Ad-hoc | 9 February 1998 07:49
Ad hoc-Service: Metallgesellschaft AG
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Geschäftsjahr 1996/97: Deutlicher Anstieg von Ergebnis, Rendite
und Eigenkapital
Vorschlag an die Hauptversammlung zum Eigenerwerb von Aktien
Ergebnis 1. Quartal 1997/98 steigt um mehr als 60 Prozent auf 45
Mio. DM
Die Metallgesellschaft AG, Frankfurt am Main,
hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres
1997/98 (30. September) ein Konzernergebnis von
45 Mio. DM vor Steuern erzielt. Der
Vergleichswert des Vorjahres wurde um mehr als
60 Prozent übertroffen. Der Ergebniszuwachs war
zum Teil abrechnungsbedingt und kann deshalb
nicht auf das Geschäftsjahr hochgerechnet
werden. Der Umsatz stieg um 300 Mio. DM auf 4,1
Mrd. DM. Für das Geschäftsjahr 1997/98 erwartet
die Metallgesellschaft eine zweistellige
Steigerungsrate beim Ergebnis.
Das Geschäftsjahr 1996/97 wurde mit einem
Vorsteuerergebnis von 328,8 Mio. DM (Vorjahr
291,5 Mio. DM) abgeschlossen. Das DVFA-Ergebnis
stieg um 27 Prozent auf 2,14 DM je Aktie. Alle
Teilkonzerne wiesen ein höheres Ergebnis aus.
Der Umsatz nahm um 15 Prozent auf 18,2 Mrd. DM
zu. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital
verbesserte sich von 9% auf 12,1%. Die
Bankschulden sanken zum Bilanzstichtag von 820
Mio. DM auf 319 Mio. DM; ihnen standen liquide
Mittel von rund 1,2 Mrd. DM gegenüber. Die
Eigenkapitalquote stieg im Konzern von 6,7% auf
10,7%.
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der
Hauptversammlung am 2. April 1998 die Zahlung
einer Dividende in Höhe von vier Prozent des
Aktiennennwerts vor. Ebenfalls vorgeschlagen
wird ein Beschluss der Hauptversammlung, der
vorbehaltlich der Aktienrechtsnovelle im Juli
1998 – den Eigenerwerb von höchstens zehn
Prozent der MG-Aktien bis zum 1. Oktober 1999
erlaubt.
9. Februar 1998
Ende der Mitteilung