![]() HAMBORNER REIT AGDuisburgHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2016Q2 2016KENNZAHLEN NACH IFRS AUF EINEN BLICKscroll
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Die Rechnungslegung der HAMBORNER REIT AG erfolgt nach IFRS (International Financial
Reporting Standards), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dieser Zwischenbericht ist am 10. August 2016 erschienen. VORWORT DES VORSTANDSEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,wir freuen uns, Ihnen heute unseren Halbjahresfinanzbericht vorzulegen. Nach der guten
Geschäftsentwicklung im Jahr 2015 und dem erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr 2016
können wir positiv auf das erste Halbjahr zurückblicken. Nachdem wir bereits im ersten Quartal dieses Jahres den Besitzübergang des Haerder-Centers
in Lübeck vermelden und damit die bislang größte Einzelakquisition unserer Gesellschaft
abschließen konnten, haben wir im abgelaufenen zweiten Quartal unser Portfolio nochmals
erweitern können. Im Juni ging das in 2015 erworbene Objekt in Ditzingen in das HAMBORNER
Portfolio über. Der im März fertiggestellte Baumarkt hat eine Mietfläche von rd. 10.000
qm und die Mietvertragslaufzeit liegt bei 20 Jahren. Der Kaufpreis beträgt 13,7 Mio.
€ bei einer Bruttoanfangsrendite von rd. 7 %. Parallel zu den Akquisitionen haben wir den Verkauf nicht strategiekonformer Objekte
fortgesetzt. Zu Jahresbeginn erfolgten die Besitzübergänge der bereits in 2015 veräußerten
Objekte in Duisburg, Dinslaken und Solingen. Darüber hinaus konnten wir im Mai 2016
den Verkaufsvertrag für ein Büro- und Geschäftshaus in Essen mit voraussichtlichem
Besitzübergang Anfang August unterzeichnen. Zum 30. Juni 2016 verfügte HAMBORNER über
ein Portfolio von 68 Immobilien mit einem Verkehrswert von 958,7 Mio. €. Die operative Geschäftsentwicklung war im ersten Halbjahr ebenfalls erfreulich und
spiegelt sich in unseren Kennzahlen wider. In den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres
wurden Miet- und Pachterlöse in Höhe von 29,9 Mio. € erzielt. Sie lagen damit 20,9
% über dem Wert des Vorjahres. Der FFO als wesentliche Steuerungsgröße ist um 23,9
% gestiegen und liegt zum 30. Juni 2016 bei 17,3 Mio. €. Am 28. April 2016 fand unsere alljährliche ordentliche Hauptversammlung in Mülheim
an der Ruhr statt. Dort wurde für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende in Höhe von
0,42 € je Aktie beschlossen. Dies entspricht einer Erhöhung von 5 % gegenüber dem
Jahr 2014 und einer Dividendenrendite von 4,4 % bezogen auf den Jahresschlusskurs
2015. An dieser Stelle möchten wir all unseren Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen
danken und freuen uns auf ein erfolgreiches zweites Halbjahr 2016. Duisburg, im Juli 2016 scroll
ZWISCHENLAGEBERICHTGesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenNach dem guten ersten Quartal 2016 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von
0,7 % hat sich die Aufwärtsdynamik der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal mit
einem voraussichtlichen Anstieg von 0,3 % etwas abgeschwächt. Einfluss auf das zukünftige
Wachstum der deutschen Wirtschaft könnte jedoch die Zustimmung der Briten zum EU-Austritt
haben. Während führende Wirtschaftsforschungsinstitute noch unmittelbar vor dem Referendum
für das Gesamtjahr 2016 ein Wachstum zwischen 1,5 % und 1,9 % und für 2017 zwischen
1,3 % und 2,1 % prognostiziert haben, sind die Folgen eines EU-Austritts Großbritanniens
auf das zukünftige Wachstum derzeit nicht absehbar. Das Ergebnis des Brexit-Referendums
sorgt neben politischer auch weit über das zweite Halbjahr hinaus für wirtschaftliche
Unsicherheit. Vor diesem Hintergrund bleibt die wichtigste Stütze der deutschen Wirtschaft der private
Konsum, der durch einen weiterhin sehr niedrigen Anstieg der Verbraucherpreise (+0,3
% gegenüber Juni 2015) sowie der guten Lage am Arbeitsmarkt begünstigt wird. Laut
der Bundesagentur für Arbeit waren im Juni 2016 rd. 2,6 Mio. Menschen arbeitslos.
Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,9 %. Die Zahl der Erwerbstätigen ist
gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Millionen auf 43,6 Millionen weiter gestiegen. Bericht zur Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDie Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der HAMBORNER REIT AG stellt sich im ersten
Halbjahr des Jahres 2016 erwartungsgemäß gut dar. ErtragslageIm ersten Halbjahr 2016 konnten wir die Erlöse aus Mieten und Pachten gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5.177 T€ oder 20,9 % auf 29.924 T€ steigern. Zu
dieser Erhöhung haben mit 5.360 T€ (21,7 %) insbesondere Mieterlöse aus Immobilienzugängen
des Jahres 2015 sowie des ersten Halbjahres 2016 beigetragen. Die Mieterlöse aus Objekten,
die sich sowohl in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 als auch im Berichtshalbjahr
in unserem Bestand befunden haben (like for like), verzeichneten mit 449 T€ (1,9 %)
ebenfalls einen deutlichen Anstieg. Durch Immobilienverkäufe haben sich die Erlöse
um insgesamt 632 T€ (2,6 %) vermindert. Die wirtschaftliche Leerstandsquote unter Berücksichtigung vereinbarter Mietgarantien
liegt im Berichtshalbjahr bei niedrigen 1,4 % (Vorjahresvergleichszeitraum: 2,5 %).
Ohne Mietgarantien beträgt die Leerstandsquote 1,7 % (Vorjahr: 2,6 %). Die Erlöse aus der Weiterbelastung von Nebenkosten an Mieter betragen 3.930 T€ und
liegen damit um 1.278 T€ (48,2 %) über dem entsprechenden Wert des Vorjahreszeitraums
(2.652 T€). Die laufenden Betriebsaufwendungen für die Bewirtschaftung unserer Immobilien
haben sich bis Ende Juni 2016 um 2.213 T€ (59,6 %) auf 5.925 T€ (Vergleichszeitraum:
3.712 T€) erhöht. Die Aufwendungen für die Instandhaltung unseres Grundstücks- und Gebäudebestands betragen
im ersten Halbjahr 995 T€ und liegen damit um 34 T€ über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode
(961 T€). Die Ausgaben betreffen überwiegend laufende Kleininstandhaltungen sowie
diverse kleinere geplante Maßnahmen. Größere Maßnahmen werden planmäßig erst im zweiten
Halbjahr durchgeführt. Die aus den vorstehenden Posten abgeleiteten Nettomieteinnahmen sind mit 26.934 T€
um 4.208 T€ oder 18,5 % gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode (22.726 T€) angestiegen. Die Verwaltungs- und Personalaufwendungen betragen zusammen 2.595 T€ und liegen um
186 T€ bzw. 7,7 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (2.409 T€). Dabei haben
sich der Verwaltungsaufwand gegenüber dem Vorjahr um 47 T€ (7,5 %) und der Personalaufwand
um 139 T€ bzw. 7,8 % erhöht. Die operative Kostenquote, d. h. Verwaltungs- und Personalaufwand
bezogen auf die Erlöse aus Mieten und Pachten, ist aufgrund des gegenüber den Mieterlösen
unterproportionalen Anstiegs der Verwaltungs- und Personalaufwendungen weiter gesunken
und beträgt 8,7 % (Vorjahr: 9,7 %). Die Abschreibungen sind im Berichtszeitraum insbesondere infolge der Bestandszugänge
um 2.004 T€ auf 10.919 T€ nach 8.915 T€ im Vorjahreszeitraum gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im ersten Halbjahr 2016 auf 467
T€ (Vorjahr: 576 €). Sie beinhalten unter anderem mit 169 T€ Auflösungen von Rückstellungen
sowie mit 188 T€ Entschädigungen, Erstattungen und Weiterbelastungen im Zusammenhang
mit der Bewirtschaftung der Immobilien. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im ersten Halbjahr 2016 569 T€ (Vorjahr:
391 T€). Der Posten enthält mit 156 T€ (Vorjahr: 93 T€) Kosten der Öffentlichkeitsarbeit
sowie mit 109 T€ (Vorjahr: 110 T€) Mitgliedsbeiträge und Gebühren. Darüber hinaus
entfallen 141 T€ (Vorjahr: 125 T€) auf Vorsteuerberichtigungen aufgrund des Abschlusses
von umsatzsteuerfreien Mietvertragsabschlüssen (§ 15a UStG), die an Mieter weiterbelastet
bzw. durch entsprechende Mietanpassungen kompensiert werden. Das Betriebsergebnis betrug im ersten Halbjahr 2016 13.318 T€ nach 11.587 T€ in der
Vergleichsperiode des Vorjahres. Aus der Veräußerung von drei Immobilien hat die Gesellschaft im ersten Halbjahr ein
Ergebnis in Höhe von 2.464 T€ (Vorjahr: 0 T€) erzielt. Das Finanzergebnis beträgt - 6.949 T€ gegenüber - 6.548 T€ im Vorjahresvergleichszeitraum.
Die mit - 6.950 T€ (Vorjahr: - 6.554 T€) enthaltenen Zinsaufwendungen haben sich gegenüber
dem Berichtszeitraum des Vorjahres insbesondere aufgrund des Abrufs weiterer Darlehensmittel
zur Finanzierung der Immobilienerwerbe betragsmäßig erhöht. Das erste Halbjahr konnte mit einem Periodenergebnis von 8.833 T€ nach 5.039 T€ in
der Vergleichsperiode des Vorjahres abgeschlossen werden. Der FFO (Funds from Operations),
d. h. das operative Ergebnis vor Abschreibungen und ohne Verkaufserlöse, ist um 23,9
% kräftig gestiegen und beträgt im Berichtszeitraum 17.288 T€ (Vorjahr: 13.954 T€).
Dies entspricht bei einer gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 11.959.948
erhöhten Aktienanzahl einem dem Vorjahr entsprechenden FFO je Aktie von 28 Cent. Die
Erhöhung des absoluten FFO im Berichtshalbjahr gegenüber dem ersten Halbjahr 2015
ist im Wesentlichen auf die Ergebnisbeiträge der in 2015 zugegangenen Immobilien zurückzuführen.
Da die Zugänge insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2015 erfolgten, ist der Anstieg
des FFO im ersten Halbjahr besonders deutlich ausgeprägt. Vermögens- und FinanzlageNeben dem bereits im ersten Quartal des Berichtsjahres vermeldeten Zugang der Immobilie
in Lübeck erfolgte am 25. Juni 2016 der Besitzübergang eines Baumarkts in Ditzingen
(Kaufpreis: 13,7 Mio. €). Somit wurden im Berichtszeitraum Investitionen in neue Immobilien
ohne Erwerbsnebenkosten in Höhe von zusammen 62,8 Mio. € getätigt. Am 10. Mai 2016 wurde der Vertrag über den Verkauf einer kleineren, nicht mehr strategiekonformen
Immobilie in Essen abgeschlossen. Der Verkaufspreis beträgt insgesamt 3,3 Mio. €.
Der Besitzübergang wird voraussichtlich Anfang August 2016 erfolgen. Der Restbuchwert
von 1,6 Mio. € wurde entsprechend in den Posten "Zur Veräußerung gehaltene langfristige
Vermögenswerte" umgegliedert. Zusammen mit dem Restbuchwert der Immobilie in Kassel belief sich der Posten zum 30.
Juni 2016 auf 2,3 Mio. €. Der fortgeschriebene Verkehrswert des bebauten Immobilienportfolios betrug vor dem
Hintergrund der zuvor dargestellten Veränderungen zum Quartalsstichtag 958,7 Mio.
€ (31. Dezember 2015: 899,8 Mio. €). Am 30. Juni 2016 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 28,6 Mio.
€ gegenüber 27,1 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Dabei stehen den Mittelabflüssen für
Investitionen in das Immobilienportfolio (- 69,6 Mio. €), der Dividendenzahlung für
das Geschäftsjahr 2015 (- 26,0 Mio. €) sowie für Zins- und Tilgungsleistungen für
Darlehen (- 12,7 Mio. €) im Wesentlichen Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit
(22,4 Mio. €) und aus der Aufnahme von Darlehen zur Finanzierung von Immobilienerwerben
(79,7 Mio. €) gegenüber. Darüber hinaus stehen der Gesellschaft weitere Finanzierungszusagen
in Höhe von 42,1 Mio. € zur Verfügung. Auf der Passivseite belief sich das Eigenkapital zum 30. Juni 2016 auf 389,1 Mio.
€ nach 406,1 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Die bilanzielle Eigenkapitalquote betrug
zum Berichtsstichtag 46,4 % nach 51,6 % zum 31. Dezember 2015. Die REIT-Eigenkapitalquote
lag bei 56,9 % nach 61,5 % zum 31. Dezember 2015. Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten haben sich insbesondere durch
den Abruf von Darlehen im ersten Halbjahr 2016 im Saldo um 73,6 Mio. € erhöht und
betrugen zum Ende des ersten Halbjahres 417,9 Mio. € nach 344,3 Mio. € zum 31. Dezember
2015. Der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz der bestehenden sowie der abgeschlossenen,
aber noch nicht abgerufenen Darlehen beträgt 3,2 %. Der Marktwert der derivativen Finanzinstrumente ist gegenüber dem Abschlussstichtag
31. Dezember 2015 (- 8,2 Mio. €) gestiegen und lag zum 30. Juni 2016 bei - 7,3 Mio.
€. Der Nettovermögenswert (NAV) der Gesellschaft betrug zum Ende des ersten Halbjahres
553,8 Mio. € (31. Dezember 2015: 564,7 Mio. €). Dies entspricht einem NAV je Aktie
von 8,93 €. Der Rückgang um 0,18 € gegenüber dem 31. Dezember 2015 (9,11€) ist maßgeblich
auf die im April erfolgte Ausschüttung der Dividende von 0,42 € je Aktie zurückzuführen. Risiko- und ChancenberichtAls Immobilienunternehmen ist die HAMBORNER REIT AG mit einem bundesweit gestreuten
Immobilienbestand vielfältigen Risiken und Chancen ausgesetzt, die sich auf die Ertrags-,
Vermögens- und Finanzlage auswirken können. Es haben sich aus heutiger Sicht keine
wesentlichen Änderungen der Einschätzung von Risiken und Chancen für die Geschäftsentwicklung
der Gesellschaft gegenüber dem 31. Dezember 2015 ergeben. Die im Lagebericht 2015
unter dem Kapitel "Risiko- und Chancenbericht" gemachten Angaben haben daher weiterhin
Gültigkeit. Den Unternehmensfortbestand gefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. PrognoseberichtDie HAMBORNER REIT AG verfügte als Bestandshalter von Gewerbeimmobilien zum 30. Juni
2016 über ein Portfolio von 68 Objekten. Die Strategie der Gesellschaft ist auch zukünftig
auf wertschaffendes Wachstum in den Bereichen Einzelhandel, Geschäftshäuser in 1-A-Lagen
und Büro ausgerichtet. Wir halten an unseren zuletzt im Geschäftsbericht 2015 veröffentlichten grundsätzlichen
Einschätzungen zu den künftigen Geschäftsaussichten fest. Für das Gesamtjahr 2016
gehen wir demnach ohne Berücksichtigung weiterer potentieller Investitionen von einer
Steigerung der Miet- und Pachterlöse an der oberen Grenze der bisherigen Prognosespannbreite
in Höhe von 13 % bis 15 % bei einer Steigerung des operativen Ergebnisses (FFO) in
vergleichbarer Größenordnung aus. Bei rd. 62 Mio. Aktien entspräche dies einem FFO
je Aktie von ca. 0,54 €. NachtragsberichtAm 22. Juli 2016 haben wir den Kaufvertrag für eine Büroimmobilie in Kiel abgeschlossen.
Der vorläufige Kaufpreis des noch zu errichtenden Objekts beläuft sich auf 20,9 Mio.
€. Mit dem Besitzübergang wird nach Fertigstellung der Immobilie Mitte 2017 gerechnet. Am 30. Oktober 2017 endet die Zinsbindung eines in 2007 aufgenommenen Darlehens zum
damaligen Erwerb eines Immobilienportfolios. Mit Datum vom 28. Juli 2016 wurde bereits
jetzt die Verzinsung des Restdarlehens nach Auslauf der Zinsbindung vereinbart. Bei
einer Restvaluta von rd. 25,7 Mio. € wird der zu zahlende Zins von aktuell 5,16 %
auf 1,10 % sinken. Die Laufzeit der neuen Zinsbindung endet am 30. April 2026. VERKÜRZTER ZWISCHENABSCHLUSS DER HAMBORNER REIT AG ZUM 30. JUNI 2016VERKÜRZTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
VERKÜRZTE GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
Das sonstige Ergebnis der Periode betrifft versicherungsmathematische Verluste aus
leistungsorientierten Plänen sowie der effektive Teil der Marktwertänderungen von
Zinsswaps, die zur Steuerung der Risiken aus Zinsschwankungen eingesetzt werden (Absicherung
von Zahlungsströmen). VERKÜRZTE BILANZ AKTIVAscroll
VERKÜRZTE BILANZ PASSIVAscroll
VERKÜRZTE KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
VERKÜRZTE EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscroll
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ANHANG ZUM VERKÜRZTEN ZWISCHENABSCHLUSSInformationen zu HAMBORNERDie HAMBORNER REIT AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft (WKN 601300) mit
Sitz in Duisburg, Deutschland. Der vorliegende Zwischenbericht der HAMBORNER REIT
AG für das erste Halbjahr 2016 wird am 10. August 2016 veröffentlicht. Der Zwischenabschluss
ist in Euro (€) erstellt, wobei alle Beträge - sofern nicht anders dargestellt - in
Tausend Euro (T€) ausgewiesen werden. Aufgrund von Rundungen können sich bei Summenbildungen
und prozentualen Angaben geringfügige Differenzen ergeben. Grundlagen der BerichterstattungDieser Zwischenbericht der HAMBORNER REIT AG zum 30. Juni 2016 wurde auf Grundlage
der International Financial Reporting Standards (IFRS), so wie sie in der Europäischen
Union anzuwenden sind und soweit sie für Zwischenabschlüsse gelten (IAS 34), sowie
den Anforderungen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 16 des DRSC (Deutsches
Rechnungslegungs Standards Committee e.V.) zur Zwischenberichterstattung erstellt
und berücksichtigt die Anforderungen des § 37w des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG).
Er enthält einen gegenüber dem in Übereinstimmung mit den IFRS aufgestellten Einzelabschluss
zum 31. Dezember 2015 verkürzten Berichtsumfang. Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 basiert auf den gleichen Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden sowie Berechnungsgrundsätzen wie der Einzelabschluss nach IFRS
zum 31. Dezember 2015. Die von der EU übernommenen und überarbeiteten und ab dem 1.
Januar 2016 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen wurden beachtet. Sie
hatten jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung des Zwischenabschlusses. Der vorliegende Zwischenbericht ist einer prüferischen Durchsicht unterzogen worden.
Entsprechend den Beschlüssen der Hauptversammlung vom 28. April 2016 erhielt die Deloitte
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, den Prüfungsauftrag. Über das Ergebnis
der durchgeführten prüferischen Durchsicht hat die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt, die mit diesem Bericht veröffentlicht
wird. Der Zwischenbericht beinhaltet nach Überzeugung des Vorstands alle wesentlichen Informationen,
die zum Verständnis der Veränderungen der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der
HAMBORNER REIT AG seit dem letzten Bilanzstichtag am 31. Dezember 2015 erforderlich
sind. Wesentliche Veränderungen und Geschäftsvorfälle im ersten Halbjahr sind im Zwischenlagebericht
dieses Dokuments aufgeführt. Wesentliche Geschäftsvorfälle im ersten Halbjahr 2016Im ersten Halbjahr 2016 erfolgten die Besitzübergänge der Immobilien in Lübeck (29.
Februar 2016) und in Ditzingen (25. Juni 2016). Die Kaufpreise ohne Erwerbsnebenkosten
betrugen zusammen 62,8 Mio. €. Für die zum 31. Dezember 2015 unter den "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte"
ausgewiesenen Immobilien in Dinslaken, Solingen und Duisburg erfolgte am 29. Januar
2016 der Übergang von Nutzen und Lasten auf den Erwerber. Sonstige ausgewählte erläuternde AngabenIm Zuge der Erstellung des vorliegenden Zwischenabschlusses wurden die zum 31. Dezember
2015 gutachterlich ermittelten Verkehrswerte unserer Immobilien von uns überprüft.
Für die unter dem Posten "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" ausgewiesenen
Immobilie in Essen wurde der Verkehrswert um 64 T€ erhöht und an den Kaufpreis angepasst.
Weitere wertbeeinflussende Umstände, die zu einer wesentlich anderen Bewertung zum
30. Juni 2016 geführt hätten, haben sich bei der Überprüfung nicht ergeben. Daher
erscheint uns aus heutiger Sicht die Beibehaltung der zum 31. Dezember 2015 veröffentlichten
Verkehrswerte in diesem Zwischenabschluss gerechtfertigt. Die Objektzugänge nach dem
31. Dezember 2015 in Lübeck und Ditzingen wurden ebenfalls durch einen Gutachter bewertet
und im Rahmen der Berichterstattung entsprechend berücksichtigt. Der Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde aufgrund gesunkener
Kapitalmarktzinsen zum 30. Juni 2016 auf 1,2 % (31. Dezember 2015: 2,0 %) vermindert.
Aus dieser Zinsanpassung resultierte ein Anstieg der Pensionsrückstellungen von 700
T€, der erfolgsneutral über die Neubewertungsrücklage erfasst wurde. Mit Ausnahme der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivate werden sämtliche
Vermögenswerte und Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei den zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Vermögenswerten und Schulden
stellen bis auf die Finanzverbindlichkeiten die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte
und Schulden in der Bilanz eine gute Näherung an den beizulegenden Zeitwert dar. Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten entsprechen den Barwerten
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Berücksichtigung der aktuellen Zinsparameter
(Stufe 2 nach IFRS 13) zum jeweiligen Bilanzstichtag und betragen zum 30. Juni 2016
453.478 T€ (31. Dezember 2015: 372.477 T€). Die in der Bilanz ausgewiesenen derivativen Finanzinstrumente sind zum beizulegenden
Zeitwert bewertet. Es handelt sich ausschließlich um Zinssicherungsgeschäfte. Die
ermittelten beizulegenden Zeitwerte ergeben sich durch Abzinsung der erwarteten künftigen
Zahlungsströme über die Restlaufzeit der Verträge auf Basis beobachtbarer Marktzinsen
oder Zinsstrukturkurven (Stufe 2 nach IFRS 13). Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenBerichtspflichtige Vorgänge mit nahe stehenden Unternehmen und Personen hat es im
ersten Halbjahr 2016 nicht gegeben. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Halbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses
und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben
sind. Duisburg, 29. Juli 2016 Der Vorstand scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die HAMBORNER REIT AG, Duisburg Wir haben den verkürzten Zwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Gewinn- und
Verlustrechnung und verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, verkürzter
Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten
erläuternden Anhangangaben - und den Zwischenlagebericht der HAMBORNER REIT AG, Duisburg,
für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 37w Abs. 2 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung
des verkürzten Zwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Zwischenlageberichts
nach den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Zwischenabschluss und zu dem Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen
Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze
für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische
Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer
gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Zwischenabschluss in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie
sie in der EU anzuwenden sind, oder der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen
nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften
des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster
Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen
und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk
nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Zwischenabschluss
der HAMBORNER REIT AG, Duisburg, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
dass der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
ist. Düsseldorf, den 29. Juli 2016 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
ERGÄNZENDE INFORMATIONENAllgemeine Entwicklung am KapitalmarktDie internationalen Aktienmärkte waren im zweiten Quartal 2016 erneut von starken
Unsicherheiten geprägt. Nachdem der deutsche Leitindex mit 9.965 Punkten ins Quartal
startete, erreichte er am 21. April 2016 seinen Höchststand bei 10.435 Punkten. Treiber
der positiver Entwicklung waren in erster Linie das stabile konjunkturelle Umfeld
sowie die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die zweite Quartalshälfte
wurde durch die Ungewissheit in Bezug auf den Ausgang des britischen Volksentscheids
zum EU-Austritt beherrscht. Nach dem Brexit-Votum der Briten brachen die weltweiten
Aktienmärkte deutlich ein und der DAX markierte am 27. Juni 2016 einen Tiefstand von
9.268 Punkten. Bis zum Quartalsende konnten die Verluste jedoch teilweise kompensiert
werden und der DAX notierte zum 30. Juni 2016 bei 9.680 Punkten. Die Aktie der HAMBORNER REIT AG![]() Trotz der Unsicherheiten und Volatilitäten an den Märkten war der Kursverlauf der
HAMBORNER Aktie im abgelaufenen Quartal relativ stabil. Nachdem die Aktie zum Quartalsbeginn
bei 9,51 € notierte, stieg der Kurs bis Mitte April auf seinen Höchststand im ersten
Halbjahr von 9,88 €. Nach Ausschüttung der Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in
Höhe von 0,42 € je Aktie am 29. April 2016 konnte der Dividendenabschlag zügig aufgeholt
werden. Auch nach den Verwerfungen an den internationalen Märkten im Zuge des Brexit-Votums
konnte sich die HAMBORNER Aktie positiv behaupten und notierte zum 30. Juni 2016 bei
9,73 €. Dies entpricht einem Anstieg von 2,3 % gegenüber dem Quartalsbeginn. Die Aktienumsätze lagen in den vergangenen drei Monaten mit durchschnittlich rd. 115.000
gehandelten Aktien pro Tag leicht über dem ersten Quartal 2016 (Durchschnitt: rd.
112.000) und damit weiterhin auf einem guten Niveau. Die Marktkapitalisierung betrug
zum 30. Juni 2016 rd. 603 Mio. €. scroll
Aktionärsstruktur zum 30. Juni 2016![]() Hauptversammlung 2016Am 28. April 2016 fand unsere ordentliche Hauptversammlung in Mülheim an der Ruhr
statt. Dort wurde die Ausschüttung einer Dividende von 42 Cent je Aktie für das Geschäftsjahr
2015 beschlossen. Auf Basis des Schlusskurses zum 31. Dezember 2015 beträgt die Dividendenrendite
rd. 4,4 %. Allgemeine InformationTransparenz und Information haben bei unserer Investor Relations Arbeit einen hohen
Stellenwert. Informationen zu den Beschlüssen der Hauptversammlung, allgemeine Präsentationsunterlagen
sowie alle Unternehmensmitteilungen sind daher jederzeit aktuell auf unserer Homepage
www.hamborner.de im Bereich Investor Relations abrufbar. Sie haben dort ebenfalls
die Möglichkeit, sich in unseren Newsletter einzutragen, um wesentliche Informationen
rund um unsere Gesellschaft direkt per Email zu erhalten. FINANZKALENDER 2015/2016scroll
Zukunftsgerichtete AussagenDer vorliegende Bericht enthält auf die Zukunft gerichtete Aussagen, z. B. zur gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung in Deutschland und zu unserer eigenen voraussichtlichen Gesamtentwicklung.
Diese Aussagen beruhen auf aktuellen Annahmen und Einschätzungen des Vorstands, die
sorgfältig auf Basis aller zum derzeitigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen
getroffen wurden. Sollten die den Aussagen und Prognosen zugrunde liegenden Annahmen
nicht eintreffen, können die tatsächlichen von den derzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen. IMPRESSUMHerausgeber:Der Vorstand der HAMBORNER REIT AG, Duisburg Veröffentlichung:August 2016 HAMBORNER REIT AG Goethestraße 45 47166 Duisburg Tel.: +49 203 54405-0 Fax: +49 203 54405-49 info@hamborner.de www.hamborner.de |
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