Ad-hoc | 2 November 1999 08:52
Ad hoc-Service: Fresenius Medical Care
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Erfolg mit innovativen Produkten
In den Ländern außerhalb Nordamerikas erzielte
Fresenius Medical Care im Bereich Dialyse-Produkte in
den ersten neun Monaten 1999 wechselkursbereinigt einen
Umsatzzuwachs von 12% auf 599 Millionen Dollar
einschließlich interner Verkäufe. Das Unternehmen ist
mit Dialyse-Maschinen und Dialyse-Filtern Marktführer
in Zentraleuropa, wo man ebenso Wachstumsraten
verzeichnete wie in den Regionen Lateinamerika und
Asien-Pazifik. Von den Dialyse-Filtern, den sogenannten
künstlichen Nieren, führte Fresenius Medical Care
zwei neue Modelle, den F10 HPS und den HDF 100S,
auf dem Markt ein. Die neuen Produkte wurden
hervorragend angenommen und trugen zu dem Umsatzanstieg
in diesem Segment bei. Neue Konzepte im Bereich Dialyse-
Maschinen ermöglichen schließlich gemeinsam mit den
hochentwickelten Filtern eine schonendere und
gleichzeitig effizientere Behandlung der Hämodialyse-
Patienten.
Dazu gehört auch der Blut-Temperatur- Monitor BTM, der
dem Pflegepersonal während der Dialyse-Behandlung
Hinweise auf einen bevorstehenden plötzlichen Abfall
des Blutdrucks des Patienten liefert, so dass
frühzeitig medizinische Gegenmaßnahmen eingeleitet
werden können. Dies haben jüngste Studien erneut
belegt.
Ebenfalls neue Akzente setzte Fresenius Medical Care im
Bereich der Peritonealdialyse. Das 1998 erstmals
vorgestellte stay.safe-System des Unternehmens
verzeichnet weiter steigende Akzeptanz, da es im
Vergleich zu herkömmlichen Systemen einfache Handhabung
bei deutlich geringerem Infektionsrisiko ermöglicht.
Darüber hinaus besteht das komplette System inklusive
Beutel, Verbindungsstück und Schläuchen aus PVC-freiem
Biofine. Dabei handelt es sich um ein von Fresenius
Medical Care entwickeltes Material auf Polyolefin-
Basis, mit dem etwaige Risiken ausgeschlossen sind, die
beim Einsatz von PVC-Materialien in der
Peritonealdialyse-Behandlung entstehen könnten.
In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres
erwirtschaftete Fresenius Medical Care im Kerngeschäft
einen Cashflow von 260 Mio $. Für Akquisitionen und
Investitionen wurden in diesem Zeitraum 190 Mio $
aufgewendet.
Untersuchungen von NMC stehen vor dem Abschluß
Fresenius Medical Care wird im 3. Quartal 1999
wesentliche Einmal-Aufwendungen zur Beendigung der
fortdauernden Untersuchungen von Geschäftspraktiken des
früheren Unternehmens National Medical Care, Inc. (NMC)
und seiner Tochtergesellschaften durch die US-Regierung
ausweisen. Die Höhe der Einmal-Aufwendungen steht noch
nicht fest. Die US-Regierung hatte mit den
Untersuchungen bereits 1995, also vor der Übernahme von
NMC und der Gründung von Fresenius Medical Care
begonnen.
Dr. Ben Lipps, Vorsitzender des Vorstands: Wir werden
auch weiterhin die Untersuchungen der Regierung in
vollem Umfang unterstützen, um den Vorgang abschließen
zu können. Unser Ziel war immer, zu einer gerechten
Lösung zu kommen, die uns in Zukunft nicht daran
hindern wird, unseren kritisch erkrankten Patienten die
bestmögliche Versorgung zu bieten. Das Unternehmen ist
davon überzeugt, eine Lösung erreichen zu können.
Dr. Lipps: Nach der Übernahme von NMC haben wir ein
neues Management eingesetzt, alle von US-Regierung
untersuchten Vorgänge erfasst und korrigiert und ein
umfassendes Reorganisationsprogramm durchgeführt. Zu
keiner Zeit war das Unternehmensziel gefährdet, unseren
Patienten mit chronischem Nierenversagen die
bestmögliche Versorgung zu bieten. Die Erfolgsraten bei
der Behandlung unserer Patienten zählen dauerhaft zu
den besten der Welt.
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Die Fresenius Medical Care AG (Börsenkürzel an der
Frankfurter Wertpapierbörse: FME & FME3 / New York
Stock Exchange: FMS & FMS_p) ist der weltweit führende
Anbieter von Dialyse-Produkten und Dialyse-
Dienstleistungen zur lebensnotwendigen medizinischen
Versorgung von Patienten mit chronischem
Nierenversagen. In den rund 1.070 eigenen Dialyse-
Kliniken betreut Fresenius Medical Care insgesamt fast
78.500 Patienten, mehr als jedes andere Unternehmen
weltweit. Hinzu kommen mehrere hunderttausend
Dialysepatienten, die in Krankenhäusern sowie staatlich
und privat geführten Dialyse-Kliniken mit Dialyse-
Maschinen und Dialyse-Filtern (künstlichen Nieren) von
Fresenius Medical Care behandelt werden. Weltweit
werden zur Zeit rund 920.000 Patienten mit chronischem
Nierenversagen behandelt. Weitere Informationen zur
Fresenius Medical Care AG finden Sie im Internet unter
www.fmc-ag.com
An der Fresenius Medical Care AG ist die Fresenius AG
(WKN 578 560, 578 562, 578 563) am Stammkapital mit
50,3 % beteiligt.
Fresenius Medical Care AG
Der Vorstand
Bad Homburg, den 2. November 1999
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