Ad-hoc | 14 May 1998 08:05
Ad hoc-Service: Fresen. Med. Care
——————————————————————
Ad hoc-Service: Fresen. Med. Care
Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
——————————————————————————
Fresenius Medical Care startet erfolgreich in das Jahr 1998
Fresenius Medical Care AG meldet für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 1998
eine Umsatz-Steigerung um 15% von 768 Millionen auf 883 Millionen Dollar.
Der Cash-flow vor Steuern (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and
Amortization (EBITDA)) stieg im 1. Quartal 1998 von 161 Millionen auf 171
Millionen Dollar. Das Ergebnis nach Steuern stieg wechselkursbereinigt um 8%
auf 25 Millionen Dollar. Im 1. Quartal 1997 hatte das Ergebnis nach Steuern 24
Millionen Dollar betragen. Das Ergebnis wurde wesentlich von der nicht
zufriedenstellenden Entwicklung im Randgeschäft US Homecare/Diagnostics beein-
flußt. Unter diesem Aspekt und aufgrund der im Vergleich zum Vorjahreszeit-
raum gestiegenen Anzahl von Aktien erzielte Fresenius Medical Care ein Ergebnis
pro Aktie von 0,30 Dollar (0,10 Dollar pro ADS), im Vergleich zu 0,32 Dollar
pro Aktie bzw. 0,11 Dollar pro ADS im 1. Quartal 1997.
Im Kerngeschäft mit Dialyse-Produkten und Dienstleistungen rund um die Dialyse-
Behandlung von Patienten mit chronischem Nierenversagen stieg der Umsatz auf
der Basis unveränderter Wechselkurse um 22% auf 821 Millionen Dollar (1. Quartal
1997: 686 Millionen Dollar). Der Cash-flow vor Steuern (EBITDA) des Kernge-
schäftes stieg im 1. Quartal 1998 von 151 Millionen auf 172 Millionen Dollar.
Wechselkursbereinigt entspricht dies einem Zuwachs von 17%. Das Ergebnis nach
Steuern im Kerngeschäft stieg um 32%.
Der Umsatz im Randgeschäft US-Homecare/Diagnostics sank im 1. Quartal um 24% auf
62 Millionen Dollar. Der im 1. Quartal 1997 erzielte Cash-flow vor Steuern
(EBITDA) von 10 Millionen Dollar sank im 1. Quartal 1998 auf ein Minus von einer
Million Dollar. Fresenius Medical Care steht kurz vor dem Abschluß eines Ver-
kaufs des Randgeschäfts US-Diagnostics. Plangemäß verlaufen die Verkaufsver-
handlungen für das Randgeschäft US Homecare, nicht zu verwechseln mit dem
erfolgreichen europäischen Home-Care-Bereich des Fresenius-Konzerns. Fresenius
Medical Care hatte bereits angekündigt, sich im Verlauf des 2. Quartals von
US-Homecare zu trennen.
Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Dialyse-
Produkten und medizinischer Behandlung für Patienten mit chronischem Nierenver-
sagen. Per 31. März 1998 behandelte Fresenius Medical Care insgesamt rund 69.500
Patienten (+18%) in rund 740 Dialysezentren in den USA und rund 200 Dialyse-
zentren in Europa, Lateinamerika und Asien. Die Anzahl der weltweit durchge-
führten Behandlungen stieg in den ersten drei Monaten 1998 um 21% auf 2,45
Millionen.
An der Fresenius Medical Care AG ist die Fresenius AG (WKN 578 560, 578 563)
mehrheitlich beteiligt.
Fresenius Medical Care AG
Der Vorstand
Ende der Mitteilung