ein deutlich erhöhter Umsatzanteil für HEFTER Systemform GmbH von 2,4 Mio. Euro gegenüber 1,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Größter ausländischer Markt des FP-Konzerns blieb auch im ersten Halbjahr 2021 die USA. Dort reduzierte sich der Umsatz um 4,7 % von 25,5 Mio. Euro auf 24,3 Mio. Euro. Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Berichtszeitraum in den USA um 4,5 %. Der FP-Konzern steigerte in den ersten sechs Monaten 2021 den Umsatz in Großbritannien um 1,8 % von 5,7 Mio. Euro auf 5,8 Mio. Euro. Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Berichtszeitraum in Großbritannien um 1,7 %. Die negativen Wechselkurseffekte auf den Umsatz über alle Fremdwährungen summierten sich im Berichtszeitraum auf insgesamt 2,3 Mio. Euro. Währungsbereinigt erzielte der FP-Konzern im ersten Halbjahr 2021 im Ausland einen Umsatz von 45,4 Mio. Euro.

Das Geschäft mit Mail Services rund um die Abholung, Frankierung und Konsolidierung von Geschäftspost entwickelte sich positiv. Im ersten Halbjahr 2021 stieg der Umsatz um 4,3 % auf 30,5 Mio. Euro nach 29,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Dennoch waren auch in diesem Produktbereich die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin zu spüren.

Der Umsatz im Produktbereich Software & BPA und IoT verzeichnete im Berichtszeitraum mit 8,7 Mio. Euro einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3 %. Während im Geschäft mit Input- und Output-Management die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie weiter spürbar sind und Projekte im Bereich des Internet of Things (IoT) teils weiter verschoben wurden, verzeichneten unsere Digitalprodukte - u.a. unsere Signaturlösung FP Sign - eine positive Umsatzentwicklung. Diese innovative digitale Lösung kann durch die veränderten Arbeitsbedingungen infolge der Pandemie eine signifikante Verbesserung der Umsatzerlöse und Auftragspipeline vorweisen. Die im April 2021 abgeschlossene Partnerschaft mit der DATEV eG, dem drittgrößten Anbieter für Business-Software in Deutschland und einer der großen europäischen IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte, ist ebenfalls positiv zu werten und ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des neuen FUTURE@FP Programms. So liegt der Fokus zunächst auf einigen wenigen Zielbranchen, die mit einem kundenzentrierten fokussierten Marketing- und Vertriebsansatz bearbeitet werden - wie etwa die Steuerberaterbranche. Der Produktbereich Software & BPA und IoT befindet sich im Rahmen der Transformation in der Validierung mit Fokus auf Geschäftsmodelle mit einem klaren Werteversprechen für die Kunden und deutlichem Skalierungspotential für FP.

UMSATZERLÖSE NACH PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN

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in Mio. EUR H1 2021 H1 2020 Veränderung in % Q2 2021 Q2 2020
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) 14,2 14,5 -2,0 7,5 5,7
Service /​ Kundendienst 10,0 11,4 -12,4 4,4 4,9
Verbrauchsmaterial 11,8 12,1 -2,7 5,7 5,0
Teleporto 3,8 4,3 -10,9 2,0 2,2
Mail Services 30,5 29,3 4,4 14,0 12,1
Software /​ Digital 9,2 8,1 12,9 4,4 3,7
Umsatzerlöse nach IFRS 15 79,6 79,8 -0,2 38,0 33,6
Finance Lease 5,2 5,5 -6,3 3,2 1,6
Operate Lease 14,8 14,6 1,3 7,0 7,7
Umsatzerlöse nach IFRS 16 20,0 20,2 -0,8 10,1 9,3
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting -0,1 -0,2 -64,1 -0,1 -0,1
Umsatzerlöse gesamt 99,5 99,7 -0,2 48,0 42,8
Nicht wiederkehrende Umsatzerlöse 35% 35% 38% 35%
Wiederkehrende Umsatzerlöse 65% 65% 63% 65%

Die Erlöse aus Produktverkäufen der Kategorie Frankieren & Kuvertieren blieben im ersten Halbjahr 2021 leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Servicegeschäft war ein Rückgang um 12,4% zu verzeichnen. Das Geschäft mit Verbrauchsmaterial entwickelte sich im Berichtszeitraum trotz Corona- bedingt spürbarer Rückgänge vergleichsweise robust. Die Umsatzerlöse im Anwendungsbereich von IFRS 16 entwickelten sich in den ersten sechs Monaten 2021 leicht unter dem Vorjahresniveau. Deutlich rückläufigen Umsatzerlösen aus Service- und Teleportogeschäft, stand der positive Effekt aus der Umsatzsteigerung in den Produktkategorien Software /​ Digital um 12,9 % und Mail Services um 4,4 % gegenüber.

4.1.2 Aktivierte Eigenleistungen

Die aktivierten Eigenleistungen verzeichneten im ersten Halbjahr 2021 planmäßig einen deutlichen Rückgang auf 3,0 Mio. Euro (- 49,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Die aktivierten Eigenleistungen entfallen mit 2,6 Mio. Euro im Wesentlichen auf Zugänge an vermieteten Erzeugnissen.

4.1.3 Sonstige betriebliche Erträge

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge im ersten Halbjahr 2021 uni 0,6 Mio.Euro auf 0,7 Mio. Euro ist überwiegend auf die um 0,4 Mio. Euro gesunkenen Erträge aus staatlichen Corona-Hilfen zurückzuführen.

4.1.4 Materialaufwand

Im ersten Halbjahr 2021 erhöhte sich der Materialaufwand des FP-Konzerns um 1,8 Mio. Euro auf 49,8 Mio. Euro gegenüber 48,0 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Ursächlich hierfür waren die erhöhten Aktivitäten im Bereich Mail Services sowie der Produktmix in der Berichtsperiode. Die Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöhten sich in der Berichtsperiode auf 18,8 Mio. Euro im Vergleich zu 16,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Diese Erhöhung bei gleichzeitig leicht gesunkenem Umsatz ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass aufgrund begrenzter Transportkapazitäten nach Übersee, die der Corona-Pandemie geschuldet sind, die Lagerbestände in den USA bewusst aufgebaut wurden. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 31,0 Mio. Euro verringerten sich geringfügig gegenüber der Vorjahresperiode (31,1 Mio. Euro). Die Materialaufwandsquote erhöhte sich in der Berichtsperiode auf 50,0 % (im Vorjahr 48,2 %).

4.1.5 Personalaufwand

Der Personalaufwand verringerte sich im ersten Halbjahr 2021 um 5,4 % auf 29,5 Mio. Euro (im Vorjahr 31,2 Mio. Euro). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf erste Personalmaßnahmen als Folge der Umsetzung konzernweiter Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote verringerte sich deutlich von 31,3 % auf 29,7 %.

4.1.6 Aufwendungen aus Wertminderungen und Erträge aus Wertaufholungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Aufwendungen aus Wertminderungen abzüglich Erträge aus Wertaufholungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,5 Mio. Euro blieben im ersten Halbjahr 2021 auf dem Vorjahresniveau.

4.1.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,9 Mio. Euro von 15,4 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro. Personalbezogene Kosten stiegen um 1,4 Mio. Euro und die Kosten für Verpackung und Fracht um 0,5 Mio. Euro, während die Kosten für Marketing um 0,4 Mio. Euro und die Reisekosten um 0,4 Mio. Euro sanken.

4.1.8 EBITDA

Im ersten Halbjahr 2021 erzielte der FP-Konzern ein EBITDA von 8,8 Mio. Euro (-32,6 % im Vergleich zur Vorjahresperiode). Die EBITDA-Marge des FP-Konzerns verminderte sich auf 8,9 % nach 13,1 % in der Vorjahresperiode.

Das EBITDA wurde im Wesentlichen durch die geringeren aktivierten Entwicklungskosten und durch die im Verhältnis zu den Umsatzerlösen gestiegenen Materialaufwendungen sowie der entstandenen Währungsverluste negativ beeinflusst. Gegenläufig wirkten sich die erzielten Einsparungen - vor allem im Personalbereich - positiv aus, da die Führungsstrukturen deutlich verschlankt wurden. Das normalisierte EBITDA hat sich von 6,6 Mio. Euro deutlich auf 7,4 Mio. Euro verbessert. Hierbei entspricht das normalisierte EBITDA dem EBITDA abzgl. aktivierter Eigenleistungen (3,0 Mio. EUR; im Vorjahr 5,9 Mio. Euro), Währungseffekten (- 1,6 Mio. Euro; im Vorjahr 0,2 Mio. Euro) und staatlicher Corona-Hilfen aus Europa und Kanada in der Vorjahresperiode in Höhe von 0,4 Mio. Euro.

4.1.9 Abschreibungen und Wertminderungen

Im ersten Halbjahr 2021 verminderten sich die Abschreibungen und Wertminderungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,8 % von 11,2 Mio. Euro auf 9,0 Mio. Euro. Dies war in erster Linie eine Folge der bilanziellen Sondereffekte zum Jahresende 2020. Dadurch verringerten sich die Abschreibungen auf Sachanlagen um 1,2 Mio. Euro. Zudem wurde in der Vorjahresperiode eine Wertminderung auf die aktivierten Entwicklungskosten der Signaturlösung FP Sign in Höhe von 0,6 Mio. Euro erfasst.

4.1.10 Zinsergebnis

Das Zinsergebnis sank im ersten Halbjahr 2021 leicht um 0,1 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro. Dies resultierte primär aus um 0,1 Mio. Euro höheren Zinsaufwendungen gegenüber Kreditinstituten.

4.1.11 Sonstiges Finanzergebnis

Der FP-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2021 ein sonstiges Finanzergebnis in Höhe von 0,5 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro). Die Entwicklung im sonstigen Finanzergebnis beruht maßgeblich auf Wechselkurseffekten bei der stichtagsbezogenen Bewertung von Bilanzposten.

4.1.12 Gewinn- und Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden

Im ersten Halbjahr 2021 realisierte der FP-Konzern aus der anteilsmäßig (at equity) in den Konzernabschluss einbezogenen Beteiligung an der Juconn GmbH einen anteiligen Gewinn in Höhe von 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr 0,0 Mio. Euro). Der Gewinn resultiert aus der Veräußerung der Beteiligung an der Juconn GmbH im April 2021.

4.1.13 Ertragsteuern

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern betragen im ersten Halbjahr 2021 0,3 Mio. Euro (im Vorjahr 0,9 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steuerquote von 35,0 % (im Vorjahr 32,9 %).

4.1.14 Konzernergebnis

Das Konzernergebnis verminderte sich im ersten Halbjahr 2021 auf 0,6 Mio. Euro nach 1,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020 im Wesentlichen infolge der Verringerung des EBITDA und der rückläufigen Abschreibungen und Wertminderungen. Der FP-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2021 ein Ergebnis pro Aktie (EPS) von 0,04 Euro (unverwässert /​ verwässert) nach 0,11 Euro (unverwässert /​ verwässert) im ersten Halbjahr 2020.

4.1.15 Zusammenfassung der Ergebnisse pro Segment

Die Segmente berichten nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften. Für weitere Informationen sowie die Änderung der Segmente im Geschäftsjahr 2021 verweisen wir auf den Abschnitt II Segmentberichterstattung im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss. In der folgenden Tabelle werden Umsatz und EBITDA der Segmente dargestellt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE PRO SEGMENT

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Umsatz EBITDA
in Mio. EUR H1 2021 H1 2020 Veränderung in % H1 2021 H1 2020 Veränderung in %
Frankieren & Office-Lösungen 1) 61,1 61,7 - 1,0 17,5 18,3 -4,5
Software & BPA und IoT 1) 8,7 8,1 6,7 -3,1 -0,9 253,1
Mail Services 1) 30,5 29,3 4,3 0,9 0,6 67,6
Zentrale Funktionen 1) 0,0 0,0 n/​a -4,1 -5,9 -30,5
Überleitung Konzern -0,7 0,7 -197,1 -2,4 1,1 -322,9
Konzern 99,5 99,7 -0,2 8,8 13,1 -32,6
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Umsatz EBITDA
in Mio. EUR Q2 2021 Q2 2020 Veränderung in % Q2 2021 Q2 2020 Veränderung in %
Frankieren & Office-Lösungen 1) 30,1 26,8 12,3 9,0 7,8 15,8
Software & BPA und IoT 1) 4,0 3,6 11,3 -2,2 -0,5 313,4
Mail Services 1) 13,9 12,1 15,2 0,4 0,1 331,0
Zentrale Funktionen 1) 0,0 0,0 n/​a -2,2 -2,9 -24,1
Überleitung Konzern -0,1 0,2 -131,9 -1,1 0,6 -272,5
Konzern 48,0 42,8 12,3 3,9 5,1 -23,6

1) Umsatzerlöse mit externen Dritten und EBITDA nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften

4.2 Finanzlage des Konzerns

4.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Zentrales Ziel des Finanzmanagements ist es, finanzielle Risiken zu vermeiden und die finanzielle Flexibilität des FP-Konzerns zu sichern. Das Unternehmen erreicht dieses Ziel durch den Einsatz verschiedener Finanzierungsinstrumente. Bei deren Auswahl werden die Flexibilität, die Art der Kreditauflagen, das bestehende Fälligkeitsprofil und die Kosten der Finanzierung berücksichtigt. Die längerfristige Liquiditätsprognose erfolgt auf Basis der operativen Planung. Grundsätzlich stammt ein wesentlicher Teil der Liquidität des FP-Konzerns aus der operativen Geschäftstätigkeit der Segmente mit dem daraus resultierenden Mittelzufluss. Ergänzend nutzt das Unternehmen Kredite von Finanzinstituten und Finanzierungsleasing.

4.2.2 Dividendenberechtigter Bilanzgewinn und Dividende

Auch im Rahmen der Umsetzung des aktuellen Transformationsprogrammes hat die Dividendenpolitik des FP-Konzerns grundsätzlich Bestand. Aufgrund der Coronakrise legt das Unternehmen den Fokus auf die Sicherstellung und den Ausbau der vorhandenen Konzernliquidität, um die strategischen und operativen Ziele des FP-Konzerns nachhaltig abzusichern. Angesichts der Belastungen im Geschäftsjahr 2020 und des daraus resultierenden negativen Konzernergebnisses sowie der erforderlichen Investitionen in den Umbau des Konzerns wurde in 2021 keine Dividende für 2020 gezahlt.

4.2.3 Finanzierungsanalyse

Zur Finanzierung nutzt der FP-Konzern in erster Linie den Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit sowie bestehende Kreditvereinbarungen mit Finanzinstituten und Finanzierungsleasingvereinbarungen.

4.2.4 Investitionsanalyse

Der FP-Konzern investierte auch im ersten Halbjahr 2021 in künftiges Wachstum - jedoch eher auf einem normalen Niveau. Dabei lagen die Investitionen im ersten Halbjahr 2021 mit 3,3 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 8,6 Mio. Euro. Für das zweite Halbjahr 2021 ist mit einem deutlichen Anstieg zu rechnen.

Die Investitionen in vermietete Erzeugnisse, im Wesentlichen in den USA, Großbritannien, Kanada und Niederlande, erhöhten sich im ersten Halbjahr 2021 auf 2,6 Mio. Euro (im Vorjahr 1,7 Mio. Euro). Die Investitionen in aktivierte Entwicklungskosten betrugen im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr 4,1 Mio. Euro). Im Vorjahreszeitraum investierte der FP-Konzern 1,3 Mio. Euro in den Erwerb des Geschäftsbetriebes der HEFTER Systemform GmbH und hat damit den Geschäftsbereich Frankieren und Office-Lösungen weiter gestärkt und das Produktportfolio ausgebaut.

4.2.5 Liquiditätsanalyse

LIQUIDITÄTSANALYSE (IN MIO. EUR)

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H1 2021 H1 2020
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 7,2 14,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3,3 -8,6
Free Cashflow 4,0 5,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -8,9 -4,2
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel -5,0 1,7
Wechselkursbedingte Änderung der Finanzmittel 0,5 -0,5
Finanzmittel am Anfang der Periode 23,2 18,5
Finanzmittel am Ende der Periode 18,7 19,8

Der FP-Konzern hat sich vor dem Hintergrund der Pandemie seit dem ersten Quartal 2020 kontinuierlich und erfolgreich auf die Kostenkontrolle und das Liquiditätsmanagement konzentriert. Mit 7,2 Mio. Euro lag der operative Cashflow nach sechs Monaten 2021 zwar deutlich unter dem Vorjahresniveau von 14,6 Mio. Euro. Aber im ersten Halbjahr 2021 wurden wesentliche Einmalzahlungen getätigt, die es in der Vorjahresperiode nicht gab. In den Folgequartalen wird sich dies im Wesentlichen ausgleichen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2021 -3,3 Mio. Euro und war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (-8,6 Mio. Euro) infolge der verstärkt eingeleiteten Gegenmaßnahmen angesichts der Corona-Pandemie und veränderter Investitionsschwerpunkte stark rückläufig. Bezüglich weiterer Ausführungen hierzu wird auf den Abschnitt 4.2.4 Investitionsanalyse verwiesen. Der Free Cashflow sank zwar aufgrund des niedrigeren operativen Cashflows und trotz der geringeren Investitionen im ersten Halbjahr 2021, blieb mit 4,0 Mio. Euro (im Vorjahr 5,9 Mio. Euro) aber weiterhin positiv.

Die Veränderung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit im ersten Halbjahr 2021 ist im Wesentlichen auf Auszahlungen zur Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6,9 Mio. Euro (im Vorjahr 2,5 Mio. Euro) sowie auf Auszahlungen zur Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 2,0 Mio. Euro (im Vorjahr 1,9 Mio. Euro) zurückzuführen.

Gemäß Konsortialdarlehensvertrag ist der FP-Konzern verpflichtet, zwei definierte Finanzkennzahlen (Financial Covenants) einzuhalten:

Leverage = Nettoverschuldung (Total Net Debt) /​ Adjusted EBITDA (ggf. bereinigt um Sondereffekte) ≤ 3,0 X

Adjusted EBITDA (ggf. bereinigt um Sondereffekte) Interest Cover = > 5,0 x Zinsergebnis (bereinigt um IAS 23 Fremdkapitalkosten)

Vereinbarungsgemäß werden Einmaleffekte für die Berechnung der Covenants nach einem vereinfachten Berechnungsschema (teilweise) bereinigt. Sämtliche Kreditbedingungen wurden im ersten Halbjahr 2021 und 2020 durchgängig eingehalten. Der FP-Konzern konnte zu jedem Zeitpunkt im ersten Halbjahr 2021 und 2020 seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

4.3 Vermögenslage des Konzerns

Die Bilanz des FP-Konzerns zum 30. Juni 2021 wird geprägt durch die Umsetzung des Transformationsprogrammes FUTURE@FP sowie

4.3.1 Lang- und kurzfristige Vermögenswerte

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LANG- UND KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
in Mio. EUR 30.06.2021 31.12.2020
Immaterielle Vermögenswerte 25,0 28,3
Sachanlagen 24,3 24,9
Nutzungsrechte 8,9 10,3
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 16,5 16,3
Langfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 1,0 1,0
Latente Steueransprüche 1,9 1,3
Langfristige Vermögenswerte 77,7 82,2
Vorratsvermögen 13,9 11,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18,4 17,7
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 11,5 13,7
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 13,3 12,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 31,6 36,1
Kurzfristige Vermögenswerte 88,7 91,8

Die langfristigen Vermögenswerte sanken im ersten Halbjahr 2021 von 82,2 Mio. Euro auf 77,7 Mio. Euro.

Der Rückgang der immateriellen Vermögenswerte um 3,3 Mio. Euro ist hauptsächlich auf planmäßige durch die operative Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2021 unter dem Einfluss der Corona- Pandemie.

Abschreibungen auf selbst erstellte (2,8 Mio. Euro) und entgeltlich erworbene (0,7 Mio. Euro) immaterielle Vermögenswerte bei gleichzeitig sehr geringen Neuinvestitionen zurückzuführen.

Die Verringerung der Sachanlagen um 0,6 Mio. Euro resultiert im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen der vermieteten Erzeugnisse (2,2 Mio. Euro) sowie der technischen Anlagen und Maschinen und anderer Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung (1,2 Mio. Euro), die durch Zugänge der vermieteten Erzeugnisse (2,6 Mio. Euro) teilweise kompensiert wurden.

Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich im ersten Halbjahr 2021 von 91,8 Mio. Euro um 3,1 Mio. Euro auf 88,7 Mio. Euro. Dies resultiert überwiegend aus der Abnahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 4,5 Mio. Euro und der sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte um 2,2 Mio. Euro. Einen gegenläufigen Effekt hatte der Anstieg des Vorratsvermögens um 2,4 Mio. Euro zur Sicherung der Lieferfähigkeit sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,7 Mio. Euro.

4.3.2 Eigenkapital

Zum 30. Juni 2021 betrug das Grundkapital der Francotyp-Postalia Holding AG 16,3 Mio. Euro, eingeteilt in 16.301.456 auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennbetrag (im Vorjahr 16.301.456).

Zum 30. Juni 2021 hielt das Unternehmen 257.393 eigene Aktien (im Vorjahr 257.393). Das entspricht 1,6% am Grundkapital. Der rechnerische Wert der eigenen Anteile wird offen vom Eigenkapital abgesetzt. Der Differenzbetrag zum Kaufpreis wird mit der Kapitalrücklage verrechnet.

Das Eigenkapital des Konzerns hat sich von 13,7 Mio. Euro um 1,0 Mio. Euro auf 14,6 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg ist hauptsächlich auf das positive Gesamtergebnis in Höhe von 1,0 Mio. Euro zurückzuführen.

4.3.3 Lang- und kurzfristige Schulden

LANG- UND KURZFRISTIGE SCHULDEN

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in Mio. EUR 30.06.2021 31.12.2020
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 20,3 20,5
Sonstige Rückstellungen 5,5 5,4
Finanzverbindlichkeiten 35,2 43,3
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2,0 2,0
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 0,7 0,5
Latente Steuerverbindlichkeiten 2,0 2,6
Langfristige Schulden 65,6 74,2
Steuerschulden 5,0 3,8
Sonstige Rückstellungen 12,8 15,8
Finanzverbindlichkeiten 3,3 3,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12,9 14,1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 32,7 32,8
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 19,3 16,0
Kurzfristige Schulden 86,1 86,1

Die langfristigen Schulden verminderten sich von 74,2 Mio. Euro um 8,6 Mio. Euro auf 65,6 Mio. Euro. Dies ist im Wesentlichen auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6,9 Mio. Euro und die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing in Höhe von 1,3 Mio. Euro zurückzuführen.

Die kurzfristigen Schulden in Höhe von 86,1 Mio. Euro blieben auf dem Vorjahresniveau. Die Abnahme der kurzfristigen Personalrückstellungen um 2,9 Mio. Euro und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,2 Mio. Euro wurde größtenteils durch den Anstieg der kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten um 1,6 Mio. Euro, der Steuerschulden um 1,3 Mio. Euro und der Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern um 1,2 Mio. Euro kompensiert.

Eine ergänzende Kennziffer für die Kapitalstruktur des FP-Konzerns ist der Nettoverschuldungsgrad. Dieser ergibt sich aus dem Verhältnis von Nettoverschuldung und Eigenkapital und wird laufend überprüft.

Die Nettoverschuldung errechnet sich aus den Finanzverbindlichkeiten abzüglich der Finanzmittel. Zu den Finanzverbindlichkeiten zählen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Leasingverbindlichkeiten. In die Finanzmittel werden die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich verfügungsbeschränkter flüssiger Mittel (Portoguthaben, die vom FP-Konzern verwaltet werden) einbezogen. Diese Darstellung gilt sowohl im Hinblick auf die Bestimmung des Nettoverschuldungsgrades als Steuerungsgröße für die Kapitalstruktur des FP-Konzerns als auch in Bezug auf den Ausweis in der Kapitalflussrechnung.

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in Mio. EUR 30.06.2021 31.12.2020
Finanzverbindlichkeiten 38,5 47,0
Finanzmittel 18,7 23,2
Nettoverschuldung 19,8 23,8
Eigenkapital 14,6 13,7
Nettoverschuldungsgrad 135% 174%

Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenkontrolle und zum Liquiditätsmanagement verminderte sich im ersten Halbjahr 2021 die Nettoverschuldung des FP-Konzerns deutlich (- 16,8 %).

4.3.4 FP als Leasinggeber

Der FP-Konzern betreibt als Leasinggeber sowohl Operate Lease als auch Finance Lease. Diese Geschäftsmodelle beeinflussen die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens. Im Anlagevermögen sind zum 30. Juni 2021 unter dem Posten "Vermietete Erzeugnisse" Vermögenswerte mit einem Buchwert in Höhe von 15,9 Mio. Euro (im Vorjahr 15,5 Mio. Euro) bilanziert, die im Wesentlichen im Rahmen von Operate Lease-Vereinbarungen an Kunden vermietet werden. Die Finance Lease-Vereinbarungen mit Kunden finden sich unter "Forderungen aus Finanzierungsleasing" und belaufen sich zum Bilanzstichtag im langfristigen und kurzfristigen Bereich in Summe auf 23,1 Mio. Euro (im Vorjahr 22,3 Mio. Euro).

4.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns

Das erste Halbjahr 2021 verlief schlechter als die Vorjahresperiode aber insgesamt positiv für FP. Der Umsatz lag mit 99,5 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Das EBITDA erreichte in den ersten sechs Monaten 8,8 Mio. Euro. Neben der guten Umsatzentwicklung wurden erste positive Effekte der Kosteneinsparungen sichtbar. Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des weiterhin herausfordernden Marktumfelds im Frankiergeschäft zeigte FP in den ersten sechs Monaten 2021 eine robuste Geschäftsentwicklung und arbeitete zugleicham Transformationsprogramm FUTURE@FP, welches der Vorstand im April 2021 präsentierte. Ziel ist es, das Unternehmen langfristig in einen nachhaltig profitablen, internationalen Technologiekonzern zu wandeln. Das Transformationsprogramm zeigt bereits erste positive Effekte, da FP die Kostenstrukturen deutlich verbesserte. Das Unternehmen liegt aber auch umsatzmäßig besser als erwartet, so dass die Prognose für Umsatz und EBITDA erhöht wurde. Der Vorstand beurteilt den Verlauf der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021 insgesamt als zufriedenstellend.

5. Risiko- und Chancenbericht

Chancen und Risiken sind Einflüsse oder Ereignisse, die dazu geeignet sind, dass die Zielsetzung des Managements bezüglich der kurz- und mittelfristigen Unternehmensentwicklung übertroffen oder unterschritten wird. Ziel des Chancenmanagements ist es, solche Opportunitäten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu verfolgen. Das Risikomanagement hingegen soll sicherstellen, dass Risiken nicht nur rechtzeitig erkannt, sondern zeitnah Gegenmaßnahmen ergriffen werden können, um den Einfluss auf das Unternehmen zu kontrollieren und ggf. zu minimieren.

Im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 hat der FP-Konzern die Risiken, auch im Hinblick auf die Auswirkungen von COVID-19, und die Chancen ausführlich erläutert. Der Geschäftsbericht 2020 ist im Internet unter https:/​/​www.fp-francotyp.com verfügbar. Im Berichtszeitraum haben sich gegenüber den im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 beschriebenen Chancen und Risiken keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie unterliegt jedoch sowohl hinsichtlich ihrer Dauer als auch in ihren Auswirkungen erhöhten Unsicherheiten, die im Geschäftsjahr 2021 und darüber hinaus belastenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des FP-Konzerns haben können.

gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Sachverständigenrat).

Das Unternehmen weist darauf hin, dass die in die Zukunft gerichteten Aussagen auf Annahmen und Schätzungen beruhen. Die künftigen tatsächlichen Entwicklungen und tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Annahmen und Schätzungen erheblich abweichen.

6. Prognosebericht

Die Prognose der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der SARS-CoV-2-Pandemie basiert auf Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) und des deutschen Sachverständigenrat zur Begutachtung der herausfordernden Marktumfelds im Frankiergeschäft zeigte FP in den ersten sechs Monaten 2021 eine robuste Geschäftsentwicklung und arbeitete zugleich am Transformationsprogramm FUTURE@FP, welches der Vorstand im April 2021 präsentierte. Ziel ist es, das Unternehmen langfristig in einen nachhaltig profitablen, internationalen Technologiekonzern zu wandeln.

Das Transformationsprogramm zeigt bereits erste positive Effekte, da FP die Kostenstrukturen deutlich verbesserte. Das Unternehmen liegt aber auch umsatzmäßig besser als erwartet, so dass die Prognose für Umsatz und EBITDA erhöht wurde.

Der Vorstand beurteilt den Verlauf der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021 insgesamt als zufriedenstellend.

6.1 Erwartete Entwicklung der Leistungsindikatoren

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Prognose 2021
Umsatz 192 - 200 Mio. Euro
EBITDA 12 - 16 Mio. Euro
EBITDA-Marge 6 - 8 Prozent
Qualitätsindikator - Germany und International Leichte Verbesserung gegenüber 2020
Verbesserungsindikator Leichte Verbesserung gegenüber 2020

Die Geschäftsentwicklung 2021 profitiert einerseits von den zunehmend positiveren konjunkturellen Rahmenbedingungen. Andererseits herrscht weiterhin Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und ihren möglichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf im aktuellen Geschäftsjahr 2021.

Aufgrund der unerwartet guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021, der nunmehr zu erwartenden Entwicklung im zweiten Halbjahr 2021 und der bereits umgesetzten Maßnahmen im Rahmen von FUTURE@FP hat der Vorstand beschlossen, die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben anzupassen.

Für das Gesamtjahr 2021 geht der Vorstand nunmehr von einem Umsatz in einer Bandbreite zwischen 192 Mio. Euro und 200 Mio. Euro aus. Bislang war ein Umsatz von 185 Mio. Euro bis 196 Mio. Euro prognostiziert worden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird in einer Bandbreite von 12 Mio. Euro bis 16 Mio. Euro (EBITDA-Marge von 6 % bis 8 %) erwartet. Die bisherige Prognose lag zwischen 6 Mio. Euro und 12 Mio. Euro.

Im Geschäftsjahr 2020 erreichte der Umsatz des FP-Konzerns 195,9 Mio. Euro und das EBITDA erreichte 9,8 Mio. Euro, das entspricht einer EBITDA-Marge von 9,9 %.

Die nicht finanziellen Leistungsindikatoren dürften sich 2021 leicht verbessern. Sowohl für den Qualitätsindikator als auch für den Verbesserungsindikator ist eine leicht positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahreswert geplant. Dies liegt insbesondere an stabilen und tendenziell sinkenden Gewährleistungskosten sowie Serviceeinsätzen.

 

Berlin, 31. August 2021

Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG

Carsten Lind, Vorsitzender

Martin Geisel, CFO

VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSS der Francotyp-Postalia Holding AG für die Periode vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021

23 Konzern-Gesamtergebnisrechnung

25 Konzernzwischenbilanz

27 Konzern-Kapitalflussrechnung

29 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

31 Verkürzter Konzernanhang

Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021

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in TEUR H1 2021 H1 2020 Q2 2021 Q2 2020
Umsatzerlöse 99.540 99.738 48.001 42.757
Bestandsveränderung 1.778 1.398 1.105 753
Aktivierte Eigenleistungen 2.959 5.857 1.437 2.754
Sonstige betriebliche Erträge 679 1.292 182 880
Materialaufwand 49.796 48.044 24.018 20.004
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 18.795 16.916 9.745 6.786
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 31.001 31.128 14.273 13.217
Personalaufwand 29.520 31.217 14.136 15.206
a) Löhne und Gehälter 24.807 26.343 11.838 12.855
b) Soziale Abgaben 4.304 4.452 2.090 2.158
c) Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 409 422 209 192
Aufwendungen aus Wertminderungen abzüglich Erträge aus Wertaufholungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 462 514 142 90
Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.341 15.397 8.521 6.731
Abschreibungen und Wertminderungen 8.966 11.185 4.487 5.795
Zinsergebnis 521 620 200 276
a) Zinsen und ähnliche Erträge 1.233 1.256 660 596
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 712 636 460 320
Sonstiges Finanzergebnis 515 118 -95 312
Gewinn- und Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 64 -29 64 -29
Ertragsteuern -340 -867 168 41
Konzernergebnis 632 1.769 -244 -83
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in TEUR H1 2021 H1 2020 Q2 2021 Q2 2020
Sonstiges Ergebnis
Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -145 -164 -69 -90
davon Steuern 44 46 19 25
Sonstiges Ergebnis, das in Folgeperioden nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wird -145 -164 -69 -90
Fremdwährungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Teileinheiten 653 -654 -247 -858
Nettoinvestition in ausländische Geschäftsbetriebe 30 -32 2 79
davon Steuern -13 14 -1 -34
Absicherung von Zahlungsströmen - Wirksamer Teil der Änderungen des beizulegenden Zeitwertes -252 365 35 143
davon Steuern 108 -158 -15 -68
Absicherung von Zahlungsströmen - Kosten der Absicherung -22 28 39 42
davon Steuern 10 -12 -17 -12
Absicherung von Zahlungsströmen - Umgegliedert in den Gewinn oder Verlust 61 -168 71 -65
davon Steuern -26 72 -30 28
Sonstiges Ergebnis, das in Folgeperioden in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wird 469 -461 -100 -659
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 324 -625 -169 -749
Gesamtergebnis 956 1.144 -413 -832
Konzernergebnis 632 1.769 -244 -83
davon auf die Anteilseigner der FP-Holding entfallendes Konzernergebnis 632 1.769 -244 -83
Gesamtergebnis 95 1.144 -413 -832
davon auf die Anteilseigner der FP-Holding entfallendes Gesamtergebnis 956 1.144 -413 -832
Ergebnis je Aktie (unverwässert, in EUR) 0,04 0,11 -0,02 -0,01
Ergebnis je Aktie (verwässert, in EUR) 0,04 0,11 -0,02 -0,01

Konzernzwischenbilanz zum 30. Juni 2021

AKTIVA

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in TEUR 30.06.2021 31.12.2020
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 77.677 82.154
Immaterielle Vermögenswerte 25.026 28.321
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 15.944 18.040
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte und Kundenlisten 2.873 3.409
Geschäfts- oder Firmenwert 3.867 3.829
Noch nicht abgeschlossene Entwicklungsprojekte und Anzahlungen 2.342 3.043
Sachanlagen 24.324 24.898
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.441 2.556
Technische Anlagen und Maschinen 2.845 3.252
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.026 3.471
Vermietete Erzeugnisse 15.851 15.455
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 161 163
Nutzungsrechte 8.856 10.345
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 16.517 16.317
Forderungen aus Finanzierungsleasing 16.173 15.674
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 344 643
Langfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 1.019 984
Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 831 831
Sonstige langfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 188 153
Latente Steueransprüche 1.935 1.289
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 88.719 91.845
Vorratsvermögen 13.923 11.509
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.564 4.417
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 408 232
Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 8.951 6.861
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.398 17.689
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 11.493 13.661
Forderungen aus Finanzierungsleasing 6.898 6.679
Derivative Finanzinstrumente 14 566
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.581 6.417
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 13.280 12.877
Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 5.212 4.986
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 8.068 7.891
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1) 31.625 36.109
Aktiva 166.396 174.000

1) In den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sind Portoguthaben, die vom FP-Konzern verwaltet werden, in Höhe von TEUR 12.884 (im Vorjahr TEUR 12.929) enthalten.

PASSIVA

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in TEUR 30.06.2021 31.12.2020
EIGENKAPITAL 14.625 13.670
Gezeichnetes Kapital 16.301 16.301
Kapitalrücklage 34.296 34.296
Stock-Options-Rücklage 1.544 1.544
Eigene Anteile -1.066 -1.066
Verlustvortrag -29.098 -13.951
Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen 632 -15.147
Kumuliertes übriges Eigenkapital -7.984 -8.308
LANGFRISTIGE SCHULDEN 65.648 74.240
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 20.308 20.537
Sonstige Rückstellungen 5.499 5.358
Finanzverbindlichkeiten 35.222 43.288
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.979 1.992
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 687 471
Latente Steuerverbindlichkeiten 1.953 2.595
KURZFRISTIGE SCHULDEN 86.123 86.090
Steuerschulden 5.043 3.767
Sonstige Rückstellungen 12.791 15.793
Finanzverbindlichkeiten 3.303 3.675
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.906 14.139
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 32.741 32.750
davon Teleportogelder 27.270 26.525
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 19.339 15.966
Passiva 166.396 174.000

Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021

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in TEUR H1 2021 H1 2020
1. Mittelzuflüsse und -abflüsse aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
Konzernergebnis 632 1.769
Erfolgswirksam erfasste Ertragsteuern 340 867
Erfolgswirksam erfasstes Zinsergebnis -521 -620
Zu- und Abschreibungen auf Vermögenswerte des Anlagevermögens 8.966 11.185
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) der Rückstellungen und Steuerschulden -2.960 -2.167
Verluste (+) /​ Gewinn (-) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 113 -228
Abnahme (+) /​ Zunahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -1.426 -608
Abnahme (+) /​ Zunahme (-) der Forderungen aus Finanzierungsleasing -720 348
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 2.717 3.678
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) /​ Erträge (-) 201 448
Erhaltene Zinsen 1.233 1.256
Gezahlte Zinsen -669 -561
Erhaltene Ertragsteuer 271 0
Gezahlte Ertragsteuer -942 -789
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 7.236 14.577
2. Mittelzuflüsse und -abflüsse aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für die Aktivierung von Entwicklungskosten -68 -3.946
Auszahlungen für kapitalisierte Zinsen auf Entwicklungskosten -9 -182
Einzahlungen/​Auszahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 36 -161
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -72 -470
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -3.222 -2.144
Ein- und Auszahlungen für nach der Equity Methode bilanzierten Beteiligungen 64 -480
Auszahlungen für Investitionen in den Erwerb von Geschäftsbetrieben 0 -1.263
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.271 -8.646
3. Mittelzuflüsse und -abflüsse aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen für die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -6.918 -2.474
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -2.023 -1.890
Einzahlungen aus der Veräußerung eigener Anteile 0 162
Einzahlungen aus der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 2
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -8.940 -4.200
Finanzmittelbestand 1)
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel -4.975 1.731
Wechselkursbedingte Änderungen der Finanzmittel 536 -475
Finanzmittel am Anfang der Periode 23.180 18.518
Finanzmittel am Ende der Periode 18.740 19.773

1) Aus den Liquiden Mitteln sowie den Sonstigen Verbindlichkeiten sind die Portoguthaben, die von der FP-Gruppe verwaltet werden, in Höhe von TEUR 12.884 (im Vorjahr TEUR 11.701), herausgerechnet.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021

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Kumuliertes übriges Eigenkapital
in TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Stock-Options-Rücklage Eigene Anteile Bilanzergebnis
Eigenkapital am 01.01.2020 16.301 34.743 1.520 -1.863 -13.951
Konzernergebnis 01.01. - 30.06.2020 0 0 0 0 1.769
Fremdwährungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Teileinheiten 0 0 0 0 0
Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 0 0 0 0
Absicherung von Zahlungsströmen 0 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis 01.01. - 30.06.2020 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis 01.01. - 30.06.2020 0 0 0 0 1.769
Bedienung Stock-Options 0 -208 18 370 0
Eigenkapital am 30.06.2020 16.301 34.535 1.538 -1.493 -12.181
Eigenkapital am 01.01.2021 16.301 34.296 1.544 -1.066 -29.098
Konzernergebnis 01.01. - 30.06.2021 0 0 0 0 632
Fremdwährungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Teileinheiten 0 0 0 0 0
Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 0 0 0 0
Absicherung von Zahlungsströmen 0 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis 01.01. - 30.06.2021 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis 01.01. - 30.06.2021 0 0 0 0 632
Eigenkapital am 30.06.2021 16.301 34.296 1.544 -1.066 -28.466
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Kumuliertes übriges Eigenkapital
in TEUR Unterschiedsbetrag aus der in Währungsumrechnung Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe Unterschiedsbetrag aus der Anpassung IAS 19 Unterschiedsbetrag aus Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter Rücklage für Cash flow hedges
Eigenkapital am 01.01.2020 1.344 18 -5.122 -439 -492
Konzernergebnis 01.01. - 30.06.2020 0 0 0 0 0
Fremdwährungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Teileinheiten -654 -32 0 0 0
Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 0 -164 0 0
Absicherung von Zahlungsströmen 0 0 0 0 197
Sonstiges Ergebnis 01.01. - 30.06.2020 -654 -32 -164 0 197
Gesamtergebnis 01.01. - 30.06.2020 -654 -32 -164 0 197
Bedienung Stock-Options 0 0 0 0 0
Eigenkapital am 30.06.2020 689 -14 -5.286 -439 -294
Eigenkapital am 01.01.2021 -2.053 -21 -5.836 -439 16
Konzernergebnis 01.01. - 30.06.2021 0 0 0 0 0
Fremdwährungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Teileinheiten 653 30 0 0 0
Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 0 -145 0 0
Absicherung von Zahlungsströmen 0 0 0 0 -191
Sonstiges Ergebnis 01.01. - 30.06.2021 653 30 -145 0 -191
Gesamtergebnis 01.01. - 30.06.2021 653 30 -145 0 -191
Eigenkapital am 30.06.2021 -1.401 10 -5.981 -438 -175
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Kumuliertes übriges Eigenkapital
in TEUR Rücklage für die Kosten der Absicherung Anteilseignern der FP Holding zuzurechnendes Eigenkapital Eigenkapital gesamt
Eigenkapital am 01.01.2020 -69 31.991 31.991
Konzernergebnis 01.01. - 30.06.2020 0 1.769 1.769
Fremdwährungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Teileinheiten 0 -686 -686
Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 -164 -164
Absicherung von Zahlungsströmen 28 225 225
Sonstiges Ergebnis 01.01. - 30.06.2020 28 -625 -625
Gesamtergebnis 01.01. - 30.06.2020 28 1.144 1.144
Bedienung Stock-Options 0 180 180
Eigenkapital am 30.06.2020 -41 33.315 33.315
Eigenkapital am 01.01.2021 24 13.670 13.670
Konzernergebnis 01.01. - 30.06.2021 0 632 632
Fremdwährungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Teileinheiten 0 682 682
Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 -145 -145
Absicherung von Zahlungsströmen -22 -213 -213
Sonstiges Ergebnis 01.01. - 30.06.2021 -22 324 324
Gesamtergebnis 01.01. - 30.06.2021 -22 956 956
Eigenkapital am 30.06.2021 2 14.625 14.625

VERKÜRZTERKONZERN -ANHANG

32 Grundlagen

33 Segmentberichterstattung

37 Erläuternde Angaben

I. Grundlagen

(1) Informationen zum Unternehmen

Die Francotyp-Postalia Holding AG mit Sitz in Berlin (nachfolgend auch "FP Holding", "Gesellschaft", "Mutterunternehmen" oder "Muttergesellschaft" genannt) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg in Berlin unter HRB 169096 B eingetragen. Der Sitz der Francotyp-Postalia Holding AG ist in der Prenzlauer Promenade 28, 13089 Berlin, Deutschland.

Die Francotyp-Postalia Holding AG ist die Muttergesellschaft von unmittelbar und mittelbar gehaltenen Tochtergesellschaften (nachfolgend auch als "FP-Konzern", "FP-Gruppe", "FP", "Francotyp-Postalia" oder "das Unternehmen" bezeichnet).

Die Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG sind zum Handel im Prime Standard (reguliertes Marktsegment mit zusätzlichen Folgepflichten) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit des international agierenden FP-Konzerns mit einer fast 100-jährigen Unternehmensgeschichte liegt bei Produkten und Dienstleistungen zur effizienten Postverarbeitung, Konsolidierung von Geschäftspost und Digitalen Lösungen für Unternehmen und Behörden. Im Digitalbereich verfügt der FP-Konzern über hochsichere Lösungen für das Internet der Dinge (IoT) sowie für digitale Signaturen von Dokumenten.

(2) Grundlagen der Rechnungslegung

Grundlagen der Aufstellung

Die Francotyp-Postalia Holding AG fungiert als Konzernobergesellschaft, unter der die FP-Gruppe konsolidiert wird.

Der Konzernzwischenabschluss ist aufgestellt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021 (H1 2021). Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Vergleichswerte der Bilanz auf den 31. Dezember 2020 und die Vergleichswerte der Gesamtergebnisrechnung, der Kapitalflussrechnung sowie der Eigenkapitalveränderungsrechnung auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020 (Hl 2020). Für die Gesamtergebnisrechnung werden zusätzlich die Quartalszahlen für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2021 (Q2 2021) und die entsprechenden Vergleichszahlen für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 (Q2 2020) angegeben.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - zum Zweck der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit grundsätzlich in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Durch kaufmännische Rundungen von Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.

Die Geschäftstätigkeit des FP-Konzerns ist grundsätzlich nicht durch saisonale Einflüsse geprägt. In Bezug auf die für die Geschäftstätigkeit des FP-Konzerns in der Zwischenberichtsperiode relevanten Konjunktureinflüsse wird auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht verwiesen.

Übereinstimmungserklärung

Der ungeprüfte verkürzte Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021 entspricht den Anforderungen des IAS 34 (Zwischenberichterstattung) der am Abschlussstichtag für Zwischenberichte geltenden und von der Europäischen Union (EU) anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS). Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss sollte im Kontext mit dem Konzernzwischenlagebericht gelesen werden.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Informationen und Anhangsangaben, die im Konzernjahresabschluss erforderlich sind und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2020 (Konzernabschluss 2020) gelesen werden. Dieser Konzernjahresabschluss wurde in Übereinstimmung mit den von der EU anerkannten IFRS des International Accounting Standards Board (IASB) sowie den vom IASB gebilligten Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Anwendung neuer Rechnungslegungsstandards

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich unverändert.

Die zum 30. Juni 2021 verpflichtend anzuwendenden neuen oder überarbeiteten IFRS-Standards und IFRS-Interpretationen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des FP-Konzerns.

(3) Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der FP Holding und ihrer direkt und indirekt beherrschten Tochterunternehmen.

Der Konsolidierungskreis und der Kreis der assoziierten Unternehmen veränderten sich im ersten Halbjahr 2021 wie folgt:

Im Rahmen des FP Transformationsprogramms FUTURE@FP wurde im April 2021 die Konzerngesellschaft FP NeoMonitor GmbH, Berlin, neu gegründet. Die FP NeoMonitor GmbH ist eine 100%ige Tochter der Francotyp-Postalia Holding AG und soll das neue Software-as-a-Service-Geschäft im Bereich IoT aufbauen.

Im Mai 2021 wurde die FP Finance B.V., Zoetermeer, Niederlande, liquidiert und ist somit aus dem Konzern ausgeschieden.

Die gehaltenen Anteile am assoziierten Unternehmen Juconn GmbH, Unterföhring, wurden im April 2021 veräußert.

(4) Währungsumrechnung

Der Währungsumrechnung liegen die nachfolgenden Wechselkurse zugrunde:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 EURO= 30.06.2021 31.12.2020 Hl 2021 Hl 2020
USD 1,18865 1,22735 1,20543 1,10186
GBP 0,85745 0,89925 0,86830 0,87438
CAD 1,47340 1,56275 1,50372 1,50300
SEK 10,11350 10,02525 10,12989 10,66204

(5) Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfordert bei verschiedenen Positionen, dass für Ansatz, Bewertung und Ausweis bilanzierter Vermögenswerte und Schulden sowie Erträgen und Aufwendungen Ermessensentscheidungen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden. Den Annahmen und Schätzungen liegen Prämissen zugrunde, die auf dem jeweils aktuellen Kenntnisstand beruhen. Insbesondere wurden bezüglich der erwarteten künftigen Geschäftsentwicklung die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses vorliegenden Umstände ebenso wie die als realistisch unterstellte zukünftige Entwicklung des globalen und branchenbezogenen Umfelds zu Grunde gelegt. Durch von den Annahmen abweichende und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen können die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich erwarteten Schätzwerten abweichen. Wenn die tatsächliche Entwicklung von der erwarteten abweicht, werden die Prämissen und, falls erforderlich, die Buchwerte der betreffenden Vermögenswerte und Schulden entsprechend angepasst. Die Verwendung von Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen wird im Konzernabschluss 2020 erläutert.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Aufgrund der immer noch nicht absehbaren weltweiten Folgen der Corona-Pandemie unterliegen Schätzungen und Ermessensentscheidungen derzeit einer erhöhten Unsicherheit. Bei der Aktualisierung der Schätzungen und Ermessensentscheidungen wurden verfügbare Informationen über die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung berücksichtigt. Diese Informationen wurden auch bei der Untersuchung der Werthaltigkeit der Vermögenswerte einbezogen.

II. Segmentberichterstattung

Die Struktur und Organisation der weltweiten FP-Gruppe sowie die Segmentierungsgrundlage wurde im Geschäftsjahr 2021 geändert und nach einem neuen Target Operating Model optimiert. In der Vergangenheit gliederte der FP-Konzern seine betriebliche Tätigkeit in die vier Segmente Produktion, Vertrieb Deutschland, Vertrieb International sowie Zentrale Funktionen. Seit dem Geschäftsjahr 2021 ist der Konzern, basierend auf der Unterteilung für Zwecke der aktuellen internen Steuerung, in die vier berichtspflichtigen Segmente Frankieren & Office- Lösungen, Software & BPA und IoT, Mail Services sowie Zentrale Funktionen aufgeteilt. Die Segmente berichten nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften. Die Segmentinformationen für das erste Halbjahr 2020 wurden angepasst.

Für Kunden im Segment Frankieren & Office-Lösungen bietet FP nicht nur Frankiermaschinen und verwandte Hardware, sondern auch anderen Bürobedarf sowie Lösungen aus dem digitalen Produktspektrum. Mit Parcel Shipping und Vision360 sind erste Weichen in diese Richtung gestellt worden. Das Ziel ist es, den Kunden eine umfassende Lösung für ihr Office zu bieten. Großes Potenzial für diese Angebote sind in Europa und den USA vorhanden. Dieses Segment erwirtschaftet einen hohen Anteil wiederkehrender Umsätze.

Die Lösungen im Segment Software & BPA und IoT ermöglichen effiziente Kommunikation und automatisierte Prozess-Workflows für Kunden. Zu den Produkten zählen Hybrid Mail, transACTmail, Backoffice- und Frontoffice-Automatisierung, DE-Mail, FP Sign und Parcel Shipping sowie Produkte von Drittanbietern. Mit diesem Segment adressiert FP den stark wachsenden Markt der Prozessautomatisierung. Durch strategische Ergänzungen soll das Lösungsportfolio zum Beispiel im Bereich von Cloudanwendungen erweitert werden, um Kunden sichere und effiziente Prozesse anzubieten. FP verfügt über die Technologie, um Kunden spezielle IoT-Lösungen aus einer Hand anzubieten. Die Märkte, die im Fokus sind, wie Immobilienmanagement, Abfallwirtschaft und Energie, sollen zukünftig End-to-End Komplettlösungen aus Hard- und Software erhalten, um die Technologie schnell und unkompliziert zu nutzen. Das Portal NeoMonitor zum Beispiel macht das Onboarding von Kunden extrem einfach. Das Ziel ist es, dem Kunden eine effiziente Analytik, Steuerung und automatisiertes Servicemanagement seiner Anlagen von Gebäuden zu ermöglichen.

Das Segment Mail Services hat sich auf die Konsolidierung großer Briefmengen spezialisiert. Das Abholen, portooptimierte Sortieren und die Auslieferung an Postdienstleister entlastet Unternehmen mit hohen Briefvolumina und hilft, die damit verbundenen Kosten zu reduzieren.

Unter das Segment Zentrale Funktionen fallen die Francotyp-Postalia Holding AG sowie die FP Shared Service Europe GmbH. Umsatzerlöse wurden im Berichtsjahr aus Dienstleistungen für andere Konzerngesellschaften generiert.

In der Spalte "Überleitung Konzern" werden Inter- und Intrasegment-Beziehungen eliminiert sowie Anpassungen der lokalen Bilanzierung an die Bilanzierung nach IFRS ausgewiesen.

SEGMENTINFORMATIONEN H1 2021

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in TEUR Frankieren & Office-Lösungen Software & BPA und IoT Mail Services Zentrale Funktionen Überleitung Konzern Gesamt
Umsatzerlöse 105.656 10.424 28.870 2.433 -47.843 99,540
- mit externen Dritten 61.053 8.651 30.517 0 -681 99.540
- konzerninterne Umsätze 44.603 1.773 -1.646 2.433 -47.162 0
EBITDA 17.458 -3.078 940 -4.119 -2.362 8.838
Abschreibungen und Wertminderungen 7.052 566 255 109 983 8.966
Zinsergebnis -643 -22 -127 767 545 521
- davon Zinsaufwand 1.494 69 151 601 -1.602 712
- davon Zinsertrag 892 7 24 1.368 -1.058 1.233
Sonstiges Finanzergebnis 6.731 0 5.498 0 -11.715 515
Gewinn- und Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 0 64 0 0 0 64
Konzernergebnis vor Steuern 16.494 -3.602 6.056 -3.461 -14.516 972
Ertragsteuern -2.036 -8 0 -41 1.745 -340
Konzernergebnis 14.458 -3.610 6.056 -3.502 -12.770 632
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 5.368 174 99 6 -2.276 3.371
Segmentvermögen (30.06.2021) 284.378 30.807 13.310 116.035 -278.134 166.396
Segmentschulden (30.06.2021) 199.922 26.628 3.429 56.222 -134.431 151.770

SEGMENTINFORMATIONEN H1 2020

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in TEUR Frankieren & Office-Lösungen Software & BPA und IoT Mail Services Zentrale Funktionen Überleitung Konzern Gesamt
Umsatzerlöse 100.205 9.570 27.683 1.321 -39.042 99.738
- mit externen Dritten 61.657 8.108 29.271 0 702 99.738
- konzerninterne Umsätze 38.548 1.462 -1.588 1.321 -39.742 0
EBITDA 18.288 -872 561 -5.924 1.060 13.112
Abschreibungen und Wertminderungen 8.861 364 245 135 1.580 11.185
Zinsergebnis -328 -31 -112 692 398 620
- davon Zinsaufwand 1.385 63 112 500 -1.423 636
- davon Zinsertrag 1.089 0 0 1.192 -1.025 1.256
Sonstiges Finanzergebnis 742 0 0 0 -624 118
Gewinn- und Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 0 0 0 0 -29 -29
Konzernergebnis vor Steuern 9.841 -1.266 204 -5.368 -774 2.637
Ertragsteuern -1.913 -1.821 0 2.247 619 -867
Konzernergebnis 7.928 -3.087 204 -3.120 -156 1.769
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 5.385 2.850 32 31 -286 8.012
Segmentvermögen 31.12.2020 283.808 28.914 18.935 120.141 -277.798 174.000
Segmentschulden 31.12.2020 209.038 21.269 15.110 56.826 -141.913 160.330

ÜBERLEITUNG DER UMSATZERLÖSE

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in TEUR H1 2021 H1 2020
Umsatzerlöse der Segmente Frankieren & Office-Lösungen, Software & BPA und IoT sowie Mail Services 144.950 137.459
Umsatzerlöse des Segments Zentrale Funktionen 2.433 1.321
Effekte aus der Anpassung nach IFRS 15 und IFRS 16 -595 941
Effekte aus übrigen Umsatzkorrekturen -86 -241
146.702 139.480
Abzüglich konzerninterne Umsätze -47.162 -39.743
Umsatzerlöse des Konzerns 99.540 99.738

ÜBERLEITUNG DES KONZERNERGEBNISSES

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in TEUR H1 2021 H1 2020
Ergebnis der Segmente Frankieren & Office-Lösungen, Software & BPA und IoT sowie Mail Services 16.904 5.045
Ergebnis des Segments Zentrale Funktionen -3.502 -3.120
Segmentergebnis 13.402 1.925
Effekte aus der Anpassung der Umsätze nach IFRS 15 und IFRS 16 -595 941
Effekte aus übrigen Umsatzkorrekturen -86 -241
Effekte aus der Anpassung von Pensionsrückstellungen -190 -210
Gewinn- und Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 0 -29
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen -270 -351
Sonstige IFRS-Buchungen -1.406 1.328
Effekte auf Konsolidierungsebene (u.a. Aufwands- und Ertragskonsolidierung, Zwischenergebniseliminierung, Kapitalkonsolidierung) -10.224 -1.594
Konzernergebnis 632 1.769

ÜBERLEITUNG DER VERMÖGENSWERTE

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in TEUR 30.06.2021 31.12.2020
Vermögenswerte der Segmente Frankieren & Office-Lösungen, Software & BOA und IoT sowie Mail Services 328.495 331.657
Vermögenswerte des Segments Zentrale Funktionen 116.035 120.141
Segmentvermögen 444.530 451.798
Effekte aus der Umbewertung nach IFRS 16 10.372 12.174
Effekte aus der Abschreibung von Kundenlisten -114 -220
Andere Effekte aus der Umbewertung nach IFRS 23.712 27.609
Effekte auf Konsolidierungsebene (u.a. Schuldenkonsolidierung, Kapitalkonsolidierung) -312.104 -317.361
Vermögenswerte des Konzerns 166.396 174.000

ÜBERLEITUNG DER SCHULDEN

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in TEUR 30.06.2021 31.12.2020
Schulden der Segmente Frankieren & Office-Lösungen, Software & BPA und IoT sowie Mail Services 229.979 245.417
Schulden des Segments Zentrale Funktionen 56.222 56.826
Segmentschulden 286.201 302.243
Effekte aus der Anpassung von Pensionsrückstellungen 14.321 14.362
Effekte aus der Anpassung sonstiger Rückstellungen 5 13
Effekte aus der Umbewertung nach IFRS 16 10.411 12.210
Übrige Überleitungen auf IFRS 6.209 7.114
Effekte aus der Konsolidierung (u.a. Schuldenkonsolidierung) -165.377 -175.611
Schulden des Konzerns 151.770 160.330

Der FP-Konzern realisiert Umsatzerlöse aus Geschäftsvorfällen mit einer sehr breiten Kundenbasis. Dabei liegt im ersten Halbjahr 2021 und im ersten Halbjahr 2020 der Umsatzanteil von jedem externen Kunden oder jeder Gruppe von Unternehmen, die als einziger externer Kunde anzusehen ist, unterhalb von 10% der Umsatzerlöse vom FP-Konzern.

III. Erläuternde Angaben

(6) Umsatzerlöse

Die folgenden Tabellen zeigen die Umsatzerlöse disaggregiert nach Leistungsarten. Es werden sowohl die Umsatzerlöse im Anwendungsbereich von IFRS 15 als auch IFRS 16 dargestellt. Zudem enthalten die Tabellen die Überleitung zu den Umsätzen der Segmentberichterstattung.

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H1 2021 IFRS-Umsatz
inTEUR Frankieren & Office-Lösungen Software & BPA und IoT Mail Services Zentrale Funktionen Gesamt
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) 14.246 0 0 0 14.246
Service/​Kundendienst 9.995 0 0 0 9.995
Verbrauchsmaterial 11.814 0 0 0 11.814
Teleporto 3.837 0 0 0 3.837
Mail Services 31 0 30.517 0 30.548
Software/​Digital 535 8.651 0 0 9.186
Umsatzerlöse nach IFRS 15 40.458 8.651 30.517 0 79.626
Finance Lease 5.184 0 0 0 5.184
Operate Lease 14.817 0 0 0 14.817
Umsatzerlöse nach IFRS 16 20.000 0 0 0 20.000
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting -86 0 0 0 -86
Umsatzerlöse gesamt 60.372 8.651 30.517 0 99.540
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Überleitung zum Segment-Umsatz
H1 2021
inTEUR Frankieren & Office-Lösungen Software & BPA und IoT Mail Services Zentrale Funktionen Gesamt Frankieren & Office-Lösungen
241 0 0 0 241 14.487
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) -575 0 0 0 -575 9.420
Service/​Kundendienst -301 0 0 0 -301 11.514
Verbrauchsmaterial -94 0 0 0 -94 3.743
Teleporto 0 0 0 0 0 31
Mail Services -1 0 0 0 -1 534
Software/​Digital -729 0 0 0 -729 39.729
Umsatzerlöse nach IFRS 15
-945 0 0 0 -945 4.239
Finance Lease 2.268 0 0 0 2.268 17.085
Operate Lease 1.324 0 0 0 1.324 21.324
Umsatzerlöse nach IFRS 16
86 0 0 0 86 0
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting
Umsatzerlöse gesamt 681 0 0 0 681 61.053
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Überleitung zum Segment-Umsatz Segment-Umsatz
H1 2021
inTEUR Software & BPA und IoT Mail Services Zentrale Funktionen Gesamt
0 0 0 14.487
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) 0 0 0 9.420
Service/​Kundendienst 0 0 0 11.514
Verbrauchsmaterial 0 0 0 3.743
Teleporto 0 30.517 0 30.548
Mail Services 8.651 0 0 9.185
Software/​Digital 8.651 30.517 0 78.897
Umsatzerlöse nach IFRS 15
0 0 0 4.239
Finance Lease 0 0 0 17.085
Operate Lease 0 0 0 21.324
Umsatzerlöse nach IFRS 16
0 0 0 0
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting
Umsatzerlöse gesamt 8.651 30.517 0 100.221

In der Überleitung vom IFRS-Umsatz zum Segment-Umsatz ergibt sich eine Erhöhung um TEUR 681 (im Vorjahr Reduktion um TEUR 701). Der Effekt betrifft im Wesentlichen die Umsatzerlöse aus Leasing- und Serviceverträgen nach IFRS in Höhe von TEUR 595 (im Vorjahr TEUR -941) sowie Währungseffekte aus Hedge Accounting in Höhe von TEUR 86 (im Vorjahr TEUR 241).

Aufgrund der Allokation der Transaktionspreise nach IFRS 15 bzw. der Gegenleistungen nach IFRS 16 in Verbindung mit IFRS 15 ergeben sich nach IFRS zwischen den einzelnen Leistungsarten Verschiebungen, die in der Überleitung zum Segment-Umsatz eliminiert werden.

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H1 2020 IFRS-Umsatz
inTEUR Frankieren & Office-Lösungen Software & BPA und IoT Mail Services Zentrale Funktionen Gesamt
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) 14.543 0 0 0 14.543
Service/​Kundendienst 11.416 0 0 0 11.416
Verbrauchsmaterial 12.145 0 0 0 12.145
Teleporto 4.307 0 0 0 4.307
Mail Services 0 0 29.271 0 29.271
Software/​Digital 0 8.137 0 0 8.137
Umsatzerlöse nach IFRS 15 42.411 8.137 29.271 0 79.819
Finance Lease 5.532 0 0 0 5.532
Operate Lease 14.627 0 0 0 14.627
Umsatzerlöse nach IFRS 16 20.159 0 0 0 20.159
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting -241 0 0 0 -241
Umsatzerlöse gesamt 62.330 8.137 29.271 0 99.737
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H1 2020 Überleitung zum Segment-Umsatz
inTEUR Frankieren & Office-Lösungen Software & BPA und IoT Mail Services Zentrale Funktionen Gesamt
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) -29 0 0 0 -29
Service/​Kundendienst -1.945 0 0 0 -1.945
Verbrauchsmaterial -98 0 0 0 -98
Teleporto -200 0 0 0 -200
Mail Services 0 0 0 0 0
Software/​Digital 0 -29 0 0 -29
Umsatzerlöse nach IFRS 15 -2.272 -29 0 0 -2.301
Finance Lease -1.740 0 0 0 -1.740
Operate Lease 3.100 0 0 0 3.100
Umsatzerlöse nach IFRS 16 1.361 0 0 0 1.361
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting 241 0 0 0 241
Umsatzerlöse gesamt -672 -29 0 0 -701
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H1 2020 Überleitung zum Segment-Umsatz
inTEUR Frankieren & Office-Lösungen Software & BPA und IoT Mail Services
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) 14.514 0 0
Service/​Kundendienst 9.470 0 0
Verbrauchsmaterial 12.047 0 0
Teleporto 4.107 0 0
Mail Services 0 0 29.271
Software/​Digital 0 8.108 0
Umsatzerlöse nach IFRS 15 40.138 8.108 29.271
Finance Lease 3.792 0 0
Operate Lease 17.728 0 0
Umsatzerlöse nach IFRS 16 21.520 0 0
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting 0 0 0
Umsatzerlöse gesamt 61.658 8.108 29.271
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H1 2020 Segment-Umsatz
inTEUR Zentrale Funktionen Gesamt
Erlöse aus Produktverkäufen (Frankieren & Kuvertieren) 0 14.514
Service/​Kundendienst 0 9.470
Verbrauchsmaterial 0 12.047
Teleporto 0 4.107
Mail Services 0 29.271
Software/​Digital 0 8.108
Umsatzerlöse nach IFRS 15 0 77.517
Finance Lease 0 3.792
Operate Lease 0 17.728
Umsatzerlöse nach IFRS 16 0 21.520
Umsatzminderung durch Währungseffekte aus Hedge Accounting 0 0
Umsatzerlöse gesamt 0 99.036

Die folgende Tabelle zeigt die Vertragsvermögenswerte und Vertragsverbindlichkeiten. Diese werden in der Bilanz unter den sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerten bzw. den sonstigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

(7) Steuern

Im ersten Halbjahr 2021 belief sich der Ertragsteueraufwand des FP-Konzerns auf TEUR 340 (im Vorjahr TEUR 867). Die Plansteuerquote beträgt 35,0% (im Vorjahr 32,9%) und ist damit etwas höher als im Vorjahr.

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in TEUR 30.06.2021 31.12.2020
Vertragsvermögenswerte 313 259
davon langfristig 151 117
davon kurzfristig 162 142
Vertragsverbindlichkeiten 15.309 13.486
davon langfristig 687 471
davon kurzfristig 14.622 13.015

(8) Immaterielle Vermögenswerte

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte ist in den folgenden Tabellen dargestellt.

ENTWICKLUNG DER IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTE H1 2021

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in TEUR Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte und Kundenlisten Geschäfts- oder Firmenwert Noch nicht abgeschlossene Entwicklungsprojekte und Anzahlungen Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 76.106 88.752 24.765 3.104 192.727
Währungsdifferenzen 1 55 54 0 110
Zugänge 71 72 0 6 149
Abgänge -616 -1 0 0 -617
Umbuchungen 666 40 0 -707 0
Stand 30.06.2021 76.229 88.919 24.819 2.403 192.369
Abschreibungen und Wertminderungen
Stand 01.01.2021 58.066 85.343 20.936 61 164.406
Währungsdifferenzen 1 31 15 0 46
Zugänge 2.834 672 0 0 3.507
Abgänge -616 0 0 0 -616
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Stand 30.06.2021 60.285 86.046 20.951 61 167.343
Buchwert 01.01.2021 18.040 3.409 3.829 3.043 28.321
Buchwert 30.06.2021 15.944 2.873 3.867 2.342 25.026

ENTWICKLUNG DER IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTE H1 2020

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in TEUR Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte und Kundenlisten Geschäfts- oder Firmenwert Noch nicht abgeschlossene Entwicklungsprojekte und Anzahlungen Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2020 68.970 90.492 24.893 11.782 196.136
Währungsdifferenzen -1 -109 -10 0 -120
Zugänge 595 396 3 3.619 4.613
Abgänge 0 -242 0 -16 -258
Umbuchungen 1.902 0 0 -1.902 0
Stand 30.06.2020 71.466 90.537 24.886 13.483 200.370
Abschreibungen und Wertminderungen
Stand 01.01.2020 49.598 86.163 20.271 1.344 157.374
Währungsdifferenzen -1 -74 -12 0 -87
Zugänge 2.828 1.006 0 566 4.401
Abgänge 0 -206 0 0 -206
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Stand 30.06.2020 52.424 86.889 20.258 1.910 161.481
Buchwert 01.01.2020 19.372 4.329 4.622 10.438 38.762
Buchwert 30.06.2020 19.041 3.648 4.627 11.573 38.889

Die Zugänge zu den selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten sowie den noch nicht abgeschlossenen Entwicklungsprojekten und Anzahlungen betrugen insgesamt TEUR 77 (im Vorjahr TEUR 4.214). Im ersten Halbjahr 2021 wurde eine planmäßige Abschreibung auf selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 2.834 erfasst (im Vorjahr TEUR 2.828). Zudem wurde in der Vorjahresperiode im Segment Software & BPA und IoT eine Wertminderung auf die aktivierten Entwicklungskosten des noch nicht abgeschlossenen Projektes FP Sign in Höhe von TEUR 566 erfasst.

In den Zugängen der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Kundenlisten von insgesamt TEUR 72 (im Vorjahr TEUR 396) ist hauptsächlich der Erwerb von Software und Lizenzen enthalten. Im ersten Halbjahr 2021 wurde eine planmäßige Abschreibung auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 296 (im Vorjahr TEUR 665) und Kundenlisten in Höhe von TEUR 376 (im Vorjahr TEUR 342) erfasst.

(9) Sachanlagen

Die Entwicklung der Sachanlagen wird in den folgenden Tabellen dargestellt.

ENTWICKLUNG DER SACHANLAGEN H1 2021

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in TEUR Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Vermietete Erzeugnisse Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 4.593 11.565 28.645 62.022 163 106.989
Währungsdifferenzen 22 3 326 2.168 0 2.519
Zugänge 15 78 290 2.619 221 3.222
Abgänge 0 -10 -7 -1.584 0 -1.601
Umbuchungen 0 0 2 221 -223 0
Stand 30.06.2021 4.630 11.635 29.256 65.446 161 111.128
Abschreibungen und Wertminderungen
Stand 01.01.2021 2.037 8.313 25.175 46.567 0 82.091
Währungsdifferenzen 22 3 307 2.238 0 2.569
Zugänge 130 485 756 2.226 0 3.598
Abgänge 0 -10 -7 -1.436 0 -1.453
Umbuchungen 0 0 0 0 0 0
Stand 30.06.2021 2.188 8.790 26.231 49.595 0 86.804
Buchwert 01.01.2021 2.556 3.252 3.471 15.455 163 24.898
Buchwert 30.06.2021 2.441 2.845 3.026 15.851 161 24.324

ENTWICKLUNG DER SACHANLAGEN H1 2020

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in TEUR Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Vermietete Erzeugnisse Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2020 4.615 11.533 28.902 71.306 134 116.489
Währungsdifferenzen -33 -1 -307 -1.047 0 -1.389
Zugänge 29 19 420 1.657 29 2.154
Abgänge 0 0 -141 -430 0 -571
Umbuchungen 0 0 0 0 0 0
Stand 30.06.2020 4.611 11.551 28.874 71.485 162 116.683
Abschreibungen und Wertminderungen
Stand 01.01.2020 1.850 7.396 25.025 52.999 0 87.269
Währungsdifferenzen -33 -2 -301 -908 0 -1.244
Zugänge 127 499 730 3.452 0 4.808
Abgänge 0 0 -138 -257 0 -395
Umbuchungen 0 0 0 0 0 0
Stand 30.06.2020 1.944 7.893 25.315 55.285 0 90.438
Buchwert 01.01.2020 2.765 4.137 3.878 18.307 134 29.220
Buchwert 30.06.2020 2.666 3.658 3.559 16.200 162 26.245

Die dargestellten Zugänge der vermieteten Erzeugnisse von insgesamt TEUR 2.619 (im Vorjahr TEUR 1.657) beziehen sich hauptsachlich auf das Segment Frankieren & Office-Lösungen.

In den Herstellungskosten der selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen sind in der Berichtsperiode aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 2.959 erfasst worden (im Vorjahr TEUR 5.857).

(10) Vorräte

Die Wertminderungen auf das Vorratsvermögen betragen zum 30. Juni 2021 TEUR 2.397 (im Vorjahr TEUR 1.930) und wurden zum Zeitpunkt der Wertminderung in der Konzern- Gesamtergebnisrechnung unter der Position "Materialaufwand" erfasst. Der Verbrauch der Vorräte hat die Konzern-Gesamtergebnisrechnung in der Berichtsperiode in Höhe von TEUR 18.795 (im Vorjahr TEUR 16.916) beeinflusst.

(11) Rückstellungen für Restrukturierung

Von den zum 31. Dezember 2020 gebildeten Rückstellungen für Restrukturierung in Höhe von TEUR 7.250 wurden im ersten Halbjahr 2021 TEUR227 verbraucht. Außerdem wurde eine Zuführung in Höhe von TEUR 975 erfasst, so dass die Rückstellungen für Restrukturierung zum 30. Juni 2021 TEUR 7.999 betragen.

(12) Finanzinstrumente

Klassen von Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte aller Finanzinstrumente, welche im Konzernabschluss enthalten sind sowie deren Bewertungskategorie nach IFRS 9.

FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN

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in TEUR Buchwert
Bilanzposition Bewertet zu l) 30.06.2021 31.12.2020
Forderungen aus Finanzierungsleasing (langfristig) n/​a 2) 16.173 15.674
Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge Beziehung (langfristig) FV 116 474
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte AC 229 169
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 16.517 16.317
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 18.398 17.689
Forderungen aus Finanzierungsleasing (kurzfristig) n/​a 2) 6.898 6.679
Derivative Finanzinstrumente mit Hedge Beziehung (kurzfristig) FV 14 311
Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge Beziehung (kurzfristig) FV 0 254
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) AC 4.581 6.417
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 11.493 13.661
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 31.625 36.109
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (langfristig) AC 29.587 36.391
Leasingverbindlichkeiten (langfristig) n/​a 2) 5.635 6.897
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 35.222 43.288
Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge Beziehung (langfristig) FV 1.721 1.742
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) AC 258 250
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.979 1.992
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (kurzfristig) AC 9 11
Leasingverbindlichkeiten (kurzfristig) n/​a 2) 3.293 3.663
Sonstige Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) AC 1 1
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 3.303 3.675
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 12.906 14.139
Derivative Finanzinstrumente mit Hedge Beziehung (kurzfristig) FV 52 7
Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge Beziehung (kurzfristig) FV 0 614
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) AC 32.689 32.130
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 32.741 32.750
Davon nach Bewertungskategorien des IFRS 9
Finanzielle Vermögenswerte - zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FAAC) 54.832 60.384
Finanzielle Vermögenswerte - erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) 116 728
Derivative finanzielle Vermögenswerte in Sicherungsbeziehung 14 311
Finanzielle Verbindlichkeiten - zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FLAC) 75.451 82.921
Finanzielle Verbindlichkeiten - erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FLFV) 1.721 2.356
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in Sicherungsbeziehung 52 7

1) AC - Amortized cost (zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet), FV - Fair Value (zum beizulegenden Zeitwert bewertet)
2) Die Forderungen aus Finanzierungsleasing und die Leasingverbindlichkeiten fallen in den Anwendungsbereich des IFRS 16 und sind daher keiner der unter IFRS 9 gebildeten Bewertungskategorien zuzuordnen.

Der Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen finanziellen Vermögenswerte (kurzfristig), der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurzfristig) hat kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen die Buchwerte dieser Finanzinstrumente näherungsweise ihren beizulegenden Zeitwerten zum Abschlussstichtag.

Der Buchwert der langfristigen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der langfristigen Finanzverbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, entspricht annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert, da diese variabel verzinst sind oder es seit dem erstmaligen Ansatz dieser Finanzinstrumente keine wesentlichen Änderungen in den anwendbaren Bewertungsparametern gab.

Die nachstehende Tabelle enthält Informationen zur Bewertung der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten einschließlich ihrer Stufen in der Fair Value Hierarchie.

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Finanzinstrumente Beizulegende Zeitwerte Beizulegende Zeitwerte Bewertungstechnik Wesentliche nicht beobachtbare Inputfaktoren Hierarchie
Werte in TEUR 30.06.2021 31.12.2020
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Derivative Finanzinstrumente mit positiven Zeitwerten 130 1.039 Marktvergleichsverfahren: Die beizulegenden Zeitwerte basieren auf Preisnotierungen von Brokern nicht anwendbar Stufe 2
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Derivative Finanzinstrumente mit negativen Zeitwerten 1.773 2.363 Marktvergleichsverfahren: Die beizulegenden Zeitwerte basieren auf Preisnotierungen von Brokern nicht anwendbar Stufe 2

Zum Ende der Berichtsperiode wird überprüft, ob Umgruppierungen zwischen den Bewertungshierarchien vorzunehmen sind. Im ersten Halbjahr 2021 und 2020 wurden keine Umgruppierungen vorgenommen.

(13) Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In die Finanzmittel des FP-Konzerns werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich verfügungsbeschränkter flüssiger Mittel (Portoguthaben, die vom FP-Konzern verwaltet werden) einbezogen.

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inTEUR 30.06.2021 30.06.2020
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Konzernbilanz 31.625 31.474
abzgl. verfügungsbeschränkte flüssige Mittel (verwaltete Portoguthaben) -12.884 -11.701
Finanzmittel in der Konzern-Kapitalflussrechnung 18.740 19.773

(14) Eventualforderungen und Eventualverbindlichkeiten

Bezüglich der Angaben zu Eventualforderungen und Eventualverbindlichkeiten verweisen wir an dieser Stelle auf die Ausführungen im Konzernabschluss 2020.

(15) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Unternehmen und Personen sind Gesellschafter mit maßgeblichem Einfluss auf den FP-Konzern, das assoziierte Unternehmen, nicht konsolidierte Tochtergesellschaften und Personen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik des Konzerns haben. Personen mit maßgeblichem Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik des Konzerns umfassen sämtliche Personen in Schlüsselpositionen und deren nahestehende Familienangehörige. Innerhalb des FP-Konzerns trifft dies auf die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Francotyp-Postalia Holding AG zu.

Transaktionen mit Gesellschaftern mit maßgeblichem Einfluss

Der Gesellschafter mit maßgeblichem Einfluss ist die Obotritia Capital KGaA, Potsdam, die am 30. Juni 2021 unverändert zum 31. Dezember 2020 28,5% der Stimmrechte an der FP Holding hielt. Auf der Hauptversammlung am 16. Juni 2021 waren 48,9% des Grundkapitals vertreten. Somit hatte die Obotritia Capital KGaA auf der Hauptversammlung "de-facto"-Kontrolle (Präsenzmehrheit) über die Francotyp-Postalia Holding AG. Die Anteile der Obotritia Capital KGaA werden deren Gesellschafter, Herrn Rolf Elgeti, zugerechnet.

Im ersten Halbjahr 2021 sowie 2020 wurden keine Transaktionen mit der Obotritia Capital KGaA bzw. mit Herrn Elgeti durchgeführt.

Transaktionen mit Personen in Schlüsselpositionen

Am 15. Januar 2021 kaufte Patricius de Gruyter (damals Mitglied des Vorstands) Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG mit einem Volumen von EUR 11.198 für EUR 3,20 je Aktie.

Am 24. Februar 2021 kaufte Carsten Lind (Vorstandsvorsitzender) Aktien der Francotyp- Postalia Holding AG mit einem Volumen von EUR 6.240 für EUR 3,12 je Aktie.

Am 25. Februar 2021 kaufte Martin Geisel (Mitglied des Vorstands) Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG mit einem Volumen von EUR 63.097 für EUR 3,15 je Aktie.

Am 19. Mai 2021 kaufte Carsten Lind (Vorstandsvorsitzender) Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG mit einem Volumen von EUR 5.520 für EUR 2,76 je Aktie.

Am 20. Mai 2021 kaufte Carsten Lind (Vorstandsvorsitzender) Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG mit einem Volumen von EUR 2.700 für EUR 2,70 je Aktie.

Am 27. Mai 2021 kaufte Martin Geisel (Mitglied des Vorstands) Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG mit einem Volumen von EUR 8.826 für EUR 2,94 je Aktie.

Am 18. Juni 2021 kaufte die Rat und Vermögen GmbH, die in enger Beziehung zum Aufsichtsratsmitglied Dr. Alexander Granderath steht, Aktien der Francotyp-Postalia Holding AG mit einem Volumen von EUR 92.867,07 für EUR 3,10 je Aktie.

Im ersten Halbjahr 2020 fanden keine Aktienkäufe seitens Personen in Schlüsselpositionen statt.

(16) Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine nennenswerte Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des FP-Konzerns gehabt hätten.

(17) Genehmigung des Abschlusses zur Veröffentlichung

Der Vorstand genehmigte die Veröffentlichung des verkürzten Konzernabschlusses am 31. August 2021.

 

Berlin, 31. August 2021

Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG

Carsten Lind, Vorsitzender

Martin Geisel, CFO

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER der Francotyp-Postalia Holding AG für die Periode vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des FP-Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass jeweils ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

 

Berlin, 31. August 2021

Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG

Carsten Lind, Vorsitzender

Martin Geisel, CFO

Weitere Informationen

Informationen über das Unternehmen

Der international agierende börsennotierte FP-Konzern mit Hauptsitz in Berlin ist Experte für Lösungen, die das Büro- und Arbeitsleben einfacher und effizienter machen. Als Marktführer in Deutschland und Österreich sowie weltweit drittgrößter Anbieter von Frankiersystemen ist der Konzern mit seiner fast 100jährigen Unternehmensgeschichte eine feste Größe. Das Unternehmen ist in zehn Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften und über ein Händlernetz in 40 weiteren Ländern vertreten. Im Bereich Mail Services bietet FP die Konsolidierung von Geschäftspost und zählt zu den führenden Anbietern in Deutschland. Im Geschäftsbereich Software & BPA optimiert FP die Geschäftsprozesse der Kunden und bietet Lösungen wie etwa elektronische Signaturlösungen, Hybrid Mail, Input-Output-Management für physische und digitale Dokumente bis hin zur datengesteuerten Automatisierung von komplexen Geschäftsprozessen. Im Bereich des Internet of Things (IoT) entwickelt das Unternehmen Plattform- und Software-as-a-Service-Lösungen. Der Konzern erzielte 2020 einen Umsatz von rund 196 Mio. Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fp-francotyp.com.

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