Ad-hoc | 17 December 1998 07:42
Ad hoc-Service: Metallgesellschaft AG
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Ad hoc-Service: Metallgesellschaft AG
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mg schließt Vergleich mit B.U.S
Größter Rechtsstreit in Deutschland beigelegt, Kaum noch
juristische Altlasten
Die Metallgesellschaft AG (mg), Frankfurt am Main, hat sich
erfolgreich von einer weiteren juristischen Altlast befreit.
Der Konzern schloss mit der B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG
einen Vergleich in dem seit 1996 laufenden
Schadensersatzverfahren. Von der ursprünglichen Forderung der
B.U.S in Höhe von 137 Mio DM muss die mg lediglich 13 Mio DM
tragen. Mit dieser Einigung hat die mg ihren größten
Rechtsstreit in Deutschland zu den Akten gelegt.
Die B.U.S, eine frühere Tochtergesellschaft der mg, hatte mit
der Begründung geklagt, ihr seien beim Erwerb einer Beteiligung
an der Horsehead Resource Development Company (HRD) im Jahr
1990 Nachteile seitens der mg zugefügt worden. Diese Klage war
im April 1997 in erster Instanz abgewiesen worden; B.U.S hatte
Berufung eingelegt.
Mit der Beilegung des Falls ist die mg der endgültigen
juristischen Vergangenheitsbewältigung sehr nahe gekommen.
Seinen größten Rechtsstreit, die Klage der Horsehead
Industries, Inc. (HII), hatte der Konzern Ende November mit
einem Vergleich beigelegt. Ebenfalls mit einem Vergleich war
Anfang November der Konflikt mit der FPB Holding AG (vormals
Feldmühle Nobel AG) beendet worden. Auch in einem weiteren
vergangenheitsbezogenen Rechtsstreit, dem in New York laufenden
Verfahren um aufgelöste Öl-Lieferverträge aus der Zeit der mg-
Krise, rechnet das Unternehmen mit einer baldigen für die mg
positiven Klärung.
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