![]() Heidelberg Pharma AGLadenburgHeidelberg Pharma AG: Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate 2018
Ladenburg, 11. Oktober 2018 - Die Heidelberg Pharma AG (FWB: WL6) berichtete heute
über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 (1. Dezember 2017 - 31. August
2018) und die Finanzzahlen des Konzerns. Dr. Jan Schmidt-Brand, Sprecher des Vorstands und Finanzvorstand der Heidelberg Pharma
AG kommentierte: "Unsere Umsatzzahlen haben sich positiv entwickelt, und wir machen
in allen Bereichen des Unternehmens gute Fortschritte. Die Zusammenarbeit mit unseren
ATAC-Partnern Takeda und Magenta entwickelt sich vielversprechend. Bei Heidelberg Pharma stand in den letzten Monaten der Aufbau der externen GMP-Herstellkapazität
für unseren Wirkstoff Amanitin und für unser BCMA-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat HDP-101
im Vordergrund. Die Synthese für Amanitin ist sehr komplex und stellte uns vor große
Herausforderungen, die mit einigen zusätzlichen Arbeitsschritten mittlerweile gemeistert
wurden. Nach unserem Kenntnisstand ist dies weltweit die erste und bislang einzige
industrielle Quelle für chemisch hergestelltes Amanitin, das für unser HDP-101, aber
auch für unsere Partnerprojekte essenziell ist. Parallel haben wir an der Konzeption des klinischen Entwicklungsprogramms für HDP-101
gearbeitet. Nach Vorstellung des präklinischen Programms bei den Behörden in Deutschland
und in den USA im zweiten Quartal haben wir wichtige und renommierte klinische Zentren
in Deutschland, Spanien und USA für unser Projekt HDP-101 gewinnen können und werden
die weitere Studienplanung mit diesen vorantreiben. Nachdem nun die Herstellung zeitlich
genauer absehbar ist, planen wir, den Studienantrag im zweiten Quartal 2019 einzureichen.
Die ersten Patienten könnten dann, abhängig vom Verlauf des Genehmigungsverfahrens,
in der zweiten Jahreshälfte 2019 behandelt werden." Wichtige operative Fortschritte
Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDer Heidelberg Pharma-Konzern, zum Bilanzstichtag bestehend aus der Heidelberg Pharma
AG und der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma Research GmbH, berichtet konsolidierte
Zahlen. Die im Folgenden bezeichnete Berichtsperiode bezieht sich auf den Zeitraum
vom 1. Dezember 2017 bis zum 31. August 2018 (9M 2018). Der Konzern erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 Umsatzerlöse
und Erträge von insgesamt 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Darin enthalten
sind Umsatzerlöse in Höhe von 3,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1,4 Mio. Euro), welche sich
aus den Kooperationsvereinbarungen für die ATAC-Technologie (2,0 Mio. Euro), dem Servicegeschäft
(0,8 Mio. Euro) sowie aus Lizenzvereinbarungseinnahmen der Muttergesellschaft (0,3
Mio. Euro) zusammensetzen. Die sonstigen Erträge lagen mit 0,4 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (0,2 Mio.
Euro) und bestanden im Wesentlichen aus Fördermitteln der öffentlichen Hand und aus
der Auflösung nicht in Anspruch genommener abgegrenzter Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der Abschreibungen, betrugen in der
Berichtsperiode 10,9 Mio. Euro (Vorjahr: 9,1 Mio. Euro). Die Herstellungskosten fielen
für das Servicegeschäft und die ATAC-Kooperationen an; sie beliefen sich auf 1,3 Mio.
Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro). Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von
7,4 Mio. Euro stiegen um 1,0 Mio. Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode (6,4 Mio.
Euro), da bei der Heidelberg Pharma Research GmbH die Kosten für die Vorbereitungen
der GMP-Herstellung und der GLP-Studien ausgeweitet wurden. Diese Kosten stellten
mit 67 % der betrieblichen Aufwendungen wie geplant den weitaus größten Kostenblock
dar. Die Verwaltungskosten notierten im Neunmonatszeitraum 2018 mit 2,1 Mio. Euro
im Vergleich zur Vorjahresperiode (2,0 Mio. Euro) geringfügig höher. Darin enthalten
sind u.a. die Kosten für die Holdingaktivitäten und die Börsennotierung. Die Sonstigen
Aufwendungen für Aktivitäten im Bereich Geschäftsentwicklung, Vermarktung und kommerzielle
Marktversorgung betrugen in der aktuellen Berichtsperiode wie im Vorjahr 0,1 Mio.
Euro. Der Periodenfehlbetrag für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres sank auf 7,4
Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von -0,55 Euro im Vorjahr auf -0,27 Euro, insbesondere
aufgrund der höheren durchschnittlichen Aktienanzahl. Die Bilanzsumme zum 31. August 2018 betrug 34,9 Mio. Euro und lag infolge des geringeren
Zahlungsmittelbestands unter dem Wert des Vergleichsstichtags 30. November 2017 (41,5
Mio. Euro). Das Eigenkapital lag mit 30,0 Mio. Euro ebenfalls unterhalb des Werts
zum Geschäftsjahresende 2017 (37,0 Mio. Euro). Das entspricht einer Eigenkapitalquote
von 86,0 % (30. November 2017: 89,2 %). Durch die in den ersten neun Monaten erfolgten
Ausübungen von Wandelschuldverschreibungen (Pflichtwandelanleihen) entstanden 5.677.174
neue Stückaktien, die das Grundkapital der Heidelberg Pharma AG von 22.452.570 Euro
auf 28.129.744 Euro, eingeteilt in 28.129.744 auf den Inhaber lautende Stückaktien
erhöhten. Im Berichtszeitraum wurden keine Kapitalmaßnahmen durchgeführt. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des Geschäftsquartals auf 22,7 Mio. Euro
(30. November 2017: 30,4 Mio. Euro). Heidelberg Pharma hatte in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres somit einen durchschnittlichen Finanzmittelabfluss von 0,85 Mio.
Euro (Vorjahr: 0,56 Mio. Euro ohne Berücksichtigung der im Mai 2017 erfolgten Kapitalerhöhung)
pro Monat zu verzeichnen. Finanzausblick 2018Heidelberg Pharma hat die Mitte März 2018 abgegebene Prognose für das laufende Geschäftsjahr
für den Heidelberg Pharma-Konzern angepasst. Hintergrund sind Kostenverschiebungen
ins Folgejahr. Es werden für das Geschäftsjahr 2018 Umsätze und sonstige Erträge zwischen insgesamt
3,5 Mio. Euro und 4,5 Mio. Euro (vorher: 3,0 Mio. Euro und 5,0 Mio. Euro; 2017: insgesamt
2,5 Mio. Euro) erwartet. Die betrieblichen Aufwendungen werden sich nach der derzeitigen
Planung in einem Korridor von 14,0 Mio. Euro bis 16,0 Mio. Euro bewegen (vorher: 16,0
Mio. Euro bis 20,0 Mio. Euro; 2017: 13,2 Mio. Euro). Für 2018 wird ein Betriebsergebnis
(EBIT) zwischen -10,0 Mio. Euro und -12,0 Mio. Euro prognostiziert (vorher: -12,0
Mio. Euro und -16,0 Mio. Euro; 2017: -10,8 Mio. Euro). Für 2018 rechnet Heidelberg Pharma mit einem Finanzmittelbedarf von 10,0 Mio. Euro
bis 13,0 Mio. Euro (vorher: 13,0 Mio. Euro bis 17,0 Mio. Euro). Der monatliche Barmittelverbrauch
dürfte sich zwischen 0,8 Mio. Euro und 1,1 Mio. Euro pro Monat (vorher: 1,1 Mio. Euro
und 1,4 Mio. Euro) bewegen. Die Finanzierung des Unternehmens ist auf Basis der aktualisierten
Planung bis ins Jahr 2020 unverändert gesichert. Heidelberg Pharma wird keine Telefonkonferenz zu dieser Zwischenmitteilung anbieten.
Das vollständige Zahlenwerk zum Zwischenabschluss steht unter http://www.heidelberg-pharma.com/
"Presse & Investoren > Mitteilungen und Berichte > Finanzberichte > Zwischenmitteilung
vom 11. Oktober 2018" zur Verfügung. Kennzahlen für den Heidelberg Pharma-Konzernscroll
1
Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 31 August. Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich Differenzen ergeben. KontaktHeidelberg Pharma AG IR/PR-UnterstützungMC Services AG Über Heidelberg PharmaDie Heidelberg Pharma AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Ladenburg.
Heidelberg Pharma ist auf Onkologie spezialisiert und das erste Unternehmen, das den
Wirkstoff Amanitin für die Verwendung bei Krebstherapien einsetzt und entwickelt.
Dafür verwendet das Unternehmen seine innovative ATAC-Technologie (Antibody Targeted
Amanitin Conjugates) und nutzt den biologischen Wirkmechanismus des Toxins als neues
therapeutisches Prinzip. Diese proprietäre Technologieplattform wird für die Entwicklung
eigener therapeutischer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sowie im Rahmen von Kooperationen
mit externen Partnern eingesetzt, um eine Vielzahl von ATAC-Kandidaten zu erzeugen.
Der am weitesten fortgeschrittene eigene Produktkandidat HDP-101 ist ein BCMA-ATAC
für die Indikation Multiples Myelom. Die klinischen Produktkandidaten MESUPRON® und REDECTANE® wurden zur Weiterentwicklung und Kommerzialisierung verpartnert. RENCAREX® steht zur Auslizenzierung und weiteren Entwicklung zur Verfügung. Die Heidelberg Pharma AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol WL6. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich
der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter
Terminologie wie etwa "schätzt", "glaubt", "erwartet", "könnte", "wird", "sollte",
"zukünftig", "möglich" oder ähnliche Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung
der Strategie, der Pläne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten
Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren,
die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebs,
die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des
Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften
unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt
werden. Angesichts dieser Unwägbarkeiten werden mögliche Investoren und Partner davor
gewarnt, übermäßiges Vertrauen in solche zukunftsgerichteten Aussagen zu setzen. Wir
übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren,
um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln. Konzern-Zwischenabschluss der Heidelberg Pharma AG, Ladenburg, für die ersten neun Monate 2018 nach IFRSKonzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
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