![]() SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AktiengesellschaftLudwigshafen a. Rh.Jahresabschluss
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| (in Mio. €) | 31.12.2009 | 31.12.2008 | Veränderung |
| Anlagevermögen | 134,2 | 228,2 | - 94,0 |
| Vorräte | 30,6 | 34,5 | - 3,9 |
| Forderungen | 12,8 | 11,8 | + 1,0 |
| Finanzmittel | 88,1 | 0,0 | + 88,1 |
| Eigenkapital | 93,3 | 93,3 | - |
| Sonderposten | 4,7 | 5,3 | - 0,6 |
| Langfristiges Fremdkapital | 82,6 | 77,8 | + 4,8 |
| Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital | 85,1 | 98,1 | - 13,0 |
| Bilanzsumme | 265,7 | 274,5 | - 8,8 |
Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2009 unverändert Mio. € 93,3; die Eigenkapitalquote dagegen stieg mit der gesunkenen Bilanzsumme von 34,0 % auf 35,1%.
Die reduzierte Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf das niedrigere Anlagevermögen und die Vorräte zurückzuführen. Innerhalb des Anlagevermögens wirkten sich die Beteiligungsabgänge von Saint-Gobain Construction Products Nederland B.V. und Saint-Gobain Isover SA am stärksten aus.
Die Position „Finanzmittel“ beinhaltet den zentralen Geldpool der deutschen Saint-Gobain-Gruppe, der zur Optimierung der kurzfristigen Geldmittel dient. Dieser Geldpool wird von der Compagnie de Saint-Gobain Zweigniederlassung Deutschland, Aachen geführt. Die Verzinsung erfolgte zu banküblichen Konditionen.
Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr 2009 betrugen Mio. € 16,7 (i.V. Mio. € 22,6). Ein Highlight in Umfang, Ausführung und erfolgreichem Wiederanfahren stellte die Erneuerung der Schmelzwanne im Glaswollewerk Speyer dar.
Weitere Schwerpunkte lagen in der Einführung neuester Produktionstechniken wie beispielsweise die von Drahtnetzmatten im Werk Lübz auf der Basis von ULTIMATE.
Im Werk Bergisch Gladbach lag der Fokus in der Modifikation der bestehenden Anlagentechnik zur industriellen Fertigung der Dämmstoffe der neuen Generation 032.
Zusätzlich ist es durch die Aktualisierung bestehender Anlagentechnik an allen Standorten gelungen, diese auf den neuesten fertigungstechnischen Stand zu bringen und dadurch in nahezu allen Fertigungsbereichen die Produktivität weiter zu verbessern und die Fertigungsflexibilität zu erhöhen.
Das Budget für Forschung und Entwicklung blieb trotz Wirtschaftskrise konstant. Im Fokus der Produktentwicklung stand, neben der Weiterentwicklung des Produktportfolios, insbesondere die Entwicklung der neuen Glaswolle-Generation. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von nur noch 032mW/(mK) stellt diese ein Novum auf dem deutschen Mineralwollemarkt dar. Innerhalb des gesetzten Zeitplans wurde diese Entwicklung im Januar auf der BAU in München vorgestellt und termingerecht im Frühjahr in den Markt eingeführt.
In Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Entwicklungszentrum CRIR des Lizenzgebers SAINT-GOBAIN ISOVER, Paris, und dem zentralen Forschungszentrum der Compagnie de Saint-Gobain, SGR in Aubervilliers, wurden zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen. Unter anderem:
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Optimierung des Gemenges in Lübz, |
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Verbesserte Bindemittelrezepturen für die Glaswolleherstellung |
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Glasentwicklung für Steinwolle |
Durch konsequente Umsetzung von Prozess- und Produktverbesserungen ist es weiterhin gelungen, die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit unserer Produkte weiter zu verbessern. Für die Glaswolle und Steinwolle sowie ULTIMATE konnte auf dieser Basis und in Zusammenarbeit mit der Qualitätsabteilung die Erteilung der Zertifikate „Umwelt-Produktdeklarationen“ und das Umweltzeichen „Blauer Engel – weil emissionsarm“ erfolgreich abgeschlossen werden.
Im Jahr 2009 ist die Anzahl der Unfälle mit Arbeitszeitausfall (TF1 und TF2-Unfälle) um 30 % gesunken. Allerdings war ein Anstieg an Arbeitsunfällen TF1 (Arbeitsausfall von mehr als 24 Stunden) in zwei Werken zu verzeichnen.
An allen Standorten wurden Arbeitssicherheits- und Gesundheitstage zur Prävention und Verbesserung der Verhaltensweisen durchgeführt, die in diesem Jahr unter anderem unter dem Motto der „Lärmprävention“ standen.
Im Dezember 2009 wurde die Zertifizierung unseres integrierten Managementsystems (Qualität und Umwelt) für weitere 3 Jahre und zusätzlich die Konformität nach OHSAS 18001 (Arbeitssicherheit) bestätigt.
Die notwendige Verifizierung der Berichterstattung im CO2-Emissionshandel für das Jahr 2009 wurde im Dezember begonnen. Über- und Unterdeckungen können in der Gruppe ohne externe Zukäufe ausgeglichen werden. Die offizielle Meldung an die Behörde erfolgt im 1. Quartal 2010.
Die Gesamtzahl der Mitarbeiter (ohne ruhende Arbeitsverhältnisse und Auszubildende) nahm von 1.264 auf 1.220 Mitarbeiter zum Jahresende 2009 ab. Im Jahresdurchschnitt waren 622 Angestellte (i.V. 610) und 629 gewerbliche Mitarbeiter (i.V. 675) beschäftigt. Mit insgesamt 50 Auszubildenden in neun verschiedenen Berufen betrug die Ausbildungsquote im Unternehmen 4,1 %.
Entsprechend dem geringeren Auftrags- und Produktionsvolumen musste die Zahl der Produktionsmitarbeiter insgesamt reduziert werden; insbesondere wurden befristete Arbeitsverträge nicht verlängert. Frei werdende Stellen wurden nur vereinzelt wieder besetzt. Im Werk Lübz wurden wegen des Auftragsrückgangs Werksstillstände und Kurzarbeit eingeführt.
Für das kommende Jahr erwarten wir vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation eine stabile Nachfrage nach Dämmstoffen. Dabei wird die Entwicklung zweigeteilt sein: während das Marktsegment Neubau voraussichtlich deutliche Rückgänge verzeichnen wird, gehen wir im Segment Modernisierung nicht zuletzt aufgrund der Förderprogramme der Bundesregierung von leicht steigender Nachfrage aus.
Ein deutliches Risiko geht von den bereits erfolgten bzw. geplanten Kapazitätserhöhungen des Wettbewerbs aus. Es ist davon auszugehen, dass die auf dem Markt verfügbaren Kapazitäten die Nachfrage weit übersteigen werden. Dies wird zu einem starken Verkaufspreisdruck führen.
Chancen sehen wir zum einen in den staatlichen Förderprogrammen, die Entscheidungen zur Renovierung öffentlicher Bauten beschleunigen dürften und zum anderen in der Kooperation mit anderen Saint-Gobain-Aktivitäten, durch die dem Kunden komplette Systemlösungen angeboten werden können.
Die bereits angestoßenen Sparprogramme werden wir konsequent fortsetzen und dadurch einen Teil der Risiken intern kompensieren. Dies betrifft alle Bereiche des Unternehmens von der Produktion über die Verwaltung bis zum Vertrieb.
Entsprechend der Risikomanagementrichtlinie wurden auch im Geschäftsjahr 2009 alle wesentlichen Risiken des Unternehmens systematisch erfasst, analysiert, bewertet und verfolgt. An der Erfassung und Erstellung der Risiken bzw. des Berichtes waren wie in den Vorjahren alle Unternehmensbereiche beteiligt. Unmittelbar bestandsgefährdende Risiken weist der Bericht nicht auf.
Teil unseres Risikomanagements ist es ebenfalls, die bereits identifizierten Risiken sowohl auf der Markt- als auch auf der Kostenseite kontinuierlich zu beobachten und ebenso wie eventuell neu auftretende Risiken zeitnah in unsere Planungs- und Anpassungsprozesse einzubeziehen.
In Darmstadt besteht eine Zweigniederlassung.
Der Konjunkturhimmel hat sich gegen Ende 2009 wieder etwas aufgehellt. Die Prognosen aller Institute bewegen sich für 2010 mittlerweile im positiven Bereich. Allgemein wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zwischen 1 % und 2 % erwartet. Generell ist heute aber nur von einer langsamen konjunkturellen Erholung auszugehen. Das heißt, der wirtschaftliche Einbruch 2009 wird Deutschland noch die nächsten Jahre beschäftigen. Bis die rund -5 % Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 2009 aufgeholt sind und Deutschland wieder die Wirtschaftskraft von 2008 erreicht, werden wir wahrscheinlich das Jahr 2013 oder sogar 2014 schreiben.
Die ebenfalls leichte positive Hoffnung der Wirtschaftsforscher für den Bausektor in 2010 beruht vor allem auf der weiteren Umsetzung des Konjunkturpakets II, von dem nach allgemeiner Einschätzung rund 60 % der verfügbaren Mittel in 2010 wirksam werden.
Auch für den Wohnungsneubau gibt es erste positive Anzeichen, dass der Tiefpunkt durchschritten ist und es 2010 wieder aufwärts gehen könnte. Der wesentliche Frühindikator dafür, die Baugenehmigungen 2009 stützen zumindest diese Annahme. Bei den genehmigten Ein-/Zweifamilienhäusern zeichnete sich im Jahresverlauf 2009 – ausgehend von einem extrem tiefen Niveau – eine kontinuierliche leichte Aufwärtsbewegung ab. Kumuliert bis Ende November 2009 lag die Anzahl der genehmigten Wohnungen in Eigenheimen über dem Niveau von 2008. Das zweite Halbjahr verzeichnete dabei ein zweistelliges Plus, so dass für das Jahr 2009 insgesamt von einem leichten Zuwachs ausgegangen wird, der sich 2010 fortsetzt und sich dann auch in den Baufertigstellungen wiederfinden kann.
Problematisch wird die weitere Entwicklung des Neubaus im Nichtwohnbau gesehen. Hier lagen die Baugenehmigungen in 2009 rund -25 % unter dem Vorjahr. Für die Baufertigstellungen 2010 rechnen wir daher mit einem weiteren Einbruch von mindestens 10 %.
Die Modernisierung wird sowohl im Wohnbau als auch im Nichtwohnbau auf hohem Niveau gesehen und die erwarteten Bedarfsrückgänge des Neubaus wahrscheinlich ausgleichen können. In Summe gibt es aus heutiger Sicht gute Chancen, dass der Dämmstoffmarkt 2010 nicht zurückgehen wird.
Das Marktumfeld wird 2010 für ISOVER G+H schwieriger werden. Der Wettbewerb hat große neue Produktionskapazitäten aufgebaut, die über dem Marktbedarf liegen. Diese Überkapazitäten werden schon derzeit mit Kampfpreisen in den Markt gedrückt. Dagegen haben wir uns mit innovativen Produkten und Systemen gut gerüstet. Ein begrenztes Mengen- und Preisrisiko bleibt für uns aber dennoch bestehen.
Wir haben uns daher kostenmäßig auf ein nicht einfaches Jahr 2010 eingestellt. Die laufenden Kostensenkungsprogramme werden sehr zielstrebig weitergeführt. Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Themen Arbeitssicherheit und Produktqualität auf keinen Fall aus Kostengründen vernachlässigt werden. Diese stehen unverändert an erster Stelle unserer Unternehmensziele, auch in 2010.
Bei den Investitionen wird der Schwerpunkt in 2010 in der Sicherung der heutigen Standards sowie der Umsetzung von Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitssicherheits- und Umweltschutzstandards liegen.
Besondere Ereignisse im neuen Geschäftsjahr sind nicht eingetreten. In Summe erwarten wir trotz des schwierigen Markt- und Wettbewerbsumfelds für 2010 ein positives Ergebnis.
Ludwigshafen am Rhein, 4. Februar 2010
Der Vorstand
AKTIVA
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Anhang |
31.12.2009 T€ |
31.12.2008 T€ |
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| ANLAGEVERMÖGEN | (2) | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 620 | 541 | |
| Sachanlagen | 97.191 | 95.715 | |
| Finanzanlagen | 36.341 | 131.925 | |
| 134.152 | 228.181 | ||
| UMLAUFVERMÖGEN | |||
| Vorräte | (3) | 30.608 | 34.496 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (4) | 100.528 | 11.159 |
| Wertpapiere | (5) | 36 | 36 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 90 | 81 | |
| 131.262 | 45.772 | ||
| RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | (5) | 302 | 576 |
| SUMME AKTIVA | 265.716 | 274.529 | |
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PASSIVA |
|||
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Anhang |
31.12.2009 T€ |
31.12.2008 T€ |
|
| EIGENKAPITAL | |||
| Gezeichnetes Kapital | (6) | 82.000 | 82.000 |
| Kapitalrücklage | (7) | 11.124 | 11.124 |
| Gewinnrücklagen | (7) | 167 | 167 |
| 93.291 | 93.291 | ||
| SONDERPOSTEN | (8) | 4.664 | 5.307 |
| RÜCKSTELLUNGEN | (9) | 141.744 | 132.717 |
| VERBINDLICHKEITEN | (10) | 26.017 | 42.981 |
| RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 0 | 233 | |
| SUMME PASSIVA | 265.716 | 274.529 |
|
Anhang |
2009 T€ |
2008 T€ |
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| Umsatzerlöse | (12) | 362.052 | 379.422 |
| Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | - 3.122 | - 3.322 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 105 | 6 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (13) | 23.787 | 23.788 |
| Materialaufwand | (14) | - 178.221 | - 185.508 |
| Rohergebnis | 204.601 | 214.386 | |
| Personalaufwand | (15) | - 86.585 | - 82.779 |
| Abschreibungen | (16) | - 14.340 | - 13.399 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (17) | - 80.629 | - 80.632 |
| Erträge aus Beteiligungen | (18) | 28.602 | 72.813 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | (18) | 85 | 827 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (18) | - 224 | - 938 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 51.510 | 110.278 | |
| Außerordentliches Ergebnis | (19) | 132.304 | 47.702 |
| Steuern | (20) | - 8.731 | - 11.690 |
| Ausgleichszahlungen gem. § 304 AktG | - 14 | - 14 | |
| Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn | (21) | - 175.069 | - 146.276 |
| Jahresüberschuss / Bilanzgewinn | 0 | 0 |
Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Darstellung wurden in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert (Tabellenangaben erfolgen in T€).
Alle Bilanzposten wurden unter Beachtung der handelsrechtlich vorgeschriebenen Grundsätze und in Übereinstimmung mit den steuerlich zulässigen Möglichkeiten vorsichtig bewertet. Die Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert beibehalten.
Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen und steuerlich zulässiger Sonderabschreibungen bewertet. Für die Gebäudeabschreibungen gelten die Grundsätze des § 7 EStG. Bei Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 999,99 erfolgt eine lineare Abschreibung über 5 Jahre.
Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen enthalten neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten.
Die planmäßigen Abschreibungen werden nach Maßgabe der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer ermittelt. Soweit steuerlich zulässig, wird von der degressiven Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt.
Der Wertverzehr an Edelmetallen im Fertigungsbereich wird mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet und unter den Abgängen erfasst.
Die Unterschiede aus steuerlich zulässigen erhöhten Abschreibungen und den Normalabschreibungen werden als Sonderposten mit Rücklageanteil passiviert und während der Nutzungsdauer der Anlagegüter aufgelöst.
Für Investitionszuschüsse zum Sachanlagevermögen wurde ein Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert, der entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst wird.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Ausleihungen werden verzinst und sind deshalb mit den Nominalbeträgen aktiviert.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Gemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen nach Maßgabe der steuerlichen Vorschriften berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Auf Ersatzteile für die seit mindestens vier Jahren kein Verbrauch verzeichnet wurde, ist eine 100%ige Einzelwertberichtigung gebildet worden.
Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Dem Ausfallrisiko wird durch Einzelwertberichtigungen zu Forderungen Rechnung getragen.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.
Als Sonderposten werden Sonderposten mit Rücklageanteil und Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen. In dem Sonderposten mit Rücklageanteil sind Wertberichtigungen zum Anlagevermögen aufgrund von steuerlich zulässigen Sonderabschreibungen gemäß § 6 b EStG, R 6.6 EStR und § 4 FördergebietsG enthalten. Die Auflösung der Wertberichtigungen erfolgt analog den Abschreibungen auf die angeschafften Vermögensgegenstände.
Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß § 6 a EStG nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie eines Zinssatzes von 6 % p.a. mit ihrem Teilwert erfasst. Die Rückstellungen für Jubiläumszusagen werden nach versicherungsmathematischen Berechnungen (Zinssatz 5,5 % p.a.) unter Berücksichtigung der Fluktuation ermittelt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Berechnungen (Zinssatz 5,5 % p.a.) ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverpflichtungen sind mit dem vollen Verpflichtungswert in allen Fällen berücksichtigt. Die Verpflichtungen gegenüber dem Pensions-Sicherungs-Verein a.G. aus unverfallbaren Anwartschaften wurden mit einer Abzinsung von 3,0 % berücksichtigt. Weiterhin wurden erwartete Aufwendungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen passiviert. Die Umrechnung von Verbindlichkeiten und Forderungen in fremden Währungen erfolgte zum Anschaffungskurs oder unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips zum maßgeblichen Kurs am Bilanzstichtag.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
Entwicklung des Anlagevermögens in Tausend Euro
| Anschaffungs- und Herstellkosten Stand 1.1.2009 |
Zugänge | Abgänge | Umbu- chungen |
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| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.063 | 219 | 14 | 29 |
| Geleistete Anzahlungen | 25 | 121 | - | - 25 |
| Immaterielle Vermögens-gegenstände | 4.088 | 340 | 14 | 4 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 134.323 | 443 | 380 | 93 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 255.784 | 10.161 | 10.747 | 4.904 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-ausstattung | 44.803 | 604 | 1.951 | 337 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 6.258 | 5.125 | 230 | - 5.338 |
| Sachanlagen | 441.168 | 16.333 | 13.308 | - 4 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 131.907 | 15 | 95.587 | - |
| Sonstige Beteiligungen | 3 | - | - | - |
| Sonstige Ausleihungen | 40 | - | 37 | - |
| Finanzanlagen | 131.950 | 15 | 95.624 | - |
| Insgesamt | 577.206 | 16.688 | 108.946 | - |
| kumulierte Abschreibungen |
Buchwerte 31.12.2009 |
Buchwerte 31.12.2008 |
Abschrei- bungen des Geschäfts- jahres 2009 |
|
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.798 | 499 | 516 | 265 |
| Geleistete Anzahlungen | - | 121 | 25 | - |
| Immaterielle Vermögens-gegenstände | 3.798 | 620 | 541 | 265 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 109.048 | 25.431 | 27.381 | 2.459 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 198.979 | 61.123 | 56.984 | 10.422 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-ausstattung | 38.971 | 4.822 | 5.093 | 1.194 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | - | 5.815 | 6.257 | - |
| Sachanlagen | 346.998 | 97.191 | 95.715 | 14.075 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | - | 36.335 | 131.907 | - |
| Sonstige Beteiligungen | - | 3 | 3 | - |
| Sonstige Ausleihungen | - | 3 | 15 | - |
| Finanzanlagen | - | 36.341 | 131.925 | - |
| Insgesamt | 350.796 | 134.152 | 228.181 | 14.340 |
| Name und Sitz der Gesellschaft | Anteile am Kapital in % |
Eigenkapital T€ |
Jahresergebnis T€ |
| Saint-Gobain Isover A/S, Vamdrup (Dänemark) *) | 100,00 | 37.930 | 3.800 |
| über Saint-Gobain Isover a/s | |||
| Glasuld Ireland Ltd. | 100,00 | - | - |
| Glasuld Norge a/s | 100,00 | - | - |
| Saint-Gobain UK Ltd. | 1,23 | - | - |
| Saint-Gobain Orsil s.r.o., Castolovice (Tschechien) | 25,75 | x | x |
| Grünzweig+Hartmann-Fürsorge-GmbH Unterstützungskasse, Ludwigshafen | 100,00 | 26 | 0 |
| EnergieSparNetzwerk ESN GmbH, Ludwigshafen **) | 33,33 | 45 | - |
| Energieeffizienzagentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH, Ludwigshafen | 4,50 | 104 | 0 |
x
Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 HGB
*
Die Angaben betreffen den letzten festgestellten Jahresabschuss 2008
**
Gründung in 2009
| 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 15.410 | 15.262 |
| Unfertige Erzeugnisse | 399 | 445 |
| Fertige Erzeugnisse | 10.060 | 13.136 |
| Waren | 4.739 | 5.653 |
| Insgesamt | 30.608 | 34.496 |
| 31.12.2009 | davon Restlaufzeit über 1 Jahr |
31.12.2008 | davon Restlaufzeit über 1 Jahr |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.658 | - | 5.001 | - |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 92.011 | - | 2.920 | - |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2.859 | - | 3.238 | - |
| Insgesamt | 100.528 | - | 11.159 | - |
Bei den "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" geht die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz aus der folgenden Übersicht hervor:
| 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.304 | 3.787 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 88.385 | 627 |
| abzüglich verrechnete Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - 678 | - 1.494 |
| Insgesamt | 92.011 | 2.920 |
Es handelt sich um "Sonstige Wertpapiere" bzw. „Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten“.
Das Grundkapital beträgt T € 82.000 und ist eingeteilt in 3.200.000 Stückaktien.
Die "Kapitalrücklage" beläuft sich unverändert auf T € 11.124.
Die "Gewinnrücklagen" betragen unverändert T € 167 und betreffen ausschließlich die "Gesetzliche Rücklage".
| Stand 1.1.2009 |
Zuführung |
Auflösung |
Stand 31.12.2009 |
|
| Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 281 Abs. 1 HGB | ||||
| Wertberichtigung zum Anlagevermögen gemäß | ||||
| - § 6 b EStG | 2.057 | 0 | 271 | 1.786 |
| - R 6.6 EStR | 501 | 0 | 112 | 389 |
| - § 4 FördergebietsG | 1.004 | 0 | 119 | 885 |
| 3.562 | 0 | 502 | 3.060 | |
| Sonderposten für Investitionszuschüsse | 1.745 | 1 | 142 | 1.604 |
| Insgesamt | 5.307 | 1 | 644 | 4.664 |
| 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
| Rückstellungen für Pensionen | 80.792 | 75.940 |
| Steuerrückstellungen | 83 | 83 |
| Sonstige Rückstellungen | 60.869 | 56.694 |
| Insgesamt | 141.744 | 132.717 |
Der Posten "Sonstige Rückstellungen" betrifft insbesondere Treuerabatte, Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen, Pensions-Sicherungs-Verein aG, Sozialplankosten, ausstehende Lieferantenrechnungen, Verpflichtungen im Personalbereich und Drohverlustrückstellungen aus Mietverträgen, Patentrechtsverletzungen, Gewährleistungen sowie Prozessrisiken.
| bis 1 Jahr | Restlaufzeit 1 – 5 Jahre |
über 5 Jahre | INSGESAMT 31.12.2009 |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11 | 0 | 0 | 11 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.637 | 0 | 0 | 1.637 |
| Insgesamt | 25.982 | 35 | 0 | 26.017 |
Die "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" bestehen hauptsächlich gegenüber der Saint-Gobain Rigips GmbH und der Compagnie de Saint-Gobain Zweigniederlassung Deutschland, Aachen.
Der Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" enthält Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T € 1.579 (i.V. T € 879) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T € 0 (i.V. T € 0).
Es wurden keine Sicherheiten für Verbindlichkeiten gewährt.
Die Aufgliederung der Vergleichszahlen des Vorjahres ist der folgenden Aufstellung zu entnehmen:
| bis 1 Jahr | Restlaufzeit 1 – 5 Jahre |
über 5 Jahre | INSGESAMT 31.12.2008 |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 690 | 0 | 0 | 690 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 20.286 | 227 | 20 | 20.533 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 19.035 | 0 | 0 | 19.035 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.723 | 0 | 0 | 2.723 |
| Insgesamt | 42.734 | 227 | 20 | 42.981 |
Bei den "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" geht die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz aus der folgenden Übersicht hervor:
| 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.388 | 4.067 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.744 | 15.555 |
| abzüglich verrechnete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - 1.495 | - 580 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 0 | - 7 |
| Insgesamt | 1.637 | 19.035 |
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T € 9.221 (i.V. T € 10.859). Dabei handelt es sich um die Summe der bis zum Ende der Vertragslaufzeit fälligen Beträge.
Für Investitionsaufträge bestand zum 31.12.2009 ein Bestellobligo von T € 1.048 (i.V. T € 2.425).
Die "Umsatzerlöse" umfassen im Wesentlichen die Lieferungen von Eigenerzeugnissen in Höhe von Mio. € 295,1 (i.V. Mio. € 310,4) und Handelswaren von Mio. € 67,0 (i.V. Mio. € 69,0).
Nach geographischen Gesichtspunkten geordnet, betrugen die Umsätze im Inland Mio. € 339,9 (i.V. Mio. € 357,5) und die Lieferungen in das Ausland Mio. € 22,2 (i.V. Mio. € 21,9).
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Aufwendungen für Bonigutschriften von Mio. € 2,6 enthalten.
Unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von T € 23.787 (i.V. T € 23.788) sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten und der Auflösung von Rückstellungen, Lizenzeinnahmen, Erlöse aus berechneten Leistungen an verbundene Unternehmen und fremde Dritte, Mieterträge, Versicherungsentschädigungen sowie verschiedene sonstige Erträge ausgewiesen. Die periodenfremden Erträge betrugen T € 2.565 (i.V. T € 4.198).
| 2009 | 2008 | |
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 160.899 | 168.237 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 17.322 | 17.271 |
| Insgesamt | 178.221 | 185.508 |
Von den Materialaufwendungen sind T € 67 (i.V. T € 80) periodenfremd.
| 2009 | 2008 | |
| Löhne und Gehälter | 65.087 | 64.672 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | 13.361 | 12.393 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 8.137 | 5.714 |
| Insgesamt | 86.585 | 82.779 |
Von den Personalaufwendungen sind T € 17 (i.V. T € 23) periodenfremd.
Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter betrug bei den Angestellten 622 (i.V. 610) und bei den gewerblichen Mitarbeitern 629 (i.V. 675).
| 2009 | 2008 | |
| Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - planmäßige Abschreibungen |
14.340 | 13.338 |
| - außerplanmäßige Abschreibungen | 0 | 61 |
| Insgesamt | 14.340 | 13.399 |
Unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" in Höhe von T € 80.629 (i.V. T € 80.632) sind insbesondere Vertriebs- und Verwaltungskosten, Fremdleistungen und Instandhaltungsaufwendungen im Gemeinkostenbereich, Aufwendungen für Haftungs-, Prozess- und Gewährleistungsrisiken, Aufwendungen für Lizenzen und Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen sowie Aufwendungen für Versicherungsprämien und die Einstellung in Sonderposten mit Rücklageanteil enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen beliefen sich auf T € 1.135 (i.V. T € 901)
| 2009 | 2008 | |
| Erträge aus Beteiligungen | 28.602 | 72.813 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 85 | 825 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 196 | 896 |
Bei den Erträgen aus Beteiligungen handelt es sich um Dividendenerträge für das Geschäftsjahr 2008 von verbundenen Unternehmen.
| 2009 | 2008 | |
| Außerordentliche Erträge | 137.514 | 47.702 |
| Außerordentliche Aufwendungen | - 5.210 | 0 |
| Außerordentliches Ergebnis | 132.304 | 47.702 |
Außerordentliche Erträge
Die außerordentlichen Erträge in Höhe von T € 137.514 stehen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an der Saint-Gobain Construction Products Nederland B.V. (vorher Saint-Gobain Isover Benelux B.V.), Etten-Leur (Niederlande) und an der Saint-Gobain Isover S.A., Lucens (Schweiz).
Außerordentliche Aufwendungen
Bei den T € 5.210 handelt es sich um eine Anpassung des Verkaufserlöses für die im Vorjahr verkauften Anteile an der Saint-Gobain Isover Austria GmbH, Stockerau (Österreich).
| 2009 | 2008 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 3 | 2 |
| Vom Organträger für das laufende Jahr belastet | 8.212 | 11.148 |
| Vom Organträger für Vorjahre belastet | - | - |
| Aufwand für Ertragsteuern | 8.215 | 11.150 |
| Sonstige Steuern | 424 | 431 |
| Vom Organträger belastet | 92 | 109 |
| Aufwand für Sonstige Steuern | 516 | 540 |
| Insgesamt | 8.731 | 11.690 |
Das Jahresergebnis wurde aufgrund des mit der Compagnie de Saint-Gobain Zweigniederlassung Deutschland, Aachen, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages abgeführt.
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Mitglieder des Vorstands |
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Michael Wörtler |
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Vorsitzender |
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Jürgen Hohmeier |
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Vorstand Vertrieb (bis 31. März 2009) |
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Michael Wiessner |
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Vorstand Vertrieb (ab 1. Februar 2009) |
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Mitglieder des Aufsichtsrats |
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Paul Neeteson (Vorsitzender) |
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Generaldelegierter der Compagnie de Saint-Gobain für Mittel- und Nordeuropa |
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Wolfgang Minges (stellvertretender Vorsitzender) |
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Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats |
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Doris Barnett |
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Mitglied des Deutschen Bundestages |
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Andreas Engelhardt |
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Vorsitzender der Geschäftsführung William Prym GmbH & Co. KG |
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Jean-Dominique Grégoire |
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Finanzdirektor der Generaldelegation |
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der Compagnie de Saint-Gobain für Mittel- und Nordeuropa (ab 18. Mai 2009) |
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Caspar von Hauenschild |
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Berater |
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Hans Jürgen Kolbenschlag |
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Sachbearbeiter Logistik |
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Suat-Imam Özmen |
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Maschinenführer |
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Matthias Zenner |
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Leiter der Rechtsdirektion der Generaldelegation |
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der Compagnie de Saint-Gobain für Mittel- und Nordeuropa (ab 18. Mai 2009) |
Die Gesamtbezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr betrugen T € 614, die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats für die Tätigkeit im Geschäftsjahr beliefen sich auf T € 50.
Für die früheren Mitglieder des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen wurden T € 155 geleistet. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber diesem Personenkreis sind T € 3.038 zurückgestellt.
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr belief sich auf T € 120 für Abschlussprüferleistungen und T € 3 für andere Bestätigungsleistungen jeweils einschließlich Auslagen.
Im Geschäftsjahr sind Zessionslieferungen (Verkäufe) über 34.180 T € und Einkäufe über 27.242 T € mit nahestehenden Unternehmen zu konzerneinheitlichen Bedingungen getätigt worden.
Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG einbezogen ist, wird von der Compagnie de Saint-Gobain, Courbevoie/Frankreich, erstellt. Als Ort der Offenlegung wird angegeben:
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Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre |
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64, rue du 8 mai 1945 |
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F 92025 Nanterre Cedex |
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RCS Nanterre B 542 039 532 |
Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichtes wurde gemäß § 291 Abs. 1 HGB verzichtet, da die ausländische Konzernleitung, die Compagnie de Saint-Gobain, Courbevoie/Frankreich, einen nach § 291 Abs. 2 HGB aufgestellten, von Wirtschaftsprüfern geprüften Konzernabschluss und Konzernlagebericht offenlegen wird.
Der Konzernabschluss der Compagnie de Saint-Gobain wird in englischer Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Der befreiende Konzernabschluss wird nach IFRS Rechnungslegungsvorschriften erstellt.
Ludwigshafen am Rhein, 4. Februar 2010
Michael Wörtler
Michael Wiessner
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H Aktiengesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 5. Februar 2010
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jenal, Wirtschaftsprüfer
Liebig, Wirtschaftsprüfer
Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand während des Geschäftsjahres 2009 durch mündliche und schriftliche Berichte fortlaufend detailliert informiert über den Gang der Geschäfte, die Lage und die Risiken der Gesellschaft, die beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die grundsätzlichen Fragen der Unternehmensplanung, insbesondere in den Bereichen der Finanz-, Investitions-, Personal-, Kosten- und Absatzplanung. Auf der Grundlage dieser Berichte des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres 2009 die ihm aufgrund Gesetz und Satzung der Gesellschaft obliegenden weiteren Pflichten wahrgenommen.
Im Geschäftsjahr 2009 haben drei ordentliche Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. Der Personalausschuss hat eine Sitzung abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats waren u. a. die Bewertung von Risiken auf Basis der Erkenntnisse des Risikomanagementsystems, die Markteinführung der neuen Mineralwollegeneration 032, der Start der Energieeffizienzoffensive sowie die Durchführung der Wannenreparatur in unserem Werk Speyer.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die Hauptversammlung der Gesellschaft am 18. Mai 2009 als Abschlussprüfer gewählten KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten gesetzlichen Bestätigungsvermerk versehen worden.
Dieser Jahresabschluss und Lagebericht sowie der diesbezügliche Prüfungsbericht des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor und wurden vom Aufsichtsrat in Anwesenheit des Wirtschaftsprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete und dem Aufsichtsrat Erläuterungen gab, eingehend erörtert und geprüft. Die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes durch den Aufsichtsrat ergab keinen Anlass zu Beanstandungen. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht sowie das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer fanden somit die uneingeschränkte Billigung des Aufsichtsrats. Damit ist der Jahresabschluss gemäß § 172 Satz 1 Aktiengesetz festgestellt.
Aufgrund der seit Mai 2003 erloschenen Börsennotierung der Aktien der Gesellschaft ergibt sich keine Pflicht zur Abgabe der Entsprechenserklärung gem. § 161 AktG für das Geschäftsjahr 2009.
Im Berichtsjahr kam es zu folgenden Veränderungen im Aufsichtsrat: Die Herren Jean-Dominique Grégoire und Matthias Zenner wurden in der Hauptversammlung am 18. Mai 2009 für die restliche Amtszeit der im Vorjahr ausgeschiedenen Herren Edouard Koeune und Claude-Alain Tardy in den Aufsichtsrat gewählt.
Ludwigshafen am Rhein, März 2010
DER AUFSICHTSRAT
Paul Neeteson, Vorsitzender