Greiffenberger AGAugsburgHalbjahresfinanzbericht 2021Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2021VORBEMERKUNGENDer vorliegende Zwischenlagebericht und der
zugehörige Halbjahresabschluss des
Greiffenberger-Konzerns wurden weder gem. § 317 HGB
geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch
einen Abschlussprüfer unterzogen.
Der Konzernzwischenlagebericht enthält
naturgemäß zukunftsbezogene Aussagen und zu
unseren Pflichten gehört darauf hinzuweisen, dass die
Ergebnisse von den Erwartungen über die
voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Der jüngste testierte Konzern- und Jahresabschluss
der Greiffenberger AG, Augsburg, eingetragen im
Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 31776,
für das zum 31. Dezember 2020 endende
Geschäftsjahr, wurde in Verbindung mit dem
Zusammengefassten Lagebericht vom Vorstand der Gesellschaft
am 31. März 2021 aufgestellt und in der am 15. April
2021 geänderten Fassung fristgerecht offengelegt. Um
Redundanzen zu vermeiden, wird hier insbesondere unter
Gliederungspunkt 5 | Prognose-, Chancen- und Risikobericht
gezielt Bezug genommen auf diesen jüngsten testierten
und veröffentlichten Konzern- und Jahresabschluss.
1 | GRUNDLAGEN DES GREIFFENBERGER-KONZERNS1.1 | Konzernstruktur und GeschäftsmodellDie Greiffenberger AG ist eine börsennotierte,
mittelständische Industrieholding mit Sitz in
Augsburg. Ihre derzeit einzige Tochtergesellschaft ist die
1836 gegründete J.N. Eberle Cie. GmbH (Eberle). Die
Greiffenberger AG ist über einen
Gewinnabführungsvertrag mit Eberle verbunden.
Tätigkeitsschwerpunkt von Eberle ist die Fertigung
und der Vertrieb von
Hochleistungsbandsägeblättern und
Präzisionsbandstahl für den industriellen
Einsatz. Die wichtigsten Zielmärkte sind der
Maschinenbau sowie die stahl- und metallverarbeitende
Industrie, im Produktbereich Präzisionsbandstahl u.a.
Zulieferbetriebe der Automobilindustrie. Die Produkte
werden weltweit direkt vertrieben. In Frankreich, Italien
und den USA unterhält Eberle zusätzlich eigene
Vertriebsgesellschaften und arbeitet darüber hinaus
mit sehr langjährigen Partnerschaften.
2 | WIRTSCHAFTSBERICHT UND GESCHÄFTSVERLAUF2.1 | Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenLaut des Instituts für Weltwirtschaft (IfW, Kiel)
erholt sich die deutsche Wirtschaft im Verlauf des
aktuellen Geschäftsjahres bereits kräftig und
dürfte im dritten Quartal 2021 wieder ihr
Vorkrisenniveau erreichen. So erwartet das IfW Kiel in
seiner jüngsten Konjunkturprognose
1 für das laufende Geschäftsjahr einen
Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,9% (vorherige
Einschätzung: 3,7%) und für 2022 um 4,8%.
Mit dem Abklingen der Pandemie dürften vor allem
Handel und Dienstleistungen profitieren, die 2021 um 2,4%,
2022 um 8,2% zulegen dürften. Die Erholung in der
Industrie sei dagegen trotz sehr guter Auftragslage
momentan durch Lieferengpässe gehemmt, die sich erst
nach und nach auflösen dürften, wodurch erst
gegen Ende des Jahres neuer Schub entstehen würde, so
das IfW.
Auch in der Stahlindustrie kam es im ersten Halbjahr
2021 zu Lieferengpässen aufgrund von unterbrochenen
Lieferketten, wodurch Stahl- und Rohstoffpreise
langjährige Höchststände erreicht haben.
2 Der Fachverband Metalltechnische Industrie
thematisiert, dass die Verwerfungen am Stahlmarkt den
wirtschaftlichen Aufschwung gefährden könnten.
3
Im Automobilsektor konnte sich der europäische
Pkw-Markt im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem
historisch niedrigen Vorjahreswert verbessern.
4 Die Neuzulassungen stiegen um 27 Prozent auf
6,5 Mio. Einheiten. Trotz der - auf den ersten Blick -
starken Wachstumsrate bewegt sich der europäische
Markt rund ein Viertel unterhalb des Vergleichszeitraums
aus 2019. Anhaltende Lockdowns, geschlossene
Autohäuser und zum Jahreswechsel ausgelaufene
Anreizprogramme sorgten zu Jahresbeginn für Gegenwind.
Aktuell verhindert vor allem der anhaltende Engpass bei
Halbleitern eine raschere Markterholung.
1 IfW-Konjunkturprognose Juni 2021
2.2 | Geschäftsverlauf und GesamtaussageDer Greiffenberger-Konzern sah sich im 1. Halbjahr 2021
bei sehr guter Auftragslage mit zwei wesentlichen
Herausforderungen konfrontiert. Während einerseits die
vom deutlichen Nachholbedarf der strategischen
Zielmärkte geprägte Geschäftsbelebung zu
signifikanten Preissteigerungen bei Vormaterialien und
Frachtraten führte, waren andererseits erhebliche
Verzögerungen bei der Materialversorgung zu
verkraften. Dank der im Pandemiejahr 2020 vorausschauend
stabil gehaltenen Belegschaft konnte Eberle beide
Herausforderungen sehr gut bewältigen und die
erfreulichen Umsatzchancen gut realisieren.
Die gute Finanzausstattung ermöglichte es, im Juni
2021 die Restverbindlichkeit aus dem bei der Greiffenberger
AG bestehenden Genussschein mit einem ergebniswirksamen
Sonderertrag von 250 TEUR durch eine vereinbarte
Schlusszahlung in Höhe von 1,2 Mio. € vorzeitig
abzulösen. Im Ergebnis hat sich der
Greiffenberger-Konzern somit pünktlich vor seiner am
21. Juli 2021 berichteten Neuausrichtung der
Konzernfinanzierung vollständig entschuldet.
Bankverbindlichkeiten bestanden zum Ablauf des 1.
Halbjahres 2021 nur noch in den ausländischen
Tochtergesellschaften der Eberle.
Per Ende Juni 2021 weist der Greiffenberger-Konzern
Umsatzerlöse von insgesamt 27,1 Mio. € aus (1.
Halbjahr 2020: 22,6 Mio. €), was gegenüber dem
Vorjahreszeitraum einem Plus von 19,8 % entspricht und
hauptsächlich auf den konjunkturellen Einbruch in
Folge der COVID-19-Pandemie im Vorjahr zurück geht.
Erfreulicherweise betrifft der Umsatzanstieg dabei alle
wichtigen Zielbranchen des Teilkonzerns Eberle wie den
Maschinenbau, die stahl- und metallverarbeitende Industrie
und Zulieferbetriebe der Automobilindustrie. Keine der in
der Regel langfristigen Beziehungen zu den Kunden nahm
durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie Schaden und
alle gemeinsamen Entwicklungsprojekte laufen
unverändert weiter.
Für das 1. Halbjahr 2021 weist der
Greiffenberger-Konzern ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 2,1 Mio.
€ aus (Vj. -1,6 Mio. €). Das EBIT (Ergebnis vor
Zinsen und Steuern) beläuft sich per Ultimo Juni 2021
auf 1,0 Mio. € (Vj. -2,6 Mio. €), was
gegenüber 1. Halbjahr 2020 zu einem um knapp 4 Mio.
€ höheren EBT (Ergebnis vor Steuern) in Höhe
von 0,8 Mio. € führte (Vj. -3,1 Mio. €).
Unter dem Strich resultiert im Greiffenberger-Konzern
für den Berichtszeitraum ein Ergebnis je Aktie in
Höhe von 0,12 € nach -0,53 € im ersten
Halbjahr 2020.
Hierbei ist zu ergänzen, dass im 1. Halbjahr des
Vorjahres nicht nur der Umsatz im Zuge der
COVID-19-Pandemie deutlich sank, sondern sich mit der
Kurzarbeit und den deutlich verminderten
Degressionseffekten auch die Kostenstruktur signifikant
veränderte. Üblicherweise gut vergleichbare
Aufwandsquoten sind daher von 2020 zu 2021 nur schlecht
vergleichbar.
Hinzu kam im 1. Halbjahr des Vorjahres ein erheblicher
Rechts- und Beratungsaufwand für den Immobilienverkauf
der Eberle & Cie. GmbH und die Sicherstellung einer
für den Konzern passenden Anschlussfinanzierung.
Ähnlich wie die COVID-19-Pandemie, haben auch diese
beiden Ereignisse singulären Charakter.
Ein wirtschaftlich aussagekräftigerer
Perioden-Vergleich ergibt sich wegen der genannten drei
singulären Vorjahres-Ereignisse schließlich erst
unter Einbeziehung der Geschäftszahlen per Ultimo Juni
2019. Wir verwenden daher in diesem Bericht erstmals eine
3-Jahres-Übersicht erfolgsrelevanter Kennzahlen und
verweisen auf die daraus erkennbare Verbesserung der
Geschäftslage:
Ausgewählte Erfolgskennzahlen des Greiffenberger-Konzernsscrollen
Nach Einschätzung des Vorstands hat die
Unternehmensgruppe nach der längeren Kurzarbeitsphase
im Jahr 2020 im 1. Halbjahr des laufenden
Geschäftsjahres die rasche Anpassung von
Wertschöpfung, Arbeitsabläufen und Prozessen sehr
gut bewerkstelligt und dadurch die Gesamtlage des Konzerns
weiter verbessert. Die deutliche Übererfüllung
der pandemiebedingt verhaltenen Unternehmensplanung ist
dabei maßgeblich dem hohen Einsatz aller
Mitarbeiterinnen zu verdanken. Zugleich hat sich nach
Einschätzung des Vorstands die gruppenweite
Personalstrategie bewährt, die Personalstärke
während der COVID-19-Pandemie beizubehalten.
Auf Basis der nachhaltig positiven Entwicklung des
ersten Halbjahres wurden im Juli 2021 die Verhandlungen mit
zwei namhaften Großbanken über eine
längerfristige Anschlussfinanzierung für die
Tochtergesellschaft Eberle in Höhe von insgesamt 7,0
Mio. € erfolgreich abgeschlossen. Die Lage des
Greiffenberger-Konzerns konnte nach Einschätzung des
Vorstands auch dadurch deutlich verbessert werden.
3 | LAGE DES GREIFFENBERGER-KONZERNS3.1 | VermögenslageDie Bilanzsumme des Greiffenberger-Konzerns erhöhte
sich zum Ende des ersten Halbjahres 2021 auf 46,5 Mio.
€ (31. Dezember 2020: 46,0 Mio. €).
Dabei verringerten sich die langfristigen
Vermögenswerte um 0,3 Mio. € auf 10,8 Mio.
€, nach einem Stand von 11,1 Mio. € zum Ende des
Geschäftsjahres 2020.
Aufgrund der weiterhin unter den Abschreibungen
liegenden Investitionen im ersten Halbjahr reduzierten sich
die Sachanlagen im selben Zeitraum von 9,0 Mio. € auf
8,7 Mio. €.
Die immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich
um 0,1 Mio. € auf 0,2 Mio. € wobei die
Sicherungseinbehalte des Käufers der Betriebsimmobilie
mit 1,9 Mio. € gegenüber Ultimo 2020
unverändert blieben.
Hingegen erhöhten sich die kurzfristigen
Vermögenswerte von 35,0 Mio. € auf 35,7 Mio.
€ und erweiterten sich das Working Capital
(Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzüglich
der Vorräte) zum Ende des ersten Halbjahres 2021 in
Summe von 26,6 Mio. € um 3,1 Mio. € auf 29,7 Mio.
€.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen
hierbei um 3,0 Mio. € auf 12,1 Mio. € (31.
Dezember 2020: 9,1 Mio. €), während sich die
Vorräte nur geringfügig auf 17,6 Mio. €
erhöhten (31. Dezember 2020: 17,5 Mio. €). Die
Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen ist größtenteils auf den deutlichen
Umsatzanstieg zurückzuführen, hier spielt aber
auch der Stichtagseffekt eine Rolle.
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte
inklusive der sonstigen kurzfristigen finanziellen
Vermögenswerte erhöhten sich zum 30. Juni 2021
auf 1,9 Mio. € (31. Dezember 2020: 1,5 Mio.€)
während sich die liquiden Mittel des
Greiffenberger-Konzerns zum 30. Juni 2021 auf 4,0 Mio.
€ (31. Dezember 2020: 6,9 Mio. €) reduzierten.
Ursächlich für den starken Rückgang ist
neben der operativen Ausweitung des Geschäfts die
vorzeitige Ablösung des Genussscheins der
Greiffenberger AG durch eine Schlusszahlung in Höhe
von 1,2 Mio. €.
3.2 | FinanzlageDas Eigenkapital des Greiffenberger-Konzerns
erhöhte sich aufgrund des Konzernergebnisses des
ersten Halbjahres 2021 auf 19,7 Mio. € (Ultimo 2020:
19,0 Mio. €). Unverändert beläuft sich dabei
das gezeichnete Kapital auf 7,0 Mio. €, was zu einer
Erhöhung der Eigenkapitalquote von 41,2% per Ultimo
2020 auf 42,3 % per Halbjahresende steht.
Bei der Nettofinanzverschuldung des Konzerns
(Bankverbindlichkeiten inklusive des erwähnten
Genussrechts abzüglich liquider Mittel)
überstiegen die liquiden Mittel die Verbindlichkeiten
zum 30. Juni 2021 um 3,2 Mio. €. Damit lagen sie um
1,45 Mio. € unterhalb des Vorjahresschlusswertes in
Höhe von 4,7 Mio. €.
Während sich im ersten Halbjahr 2021 die
langfristigen Schulden im Greiffenberger-Konzern
gegenüber Ultimo 2020 von 20,7 Mio. € auf 19,6
Mio. € verringerten, erhöhten sich die
langfristigen Rückstellungen gegenüber dem 31.
Dezember 2020 geringfügig von 14,5 Mio. € auf
14,7 Mio. €. Zugleich reduzierten sich die
langfristigen Schulden um 0,4 Mio. € von 3,1 Mio.
€ auf 2,7 Mio. €, während sich die passiven
latenten Steuern geringfügig um 0,1 Mio. € auf
1,9 Mio. € erhöhten.
Der unter den langfristigen Verbindlichkeiten in
Höhe von 1,0 Mio. € auszuweisende Anteil des bei
der Greiffenberger AG zum 31. Dezember 2020 bestehenden
Genussrechtskapitals zugunsten der senata GmbH, Freising,
bestand zum 30. Juni 2021 wegen der erwähnten
Schlusszahlung nicht mehr, was ebenso auf den zum 31.
Dezember 2020 als kurzfristige Verbindlichkeit
ausgewiesenen Anteil des Genussrechtskaptals in Höhe
von 0,45 Mio. € zutrifft.
Die kurzfristigen Schulden betrugen zum 30. Juni 2021
somit insgesamt 7,2 Mio. € und lagen somit um 0,9 Mio.
€ höher als per Ultimo 2020: 6,3 Mio. €.
Dabei erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt auf 3,0 Mio.
€ gegenüber dem Vorjahres-Stichtag 31.12.2020 mit
2,2 Mio. €.
Die kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten
erhöhten sich auf 0,5 Mio. € (31. Dezember 2020:
0,4 Mio. €), während die kurzfristigen
Rückstellungen mit 1,0 Mio. € unverändert
blieben. Die sonstigen kurzfristigen Schulden inklusive der
sonstigen kurzfristigen finanziellen Schulden betrugen 2,5
Mio. € nach 2,1 Mio. € zum Vorjahresende.
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit fiel von
0,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf -0,4 Mio. €
im ersten Halbjahr 2021. Maßgeblich für diese
Veränderung sind die infolge des Umsatzanstiegs
deutlich gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen, die dem Greiffenberger-Konzern verzögert
als liquide Mittel zufließen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug
aufgrund der anhaltenden Investitionstätigkeit mit
Augenmaß im ersten Halbjahr 2021 -0,7 Mio. €,
nach -0,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag im
Berichtszeitraum bei -1,7 Mio. €, nach -0,8 Mio.
€ im Vergleichszeitraum 2020, wobei die Differenz auf
die erwähnte Ablösung des Genussscheins der
Greiffenberger AG zurück geht.
Seine Kreditlinien nahm der Greiffenberger-Konzern mit
einem Betrag von insgesamt 0,8 Mio. € (31. Dezember
2020 2,2 Mio. €) in Anspruch, die freien Kreditlinien
betrugen per Ultimo Juni 2020 0,6 Mio. € (31. Dezember
2020: 0,7). Die liquiden Mittel lagen zum Stichtag bei 4,0
Mio. € (31. Dezember 2020: 6,9 Mio. €). Die
freien Mittel (liquide Mittel und freie Kreditlinien)
betrugen zum 30. Juni 2021 somit insgesamt 4,6 Mio. €
(31. Dezember 2020: 7,5 Mio. €).
3.3 | ErtragslageDer kumulierte Auftragseingang beläuft sich zum 30.
Juni 2021 auf 30,8 Mio. € nach 20,7 Mio. € im
Vorjahreszeitraum, entsprechend einem Plus von 48,9 %. Der
Anstieg des Auftragseingangs ist hauptsächlich auf die
hohen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im
Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Der
Auftragsbestand per 30. Juni 2021 beträgt 12,2 Mio.
€ (31. Dezember 2020: 8,5 Mio. €). Der Quotient
aus Auftragseingängen zu Umsatzerlösen
(Book-to-Bill Ratio) beträgt per 30. Juni 2021 1,14
(Gesamtjahr 2020: 1,03).
Der Greiffenberger-Konzern weist für das erste
Halbjahr 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 27,1 Mio.
€ aus, was gegenüber dem Vorjahreswert von 22,6
Mio. € einen Umsatzanstieg um 19,8 % bedeutet. Dabei
betrugen die Auslandsumsätze in Summe 24,8 Mio. €
nach 20,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der
Inlandsumsatz verzeichnete insgesamt eine Steigerung um
10,3 % von 2,1 Mio. € im ersten Halbjahr 2020 auf 2,3
Mio. €.
Die Exportquote blieb mit 92 % auf nahezu identischem
Niveau (Vj. 91 %).
Die Gesamtleistung des Greiffenberger-Konzerns lag im
ersten Halbjahr 2021 mit 28,0 Mio. € um 28,7 %
über dem Vorjahreswert von 21,8 Mio. €.
Während die Bestände im Berichtszeitraum nahezu
unverändert blieben, hatte es im Vorjahreszeitraum
eine deutliche Reduzierung der Bestände um 1,3 Mio.
€ gegeben. Daraus resultiert die noch oberhalb des
Umsatzes liegende Steigerung der Gesamtleistung.
Der Materialaufwand des Greiffenberger-Konzerns lag im
ersten Halbjahr 2021 mit 11,0 Mio. € um 25,9 %
über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (Vj. 8,8 Mio.
€). Die Materialaufwandsquote reduzierte sich auf
Basis der deutlich höheren Gesamtleistung hierbei um
0,9 Prozentpunkte auf 39,4 % (Vj. 40,3 %).
Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer
(Personalaufwand) des Greiffenberger-Konzerns erhöhten
sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Niveau des
Vorjahreszeitraums (9,9 Mio. €) um 3,5 % auf 10,3 Mio.
€. Die Personalaufwandsquote verminderte sich indessen
auf Basis der deutlich höheren Gesamtleistung deutlich
auf 36,7 % (Vj. 45,7 %). Angesichts der traditionell hohen
Wertschöpfungstiefe ist diese deutliche Reduzierung
der Quote auf die geringe Vorjahres-Auslastung infolge der
COVID-19-Pandemie zurückzuführen.
Während es durch die Inanspruchnahme von Kurzarbeit
im Vorjahreszeitraum zu einer Personalkosteneinsparung in
Höhe von 0,5 Mio. € kam, musste im ersten
Halbjahr 2021 nicht mehr auf das Instrument der Kurzarbeit
zurückgegriffen werden. Eberle ist Mitglied im Verband
der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. und
insofern an den Tarifvertrag für die bayerische
Metall- und Elektroindustrie gebunden. Für die Jahre
2019 bis 2021 ist ein Ergänzungstarifvertrag
vereinbart, der für das Unternehmen u.a. wichtige
Entlastungen im Bereich der Personalkosten sowie eine
Beschäftigungssicherung vorsieht.
Der Greiffenberger-Konzern weist für das erste
Halbjahr 2021 einen Aufwand für planmäßige
Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 1,1
Mio. € nach 1,0 Mio. € im Vorjahreszeitraum aus,
welcher ausschließlich auf den Unternehmensbereich
Metallbandsägeblätter &
Präzisionsbandstahl entfällt.
Der sich für den Greiffenberger-Konzern für
den Berichtszeitraum ergebende Saldo aus Sonstigen
Erträgen und Anderen Aufwendungen verbesserte sich
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,8 % von -4,2
Mio. € auf -3,7 Mio. €. Ursächlich
hierfür sind die erheblichen Rechts- und
Beratungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem
Immobilienverkauf, die im Vorjahreszeitraum unter den
Verwaltungsaufwendungen verbucht wurden.
Für das erste Halbjahr 2021 weist der
Greiffenberger-Konzern ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) von 2,1 Mio. € (Vj. -1,6 Mio.
€) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von
1,0 Mio. € (Vj. -2,6 Mio. €) aus.
Der Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter
& Präzisionsbandstahl (Teilkonzern Eberle) schloss
das erste Halbjahr 2021 mit (jeweils vor Konsolidierung)
einem EBITDA in Höhe von 2,4 Mio. € (Vj.-1,1 Mio.
€) und einem EBIT in Höhe von 1,4 Mio. €
(Vj. -2,1 Mio. €) ab, die EBIT-Marge des Teilkonzerns
Eberle lag dabei im Berichtszeitraum bei 5,0 % (Vj. -9,1
%).
Das Ergebnis wurde insbesondere durch die gute
Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2021 ermöglicht.
Durch den vollständigen Wegfall der Kurzarbeit und die
entsprechend gute Auslastung der Produktion konnten
aufgrund der hohen Wertschöpfung der J.N. Eberle &
Cie. GmbH außerdem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
deutliche Skaleneffekte erzielt werden.
Während sich die Reisetätigkeit und die
Messeaktivitäten nach wie vor auf einem sehr geringen
Level bewegen, ist es im ersten Halbjahr 2021 zu einer
deutlichen Verteuerung bei den Logistikkosten gekommen,
phasenweise einhergehend mit zu Teil erheblichen
Verzögerungen beim Materialnachschub.
Im Berichtszeitraum sind außerdem hohe
Beratungsaufwendungen angefallen, die bereits im
Zusammenhang mit dem geplanten Umzug der J.N. Eberle &
Cie. GmbH in eine andere Betriebsimmobilie stehen.
Das Finanzergebnis des Greiffenberger-Konzerns belief
sich im ersten Halbjahr 2021 auf -0,2 Mio. € nach -0,5
Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Finanzergebnis
beinhaltet 0,1 Mio. € (Vj. 0,1 Mio. €)
rechnerischen Zinsaufwand für
Personalrückstellungen.
Insgesamt betrug das für den Greiffenberger-Konzern
ausgewiesene Ergebnis vor Steuern (EBT) 0,8 Mio. € im
ersten Halbjahr 2021 nach -3,1 Mio. € im
Vorjahreszeitraum.
Für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurde im
Berichtszeitraum ein Aufwand in Höhe von 0,1 Mio.
€ (Vj. 2 T€) erfasst. Das Konzernergebnis (nach
Steuern) betrug im Berichtszeitraum 0,7 Mio. € nach
-3,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Auf der Basis von
jeweils 5.855.629 im Umlauf befindlichen Aktien errechnet
sich hieraus im ersten Halbjahr 2021 ein Ergebnis je Aktie
von 0,12 € nach -0,53 € im ersten Halbjahr 2020.
3.4 | Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDer Greiffenberger-Konzern beschäftigte zum Ende
des ersten Halbjahres 2021 (ohne Vorstände und
Geschäftsführer) weltweit 302 (Vj. 303; 31.
Dezember 2020: 307) Mitarbeiter, die jeweils
vollständig auf den Unternehmensbereich
Metallbandsägeblätter &
Präzisionsbandstahl entfielen.
4 | NACHTRAGSBERICHTZur Deckung eines möglichen zusätzlichen
Kapitalbedarfs und für das weitere Wachstum der Eberle
konnten die Verhandlungen über die Neufinanzierung von
insgesamt 7,0 Mio. € mit zwei namhaften
Großbanken im Juli 2021 erfolgreich abgeschlossen
werden. Die Summe teilt sich dabei auf in
Betriebsmittellinien in Höhe von insgesamt 4,0 Mio.
€ und Förderkredite aus dem Programm der KfW von
3,0 Mio. €.
Außerdem konnten im August 2021 zusätzliche
großvolumige Rahmenaufträge über die
Lieferung von Bandstahl- und Sägeprodukten von einem
langjährigen Kunden angenommen werden. Der daraus
resultierende jährliche Umsatzanstieg in den
Geschäftsjahren 2022 und 2023 liegt voraussichtlich
zwischen 15 und 20 Mio. €.
Weitere Ereignisse, die für den
Greiffenberger-Konzern von wesentlicher Bedeutung für
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind und zu
einer veränderten Beurteilung der Lage führen
könnten, traten nach dem Bilanzstichtag nicht ein.
5 | PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT5.1 | PrognoseberichtDie für den Greiffenberger-Konzern zuletzt
angehobene Prognose sieht für das Geschäftsjahr
2021 eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung aus der
operativen Geschäftstätigkeit vor.
So wird erwartet, dass der Umsatz ohne den Umsatzteil
gemäß IFRS 15 (Umsatzerlöse aus
Verträgen mit Kunden) im Geschäftsjahr 2021 das
entsprechende Niveau des Jahres 2018 (50,6 Mio. €)
übertreffen wird. Umsätze gemäß IFRS
15 betreffen im Greiffenberger-Konzern in
Konsignationslägern bei Kunden vor Ort liegende
fertige Waren, die noch nicht fakturiert wurden, da noch
keine Entnahme stattgefunden hat. Diese Umsätze
betrugen im Jahr 2018 1,8 Mio. €. Vor diesem
Hintergrund soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
innerhalb des Intervalls von 1,0 Mio. € bis 3,0 Mio.
€ liegen. Die Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass
es zu keinen gravierenden Belastungen durch die
fortdauernde COVID-19-Pandemie und zu keinen wesentlichen
Unterbrechungen der Lieferketten in der Eingangs- und
Ausgangslogistik der Konzerngesellschaften der
Greiffenberger AG kommt.
Zentrale Voraussetzungen für die Umsetzung der
Planungen für das Geschäftsjahr 2021 sind in
besonderem Maße die Weitergabe der deutlichen
Vormaterialpreissteigerungen an die Kunden sowie die
Verbesserung der Vormaterialbelieferungen. Daneben spielt
auch die Entwicklung der Preise und verfügbaren
Kapazitäten auf den internationalen
Logistikmärkten eine nicht unbedeutende Rolle für
das Erreichen der Ziele des Greiffenberger-Konzerns.
Insbesondere durch gravierende Gesamtmarktschwankungen,
Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen, sich zuspitzende Auswirkungen der noch
andauernden COVID-19-Pandemie oder sonstige externe und
interne Ereignisse kann die tatsächliche Entwicklung
von der in diesem Bericht getroffenen Prognose abweichen.
Die COVID-19-Pandemie ist noch nicht überwunden,
wenngleich die Analysten des IMF wieder optimistischer auf
die weltwirtschaftliche Entwicklung in 2021 blicken. Sie
erwarten im Jahr 2021 ein Wachstum von 6 Prozent, an das
sich im Jahr 2022 ein Wachstum von 4,9 Prozent
anschließen soll. Der IMF begründet dies
insbesondere mit einer hohen Geschwindigkeit der
Impfstoffeinführung und zusätzlicher politischer
Unterstützung in einigen der großen
Volkswirtschaften.
5
5.2 | Chancen- und RisikoberichtChancenberichtDie Ausführungen im Konzernlagebericht der
Greiffenberger AG für das zum 31. Dezember 2020
endende Geschäftsjahr zu den Chancen der
künftigen Entwicklung, auf die an dieser Stelle
verwiesen wird, haben unverändert Bestand.
RisikoberichtIn der Definition von Risiken, der Unterscheidung der
Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken sowie der
Differenzierung der möglichen Auswirkungen
eintretender Risiken auf die Zielerreichung bzw. die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich
gegenüber den entsprechenden Ausführungen im
Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das zum
31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr, auf die an
dieser Stelle verwiesen wird, keine Veränderungen
ergeben.
Vertrieb und Markt: Ein erheblicher Risikofaktor ist
unverändert die Viruskrankheit COVID-19, deren
Ausmaß und Folgen für die Weltwirtschaft nach
wie vor nicht verlässlich abschätzbar sind, wie
die Dauer der Pandemie selbst. Auf Grundlage der
derzeitigen Informationen und Einschätzungen geht der
Greiffenberger-Konzern davon aus, entsprechende Risiken im
vorstehenden Prognosebericht adäquat
berücksichtigt zu haben. Insgesamt wird im Bereich
Vertrieb und Markt mit einer mittleren Wahrscheinlichkeit
mit dem Eintritt von Risiken gerechnet, die spürbare
oder erhebliche Auswirkungen auf den Zielerreichungsgrad
haben sollten. Im Übrigen haben die Ausführungen
im Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das
zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr zu den
Risiken im Bereich "Vertrieb und Markt", auf die an dieser
Stelle verwiesen wird, soweit sie nicht vorstehend
aktualisiert wurden, unverändert Bestand.
Finanzwirtschaftliche Risiken:Im Juli 2021 konnte zur Deckung eines möglichen
zusätzlichen Kapitalbedarfs und für das weitere
Wachstum eine Neufinanzierung mit zwei namhaften
Großbanken über insgesamt 7,0 Mio. €
abgeschlossen werden. Diese Summe teilt sich auf in
Betriebsmittellinien in Höhe von insgesamt 4,0 Mio.
€ und Förderkredite aus dem Programm der KfW von
3,0 Mio. €. Sollte eine unerwartete Marktentwicklung
eintreten, die einen signifikant höheren
Finanzierungsbedarf erforderlich macht, könnte ein
Risiko eintreten, das den Fortbestand des Konzerns
gefährdet.
Im Übrigen haben die Ausführungen im
Konzernlagebericht zu den Finanzwirtschaftlichen Risiken
der Greiffenberger AG für das zum 31. Dezember 2020
endende Geschäftsjahr, auf die an dieser Stelle und im
Weiteren verwiesen wird, unverändert Bestand.
Betriebsimmobilie der J.N. Eberle & Cie. GmbH und ihre Veräußerung:Hierzu wird auf die Ausführungen im
Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das zum
31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr verwiesen.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken im
Zusammenhang mit der Betriebsimmobilie der J.N. Eberle
& Cie. GmbH und ihrer im September 2020 erfolgten
Veräußerung, wird unverändert als gering
eingeschätzt. Dies gilt insbesondere für Risiken
mit mittelfristig Auswirkungen auf den Zielerreichungsgrad
des Konzerns.
Beschaffungsrisiken: Aufgrund von durch die
COVID-19-Pandemie verursachten Verwerfungen besteht
anhaltend das Risiko des Entstehens von
Lieferengpässen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von
Beschaffungsrisiken mit jeweils unwesentlichen bis geringe
Auswirkungen auf den Zielerreichungsgrad wird insgesamt im
mittleren Bereich eingeschätzt. Gleiches gilt für
die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von
Beschaffungsrisiken mit spürbaren oder erheblichen
Auswirkungen. Im Übrigen haben die Ausführungen
im Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das
zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr zu den
Beschaffungsrisiken unverändert Bestand.
Betriebsrisiken: Zur Vermeidung von COVID-19 Risiken
werden unverändert die bereits getroffenen umfassende
Maßnahmen angewendet. Daneben ist ein Großteil
der Belegschaft vollständig geimpft und es werden
unverändert Tests auf eine mögliche
Virusinfektion angeboten und durchgeführt. Sollte es
zu einer Quarantäne aufgrund von COVID-19 Infektionen
kommen, wäre diese somit voraussichtlich auf einzelne
Schichten in einem bestimmten Gebäude begrenzt. Die
Mitarbeiter werden unverändert angehalten,
Abstandsregeln einzuhalten. Sollten Abstandsregeln in
einzelnen Büros nicht eingehalten werden können,
greifen HomeOffice-Regelungen. Im Übrigen haben die
Ausführungen im Konzernlagebericht der Greiffenberger
AG für das zum 31. Dezember 2020 endende
Geschäftsjahr zu den Betriebsrisiken unverändert
Bestand.
Produkt- und Leistungsportfolio: Die Ausführungen
im Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das
zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr zu den
Risiken im Bereich "Produkt- und Leistungsportfolio haben
unverändert Bestand.
Ausfall- und Abwertungs- bzw. Wertberichtigungsrisiken:
Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Ausfallrisiken,
insbesondere mit jeweils mehr als nur geringen Auswirkungen
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Greiffenberger-Konzerns, wird grundsätzlich als gering
eingeschätzt. Aufgrund der Corona-Krise werden die
Ausfallrisiken jedoch als temporär spürbar
eingeschätzt. Im Übrigen haben die
Ausführungen im Konzernlagebericht der Greiffenberger
AG für das zum 31. Dezember 2020 endende
Geschäftsjahr zu den Ausfall- und Abwertungs- bzw.
Wertberichtigungsrisiken unverändert Bestand.
Währungsrisiken: Die Ausführungen im
Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das zum
31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr zu den
Währungsrisiken haben unverändert Bestand.
Rechts- und Steuerrisiken: Die Ausführungen im
Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das zum
31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr zu den Rechts-
und Steuerrisiken haben unverändert Bestand.
Umweltrisiken: Die Greiffenberger AG begegnet einem
(teilweisen) Ausfall der Produktion bedarfsweise mit einer
Nutzung der üblichen Instrumente wie flexibler
Arbeitszeitkonten und der bedarfsgerechten Nutzung von
Kurzarbeit. Im Übrigen haben die Ausführungen im
Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das zum
31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr zu den
Umweltrisiken unverändert Bestand.
Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und RisikolageDie Greiffenberger AG und ihre Konzernunternehmen
verfügen insgesamt über ein Steuerungssystem, das
die frühzeitige Identifikation von Risiken erlaubt,
die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage haben können. Das
Risikomanagementsystem erlaubt es der
Geschäftsführung, Risiken zeitnah zu erkennen und
rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Im Juli 2021 konnte zur Deckung eines möglichen
zusätzlichen Kapitalbedarfs und für das weitere
Wachstum eine Neufinanzierung mit zwei namhaften
Großbanken über insgesamt 7,0 Mio. €
abgeschlossen werden. Diese Summe teilt sich auf in
Betriebsmittellinien in Höhe von insgesamt 4,0 Mio.
€ und Förderkredite aus dem Programm der KfW von
3,0 Mio. €. Sollte eine Marktentwicklung eintreten,
die einen signifikant höheren Finanzierungsbedarf
erforderlich macht, könnte ein Risiko eintreten, das
den Fortbestand des Konzerns gefährdet.
Im Übrigen haben die Ausführungen im
Konzernlagebericht der Greiffenberger AG für das zum
31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr zu den
Umweltrisiken unverändert Bestand.
Greiffenberger Aktiengesellschaft
Martin Döring
Konzernbilanz zum 30. Juni 2021AKTIVAscrollen
PASSIVAscrollen
Konzerngesamtergebnisrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
Die Zahlungsmittel und -äquivalente am Ende der
Periode setzen sich wie folgt zusammen:
scrollen
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2021scrollen
Verkürzter Konzernanhang zum 30. Juni 2021A | ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGENDer Konzernhalbjahresabschluss und der
Konzernzwischenlagebericht der Greiffenberger AG (die
"Gesellschaft"), Augsburg, eingetragen im Handelsregister
des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 31776, zum 30. Juni
2021 wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft
noch einer prüferischen Durchsicht durch einen
Abschlussprüfer unterzogen.
Der Konzernabschluss der Greiffenberger AG für das
zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr wurde
gemäß § 315e Abs. 1 HGB unter Beachtung
aller am damaligen Abschlussstichtag gültigen
International Financial Reporting Standards (IFRS) des
International Accounting Standards Board (IASB), London,
und aller für das damals abgelaufene
Geschäftsjahr verbindlichen Interpretationen des
International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
waren, erstellt. Der Zwischenabschluss des Konzerns zum 30.
Juni 2021 wird auf Basis des IAS 34
(Zwischenberichterstattung) erstellt. Dabei wurde die in
IAS 34 zulässige Methode der verkürzten
Darstellung gewählt. Die in dem
Konzernhalbjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden entsprechen denen des
veröffentlichten Konzernabschlusses für das zum
31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr. Ferner steht
der Konzernhalbjahresabschluss im Einklang mit dem
Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 16. Der
Konzernhalbjahresabschluss wird in Euro erstellt. Die
Berichtsperiode dieses Abschlusses nach IAS 34 ist der
Zeitraum von sechs Monaten vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni
2021.
Konzern- und Jahresabschluss der Greiffenberger AG
für das zum 31. Dezember 2020 endende
Geschäftsjahr nebst dem zugehörigen
Zusammengefassten Lagebericht wurden vom Vorstand der
Gesellschaft am 31. März 2021 aufgestellt und in der
am 15. April 2021 geänderten Fassung fristgerecht
offengelegt.
Im Juli 2021 konnte zur Deckung eines möglichen
zusätzlichen Kapitalbedarfs und für das weitere
Wachstum eine Neufinanzierung mit zwei namhaften
Großbanken über insgesamt 7,0 Mio. €
abgeschlossen werden. Diese Summe teilt sich auf in
Betriebsmittellinien in Höhe von insgesamt 4,0 Mio.
€ und Förderkredite aus dem Programm der KfW von
3,0 Mio. €. Sollte eine Marktentwicklung eintreten,
die einen signifikant höheren Finanzierungsbedarf
erforderlich macht, könnte ein Risiko eintreten, das
den Fortbestand des Konzerns gefährdet.
Neue RechnungslegungsvorschriftenDie zum 1. Januar 2021 erstmalig anzuwendenden
geänderten Rechnungslegungsvorschriften hatten keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der
Vermögens-, Finanz und Ertragslage. Ebenso wird aus
den vom IASB verabschiedeten, aber noch nicht angewandten
Rechnungslegungsmethoden keine wesentliche Auswirkung
erwartet.
B | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZESchätzungen und Beurteilungen im Rahmen der RechnungslegungGegenüber dem Konzernabschluss der Greiffenberger
AG für das zum 31. Dezember 2020 endende
Geschäftsjahr wurden keine
Schätzungsänderungen mit wesentlicher Auswirkung
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Greiffenberger-Konzerns vorgenommen.
C | KONSOLIDIERUNGSKREISIm Konsolidierungskreis zum 30. Juni 2021 haben sich
keine Veränderungen gegenüber dem
Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2020 ergeben.
D | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GESAMTERGEBNISRECHNUNGErläuterungen zu wesentlichen Änderungen der
Posten der Konzernbilanz und der
Konzerngesamtergebnisrechnung sind im
Konzernzwischenlagebericht aufgeführt.
Auswirkungen der COVID-19-PandemieDie in der Zwischenberichtsperiode erzielten Ergebnisse
lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die
Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Die mit
der anhaltenden COVID-19-Pandemie einhergehenden
Unsicherheiten werden, falls relevant, bei Schätzungen
und Ermessensentscheidungen berücksichtigt. Derzeit
besteht kein signifikantes Risiko, dass die
COVID-19-Pandemie zu wesentlichen Anpassungen der Buchwerte
der ausgewiesenen Vermögenswerte und Schulden
führen wird. An der grundlegenden strategischen
Ausrichtung der Greiffenberger AG und ihrer
Konzernunternehmen haben sich durch die COVID-19-Pandemie
keine Änderungen ergeben.
Die Greiffenberger AG hat die staatlich garantierten
Förder- und Unterstützungsangebote sowohl der
Bunderegierung als auch der Regierungen in den Ländern
der Tochtergesellschaften der J.N. Eberle & Cie. GmbH
beobachtet und analysiert. Soweit möglich und sinnvoll
nimmt die Greiffenberger AG solche Maßnahmen in
Anspruch. Aus der Inanspruchnahme staatlicher
Fördermaßnahmen im Zusammenhang mit der
COVID-19-Pandemie, wie zum Beispiel Kurzarbeit, ergaben
sich im Vorjahr Liquiditätseffekte sowie eine
Ergebnisverbesserung. Zusätzliche Angaben zu den
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie finden sich im
Konzernzwischenlagebericht.
UmsatzerlöseDie in der Gesamtergebnisrechnung der Greiffenberger AG
berücksichtigten Umsätze resultieren in voller
Höhe von 27.085 T€ (Vj. 22.601 T€) aus dem
Segment Metallbandsägeblätter und
Präzisionsbandstahl. Von den Gesamtumsatzerlösen
über 27.085 T€ werden 189 T€
Umsatzerlöse aufgrund von Einlieferungen in
Konsignationsläger erfasst. Die Erhöhung der
Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist
hauptsächlich bedingt durch die starken Einflüsse
der COVID-19 Krise auf die Vorjahresumsätze. Für
weitere Erläuterungen zu den Umsatzerlösen wird
auf die Segmentberichterstattung verwiesen.
Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurden in der
Berichtsperiode auf der Grundlage der bestmöglichen
Schätzung des gewichteten durchschnittlichen
jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für
das Gesamtjahr erwartet wird.
Zur Veräußerung gehaltene langfristige VermögenswerteIm Vorjahreszeitraum erfolgte im Juni 2020 der
Vertragsabschluss des Verkaufs der Betriebsimmobilie der
J.N. Eberle & Cie. GmbH in Augsburg, einer
hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Greiffenberger
AG. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines Sale-
and-lease-Back-Modells mit Rückvermietung für
einen Zeitraum von fünf Jahren mit
Verlängerungsoption. Durch den am 15. September 2020
stattgefundenen Vollzug ist es im Geschäftsjahr 2020
auf Konzernebene (IFRS) zu einem positiven einmaligen
EBIT-relevanten Sondereffekt in Höhe von 18,7 Mio.
€ gekommen.
FinanzinstrumenteInsgesamt entspricht die Bewertung der Finanzinstrumente
zum Halbjahresabschluss im Wesentlichen den Parametern des
Konzernabschlusses zum 31.12.2020. Wesentliche
Kreditrisiken, die sich aus Finanzinstrumenten ergeben,
entfallen für den Greiffenberger-Konzern auf das
Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen. Um Ausfallsrisiken entgegenzuwirken, werden
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in bestimmten
Regionen durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt und
damit ein in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie
einhergehender, möglicher Anstieg des Ausfallsrisikos
beschränkt. Soweit einzelne Ausfallrisiken erkennbar
sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen
erfasst.
Die Buchwerte der einzelnen Klassen von finanziellen
Vermögenswerten und finanziellen Schulden entsprechen
den Zeitwerten.
E | ERGEBNIS JE AKTIEDas unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS
33 als Quotient aus dem auf die Aktionäre der
Greiffenberger AG entfallenden Anteil am Konzernergebnis
("Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen") und
der durchschnittlichen gewichteten Anzahl der während
des Berichtszeitraums im Umlauf befindlichen Aktien
ermittelt.
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der
Greiffenberger AG in Höhe von 7.010.023,80 €
setzte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2021
(Vorjahreszeitraums) zusammen aus 5.855.629 auf den Inhaber
lautenden nennwertlosen Stückaktien. Die Anzahl der
ausgegebenen Aktien blieb während des ersten
Halbjahres 2021 (Vorjahreszeitraums) ebenso wie das
Grundkapital der Gesellschaft unverändert. Die
Greiffenberger AG besaß während des
Berichtszeitraums wie auch während des
Vorjahreszeitraums keine eigenen Aktien. Die zu
berücksichtigende durchschnittliche gewichtete Anzahl
der während des Berichtszeitraums
(Vergleichszeitraums) im Umlauf befindlichen Aktien
("durchschnittliche gewichtete Anzahl Aktien") beträgt
daher 5.855.629.
Weder zum 30. Juni 2021 noch zum 30. Juni 2020 waren
Optionen auf Aktien ausstehend, die das Ergebnis je Aktie
verwässern, sodass das verwässerte Ergebnis je
Aktie dem unverwässerten Ergebnis je Aktie entspricht.
Im Falle der Ausübung des bedingten Kapitals der
Greiffenberger AG würden in Zukunft
Verwässerungen eintreten.
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich dementsprechend wie
folgt:
scrollen
F | ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNGDer in der Konzernkapitalflussrechnung zum 30. Juni 2021
ausgewiesene Finanzmittelbestand in Höhe von 4.039
T€ umfasst, ebenso wie jener in Höhe von 948
T€ zum Ende des Vorjahreszeitraums, alle in der Bilanz
enthaltenen Zahlungsmittel und -äquivalente, d.h.
Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei
Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten
verfügbar sind.
Die Mittelveränderung aus der Investitions- und
Finanzierungstätigkeit wird zahlungsbezogen ermittelt.
Die Mittelveränderung aus der betrieblichen
Tätigkeit hingegen wird ausgehend vom Periodenergebnis
indirekt abgeleitet.
G | SegmentberichterstattungGegenüber dem Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2020 kam es zu keinen Änderungen in
der Segmentberichterstattung. Angaben zu den
Aktivitäten nach Geschäftsfeldern und ihrer
Unterteilung in die in den nachfolgenden Tabellen
dargestellten Segmente sind im Konzernanhang für das
Geschäftsjahr 2020 in Anhangsabschnitt I gemacht.
Im Berichtszeitraum wie auch im Vorjahreszeitraum lagen,
ausgenommen die Abschreibungen, keine wesentlichen
nicht-zahlungswirksamen sonstigen Aufwendungen vor.
Im Berichtszeitraum besteht im Segment
Metallbandsägeblätter &
Präzisionsbandstahl ein Großkunde, auf den 16,1
% (Vj. 9,8 %) der Umsätze entfielen. Im ersten
Halbjahr 2021 wurden 36,1 % (Vj. 37,3 %) der Umsätze
dieses Segments in den USA und China generiert. Bei den
Segmentinformationen nach Regionen richten sich die
Außenumsätze nach dem Sitz der Kunden.
Segmente 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
Segmente 1. Januar bis 30. Juni 2021 nach geographischen Regionenscrollen
H | BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN PERSONENDer Greiffenberger-Konzern wird im ersten Halbjahr 2021
von den Angabepflichten des IAS 24 in Bezug auf die
Geschäftsbeziehungen zu den Mitgliedern des Vorstands
und des Aufsichtsrats sowie zur Greiffenberger Holding
GmbH, Thurnau, berührt. Diese war während des
Berichtszeitraums nach Kenntnis der Gesellschaft
durchgängig mit 2.699.020 Aktien (zum 30. Juni 2021
entsprechend einem Gesamtstimmrechtsanteil von 46,09 %) an
der Greiffenberger AG beteiligt.
Zu den nichtkonsolidierten Unternehmen oder anderen
nahestehenden Personen bestanden im ersten Halbjahr 2021
nur unwesentliche Geschäftsvorfälle. Die
Bedingungen von Geschäftsvorfällen mit
nahestehenden Unternehmen und Personen entsprechen denen
mit unabhängigen Geschäftspartnern.
Über die vorgenannten Angaben hinausgehende
angabepflichtige Beziehungen lagen im Berichtszeitraum
nicht vor.
I | EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGIm Juli 2021 konnte zur Deckung eines möglichen
zusätzlichen Kapitalbedarfs und für das weitere
Wachstum eine Neufinanzierung mit zwei namhaften
Großbanken über insgesamt 7,0 Mio. €
abgeschlossen werden. Diese Summe teilt sich auf in
Betriebsmittellinien in Höhe von insgesamt 4,0 Mio.
€ und Förderkredite aus dem Programm der KfW von
3,0 Mio. €. Außerdem konnten im August 2021
zusätzliche großvolumige Rahmenaufträge
über die Lieferung von Bandstahl- und
Sägeprodukten von einem langjährigen Kunden
angenommen werden. Der daraus resultierende jährliche
Umsatzanstieg in den Geschäftsjahren 2022 und 2023
liegt voraussichtlich zwischen 15 und 20 Mio. €.
Weitere Ereignisse, die für den
Greiffenberger-Konzern von wesentlicher Bedeutung für
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind und zu
einer veränderten Beurteilung der Lage führen
könnten, sind nach dem Bilanzstichtag nicht
eingetreten.
Greiffenberger Aktiengesellschaft
Martin Döring
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der
Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Greiffenberger Aktiengesellschaft
Martin Döring
ImpressumGreiffenberger Aktiengesellschaft
Eberlestraße 28
Telefon: +49 (0) 821 5212 261
E-Mail: ir@greiffenberger.de
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