![]() Grammer AGAmbergGRAMMER AG: Quartalsmitteilung Januar bis September 2017WIR LIEFERNQUARTALSMITTEILUNG JANUAR BIS SEPTEMBER 2017UNTERNEHMENSPROFILDie GRAMMER AG mit Sitz in Amberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung
von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer-
und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge. Im Segment Automotive liefern wir Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen sowie hochwertige Interieur-Komponenten und Bediensysteme für die Automobilindustrie an namhafte Pkw-Hersteller im Premiumbereich und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Das Segment Commercial Vehicles1 umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler) sowie Bahn- und Bussitze. Mit über 12.000 Mitarbeitern ist GRAMMER in 19 Ländern weltweit tätig. Die GRAMMER
Aktie ist im SDAX notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt, über das elektronische
Handelssystem Xetra sowie im Freiverkehr der Börsen Stuttgart, Berlin und Hamburg
gehandelt. WEITERHIN POSITIVE GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES GRAMMER KONZERNSDie ersten neun Monate des Jahres 2017 des GRAMMER Konzerns waren geprägt von einem
weiterhin positiven Umsatzwachstum, einem operativ hohen Ergebnisbeitrag zum Gesamtjahresergebnis
2017, aber auch durch Belastungen aus Währungseinflüssen und besonderen Aufwendungen
im Zusammenhang mit dem von einem Minderheitsaktionär in der Hauptversammlung beabsichtigten
Kontrollwechsel in den Management- und Kontrollorganen der GRAMMER AG. Zwar konnten
wichtige operative und strategische Meilensteine auch für zukünftiges profitables
Wachstum und die weitere Unternehmenswertsteigerung erneut vorangebracht werden, allerdings
sind Auftragseingänge und Geschäftsabschlüsse insbesondere im dritten Quartal vor
allem bei deutschen OEMS weiterhin unbefriedigend. Im Segment Commercial Vehicles
sehen wir erste positive Entwicklungen in Brasilien und China, in dem sich einige
Geschäftsfelder deutlich positiver als im Vorjahr darstellten, sowie ein weiterhin
gutes Marktumfeld in Europa. Im Segment Automotive hat die Wachstumsdynamik nachgelassen
und die Umsatzentwicklung nähert sich den starken Vorjahresquartalen an. Im Zeitraum Januar bis September 2017 betrug das operative EBIT1 im GRAMMER Konzern 58,6 Mio. EUR. Es lag damit leicht unter unseren Erwartungen und unserem Zielkorridor für die nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens, allerdings deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die anhaltende Zurückhaltung einzelner Premiumhersteller bei der Vergabe von Neuaufträgen an GRAMMER belastet neben der zukünftigen Geschäftsentwicklung im Automotive-Segment auch die damit ungedeckten Entwicklungs-, Vertriebs- und Projektkosten im dritten Quartal 2017. Die bisher durchgeführten Optimierungsmaßnahmen bei Fixkosten- sowie Prozessstrukturen zeigen zwar ihre Wirkung, müssen aber in Betrachtung der neuen Gegebenheiten weiter konzentriert nachhaltig durchgeführt werden.
QUARTALSMITTEILUNGKENNZAHLEN GRAMMER KONZERN NACH IFRSscroll
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Anpassung Vorjahreswerte gem. IFRS 3.49, siehe Geschäftsbericht 2016 Anhangangabe
4. KONZERNUMSATZZum 30. September 2017 konnte der GRAMMER Konzern den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum
weiter steigern und damit die positive Entwicklung gegenüber dem Jahr 2016 fortsetzen.
Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum mit 1.338,9 Mio. EUR (01 - 09 16: 1.265,3)
um 73,6 Mio. EUR und damit 5,8 % über dem Vorjahresniveau. Zum einen ist das Segment
Automotive insbesondere im Bereich der Konsolen weiter gewachsen, zum anderen hat
auch das Segment Commercial Vehicles einen erfreulich deutlichen Umsatzanstieg insgesamt
und insbesondere im dritten Quartal erzielen können. UMSATZ NACH REGIONENDer GRAMMER Konzern ist in allen Regionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wenn
auch unterschiedlich, stark gewachsen. Der Heimatmarkt, die Region EMEA, verzeichnete
einen leichten Umsatzanstieg von 1,5 % auf 919,4 Mio. EUR (01 - 09 16: 906,1), wobei
die Umsatzentwicklung im Segment Automotive im dritten Quartal schwächelte. Die Region
Americas wuchs im Vergleich zum Vorjahr am stärksten mit 20,3 % auf 216,6 Mio. EUR
(01 - 09 16: 180,1). In der Region APAC konnte ebenfalls ein deutliches Wachstum von
13,3 % auf 202,9 Mio. EUR (01 - 09 16: 179,1) erzielt werden. Die spürbar positiven
konjunkturellen Einflüsse in Teilmärkten in Brasilien und China wirkten sich im Wesentlichen
auf das Segment Commercial Vehicles aus. KONZERNERGEBNISDas Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag zum 30. September 2017 mit 45,8
Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (01 - 09 16: 49,5). Das Vorjahresergebnis
war durch positive Währungsumrechnungseffekte in Höhe von 2,0 Mio. EUR beeinflusst.
Wohingegen die ersten neun Monate des Jahres 2017 Währungsverluste in Höhe von 5,9
Mio. EUR und hohe zusätzliche besondere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem von einem
Minderheitsaktionär in der Hauptversammlung beabsichtigten Kontrollwechsel in den
Management- und Kontrollorganen der GRAMMER AG verkraften mussten. Die EBIT-Rendite
betrug zum 30. September 2017 3,4 % und ist damit aufgrund der angesprochenen Effekte
leicht unter Vorjahresniveau. Die tatsächliche operative Verbesserung ist trotz des nahezu gleichbleibenden Umsatzes
im Heimatmarkt EMEA vor allem im operativen EBIT, welches mit 58,6 Mio. EUR um 23,4
% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden konnte, klar sichtbar. Dies zeigte sich
in der operativen EBIT-Rendite von 4,4 %, die über dem bereits gesteigerten Wert des
Vorjahreszeitraums von 3,8 % lag. Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns lag mit 25,7 Mio. EUR (01 - 09 16: 25,5) auf
dem Niveau des Vorjahres. KENNZAHLEN GRAMMER KONZERN NACH IFRSscroll
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Anpassung Vorjahreswerte gem. IFRS 3.49, siehe Geschäftsbericht 2016 Anhangangabe
4. BILANZ2Zum 30. September 2017 lag die Bilanzsumme des GRAMMER Konzerns bei 1.092,3 Mio. EUR
(Vj. 1.050,6). Dies entspricht einem Anstieg von 41,7 Mio. EUR gegenüber dem Jahresabschluss
2016, der im Wesentlichen geschäftsbedingt durch den Anstieg des Working Capitals
entstanden ist. Gegenüber dem dritten Quartal 2016 ist ebenfalls ein Anstieg in Höhe
von 58,0 Mio. EUR zu verzeichnen. Während sich die langfristigen Vermögenswerte nur geringfügig von 379,6 Mio. EUR zum
Jahresabschluss 2016 auf 380,7 Mio. EUR erhöhten, stiegen die kurzfristigen Vermögenswerte
um 40,6 Mio. EUR auf 711,6 Mio. EUR an. So erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen geschäftsbedingt aufgrund der starken Umsatzentwicklung von 206,6 Mio.
EUR auf 250,4 Mio. EUR. Die Position der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen
sank planmäßig aufgrund einer Fälligkeit eines Schuldscheindarlehens um 57,9 Mio.
EUR (Vj. 133,0). Das Eigenkapital stieg von 271,2 Mio. EUR im Jahresabschluss 2016 auf 336,7 Mio. EUR
zum 30. September 2017 im Wesentlichen aufgrund der am 14. Februar 2017 begebenen
Pflichtwandelschuldverschreibung in Höhe von 60,0 Mio. EUR und dem guten Ergebnis
in den ersten neun Monaten 2017 sowie der ausgeschütteten Dividende an. Die Eigenkapitalquote
erhöhte sich somit von 26 % auf 31 %. Durch Wandlung der Pflichtwandelschuldverschreibung
am 25. April 2017 entstanden 1.062.447 neue Aktien. Die Anzahl der Stimmrechte der
GRAMMER AG erhöhte sich damit auf insgesamt 12.607.121 Stimmrechte, hierin enthalten
sind 330.050 eigene Aktien, die nicht stimmberechtigt sind. Die langfristigen Schulden reduzierten sich von 397,4 Mio. EUR zum Jahresabschluss
2016 auf 379,9 Mio. EUR. Dies ist zum einen zurückzuführen auf die Erhöhung des Diskontierungszinssatzes
für die Pensionsrückstellungen, aufgrund derer die Pensionsverpflichtungen niedriger
bewertet wurden als noch zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016. Insgesamt sanken diese
Verpflichtungen um 2,5 Mio. EUR. Des Weiteren reduzierten sich die langfristigen Finanzschulden
um 11,6 Mio. EUR aufgrund der Umgliederung eines Teils eines Schuldscheindarlehens
in die kurzfristigen Finanzschulden aufgrund einer planmäßigen Fälligkeit. Die kurzfristigen Schulden sanken leicht von 381,9 Mio. EUR zum Jahresabschluss 2016
auf 375,6 Mio. EUR. Die kurzfristigen Finanzschulden reduzierten sich von 55,3 Mio.
EUR im Jahresabschluss 2016 auf 26,4 Mio. EUR zum 30. September 2017 aufgrund einer
planmäßigen Fälligkeit eines Schuldscheindarlehens, welchem eine Umgliederung aus
den langfristigen Schulden gegenüberstand. Die Nettofinanzverbindlichkeiten lagen
mit 156,5 Mio. EUR über dem Niveau des Jahresabschlusses 2016 (Vj. 139,1). Die kurzfristigen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund der geschäftsbedingten
Ausweitung auf 242,0 Mio. EUR (Vj. 219,3). Ebenfalls angestiegen sind die sonstigen
kurzfristigen Verbindlichkeiten von 69,4 Mio. EUR im Jahresabschluss 2016 auf 80,7
Mio. EUR. 2
Hinweis zu Bilanzkennzahlen: Vj. bezieht sich auf den 31. Dezember 2016. INVESTITIONENZum 30. September 2017 lagen die Investitionen des GRAMMER Konzerns mit 40,2 Mio.
EUR über dem Niveau des Vorjahres (01 - 09 16: 34,1). Die Investitionen dienen dem
Ausbau und der Optimierung der Geschäftstätigkeiten in allen Regionen. MITARBEITERDie Anzahl der Beschäftigten im GRAMMER Konzern stieg auf 12.759 Mitarbeiter (30.09.16:
12.196). Der Anstieg ist überwiegend dem Segment Automotive zuzuordnen. ANGABEN ZU DEN ORGANEN DER GRAMMER AGEnde September 2017 wurden die Verträge der Vorstandsmitglieder Gérard Cordonnier
(CFO) und Manfred Pretscher (COO) turnusgemäß um drei weitere Jahre verlängert. SEGMENT AUTOMOTIVE
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Anpassung Vorjahreswerte gem. IFRS 3.49, siehe Geschäftsbericht 2016 Anhangangabe
4. UMSATZDer Geschäftsverlauf des Segments Automotive war in den ersten neun Monaten des Jahres
2017 weiterhin von Umsatzzuwächsen geprägt. Zum 30. September 2017 stieg der Umsatz
des Segments somit um 3,5 % oder 32,8 Mio. EUR auf 973,9 Mio. EUR (01 - 09 16: 941,1)
an. Bezogen auf das Geschäftsvolumen blieb die Region EMEA die mit Abstand größte
Region des Segments, auch wenn die Umsätze leicht um 0,9 % auf 645,7 Mio. EUR zurückgingen.
In der Region Americas stiegen die Umsätze stark um 23,0 %. In der Region APAC war
ebenfalls ein Wachstum in Höhe von 5,1 % zu verzeichnen. EBITDas Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments Automotive lag in den ersten
neun Monaten des Geschäftsjahres mit 28,8 Mio. EUR (01 - 09 16: 28,4) leicht über
Vorjahresniveau. Das Ergebnis war zum Stichtag deutlich von negativen Wechselkurseffekten
in Höhe von 4,2 Mio. EUR (01 - 09 16: -0,2) beeinflusst. Darüber hinaus belastete
die anhaltende Zurückhaltung einzelner Premiumhersteller bei der Vergabe von Neuaufträgen
an GRAMMER die damit ungedeckten Entwicklungs-, Vertriebs- und Projektkosten vor allem
im dritten Quartal 2017. Die EBIT-Rendite des Segments blieb trotzdem im Berichtszeitraum
mit 3,0 % auf dem Niveau des Vorjahres. Das operative EBIT erreichte 33,1 Mio. EUR
(01 - 09 16: 28,5). Somit zeigten sich im EBIT in den ersten neun Monaten des Jahres
2017 weiter die Erfolge aus den durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung und Optimierung
der operativen Performance sowie der strategischen Ausrichtung. INVESTITIONENZum 30. September 2017 lagen die Investitionen des Segments mit 30,4 Mio. EUR über
dem Vorjahr (01 - 09 16: 25,9) und dienen dem weiteren Ausbau der globalen Geschäftstätigkeiten. MITARBEITERIm Segment Automotive stieg die Anzahl der Mitarbeiter auf 8.779 (30.09.16: 8.216). SEGMENT COMMERCIAL VEHICLESKENNZAHLEN SEGMENT COMMERCIAL VEHICLESscroll
UMSATZDas Segment Commercial Vehicles verzeichnete dank eines starken dritten Quartals und
einer beginnenden Erholung in Brasilien sowie im Markt für Landtechnik in den ersten
neun Monaten des Jahres 2017 einen erfreulich deutlichen Umsatzanstieg gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 10,3 %. Absolut lag der Umsatz des Segments im Berichtszeitraum
bei 397,8 Mio. EUR und damit um 37,2 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Das Geschäftsfeld
Lkw in China verzeichnete weiter Zuwächse. Ebenso sind im Offroad- und Lkw-Markt in
Brasilien erste Wachstumstendenzen erkennbar. Weiterhin stärker präsentierten sich
die übrigen Geschäftsfelder in Europa und auch der Markt für Landmaschinen zeigt nun
spürbare positive Erholungstendenzen. In der Region APAC wurden ebenfalls erfreuliche
Zuwächse erzielt. EBITDas Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments Commercial Vehicles lag in
den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres bei 32,7 Mio. EUR (01 - 09 16: 28,4).
Die EBIT-Rendite des Segments betrug im Berichtszeitraum 8,2 % (01 - 09 16: 7,9).
Aufgrund der positiven Marktentwicklungen in nun allen Regionen sowie dem Zuwachs
in den margenstärkeren Geschäftsfeldern konnten weitere Verbesserungen im EBIT erreicht
werden. Das operative EBIT lag mit 34,3 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr (01 - 09
16: 26,1). INVESTITIONENZum 30. September 2017 lagen die Investitionen des Segments mit 6,9 Mio. EUR über
dem Niveau des Vorjahres (01 - 09 16: 5,4). Die Investitionen wurden vor allem in
Deutschland und China getätigt. MITARBEITERIm Segment Commercial Vehicles lag die Anzahl der Beschäftigten zum 30. September
2017 mit 3.700 Mitarbeitern auf Vorjahresniveau (30.09.16: 3.708). RISIKEN/CHANCENDie Chancen und Risiken, auf die wir im Lagebericht des Geschäftsberichts zum 31.
Dezember 2016 hingewiesen und die wir dort umfassend beschrieben haben, bestehen aus
unserer aktuellen Sicht weiter. Kritisch beobachten wir die Marktentwicklungen in
Brasilien und Europa sowie die aktuelle Entwicklung in den Rohstoffmärkten. Weiter
stark im Fokus stehen die Vorgänge und Nachwirkungen im Zusammenhang mit dem von einem
Minderheitsaktionär in der Hauptversammlung beabsichtigten Kontrollwechsel in den
Management- und Kontrollorganen der GRAMMER AG und deren Auswirkungen auf die zukünftige
Auftragslage. AUSBLICKIn der gesamtwirtschaftlichen Beurteilung gehen wir davon aus, dass die erläuterten
Ausführungen im Konzernlagebericht 2016 weiter gelten. Wir gehen unverändert von einem
schwierigen und volatilen Umfeld aus, in dem sich die politischen Unsicherheiten nochmals
spürbar verstärkt haben. Für die verbleibenden Monate erwarten wir trotzdem eine weiterhin
positive operative Geschäftsentwicklung im GRAMMER Konzern. Aufgrund saisonaler Effekte,
geringerer Projektumsätze sowie möglicher Einflüsse der volatilen Märkte in Verbindung
mit den angeführten politischen Instabilitäten sehen wir insgesamt eine leicht geringere
Wachstumsdynamik als noch im Jahr 2016, das unter anderem von der erstmaligen Einbeziehung
der ehemaligen "REUM-Gruppe" geprägt war. Wir erwarten für das Gesamtjahr 2017 insgesamt eine deutliche Umsatzsteigerung im
GRAMMER Konzern von rund 5 % gegenüber dem Vorjahr. Auch das operative Konzern-EBIT
wird den bereits hohen Vorjahreswert nochmals deutlich übersteigen. Allerdings belastet
die anhaltende Zurückhaltung einzelner Premiumhersteller bei der Vergabe von Neuaufträgen
durch die damit ungedeckten Entwicklungs-, Vertriebs- und Projektkosten die Geschäftsentwicklung
des GRAMMER Konzerns im dritten und vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres
spürbar. Die Auftragseingänge und Geschäftsabschlüsse insbesondere im dritten Quartal
vor allem bei deutschen OEMS waren weiterhin sehr unbefriedigend. Daher ist es wichtig,
dass weitere Auftragsvergaben der Premiumfahrzeughersteller erfolgreich akquiriert
werden können und nicht noch weitere geplante Neu- bzw. Folgeprojekte nicht an GRAMMER
vergeben werden. Damit wirken sich die Vorgänge und Nachwirkungen im Zusammenhang
mit dem von einem Minderheitsaktionär in der Hauptversammlung beabsichtigten Kontrollwechsel
in den Management- und Kontrollorganen der GRAMMER AG auch im Auftragseingang für
zukünftige Produkte belastend aus und eine Kompensation ist aus heutiger Sicht nicht
sichergestellt. Zudem können in diesem Zusammenhang weitere besondere Aufwendungen
entstehen. Diese Einschätzungen beruhen auf den aktuellen Prognosen zur Entwicklung der Weltwirtschaft,
unserer Hauptabsatzmärkte und Kunden sowie auf den aktuellen wirtschaftlichen oder
auch politischen Rahmenbedingungen. Ferner kann die Geschäftsentwicklung des GRAMMER
Konzerns allgemein auch aufgrund der im Geschäftsbericht 2016 im Chancen- und Risikobericht
beschriebenen Chancen und Risiken von der Prognose abweichen. Mögliche Einflüsse der
jüngsten politischen, insbesondere wirtschaftspolitischen Entwicklungen sowie der
Aktionärsstruktur der GRAMMER AG, verfolgen wir sehr sorgfältig, können diese aber
zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend bewerten. NACHTRAGSBERICHTAm 23. Oktober 2017 hat die JAP Capital Holding GmbH, verbundenes Unternehmen unseres
strategischen Partners Ningbo Jifeng, der GRAMMER AG mitgeteilt, dass sie nunmehr
einen Anteil von 25,51 % an der GRAMMER AG hält. Die JAP Capital Holding GmbH ist
damit größter Aktionär des Unternehmens. ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Annahmen und
Einschätzungen des GRAMMER Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Derartige
Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die GRAMMER weder kontrollieren noch
präzise einschätzen kann, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, die erfolgreiche Integration
von Neuerwerben und die Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowie Maßnahmen
staatlicher Stellen. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten
eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig
erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen
explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von GRAMMER
weder beabsichtigt, noch übernimmt GRAMMER eine gesonderte Verpflichtung, in die Zukunft
gerichtete Aussagen zu aktualisieren, um sie den Ereignissen nach Veröffentlichung
dieses Dokuments anzupassen. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernabschluss/-zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt werden, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung
des Konzerns beschrieben sind. FINANZINFORMATIONENDIE WICHTIGSTEN KENNZAHLEN NACH IFRS GRAMMER KONZERNscroll
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Anpassung Vorjahreswerte gem. IFRS 3.49, siehe Geschäftsbericht 2016 Anhangangabe
4. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. JANUAR - 30. SEPTEMBER DES JEWEILIGEN GESCHÄFTSJAHRESscroll
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Anpassung Vorjahreswerte gem. IFRS 3.49, siehe Geschäftsbericht 2016 Anhangangabe
4. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG 1. JANUAR - 30. SEPTEMBER DES JEWEILIGEN GESCHÄFTSJAHRESscroll
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Anpassung Vorjahreswerte gem. IFRS 3.49, siehe Geschäftsbericht 2016 Anhangangabe
4. KONZERNBILANZ FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR ZUM 30. SEPTEMBER 2017 UND 31. DEZEMBER 2016AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
DIE WICHTIGSTEN KENNZAHLEN NACH IFRS GRAMMER KONZERN - QUARTALSÜBERSICHTscroll
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Anpassung Vorjahreswerte gem. IFRS 3.49, siehe Geschäftsbericht 2016 Anhangangabe
4. FINANZKALENDER 2018 UND MESSETERMINE 20171WICHTIGE TERMINE FÜR AKTIONÄRE UND ANALYSTENscroll
WICHTIGE MESSETERMINEscroll
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Alle Termine sind vorläufige Angaben. Änderungen vorbehalten. KONTAKTGRAMMER AGGeorg-Grammer-Straße 2 92224 Amberg Postfach 14 54 92204 Amberg Telefon 0 96 21 66 0 Telefax 0 96 21 66 1000 www.grammer.com INVESTOR RELATIONSRalf Hoppe Telefon 0 96 21 66 2200 Telefax 0 96 21 66 32200 E-Mail investor-relations@grammer.com IMPRESSUMHERAUSGEBERGRAMMER AG Postfach 14 54 92204 Amberg ERSCHEINUNGSDATUM13. November 2017 KONZEPTION, LAYOUT UND UMSETZUNGKirchhoff Consult AG, Hamburg TITELFOTOGRAFIENils Hendrik Müller, Braunschweig DRUCKFrischmann Druck & Medien GmbH, Amberg GRAMMER AGPostfach 14 54 92204 Amberg Telefon 0 96 21 66 0 www.grammer.com |
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