![]() Grammer AGAmbergGRAMMER AG: Halbjahresbericht Januar bis Juni 2018WIR SIND GRAMMERHALBJAHRESBERICHT JANUAR BIS JUNI 2018UNTERNEHMENSPROFILDie GRAMMER AG mit Sitz in Arnberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung
von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer-
und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge. Im Segment Automotive liefern wir Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen sowie hochwertige
Interieurkomponenten und Bediensysteme für die Automobilindustrie an namhafte Pkw-Hersteller
im Premiumbereich und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Das Segment Commercial
Vehicles umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen,
Stapler) sowie Bahn- und Bussitze. Mit über 13.000 Mitarbeitern ist GRAMMER in 19 Ländern weltweit tätig. Die GRAMMER
Aktie ist im SDAX notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt, über das elektronische
Handelssystem Xetra sowie im Freiverkehr der Börsen Stuttgart, Berlin und Hamburg
gehandelt. HIGHLIGHTS ZWEITES QUARTAL 2018
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTKENNZAHLEN GRAMMER KONZERN NACH IFRSscroll
VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGEDER GRAMMER KONZERN VON JANUAR BIS JUNI 2018KONZERNUMSATZZum 30. Juni 2018 erwirtschaftete der GRAMMER Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 927,6
Mio. EUR. Der Umsatz lag damit um 19,6 Mio. EUR (2,2 %) über dem Vorjahreswert. Das
Segment Commercial Vehicles konnte im zweiten Quartal 2018 mit einem hohen Umsatzanstieg
von 15,4 % (41,1 Mio. EUR) den Rückgang im Segment Automotive von 2,3 % (15,2 Mio.
EUR) überkompensieren. Der Umsatz im Segment Automotive lag im 1. Halbjahr 2018 durch
die hohe Anzahl von Neuanläufen und den damit einhergehenden geringeren Umsatzvolumina
in der Hochlaufphase sowie einem modellbedingten Absatzrückgang in der Region Americas
erwartungsgemäß sehr leicht unter dem Vorjahresniveau. UMSATZ NACH REGIONENDer GRAMMER Konzern ist in den Regionen EMEA und APAC im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
gewachsen. Der Heimatmarkt, die Region EMEA, verzeichnete einen leichten Umsatzanstieg
um 11,0 Mio. EUR (1,8 %) auf 636,7 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018, beeinflusst von
hohen Zuwächsen im Bereich Commercial Vehicles und einer schwächeren Umsatzentwicklung
im Segment Automotive. Die Region Americas konnte aufgrund der oben beschriebenen
Faktoren noch nicht an das hohe Niveau des Jahres 2017 anknüpfen und so verringerte
sich der Umsatz um 8,8 Mio. EUR (6,0 %) auf 139,0 Mio. EUR. In der Region APAC konnte
ein Wachstum von 17,4 Mio. EUR (12,9 %) auf 151,9 Mio. EUR erzielt werden. Die hohe
Nachfrage in wichtigen Teilmärkten wirkte sich im Wesentlichen auf das Segment Commercial
Vehicles aus. KONZERNERGEBNISDas Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreswert
deutlich um 6,8 Mio. EUR auf 41,9 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018 gegenüber 35,1
Mio. EUR im ersten Halbjahr 2017. Die EBIT Rendite betrug zum 30. Juni 2018 4,5 %
und ist damit sichtlich über dem Niveau des Vorjahres von 3,9 %. Die Fremdwährungseffekte
beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf +2,0 Mio. EUR (01-06 2017: -4,4). Weiterhin
wurde das zweite Quartal 2018 beeinflusst durch Sonderbelastungen im Wesentlichen
im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Aktionärsstruktur der GRAMMER AG in Höhe
von 3,4 Mio. EUR (01-06 2017: 4,5). Unter der Berücksichtigung der genannten Sondereffekte
ergab sich im ersten Halbjahr 2018 ein operatives EBIT von 43,3 Mio. EUR (01-06 2017:
44,0). Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns lag mit 25,2 Mio. EUR (01-06 2017: 20,0)
über dem Niveau des Vorjahres. KENNZAHLEN GRAMMER KONZERN NACH IFRSscroll
BILANZ2Zum 30. Juni 2018 lag die Bilanzsumme des GRAMMER Konzerns bei 1.071,2 Mio. EUR und
damit um 35,8 Mio. EUR unter dem Wert zum 31. Dezember 2017 von 1.107,0 Mio. EUR.
Die Reduzierung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus der Erstanwendung des
IFRS 15. Im Kapitel "Erstanwendung IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden"
in diesem Dokument werden die Effekte detailliert erläutert. Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich auf 479,4 Mio. EUR (Vj. 372,3), wobei
sich die kurzfristigen Vermögenswerte auf 591,8 Mio. EUR (Vj. 734,6) reduzierten.
Beide Effekte sind überwiegend auf die Erstanwendung des IFRS 15 zum 1. Januar 2018
zurückzuführen. Innerhalb der langfristigen Vermögenswerte ergab sich eine Verschiebung
zwischen den Immateriellen Vermögenswerten und den sonstigen Vermögenswerten in Höhe
von 17,9 Mio. EUR. Diese Verschiebung stellt Vermögenswerte für Entwicklungsfinanzierungen
dar. Weiterhin wurden aufgrund der Erstanwendung des IFRS 15 die bis zum Konzernabschluss
2017 kurzfristigen Vermögenswerte aus Fertigungsverträgen um 32,6 Mio. EUR reduziert
und der verbleibende Betrag wurde in lang- und kurzfristige Vermögenswerte aufgeteilt
und entsprechend umgegliedert. Die beschriebene Reduzierung ergab sich mangels direktem
vertraglichen Anspruch auf die Erstattung und keiner unmittelbaren wirtschaftlichen
Kompensation bei den Entwicklungsaufträgen. Aus den kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten
wurde damit ein Anteil in Höhe von 103,9 Mio. EUR zum 1. Januar 2018 in die langfristigen
Vermögenswerte aus Kundenverträgen mit einer Projektlaufzeit länger als ein Jahr umgegliedert.
Der Wert zum 30. Juni 2018 beläuft sich nun auf 108,0 Mio. EUR. Die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen stiegen geschäftsbedingt aufgrund der Umsatzentwicklung
im Bereich Commercial Vehicles von 223,3 Mio. EUR auf 257,8 Mio. EUR. Die Position
der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen belief sich auf 96,5 Mio. EUR (30.06.2017:
105,5). Das Eigenkapital reduzierte sich um 17,8 Mio. EUR von 337,7 Mio. EUR zum 31. Dezember
2017 auf 319,9 Mio. EUR, was ebenfalls im Wesentlichen auf die Erstanwendung von IFRS
15 mit einem Betrag von 26,0 Mio. EUR zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote blieb
mit 30 % nahezu auf Vorjahresniveau (Vj. 31). Die langfristigen Schulden reduzierten sich von 359,5 Mio. EUR zum Konzernabschluss
2017 auf 299,4 Mio. EUR. Dies ist hauptsächlich zurückzuführen auf die Umgliederung
eines Teils eines Schuldscheindarlehens zu den kurzfristigen Finanzschulden aufgrund
einer planmäßigen Fälligkeit. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich von 409,8 Mio. EUR zum Konzernabschluss 2017
auf 451,9 Mio. EUR ebenfalls aufgrund der Umgliederung eines Teils eines Schuldscheindarlehens
aufgrund der planmäßigen Fälligkeit. Die Nettofinanzverbindlichkeiten lagen bei 137,2
Mio. EUR (30.06.2017: 122,3). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen reduzierten sich stichtagsbedingt auf 239,0 Mio. EUR (Vj. 258,9). Die
sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen hingegen von 74,6 Mio. EUR im Konzernabschluss
2017 auf 87,6 Mio. EUR. 2
Hinweis zu den Bilanzkennzahlen: Vj. bezieht sich auf den 31. Dezember 2017. INVESTITIONENZum 30. Juni 2018 lagen die Investitionen des GRAMMER Konzerns mit 23,0 Mio. EUR leicht
unter dem Niveau des Vorjahres (01-06 2017: 28,5). Die Investitionen dienen dem weiteren
Ausbau und der stetigen Optimierung der Geschäftstätigkeiten in allen Regionen. MITARBEITERDie Anzahl der Beschäftigten im GRAMMER Konzern stieg auf 13.143 Mitarbeiter (30.06.2017:
12.196). Der Anstieg ist überwiegend dem Segment Automotive aufgrund der Neuanläufe
zuzuordnen. SEGMENT AUTOMOTIVEKENNZAHLEN SEGMENT AUTOMOTIVEscroll
UMSATZZum 30. Juni 2018 reduzierte sich der Umsatz des Segments von 661,9 Mio. EUR um 2,3
% oder 15,2 Mio. EUR auf 646,7 Mio. EUR. Bezogen auf das Geschäftsvolumen blieb die
Region EMEA die mit Abstand größte Region des Segments, auch wenn die Umsätze leicht
um 2,7 % auf 431,2 Mio. EUR zurückgingen. In der Region Americas sanken die Umsätze
aufgrund niedriger Umsatzvolumina durch zahlreiche Serienwechsel sowie modellbedingte
Absatzentwicklungen von 115,3 Mio. EUR auf 102,1 Mio. EUR. In der Region APAC dagegen
war ein weiterhin hohes Wachstum in Höhe von 9,6 % zu verzeichnen. EBITDas Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments Automotive lag in den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres mit 22,4 Mio. EUR (01-06 2017: 25,0) leicht unter
Vorjahresniveau. Das Ergebnis war zum Stichtag von positiven Wechselkurseffekten in
Höhe von 1,1 Mio. EUR (01-06 2017: -3,2) beeinflusst. Neben dem geringeren Umsatz
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und der damit verbundenen Minderauslastung in den
betroffenen Produktionswerken wirkten sich weiterhin höhere Aufwendungen bei der Vergabe
von Neuaufträgen an GRAMMER und damit verbundene ungedeckte Entwicklungs-, Vertriebs-
und Projektkosten ergebnisbelastend aus. Die EBIT-Rendite des Segments lag damit im
Berichtszeitraum bei 3,5 % (01-06 2017: 3,8). Das operative EBIT erreichte 21,3 Mio.
EUR (01-06 2017: 28,2). INVESTITIONENZum 30. Juni 2018 lagen die Investitionen des Segments mit 12,1 Mio. EUR unter dem
Vorjahr (01-06 2017: 22,9). MITARBEITERIm Segment Automotive stieg die Anzahl der Mitarbeiter auf 9.036 (30.06.2017: 8.336).
Im Vergleich zum 31. Dezember 2017 veränderte sich die Mitarbeiterzahl des Segments
kaum. SEGMENT COMMERCIAL VEHICLESKENNZAHLEN SEGMENT COMMERCIAL VEHICLESscroll
UMSATZDas Segment Commercial Vehicles verzeichnete dank steigender Absätze in den Märkten
Landtechnik und Truck und einer beginnenden Erholung in Brasilien in den ersten sechs
Monaten des Jahres 2018 einen erheblichen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum
um 15,4 %. Absolut lag der Umsatz des Segments im Berichtszeitraum bei 308,3 Mio.
EUR und damit um 41,1 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Das Geschäftsfeld Lkw in China
verzeichnete weiter Zuwächse. Der Umsatz stieg innerhalb der Region APAC mit 24,3
% prozentual am stärksten. Es folgen die Regionen Americas mit einer Umsatzsteigerung
von 16,0 % und EMEA mit einer Erhöhung von 13,9 %. EBIT
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments Commercial Vehicles lag in
den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres bei 31,2 Mio. EUR (01-06 2017: 21,6).
Die EBIT-Rendite des Segments betrug im Berichtszeitraum 10,1 % (01-06 2017: 8,1).
Positive Marktentwicklungen in allen Regionen sowie Zuwächse in den renditestärkeren
Geschäftsfeldern zeigten ihre Wirkung auf die hervorragende Ergebnisperformance des
Segments. Das operative EBIT von 30,3 Mio. EUR lag ebenfalls deutlich über dem Vorjahr
(01-06 2017: 22,7). INVESTITIONENZum 30. Juni 2018 lagen die Investitionen des Segments mit 6,2 Mio. EUR über dem Niveau
des Vorjahres (01-06 2017: 3,9). MITARBEITERIm Segment Commercial Vehicles lag die Anzahl der Beschäftigten zum 30. Juni 2018
mit 3.819 Mitarbeitern über Vorjahresniveau (30.06.2017: 3.585). RISIKEN/CHANCENDie Chancen und Risiken, auf die wir im Lagebericht des Geschäftsberichts zum 31.
Dezember 2017 hingewiesen und die wir dort umfassend beschrieben haben, bestehen aus
unserer aktuellen Sicht weiter. Kritisch beobachten wir die Marktentwicklungen in
Brasilien und Europa sowie die aktuelle Entwicklung in den Rohstoffmärkten. Weiter
stark im Fokus stehen die Vorgänge im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Aktionärsstruktur
der GRAMMER AG sowie deren Auswirkungen auf die zukünftige Auftragslage. AUSBLICKIn der gesamtwirtschaftlichen Beurteilung gehen wir davon aus, dass die erläuterten
Ausführungen im Konzernlagebericht 2017 weiter gelten. Wir gehen unverändert von einem
weiterhin herausfordernden konjunkturellen Umfeld aus, welches sich in den für uns
relevanten Märkten uneinheitlich entwickeln wird. Trotz des geringeren Umsatzes im ersten Halbjahr 2018 erwarten wir für das Gesamtjahr
2018 eine sehr leichte positive Umsatzentwicklung im Bereich Automotive. Für die Märkte
der Geschäftsfelder Offroad und Material-Handling sehen wir ein weiterhin stabiles
Wachstum. Zudem erwarten wir eine weiter positive Entwicklung für das Geschäftsfeld
Lkw in China im Segment Commercial Vehicles und eine anhaltende Erholung des brasilianischen
Marktes. Unter Berücksichtigung der derzeitigen konjunkturellen Situation und der
volatilen Entwicklung der Weltmärkte und der komplexen politischen Entwicklungen beurteilen
wir die voraussichtliche Entwicklung des GRAMMER Konzerns im Geschäftsjahr 2018 insgesamt
weiterhin verhalten positiv. Bei einem annähernd gleichbleibenden Währungsumfeld gehen wir von einem Wachstum beim
Konzernumsatz auf über 1,85 Mrd. EUR im Jahr 2018 aus. Die Entwicklung des operativen
Ergebnisses wird einerseits geprägt sein von möglichen zusätzlichen Kostenbelastungen
der noch durchzuführenden Erweiterungs- und Optimierungsprojekte in einzelnen Geschäftsfeldern
des Segments Automotive. Demgegenüber sehen wir für das Segment Commercial Vehicles
eine positive Entwicklung im Ergebnisbeitrag durch das erwartete höhere Geschäftsvolumen.
Unter der Voraussetzung, dass im Jahr 2018 keine signifikanten Sonderbelastungen wie
im Jahr 2017 entstehen, erwarten wir für den GRAMMER Konzern im laufenden Geschäftsjahr
ein absolut deutlich positives EBIT über dem EBIT des Geschäftsjahres 2017 von 66,5
Mio. EUR und damit eine weiter positive Entwicklung der operativen Profitabilität
über dem Niveau des Vorjahres. Für den ROCE, der im Jahr 2018 nun erstmalig als Steuerungsgröße
mit aufgenommen wurde, erwarten wir einen leichten Anstieg gegenüber dem Geschäftsjahr
2017, das einen Vergleichswert von 11,5 % hatte. Diese Einschätzung beruht auf den aktuellen Prognosen zur globalen Entwicklung der
Weltwirtschaft sowie unserer Hauptabsatzmärkte und OEM. Sollten sich diese wirtschaftlichen
oder auch politischen Rahmenbedingungen verschlechtern, kann dies negative Auswirkungen
auf die Geschäfts- und Ertragslage von GRAMMER haben. Die EU-weite Einführung des
WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure)-Prüfverfahrens für Pkw und
leichte Nutzfahrzeuge könnte sich darüber hinaus belastend auf die Absatzentwicklung
unserer Kunden im Segment Automotive im zweiten Halbjahr auswirken. Jedoch ist zum
aktuellen Zeitpunkt eine konkrete Prognose hierzu nicht möglich. Zudem können die
aktuellen Entwicklungen in Handelsbeschränkungen sowie gegenseitig verhängte Strafzollaktionen
die weitere Entwicklung des Ergebnisses spürbar beeinflussen. Demgegenüber könnte
insbesondere ein weiterer positiver Impuls der Märkte für Landtechnik und eine deutlichere
Erholung des brasilianischen Lkw-Marktes die Geschäftsentwicklung zusätzlich positiv
beeinflussen. Ferner kann die Geschäftsentwicklung des GRAMMER Konzerns allgemein
auch aufgrund der im Geschäftsbericht 2017 im Chancen- und Risikobericht beschriebenen
Chancen und Risiken von der Prognose abweichen. Für das Folgejahr erwarten wir bei
einer Fortsetzung der stabilen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine weitere
positive Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis. Mögliche Einflüsse der jüngsten politischen,
insbesondere wirtschaftspolitischen Entwicklungen sowie der Aktionärsstruktur der
GRAMMER AG und deren potenzielle Einflüsse bei der Vergabe von Neuaufträgen, verfolgen
wir sehr sorgfältig, können diese aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend
bewerten. AKQUISITION TOLEDO MOLDING & DIE INC.Am 22. Mai 2018 unterzeichnete die GRAMMER AG einen Kaufvertrag zur Übernahme der
Toledo Molding & Die Inc. ("TMD") mit Sitz in Toledo, Ohio, USA. Die TMD Gruppe ist
einer der führenden Spezialanbieter für die Entwicklung und Herstellung innovativer
thermoplastischer Komponenten im nordamerikanischen Automobilmarkt. GRAMMER übernimmt
100 % der Gesellschaftsanteile der Toledo Molding & Die Inc. Die GRAMMER AG wird die
Übernahme voraussichtlich vollständig fremdfinanzieren. Der Vollzug der Transaktion
soll unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen, einschließlich behördlicher
Genehmigungen erfolgen. Mit dem finalen Vollzug wird Ende des dritten bzw. Anfang
des vierten Quartals 2018 gerechnet. VERÄNDERUNGEN DER AKTIONÄRSSTRUKTUR - ÜBERNAHMEANGEBOT DER JIYE AUTO PARTS GMBHDie GRAMMER AG und die Ningbo Jihong Investment Co., Ltd., sowie die Jiye Auto Parts
GmbH ("Bieterin") haben am 29. Mai 2018 eine Investorenvereinbarung (Business Combination
Agreement) unterzeichnet, die die Grundlagen und Bedingungen der strategischen Partnerschaft
zwischen den Vertragspartnern regelt und die Grundlage eines freiwilligen öffentlichen
Übernahmeangebots für alle ausstehenden Aktien der GRAMMER AG darstellt. Ziel der
Investorenvereinbarung ist insbesondere, die Vertiefung der seit 2017 bestehenden
strategischen Partnerschaft der GRAMMER AG und Ningbo Jifeng, eine weitere Stabilisierung
der Aktionärsstruktur mit dem Ausbau der bestehenden Beteiligung an der GRAMMER AG
sowie die Optimierung des globalen Footprints und Sicherung der globalen Wachstumsstrategie.
Das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot der Bieterin wurde am 25. Juni 2018 veröffentlicht.
Die Annahmefrist begann am 25. Juni 2018 und sollte ursprünglich am 23. Juli 2018
enden. NACHTRAGSBERICHTAm 6. Juli 2018 wurde die gemeinsame begründete Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat
der GRAMMER AG gemäß § 27 Abs. 1 WpÜG zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot
der Bieterin veröffentlicht. Die Bieterin hat am 18. Juli 2018 die Mindestannahmeschwelle für das freiwillige öffentliche
Übernahmeangebot von 50 % plus eine Aktie auf 36 % plus eine Aktie herabgesetzt. Durch
die Herabsenkung der Mindestannahmeschwelle hat sich die ursprünglich am 23. Juli
2018 auslaufende Annahmefrist um zwei Wochen verlängert und endete am 6. August 2018,
24:00 Uhr. Alle übrigen Angebotsbedingungen blieben unverändert. Vorstand und Aufsichtsrat
haben am 24. Juli 2018 eine gemeinsame ergänzende Stellungnahme zu dem geänderten
Angebot nach den Vorschriften des WpÜG veröffentlicht. Ausweislich der am 23. Juli 2018 durch die Bieterin veröffentlichten Bekanntmachung
gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpÜG wurde die reduzierte Mindestannahmeschwelle zum
Meldestichtag 20. Juli 2018, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) erreicht und überschritten.
Die Bieterin hat am 6. August 2018 in einer Bekanntmachung gemäß § 23 Abs. 1 Satz
1 Nr. 1 WpÜG mitgeteilt, dass die Anzahl der GRAMMER-Aktien, für die das Angebot bis
zum 3. August 2018, 18:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) angenommen wurde, zuzüglich
der Anzahl der GRAMMER-Aktien, die die Bieterin unmittelbar hält, einem Anteil von
ca. 45,58 % der ausgegebenen GRAMMER-Aktien entspricht. Die endgültige Anzahl der
Aktien, für die das Angebot während der Annahmefrist angenommen wurde, wird voraussichtlich
am 9. August 2018 durch die Bieterin veröffentlicht. Die weitere Annahmefrist nach
§ 16 Abs. 2 WpÜG wird voraussichtlich von 10. August 2018 bis 23. August 2018 24:00
Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) laufen. Die Abwicklung des Angebots erfolgt nach
Eintritt aller Verzugsbedingungen voraussichtlich im dritten Quartal 2018. ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Annahmen und
Einschätzungen des GRAMMER Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Derartige
Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die GRAMMER weder kontrollieren noch
präzise einschätzen kann, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, die erfolgreiche Integration
von Neuerwerben und die Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowie Maßnahmen
staatlicher Stellen. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten
eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig
erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen
explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von GRAMMER
weder beabsichtigt, noch übernimmt GRAMMER eine gesonderte Verpflichtung, in die Zukunft
gerichtete Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse nach Veröffentlichung dieses
Dokuments anzupassen. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernabschluss/-zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt werden, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung
des Konzerns beschrieben sind. KONZERNHALBJAHRESABSCHLUSSDIE WICHTIGSTEN KENNZAHLEN NACH IFRS GRAMMER KONZERNscroll
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. JANUAR - 30. JUNI DES JEWEILIGEN GESCHÄFTSJAHRESscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG1. JANUAR - 30. JUNI DES JEWEILIGEN GESCHÄFTSJAHRESscroll
KONZERNBILANZFÜR DAS GESCHÄFTSJAHR ZUM 30. JUNI 2018 UND 31. DEZEMBER 2017AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG1. JANUAR - 30. JUNI DES JEWEILIGEN GESCHÄFTSJAHRESscroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGZUM 30. JUNI 2018scroll
scroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGZUM 30. JUNI 2017scroll
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ANHANG ZUM KONZERNHALBJAHRESABSCHLUSSALLGEMEINE GRUNDLAGENDie GRAMMER AG hat ihren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 und den vorliegenden
Konzernhalbjahresabschluss zum 30. Juni 2018 in Übereinstimmung mit den vom IASB (International
Accounting Standards Board) herausgegebenen International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Konzernhalbjahresabschlusses und der Vergleichszahlen für
das Vorjahr wurden grundsätzlich zum 30. Juni 2018 die gleichen Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden sowie dieselben Konsolidierungsgrundsätze angewendet, die auch
für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 angewandt wurden, mit Ausnahme der
seit 1. Januar 2018 angewendeten Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Umsatzerlöse aus
Verträgen mit Kunden" sowie IFRS 9 "Finanzinstrumente". Sowohl die bisher angewendeten
Grundsätze und Methoden als auch die Änderungen zum 1. Januar 2018 wurden im Anhang
des Konzernabschlusses 2017, der auch im Geschäftsbericht 2017 vollständig veröffentlicht
ist, detailliert beschrieben und sind daher zusammen mit dem Konzernhalbjahresfinanzbericht
zu lesen. Der vorliegende Konzernhalbjahresabschluss wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen
und enthält alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, um ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild des Geschäftsverlaufs des Unternehmens in den Berichtszeiträumen
darzustellen. Die im ersten Halbjahr bzw. in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018
erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung
des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Der Konzernhalbjahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt,
werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. Aufgrund von Rundungen ist
es möglich, dass sich einzelne Beträge und Prozentangaben nicht genau zu den angegebenen
Summen addieren. ERSTANWENDUNG IFRS 15 "UMSATZERLÖSE AUS VERTRÄGEN MIT KUNDEN"GRAMMER wendet beginnend mit dem 1. Januar 2018 die neuen Regelungen des IFRS 15 "Umsatzerlöse
aus Verträgen mit Kunden" unter Verwendung der modifiziert retrospektiven Methode
an. Das heißt, Umstellungseffekte wurden zu Beginn der Erstanwendung am 1. Januar
2018 kumuliert direkt in den Gewinnrücklagen erfasst und eine Anpassung der Vergleichsperioden
erfolgte nicht. Der IFRS 15 ersetzt die Standards IAS 18 und IAS 11 und ihre Interpretationen (SIC-31,
IFRIC 13, IFRIC 15, IFRIC 18) und ist erstmalig für die Geschäftsjahre anzuwenden,
die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Mit der Einführung des IFRS 15 verfolgt
der IASB das Ziel, dass ein Unternehmen - um die Übertragung der zugesagten Güter
und Dienstleistungen auf den Kunden abzubilden - die Erlöse in Höhe der Gegenleistung
erfassen muss, die es im Austausch für diese Güter und Dienstleistungen voraussichtlich
erhalten wird. Hierfür dient ein prinzipienbasiertes 5-stufiges Modell, das auf alle
Verträge mit Kunden anzuwenden ist. SERIENENTWICKLUNGKundenwerkzeuge, Entwicklungsleistungen, Vorrichtungen und Prototypen wurden zu einer
Leistungsverpflichtung "Serienentwicklung" zusammengefasst. Für diese Leistungsverpflichtung
wird weiterhin seit dem 1. Januar 2018 eine zeitraumbezogene Umsatzrealisierung vorgenommen,
welche sich bereits in den Vorjahren unter IAS 11 ergab. Gemäß IFRS 15 wird ein Vertragsvermögenswert
dann angesetzt, wenn diese Leistungsverpflichtung gegenüber dem Kunden einen durchsetzbaren
Zahlungsanspruch mindestens in Höhe einer Erstattung der durch die bereits erbrachten
Leistungen entstandenen Kosten einschließlich einer angemessenen Gewinnmarge enthält.
Mangels direktem vertraglichem Anspruch auf Erstattung und keiner wirtschaftlichen
Kompensation bei den Entwicklungsaufträgen ergab sich zum 1. Januar 2018 eine Anpassung
der Fertigungsaufträge (PoC-Methode) in Höhe von 32,6 Mio. EUR. Dieser Effekt wurde
unter Zugrundelegung der Erstanwendung des IFRS 15 im Eigenkapital unter Berücksichtigung
der latenten Steuern erfasst. ERSTANWENDUNG ZUM 1. JANUAR 2018Gemäß IFRS 15.105 wurde eine neue Position "Vermögenswerte aus Kundenverträgen" in
die Bilanz aufgenommen und die Werte aus den kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten
wurden entsprechend umgegliedert. In den langfristigen Vermögenswerten sind nun nach IFRS 15 die Vermögenswerte aus
Kundenverträgen mit einer verbleibenden Projektlaufzeit länger als ein Jahr enthalten.
Weiterhin erfolgte innerhalb der langfristigen Vermögenswerte eine Umgliederung von
"An den Kunden zu zahlende Gegenleistungen" nach IFRS 15.70 aus den Immateriellen
Vermögenswerten zu den Sonstigen Vermögenswerten in Höhe von 17,9 Mio. EUR. Gemäß IFRS 15.C7 erfolgte unter Berücksichtigung von latenten Steuern die Anpassung
der Gewinnrücklagen in Höhe von 26,0 Mio. EUR mit einer Verringerung des bisherigen
Bestandes an Forderungen aus Fertigungsaufträgen um 32,6 Mio. EUR und der Passivierung
von Rückstellungen in Höhe von 2,2 Mio. EUR. Erhaltene und geleistete Anzahlungen für Kundenprojekte wurden ebenfalls in die neue
Bilanzposition "Vermögenswerte aus Kundenverträgen" umgegliedert. Die Umstellung auf
den IFRS 15 betrifft ausschließlich das Segment Automotive. Erstanwendungseffekte
zum 1. Januar 2018, die die Gewinn- und Verlustrechnung betrafen, gab es nicht. In
der nachfolgenden Tabelle werden die genannten Erstanwendungseffekte auf die Konzernbilanz
dargestellt: KONZERNBILANZIFRS 15 - AUSWIRKUNGEN KONZERNBILANZAKTIVAscroll
PASSIVA scroll
ERSTANWENDUNG IFRS 9 "FINANZINSTRUMENTE"Ebenfalls wendet der GRAMMER Konzern seit 1. Januar 2018 den Standard IFRS 9 "Finanzinstrumente"
an. Wie auch bereits im Anhang des Geschäftsberichts 2017 erläutert, werden die Mehrzahl
der Schuldtitel gemäß IFRS 9 weiterhin zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Bei Derivaten sowie im Zusammenhang mit finanziellen Verbindlichkeiten ergaben sich
ebenfalls keine wesentlichen Änderungen. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
wurde das vereinfachte Wertminderungsmodell des IFRS 9 angewendet, der Effekt hieraus
war ebenfalls unwesentlich und wurde direkt in den Gewinnrücklagen im Eigenkapital
erfasst. Auch im Bereich des Hedge Accountings ergaben sich keine wesentlichen Änderungen,
da hier der IFRS 9 keine generellen Änderungen der Bilanzierung vorsieht. Die Erstanwendungseffekte nach IFRS 9 sind in folgender Tabelle dargestellt: scroll
Weitere Angaben in Tabellenform sind im Kapitel Finanzinstrumente dargelegt. Eine
Anpassung der Vergleichsperiode erfolgte nicht. KONSOLIDIERUNGSKREISIn den Konzernabschluss sind folgende Gesellschaften einbezogen: scroll
In den Konzernabschluss sind neben der GRAMMER AG fünf inländische und 25 ausländische
Gesellschaften, die von der GRAMMER AG gemäß IFRS 10 direkt oder indirekt beherrscht
werden, einbezogen. Als At Equity einbezogene Gesellschaft wird das Gemeinschaftsunternehmen GRA-MAG ausgewiesen,
an dem die GRAMMER AG 50 % der Stimmrechte hält. FINANZSCHULDENLANGFRISTIGE FINANZSCHULDENDie langfristigen Finanzschulden setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die langfristigen Finanzschulden reduzierten sich aufgrund einer Umgliederung eines
Teils eines Schuldscheindarlehens zu den kurzfristigen Finanzschulden aufgrund einer
planmäßigen Fälligkeit. KURZFRISTIGE FINANZSCHULDENDie kurzfristigen Finanzschulden setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von insgesamt 93,3 Mio. EUR lagen über dem
Niveau des Jahresabschlusses 2017 (Vj. 48,2). Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich
aus der Umgliederung eines Teils eines Schuldscheindarlehens aufgrund der Fälligkeit
von den langfristigen zu den kurzfristigen Finanzschulden. EIGENKAPITALDie Entwicklung des Eigenkapitals des GRAMMER Konzerns ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung
auf den Seiten 14/15 dargestellt. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage blieben unverändert zum 31. Dezember
2017. Die Gewinnrücklagen reduzierten sich einerseits aufgrund der bereits dargelegten
Erstanwendung des IFRS 15, andererseits aufgrund der Dividendenausschüttung für das
Geschäftsjahr 2017. Demgegenüber steht das positive Ergebnis des ersten Halbjahres
2018. Das kumulierte sonstige Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen die Differenzen aus der
erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen,
die Effekte aus der Absicherung von Cashflow Hedges sowie die verrechneten Veränderungen
aus den Nettoinvestitionen nach IAS 21 einschließlich darauf verrechnete latente/tatsächliche
Steuern. Die GRAMMER AG hat nach Beschlussfassung der Hauptversammlung der GRAMMER AG am 13.
Juni 2018 im laufenden Geschäftsjahr für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in
Höhe von 1,25 EUR pro Aktie ausgeschüttet. Insgesamt wurden unter Berücksichtigung
der für das Geschäftsjahr 2017 nicht dividendenberechtigten Aktien (330.050 eigene
Aktien) 15,3 Mio. EUR (Vj. 14,6) Dividende aus dem Bilanzgewinn ausgeschüttet. Der
Restbetrag von 42,3 Mio. EUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen. FINANZINSTRUMENTEZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ÜBER FINANZINSTRUMENTEDie nachfolgende Tabelle zeigt die Fair Values sowie Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte
und Verbindlichkeiten. Der Fair Value eines Finanzinstruments ist der Preis, der in
einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag
für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld
gezahlt würde. scroll
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BEWERTUNG ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERTIn der folgenden Tabelle werden die quantitativen Angaben zur Bemessung des beizulegenden
Zeitwerts der Vermögenswerte und Schulden nach Hierarchiestufen zum 30. Juni 2018
dargestellt: scroll
In der folgenden Tabelle werden die quantitativen Angaben zur Bemessung des beizulegenden
Zeitwerts der Vermögenswerte und Schulden nach Hierarchiestufen zum 31. Dezember 2017
dargestellt: scroll
Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie spiegeln die Bedeutung der für die Bewertung
verwendeten Inputdaten wider und sind wie folgt abgestuft: Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (nicht angepasste) Marktpreise für identische
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Stufe 2: Für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit liegen entweder direkt oder
indirekt beobachtbare Inputdaten vor, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen. Stufe 3: Für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit herangezogene Inputdaten,
die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren. In der Berichtsperiode gab es keine Umgruppierungen zwischen Stufe 1 und Stufe 2. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGSEGMENTINFORMATIONENDie Segmentinformationen werden für die Segmente Automotive und Commercial Vehicles
dargestellt. Die zentralen Posten und die Eliminierungen konzerninterner Transaktionen werden in
den Spalten "Central Services" und "Eliminierungen" ausgewiesen. Die entsprechenden Erläuterungen zu den Tätigkeitsfeldern sind auch im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2017 ausgewiesen. BERICHTSSEGMENTEZUM 30. JUNI 2018scroll
ZUM 30. JUNI 2017scroll
INFORMATIONEN ÜBER GEOGRAFISCHE GEBIETEDie folgende Tabelle enthält Informationen zu den Erlösen von externen Kunden der
geografischen Gebiete des Konzerns: INFORMATIONEN ÜBER GEOGRAFISCHE GEBIETETEUR01-06 2018scroll
01-06 2017scroll
In der Region EMEA (Europe, Middle-East, Africa) sind alle europäischen Gesellschaften
zusammengefasst bis hin zu den Gesellschaften in der Türkei und Südafrika. Die Region
Americas beinhaltet alle Gesellschaften in Nord-, Mittel- und Südamerika und in der
Region APAC (Asia Pacific) sind alle chinesischen Gesellschaften inklusive Japan vereint. ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENIn der nachfolgenden Tabelle werden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und
Personen zum 30. Juni 2018 und 30. Juni 2017 dargestellt: TEURscroll
Frau Bifeng Wu hat uns am 4. Juni 2018 gem. §§ 33, 34 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil
der JAP Capital Holding GmbH an der GRAMMER AG am 30. Mai 2018 25,56 % (3.222.961
Stimmrechte) (zuvor: 25,51 %) beträgt. Dieser Stimmrechtsanteil wird Frau Bifeng Wu
zugerechnet. Ferner wird dieser Stimmrechtsanteil gem. §§ 33, 34 Abs. 2 WpHG aufgrund
abgestimmten Verhaltens folgenden juristischen Personen zugerechnet: Wing Sing International
Co., Ltd.; JAP Capital Limited; Ningbo Jihong Investment Co., Ltd.; Ningbo Jiheng
Investment Co., Ltd.; Ningbo DZ Jihan Investment Partnership (Limited Partnership);
Ningbo Jiye Investment Co., Ltd.; Jiye Auto Parts (Luxembourg) S.à r.l.; Jiye Auto
Parts GmbH; Ningbo Jifeng Auto Parts Co., Ltd. Infolge dieser Zurechnung wurden die
Schwellenwerte von 3, 5, 10, 15, 20, 25 % gem. §§ 33, 34 Abs. 2 WpHG am 30. Mai 2018
überschritten. Herr Yiping Wang und Herr Jimin Wang haben uns am 4. Juni 2018 gem. §§ 33, 34 Abs.
2 WpHG mitgeteilt, dass ihnen der Stimmrechtsanteil der JAP Capital Holding GmbH an
der GRAMMER AG in Höhe von 25,56 % (3.222.961 Stimmrechte) aufgrund abgestimmten Verhaltens
gem. §§ 33, 34 Abs. 2 WpHG zugerechnet wird. Infolge dieser Zurechnung wurden die
Schwellenwerte von 3, 5, 10, 15, 20, 25 % gem. §§ 33, 34 Abs. 2 WpHG am 30. Mai 2018
überschritten. Aufgrund von Lieferverträgen bezog die JAP Capital Holding GmbH durch die mittelbare
indirekte Beteiligung an der Ningbo Jifeng Auto Parts Co. Ltd. Lieferungen in Höhe
von 0,5 Mio. EUR von einer Tochtergesellschaft der GRAMMER AG. HAFTUNGSVERHÄLTNISSEZum 30. Juni 2018 bestehen Bürgschaften in Höhe von 600 TEUR. Diese wurden vor allem
als Erfüllungsbürgschaft für Vertragsverletzungen gewährt. DIE WICHTIGSTEN KENNZAHLEN NACH IFRS GRAMMER KONZERN - QUARTALSÜBERSICHTscroll
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FINANZKALENDER 2018 UND MESSETERMINE1WICHTIGE TERMINE FÜR AKTIONÄRE UND ANALYSTENscroll
WICHTIGE MESSETERMINEscroll
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Alle Termine sind vorläufige Angaben. Änderungen vorbehalten. KONTAKTGRAMMER AGGeorg-Grammer-Straße 2 Postfach 14 54 Telefon 0 96 21 66 0 INVESTOR RELATIONSRalf Hoppe IMPRESSUMHERAUSGEBERGRAMMER AG ERSCHEINUNGSDATUM7. August 2018 KONZEPTION, LAYOUT UND UMSETZUNGKirchhoff Consult AG, Hamburg DRUCKStegu Druckcenter GmbH, Amberg Die Ergebnisveröffentlichung des GRAMMER Konzerns liegt in deutscher und englischer
Sprache vor. GRAMMER AGPostfach 14 54 |
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