Ad-hoc | 5 August 1998 08:15
Ad hoc-Service: Fresen. Med. Care
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Ad hoc-Service: Fresen. Med. Care
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Fresenius Medical Care setzt kräftiges Wachstum im 1. Halbjahr fort
Deutlicher Umsatzanstieg und Ergebnisanstieg des Dialysegeschäftes
Fresenius Medical Care AG hat in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 1998 den Umsatz mit Dialyseprodukten und
medizinischer Behandlung von Patienten mit chronischem
Nierenversagen um 18% auf 1,694 Milliarden Dollar gesteigert
(Vorjahr: 1,431 Milliarden Dollar). Auf der Basis
unveränderter Wechselkurse betrug der Umsatzanstieg 21%.
Aufgeteilt nach Regionen wuchs der Umsatz in Nordamerika um
21%, im internationalen Bereich um 20%.
Das Ergebnis nach Steuern steigerte Fresenius Medical Care im
1.Halbjahr 1998 im Dialysegeschäft um 19% auf 63 Millionen
Dollar. Das Ergebnis pro Aktie in diesem Kerngeschäft stieg
von 0,71 Dollar auf 0,77 Dollar. Der Cash-flow vor Steuern
(Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and
Amortization (EBITDA)) stieg in den ersten sechs Monaten um
14%, wechselkursbereinigt um 17%, auf 366 Millionen Dollar.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg um 16% auf
228 Millionen Dollar (Vorjahr: 197 Millionen Dollar).
Das Kerngeschäft umfaßt Dialyseprodukte und
Dialysedienstleistungen. Die nicht zum Kerngeschäft Bereiche
US-Homecare und Diagnostics hat Fresenius Medical Care
verkauft. Das Unternehmen wird in Zukunft ausschließlich
Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen anbieten und sich
vollständig auf diesen Wachstumsmarkt konzentrieren. Die
veräußerten Bereiche werden in der Gewinn und Verlustrechnung
gesondert ausgewiesen und ermöglichen dadurch die Darstellung
der hohen Wachstumsraten des zukunftsorientierten Geschäftes
mit Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen.
Die beiden veräußerten Bereiche US-Homecare und Diagnostics
hatten im 1. Halbjahr einen negativen Einfluß auf das
Gesamtergebnis des Fresenius Medical Care Konzerns. Diese
nicht fortgeführten Bereiche verzeichneten in den ersten sechs
Monaten 1998 einen operativen Verlust sowie einen aus dem
Verkauf resultierenden Buchverlust nach Steuern von zusammen
106 Millionen Dollar. Einschließlich dieses Verlustes weist
Fresenius Medical Care für das 1. Halbjahr einen Verlust von
43 Millionen Dollar nach Steuern aus. In Zukunft werden die
verkauften Bereiche keinen negativen Einfluß mehr auf das
Konzernergebnis haben.
Umsatz-Anstieg im 2. Quartal von 17%
Im 2 Quartal des Geschäftsjahres 1998 steigerte Fresenius
Medical Care den Umsatz Im Dialyse-Kerngeschäft um 17% auf 873
Millionen Dollar. Wechselkursbereinigt stieg der Umsatz, der
im vergleichbaren Vorjahreszeitraum 743 Millionen Dollar
betragen hatte, um 19%. Der Cash-flow vor Steuern (Earnings
before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization, kurz
EBITDA) im Kerngeschäft stieg wechselkursbereinigt um 18% auf
194 Millionen Dollar (2. Quartal 1997: 168 Millionen). Das
Ergebnis nach Steuern betrug im Dialyse-Kerngeschäft 34
Millionen Dollar, das Ergebnis pro Aktie 0,42 Dollar bzw. 0,14
Dollar pro American Depository Share (ADS).
Fresenius Medical Care AG (Börse Frankfurt: FME und FME3,
NYSE: FMS und FMSpr) ist der weltweit führende Anbieter von
Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen. Per 30. Juni
1998 betreute Fresenius Medical Care insgesamt 71.100
Patienten in 756 Dialysezentren in den USA und 205
Dialysezentren in Europa, Lateinamerika und Asien. Die Anzahl
der weltweit durchgeführten Behandlungen stieg in den ersten
sechs Monaten 1998 um 21% auf 5 Millionen.
An der Fresenius Medical Care AG ist die Fresenius AG (WKN 578 560,
578 562, 578 563) mehrheitlich beteiligt.
Der Vorstand
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