![]() GEA Group AktiengesellschaftDüsseldorfQ1 Bericht 2016Quartalsfinanzbericht 1. Januar bis 31. März 2016LageberichtDie Erläuterung des Geschäftsverlaufs, einschließlich vergleichbarer Vorjahreszahlen,
erfolgt für die beiden Business Areas (BA) Equipment und Solutions. Die im Lagebericht
enthaltenen Quartalsinformationen stammen aus Abschlüssen, die keiner prüferischen
Durchsicht gem. WpHG durch einen Wirtschaftsprüfer unterlagen. Alle Beträge sind kaufmännisch
gerundet. In Einzelfällen können sich daher bei der Addition von Einzelwerten zum
Summenwert Rundungsdifferenzen ergeben. AkquisitionenGEA hat am 2. Februar 2016 die Übernahme von Imaforni Int'l S.p.A., einem führenden
Anbieter anspruchsvoller Produktionsanlagen und Lösungen für Feingebäck, vereinbart.
Das im italienischen Verona ansässige Unternehmen mit ca. 210 Mitarbeitern erwirtschaftete
im Geschäftsjahr 2015 rund 85 Mio. EUR Umsatz. Die Übernahme von Imaforni ergänzt
die frühere Akquisition von Comas und stärkt GEA's "Application Center Bakery" mit
komplexen Produktionslinien, insbesondere für Kekse und Cracker. Der Vollzug der Übernahme
erfolgte am 1. April 2016 (vgl. Seite 17). Programm "Fit for 2020"GEA vollzieht die weitere Umsetzung des Konzernumbaus gemäß Zeitplan. Der Transfer
einiger administrativer Aufgaben in Shared Service Center-Standorte in Osteuropa und
Südostasien ist in vollem Gange. Mit den Arbeitnehmervertretungen wurden in allen
Ländern mit Mitbestimmungsrechten die nötigen Vereinbarungen geschlossen, womit weltweit
die Kapazitätsanpassungen wie geplant sozial verträglich umgesetzt werden können. Zum Ende des ersten Quartals 2016 wurden auf dieser Basis etwa drei Viertel des geplanten
Stellenabbaus realisiert bzw. fest vereinbart. Die verbleibenden Maßnahmen betreffen
überwiegend die fortschreitende Auslagerung der Shared Service-Aktivitäten an Dienstleistungspartner. WirtschaftsberichtGeschäftsverlaufAuftragseingangIm ersten Quartal 2016 wuchs der Auftragseingang der GEA um 1,5 Prozent auf 1.144,3
Mio. EUR. Bereinigt um Effekte aus der Veränderung von Währungskursen von minus 2,3
Prozent sowie um Akquisitionen in Höhe von 1,9 Prozent, betrug das adjustierte Wachstum
des Auftragseingangs 1,9 Prozent. Der Auftragseingang war insbesondere bei den Aufträgen
bis 1 Mio. EUR verhalten, wohingegen bei größeren Aufträgen und v. a. bei den Großprojekten
(über 15 Mio. EUR Auftragswert) ein deutliches Wachstum realisiert werden konnte. Auftragseingangscroll
In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden vier Großaufträge
für Molkerei- und Kaffeeprojekte in Osteuropa, Asien und den USA gewonnen mit einem
Auftragsvolumen von zusammen etwa 136 Mio. EUR. Im vergleichbaren Vorjahresquartal
wurden zwei Großaufträge mit einem Volumen von insgesamt 82 Mio. EUR gebucht. Die nachfolgenden Übersichten zeigen die Entwicklung und Verteilung des Auftragseingangs
nach Applikationen auf Basis der letzten 12 Monate: Auftragseingang GEA 1.144,3 Mio. EUR (Vorjahr 1.127,5 Mio. EUR)nach Applikationen (jeweils Durchschnitt der letzten 12 Monate)![]() Auftragseingang* nach Applikationen GEAscroll
↑ > 5 Prozentpunkte ↗ 1 bis 5 Prozentpunkte → 1 bis -1 Prozentpunkte ↘ -1 bis -5 Prozentpunkte
↓ > -5 Prozentpunkte *)
bezogen auf die letzten 12 Monate AuftragsbestandDer Auftragsbestand wurde gegenüber dem 31. Dezember 2015 (2.053,7 Mio. EUR) um 174,8
Mio. EUR bzw. 8,5 Prozent auf 2.228,5 Mio. EUR aufgebaut. Vom Auftragsbestand zum 31. März 2016 sind erfahrungsgemäß über 70 Prozent im laufenden
Geschäftsjahr abrechenbar. UmsatzIm ersten Quartal 2016 lag der Umsatz im Konzern mit 941,2 Mio. EUR um 6,5 Prozent
unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um minus 1,8 Prozent aus der Entwicklung der Wechselkurse
sowie um 1,7 Prozent aus Akquisitionseffekten, betrug die entsprechend adjustierte
Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr minus 6,4 Prozent. Diese Entwicklung ist im
Wesentlichen auf einen verhaltenen Auftragseingang bei den schnell abzuwickelnden
Kleinaufträgen in den ersten beiden Monaten des Berichtsquartals zurückzuführen. Die Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, lag im
Berichtsquartal bei 1,2. scroll
Die nachfolgenden Übersichten zeigen die Entwicklung und Verteilung des Umsatzes nach
Applikationen und Regionen auf Basis der letzten 12 Monate: Umsatz GEA 941,2 Mio. EUR (Vorjahr 1.006,4 Mio. EUR)nach Applikationen (jeweils Durchschnitt der letzten 12 Monate)![]() Umsatz* nach Applikationen GEAscroll
↑ > 5 Prozentpunkte ↗ 1 bis 5 Prozentpunkte → 1 bis -1 Prozentpunkte ↘ -1 bis -5 Prozentpunkte
↓ > -5 Prozentpunkte *)
bezogen auf die letzten 12 Monate Umsatz* nach Regionen GEAscroll
↑ > 5 Prozentpunkte ↗ 1 bis 5 Prozentpunkte → 1 bis -1 Prozentpunkte ↘ -1 bis -5 Prozentpunkte
↓ > -5 Prozentpunkte *)
bezogen auf die letzten 12 Monate Business Area EquipmentDer Umsatz der Business Area Equipment ist in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres
2016 um 6,9 Prozent gesunken. Auf Basis unveränderter Wechselkurse und bereinigt um
die Akquisition Hilge, ergibt sich ein Umsatzrückgang von 6,5 Prozent. Die nachfolgenden Übersichten zeigen die Entwicklung und Verteilung des Umsatzes nach
Applikationen und Regionen auf Basis der letzten 12 Monate: Umsatz Business Area Equipment 490,8 Mio. EUR (Vorjahr 527,0 Mio. EUR)nach Applikationen (jeweils Durchschnitt der letzten 12 Monate, 3 wichtigste Applikationen, nur externes Geschäft)![]() Umsatz* nach Applikationen Business Area Equipmentscroll
↑ > 5 Prozentpunkte ↗ 1 bis 5 Prozentpunkte → 1 bis -1 Prozentpunkte ↘ -1 bis -5 Prozentpunkte
↓ > -5 Prozentpunkte *)
bezogen auf die letzten 12 Monate; nur externes Geschäft Umsatz* nach Regionen Business Area Equipmentscroll
↑ > 5 Prozentpunkte ↗ 1 bis 5 Prozentpunkte → 1 bis -1 Prozentpunkte ↘ -1 bis -5 Prozentpunkte
↓ > -5 Prozentpunkte *)
bezogen auf die letzten 12 Monate; nur externes Geschäft Business Area SolutionsDer Umsatz der Business Area Solutions ist in den ersten drei Monaten des laufenden
Geschäftsjahres ebenfalls gesunken, und zwar um 5,8 Prozent. Bereinigt um Wechselkurs-
und Akquisitionseffekte, ergibt sich ein Umsatzrückgang in Höhe von 6,3 Prozent. Die nachfolgenden Übersichten zeigen die Entwicklung und Verteilung des Umsatzes nach
Applikationen und Regionen auf Basis der letzten 12 Monate: Umsatz Business Area Solutions 495,5 Mio. EUR (Vorjahr 526,0 Mio. EUR)nach Applikationen (jeweils Durchschnitt der letzten 12 Monate, 3 wichtigste Applikationen, nur externes Geschäft)![]() Umsatz* nach Applikationen Business Area Solutionsscroll
↑ > 5 Prozentpunkte ↗ 1 bis 5 Prozentpunkte → 1 bis -1 Prozentpunkte ↘ -1 bis -5 Prozentpunkte
↓ > -5 Prozentpunkte *)
bezogen auf die letzten 12 Monate; nur externes Geschäft Umsatz* nach Regionen Business Area Solutionsscroll
↑ > 5 Prozentpunkte ↗ 1 bis 5 Prozentpunkte → 1 bis -1 Prozentpunkte ↘ -1 bis -5 Prozentpunkte
↓ > -5 Prozentpunkte *)
bezogen auf die letzten 12 Monate; nur externes Geschäft LageErtragslageWenn im Folgenden von operativen Ergebnissen gesprochen wird, so beziehen sich diese
zum einen auf die Bereinigung der Effekte aus den Kaufpreisallokationen, die für alle
wesentlichen Akquisitionen der Vergangenheit ermittelt wurden, und zum anderen auf
die Bereinigung der Aufwendungen für Reorganisations- und Strategieprojekte (vgl.
Seite 37). Das operative EBIT des ersten Quartals 2016 wurde um Einmalaufwendungen in Höhe von
insgesamt 8,5 Mio. EUR bereinigt (Vorjahr 5,1 Mio. EUR). Diese beinhalten primär Aufwendungen
für Strategieprojekte. In den ersten drei Monaten des Berichtsjahres ist das EBITDA, trotz des um 65,2 Mio.
EUR geringeren Umsatzes, nur um 7,8 Mio. EUR gesunken. Die EBITDA-Marge lag mit 9,1
Prozent knapp unter Vorjahresniveau. Bereinigt um Einmaleffekte, wurde ein operatives
EBITDA von 93,9 Mio. EUR erzielt, welches lediglich um 4,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert
lag. Dabei konnte die Ergebnisbelastung in Folge des geringeren Volumens insbesondere
durch Einsparungen aus dem Programm "Fit for 2020" nahezu vollständig kompensiert
werden. Aufgrund dieser Einsparungen konnte die operative EBITDA-Marge um etwa 20
Basispunkte auf 10,0 Prozent verbessert werden. Die folgende Tabelle zeigt das operative EBITDA und die operative EBITDA-Marge pro
Business Area: Operatives EBITDA/operative EBITDA-Marge*scroll
*)
vor Effekten aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekten (vgl. Seite 37) Die nachstehende Tabelle zeigt die Überleitung vom EBITDA vor Kaufpreisallokationen
und Einmaleffekten (operatives EBITDA) über EBITDA und EBIT bis hin zum EBIT vor Kaufpreisallokationen
und Einmaleffekten (operatives EBIT): Überleitung operatives EBITDA über EBIT zum operativen EBITscroll
*)
vor Effekten aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekten (vgl. Seite 37) Die folgende Tabelle zeigt das operative EBIT sowie die operative EBIT-Marge pro Business
Area: Operatives EBIT/operative EBIT-Marge*scroll
*)
vor Effekten aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekten (vgl. Seite 37) Kennzahlen zur Ertragslagescroll
*)
vor Effekten aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekten (vgl. Seite 37) Die um 4,9 Mio. EUR höheren Belastungen aus Zinsen sind auf Zinsänderungen bei der
Bewertung von langfristigen Rückstellungen, auf die Bewertung von Verbindlichkeiten
aus aktienbasierten Vergütungen und auf geringere Zinserträge zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2016 wird eine Ertragsteuerquote von 19,0 Prozent erwartet,
die auch bei der Kalkulation des Steueraufwands für die ersten drei Monate zugrunde
gelegt wurde. Die nicht fortgeführten Geschäftsbereiche wiesen ein ausgeglichenes Ergebnis aus.
In dieser Position heben sich insbesondere Belastungen aufgrund von weiteren Zinsänderungen
bei der Bewertung von langfristigen Rückstellungen für die ehemaligen Bergbauaktivitäten
der mg technologies ag und Erträge aus einem von der Lentjes geschlossenen Vergleich
auf. Im Vorjahr stammte der Verlust der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche in Höhe
von minus 3,0 Mio. EUR primär aus Währungseffekten bei der Bewertung von finanziellen
Verbindlichkeiten aus dem Verkauf des Segments GEA Heat Exchangers sowie auch aus
Zinsänderungen bei der Bewertung langfristiger Rückstellungen. Im Berichtsquartal betrug das Konzernergebnis 34,3 Mio. EUR (Vorjahr 40,5 Mio. EUR).
Bezogen auf die gegenüber dem Vorjahr unveränderte durchschnittliche Anzahl an Aktien
(192.495.476 Stück), entspricht dies einem Ergebnis von 0,18 EUR je Aktie (Vorjahr
0,21 EUR). FinanzlageDie Nettoliquidität inklusive der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche wurde im Jahresvergleich
von 822,7 Mio. EUR auf 867,9 Mio. EUR weiter verbessert. Übersicht Nettoliquidität inkl. nicht fortgeführter Geschäftsbereichescroll
GEA standen zum Stichtag Avallinien im Wesentlichen für Vertragserfüllungen, Anzahlungen
und Gewährleistungen in Höhe von 1.416,6 Mio. EUR (31. Dezember 2015: 1.463,4 Mio.
EUR) zur Verfügung, von denen 458,2 Mio. EUR (31. Dezember 2015: 481,4 Mio. EUR) genutzt
waren. Working Capital Entwicklung (fortgeführte Geschäftsbereiche)(in Mio. EUR)![]() Die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Veränderung der Nettoliquidität inklusive
der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche, wie sie sich in den letzten 12 Monaten
ergeben haben, sind der nachfolgenden Grafik zu entnehmen: Veränderung der Nettoliquidität(in Mio. EUR)![]() *)
darin enthalten Festgelder mit Restlaufzeit ≤ 1 Jahr in Höhe von 200 Mio. EUR Die Konzern-Kapitalflussrechnung kann wie folgt zusammengefasst werden: Übersicht Kapitalflussrechnungscroll
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche
betrug seit Jahresbeginn minus 89,7 Mio. EUR und lag damit um 34,2 Mio. EUR unter
dem Vorjahresniveau. Dabei konnten Effekte aus der höheren Reduzierung der Rückstellungen
und aus den Veränderungen bei sonstigen betrieblichen Aktiva und Passiva nicht vollständig
durch einen geringeren Anstieg des Working Capital kompensiert werden. Im Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche spiegelte
sich im Vorjahr insbesondere die vorzeitige Tilgung des Darlehens bei der Europäischen
Investitionsbank (EIB) in Höhe von 100,0 Mio. EUR wider. Cash-Flow-TreiberDie um Einmaleffekte bereinigte Cash-Flow-Treiber-Marge für die letzten 12 Monate
betrug 10,9 Prozent, nach 10,2 Prozent für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Operativer Cash-Flow-Treiber/operative Cash-Flow-Treiber-Margescroll
Vermögenslage
Kurzfassung Bilanzscroll
Die Bilanzverkürzung ist gegenüber dem 31. Dezember 2015 insbesondere auf geringere
liquide Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie reduzierte langfristige
Vermögenswerte zurückzuführen. Angestiegen sind hingegen die Vorräte. Das Eigenkapital gegenüber dem 31. Dezember 2015 ist leicht um 37,1 Mio. EUR auf 2.807,1
Mio. EUR gesunken. Verbessert wurde das Eigenkapital durch das Konzernergebnis von
34,3 Mio. EUR, während Effekte aus der Währungsumrechnung (50,8 Mio. EUR) und aus
der Zinssatzänderung bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen (20,9 Mio. EUR)
das Eigenkapital reduziert haben. Die kurzfristigen Schulden lagen zum Stichtag mit 1.924,3 Mio. EUR um 80,1 Mio. EUR
unter dem Wert am 31. Dezember 2015. Einerseits wurden Personalrückstellungen und
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduziert, andererseits sind die
erhaltenen Anzahlungen angestiegen. Mitarbeiter
Mitarbeiter* nach Regionenscroll
*)
Mitarbeiteräquivalente ohne Auszubildende und ruhende Arbeitsverhältnisse Forschung und Entwicklung
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (F&E)*scroll
*
inkl. zurückerstattete Aufwendungen ("Contract Costs") NachtragsberichtGEA hat nach dem Bilanzstichtag am 1. April 2016 die Übernahme von Imaforni Int'l
S.p.A. mit Sitz in Verona, Italien, vollzogen (vgl. Seite 39). Am 4. April 2016 sind durch Beschluss des Amtsgerichts Düsseldorf auf der Arbeitnehmerseite
des Aufsichtsrates die bisher amtierenden Aufsichtsratsmitglieder Rainer Gröbel, Michael
Kämpfert, Eva-Maria Kerkemeier, Brigitte Krönchen, Kurt-Jürgen Löw und Reinhold Siegers
mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 20. April 2016 zu Aufsichtsratsmitgliedern
bestellt worden. Die gerichtlichen Bestellungen gelten bis zur Wahl der Arbeitnehmervertreter,
welche voraussichtlich im September 2016 stattfinden wird. Die Hauptversammlung der GEA Group Aktiengesellschaft hat am 20. April 2016 dem Vorschlag
von Aufsichtsrat und Vorstand zugestimmt, für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 eine
von 0,70 EUR auf 0,80 EUR je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten. Darüber hinaus hat die Hauptversammlung die Vertreter der Anteilseignerseite im Aufsichtsrat
der Gesellschaft neu gewählt. Für eine weitere Amtsperiode von 5 Jahren wurden Ahmad
Bastaki, Prof. Dr. Ing. Werner Bauer, Hartmut Eberlein, Dr. Helmut Perlet sowie Frau
Jean E. Spence wiedergewählt. Des Weiteren wurde Frau Dr. Molly P. Zhang, die bei
ORICA Ltd. in den USA als Vice President tätig ist, als neues Aufsichtsratsmitglied
bestellt. Dr. Jürgen Heraeus, der den Aufsichtsrat des Konzerns seit dem 3. Juni 2003
als Vorsitzender führte, hat sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Auf der konstituierenden
Sitzung des neuen Aufsichtsrats im Anschluss an die Hauptversammlung wurde Dr. Helmut
Perlet zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Risiko- und ChancenberichtDie Gesamtbewertung der Risiken und Chancen hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich
zu dem Stand, der dem Geschäftsbericht 2015 zu entnehmen ist, nicht wesentlich verändert. Insgesamt existieren aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken für GEA.
Für bekannte Risiken wurde gemäß den maßgeblichen Bestimmungen ausreichende bilanzielle
Vorsorge getroffen. PrognoseberichtWirtschaftliche Rahmenbedingungen 2016Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem aktuellen "World Economic Outlook"
(April 2016) die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in 2016 zum zweiten Mal
binnen weniger Monate nach unten korrigiert. Demnach soll die Weltwirtschaft im laufenden
Jahr nur noch um 3,2 Prozent wachsen. Die jüngsten Prognosen liegen somit um 0,2 bzw.
0,4 Prozentpunkte unter den Erwartungen vom Januar 2016 bzw. Oktober 2015. Neben den zunehmenden ökonomischen Risiken sehen die Wirtschaftsexperten eine wachsende
Zahl politischer und ökologischer Gefahren. Sogar einen weltwirtschaftlichen Absturz
schließt der IWF inzwischen nicht mehr aus. Ausblick auf die GeschäftsentwicklungDie Prognose erfolgt unter den Annahmen, dass es zu keiner weiteren Abschwächung des
Weltwirtschaftswachstums und keinen wesentlichen Währungskursveränderungen kommt.
In der Berechnung der bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind im Jahr 2016 getätigte
Akquisitionen nicht enthalten. Ferner werden die Kennzahlen um Einmaleffekte bereinigt.
Aus dem Konzernumbau erwartete Einsparungen sind in der Prognose bereits enthalten. UmsatzFür 2016 strebt GEA ein moderates Umsatzwachstum an. Ausschlaggebend für diese Erwartung
ist insbesondere das prognostizierte geringere Wachstum bei Investitionsgütern aufgrund
von niedrigeren Wachstumsraten in den Entwicklungsländern. Der deutlich gesunkene
Ölpreis wird Wachstumsimpulse - mit Ausnahme in der Öl verarbeitenden Industrie und
in den Öl produzierenden Ländern - auslösen. Die nötigen Strukturreformen in einigen
Ländern sowie das weiterhin hohe geopolitische Risiko werden jedoch als Belastung
für das Weltwirtschaftswachstum angesehen. ErgebnisHinsichtlich des operativen EBITDA erwartet der Konzern für das laufende Geschäftsjahr
ein Ergebnis von 645 bis 715 Mio. EUR (Vorjahr 621 Mio. EUR). Cash-Flow-Treiber-MargeHinsichtlich der operativen Cash-Flow-Treiber, also dem Saldo aus operativem EBITDA,
Veränderung des Working Capitals und Investitionsvolumens, wird im Verhältnis zum
Umsatz ein Wert zwischen 10,0 und 11,0 Prozent in 2016 angestrebt. ZusammenfassungInsgesamt erwartet GEA, unverändert unter der Voraussetzung einer sich nicht weiter
abschwächenden Weltwirtschaft, ein moderates Wachstum des Gesamtkonzerns. Die weiter
steigende Profitabilität, verbunden mit der unveränderten Fokussierung auf die Generierung
von Liquidität, soll dabei helfen, den notwendigen finanziellen Spielraum für die
Umsetzung der strategischen Wachstumsziele zu schaffen. In Bezug auf die Ausschüttungsquote
ist es das Ziel, unverändert 40 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses an die Aktionäre
auszuzahlen. Düsseldorf, 02. Mai 2016 Der Vorstand Konzernabschluss für das 1. Quartal 2016Konzernbilanz zum 31. März 2016
Aktivascroll
Passivascroll
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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| (in T EUR) | Q1 2016 |
Q1 2015 |
Veränderung in % |
||
| exklusive Restrukturierung |
Restrukturierungs- aufwendungen |
Summe | |||
| Umsatzerlöse | 941.212 | - |
941.212 | 1.006.365 | -6,5 |
| Herstellungskosten | 646.100 | -4.537 | 641.563 | 691.711 | -7,2 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 295.112 | 4.537 | 299.649 | 314.654 | -4,8 |
| Vertriebskosten | 122.319 | -1.526 | 120.793 | 124.023 | -2,6 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 15.429 | -725 | 14.704 | 16.576 | -11,3 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 112.145 | -2.456 | 109.689 | 107.335 | 2,2 |
| Sonstige Erträge | 85.544 | - | 85.544 | 135.061 | -36,7 |
| Sonstige Aufwendungen | 79.937 | 1.389 | 81.326 | 135.409 | -39,9 |
| Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen | 383 | - | 383 | 518 | -26,1 |
| Sonstige Finanzerträge | - | - | - | 608 | - |
| Sonstige Finanzaufwendungen | 37 | - | 37 | - | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 51.172 | 7.855 | 59.027 | 67.498 | -12,6 |
| Zinserträge | 1.686 | 3.013 | -44,0 | ||
| Zinsaufwendungen | 18.373 | 14.769 | 24,4 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 42.340 | 55.742 | -24,0 | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 8.045 | 12.263 | -34,4 | ||
| Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 34.295 | 43.479 | -21,1 | ||
| Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen | 32 | -2.986 | - | ||
| Konzernergebnis | 34.327 | 40.493 | -15,2 | ||
| davon Anteil der Aktionäre der GEA Group Aktiengesellschaft | 34.328 | 40.493 | -15,2 | ||
| davon Anteil nicht beherrschender Gesellschafter | -1 | - | - | ||
| (in EUR) | Q1 2016 |
Q1 2015 |
Veränderung in % |
| Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,18 | 0,23 | -21,1 |
| Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,00 | -0,02 | - |
| Ergebnis je Aktie | 0,18 | 0,21 | -15,2 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl von für die Berechnung des verwässerten und unverwässerten Ergebnisses je Aktie herangezogenen Stammaktien (in Mio. Stück) | 192,5 | 192,5 | - |
| (in T EUR) | Q1 2016 |
Q1 2015 |
Veränderung in % |
| Konzernergebnis | 34.327 | 40.493 | -15,2 |
| Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: |
|||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen |
-20.912 | -52.662 | 60,3 |
| Posten, die zukünftig in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind: |
|||
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -50.825 | 142.947 | - |
| Ergebnis aus der Marktbewertung von finanziellen Vermögenswerten | 160 | 393 | -59,3 |
| Ergebnis aus Cash-Flow-Hedges | 178 | -1.435 | - |
| Sonstiges Konzernergebnis | -71.399 | 89.243 | - |
| Konzerngesamtergebnis | -37.072 | 129.736 | - |
| davon Anteil der Aktionäre der GEA Group Aktiengesellschaft | -37.071 | 129.736 | - |
| davon Anteil nicht beherrschender Gesellschafter | -1 | - | - |
| (in T EUR) | Q1 2016 |
Q1 2015 |
| Konzernergebnis | 34.262 | 40.493 |
| zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 8.046 | 12.263 |
| zuzüglich Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen | 32 | 2.986 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 42.340 | 55.742 |
| Zinsergebnis | 16.687 | 11.756 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 59.027 | 67.498 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 26.180 | 25.601 |
| Weitere nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 4.887 | -730 |
| Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern aus leistungsorientierten Pensionsplänen | -12.714 | -10.241 |
| Veränderung der Rückstellungen einschl. sonstiger Verpflichtungen ggü. Arbeitnehmern | -61.737 | -30.300 |
| Ergebnis aus dem Abgang von langfristigen Gegenständen des Anlagevermögens | -200 | -139 |
| Veränderung der Vorräte inklusive noch nicht fakturierter Fertigungsaufträge* | -63.035 | -55.765 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 97.311 | 66.175 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -87.624 | -152.452 |
| Veränderung der sonstigen betrieblichen Aktiva und Passiva | -33.724 | 52.074 |
| Gezahlte Steuern | -18.111 | -17.271 |
| Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit fortgeführter Geschäftsbereiche | -89.740 | -55.550 |
| Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nicht fortgeführter Geschäftsbereiche | 4.431 | -15.709 |
| Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -85.309 | -71.259 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung langfristiger Vermögenswerte | 1.100 | 985 |
| Auszahlungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -12.999 | -17.137 |
| Zinseinzahlungen | 947 | 1.873 |
| Dividendeneinzahlungen | - | 1.697 |
| Auszahlungen aus Unternehmenserwerben | - | -3.259 |
| Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Geschäftsbereiche | -10.952 | -15.841 |
| Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit nicht fortgeführter Geschäftsbereiche | -842 | -2.122 |
| Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit | -11.794 | -17.963 |
| Auszahlungen aus dem Finanzierungsleasing | -750 | -1.058 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | - | 7.875 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -3.193 | -100.000 |
| Zinszahlungen | -5.462 | -4.462 |
| Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Geschäftsbereiche | -9.405 | -97.645 |
| Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit nicht fortgeführter Geschäftsbereiche | 5 | 48 |
| Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -9.400 | -97.597 |
| Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes | -5.275 | 14.615 |
| Veränderung der frei verfügbaren flüssigen Mittel | -111.778 | -172.204 |
| Frei verfügbare flüssige Mittel zum Jahresanfang | 1.172.778 | 1.194.437 |
| Frei verfügbare flüssige Mittel zum Bilanzstichtag | 1.061.000 | 1.022.233 |
| Nicht frei verfügbare flüssige Mittel | 628 | 654 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz | 1.061.628 | 1.022.887 |
*)
einschließlich erhaltener Anzahlungen
| Kumuliertes Sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| (in T EUR) | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen und Konzern- ergebnis |
Unterschieds- betrag aus der Währungs- umrechnung |
Ergebnis aus der Markt- bewertung finanzieller Vermögens- werte |
Ergebnis aus Cash-Flow- Hedges |
| Stand am 01.01.2015 (Aktien in Stück 192.495.476) | 520.376 | 1.217.861 | 737.094 | 57.315 | -997 | -5.002 |
| Konzernergebnis | - | - | 40.493 | - | - | - |
| Sonstiges Konzernergebnis | - | - | -52.662 | 142.947 | 393 | -1.435 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | -12.169 | 142.947 | 393 | -1.435 |
| Veränderung sonstiger nicht beherrschender Gesellschafter am Kapital | - | - | - | - | - | - |
| Stand am 31.03.2015 (Aktien in Stück 192.495.476) | 520.376 | 1.217.861 | 724.925 | 200.262 | -604 | -6.437 |
| Stand am 01.01.2016 (Aktien in Stück 192.495.476) | 520.376 | 1.217.861 | 962.515 | 144.527 | -234 | -1.416 |
| Konzernergebnis | - | - | 34.328 | - | - | - |
| Sonstiges Konzernergebnis | - | - | -20.912 | -50.825 | 160 | 178 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 13.416 | -50.825 | 160 | 178 |
| Veränderung sonstiger nicht beherrschender Gesellschafter am Kapital | - | - | - | - | - | - |
| Stand am 31.03.2016 (Aktien in Stück 192.495.476) | 520.376 | 1.217.861 | 975.931 | 93.702 | -74 | -1.238 |
| (in T EUR) | Anteil der Aktionäre der GEA Group Aktiengesellschaft |
Anteil nicht beherrschender Gesellschafter |
Gesamt |
| Stand am 01.01.2015 (Aktien in Stück 192.495.476) | 2.526.647 | 560 | 2.527.207 |
| Konzernergebnis | 40.493 | - | 40.493 |
| Sonstiges Konzernergebnis | 89.243 | - | 89.243 |
| Konzerngesamtergebnis | 129.736 | - | 129.736 |
| Veränderung sonstiger nicht beherrschender Gesellschafter am Kapital | - |
2 | 2 |
| Stand am 31.03.2015 (Aktien in Stück 192.495.476) | 2.656.383 | 562 | 2.656.945 |
| Stand am 01.01.2016 (Aktien in Stück 192.495.476) | 2.843.629 | 570 | 2.844.199 |
| Konzernergebnis | 34.328 | -1 | 34.327 |
| Sonstiges Konzernergebnis | -71.399 | - | -71.399 |
| Konzerngesamtergebnis | -37.071 | -1 | -37.072 |
| Veränderung sonstiger nicht beherrschender Gesellschafter am Kapital | - | -12 | -12 |
| Stand am 31.03.2016 (Aktien in Stück 192.495.476) | 2.806.558 | 557 | 2.807.115 |
Der Zwischenabschluss der GEA Group Aktiengesellschaft und die in den Konzernabschluss
einbezogenen Zwischenabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden im Einklang mit den
International Financial Reporting Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen
des International Accounting Standards Board (IASB) erstellt, wie sie gemäß der Verordnung
Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlamentes und des Rates über die Anwendung Internationaler
Rechnungslegungsstandards in der EU für die Zwischenberichterstattung anzuwenden sind.
In Übereinstimmung mit IAS 34 enthält der Zwischenbericht nicht sämtliche Informationen
und Anhangangaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres
erforderlich sind.
Der vorliegende Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum ersten Quartal wurden
weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen
Wirtschaftsprüfer unterzogen. Er wurde am 2. Mai 2016 vom Vorstand zur Veröffentlichung
freigegeben.
Der Zwischenabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge einschließlich der Vergleichszahlen
- mit Ausnahme der Segmentberichterstattung - werden in T EUR angegeben. Alle Beträge
sind kaufmännisch gerundet. In Einzelfällen kann sich daher bei der Addition von Einzelwerten
zum Summenwert eine Differenz in einer Größenordnung von einem T EUR ergeben.
Die in dem vorliegenden Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sind mit Ausnahme der zum 1. Januar 2016 erstmals anzuwendenden Vorschriften unverändert
zum 31. Dezember 2015 und werden im Geschäftsbericht zum IFRS-Konzernabschluss der
GEA auf den Seiten 128 bis 148 ausführlich beschrieben.
Folgende Rechnungslegungsstandards wurden im Berichtsquartal erstmals angewendet:
Die Änderungen gehen auf eine Initiative des IASB zur Verbesserung von Ausweis- und
Angabevorschriften in bestehenden Standards zurück. Es wird klargestellt, dass Anhangangaben
generell nur dann erforderlich sind, wenn ihr Inhalt nicht unwesentlich ist. Ferner
wird klargestellt, wie Anteile am sonstigen Ergebnis von at-equity bewerteten Unternehmen
in der Gesamtergebnisrechnung darzustellen sind. Zudem werden die Regelungen zur Aggregation
und Disaggregation von Posten in der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung erweitert.
Schließlich werden starre Vorgaben zur Struktur des Anhangs gelockert, sodass dieser
verstärkt unter Berücksichtigung der unternehmensindividuellen Relevanz von Angaben
strukturiert werden kann. Aus der Erstanwendung haben sich keine Auswirkungen auf
den Zwischenabschluss ergeben.
Die Änderungen betreffen die Bestimmungen in Bezug auf Beiträge von Arbeitnehmern
oder dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind, und stellen entsprechende
Vorschriften zur Zuordnung solcher Beiträge zu den Dienstleistungsperioden klar. Zudem
werden Erleichterungen für die Bilanzierung entsprechender Beiträge geschaffen, die
von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig sind.
Die Erstanwendung hatte keine Auswirkung auf den Zwischenabschluss.
Durch den im Jahr 2013 im Zuge des jährlichen Verbesserungsprozesses veröffentlichten
Sammelstandard werden kleinere Änderungen an insgesamt sieben Standards vorgenommen.
Aus der erstmaligen Anwendung haben sich keine Auswirkungen auf den Zwischenabschluss
ergeben.
Der im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses veröffentlichte Sammelstandard
führt zu kleineren Änderungen an insgesamt vier Standards. Die Erstanwendung hatte
keine Auswirkungen auf den Zwischenabschluss.
Bis zur Freigabe des Zwischenabschlusses zur Veröffentlichung wurden vom IASB folgende
neue Rechnungslegungsvorschriften veröffentlicht:
Bei den Änderungen des neuen Standards zur Umsatzrealisierung handelt es sich um Klarstellungen
für die Anwendung der Prinzipien des IFRS 15. Die Änderungen betreffen die Identifizierung
separater Leistungsverpflichtungen sowie die Beurteilung, ob ein Unternehmen Beträge
für eigene Rechnung vereinnahmt oder es sich um ein Vermittlungsgeschäft handelt.
Zudem betreffen die Klarstellungen die Frage, wann Umsatzerlöse aus der Einräumung
von Lizenzen zeitpunkt- oder zeitraumbezogen zu erfassen sind. Darüber hinaus werden
durch den Änderungsstandard zusätzliche Erleichterungen bei der Erstanwendung des
neuen Standards zur Umsatzrealisierung eingeführt.
Die Änderungen sind - vorbehaltlich ihrer Übernahme in EU-Recht - verpflichtend für
Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine frühere
Anwendung ist zulässig.
GEA prüft derzeit die Auswirkungen der geänderten Rechnungslegungsvorschriften auf
den Konzernabschluss, geht aber aktuell nicht davon aus, dass die Anwendung der neuen
Vorschriften bzw. der überarbeiteten Fassungen bestehender Vorschriften einen wesentlichen
Einfluss auf den Konzernabschluss haben wird.
Der Zwischenabschluss vermittelt im Berichtszeitraum ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.
Die Erstellung eines Zwischenabschlusses erfordert, dass Einschätzungen und Annahmen
getroffen werden, die sich auf die Vermögenswerte, die Verbindlichkeiten, die Rückstellungen,
die aktivischen und passivischen latenten Steuern sowie die Erträge und Aufwendungen
auswirken. Obwohl die Einschätzungen und Annahmen sorgfältig und gewissenhaft vorgenommen
werden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die sich tatsächlich einstellenden
Beträge von den im Zwischenabschluss verwendeten Schätzungen abweichen.
Faktoren, die eine negative Abweichung von den Erwartungen verursachen können, können
eine Verschlechterung der Weltwirtschaftslage, Entwicklungen der Währungskurse und
Zinssätze sowie wesentliche Gerichtsverfahren und Änderungen von umweltrechtlichen
bzw. sonstigen gesetzlichen Bestimmungen sein. Fehler in den internen operativen Abläufen,
Verluste von wesentlichen Kunden sowie steigende Finanzierungskosten können ebenfalls
den zukünftigen Erfolg des Konzerns beeinträchtigen.
Im ersten Quartal 2016 hat sich der Konsolidierungskreis wie folgt verändert:
| Anzahl Gesellschaften | |
| Konsolidierungskreis 31.12.2015 | 222 |
| inländische Gesellschaften (einschließlich GEA Group Aktiengesellschaft) | 36 |
| ausländische Gesellschaften | 186 |
| Endkonsolidierung | 2 |
| Konsolidierungskreis 31.03.2016 | 220 |
| inländische Gesellschaften (einschließlich GEA Group Aktiengesellschaft) | 36 |
| ausländische Gesellschaften | 184 |
Nicht in die Konsolidierung einbezogen werden 49 Tochterunternehmen (31. Dezember
2015: 46), da ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
auch bei zusammengefasster Betrachtung von untergeordneter Bedeutung ist.
Die Barkreditlinien setzen sich zum 31. März 2016 wie folgt zusammen:
| (in T EUR) | Fälligkeit | 31.03.2016 zugesagt |
31.03.2016 beansprucht |
31.12.2015 zugesagt |
31.12.2015 beansprucht |
| GEA Anleihe | April 2016 | 274.739 | 274.739 | 274.739 | 274.739 |
| Europäische Investitionsbank | Juli 2017 | 50.000 | 50.000 | 50.000 | 50.000 |
| Schuldscheindarlehen (2017) | September 2017 | 90.000 | 90.000 | 90.000 | 90.000 |
| Syndizierte Kreditlinie ("Club Deal") | August 2020 | 650.000 | - | 650.000 | - |
| Sonstige (bilaterale) Barkreditlinien inkl. Zinsabgrenzungen | maximal 1 Jahr bzw. "bis auf Weiteres" | 132.965 | 15.991 | 134.611 | 14.391 |
| Summe | 1.197.704 | 430.730 | 1.199.350 | 429.130 |
Die Zusammensetzung der Finanzinstrumente zum 31. März 2016 nach Klassen im Sinne
des IFRS 7 sowie nach Bewertungskategorien ist in den nachfolgenden Tabellen abgebildet.
Sie enthalten auch finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie in bilanzielle
Sicherungsbeziehungen eingebundene Derivate, die keiner der Bewertungskategorien nach
IAS 39 angehören.
| Bewertung nach IAS 39 | ||||||
| (in T EUR) | Buchwert 31.03.2016 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Bewertung nach anderen IFRS |
Zeitwert 31.03.2016 |
| Aktiva | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.067.582 | 668.500 | - | - | 399.082 | 1.067.582 |
| davon Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 399.082 | - | - | - | 399.082 | 399.082 |
| Ertragsteuerforderungen | 25.961 | - | - | - | 25.961 | 25.961 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.061.628 | 1.061.628 | - | - | - | 1.061.628 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 446.976 | 302.780 | 7.721 | 46.963 | 89.512 | 446.976 |
| nach Bewertungskategorien des IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen | 2.010.609 | 2.010.609 | - | - | - | 2.010.609 |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.061.628 | 1.061.628 | - | - | - | 1.061.628 |
| davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 668.500 | 668.500 | - | - | - | 668.500 |
| davon sonstige finanzielle Vermögenswerte | 280.481 | 280.481 | - | - | - | 280.481 |
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen | 69.262 | 22.299 | - | 46.963 | - | 69.262 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinvestitionen (Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehungen) | 7.721 | - | 7.721 | - | - | 7.721 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 509.494 | 509.494 | - | - | - | 509.494 |
| Finanzverbindlichkeiten | 493.340 | 431.269 | 26.231 | 2.048 | 33.792 | 496.855 |
| davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 33.792 | - | - | - | 33.792 | 33.792 |
| davon Derivate eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 2.048 | - | - | 2.048 | - | 2.048 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 30.686 | - | - | - | 30.686 | 30.686 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 820.653 | 141.894 | 4.714 | - | 674.045 | 820.414 |
| nach Bewertungskategorien des IAS 39 | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet mit fortgeführten Anschaffungskosten | 1.082.657 | 1.082.657 | - | - | - | 1.085.933 |
| davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 509.494 | 509.494 | - | - | - | 509.494 |
| davon Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 376.956 | 376.956 | - | - | - | 380.065 |
| davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 53.784 | 53.784 | - | - | - | 54.190 |
| davon Kredite gegenüber nicht konsolidierten Beteiligungen | 529 | 529 | - | - | - | 529 |
| davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 25.651 | 25.651 | - | - | - | 25.651 |
| davon sonstige Verbindlichkeiten | 116.243 | 116.243 | - | - | - | 116.004 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten (Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung und bedingte Kaufpreiszahlungen) | 30.945 | - |
30.945 | - | - | 30.945 |
| Bewertung nach IAS 39 | ||||||
| (in T EUR) | Buchwert 31.12.2015 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Bewertung nach anderen IFRS |
Zeitwert 31.12.2015 |
| Aktiva | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.118.081 | 781.209 | - | - | 336.872 | 1.118.081 |
| davon Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 336.872 | - | - | - | 336.872 | 336.872 |
| Ertragsteuerforderungen | 26.082 | - | - | - | 26.082 | 26.082 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.174.150 | 1.174.150 | - | - | - | 1.174.150 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 408.743 | 285.362 | 7.576 | 46.311 | 69.494 | 408.743 |
| nach Bewertungskategorien des IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen | 2.218.975 | 2.218.975 | - | - | - | 2.218.975 |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.174.150 | 1.174.150 | - | - | - | 1.174.150 |
| davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 781.209 | 781.209 | - | - | - | 781.209 |
| davon sonstige finanzielle Vermögenswerte | 263.616 | 263.616 | - | - | - | 263.616 |
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen | 68.057 | 21.746 | - | 46.311 | - | 68.057 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinvestitionen (Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehungen) | 7.576 | - |
7.576 | - | - | 7.576 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 610.315 | 610.315 | - | - | - | 610.315 |
| Finanzverbindlichkeiten | 477.744 | 429.332 | 12.307 | 2.296 | 33.809 | 485.453 |
| davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 33.809 | - | - | - | 33.809 | 33.809 |
| davon Derivate eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 2.296 | - | - | 2.296 | - | 2.296 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 40.743 | - | - | - | 40.743 | 40.743 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 741.465 | 139.221 | 6.097 | - | 596.147 | 740.200 |
| nach Bewertungskategorien des IAS 39 | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet mit fortgeführten Anschaffungskosten | 1.178.868 | 1.178.868 | - | - | - | 1.185.312 |
| davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 610.315 | 610.315 | - | - | - | 610.315 |
| davon Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 373.261 | 373.261 | - | - | - | 380.437 |
| davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 55.869 | 55.869 | - | - | - | 56.402 |
| davon Kredite gegenüber nicht konsolidierten Beteiligungen | 202 | 202 | - | - | - | 202 |
| davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 25.959 | 25.959 | - | - | - | 25.959 |
| davon sonstige Verbindlichkeiten | 113.262 | 113.262 | - | - | - | 111.997 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten (Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung und bedingte Kaufpreiszahlungen) | 18.404 | - |
18.404 | - | - | 18.404 |
Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert
werden oder für die ein beizulegender Zeitwert im Anhang angegeben wird, sind in die
nachfolgend beschriebene Fair-Value-Hierarchie einzuordnen. Maßgebend für die Einordnung
in die Stufen der Bewertungshierarchie sind dabei die der Bewertung zugrunde liegenden
Eingangsdaten:
Inputparameter der Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (nicht angepasste) Preise
für identische finanzielle Vermögenswerte und Schulden.
Inputparameter der Stufe 2: Marktpreisnotierungen, die direkt (als Preise) oder indirekt
(als von Preisen abgeleitete) beobachtbare Eingangsdaten in die Bewertung einfließen
und die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen.
Inputparameter der Stufe 3: Eingangsdaten, die nicht von beobachtbaren Marktdaten
abgeleitet werden.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Einordnung der finanziellen Vermögenswerte und
Schulden in die dreistufige Fair-Value-Hierarchie:
| 31.03.2016 | ||||
| Fair Value | ||||
| (in T EUR) | Buchwert | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Aktiva zum Zeitwert bewertet | ||||
| Derivate nicht eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 7.721 | - | 7.721 | - |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte bewertet zum beizulegenden Zeitwert | 9.963 | - | - | 9.963 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 37.000 | 37.000 | - | - |
| Passiva zum Zeitwert bewertet | ||||
| Derivate eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 2.048 | - | 2.048 | - |
| Derivate nicht eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 26.231 | - | 26.231 | - |
| Bedingte Kaufpreiszahlungen | 4.714 | - | - | 4.714 |
| Passiva nicht zum Zeitwert bewertet | ||||
| Anleihen | 285.737 | 286.119 | - | - |
| Schuldscheindarlehen | 91.219 | - | 93.946 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 53.784 | - | 54.190 | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 75.259 | - | - | 75.020 |
| 31.12.2015 | ||||
| Fair Value | ||||
| (in T EUR) | Buchwert | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Aktiva zum Zeitwert bewertet | ||||
| Derivate nicht eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 7.576 | - | 7.576 | - |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte bewertet zum beizulegenden Zeitwert | 9.311 | - | - | 9.311 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 37.000 | 37.000 | - | - |
| Passiva zum Zeitwert bewertet | ||||
| Derivate eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 2.296 | - | 2.296 | - |
| Derivate nicht eingebunden in Sicherungsbeziehungen | 12.307 | - | 12.307 | - |
| Bedingte Kaufpreiszahlungen | 6.097 | - | - | 6.097 |
| Passiva nicht zum Zeitwert bewertet | ||||
| Anleihen | 282.666 | 286.043 | - | - |
| Schuldscheindarlehen | 90.595 | - | 94.394 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 55.869 | - | 56.402 | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 76.208 | - | - | 74.943 |
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 gab es keine Übertragungen zwischen
den Stufen der Bewertungshierarchie.
Der beizulegende Zeitwert der Anleihe und der sonstigen finanziellen Vermögenswerte
wird auf Basis notierter Geldkurse an einem aktiven Markt ermittelt und ist daher
der Stufe 1 zugeordnet. Der Zeitwert enthält die auf den Stichtag abgegrenzten Zinsen.
Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der Derivate geschieht auf Basis notierter
Devisenkurse und am Markt beobachtbarer Zinsstrukturkurven. Dementsprechend erfolgt
eine Einordnung in Stufe 2 der Bewertungshierarchie.
Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts des Schuldscheindarlehens und der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten findet auf Grundlage der Zinsstrukturkurve unter Berücksichtigung
von Credit Spreads statt. Daher erfolgt die Zuordnung in Stufe 2 der Bewertungshierarchie.
Die auf den Stichtag abgegrenzten Zinsen sind in den Werten enthalten.
Für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente sowie sonstige finanzielle Forderungen entsprechen die
beizulegenden Zeitwerte im Wesentlichen den Buchwerten, was auf die überwiegend kurzen
Restlaufzeiten zurückzuführen ist.
Bestimmte sonstige finanzielle Verbindlichkeiten aus dem in 2014 abgeschlossenen Verkaufs
des vormaligen Geschäftsbereichs GEA Heat Exchangers sind der Stufe 3 der Bewertungshierarchie
zuzuordnen, da ihr beizulegender Zeitwert als Barwert der aus den kaufvertraglichen
Verpflichtungen erwarteten Zahlungsmittelabflüsse ermittelt wird.
Den Finanzinstrumenten der Stufe 3 wurde eine vormals wertberichtigte Forderung aus
dem Bereich der ehemaligen Rohstoffaktivitäten der Metallgesellschaft AG zugeordnet,
deren beizulegender Zeitwert mittels einer Barwertberechnung auf Basis der vom Schuldner
geplanten Zahlungen ermittelt wird.
Ebenfalls der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zuzuordnen sind finanzielle Verbindlichkeiten
aus bedingten Kaufpreiszahlungen für Unternehmenserwerbe. Die Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte dieser Verbindlichkeiten erfolgt mittels Barwertberechnungen, in die unter
Berücksichtigung der jeweiligen Kaufpreisklauseln verschiedene nicht am Markt beobachtbare
Inputdaten, insbesondere aus der Unternehmensplanung, einfließen.
Das Programm "Fit for 2020" ist Bestandteil der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens
und soll durch eine optimierte Organisation substanzielle Einsparungen ermöglichen
und weiteres Wachstum fördern. So werden die Entwicklung und Herstellung von Produkten
bzw. die Bereitstellung von Prozesslösungen in den zwei neuen Business Areas (BA)
Equipment und Solutions gebündelt. Diese Neuordnung in etwa gleich starke Geschäftsbereiche
verspricht mehr operative Synergien über Technologien und Applikationen hinweg und
fördert funktionale Exzellenz durch die Standardisierung von Prozessen. Für die Kunden
der GEA gibt es jetzt pro Land nur noch eine Landesorganisation als zentralen Ansprechpartner,
der das gesamte Produktportfolio sowie alle Services umfassend abdeckt und lokal anbietet.
Im Rahmen der Maßnahmen ist ein Abbau von netto rund 1.450 Mitarbeiterkapazitäten
vorgesehen.
Im ersten Quartal 2016 wurden für das Programm "Fit for 2020" negative Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von -7,8 Mio. EUR erfasst. Dieser Ertrag geht im Wesentlichen darauf zurück,
dass vertraglich vereinbarte Abfindungsleistungen niedriger waren als erwartet. Restrukturierungsrückstellungen
wurden insoweit angesetzt, als die entsprechenden Voraussetzungen für die einzelnen
Länder bzw. Standorte erfüllt waren. Zum 31. März 2016 waren diese Voraussetzungen
für alle wesentlichen Länder erfüllt. Die Höhe der zum Stichtag 31. März 2016 bilanzierten
Restrukturierungsrückstellungen betrug 69,4 Mio. EUR (Vorjahr 0,0 Mio. EUR).
Die ausgewiesenen Ertragsteuern im Zwischenberichtszeitraum wurden mit einer geschätzten
Steuerquote von 19,0 Prozent (Vorjahr 22,0 Prozent) für die fortgeführten Geschäftsbereiche
berechnet.
Die im Berichtsquartal erfasste Veränderung des Unterschiedsbetrags aus der Währungsumrechnung
beträgt -50.825 T EUR (Vorjahr 142.947 T EUR) und geht in erster Linie auf einen Rückgang
des USD sowie des RMB gegenüber dem EUR zurück. Die gegenläufige Entwicklung des Unterschiedsbetrags
aus Währungsumrechnung im Vorjahresquartal war primär auf einen Anstieg des USD sowie
des RMB gegenüber dem EUR zurückzuführen.
Nach intensiver Vorbereitung ist am 8. Juni 2015 die im Rahmen des Programms "Fit
for 2020" beschlossene neue Konzernstruktur der GEA in Kraft getreten. In dieser neuen
Struktur werden die Entwicklung und Herstellung von Produkten bzw. die Bereitstellung
von Prozesslösungen in den zwei neuen Business Areas Equipment und Solutions gebündelt.
Dementsprechend wurden die Geschäftssegmente im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2015
neu organisiert: Die vormaligen Segmente GEA Mechanical Equipment und GEA Farm Technologies
wurden der Business Area Equipment zugeordnet, GEA Process Engineering gehört zur
Business Area Solutions. Das vormalige Segment GEA Refrigeration Technologies wurde
zum Teil der Business Areas Equipment und zum Teil der Business Area Solutions zugeordnet.
Der auf GEA Refrigeration Technologies entfallende Goodwill wurde auf Basis der relativen
Wertverhältnisse zum Zeitpunkt der Umstrukturierung reallokiert.
Die im Global Corporate Center und im Shared Service Center zusammengefassten Verwaltungsfunktionen
bilden keine eigenständigen Geschäftssegmente. Soweit zuordenbar, werden die auf sie
entfallenden Aufwendungen und Erträge sowie Vermögenswerte und Schulden auf die Business
Areas allokiert. Nicht innerhalb der Business Areas ausgewiesen werden Geschäftsaktivitäten,
die nicht zu den Kerngeschäften gehören. Dies umfasst zum Verkauf vorgesehene, nicht
mehr betriebsnotwendige Grundstücke, Pensionsverpflichtungen und Verpflichtungen im
Zusammenhang mit nicht fortgeführten Geschäftsbereichen. Das zum 31. Oktober 2014
veräußerte vormalige Segment GEA Heat Exchangers stellt gleichfalls kein Geschäftssegment
dar. Die Vorjahresangaben wurden an die geänderte Berichtsstruktur angepasst.
Die Geschäftsaktivitäten der GEA gliedern sich wie folgt in zwei Business Areas:
In der Business Area Equipment vereint GEA alle Aktivitäten, die von kundenspezifischen
bis hin zu weitgehend standardisierten Equipment-Angeboten geprägt sind. Die Produkte
werden überwiegend im Rahmen einer Serienfertigung hergestellt, die auf Standardisierung
und Modularisierung beruht. Typische Produkte der Business Area sind Separatoren,
Ventile, Pumpen, Homogenisatoren sowie Equipment für Kältetechnik wie zum Beispiel
Kompressoren. Zum Equipment-Portfolio gehören außerdem Prozesstechnologien zur Lebensmittelverarbeitung
und -verpackung. Des Weiteren umfasst das Angebotsspektrum Melktechnik, Fütterungssysteme
oder Gülletechnik.
Unter der Business Area Solutions fasst der Konzern alle Aktivitäten zusammen, die
in hohem Maße kundenspezifische und modularisierte Lösungen vertreiben und im Rahmen
von Projekten erbracht werden. Die Business Area gestaltet ihr Angebot so, dass es
spezifischen Applikations- oder Kundenbedürfnissen gerecht wird. Das Angebot umfasst
hauptsächlich die Konstruktion und Entwicklung von Prozesslösungen für die Milch-
und Brauereiwirtschaft, für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie für die
pharmazeutische und chemische Industrie.
| (in Mio. EUR) | BA Equipment |
BA Solutions |
Sonstige | Konsolidierung | GEA |
| Q1 2016 | |||||
| Auftragseingang | 570,4 | 622,2 | - | -48,2 | 1.144,3 |
| Außenumsatz | 449,3 | 491,9 | - | - | 941,2 |
| Innenumsatz | 41,5 | 3,6 | - | -45,1 | - |
| Gesamtumsatz | 490,8 | 495,5 | - | -45,1 | 941,2 |
| Operatives EBITDA1 | 72,3 | 26,5 | -5,9 | 1,0 | 93,9 |
| in % vom Umsatz | 14,7 | 5,3 | - | - | 10,0 |
| EBITDA | 72,4 | 22,6 | -10,8 | 1,0 | 85,2 |
| Operatives EBIT1 | 59,0 | 21,9 | -7,5 | 1,0 | 74,3 |
| in % vom Umsatz | 12,0 | 4,4 | - | - | 7,9 |
| EBIT | 54,1 | 16,3 | -12,4 | 1,0 | 59,0 |
| in % vom Umsatz | 11,0 | 3,3 | - | - | 6,3 |
| ROCE in %2 | 15,3 | 29,8 | - | - | 14,1 |
| Segmentvermögen | 3.471,9 | 2.659,0 | 4.014,5 | -4.112,5 | 6.032,9 |
| Segmentschulden | 1.507,3 | 1.545,6 | 2.449,9 | -2.277,0 | 3.225,7 |
| Working Capital (Stichtag)3 | 535,0 | 68,9 | -5,4 | -7,2 | 591,3 |
| Zugänge in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 10,0 | 3,4 | 5,0 | -4,0 | 14,4 |
| Abschreibungen | 18,3 | 6,3 | 1,6 | - | 26,2 |
| Q1 2015 | |||||
| Auftragseingang | 586,5 | 588,3 | - | -47,4 | 1.127,5 |
| Außenumsatz | 484,4 | 522,0 | - | - | 1.006,4 |
| Innenumsatz | 42,6 | 4,0 | - | -46,6 | - |
| Gesamtumsatz | 527,0 | 526,0 | - | -46,6 | 1.006,4 |
| Operatives EBITDA1 | 67,4 | 32,3 | -2,0 | 0,5 | 98,2 |
| in % vom Umsatz | 12,8 | 6,1 | - | - | 9,8 |
| EBITDA | 64,5 | 31,7 | -3,6 | 0,5 | 93,0 |
| Operatives EBIT1 | 54,3 | 27,5 | -3,5 | 0,5 | 78,8 |
| in % vom Umsatz | 10,3 | 5,2 | - | - | 7,8 |
| EBIT | 46,5 | 25,7 | -5,2 | 0,5 | 67,5 |
| in % vom Umsatz | 8,8 | 4,9 | - | - | 6,7 |
| ROCE in %2 | 18,1 | 61,3 | - | - | 22,7 |
| Segmentvermögen | 3.723,7 | 2.461,7 | 4.549,3 | -4.834,0 | 5.900,6 |
| Segmentschulden | 1.781,2 | 1.602,9 | 2.824,0 | -2.964,3 | 3.243,7 |
| Working Capital (Stichtag)3 | 554,7 | 42,4 | -7,9 | -1,0 | 588,3 |
| Zugänge in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 13,4 | 31,3 | 0,6 | - | 45,2 |
| Abschreibungen | 18,0 | 6,0 | 1,5 | - | 25,5 |
1)
vor Effekten aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekten (vgl. Seite 37)
2)
ROCE = EBIT / Capital Employed; EBIT und Capital Employed jeweils zum Durchschnitt
der letzten 12 Monate und vor Effekten aus dem Goodwill aus dem Erwerb der ehemaligen
GEA AG durch die ehemalige Metallgesellschaft in 1999; Capital Employed = Anlagevermögen
+ Working Capital
3)
Working Capital = Vorräte + Forderungen LuL - Verbindlichkeiten LuL - erhaltene Anzahlungen
Auftragseingänge werden auf Grundlage rechtskräftiger Verträge gebucht. Die Umsätze
zwischen den Business Areas basieren auf marktüblichen Preisen.
Entsprechend dem internen Steuerungssystem, wie im Geschäftsbericht 2015 dargestellt,
sind das Maß für die Ertragskraft der beiden Business Areas das "Ergebnis vor Zinsen,
Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen bzw. -aufholungen" (EBITDA), das "Ergebnis
vor Zinsen und Steuern" (EBIT) sowie das "Ergebnis vor Steuern" (EBT). Diese Größen
entsprechen den in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten Werten wie sie -
ungeachtet von Umgliederungen in das Ergebnis aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen
- in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt werden.
Die Wertminderungen beinhalten alle Wertminderungen auf Sachanlagevermögen, immaterielle
Vermögenswerte sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien.
Von den negativen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt -7,8 Mio. EUR
entfallen -7,5 Mio. EUR auf die Business Area Equipment, -1,0 Mio. EUR auf die Business
Area Solutions und 0,7 Mio. EUR auf den Bereich Sonstige.
Bei der Ermittlung des operativen EBIT werden zudem Ergebniseffekte bereinigt, die
nach Auffassung des Managements in folgenden Geschäftsjahren in Höhe dieses Betrags
nicht mehr anfallen werden ("Einmaleffekte"). So wurde das operative EBIT der ersten
drei Monate des Geschäftsjahres 2016 um Einmaleffekte in Höhe von insgesamt 8,5 Mio.
EUR (Vorjahr 5,1 Mio. EUR) bereinigt. Die Einmaleffekte setzen sich zusammen aus 8,5
Mio. EUR (Vorjahr 1,7 Mio. EUR) Aufwendungen für Strategieprojekte, in denen negative
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von -7,8 Mio. EUR (Vorjahr 0,0 Mio. EUR) enthalten
sind. Die weiteren Aufwendungen für Strategieprojekte beinhalten insbesondere Kosten
für externe Beratung im Zusammenhang mit dem Projekt "Fit for 2020", Aufwendungen
im Zusammenhang mit der Implementierung des Shared Service Centers, sowie Personalaufwendungen
für projektbezogene Incentivierung. Im Vorjahr wurden zudem Personalaufwendungen für
im Geschäftsjahr ausgeschiedene und nicht ersetzte Mitarbeiter in Höhe von 3,4 Mio.
EUR als Einmaleffekt identifiziert.
Die folgenden Tabellen zeigen die Überleitung vom EBITDA vor Kaufpreisallokation und
Einmaleffekten bzw. vom EBITDA zum EBIT:
| (in Mio. EUR) | Q1 2016 |
Q1 2015 |
Veränderung in % |
| Operatives EBITDA | 93,9 | 98,2 | -4,4 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und immaterielle Vermögenswerte |
-19,5 | -19,4 | - |
| Operatives EBIT | 74,3 | 78,8 | -5,6 |
| Abschreibungen auf Aktivierungen aus Kaufpreisallokationen | -6,7 | -6,1 | - |
| Realisierung Aufwertungsbetrag auf Vorräte | -0,1 | -0,1 | - |
| Einmaleffekte | -8,5 | -5,1 | - |
| EBIT | 59,0 | 67,5 | -12,6 |
| (in Mio. EUR) | Q1 2016 |
Q1 2015 |
Veränderung in % |
| EBITDA | 85,2 | 93,0 | -8,4 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und immaterielle Vermögenswerte |
-26,2 | -25,5 | - |
| EBIT | 59,0 | 67,5 | -12,6 |
Die Überleitung vom EBIT auf das Ergebnis vor Ertragsteuern ist aus der Gewinn- und
Verlustrechnung zu entnehmen.
Die Kennzahl ROCE wird regelmäßig für die Beurteilung der Effektivität der Nutzung
des betrieblich eingesetzten Kapitals herangezogen.
Die Rechnungslegungsgrundsätze für den Ansatz und die Bewertung der Vermögenswerte
und Schulden der Business Areas und damit auch für das Working Capital sind die gleichen,
wie sie für den Konzern gelten und in den Grundsätzen der Rechnungslegung im Geschäftsbericht
2015 beschrieben wurden.
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung vom Working Capital zur Bilanzsumme:
| (in Mio. EUR) | 31.03.2016 | 31.03.2015 |
| Working Capital (Stichtag) | 591,3 | 588,3 |
| Working Capital (Stichtag) der Ruhr-Zink | -0,2 | -0,8 |
| Langfristige Vermögenswerte | 2.849,0 | 2.794,4 |
| Ertragsteuerforderungen | 26,0 | 18,7 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 408,4 | 419,7 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.061,6 | 1.022,9 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 6,8 | 6,8 |
| zuzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 509,5 | 538,0 |
| zuzüglich erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und Fertigungsaufträge | 277,4 | 226,2 |
| zuzüglich passivischer Saldo aus Fertigungsaufträgen | 303,1 | 286,4 |
| Summe Aktiva | 6.032,9 | 5.900,6 |
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben keinen wesentlichen
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.
Am 1. April 2016 hat die GEA Group den Anteilserwerb der italienischen Unternehmensgruppe
Imaforni vollzogen. Dabei wurden sämtliche Anteile an der Holdinggesellschaft der
Imaforni Gruppe, Imaforni Int'l S.p.A., übernommen.
Imaforni gehört zu den führenden Anbietern anspruchsvoller Produktionsanlagen und
Lösungen für Feingebäck und wird der Business Area Solutions zugeordnet. Die Übernahme
von Imaforni stärkt GEA's "Application Center Bakery" mit komplexen Produktionslinien,
insbesondere für Kekse und Cracker. Die Übernahme ist ein weiterer Schritt des Konzerns
im Rahmen seiner Applikationsstrategie sowie der Absicht, seine führende Stellung
im Bereich anspruchsvoller Prozesstechnik für die Nahrungsmittelindustrie weiter auszubauen.
Mit dem Erwerb der Imaforni Gruppe wurden die folgenden Vermögenswerte und Schulden
übernommen:
| (in T EUR) | |
| Summe Vermögenswerte | 147.588 |
| Summe Schulden | -69.146 |
| Erworbenes Nettovermögen | 78.442 |
| Anschaffungskosten | 143.356 |
| Goodwill der GEA Group Aktiengesellschaft | 64.914 |
Die Kaufpreisallokation ist hinsichtlich der Identifizierung und Bewertung der erworbenen
Vermögenswerte und Schulden sowie in Bezug auf den endgültigen Kaufpreis vorläufig.
Der bei dem Unternehmenserwerb entstandene Goodwill in Höhe von voraussichtlich 64.914
T EUR ist auf die Stärkung der allgemeinen Wettbewerbsposition der GEA, Vorteile aus
erwarteten Synergien und künftigen Marktentwicklungen sowie das Know-how der Belegschaft
zurückzuführen.
Die Hauptversammlung der GEA Group Aktiengesellschaft hat am 20. April 2016 dem Vorschlag
von Aufsichtsrat und Vorstand zugestimmt, für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 eine
Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Aktie auszuschütten.