Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

München

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2019

Verkürzter Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019

Zwischenlagebericht des Nucletron-Konzerns für das erste Halbjahr 2019

1. Geschäftsentwicklung

Geschäftsentwicklung des Nucletron-Konzerns

Die Umsatzerlöse des Nucletron-Konzerns werden überwiegend im Inland erzielt und sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um TEUR 106 auf TEUR 8.422 (+1,3 Prozent) gestiegen und liegen deutlich über den Planerwartungen, die für das erste Halbjahr 2019 wegen angekündigten Lieferterminierungen einen Umsatzrückgang erwarten ließen. Die Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf Lieferterminänderungen und einer geringfügig gestiegenen Nachfrage nach elektronischen und elektromechanischen Bauteilen und Systemen namhafter Hersteller. Wegen der anhaltenden Investitionszurückhaltung im öffentlichen Sektor und aufgrund geopolitischer Einflüsse hat sich der Absatz unserer Eigenprodukte im Geschäftsbereich Schutztechnik nicht wie erwartet entwickelt.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Konzernauftragseingang ist im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vergleichszeitraum um 15,3 Prozent auf EUR 8,3 Mio. gefallen (Vj. EUR 9,8 Mio.). Der Auftragsbestand ist aufgrund des auf USD lautenden Auftragsbestandes und der Kursveränderung des Währungspaares EUR/ USD von EUR 8,6 Mio. auf EUR 8,7 Mio. (+1,2 Prozent) gestiegen.

Geschäftsbereich Leistungselektronik

Der Geschäftsbereich Leistungselektronik konnte trotz seines zyklischen Geschäfts mit zum Teil mehrjährigen und im längerfristigen Rhythmus wiederkehrenden Liefervereinbarungen die Branchenentwicklung übertreffen. Eine steigende Nachfrage speziell in den Bereichen Wärmebeherrschung und Kontaminationskontrolle sowie in verschiedenen Gebieten der Elektromobilität und der Energiespeicherung war Anlass für die positive Umsatzentwicklung in der Berichtsperiode. Die aus Sicht des Euro ungünstige Wechselkursentwicklung zum US-Dollar im Periodendurchschnitt (Æ 1. Halbjahr 2019: EUR/ USD 1,12990; Æ 2018: EUR/ USD 1,18100) führte zu schlechteren Beschaffungskonditionen und einem Rückgang der Rohertragsquote. Die Vorgaben der Planung konnten in Bezug auf Umsatz übertroffen werden, während der Ergebnisbeitrag deutlich unter der Prognose geblieben ist.

Geschäftsbereich Schutztechnik

Der Geschäftsbereich Schutztechnik besteht aus den Geschäftsfeldern Induktive Bauelemente, Industrieelektronik sowie Überspannungsschutz- und Lichtwellenleiterverkabelungssysteme. Produktionsverlagerungen unserer Kunden in Länder außerhalb der EU und eine zurückhaltende Mittelfreigabe der Öffentlichen Hand waren ursächlich, dass die Umsatzerlöse in den Geschäftsfeldern Induktive Bauelemente sowie Überspannungsschutz- und Lichtwellenleiterverkabelungssysteme zum Teil deutlich unter der Planerwartung blieben. Erfahrungsgemäß entwickeln sich die Umsätze im Geschäftsfeld Überspannungsschutz- und Lichtwellenleiterverkabelungssysteme im zweiten Halbjahr besser als in der Berichtsperiode. Das Geschäftsfeld Industrieelektronik konnte die Umsatzplanung wegen der kurzen Verfügbarkeiten der nachgefragten Halbleiter- und Silikon-Produkte aufgrund der bedarfs- und kundenorientierten Bevorratung übertreffen. Die Vorgaben der Jahresplanung wurden in Bezug auf den Ergebnisbeitrag in diesem Geschäftsbereich nicht erreicht.

2. Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Eigenkapital ist im ersten Halbjahr 2019 um TEUR 328 auf TEUR 11.562 (31.12.2018: TEUR 11.234) gestiegen. Dieser Anstieg entspricht in seiner Höhe annähernd dem Betrag des Gesamtergebnisses; die Dividende 2018 wird erst im zweiten Halbjahr 2019 an die Aktionäre ausgezahlt. Bedingt durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16 Leasingverhältnisse zum 1. Januar 2019 hat sich die Bilanzsumme deutlich auf EUR 16,2 Mio. (31.12.2018: EUR 14,6 Mio.) erhöht. Dabei ist die Eigenkapitalquote auf 71,3 Prozent (31.12.2018: 76,7 Prozent) gefallen.

Ertragslage

Umsatz

Die Konzernumsatzerlöse konnten sich im ersten Halbjahr 2019 trotz der allgemeinen Konjunkturabschwächung wegen geänderter Lieferterminierungen und als Folge des Auftragseingangs in 2018 um 1,3 Prozent auf EUR 8,4 Mio. verbessern. Ein Anteil von über 85 Prozent wurde dabei im Inland erzielt.

Der zunehmende Wettbewerb im Distributionssektor, der Verlust von Absatzmöglichkeiten durch Produktionsverlagerungen ins Ausland bei einem gleichzeitigen Preisverfall im Inland sowie die Budgetierung der Haushalte der Öffentlichen Hand belasten die Wettbewerbssituation des Nucletron-Konzerns. Dieser Entwicklung versucht der Konzern durch eine weitere Spezialisierung und Diversifikation der Produktpalette, z.B. im Bereich der Wärmebeherrschung, der Kleb- und Dichtstoffe und den Eigenprodukten, sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte entgegenzuwirken. Der Umsatzanteil von Eigenprodukten ist im ersten Halbjahr 2019 mit ca. 5 Prozent gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode stark zurückgegangen. Obwohl im zweiten Halbjahr ein bedeutender Anstieg der Umsatzerlöse mit Eigenprodukten erwartet wird, ist das Erreichen der prognostizierten Quote von ca. 17 Prozent für 2019 derzeit nicht gesichert. Der Anteil der Eigenprodukte am Gesamtumsatz soll zur Steigerung der Ertragskraft mittelfristig auf eine Quote von ca. 20-25 Prozent anwachsen.

Ergebnis

Der Materialaufwand belief sich auf TEUR 5.974 und lag damit um TEUR 429 über dem Vorjahr. Der erzielte Rohertrag betrug TEUR 2.485 (Vj. TEUR 2.766) und hat sich gegenüber der Vorjahresperiode um 10,2 Prozent verschlechtert. Dabei reduzierte sich die Rohertragsquote auf die Gesamtleistung um 389 Basispunkte und lag bei 29,4 Prozent, nach 33,3 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Rohertragsverfall ist im Wesentlichen auf den geringen Umsatzanteil von Systemen aus Eigenfertigung zurückzuführen und resultiert im Übrigen aus den Wechselkursschwankungen des Euro gegenüber dem US Dollar sowie dem anhaltenden Preisverfall im Distributionsgeschäft.

Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer sind im Berichtszeitraum nahezu unverändert und betrugen TEUR 1.444 nach TEUR 1.440 im Vorjahr.

Die Abschreibungen sind wegen der erstmaligen verpflichtenden Anwendung von IFRS 16 Leasingverhältnisse von TEUR 31 auf TEUR 142 gestiegen.

Der sonstige betriebliche Aufwand fiel hauptsächlich wegen der erstmaligen verpflichtenden Anwendung von IFRS 16 Leasingverhältnisse um TEUR 151 (-24,1 Prozent) auf TEUR 475.

Die Auswirkungen der geänderten Leasing-Bilanzierung sind ausführlich unter Anhangangabe 3 beschrieben.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verringerte sich im Wesentlichen wegen des schwächeren Rohertrages im Berichtszeitraum. Die EBIT-Marge bezogen auf die Gesamtleistung betrug 5,0 Prozent (Vj. 8,0 Prozent). Das EBIT-Ergebnis je Aktie veränderte sich von 24 Eurocent im ersten Halbjahr 2018 auf 15 Eurocent im Berichtszeitraum.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist im Berichtszeitraum von TEUR 686 im Vorjahr auf TEUR 435 zum 30. Juni 2019 gefallen.

Das Konzernergebnis hat sich um TEUR 194 auf TEUR 308 verschlechtert. Die Ertragsteuerquote beträgt 29,1 Prozent nach 26,8 Prozent im Vorjahr.

Finanzlage

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 824 auf TEUR 330 verändert. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die Unterschiede beim Konzernergebnis (aJ TEUR 308; Vj. TEUR 502), den Vorräten (30.06.2019: TEUR 2.217; 31.12.2018: TEUR 1.899), den Forderungen (30.06.2019: TEUR 1.961; 31.12.2018: TEUR 1.618) und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (30.06.2019: TEUR 1.472; 31.12.2018: TEUR 777) im Berichtszeitraum zurückzuführen. Der Nucletron-Konzern hatte in der abgelaufenen Berichtsperiode keine Bankverbindlichkeiten und verfügt zum Stichtag über eine Nettoliquidität von TEUR 4.761 (31.12.2018: TEUR 4.299). Neben der vorhandenen Liquidität verfügte der Konzern am 30. Juni 2019 über eine nicht in Anspruch genommene Kreditlinie von TEUR 939, die für die künftige betriebliche Tätigkeit und zur Erfüllung von Verpflichtungen eingesetzt werden könnte.

Die liquiden Mittel werden kurzfristig und risikoarm angelegt. Aufgrund der Bilanzstruktur und der Auftragslage im Zeitpunkt der Aufstellung des Halbjahresfinanzberichtes und des Zwischenlageberichtes des Nucletron-Konzerns ist von einer weiterhin stabilen Lage des Konzerns auszugehen.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen des Nucletron-Konzerns beträgt zum 30.06.2019 TEUR 16.213 (31.12.2018: TEUR 14.648). Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte haben sich wegen Endfälligkeit und vorzeitiger Ablösung um TEUR 177 auf TEUR 2.169 vermindert. Die Vorräte sind zum Stichtag 30.06.2019 wegen einer bedarfs- und kundenorientierten Lagerhaltung gegenüber dem 31.12.2018 um TEUR 318 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verzeichneten eine Zunahme von 21,2 Prozent gegenüber dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2018.

Das Konzernergebnis fiel um TEUR 194 auf TEUR 308. Die Eigenkapitalquote ist bedingt durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 Leasingverhältnisse um 540 Basispunkte auf 71,3 Prozent gefallen. Am Bilanzstichtag überstieg das Eigenkapital gemeinsam mit den langfristigen Schulden ohne latente Steuern die, um die latenten Steuern verminderten, langfristigen Vermögenswerte um 184,8 Prozent (31.12.2018: 185,9 Prozent), d.h. das Eigenkapital überstieg gemeinsam mit den langfristigen Schulden das Anlagevermögen um 84,8 Prozent (Vj. 85,9 Prozent). Die Anlagenintensität ist mit 44,7 Prozent zum Abschlussstichtag des Vorjahres um 1,9 Prozentpunkte gesunken. Die kurzfristigen Schulden liegen mit TEUR 2.965 um TEUR 838 über dem Wert vom 31.12.2018 in Höhe von TEUR 2.127; dies ist im Wesentlichen auf die Veränderung bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der erstmaligen Bilanzierung von Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen nach IFRS 16 Leasingverhältnisse zurückzuführen.

Die Auswirkungen der geänderten Leasing-Bilanzierung sind ausführlich unter Anhangangabe 3 beschrieben.

3. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Prognosebericht

Dieser Prognosebericht berücksichtigt relevante Fakten und Ereignisse, die zum Zeitpunkt der Aufstellung bekannt waren und welche die voraussichtliche Entwicklung und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf des Nucletron-Konzerns beeinflussen können.

Die im zusammengefassten Lagebericht des Nucletron-Konzerns und der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr 2018 getätigten Aussagen besitzen im Hinblick auf

Geschäftspolitik und Strategie

Absatzmärkte und Produkte

unverändert Gültigkeit. In Bezug auf die

Entwicklung des Nucletron-Konzerns

werden im Geschäftsjahr 2019 unverändert Konzernumsatzerlöse von ca. EUR 17,0 Mio. bei einem EBIT zwischen TEUR 1.250 und TEUR 1.350 erwartet. Das entspricht einer EBIT-Rendite zwischen 7,4 und 8,0 Prozent. Das Konzernergebnis wird in etwa im selben Verhältnis abnehmen und ca. TEUR 900 betragen, da außer den Zinserträgen aus Unternehmensanleihen keine außergewöhnlichen Finanzerträge erwartet werden. Darüber hinaus erwartet die Nucletron eine Umschlagshäufigkeit der Vorräte von 8,0 bis 8,5 für das Geschäftsjahr 2019. Die beiden Geschäftsbereiche Leistungselektronik und Schutztechnik sollten Umsatzbeiträge auf Vorjahresniveau beisteuern, während die Ergebnisbeiträge aus beiden Geschäftsbereichen zwischen 25 und 30 Prozent geringer ausfallen sollten. Ein mögliches über die Planung hinausgehendes Wachstum wird, sofern es denn eintreten sollte, vermutlich ausschließlich im Geschäftsbereich Schutztechnik generiert. Auf Basis der Jahresplanung soll der Ergebnisbeitrag aus dem Anlauf neuer Projekte, insbesondere im Geschäftsbereich Schutztechnik, sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte durch unsere Eigenprodukte resultieren. Das prognostizierte Ergebnis beruht im Wesentlichen auf einem konstanten Umsatzanteil von Produkten aus Eigenfertigung bei gleichbleibenden Beschaffungskonditionen. Die Entwicklung der EBIT-Rendite ist abhängig vom Verlauf der Umsatz- und EBIT-Entwicklung:

Verläuft die Entwicklung parallel, bleibt die EBIT-Rendite unverändert.

Bei einer im Vergleich zum EBIT stärkeren Umsatzentwicklung fällt die EBIT-Rendite,

bei einer im Vergleich zum EBIT schwächeren Umsatzentwicklung steigt die EBIT-Rendite.

Aufgrund aktueller geopolitischer Entwicklungen unterliegt die Ertragsprognose, die im Wesentlichen auf einem wachsenden Umsatzanteil von Produkten aus Eigenfertigung basiert, einer gewissen Unsicherheit, die der Nucletron-Konzern nicht beeinflussen kann. Der Wechselkurs EUR/ USD hat sich zum Bilanzstichtag des Vorjahres verändert (30.06.2019: 1,1380; 31.12.2018: 1,1450); im Periodendurchschnitt ist die Kursrelation dieses Währungspaares deutlich ungünstiger ausgefallen (Æ 2018: EUR/ USD 1,18100; Æ 1. Halbjahr 2019: EUR/ USD 1,12990). Sollte der Euro insbesondere gegenüber dem US-Dollar an Wert gewinnen, könnte dies für den Nucletron-Konzern geringere Einkaufspreise bedeuten, gleichzeitig würde jedoch im Geschäftsbereich Leistungselektronik die absolute Marge bei den in US-Dollar fakturierten Aufträgen sowie der Auftragsbestand wertmäßig fallen. Die Nachfrage unserer Kunden nach elektronischen und elektromechanischen Bauelementen, Modulen und Systemen hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Der Auftragsbestand hat sich in diesem Zeitraum gegenüber dem 31. Dezember 2018 verringert (minus TEUR 210).

Der Nucletron-Konzern ist in seinem wirtschaftlichen Umfeld mit einer Reihe negativer Entwicklungsfaktoren konfrontiert, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann und die die Nachfrage und den Absatz der Produkte des Nucletron-Konzerns beeinträchtigen können. Die Auswirkungen der Übernahme eines wesentlichen Lieferanten der Nucletron Gruppe durch einen Global Player der Automobilzulieferindustrie können noch nicht abschließend beurteilt werden.

Der Nucletron-Konzern hält an seiner langfristigen Wachstumsstrategie fest; wir wollen sowohl in neuen als auch in den Märkten wachsen, in denen Nucletron bereits vertreten ist und starke Positionen besetzt. Dazu zählen vor allem Anwendungsgebiete in der Kommunikationstechnik und dem Thermal Management. Die künftige Entwicklung des Nucletron-Konzerns wird wesentlich von dem Abschluss neuer Liefervereinbarungen, den Eigenproduktinnovationen und der Erschließung neuer Märkte, auch international, angetrieben werden. Die innerhalb des Konzerns vorhandenen Fertigungskapazitäten sollen den Markterfordernissen angepasst und gegebenenfalls neu ausgerichtet werden.

Chancen- und Risikobericht

Risiken sind alle Ereignisse und möglichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die sich negativ auf die Erreichung unserer Unternehmensziele auswirken können. Die meisten Risiken bergen nach Ansicht des Managements gleichzeitig auch Chancen, die zum Vorteil der Gesellschaft genutzt werden können. Der Nucletron-Konzern ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Die Chancen wahrzunehmen und dabei gleichzeitig die Risiken zu begrenzen ist unsere dringlichste Aufgabe.

Gegenüber den im zusammengefassten Lagebericht des Nucletron-Konzerns und der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr 2018 gemachten Angaben zum Chancen- und Risikobericht haben sich keine berichtsrelevanten Veränderungen ergeben. Auch zum Stichtag 30.06.2019 ergaben sich, analog der Vorperioden, keine uns bekannten bilanziellen Risiken. Risiken, die den künftigen Fortbestand der Gesellschaft gefährden, bestehen unserer Kenntnis nach zum derzeitigen Zeitpunkt nicht.

4. Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Angaben hierzu sind in den Anhangangaben ausgeführt.

 

München, den 30. September 2019

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

gez. Bernd Luft, Vorstandsvorsitzender

gez. Alfred Krumke, Vorstand

gez. Ralph C. Schoierer, Finanzvorstand

gez. Robert Tittl, Vorstand

Konzerngesamteinkommensrechnung für das erste Halbjahr 2019

1. Halbjahr 2019
TEUR
1. Halbjahr 2018
TEUR
I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzerlöse 8.422 8.316
Sonstige betriebliche Erträge 28 3
Erhöhung (+)/ Verminderung (-) des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen 9 -4
Materialaufwand 5.974 5.549
Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer 1.444 1.440
Abschreibungen 142 31
Sonstige betriebliche Aufwendungen 475 626
Betriebsergebnis [EBIT]a 424 669
Zinserträge 27 27
Zinsaufwendungen 16 10
Übrige Finanzerträge 0 0
Finanzergebnis 11 17
Ergebnis vor Ertragsteuern 435 686
Ertragsteuern 127 184
Konzernergebnis 308 502
II. Sonstiges Ergebnis    
Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:    
Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen -47 -3
darauf latente Steuern 14 1
Posten, die zukünftig möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:    
Unrealisierte Verluste (-)/ Gewinne (+) aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 87 -37
darauf latente Steuern -33 12
III. Gesamtergebnis 329 476
Ergebnis je Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Periodenergebnis:    
Unverwässert (Euro/ Aktie) 0,11 EUR 0,18 EUR
Verwässert (Euro/ Aktie) 0,11 EUR 0,18 EUR
Gewichteter Durchschnitt Anzahl Stammaktien: Unverwässert (Stück) Verwässert (Stück)
  2.804.342 2.804.342
  2.804.342 2.804.342

a) Ergebnis vor Abzug von Zinsen und Steuern

Konzernbilanz zum 30. Juni 2019

AKTIVA

30.06.2019
TEUR
31.12.2018
TEUR
Langfristige Vermögenswerte    
Immaterielle Vermögenswerte 3.469 3.470
Sachanlagen 1.488 883
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen 2.169 2.346
Latenter Steueranspruch 126 133
  7.252 6.832
Kurzfristige Vermögenswerte    
Vorräte 2.217 1.899
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1.961 1.618
Ertragsteuerforderungen 22 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.761 4.299
  8.961 7.816
Summe Aktiva 16.213 14.648

PASSIVA

   
Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 2.804 2.804
Kapitalrücklage 347 347
Gewinnrücklagen 9.658 9.659
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen -11 -32
Bilanzgewinn -1.236 -1.544
  11.562 11.234
Langfristige Schulden    
Rückstellungen 1.266 1.218
Latente Steuerschulden 81 69
Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen 339 0
  1.686 1.287
Kurzfristige Schulden    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.472 777
Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen 206 0
Ertragsteuerschulden 298 299
Sonstige Verbindlichkeiten und abgegrenzte Schulden 989 1.051
  2.965 2.127
Summe Passiva 16.213 14.648

Konzernkapitalflussrechnung für das erste Halbjahr 2019

1. Halbjahr 2019
TEUR
1. Halbjahr 2018
TEUR
1. Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit    
Konzernergebnis 308 502
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 55 31
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/ Erträge (-) -147 47
Steueraufwand und latente Steuern 127 184
Gewinn (-)/ Verlust (+) aus Finanzanlageabgängen 2 0
Zinsergebnis -11 -17
Cashflow vor Zinsen, Steuern und Umfinanzierungen 334 747
Zunahme (-)/ Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Forderungen -607 25
Zunahme der langfristigen Rückstellungen 1 0
Zunahme (+)/ Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Verbindlichkeiten und abgegrenzten Schulden 732 184
Cashflow vor Zinsen und Steuern 460 956
Erhaltene Zinsen 27 27
Gezahlte Zinsen -6 0
Gezahlte Ertragsteuern -151 -159
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 330 824
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit    
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 300 104
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -117 -15
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -44 -311
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 139 -222
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    
Tilgungsanteil von Leasingzahlungen -85 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -85 0
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1-3) 384 602
Einfluss von Wechselkurseffekten auf die Zahlungsmittel 78 -61
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.299 3.486
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.761 4.027
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds    
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.761 4.027
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.761 4.027

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das erste Halbjahr 2019

Ausgegebene Stückaktien Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage
Das erste Halbjahr 2019 Anzahl TEUR TEUR
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2018 2.804.342 2.804 347
Änderungen von Rechnungslegungsmethoden (IFRS 16)    
Konzerneigenkapital zum 1. Januar 2019 2.804.342 2.804 347
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten    
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen    
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern    
Zuführung zu Gewinnrücklagen    
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2019    
Gesamtes Periodenergebnis    
Ausschüttung an Aktionäre    
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2019 2.804.342 2.804 347
  Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital Summe
    Gewinnrücklagen Bilanzgewinn  
Das erste Halbjahr 2019 TEUR TEUR TEUR TEUR
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2018 -32 9.659 -1.544 11.234
Änderungen von Rechnungslegungsmethoden (IFRS 16)   -1    
Konzerneigenkapital zum 1. Januar 2019 -32 9.658 -1.544 11.233
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 87 0 0 87
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen -47 0 0 -47
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern -19 0 0 -19
Zuführung zu Gewinnrücklagen   0 0 0
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2019 0 0 308 308
Gesamtes Periodenergebnis 21 0 308 329
Ausschüttung an Aktionäre     0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2019 -11 9.658 -1.236 11.562
  Ausgegebene Stückaktien Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage
Das erste Halbjahr 2018 Anzahl TEUR TEUR
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2017 2.804.342 2.804 347
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten    
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen    
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern    
Zuführung zu Gewinnrücklagen    
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2018    
Gesamtes Periodenergebnis    
Ausschüttung an Aktionäre    
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2018 2.804.342 2.804 347
  Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital Summe
    Gewinnrücklagen Bilanzgewinn  
Das erste Halbjahr 2018 TEUR TEUR TEUR TEUR
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2017 21 8.659 -1.184 10.647
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten -37 0 0 -37
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen -3 0 0 -3
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern 13 0 0 13
Zuführung zu Gewinnrücklagen   450 -450 0
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2018 0 0 502 502
Gesamtes Periodenergebnis -27 0 502 475
Ausschüttung an Aktionäre     0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2018 -6 9.109 -1.132 11.122

Ausgewählte Anhangangaben

Allgemeine Angaben

1. Informationen zum Unternehmen

Die Nucletron Electronic Aktiengesellschaft (die „Gesellschaft“) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Deutschland, deren Aktien öffentlich am regulierten Markt der Wertpapierbörse in München sowie im Freiverkehr der Börsen Berlin, Frankfurt und Stuttgart gehandelt werden. Die Geschäftsräume der Gesellschaft befinden sich in 80995 München, Deutschland, Gärtnerstraße 60. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München, Abteilung B, unter Nr. 77760 eingetragen.

Gegenstand der Tätigkeiten des Konzerns ist der technische Vertrieb von Bauelementen, Subsystemen und Systemen der Spitzentechnologie, insbesondere auf dem Gebiet der Leistungselektronik und Röhrentechnik, Elektrooptik, EMV-Abschirm- und Mikrowellentechnik, Wärmebeherrschung sowie Elektromechanik.

2. Grundlagen der Erstellung

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Konzern-Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2018 zu sehen. Die im Konzernabschluss angewandten Grundsätze der Konsolidierung, Bilanzierung und Bewertung hatten auch in der Berichtsperiode unverändert Gültigkeit. Für weitergehende Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird daher auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 verwiesen.

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union zum 30. Juni 2019 anzuwenden sind, aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Konzernwährung ist der Euro. Soweit nichts anderes angegeben, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet.

3. Änderung von Rechnungslegungsvorschriften

Abweichungen zu den im Geschäftsjahr 2018 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bilden die seit dem Geschäftsjahr 2019 verpflichtend anzuwendenden neuen bzw. überarbeiteten internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS. Diese erstmalig anzuwendenden IFRS-Standards und -Interpretationen, die – mit Ausnahme des IFRS 16 – keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind ausführlich im Konzernanhang zum 31. Dezember 2018 beschrieben. Die nachfolgend dargestellten Standards sind ab dem 1. Januar 2019 erstmals verpflichtend anzuwenden:

IAS 19: Leistungen an Arbeitnehmer: Planänderung, -kürzung oder -abgeltung (Änderung)

IAS 28: Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures: Langfristige Anteile (Änderung)

IFRS 16: Leasingverhältnisse

IFRS 9: Finanzinstrumente: Vorzeitige Rückzahlungsoptionen mit negativer Vorfälligkeitsentschädigung (Änderung)

IFRIC 23: Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung

AIP: Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2015-2017.

IFRS 16 – Leases

Die erstmalige Anwendung von IFRS 16 erfolgte in Übereinstimmung mit den Übergangsvorschriften des IFRS 16 nach dem modifizierten retrospektiven Ansatz mit der Erfassung der sich ergebenden Effekte in den Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2019. Die Vergleichszahlen der Vorjahresperiode wurden nicht angepasst. Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung werden im Folgenden dargestellt:

Nach IFRS 16 werden zuvor unter IAS 17 als Operating-Leasingverhältnisse klassifizierte Leasingverhältnisse nunmehr in der Bilanz ausgewiesen. Zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst der Leasingnehmer eine Verbindlichkeit zur Leistung von Leasingzahlungen (d.h. die Leasingverbindlichkeit) sowie einen Vermögenswert für das gewährte Recht, den Leasinggegenstand während der Laufzeit des Leasingverhältnisses zu nutzen (d.h. das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand – right-of-use-asset). Leasingnehmer müssen anstatt des Aufwands der Leasingzahlungen den Zinsaufwand für die Leasingverbindlichkeit und den Abschreibungsaufwand für das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand gesondert erfassen.

Die Verbindlichkeiten werden zum 1. Januar 2019 zum Barwert der verbleibenden Leasingzahlungen bewertet. Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers beträgt 2,5 Prozent.

Hinsichtlich der nach IFRS 16 bestehenden Wahlrechte und Erleichterungsvorschriften wählt der Konzern die folgende Vorgehensweise:

Vermögenswerte aus Nutzungsrechten werden innerhalb des Anlagevermögens ausgewiesen und in den Notes gesondert dargestellt.

Leasingverbindlichkeiten werden als gesonderte Posten in der Bilanz ausgewiesen.

Leasingverhältnisse, deren Laufzeit innerhalb von zwölf Monaten endet, werden im Aufwand aus kurzfristigen Leasingverhältnissen erfasst.

Die Erleichterungsvorschrift, die neuen Vorschriften nicht auf Leasingverhältnisse anzuwenden, deren Laufzeit innerhalb von zwölf Monaten nach dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung endet und diese wie kurzfristige Leasingverhältnisse zu behandeln, wurde in Anspruch genommen. Die Leasingzahlungen dieser Leasingverhältnisse sind somit im Aufwand erfasst.

Leasingverhältnisse mit einem Wert von kleiner TEUR 5 werden als geringwertige Vermögenswerte angesehen und als Aufwand aus Leasingverhältnissen für geringwertige Vermögenswerte erfasst.

Es erfolgt keine Berücksichtigung der anfänglich entstandenen direkten Kosten im Erstanwendungszeitpunkt.

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung der Buchwerte von IAS 17 auf IFRS 16:

31.12.2018
TEUR
IFRS 16 Anpassung
TEUR
01.01.2019
TEUR
Aktiva      
Sachanlagen 883 282 1.165
sonstige Vermögenswerte 5.949 0 5.949
kurzfristige Vermögenswerte 7.816 0 7.816
Bilanzsumme 14.648 282 14.930
Passiva      
Eigenkapital 11.234 -1 11.233
langfristige Schulden 1.287 105 1.392
kurzfristige Schulden 2.127 178 2.305
Bilanzsumme 14.648 282 14.930

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Überleitung von den im Jahresabschluss zum 31.12.2018 ausgewiesenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen zu den Leasingverbindlichkeiten zum 01.01.2019:

Überleitung in TEUR
Mindestleasingzahlungen aufgrund unkündbarer Operating-Leasingverhältnisse zum 31. Dezember 2018 452
Mindestleasingzahlungen der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing zum 31. Dezember 2018 0
abzüglich enthaltene Wartungsverträge, Versicherungen und Nebenkosten -135
abzüglich Anwendungserleichterungen für kurzfristige Leasingverhältnisse (inkl. Erstanwendung) -21
abzüglich Anwendungserleichterungen für Leasingverhältnisse über geringwertige Wirtschaftsgüter -7
Brutto-Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 zum 1. Januar 2019 289
abzüglich enthaltener Zinsanteil -6
Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 zum 1. Januar 2019 283
abzüglich Barwert der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing nach IAS 17 zum 31. Dezember 2018 0
Zusätzliche Leasingverbindlichkeiten durch Erstanwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 283
davon kurzfristig 178
davon langfristig 105

Die angesetzten Nutzungsrechte beziehen sich auf nachfolgende Arten von Vermögenswerten:

Vermögenswerte der Nutzungsrechte 30.06.2019
TEUR
01.01.2019
TEUR
Grundstücke und Gebäude 474 223
Kraftfahrzeuge 60 49
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 7 9
Summe Nutzungsrechte 541 282

Die Auswirkungen der geänderten Leasingbilanzierung auf die einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung stellen sich wie folgt dar:

Leasing in der Gewinn- und Verlustrechnung 30.06.2019
TEUR
Abschreibungen 87
Abschreibungen auf Nutzungsrechte aus Grundstücken und Bauten 70
Abschreibungen auf Nutzungsrechte für technische Anlagen und Maschinen 0
Abschreibungen auf Nutzungsrechte für andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17
Sonstige betriebliche Aufwendungen 20
Aufwendungen aus kurzfristigen Leasingverhältnissen (inkl. Erleichterung aus Einführung IFRS 16) 19
Aufwendungen aus Leasingverhältnissen über geringwertige Vermögenswerte 1
Zinsaufwendungen für die Leasingverbindlichkeiten 6
Gesamtaufwand aus Leasingverhältnissen 113

Durch Umstellungseffekte auf IFRS 16 ergab sich im ersten Halbjahr eine Erhöhung des ausgewiesenen operativen Cashflows um TEUR 85. In gleicher Höhe reduzierte sich der ausgewiesene Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, aufgrund der Tilgung der Leasingverbindlichkeiten.

4. Konsolidierungskreis

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss beinhaltet den Abschluss der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft als Muttergesellschaft sowie sämtliche Tochterunternehmen im Sinne des IFRS 10 konsolidiert nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung. Bezüglich des Konsolidierungskreises ergaben sich bis zum 30. Juni 2019 keine Änderungen.

5. Segmentberichterstattung

Der Nucletron-Konzern ist in zwei wesentlichen Segmenten tätig, im Bereich der Leistungselektronik durch die Nucletron Technologies GmbH sowie die HVC-Technologies GmbH, im Bereich der Schutztechnik durch die Luft Electronic Vertriebsgesellschaft mbH sowie die SINUS Electronic GmbH. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Organisations- und Berichtsstruktur des Konzerns, wobei unterschiedliche Risiko- und Ertragsstrukturen der Geschäftsfelder berücksichtigt werden. Daher sind Geschäftssegmente und berichtspflichtige Segmente identisch. Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

Die folgende Tabelle enthält Informationen zu Erträgen und Ergebnissen sowie bestimmte Informationen zu Vermögenswerten und Schulden der Geschäftssegmente des Konzerns jeweils für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni der Geschäftsjahre 2019 und 2018. Umsatzerlöse zwischen den einzelnen Segmenten sind nicht angefallen.

1. Halbjahr 2019 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik Schutztechnik Überleitungen Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse        
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 4.927 3.494 0 8.422
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 4.927 3.494 0 8.422
Ergebnis        
Segmentergebnis 609 -4 -181 424
Zinserträge 1 0 26 27
Zinsaufwendungen -18 -20 22 -16
Übrige Finanzerträge     0 0
Ergebnis vor Ertragsteuern 592 -24 -133 435
Steueraufwand       127
Ergebnis       308
Abschreibung auf Sachanlagen 55 67 19 141
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 1 0 0 1
Wertminderungen auf Vorräte 6 17 0 23

1. Halbjahr 2018 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik Schutztechnik Überleitungen Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse        
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 4.200 4.116 0 8.316
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 4.200 4.116 0 8.316
Ergebnis        
Segmentergebnis 710 135 -176 669
Zinserträge 1 0 26 27
Zinsaufwendungen -12 -20 22 -10
Übrige Finanzerträge     0 0
Ergebnis vor Ertragsteuern 699 115 -128 686
Steueraufwand       184
Ergebnis       502
Abschreibung auf Sachanlagen 5 25 0 30
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 1 0 0 1
Wertminderungen auf Vorräte 8 24 0 32

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

6. Umsatzerlöse

Der Konzernumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreswert um 1,3 Prozent. Der Bereich Leistungselektronik erwirtschaftete 58,5 Prozent (Vj. 50,5 Prozent) und der Bereich Schutztechnik 41,5 Prozent (Vj. 49,5 Prozent) des Gesamtumsatzes.

7. Materialaufwand

Der Materialaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um TEUR 425 auf nunmehr TEUR 5.974. Die Materialeinsatzquote stieg auf 70,9 Prozent (Vj. 66,8 Prozent). Im Bereich Leistungselektronik steigerte sich die Materialeinsatzquote von 65,3 Prozent auf 71,9 Prozent, während sie sich im Bereich Schutztechnik nur geringfügig von 68,3 Prozent auf 69,3 Prozent erhöhte. Das Rohergebnis verminderte sich um TEUR 306 auf TEUR 2.457.

8. Sonstiger Aufwand

Die Personalaufwendungen stiegen nur geringfügig um TEUR 4 auf TEUR 1.444. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um TEUR 151 auf TEUR 475 reduziert werden. Der starke Rückgang ist vor allem auf die Änderung der Bilanzierung der Leasingverhältnisse durch die Anwendung des IFRS 16 zurückzuführen, da die Leasingraten nunmehr in Form von Abschreibungen und Zinsaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht werden. Dementsprechend sind die Abschreibungen um TEUR 111 gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Das Betriebsergebnis verringerte sich um TEUR 245 auf TEUR 424.

9. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis reduzierte sich von TEUR 17 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 11. Der Anstieg der Finanzaufwendungen entfällt mit TEUR 6 überwiegend auf die geänderte Verbuchung der Leasingaufwendungen nach IFRS 16.

Das Halbjahresergebnis vor Ertragsteuern verminderte sich somit insgesamt um TEUR 194 auf TEUR 308.

10. Bestandteile des sonstigen Ergebnisses

Das sonstige Ergebnis (TEUR 21) resultiert aus versicherungsmathematischen Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen (TEUR -47) sowie gestiegenen Börsenkursen der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte (TEUR 87). Die darauf entfallenden latenten Steuerbelastungen verminderten sich um insgesamt TEUR 19.

Mit den Aufwendungen aus unrealisierten Verlusten aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten wurden Abschreibungen aus Vorjahren von TEUR 3 verrechnet, die infolge der Veräußerung der betreffenden Wertpapiere in die Gewinn- und Verlustrechnung der aktuellen Periode umgegliedert worden sind.

11. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wurde mittels Division des den Aktionären zurechenbaren Periodenergebnisses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der im Berichtszeitraum im Umlauf befindlichen Aktien errechnet und ausgewiesen. Sowohl zum 30. Juni 2019 als auch zum 30. Juni 2018 gab es keine Sachverhalte, die eine Verwässerung der Anteilsquote verursacht hätten.

Erläuterungen zur Bilanz

12. Langfristiges Vermögen

Das langfristige Vermögen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 um TEUR 420. Die Sachinvestitionen der ersten Jahreshälfte beliefen sich auf TEUR 117 (1. Halbjahr 2018: TEUR 15). Investitionen in finanzielle Vermögenswerte betrugen TEUR 44 (Vj.: TEUR 311). Daneben wurden finanzielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 305 veräußert.

Die Zunahme des langfristigen Vermögens ist somit größtenteils auf die Aktivierung der right-of-use-assets nach IFRS 16 zurückzuführen (TEUR 541). Die Auswirkungen der geänderten Leasing-Bilanzierung sind ausführlich unter Anhangangabe 3 beschrieben.

Die aktiven latenten Steuern gingen im Vergleich zum 31. Dezember 2018 leicht zurück auf TEUR 126 (Vj.: TEUR 133).

13. Kurzfristiges Vermögen

Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2018 um TEUR 1.145 auf TEUR 8.961. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der der liquiden Mittel (um TEUR 812 auf TEUR 4.761). Die Vorräte stiegen um TEUR 318 und setzen sich wie folgt zusammen:

30.06.2018
TEUR
31.12.2018
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 671 578
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 63 65
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.483 1.256
Gesamtsumme der Vorräte 2.217 1.899

Die Ertragsteuerforderungen erhöhten sich um TEUR 22.

14. Eigenkapital

Das um die Änderungen durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16 zum 1. Januar 2019 in den Gewinnrücklagen um TEUR -1 angepasste Eigenkapital hat sich um das Gesamtergebnis des 1. Halbjahres 2019 (TEUR 329) erhöht.

15. Langfristige Schulden

Die langfristigen Schulden haben sich um TEUR 399 auf TEUR 1.686 erhöht. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen erhöhten sich aufgrund von versicherungsmathematischen Verlusten um TEUR 48. Daneben wurden erstmals Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 339 erfasst.

16. Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2018 um TEUR 838 auf TEUR 2.965.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wuchsen dabei um TEUR 695 auf TEUR 1.472, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 62 verringerten. Auch hier werden erstmals Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 206 ausgewiesen.

17. Finanzinstrumente

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 findet sich ein ausführlicher Überblick über die finanzwirtschaftlichen Risiken, deren Management sowie die von der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft gehaltenen Finanzinstrumente. Im Folgenden wird lediglich auf den beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten, Bewertungsmethoden und Inputfaktoren und die Stufen der Fair-Value-Hierarchie eingegangen, in die die betroffenen Finanzinstrumente eingeordnet werden.

Methoden

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt anhand der am Bilanzstichtag veröffentlichten Marktwerte sowie der nachfolgend beschriebenen Methoden und Prämissen:

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd dem beizulegenden Zeitwert.

Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht aufgrund der kurzen Laufzeit und der Verzinsung nahe dem Marktzins in etwa dem Buchwert.

Für Eigen- und Fremdkapitalinstrumente, die der Bewertungskategorie „erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis“ zugeordnet sind, wird der beizulegende Zeitwert grundsätzlich anhand von Börsenkursen beziehungsweise Rücknahmepreisen ermittelt. Sofern mangels Vorliegen eines aktiven Markts der beizulegende Zeitwert für bestimmte Eigenkapitalinstrumente nicht verlässlich bestimmt werden kann, sind diese zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Forderungen haben kurze Restlaufzeiten, weshalb deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

Da auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kurze Restlaufzeiten haben, entsprechen deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd dem beizulegenden Zeitwert. Für die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten wird angenommen, dass der beizulegende Zeitwert dem Buchwert entspricht. Bei den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten, die variabel verzinslich sind, entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert.

Hierarchie beizulegender Zeitwerte

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden lassen sich grundsätzlich nach den folgenden Bewertungsstufen klassifizieren:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (nicht angepasste) Preise für identische Finanzinstrumente.

Stufe 2: Auf aktiven Märkten notierte Preise für ähnliche Vermögenswerte und Schulden oder andere Bewertungstechniken, bei denen alle wesentlichen verwendeten Daten auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Stufe 3: Bewertungstechniken, bei denen wesentliche verwendete Daten nicht aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Von den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten wurde aus der Kategorie „erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis“ der gesamte Ansatz von TEUR 2.169 (am 31. Dezember 2018: TEUR 2.346) mit notierten (nicht angepassten) Preisen auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte bewertet (Stufe 1). Bewertungsverfahren für Finanzinstrumente, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert beziehen, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind (Stufe 2) oder, die Input-Parameter verwenden, welche sich wesentlich auf den beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren (Stufe 3), kamen nicht zum Einsatz.

Sofern bei wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und Schulden Umgliederungen zwischen den verschiedenen Stufen erforderlich sind, z.B. weil ein Vermögenswert nicht mehr auf einem aktiven Markt gehandelt wird, erfolgt die Umgliederung zum Ende der Berichtsperiode. Jedoch wurden Umgliederungen im ersten Halbjahr 2019 nicht vorgenommen.

18. Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Personen wurden im Wesentlichen in dem Umfang fortgeführt, wie sie bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 dargestellt worden sind. Alle Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

19. Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vor.

20. Zukunftsbezogene Aussagen

Der vorliegende Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten und können daher deutlich von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Eine Aktualisierung zukunftsbezogener Aussagen über bestehende gesetzliche Verpflichtungen hinaus erfolgt nicht. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherung der darin gemachten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

Wir weisen darauf hin, dass in den dargestellten Tabellen und Übersichten durch die Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten können.

21. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2019 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

 

München, den 30. September 2019

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

gez. Bernd Luft, Vorstandsvorsitzender

gez. Alfred Krumke, Vorstand

gez. Ralph C. Schoierer, Finanzvorstand

gez. Robert Tittl, Vorstand