Ad-hoc | 19 May 1999 07:39
Ad hoc-Service: Metallgesellschaft AG
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mg im ersten Halbjahr 1998/99 erfolgreich
Ergebnis vor Steuern plus 10% – Konzernumbau kommt wie geplant
voran
Die Metallgesellschaft AG (mg), Frankfurt am Main, konnte ihren
Erfolgskurs auch in der ersten Hälfte des laufenden
Geschäftsjahres 1998/99 fortsetzen. Trotz regionaler
Wirtschaftsturbulenzen und einer Konjunkturabschwächung in
vielen Industriestaaten stieg das Konzernergebnis vor Steuern
um 10% auf 138 Mio. DM. Alle Teilkonzerne trugen zu dieser
Verbesserung bei. Der Konzern-Umsatz blieb mit 8,9 Mrd. DM
annähernd stabil. Im Gesamtjahr 1998/99 soll beim
Vorsteuerergebnis eine rund 10-prozentige Steigerung erreicht
werden. Der Umsatz wird abrechnungsbedingt voraussichtlich
unter Vorjahresniveau liegen.
Alle vier mg-Teilkonzerne bauten im bisherigen Verlauf des
aktuellen Geschäftsjahres 1998/99 ihre Ertragskraft aus. In
einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld konnte der
Bereich mg engineering unter Führung der Lurgi AG den
Vorsteuergewinn um 30% auf 57 Mio. DM steigern. Der Umsatz ging
dagegen abrechnungsbedingt um ein Fünftel auf 1,3 Mrd. DM
zurück. Auch beim Auftragseingang lag der Geschäftsbereich nach
sechs Monaten unter dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr sind
alle Maßnahmen darauf ausgerichtet, das Ergebnis das Vorjahres
in etwa zu halten. Gleiches gilt für den Auftragseingang.
Sehr gut stellt sich die Situation im Geschäftsfeld Chemie
unter Führung der Dynamit Nobel AG dar. Nach sechs Monaten
wurde mit 145 Mio. DM ein gegenüber Vorjahr um 17% höheres
Vorsteuerergebnis ausgewiesen. Angesichts der Verlangsamung der
Chemiekonjunktur fiel auch das sechsprozentige Umsatzplus auf
2,3 Mrd. DM überdurchschnittlich aus. Für das Gesamtjahr wird
bei einem Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich ein
deutlich überproportionales Ergebnisplus im zweistelligen
Prozentbereich erwartet.
Das Ergebnis des Teilkonzerns mg building systems wurde im
ersten Halbjahr auf 13 Mio. DM fast verdreifacht. Der
Vorjahreswert betrug fünf Mio. DM und war von Sondereinflüssen
belastet. Der Umsatz stieg aufgrund von Erstkonsolidierungen um
57% auf 448 Mio. Im gesamten Geschäftsjahr soll der
Vorjahresumsatz von 698 Mio. DM auf rund 900 Mio. DM gesteigert
werden. Mit einem Ergebnis von mindestens 50 Mio. DM vor
Steuern will der Bereich wieder an das hohe Ertragsniveau des
Jahres 1996/97 anknüpfen.
Sehr erfreulich entwickelte sich nach sechs Monaten auch das
Ergebnis des Teilkonzerns mg trade services. Der
Vorsteuergewinn wurde um 46%auf 57 Mio. DM gesteigert. Diese
Verbesserung konnte trotz eines schwierigen, von niedrigen
Metallpreisen und anhaltender Volatilität geprägten Umfeldes
erzielt werden. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 4,9 Mrd.
DM auf Vorjahresniveau. Sollten keine gravierenden Änderungen
des Geschäfts-umfeldes eintreten, dürfte 1998/99 das Ergebnis
gegenüber Vorjahr beträchtlich ansteigen.
Auch die strategische Neuausrichtung des mg-Konzerns vom
rohstofforientierten Konglomerat zu einem innovativen
Engineering- und Chemiekonzern kommt planmäßig voran. Herzstück
ist die Eingliederung der GEA AG, Bochum, in den Teilkonzern mg
engineering. Die notwendigen Wertgutachten für den geplanten
Tausch von GEA- in mg-Aktien werden Ende Juni erwartet. In zwei
Hauptversammlungen am 18. bzw. 20. August 1999 sollen die GEA-
und mg-Aktionäre über den Abschluss eines Beherrschungsvertrags
entscheiden. GEA soll 1998/99 für sechs Monate konsolidiert
werden. Der Konzernumbau der mg in den Bereichen Handel und
Bautechnik verläuft planmäßig.
Ende der Mitteilung