![]() GRENKE AGBaden-BadenFinanzbericht zum 2. Quartal und dem ersten Halbjahr 2016KENNZAHLEN GRENKE GRUPPEscroll
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früher "Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft" scroll
BRIEF DES VORSTANDS AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
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| Wolfgang Grenke |
| Vorstandsvorsitzender |

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Übernahme der Franchise-Gesellschaft in der Türkei |
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3 neue Standorte im Rahmen unserer Zellteilungsstrategie: Deutschland (Augsburg), Finnland (Oulu) und Italien (Parma) |

Wir sind einer der führenden europäischen Anbieter von Leasing-, Bank- und Factoringdienstleistungen
für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Unser Geschäftsmodell ist so einfach
wie werthaltig. Strategisch setzen wir auf Risikobegrenzung durch Diversifikation.
Charakteristisch für unser Geschäft sind eine breite Streuung unseres Portfolios über
Kunden, Branchen und Länder hinweg sowie die durchschnittlich vergleichsweise kleinen
Vertragsvolumina. Die Standardisierung unseres Angebots und damit auch eine schnelle
und dennoch sichere Abwicklung der Verträge mit unseren Kunden treiben wir kontinuierlich
voran, zuletzt mit der Einführung der innovativen eSignature. Wir wachsen durch das
fortwährende Erschließen neuer Länder in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.
In den bestehenden Märkten erhöhen wir unsere Präsenz darüber hinaus durch Zellteilungen.
Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Mai 2016 beschlossen die anwesenden
Aktionäre mit großer Mehrheit die Umfirmierung der Gesellschaft in GRENKE AG (vorher:
GRENKELEASING AG). Die Namensänderung, die am 11. Mai 2016 mit der Eintragung ins
Handelsregister wirksam geworden ist, trägt vor allem dem breit diversifizierten Produktangebot
und der erfolgreichen internationalen Etablierung der Marke GRENKE Rechnung und unterstreicht
unsere strategische Ausrichtung. So entwickelt sich neben dem Kerngeschäft, dem Small-Ticket-IT-Leasing,
insbesondere der Ankauf betragsmäßig kleinerer Forderungen (Factoring) zu einem festen
und kontinuierlich wachsenden Bestandsteil der umfangreichen Angebotspalette des Konzerns.
Große Bedeutung kommt darüber hinaus auch dem Geschäft der GRENKE Bank zu. Als Finanzpartner
vor allem für KMU bietet sie diesen eine maßgeschneiderte Palette von Anlageprodukten
und finanziert in Zusammenarbeit mit einer zunehmenden Anzahl von Förderbanken des
Bundes und der Bundesländer Existenzgründungsfinanzierungen. Zudem vergibt sie Fördermittel.
Letztere richten sich an KMU sowie Freiberufler, die betriebliche Neuanschaffungen
über Leasing finanzieren.
Die GRENKE Gruppe ist auf profitables Wachstum ausgerichtet. Sichtbar wird dies unter
anderem an der voranschreitenden geografischen Expansion, an der Diversifikation auf
der Produktseite und nicht zuletzt am kontinuierlichen Wachstum des Neugeschäfts.
So legte das Neugeschäft der GRENKE Gruppe im ersten Halbjahr 2016 um 18 Prozent auf
ein Volumen von 933,1 Mio. EUR (Vorjahr: 790,3 Mio. EUR) zu. Damit bewegten wir uns
weiterhin auf einem hohen Niveau und insgesamt auch über unserem langjährigen Durchschnitt.
Beim Neugeschäft der GRENKE Gruppe Leasing, das ist die Summe der Anschaffungskosten
neu erworbener Leasinggegenstände, erzielten wir im Sechsmonatszeitraum einen Anstieg
von 20 Prozent. Das Volumen stieg von 637,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 762,7 Mio. EUR
an. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser erfreulichen Entwicklung leisteten insbesondere
unsere internationalen Märkte. In unserem Kernmarkt Frankreich und dem für uns wichtigen
Markt Italien konnten wir das Neugeschäft um 20 bzw. 38 Prozent steigern. Damit wurde
das bereits hohe Niveau des internationalen Anteils an unserem wachsenden Neugeschäft
weiter auf 74 Prozent nach 72 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum gesteigert.
Das Neugeschäft in Deutschland legte um acht Prozent zu.
Im Berichtszeitraum erreichten uns insgesamt 202.916 Leasinganfragen, aus denen wiederum
90.565 neue Leasingverträge generiert wurden. Dies entspricht einer Umwandlungsquote
(Anfragen in Verträge) von 45 Prozent. Auf unsere internationalen Märkte entfielen
davon 167.404 Anfragen, die zu 72.989 neuen Verträgen führten. Entsprechend lag die
Umwandlungsquote dort bei 44 Prozent und somit unterhalb der Quote inklusive unseres
Heimatmarkts Deutschland, wo 49 Prozent der Anfragen in Verträge umgewandelt wurden.
Nach wie vor zeichnet sich unser Neugeschäft durch seine hohe Ertragsstärke aus. So
konnte der Deckungsbeitrag 2 (DB2) des Leasing-Neugeschäfts, das sind die barwertigen
operativen Erträge eines Leasingvertrags abzüglich Risiko- und Einzelvertragskosten,
gegenüber Vorjahr um acht Prozent von 120,0 Mio. EUR auf 130,1 Mio. EUR gesteigert
werden. Dies entspricht einer DB2-Marge von 17,1 Prozent nach 18,8 Prozent im Vorjahr.
Die DB1-Marge (Deckungsbeitrag 1 zu Anschaffungswerten) betrug im ersten Halbjahr
13,2 Prozent nach 13,9 Prozent im Vorjahr. Absolut gesehen, belief sich der DB1 auf
100,9 Mio. EUR nach 88,9 Mio. EUR im Vorjahr. Der vermeintliche Rückgang der Margen
resultiert wesentlich aus einer im Vorjahresverlauf angepassten Berechnungsmethode
für die Nachgeschäftsprognose sowie der in einzelnen Märkten auf hohes Wachstum ausgerichteten
Vertriebssteuerung. Ein Vergleich mit den drei vorangegangenen Quartalen zeigt eine
konstante Entwicklung der Margen.
Im Segment Factoring legte die Summe der angekauften Forderungen im Berichtszeitraum
um zehn Prozent zu. Das akquirierte Volumen erreichte damit einen Wert von 160,0 Mio.
EUR nach 145,1 Mio. EUR im Vorjahr. Während sich das Neugeschäft in Deutschland mit
einem Anstieg um 25 Prozent überaus positiv entwickelte, verzeichneten wir in unseren
internationalen Märkten lediglich ein moderates Wachstum von einem Prozent. Die Ertrags-Marge
in Deutschland bewegte sich mit 1,99 Prozent nach 2,12 Prozent weiterhin auf einem
hohen Niveau. In unseren internationalen Märkten entwickelte sie sich mit 1,32 Prozent
nach 1,43 Prozent im Vorjahreszeitraum leicht rückläufig. Die Ertrags-Marge des Neugeschäftsvolumens
bezieht sich auf den durchschnittlichen Zeitraum eines Factoringgeschäfts von circa
27 Tagen in Deutschland (Vorjahr: 26 Tage) und circa 37 Tagen auf internationaler
Ebene (Vorjahr: 34 Tage).
Im Bereich der Existenzgründungsfinanzierungen inklusive Mikrokreditgeschäft konnte
die GRENKE Bank das Volumen in den ersten sechs Monaten um 39 Prozent von 7,5 Mio.
EUR auf 10,4 Mio. EUR steigern. Mit dieser Entwicklung sind wir sehr zufrieden. Das
Einlagevolumen belief sich zum Stichtag 30. Juni 2016 auf 385,7 Mio. EUR. Es lag damit
zehn Prozent über dem Wert von 349,3 Mio. EUR zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres.


| Vorjahr: | Deutschland 11,8 %; Westeuropa (ohne Deutschland) 13,5 %; Südeuropa 20,4 %; Nord-/Osteuropa: 8,2 % Übrige Regionen: 107,4 % |
| Regionen: | Westeuropa (ohne Deutschland): Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich,
Schweiz Südeuropa: Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien Nord- / Osteuropa: Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Norwegen, Schweden / Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn Übrige Regionen: Brasilien, Chile, Dubai, Kanada, Singapur, Türkei |
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2016 ist es uns gelungen,
nahtlos an den Erfolg des vorangegangenen Jahres anzuknüpfen. Ertragsseitig profitierten
wir sowohl vom hochmargigen Neugeschäft der jüngeren Vergangenheit als auch von den
unverändert attraktiven Refinanzierungsbedingungen. Insgesamt konnten wir den Gewinn
des Konzerns so um erfreuliche 29 Prozent gegenüber Vorjahr steigern. Gut vorangekommen
sind wir auch in Hinblick auf unsere geografische Expansion. Zum 31. März übernahmen
wir die Gesellschaft unseres früheren Franchisenehmers in der Türkei. Darüber hinaus
eröffneten wir im Rahmen unserer Zellteilungsstrategie je einen weiteren Standort
in Deutschland (Augsburg), Finnland (Oulu) und Italien (Parma).
Bezogen auf die Produkte, die wir anbieten, konnten wir die bestehende Kooperation
mit der Thüringer Aufbaubank im ersten Quartal intensivieren und um ein Globaldarlehen
über 7,5 Mio. EUR erweitern. Die GRENKE Bank finanziert mit einer wachsenden Anzahl
von Förderbanken des Bundes und der Bundesländer Existenzgründungen und vergibt Fördermittel
für leasingfinanzierte betriebliche Neuanschaffungen von kleineren und mittleren Unternehmen
sowie Freiberuflern. Im Rahmen dieser Kooperationen konnten bisher 19.203 Leasingverträge
geschlossen werden.
Eine weiterhin sehr positive Resonanz erhalten wir auf unser innovatives Angebot der
eSignature. Der Service zur vollständig digitalen Abwicklung eines Vertrags, den wir
unseren Fachhandelspartnern seit September 2015 anbieten, beschleunigt den Prozess
der Vertragsabwicklung noch einmal ganz erheblich und verkürzt dadurch auch die Zeitspanne
zwischen Vertragsabschluss und Geldeingang. Seit Einführung der eSignature wurden
auf diese Weise bereits über 7.200 Verträge geschlossen.
Zur Refinanzierung unseres Neugeschäfts setzten wir unverändert auf eine breite Palette
an Refinanzierungsinstrumenten, die wir in insgesamt drei Bereiche unterteilen: Senior
Unsecured, Asset Based und die Möglichkeit des Einwerbens von Bankeinlagen über die
GRENKE Bank. Aufgrund unserer erstklassigen Reputation an den Kapitalmärkten konnten
alle Neuemissionen innerhalb kurzer Zeitspannen erfolgreich platziert werden. Zu den
wesentlichen Transaktionen im ersten Halbjahr zählte die Emission einer Anleihe über
125 Mio. EUR, die mit einem Kupon von 1,5 Prozent und einer Laufzeit von fünf Jahren
und einem Monat ausgestattet ist. Einen wesentlichen Beitrag zu unserem Erfolg auf
der Refinanzierungsseite leisteten vor allem auch unsere guten Credit-Ratings, die
uns eine unverändert hohe Kreditwürdigkeit bzw. Investmentgrade-Status attestieren.
So bestätigte die Agentur Standard & Poor's in ihrer jüngsten Analyse vom Mai 2016
unser Counterparty Credit Rating BBB+/A-2 jeweils mit stabilem Ausblick.
| TEUR | 01.04.2016 bis 30.06.2016 | Veränderung (%) | 01.04.2015 bis 30.06.2015 |
| Zinsergebnis | 54.260 | 15,6 | 46.943 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 12.626 | -9,3 | 13.921 |
| Zinsergebnis nach Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 41.634 | 26,1 | 33.022 |
| Ergebnis aus dem Servicegeschäft* | 14.398 | 16,8 | 12.326 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 15.482 | 19,1 | 13.004 |
| Verwertungsmehr-(+)/-minder(-)ergebnis | -757 | -1,0 | -765 |
| Operative Erträge insgesamt | 70.757 | 22,9 | 57.587 |
| Operatives Ergebnis | 36.045 | 30,7 | 27.585 |
| Gewinn vor Steuern | 35.784 | 29,8 | 27.568 |
| Gewinn | 27.030 | 34,6 | 20.077 |
| Ergebnis je Aktie (EUR, verwässert/unverwässert) | 1,80 | 32,4 | 1,36 |
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früher "Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft"
| TEUR | 30.06.2016 | Veränderung (%) | 31.12.2015 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.479.792 | 3,7 | 1.427.593 |
| davon Zahlungsmittel | 116.252 | -37,7 | 186.453 |
| davon Leasingforderungen | 1.072.493 | 6,8 | 1.004.360 |
| Langfristige Vermögenswerte | 2.207.533 | 7,8 | 2.046.937 |
| davon Leasingforderungen | 1.981.924 | 7,1 | 1.849.812 |
| Eigenkapital | 615.718 | 4,2 | 590.654 |
| Eigenkapitalquote (in Prozent) | 16,7 | -1,8 | 17,0 |
| Kurzfristige Schulden | 1.161.588 | -3,1 | 1.199.096 |
| davon Finanzschulden | 1.045.387 | -1,5 | 1.061.744 |
| Langfristige Schulden | 1.910.019 | 13,4 | 1.684.780 |
| davon Finanzschulden | 1.850.872 | 13,5 | 1.630.600 |
| Bilanzsumme | 3.687.325 | 6,1 | 3.474.530 |
Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielten wir ein operatives Ergebnis
von 36,0 Mio. EUR. Das sind 31 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Wesentlich zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen haben das hohe und margenstarke
Neugeschäft früherer Perioden, dessen Erträge uns über die fortschreitende Laufzeit
der Verträge zufließen, ein günstiger Schadensverlauf sowie nicht zuletzt das anhaltend
attraktive Zinsumfeld. So legte das Zinsergebnis, ausgehend von gestiegenen Zinsen
und ähnlichen Erträgen aus dem Finanzierungsgeschäft und niedrigeren Zinsaufwendungen
aus der Refinanzierung, gegenüber Vorjahr um 16 Prozent zu.
Als Ergebnis unserer aktiven und risikoorientierten Margensteuerung waren die Aufwendungen
für Schadensabwicklung und Risikovorsorge im Berichtsquartal sogar absolut rückläufig.
Entsprechend verzeichneten wir beim Zinsergebnis nach Schadensabwicklung und Risikovorsorge
einen Anstieg um erfreuliche 26 Prozent.
Positiv entwickelten sich auch die Ergebnisse aus dem Service- und dem Neugeschäft.
Ausgehend von unserem hohen Neugeschäftswachstum, übertraf Ersteres den Vorjahreswert
um 17 Prozent, Letzteres konnte um 19 Prozent gesteigert werden. Inklusive des im
Berichtszeitraum erzielten Verwertungsminderergebnisses konnten die operativen Erträge
des Konzerns um 23 Prozent gesteigert werden.
Die Aufwandsseite entwickelte sich insgesamt unterproportional zu den Erträgen. Als
eine der wesentlichen Positionen legten die Personalaufwendungen, ausgehend von der
gegenüber Vorjahr gestiegenen Beschäftigtenzahl und höheren variablen Vergütungskomponenten,
um 13 Prozent auf 17,3 Mio. EUR (Vorjahr: 15,4 Mio. EUR) zu. Als weitere wesentliche
Aufwandsposition in der Gewinn- und Verlustrechnung stieg der Vertriebs- und Verwaltungsaufwand
um 21 Prozent auf 15,4 Mio. EUR (Vorjahr: 12,6 Mio. EUR) an. Hierzu führten hauptsächlich
die wachstumsbedingt gestiegenen Kosten für Betrieb, Vertrieb und Verwaltung sowie
die IT-Projektkosten, die im Zuge des kontinuierlichen Ausbaus unserer Systeme sichtbar
zunahmen. Einen leichten Anstieg verzeichneten wir darüber hinaus bei den Beratungs-
und Prüfungskosten.
Rückläufig entwickelten sich hingegen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie
die Sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen. Absolut gesehen sind alle drei
Positionen weiterhin unbedeutend für die Ergebnisentwicklung des Konzerns.
Per Saldo stieg der Gewinn vor Steuern so um erfreuliche 30 Prozent an. Bei einer
leicht reduzierten Steuerquote legte der Gewinn im Berichtsquartal um 35 Prozent zu,
woraus sich ein Ergebnis je Aktie von 1,80 EUR nach 1,36 EUR im Vorjahr ergab.
Die vorangegangenen Erläuterungen für das Berichtsquartal treffen im Wesentlichen
auch für den Sechsmonatszeitraum zu. Das Zinsergebnis übertraf den Vorjahreswert um
16 Prozent und erreichte einen Wert von 106,0 Mio. EUR nach 91,4 Mio. EUR in den ersten
sechs Monaten des Vorjahres. Im Wesentlichen auf Vorjahresniveau bewegten sich die
Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge. Sie beliefen sich auf 28,3
Mio. EUR nach 28,9 Mio. EUR. Die Schadensquote betrug 1,3 Prozent nach 1,5 Prozent
in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Entsprechend legte das Zinsergebnis nach
Schadensabwicklung und Risikovorsorge um erfreuliche 24 Prozent von 62,6 Mio. EUR
auf 77,7 Mio. EUR zu.
Inklusive gestiegener Ergebnisse aus dem Service- und dem Neugeschäft sowie eines
leichten Verwertungsmehrergebnisses erhöhten sich die operativen Erträge insgesamt
gegenüber Vorjahr um 21 Prozent von 110,9 Mio. EUR auf 134,3 Mio. EUR. Bei nur unterproportional
gestiegenen Aufwendungen nahm das operative Ergebnis um 27 Prozent zu. Absolut belief
es sich im ersten Halbjahr auf 66,6 Mio. EUR nach 52,5 Mio. EUR im Vergleichszeitraum
des Vorjahres.
Einen entsprechend kräftigen Anstieg verzeichneten wir beim Gewinn vor Steuern. Mit
66,1 Mio. EUR übertraf er den Vorjahreswert von 52,6 Mio. EUR um 26 Prozent. Nach
Steuern belief sich der Gewinn auf 49,6 Mio. EUR nach 38,5 Mio. EUR. Dies entspricht
einer überaus erfreulichen Steigerung um 29 Prozent. Das Ergebnis je Aktie betrug
3,30 EUR nach 2,61 EUR in der ersten Hälfte des vorangegangenen Geschäftsjahres.
Die Berichterstattung über die Entwicklung der Segmente folgt der dominierenden Organisationsstruktur
innerhalb des GRENKE Konzerns. Deshalb sind die operativen Segmente in Anlehnung an
die Steuerung der Unternehmensbereiche in die Segmente Leasing, Bank und Factoring
unterteilt. Transaktionen zwischen den operativen Segmenten werden eliminiert (siehe
hierzu "Konzern-Segmentberichterstattung"). Eine regionale Aufgliederung der Geschäftstätigkeiten
erfolgt jährlich im Abschluss des GRENKE Konzerns des jeweiligen Geschäftsjahres.
Für die drei operativen Segmente liegen separate Finanzinformationen vor.
Unverändert bildet das Segment Leasing die Ertragssäule des GRENKE Konzerns. Die Erläuterungen
zur Ertragsentwicklung treffen daher im Wesentlichen auch auf dieses Kapitel zu. Entsprechend
kräftig erhöhten sich die operativen Segmenterträge des Segments Leasing in den ersten
sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Sie stiegen um erfreuliche 23 Prozent
von 102,5 Mio. EUR auf 125,8 Mio. EUR an. Bei nur unterproportional gestiegenen Aufwendungen
legte das Segmentergebnis um 31 Prozent zu und erreichte somit einen Wert von 62,1
Mio. EUR nach 47,5 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Segment Factoring
stiegen die operativen Segmenterträge um sechs Prozent von 1,8 Mio. EUR im Vorjahr
auf 1,9 Mio. EUR an. Das Segmentergebnis fiel mit -0,1 Mio. EUR nach 0,2 Mio. EUR
im Vorjahr jedoch leicht negativ aus. In unserem Segment Bank blieben die operativen
Segmenterträge mit 6,6 Mio. EUR nach 6,7 Mio. EUR im Vorjahr nahezu unverändert. Das
Segmentergebnis lag bei 4,6 Mio. EUR nach 4,8 Mio. EUR in den ersten sechs Monaten
des Vorjahres.
Die erfreuliche Entwicklung auf der Ertragsseite spiegelte sich auch in der Bilanz
des GRENKE Konzerns wider. So erhöhte sich die Bilanzsumme zum Stichtag 30. Juni 2016
gegenüber Vorjahr (31. Dezember 2015) um sechs Prozent auf 3,7 Mrd. EUR (Vorjahr:
3,5 Mrd. EUR). Das Eigenkapital stieg, ausgehend vom Gewinn des ersten Halbjahres
und der positiven Resonanz unserer Aktionäre auf das Angebot einer Aktiendividende,
um vier Prozent an. Entsprechend reduzierte sich die Eigenkapitalquote leicht von
17,0 Prozent im Vorjahr auf 16,7 Prozent zum Ende des ersten Halbjahres 2016. Insgesamt
verfügen wir damit weiterhin über eine solide Eigenkapitalausstattung, die sichtbar
oberhalb unserer langfristigen Zielmarke von 16 Prozent liegt.
Als größte Einzelposition der Bilanz erhöhten sich die lang- und kurzfristigen Leasingforderungen
im Berichtszeitraum um sieben Prozent. Auf sie entfiel ein Anteil am Gesamtvermögen
von 83 Prozent (Vorjahr: 82 Prozent). Die Zahlungsmittel des Konzerns lagen zum Stichtag
38 Prozent unterhalb des Stands zum 31. Dezember 2015. Insgesamt halten wir an unserer
Strategie fest, liquide Mittel, die sonst nur niedrigverzinslich angelegt werden können,
operativ -das heißt zur Finanzierung unseres Wachstums -einzusetzen. Einen Anstieg
verzeichneten wir bei den lang- und kurzfristigen Sonstigen finanziellen Vermögenswerten.
Sie erhöhten sich zum Stichtag gegenüber dem Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres
im Wesentlichen infolge höherer Liquiditätsreserven aus der Erhöhung eines Asset-Backed-Commercial-Paper-(ABCP-)Programms
und der Ausweitung des Kreditgeschäfts der GRENKE Bank um 15 Prozent. Kräftig zugenommen
haben darüber hinaus die lang- und kurzfristigen Sonstigen Vermögenswerte. Sie stiegen
zum Stichtag um 34 Prozent auf 194,6 Mio. EUR an.
Auf der Passivseite der Bilanz stiegen die lang- und kurzfristigen Schulden des Konzerns
um sieben Prozent an. Während die Finanzschulden, die zu einem Großteil die Verbindlichkeiten
aus der Refinanzierung enthalten, um acht Prozent zunahmen, reduzierten sich die abgegrenzten
Mietraten stichtagsbedingt um 43 Prozent.
Unverändert setzten wir auch im Berichtshalbjahr auf unsere breite Palette an Refinanzierungsinstrumenten.
Nach den beiden Anleiheemissionen des ersten Quartals über zusammengenommen 151 Mio.
EUR legten wir im Juni zwei neue Anleihen mit einem Volumen von jeweils 20 Mio. EUR
auf. Die Laufzeit der beiden neuen Anleihen beträgt 15 Monate bzw. 5 Jahre. Weitere
Informationen zu den emittierten Anleihen sind im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss
dargestellt und zudem auf unserer Website www.grenke.de abrufbar. Darüber hinaus wurden
in den ersten sechs Monaten insgesamt vier Schuldscheine mit einem Gesamtvolumen von
41 Mio. EUR und 10 Mio. CHF sowie im kurzfristigen Bereich diverse Commercial Papers
über zusammen 259 Mio. EUR begeben. Planmäßig zurückgezahlt wurden im ersten Halbjahr
zwei Anleihen über insgesamt 110,0 Mio. EUR sowie Schuldscheindarlehen über 13,3 Mio.
EUR und 4,0 Mio. CHF. Die Ausnutzung unserer ABCP-Programme lag zum Stichtag dieses
Berichts bei 525,2 Mio. EUR (Vorjahr: 442,4 Mio. EUR). Das Gesamtvolumen dieser Programme
betrug 588,3 Mio. EUR nach 593,3 Mio. EUR zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres.
Nicht zuletzt setzten wir als dritte wesentliche Säule in unserem Refinanzierungsmix
auch auf die Einlagen bei der GRENKE Bank, die wir im Berichtszeitraum im Rahmen unserer
Steuerung erhöhten. Sie beliefen sich zum Stichtag 30. Juni 2016 auf 385,7 Mio. EUR
nach 349,3 Mio. EUR zum 31. Dezember 2015.
Ausgehend vom Gewinn vor Steuern in Höhe von 66,1 Mio. EUR erzielten wir im Berichtshalbjahr
einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -35,6 Mio. EUR nach 73,9 Mio.
EUR in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Im Wesentlichen resultiert dies aus
der deutlich höheren Zunahme der sonstigen Vermögenswerte sowie den abgegrenzten Mietraten
und sonstigen Schulden. Diese beiden Positionen sind nach Rückgängen im Vorjahreszeitraum
im Berichtshalbjahr gestiegen. Positiv in die Cashflow-Berechnung eingegangen sind
als größte Einzelpositionen die Veränderung der Refinanzierungsverbindlichkeiten (167,4
Mio. EUR) sowie Mittelzuflüsse aus dem Einlagengeschäft und den Darlehen an die Franchisenehmer
von zusammengenommen 43,4 Mio. EUR. Nach gezahlten/erhaltenen Steuern und Zinsen belief
sich der Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf -44,5 Mio. EUR nach 60,4
Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im ersten Halbjahr -4,9 Mio. EUR
nach -10,3 Mio. EUR im Vorjahr. Er beinhaltete vor allem Zahlungen für den Erwerb
von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (4,4 Mio. EUR) sowie für den
Erwerb der früheren Franchisegesellschaft in der Türkei (0,5 Mio. EUR).
Die Summe des Cashflows inklusive des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit, der
die Nettoaufnahme von Bankschulden in Höhe von 0,8 Mio. EUR, die Zinszahlung auf das
Hybridkapital in Höhe von 1,7 Mio. EUR sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 19,6
Mio. EUR beinhaltete, betrug im ersten Halbjahr -69,8 Mio. EUR nach 34,0 Mio. EUR
im Vorjahr.
Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Anhang
zum verkürzten Konzernzwischenabschluss unter dem gleichnamigen Kapitel dargestellt.
Abweichend zu den zuletzt im Jahresfinanzbericht 2015 dargestellten Chancen und Risiken,
sind im Berichtszeitraum folgende Veränderungen eingetreten:
Im Rahmen eines Referendums haben sich die Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens
am 23. Juni 2016 gegen den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen
Union (EU) entschieden. Das Ergebnis des Referendums ist zwar nicht bindend, ein EU-Austritt
des Vereinigten Königreichs wird zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Berichts
aber allgemein erwartet. Die zum Stichtag 30. Juni 2016 zu beobachtende Abwertung
des GBP gegenüber dem EUR wirkte sich lediglich in sehr geringem Maße auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage des GRENKE Konzerns aus. Nach derzeitiger Einschätzung des
Vorstands werden sich aus dem Brexit auch künftig keine substanziellen negativen Auswirkungen
für den Konzern ergeben. Für das Neugeschäft unserer Tochter im Vereinigten Königreich
dürfte sich bei Zurückhaltung der dort tätigen Finanzdienstleister eher eine positive
Auswirkung ergeben. Das Bestandsgeschäft ist durch eine fristenkongruente Refinanzierung
entsprechend abgesichert. Auch das Risiko steigender Zinsen wurde mit der Entscheidung
für den Brexit tendenziell weiter in die Zukunft vertagt. Die Perspektiven für günstige
Refinanzierungsbedingungen bleiben damit hervorragend. Zum Stichtag dieses Berichts
ist das Vereinigte Königreich für GRENKE der viertgrößte Absatzmarkt. Der Anteil am
Leasing-Neugeschäft der GRENKE Gruppe betrug zum 30. Juni 2016 rund 5,8 Prozent.
Für unsere weitere Entwicklung sehen wir weiterhin insgesamt deutlich mehr Chancen
als die üblichen mit unserem Geschäftsmodell verbundenen Risiken.
Mit dem Verlauf der ersten sechs Monate sind wir insgesamt sehr zufrieden. Das Neugeschäftswachstum
in unserer Leasingsparte lag mit 20 Prozent am oberen Ende unserer zu Geschäftsjahresbeginn
in Aussicht gestellten Spanne von 16 bis 20 Prozent. Nach wie vor hinter unseren Erwartungen
zurück blieb das Neugeschäft der GRENKE Gruppe Factoring. Mit einem Wachstum um zehn
Prozent lag es sichtbar unterhalb der prognostizierten Spanne von 30 bis 35 Prozent.
Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres sind wir zwar zuversichtlich, das derzeitige
Wachstum beschleunigen zu können, die Prognosespanne werden wir aber voraussichtlich
nicht erreichen. Vielmehr gehen wir fortan von einem Anstieg des Factoring-Neugeschäfts
zwischen 18 und 23 Prozent aus. Ertragsseitig befinden wir uns mit der im Berichtshalbjahr
erzielten Gewinnsteigerung von 29 Prozent gegenüber Vorjahr auf gutem Weg, die -bezogen
auf das Gesamtjahr -prognostizierte Spanne eines Gewinns (nach Steuern) zwischen 93
und 98 Mio. EUR zu übertreffen. Daher rechnen wir fortan mit einem Gewinn in der Spanne
von 98 bis 102 Mio. EUR. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatten wir einen Gewinn
von 80,8 Mio. EUR erzielt.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
| 3-Monats-Bericht | 6-Monats-Bericht | |||
| TEUR | 01.04.2016 bis 30.06.2016 | 01.04.2015 bis 30.06.2015 | 01.01.2016 bis 30.06.2016 | 01.01.2015 bis 30.06.2015 |
| Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Finanzierungsgeschäft | 65.043 | 59.186 | 128.180 | 116.438 |
| Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung und des Einlagengeschäfts | 10.783 | 12.243 | 22.167 | 25.015 |
| Zinsergebnis | 54.260 | 46.943 | 106.013 | 91.423 |
| Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 12.626 | 13.921 | 28.298 | 28.860 |
| Zinsergebnis nach Schadensabwicklung und Risikovorsorge | 41.634 | 33.022 | 77.715 | 62.563 |
| Ergebnis aus dem Servicegeschäft* | 14.398 | 12.326 | 27.605 | 23.587 |
| Ergebnis aus dem Neugeschäft | 15.482 | 13.004 | 29.791 | 24.816 |
| Verwertungsmehr-(+)/minder(-)ergebnis | -757 | -765 | -780 | -32 |
| Operative Erträge insgesamt | 70.757 | 57.587 | 134.331 | 110.934 |
| Personalaufwand | 17.338 | 15.398 | 34.417 | 30.431 |
| Abschreibungen und Wertminderung | 2.219 | 2.456 | 4.377 | 3.947 |
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwand (ohne Personalaufwand) | 15.361 | 12.650 | 28.766 | 24.173 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 791 | 1.000 | 2.333 | 2.597 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 997 | 1.502 | 2.112 | 2.753 |
| Operatives Ergebnis | 36.045 | 27.585 | 66.550 | 52.539 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 69 | 0 | -67 | 0 |
| Aufwendungen / Erträge aus der Marktbewertung | 0 | 8 | 0 | 18 |
| Sonstige Zinserträge | 157 | 51 | 225 | 160 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 487 | 76 | 635 | 155 |
| Gewinn vor Steuern | 35.784 | 27.568 | 66.073 | 52.562 |
| Ertragsteuern | 8.754 | 7.491 | 16.518 | 14.082 |
| Gewinn | 27.030 | 20.077 | 49.555 | 38.480 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| Hybridkapitalgeber der GRENKE AG | 431 | 0 | 862 | 0 |
| Aktionäre der GRENKE AG | 26.599 | 20.077 | 48.693 | 38.480 |
| Ergebnis je Aktie (EUR, unverwässert) | 1,80 | 1,36 | 3,30 | 2,61 |
| Ergebnis je Aktie (EUR, verwässert) | 1,80 | 1,36 | 3,30 | 2,61 |
| Durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien (unverwässert) | 14.759.749 | 14.754.199 | 14.756.974 | 14.754.199 |
| Durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien (verwässert) | 14.759.749 | 14.754.199 | 14.756.974 | 14.754.199 |
| 3-Monats-Bericht | 6-Monats-Bericht | |||
| TEUR | 01.04.2016 bis 30.06.2016 | 01.04.2015 bis 30.06.2015 | 01.01.2016 bis 30.06.2016 | 01.01.2015 bis 30.06.2015 |
| Gewinn | 27.030 | 20.077 | 49.555 | 38.480 |
| Beträge, die ggf. in künftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden | ||||
| Zu- / Rückführung Hedging-Rücklage (vor Steuern) | 28 | 10 | -20 | -29 |
| Ertragsteuern | -2 | -1 | 6 | 3 |
| Zu- / Rückführung Hedging-Rücklage (nach Steuern) | 26 | 9 | -14 | -26 |
| Veränderung der Wahrungsumrechnungsdifferenzen (vor Steuern) | -1.517 | 188 | -3.512 | 5.851 |
| Ertragsteuern | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Veränderung der Wahrungsumrechnungsdifferenzen (nach Steuern) | -1.517 | 188 | -3.512 | 5.851 |
| Beträge, die in künftigen Perioden nicht in die GuV umgegliedert werden | ||||
| Zu- / Rückführung Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (vor Steuern) | -271 | -900 | -271 | -900 |
| Ertragsteuern | 60 | 212 | 60 | 212 |
| Zu- / Rückführung Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (nach Steuern) | -211 | -688 | -211 | -688 |
| Sonstiges Ergebnis | -1.702 | -491 | -3.737 | 5.137 |
| Gesamtergebnis | 25.328 | 19.586 | 45.818 | 43.617 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| Hybridkapitalgeber der GRENKE AG | 431 | 0 | 862 | 0 |
| Aktionäre der GRENKE AG | 24.897 | 19.586 | 44.956 | 43.617 |
| TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Vermögenswerte | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel | 116.252 | 186.453 |
| Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 6.036 | 250 |
| Leasingforderungen | 1.072.493 | 1.004.360 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 63.793 | 63.828 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.917 | 4.272 |
| Zur Verwertung bestimmte Leasinggegenstände | 7.292 | 7.073 |
| Steuererstattungsansprüche | 16.875 | 17.569 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 193.134 | 143.788 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 1.479.792 | 1.427.593 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Leasingforderungen | 1.981.924 | 1.849.812 |
| Finanzinstrumente mit positivem Marktwert | 45 | 27 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 63.676 | 47.195 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 5.301 | 5.368 |
| Sachanlagen | 48.521 | 46.351 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 67.242 | 62.161 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 19.445 | 17.171 |
| Latente Steueransprüche | 19.962 | 17.649 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1.417 | 1.203 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 2.207.533 | 2.046.937 |
| Summe Vermögenswerte | 3.687.325 | 3.474.530 |
| TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Schulden und Eigenkapital | ||
| Schulden | ||
| Kurzfristige Schulden | ||
| Finanzschulden | 1.045.387 | 1.061.744 |
| Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 1.567 | 2.124 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16.691 | 10.489 |
| Steuerschulden | 15.436 | 10.107 |
| Abgegrenzte Schulden | 11.827 | 12.666 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 1.689 | 1.764 |
| Sonstige kurzfristige Schulden | 22.039 | 17.294 |
| Abgegrenzte Mietraten | 46.952 | 82.908 |
| Summe kurzfristige Schulden | 1.161.588 | 1.199.096 |
| Langfristige Schulden | ||
| Finanzschulden | 1.850.872 | 1.630.600 |
| Finanzinstrumente mit negativem Marktwert | 1.145 | 1.316 |
| Latente Steuerschulden | 53.488 | 48.619 |
| Pensionen | 4.514 | 4.245 |
| Summe langfristige Schulden | 1.910.019 | 1.684.780 |
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 18.881 | 18.859 |
| Kapitalrücklage | 119.043 | 116.491 |
| Gewinnrücklagen | 445.630 | 419.068 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | 1.728 | 5.465 |
| Summe Eigenkapital der Aktionäre der GRENKE AG | 585.282 | 559.883 |
| Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile* | 30.436 | 30.771 |
| Summe Eigenkapital | 615.718 | 590.654 |
| Summe Schulden und Eigenkapital | 3.687.325 | 3.474.530 |
| TEUR | 01.01.2016 bis 30.06.2016 | 01.01.2015 bis 30.06.2015 | |
| Gewinn vor Steuern | 66.073 | 52.562 | |
| + | Im Gewinn enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Abschreibungen und Wertminderung |
4.377 | 3.947 |
| - / + | Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
42 | 10 |
| - / + | Ergebnis aus Finanzanlagen | 410 | -5 |
| - / + | Sonstige zahlungsunwirksame Erträge / Aufwendungen | -2.739 | 4.984 |
| + / - | Zunahme / Abnahme abgegrenzter Schulden, Rückstellungen und Pensionen |
-647 | 480 |
| - | Zugänge Leasingforderungen | -780.920 | -654.674 |
| + | Zahlungen Leasingnehmer | 583.819 | 507.882 |
| + | Abgänge / Umgliederungen Leasingforderungen zu Restbuchwerten | 104.657 | 94.737 |
| - | Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Leasinggeschäft | -124.826 | -114.044 |
| + / - | Abnahme / Zunahme andere Forderungen gegen Leasingnehmer | 478 | -1.508 |
| + / - | Währungsdifferenzen | 23.507 | -28.070 |
| = | Veränderung Leasingforderungen | -193.285 | -195.677 |
| + | Zugang Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | 752.482 | 454.682 |
| - | Zahlung Annuitäten an Refinanzierer | -579.973 | -348.848 |
| - | Abgang Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | -15.029 | -11.762 |
| + | Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung und des Einlagengeschäfts |
22.167 | 25.015 |
| + / - | Währungsdifferenzen | -12.240 | 16.602 |
| = | Veränderung Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | 167.407 | 135.689 |
| + / - | Zunahme / Abnahme Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft | 36.378 | 12.274 |
| - / + | Zunahme / Abnahme Darlehen Franchisenehmer | 7.065 | -7.052 |
| - / + | Veränderung sonstige Vermögenswerte / Schulden Zunahme / Abnahme sonstige Vermögenswerte |
-80.683 | -412 |
| + / - | Zunahme / Abnahme abgegrenzte Mietraten | -36.032 | 55.438 |
| + / - | Zunahme / Abnahme sonstige Schulden | -4.011 | 11.675 |
| = | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -35.645 | 73.913 |
| - / + | Gezahlte / erhaltene Ertragsteuern | -8.411 | -13.522 |
| - | Gezahlte Zinsen | -635 | -155 |
| + | Erhaltene Zinsen | 225 | 160 |
| = | Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -44.466 | 60.396 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
-4.377 | -2.648 | |
| - / + | Auszahlungen / Einzahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen |
-485 | -7.709 |
| + | Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
-6 | 64 |
| = | Cashflow aus Investitionstätigkeit | -4.868 | -10.293 |
| + / - | Aufnahme / Rückzahlung von Bankschulden | 830 | 87 |
| + | Einzahlungen aus Barkapitalerhöhung | 0 | 0 |
| + | Nettoerlöse aus Hybridkapital | 0 | 0 |
| - | Zinszahlung auf Hybridkapital | -1.711 | 0 |
| - | Dividendenzahlungen | -19.557 | -16.230 |
| = | Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -20.438 | -16.143 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | |||
| Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten | 186.453 | 88.395 | |
| - | Bankschulden aus Kontokorrentkrediten | -875 | -10.900 |
| = | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Periode |
185.578 | 77.495 |
| + / - | Veränderung aufgrund Währungsumrechnung | 271 | -931 |
| = | Finanzmittelfonds nach Währungsumrechnung | 185.849 | 76.564 |
| Finanzmittelfonds zum Ende der Periode | |||
| Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten | 116.252 | 110.577 | |
| - | Bankschulden aus Kontokorrentkrediten | -175 | -53 |
| = | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Periode |
116.077 | 110.524 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds in der Periode (= Summe der Cashflows) |
-69.772 | 33.960 | |
| Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -44.466 | 60.396 | |
| + | Cashflow aus Investitionstätigkeit | -4.868 | -10.293 |
| + | Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -20.438 | -16.143 |
| = | Summe der Cashflows | -69.772 | 33.960 |
| TEUR |
Grundkapital |
Kapitalrücklage |
Gewinnrücklagen / Konzernergebnis |
Hedging- Rücklage |
Rücklage für versicherungs- mathematische Gewinne / Verluste |
Währungsumrechnung |
| Eigenkapital zum 01.01.2016 | 18.859 | 116.491 | 419.068 | -25 | -1.405 | 6.895 |
| Gesamtergebnis | - | - | 48.693 | -14 | -211 | -3.512 |
| Dividendenzahlung in 2016 für 2015 | - | - | -22.131 | - | - | - |
| Kapitalerhöhung (Ausgabe von Aktien aus Aktiendividende) | 22 | 2.552 | - | - | - | - |
| Kosten Emission Hybridkapital | - | - | 0 | - | - | - |
| Auszahlung Zins Hybridkapital (netto) | - | - | - | - | - | - |
| Eigenkapital zum 30.06.2016 | 18.881 | 119.043 | 445.630 | -39 | -1.616 | 3.383 |
| Eigenkapital zum 01.01.2015 | 18.859 | 116.491 | 355.389 | -7 | -920 | 3.174 |
| Gesamtergebnis | - | - | 38.480 | -26 | -688 | 5.851 |
| Dividendenzahlung in 2015 für 2014 | - | - | -16.230 | - | - | - |
| Eigenkapital zum 30.06.2015 | 18.859 | 116.491 | 377.639 | -33 | -1.608 | 9.025 |
| TEUR | Summe Eigenkapital der Aktionäre der GRENKE AG | Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile |
Summe Eigenkapital |
| Eigenkapital zum 01.01.2016 | 559.883 | 30.771 | 590.654 |
| Gesamtergebnis | 44.956 | 862 | 45.818 |
| Dividendenzahlung in 2016 für 2015 | -22.131 | - | -22.131 |
| Kapitalerhöhung (Ausgabe von Aktien aus Aktiendividende) | 2.574 | - | 2.574 |
| Kosten Emission Hybridkapital | 0 | - | 0 |
| Auszahlung Zins Hybridkapital (netto) | - | -1.197 | -1.197 |
| Eigenkapital zum 30.06.2016 | 585.282 | 30.436 | 615.718 |
| Eigenkapital zum 01.01.2015 | 492.986 | 0 | 492.986 |
| Gesamtergebnis | 43.617 | - | 43.617 |
| Dividendenzahlung in 2015 für 2014 | -16.230 | - | -16.230 |
| Eigenkapital zum 30.06.2015 | 520.373 | 0 | 520.373 |
Gegenstand dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses (Konzernzwischenabschluss)
zum 30. Juni 2016 sind die GRENKE AG und ihre Tochterunternehmen (der Konzern). Dieser
Konzernzwischenabschluss ist in Übereinstimmung mit den für die Zwischenberichterstattung
anzuwendenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden
sind, erstellt worden. Er ist in Zusammenhang mit dem IFRS-Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2015 zu lesen.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den
im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards,
die im nachfolgenden Abschnitt kurz genannt werden.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss und der Konzernzwischenlagebericht zum 30.
Juni 2016 wurden vom Abschlussprüfer weder geprüft noch erfolgte eine prüferische
Durchsicht.
Die Änderungen an IAS 1 "Angabeninitiative" betreffen verschiedene Ausweisfragen.
Es wird klargestellt, dass Angaben im Abschluss nur notwendig sind, wenn ihr Inhalt
wesentlich ist. Der Wesentlichkeitsgrundsatz im Abschluss ist anzuwenden und gilt
explizit auch dann, wenn ein Standard eine Liste von Minimumangaben fordert. Zudem
nimmt das IASB Klarstellungen zur Aggregation und Disaggregation von Positionen der
Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Sonstigen Gesamtergebnisses vor. Eine
weitere Klarstellung erfolgt für die Darstellung von Anteilen am Sonstigen Ergebnis
at equity bewerteter Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung. Die Musterstruktur
des Anhangs wurde ebenfalls gestrichen, künftig soll die Struktur eine Berücksichtigung
unternehmensindividueller Relevanz berücksichtigen. Die Änderungen werden keine wesentliche
Auswirkung auf den Konzernabschluss haben, da es sich bei den Änderungen lediglich
um Klarstellungen handelt.
Die Änderung an IAS 16 stellt klar, dass umsatzbasierte Abschreibungsmethoden für
Sachanlagen keine sachgerechte Methode darstellen. Eine widerlegbare Vermutung wurde
durch die Änderung an IAS 38 eingeführt, dass Umsatzerlöse keine geeignete Basis für
Abschreibungen von immateriellen Vermögenswerten darstellen. Die Änderung hat keine
Auswirkung auf den Konzernabschluss der GRENKE AG AG, da diese keine umsatzabhängige
Abschreibungsmethode anwendet.
Durch die Änderungen an IAS 19 "Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge"
wird klargestellt, wie Arbeitnehmerbeiträge oder Beiträge Dritter zu leistungsorientierten
Plänen zu bilanzieren sind. Die Bilanzierung ist davon abhängig, ob die Beiträge von
der Anzahl der geleisteten Dienstjahre abhängen oder nicht. Die Änderungen haben keinen
wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss.
Im Rahmen des Projektes der jährlichen Verbesserungen an den IFRS ("Annual Improvements
Project", AIP) wurden verschiedene Standards "Verbesserungen an IFRS: Zyklus 2010
- 2012" geändert. Betroffen sind hiervon IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütung", IFRS
3 "Unternehmenszusammenschlüsse", IFRS 8 "Geschäftssegmente", IFRS 13 "Bemessung des
beizulegenden Zeitwerts", IAS 16 "Sachanlagen", IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu
nahestehenden Unternehmen und Personen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte".
Die Änderungen bezwecken die Präzisierung von Ansatz, Bewertung und Ausweis von Geschäftsvorfällen
oder vereinheitlichen Terminologien. Die vorgenommenen Änderungen sind nicht von Relevanz
für die Bilanzierung und Bewertung im Konzernabschluss der GRENKE AG AG, da die Sachverhalte
entweder für den GRENKE Konzern nicht zutreffend sind oder bereits so interpretiert
wurden.
Im Rahmen des Projektes der jährlichen Verbesserungen an den IFRS wurden verschiedene
Standards "Verbesserungen an IFRS: Zyklus 2012 - 2014" geändert. Betroffen sind IFRS
5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche",
IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben", IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" und IAS 34
"Zwischenberichterstattung". Die vorgenommenen Änderungen sind nicht von Relevanz
für die Bilanzierung und Bewertung im Konzernabschluss der GRENKE AG.
Die Änderungen an IFRS 11 "Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an gemeinschaftlichen
Tätigkeiten"; an IAS 16 und IAS 41 "Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen" sowie
an IAS 27 "Anwendung der Equity-Methode in separaten Abschlüssen" haben keine Relevanz
auf den Konzernabschluss der GRENKE AG.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind Annahmen getroffen und Schätzungen
verwendet worden, die sich auf den Ausweis und die Höhe der bilanzierten Vermögenswerte,
Schulden, Erträge, Aufwendungen sowie Eventualverbindlichkeiten ausgewirkt haben.
Schätzungen und zugrunde liegende Annahmen werden laufend überprüft. Überarbeitungen
von Schätzungen werden prospektiv erfasst und erfolgten in den nachfolgend dargestellten
Bereichen:
| ― |
Ermittlung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus gekündigten beziehungsweise rückständigen Leasingverträgen (sogenannte "nicht performende Leasingforderungen") auf Basis des Werterhaltungssatzes |
| ― |
Berücksichtigung von kalkulierten Restwerten am Ende der Vertragslaufzeit im Rahmen der Ermittlung des Barwerts von Leasingforderungen |
| ― |
Beurteilung der Werthaltigkeit von immateriellen Vermögenswerten |
Die Forderungen aus gekündigten beziehungsweise rückständigen Leasingverträgen sind
zum Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Die Höhe der erforderlichen
Wertberichtigungen wird anhand von Prozentsätzen und Bearbeitungsklassen ermittelt.
Die Ermittlung der Prozentsätze erfolgt mithilfe statistischer Verfahren. Die Sätze
werden einmal jährlich auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Die Bearbeitungsstände sind
in Bearbeitungsklassen (BA-Klassen) zusammengefasst, die unter Risikogesichtspunkten
gebildet wurden.
Folgende Tabelle veranschaulicht die Bearbeitungsklassen:
| BA-Klasse | Bezeichnung |
| 0 | Laufender Vertrag ohne Rückstand |
| 1 | Laufender Vertrag mit Rückstand |
| 2 | Gekündigter Vertrag mit bedienter Teilzahlungsvereinbarung |
| 3 | Gekündigter Vertrag (gerade gekündigt oder Mahnbescheid beantragt) |
| 4 | Klageverfahren (unmittelbar oder nach Widerspruch zum Mahnbescheid) |
| 5 | Pfändungsauftrag erteilt / Inkassobüro beauftragt |
| 6 | Eidesstattliche Versicherung (beantragt oder abgegeben) und beantragtes, nicht abgeschlossenes Insolvenzverfahren |
| 7 | Ausgebucht |
| 8 | In Abwicklung (ungekündigt) |
| 9 | Erledigt (vollständig bezahlt) |
Bei den Bearbeitungsklassen 2 bis 7 ist von einer Abwertung auszugehen, da die Verträge
aufgrund von Zahlungsstörungen gekündigt worden sind. Der Wertberichtigungssatz bewegt
sich weiterhin zwischen 5 % und 100 %. Kalkulierte Restwerte werden im Rahmen der
Ermittlung des Barwerts der Leasingforderungen berücksichtigt. In den Leasingforderungen
sind gemäß IAS 17 nicht garantierte Restwerte erfasst. Die kalkulierten Restwerte
umfassen dabei neben den erwarteten Verwertungserlösen insbesondere auch die Erlöse,
die im Rahmen einer Verlängerungsperiode anfallen können. Diese werden mithilfe von
Erfahrungswerten aus der Vergangenheit und statistischen Verfahren berechnet.
Die Restwerte der Zugänge bis einschließlich 2006 liegen in Abhängigkeit von der Laufzeit
des Leasingvertrags erfahrungsgemäß zwischen 11 % und 15 % der ursprünglichen Anschaffungskosten.
Im Geschäftsjahr 2007 wurde diese Zuordnung auch aufgrund der gestiegenen Prognosekraft
in der statistischen Grundgesamtheit in mehrere Laufzeitgruppen aufgeschlüsselt. Für
Zugänge von 2007 bis 2008 liegen die Restwerte in Abhängigkeit der Laufzeit des Leasingvertrags
zwischen 7,7 % und 28,4 % der ursprünglichen Anschaffungskosten. Die Restwertsätze
veränderten sich für Zugänge ab 1. Januar 2009 bis 31. März 2011 auf zwischen 6,5
% und 28,4 % und für Zugänge ab 1. April 2011 bis 31. Dezember 2014 auf zwischen 6,5
% und 23,5 %. Für Zugänge seit 1. Januar 2015 gelten Restwertsätze zwischen 3,0 %
und 21,5 %.
Erlöse werden dabei anhand statistischer Auswertungen im Rahmen einer bestmöglichen
Schätzung angesetzt. Im Falle eines Absinkens der tatsächlich im Nachgeschäft (bestehend
aus Verwertung und Nachmiete) erzielbaren Erlöse wird eine Abwertung der Leasingforderungen
berücksichtigt, wohingegen ein Anstieg unberücksichtigt bleibt.
| TEUR | 30.06.2016 | 30.06.2015 |
| Entwicklung der Leasingforderungen aus laufenden Verträgen (performende Leasingforderungen) | 2.758.660 | 2.354.439 |
| Stand zu Periodenbeginn | ||
| + Veränderung in der Periode | 198.522 | 194.170 |
| Leasingforderungen (kurz- und langfristig) aus laufenden Verträgen zum Periodenende | 2.957.182 | 2.548.609 |
| Entwicklung der Leasingforderungen aus gekündigten/rückständigen Verträgen (nicht-performende Leasingforderungen) | ||
| Bruttoforderungen zu Periodenbeginn | 221.847 | 223.257 |
| + Zugänge Bruttoforderungen in der Periode | 30.008 | 29.674 |
| - Abgänge Bruttoforderungen in der Periode | 25.091 | 27.621 |
| Bruttoforderungen zu Periodenende | 226.764 | 225.310 |
| Wertminderungen zu Periodenbeginn | 126.335 | 121.598 |
| + Zugang kumulierte Wertberichtigungen in der Periode | 29.856 | 19.765 |
| - Abgang kumulierte Wertberichtigungen in der Periode* | 26.661 | 19.461 |
| Wertminderungen zu Periodenende | 129.530 | 121.902 |
| Buchwert Nicht-performende Leasingforderung zu Periodenbeginn | 95.512 | 101.659 |
| Buchwert Nicht-performende Leasingforderung zu Periodenende | 97.234 | 103.408 |
| Leasingforderungen (Bilanzansatz kurz- und langfristig) zu Periodenbeginn | 2.854.172 | 2.456.098 |
| Leasingforderungen (Bilanzansatz kurz- und langfristig) zum Periodenende | 3.054.416 | 2.652.017 |
*
Position enthält Währungsdifferenzen in Höhe von 811 TEUR (Vorjahr: 416 TEUR).
| TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Finanzschulden | ||
| Kurzfristige Finanzschulden | ||
| Asset Based | 196.464 | 192.971 |
| Senior Unsecured | 606.474 | 637.002 |
| Zweckgebundene Förderdarlehen | 31.428 | 28.814 |
| Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft | 208.930 | 200.997 |
| Sonstige Bankschulden | 2.091 | 1.960 |
| davon Kontokorrentschulden | 175 | 875 |
| Summe kurzfristige Finanzschulden | 1.045.387 | 1.061.744 |
| Langfristige Finanzschulden | ||
| Asset Based | 403.760 | 341.503 |
| Senior Unsecured | 1.194.150 | 1.075.495 |
| Zweckgebundene Förderdarlehen | 76.210 | 65.295 |
| Verbindlichkeiten aus dem Einlagengeschäft | 176.752 | 148.307 |
| Summe langfristige Finanzschulden | 1.850.872 | 1.630.600 |
| Summe Finanzschulden | 2.896.259 | 2.692.344 |
Folgende konsolidierte strukturierte Einheiten bestanden zum Stichtag: Opusalpha Purchaser
II Limited, Kebnekaise Funding Limited, CORAL PURCHASING Limited, FCT "GK"-COMPARTMENT
"G2" (FCT GK 2) sowie FCT "GK"-COMPARTMENT "G3" (FCT GK 3). Sämtliche strukturierten
Einheiten, sind als Asset-Backed-Commercial-Paper-(ABCP-) Programme aufgelegt.
| TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Programmvolumen | 588.333 | 593.333 |
| Inanspruchnahme | 525.152 | 442.373 |
| Buchwert | 455.657 | 377.331 |
| davon kurzfristig | 123.951 | 108.861 |
| davon langfristig | 331.706 | 268.470 |
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Programmvolumen in Landeswährung | ||
| TEUR | 25.000 | 25.000 |
| TGBP | 80.000 | 80.000 |
| TPLN | 60.000 | 60.000 |
| TCHF | 50.000 | 50.000 |
| Programmvolumen in TEUR | 181.330 | 194.218 |
| Inanspruchnahme in TEUR | 144.567 | 157.143 |
| Buchwert in TEUR | 144.567 | 157.143 |
| davon kurzfristig | 72.513 | 84.110 |
| davon langfristig | 72.054 | 73.033 |
Folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Buchwerte der einzelnen Refinanzierungsinstrumente:
| TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Anleihen | 1.124.748 | 1.044.164 |
| davon kurzfristig | 236.412 | 234.135 |
| davon langfristig | 888.336 | 810.029 |
| Schuldscheindarlehen | 394.575 | 361.515 |
| davon kurzfristig | 93.946 | 99.684 |
| davon langfristig | 300.629 | 261.831 |
| Commercial Paper | 148.000 | 196.000 |
| Revolving Credit Facility | 97.608 | 65.557 |
| davon kurzfristig | 92.423 | 61.922 |
| davon langfristig | 5.185 | 3.635 |
| Geldhandel | 23.681 | 34.892 |
| Zinsabgrenzung | 12.012 | 10.369 |
Folgende Tabelle zeigt den Refinanzierungsrahmen der einzelnen Instrumente:
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Anleihen TEUR | 1.500.000 | 1.500.000 |
| Commercial Paper TEUR | 250.000 | 250.000 |
| Revolving Credit Facility TEUR | 160.000 | 125.000 |
| Revolving Credit Facility TPLN | 50.000 | 25.000 |
| Revolving Credit Facility TCHF | 10.000 | 0 |
| Geldhandel TEUR | 35.000 | 35.000 |
Im Geschäftsjahr wurden bisher vier neue Anleihen mit einem Volumen von insgesamt
191.000 TEUR begeben. Zwei Anleihen über insgesamt 110.000 TEUR wurden planmäßig getilgt.
Im Geschäftsjahr wurde bisher drei neue Schuldscheindarlehen über insgesamt 41.000
TEUR sowie ein neues Schuldscheindarlehen über 10.000 TCHF begeben, 13.333 TEUR und
4.000 TCHF wurden planmäßig getilgt.
Folgende Tabelle zeigt die Buchwerte der in Anspruch genommenen Förderdarlehn bei
den einzelnen Förderbanken.
| TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| NRW.Bank | 40.027 | 28.518 |
| Thüringer Aufbaubank | 11.060 | 7.520 |
| Investitionsbank Berlin | 4.051 | 5.473 |
| LfA Förderbank Bayern | 15.877 | 20.787 |
| Investitionsbank des Landes Brandenburg | 1.828 | 2.163 |
| KfW | 32.402 | 27.365 |
| Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank | 2.316 | 2.170 |
| Zinsabgrenzung | 77 | 113 |
Im Berichtszeitraum wurden 30.236 TEUR an neuen Mitteln aufgenommen, 16.756 TEUR wurden
planmäßig getilgt.
Am 1. Juni 2016 führte die GRENKE AG im Rahmen der Aktiendividende eine Kapitalerhöhung
durch. Das Grundkapital wurde unter teilweiser Ausnutzung des auf der Hauptversammlung
vom 12. Mai 2015 beschlossenen genehmigten Kapitals um 21.519,00 EUR auf 18.880.774,47
EUR erhöht. Insgesamt wurden 16.835 neue, auf den Namen lautende Stammaktien (Namensaktien)
ausgegeben. Die neuen Aktien haben die gleiche Gewinnbeteiligung wie die alten Aktien.
Somit ist das Grundkapital der Gesellschaft auf 14.771.034 den Inhaber lautenden Aktien
eingeteilt.
Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Schuld
verwendet der GRENKE Konzern soweit wie möglich am Markt beobachtbare Daten. Basierend
auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren, werden die beizulegenden
Zeitwerte in unterschiedliche Stufen in der Bemessungshierarchie eingeordnet:
| Stufe 1: | Notierte (unbereinigte) Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden |
| Stufe 2: | Bewertungsverfahren, bei denen sämtliche Inputfaktoren, die sich wesentlich auf den
erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken, entweder direkt oder indirekt am Markt beobachtbar sind |
| Stufe 3: | Bewertungsverfahren, die Inputfaktoren verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren |
Wenn die zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer
Schuld verwendeten Inputfaktoren in unterschiedliche Stufen der Bemessungshierarchie
eingeordnet werden können, wird die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in ihrer
Gesamtheit der Stufe der Bemessungshierarchie zugeordnet, die dem niedrigsten Inputfaktor
entspricht, der für die Bewertung insgesamt wesentlich ist.
Der GRENKE Konzern erfasst Umgruppierungen zwischen verschiedenen Stufen der Bemessungshierarchie
zum Ende der Berichtsperiode, in der die Änderung eingetreten ist. Umgruppierungen
zwischen den drei Stufen der Bemessungshierarchie fanden in der abgelaufenen Berichtsperiode
nicht statt.
Umgruppierungen finden zu dem Zeitpunkt statt, an dem sich eine Veränderung der Inputfaktoren
ergibt, die für die Einordnung in die Bemessungshierarchie relevant ist.
Zum Stichtag sind im GRENKE Konzern alle derivativen Finanzinstrumente, welche sich
aus Zinsderivaten (Zinsswaps) und Devisentermingeschäften zusammensetzen, zum beizulegenden
Zeitwert bilanziert. Sämtliche derivative Finanzinstrumente sind der Stufe 2 der Bemessungshierarchie
zugeordnet.
| TEUR | Beizulegender Zeitwert 30.06.2016 |
Buchwert 30.06.2016 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2015 |
Buchwert 31.12.2015 |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Zinsderivate mit Sicherungsbeziehung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zinsderivate ohne Sicherungsbeziehung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Devisentermingeschäfte | 6.081 | 6.081 | 277 | 277 |
| Summe | 6.081 | 6.081 | 277 | 277 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Zinsderivate mit Sicherungsbeziehung | 61 | 61 | 39 | 39 |
| Zinsderivate ohne Sicherungsbeziehung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Devisentermingeschäfte | 2.651 | 2.651 | 3.401 | 3.401 |
| Summe | 2.712 | 2.712 | 3.440 | 3.440 |
Die nachstehende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte von finanziellen
Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten je Klasse von Finanzinstrumenten,
die nicht zum beizulegenden Zeitwert bemessen werden. Sie enthält keine Informationen
zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wenn
der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt.
Darunter fallen die Bilanzpositionen Zahlungsmittel, Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen, nicht-performende Leasingforderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen. Sämtliche originäre Finanzinstrumente sind der Stufe 2 der Bemessungshierarchie
zugeordnet, mit Ausnahme der börsennotierten Anleihen, die in den Verbindlichkeiten
aus Refinanzierung enthalten und in der Stufe 1 der Bemessungshierarchie klassifiziert
sind. Deren Buchwert zum Bilanzstichtag beträgt 1.124.748 TEUR (Vorjahr 31.12.2015:
1.044.164 TEUR) und der beizulegende Zeitwert 1.110.309 TEUR (Vorjahr 31.12.2015:
1.058.329 TEUR). Die finanziellen Vermögenswerte sind bis auf die performenden Leasingforderungen
alle der Bewertungskategorie Kredite und Forderungen zugeordnet. Die finanziellen
Verbindlichkeiten sind alle der Bewertungskategorie der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten
zugeordnet.
| TEUR | Beizulegender Zeitwert 30.06.2016 |
Buchwert 30.06.2016 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2015 |
Buchwert 31.12.2015 |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Leasingforderungen (performend) | 3.277.281 | 2.957.182 | 3.060.507 | 2.758.660 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 131.539 | 127.468 | 113.941 | 111.023 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung | 2.496.835 | 2.508.486 | 2.370.921 | 2.341.080 |
| Verbindlichkeiten aus dem Einlagegeschäft | 390.595 | 385.682 | 353.861 | 349.304 |
| Bankschulden | 2.091 | 2.091 | 1.960 | 1.960 |
In nachfolgender Tabelle werden die angewandten Bewertungsmethoden sowie die verwendeten
Inputfaktoren und Annahmen zur Bemessung der beizulegenden Zeitwerte dargestellt:
| Art und Stufe | Bewertungsmethode | Inputfaktoren |
| Bemessungshierarchie Stufe 1 | ||
| Börsennotierte Anleihen | n. a. | Notierter Börsenpreis am Bewertungstag |
| Bemessungshierarchie Stufe 2 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | Abgezinster Barwert der geschätzten künftigen Cashflows | Verfügbare Zinssätze zu vergleichbaren Konditionen und Restlaufzeiten unter Verwendung des Kontrahentenrisikos der Gegenpartei |
| Finanzschulden (Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung des Leasinggeschäfts, Schuldscheindarlehen, Bankschulden) | Abgezinster Barwert der geschätzten künftigen Cashflows | Verfügbare Zinssätze zu vergleichbaren Konditionen und Restlaufzeiten unter Verwendung des eigenen Ausfallrisikos DVA (Debt Value Adjustment) |
| Devisentermingeschäfte | Market-to-Market Abgezinster Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows |
Verfügbare Zinssätze in den gehandelten Währungen zu Restlaufzeiten unter Verwendung des eigenen Kontrahentenrisikos DVA (Debt Value Adjustment) bzw. des Kontrahentenrisikos der Gegenpartei CVA (Credit Value Adjustment), die aus verfügbaren Credit-Default-Swap-(CDS-)Notierungen verwendet werden |
| Zinsderivate | Barwertmodell Abgezinster Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows |
Verfügbare Zinssätze zu vergleichbaren Konditionen und Restlaufzeiten unter Verwendung des eigenen Kontrahentenrisikos DVA (Debt Value Adjustment) bzw. des Kontrahentenrisikos der Gegenpartei CVA (Credit Value Adjustment), die aus verfügbaren Credit-Default-Swap-(CDS-)Notierungen verwendet werden |
Innerhalb des Vertriebs- und Verwaltungsaufwands werden die Investitionen in die Informationstechnologie
(IT) im Konzern, die durch nicht aktivierungsfähige IT-Projektkosten bedingt sind,
einzeln dargestellt. Diese Aufwendungen entstehen insbesondere durch Projekte zur
Prozessoptimierung der zentralen und standardisierten IT-Prozesse durch die Hinzuziehung
von externer Expertise.
| TEUR | 01.01. - 30.06.2016 | 01.01. - 30.06.2015 |
| IT-Projektkosten | 3.025 | 1.652 |
Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands in der Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung sind:
| TEUR | 01.01. - 30.06.2016 | 01.01. - 30.06.2015 |
| Ertragsteuern | ||
| Tatsächlicher Steueraufwand | 13.607 | 13.378 |
| Latente Steuern | 2.911 | 704 |
| Ertragsteueraufwand | 16.518 | 14.082 |
| TEUR | Segment Leasing | Segment Bank | Segment Factoring | |||
| Januar bis Juni | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 |
| Operative Segmenterträge | 125.812 | 102.507 | 6.633 | 6.652 | 1.886 | 1.775 |
| Segmentergebnis | 62.111 | 47.528 | 4.557 | 4.832 | -118 | 179 |
| Überleitung Konzern | ||||||
| Operatives Ergebnis | ||||||
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | ||||||
| Sonstiges Finanzergebnis | ||||||
| Steuern | ||||||
| Gewinn lt. Konzern-Gewinn- u. Verlustrechnung | ||||||
| zum 30. Juni (Vj. 31. Dez.) | ||||||
| Segmentvermögen | 3.581.890 | 3.383.835 | 647.134 | 600.052 | 31.143 | 31.248 |
| Überleitung Konzern | ||||||
| Steueransprüche | ||||||
| Vermögen lt. Konzernbilanz | ||||||
| Segmentschulden | 3.024.941 | 2.852.323 | 564.511 | 525.705 | 22.910 | 22.945 |
| Überleitung Konzern | ||||||
| Steuerschulden | ||||||
| Schulden lt. Konzernbilanz | ||||||
| TEUR | Summe Segmente | Konsolidierung | Konzern | |||
| Januar bis Juni | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 |
| Operative Segmenterträge | 134.331 | 110.934 | 0 | 0 | 134.331 | 110.934 |
| Segmentergebnis | 66.550 | 52.539 | 0 | 0 | 66.550 | 52.539 |
| Überleitung Konzern | ||||||
| Operatives Ergebnis | 66.550 | 52.539 | ||||
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | -67 | 0 | ||||
| Sonstiges Finanzergebnis | -410 | 23 | ||||
| Steuern | 16.518 | 14.082 | ||||
| Gewinn lt. Konzern-Gewinn- u. Verlustrechnung | 49.555 | 38.480 | ||||
| zum 30. Juni (Vj. 31. Dez.) | ||||||
| Segmentvermögen | 4.260.167 | 4.015.135 | -609.679 | -575.823 | 3.650.488 | 3.439.312 |
| Überleitung Konzern | ||||||
| Steueransprüche | 36.837 | 35.218 | ||||
| Vermögen lt. Konzernbilanz | 3.687.325 | 3.474.530 | ||||
| Segmentschulden | 3.612.362 | 3.400.973 | -609.679 | -575.823 | 3.002.683 | 2.825.150 |
| Überleitung Konzern | ||||||
| Steuerschulden | 68.924 | 58.726 | ||||
| Schulden lt. Konzernbilanz | 3.071.607 | 2.883.876 | ||||
Die Berichterstattung über die Entwicklung der Segmente folgt der dominierenden Organisationsstruktur
innerhalb des GRENKE Konzerns. Deshalb sind die operativen Segmente in Anlehnung an
die Steuerung der Unternehmensbereiche in die Segmente Leasing, Bank und Factoring
unterteilt. Eine regionale Aufgliederung der Geschäftstätigkeiten erfolgt jährlich
im Abschluss des GRENKE Konzerns des jeweiligen Geschäftsjahres. Für die drei operativen
Segmente liegen separate Finanzinformationen vor.
Das Segment Leasing umfasst alle Aktivitäten, die mit der Leasingtätigkeit des Konzerns
Zusammenhängen. Das Dienstleistungsangebot umfasst dabei die Übernahme der Finanzierung
für gewerbliche Leasingnehmer, die Vermietung, Servicegeschäfte, Service- und Wartungsangebote
für die Leasinggegenstände und die Verwertung von Gebrauchtgeräten.
Das Segment Bank umfasst die Aktivitäten der GRENKE BANK AG, die sich als Finanzierungspartner
vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) versteht und mit Förderbanken
zur Finanzierung dieser Klientel auch im Rahmen der Existenzgründung zusammenarbeitet.
Weiterhin werden über den Internetauftritt Festgeldanlagen angeboten. Das Geschäft
der Bank erfolgt schwerpunktmäßig mit deutschen Kunden.
Das Segment Factoring beinhaltet klassische Factoringdienstleistungen mit der Fokussierung
auf das Small-Ticket-Factoring. Dabei wird im Rahmen des echten Factorings sowohl
das offenen Factoring, bei dem der Debitor über die Forderungsabtretung informiert
wird, als auch das stille Factoring, bei dem der Debitor keine entsprechende Information
erhält, angeboten. Daneben bietet das Segment auch Inkassodienstleistungen (unechtes
Factoring) an; hier verbleibt das Delkredererisiko beim Kunden.
Die Bilanzierungsgrundsätze, die zur Gewinnung der Segmentinformationen herangezogen
werden, entsprechen den angewandten Bilanzierungsregeln des Konzernabschlusses zum
31. Dezember 2015. Konzerninterne Transaktionen erfolgen zu marktüblichen Preisen.
Für die Beurteilung des Erfolgs des GRENKE Konzerns ist der Vorstand der GRENKE AG
verantwortlich. Dieser hat als wesentliche Erfolgsgrößen neben dem Neugeschäftsvolumen
(Leasing- und Factoringsegment) und dem Deckungsbeitrag 2 für das Leasingsegment vor
allem die operativen Segmenterträge, das Segmentergebnis vor dem sonstigen Finanzergebnis
und die Personalaufwendungen bestimmt. Das sonstige Finanzergebnis und die Steueraufwendungen/-erträge
sind die wesentlichen Bestandteile der Konzernergebnisrechnung, die nicht in die einzelnen
Segmentinformationen einfließen.
Die Segmentdaten wurden auf folgende Weise ermittelt:
| ― |
Die operativen Segmenterträge umfassen das Zinsergebnis nach Schadensabwicklung und Risikovorsorge, das Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft, das Ergebnis aus dem Neugeschäft und das Verwertungsmehrergebnis. |
| ― |
Das Segmentergebnis wird als Operatives Ergebnis ohne Berücksichtigung von Steuern ermittelt. |
| ― |
Das Segmentvermögen setzt sich aus den betriebsnotwendigen Vermögenswerten ohne Steueransprüche zusammen. |
| ― |
Die Segmentschulden entsprechen den dem jeweiligen Segment zuzurechnenden Verbindlichkeiten bis auf die Steuerschulden. |
Die Kaufpreisallokation des im Vorjahr erworbenen Unternehmens GRENKELEASING d.o.o.,
Ljubljana/Slowenien (vormals GC Leasing d.o.o.), wurde im ersten Quartal 2016 finalisiert.
Gegenüber den vorläufig angesetzten beizulegenden Zeitwerten der Vermögensgegenstände
und Schulden haben sich keine Änderungen ergeben.
Für weitergehende Informationen zu Unternehmenszusammenschlüssen aus dem Vorjahr verweisen
wir auf den Anhang zum Konzernabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015.
Die GRENKE AG hat zum 31. März 2016 Beherrschung über die Anteile an der GC Leasing
Ofis Donanimlari Kiralama Limitd Sirketi., Istanbul/Türkei, zwischenzeitlich in GRENKE
Kiralama Ltd. Sti. umfirmiert, erlangt. Der Kaufvertrag der 100 % kapital- und stimmberechtigten
Anteile wurde am 27. April 2016 abgeschlossen.
Die GRENKE Kiralama Ltd. Sti., Istanbul/Türkei, war zuvor im Rahmen des Franchisesystems
der GRENKE AG tätig und hat sich auf den Vertrieb von Small-Ticket-Leasing mit einem
starken Fokus auf EDV- und IT-Equipment spezialisiert. Da noch nicht alle relevanten
Informationen für eine endgültige Kaufpreisallokation vorliegen, sind die beizulegenden
Zeitwerte der Vermögensgegenstände und Schulden vorläufig und können infolge weiterer
Erkenntnisse des Akquisitionsprozesses eine Anpassung erfahren.
Die folgenden Angaben beziehen sich auf die vorläufigen beizulegenden Zeitwerte der
wesentlichen Hauptgruppen der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt
der Gesellschaft: immaterielle Vermögenswerte 1.639 TEUR, Leasingforderungen 6.960
TEUR, sonstige Aktiva 2.380 TEUR, innerkonzernliche Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung
des Leasinggeschäfts 11.479, latente Steuerschulden 480 TEUR und sonstige Schulden
4.162 TEUR. Immaterielle Vermögenswerte beziehen sich im Wesentlichen auf nicht vertragliche
Kundenbeziehungen von Händlern und Wettbewerbsverbote. Von den Leasingforderungen
in Höhe von brutto 9.050 TEUR sind 2.090 TEUR wertberichtigt und voraussichtlich nicht
einbringlich. Die Refinanzierungsverbindlichkeiten bestehen gegenüber der GRENKE FINANCE
Plc. und werden infolge der Konsolidierung eliminiert und erscheinen somit nicht in
der Konzernbilanz. Die latenten Steuerschulden resultieren aus der Neubewertung bzw.
der Identifizierung von Vermögenswerten im Rahmen der Kaufpreisallokation. Aus der
weiterhin vorläufigen Kaufpreisallokation ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert
von 5.507 TEUR, der steuerlich voraussichtlich nicht abzugsfähig ist. Der Geschäfts-
oder Firmenwert beinhaltet nicht separierbare immaterielle Vermögenswerte wie Mitarbeiter
und erwartete Synergieeffekte. Wegen der bisher kurzen Konzernzugehörigkeit ist der
bisherige Beitrag zum Konzernergebnis einschließlich der Effekte aus der Kaufpreisallokation
unwesentlich. Im Zusammenhang mit dem Kaufpreis von 1.700 TEUR in bar wurden Darlehen
eines bisherigen Gesellschafters gegenüber der erworbenen Gesellschaft in Höhe von
1.334 übernommen. Die gesamte übertragene Gegenleistung des Unternehmenszusammenschlusses
beträgt somit 366 TEUR. Mit dem Erwerb wurden zudem Zahlungsmittel von 1.215 TEUR
übernommen. Sämtliche Kosten der Akquisition wurden als Aufwand erfasst.
Die Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von 22.692.046,85
EUR des Geschäftsjahres 2015 der GRENKE AG erfolgte durch die ordentliche Hauptversammlung
am 3. Mai 2016. Die Hauptversammlung hat dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat
zugestimmt und die Verwendung des Bilanzgewinns wie folgt beschlossen:
| Bilanzgewinn 2015 | 22.692.046,85 |
| Ausschüttung einer Dividende von 1,50 EUR je Aktie auf insgesamt 14.754.199 Aktien | 22.131.298,50 |
| Gewinnvortrag (auf neue Rechnung) | 560.748,35 |
Die Dividende wurde am 1.Juni 2016 an die Aktionäre der GRENKE AG ausbezahlt. Im Vorjahr
wurde eine Dividende von 1,10 EUR je Aktie ausgeschüttet.
Am 31. März 2016 hat die GRENKE AG planmäßig eine Zahlung in Höhe von 1.710.860,66
EUR an die Hybridkapitalgeber geleistet.
Der Aufsichtsrat der GRENKE AG hat im Geschäftsjahr 2015 mit den Vorstandsmitgliedern
Herr Jörg Eicker und Frau Antje Leminsky sowie im Geschäftsjahr 2016 mit Herr Gilles
Christ und Herr Mark Kindermann eine Phantom-Stock-Vereinbarung abgeschlossen.
Während die Vereinbarung mit Frau Leminsky sich auf die Geschäftsjahre 2015 bis 2017
betrifft, bezieht sich die Phantom-Stock-Vereinbarung mit den Herren Christ, Eicker
und Kindermann, auf die Geschäftsjahre 2016 bis 2018. Im Rahmen dieser Vereinbarung
erhalten Herren Christ, Eicker und Frau Leminsky für die Geschäftsjahre 2016, 2017
und 2018 respektive 2015, 2016 und 2017 jeweils einen Zahlungsanspruch (Tranche) in
Höhe des Wertzuwachses von jeweils 20.000 Aktien der GRENKE AG im Verhältnis zu einem
definierten Basiskurs. Bei Herrn Kindermann beträgt der jeweilige Zahlungsanspruch
den Wertzuwachs von jeweils 6.000 Aktien für die Geschäftsjahre 2016,2017 und 2018.
Der Basiskurs entspricht dem arithmetischen Mittel der XETRA-Schlusskurse an sämtlichen
Handelstagen vom 1. bis 23. Dezember des jeweiligen Vorjahres.
Für die Vereinbarungen von Herrn Christ, Herrn Eicker und Herrn Kindermann wurde ein
Basiskurs von 180,42 EUR für das Geschäftsjahr 2016 in Ansatz gebracht. Der Auszahlungsanspruch
ist der Höhe nach begrenzt und unterliegt den gesetzlichen Vorgaben für eine angemessene
Vergütung sowie den gesetzlichen Höchstgrenzen für variable Vergütungsbestandteile,
insbesondere den Regelungen des Kreditwesengesetzes. Weiterhin ist die maximale Auszahlung
aufgrund dieser Vereinbarungen auf 400.000 EUR bzw. 150.000 EUR für Herr Kindermann
für die drei Tranchen begrenzt. Diese maximale Auszahlung gilt für die jeweilige Vereinbarung
in ihrer Gesamtheit, d. h. die drei Tranchen dürfen in Summe den maximalen Auszahlungsbetrag
nicht überschreiten. Überschreitet eine Jahrestranche den maximalen Gesamtanspruch
und gilt die Vereinbarung noch für weitere Jahre (Tranchen), können künftig keine
Ansprüche mehr erworben werden. Die Teilnehmer des Programms sind verpflichtet, den
jeweiligen Nettoauszahlungsbetrag zuzüglich eines Eigeninvestments von 25 Prozent
dieses Auszahlungsbetrages in Aktien der GRENKE AG zu investieren. Die Gesellschaft
ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Auszahlung ganz oder teilweise, für eine
oder mehrere Tranchen, statt in Geld in Aktien zu erbringen. In diesem Fall entfällt
das Eigeninvestment. Die Aktien unterliegen einer Sperrfrist von vier Jahren.
Da sich die Phantom-Stock-Vereinbarung von Frau Leminsky bereits auf das Geschäftsjahr
2015 bezog, lag dieser Vereinbarung ein Basiskurs von 87,87 EUR zugrunde. Aufgrund
der im Jahr 2015 erreichten Kurssteigerung ist der maximale Auszahlungsbetrag für
Frau Leminsky bereits im Geschäftsjahr 2015 erreicht worden. Wegen der Begrenzung
der variablen Vergütungskomponenten auf maximal 100 % der festen Vergütungsbestandteile
wurde der Betrag auf 139 TEUR beschränkt. Der Betrag wurde in Geschäftsjahr 2016 ausbezahlt.
Der Wert der gewährten Phantom-Stock-Vereinbarung für Herrn Eicker zum 31. Dezember
2015 betrug 86 TEUR. Dieser Betrag ermittelte sich aus der Bewertung der Phantom Stocks
zum 31. Dezember 2015 für die Tranche 2016 und wird frühestens im Jahr 2017 zur Auszahlung
gelangen, wenn die Kriterien dafür am Jahresende 2016 weiterhin bestehen bleiben.
Zum 30. Juni 2016 betrug der Wert der Phantom-Stock-Vereinbarungen 139 TEUR (30.06.2015:
0 TEUR). Die erfolgswirksame Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt
in den Personalaufwendungen und ist unter den variablen Vergütungskomponenten ausgewiesen.
Die GRENKE AG hat als Garantiegeber für einzelne Franchisegesellschaften Finanzgarantien
in Höhe von 68,1 Mio. EUR (Vorjahr 31.12.2015: 42,2 Mio. EUR) ausgereicht, welches
das maximale Ausfallrisiko darstellt. Die tatsächliche Ausnutzung von Seiten der Garantienehmer
war geringer und beläuft sich auf 43,6 Mio. EUR (Vorjahr 31.12.2015: 31,6 Mio. EUR).
Der GRENKE Konzern beschäftigte in der Zwischenberichtsperiode durchschnittlich 991
(Vorjahr 30.06.2015: 909) Mitarbeiter (ohne Vorstand). Weitere 23 (Vorjahr 30.06.2015:
26) Beschäftigte befinden sich in der Ausbildung.
Im Juli 2016 beteiligte sich die GRENKE Bank mit 15 % an der Münchner Finanzchef24
GmbH. Finanzchef24 ist der erste digitale Versicherungsmakler für Gewerbekunden in
Deutschland und betreibt ein Online-Finanz-Portal für Unternehmer und Selbstständige.
Die Zielgruppen, die Finanzchef24 und die GRENKE Bank ansprechen, sind in hohem Maße
vergleichbar. Nicht zuletzt deshalb werden beide Unternehmen in Zukunft im Vertrieb
kooperieren.
| 28.10.2016 | Quartalsmitteilung zum 3. Quartal 2016 |
Renate Hauss
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In diesem Finanzbericht erfolgt die Darstellung von Zahlen in der Regel in TEUR und
in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte
gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten
Charakter haben können. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische
Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung
für beide Geschlechter.
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