Ad-hoc | 3 May 2000 07:41
*vwd Ad hoc-Service: Fresenius Medical Care
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Fresenius Medical Care steigert im ersten Quartal 2000 das
Ergebnis nach Steuern um 22 %
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von
Dialyse-Dienstleistungen und Dialyse-Produkten für die
Behandlung von Patienten mit chronischem Nierenversagen,
steigerte im ersten Quartal 2000 das Ergebnis nach Steuern um
22 % auf 45,3 Millionen US-Dollar (1. Quartal 1999: 37,2
Millionen US-Dollar). Der Gewinn je Aktie stieg um 17 % auf
0,55 US-Dollar. Der Gewinn je American Depositary Receipt
(ADR) erhöhte sich auf 0,18 US-Dollar (1. Quartal 1999: 0,16
US-Dollar). Drei ADRs entsprechen einer Aktie.
Den Umsatz steigerte Fresenius Medical Care nach 915 Millionen
US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum im ersten
Quartal 2000 um 9 % auf über eine Milliarde US-Dollar.
Wechselkursbereinigt betrug das Umsatzwachstum 12 %.
Im Bereich Dialyse-Dienstleistungen erzielte Fresenius Medical
Care im ersten Quartal 2000 wiederholt einen starken
Umsatzzuwachs von 11 % (wechselkursbereinigt 13 %) auf knapp
695 Millionen US-Dollar. Der Bereich Dialyse-Produkte
verzeichnete ein Umsatzplus von 5 % (wechselkursbereinigt 10
%) auf 378 Millionen US-Dollar.
In Nordamerika wuchs der Umsatz um 11 %. Der Umsatz mit
Dialyse-Dienstleistungen in Nordamerika stieg um 12 % auf 626
Millionen US-Dollar. Der Umsatz mit Dialyse-Produkten konnte
in Nordamerika im ersten Quartal 2000 um 3 % auf 173 Millionen
US-Dollar gesteigert werden. Außerhalb Nordamerikas konnte
Fresenius Medical Care den Umsatz um 6 % (wechselkursbereinigt
15 %) steigern. Der Umsatz im Bereich Dialyse-Produkte wuchs
hier um 7 % (wechselkursbereinigt 17 %) auf 205 Millionen US-
Dollar. Der Umsatz im Bereich Dialyse-Dienstleistungen stieg
um 7 % (wechselkursbereinigt 19 %) auf 69 Millionen US-Dollar.
Das operative Ergebnis (EBIT) konnte Fresenius Medical Care im
ersten Quartal 2000 um 13 % auf 145 Millionen US-Dollar
steigern. Der Cash Flow vor Steuern (EBITDA) wuchs im ersten
Quartal 2000 um 9 % auf 216 Millionen US-Dollar. Die EBITDA-
Rendite lag mit 21,6 % vom Umsatz auf dem Niveau des ersten
Quartals 1999. Für das Gesamtjahr 2000 erwartet das
Unternehmen, einen Free Cash-Flow (operativer Cash Flow
abzüglich Investitionen) in Höhe von rund 220 Millionen US-
Dollar zu erwirtschaften.
Zum 31. März 2000 erhöhte Fresenius Medical Care die Zahl
seiner Dialyse-Kliniken um 13 neu errichtete Kliniken und vier
übernommene Kliniken auf weltweit 1.100 Kliniken. Insgesamt
versorgt Fresenius Medical Care rund 81.200 Dialyse-Patienten.
Die Zahl der durchgeführten Dialysebehandlungen stieg in den
ersten drei Monaten des Jahres um 10 % auf ca. 2,97 Millionen.
Mit der Markteinführung von sechs neuen Produkten in den
ersten drei Monaten des Jahres 2000 hat Fresenius Medical Care
seine Rolle als Technologieführer weiter ausgebaut. Zu den
vielbeachteten Neuheiten zählen sowohl innovative Geräte für
die Hämo- und die Peritoneal-Dialyse als auch ein
anwenderfreundliches Doppelbeutel-System für die Peritoneal-
Dialyse. In einigen Monaten wird darüber hinaus der
erfolgreiche Abschluss der klinischen Studien für eine neue
Generation von Dialyse-Filtern erwartet, die bis Jahresende
auf den Märkten weltweit eingeführt werden soll.
Am Stammkapital der Fresenius Medical Care AG ist die
Fresenius AG (WKN 578 560, 578 563) mehrheitlich
beteiligt.
Fresenius Medical Care AG
Der Vorstand
Bad Homburg v.d.H., den 3. Mai 2000
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