![]() Gerresheimer AGDüsseldorfQuartalsfinanzbericht 1. Quartal Dezember 2016-Februar 2017Unser erstes QuartalKONZERN-KENNZAHLENscroll
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Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen
auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand
sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen. GESCHÄFTSBEREICHEPlastics & DevicesDas Produktportfolio des Geschäftsbereiches Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische
Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten wie Insulin-Pens,
Inhalatoren und vorfüllbare Spritzen. Außerdem Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik
wie Stechhilfen und Testsysteme sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige
und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen. scroll
Life Science Research (verkauft zum 31. Oktober 2016)Der Geschäftsbereich Life Science Research produziert für Forschung, Entwicklung und
Analytik wiederverwendbare Laborglasprodukte wie Bechergläser, Erlenmeyerkolben, Messzylinder
sowie Laboreinwegartikel wie Reagenzgläser, Pipetten, Chromatografie-Fläschchen und
weitere Speziallaborgläser. Zur weiteren Darstellung verweisen wir auf Angabe (2)
des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2016. scroll
Primary Packaging GlassDer Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produziert Primärverpackungen aus Glas
für Medikamente und Kosmetik wie zum Beispiel Pharmagläser, Ampullen, Injektionsfläschchen,
Karpulen oder auch Parfümflakons und Cremetiegel sowie spezielle Gläser für die Nahrungsmittel-
und Getränkeindustrie. scroll
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Die Umsätze der Geschäftsbereiche enthalten Konzerninnenumsätze. KEY FACTS 1. QUARTAL 2017
GERRESHEIMER AM KAPITALMARKTUNSERE AKTIE MIT DEUTLICHER ERHOLUNG IM ERSTEN QUARTALDie Ende des Geschäftsjahres 2016 begonnene Erholung an den internationalen Aktienmärkten
setzte sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 trotz weiterhin bestehender
globaler politischer Unsicherheiten weiter fort. Die Gerresheimer Aktie folgte dem positiven Trend ihres Vergleichsindex MDAX, dem
zweitwichtigsten deutschen Aktienindex, mit einem Kursanstieg. Zum Ende des Quartals
am 28. Februar 2017 schloss unsere Aktie bei EUR 74,01, mit einem Plus von 7,5 % gegenüber
dem Kurs zum Ende November 2016. Mit einem Abstand von 4,4 % entwickelte sich die
Aktie der Gerresheimer AG leicht schlechter als der MDAX. DIVIDENDENVORSCHLAG: EUR 1,05 JE AKTIEAufgrund der guten Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr schlagen Vorstand und
Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 26. April 2017 gemeinsam vor, eine Dividende
in Höhe von EUR 1,05 je Aktie (Vorjahr: EUR 0,85 je Aktie) für das Geschäftsjahr 2016
auszuschütten. Dies entspricht einem Dividendenbetrag von EUR 33,0 Mio. und einer
Steigerung gegenüber der Vorjahresdividende um 23,5 % und wäre die sechste Dividendenerhöhung
in Folge. Die Ausschüttungsquote beträgt 24,9 % des bereinigten Konzernergebnisses
nach nicht beherrschenden Anteilen. Diese Ausschüttung bewegt sich im Rahmen unserer
Dividendenpolitik, in Abhängigkeit vom operativen Unternehmenserfolg zwischen 20 %
bis 30 % des bereinigten Konzernergebnisses nach nicht beherrschenden Anteilen an
unsere Aktionäre auszuschütten. MEHRHEITLICHE KAUFEMPFEHLUNG DER ANALYSTENNach wie vor spricht die Mehrheit der 16 Bankanalysten, die bis zum Stichtag über
die Gerresheimer Aktie berichteten, eine Kaufempfehlung aus. Zum Verkauf riet nur
ein Analyst. Das durchschnittliche Kursziel betrug per 28. Februar 2017 EUR 80,19. Kennzahlen zur Aktiescroll
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Xetra-Tagesschlusskurs. KURS DER GERRESHEIMER ANLEIHEDas Anleihekursniveau der Gerresheimer Anleihe verlief weiterhin stabil auf hohem
Niveau. Zum Stichtag 28. Februar 2017 notierte die Anleihe bei 105,9 % und erzielte
eine Effektivverzinsung von rund 0,3 % p. a. Die Anleihe kann in Frankfurt im Parketthandel
sowie an den deutschen Regionalbörsen gehandelt werden. Die Ratingagenturen Moody's
und Standard & Poor's beurteilen zum Stichtag 28. Februar 2017 Gerresheimer mit Baa3
bzw. BBB- und damit als Investmentgrade-Investment. Stammdaten der Anleihescroll
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Tagesschlusskurs an der Börse Stuttgart. KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT DEZEMBER 2016 - FEBRUAR 2017KONJUNKTUR- UND MARKTUMFELDDer Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in seiner im Januar veröffentlichten Prognoseaktualisierung1) mit einer leichten Zunahme des globalen Wirtschaftswachstums in 2017. Allerdings gingen die derzeit hohen Unsicherheiten in Bezug auf die neue US Regierung und ihre Auswirkungen auf die Weltwirtschaft mit einer aktuell erhöhten Prognoseunsicherheit einher. Die Experten des IWF halten dennoch an ihrer Prognose für das kommende Jahr fest und sagen ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,4 % in 2017, gegenüber geschätzten 3,1 % für 2016, voraus. Allerdings habe sich das erwartete Wachstum der Industriestaaten verbessert, während sich die Prognosen für die Schwellen- und Entwicklungsländer aufgrund einer Verschärfung der makroökonomischen Situation einiger Länder verschlechtert hätten. Die Prognose für das Wirtschaftswachstum im Euroraum erhöht der IWF von 1,5 % im Oktober
2016 marginal um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr 1,6 % (2016 geschätzt: 1,7 %). Diese
Entwicklung wird unter anderem begünstigt durch eine steigende Binnennachfrage, die
wachstumsorientierte Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Abwertung
des Euro gegenüber anderen Währungen wie beispielsweise dem US-Dollar. Auch Länder
wie Italien und Spanien, die sich in den letzten Jahren eher verhalten entwickelt
haben, begännen langsam wieder Fuß zu fassen. Für Deutschland erhöhte der IWF seine Prognose für das Wirtschaftswachstum 2017 im
Januar, nach einer 0,2 prozentigen Erhöhung im Oktober 2016, erneut von 1,4 % auf
1,5 %. Die IWF Prognose für das Wirtschaftswachstum der USA in 2017 wurde im Januar unter
der Annahme eines erwarteten fiskalischen Stimulierungspakets marginal auf 2,3 % erhöht.
Die US Wirtschaft nähere sich außerdem, nach einer schwachen ersten Hälfte 2016, nun
der Vollbeschäftigung. Der IWF betont allerdings, dass aufgrund der politischen Situation
für die USA eine besonders hohe Prognoseunsicherheit gelte. 1)
Internationaler Währungsfonds: "World Economic Outlook (WEO) Update", Januar 2017. In den Schwellen- und Entwicklungsländern zeige sich ein gemischtes Bild. Während
die Wachstumsrate in China aufgrund des laufenden Konjunkturprogramms zuletzt besser
ausgefallen sei als erwartet, lägen einige lateinamerikanische Länder wie Argentinien
und Brasilien unterhalb der Erwartungen. Grundsätzlich geht der IWF allerdings davon
aus, dass sich das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer insgesamt verstärkt.
Die aktuelle Erwartung beträgt hier 4,5 % Wachstum, gegenüber geschätzten 4,1 % für
2016. Für China wurde die Prognose um 0,3 Prozentpunkte auf 6,5 % erhöht. Dennoch
herrsche hier aufgrund der Abhängigkeit von Stimulierungspaketen verbunden mit einer
rapiden Expansion der Staatsverschuldung und nur geringen Fortschritten im Bereich
der Budgetbeschränkungen staatlicher Unternehmen das Risiko einer stärkeren wirtschaftlichen
Verlangsamung. Diese könne sich durch Kapitalabfluss gar weiter verschärfen. Die Erwartung
für Lateinamerika wurde aufgrund von gedämpften Erwartungen bezüglich einer kurzfristigen
Erholung in Argentinien und Brasilien, gestiegener Zinssätze und verstärktem Gegenwind
durch US-politische Unsicherheiten in Mexiko reduziert. Für den Welt-Pharmamarkt geht das Forschungsunternehmen Quintiles IMS Institute2) für 2016 bis 2021 von einem jährlichen durchschnittlichen Ausgabenzuwachs von 4 % bis 7 % auf rund USD 1,5 Billionen in 2021 aus. Dabei prognostiziert Quintiles IMS in den USA, nach wie vor der weltgrößte Pharmamarkt, ein jährliches durchschnittliches Ausgabenwachstum von 6 % bis 9 % für die kommenden Jahre bis 2021, während in den europäischen Ländern Wachstumsraten im niedrigeren einstelligen Prozentbereich zu erwarten seien. In den Schwellenländern sei dagegen weiterhin von jährlichen durchschnittlichen Wachstumsraten in Höhe von 6 % bis 9 % für die kommenden fünf Jahre auszugehen. Das Volumenwachstum - welches die relevante Zielgröße für Gerresheimer ist - wird dem Bericht zufolge durch die weitere Zunahme an Generika getrieben sowie durch einen im Vergleich zu den Vorjahren etwas moderateren Anstieg der medizinischen Versorgung in den Schwellenländern. Wie im Zeitraum 2011 bis 2016 geht Quintiles IMS für 2016 bis 2021 von einem durchschnittlichen jährlichen globalen Volumenwachstum in Höhe von 3 % aus, das vor allem durch die Schwellenländer getrieben wird. 2)
Quintiles IMS Institute: "Outlook for Global Medicines through 2021 ". Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar lag im ersten Quartal 2017 innerhalb des Korridors
von 1,04 und 1,08 US-Dollar je Euro, wobei der Stand zum Quartalsende in etwa dem
Stand zum 30. November 2016 entspricht. Die zuvor herrschende Stärke des Euro ging
zum Ende des Jahres 2016 im Vorfeld und nach Veröffentlichung des Ergebnisses der
US-Präsidentenwahl wieder verloren, zudem erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit einer
weiteren US-Leitzinserhöhung, die Mitte März, nach Abschluss unseres 1. Quartals,
umgesetzt wurde. GESCHÄFTSVERLAUFDer Start des Gerresheimer Konzerns in das Geschäftsjahr 2017 verlief erwartungsgemäß.
So wurde im 1. Quartal 2017 ein Umsatz in Höhe von EUR 302,8 Mio. erzielt. Dieser
Umsatz lag um 5,4 % unter dem vergleichbaren Wert des Vorjahresquartals. Organisch,
d. h. bereinigt um Währungseffekte und um Akquisitionen bzw. Desinvestitionen, verzeichnete
der Gerresheimer Konzern im 1. Quartal 2017 einen Umsatzrückgang von 6,2 %. Zum 31.
Oktober 2016 haben wir den Geschäftsbereich Life Science Research an die Duran Gruppe
verkauft. Bei der Herstellung von Laborglas gab es wenige bis keine Synergien mit
unserem Kerngeschäft, der Herstellung pharmazeutischer Primärverpackungen und Produkte
zur sicheren und einfachen Verabreichung von Medikamenten. Mit dem Verkauf des Geschäftsbereiches
Life Science Research haben wir die Anzahl unserer Werke um fünf reduziert. Zu weitergehenden
Erläuterungen und Hintergrundinformationen verweisen wir auf unseren Geschäftsbericht
2016. Das Adjusted EBITDA lag im 1. Quartal 2017 bei EUR 59,9 Mio. nach EUR 63,5 Mio. im
vergleichbaren Vorjahresquartal. Die Adjusted EBITDA-Marge lag im Berichtsquartal
bei 19,8 % und damit auf demselben Niveau des Vorjahresquartals trotz des Umsatzrückgangs
um 5,4 %. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit lag mit EUR 28,2 Mio. um EUR 3,4 Mio. unter
dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 31,6 Mio. Ursächlich für den Rückgang des Ergebnisses
der betrieblichen Tätigkeit war im Wesentlichen das niedrigere Umsatzvolumen im Vergleich
zum Vorjahresquartal. Das Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft des 1. Quartals
2017 in Höhe von EUR 13,3 Mio. lag um EUR 2,9 Mio. unter dem Wert des vergleichbaren
Vorjahresquartals von EUR 16,2 Mio. Der zum 31. Oktober 2016 verkaufte Geschäftsbereich
Life Science Research erzielte im 1. Quartal 2016 ein positives Ergebnis nach Steuern
von EUR 1,4 Mio., welches zum Konzernergebnis von EUR 17,6 Mio. im 1. Quartal 2016
überleitet. Die Vermögenslage war unverändert sehr solide. Die Eigenkapitalquote lag mit 33,3
% leicht über dem Niveau vom 30. November 2016 (32,1 %). Der Anteil der langfristigen
Aktiva an der Bilanzsumme lag mit 77,0 % auf unverändertem Niveau verglichen mit dem
Wert zum 30. November 2016 (77,1 %). Der Adjusted EBITDA Leverage, berechnet als Verhältnis
von Nettofinanzschulden zum Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen
Rahmenkreditvereinbarung, lag mit 2,6x unverändert auf dem Niveau des Wertes per 30.
November 2016. Im 1. Quartal 2017 erzielten wir einen Operating Cash Flow in Höhe
von EUR 24,7 Mio. nach EUR 33,5 Mio. in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Durch unsere starke Präsenz im Ausland haben externe Faktoren wie Währungsschwankungen
Einfluss auf die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Aus diesem Grund geben wir
im Lagebericht das Umsatzwachstum auch währungsbereinigt an. Im Geschäftsjahr 2017
haben wir für den US-Dollar folgenden Plankurs zugrunde gelegt: 1 Euro entspricht
1,10 US-Dollar. Wertschwankungen des US-Dollars gegenüber dem Euro haben aufgrund
der Produktionsstandorte in den USA und Finanzschulden in US-Dollar keinen wesentlichen
Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des Konzerns, sondern führen im Wesentlichen
lediglich zu Translationseffekten. Wie bereits in den Vorjahren hatten im Berichtszeitraum
externe Faktoren wie die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise wenig Einfluss
auf die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Preisschwankungen in den Beschaffungsmärkten
für Rohstoffe und Energie werden im Wesentlichen durch vertragliche Preisgleitklauseln,
Sicherungsgeschäfte, Produktivitätssteigerungen und Preisanpassungen ausgeglichen. Insgesamt entsprach die Entwicklung des 1. Quartals im Geschäftsjahr 2017 unseren
Erwartungen. UMSATZENTWICKLUNGIm 1. Quartal 2017 hat der Gerresheimer Konzern einen Umsatz von EUR 302,8 Mio. erzielt
und lag damit um 5,4 % unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 320,2 Mio. Organisch,
d. h. bereinigt um Währungseffekte und um Akquisitionen und Desinvestitionen, sank
der Umsatz im 1. Quartal 2017 um 6,2 %. scroll
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Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet. Im Geschäftsbereich Plastics & Devices ging der Umsatz im 1. Quartal 2017 um 7,3 %
bzw. EUR 13,0 Mio. auf EUR 164,6 Mio. zurück. Der Hauptgrund für diesen Rückgang liegt
im Bereich der medizinischen Systeme. Einerseits ist der Engineering- und Werkzeugumsatz
im 1. Quartal 2017 geringer als im 1. Quartal 2016. Temporäre Schwankungen im Jahresverlauf
des Engineering- und Werkzeuggeschäftes sind üblich und im Wesentlichen durch die
Abrechnung von größeren Kundenprojekten bedingt. Andererseits gab es eine geringere
Nachfrage bei einigen Pharmakunden, bei denen wir Alleinlieferant sind, die wir aber
bereits zu Beginn des Geschäftsjahres angedeutet hatten. Insgesamt lag der Umsatz
des Geschäftsbereiches Plastics & Devices organisch 9,0 % unter dem Umsatz des Vorjahresquartals. Der Umsatz im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass betrug EUR 138,6 Mio. und lag
damit 2,9 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals von EUR 142,7 Mio. Der Hauptgrund
des geringeren Umsatzes im Vergleich zum Vorjahresquartal liegt insbesondere an den
rückläufigen Umsatzerlösen in der Region Nordamerika. Hier hat die erhöhte Unsicherheit
im Zusammenhang mit der neuen US-Regierung eine relativ hohe Zurückhaltung unserer
Pharma-Großkunden bei der Platzierung von Bestellungen ausgelöst. Organisch ging der
Umsatz im 1. Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,5 % zurück. Im Kosmetikgeschäft
konnten wir allerdings ein organisches Umsatzwachstum im 1. Quartal 2017 erzielen. ERTRAGSLAGEDas Adjusted EBITDA ist von EUR 63,5 Mio. im 1. Quartal 2016 auf EUR 59,9 Mio. gesunken.
Dies ist im Wesentlichen auf den beschriebenen Umsatzrückgang zurückzuführen. Währungsbereinigt
betrug das Adjusted EBITDA EUR 59,8 Mio. Trotz des Umsatzrückgangs um 5,4 % konnte
die Adjusted EBITDA-Marge auf dem Rekordniveau von 19,8 % für ein erstes Quartal stabilisiert
werden. scroll
Die Adjusted EBITDA-Marge des Geschäftsbereiches Plastics & Devices verbesserte sich
von 23,7 % im Vorjahresquartal auf nunmehr 24,5 % im 1. Quartal 2017, obwohl das Adjusted
EBITDA insgesamt um EUR 1,8 Mio. auf EUR 40,3 Mio. sank. Die positive Margenentwicklung
resultiert hauptsächlich aus dem reduzierten Anteil der niedrigmargigeren Engineering-und
Werkzeugumsätze gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Adjusted EBITDA des Geschäftsbereiches Primary Packaging Glass betrug EUR 24,3
Mio. und lag damit um rund EUR 1,9 Mio. unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR
26,2 Mio. Dabei lag die Adjusted EBITDA-Marge im 1. Quartal 2017 mit 17,5 % um 0,8
Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahresquartals von 18,3 %. Positiv zu erwähnen
ist, dass die Adjusted EBITDA-Marge im Geschäftsfeld Tubular Glass Converting im Vergleich
zur Vorjahresquartalsmarge insbesondere durch die positiven Kosteneffekte aus der
Implementierung der Fläschchenmaschinen-Strategie verbessert werden konnte. Im Gegensatz
dazu war die Adjusted EBITDA-Marge im Geschäftsfeld Moulded Glass rückläufig, was
unter anderem auch auf die geplante und im Berichtsquartal durchgeführte Ofenreparatur
in Belgien zurückzuführen ist. Zur Verbesserung der Produktivität wurde auf die erwartete
geringere Nachfrage einiger Pharma-Großkunden mit erweiterten Werksferien im 1. Quartal
2017 reagiert. Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Adjusted EBITDA zum Ergebnis der betrieblichen
Tätigkeit: scroll
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Die Position "Einmalige Aufwendungen und Erträge" umfasst außergewöhnliche Vorgänge,
die nicht als Indikator für die fortlaufende Geschäftstätigkeit herangezogen werden
können. Hierunter fallen unter anderem diverse Reorganisations- und Umstrukturierungsmaßnahmen,
die nach IFRS nicht als "Restrukturierungsaufwendungen" auszuweisen sind. Ausgehend vom Adjusted EBITDA in Höhe von EUR 59,9 Mio. im 1. Quartal 2017 (Vorjahresquartal:
EUR 63,5 Mio.) führen die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 22,7 Mio. (1.
Quartal 2016: EUR 21,2 Mio.) zu einem Adjusted EBITA von EUR 37,2 Mio. im 1. Quartal
2017 (Vorjahresquartal: EUR 42,3 Mio.). Einmaleffekte mit einem Gesamtwert von EUR
0,1 Mio. in der Berichtsperiode (Vorjahresquartal: EUR 1,0 Mio.) sowie planmäßige
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen in Höhe von EUR 8,9 Mio. (1. Quartal 2016:
EUR 9,7 Mio.) leiten auf das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR
28,2 Mio. im 1. Quartal 2017 über nach einem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode
von EUR 31,6 Mio. Im 1. Quartal 2016 standen die Einmaleffekte hauptsächlich im Zusammenhang
mit noch nicht buchbaren Folgeeffekten aus den im Geschäftsjahr 2015 beschlossenen
und durchgeführten Portfoliooptimierungen und in geringem Maße einer Anpassung des
Kaufpreises im Zusammenhang mit dem Verkauf des Röhrenglasgeschäftes im Geschäftsjahr
2015. scroll
Das Finanzergebnis im 1. Quartal 2017 resultiert in einem Aufwand von EUR 8,5 Mio.
und liegt damit annähernd auf dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 8,4 Mio. Einem
leichten Rückgang der Zinsaufwendungen von EUR 0,1 Mio. und identischen Zinserträgen
im Vergleich zum Vorjahresquartal steht dabei ein um EUR 0,2 Mio. höherer Aufwand
im sonstigen Finanzergebnis gegenüber, der im Wesentlichen aus höheren Währungsaufwendungen
resultiert. Der Ertragsteueraufwand in der Berichtsperiode beträgt EUR 6,4 Mio. nach EUR 7,0 Mio.
im 1. Quartal 2016. Zum 28. Februar 2017 beträgt die Steuerquote 32,6 % und liegt
damit über der Steuerquote des Vorjahresquartals von 30,2 %. Dies liegt im Wesentlichen
an rund EUR 0,3 Mio. niedrigeren steuerfreien Erträgen im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 28. Februar 2017 wies der Gerresheimer Konzern
ein Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft in Höhe von EUR 13,3 Mio. aus. Dieser
Wert lag um EUR 2,9 Mio. unter dem vergleichbaren Vorjahresquartalswert von EUR 16,2
Mio. scroll
Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft (definiert als: Konzernergebnis
aus fortzuführendem Geschäft inklusive der Ergebnisanteile von nicht beherrschenden
Anteilen vor den zahlungsunwirksamen Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und
den gesamten Einmaleffekten und der darauf entfallenden Steuereffekte) betrug im 1.
Quartal 2017 EUR 19,2 Mio. nach EUR 23,3 Mio. im Vorjahresquartal. Das bereinigte
Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen betrug EUR
18,7 Mio. (Vorjahresquartal: EUR 22,7 Mio.) und verringerte sich damit um EUR 4,0
Mio. Als Konsequenz ergibt sich damit das bereinigte Ergebnis aus fortzuführendem
Geschäft je Aktie nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen von EUR
0,60 im 1. Quartal 2017 (Vorjahresquartal: EUR 0,72). scroll
Das Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft im 1. Quartal 2016 in Höhe von
EUR 1,4 Mio. resultiert aus dem laufenden Nach-Steuer-Ergebnis des am 31. Oktober
2016 verkauften Geschäftsbereiches Life Science Research. VERMÖGENSLAGEVERMÖGENSDARSTELLUNGDie Vermögenslage des Gerresheimer Konzerns hat sich im 1. Quartal 2017 wie folgt
entwickelt: scroll
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Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet. Zum 28. Februar 2017 sank die Bilanzsumme des Gerresheimer Konzerns im Vergleich zum
30. November 2016 um EUR 0,6 Mio. auf EUR 2.373,7 Mio. Innerhalb der Bilanzstruktur
ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen. Die langfristigen Aktiva lagen mit EUR 1.828,8 Mio. um EUR 2,8 Mio. unter dem Niveau des 30. Novembers 2016. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich um EUR 1,0 Mio. gegenüber dem Wert zum 30. November 2016 erhöht. Dies resultiert zum einen aus einer Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwertes aufgrund von Währungsveränderungen von EUR 4,1 Mio. sowie einer Reduzierung der Kundenbeziehungen um EUR 6,0 Mio., wovon EUR 8,7 Mio. auf Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und gegenläufig EUR 2,7 Mio. auf die Währungsveränderung zurückzuführen sind. Weiterhin wurde eine erworbene Lizenz im Zusammenhang mit der Entwicklung des neuen Produktportfolios vorfüllbarer, steriler Injektionsfläschchen Gx RTF® Vials in Höhe von EUR 2,3 Mio. aktiviert. Der Wert der Sachanlagen ist um EUR 4,0 Mio. zurückgegangen. Zum 28. Februar 2017 betrugen die langfristigen Aktiva 77,0 % und zum 30. November 2016 insgesamt 77,1 % der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Aktiva lagen mit EUR 544,9 Mio. annähernd auf dem Niveau vom 30. November 2016. Das Konzerneigenkapital des Gerresheimer Konzerns einschließlich der nicht beherrschenden
Anteile ist zum 28. Februar 2017 im Vergleich zum 30. November 2016 von EUR 763,3
Mio. auf EUR 789,9 Mio. gestiegen. Diese Erhöhung resultiert einerseits aus dem positiven
Konzernergebnis der Berichtsperiode und andererseits aus der Entwicklung der Fremdwährungen,
welche ebenfalls einen positiven Effekt auf das Eigenkapital hatte. Die Eigenkapitalquote
stieg von 32,1 % zum 30. November 2016 auf 33,3 % zum 28. Februar 2017. Die langfristigen Schulden haben sich mit EUR 1.071,3 Mio. per Ende Februar 2017 um
EUR 1,4 Mio. im Vergleich zu EUR 1.069,9 Mio. per Ende November 2016 leicht erhöht. Die kurzfristigen Schulden sind um EUR 28,6 Mio. auf EUR 512,5 Mio. gesunken. Diese
Entwicklung ist hauptsächlich auf die deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. NET WORKING CAPITALDas Net Working Capital des Gerresheimer Konzerns lag zum 28. Februar 2017 mit EUR
222,1 Mio. um EUR 21,8 Mio. über dem Wert zum 30. November 2016. scroll
Der Anstieg des Net Working Capitals im Vergleich zum 30. November 2016 resultiert
im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Gegenläufig wirkte sich die leichte Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen aus. Der Anstieg
der Vorräte sowie gegenläufig der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
gleichen sich faktisch aus. Bereinigt um Währungseffekte betrug der Anstieg des Net
Working Capitals im 1. Quartal 2017 lediglich EUR 20,1 Mio. nach EUR 18,8 Mio. im
1. Quartal 2016. Bezogen auf den Umsatz der letzten zwölf Monate ist das durchschnittliche Net Working Capital im Vergleich zum Vorjahr von 17,3 %3) auf 16,1 % gesunken und bewegt sich nun bereits auf der Zielgröße zum Ende des Geschäftsjahres 2018 von rund 16 %. FINANZVERBINDLICHKEITEN UND KREDITLINIENDie Nettofinanzschulden des Gerresheimer Konzerns haben sich wie folgt entwickelt: scroll
Die Nettofinanzschulden sind zum 28. Februar 2017 um EUR 1,6 Mio. auf EUR 789,8 Mio.
leicht gestiegen (30. November 2016: EUR 788,2 Mio.). Der Anstieg der Nettofinanzschulden
zum 28. Februar 2017 ist im Wesentlichen auf eine höhere Inanspruchnahme des revolvierenden
Darlehens sowie höhere lokale Kreditlinien inkl. Kontokorrentverbindlichkeiten und
gegenläufig angestiegenen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zurückzuführen.
Der Adjusted EBITDA Leverage, berechnet als Verhältnis von Nettofinanzschulden zum
Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen Rahmenkreditvereinbarung,
lag bei 2,6x und damit unverändert im Vergleich zum 30. November 2016. Das bestehende revolvierende Darlehen in Höhe von EUR 450 Mio. wurde zum 28. Februar
2017 mit EUR 165,2 Mio. in Anspruch genommen. INVESTITIONENIm 1. Quartal 2017 tätigte Gerresheimer folgende Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte: scroll
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Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet. Wir investieren weiterhin unverändert stark in die guten Wachstumsperspektiven unseres Unternehmens sowie in unsere Initiativen zur Qualitäts- und Produktivitätssteigerung. Die Investitionen betrugen im 1. Quartal 2017 EUR 15,1 Mio. (Vorjahresquartal: EUR 13,7 Mio.). Der größte Teil der Investitionen entfiel auf den Geschäftsbereich Plastics & Devices. Den Schwerpunkt bildete hier der Kauf eines Grundstücks in den USA sowie die Schaffung von zusätzlichen Produktionskapazitäten ebenfalls in den USA. Die Investitionen im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass betrafen im Wesentlichen die Ofenreparatur an unserem Standort in Belgien sowie in Fläschchen-und Karpulenmaschinen im Rahmen der weltweiten Standardisierung im Geschäftsfeld Tubular Glass Converting. Zudem erfolgten, wie in den Vorjahren, Investitionen für Formen, Werkzeuge und Modernisierungsmaßnahmen. Die Investitionen in den Zentralstellen betreffen im Wesentlichen die Entwicklung des neuen Produktportfolios vorfüllbarer, steriler Injektionsfläschchen Gx RTF® Vials und dazugehörigem technologischen Know-how. OPERATING CASH FLOWscroll
Im 1. Quartal 2017 haben wir einen Operating Cash Flow in Höhe von EUR 24,7 Mio. erzielt.
Dieser liegt um EUR 8,8 Mio. unter dem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode
von EUR 33,5 Mio. Dies liegt im Wesentlichen am geringeren Adjusted EBITDA, aber auch
an höheren Investitionen im Vergleich zur Vorjahresperiode. Beide Geschäftsbereiche
weisen positive Operating Cash Flows aus. Weitere Details sind der Übersicht zu den
Segmentdaten nach Geschäftsbereichen im Anhang zu diesem Quartalsfinanzbericht zu
entnehmen. KAPITALFLUSSRECHNUNG (KURZFASSUNG)scroll
Im 1. Quartal 2017 haben wir einen Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit
von EUR 10,4 Mio. erzielt (1. Quartal 2016: Mittelabfluss EUR 6,2 Mio.). Der wesentliche
Treiber des gestiegenen Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind
geringere Steuerzahlungen im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Mittelabfluss im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit von saldiert EUR 13,3
Mio. war um EUR 1,5 Mio. geringfügig niedriger als im Vorjahresquartal. Der Mittelabfluss
beinhaltet in beiden berichteten Quartalen Ausgaben für Sachanlagevermögen und immaterielle
Vermögenswerte sowie in der aktuellen Berichtsperiode eine Einzahlung in Höhe von
EUR 1,4 Mio. im Zusammenhang mit der Kaufpreisanpassung aus dem Verkauf des Geschäftsbereiches
Life Science Research. Einzahlungen aus Anlagenverkäufen hatten in den jeweiligen
Quartalen eine untergeordnete Bedeutung. Der Mittelzufluss im Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im 1. Quartal
2017 EUR 2,6 Mio. nach EUR 14,6 Mio. im 1. Quartal 2016. Der Finanzmittelbestand betrug
somit EUR 109,3 Mio. nach EUR 78,4 Mio. zum Ende des 1. Quartals 2016. MITARBEITERZum 28. Februar 2017 beschäftigte der Gerresheimer Konzern 9.807 Mitarbeiter (30.
November 2016: 9.904). scroll
Zum Bilanzstichtag beschäftigte der Gerresheimer Konzern 36 % der Mitarbeiter in den
Schwellenländern, 34 % der Mitarbeiter in Deutschland, 19 % der Mitarbeiter in Europa
(ohne Deutschland) sowie 11 % der Mitarbeiter in Amerika. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTGerresheimer setzt auch im Geschäftsjahr 2017 auf Wachstum in den pharmazeutischen
Primärverpackungen und Drug-Delivery-Devices. Konjunkturelle Entwicklungen der Weltwirtschaft,
Wechselkurseinflüsse, steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie Unwägbarkeiten hinsichtlich
der zukünftigen Entwicklung der staatlichen Gesundheitssysteme und des Bestellverhaltens
der Kunden sind Risiken, die den Geschäftsverlauf nachhaltig beeinflussen können.
Wir sind uns dieser Risiken bewusst und beobachten sorgfältig deren Auswirkungen auf
unser Geschäft. Existenzgefährdende Risiken sind für den Gerresheimer Konzern derzeit nicht erkennbar.
Gegenüber den im Kapitel "Chancen- und Risikobericht" unseres Geschäftsberichts 2016
gemachten Aussagen ergeben sich keine wesentlichen Änderungen. PROGNOSEBERICHTDie nachfolgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Gerresheimer Konzerns
sowie der Gerresheimer AG und zu den dafür als wesentlich beurteilten Annahmen über
die wirtschaftliche Entwicklung von Markt und Branche basieren auf unseren Einschätzungen,
die wir nach den uns vorliegenden Informationen zurzeit als realistisch ansehen. Diese
sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen das unvermeidbare Risiko, dass die
prognostizierten Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß nach tatsächlich
eintreten. ENTWICKLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGENEntwicklung der Weltwirtschaft/Entwicklung in den einzelnen RegionenDie Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich verglichen mit unseren
Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts grundsätzlich nicht verändert. Daher
verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht
2016. Die Experten des IWF halten zwar weiterhin an ihrer Prognose für das kommende
Jahr fest und sagen ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,4 % in 2017 voraus, was
allerdings derzeit hohe Unsicherheiten in Bezug auf die neue US Regierung und damit
zusammenhängende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft mit einer aktuell erhöhten Prognoseunsicherheit
beinhaltet. MARKT- UND GESCHÄFTSCHANCEN FÜR DEN GERRESHEIMER KONZERNDie Perspektiven für das Geschäftsjahr 2017Die Einschätzung der Perspektiven für das Geschäftsjahr 2017 hat sich verglichen mit
unseren Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts grundsätzlich nicht verändert.
Daher verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht
2016. GesamtkonzernFür das Geschäftsjahr 2017 gehen wir derzeit von folgenden Erwartungen aus, gemessen
jeweils zu konstanten Wechselkursen. Dabei haben wir für den US-Dollar, der mit einem
Anteil von rund einem Drittel am Konzernumsatz in 2017 den größten Währungseinfluss
auf die Konzernwährung haben dürfte, eine Wechselkursannahme von rund USD 1,10 je
EUR 1,00 zugrunde gelegt. Nach aktuellen Erkenntnissen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 weiterhin einen
währungsbereinigten Konzernumsatz zunächst am unteren Ende der von uns kommunizierten
Bandbreite von EUR 1,405 Mrd. bis EUR 1,455 Mrd. nach EUR 1.375,5 Mio. in 2016. Dies
auch vor dem Hintergrund, dass wir - sowie die Experten des IWF - eine erhöhte Prognoseunsicherheit
in Bezug auf die neue US Regierung sehen. Aufgrund der damit einhergehenden möglichen
Veränderung im US- bzw. weltweiten Pharmamarkt beobachten wir bei unseren großen Pharmakunden
ein deutlich vorsichtigeres Bestellverhalten mit Auswirkungen auf das erste Halbjahr
2017. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2017 wird im Wesentlichen aufgrund unserer
guten Wachstumsperspektiven sowie infolge unserer Initiativen zur Produktivitäts-
und Qualitätssteigerung voraussichtlich rund 8 % des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen
betragen. Darüber hinaus haben wir folgende Erwartungen bis Ende 2018:
Als langfristige Zielvorgabe streben wir weiterhin an:
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS DEZEMBER 2016 - FEBRUAR 2017KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| in T EUR | Anhang | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Umsatzerlöse | 302.813 | 320.153 | |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -214.370 | -226.272 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 88.443 | 93.881 | |
| Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten | -62.373 | -63.139 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (4) | 3.940 | 3.000 |
| Restrukturierungsaufwendungen | -9 | - | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.765 | -2.142 | |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 28.236 | 31.600 | |
| Zinserträge | 758 | 805 | |
| Zinsaufwendungen | -8.007 | -8.093 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | -1.264 | -1.095 | |
| Finanzergebnis | -8.513 | -8.383 | |
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 19.723 | 23.217 | |
| Ertragsteuern | (6) | -6.437 | -7.023 |
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 13.286 | 16.194 | |
| Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft | - | 1.368 | |
| Konzernergebnis | 13.286 | 17.562 | |
| Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens | 12.920 | 16.245 | |
| Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen | 366 | 1.317 | |
| Ergebnis je Aktie (in EUR)1) | 0,41 | 0,52 |
Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
| in T EUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Konzernergebnis | 13.286 | 17.562 |
| Veränderung des beizulegenden Zeitwertes von zu Sicherungszwecken eingesetzten Derivaten sowie zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | - | -4 |
| Ertragsteuern | - | 1 |
| Sonstiges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | - | -3 |
| Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften | 13.312 | -27.661 |
| Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung | 13.312 | -27.661 |
| Sonstiges Ergebnis, das unter bestimmten Bedingungen in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wird | 13.312 | -27.664 |
| Sonstiges Ergebnis | 13.312 | -27.664 |
| Gesamtergebnis | 26.598 | -10.102 |
| Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens | 24.877 | -10.591 |
| Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen | 1.721 | 489 |
Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
| in T EUR | Anhang | 28.02.2017 | 30.11.2016 | 29.02.2016 |
| Langfristige Aktiva | ||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.194.941 | 1.193.902 | 1.211.748 | |
| Sachanlagen | 606.164 | 610.169 | 584.790 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5.732 | 5.732 | 5.791 | |
| Anteile an at equity bewerteten Unternehmen | 184 | 262 | 237 | |
| Ertragsteuerforderungen | 1.293 | 1.173 | 957 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 5.276 | 5.262 | 5.234 | |
| Sonstige Forderungen | 1.438 | 1.481 | 4.137 | |
| Aktive latente Steuern | 13.803 | 13.570 | 8.336 | |
| 1.828.831 | 1.831.551 | 1.821.230 | ||
| Kurzfristige Aktiva | ||||
| Vorräte | (8) | 171.135 | 155.433 | 188.307 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 215.604 | 232.051 | 221.667 | |
| Ertragsteuerforderungen | 1.987 | 7.118 | 4.138 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 8.859 | 10.555 | 7.557 | |
| Sonstige Forderungen | 24.666 | 19.157 | 27.610 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 122.624 | 118.391 | 88.285 | |
| 544.875 | 542.705 | 537.564 | ||
| Summe Aktiva | 2.373.706 | 2.374.256 | 2.358.794 |
| in T EUR | Anhang | 28.02.2017 | 30.11.2016 | 29.02.2016 |
| Eigenkapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 31.400 | 31.400 | 31.400 | |
| Kapitalrücklage | 513.827 | 513.827 | 513.827 | |
| IAS-39-Rücklage | -41 | -41 | -39 | |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | -14.485 | -26.442 | -58.771 | |
| Angesammelte Ergebnisse | 220.333 | 207.413 | 129.397 | |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 751.034 | 726.157 | 615.814 | |
| Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital | 38.859 | 37.138 | 72.215 | |
| 789.893 | 763.295 | 688.029 | ||
| Langfristige Schulden | ||||
| Passive latente Steuern | 157.980 | 157.633 | 140.418 | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 158.772 | 159.590 | 158.662 | |
| Sonstige Rückstellungen | 8.846 | 7.928 | 6.376 | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 745.510 | 744.551 | 740.522 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 203 | 198 | 303 | |
| 1.071.311 | 1.069.900 | 1.046.281 | ||
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 13.348 | 13.621 | 16.587 | |
| Sonstige Rückstellungen | 52.576 | 53.446 | 59.752 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 127.962 | 156.996 | 142.622 | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 194.828 | 185.428 | 266.241 | |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 11.336 | 25.001 | 20.999 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 112.452 | 106.569 | 118.283 | |
| 512.502 | 541.061 | 624.484 | ||
| 1.583.813 | 1.610.961 | 1.670.765 | ||
| Summe Passiva | 2.373.706 | 2.374.256 | 2.358.794 |
Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
| Sonstiges Ergebnis | ||||||
| in T EUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | IAS-39-Rücklage | Rücklage aus Währungsumrechnung | Angesammelte Ergebnisse | Anteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens |
| Zum 30. November/1. Dezember 2015 | 31.400 | 513.827 | -36 | -31.938 | 113.152 | 626.405 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 16.245 | 16.245 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | -3 | -26.833 | - | -26.836 |
| Gesamtergebnis | - | - | -3 | -26.833 | 16.245 | -10.591 |
| Zum 29. Februar 2016 | 31.400 | 513.827 | -39 | -58.771 | 129.397 | 615.814 |
| Zum 30. November/1. Dezember 2016 | 31.400 | 513.827 | -41 | -26.442 | 207.413 | 726.157 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 12.920 | 12.920 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 11.957 | - | 11.957 |
| Gesamtergebnis | - | - | - | 11.957 | 12.920 | 24.877 |
| Zum 28. Februar 2017 | 31.400 | 513.827 | -41 | -14.485 | 220.333 | 751.034 |
| in T EUR | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital |
| Zum 30. November/1. Dezember 2015 | 71.726 | 698.131 |
| Konzernergebnis | 1.317 | 17.562 |
| Sonstiges Ergebnis | -828 | -27.664 |
| Gesamtergebnis | 489 | -10.102 |
| Zum 29. Februar 2016 | 72.215 | 688.029 |
| Zum 30. November/1. Dezember 2016 | 37.138 | 763.295 |
| Konzernergebnis | 366 | 13.286 |
| Sonstiges Ergebnis | 1.355 | 13.312 |
| Gesamtergebnis | 1.721 | 26.598 |
| Zum 28. Februar 2017 | 38.859 | 789.893 |
Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
| in T EUR | Anhang | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Konzernergebnis | 13.286 | 17.562 | |
| Ertragsteuern | (6) | 6.437 | 7.357 |
| Abschreibungen auf Sachanlagevermögen | 22.132 | 20.842 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 9.383 | 10.903 | |
| Portfoliobereinigungen | - | 68 | |
| Veränderung der sonstigen Rückstellungen | -318 | -2.869 | |
| Veränderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | -2.054 | -2.093 | |
| Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten/Schulden | -21 | -11 | |
| Finanzergebnis | 8.513 | 8.389 | |
| Gezahlte Zinsen | -1.355 | -1.045 | |
| Erhaltene Zinsen | 459 | 364 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | -18.678 | -43.828 | |
| Erhaltene Ertragsteuern | 2.119 | 635 | |
| Veränderung der Vorräte | -14.502 | -4.684 | |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Aktiva | 13.405 | -7.599 | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Passiva | -27.123 | -16.636 | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -1.255 | 6.461 | |
| Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 10.428 | -6.184 | |
| Einzahlungen aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte | 416 | 167 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -11.979 | -13.267 | |
| in immaterielle Vermögenswerte | -3.110 | -385 | |
| Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel | (2) | 1.356 | -2.275 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel | (2) | - | 1.013 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -13.317 | -14.747 | |
| Ausschüttungen von Dritten | 78 | - | |
| Aufnahme von Finanzkrediten | 16.699 | 39.920 | |
| Rückzahlung von Finanzkrediten | -14.075 | -25.208 | |
| Auszahlungen für Finanzierungsleasing | -161 | -112 | |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | 2.541 | 14.600 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -348 | -6.331 | |
| Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelbestandes | 1.906 | -2.347 | |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 107.742 | 87.090 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 109.300 | 78.412 | |
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 122.624 | 88.285 | |
| Kontokorrentverbindlichkeiten | -13.324 | -9.873 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 109.300 | 78.412 |
Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
der Gerresheimer AG zum Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 28. Februar 2017
Der Gerresheimer Konzern mit Sitz in Düsseldorf umfasst die Gerresheimer AG sowie
die von ihr direkt und indirekt gehaltenen Beteiligungen.
Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde nach den gültigen Vorschriften der
von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards
(IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), den zusätzlich nach §
315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie in Übereinstimmung mit
IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Demzufolge enthält dieser Konzern-Zwischenabschluss
nicht sämtliche Informationen und Anhangsangaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss
zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind und sollte im Zusammenhang mit dem
Konzernabschluss zum 30. November 2016 gelesen werden. Eine prüferische Durchsicht
durch den Abschlussprüfer hat nicht stattgefunden.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt
und um eine Konzern-Gesamtergebnisrechnung ergänzt. Es gelten grundsätzlich die gleichen
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie für den Konzernabschluss 2016.
Folgende Standards und Interpretationen wurden erstmalig verpflichtend angewendet:
| ― |
IFRS 10, IFRS 12, IAS 28, Investmentgesellschaften - Anwendung der Konsolidierungsausnahme |
| ― |
IFRS 11, Gemeinsame Vereinbarungen - Erwerb von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit |
| ― |
IAS 1, Darstellung des Abschlusses - Angabeninitiative |
| ― |
IAS 16, Sachanlagen und IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte: Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden |
| ― |
IAS 16, Sachanlagen und IAS 41, Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen |
| ― |
IAS 27, Separate Abschlüsse - Anwendung der Equity-Methode in Einzelabschlüssen |
| ― |
Änderungen der IFRS |
Aus der verpflichtenden Anwendung dieser Standards und Interpretationen ergeben sich
keine wesentlichen Auswirkungen auf diesen Konzern-Zwischenabschluss.
Bei der Erstellung des Konzern-Zwischenabschlusses in Übereinstimmung mit angewandten
Rechnungslegungsprinzipien werden Schätzungen vorgenommen, Annahmen und Ermessensentscheidungen
getroffen, die Einfluss auf den Ansatz und die Bewertung von Aktiva und Passiva haben
sowie sich auf die Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten und -forderungen zum
Bilanzstichtag und auf die Höhe von Erträgen und Aufwendungen im Berichtszeitraum
auswirken. Obwohl die Schätzungen auf dem besten Wissen des Managements bezüglich
der laufenden Ereignisse und Handlungen basieren, können die tatsächlichen zukünftigen
Ergebnisse von den Schätzungen abweichen.
Der Konzern-Zwischenabschluss ist in Euro, der funktionalen Währung der Muttergesellschaft,
aufgestellt. Sowohl Einzel- als auch Summenwerte stellen den Wert mit der kleinsten
Rundungsdifferenz dar. Bei Additionen der dargestellten Einzelwerte können deshalb
geringfügige Differenzen zu den ausgewiesenen Summen auftreten. Für die Umrechnung
der wesentlichen Währungen im Konzern in die Berichtswährung werden die folgenden
Wechselkurse zugrunde gelegt:
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
| 1 EUR | 28.02.2017 | 29.02.2016 | Q1 2017 | Q1 2016 | |
| Argentinien | ARS | 16,3973 | 16,8918 | 16,7283 | 14,0980 |
| Brasilien | BRL | 3,2810 | 4,3394 | 3,4192 | 4,2747 |
| Schweiz | CHF | 1,0648 | 1,0914 | 1,0715 | 1,0944 |
| China | CNY | 7,2780 | 7,1351 | 7,3289 | 7,0440 |
| Tschechische Republik | CZK | 27,0210 | 27,0570 | 27,0308 | 27,0355 |
| Dänemark | DKK | 7,4332 | 7,4602 | 7,4363 | 7,4615 |
| Indien | INR | 70,6290 | 74,3825 | 71,9705 | 72,8872 |
| Mexiko | MXN | 21,0800 | 19,8005 | 21,7537 | 19,0624 |
| Polen | PLN | 4,3148 | 4,3543 | 4,3743 | 4,3266 |
| Vereinigte Staaten von Amerika | USD | 1,0597 | 1,0888 | 1,0632 | 1,0828 |
Der Konzernabschluss der Gerresheimer AG zum 30. November 2016 ist im Bundesanzeiger
in deutscher Sprache und im Internet unter der Adresse www.gerresheimer.com veröffentlicht.
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelbstand des Gerresheimer Konzerns
im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert hat. Die aus
der Erstkonsolidierung resultierenden Auswirkungen von Akquisitionen, Effekte aus
Desinvestitionen und sonstigen Änderungen des Konsolidierungskreises sind gesondert
ausgewiesen. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand beinhaltet
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, bestehend aus Kassenbeständen, Schecks,
Wechseln und Guthaben bei Kreditinstituten sowie gegenläufigen Kontokorrentverbindlichkeiten.
Der Posten "Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel"
in der Berichtsperiode steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung des
Geschäftsbereiches Life Science Research und beinhaltet Einzahlungen für im Vorjahr
bilanzierte Forderungen aus Kaufpreisanpassungen. Im Vorjahr resultiert diese Position
aus Auszahlungen für bilanzierte Verbindlichkeiten aus der Kaufpreisanpassung im Zusammenhang
mit der Veräußerung des Röhrenglasgeschäftes. Der Posten "Auszahlungen für den Erwerb
von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel" beinhaltet im Vorjahresvergleichszeitraum
den Erhalt einer Kaufpreisanpassung für den Erwerb der US-amerikanischen Centor.
Das Geschäft unterliegt saisonalen Einflüssen, so dass die Umsätze und der Cash Flow
während der Ferienzeiten im Dezember/Januar und während der Sommermonate in Europa
und Nordamerika üblicherweise am niedrigsten ausfallen.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus sonstigen Erstattungsansprüchen
gegen Dritte in Höhe von TEUR 1.234 (Vorjahresquartal: TEUR 470) und Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen mit einem Betrag von TEUR 774 (Vorjahresquartal: TEUR
872) enthalten.
Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen betreffen die Akquisitionen der Gerresheimer
Regensburg Gruppe (vormals: Wilden Gruppe) Anfang Januar 2007, der Pharma-Glassparte
der US-amerikanischen Comar Inc. im März 2007, der Gerresheimer Zaragoza und Gerresheimer
Plasticos Sao Paulo im Januar 2008, der Vedat Tampas Hermeticas (verschmolzen auf
Gerresheimer Plasticos Sao Paulo) im März 2011, der Neutral Glass im April 2012, der
Triveni im Dezember 2012 sowie der Centor im September 2015. Bei den Abschreibungen
auf Fair Value-Anpassungen handelt es sich um Abschreibungen auf identifizierte immaterielle
Vermögenswerte.
Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen sind vollständig im Funktionsbereich
Vertriebskosten ausgewiesen.
Im Geschäftsjahr sind keine Wertminderungen in den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen
enthalten (Vorjahresquartal: Wertminderungen auf Kundenbeziehungen in Höhe von TEUR
277 im Geschäftsbereich Plastics & Devices).
Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| in T EUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Tatsächliche Ertragsteuern | -7.996 | -8.922 |
| Latente Ertragsteuern | 1.559 | 1.899 |
| Ertragsteuern | -6.437 | -7.023 |
Die aktuelle Steuerquote des Konzerns beträgt 32,6 % (Vorjahresquartal: 30,3 %).
Im 1. Quartal 2017 haben, wie im 1. Quartal 2016, keine Ausschüttungen an Dritte stattgefunden.
Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
| in T EUR | 28.02.2017 | 30.11.2016 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 51.452 | 49.968 |
| Unfertige Erzeugnisse/ Leistungen | 19.280 | 18.429 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 97.245 | 83.983 |
| Geleistete Anzahlungen | 3.158 | 3.053 |
| Vorräte | 171.135 | 155.433 |
Der Aufwand aus der Wertberichtigung von Vorräten beträgt in der Berichtsperiode TEUR
1.684 (Vorjahresquartal: TEUR 1.934). Bei Wegfall der Gründe, welche zu einer Abwertung
geführt haben, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Wertaufholungen betragen in
der Berichtsperiode TEUR 96 (Vorjahresquartal: TEUR 220).
Im Rahmen der Refinanzierung der bisherigen Konsortialkredite wurde am 9. Juni 2015
ein neues revolvierendes Darlehen mit fünfjähriger Laufzeit in Höhe von EUR 450.000
unterzeichnet. Der in 2016 regulär auslaufende Bankkredit in Höhe von ursprünglich
TEUR 400.000 wurde damit am 15. Juni 2015 abgelöst. Zum Stichtag war das revolvierende
Darlehen in Höhe von TEUR 165.150 in Anspruch genommen.
Die Anleihe in Höhe von TEUR 300.000 ist unverändert im Bestand. Diese wurde am 19.
Mai 2011 zu einem Ausgabekurs von 99,4 % und einem Zinskupon von 5,0 % p. a. begeben,
der mit einer Endfälligkeit im Mai 2018 ausgestattet ist.
Zum 10. November 2015 wurden zudem Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von fünf, sieben
und zehn Jahren in Höhe von insgesamt TEUR 425.000 begeben.
Die Ziele des Konzerns im Hinblick auf das Kapitalmanagement liegen im Wesentlichen
in der Aufrechterhaltung und Sicherstellung einer optimalen Kapitalstruktur zur Reduzierung
der Kapitalkosten, in der Sicherstellung ausreichender liquider Mittel und in dem
aktiven Management des Nettoumlaufvermögens. Die Nettofinanzschulden betragen zum
28. Februar 2017 TEUR 789.791 (30. November 2016: TEUR 788.188), und das Net Working
Capital beläuft sich auf TEUR 222.084 (30. November 2016: TEUR 200.300).
Das Risikomanagementsystem des Gerresheimer Konzerns für das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko
und einzelne Marktrisiken, insbesondere Zinsrisiken, Währungsrisiken und Preisrisiken,
wird einschließlich seiner Ziele, Methoden, Prozesse und dessen Maßnahme zur Überwachung
der einzuhaltenden Covenants im Chancen- und Risikobericht des Lageberichts im Konzernabschluss
zum 30. November 2016 dargestellt.
Nach Art der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und
finanzieller Verbindlichkeiten sind drei Hierarchiestufen zu unterscheiden. Die Zuordnung
der beizulegenden Zeitwerte zu den einzelnen Hierarchiestufen überprüft Gerresheimer
jeweils zum Ende einer Berichtsperiode.
| Stufe 1: | Die beizulegenden Zeitwerte werden anhand von öffentlich notierten Marktpreisen an aktiven Märkten bestimmt. |
| Stufe 2: | Besteht kein aktiver Markt für einen finanziellen Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit, basiert die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte auf Bewertungsmodellen. Die der Stufe 2 zuzurechnenden beizulegenden Zeitwerte wurden anhand von Preisen in jüngsten Geschäftsvorfällen mit vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern oder unter Verwendung von Preisen bei beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen für ähnliche Vermögenswerte oder Schulden bestimmt. |
| Stufe 3: | Die Bewertungen der beizulegenden Zeitwerte beruhen auf Modellen, in die am Markt nicht beobachtbare Inputfaktoren eingehen und das Bewertungsergebnis signifikant beeinflussen. |
| 28.02.2017 | ||||
| in T EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Total |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" |
||||
| Wertpapiere | 646 | - | - | 646 |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | - | 70 | - | 70 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 646 | 70 | - | 716 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | - | 1.494 | - | 1.494 |
| Put-Optionen | - | - | 15.542 | 15.542 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 1.494 | 15.542 | 17.036 |
| 30.11.2016 | ||||
| in T EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Total |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" |
||||
| Wertpapiere | 646 | - | - | 646 |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | - | 77 | - | 77 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 646 | 77 | - | 723 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | - | 2.990 | - | 2.990 |
| Put-Optionen | - | - | 14.706 | 14.706 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 2.990 | 14.706 | 17.696 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der
einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie
von Finanzinstrumenten dar und leitet sie auf die entsprechenden Bilanzpositionen
über:
| 28.02.2017 | ||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | |||
| in T EUR | Buchwert | Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert | Buchwert | Buchwert laut Bilanz |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 188.347 | 188.347 | - | 188.3471) |
| Kredite und Forderungen | 188.347 | 188.347 | - | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 13.419 | 13.183 | 716 | 14.135 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2362) | - | 646 | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 70 | |
| Kredite und Forderungen | 13.183 | 13.183 | - | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 122.624 | 122.624 | - | 122.624 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 324.390 | 324.154 | 716 | 325.106 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 923.302 | 941.683 | 17.036 | 940.338 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 923.302 | 941.683 | - | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 17.036 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 127.962 | 127.962 | - | 127.962 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 127.962 | 127.962 | - | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 1.051.264 | 1.069.645 | 17.036 | 1.068.300 |
| 30.11.2016 | ||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | |||
| in T EUR | Buchwert | Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert | Buchwert | Buchwert laut Bilanz |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 211.265 | 211.265 | - | 211.2653) |
| Kredite und Forderungen | 211.265 | 211.265 | - | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 15.094 | 14.859 | 723 | 15.817 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2354) | - | 646 | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 77 | |
| Kredite und Forderungen | 14.859 | 14.859 | - | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 118.391 | 118.391 | - | 118.391 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 344.750 | 344.515 | 723 | 345.473 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 912.283 | 933.982 | 17.696 | 929.979 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 912.283 | 933.982 | - | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 17.696 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 156.996 | 156.996 | - | 156.996 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 156.996 | 156.996 | - | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 1.069.279 | 1.090.978 | 17.696 | 1.086.975 |
1)
Zusätzlich werden in der Bilanz TEUR 27.257 Forderungen aus Fertigungsaufträgen ausgewiesen.
2)
In Ermangelung eines verlässlich schätzbaren Marktwertes wird auf die Angabe des beizulegenden
Zeitwertes für die mit TEUR 236 bilanzierten Beteiligungen verzichtet.
3)
Zusätzlich werden in der Bilanz TEUR 20.786 Forderungen aus Fertigungsaufträgen ausgewiesen.
4)
In Ermangelung eines verlässlich schätzbaren Marktwertes wird auf die Angabe des beizulegenden
Zeitwertes für die mit TEUR 235 bilanzierten Beteiligungen verzichtet.
In den Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten sind Verbindlichkeiten
aus Finanzierungsleasing enthalten, bei denen die Konzerngesellschaften Leasingnehmer
sind. Zum 28. Februar 2017 belaufen sich diese Verbindlichkeiten auf TEUR 7.158 (30.
November 2016: TEUR 7.245).
Der beizulegende Zeitwert von Forderungen, Krediten oder Verbindlichkeiten wird als
Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse oder -abflüsse ermittelt. Die Abzinsung
erfolgt mit einem Zinssatz, der der jeweiligen Fälligkeit des Aktivpostens bzw. der
Restlaufzeit der Verbindlichkeiten und der Bonität des Schuldners am Abschlussstichtag
Rechnung trägt.
Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten weichen die beizulegenden Zeitwerte
für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle
Vermögenswerte und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente nicht signifikant von den Buchwerten ab.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
| in T EUR | 28.02.2017 | 30.11.2016 |
| Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 44.843 | 44.172 |
| Bestellobligo aus Investitionen | 9.955 | 11.391 |
| Andere finanzielle Verpflichtungen | 8.782 | 7.564 |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 63.580 | 63.127 |
Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen betreffen im Wesentlichen technische
Anlagen sowie betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude.
Nach dem Management Approach orientiert sich die Segmentberichterstattung am internen
Berichtswesen.
Die Ressourcenallokation und die Bewertung der Ertragskraft der Geschäftssegmente
werden im Gerresheimer Konzern durch den Vorstand der Gerresheimer AG als Hauptentscheidungsträger
wahrgenommen. Die Abgrenzung der Segmente und der Regionen sowie die aufgeführten
Kennzahlen stimmen mit dem internen Steuerungs- und Berichtswesen überein.
Der Gerresheimer Konzern wird über strategische Geschäftseinheiten in Form von Geschäftsbereichen
gesteuert. Diese werden nach ihren spezifischen Herstellungstechnologien und Materialien,
die wir für unsere Produkte verwenden, zu berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst.
Unser Geschäftsmodell ist seit dem Verkauf des Geschäftsbereiches Life Science Research
zum 31. Oktober 2016 in die zwei berichtspflichtigen operativen Geschäftsbereiche
Plastics & Devices und Primary Packaging Glass gegliedert.
Unser Produktportfolio im Geschäftsbereich Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische
Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten. Dazu zählen beispielsweise
Insulin-Pens, Inhalatoren oder vorfüllbare Spritzen. Darüber hinaus gehören zu diesem
Bereich Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik wie Stechhilfen und Testsysteme
sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss-
und Sicherheitssystemen.
Im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produzieren wir Primärverpackungen aus
Glas für Medikamente und Kosmetik. Dazu zählen zum Beispiel Pharmagläser, Ampullen,
Injektionsfläschchen, Karpulen, Parfümflakons und Cremetiegel sowie spezielle Gläser
für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.
Die Auswirkungen von Dienstleistungen der Gerresheimer AG, Konsolidierungsmaßnahmen
und Überleitungen zwischen den Segmenten werden in der Segmentberichterstattung als
"Zentralstellen/Konsolidierung" dargestellt. Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung
liegen die im Konzernabschluss verwendeten IFRS zugrunde.
Im Folgenden werden die von der Gerresheimer AG zur Beurteilung der Leistung der Segmente
herangezogenen Steuerungsgrößen dargestellt:
| Primary Packaging | Life Science | |||||
| in T EUR | Plastics & Devices | Glass | Research2) | |||
| Q1 2017 | Q1 2016 | Q1 2017 | Q1 2016 | Q1 2017 | Q1 2016 | |
| Umsatz des Segmentes | 164.585 | 177.615 | 138.603 | 142.695 | - | - |
| Innenumsätze | -203 | -101 | -172 | -56 | - | - |
| Umsatz mit Dritten | 164.382 | 177.514 | 138.431 | 142.639 | - | - |
| Adjusted EBITDA | 40.296 | 42.121 | 24.309 | 26.165 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen | -11.333 | -10.397 | -11.124 | -10.714 | - | - |
| Adjusted EBITA | 28.963 | 31.724 | 13.185 | 15.451 | - | - |
| Net Working Capital | 116.032 | 107.645 | 108.393 | 101.171 | - | 24.047 |
| Operating Cash Flow1) | 24.195 | 25.130 | 7.982 | 9.015 | - | 4.327 |
| Investitionen | 6.730 | 8.721 | 5.881 | 4.731 | - | 191 |
| Mitarbeiter | 4.540 | 4.684 | 5.172 | 5.173 | - | 754 |
| Zentralstellen / | ||||
| in T EUR | Konsolidierung | Konzern | ||
| Q1 2017 | Q1 2016 | Q1 2017 | Q1 2016 | |
| Umsatz des Segmentes | - | - | 303.188 | 320.310 |
| Innenumsätze | - | - | -375 | -157 |
| Umsatz mit Dritten | - | - | 302.813 | 320.153 |
| Adjusted EBITDA | -4.749 | -4.838 | 59.856 | 63.448 |
| Planmäßige Abschreibungen | -184 | -87 | -22.641 | -21.198 |
| Adjusted EBITA | -4.933 | -4.925 | 37.215 | 42.250 |
| Net Working Capital | -2.341 | -3.758 | 222.084 | 229.105 |
| Operating Cash Flow1) | -7.523 | -5.018 | 24.654 | 33.454 |
| Investitionen | 2.478 | 9 | 15.089 | 13.652 |
| Mitarbeiter | 95 | 97 | 9.807 | 10.708 |
1)
Operating Cash Flow: Adjusted EBITDA zuzüglich bzw. abzüglich Veränderung Net Working
Capital abzüglich Investitionen.
2)
Die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung
sind aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbereiches Life Science Research im Vorjahr
angepasst worden. In den Vorjahreszahlen der Bilanz, in der Kapitalflussrechnung für
das Vorjahr sowie in den Mitarbeiterzahlen ist der Geschäftsbereich Life Science Research
dagegen weiterhin vollständig enthalten.
Die Überleitungsrechnung vom Adjusted EBITA der Segmente zum Konzernergebnis aus fortzuführendem
Geschäft ergibt sich aus der folgenden Aufstellung:
| in T EUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Adjusted EBITA der Segmente | 42.148 | 47.175 |
| Zentralstellen/Konsolidierung | -4.933 | -4.925 |
| Adjusted EBITA Konzern | 37.215 | 42.250 |
| Verkauf Röhrenglasgeschäft | - | 325 |
| Portfoliooptimierungen | -21 | -1.140 |
| Einmalige Aufwendungen und Erträge | -84 | -170 |
| Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen | -8.874 | -9.665 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 28.236 | 31.600 |
| Finanzergebnis | -8.513 | -8.383 |
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 19.723 | 23.217 |
| Ertragsteuern | -6.437 | -7.023 |
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 13.286 | 16.194 |
Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten werden anhand marktüblicher Konditionen
wie unter fremden Dritten ermittelt.
Im Rahmen unseres operativen Geschäftes unterhalten wir Geschäftsbeziehungen zu juristischen
oder natürlichen Personen, die auf die Gerresheimer AG oder deren Tochterunternehmen
Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die
Gerresheimer AG oder ihre Tochterunternehmen ausgesetzt sind.
Zu den nahestehenden Unternehmen und Personen gehören Unternehmen, die mit Mitgliedern
des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung stehen, nicht konsolidierte Gesellschaften
und assoziierte Unternehmen sowie die Organmitglieder der Gerresheimer AG.
Die folgende Tabelle stellt das Lieferungs- und Leistungsvolumen mit nahestehenden
Unternehmen und Personen dar:
| Q1 2017 | 28.02.2017 | |||
| in T EUR | Erbrachte Lieferungen und Leistungen | Empfangene Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
| Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht | 562 | - |
355 | - |
| Assoziierte Unternehmen | - | 746 | - | 78 |
| 562 | 746 | 355 | 78 | |
| Q1 2016 | 29.02.2016 | |||
| in T EUR | Erbrachte Lieferungen und Leistungen | Empfangene Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
| Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht | 632 | - |
248 | - |
| Assoziierte Unternehmen | - | 654 | - | 159 |
| 632 | 654 | 248 | 159 | |
Die getätigten Geschäfte betreffen das Unternehmen Vetter Pharma-Fertigungs GmbH &
Co. KG, Ravensburg, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in
Beziehung steht.
Sämtliche getätigten Geschäfte wurden zu marktüblichen Preisen und Konditionen wie
zwischen fremden Dritten durchgeführt.
Nach dem 28. Februar 2017 sind keine für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Gerresheimer Konzerns wesentlichen Ereignisse eingetreten.
Der Vorstand hat den Konzern-Zwischenabschluss nach Erörterung mit dem Prüfungsausschuss
des Aufsichtsrats am 5. April 2017 freigegeben.
| 26.04.2017 | Hauptversammlung 2017 |
| 13.07.2017 | Quartalsfinanzbericht 2. Quartal 2017 |
| 11.10.2017 | Quartalsfinanzbericht 3. Quartal 2017 |
Gerresheimer AG
Klaus-Bungert-Straße 4
40468 Düsseldorf
Deutschland
Tel +49 211 61 81-00
Fax +49 211 61 81-295
E-Mail info@gerresheimer.com
www.gerresheimer.com
Kirchhoff Consult AG, Hamburg
Gerresheimer AG, Düsseldorf
Der Quartalsfinanzbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen
gilt die deutsche Fassung.
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer
Rundung geringe Abweichungen auftreten.
Dieser Quartalsfinanzbericht enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen.
In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische
Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen
wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert",
"beabsichtigt", "könnte", "wird" oder "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten.
Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten,
da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der
Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen
eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten
Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich
der Finanzlage und der Profitabilität des Gerresheimer Konzerns sowie der Entwicklung
der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen
abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich
oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse
des Gerresheimer Konzerns, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie
der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten
Aussagen in diesem Quartalsfinanzbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet
werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.