![]() Heidelberg Pharma AGLadenburgHeidelberg Pharma AG: Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate 2019Heidelberg Pharma AG: Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate 2019
Ladenburg, 10. Oktober 2019 - Die Heidelberg Pharma AG (FWB: WL6) berichtete heute
über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2019 (1. Dezember 2018 - 31. August
2019) und die Finanzzahlen des Konzerns. Dr. Jan Schmidt-Brand, Sprecher des Vorstands und Finanzvorstand der Heidelberg Pharma
AG kommentierte: "Wir freuen uns über die gute Umsatzentwicklung, die sich im dritten
Quartal fortgesetzt hat. Hintergrund dafür sind unsere erfolgreich verlaufenden Kooperationen
und die am Jahresanfang getroffene Entscheidung, künftig die Amanitin-Materialversorgung
der Lizenzpartner mit GMP-Material im Rahmen des jeweiligen Lizenzvertrages anzubieten
und zu koordinieren. Die positive Entwicklung in diesem Bereich bestärkt unsere strategische
Entscheidung, uns stärker in den Produktions- und Lieferprozess von Amanitin einzubinden. Bei unserem Entwicklungskandidaten HDP-101 sind wir dabei, die im zweiten Quartal
aufgetretenen Hürden bei der Formulierung des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats weiter
sukzessive abzuarbeiten. Der aktuelle Planungsstand sieht vor, dass die Beantragung
der klinischen Studie im zweiten Halbjahr 2020 erfolgen kann." Wichtige operative Entwicklungen und Fortschritte
Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode
Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDer Heidelberg Pharma-Konzern, zum Bilanzstichtag bestehend aus der Heidelberg Pharma
AG und der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma Research GmbH, berichtet konsolidierte
Zahlen. Die im Folgenden bezeichnete Berichtsperiode bezieht sich auf den Zeitraum vom 1.
Dezember 2018 bis zum 31. August 2019 (9M 2019). Der Konzern erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 Umsatzerlöse
und Erträge von insgesamt 6,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Die darin enthaltenen
Umsatzerlöse konnten mit 6,2 Mio. Euro verdoppelt werden (Vorjahr: 3,1 Mio. Euro)
und setzen sich aus den Kooperationsvereinbarungen inklusive der Lieferungen von Amanitin-Linkern
für die ATAC-Technologie (5,0 Mio. Euro), dem Servicegeschäft (0,5 Mio. Euro) sowie
aus Lizenzvereinbarungseinnahmen der Muttergesellschaft (0,7 Mio. Euro) zusammen. Die sonstigen Erträge lagen mit 0,5 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres
(0,4 Mio. Euro) und bestanden im Wesentlichen der Weiterberechnung von Patentkosten,
aus Fördermitteln der öffentlichen Hand und aus der Auflösung nicht in Anspruch genommener
abgegrenzter Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der Abschreibungen, betrugen in der
Berichtsperiode 12,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,9 Mio. Euro). Die Herstellungskosten stiegen
aufgrund der ATAC-Kooperationen mitsamt Materiallieferungen auf 2,8 Mio. Euro (Vorjahr:
1,3 Mio. Euro). Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 7,2 Mio. Euro gingen
im Vergleich zur Vorjahresperiode (7,4 Mio. Euro) aufgrund der Verzögerungen im Herstellungsprozess
und der Verschiebung von Kostenblöcken für die noch notwendigen GLP-Toxizitätsstudien
in der Berichtsperiode leicht zurück. Diese Kategorie stellte aber mit 59 % der betrieblichen
Aufwendungen weiterhin den größten Kostenblock dar. Die Verwaltungskosten notierten mit 2,2 Mio. Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode
(2,1 Mio. Euro) geringfügig höher. Darin enthalten sind u.a. die Kosten für die Holdingaktivitäten
und die Börsennotierung. Die sonstigen Aufwendungen für Geschäftsentwicklung und Vermarktung der Technologie
betrugen in der Berichtsperiode aufgrund ausgeweiteter Aktivitäten 0,2 Mio. Euro (Vorjahr:
0,1 Mio. Euro). Der Periodenfehlbetrag für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres sank aufgrund
der oben beschriebenen Sachverhalte auf 5,6 Mio. Euro (Vorjahr: 7,4 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich analog dazu von -0,26 Euro im Vorjahr auf -0,20
Euro. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des dritten Geschäftsquartals auf 12,7
Mio. Euro (30. November 2018: 19,4 Mio. Euro). Heidelberg Pharma hatte in den ersten
neun Monaten des Geschäftsjahres somit einen durchschnittlichen Finanzmittelabfluss
von 0,75 Mio. Euro (Vorjahr: 0,85 Mio. Euro) pro Monat zu verzeichnen. Im Berichtszeitraum
wurden keine Kapitalmaßnahmen durchgeführt. Die Bilanzsumme zum 31. August 2019 betrug 25,9 Mio. Euro und lag infolge des geringeren
Zahlungsmittelbestands unter dem Wert des Vergleichsstichtags 30. November 2018 (31,2
Mio. Euro). Das Eigenkapital lag mit 20,6 Mio. Euro ebenfalls unterhalb des Werts
zum Geschäftsjahresende 2018 (25,9 Mio. Euro). Das entspricht einer Eigenkapitalquote
von 79,4 % (30. November 2018: 83,0 %). Durch die in den ersten neun Monaten erfolgten
Ausübungen von Wandelschuldverschreibungen (Pflichtwandelanleihen) aus einer früheren
Kapitalmaßnahme entstanden 24.707 neue Stückaktien, die das Grundkapital der Heidelberg
Pharma AG von 28.133.308 Euro auf 28.158.015 Euro, eingeteilt in 28.158.015 auf den
Inhaber lautende Stückaktien, erhöhten. Finanzausblick 2019Im Zusammenhang mit der positiven Umsatzentwicklung und Kostenverschiebungen ins Folgejahr
hebt Heidelberg Pharma die Mitte März abgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2019
für den Heidelberg Pharma-Konzern an. Es werden für das Geschäftsjahr 2019 Umsätze und sonstige Erträge zwischen insgesamt
7,5 und 8,5 Mio. Euro (bisher: 5,0 und 7,0 Mio. Euro) erwartet. Die betrieblichen
Aufwendungen werden sich nach der derzeitigen Planung in einem Korridor von 15,5 bis
17,5 Mio. Euro bewegen (bisher: 14,0 bis 18,0 Mio. Euro). Für 2019 wird ein Betriebsergebnis
(EBIT) zwischen -7,5 und -9,5 Mio. Euro prognostiziert (bisher: -8,0 und -12,0 Mio.
Euro). Für 2019 rechnet Heidelberg Pharma mit einem Finanzmittelbedarf von 8,0 bis 10,0 Mio.
Euro (bisher: 10,0 bis 14,0 Mio. Euro). Der monatliche Barmittelverbrauch dürfte sich
zwischen 0,7 und 0,9 Mio. Euro pro Monat (bisher: 0,9 und 1,2 Mio. Euro) bewegen.
Die Finanzierung des Unternehmens ist auf Basis der aktualisierten Planung weiterhin
bis Mitte 2020 gesichert. Heidelberg Pharma wird keine Telefonkonferenz zu dieser Zwischenmitteilung anbieten.
Das vollständige Zahlenwerk zum Zwischenabschluss steht unter http://www.heidelberg-pharma.com/
"Presse & Investoren > Mitteilungen und Berichte > Finanzberichte > Zwischenmitteilung
vom 10. Oktober 2019" zur Verfügung. Kennzahlen für den Heidelberg Pharma-Konzernscroll
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Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 31. August. Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich Differenzen ergeben. scroll
Über Heidelberg PharmaDie Heidelberg Pharma AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Ladenburg.
Heidelberg Pharma ist auf Onkologie spezialisiert und das erste Unternehmen, das den
Wirkstoff Amanitin für die Verwendung bei Krebstherapien einsetzt und entwickelt.
Dafür verwendet das Unternehmen seine innovative ATAC-Technologie (Antibody Targeted
Amanitin Conjugates) und nutzt den biologischen Wirkmechanismus des Toxins als neues
therapeutisches Prinzip. Diese proprietäre Technologieplattform wird für die Entwicklung
eigener therapeutischer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sowie im Rahmen von Kooperationen
mit externen Partnern eingesetzt, um eine Vielzahl von ATAC-Kandidaten zu erzeugen.
Der am weitesten fortgeschrittene eigene Produktkandidat HDP-101 ist ein BCMA-ATAC
für die Indikation Multiples Myelom. Die klinischen Produktkandidaten MESUPRON® und REDECTANE® wurden zur Weiterentwicklung
und Kommerzialisierung verpartnert. Die Heidelberg Pharma AG ist an der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol WL6. Weitere Informationen
finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich
der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter
Terminologie wie etwa "schätzt", "glaubt", "erwartet", "könnte", "wird", "sollte",
"zukünftig", "möglich" oder ähnliche Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung
der Strategie, der Pläne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten
Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren,
die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebs,
die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des
Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften
unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt
werden. Angesichts dieser Unwägbarkeiten werden mögliche Investoren und Partner davor
gewarnt, übermäßiges Vertrauen in solche zukunftsgerichteten Aussagen zu setzen. Wir
übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren,
um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln. Konzern-Zwischenabschluss der Heidelberg Pharma AG, Ladenburg, für die ersten neun Monate 2019 nach IFRSKonzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
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