![]() freenet AGBüdelsdorfZwischenbericht zum 30. September 2016ZWISCHENBERICHT ZUM 30. SEPTEMBER 2016Q3 2016KENNZAHLENÜBERSICHT:
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| In Mio. EUR bzw. lt. Angabe | Q1-Q3/2016 | Q1-Q3/2015 | Q3/2016 | Q2/2016 angepasst9 |
Q3/2015 |
| Umsatzerlöse | 2.424,1 | 2.291,1 | 867,2 | 807,7 | 790,1 |
| Rohertrag1 | 645,7 | 574,9 | 234,1 | 219,4 | 197,1 |
| EBITDA2 | 311,7 | 272,4 | 118,2 | 104,3 | 97,3 |
| EBIT3 | 211,7 | 219,9 | 81,2 | 63,3 | 79,0 |
| EBT | 170,2 | 190,7 | 67,2 | 47,8 | 69,0 |
| Konzernergebnis | 162,1 | 173,1 | 58,0 | 53,0 | 61,9 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert und unverwässert) | 1,30 | 1,35 | 0,47 | 0,43 | 0,48 |
| In Mio. EUR bzw. lt. Angabe | 30.9.2016 | 30.9.2015 | 30.9.2016 | 30.6.2016 angepasst9 |
30.9.2015 |
| Bilanzsumme | 4.194,0 | 2.554,6 | 4.194,0 | 4.141,8 | 2.554,6 |
| Eigenkapital | 1.329,5 | 1.280,1 | 1.329,5 | 1.277,0 | 1.280,1 |
| Eigenkapitalquote in % | 31,7 | 50,1 | 31,7 | 30,8 | 50,1 |
| In Mio. EUR | Q1-Q3/2016 | Q1-Q3/2015 | Q3/2016 | Q2/2016 angepasst9 |
Q3/2015 |
| Free Cashflow4 | 262,7 | 217,4 | 71,3 | 125,1 | 81,1 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 89,4 | 52,6 | 31,9 | 35,7 | 18,4 |
| Nettoinvestitionen5 (CAPEX) | 34,2 | 19,7 | 9,5 | 17,7 | 4,8 |
| Nettofinanzschulden6 | 787,7 | 429,3 | 787,7 | 898,0 | 429,3 |
| Pro-forma-Nettofinanzschulden7 | 1.473,8 | 429,3 | 1.473,8 | 1.526,9 | 429,3 |
| 30.9.2016 | 30.9.2015 | 30.9.2016 | 30.6.2016 | 30.9.2015 | |
| Schlusskurs Xetra in EUR | 26,03 | 29,54 | 26,03 | 23,08 | 29,54 |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien in Tsd. Stück | 128.061 | 128.061 | 128.061 | 128.061 | 128.061 |
| Marktkapitalisierung in Mio. EUR | 3.332,8 | 3.782,3 | 3.332,8 | 2.955,0 | 3.728,3 |
| 30.9.2016 | 30.9.2015 | 30.9.2016 | 30.6.2016 | 30.9.2015 | |
| Mitarbeiter | 4.928 | 4.547 | 4.928 | 4.879 | 4.547 |
| In Mio. | Q1-Q3/2016 | Q1-Q3/2015 | Q3/2016 | Q2/2016 | Q3/2015 |
| Mobilfunkkunden-/karten8 | 12,06 | 12,28 | 12,06 | 12,09 | 12,28 |
| davon Customer-Ownership | 9,47 | 9,21 | 9,47 | 9,42 | 9,21 |
| davon Postpaid | 6,43 | 6,23 | 6,43 | 6,39 | 6,23 |
| davon No-frills | 3,04 | 2,97 | 3,04 | 3,02 | 2,97 |
| davon Prepaid | 2,59 | 3,07 | 2,59 | 2,67 | 3,07 |
| Brutto-Neukunden | 2,04 | 2,10 | 0,73 | 0,67 | 0,71 |
| Netto-Veränderung | -0,18 | -0,45 | -0,03 | -0,06 | -0,10 |
| In Mio. EUR | Q1-Q3/2016 | Q1-Q3/2015 | Q3/2016 | Q2/2016 | Q3/2015 |
| Umsatzerlöse | 2.258,6 | 2.249,6 | 793,5 | 737,8 | 776,0 |
| Rohertrag1 | 540,9 | 539,3 | 187,3 | 176,9 | 186,1 |
| EBITDA2 | 301,6 | 283,6 | 112,3 | 98,6 | 100,2 |
| In EUR | Q1-Q3/2016 | Q1-Q3/2015 | Q3/2016 | Q2/2016 | Q3/2015 |
| Postpaid | 21,5 | 21,5 | 21,6 | 21,4 | 21,9 |
| No-frills | 2,4 | 2,5 | 2,5 | 2,4 | 2,6 |
| Prepaid | 3,1 | 3,0 | 3,2 | 3,1 | 3,2 |
| In Mio. EUR | Q1-Q3/2016 | Q1-Q3/2015 | Q3/2016 | Q2/2016 angepasst9 |
Q3/2015 |
| Umsatzerlöse | 148,1 | 0,0 | 70,1 | 67,6 | 0,0 |
| Rohertrag1 | 72,6 | 0,0 | 35,7 | 32,0 | 0,0 |
| EBITDA2 | 18,4 | 0,0 | 8,3 | 9,0 | 0,0 |
1
Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand.
2
Konzernergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen und Wertminderungen, inklusive
Ergebnisanteile der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen, exklusive Abschreibungen
und latente Steuern aus der Folgebewertung bezüglich der Schatten-PPA (Bestandteil
des Ergebnisses, der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen).
3
Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern.
4
Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, verringert
um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
5
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, abzüglich der Einzahlungen
aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
6
Finanzschulden abzüglich flüssiger Mittel, abzüglich des Anteils am Börsenwert der
Sunrise Communications Group AG zum 30. September 2016 (Quelle Kursdaten: Bloomberg).
7
Finanzschulden, abzüglich flüssiger Mittel.
8
Am Ende der Periode.
9
Retrospektive Anpassungen wegen finaler Kaufpreisallokation Media Broadcast Gruppe,
siehe Textziffer 3 unserer ausgewählten erläuternden Anhangangaben gemäß IAS 34.
vor einigen Wochen ging eine Reihe bemerkenswerter Zahlen durch die Presse. So veröffentlichte
der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson die Ergebnisse einer Analyse zur globalen
Nutzung von Handys, Smartphones und Datenvolumina. Demnach stieg zu Jahresbeginn die
Durchdringung der Weltbevölkerung mit Mobilfunkverträgen auf 100 Prozent - gut 7,4
Milliarden Menschen stehen nun über 7,4 Milliarden Verträge gegenüber, und vier von
fünf verkauften Mobiltelefonen waren bereits Smartphones. Die Zahl der entsprechenden
Smartphone-Verträge soll sich auch in den nächsten fünf Jahren von 3,2 auf 6,3 Milliarden
annähernd verdoppeln.
Dies hat beträchtliche Auswirkungen auf den Datenkonsum: Verbrauchte ein Smartphone
laut Ericsson vor zwei Jahren im globalen Schnitt noch 1 Gigabyte pro Monat, waren
es in 2015 bereits 1,4 Gigabyte, und innerhalb der nächsten fünf Jahre prognostizieren
die skandinavischen Experten beispielsweise für Westeuropa einen Anstieg auf 18 Gigabyte
monatlich pro User. Zu diesem Wachstum trägt insbesondere der Konsum von bewegten
Bildern bei, die in fünf Jahren 70 Prozent des mobilen Datenverkehrs ausmachen werden
- mit jährlichen Wachstumsraten von 55 Prozent; diese Entwicklung treibt insbesondere
die Altersgruppe der Teenager an.
Aktuelle Zahlen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von Mitte September stützen
diese Prognosen. Danach brechen Streaming-Dienste wie Netflix derzeit alle Rekorde:
Der US-amerikanische Produzent und Verleiher von Filmen und Fernsehserien steigerte
die Zahl seiner weltweiten Abonnenten in den vergangenen zehn Jahren von 0,5 auf fast
75 Millionen weltweit. Entsprechend schauen immer mehr Menschen Fernsehen übers Internet
- auch in der Bundesrepublik. Im Schnitt verbringen die Deutschen heute 223 Minuten
täglich vor dem Bildschirm, 1988 waren es noch 144 Minuten. Und für das Video-Streaming
nutzen 94 Prozent internetfähige TV-Geräte, 52 Prozent ihren Laptop und 26 Prozent
ein Tablet.
Diese Entwicklungen bestätigen uns in unseren strategischen Entscheidungen und Investments
der zurückliegenden Monate und Jahre:
Vor dem Hintergrund der stark wachsenden terrestrischen wie auch internetbasierten
Nutzung von TV-Formaten, von Streaming- und Mediathek-Diensten hatten wir mit der
Akquisition der Media Broadcast Gruppe zu Jahresanfang 2016 und der Beteiligung an
der EXARING AG den Einstieg in das TV-Geschäft und Home-Entertainment der Zukunft
vollzogen.
Gleichzeitig adressieren wir den attraktiven Wachstumsmarkt Digital-Lifestyle mit
innovativen digitalen Anwendungen und Produkten rund um Home Automation und Security,
Health, Datensicherheit, Enter- und Infotainment - inklusive der dazu benötigten Endgeräte
wie Smartphones, Tablets und Notebooks.
In unserem traditionellen Geschäftsfeld Mobilfunk wiederum fokussieren wir uns mit
den Haupt- und Discountmarken angesichts der offensichtlichen hohen Marktdurchdringung
in diesem Bereich schon seit mehreren Jahren auf hochwertige, rentable Vertragsbeziehungen.
Besonderes Augenmerk liegt aktuell natürlich auf unseren Neu-Akquisitionen und der
möglichst raschen, konsequenten Adressierung der damit verbundenen enormen Wachstumspotenziale:
Media Broadcast ist alleiniger kommerzieller Anbieter des innovativen TV-Standards
DVB-T2 HD. Nach Abschluss der derzeitigen Testphase Ende März nächsten Jahres wird
unsere Tochtergesellschaft kostenlos bis zu 18 öffentlich-rechtliche Fernsehsender
terrestrisch in Full-HD-Qualität ausstrahlen und dazu rund 20 reichweitenstarke Privatsender
wie RTL, Sat.1, ProSieben und VOX - und zwar verschlüsselt gegen eine geplante monatliche
Gebühr von 5,75 Euro. Die enthaltenen Programme werden dabei mittelfristig mindestens
96 Prozent des Zuschauer-Marktanteils abdecken, und spätestens 2019 wird DVB-T2 HD
terrestrisch über 80 Prozent der deutschen Bevölkerung erreichen. Ergänzend hinzu
kommt noch der Zugang zu Abrufdiensten wie den jeweiligen Mediatheken der Sender.
EXARING wiederum verfügt über ein eigenes, mehr als 11.000 Kilometer langes Glasfasernetz,
das technisch rund 23 Millionen deutsche Haushalte mit einem Breitbandanschluss von
über 16 Mbit/s erreicht. Unsere Beteiligung mit einer Option zum schrittweisen Mehrheitserwerb
sichert uns die Vertriebsrechte an dieser geschlossenen IP-Plattform - und damit zum
einen die mobile, App-gesteuerte Nutzung von Streaming-Diensten und bis zu 100 Fernsehsendern
auf dem Smartphone oder TV-Gerät zu Hause, zum anderen auch die Umsetzung zukünftiger
Bewegtbild-Innovationen wie Virtual Reality oder Holographie/3D.
Wie schon in den Monaten zuvor haben wir im dritten Quartal so konsequent wie hart
an den Vorbereitungen zum Start der entsprechenden neuen Produkte gearbeitet - namentlich
freenet TV und waipu.tv. Inzwischen sind bereits 38 von insgesamt 61 Sendestationen
technisch umgerüstet, und alle Programme mit dem auslaufenden alten DVB-T-Standard
weisen seit Mitte September per Insert auf den anstehenden Technologiewechsel hin.
In der Folge haben wir in den zurückliegenden Wochen eine großangelegte Marketing-Offensive
gestartet.
Sie umfasste als einen der Schwerpunkte einen sehr stark frequentierten eigenen Auftritt
auf der IFA im September in Berlin. Dort zeigten wir unter anderem einen speziell
entwickelten PC-Stick inklusive kleiner DVB-T2-Antenne, die freenet TV Anfang 2017
für den Full-HD-Fernsehempfang auf PC und MacBook anbieten wird. Gleichzeitig wurden
innerhalb weniger Wochen nach Markteinführung bereits 80.000 Receiver verkauft, die
bei älteren HD-Fernsehern Full-HD-Qualität gewährleisten; bei den neuesten, DVB-T2-Geräten
reicht hingegen neben einer gesonderten Innen- oder Außenantenne ein CI+ Modul von
freenet TV.
Zusätzlich starteten wir zeitgleich auch TV-Spots zum Thema sowie umfassende Onlinewerbung
auf unternehmenseigenen Websites. Parallel dazu sind jetzt 259 unserer mobilcom-debitel-Ladengeschäfte
mit freenet TV ausgestattet, so dass sich Interessenten und Besucher der Shops vor
Ort ausführlich zum neuen TV-Angebot persönlich beraten lassen können.
Ebenfalls in den Shops präsentieren wir auch waipu.tv. Im zweiten Quartal hatten wir
bereits Testläufe und Befragungen zum Thema lineares Fernsehen, Video-on-Demand, Online-Spiele
und Streaming durchgeführt. Die Befragungen und Tests wurden in den vergangenen Monaten
auf rund 1.000 Beta-Tester ausgeweitet, auf deren Anregungen und Ergebnisse wir weitere
Verbesserungen und Ergänzungen unseres Produkts vornahmen. Seit Ende des dritten Quartals
ist zudem die entsprechende waipu.tv-App im Google Play Store beziehungsweise im Apple
App Store kostenlos erhältlich.
Pünktlich zum Start lieferte waipu.tv bereits über 50 Sender als Produkt auf dem Smartphone
und für zu Hause über Google Chromecast; im ersten Quartal des nächsten Jahres werden
wir das Angebot auf über 100 Sender ausweiten. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind
dabei in bisheriger SD-Qualität zu empfangen; die Privatsender sind dagegen als Comfort-Paket
von waipu.tv gegen eine Gebühr von rund 5 Euro monatlich verfügbar - ebenfalls in
SD, mit einem Aufnahmespeicher von zehn Stunden in der Cloud und einem kostenlosen
ersten Testmonat. Für HD-Sender und mobiles Fernsehen unterwegs sind weitere Pakete
jeweils zu einem Preis von 5 Euro zubuchbar.
Unser Stammgeschäft im Mobilfunk und den organischen Ausbau des Digital-Lifestyle-Bereichs
haben wir darüber jedoch keineswegs vernachlässigt. So erweiterte unsere Hauptmarke
mobilcom-debitel ihr Portfolio an digitalen Sicherheitslösungen um Norton Security
Online zum Schutz von PCs und Macs - und das in zwei Varianten. Ebenfalls in zwei
Varianten ist zudem seit Juli mit Readly eine neue App-basierte Magazin-Flatrate erhältlich,
die zu monatlichen Gebühren von 8,99 Euro beziehungsweise 9,99 Euro den digitalen
Zugriff auf über 1.600 Zeitschriften aus zehn Ländern bietet.
Darüber hinaus setzte mobilcom-debitel seine im November letzten Jahres gestartete
Serie besonders günstiger Online-Wochenendangebote digitaler Produkte fort, während
unsere Tochtergesellschaft GRAVIS im August ihren "Summer Sale" durchführte -mit 75
teilweise deutlich reduzierten Produkten und hochwertigen Apple-Geräten als einem
der Schwerpunkte. Im September schloss mobilcom-debitel dann eine exklusive strategische
Vertriebspartnerschaft mit der SH Telekommunikation Deutschland GmbH. Das in Köln
ansässige Unternehmen betreibt das Endkundenportal Sparhandy.de sowie den Homeshopping-Sender
Sparhandy TV und verantwortet zudem den Einkauf, den Vertrieb und die Logistik der
Mobilfunk-Hard- und-Cardware der Handelskette ElectronicPartner, ihrer angeschlossenen
Fachhandelspartner und eigenen Händler.
Im Mobilfunkbereich schließlich trugen unsere Haupt- und Discountmarken mit zeitlich
begrenzten Tarifaktionen über unternehmenseigene oder vergleichbare Handelsplattformen
einmal mehr zu weiterem Kundenwachstum in dem für freenet wesentlichen Segment Customer-Ownership
bei. Zudem führte mobilcom-debitel Anfang Juli den LTE-Standard bei seinen O2- und
E-Plus-Tarifen für Neukunden ein - mit drei neuen LTE-Smartphonetarifen für unterschiedliche
Nutzerprofile. Gleichzeitig schloss das Unternehmen im dritten Quartal die Vorarbeiten
zur Einführung eines neuen Konzepts für seine bundesweiten Shops weitgehend ab; es
soll die Kundenansprache am "Point of Sale" künftig emotionaler gestalten und gleichzeitig
die Positionierung als Digital-Lifestyle-Spezialist schärfen. Last but not least führte
das Unternehmen zwei weitere Services rund um Bargeld-Transfers und -Abhebungen in
seinen Ladengeschäften ein.
Der Effekt unserer Aktivitäten und Akquisitionen zeigt sich zum einen in einer weiteren
Auszeichnung: So schnitt mobilcom-debitel in der Leserwahl des Fachmagazins Telecom
Handel nicht nur als bester Service-Provider im Mobilfunk ab; unser Tochterunternehmen
lag mit einem Ergebnis von 6,2 von zehn möglichen Punkten auch quasi gleichauf mit
der Deutschen Telekom als Sieger über alle Sparten hinweg und verwies dabei alle anderen
Anbieter in Deutschland mit sehr deutlichem Abstand auf die Plätze. Der Erfolg spiegelt
sich aber auch einmal mehr in unseren Zahlen für das dritte Quartal 2016 wider:
Der Customer-Ownership wächst weiter. Die darin enthaltenen Kundengruppen Postpaid
und No-frills stiegen im dritten Quartal um 51.000 auf jetzt 9,47 Millionen; im gleichen
Zeitraum vergrößerte sich die darin enthaltene Anzahl besonders werthaltiger Kunden
mit zweijähriger Vertragsbindung um 35.000 auf 6,43 Millionen.
Der Postpaid-ARPU erweist sich dabei weiterhin als stabil und liegt jetzt bei 21,60
Euro, verglichen mit 21,90 Euro im Vorjahr und 21,40 Euro in Q2/2016.
Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vergleichs- und Vorquartal auf 867,2 Millionen Euro;
dazu tragen neben dem soliden Mobilfunkgeschäft insbesondere steigende werthaltige
Erlöse im Bereich Digital Lifestyle sowie die zum Jahresbeginn getätigten Akquisitionen
und Beteiligungen bei.
Der Rohertrag liegt mit 234,1 Millionen Euro über dem Wert der Vergleichsquartale,
bei einer Rohertragsmarge von 27,0 Prozent.
Das EBITDA legt gegenüber dem Vergleichsquartal 2015 um 20,8 Millionen Euro auf 118,2
Millionen Euro zu.
Der Free Cashflow beträgt 71,3 Millionen Euro und liegt 9,9 Millionen Euro unter dem
Vorjahresquartal.
Mit einem Gesamtumsatz von 2.424,1 Millionen Euro, einem EBITDA von 311,7 Millionen
Euro und einem Free Cashflow von 262,7 Millionen Euro für die ersten neun Monate bewegen
wir uns weiterhin exakt im Zielkorridor hinsichtlich unserer Jahresplanungen für 2016
- mit einem moderat steigendem Konzernumsatz, einem EBITDA von etwas über 400 Millionen
Euro und einem Free Cashflow von rund 300 Millionen Euro unter Berücksichtigung der
jüngsten Akquisitionen und Beteiligungen (ohne Berücksichtigung des Ergebnis- und
Cash-Beitrags aus der Beteiligung an der Sunrise Communications Group AG).
Wir sind also auf einem guten Weg in einer Phase, die für unser Unternehmen mit neuen,
großen Herausforderungen einhergeht und einen kleinen Paradigmenwechsel bedeutet.
Wer als Technologie-Unternehmen solche Herausforderungen scheut, wird auf Dauer keinen
Erfolg und auch keinen Bestand haben. Insofern sind wir der felsenfesten Überzeugung,
dass wir mit den jüngsten Akquisitionen bzw. Beteiligungen und dem damit verbundenen
Quantensprung sehr wichtige Schritte gehen: Angesichts der eingangs beschriebenen
Entwicklungen erschließen wir damit für die freenet Group neue, faszinierende Märkte
und sichern so eine nachhaltig prosperierende Zukunft im Interesse unserer Aktionäre,
unserer Mitarbeiter und sonstigen Stakeholder. Wir wissen, dass wir dazu einmal mehr
unsere ganze Expertise, Erfahrung und Energie als eines der best-digitalisierten Unternehmen
Deutschlands aufbringen müssen und aufbringen werden. Und wir sind sicher, dass wir
- das Management und jeder einzelne Mitarbeiter der freenet Group - der langjährigen
Erfolgsgeschichte des Unternehmens schließlich ein neues Kapitel hinzufügen werden.
| Christoph Vilanek | Joachim Preisig | Stephan Esch |
Die Kapitalmärkte stehen bereits seit Jahresbeginn unter Druck. Nach einem ereignisreichen
ersten Halbjahr setzte sich dieser Trend auch im dritten Quartal fort. Zunächst sorgten
Indikatoren einer nachlassenden Wirtschaftsleistung Chinas für eine negative Tendenz,
dann die politischen Turbulenzen um den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der
Europäischen Union. Darüber hinaus warf auch die ausstehende Zinsentscheidung der
US-Notenbank Fed ihre Schatten voraus. Aktuell gehen die Märkte jedoch davon aus,
dass die Notenbank erst nach der US-Präsidentschaftswahl am 8. November die angekündigte
Zinserhöhung vollziehen wird.
In diesem unsicheren Umfeld fiel die jüngste Mitteilung zum Ifo-Geschäftsklimaindex
überraschend aus. Die Wirtschaftsforscher konnten im September eine merkliche Verbesserung
der Stimmungslage der deutschen Wirtschaft messen. Im Vormonat war das bedeutendste
deutsche Konjunkturbarometer noch deutlich gefallen.
Der deutsche Aktienindex DAX und der Technologieindex TecDAX notierten zum 30. September
im Vergleich zum Jahresbeginn rund zwei Prozent niedriger. Der DAX, der mit 9.776
Punkten in das dritte Quartal startete, gewann bis zum 7. September dennoch knapp
10 Prozent und stieg auf 10.753 Punkte. Diese Entwicklung ist umso beachtlicher, nach
den widersprüchlichen Signalen, die von US-Notenbankmitgliedern hinsichtlich einer
kurzfristig möglichen Leitzinskorrektur ausgegangen waren. Bis zum Ende des Berichtszeitraums
verlor das größte deutsche Börsenbarometer aber wieder und fiel zurück auf 10.511
Punkte. Der Index der europäischen Telekommunikationswerte SXKP hingegen verzeichnete
seit Jahresbeginn einen deutlichen Kursverlust von 15 Prozent. Der Index der mittelgroßen
deutschen Werte MDAX konnte sich mit einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Jahresbeginn
wieder leicht erholen.
Die freenet Aktie ist mit einem Kurs von 23,46 Euro in das Berichtsquartal gestartet
und hat sich im Verlauf der letzten drei Monate positiv entwickelt. Zunächst entwickelte
sich der Kurs rückläufig und erreichte am 6. Juli bei 23,07 Euro seinen Tiefstand
im Berichtszeitraum. Die darauf folgende Erholungsbewegung führte bis zu einem Quartalshöchstwert
von 26,64 Euro am 11. August, unmittelbar nach der Veröffentlichung des Halbjahresberichts.
Die Aktie schloss am 30. September bei 26,03 Euro und verzeichnete somit im Zeitraum
von Juli bis September ein Plus von 10,9 Prozent. Der durchschnittliche Xetra-Tagesschlusskurs
lag im dritten Quartal bei 25,38 Euro.
Mit einem Volumen von insgesamt 25,4 Millionen Stück wurden auf der elektronischen
Handelsplattform Xetra im Vergleich zum Vorquartal (38,6 Millionen Aktien) und Vorjahresquartal
(29,9 Millionen Aktien) weniger freenet Aktien gehandelt. Der Anteil des über alternative
Handelsplätze ("Dark Pools") gehandelten Volumens ist im dritten Quartal leicht auf
49 Prozent des gesamten Handelsvolumens gesunken (Vorquartal: 50 Prozent). Das täglich
auf Xetra gehandelte durchschnittliche Volumen lag im dritten Quartal mit 383 Tausend
Aktien ebenfalls deutlich unter dem Volumen des Vorquartals (594 Tausend Aktien) nach
rund 453 Tausend Aktien in der entsprechenden Vorjahresperiode. Die freenet Aktie
lag demnach zum Ende des dritten Quartals auf Platz 5 der meistgehandelten Aktien
im TecDAX.
Der TecDAX legte im dritten Quartal analog zur Entwicklung der freenet Aktie um rund
11 Prozent zu. Der SXKP, der die Kursentwicklung der 30 größten europäischen Unternehmen
aus dem Bereich der Telekommunikation abbildet, verlor in den drei Monaten rund 3
Prozent.
Die Marktkapitalisierung der freenet-Aktie erhöhte sich gegenüber dem 30. Juni 2016
von 2.955,0 Millionen Euro auf 3.332,8 Millionen Euro zum 30. September 2016.

In den ersten neun Monaten des Berichtsjahres bewerteten insgesamt 21 Analystenhäuser
die Geschäftsentwicklung der freenet AG. Zuletzt hatten die Mainfirst Bank AG und
Mirabaud die freenet AG in ihre Coverage aufgenommen. Das durchschnittliche Kursziel
der freenet Aktie lag zum 30. September 2016 bei 28,60 Euro.
Per 30. September 2016 ergibt sich hinsichtlich der Anlageempfehlungen folgendes Bild:

Das Grundkapital der freenet AG beträgt 128.061.016 Euro und ist in 128.061.016 auf
den Namen lautende Stückaktien eingeteilt. Der auf die einzelne Stückaktie anfallende
anteilige Betrag am Grundkapital beläuft sich auf 1,00 Euro.
Die Aktionärsstruktur der freenet AG hat sich gemäß zugegangener Stimmrechtsmitteilung
nach § 21 WpHG im Berichtszeitraum folgendermaßen verändert:
| ― |
Die Deutsche Asset Management Investment GmbH (Deutschland) hat uns im September die Überschreitung der 3-Prozent-Schwelle mitgeteilt. Am 9. September betrug der Stimmrechtsanteil an der freenet AG 3,05 Prozent (3.901.949 Stimmrechte). |
Demnach stellte sich die Aktionärsstruktur zum 30. September 2016 wie folgt dar:

| 1 | 5,55 % | Flossbach von Storch AG* |
| 2 | 5,16 % | Allianz Global Investors GmbH* |
| 3 | 3,70 % | The Capital Group Companies, Inc* |
| 4 | 3,05 % | Deutsche Asset Management Investment GmbH* |
| 5 | 82,54 % | Übrige Aktionäre/Streubesitz** |
*
Einschließlich Zurechnungen gemäß WpHG.
**
Der Free float (gemäß Definition der Deutsche Börse AG) beträgt 89,29%.
Aufgrund der uns im Berichtsquartal zugegangenen Stimmrechtsmitteilung hat sich der
Streubesitz im Vergleich zum 30. Juni 2016 von 85,59 Prozent um 3,05 Prozentpunkte
auf 82,54 Prozent reduziert.
Die freenet AG bedient in ihrem traditionellen Geschäftsfeld als unabhängiger Service-Provider
den Wachstumsmarkt Digital-Lifestyle mit integrierten Produktwelten, kundenorientierten
Dienstleistungen und günstigen Mobilfunk-Tarifen für alle deutschen Mobilfunknetze.
Das Portfolio umfasst zum einen eigene Tarife und Services zum anderen entsprechende
Angebote der Netzbetreiber in Deutschland in den Bereichen Mobilfunk und mobiles Internet.
Darüber hinaus offeriert das Unternehmen innovative digitale Anwendungen rund um Home
Automation und Security, Health, Datensicherheit, Enter- und Infotainment - inklusive
den aktuellen Smartphones, Tablets und Notebooks als Endgeräten mit attraktivem Zubehör.
Wesentliche Zielgruppe sind dabei jeweils Privatkunden, adressiert im Rahmen einer
Mehrmarkenstrategie: Die Hauptmarke mobilcom-debitel konzentriert sich angesichts
des intensiven Wettbewerbs innerhalb der Branche vornehmlich auf qualitativ hochwertige
Vertragsbeziehungen bei Kundengewinnung und Bestandsmanagement; zudem decken die Discountmarken
von freenet den sogenannten No-frills-Bereich ab.
Zusätzlich hat die freenet AG zum Jahresende 2015 sowie im ersten Quartal 2016 mit
zwei grundlegenden Beteiligungen und Akquisitionen den Einstieg in das digitale Fernsehen
als neues Geschäftsfeld vollzogen. Zum einen wurden alle Geschäftsanteile an der Media
Broadcast Gruppe übernommen. Das Kölner Unternehmen ist alleiniger kommerzieller Anbieter
des Ende Mai 2016 gestarteten DVB-T2 HD Standards in Deutschland: Er ermöglicht die
terrestrische Ausstrahlung eines umfassenden Senderpakets in Full-HD-Qualität und
adressiert Millionen deutscher TV-Haushalte, die bislang bereits das auslaufende DVB-T
nutzen - und das künftig auf dem Fernseher zu Hause, aber auch zur mobilen Nutzung
unterwegs etwa im Auto oder Zug. Ergänzt wird dieses Angebot der Media Broadcast durch
den Zugang zu den Mediatheken der Sender. Im akquirierten Paket enthalten sind auch
die Bestandteile Radio (UKW und DAB+) sowie Netzwerk-Dienstleistungen für TV-Produktionen.
Zum anderen beteiligte sich freenet zunächst mit 24,99 Prozent an der EXARING AG und
sicherte sich die Vertriebsrechte an der geschlossenen IP-Plattform für innovative
Entertainment- und TV-Dienste; diese Investition kann über vorhandene Optionen Schritt
für Schritt auf eine Mehrheitsbeteiligung von 50,01 Prozent ausgebaut werden. Das
in München ansässige Unternehmen verfügt über ein eigenes Glasfasernetz und ermöglicht
technisch gesehen Bewegtbild-Unterhaltung für 23 Millionen deutsche Haushalte. Damit
ist diese Technologie auch für künftige Innovationen wie Virtual Reality und Holographie/3D
gerüstet.
Wie schon die Vormonate war das dritte Quartal 2016 durch weitere intensive Vorarbeiten
und Marketingaktionen im Rahmen der geplanten Produkteinführungen in den neuen Medienunternehmen
geprägt; vorgesehene Starttermine sind im Bereich IPTV/ Entertainment von EXARING
das vierte Quartal des laufenden Jahres und im Bereich DVB-T2 HD das Frühjahr 2017.
Ein weiterer Schwerpunkt der operativen Aktivitäten von freenet war der kontinuierliche
Ausbau von Angeboten in den Geschäftsfeldern Digital- Lifestyle und Mobilfunk sowie
mobiles Internet.
Seit Ende Mai dieses Jahres läuft der Pilotbetrieb des neuen Sendestandards DVB-T2
HD in mehreren deutschen Ballungsräumen: Während des "Soft Launchs" lassen sich in
den jeweiligen Kernregionen über Antenne ultrahochauflösende Fernsehbilder von ARD
und ZDF sowie von den Privatsendern RTL, Sat.1, ProSieben und VOX empfangen.
Zum Ende des "Soft Launchs" am 29. März 2017 wird freenet TV als neue Marke und kommerzieller
Anbieter starten: Bis zu 20 Privatsender sind dann in Full-HD-Qualität zu empfangen
- allerdings nur noch verschlüsselt. Dazu ist neben einer Innen- oder Außenantenne
bei neuen, DVB-T2-HD-fähigen Fernsehern ein CI+ Modul von freenet TV zur Nachrüstung
erforderlich - und bei allen anderen Geräten eine kleine Set-Top-Box. Bis Ende Juni
2017 können die Zuschauer dieses Full-HD-Angebot der Privatsender zunächst kostenlos
nutzen, danach gegen eine Monatsgebühr von 5,75 Euro.
Das enorme Interesse von Verbrauchern, aber auch TV-Sendern am neuen Standard dokumentieren
unterschiedliche Zahlen und Entwicklungen. So verzeichnete die neue freenet-Marke
bereits wenige Wochen nach Start der PR-Aktivitäten über die Website www.freenet.tv
gut 10.000 Abonnenten für ihren Online-Newsletter zum Thema. Zudem waren Ende August
immerhin rund 80.000 Set-Top-Boxen von insgesamt 14 Herstellern verkauft, welche die
für freenet TV benötigten Geräte derzeit anbieten. Gleichzeitig sind bereits 38 von
insgesamt 61 Sendestationen technisch umgerüstet, und das Senderportfolio deckt inzwischen
97 Prozent der aktuell konsumierten Fernsehprogramme ab.
Die starke Nachfrage nach diesem Produkt forcierte freenet im dritten Quartal mit
einer Reihe von gezielten Marketingaktivitäten. Einer der Schwerpunkte war dabei ein
eigener Stand auf der IFA in Berlin in der ersten Septemberwoche; dieser fand herausragendes
Interesse sowohl bei Konsumenten als auch bei Vertretern der öffentlich-rechtlichen
und privaten Sender, sowie der Presse und Investmentgesellschaften. Gezeigt wurde
dort unter anderem auch ein PC-Stick mit kleiner DVB-T2-Antenne, die freenet TV Anfang
kommenden Jahres für den Full-HD-Fernsehempfang für PC und MacBooks anbieten wird.
Darüber hinaus starteten Anfang September ein eigener TV-Spot zum Thema sowie gezielte
Online-Werbung auf www.mobilcom-debitel.de; zusätzlich weisen seit Mitte September
alle Programme mit dem alten, auslaufenden DVB-T-Standard per Inserts auf den anstehenden
Technologiewechsel hin. Zeitgleich stattete mobilcom-debitel 259 seiner Shops mit
freenet TV aus. Interessenten und Mobilfunkkunden des Unternehmens können sich so
vor Ort über die Vorzüge des neuen TV-Angebots detailliert informieren und beraten
lassen.
Ebenfalls präsentiert wird dort waipu.tv, das innovative, mobile TV-/Entertainment-Produkt
auf Basis der IP-Plattform von EXARING - und zwar auf dem Smartphone Sony Z5. Im Verlauf
des dritten Quartals wurden die intensiven Probeläufe rund um lineares Fernsehen,
Video-on-Demand, Online-Spiele und Streaming-Dienste auf 1.000 Beta-Tester ausgedehnt,
und die Teilnehmer lieferten im Rahmen von zwei Befragungen insgesamt über 70.000
Erfahrungen, Bewertungen sowie weitere Anregungen. Gleichzeitig nahmen zwei für den
waipu.tv erforderliche Rechenzentren in Karlsruhe und Leipzig ihren Betrieb auf.
Seit dem Quartalsende ist darüber hinaus die waipu. tv-App kostenlos im Google Play
Store sowie im Apple App Store verfügbar. Mit ihrer Hilfe und auf Basis der modernsten
EXARING-Glasfaserinfrastruktur lässt sich brillante Bild- und Tonqualität jetzt schnell
und unkompliziert auf das Smartphone und von dort auf vorhandene Fernsehgeräte zu
Hause übertragen. Bereits zum Start liefert waipu.tv als Produkt auf dem Mobiltelefon
und für zu Hause über Google Chromecast über 50 TV-Sender, und das Angebot wird im
ersten Quartal des nächsten Jahres auf über 100 Sender ausgeweitet.
Mit Norton Mobile Security hat mobilcom-debitel seit mehreren Jahren eine Sicherheits-Software
zum Schutz von Smartphones und Tablets im Sortiment. Im Juli erweiterte die Hauptmarke
von freenet ihr Portfolio um zwei zusätzliche digitale Sicherheitslösungen aus dem
Hause Symantec: 'Norton Security Online' umfasst jetzt auch den Schutz von PCs und
Macs. Dabei kann der Kunde zwischen einer Variante mit drei Lizenzen zum Preis von
3,99 Euro im Monat und einer Variante mit fünf Lizenzen für 4,99 Euro wählen.
Ebenfalls im Juli startete das Unternehmen mit 'Readly' eine neue App-basierte Magazin-Flatrate.
Sie ermöglicht bis zu fünf Nutzern gleichzeitig den Zugriff per PC, Smartphone oder
Tablet auf über 1.600 Zeitschriften aus zehn Ländern - dabei nicht nur auf die jeweils
aktuelle Ausgabe, sondern ebenso auf ein Archiv älterer Ausgaben. Auch hier hat der
Nutzer die Wahl zwischen zwei Varianten - zum Monatspreis von 8,99 Euro bei zweijähriger
Vertragslaufzeit oder 9,99 Euro bei monatlicher Kündigung; die ersten vier Wochen
sind jeweils zum ausgiebigen Testen kostenlos.
Zusätzlich setzte mobilcom-debitel die im November letzten Jahres gestartete Serie
besonders günstiger Wochenend-Angebote fort: Die 'Sonntagskracher' beinhalteten beispielsweise
| ― |
den um 80 Prozent reduzierten Fitness-Tracker Fitbit Zip, der Schritte, zurückgelegte Strecken, aktive Minuten und verbrannte Kalorien aufzeichnet und analysiert, |
| ― |
das Samsung Galaxy S6 in der 32GB-Variante mit 190 Euro Preisvorteil, |
| ― |
das unverändert gefragte iPhone 5s für lediglich 300 Euro, |
| ― |
das iPad Air 2 in der 16GB-Version für 350 Euro, das iPad Air 2 Wifi mit 32GB für 379 Euro sowie |
| ― |
das Smartphone Xperia Z5 Compact von Sony zum Preis von 355 Euro. |
Die Tochtergesellschaft GRAVIS führte im August ihren 'Summer Sale' durch; er umfasste
75 reduzierte Produkte mit Preisvorteilen von teilweise bis zu zwei Dritteln und mehr.
Einen der Schwerpunkte bildeten dabei Apple-Produkte - neben MacBooks, iPads und iPhones
auch attraktive Schutzhüllen und Smart Covers. Weitere Highlights stellten daneben
beispielsweise das um 50 Prozent reduzierte, App-gesteuerte Stimmungslicht Avea von
Elgato dar - oder das Fitness-Armband Misfit Ray zum Preis von rund 99 Euro: Es zeichnet
neben allen wichtigen Aktivitätsdaten inklusive Schwimmen auch die Schlafdauer und
-qualität auf.
Wie bereits in den Vormonaten und -quartalen führte freenet im dritten Quartal 2016
weitere attraktive Tarif-Sonderaktionen bei seinen Haupt- und Discountmarken durch.
Diese sehr günstigen Angebote sind in der Regel kurzfristig und zeitlich begrenzt
über die unternehmenseigene Handels-Plattform www.crash-tarife.de, über vergleichbare
Plattformen oder bei der Vertriebstochter modeo verfügbar. Im Folgenden eine Auswahl:
| ― |
modeo bot im Juli die Flatrate Comfort Allnet im Vodafone-Netz für 6,99 Euro in den ersten zwei Jahren Vertragslaufzeit an; sie beinhaltet freie Telefonate in alle deutschen Netze und eine Internet-Flat bis zu 1GB Highspeed-Datenvolumen mit maximal 21,6 Mbit/s im Downstream. Im August folgte ein Duo-Angebot mit zwei Tarifen für rund 13 Euro monatlich im Telekom-Netz - die Comfort Allnet mit 1,5 GB Datenvolumen und eine 3GB-Datenflat mit LTE-Volumen als Zweittarif. Im September gab es die Comfort Allnet als Einzelangebot für rund 8 Euro monatlich. In Kombination mit dem Erwerb eines Smartphones der neuesten Generation erhöhte sich der Monatspreis auf rund 30 Euro. |
| ― |
klarmobil offerierte im Juli die Flat S im Netz der Deutschen Telekom zu einem äußerst günstigen Preis. Dafür erhalten Einsteiger oder Selten-Nutzer monatlich 300MB Datenvolumen und 100 Freiminuten in alle deutschen Netze. Im August war die Allnet-Spar-Flat der Discount-Tochter inklusive Gutschriften für rechnerisch knapp 15 Euro monatlich im Angebot, mit Gratis-SMS und -Gesprächen in alle deutschen Netze und einem auf 4GB verdoppelten Datenvolumen mit maximal 42,2 Mbit/s im Downstream. |
| ― |
COMPUTER BILD warb zum 20jährigen Geburtstag mit einem Jubiläumstarif in Kooperation mit klarmobil; er umfasste 100 Frei-SMS und -Minuten sowie 1GB Datenvolumen bei Vodafone für knapp 8 Euro monatlich sowie zwei Gratismonate zu Beginn der Vertragslaufzeit. Auto BILD bot im Telekom-Netz die Allnet Flat 2000 von klarmobil für 11,85 Euro pro Monat an - mit einer Sprachflat in alle deutschen Netze und 2GB UMTS-Surfvolumen bei 42,2 Mbit/s Downstream. |
| ― |
Bei freenetMobile schließlich war der Tarif free-Flat 1000 im Vodafone-Netz mit 1GB und freien Telefonaten in alle deutschen Netze im Juli für knapp 10 Euro monatlich erhältlich. Und die free-Flat 4000 mit 4GB und zusätzlichen Frei-SMS wurde im August für 14,95 Euro angeboten. |
Die Hauptmarke mobilcom-debitel führte Anfang Juli den LTE-Standard bei seinen O2-
und E-Plus-Tarifen für Neukunden ein. Passend dazu gab es drei neue LTE-Smartphone-Tarife
mit freien Gesprächen in alle deutschen Netze und Datenvolumina von 1GB, 2GB oder
5GB - bei Monatsgebühren von knapp 10 bis knapp 20 Euro und maximaler Bandbreite bis
zu 50 Mbit/s. Und im August offerierte das Unternehmen eine LTE-Datenflat mit 10GB
Volumen und einer Höchstgeschwindigkeit von 150 Mbit/s für knapp 16 Euro monatlich;
zu noch günstigeren Monatspreisen waren zudem Ausführungen mit 3GB und 6GB verfügbar.
Im dritten Quartal hat das Unternehmen die Vorarbeiten zur Einführung eines neuen
Konzepts für seine bundesweiten Shops fortgeführt und weitgehend abgeschlossen. Ziel
ist dabei, die Kundenansprache am "Point of Sale" künftig emotionaler zu gestalten
und sich noch klarer als Digital-Lifestyle-Spezialist zu positionieren. Das Natur-Ambiente
mit Holzmöbeln, gestaltet von einem dänischen Designer aus der Fashion-/ Lifestyle-Branche,
bildet dabei einen Gegenpol zu den angebotenen Technikprodukten. Wesentliche neue
Elemente in den Shops sind
| ― |
die DLS-Powerwall mit den aktuell vier inszenierten Digital-Lifestyle-Themenwelten Smart Home, Entertainment, Smartphone-Kamera sowie Fitness/Health, |
| ― |
die Campaign Wall aus zusammengesetzten Bildschirmen, die mittels "Digital Signage" die jeweils aktuelle Kampagne prominent platziert abspielt, |
| ― |
eine wabenförmige weiße Wand aus quadratischen Kästen zur flexiblen, modularen Produktpräsentation wie in einer Boutique - und mit Holzschüben, die der Kunde öffnen kann, |
| ― |
ein Beratungstisch in der Ladenmitte mit acht Metern Länge und Steckdosen zum Aufladen, an dem Kunde und Verkäufer gemeinsam Platz nehmen und in aller Ruhe Fragen zu Produkten und Verträgen besprechen können. |
Darüber hinaus führte mobilcom-debitel zwei weitere Services rund um Bargeld-Transfers
und -Abhebungen in seinen Ladengeschäften ein. Im Juli startete das Unternehmen eine
Zusammenarbeit mit Ria Money Transfer, einem der führenden Anbieter von Bargeld-Transfers
weltweit. In rund 60 Shops von mobilcom-debitel können Kunden jetzt schnell, sicher,
bequem und kostengünstig Freunden oder Familienangehörigen Geld zukommen lassen. Im
August folgte eine Kooperation mit dem Unternehmen 'Barzahlen': In deren Rahmen können
Kunden fortan in den mobilcom-debitel Shops Geld mit ihrem Smartphone vom Konto abheben.
Der Auszahlungsservice ergänzt die bestehenden Angebote, in den Filialen Rechnungen
aus dem Online-Handel, Reisebuchungen, Stromrechnungen, Versicherungen und Miete bar
zu bezahlen.
Dazu loggt sich der Kunde per Smartphone in seine Banking-App ein und wählt dort die
Funktion Geldabheben aus. Dann legt er den jeweiligen Betrag fest und bestätigt die
Transaktion per PIN oder TAN. Ein Barcode wird generiert, auf dem Display angezeigt
und an der Kasse gescannt. Anschließend wird der gewünschte Betrag ausgezahlt und
die Transaktion dem Kunden sofort in der Banking-App bestätigt.
| ― |
mobilcom-debitel vereinbart exklusive Vertriebskooperation mit SH Telekommunikation. |
Anfang September gingen mobilcom-debitel und die SH Telekommunikation Deutschland
GmbH eine langfristige strategische Exklusiv-Partnerschaft im Bereich Digital-Lifestyle-Vertrieb
ein. Im Rahmen der Kooperation wird SH Telekommunikation künftig die Digital-Lifestyle-Dienste
der freenet Tochter vermarkten - insbesondere in den Bereichen Entertainment und Online-Spiele,
Fitness, E-Books und Sicherheit. Das Kölner Unternehmen betreibt neben dem Endkunden-Portal
www.sparhandy.de den Homeshopping-Sender Sparhandy TV und verantwortet darüber hinaus
Einkauf, Vertrieb und Logistik der Mobilfunk-Hard- und Cardware von ElectronicPartner
und den angeschlossenen Fachhandelspartnern sowie der eigenen Handelspartner.
| ― |
klarmobil geht Marketing-Partnerschaft mit THW Kiel ein. |
Mit der freenet-Tochtergesellschaft und dem unbestrittenen Aushängeschild des deutschen
Handballs seit Jahrzehnten starteten zwei sehr starke Marken im September eine Marketing-Partnerschaft.
Der Komplett-Anbieter unter den Mobilfunk-Discountern ist künftig bei allen Bundesliga-
und DHB-Pokalspielen der Kieler in deren Heim-Arena präsent - unter anderem mit jeweils
einer Werbefläche im TV-relevanten Bereich auf dem Hallenboden neben den beiden Toren
und mit Spots auf dem Videowürfel am Hallendach. Geplant ist zudem ein eigener Smartphone-Tarif
von klarmobil exklusiv für Fans des deutschen Handball-Rekordmeisters, dreifachen
Champions-League-Siegers, Vereinseuropa- und -weltmeisters. Ziel ist es, die beiden
Marken mit starken Bezügen zu Schleswig-Holstein gegenseitig positiv aufzuladen.
Der seit 2013 zur freenet Group gehörende führende Energievermarkter im stationären
Vertrieb in Deutschland firmiert künftig als freenet Energy GmbH. Damit stärkt das
Unternehmen zum einen seine Außenwahrnehmung und erschließt sich zum anderen weitere
Synergien im Zusammenspiel mit anderen Marken der freenet Group.
Das Portfolio von freenet Energy umfasst über 30 der führenden Energieversorger in
Deutschland mit erstklassigen Gas- und Stromangeboten; dazu zählen neben den großen
Marken wie E.ON, EnBW, E Wie Einfach, eprimo, total und Yello auch diverse Stadtwerke
und namhafte Öko-Anbieter wie Lichtblick, Sauber Energie oder primastrom. Mit seinem
Zugriff auf rund 600 eigene Shops, über 5.600 Einzelhändler und 400 große Elektronikmärkte
zählt die freenet-Tochtergesellschaft zu den leistungsstärksten Energiedistributoren
im Fachhandel und umsatzstärksten Vermarktern von Energieprodukten am "Point of Sale"
in Deutschland. Zudem verfügt freenet Energy über ein reichweitenstarkes und kontinuierlich
wachsendes Online-Vertriebsnetz; es wird abgerundet durch den Direktvertrieb mit diversen
Partnern.
| In Mio. | 30.9.2016 | 30.6.2016 | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 30.9.2015 |
| Customer-Ownership | 9,47 | 9,42 | 9,37 | 9,30 | 9,21 |
| davon Postpaid | 6,43 | 6,39 | 6,36 | 6,31 | 6,23 |
| davon No-frills | 3,04 | 3,02 | 3,01 | 2,99 | 2,97 |
| Prepaid | 2,59 | 2,67 | 2,79 | 2,94 | 3,07 |
| Mobilfunkkunden/-karten | 12,06 | 12,09 | 12,15 | 12,24 | 12,28 |
In unserem Stammgeschäft Mobilfunk liegt der Fokus sowohl in der Neukundengewinnung
als auch im Bestandskundenmanagement nach wie vor auf der Generierung werthaltiger
Kunden und dem konsequenten Ausbau unseres Digital-Lifestyle-Bereichs. Das Ergebnis
ist eine weitere Erhöhung des nicht finanziellen Leistungsindikators Customer-Ownership
im dritten Quartal 2016. Im Vergleich zum 30. September 2015 ist ein Anstieg um 263.000
Teilnehmer oder 2,9 Prozent auf nun 9,47 Millionen zu verzeichnen. Gegenüber dem 30.
Juni 2016 beträgt der Anstieg rund 51.000 Teilnehmer oder 0,5 Prozent.
Der Anstieg geht maßgeblich auf die Erhöhung des Postpaid-Kundenbestands zurück, in
welchem alle im Konzern vermarkteten Mobilfunkverträge mit einer Laufzeit von 24 Monaten
zusammengefasst sind. Diese strategisch bedeutsame Kundengruppe ist im Jahresvergleich
mit einem Anstieg von 197.000 Teilnehmern oder 3,2 Prozent überproportional auf 6,43
Millionen gewachsen. Gegenüber dem 30. Juni 2016 beträgt der Anstieg rund 35.000 oder
0,6 Prozent.
Im No-frills-Bereich, der sämtliche über Discount-Marken des Konzerns vertriebene
Mobilfunktarife umfasst, konnte der Kundenbestand im Vorjahresvergleich um 67.000
Teilnehmer oder 2,2 Prozent gesteigert werden. Gegenüber dem 30. Juni 2016 erhöht
sich der Kundenbestand um 16.000 Teilnehmer auf 3,04 Millionen.
Die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Prepaid-SIM-Karten, welche über die Hauptmarke
mobilcom-debitel vertrieben werden, hat sich im Verlauf des Berichtsquartals weiter
auf einen Endstand von 2,59 Millionen Karten reduziert. Der erneute Rückgang resultiert
aus den entsprechenden Abschaltungen nicht genutzter SIM-Karten durch die Netzbetreiber
(technischer Churn).
| In EUR | Q3/2016 | Q2/2016 | Q1/2016 | Q4/2015 | Q3/2015 |
| Postpaid | 21,6 | 21,4 | 21,5 | 21,3 | 21,9 |
| No-frills | 2,5 | 2,4 | 2,4 | 2,4 | 2,6 |
| Prepaid | 3,2 | 3,1 | 2,9 | 3,1 | 3,2 |
Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde im Postpaid-Kundensegment liegt
im dritten Quartal 2016 mit 21,6 Euro um 0,3 Euro unter dem Niveau des Vorjahres,
aber um 0,2 Euro über dem Vorquartal. Die ARPU-Entwicklung der letzten Quartale zeigt
weiterhin eine Stabilisierung auf diesem Niveau und bestätigt die Strategie im Mobilfunkgeschäft
auf werthaltige Kunden zu setzen.
Der im No-frills-Kundensegment erzielte durchschnittliche monatliche Umsatz in Höhe
von 2,5 Euro liegt leicht über dem Niveau des vorhergehenden Quartals. Gegenüber dem
dritten Quartal 2015 wird der No-frills-ARPU um 0,1 Euro geringer ausgewiesen.
Der Prepaid-ARPU liegt im dritten Quartal 2016 auf dem Niveau des Vorjahresquartals
und steigt gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Euro.
Der Vorstand der freenet AG orientiert sich bei der strategischen Ausrichtung des
Konzerns an den Interessen aller Stakeholder. Zur Umsetzung wird sowohl auf der Konzernebene
als auch in den einzelnen Tochterunternehmen ein einheitliches Steuerungssystem verwendet,
das sowohl an finanziellen als auch an nicht finanziellen Steuerungsgrößen anknüpft.
Es sei darauf hingewiesen, dass die folgenden Steuerungsgrößen, bis auf die Kennzahl
Umsatz, keinen Ersatz für die gemäß IFRS ausgewiesenen Kennzahlen darstellen und daher
nicht als solche betrachtet werden sollten. Für eine ausführliche Definition der finanziellen
und nicht finanziellen Leistungsindikatoren sei auf den Abschnitt "Grundlagen des
Konzerns" im aktuellen Geschäftsbericht verwiesen.
Steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren sind:
| ― |
Umsatz, |
| ― |
EBITDA, |
| ― |
Free Cashflow und |
| ― |
Postpaid-ARPU. |
Eine Herleitungsrechnung für die sog. Non-GAAP Measures (auch: Alternative Performance
Measures) EBITDA bzw. Free Cashflow ist im Abschnitt "Segmentberichterstattung" bzw.
in der Konzern-Kapitalflussrechnung abgebildet.
Darüber hinaus hat der Vorstand folgenden nicht finanziellen Leistungsindikator definiert:
| ― |
Customer Ownership. |
Unter Berücksichtigung des fortschreitenden Ausbaus unserer Digital-Lifestyle-Aktivitäten
und vor dem Hintergrund der geplanten Erschließung eines neuen TV-Geschäftsfelds im
Zusammenhang mit der Akquisition der Media Broadcast Gruppe und der Beteiligung an
der EXARING AG, überprüfen wir laufend die Zusammensetzung unserer gesamten internen
Steuerungsgrößen. Sofern ein entsprechender Anpassungsbedarf identifiziert wird, werden
wir unsere internen Steuerungsgrößen gegebenenfalls anpassen. Im dritten Quartal 2016
wurden im Vergleich zum Vorquartal keine Anpassungen vorgenommen.
Zur Steuerung des Konzerns werden neben den bedeutsamsten finanziellen und nicht finanziellen
Leistungsindikatoren weitere Steuerungsgrößen verwendet. Diese sonstigen Steuerungsgrößen
sind im Vergleich zu den finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren
von nachrangiger Bedeutung. Als Indikatoren zur Steuerung sowie Gradmesser für die
Fortentwicklung der freenet Group werden hierzu vor allem folgende sonstige Steuerungsgrößen
eingesetzt:
| ― |
Produktmarken, neue Produkte, |
| ― |
Vertriebsaktivitäten, |
| ― |
Partnerschaften, |
| ― |
Forschung und Entwicklung, |
| ― |
Mitarbeiter. |
Zum 30. September 2015 waren insgesamt 4.547 Mitarbeiter im freenet Konzern beschäftigt.
Demgegenüber hat sich die Anzahl per 30. September 2016 auf nun 4.928 erhöht. Der
Anstieg steht in erster Linie im Zusammenhang mit dem Einbezug der Media Broadcast
Gruppe in den Konsolidierungskreis der freenet AG.
| In TEUR | Q3/2016 | Q3/2015 | Ergebnisveränderung |
| Umsatzerlöse | 867.237 | 790.053 | 77.184 |
| Rohertrag | 234.055 | 197.106 | 36.949 |
| Gemeinkosten | -115.900 | -99.800 | -16.100 |
| EBITDA1 | 118.155 | 97.306 | 20.849 |
| EBIT2 | 81.183 | 78.950 | 2.233 |
| EBT | 67.225 | 69.024 | -1.799 |
| Konzernergebnis | 57.980 | 61.946 | -3.966 |
1
Konzernergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen und Wertminderungen, inklusive
Ergebnisanteile der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen, exklusive Abschreibungen
und latente Steuern aus der Folgebewertung bezüglich der Schatten-PPA (Bestandteil
des Ergebnisses, der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen).
2
Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern.
Der KONZERNUMSATZ erhöhte sich im dritten Quartal 2016 gegenüber dem Vergleichsquartal
des Vorjahres um 9,8 Prozent. Dies konnte in erster Linie durch die einbezogenen Umsatzerlöse
der Media Broadcast Gruppe in Höhe von 70,1 Millionen Euro sowie durch den gestiegenen
Customer-Ownership (9,47 Millionen Kunden Ende September 2016 gegenüber 9,21 Millionen
Kunden Ende September 2015) bei einem stabilen Postpaid-ARPU (21,6 Euro in Q3/2016
im Vergleich zu 21,9 Euro in Q3/2015) erreicht werden. Ein gegenläufiger Effekt resultierte
aus dem Rückgang von Prepaid-Erlösen.
Die ROHERTRAGSMARGE stieg um 2,0 Prozentpunkte auf 27,0 Prozent. Der rohertrag lag
mit 234,1 Millionen Euro um 36,9 Millionen Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahresvergleichsquartals.
Beide Entwicklungen stehen in erster Linie im Zusammenhang mit dem um die Media Broadcast
Gruppe erweiterten Konsolidierungskreis.
Die GEMEINKOSTEN, welche die Positionen SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRAGE, ANDERE AKTIVIERTE
EIGENLEISTUNGEN, PERSONALAUFWAND, SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN sowie das ERGEBNIS
DER NACH DER EQUITY-METHODE EINBEZOGENEN UNTERNEHMEN (NUR ERGEBNISANTEILE) beinhalten,
erhöhten sich gegenüber Q3/2015 um 16,1 Millionen Euro. Auf der einen Seite führte
die Zunahme des Personalaufwands sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, im
Wesentlichen resultierend aus dem Einbezug der Media Broadcast Gruppe sowie der EXARING
in den Konsolidierungskreis, zu einem Gemeinkostenanstieg. Durch die Ergebnisanteile
der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen in Höhe von 10,0 Millionen Euro
kam es auf der anderen Seite aufgrund des Erwerbs der Anteile an der Sunrise zu einer
Entlastung der Gemeinkosten.
Das EBITDA wird im Berichtsquartal 2016 mit 118,2 Millionen Euro und damit um 20,8
Millionen Euro über dem Niveau des Vorjahresvergleichsquartals ausgewiesen.
Die ABSCHREIBUNGEN UND WERTMINDERUNGEN erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 13,5
Millionen Euro auf 31,9 Millionen Euro, im Wesentlichen aufgrund des erhöhten Bestandes
an Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten durch die Unternehmenserwerbe (Media
Broadcast Gruppe und EXARING) sowie der in diesem Zusammenhang durchgeführten finalen
Kaufpreisallokationen (Media Broadcast Gruppe und EXARING).
Das ZINSERGEBNIS als Saldo der Zinserträge und -aufwendungen wurde im Berichtsquartal
mit -14,0 Millionen Euro ausgewiesen (Q3/2015: -9,9 Millionen Euro). Der Nettozinsaufwand
setzt sich überwiegend aus den Zinsen für die im März 2016 vorgenommene Neufinanzierung
sowie der Aufzinsung der Verbindlichkeit aus dem Rahmenmietvertrag bezüglich der Kaufpreisallokation
der Media Broadcast Gruppe zusammen - diese Aufzinsung stellt auch die wesentliche
Ursache für den Anstieg des Nettozinsaufwandes dar. Wir verweisen an dieser Stelle
auf die Textziffern 3 und 9 der ausgewählten erläuternden Anhangangaben.
Aufgrund der erläuterten Effekte ergibt sich ein KONZERNGEWINN VOR STEUERN (EBT) in
Höhe von 67,2 Millionen Euro, was im Vorjahresvergleich einen Rückgang um 1,8 Millionen
Euro darstellt.
Im Berichtsquartal 2016 wurden Aufwendungen aus ERTRAGSTEUERN in Höhe von 9,2 Millionen
Euro (Q3/2015: 7,1 Millionen Euro) ausgewiesen. Dabei wurden laufende Steueraufwendungen
in Höhe von 8,5 Millionen Euro (Q3/2015: 9,6 Millionen Euro) und latente Steueraufwendungen
in Höhe von 0,8 Millionen Euro (Q3/2015 latente Steuererträge: 2,5 Millionen Euro)
erfasst. Der Anstieg der latenten Steueraufwendungen ist im Wesentlichen auf geringere
Zuschreibungen auf latente Ertragsteueransprüche aus steuerlichen Verlustvorträgen
sowie auf latente Steueraufwendungen im Zusammenhang mit einem steuerlichen Firmenwert,
der in der Media Broadcast Gruppe bilanziert wird, zurückzuführen.
Der im dritten Quartal 2016 ausgewiesene KONZERNGEWINN resultiert wie im Vergleichszeitraum
des Vorjahres ausschließlich aus weitergeführten Geschäftsbereichen und addiert sich
auf 58,0 Millionen Euro, was verglichen mit den im Vergleichsquartal des Vorjahres
erzielten 61,9 Millionen Euro einer Verringerung um 4,0 Millionen Euro entspricht.
| In Mio. EUR | 30.9.2016 |
| Langfristiges Vermögen | 3.422,9 |
| Kurzfristiges Vermögen | 771,2 |
| Bilanzsumme | 4.194,0 |
| In Mio. EUR | 30.6.2016 angepasst |
| Langfristiges Vermögen | 3.445,1 |
| Kurzfristiges Vermögen | 696,7 |
| Bilanzsumme | 4.141,8 |
| In Mio. EUR | 30.9.2016 |
| Eigenkapital | 1.329,5 |
| Langfristige und kurzfristige Schulden | 2.864,5 |
| Bilanzsumme | 4.194,0 |
| In Mio. EUR | 30.6.2016 angepasst |
| Eigenkapital | 1.277,0 |
| Langfristige und kurzfristige Schulden | 2.864,8 |
| Bilanzsumme | 4.141,8 |
Die BILANZSUMME zum 30. September 2016 beträgt 4.194,0 Millionen Euro und hat sich
gegenüber dem 30. Juni 2016 (retrospektiv angepasst aufgrund der finalen Kaupreisallokation
der Media Broadcast Gruppe: 4.141,8 Millionen Euro) um 52,3 Millionen Euro bzw. 1,3
Prozent erhöht.
Auf der AKTIVSEITE hat sich das LANGFRISTIGE VERMÖGEN von 3.445,1 Millionen Euro auf
3.422,9 Millionen Euro reduziert. Die Summe aus den immateriellen Vermögenswerten
und Sachanlagen verringerte sich um 23,3 Millionen Euro auf 1.044,5 Millionen Euro,
hauptsächlich erklärt durch laufende Abschreibungen, die die Neuinvestitionen überstiegen.
Im KURZFRISTIGEN VERMÖGEN ist zunächst die Zunahme der Flüssigen Mittel um 56,5 Millionen
Euro auf 260,5 Millionen Euro hervorzuheben, die überwiegend aus dem im Berichtsquartal
in Höhe von 71,3 Millionen Euro erzielten Free Cashflow resultiert.
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 20,0 Millionen Euro
auf 408,1 Millionen Euro ist überwiegend durch die saisonalen Effekte der Abgrenzung
von Jahresboni gegenüber Netzbetreibern und Händlern bedingt.
Auf der PASSIVSEITE ist im Wesentlichen der Anstieg des Eigenkapitals um 52,5 Millionen
Euro auf 1.329,5 Millionen Euro hervorzuheben. Demgegenüber stand ein Rückgang der
übrigen Verbindlichkeiten und Abgrenzungen von 434,3 Millionen Euro auf 425,0 Millionen
Euro.
Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich um 4,4 Millionen Euro auf 99,0 Millionen
Euro, in erster Linie resultierend aus dem Rückgang des Rechnungszinssatzes (30. September
2016: 1,5 Prozent; 30. Juni 2016: 1,7 Prozent). Wir verweisen an dieser Stelle auf
die Textziffer 13 der ausgewählten erläuternden Anhangangaben.
Die EIGENKAPITALQUOTE erhöhte sich von 30,8 Prozent per Ende Juni 2016 auf 31,7 Prozent
per Ende September 2016. Die NETTOFINANZSCHULDEN belaufen sich zum 30. September 2016
auf 787,7 Millionen Euro. Bei dieser Kennzahl werden die Finanzschulden (1.734,3 Millionen
Euro) um die flüssigen Mittel (260,5 Millionen Euro) sowie um den Anteil am Börsenwert
der Sunrise zum 30. September 2016 (11.051.578 Aktien multipliziert mit dem Schlusskurs
von 62,08 Euro - Quelle: Bloomberg) vermindert, da die Anteile an der Sunrise jederzeit
für einen Verschuldungsabbau zur Verfügung stünden. Zum 30. Juni 2016 hatten die Nettofinanzschulden
898,0 Millionen Euro, als Ergebnis aus Finanzschulden von 1.730,9 Millionen Euro,
abzüglich flüssiger Mittel von 204,0 Millionen Euro und des Anteils am Börsenwert
der Sunrise zum 30. Juni 2016 betragen (11.051.578 Aktien multipliziert mit dem Schlusskurs
von 56,90 Euro - Quelle: Bloomberg). Der Rückgang der Nettofinanzschulden ist im Wesentlichen
auf den im Berichtsquartal erzielten Free Cashflow sowie auf den Anstieg des Aktienkurses
der Sunrise zurückzuführen.
| In Mio. EUR | Q3/2016 | Q3/2015 | Ergebnisveränderung |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 80,8 | 86,0 | -5,2 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -8,9 | -5,7 | -3,2 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -15,4 | -0,7 | -14,7 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | 56,5 | 79,6 | -23,1 |
| Free Cashflow1 | 71,3 | 81,1 | -9,9 |
Der CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT wird im dritten Quartal 2016 mit 80,8
Millionen Euro ausgewiesen, gleichbedeutend mit einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal
um 5,2 Millionen Euro. Einerseits wirkten sich ein um 10,8 Millionen Euro gestiegenes
EBITDA (ohne den Einbezug der nicht zahlungswirksamen Ergebnisanteile aus dem assoziierten
Unternehmen Sunrise in Höhe von 10,0 Millionen Euro) sowie die um 2,1 Millionen Euro
verringerten Steuerzahlungen (Q3/2016: -7,4 Millionen Euro, Q3/2015: -9,5 Millionen
Euro) im Vergleich zum Q3/2015 positiv auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
aus. Ein gegenteiliger Effekt ergab sich aus der im Vergleich zu Q3/2015 um 18,6 Millionen
Euro erhöhten Zunahme des Net Working Capitals.
Der CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT betrug im dritten Quartal 2016 -8,9 Millionen
Euro gegenüber -5,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2015. Die Zahlungsmittelabflüsse
für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens sowie in Sachanlagen,
saldiert mit den Zahlungseingängen aus dem Abgang solcher Vermögenswerte, sind im
dritten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahresquartal 2015 um 4,7 Millionen Euro von
4,8 Millionen Euro auf 9,5 Millionen Euro gestiegen. Die zahlungswirksamen Investitionen
wurden vollständig aus Eigenmitteln finanziert und betrafen im Wesentlichen Sachanlagen
der Media Broadcast Gruppe.
Der CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT entwickelte sich im Berichtsquartal gegenüber
der Vergleichsperiode des Vorjahres von -0,7 Millionen Euro auf -15,4 Millionen Euro,
im Wesentlichen geprägt durch Zahlungen betreffend den im Zuge der finalen Kaufpreisallokation
als Finanzierungsleasing eingestuften Rahmenvertrag der Media Broadcast Gruppe - wir
verweisen auf unsere ausgewählten erläuternden Anhangangaben unter Textziffer 3.
Im dritten Quartal 2016 wurde als Folge der vorstehend erläuterten Effekte ein FREE
CASHFLOW in Höhe von 71,3 Millionen Euro erzielt, was einem Rückgang gegenüber dem
Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres (81,1 Millionen Euro) um 9,9 Millionen
Euro entspricht.
Die strategische Unternehmenssteuerung wird von einem fokussierten Finanzmanagement
unterstützt, welches neben der Liquiditätsentwicklung die Kapitalstruktur als Steuerungsgröße
aufweist. Die operative Umsetzung erfolgt durch ein umfassendes Treasury-Management
auf der Basis etablierter Controlling-Strukturen.
Zur Steuerung der Kapitalstruktur dienen insbesondere der Verschuldungsfaktor, der
so genannte Interest Cover und die Eigenkapitalquote als finanzielle Steuerungsgrößen.
Der Verschuldungsfaktor gibt an, wie oft das aktuelle operative Ergebnis (EBITDA)
erarbeitet werden müsste, um die Nettoverschuldung (Finanzschulden abzüglich liquider
Mittel, abzüglich des Anteils am Börsenwert der Sunrise) zu tilgen. Der Interest Cover
bildet das Verhältnis von EBITDA zu Zinssaldo ab.
In der folgenden Übersicht sind die Kennzahlen des Finanzmanagements mit ihrer aktuellen
Ausprägung im Vergleich zum Vorjahresquartal dargestellt. Für zeitraumbezogene Größen
wie das EBITDA und das Netto-Zinsergebnis wurden dabei jeweils die letzten 12 Monate
(also Oktober 2015 bis September 2016 bzw. für das Vorjahr Oktober 2014 bis September
2015) herangezogen.
| Q3/2015 | Q2/2016 angepasst |
Q3/2016 | Ziel | |
| Verschuldungsfaktor | 1,2 | 2,3 | 1,9 | 1,0 - 2,5 |
| Pro-forma-Verschuldungsfaktor | 1,2 | 3,9 | 3,6 | 1,0 - 2,5 |
| Interest Cover | 9,2 | 7,4 | 7,3 | > 5 |
| Eigenkapitalquote in % | 50,1 | 30,8 | 31,7 | > 50 |
Der Verschuldungsfaktor gibt das Verhältnis an, in dem die Finanzschulden (1.734,3
Millionen Euro) abzüglich flüssiger Mittel (260,5 Millionen Euro), abzüglich des Anteils
am Börsenwert der Sunrise zum 30. September 2016 (11.051.578 Aktien multipliziert
mit dem Schlusskurs von 62,08 Euro - Quelle: Bloomberg) im Verhältnis zum in den letzten
12 Monaten erzielten EBITDA stehen. Dieser liegt zum 30. September 2016 bei 1,9 und
damit, wie auch zum 30. September 2015, innerhalb der strategischen Bandbreite von
1,0 bis 2,5. Bei der Ermittlung des Verschuldungsfaktors ist zu berücksichtigen, dass
im dafür herangezogenen EBITDA der letzten 12 Monate erst sechseinhalb Monate der
EBITDA-starken Geschäftstätigkeit der Media Broadcast Gruppe enthalten sind. Die Finanzschulden
sind überwiegend von den zwischen 2017 und 2026 endfälligen Schuldscheindarlehen über
einen Nennwert von insgesamt 780,0 Millionen Euro sowie auf das im März 2016 abgeschlossene
Tilgungsdarlehen (zweite Tranche der Neufinanzierung) zu einem Nennwert von 720,0
Millionen Euro bestimmt.
Der Pro-forma-Verschuldungsfaktor (Finanzschulden abzüglich flüssiger Mittel im Verhältnis
zum in den letzten 12 Monaten erzielten EBITDA) liegt mit 3,6 über dem Bereich der
strategischen Bandbreite von 1,0 und 2,5, bedingt durch die Neufinanzierung im Zusammenhang
mit den Unternehmenserwerben während des ersten Quartals 2016 sowie die im Vorquartal
erfolgte Dividendenausschüttung.
Der Interest Cover liegt mit 7,3 im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung des Nettozinsaufwandes
aufgrund der Neufinanzierung im Zusammenhang mit den Unternehmenserwerben, deutlich
niedriger als in Q3/2015 (9,2), damit jedoch nach wie vor über der Zielmarke von 5,0.
Die Eigenkapitalquote bewegt sich zum 30. September 2016 unter der Zielmarke von 50
Prozent, was ebenfalls im Zusammenhang mit der Neufinanzierung steht.
Der Vorstand hält trotz der Neufinanzierung im Rahmen der Unternehmenserwerbe an seiner
Finanzstrategie und damit auch am Ziel fest.
Die zu Beginn des Geschäftsjahres 2013 mit dem Aufsichtsrat abgestimmte, aktuelle
Dividendenpolitik des Vorstands sieht vor, jeweils 50 bis 75 Prozent des für das Geschäftsjahr
ausgewiesenen Free Cashflows als Dividende auszuschütten. Mit dieser Bandbreite trägt
die Gesellschaft dem Interesse der wertorientierten Anteilseigner Rechnung, am freien
Barmittelzufluss der Gesellschaft in angemessenem Maße teilzuhaben. Gleichzeitig soll
eine neuerliche Optimierung der Kapitalstruktur für eine nachhaltige Unternehmenswertsicherung
sorgen. Auch vor dem Hintergrund der im ersten Quartal 2016 bzw. Ende 2015 durchgeführten
Akquisition der Media Broadcast Gruppe, der Beteiligung an der EXARING AG und dem
Anteilserwerb an der Sunrise Communications Group AG bestätigt der Vorstand ausdrücklich
die aktuelle Dividendenpolitik.
Im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 hat die freenet
AG die beschlossene Dividende in Höhe von 1,55 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie
aus dem Bilanzgewinn ausgeschüttet. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 69,7
Prozent des im Geschäftsjahr 2015 erzielten Free Cashflows.

Zur Unterstreichung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells beabsichtigt der Vorstand
dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung im Jahr 2017 die Ausschüttung einer Dividende
in Höhe von 1,60 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie für das Geschäftsjahr 2016
vorzuschlagen.
Damit stellt der Vorstand seinen Aktionären eine Ausschüttung in Aussicht, die gegenüber
den Vorjahren eine kontinuierliche Erhöhung darstellt.
Zur Ausfinanzierung des syndizierten Bankdarlehens hat die freenet AG Ende Oktober
2016 ein endfälliges Schuldscheindarlehen mit fünf Tranchen über 350 Millionen Euro
erfolgreich platziert. Die unter marktüblichen Bedingungen durchgeführte Transaktion
wurde von der Bayerischen Landesbank, der Landesbank Baden-Württemberg, der Norddeutschen
Landesbank und der ING Bank begleitet. Die Zeichnung erfolgte über das gesamte Volumen
am unteren Ende der jeweiligen Vermarktungsspanne mit einem anfänglichen durchschnittlichen
Zinssatz von 1,11 Prozent p.a. und Laufzeiten zwischen vier und acht Jahren. Im Detail
besteht das Schuldscheindarlehen aus zwei vierjährigen Tranchen mit einem fixen Kupon
bzw. einem variablen Kupon von 1,00 Prozent p.a., einer sechsjährigen Tranche mit
einem fixen Kupon von 1,28 Prozent p.a., einer sechsjährigen Tranche mit einem variablen
Kupon von 1,20 Prozent p.a., sowie einer achtjährigen Tranche mit einem fixen Kupon
von 1,68 Prozent p.a.
Weitere berichtspflichtige Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
haben sich nicht ergeben.
Im dritten Quartal 2016 haben sich im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2015 ausführlich
unter "Chancen- und Risikobericht" beschriebenen Chancen und Risiken, welche im Zwischenbericht
zum 30. Juni 2016 aktualisiert wurden, keine wesentlichen Änderungen ergeben. Der
Geschäftsbericht 2015 sowie der Zwischenbericht zum 30. Juni 2016 sind im Internet
unter http://www.freenet-group.de/investor-relations/pub-likationen verfügbar.
Auf Basis der positiven Geschäftsergebnisse für 2015 und vor dem Hintergrund der Akquisition
der Media Broadcast Gruppe und der Beteiligung an der EXARING AG, hatte der Vorstand
im März diesen Jahres die Prognose für das Geschäftsjahr 2016 angepasst. Die im Konzernlagebericht
für das Geschäftsjahr 2015 kommunizierte angepasste Prognose des Vorstands für das
Geschäftsjahr 2016 wird bestätigt.
Demnach strebt die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2016 weiterhin einen moderat
steigenden Konzernumsatz, ein EBITDA von leicht über 400 Millionen Euro und einen
Free Cashflow von etwa 300 Millionen Euro an. Dabei ist der erwartete EBITDA-Beitrag
aus der Beteiligung an der Sunrise Communications Group AG nicht in der Guidance enthalten.
Nach Beschluss durch die Generalversammlung der Sunrise Communications Group AG ist
der freenet AG am 21. April 2016 zudem eine Dividende in Höhe von 30,1 Millionen Euro
zahlungswirksam zugeflossen. Der Free Cashflow erhöhte sich dementsprechend im zweiten
Quartal 2016 um die erwarteten rund 30 Millionen Euro, die ebenfalls nicht Bestandteil
der Guidance sind. Die Zielangaben für die Entwicklung der Leistungsindikatoren Postpaid-ARPU
und Customer-Ownership im Geschäftsjahr 2016 bleiben unverändert: Die Gesellschaft
rechnet weiterhin mit einer Stabilisierung des Postpaid-ARPUs auf dem Niveau von 2015
und einer leicht steigenden Kundenzahl im Customer-Ownership-Bereich gegenüber dem
Geschäftsjahr 2015.
Dem allgemein konstatierten Rückgang der Endkundenpreise und dem damit einhergehenden
Trend zu rückläufigen Postpaid-ARPUs im Mobilfunkmarkt versucht die Gesellschaft weiterhin
mit ihrer strategischen Fokussierung auf den Erhalt und die Gewinnung werthaltiger
Kundenbeziehungen entgegenzuwirken. Darüber hinaus trägt sie dem geänderten Nutzerverhalten
hin zur vermehrt mobilen Datennutzung mit einer verstärkten Vermarktung von Datentarifen
und aktuellen Endgeräten, wie Smartphones und Tablets Rechnung. Den im Mobilfunkmarkt
allgemein sinkenden Teilnehmerzahlen begegnet die freenet AG mit diversen Vertriebsmaßnahmen
in vergleichbarem Umfang wie in 2015. Darüber hinaus rechnet die Gesellschaft mit
der zunehmenden Erschließung neuer Erlösquellen durch die Vermarktung innovativer
Produkte und Dienstleistungen für mobile Anwendungen im Bereich Digital-Lifestyle,
unter anderem im neuen Geschäftsfeld TV.
| Prognose aus 20141 | Ist 2015 | seit Jahresbeginn/ Q3/2016 |
aktuelle Prognose |
||
| In Mio. EUR bzw. lt. Angabe | 2015 | 2016 | 2016 | ||
| Finanzielle Leistungsindikatoren | |||||
| Konzernumsatz | stabil | leicht steigend |
3.117,9 | 2.424,1 | moderat steigend |
| Konzern-EBITDA2 | 370 | 375 | 370,2 | 311,7 | leicht über 4003 |
| Free Cashflow4 | 280 | 285 | 284,5 | 262,7 | etwa 3005 |
| Postpaid-ARPU (in Euro) | stabil | stabil | 21,4 | 21,5 | stabil |
| Nicht finanzieller Leistungsindikator | |||||
| Customer-Ownership (in Mio.) | leicht steigend |
leicht steigend |
9,30 | 9,47 | leicht steigend |
1
Gemäß Konzernlagebericht zum Konzernabschluss 2014.
2
Konzernergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen und Wertminderungen, inklusive
Ergebnisanteile der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen, exklusive Abschreibungen
und latente Steuern aus der Folgebewertung bezüglich der Schatten-PPA (Bestandteil
des Ergebnisses, der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen).
3
Der erwartete EBITDA-Beitrag aus der Beteiligung an der Sunrise Communications Group
AG ist nicht enthalten.
4
Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, verringert
um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
5
Die rund 30 Millionen Euro aus der Dividendenzahlung der Sunrise Communications Group
AG im April sind nicht enthalten.
| In TEUR bzw. lt. Angabe | Q1-Q3/2016 1.1.2016 - 30.9.2016 |
Q1-Q3/2015 1.1.2015 - 30.9.2015 |
Q3/2016 1.7.2016 - 30.9.2016 |
Q3/2015 1.7.2015 - 30.9.2015 |
| Umsatzerlöse | 2.424.093 | 2.291.064 | 867.237 | 790.053 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 48.773 | 42.395 | 16.407 | 10.964 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 11.766 | 8.530 | 4.453 | 2.179 |
| Materialaufwand | -1.778.382 | -1.716.208 | -633.182 | -592.947 |
| Personalaufwand | -159.303 | -147.866 | -57.698 | -48.104 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | -89.363 | -52.567 | -31.903 | -18.356 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -251.531 | -205.615 | -89.170 | -64.905 |
| Betriebsergebnis | 206.053 | 219.733 | 76.144 | 78.884 |
| Ergebnis der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen | 5.659 | 123 | 5.039 | 66 |
| davon aus Ergebnisanteilen* | 16.268 | 123 | 10.108 | 66 |
| davon aus Folgebilanzierung aus Kaufpreisallokation* | -10.609 | 0 | -5.069 | 0 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 665 | 672 | 145 | 215 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -42.149 | -29.858 | -14.103 | -10.141 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 170.228 | 190.670 | 67.225 | 69.024 |
| Ertragsteuern | -8.174 | -17.600 | -9.245 | -7.078 |
| Konzernergebnis | 162.054 | 173.070 | 57.980 | 61.946 |
| Anteil der Aktionäre der freenet AG am Konzernergebnis | 166.533 | 172.481 | 59.565 | 61.865 |
| Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis | -4.479 | 589 | -1.585 | 81 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert) | 1,30 | 1,35 | 0,47 | 0,48 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert) | 1,30 | 1,35 | 0,47 | 0,48 |
| Gewichteter Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien in Tsd. Stück (unverwässert) | 128.011 | 128.011 | 128.011 | 128.011 |
| Gewichteter Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien in Tsd. Stück (verwässert) | 128.011 | 128.011 | 128.011 | 128.011 |
*
Wir verweisen auf die Tz. 4 der ausgewählten erläuternden Anhangangaben gemäß IAS
34.
| In TEUR | Q1-3/2016 1.1.2016 - 30.9.2016 |
Q1-3/2015 1.1.2015 - 30.9.2015 |
Q3/2016 1.7.2016 - 30.9.2016 |
Q3/2015 1.7.2015 - 30.9.2015 |
| Konzernergebnis | 162.054 | 173.070 | 57.980 | 61.946 |
| Änderung des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten | -31 | -49 | -3 | -6 |
| Umgliederungsbeträge aus der Änderung des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten | 35 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | -19 | 111 | 1 | -58 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Folgebilanzierung von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen | -358 | 0 | -1.554 | 0 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Ertragsteuern | 10 | -19 | 24 | 19 |
| Sonstiges Ergebnis / in künftigen Perioden in die GuV umzugliedern | -363 | 43 | -1.532 | -45 |
| Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste aus der Bilanzierung von Pensionsplänen gem. IAS 19 (2011) | -16.411 | 7.660 | -3.736 | 1.206 |
| Sonstige Ergebnisanteile von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen | -1.370 | 0 | -1.370 | 0 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Ertragsteuern | 4.961 | -2.302 | 1.146 | -363 |
| Sonstiges Ergebnis / in künftigen Perioden nicht in die GuV umzugliedern | -12.820 | 5.358 | -3.960 | 843 |
| Sonstiges Ergebnis | -13.183 | 5.401 | -5.492 | 798 |
| Konzern-Gesamterfolg | 148.871 | 178.471 | 52.488 | 62.744 |
| Anteil der Aktionäre der freenet AG am Konzern-Gesamterfolg | 153.350 | 177.882 | 54.073 | 62.663 |
| Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Konzern-Gesamterfolg | -4.479 | 589 | -1.585 | 81 |
| In TEUR | 30.9.2016 | 30.6.2016 angepasst1 |
31.12.2015 |
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 532.416 | 543.479 | 458.089 |
| Goodwill | 1.379.919 | 1.379.919 | 1.153.985 |
| Sachanlagen | 512.043 | 524.320 | 32.542 |
| Nach der Equity-Methode einbezogene Unternehmen | 715.697 | 713.582 | 1.760 |
| Sonstige Finanzanlagen | 566 | 566 | 1.517 |
| Latente Ertragsteueransprüche | 184.559 | 184.103 | 177.337 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 76.869 | 75.973 | 79.438 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 20.789 | 23.138 | 12.045 |
| 3.422.858 | 3.445.080 | 1.916.713 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 68.052 | 70.386 | 79.468 |
| Laufende Ertragsteueransprüche | 3.196 | 3.086 | 3.058 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 408.140 | 388.130 | 436.009 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 31.264 | 31.080 | 18.910 |
| Flüssige Mittel | 260.521 | 204.019 | 269.761 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 0 | 0 | 101 |
| 771.173 | 696.701 | 807.307 | |
| 4.194.031 | 4.141.781 | 2.724.020 |
| In TEUR | 30.9.2016 | 30.6.2016 angepasst1 |
31.12.2015 |
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 128.061 | 128.061 | 128.061 |
| Kapitalrücklage | 737.536 | 737.536 | 737.536 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | -28.546 | -23.054 | -15.363 |
| Konzernbilanzergebnis | 442.693 | 383.128 | 474.577 |
| Anteil der Aktionäre der freenet AG am Eigenkapital | 1.279.744 | 1.225.671 | 1.324.811 |
| Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital | 49.745 | 51.330 | 54.224 |
| 1.329.489 | 1.277.001 | 1.379.035 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen | 301.461 | 322.251 | 42.452 |
| Finanzschulden | 1.488.254 | 1.487.296 | 218.382 |
| Latente Ertragsteuerschulden | 6 | 6 | 6 |
| Pensionsrückstellungen | 98.954 | 94.555 | 51.191 |
| Andere Rückstellungen | 66.136 | 66.064 | 8.044 |
| 1.954.811 | 1.970.172 | 320.075 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 465.084 | 466.969 | 443.718 |
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen | 123.499 | 111.999 | 107.975 |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 45.797 | 44.431 | 32.465 |
| Finanzschulden | 246.019 | 243.580 | 420.532 |
| Andere Rückstellungen | 29.332 | 27.629 | 20.220 |
| 909.731 | 894.608 | 1.024.910 | |
| 4.194.031 | 4.141.781 | 2.724.020 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | ||||||
| In TEUR | Grundkapital | Kapitalrücklage | Wertänderungs- rücklage |
Währungs- umrechnungs- differenzen |
Bewertungsrücklage nach IAS 19 |
Konzernbilanz- ergebnis |
| Stand 1.1.2015 | 128.061 | 737.536 | -99 | 247 | -21.443 | 445.625 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -192.017 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 172.481 |
| Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste gem. IAS 19 (2011)1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5.358 | 0 |
| Änderung des beizulegenden Zeitwerts der zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente1 | 0 | 0 | -35 | 0 | 0 | 0 |
| Fremdwährungsumrechnung1 | 0 | 0 | 0 | 78 | 0 | 0 |
| Zwischensumme: Konzern-Gesamterfolg | 0 | 0 | -35 | 78 | 5.358 | 172.481 |
| Stand 30.9.2015 | 128.061 | 737.536 | -134 | 325 | -16.085 | 426.089 |
| In TEUR | Anteil der Aktionäre der freenet AG am Eigenkapital |
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital |
Eigenkapital |
| Stand 1.1.2015 | 1.289.927 | 3.693 | 1.293.620 |
| Dividendenzahlung | -192.017 | 0 | -192.017 |
| Konzernergebnis | 172.481 | 589 | 173.070 |
| Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste gem. IAS 19 (2011)1 | 5.358 | 0 | 5.358 |
| Änderung des beizulegenden Zeitwerts der zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente1 | -35 | 0 | -35 |
| Fremdwährungsumrechnung1 | 78 | 0 | 78 |
| Zwischensumme: Konzern-Gesamterfolg | 177.882 | 589 | 178.471 |
| Stand 30.9.2015 | 1.275.792 | 4.282 | 1.280.074 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | ||||||
| In TEUR | Grundkapital | Kapitalrücklage | Wertänderungs- rücklage |
Währungs- umrechnungs- differenzen |
Währungs- umrechnungs- differenzen aus der Folgebilanzierung von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen |
Bewertungs- rücklage nach IAS 19 |
| Stand 1.1.2016 | 128.061 | 737.536 | -139 | 364 | 0 | -15.588 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Ergebnisanteile von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste gem. IAS 19 (2011)1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -11.471 |
| Änderung des beizulegenden Zeitwerts der zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente1 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 |
| Fremdwährungsumrechnung1 | 0 | 0 | 0 | -13 | 0 | 0 |
| Fremdwährungsumrechnung der Folgebilanzierung von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen1 | 0 | 0 | 0 | 0 | -352 | 0 |
| Zwischensumme: Konzern-Gesamterfolg | 0 | 0 | 2 | -13 | -352 | -11.471 |
| Stand 30.9.2016 | 128.061 | 737.536 | -137 | 351 | -352 | -27.059 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | |||||
| In TEUR | Sonstige Ergebnisanteile von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen |
Konzernbilanzergebnis | Anteil der Aktionäre der freenet AG am Eigenkapital |
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital |
Eigenkapital |
| Stand 1.1.2016 | 0 | 474.577 | 1.324.811 | 54.224 | 1.379.035 |
| Dividendenzahlung | 0 | -198.417 | -198.417 | 0 | -198.417 |
| Konzernergebnis | 0 | 166.533 | 166.533 | -4.479 | 162.054 |
| Sonstige Ergebnisanteile von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen1 | -1.349 | 0 | -1.349 | 0 | -1.349 |
| Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste gem. IAS 19 (2011)1 | 0 | 0 | -11.471 | 0 | -11.471 |
| Änderung des beizulegenden Zeitwerts der zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente1 | 0 | 0 | 2 | 0 | 2 |
| Fremdwährungsumrechnung1 | 0 | 0 | -13 | 0 | -13 |
| Fremdwährungsumrechnung der Folgebilanzierung von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen1 | 0 | 0 | -352 | 0 | -352 |
| Zwischensumme: Konzern-Gesamterfolg | -1.349 | 166.533 | 153.350 | -4.479 | 148.871 |
| Stand 30.9.2016 | -1.349 | 442.693 | 1.279.744 | 49.745 | 1.329.489 |
1
Die Beträge werden mit den im sonstigen Ergebnis erfassten Ertragsteuern saldiert
dargestellt.
| In TEUR | Q1-Q3/2016 1.1.2016 - 30.9.2016 |
Q1-Q3/2015 1.1.2015 - 30.9.2015 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) | 211.712 | 219.856 |
| Anpassungen | ||
| Abschreibungen und Wertminderungen auf Vermögenswerte des Anlagevermögens | 89.363 | 52.567 |
| Ergebnis der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen | -5.659 | -123 |
| Erhaltene Dividenden von nach der Equity-Methode einbezogener Unternehmen | 30.124 | 0 |
| Gewinne aus dem Verkauf von Tochterunternehmen | -258 | 0 |
| Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Vermögenswerten des Anlagevermögens | 536 | -131 |
| Zunahme/Abnahme des Net Working Capitals, soweit nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuordenbar | -2.630 | 2.772 |
| Steuerzahlungen | -26.210 | -37.797 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 296.978 | 237.144 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte | -44.019 | -20.026 |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 9.789 | 309 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen | -76.618 | 0 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Tochterunternehmen | 415 | 100 |
| Auszahlungen für den Erwerb von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen | -738.219 | 0 |
| Auszahlungen in das Eigenkapital von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen | 0 | -70 |
| Auszahlungen für Investitionen in sonstige Finanzanlagen | 0 | -895 |
| Zinseinnahmen | 738 | 468 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -847.914 | -20.114 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter | -198.417 | -192.017 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden | 1.505.680 | 99.400 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | -697.268 | -1.256 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Schulden aus Finance Leasing | -12.690 | 0 |
| Zinszahlungen | -55.609 | -31.426 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 541.696 | -125.299 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -9.240 | 91.731 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 269.761 | 111.944 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 260.521 | 203.675 |
| Herleitung des Finanzmittelfonds In TEUR |
30.9.2016 | 30.9.2015 |
| Bestand an flüssigen Mitteln | 260.521 | 203.675 |
| 260.521 | 203.675 |
| Herleitung des Free Cashflows In TEUR |
30.9.2016 | 30.9.2015 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 296.978 | 237.144 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte | -44.019 | -20.026 |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 9.789 | 309 |
| Free Cashflow (FCF) | 262.748 | 217.427 |
1. Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurde gemäß der Verordnung
1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates nach den durch die Europäische
Union übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards, den International Financial
Reporting Standards (IFRS), in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt. Hierbei hat der
Konzern alle von der EU übernommenen und verpflichtend anzuwendenden IFRS berücksichtigt.
Der Konzern hat alle zum Berichtszeitpunkt verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
umgesetzt. Die erstmalig zum 1. Januar 2016 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
haben keinen nennenswerten Einfluss auf den vorliegenden verkürzten Konzern-Zwischenabschluss
der freenet AG. Hierbei handelt es sich um das Annual Improvements Project 2012 bis
2014 - Verbesserungen der IFRS (IFRS 5, IFRS 7, IAS 19, IAS 34), um die Änderungen
des IFRS 11 (Bilanzierung von Erwerben von Anleihen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten),
des IAS 16 und IAS 38 (Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden), des IAS 16
und IAS 41 (Produzierende Pflanzen), des IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 (Investmentgesellschaften:
Anwendung der Konsolidierungsausnahme), des IAS 27 (Equity-Methode im separaten Abschluss)
sowie des IAS 1 (Disclosure-Initiative).
2. Mit den Erwerben der EXARING sowie der Media Broadcast Gruppe ist der freenet Konzern
in dem neuen Geschäftsfeld TV und Medien tätig. Gleichwohl waren die Ergebnisse aus
diesem Geschäftsfeld im ersten Quartal 2016 noch vorläufig dem Segment "Sonstige/Holding"
zugeordnet worden, da zum Zeitpunkt der Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses
zum 31. März 2016 den Hauptentscheidungsträgern des Konzerns noch keine im Vergleich
zum 31. Dezember 2015 geänderte Berichtsstruktur vorgelegen hatte. Zwischenzeitlich
liegt den Hauptentscheidungsträgern des Konzerns eine geänderte Berichtsstruktur vor,
nach der die EXARING sowie die Media Broadcast Gruppe separat als ein Geschäftsfeld
berichtet werden. Da auch die quantitativen Schwellenwerte gemäß IFRS 8.13 überschritten
sind, wurden die Media Broadcast Gruppe sowie die EXARING erstmals zum 30. Juni 2016
dem neuen Segment "TV und Medien" zugeordnet. Da die Informationen in der geänderten
Berichtsstruktur jeweils ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt vorliegen, erfolgt die
Zuordnung der EXARING zum Segment "TV und Medien" mit Rückwirkung zum 1. Januar 2016
und die Zuordnung der Media Broadcast Gruppe zum Segment "TV und Medien" mit Rückwirkung
zum 18. März 2016. Im Vergleichszeitraum 2015 war der freenet Konzern noch nicht im
Geschäftsfeld "TV und Medien" tätig, weshalb für die Vergleichsangaben des Vorjahres
keine Anpassung in der Segmentberichterstattung notwendig war.
Ab dem zweiten Quartal 2016 wurde das den Hauptentscheidungsträgern des Konzerns vorliegende
Management Reporting geändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Segmente
wird nicht länger bis zum Segment-EBIT berichtet, sondern endet mit dem Segment-EBITDA,
da das EBIT keinen finanziellen Leistungsindikator darstellt und somit danach nicht
gesteuert wird. Eine entsprechende Anpassung des Vorjahreszeitraums ist erfolgt. Die
Beherrschung über die EXARING ergibt sich trotz einer nicht vorliegenden Mehrheit
bezüglich der Stimmrechte (24,99 Prozent) aus substanziellen vertraglichen Rechten
im Sinne des IFRS 10.
3. Die mobilcom-debitel GmbH, als eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der freenet
AG, hat am 3. März 2016 einen Kaufvertrag mit der Tyrol Acquisition 1 & Cie S.C.A.,
Luxemburg (Verkäuferin), über den Erwerb von 100 Prozent der Geschäftsanteile an der
Media Broadcast Gruppe unterzeichnet. Die Media Broadcast Gruppe besteht aus einer
Holdinggesellschaft (vormals zwei Holdinggesellschaften, von denen eine zwischenzeitlich
auf die andere verschmolzen wurde) sowie der wesentlichen operativen Gesellschaft
Media Broadcast GmbH, Köln, und weiteren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.
Die Media Broadcast Gruppe beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich
Satellite der Media Broadcast Gruppe (Media Broadcast Satellite GmbH und Media Broadcast
Satellite Services GmbH) ist von der Akquisition nicht umfasst.
Nach erfolgter kartellrechtlicher Zustimmung wurde die Übernahme am 17. März 2016
vollzogen, wodurch der Konzern die Beherrschung über dieses Tochterunternehmen erlangte.
Ab dem 18. März 2016 (Stichtag der Erstkonsolidierung) wird die Media Broadcast Gruppe
in den Konzernabschluss der freenet AG einbezogen.
Der Kaufpreis für den Erwerb der Geschäftsanteile, der keinen Anpassungen unterliegt,
beträgt 113,0 Millionen Euro. Davon flossen dem Konzern 101,7 Millionen Euro in bar
ab. In Höhe des Differenzbetrags von 11,4 Millionen Euro erwarb der Konzern Netto-Verbindlichkeiten
(übrige Forderungen in Höhe von 13,5 Millionen Euro sowie übrige Verbindlichkeiten
in Höhe von 24,9 Millionen Euro).
Es ergeben sich für den Erwerb der Media Broadcast Gruppe in der Kapitalflussrechnung
ausgewiesene Auszahlungen in Höhe von 76,6 Millionen Euro - die gezahlten 101,7 Millionen
Euro abzüglich der zum Stichtag der Erstkonsolidierung in der Media Broadcast Gruppe
vorhandenen liquiden Mittel in Höhe von 25,1 Millionen Euro.
Zusätzlich entrichtete der Konzern an die Verkäuferin ein Entgelt für den Erwerb einer
Darlehensforderung gegen die Media Broadcast Gruppe in Höhe von 195,0 Millionen Euro
und löste Bankverbindlichkeiten der Media Broadcast Gruppe in Höhe von 102,2 Millionen
Euro ab.
Bei der Media Broadcast Gruppe handelt es sich um den alleinigen kommerziellen Anbieter
von DVB-T2 und DAB+ in Deutschland. Die Akquisition der Media Broadcast Gruppe stellt
in Verbindung mit der vorher erworbenen Beteiligung an der EXARING AG eine wichtige
Ergänzung der strategischen Entwicklung der freenet AG zum führenden Digital-Lifestyle-Provider
in Deutschland dar. Der Einstieg in das neue Geschäftsfeld des linearen und internetbasierten
Fernsehens eröffnet dem Unternehmen die Möglichkeit, sich im Bereich Digital-Lifestyle
weiter zu diversifizieren und neue Wachstumspotenziale und Erlösquellen zu erschließen.
Die im vorliegenden verkürzten Konzern-Zwischenabschluss bezüglich des Erwerbs der
Media Broadcast Gruppe nach IFRS 3 durchgeführte Kaufpreisallokation hat finalen Charakter.
Über die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zu beizulegenden Zeitwerten übernommenen
Vermögenswerte und Schulden der Media Broadcast Gruppe gibt die folgende Übersicht
Auskunft:
| In TEUR | 17.3.2016 |
| Langfristiges Vermögen | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 112.052 |
| Goodwill | 225.934 |
| Sachanlagen | 497.671 |
| Sonstige Finanzanlagen | 64 |
| Latente Ertragsteueransprüche | 5.903 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 469 |
| 842.093 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 17.632 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 33.408 |
| Liquide Mittel | 25.050 |
| 76.090 | |
| 918.183 |
| In TEUR | 17.3.2016 |
| Langfristige Schulden | |
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen | 301.265 |
| Finanzschulden | 297.193 |
| Latente Ertragsteuerschulden | 17.067 |
| Pensionsrückstellungen | 30.349 |
| Andere Rückstellungen | 56.688 |
| 702.562 | |
| Kurzfristige Schulden | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 53.306 |
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen | 13.185 |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 26.989 |
| Andere Rückstellungen | 9.105 |
| 102.585 | |
| 805.147 |
Die Differenz zwischen den Aktiva und Passiva in Höhe von 113,0 Millionen Euro stellt
den Kaufpreis für die erworbenen Geschäftsanteile dar. In der finalen Kaufpreisallokation
wurden zusätzliche immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 109,8 Millionen Euro sowie
ein Goodwill in Höhe von 225,9 Millionen Euro aufgedeckt. Die immateriellen Vermögenswerte
entfallen zu 99,7 Millionen Euro auf Kundenbeziehungen mit einer Nutzungsdauer von
22 Jahren sowie zu 10,1 Millionen Euro auf Markenrechte mit einer Nutzungsdauer von
15 Jahren. Aus der Folgeabschreibung von Kundenbeziehungen und Markenrechten werden
pro Quartal Abschreibungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro resultieren. Zudem wurde
ein Rahmenmietvertrag mit dem Teil der Mindestmietverpflichtung als Finanzierungsleasing
eingestuft. Im Zusammenhang mit diesem Finanzierungsleasingvertrag wurden ein unter
den Sachanlagen ausgewiesener Vermögenswert in Höhe von 324,9 Millionen Euro sowie
eine korrespondierende Verbindlichkeit in gleicher Höhe abgeleitet. Diese Verbindlichkeit
in Höhe von 324,9 Millionen Euro wurde mit ihrem kurzfristigen Teil (23,7 Millionen
Euro) unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit ihrem langfristigen
Teil (301,2 Millionen Euro) unter den übrigen Verbindlichkeiten und Abgrenzungen ausgewiesen.
Im Rahmen der finalen Kaufpreisallokation wurden Eventualschulden in Höhe von 24,8
Millionen Euro angesetzt, davon wurden 17,3 Millionen Euro für Risiken aus einer steuerlichen
Betriebsprüfung unter den laufenden Ertragsteuerschulden sowie 7,5 Millionen Euro
aus einem Prozessrisiko unter den langfristigen anderen Rückstellungen ausgewiesen.
Zum 30. September 2016 bestehen diese Positionen in unveränderter Höhe fort, ohne
dass es eine Inanspruchnahme, Auflösung oder Zuführung gegeben hat. Für beide Eventualschulden
bestehen Unsicherheiten sowohl bezüglich des Betrags als auch der Fälligkeiten der
Abflüsse. Falls es zu einem Abfluss kommt, so ist dieser jeweils für das Geschäftsjahr
2017 wahrscheinlich. Der Zeitwert der erworbenen Forderungen (inklusive der übrigen
Forderungen und sonstigen Vermögenswerte) beträgt 51,5 Millionen Euro. Auf Bruttoforderungen
aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte
wurden zum Erwerbsstichtag Wertberichtigungen in Höhe von 1,6 Millionen Euro gebildet.
Es wurden keine Transaktionen identifiziert, die getrennt vom Erwerb der Vermögenswerte
und der Übernahme der Schulden auszuweisen sind. Der finalen Kaufpreisallokation lag
eine auf dem DCF-Verfahren basierende bewertungsrelevante Planungsrechnung vor. Diese
umfasste einen Detail-Zeitraum von fünf Jahren. Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts
der im Rahmen der finalen Kaufpreisallokation angesetzten immateriellen Vermögenswerte
kamen kapitalwertorientierte Verfahren zur Anwendung, und zwar in Form der Residualwertmethode
für die Kundenbeziehungen sowie in Form der Lizenzpreisanalogiemethode für die Markenrechte.
Die finale Kaufpreisallokation unterscheidet sich von der vorläufigen Kaufpreisallokation,
die in den verkürzten Konzern-Zwischenabschlüssen zum 31. März 2016 sowie zum 30.
Juni 2016 angesetzt worden war, in einem wesentlichen Punkt: in der finalen Kaufpreisallokation
ist der Rahmenmietvertrag anders bewertet worden, und zwar als Finanzierungsleasing
statt als Nutzungsrecht nach IAS 38. Im Zusammenhang damit ist auch die erwartete
restliche Nutzungsdauer dieses Rahmenmietvertrages kürzer eingeschätzt worden, und
es war für die Verbindlichkeiten aus dem Finanzierungsleasing ein anderer Abzinsungssatz
anzuwenden als für die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit einer Würdigung als Nutzungsrecht.
Insofern sind für diesen Rahmenmietvertrag statt immaterieller Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten in Höhe von jeweils 460,0 Millionen Euro (vorläufige Kaufpreisallokation)
in der finalen Kaufpreisallokation Sachanlagen sowie Verbindlichkeiten in Höhe von
jeweils 324,9 Millionen Euro angesetzt worden. Mit der Würdigung als Finanzierungsleasing
wurde eine eindeutigere und transparentere Abbildung des Rahmenvertrages erreicht
als mit der in der vorläufigen Kaufpreisallokation erfolgten Einschätzung als Nutzungsrecht.
In der Segmentberichterstattung des freenet Konzerns ist die Media Broadcast Gruppe
dem Segment "TV und Medien" zugeordnet worden.
Der Goodwill ist bezogen auf den Erstkonsolidierungszeitpunkt in Höhe von 199,7 Millionen
Euro steuerlich abzugsfähig und beruht insbesondere auf dem Cash Flow aus dem Aufbau
des neuen Geschäftsfelds B2C und ist der zahlungsmittelgenerierenden Einheit "TV und
Medien" zugeordnet worden.
Die Media Broadcast Gruppe steuerte ab dem Zeitpunkt ihrer Erstkonsolidierung (18.
März 2016 bis 30. September 2016) 148,1 Millionen Euro zu den Konzern-Umsatzerlösen
mit Dritten bei. Hätte diese Transaktion zum 1. Januar 2016 stattgefunden, wäre der
Beitrag zu den Konzernumsatzerlösen der ersten neun Monate 2016 206,6 Millionen Euro
gewesen. Der Beitrag zum EBITDA des Konzerns für die Zeit vom 18. März 2016 bis 30.
September 2016 lag bei 29,4 Millionen Euro. Wenn diese Transaktion zum 1. Januar 2016
stattgefunden hätte, hätte der Beitrag zum EBITDA des Konzerns bei 40,0 Millionen
Euro gelegen.
4. Mit Vertrag vom 17. März 2016 erwarb die freenet einen Anteil von 23,83 Prozent
am Grundkapital der Sunrise. Der Vollzug dieser Transaktion erfolgte am 23. März 2016.
Die Aktien wurden zu einem Preis von 72,95 CHF erworben und sind sofort dividendenberechtigt.
Insgesamt ergaben sich Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten in Höhe
von 718,0 Millionen Euro.
Sunrise wird als assoziiertes Unternehmen seit dem 24. März 2016 in den Konzernabschluss
der freenet AG einbezogen. Über zwei Sitze im Verwaltungsrat der Sunrise sowie einen
Stimmrechtsanteil von mehr als 20 Prozent ist die freenet AG in der Lage, maßgeblichen
Einfluss auszuüben.
Mit Vollzug am 14. April 2016 erwarb die freenet einen weiteren Anteil von 0,73 Prozent
am Grundkapital der Sunrise. Die Aktien wurden ebenfalls zu einem Preis von 72,95
CHF erworben und sind sofort dividendenberechtigt. Für diesen zusätzlichen Erwerb
ergaben sich Anschaffungskosten in Höhe von 22,1 Millionen Euro.
Insgesamt hält die freenet AG seitdem einen Anteil von 24,56 Prozent am Grundkapital
der Sunrise.
Sunrise ist die größte private Telekommunikationsanbieterin der Schweiz mit über 3
Millionen Kunden in den Bereichen Mobilfunk, Festnetz, Internet und digitales Fernsehen.
Die letzten von der Sunrise veröffentlichten Finanzinformationen betreffen den Zwischenbericht
zum 30. Juni 2016. Wir geben dazu folgende Kurzübersicht:
| In TCHF | 30.6.2016 |
| Langfristige Vermögenswerte | 3.364.429 |
| davon immaterielle Vermögenswerte | 2.426.360 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 557.706 |
| davon Zahlungsmittel | 192.637 |
| Summe Vermögenswerte | 3.922.135 |
| Langfristige Schulden | 2.358.046 |
| davon langfristige Finanzschulden | 1.833.713 |
| Kurzfristige Schulden | 543.780 |
| davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Verbindlichkeiten | 477.198 |
| Summe Schulden | 2.901.826 |
| In TCHF | 1.1.2016 - 30.6.2016 |
| Umsatzerlöse | 917.482 |
| Rohertrag | 585.599 |
| EBITDA | 287.305 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | -231.515 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -30.743 |
| Ertragsteuern | -8.488 |
| Konzernergebnis nach Steuern | 16.914 |
| In TCHF | 1.1.2016-30.6.2016 |
| Konzernergebnis nach Steuern | 16.914 |
| Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste aus der Bilanzierung von Pensionsplänen gem. IAS 19 (2011) | -38.215 |
| Ertragsteuern | 8.026 |
| Sonstiges Ergebnis / in künftigen Perioden nicht in die GuV umzugliedern | -30.189 |
| Sonstiges Ergebnis | -13.275 |
1
Der Stichtagskurs zum 30.6.2016 beträgt 0,9228 CHF/EUR.
Die gemäß IAS 28 erstellte Schatten-Kaufpreisallokation ist final. Sie ist identisch
mit der im verkürzten Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 ausgewiesenen vorläufigen
Schatten-Kaufpreisallokation. Der Begriff "Schatten-Kaufpreisallokation" wird verwendet,
da die Kaufpreisallokation für ein assoziiertes Unternehmen nicht direkt in die Konzernbilanz
der freenet AG Eingang findet, sondern nur über die Folgeabschreibung. Im Rahmen der
finalen Schatten-Kaufpreisallokation wurden ein auf den freenet-Anteil entfallender,
nicht der laufenden Abschreibung unterliegender Goodwill in Höhe von 755,5 Millionen
CHF sowie auf den freenet-Anteil entfallende, der laufenden Abschreibung unterliegende
Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 237,8 Millionen CHF (davon Kundenbeziehungen
169,9 Millionen CHF, davon Markenrechte 67,9 Millionen CHF) identifiziert.
Für den Zeitraum vom 24. März 2016 bis 30. September 2016 ist in der Gewinn- und Verlustrechnung
ein auf die Anteile an der Sunrise entfallendes Ergebnis der nach der Equity Methode
einbezogenen Unternehmen in Höhe von 5.549 Tausend Euro ausgewiesen worden; davon
16.158 Tausend Euro aus Anteilen am Konzernüberschuss der Sunrise nach Steuern (nach
Korrektur der Abschreibungen auf im Rahmen der Schatten-PPA neubewerteten Vermögenswerte)
sowie -10.609 Tausend Euro aus der Folge-Abschreibung der finalen Schatten-Kaufpreisallokation.
Dabei ist bezüglich der Anteile am Konzernüberschuss der Sunrise nach Steuern zum
einen zu beachten, dass für den Zeitraum vom 1. Juli 2016 bis 30. September 2016 eine
Abschätzung seitens der freenet vorgenommen worden ist, da diesbezüglich zum Zeitpunkt
der Aufstellung dieses Konzern-Zwischenabschlusses noch keine Finanzinformationen
seitens der Sunrise vorlagen. Zum anderen ist bezüglich der Anteile am Konzernüberschuss
der Sunrise nach Steuern jeweils zu beachten, dass freenet das von der Sunrise ausgewiesene
Konzernergebnis nach Steuern zunächst um den Betrag bereinigt, der seitens der Sunrise
als Abschreibungen sowie latente Steuereffekte auf Kaufpreisallokationen bereits in
diesem Konzernergebnis enthalten ist. So wird erreicht, dass es bezüglich dieser Abschreibungen
und latenten Steuereffekte nicht zu einer doppelten Berücksichtigung kommt, denn freenet
weist diese Effekte im "Ergebnis der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen,
davon aus Folgebilanzierung aus Kaufpreisallokation" aus.
Als Bestandteil des sonstigen Ergebnisses der Konzern-Gesamtergebnisrechnung der ersten
neun Monate 2016 wurde auf die Sunrise entfallend aus Währungsumrechnungsdifferenzen
aus der Folgebilanzierung ein sonstiges Ergebnis von -358 Tausend Euro sowie aus erfassten
Ertragsteuern ein sonstiges Ergebnis von 5 Tausend Euro ausgewiesen.
Am 21. April 2016 erhielt die freenet AG eine Dividendenzahlung in Höhe von 30,1 Millionen
Euro aufgrund der in der Generalversammlung der Sunrise vom 15. April 2016 beschlossenen
Ausschüttung von 3,00 CHF je Aktie. Dieser Zahlungseingang erhöhte den Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit des zweiten Quartals 2016.
In der Segmentberichterstattung des Konzerns freenet AG sind die Anteile an der Sunrise
dem Segment "Mobilfunk" zugeordnet worden.
Mit dem Erwerb von Anteilen an Sunrise ergibt sich für den freenet Konzern hinsichtlich
der Darstellung der GuV-Position "Ergebnis der nach der Equity-Methode einbezogenen
Unternehmen" eine neue Situation: erfolgte die Folgebilanzierung für ein assoziiertes
Unternehmen in der Historie unseres Konzerns bisher nur durch Zuschreibung oder Abschreibung
des Buchwerts der Beteiligung aufgrund der laufenden Ergebnisanteile sowie ggf. die
Abschreibung des Buchwerts aufgrund von Wertminderungen, so ergaben sich aus der Schatten-Kaufpreisallokation
zum Sunrise-Erwerb abschreibungspflichtige immaterielle Vermögenswerte und damit ein
weiterer Bestandteil des Ergebnisses der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen.
Zur besseren Nachvollziehbarkeit des Ergebnisses der nach der Equity-Methode einbezogenen
Unternehmen haben wir deshalb in unserer Gewinn- und Verlustrechnung für diese Position
ab dem Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2016 Zeilen für die entsprechenden Davon-Angaben
eingefügt.
In die Ermittlung unseres wesentlichen finanziellen Leistungsindikators EBITDA fließen
dabei von der Position "Ergebnis der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen"
wie in der Vergangenheit nur die Ergebnisanteile ein. Die Abschreibungen aus der Folgebilanzierung
der Schatten-Kaufpreisallokation belasten nicht das Konzern-EBITDA.
5. Ende Februar 2016 hat die freenet AG ein Schuldscheindarlehen über ein Gesamtvolumen
von 560,0 Millionen Euro begeben. Das endfällige Finanzierungsinstrument ist in eine
fünfjährige fixe Tranche über 264,0 Millionen Euro, eine fünfjährige variable Tranche
über 179,0 Millionen Euro, eine siebenjährige fixe Tranche über 78,5 Millionen Euro,
eine siebenjährige variable Tranche über 15,0 Millionen Euro und eine zehnjährige
fixe Tranche über 23,5 Millionen Euro aufgeteilt. Die Zeichnung erfolgte über das
gesamte Volumen am unteren Ende der jeweiligen Vermarktungsspanne mit einem fixen
Kupon von 1,03% für die fixe 5-Jahres-Tranche, einem variablen Kupon, der bei 1,00%
für die ersten sechs Monate der variablen 5-Jahres-Tranche erwartet wird, einem fixen
Kupon von 1,45% für die fixe 7-Jahres-Tranche, einem variablen Kupon, der bei 1,20%
für die ersten sechs Monate der variablen 7-Jahrestranche erwartet wird und einem
fixen Kupon von 1,95% für die fixe 10-Jahres-Tranche. Durchschnittlich handelt es
sich um eine Verzinsung von 1,12% p.a. über die genannten Laufzeiten.
Daneben haben die freenet AG sowie die mobilcom-debitel GmbH Anfang März 2016 einen
Kreditvertrag ("Facilities Agreement") mit einem Bankenkonsortium über einen Gesamtbetrag
von bis zu 1.140,0 Millionen Euro unterzeichnet. Der Abschluss dieses Kreditvertrags
erfolgte erstens im Zusammenhang mit den Akquisitionen der Media Broadcast Gruppe
sowie der Anteile an Sunrise. Zweitens war die Endfälligkeit der Unternehmensanleihe
über nominal 400,0 Millionen Euro im April 2016 zu berücksichtigen. Drittens wurde
im Zuge des neuen Kreditvertrags auch die bisherige Revolving Facility, die sich auf
maximal 300,0 Millionen Euro belief, abgelöst.
Die beiden ersten Tranchen dienen der Brückenfinanzierung von möglichen Akquisitionen
und stellen die für die jeweilige Akquisition benötigten Mittel zur Verfügung. Die
erste Tranche wurde als Kreditrahmen von bis zu 240,0 Millionen Euro zur Verfügung
gestellt, der zum 30. September 2016 voll ausgeschöpft ist. Die Verzinsung der ersten
Tranche ist variabel und beträgt zum 30. September 2016 1,25 Prozent. Aus der zweiten
Tranche, die maximal über 800,0 Millionen Euro abrufbar ist, wurden bislang für den
Erwerb der Sunrise nominal 720,0 Millionen Euro abgerufen. Die Verzinsung der zweiten
Tranche ist variabel und beträgt zum 30. September 2016 2,10 Prozent. Die dritte Tranche
mit einem Volumen von 100,0 Millionen Euro ist variabel verzinslich und speziell als
Revolving Facility ausgestaltet, d.h. die Mittel können während der 5-jährigen Laufzeit
der Tranche jederzeit gezogen und wieder zurückgezahlt werden. Zum 30. September 2016
wurde diese Tranche nicht in Anspruch genommen.
6. Zum 30. September 2016 wurden aus der bestehenden Vereinbarung über das Factoring
von Handy-Optionsforderungen Forderungen in Höhe von 78,8 Millionen Euro (30. Juni
2016: 60,9 Millionen Euro) verkauft und ausgebucht, aber noch nicht bezahlt.
7. Die Bilanzsumme beträgt zum 30. September 2016 4.194,0 Millionen Euro, was gegenüber
dem 31. Dezember 2015 (2.724,0 Millionen Euro) einen Anstieg um 54,0 Prozent ausmacht.
Dieser Anstieg steht ganz überwiegend im Zusammenhang mit den Erwerben der Media Broadcast
Gruppe sowie der Sunrise, die jeweils im ersten Quartal 2016 erfolgten. Im Einzelnen
machen wir zur Entwicklung der Bilanz vom 31. Dezember 2015 auf den 30. September
2016 die nachfolgenden Angaben.
Auf der Aktivseite sind der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 74,3 Millionen
Euro, die Erhöhung des Goodwills um 225,9 Millionen Euro sowie die um 479,5 Millionen
Euro erhöhten Sachanlagen überwiegend auf die Kaufpreisallokation anlässlich des Erwerbs
der Media Broadcast Gruppe zurückzuführen. Der Anstieg der nach der Equity-Methode
einbezogenen Unternehmen um 713,9 Millionen Euro entfällt nahezu ausschließlich auf
die Beteiligung an der Sunrise.
Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie die übrigen Verbindlichkeiten und Abgrenzungen um insgesamt 295,9 Millionen
Euro erhöht, während die Pensionsrückstellungen sowie die anderen Rückstellungen um
insgesamt 115,0 Millionen Euro anstiegen - beide Entwicklungen sind überwiegend auf
den Erwerb der Media Broadcast Gruppe zurückzuführen. Der Anstieg der Finanzschulden
um 1.095,4 Millionen Euro steht in erster Linie im Zusammenhang mit der im März 2016
anlässlich der genannten Unternehmenserwerbe aufgenommenen Neufinanzierung.
8. Zwischen dem Konzern und nahestehenden Unternehmen bzw. Personen fanden folgende
wesentliche Geschäftsvorfälle statt:
| In TEUR | 1.1.2016- 30.9.2016 |
1.1.2015- 30.9.2015 |
| Erlöse aus der Berechnung von Dienstleistungen | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | ||
| FunDorado GmbH, Hamburg | 248 | 286 |
| Gesamt | 248 | 286 |
Zum 30. September 2016 bestanden folgende wesentliche Forderungen gegen nahestehende
Unternehmen und Personen:
| In TEUR | 30.9.2016 | 30.9.2015 |
| Forderungen aus laufendem Leistungsverkehr | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | ||
| FunDorado GmbH, Hamburg | 36 | 47 |
| Gesamt | 36 | 47 |
Allen Transaktionen lagen Marktpreise zugrunde.
9. Im Zusammenhang mit dem als Finanzierungsleasing eingestuften Rahmenmietvertrag,
siehe Textziffer 3, werden folgende Angaben getätigt:
Es handelt sich um einen Rahmenmietvertrag mit einem Infrastrukturanbieter über die
Nutzung von Funkinfrastrukturen (wie Türme und Masten) an Funkstandorten und sonstigen
Flächen, mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2027. Die Media Broadcast Gruppe
hat das Recht, eine Verlängerung um zehn Jahre bis zum 31. Dezember 2037 zu verlangen.
Die Wahrscheinlichkeit der Ausübung dieser Verlängerungsoption wurde mit unter 50
Prozent angenommen.
Die Buchwerte des Anlagevermögens aus Finanzierungsleasing betragen zum 30. September.
2016 310.081 Tausend Euro für technische Anlagen und Maschinen.
Die Mindestleasingzahlungen werden wie folgt fällig:
| In TEUR | 30.9.2016 |
| Innerhalb eines Jahres | 37.000 |
| Zwischen einem und fünf Jahren | 136.362 |
| Über fünf Jahre | 223.860 |
| 397.222 | |
| Zinsteile der zukünftigen Leasingraten | |
| Innerhalb eines Jahres | -12.840 |
| Zwischen einem und fünf Jahren | -41.837 |
| Über fünf Jahre | -30.335 |
| Barwerte der Gesamtverbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 312.210 |
Die Fälligkeiten der Gesamtverbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing stellen sich
wie folgt dar:
| In TEUR | 30.9.2016 |
| Innerhalb eines Jahres | 24.160 |
| Zwischen einem und fünf Jahren | 94.525 |
| Über fünf Jahre | 193.525 |
| Gesamt | 312.210 |
Der Bilanzwert entspricht dem Barwert der vertraglichen Mindestleasingzahlungen. Der
für die Bilanzierung der daraus resultierenden Finanzierungsleasingverbindlichkeiten
zu Grunde gelegte Zinssatz beträgt 4,12 Prozent.
10. Ausgangsgröße der Kapitalflussrechnung ist das Ergebnis der weitergeführten Geschäftsbereiche
vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT). Im Folgenden ist die Herleitung dieses Ergebnisses
aus der Konzerngewinn- und Verlustrechnung ersichtlich:
| In TEUR | 1.1.2016- 30.9.2016 |
1.1.2015- 30.9.2015 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 170.228 | 190.670 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 42.149 | 29.858 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | -665 | -672 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) | 211.712 | 219.856 |
11. Zu beizulegenden Zeitwerten machen wir die folgenden Angaben:
In der nachfolgenden Übersicht "Fair-Value-Hierarchie zum 30. September 2016" wird
dargelegt, auf welchen wesentlichen Parametern die Bewertung zum einen der zum beizulegenden
Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente sowie zum anderen auch des Teils der zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanzierten Finanzinstrumente, für die ein beizulegender Zeitwert
ermittelt werden konnte, basiert. Zur Definition der einzelnen Levels gemäß IFRS 13
verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 der freenet
AG.
| Wertansatz | ||||||
| In TEUR | Bewertungskategorie nach IAS 39 |
Buchwert Bilanz 30.9.2016 |
Fortgeführte Anschaffungskosten |
Anschaffungskosten | Fair Value erfolgswirksam |
Fair Value, über das sonstige Ergebnis erfasst |
| Aktiva | ||||||
| Zahlungsmittel/Flüssige Mittel | KF | 260.521 | 260.521 | |||
| Sonstige Finanzanlagen | ZVF | 566 | ||||
| Sonstige Finanzanlagen, bewertet zu Anschaffungskosten | ZVF | 566 | 566 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | KF | 485.009 | 485.009 | |||
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 52.053 | |||||
| Sonstige nicht derivative finanzielle Vermögenswerte | KF | 38.726 | 38.726 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | ZVF | 2.778 | 2.778 | |||
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FV | 465.084 | 440.924 | |||
| Finanzschulden | FV | 1.734.273 | 1.734.273 | |||
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen | 424.960 | |||||
| Sonstige nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten | FV | 353.628 | 65.578 | |||
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente | ZVF | 3.344 | 566 | 2.778 | ||
| Kredite und Forderungen | KF | 784.256 | 784.256 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | FV | 2.552.985 | 2.240.775 | |||
| In TEUR | Nicht finanzielle Vermögenswerte/ Verbindlichkeiten |
Fair Value Finanzinstrumente 30.9.2016 |
| Aktiva | ||
| Zahlungsmittel/Flüssige Mittel | -* | |
| Sonstige Finanzanlagen | ||
| Sonstige Finanzanlagen, bewertet zu Anschaffungskosten | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 485.131 | |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 10.549 | |
| Sonstige nicht derivative finanzielle Vermögenswerte | 38.726 | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2.778 | |
| Passiva | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 24.160* | |
| Finanzschulden | 1.744.353 | |
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen | 71.332 | |
| Sonstige nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 353.628 | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente | 2.778 | |
| Kredite und Forderungen | 523.857* | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 2.122.141* |
| In TEUR | Summe | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
| Aktiva | ||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2.778 | 2.778 | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 77.102 | 0 | 0 | 77.102 |
| Passiva | ||||
| Finanzschulden | 785.658 | 0 | 0 | 785.658 |
Es haben sich keine Verschiebungen hinsichtlich der Levels ergeben.
Die dem Level 3 der Hierarchie zugeordneten Finanzschulden haben sich in den ersten
neun Monaten im Wesentlichen durch die Aufnahme des neuen Schuldscheindarlehens um
561,7 Millionen Euro erhöht.
Die sonstigen Finanzanlagen werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
Soweit eine verlässliche Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts nicht möglich ist,
erfolgt eine Bewertung zu Anschaffungskosten. Die Anteile, die zu Anschaffungskosten
bewertet werden, sind nicht börsennotiert und es besteht für sie kein aktiver Markt.
Die sonstigen Finanzanlagen wurden im zweiten Quartal 2016 komplett veräußert. Ein
gesonderter Ausweis erfolgte zum 30. September 2016 somit nicht.
12. Der Konsolidierungskreis hat sich in den ersten neun Monaten 2016, im Vergleich
zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 durch die erwähnten Unternehmenserwerbe
um die nachstehenden Gesellschaften erweitert:
| ― |
Taunus Beteiligungs GmbH, Köln |
| ― |
MEDIA BROADCAST GmbH, Köln |
| ― |
MEDIA BROADCAST Services GmbH, Köln |
| ― |
Media Broadcast TV Services GmbH, Köln |
| ― |
Sunrise Communications Group AG, Zürich (Schweiz) |
Die 01083.com GmbH wurde im zweiten Quartal 2016 entkonsolidiert.
Mit Vollzug vom 4. Oktober 2016 wurde die tellfon GmbH, Hamburg, für einen Barkaufpreis
in Höhe von 53 Tausend Euro veräußert. Die diesbezügliche Entkonsolidierung wird im
vierten Quartal 2016 erfolgen.
13. Auf Basis eines aktualisierten Zinssatzes von 1,5 Prozent (30. Juni 2016: 1,7
Prozent) wurde bei sonst unveränderten Prämissen eine Neubewertung der Pensionsrückstellungen
für das freenet Programm und für die debitel Programme sowie für die im ersten Quartal
erworbene Media Broadcast Gruppe vorgenommen. Der aus der verringerten Abzinsung resultierende
versicherungsmathematische Verlust in Höhe von 16,4 Millionen Euro sowie die gegenläufige
Erhöhung der latenten Steueransprüche um 4,9 Millionen Euro wurden in der Gesamtergebnisrechnung
erfasst. Per Saldo ergab sich ein negatives Ergebnis aus nicht in die GuV umzugliedernden
Posten von 11,5 Millionen Euro.
14. Der Berechnung der laufenden und latenten Ertragsteuern wurde wie im Konzernabschluss
2015 ein Durchschnittssteuersatz von 30,10 Prozent (Vorjahresvergleichszeitraum: 30,05
Prozent) zu Grunde gelegt.
15. Die Nettofinanzschulden verringerten sich von 898,0 Millionen Euro per Ende Juni
2016 auf 787,7 Millionen Euro per Ende September 2016. Der Rückgang der Nettofinanzschulden
ist im Wesentlichen auf den im dritten Quartal 2016 erzielten Free Cashflow sowie
auf den Anstieg des Aktienkurses der Sunrise zurückzuführen (Schlusskurs am 30. September
2016: 62,08 EUR, Schlusskurs am 30. Juni 2016: 56,90 EUR - Quelle: Bloomberg).
16. Berichtspflichtige Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
haben sich nicht ergeben.
17. Der Vorstand organisiert und steuert das Unternehmen als Hauptentscheidungsträger
auf der Grundlage der Unterschiede zwischen den einzelnen angebotenen Produkten und
Dienstleistungen. Da der Konzern seine Geschäftstätigkeit nahezu ausschließlich in
Deutschland ausübt, erfolgt keine Organisation und Steuerung nach geografischen Bereichen.
Der Konzern war in den neun Monaten 2016 in den folgenden Geschäftssegmenten tätig:
| ― |
Mobilfunk:
|
||||||||||
| ― |
TV und Medien:
|
||||||||||
| ― |
Sonstige/Holding:
|
Im Segment "Sonstige/Holding" sind neben den operativen Tätigkeiten auch übrige Geschäftsaktivitäten
zusammengefasst. Hierzu zählt im Wesentlichen die Holding-Tätigkeit der freenet AG
(mit der Erbringung von innerkonzernlichen Dienstleistungen in Zentralbereichen wie
zum Beispiel Recht, Personal und Finanzen), daneben aber auch nicht eindeutig den
operativen Segmenten zuordenbare Bereiche. Die für das Segment "Sonstige/Holding"
in den ersten neun Monaten 2016 berichteten Segmentumsatzerlöse in Höhe von 56,8 Millionen
Euro (Vorjahr: 63,1 Millionen Euro) betreffen zu 56,3 Millionen Euro (Vorjahr: 59,2
Millionen Euro) die operativen Geschäftstätigkeiten und zu 0,5 Millionen Euro (Vorjahr:
3,9 Millionen Euro) die übrigen Geschäftsaktivitäten. Der für das Segment "Sonstige/Holding"
in den ersten neun Monaten 2016 ausgewiesene Rohertrag von 37,2 Millionen Euro (Vorjahr:
40,8 Millionen Euro) entfällt zu 38,5 Millionen Euro (Vorjahr: 41,4 Millionen Euro)
auf die operativen Tätigkeiten sowie zu -1,3 Millionen Euro (Vorjahr: -0,6 Millionen
Euro) auf die übrigen Geschäftsaktivitäten. Das für das Segment "Sonstige/Holding"
in den ersten neun Monaten 2016 ausgewiesene EBITDA von -8,3 Millionen Euro (Vorjahr:
-11,2 Millionen Euro) wurde zu 9,0 Millionen Euro (Vorjahr: 5,5 Millionen Euro) mit
den operativen Tätigkeiten sowie zu -17,3 Millionen Euro (Vorjahr: -16,7 Millionen
Euro) mit den übrigen Geschäftsaktivitäten erzielt.
| In TEUR | Mobilfunk | TV und Medien | Sonstige/ Holding |
Eliminierung der intersegmentären Erlöse und Aufwendungen |
Gesamt |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 2.232.082 | 148.109 | 43.902 | 0 | 2.424.093 |
| Intersegmenterlöse | 26.529 | 6 | 12.871 | -39.406 | 0 |
| Umsatzerlöse gesamt | 2.258.611 | 148.115 | 56.773 | -39.406 | 2.424.093 |
| Materialaufwand gegenüber Dritten | -1.709.149 | -53.736 | -15.497 | 0 | -1.778.382 |
| Intersegmentärer Materialaufwand | -8.530 | -21.820 | -4.006 | 34.356 | 0 |
| Materialaufwand gesamt | -1.717.679 | -75.556 | -19.503 | 34.356 | -1.778.382 |
| Segment-Rohertrag | 540.932 | 72.559 | 37.270 | -5.050 | 645.711 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 45.474 | 2.936 | 5.443 | -5.080 | 48.773 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 6.886 | 3.599 | 1.281 | 0 | 11.766 |
| Personalaufwand | -101.251 | -33.185 | -24.867 | 0 | -159.303 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -206.578 | -27.526 | -27.557 | 10.130 | -251.531 |
| Ergebnisanteile nach der Equity-Methode einbezogener Unternehmen | 16.158 | 0 | 110 | 0 | 16.268 |
| Segment-EBITDA | 301.621 | 18.383 | -8.320 | 0 | 311.684 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | -89.363 | ||||
| Folgebilanzierung nach der Equity-Methode einbezogener Unternehmen | -10.609 | ||||
| EBIT | 211.712 | ||||
| Konzernfinanzergebnis | -41.484 | ||||
| Ertragsteuern | -8.174 | ||||
| Konzernergebnis | 162.054 | ||||
| Anteil der Aktionäre der freenet AG am Konzernergebnis | 166.533 | ||||
| Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis | -4.479 | ||||
| Zahlungswirksame Nettoinvestitionen | 16.453 | 15.152 | 2.625 | 34.230 |
| In TEUR | Mobilfunk | Sonstige/ Holding |
Eliminierung der intersegmentären Erlöse und Aufwendungen |
Gesamt |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 2.243.301 | 47.763 | 0 | 2.291.064 |
| Intersegmenterlöse | 6.331 | 15.370 | -21.701 | 0 |
| Umsatzerlöse gesamt | 2.249.632 | 63.133 | -21.701 | 2.291.064 |
| Materialaufwand gegenüber Dritten | -1.699.702 | -16.506 | 0 | -1.716.208 |
| Intersegmentärer Materialaufwand | -10.677 | -5.783 | 16.460 | 0 |
| Materialaufwand gesamt | -1.710.379 | -22.289 | 16.460 | -1.716.208 |
| Segment-Rohertrag | 539.523 | 40.844 | -5.241 | 574.856 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 42.105 | 4.296 | -4.006 | 42.395 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 6.679 | 1.851 | 0 | 8.530 |
| Personalaufwand | -116.054 | -31.812 | 0 | -147.866 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -188.340 | -26.522 | 9.247 | -205.615 |
| Ergebnisanteile nach der Equity-Methode einbezogener Unternehmen | 0 | 123 | 0 | 123 |
| Segment-EBITDA | 283.643 | -11.220 | 0 | 272.423 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | -52.567 | |||
| Folgebilanzierung nach der Equity-Methode einbezogener Unternehmen | 0 | |||
| EBIT | 219.856 | |||
| Konzernfinanzergebnis | -29.186 | |||
| Ertragsteuern | -17.600 | |||
| Konzernergebnis | 173.070 | |||
| Anteil der Aktionäre der freenet AG am Konzernergebnis | 172.481 | |||
| Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis | 589 | |||
| Zahlungswirksame Nettoinvestitionen | 16.694 | 3.017 | 19.711 |
| 9. November 20161 | Veröffentlichung Zwischenbericht zum 30. September 2016 - 3. Quartal 2016 |
| 16. und 17. November 20161 | Morgan Stanley TMT Conference 2016, Barcelona, Spanien |
| 6. und 7. Dezember 20161 | Berenberg European Conference, Surrey, Großbritannien |
| 9. bis 11. Januar 20171 | 19. German Investment Seminar, New York, USA |
| 23. März 20171 | Veröffentlichung Konzernabschluss / Geschäftsbericht 2016 |
| 4. Mai 20171 | Veröffentlichung Zwischenbericht zum 31. März 2017 - 1. Quartal 2017 |
| 1. Juni 20171 | Ordentliche Hauptversammlung der freenet AG |
| 9. August 20171 | Veröffentlichung Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 - 2. Quartal 2017 |
| 9. November 20171 | Veröffentlichung Zwischenbericht zum 30. September 2017 - 3. Quartal 2017 |
Hollerstraße 126
24782 Büdelsdorf
Telefon: 0 4331/69 - 10 00
Internet: www.freenet-group.de
Deelbögenkamp 4c
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http://www.freenet-group.de/investor-relations/publikationen
Der Zwischenbericht liegt auch in englischer Fassung vor.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Fassung maßgeblich.
Aktuelle Informationen zur freenet AG und zu ihrer Aktie sind für Sie auf unserer
Website unter
www.freenet-group.de verfügbar.
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